
derfinanzplaner
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- 16 Oct 2026
Sobre el podcast
Wir meckern gerne, wenn’s im Restaurant zu teuer war, über die eigene Vorsorge schweigen wir lieber. Dabei ist Geld ist ein hochinteressantes Thema. Man kann es aus wirtschaftlichen, psychologischen oder philosophischen Aspekten betrachten. Zu fast jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung. Höchste Zeit für einen Podcast, der allen Ansichten und Tipps eine Bühne bietet. Hier ist er: derfinanzplaner aka Philippe Muntwyler lädt ab sofort interessante Köpfe ein und fragt ihnen Löcher in den Bauch, aber nicht ins Portemonnaie.
Episodios 53
53| Doman O. Obrist: Versicherungen, Broker, Privatjets und Uhren für Millionen
Versicherungen gelten nicht unbedingt als das spannendste Thema der Welt. Vielleicht liegt das Problem aber weniger an Versicherungen – sondern daran, wie darüber gesprochen wird. In Folge 53 von …
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Versicherungen gelten nicht unbedingt als das spannendste Thema der Welt. Vielleicht liegt das Problem aber weniger an Versicherungen – sondern daran, wie darüber gesprochen wird. In Folge 53 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Doman O. Obrist über die Schweizer Versicherungs- und Brokerwelt. Wie funktioniert ein Versicherungsbroker heute – und wie müsste er eigentlich funktionieren? Wo schafft ein guter Broker echten Mehrwert und wo braucht die Branche dringend ein Update? Wir sprechen darüber, was Unternehmer und Firmeninhaber wirklich absichern müssen. Welche Risiken für ein Unternehmen existenzbedrohend werden können, welche Versicherungen sinnvoll sind – und warum eine saubere Risikoanalyse wichtiger ist als einfach möglichst viele Policen abzuschliessen. Dann geht es in eine Welt, die man nicht jeden Tag sieht: Wie versichern vermögende Menschen ihre Wertsachen? Was passiert, wenn eine Uhrensammlung einen Wert von rund CHF 18 Millionen erreicht? Wie werden solche Vermögenswerte überhaupt versichert – und welche Risiken beschäftigen Menschen, wenn Vermögen eine ganz andere Dimension erreicht? Und auch die Aviatik kommt nicht zu kurz. Dank Doman weiss Philippe jetzt zumindest, wie man als wirklich vermögende Person reist: im Bombardier Global 5000. Und zwar nicht gemietet, sondern gekauft. Wir sprechen darüber, welche Versicherungen rund um Privatjets und die Aviatik notwendig sind und wie speziell diese Risiken tatsächlich sind. Dabei geht es aber nicht nur um Policen, Prämien und Deckungen. Wir sprechen über Beratung, Unternehmertum, Kundenbeziehungen und darüber, wie sich die Rolle des Brokers in den kommenden Jahren verändern muss. Und vor allem haben wir ziemlich viel gelacht. Denn Versicherung muss nicht langweilig sein.
52| Prof. Dr. Erwin W. Heri: 7 % Rendite und alle werden reich? Die Märchen der Finanzwelt
7 % Rendite, Zinseszins und ein ETF-Sparplan – und irgendwann bist du Millionär. Mathematisch klingt vieles in der Finanzwelt erstaunlich einfach. Doch was passiert, wenn Inflation, Kosten, Steuern …
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7 % Rendite, Zinseszins und ein ETF-Sparplan – und irgendwann bist du Millionär. Mathematisch klingt vieles in der Finanzwelt erstaunlich einfach. Doch was passiert, wenn Inflation, Kosten, Steuern, Börsencrashs und vor allem der Mensch dazukommen? In Folge 52 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Prof. Dr. Erwin W. Heri, Ökonom, Finanzmarktexperte und Gründer von Fintool, über einige der hartnäckigsten Geschichten der Finanzwelt: Woher kommen die berühmten 7 % Aktienrendite eigentlich? Warum sagt eine Durchschnittsrendite wenig darüber aus, was ein Anleger tatsächlich erlebt? Macht Zinseszins wirklich reich – oder ist 40 Jahre Disziplin das eigentliche Kunststück? Und warum treffen Menschen trotz praktisch unbegrenztem Zugang zu Finanzwissen weiterhin schlechte Entscheidungen? Wir sprechen über Anlegerpsychologie, Börsenprognosen, Finfluencer, Finanzbildung und die Finanzindustrie. Darüber, warum Experten jedes Jahr neue Marktprognosen veröffentlichen, obwohl niemand weiss, wo der SMI in zwölf Monaten steht. Wann Vereinfachung hilfreich ist – und wann sie gefährlich wird. Und ob mehr Informationen tatsächlich zu besseren Entscheidungen führen oder uns manchmal sogar im Weg stehen.
Auch die Finanzplanung bleibt nicht verschont: Ist ein Finanzplan bis Alter 90 mit festen Renditeannahmen nicht ebenfalls eine Form von Scheingenauigkeit? Sollte gute Finanzplanung weniger versuchen, die Zukunft vorherzusagen – und vielmehr Strategien entwickeln, die möglichst viele unterschiedliche Zukünfte überleben? Vielleicht liegt das grösste Missverständnis der Finanzwelt deshalb nicht in einer falschen Formel. Sondern in der Annahme, dass sich Menschen genauso verhalten wie ein Excel-Modell. Die Schweiz verfügt über fast alles, was Innovation braucht. Vielleicht entscheidet sich unsere Zukunft deshalb nicht daran, ob wir noch bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sondern daran, wie viel Risiko wir bereit sind zu tragen, wenn Erfolg noch nicht garantiert ist.
51| Nico Fiore: Deine Pensionskasse entscheidet über dein Geld. Warum eigentlich?
Die Pensionskasse ist für viele Menschen einer der grössten Vermögenswerte ihres Lebens. Trotzdem können Versicherte heute kaum mitentscheiden, wo dieses Geld liegt, wie es investiert wird und welche Strategie …
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Die Pensionskasse ist für viele Menschen einer der grössten Vermögenswerte ihres Lebens. Trotzdem können Versicherte heute kaum mitentscheiden, wo dieses Geld liegt, wie es investiert wird und welche Strategie zu ihrer persönlichen Situation passt.
In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Nico Fiore über einen aktuellen Diskussionsbeitrag der UBS zur Zukunft der 2. Säule. Die UBS skizziert ein Modell mit mehr Kapitaldeckung, freier Anbieterwahl, individuellen Anlagestrategien, marktabhängigen Renditen und weniger kollektiver Umverteilung.
Wir diskutieren, ob ein 30-Jähriger wirklich dieselbe Anlagestrategie braucht wie jemand kurz vor der Pensionierung, wie viel Rendite Garantien kosten können und ob Versicherte künftig mehr Verantwortung für ihr eigenes Vorsorgevermögen übernehmen sollten.
Besonders spannend ist der sogenannte dritte Beitragszahler: die Rendite. Über Jahrzehnte können kleine Unterschiede bei Performance, Kosten und Anlagestrategie einen enormen Einfluss auf das Alterskapital haben.
Auch 1e-Pläne, Kapital- oder Rentenbezug, digitale Vorsorgeplattformen, Transparenz und die Rolle des Arbeitgebers kommen auf den Prüfstand. Die UBS-Idee wirft damit eine grössere Frage auf: Soll die Pensionskasse der Zukunft weiterhin eine kollektive Institution sein – oder zunehmend zu einer persönlichen Vorsorgeplattform werden?
Am Ende geht es um das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Rendite, Solidarität und Eigenverantwortung, Schutz und Wahlfreiheit.
Soll die Pensionskasse uns vor Entscheidungen schützen – oder uns endlich mehr Verantwortung für unser eigenes Vorsorgevermögen geben?
50| Raphael Tobler: Hat die Schweiz noch genug Mut fürs Unternehmertum?
Die Schweiz hat Kapital, Know-how, hervorragende Hochschulen und stabile Institutionen. Eigentlich beste Voraussetzungen für Unternehmertum. Und trotzdem bleibt die Frage: Fehlt uns weniger das Geld als der …
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Die Schweiz hat Kapital, Know-how, hervorragende Hochschulen und stabile Institutionen. Eigentlich beste Voraussetzungen für Unternehmertum. Und trotzdem bleibt die Frage: Fehlt uns weniger das Geld als der Mut? In Folge 50 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Raphael Tobler, Präsident der Swiss Startup Association, über die Widersprüche der Schweizer Startup-Welt: Warum feiern wir Finanzierungsrunden stärker als zahlende Kunden? Fehlt Startups wirklich Kapital – oder manchmal Qualität? Investieren VCs zu stark in Excel und zu wenig in Menschen? Und warum gelten Milliarden an Vorsorgegeldern in US-Tech als vernünftig, während Schweizer Wachstumsunternehmen oft als zu riskant betrachtet werden?
Wir sprechen über Founder, Bewertungen, Venture Capital, Pensionskassen und KI. Darüber, wann Kapital Wachstum ermöglicht – und wann es schlechte Entscheidungen nur schneller macht. Warum eine hohe Firmenbewertung noch kein privates Vermögen ist. Und ob manche AI-Startups am Ende nicht viel mehr sind als ein bekanntes Modell, ein neues Logo und eine ambitionierte Bewertung. Die Schweiz verfügt über fast alles, was Innovation braucht. Vielleicht entscheidet sich unsere Zukunft deshalb nicht daran, ob wir noch bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sondern daran, wie viel Risiko wir bereit sind zu tragen, wenn Erfolg noch nicht garantiert ist.
49| Matthias Hunn: Wem kannst du dein Vermögen wirklich anvertrauen?
ETF, Privatbank, unabhängiger Vermögensverwalter oder doch alles selbst machen? Noch nie war Investieren technisch so einfach. Gleichzeitig war es für Anlegerinnen und Anleger vielleicht noch nie so schwierig …
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ETF, Privatbank, unabhängiger Vermögensverwalter oder doch alles selbst machen? Noch nie war Investieren technisch so einfach. Gleichzeitig war es für Anlegerinnen und Anleger vielleicht noch nie so schwierig zu beurteilen, welche Lösung tatsächlich zu ihnen passt. In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Matthias Hunn, Gründer von FinGuide, über Vermögensverwaltung, Private Banking und die Frage, woran Kunden einen wirklich guten Finanzpartner erkennen.
Wir sprechen darüber, wann es überhaupt Sinn macht, sein Vermögen professionell verwalten zu lassen – und wann ein einfaches DIY-ETF-Portfolio möglicherweise völlig ausreicht. Aktiv oder passiv? Bank oder unabhängiger Vermögensverwalter? Ein Anbieter oder mehrere? Und was muss eine professionelle Vermögensverwaltung leisten, damit ihre höheren Kosten gegenüber einer günstigen ETF-Lösung gerechtfertigt sind? Ein Schwerpunkt liegt auf den sichtbaren und unsichtbaren Kosten. Verwaltungsgebühren sind nur ein Teil der Rechnung. Depotgebühren, Produktkosten, Transaktionen, Fremdwährungsspreads, hohe Cash-Bestände oder schlechte Anlageentscheidungen können langfristig einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis haben. Und was ist von vermeintlich kostenlosen Depots und Gratis-Trades zu halten? Wenn ein Angebot nichts kostet, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wo verdient der Anbieter sein Geld? Matthias gibt zudem Einblick in die Welt des Private Banking. Was muss sich verändern, damit Banken auch in Zukunft relevant bleiben? Wie unabhängig kann Beratung überhaupt sein? Ist der persönliche Berater wichtiger als die Bank? Und warum sollte eine Vermögensstrategie nicht beim Depot, sondern bei den finanziellen Zielen eines Menschen beginnen? Am Ende geht es deshalb um mehr als Wertschriften und Renditen. Es geht um Vertrauen, Transparenz, Kosten, Interessenkonflikte und die Frage, welche Rolle Vermögensverwaltung innerhalb einer ganzheitlichen Finanzplanung wirklich spielen sollte. Eine Folge für alle, die ihr Vermögen nicht einfach irgendwo investieren, sondern verstehen wollen, wem sie ihr Geld anvertrauen – und wofür sie am Ende tatsächlich bezahlen.
48| Jill Wick: Cybersecurity beginnt beim Menschen – wie entsteht eine echte Sicherheitskultur?
Cyberangriffe werden technisch immer raffinierter. Doch einer der entscheidenden Faktoren bleibt der Mensch. Wie schaffen es Unternehmen also, ihre Mitarbeitenden nicht nur zu schulen, sondern tatsächlich eine …
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Cyberangriffe werden technisch immer raffinierter. Doch einer der entscheidenden Faktoren bleibt der Mensch. Wie schaffen es Unternehmen also, ihre Mitarbeitenden nicht nur zu schulen, sondern tatsächlich eine nachhaltige Sicherheitskultur aufzubauen?
In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Jill Wick, Expertin für Cyberpsychologie und Security Awareness sowie Autorin des neuen Buches «Security-Awareness-Tools – Für eine starke Sicherheitskultur». Im Gespräch geht es darum, warum klassische Pflichtschulungen oft zu kurz greifen, wie unterschiedliche Zielgruppen innerhalb eines Unternehmens angesprochen werden sollten und weshalb gute Security Awareness auch etwas mit Psychologie, Kommunikation und sogar Branding zu tun hat.
Jill erklärt, wie Unternehmen Social-Engineering-Simulationen sinnvoll einsetzen, wo dabei die ethischen Grenzen liegen und welche Rolle Gamification spielen kann. Wir sprechen darüber, wie Security-Verantwortliche bei der Geschäftsleitung Budget für ihre Massnahmen erhalten, welche KPIs tatsächlich etwas über die Sicherheitskultur aussagen und weshalb eine gute Fehlerkultur im Ernstfall entscheidend sein kann.
Natürlich geht es auch um die Frage, wie künstliche Intelligenz Social Engineering verändert und ob wir uns in Zukunft überhaupt noch darauf verlassen können, eine manipulierte Nachricht, Stimme oder Person zuverlässig zu erkennen.
Eine Folge über Cybersecurity, menschliches Verhalten und die Frage, wie Unternehmen aus Security Awareness echte Sicherheitskultur machen.
47| Rom ging nicht an einem Tag unter. Dein ETF-Depot vielleicht auch nicht | Gast: Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy
Asset Management bedeutet weit mehr, als einfach die günstigste ETF-Strategie zu finden.In dieser Folge spreche ich mit Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy und CFA Charterholder, über Märkte …
Notas del episodio
Asset Management bedeutet weit mehr, als einfach die günstigste ETF-Strategie zu finden.
In dieser Folge spreche ich mit Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy und CFA Charterholder, über Märkte, Machtverschiebungen und die Frage, was Anlegerinnen und Anleger aus der Geschichte für ihre heutige Vermögensstrategie ableiten können.
Wir ziehen Parallelen zwischen dem Römischen Reich und der heutigen Weltordnung. Was geschieht, wenn wirtschaftliche Dominanz schwindet, politische Spannungen zunehmen und neue Machtzentren entstehen? Welche Rolle spielen Staatsverschuldung, Währungen, gesellschaftliche Stabilität, militärische Stärke und der Zugang zu Ressourcen? Dabei geht es nicht um einfache historische Wiederholungen. Geschichte kopiert sich nicht. Sie zeigt aber Muster, die uns helfen können, geopolitische Entwicklungen besser einzuordnen. Welche Auswirkungen könnten die wachsenden Spannungen zwischen den USA, China, Europa und anderen Regionen auf Aktienmärkte, Währungen und Portfolios haben? Wie robust ist eine Anlagestrategie, wenn sich die globale Ordnung verändert? Und ist ein vermeintlich breit diversifizierter ETF tatsächlich ausreichend, wenn Kapitalmärkte immer stärker von wenigen Unternehmen, Ländern und geopolitischen Interessen geprägt werden? Wir sprechen darüber, weshalb Asset Management nicht bei Kosten, Produkten oder vergangenen Renditen enden darf. Entscheidend ist, wie ein Portfolio auf unterschiedliche Zukunftsszenarien vorbereitet ist und ob die gewählte Strategie auch dann funktioniert, wenn die kommenden Jahrzehnte nicht wie die vergangenen aussehen. Aus Sicht der Finanzplanung bedeutet das: Es reicht nicht, eine möglichst günstige Anlage zu finden. Vermögen, Vorsorge, Liquidität, Risiken, Zeithorizonte und persönliche Ziele müssen zusammenspielen. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem Depot und einer echten Vermögensstrategie.
Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Und wer die Zukunft verstehen möchte, sollte manchmal zuerst einen Blick in die Vergangenheit werfen.
46| Die Psychologie hinter unserem Umgang mit Geld - mit Cristian Cardoso (Teil 2)
Geld ist weit mehr als ein Zahlungsmittel oder ein Kontostand. Es beeinflusst unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen und oft auch unser Selbstbild. Doch weshalb entwickeln Menschen völlig …
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Geld ist weit mehr als ein Zahlungsmittel oder ein Kontostand. Es beeinflusst unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen und oft auch unser Selbstbild. Doch weshalb entwickeln Menschen völlig unterschiedliche Einstellungen zu Geld, obwohl ihre finanzielle Ausgangslage ähnlich sein kann? Welche Rolle spielen unsere Kindheit, unser familiäres Umfeld und die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens mit Geld gemacht haben? Und ist unser Umgang mit Geld tatsächlich rational – oder folgen wir häufig unbewusst tief verankerten Mustern?
In dieser zweiten Folge mit FinanzSozi Cristian Cardoso gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Wir sprechen über die Entstehung persönlicher Geldbiografien, über die psychologischen und sozialen Mechanismen hinter Sparen, Konsum und finanziellen Entscheidungen sowie über die ambivalente Rolle des Geldes zwischen Freiheit und Abhängigkeit. Dabei wird deutlich, weshalb finanzielle Bildung allein oft nicht ausreicht und warum Selbstreflexion ein ebenso wichtiger Bestandteil eines gesunden Umgangs mit Geld ist.
Die Folge verbindet Erkenntnisse aus Soziologie, Psychologie und Finanzplanung und lädt dazu ein, die eigene Beziehung zu Geld kritisch zu hinterfragen. Denn wer sein finanzielles Verhalten verstehen möchte, muss häufig nicht zuerst auf das Bankkonto schauen, sondern auf die eigene Geschichte.
45| Versicherungen sind langweilig. Bis etwas passiert. | Joséphine Chamoulaud
Versicherungen interessieren kaum jemanden – bis genau der Moment kommt, in dem sie entscheidend werden. Unfall, Schaden, Krankheit, Reisen, Selbständigkeit, Familie oder Tod: Versicherungen wirken oft trocken …
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Versicherungen interessieren kaum jemanden – bis genau der Moment kommt, in dem sie entscheidend werden. Unfall, Schaden, Krankheit, Reisen, Selbständigkeit, Familie oder Tod: Versicherungen wirken oft trocken, kompliziert und bürokratisch. Gleichzeitig sind sie eines der relevantesten Versprechen im Leben.
In dieser Folge spreche ich mit Joséphine Chamoulaud, CEO von Smile, über eine Branche, die viel wichtiger ist, als ihr Image vermuten lässt. Warum fühlt sich Versicherung für viele Menschen wie ein notwendiges Übel an? Hat die Branche ein Technologieproblem, ein Vertrauensproblem – oder eigentlich ein Mutproblem?
Wir sprechen über digitale Einfachheit, Kundenerlebnis, Schadenfälle als Moment der Wahrheit und die Frage, was Versicherung heute wirklich verkaufen muss: Schutz, Convenience, Vertrauen – oder schlicht ein gutes Gefühl. Besonders spannend wird es dort, wo Digitalisierung auf Menschlichkeit trifft. Wann soll ein Prozess automatisiert sein? Und wann braucht es bewusst einen Menschen?
Am Ende geht es um mehr als Policen und Prämien. Es geht um Vertrauen, Klarheit und die Zukunft einer Branche, die sich neu erklären muss, bevor andere es für sie tun. Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Und Versicherung ist nie nur ein Vertrag. Sie ist ein Versprechen für den Ernstfall – und genau dann zeigt sich, ob eine Marke wirklich hält, was sie verkauft.
44| Wie baut man Vermögen auf – ohne dabei das Leben zu verpassen? | Tobias Reichmuth
Tobias Reichmuth denkt in langen Zeitachsen: Energieinfrastruktur, Bitcoin, Unternehmertum, Longevity – und vielleicht gerade deshalb immer auch über Endlichkeit. In dieser Folge spreche ich mit ihm über …
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Tobias Reichmuth denkt in langen Zeitachsen: Energieinfrastruktur, Bitcoin, Unternehmertum, Longevity – und vielleicht gerade deshalb immer auch über Endlichkeit. In dieser Folge spreche ich mit ihm über Vermögen, aber nicht im engen Sinn von Kontostand, Bewertung oder Exit. Sondern über Vermögen als Fähigkeit, Möglichkeiten zu schaffen, Risiken zu tragen, Wirkung zu entfalten – und trotzdem nicht zu vergessen, weshalb man das alles überhaupt tut. Wir sprechen über Herkunft und Hunger, über den Mythos Selfmade, über frühe Gründungen, SUSI Partners, Crypto Finance und die Frage, warum die Schweiz zwar sehr viel Kapital besitzt, aber manchmal erstaunlich wenig Risikofreude zeigt. Ist unser Sicherheitsdenken ein Standortvorteil – oder die eleganteste Form kollektiver Zurückhaltung? Und was unterscheidet ein gutes Unternehmen von einem echten Vermögenswert? Besonders persönlich wird es dort, wo Geld auf Zeit trifft. Was bedeutet Reichtum, wenn Gesundheit, Präsenz und Lebensqualität plötzlich wichtiger werden als die nächste Rendite? Tobias beschäftigt sich mit Longevity und der Idee, länger gesund zu leben. Doch genau daraus entsteht die entscheidende Gegenfrage: Baut man Vermögen, um das Leben zu verlängern – oder um es intensiver zu verstehen?
Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Es ist gespeicherte Energie, geronnene Entscheidung, verdichtete Freiheit – und am Ende vielleicht die Frage, ob man Vermögen besitzt oder längst von seinen eigenen Ambitionen besessen wird.
43| Kapital, Kalkül und kalte Füsse – mit Marco Marugg
Die Schweiz gilt als Innovationsland. ETH, EPFL, Deep Tech, FinTech, InsurTech. Wir entwickeln Technologien, die Branchen verändern könnten. Aber wer finanziert diese Veränderung noch? In dieser Folge spreche …
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Die Schweiz gilt als Innovationsland. ETH, EPFL, Deep Tech, FinTech, InsurTech. Wir entwickeln Technologien, die Branchen verändern könnten. Aber wer finanziert diese Veränderung noch? In dieser Folge spreche ich mit Marco Marugg, Investment Manager bei EquityPitcher Ventures, über die neue Realität im Venture Capital. Nach den Boomjahren zählt nicht mehr nur Vision, sondern Cashflow, Unit Economics und der Pfad zur Profitabilität. Wir diskutieren, ob diese neue Disziplin gesund ist – oder ob sie Innovation ausbremst. Besonders spannend wird es bei FinTech und InsurTech: Alle Banken und Versicherer sprechen über Digitalisierung, Effizienz und AI. Trotzdem bleibt Kapital für echte Finanzinnovation knapp. Warum? Ein zentraler Widerspruch: Die Schweizer Zinsen stehen wieder bei null, aber Investoren klingen weiterhin wie im Krisenmodus. Ist das noch Zinslogik – oder hat sich Venture Capital grundsätzlich verändert? Mit Marco spreche ich über Mut, Risiko, Schweizer Sicherheitsdenken und die Frage, ob wir zwar Technologie bauen, aber zu vorsichtig sind, sie gross zu finanzieren.
Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Es ist Treibstoff, Macht, Disziplin – und ein Spiegel unserer Risikobereitschaft.
42| Was sagt unser Umgang mit Geld über unsere Gesellschaft aus? – mit Cristian Cardoso
Alle reden über Geld. Über Einkommen, Vermögen, Konsum und Rendite. Aber kaum jemand darüber, was Geld mit uns macht. Warum es motiviert, fasziniert, stresst – und manchmal sogar beschämt. In dieser Folge von …
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Alle reden über Geld. Über Einkommen, Vermögen, Konsum und Rendite. Aber kaum jemand darüber, was Geld mit uns macht. Warum es motiviert, fasziniert, stresst – und manchmal sogar beschämt. In dieser Folge von derfinanzplaner spreche ich mit Cristian Cardoso, Sozialarbeiter, Soziologe und Experte für Schuldenprävention, über Geld als soziales und emotionales Phänomen. Wir gehen der Frage nach, warum Geld nie neutral ist, wie es Beziehungen, Status und Selbstwert beeinflusst und weshalb es zwar Handlungsspielräume schafft, aber auch Abhängigkeiten verstärken kann. Persönlich wird es beim Blick nach Argentinien, dem Herkunftsland seiner Eltern, wo Inflation nicht abstrakte Wirtschaftszahl, sondern Alltagserfahrung ist. Von dort schlagen wir die Brücke in die Schweiz: Wie geraten Menschen hierzulande in die Schuldenfalle? Welche Budgetfallen werden besonders unterschätzt? Warum sind Steuern, Krankenkasse, Leasing und digitale Konsumangebote oft gefährlicher, als sie wirken? Und weshalb ist Scham häufig der Moment, in dem finanzielle Probleme erst richtig eskalieren? Zudem sprechen wir über Cristians Buch zur Financial Literacy in der Sozialen Arbeit und diskutieren kritisch, wer Menschen in finanziellen Krisen eigentlich begleiten sollte: Sozialarbeitende, Finanzfachpersonen – oder beide gemeinsam?
Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Es ist Freiheit und Druck, Werkzeug und Bewertung, Chance und Konflikt. Wer Geld verstehen will, muss deshalb nicht nur rechnen können – sondern auch den Menschen dahinter begreifen.
41| Disziplin, Leistung und der Körper als Business-Asset – mit Yannick Langer
Disziplin wird im Business gefeiert. Ziele, Termine, Wachstum, Verantwortung – alles wird optimiert. Doch was passiert, wenn genau diese Disziplin beim eigenen Körper endet? In dieser Folge von derfinanzplaner …
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Disziplin wird im Business gefeiert. Ziele, Termine, Wachstum, Verantwortung – alles wird optimiert. Doch was passiert, wenn genau diese Disziplin beim eigenen Körper endet? In dieser Folge von derfinanzplaner spreche ich mit Yannick Langer über Leistung, Gesundheit und die unbequeme Frage, ob viele Unternehmer zwar ihre Firma im Griff haben – aber nicht sich selbst. Yannick arbeitet mit Selbständigen und Führungskräften, die nach aussen erfolgreich wirken, innerlich aber oft an Energie, Struktur und Regeneration verlieren. Wir sprechen über sein BPC-Konzept, warum klassische Fitnessprogramme bei Leistungsträgern häufig scheitern und weshalb Motivation überschätzt wird. Im Kern geht es nicht um Sixpack oder Trainingspläne, sondern um Identität, Selbstrespekt und Systeme, die auch dann funktionieren, wenn der Alltag Druck macht. Dabei wird klar: Gesundheit ist kein Nice-to-have. Sie ist Führungsqualität, Entscheidungsfähigkeit und langfristiger Wettbewerbsvorteil. Wer seinen Körper wie ein Verbrauchsgut behandelt, zahlt irgendwann den Preis – im Business, im Kopf und im Leben.
Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Leistung auch nicht. Sie ist das Resultat von Struktur, Disziplin – und der Frage, wie ernst man sich selbst wirklich nimmt.
40| Tokenisierung, Eigentum und die Zukunft der Aktie – mit Silvio Morelli (Aktionariat AG)
Aktien waren lange etwas Statisches. Schwer übertragbar, administrativ aufwendig und oft weit entfernt von den Menschen, die sie eigentlich besitzen sollten. Doch was passiert, wenn Eigentum digital wird? …
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Aktien waren lange etwas Statisches. Schwer übertragbar, administrativ aufwendig und oft weit entfernt von den Menschen, die sie eigentlich besitzen sollten. Doch was passiert, wenn Eigentum digital wird? Gemeinsam mit Silvio Morelli von Aktionariat gehen wir genau dieser Frage nach. Wir sprechen über die Tokenisierung von Aktien – und warum sie weit mehr ist als nur ein technologisches Upgrade. Es geht um einen fundamentalen Wandel, wie Unternehmen Kapital aufnehmen, wie Investoren beteiligt sind und wie Märkte funktionieren. Dabei klären wir, was wirklich hinter Begriffen wie DLT, Smart Contracts und Token steckt und wo die Grenze zwischen Hype und Substanz verläuft. Ist ein Token tatsächlich eine Aktie oder nur deren digitales Abbild, und was bedeutet das rechtlich in der Schweiz? Anhand eines konkreten Use Cases – dem Kauf tokenisierter Aktien – wird greifbar, wie diese neue Welt funktioniert: vom Onboarding über Wallets bis hin zur Frage, wo das eigene Eigentum eigentlich liegt. Doch die Technologie ist nur die Oberfläche. Im Kern geht es um etwas viel Grösseres: die Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Aktionären. Shareholder Management wird plötzlich dynamisch, transparent und zugänglich, illiquide Beteiligungen könnten handelbar werden und Kapitalmärkte sich öffnen – nicht nur für institutionelle Investoren, sondern für alle. Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen: Wie liquide kann ein solcher Markt wirklich werden, wie sicher ist das System und wenn die Vorteile so klar sind, warum machen es nicht längst alle? Zum Schluss wird es strategisch: Ist Tokenisierung die nächste Evolutionsstufe oder eine stille Disruption des Finanzsystems? Wie immer im derfinanzplaner gilt: Geld ist nicht der Ausgangspunkt, sondern das Resultat von Struktur, Verständnis – und der Frage, wem eigentlich was gehört.
39| ETF, AI und die Illusion von Wissen – mit Dr. Patrick Eugster
Investieren war noch nie so einfach. Und genau das könnte das grösste Problem sein. ETF-Sparpläne, AI und unendlich viel Finanz-Content haben den Zugang zu Wissen demokratisiert. Doch mehr Information bedeutet …
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Investieren war noch nie so einfach. Und genau das könnte das grösste Problem sein. ETF-Sparpläne, AI und unendlich viel Finanz-Content haben den Zugang zu Wissen demokratisiert. Doch mehr Information bedeutet nicht automatisch mehr Verständnis. Gemeinsam mit Dr. Patrick Eugster gehen wir unter die Oberfläche. Wir sprechen darüber, warum ETF-Sparpläne oft als Allheilmittel verkauft werden, obwohl sie zentrale Risiken ausblenden. Warum Währungsrisiken für Schweizer Anleger massiv unterschätzt werden – und weshalb es eben nicht egal ist, in welcher Währung man investiert, wenn man später in CHF konsumiert.
Wir beleuchten steuerliche Feinheiten wie das ETF-Domizil, sprechen über versteckte Kosten und die Differenz zwischen theoretischer und realer Rendite. Gleichzeitig stellen wir die grössere Frage: Was passiert, wenn Wissen zur Commodity wird? Wenn AI beginnt, Portfolios zu bauen – braucht es dann noch einen Dr. oec.? Oder verschiebt sich der Vorteil hin zur Urteilsfähigkeit? Und dann ist da noch die Parallele zum Sport: Patrick ist Crossfitter. Im Training wie im Investieren geht es nicht um den perfekten Plan, sondern um Konsistenz. Fortschritt entsteht durch Wiederholung – nicht durch den einen perfekten Move. Zum Schluss bleibt eine unbequeme Frage: Ist finanzielle Freiheit, wie sie oft propagiert wird, überhaupt realistisch – oder basiert vieles davon auf Annahmen, die mit der Schweizer Realität wenig zu tun haben?
Wie immer im derfinanzplaner gilt: Geld ist nicht der Ausgangspunkt, sondern das Resultat von Klarheit und Entscheidungen.
38| Erfolg ist kein Zufall: Warum Disziplin unterschätzt wird – mit Siria Berli
Im derfinanzplaner geht es selten um klassische Lebensläufe. Mich interessiert mehr, was passiert, wenn jemand früh entscheidet, nicht auf den „richtigen Moment“ zu warten, sondern einfach zu starten. Siria …
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Im derfinanzplaner geht es selten um klassische Lebensläufe. Mich interessiert mehr, was passiert, wenn jemand früh entscheidet, nicht auf den „richtigen Moment“ zu warten, sondern einfach zu starten. Siria Berli schreibt mit 17 ein Ziel auf: 1’000’000 CHF Umsatz. Nicht, weil sie schon wusste, wie sie dorthin kommt, sondern weil sie herausfinden wollte, ob es überhaupt möglich ist. Während viele noch planen, probiert sie aus. Während andere Sicherheit suchen, baut sie Erfahrung auf. Drei Jahre nach der Gründung ist das Ziel erreicht. Und genau da wird es interessant, denn Erfolg zeigt sich selten als einzelner grosser Moment, sondern vielmehr als Summe vieler kleiner, konsequenter Entscheidungen. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn Motivation nicht jeden Tag vorbeischaut und Disziplin übernimmt. Über Fehler, die dazugehören und sich im Rückblick oft als die wertvollsten Abkürzungen entpuppen. Und über die Erkenntnis, dass Wachstum meist genau dort beginnt, wo es kurz unbequem wird. Siria ist das Gesicht ihrer Firma. Sichtbarkeit bringt Chancen, aber auch Verantwortung. Und vielleicht liegt genau darin der spannendste Punkt: Man baut nicht nur ein Unternehmen auf, sondern entwickelt sich zwangsläufig selbst mit. Und ganz nebenbei stellen wir eine Frage, die viele beschäftigt: Ist Unternehmertum wirklich so kompliziert – oder machen wir es uns manchmal einfach komplizierter, als es sein müsste? Wie immer im derfinanzplaner gilt: Geld ist nicht der Ausgangspunkt, sondern das Resultat von Klarheit, von Entscheidungen und vom Mut, Dinge einfach mal zu machen.
37| Mut oder Kalkül: Sicherheit, Migration und die Ökonomie der Angst – mit Vivienne Huber
Im Podcast derfinanzplaner geht es selten um Schlagzeilen. Mich interessiert, welche Mechaniken unter der Oberfläche wirken – Anreize, Narrative und Machtstrukturen. Diese Folge beginnt deshalb nicht mit …
Notas del episodio
Im Podcast derfinanzplaner geht es selten um Schlagzeilen. Mich interessiert, welche Mechaniken unter der Oberfläche wirken – Anreize, Narrative und Machtstrukturen. Diese Folge beginnt deshalb nicht mit Politik als Ideologie, sondern mit Politik als System. Vivienne Huber polarisiert. Für die einen steht sie für Sicherheit, Ordnung und eine selbstbewusste Schweiz. Für andere ist sie Teil eines politischen Klimas, das spaltet. Sie wurde kritisiert, bedroht und mit Rassismusvorwürfen konfrontiert. Doch die eigentliche Frage ist nicht, ob man ihrer Politik zustimmt. Die spannendere Frage ist: Warum lösen Themen wie Migration, Sicherheit und kulturelle Identität in einem der wohlhabendsten Länder der Welt so starke Reaktionen aus?
Wir sprechen über den Preis politischer Sichtbarkeit, über Empörung als politisches Kapital und über die feine Grenze zwischen legitimer Kritik und moralischer Delegitimierung. Von dort gehen wir dorthin, wo politische Debatten selten nüchtern geführt werden: zu den ökonomischen Konsequenzen. Migration wird meist moralisch diskutiert – selten als ökonomisches System. Doch Zuwanderung verändert Arbeitsmärkte, Wohnungsangebote, Sozialwerke und Vermögenspreise. Wer profitiert tatsächlich vom Bevölkerungswachstum? Unternehmen? Immobilienbesitzer? Der Staat? Und wer trägt die Kosten?
Am Ende bleibt eine unbequeme Frage: Ist die Migrationsdebatte eine kulturelle Debatte – oder eine Verteilungsdebatte über Wohlstand und Ressourcen?
Diese Folge ist kein politisches Manifest und kein Schlagabtausch. Sie ist ein Gespräch über Anreize, Wahrnehmung und die Mechanik politischer Konflikte. Wie immer gilt im derfinanzplaner: Geld ist die Oberfläche. Darunter liegen Interessen, Macht – und Entscheidungen über die Zukunft eines Landes.
36| Sparen ohne Illusionen: Kosten, Konsolidierung und was FinTech wirklich kann – mit Matthias Bryner
Im derfinanzplaner geht es nicht um Produktfeatures und schon gar nicht um Vergleichstabellen. Es geht um Mechanik. Um Anreize. Um die Frage, warum wir investieren, wie wir investieren – und was wir uns dabei …
Notas del episodio
Im derfinanzplaner geht es nicht um Produktfeatures und schon gar nicht um Vergleichstabellen. Es geht um Mechanik. Um Anreize. Um die Frage, warum wir investieren, wie wir investieren – und was wir uns dabei vormachen. Diese Folge beginnt nicht mit Renditeversprechen, sondern mit Unternehmertum. Matthias Bryner ist kein Theoretiker, sondern Gründer. Produkt, Team, Skalierung, Marge, Realität. Kein Startup-Theater, sondern tägliche Entscheidungen mit Konsequenzen. Wir sprechen über die Momente, in denen es keinen Rückwärtsgang mehr gibt. Über Fehlannahmen, die man erst erkennt, wenn sie Geld kosten. Und über die Illusion, dass Gründen in der Schweiz ein romantisches Experiment sei. Von dort aus gehen wir dorthin, wo es unbequem wird: in den Schweizer FinTech-Markt.
Zu viele Anbieter. Zu wenig Differenzierung. Alle „einfach“. Alle „transparent“. Alle „günstig“. Doch wenn man das Marketing abzieht, bleibt die Frage: Was unterscheidet sich wirklich? Was ist Substanz – und was nur Narrativ? Wir sprechen über Kosten, das heilige Dogma des Schweizer Anlegens. 0.4 Prozent als Mantra. TER als Feigenblatt. Stempelsteuer, Spread, Währungsumrechnung – alles da, nur selten ausgesprochen. Ist das Intransparenz? Oder Bequemlichkeit? Und wie kommuniziert man Kosten ehrlich, ohne Menschen zu verlieren? Es geht um Konsolidierung in einer Branche, die zu fragmentiert ist, um wirklich Wirkung zu entfalten. Warum tun sich Anbieter so schwer, zusammenzugehen? Ego? Cap Table? Kultur? Oder fehlt schlicht der Mut zur Klarheit? Wir diskutieren Private Markets im Retail-Bereich – Diversifikation oder Marketing? Diese Folge ist kein Produktpitch und kein Branchenranking. Sie ist ein Gespräch über Struktur, Anreizsysteme, Ehrlichkeit im Pricing und die Verantwortung von Anbietern in einem Markt, der gerne Einfachheit verkauft, obwohl die Realität komplex ist. Wie immer gilt: Geld ist die Oberfläche. Darunter liegen Verhalten, Entscheidungen und Machtstrukturen.
Klar. Direkt. Ohne Illusionen.
35| Vom Saisonnier-Kind zum Stapi-Kandidaten: Leistung, Macht und die Frage, wem diese Stadt gehört – mit Perparim Avdili
Im Podcast derfinanzplaner geht es selten um Schlagzeilen und nie um Parolen, sondern um die leisen Mechaniken hinter Erfolg, Geld und Verantwortung. Diese Folge beginnt nicht im Bundeshaus und nicht im …
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Im Podcast derfinanzplaner geht es selten um Schlagzeilen und nie um Parolen, sondern um die leisen Mechaniken hinter Erfolg, Geld und Verantwortung. Diese Folge beginnt nicht im Bundeshaus und nicht im Sitzungszimmer, sondern in einer Familie, die früh lernt, was es heisst, als Gast geduldet zu sein in einem Land, das längst Heimat ist. Perparim Avdili wächst als Saisonnier-Kind auf, mit unausgesprochenen Regeln, mit dem Gefühl, mehr leisten zu müssen als andere, und mit der frühen Erkenntnis, dass Sicherheit nichts Selbstverständliches ist. Eine gescheiterte Lehre wird zum ersten Bruch im Lebenslauf, vielleicht auch zum wichtigsten, denn Scheitern hat nichts Romantisches, es kratzt am Stolz, am Selbstbild, am Blick des eigenen Vaters. Aus dieser Erfahrung entsteht kein Trotz, sondern Disziplin, kein Pathos, sondern Arbeit. Wir sprechen über Fleiss, der nicht auf LinkedIn stattfindet, über lange Tage, über Verantwortung für sich selbst und später für andere, über die Frage, ob Leistung in der Schweiz noch zählt oder ob wir uns lieber hinter wohlklingenden Narrativen verstecken. Das Gespräch führt von der Berufsbildung zu jungen Menschen, denen man vieles verspricht, aber wenig zutraut, von dort in die Politik, nicht als Karriereziel, sondern als Konsequenz: Wenn man ständig über Probleme spricht, muss man irgendwann anfangen, sie zu lösen. Es geht um Steuern ohne Ideologie, um Regulierung ohne Moraltheater, um KMU statt Schlagworte, um Wohnraum, der politisch gefordert und praktisch verhindert wird. Und über allem steht eine einfache, fast unbequeme Frage: Wem gehört Zürich eigentlich – denen, die sie verwalten, denen, die sie gestalten, oder denen, die jeden Morgen aufstehen und sie am Laufen halten? Diese Folge ist kein Wahlkampf und kein Porträt in Hochglanz, sondern ein präziser, manchmal unbequemer Austausch über Herkunft, Verantwortung, Aufstieg und die Kosten von Freiheit in einem System, das nichts schenkt. Wie immer gilt: Geld ist nur die Oberfläche, darunter liegen Haltung und Entscheidungen. Klar, direkt, ohne Illusionen.
34 | Freiheit ohne Sicherheitsnetz – Stefan Neukom über Unternehmertum, Geld und Verantwortung
In dieser Folge spreche ich mit Stefan Neukom. Früher Finanzbranche. Heute Unternehmer. CEO und Gründer von Get Local Schweiz. Diese Episode ist kein Gründermärchen und kein LinkedIn-Post mit Happy End. Sie ist …
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In dieser Folge spreche ich mit Stefan Neukom. Früher Finanzbranche. Heute Unternehmer. CEO und Gründer von Get Local Schweiz. Diese Episode ist kein Gründermärchen und kein LinkedIn-Post mit Happy End. Sie ist ein ehrliches Gespräch über Entscheidungen, die man trifft, wenn es kein Sicherheitsnetz mehr gibt und niemand garantiert, dass es aufgeht. Wir sprechen über den Schritt raus aus der Sicherheit, über schlaflose Nächte statt Fixlohn und über Cashflow, Verantwortung und die Momente, in denen Geld plötzlich sehr real wird. Stefan erzählt, was Unternehmertum wirklich kostet – mental, finanziell und persönlich. Warum Wachstum nicht automatisch Freiheit bedeutet, weshalb Kapital Probleme nicht löst, sondern sichtbar macht, und wie sich Verantwortung anfühlt, wenn Entscheidungen Existenzen betreffen und nicht nur PowerPoint-Folien. Es geht um Geld ohne Hochglanzfolie, um Fehlentscheide, Reife und Klarheit und um die unbequeme Frage, ob Unternehmer ihre Firmen oft besser managen als ihr eigenes Leben. Diese Folge ist kein Motivationstalk. Sie ist ein Realitätscheck. derfinanzplaner ist der Podcast über Geld für Menschen, die verstanden haben, dass Zahlen nie das eigentliche Thema sind. Klar, direkt und ohne Illusionen.
33| Haltung unter Druck – „The Swiss Samurai“ Yasubey Enomoto über Kampf, Geld und Entscheidungen
2026 beginnt nicht mit Vorsätzen. Es beginnt mit Haltung. In der ersten Folge des neuen Jahres spreche ich mit Yasubey Enomoto, besser bekannt als The Swiss Samurai – einem der ersten Schweizer MMA-Kämpfer aus …
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2026 beginnt nicht mit Vorsätzen. Es beginnt mit Haltung. In der ersten Folge des neuen Jahres spreche ich mit Yasubey Enomoto, besser bekannt als The Swiss Samurai – einem der ersten Schweizer MMA-Kämpfer aus einer Zeit, in der dieser Sport als anrüchig galt, kaum Anerkennung brachte und sicher kein Geld versprach. Diese Folge ist kein Gespräch über Techniken oder Titel. Sie ist ein Blick in ein High-Risk-Umfeld, in dem Entscheidungen reale Konsequenzen haben – für Körper, Kopf und Existenz. Wir sprechen über Disziplin statt Talent, über Angst und Respekt, über Fairness in Systemen, in denen sie nicht garantiert ist. Über Geld im Kampfsport, über Missgunst, Macht und die Frage, wie man Haltung bewahrt, wenn Leistung nicht belohnt wird. The Swiss Samurai steht nicht für Show, sondern für Standhaftigkeit. Yasubey erzählt, was es heisst, Verantwortung zu tragen, wenn es keine Ausreden gibt. Warum Wille allein manchmal nicht reicht. Und weshalb der wahre Kampf oft nicht im Ring stattfindet, sondern im Alltag – dort, wo Entscheidungen unter Druck getroffen werden müssen.
Diese Episode ist ein Reset. Für alle, die verstanden haben, dass Zahlen nie das eigentliche Thema sind – sondern die Haltung hinter den Entscheidungen. Klar. Direkt. Ohne Illusionen.
32| Scheitern, Start-ups und Standhaftigkeit – Fabio Mätzler über Unternehmertum in der Schweiz
Was als Excel-Liste mit Altersheimen begann, wurde zu einem erfolgreichen Data- und Marketingunternehmen mit über 80 B2B-Datenbanken. Fabio Mätzler, Gründer und CEO der cohaga AG, bringt seit zehn Jahren Daten …
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Was als Excel-Liste mit Altersheimen begann, wurde zu einem erfolgreichen Data- und Marketingunternehmen mit über 80 B2B-Datenbanken. Fabio Mätzler, Gründer und CEO der cohaga AG, bringt seit zehn Jahren Daten in Bewegung – und zeigt, dass Unternehmertum weniger mit Glück, sondern mehr mit Geduld, Haltung und Schmerzgrenze zu tun hat. Wir sprechen über den Weg vom Gründer zum Geschäftsführer, über Schweizer Risikokultur, über Verkauf, Verantwortung und die Frage, wie viel Scheitern Erfolg eigentlich braucht. Fabio erzählt, warum „Telefonterror“ manchmal einfach Unternehmertum pur ist, was ihn antreibt, wenn andere längst aufgeben – und weshalb gute Ideen nur so stark sind wie der Wille, sie durchzuziehen. Ein Gespräch über Durchhaltevermögen, Demut und den Mut, den nächsten Anruf trotzdem zu machen. Wie immer: ehrliche Worte, klare Haltung – und ein paar Liegestütze für den Gründergeist.
31| Strategie, Startup-DNA und der Mut zur Klarheit – Tobias Ganz über den Weg zu Caveo und darüber hinaus
Tobias Ganz, CFA, bewegt sich seit Jahren an der Schnittstelle von Kapital, Marke und Unternehmertum. Vom Audit bei PwC über Venture Capital bei SevenVentures bis zum eigenen Unternehmen – und zur Mitgründung …
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Tobias Ganz, CFA, bewegt sich seit Jahren an der Schnittstelle von Kapital, Marke und Unternehmertum. Vom Audit bei PwC über Venture Capital bei SevenVentures bis zum eigenen Unternehmen – und zur Mitgründung von Caveo. Nicht einer App, sondern einer Idee: dass Finanzplanung und Vorsorge in der Schweiz neu gedacht werden müssen. Simpler, echter, unabhängiger. Und vor allem näher am Menschen als an Produkten. Wir sprechen über die Entscheidung, eine sichere Corporate-Laufbahn zu verlassen, über die Schweizer VC-Szene zwischen Vision und Vorsicht, und darüber, wie man ein Unternehmen baut, das mehr ist als ein Geschäftsmodell – nämlich eine Haltung. Tobias erzählt, was die Caveo-Gründung für ihn bedeutet hat, wie aus einem Konzept ein Ökosystem wurde, und warum gute Strategien nur dann wirken, wenn man bereit ist, sie konsequent durchzuziehen. Ein Gespräch über Klarheit, Verantwortung und Unternehmertum in einer Branche, die seit Jahrzehnten Veränderung verspricht, aber selten lebt. Über Mut, Fokus und den Wert von Reibung – im Gründerteam, im Markt und in sich selbst. Wie immer: offen, pointiert und ohne Ausflüchte.
30| Vermögensarchitektur, Währungsfallen & Kostenwahrheit – Brice Zanetti über die echte Struktur hinter gutem Investieren.
Was passiert, wenn ein Vermögensverwalter und ein Finanzplaner zum zweiten Mal aufeinandertreffen – und dieses Mal noch tiefer gehen? Brice Zanetti, Co-Founder von Everon, bringt wieder Klarheit in Themen, die …
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Was passiert, wenn ein Vermögensverwalter und ein Finanzplaner zum zweiten Mal aufeinandertreffen – und dieses Mal noch tiefer gehen? Brice Zanetti, Co-Founder von Everon, bringt wieder Klarheit in Themen, die viele Anleger nur oberflächlich kennen, aber die über langfristigen Erfolg oder Misserfolg entscheiden: Währungsrisiken, ETF-Mythen, Klumpenrisiken, Kostenwahrheit und die Frage, warum Vermögensarchitektur mehr mit Systemdenken als mit Produktauswahl zu tun hat. Wir sprechen darüber, warum 90% der Schweizer Depots strukturell ineffizient sind, weshalb USD-Exposure oft der wahre Performance-Killer ist, und wieso perfekte Strategien wertlos bleiben, wenn Liquidität, Cashflow und Absicherung nicht zusammenpassen. Brice zeigt, was UHNWI wirklich machen, warum Reiche nicht nur ETFs kaufen, und weshalb nicht die TER entscheidet, sondern das, was man nicht sieht: Währungseffekte, Spread-Kosten, Quellensteuern, Drift und schlechte Rebalancing-Logik. Wir nehmen AMCs auseinander, erklären Value-at-Risk ohne Fachchinesisch, sprechen über Drawdowns, Sequenzrisiken und Schweizer Entnahmeraten – und darüber, warum die 4%-Regel hierzulande so gut wie nie funktioniert. Ein Talk für alle, die verstehen wollen, wie professionelle Vermögensarchitektur wirklich gebaut wird: mit System, Struktur und brutal ehrlicher Risikologik.
Wie immer: klare Worte, tiefe Einblicke – und ein paar finanzielle Liegestütze für den Kopf.
29| Unabhängigkeit als Haltung – Ati Tosun über Beratung, Fairness und das Mindset von Gründern
Vom Banker zum Gründer – Ati Tosun hat erlebt, wie Beratung oft mehr Produkt als Person ist. Mit finfinder.ch will er das ändern: eine Plattform, die Menschen mit geprüften, unabhängigen Finanzberatern …
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Vom Banker zum Gründer – Ati Tosun hat erlebt, wie Beratung oft mehr Produkt als Person ist. Mit finfinder.ch will er das ändern: eine Plattform, die Menschen mit geprüften, unabhängigen Finanzberatern verbindet – transparent, digital und fair. Wir sprechen über die Zukunft der Finanzberatung in der Schweiz, über Vertrauen als Währung, über falsche Anreize und echte Unabhängigkeit. Ati erzählt, warum er lieber Brücken baut als Mauern, was ihn antreibt, wenn andere längst aufgeben, und wie man als Gründer zwischen Idealismus und Realität navigiert. Ein Gespräch über Haltung, Unternehmergeist und die Frage, wie man ein System verändert, das sich selbst genug ist – und weshalb Ati jetzt einen „Late Founder“ sucht, der seine Vision teilt, Verantwortung übernimmt und Finfinder in die nächste Wachstumsphase führt. Am Ende wie immer: kurze Fragen, ehrliche Antworten – und ein paar Liegestütze für die Denkmuskeln.
28| Wenn Bildung zur Haltung wird – Besfort Biljali über Führung, Verantwortung und Wirkung
Vom Bankberater zum Bildungspionier. Vom Sportler zum Netzwerker. Besfort Biljali denkt Karriere nicht in Hierarchien, sondern in Wirkung. Bei libs gestaltet er die Berufsausbildung der Zukunft, bei …
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Vom Bankberater zum Bildungspionier. Vom Sportler zum Netzwerker. Besfort Biljali denkt Karriere nicht in Hierarchien, sondern in Wirkung. Bei libs gestaltet er die Berufsausbildung der Zukunft, bei Swisspreneur vernetzt er Gründer:innen – und mit seinem Sport & Business Network bringt er Bewegung in eine oft träge Wirtschaft. In dieser Folge sprechen wir über Fokus in einer Welt der Vielfalt, über die Kraft der Lehre als unterschätztes Fundament – und über die Frage, was junge Menschen heute wirklich antreibt. Besfort erzählt, warum er lieber ausbildet als ausruht, weshalb Handwerksberufe die wahren Zukunftsjobs sind und was die Finanzbranche vom Sport lernen kann. Ein Gespräch über Haltung, Demut und den Mut, immer wieder neu anzufangen – zwischen Spielfeld, Start-up und Schulbank.
27| Verantwortung in der Tiefe – René Bätschmann über Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag und unternehmerische Klarheit
Viele reden über Vorsorge. René Bätschmann sorgt vor – konkret, digital, rechtssicher. Mit vobox.ch bringt er Ordnung in zwei der wohl meistverdrängten, aber existenziellsten Fragen unserer Zeit: Wer …
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Viele reden über Vorsorge. René Bätschmann sorgt vor – konkret, digital, rechtssicher. Mit vobox.ch bringt er Ordnung in zwei der wohl meistverdrängten, aber existenziellsten Fragen unserer Zeit: Wer entscheidet, wenn du es nicht mehr kannst? Und was geschieht mit deinem Unternehmen, wenn du plötzlich ausfällst? René zeigt, wie Patientenverfügungen und Vorsorgeaufträge nicht nur Leben retten, sondern auch Existenzen sichern – privat wie beruflich. Er denkt juristisch präzise und digital pragmatisch. Und er hat eine Mission: dass Menschen – und Unternehmer:innen – Verantwortung übernehmen, bevor andere entscheiden müssen. In dieser Folge reden wir über juristische Fallstricke, ethische Dilemmata und darüber, warum das Eherecht keine Vollmacht ist. Über Standardformulierungen, medizinische Nuancen – und was passiert, wenn ein Alleininhaber einer GmbH plötzlich urteilsunfähig wird. Ein Gespräch über Selbstbestimmung, Unternehmerrisiken und digitale Lösungen, die wirklich greifen – im Ernstfall.
26| Private Markets, Infrastruktur und die Zukunft von Wealth - Im Gespräch mit Rainer Kobler
Rainer Kobler bewegt sich seit Jahren an der Schnittstelle von Kapitalmarkt, Real Assets und strategischer Vermögensplanung. Er kennt die Welt institutioneller Investoren ebenso wie die Fragen von Privatkunden …
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Rainer Kobler bewegt sich seit Jahren an der Schnittstelle von Kapitalmarkt, Real Assets und strategischer Vermögensplanung. Er kennt die Welt institutioneller Investoren ebenso wie die Fragen von Privatkunden – und versteht Kapital nicht nur als Anlage, sondern als Verantwortung. In dieser Folge sprechen wir über Chancen und Risiken von Infrastrukturinvestments, über Mythen rund um Private Equity und über die Frage, ob Private Markets demokratisiert werden sollten. Wir diskutieren die Rolle von ESG und Klimazielen, die Transparenz bei Bewertungen und ob Gebührenmodelle wie „2/20“ noch zeitgemäss sind. Rainer erklärt, was Partners Group wirklich anders macht, wie eine Vermögensarchitektur von morgen aussehen könnte und welche Rolle die Schweiz im internationalen Wettbewerb einnimmt. Ein Gespräch über Kapital als Macht und Verantwortung, über Wealth als Architektur – und darüber, warum wir Vermögen künftig neu denken müssen, wenn es gesellschaftlich relevant bleiben soll.
25| Mut oder Stillstand – Andri Silberschmidt im Bundeshaus über Startups, Vorsorge und die Schweiz im Reformstau
Andri Silberschmidt ist vieles zugleich: Unternehmer, Gründer von kaisin., Nationalrat, Jurist – und einer der jüngsten Köpfe im Bundeshaus. Doch wie viel Wandel schafft ein Land, das lieber redet als …
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Andri Silberschmidt ist vieles zugleich: Unternehmer, Gründer von kaisin., Nationalrat, Jurist – und einer der jüngsten Köpfe im Bundeshaus. Doch wie viel Wandel schafft ein Land, das lieber redet als entscheidet? Wir sprechen über die Schweiz als Gründerstandort: Warum Venture Capital hier so zögerlich ist, weshalb bodenständige Startups und KMU kaum Chancen auf Finanzierung haben – und ob wir zu sehr auf das nächste Unicorn statt auf echte Wertschöpfung fixiert sind. Genauso direkt geht es um Vorsorgepolitik: Kinder-3a-Konten, Teilbezüge im Alter, Nachzahlungen in die dritte Säule – und die Frage, warum Bern selbst einfache Reformen seit Jahrzehnten verschleppt. Dazu die grossen Weichenstellungen: Eigenmietwert, Individualbesteuerung, AHV-Initiativen und Bargeld als Freiheitsversprechen. Ein Gespräch über Mut und Verantwortung, über Frust und Hoffnung – und darüber, ob die Schweiz bereit ist, beim Thema Vorsorge und Innovation endlich die Handbremse zu lösen.
24| Führung im Spannungsfeld. 25 Jahre Zurich, Loyalität und den Wandel im Vertrieb - Im Gespräch mit Mauricio Perez
Mauricio Perez verkörpert Kontinuität in einer Branche, die sich im Umbruch befindet. Seit 25 Jahren prägt er die Zurich – vom Kundenberater bis zum Mitglied der Geschäftsleitung und Head of Brokers & …
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Mauricio Perez verkörpert Kontinuität in einer Branche, die sich im Umbruch befindet. Seit 25 Jahren prägt er die Zurich – vom Kundenberater bis zum Mitglied der Geschäftsleitung und Head of Brokers & Partnerships. Eine Laufbahn, die Loyalität, Integrität und Anpassungsfähigkeit gleichermassen verlangt – und die zentrale Fragen aufwirft: Wie viel Veränderung lässt ein Konzern tatsächlich zu? Und wo stösst man an die Grenzen systemischer Trägheit? In dieser Folge sprechen wir über Leadership im Kontext grosser Organisationen, über Werte und deren Wandel im Laufe der Zeit, über das Berufsbild des Versicherungsvermittlers zwischen Relevanz und Vorurteil – und über Innovation in einer Branche, die stärker reguliert als disruptiv geprägt ist. Mauricio gewährt Einblicke in Entscheidungen, die er durchsetzen musste, auch wenn sie nicht seiner persönlichen Überzeugung entsprachen. Er spricht über Loyalität als Chance und Risiko, über die Legitimität klassischer Lebensversicherungsprodukte – und über die Frage, wie offen ein globaler Konzern für Kooperationen mit Startups tatsächlich ist. Ein Gespräch über Verantwortung, Wandel und Haltung – und darüber, wie es gelingt, auch in komplexen Systemen Impulse zu setzen und Zukunft mitzugestalten.
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