
Ein echter Krimi – Der Fall Block
- Episodios
- 76
- Formato
- Serie: escúchala desde el principio
- Último episodio
- 18 Oct 2026
Sobre el podcast
Gegenseitige Beschuldigungen, Gerichtsurteile in Deutschland und Dänemark - ein Sorgerechtsstreit eskaliert in einer dramatischen Entführung. Die Steakhaus-Unternehmerfamilie Block steht in den Schlagzeilen. Seitdem der Ex-Ehemann von Christina Block, Stephan Hensel, im August 2021 zwei gemeinsame Kinder bei sich in Dänemark behielt, versuchte die Mutter die beiden wieder zurück nach Deutschland zu holen. In der Silvesternacht 2023/24 verschwinden die Geschwister - entführt von maskierten Personen. Schließlich tauchen sie zusammen mit ihrer Mutter wieder in Hamburg auf. Seit Juli 2025 wird Christina Block und sechs Mitangeklagten am Landgericht Hamburg der Prozess gemacht. Die Vorwürfe reichen von Kindesentziehung über gefährliche Körperverletzung bis hin zur Freiheitsberaubung. Der Journalist Michael Maske unterhält sich in diesem Podcast mit Beteiligten des Verfahrens. Außerdem diskutiert der Jurist mit dem SPIEGEL-Autor Christopher Piltz über die Ergebnisse der intensiven und umfassenden Recherche des Nachrichtenmagazins. Im Fall Block geht es um Macht und Geld, um beteiligte Sicherheitsfirmen und Personen, die einst in Sonderkommandos der Polizei tätig waren, sowie um Ex-Bundesnachrichtendienstmitarbeiter und Spitzenpolitiker. Sogar ehemalige Agenten des israelischen Geheimdienstes sollen involviert sein. Leider kommt in dieser Familientragödie aber oft eine Frage zu kurz: Wie geht es eigentlich den Kindern?
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Episodios 76
Folge 75: Zugriff auf die ZEIT-Tonbänder - Pressefreiheit gegen Wahrheitsfindung
Ein Durchsuchungsbeschluss gegen eine Journalistin. Stundenlange Tonaufnahmen. Vertrauliche Gespräche mit einem minderjährigen Entführungsopfer. Und ein Strafprozess, der dadurch eine völlig neue Wendung nehmen …
Notas del episodio
Ein Durchsuchungsbeschluss gegen eine Journalistin. Stundenlange Tonaufnahmen. Vertrauliche Gespräche mit einem minderjährigen Entführungsopfer. Und ein Strafprozess, der dadurch eine völlig neue Wendung nehmen könnte.
Die Sicherstellung von Recherchematerial der ZEIT-Journalistin Anne Kunze, die inzwischen selbst als Zeugin im Block-Prozess geladen ist, sorgt für heftige Diskussionen. Ihr Podcast „House of Block“ enthält Interviews mit der jüngsten Tochter von Christina Block und Stephan Hensel, geführt kurz nach der Entführung.
War der Zugriff der Justiz gerechtfertigt? Oder handelt es sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit?
Gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz spricht Host Michael Maske über die juristischen Hintergründe, die scharfe Kritik am Vorgehen des Gerichts und die Verantwortung der ZEIT. Denn auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung wirft Fragen auf: Hätte die Redaktion absehen müssen, welche Folgen ihre Recherche für den laufenden Strafprozess haben könnte?
Und was bedeutet all das für die betroffene Tochter, die vor Gericht nicht aussagen wollte, einer Journalistin aber ausführlich ihre Geschichte erzählt hat?
Eine Folge über Pressefreiheit, journalistische Verantwortung, den Schutz von Kindern und einen Strafprozess, der noch lange nicht am Ende sein könnte.
Wichtiger Hinweis zu unserem Live-Podcast:
Unser für den 12. Oktober im Ernst Deutsch Theater geplanter Live-Podcast muss leider verschoben werden. Neuer Termin ist der 20. Dezember.
Bereits gekaufte Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit für den 20. Dezember. Wer am neuen Termin nicht dabei sein kann, kann die Karten unkompliziert dort zurückgeben, wo sie gekauft wurden. Wer digital gebucht hat, erhält dazu eine E-Mail mit den entsprechenden Informationen.
Wir wissen, dass sich viele von euch den 12. Oktober bereits freigehalten haben, und bitten deshalb sehr um euer Verständnis. Wir hoffen, möglichst viele von euch am 20. Dezember im Ernst Deutsch Theater zu sehen.
Tickets gibt es hier:
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
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Folge 74: Ex-BND-Chef Hanning verhaftet - die Spur zum Fall Block
Ein ehemaliger BND-Präsident in Untersuchungshaft. Der Verdacht: unter anderem Landesverrat und geheimdienstliche Agententätigkeit. August Hanning, einst einer der mächtigsten Geheimdienstler Deutschlands …
Notas del episodio
Ein ehemaliger BND-Präsident in Untersuchungshaft. Der Verdacht: unter anderem Landesverrat und geheimdienstliche Agententätigkeit. August Hanning, einst einer der mächtigsten Geheimdienstler Deutschlands, steht im Mittelpunkt einer Spionageaffäre. Und ausgerechnet die Ermittlungen im Fall Block haben offenbar dazu beigetragen, diese Affäre aufzudecken.
Wie kam Hanning überhaupt in den Fall Block hinein? Welche Rolle soll er gespielt haben? Was wird ihm konkret vorgeworfen? Und welche Auswirkungen könnte seine Verhaftung auf den Strafprozess gegen Christina Block haben?
Darüber spricht Host Michael Maske mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz.
Außerdem geht es um die Prozesstage 80 und 81 am Hamburger Landgericht. Ein früherer Anwalt aus dem Umfeld der Familie Block gerät bei seiner Zeugenaussage wegen auffälliger Erinnerungslücken unter Druck. Stephan Hensel verweigert eine erneute Aussage zu bestimmten Fragen. Nun soll seine Ehefrau Astrid Harve erneut als Zeugin geladen werden. Doch zunächst fehlt dem Gericht eine ladungsfähige Adresse.
Und schließlich meldet sich Christina Blocks Bruder Philipp öffentlich zu Wort. In einer Kolumne in der Bunten verteidigt er seine Schwester und kritisiert die Berichterstattung über den Fall.
Eine Folge über eine spektakuläre Verhaftung, neue Fragen im Gerichtssaal und einen Prozess, der auch nach mehr als 80 Verhandlungstagen für Überraschungen sorgt.
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Folge 73: Delling spricht noch einmal - 78 Prozesstage und noch kein Ende
Der Block-Prozess nähert sich seinem Ende. Doch auch nach 78 Verhandlungstagen gibt es weiter offene Fragen, neue Anträge und mögliche juristische Streitpunkte.In dieser Folge spricht Michael Maske mit …
Notas del episodio
Der Block-Prozess nähert sich seinem Ende. Doch auch nach 78 Verhandlungstagen gibt es weiter offene Fragen, neue Anträge und mögliche juristische Streitpunkte.
In dieser Folge spricht Michael Maske mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die ausführliche Einlassung von Gerhard Delling. Der Lebensgefährte von Christina Block hat die Vorwürfe gegen sich erneut zurückgewiesen, Christina Block verteidigt und sehr persönlich über die vergangenen Jahre gesprochen. War das bereits eine Art vorgezogenes Schlusswort?
Dazu hören wir erstmals in unserem Podcast aktuelle Statements von Verfahrensbeteiligten. Philip von der Meden, Anwalt von Stephan Hensel, bewertet Dellings Auftritt und erklärt, warum er dessen Darstellung kritisch sieht.
Außerdem geht es um die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Angeklagten. Warum interessiert sich die Kammer jetzt für Einkommen, Vermögen und Schulden? Und was sagt es über den Stand des Verfahrens aus, dass diese Fragen gerade jetzt gestellt werden?
Und wir schauen bereits über ein mögliches Urteil hinaus: Welche Rolle könnten die seit Monaten umstrittenen IT-Asservate bei einer Revision spielen? Wann wird aus einem möglichen Verfahrensfehler tatsächlich ein Revisionsgrund? Dazu hören wir auch die Einschätzung von Sascha Böttner, Verteidiger des mitangeklagten Tal S.
Wichtiger Hinweis zu unserem Live-Podcast:
Unser für den 12. Oktober im Ernst Deutsch Theater geplanter Live-Podcast muss leider verschoben werden. Neuer Termin ist der 20. Dezember.
Als wir den Oktober-Termin frühzeitig festlegen mussten, waren wir davon ausgegangen, dass bis dahin möglicherweise bereits ein Urteil vorliegen würde. Inzwischen ist klar: Das wird nicht der Fall sein. Unser Anspruch ist es aber, euch – wie schon bei unserem ersten Live-Podcast – einen besonderen Abend mit Verfahrensbeteiligten oder Menschen zu bieten, die diesem Verfahren sehr nah sind. In der derzeit angespannten Phase des Prozesses haben unsere Gespräche und Einladungen gezeigt, dass verlässliche Zusagen für den 12. Oktober kaum möglich sind. Deshalb haben wir uns schweren Herzens für die Verlegung entschieden.
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Wir wissen, dass sich viele von euch den 12. Oktober bereits freigehalten haben, und bitten deshalb sehr um euer Verständnis. Wir hoffen, möglichst viele von euch am 20. Dezember im Ernst Deutsch Theater zu sehen.
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„Der Fall Block“ kehrt nun also am 20. Dezember 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater.
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Folge 72: Ingo Bott und die Widersprüche - Kury schweigt, der Blockverteidiger spricht
Diesmal sitzt einer der zentralen Verfahrensbeteiligten bei uns: Dr. Ingo Bott, Verteidiger von Christina Block. Gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz spricht Michael Maske mit ihm über die …
Notas del episodio
Diesmal sitzt einer der zentralen Verfahrensbeteiligten bei uns: Dr. Ingo Bott, Verteidiger von Christina Block. Gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz spricht Michael Maske mit ihm über die entscheidenden Fragen dieser möglicherweise letzten Phase des Block-Prozesses.
Warum wurde Christina Blocks früherer Anwalt Otmar Kury nicht von seiner Schweigepflicht entbunden, obwohl er nun als Zeuge vor Gericht erschienen ist? Wie erklärt die Verteidigung die Unterschiede und Widersprüche zwischen Christina Blocks erster Einlassung und ihren jüngsten Aussagen? Und wie ernst sind die möglichen Verfahrensfehler, die Bott seit Monaten kritisiert?
Außerdem geht es um eine ganz aktuelle Entwicklung: Die Kammer hat Blocks Cousine Uta B., die bislang wegen Beihilfe angeklagt ist, nach § 265 StPO darauf hingewiesen, dass bei der Freiheitsberaubung auch eine Verurteilung wegen Mittäterschaft in Betracht kommen könnte. Bott erklärt im Gespräch, welche Rückschlüsse er aus diesem rechtlichen Hinweis für die mögliche rechtliche Bewertung der Vorwürfe gegen seine eigene Mandantin und für ein mögliches Strafmaß zieht. Wichtig: Der Hinweis an Uta B. ist noch keine Entscheidung über Schuld oder Strafmaß; für alle Angeklagten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
Eine besondere Folge: zwei Journalisten im Gespräch mit dem Verteidiger der Frau, die im Zentrum dieses Verfahrens steht – über Widersprüche, Verteidigungsstrategien und die Frage, was die jüngsten Signale aus dem Gerichtssaal bedeuten könnten.
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Als wir den Oktober-Termin frühzeitig festlegen mussten, waren wir davon ausgegangen, dass bis dahin möglicherweise bereits ein Urteil vorliegen würde. Inzwischen ist klar: Das wird nicht der Fall sein. Unser Anspruch ist es aber, euch – wie schon bei unserem ersten Live-Podcast – einen besonderen Abend mit Verfahrensbeteiligten oder Menschen zu bieten, die diesem Verfahren sehr nah sind. In der derzeit angespannten Phase des Prozesses haben unsere Gespräche und Einladungen gezeigt, dass verlässliche Zusagen für den 12. Oktober kaum möglich sind. Deshalb haben wir uns schweren Herzens für die Verlegung entschieden.
Bereits gekaufte Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit für den 20. Dezember. Wer am neuen Termin nicht dabei sein kann, kann die Karten unkompliziert dort zurückgeben, wo sie gekauft wurden. Wer digital gebucht hat, erhält dazu eine E-Mail mit den entsprechenden Informationen.
Wir wissen, dass sich viele von euch den 12. Oktober bereits freigehalten haben, und bitten deshalb sehr um euer Verständnis. Wir hoffen, möglichst viele von euch am 20. Dezember im Ernst Deutsch Theater zu sehen.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
„Der Fall Block“ kehrt nun also am 20. Dezember 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater.
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Folge 71: Der Verteidiger wird zum Zeugen - warum Otmar Kury jetzt aussagen soll
Nach Folge 70 gibt es etwas nachzutragen: Die Kanzlei des Revisionsspezialisten Dr. Yves Georg war in der Vergangenheit auf Seiten von Christina Block tätig. Welche Rolle spielte Georg dabei genau und verändert …
Notas del episodio
Nach Folge 70 gibt es etwas nachzutragen: Die Kanzlei des Revisionsspezialisten Dr. Yves Georg war in der Vergangenheit auf Seiten von Christina Block tätig. Welche Rolle spielte Georg dabei genau und verändert dieser Hintergrund die Einordnung seiner Aussagen über mögliche Fehler im Block-Verfahren?
Michael Maske spricht darüber mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz. Gemeinsam schauen sie auch noch einmal genauer auf mögliche Revisionsgründe: die nicht beigezogenen Akten, die eingeschränkte Aussagegenehmigung der Hauptermittlerin, die umstrittenen IT-Asservate und Christina Blocks digitale Tagebuchaufzeichnungen.
Außerdem geht es um eine zentrale Frage der Verteidigung: Welche Bedeutung hat die Vorgeschichte des jahrelangen Streits um die Kinder für die strafrechtliche Bewertung und für ein mögliches Strafmaß?
Neue Entwicklungen gibt es auch in Dänemark: Dort wurde über das von Eugen Block geforderte Umgangsrecht mit seinen Enkelkindern entschieden.
Außerdem verspricht der nächste Verhandlungstag eine ungewöhnliche Konstellation: Christina Blocks ehemaliger Verteidiger Otmar Kury soll als Zeuge aussagen. Was darf ein Anwalt über ein früheres Mandat überhaupt erzählen? Wann greift sein Zeugnisverweigerungsrecht und könnte er sich mit einer Aussage sogar selbst strafbar machen?
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
„Der Fall Block“ kehrt am 12. Oktober 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater.
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Folge 70: Revisionsspezialist Yves Georg - Angriffspunkte im Block-Prozess
Der Block-Prozess steht möglicherweise kurz vor dem Ende der Beweisaufnahme. Doch was passiert, wenn nach mehr als einem Jahr und inzwischen 74 Verhandlungstagen tatsächlich ein Urteil fällt?Host Michael Maske …
Notas del episodio
Der Block-Prozess steht möglicherweise kurz vor dem Ende der Beweisaufnahme. Doch was passiert, wenn nach mehr als einem Jahr und inzwischen 74 Verhandlungstagen tatsächlich ein Urteil fällt?
Host Michael Maske spricht mit dem Hamburger Strafverteidiger und Revisionsspezialisten Dr. Yves Georg darüber, wie es für Christina Block und die sechs weiteren Angeklagten nach einem Urteil weitergehen könnte: Wann wird ein Freispruch rechtskräftig? Muss ein Angeklagter nach einer mehrjährigen Haftstrafe sofort ins Gefängnis? Und wie läuft eine Revision vor dem Bundesgerichtshof ab?
Yves Georg blickt dabei auch mit den Augen eines Revisionsverteidigers auf den bisherigen Block-Prozess und lässt durchblicken, an welchen Stellen dieses außergewöhnlich lange Verfahren später revisionsrechtlich interessant werden könnte.
Außerdem erklärt er, welche Fehler ein Urteil zu Fall bringen können, warum der BGH keine zweite Tatsacheninstanz ist und unter welchen Umständen ein so umfangreicher Prozess tatsächlich noch einmal neu aufgerollt werden könnte.
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„Der Fall Block“ kehrt am 12. Oktober 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater.
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Folge 69: Die Fragen, die bleiben – das große Q&A zum Fall Block
Diesmal seid ihr dran: In den vergangenen Wochen haben uns über Spotify Hunderte Kommentare und jede Menge Fragen zum Block-Prozess erreicht. Wir haben gesammelt, sortiert und die Fragen herausgesucht, die euch …
Notas del episodio
Diesmal seid ihr dran: In den vergangenen Wochen haben uns über Spotify Hunderte Kommentare und jede Menge Fragen zum Block-Prozess erreicht. Wir haben gesammelt, sortiert und die Fragen herausgesucht, die euch besonders beschäftigen.
Bevor das große Q&A beginnt, geht es aber noch um eine aktuelle Entwicklung: Otmar Kury, der ehemalige Anwalt von Christina Block, soll nun doch als Zeuge vor dem Landgericht Hamburg erscheinen. Was darf ein früherer Anwalt überhaupt aussagen, solange ihn seine ehemalige Mandantin nicht von der Verschwiegenheitspflicht entbindet – und warum könnte Kury trotzdem für das Verfahren interessant werden?
Danach beantwortet Host Michael Maske gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz eure Fragen: Was hat Christina Blocks erneute Einlassung verändert? Welche Bedeutung hat das psychiatrische Gutachten über die Kinder? Wie wichtig sind die Geldflüsse? Warum sitzt Tal S. weiterhin in Untersuchungshaft? Welche Rolle spielen mögliche Ermittlungsfehler? Was passiert bei einer Revision? Und wo stehen die Angeklagten nach mehr als einem Jahr Prozess?
Eine Folge mit euren Fragen und unseren Antworten.
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Folge 68: Die zweite Einlassung - Christina Block erklärt die Widersprüche
Zwei Tage lang spricht Christina Block erneut ausführlich vor Gericht. Es ist eine Einlassung, auf die im Block-Prozess lange gewartet wurde.Ihre zentrale Botschaft bleibt unverändert: Sie habe die Entführung …
Notas del episodio
Zwei Tage lang spricht Christina Block erneut ausführlich vor Gericht. Es ist eine Einlassung, auf die im Block-Prozess lange gewartet wurde.
Ihre zentrale Botschaft bleibt unverändert: Sie habe die Entführung ihrer Kinder nicht beauftragt und von der Silvesteraktion nichts gewusst. Doch in wichtigen Punkten korrigiert und ergänzt Christina Block ihre erste Aussage zu Prozessbeginn.
Es geht um David Barkay und die Chatgruppe „Bring Kids Home“, um das umstrittene Treffen wenige Tage vor der Entführung, eine Tüte im Grand Elysée, Hotelzimmer und Bargeldzahlungen. Und immer wieder um ein Argument: Hätte Christina Block von der Aktion gewusst, hätte sie sich anders verhalten.
Host Michael Maske spricht mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz darüber, welche Widersprüche Christina Block erklären konnte und wo ihre zweite Einlassung möglicherweise neue Fragen aufwirft.
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Folge 67: Die letzten offenen Fragen - der Block-Prozess nähert sich seinem Ende
Nach 71 Verhandlungstagen scheint der Block-Prozess plötzlich auf die Zielgerade einzubiegen. Die Vernehmung der polizeilichen Ermittlungsführerin endet deutlich schneller als erwartet, das umfangreiche …
Notas del episodio
Nach 71 Verhandlungstagen scheint der Block-Prozess plötzlich auf die Zielgerade einzubiegen. Die Vernehmung der polizeilichen Ermittlungsführerin endet deutlich schneller als erwartet, das umfangreiche Selbstleseverfahren nähert sich dem Abschluss und Christina Block will erneut vor Gericht aussagen.
Doch gleichzeitig entstehen neue Konflikte: Vertrauliche Inhalte aus den kinderpsychiatrischen Gutachten über die beiden entführten Kinder sind an die Öffentlichkeit gelangt. Die Gutachten beschreiben eine massive Traumatisierung durch die Ereignisse der Silvesternacht. Inzwischen beschäftigt sich auch die Staatsanwaltschaft mit der Frage, wie die eigentlich geschützten Informationen öffentlich werden konnten.
Und dann führt eine neue Spur zurück ins Jahr 2022: Mehr als ein Jahr vor der Entführung gab es offenbar bereits einen konkreten Plan für eine „Rückführung“ der Kinder aus Dänemark, inklusive Sicherheitsfirma und einem Angebot über 44.000 Euro. Ein ehemaliger Mitarbeiter der deutschen Bahn soll in diesem Zusammenhang involviert gewesen sein.
Host Michael Maske spricht mit SPIEGEL-Redakteur Christopher Piltz über die letzten drei Prozesstage, die neuen Erkenntnisse und die Frage: Was muss in diesem Verfahren noch passieren, bevor ein Urteil fallen kann?
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Folge 66: Massive Traumatisierung - das Gutachten und der Antrag auf Aussetzung
Nach vier Verhandlungstagen ist eines der wichtigsten Gutachten im Verfahren gegen Christina Block abgeschlossen. Die forensische Kinder- und Jugendpsychiaterin, Frau Dr. Schüler-Springorum, kommt zu dem …
Notas del episodio
Nach vier Verhandlungstagen ist eines der wichtigsten Gutachten im Verfahren gegen Christina Block abgeschlossen. Die forensische Kinder- und Jugendpsychiaterin, Frau Dr. Schüler-Springorum, kommt zu dem Ergebnis, dass die beiden betroffenen Kinder durch die Ereignisse der Silvesternacht 2023/2024 massiv traumatisiert wurden. Mit Folgen, die bis heute andauern. Welche Bedeutung hat dieses Gutachten für den weiteren Prozess?
Außerdem sorgt kurz vor dem Ende der Beweisaufnahme ein neuer Antrag der Verteidigung für Diskussionen. Rechtsanwalt Dr. David Rieks fordert die Aussetzung des Verfahrens und sieht den Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt. Gleichzeitig warnt die Nebenklage davor, dass genau dieser Streit später zum Revisionsproblem werden könnte.
Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam ordnen sie die neuen Entwicklungen ein und diskutieren, ob der Block-Prozess auf den letzten Metern tatsächlich noch ins Wanken geraten könnte.
Außerdem blicken wir zum Abschluss nach Dänemark: Im Unterhaltsstreit zwischen Stephan Hensel und Christina Block hat das Gericht in Sønderborg eine neue Entscheidung getroffen.
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Folge 65: Der Brief der Gutachterin - neue Fragen, neuer Druck auf Christina Block
Ein Brief sorgt im Prozess um Christina Block für die nächste überraschende Wendung. Ausgerechnet die gerichtlich bestellte Sachverständige informiert das Gericht darüber, dass sie Unterlagen aus dem Umfeld der …
Notas del episodio
Ein Brief sorgt im Prozess um Christina Block für die nächste überraschende Wendung. Ausgerechnet die gerichtlich bestellte Sachverständige informiert das Gericht darüber, dass sie Unterlagen aus dem Umfeld der Verteidigung erhalten hat, die sie eigentlich nie hätte bekommen dürfen. Plötzlich steht erneut der Verdacht einer möglichen Einflussnahme auf das Verfahren im Raum – und damit sogar die Frage, ob Christina Block ein Haftbefehl drohen könnte.
Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz darüber, wie es zu diesem ungewöhnlichen Vorgang kommen konnte, welche Unterlagen die Gutachterin erhalten hat und weshalb das Gericht den Fall so ernst nahm. Gemeinsam ordnen sie die Beweisanträge der Verteidigung ein, diskutieren, ob diese Einfluss auf die Arbeit der Sachverständigen hätten nehmen können, und werfen einen Blick auf die möglichen Konsequenzen für den weiteren Prozess.
Zum Abschluss geht es um einen viel beachteten Kommentar von Gerhard Strate im Cicero. Unter der Überschrift „Ein Exzess des Rechtsstaats“ kritisiert der Anwalt von Eugen Block den Umgang der Justiz mit dem gesamten Verfahren und vertritt die These, dass der eigentliche Ursprung des Falls lange vor der Silvesternacht 2023 liege. Michael Maske und Christopher Piltz ordnen Strates Argumente ein und diskutieren, welche Fragen sie für den weiteren Verlauf des Prozesses aufwerfen.
Link zum Artikel: Strate aktuell im Cicero:
www.cicero.de/innenpolitik/block-prozess-ein-exzess-des-rechtsstaats
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Folge 64: Blocks Erbe – die Geschichte hinter dem Fall
Seit über einem Jahr begleiten wir den Strafprozess im Fall Block. Doch wie konnte dieser Familienkonflikt überhaupt so eskalieren?In dieser Folge sprechen Host Michael Maske und SPIEGEL-Journalist Christopher …
Notas del episodio
Seit über einem Jahr begleiten wir den Strafprozess im Fall Block. Doch wie konnte dieser Familienkonflikt überhaupt so eskalieren?
In dieser Folge sprechen Host Michael Maske und SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die neue SPIEGEL-Titelgeschichte „Blocks Erbe“. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen einer der bekanntesten Unternehmerfamilien Deutschlands: Wer ist Eugen Block wirklich? Welche Dynamiken prägten die Familie über Jahrzehnte? Und warum hilft diese Recherche, den heutigen Strafprozess besser zu verstehen?
Außerdem geht es um die Rollen von Christina, Dirk und Philipp Block, den Einfluss von Andreas Costard und die Frage, ob die mutmaßliche Entführung der beiden jüngsten Kinder tatsächlich der Anfang der Geschichte war – oder nur ihr dramatischer Höhepunkt.
Zum Abschluss geht es um die jüngste Entwicklung im Fall Block: Drei Kinder ziehen gegen ihre Mutter vor Gericht und fordern Unterhalt. Ein Verfahren, das den Blick noch einmal auf die tiefen Brüche innerhalb der Familie lenkt.
Der Link zum SPIEGEL-Artikel: https://www.spiegel.de/panorama/block-house-machtkaempfe-kontrollwahn-und-sorgerechtsstreit-in-der-unternehmerfamilie-a-bfab0cfe-25dc-4caa-be9e-e62d9e6744fc
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Folge 63: Ein Jahr Prozess – was wir wissen und was nicht
Am 11. Juli 2025 begann vor dem Landgericht Hamburg ein Strafprozess, der bis heute seinesgleichen sucht. Ein Jahr später stehen wir bei Verhandlungstag 63 – und ein Urteil ist noch immer nicht in Sicht.Zeit …
Notas del episodio
Am 11. Juli 2025 begann vor dem Landgericht Hamburg ein Strafprozess, der bis heute seinesgleichen sucht. Ein Jahr später stehen wir bei Verhandlungstag 63 – und ein Urteil ist noch immer nicht in Sicht.
Zeit also, einmal innezuhalten. Was ist in diesen zwölf Monaten eigentlich passiert? Welche Zeugen haben den Prozess geprägt? Welche Aussagen haben das Verfahren verändert? Welche juristischen Streitfragen ziehen sich bis heute durch den Gerichtssaal? Und welche Antworten fehlen noch immer?
Host Michael Maske blickt gemeinsam mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz auf ein außergewöhnliches Prozessjahr zurück. Ohne jeden Verhandlungstag nachzuerzählen, ordnen die beiden die wichtigsten Wendepunkte, die prägendsten Zeugen, die emotionalsten Momente und die entscheidenden offenen Fragen ein.
Eine Folge für alle, die den Prozess seit Beginn verfolgen – und ebenso für diejenigen, die verstehen möchten, warum dieser Fall Deutschland seit einem Jahr beschäftigt.
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Nach der ausverkauften Premiere und auf vielfachen Wunsch: „Der Fall Block“ kehrt am 12. Oktober 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater.
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Folge 62: Der Zeuge aus dem Agentenfilm - die Aussage von Jonathan C.
Ein ehemaliges Model aus Israel erzählt vor Gericht von einer angeblichen Rettungsmission, von Codenamen wie „Nils Holgersson“, einer nächtlichen Flucht durch den Wald – und davon, wie er nach einem Gerangel …
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Ein ehemaliges Model aus Israel erzählt vor Gericht von einer angeblichen Rettungsmission, von Codenamen wie „Nils Holgersson“, einer nächtlichen Flucht durch den Wald – und davon, wie er nach einem Gerangel gemeinsam mit einem Polizeihund aus derselben Pfütze getrunken haben will. Momente, die fast surreal wirken. Und doch spielen sie sich mitten im Strafprozess um die mutmaßliche Entführung der beiden jüngsten Kinder von Christina Block ab.
Host Michael Maske spricht mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die Verhandlungstage 62 und 63. Gemeinsam ordnen sie die Aussage von Jonathan C. ein, beleuchten seine Rolle innerhalb der mutmaßlichen Entführergruppe, analysieren Widersprüche zu früheren Zeugenaussagen und gehen der Frage nach, wie aus einer angeblichen Rettungsmission eine mutmaßliche Entführung werden konnte.
Außerdem geht es um den zeitweisen Ausschluss der Öffentlichkeit: Warum musste der Gerichtssaal geräumt werden? Welche gesetzlichen Voraussetzungen gelten dafür – und was bedeutet das für die Transparenz eines so prominenten Strafverfahrens?
Zum Abschluss werfen Michael Maske und Christopher Piltz einen Blick auf ein bemerkenswertes Interview mit Otmar Kury. Der frühere Verteidiger von Christina Block spricht erstmals ausführlich über seinen Ausstieg aus dem Mandat, seine Kritik an der bisherigen Verteidigungsstrategie und erklärt, warum er Christina Block weiterhin für unschuldig hält.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
Nach der ausverkauften Premiere und auf vielfachen Wunsch: „Der Fall Block“ kehrt am 12. Oktober 2026 zurück ins Ernst Deutsch Theater:
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Folge 61: Der Fahrer aus Israel - Videovernehmung mit Thach K.
Im Block-Prozess stehen diesmal der 60. und 61. Verhandlungstag im Mittelpunkt. Erstmals wird mit Thach K. einer der mutmaßlichen Fahrer der israelischen Gruppe per Video aus Israel vernommen. Seine Aussage …
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Im Block-Prozess stehen diesmal der 60. und 61. Verhandlungstag im Mittelpunkt. Erstmals wird mit Thach K. einer der mutmaßlichen Fahrer der israelischen Gruppe per Video aus Israel vernommen. Seine Aussage liefert neue Details zur Silvesternacht 2023, zum mutmaßlichen Ablauf der Aktion und zur Rolle von David Barkay. Gleichzeitig werden Widersprüche zu früheren Aussagen anderer Beteiligter deutlich.
Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam ordnen sie die Aussage von Thach K. ein, sprechen über die Besonderheiten der Videovernehmung, die Strategien der Verteidiger und die Frage, welche Bedeutung diese Aussage für den weiteren Verlauf des Prozesses haben könnte.
Außerdem geht es um die Atmosphäre im Gerichtssaal, die Reaktionen der Prozessbeteiligten und darum, welche Fragen auch nach mehr als 60 Verhandlungstagen weiterhin offen sind.
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Folge 60: Wer hat unsere Kinder entführt? - der dänische Podcast
Ein neuer Podcast aus Dänemark eröffnet eine völlig neue Perspektive auf den Fall Block. Im Mittelpunkt steht die fünfteilige DR-Dokumentation „Wer hat unsere Kinder entführt?“ der Journalistin Karin …
Notas del episodio
Ein neuer Podcast aus Dänemark eröffnet eine völlig neue Perspektive auf den Fall Block. Im Mittelpunkt steht die fünfteilige DR-Dokumentation „Wer hat unsere Kinder entführt?“ der Journalistin Karin Mørch.
Gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz ordnet Host Michael Maske ein, welche neuen Erkenntnisse der Podcast liefert, welche Rolle der israelische Journalist Uzi in der Geschichte spielt und warum Karin Mørch im Laufe ihrer Recherchen selbst immer tiefer in den Fall hineingezogen wird. Außerdem geht es um ihren engen Kontakt zu Astrid Have und die Frage, ob sie dabei ihre journalistische Distanz wahren konnte.
Zum Abschluss richtet sich der Blick auf den 58. und 59. Prozesstag in Hamburg. Im Fokus stehen die erneute Aussage der Leiterin der Ermittlungen Merle B., die Bedeutung eines bemerkenswerten Satzes eines der Kinder, neue Anträge im Verfahren – und die Erkenntnis, dass dieser Mammutprozess wohl noch deutlich länger dauern wird als bislang erwartet.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
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Folge 59: „Außer bei meinem Namen“ - die letzten Barkay-Tage im Zeugenstand
Neun Tage lang saß David Barkay im Zeugenstand. Neun Tage voller Erinnerungen, Widersprüche und schwerer Vorwürfe. An den Prozesstagen 56 und 57 endet die Aussage des Mannes, den die Staatsanwaltschaft als …
Notas del episodio
Neun Tage lang saß David Barkay im Zeugenstand. Neun Tage voller Erinnerungen, Widersprüche und schwerer Vorwürfe. An den Prozesstagen 56 und 57 endet die Aussage des Mannes, den die Staatsanwaltschaft als Schlüsselfigur der mutmaßlichen Entführung der Block-Kinder betrachtet.
Host Michael Maske spricht mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über Barkays bemerkenswerten Satz „Außer bei meinem Namen bin ich mir bei gar nichts sicher“, über die Frage, wer die Verantwortung für die Eskalation in der Silvesternacht trägt, und über eine juristische Grundsatzfrage, die plötzlich in den Mittelpunkt rückt: Wer hatte damals eigentlich das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder?
Außerdem geht es um die Verteidigungslinien von Christina Block und Andreas Costard, um Barkays geschäftliche Pläne in Deutschland und um den nächsten wichtigen Zeugen: Thach K.
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Folge 58: Die fiktive Realität - Olga, Rücker und neue Ermittlungen
War die mutmaßliche Entführung der beiden Kinder das Ergebnis eines lange vorbereiteten Plans – oder glaubten einige Beteiligte tatsächlich, im Interesse der Kinder zu handeln?An den Prozesstagen 54 und 55 …
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War die mutmaßliche Entführung der beiden Kinder das Ergebnis eines lange vorbereiteten Plans – oder glaubten einige Beteiligte tatsächlich, im Interesse der Kinder zu handeln?
An den Prozesstagen 54 und 55 rückt ein Mann in den Mittelpunkt, der bislang eher im Hintergrund agierte: der Kinderpsychologe Stefan Rücker. Seine Nähe zu Christina Block, seine Einschätzungen zur Situation der Kinder und die Strategie der Verteidigung werfen neue Fragen auf.
Zugleich gerät die wichtigste Belastungszeugin der vergangenen Wochen zunehmend unter Druck. Die Verteidiger greifen die Aussagen von Keren Tennenbaum alias „Olga“ frontal an und sprechen von Widersprüchen, Erinnerungslücken und einer „fiktiven Realität“.
Außerdem sprechen Host Michael Maske und SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über eine neue Entwicklung abseits des Gerichtssaals: Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen mehrere mutmaßliche Helfer in Baden-Württemberg wieder aufgenommen. Welche Rolle spielten sie bei der Unterbringung der Kinder nach der Tatnacht – und welche Bedeutung könnte diese Spur für das Verfahren noch bekommen?
Eine Folge über psychologische Narrative, juristische Strategien und die Frage, welche Geschichte das Gericht am Ende für glaubwürdig hält.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
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Folge 57: Tal S., Tenenbaum, Widersprüche – Strafverteidiger Dr. Sascha Böttner im Gespräch
In den vergangenen Wochen haben mehrere Zeugen aus Israel vor dem Landgericht Hamburg ausgesagt. Menschen, die bislang vor allem aus Ermittlungsakten, Chatverläufen und den Aussagen anderer Beteiligter bekannt …
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In den vergangenen Wochen haben mehrere Zeugen aus Israel vor dem Landgericht Hamburg ausgesagt. Menschen, die bislang vor allem aus Ermittlungsakten, Chatverläufen und den Aussagen anderer Beteiligter bekannt waren. Nun haben sie ihre eigene Version der Ereignisse rund um die Silvesternacht 2023 geschildert. Für einen Angeklagten sind diese Aussagen von besonderer Bedeutung: Tal S.
Der Israeli sitzt seit mehr als anderthalb Jahren in Untersuchungshaft. Viele der Zeugen stammen aus seinem unmittelbaren Umfeld. Ihre Aussagen berühren zentrale Fragen seiner Verteidigung und könnten Einfluss darauf haben, wie das Gericht seine Rolle in diesem Verfahren bewertet.
Host Michael Maske spricht deshalb erneut mit dem Strafverteidiger von Tal S., Dr. Sascha Böttner. Gemeinsam analysieren sie die Aussagen von Keren Tenenbaum, sprechen über das umstrittene Treffen im Grand Elysée am 28. Dezember 2023, über die Rolle von Christina Block, Andreas Costard und die Ereignisse der Silvesternacht.
Außerdem geht es um die Herausforderungen der Strafverteidigung in einem Verfahren, in dessen Mittelpunkt zwei Kinder stehen, um den Grundsatz „in dubio pro reo“, um die Glaubwürdigkeit zentraler Zeugen und um die Frage, wie Tal S. heute auf die Nacht blickt, die sein Leben grundlegend verändert hat.
Eine Folge über Verantwortung, Wahrnehmung, Widersprüche und über die Sicht der Verteidigung auf einen Prozess, der sich langsam seinem Ende nähert.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
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Folge 56: Olga – Nähe, Wissen, Widersprüche
Drei Tage lang sagt Keren Tennenbaum in dieser Woche im Block-Prozess vor dem Landgericht Hamburg aus und ihre Aussagen könnten zu den wichtigsten des gesamten Verfahrens gehören.Die frühere Vertraute von …
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Drei Tage lang sagt Keren Tennenbaum in dieser Woche im Block-Prozess vor dem Landgericht Hamburg aus und ihre Aussagen könnten zu den wichtigsten des gesamten Verfahrens gehören.
Die frühere Vertraute von Christina Block schildert Chats, Telefonate und Treffen, die weit vor die Silvesternacht 2023 zurückreichen sollen. Dabei geht es um die Rolle der Angeklagten, den Einfluss von Eugen Block, die Kommunikation innerhalb des israelischen Teams und die Frage, wer wann über die geplante Rückführung der Kinder informiert gewesen sein soll.
Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei ein interner Spitzname für Christina Block, der im Gerichtssaal fällt und neue Fragen über die Beziehungen zwischen den Beteiligten aufwirft.
Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über die ersten drei Vernehmungstage von Keren Tennenbaum, über Widersprüche und Konfliktlinien in ihrer Aussage – und darüber, welches Bild sich von den Ereignissen hinter den Kulissen der Silvesternacht zunehmend abzeichnet.
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Folge 55: Keren Tennenbaum – die Zeugin, auf die alle gewartet haben
Keren Tennenbaum sagt im Landgericht Hamburg aus – und ihre Aussage dürfte zu den bislang brisantesten Momenten im Block-Prozess gehören.Fast zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Kontakt treffen Christina Block …
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Keren Tennenbaum sagt im Landgericht Hamburg aus – und ihre Aussage dürfte zu den bislang brisantesten Momenten im Block-Prozess gehören.
Fast zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Kontakt treffen Christina Block und die Frau, die sie einst „Olga“ nannte, erstmals wieder aufeinander. Im Zeugenstand schildert Tennenbaum ihre Sicht auf die Ereignisse rund um die mutmaßliche Entführung der beiden Kinder – und widerspricht der Einlassung von Christina Block an zentralen Punkten.
Es geht um geheime Treffen im Grand Elysée Hotel, Aliasnamen, mutmaßliche Vorbereitungen rund um Silvester und um die Frage, wie viel Christina Block tatsächlich gewusst haben könnte.
Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam analysieren sie einen Verhandlungstag, der nur wenige Stunden dauerte – aber weit über den Gerichtssaal hinaus für Diskussionen sorgt.
Außerdem geht es um die Atmosphäre in Saal 237, die Wirkung der Zeugin auf Prozessbeteiligte und Beobachter – und um einen Satz, der an diesem Tag besonders hängen bleibt:
„Ich wünsche viel Glück und hoffe, Sie haben Erfolg.“
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Folge 54: Was Hanning sagt – und was Tennenbaum noch sagen muss
Ein ehemaliger BND-Chef äußert sich öffentlich zum Fall Block.Und gleichzeitig rückt eine Frau in den Fokus, deren Aussage schon bald im Gerichtssaal überprüft wird.In dieser Folge spricht Host Michael Maske …
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Ein ehemaliger BND-Chef äußert sich öffentlich zum Fall Block.
Und gleichzeitig rückt eine Frau in den Fokus, deren Aussage schon bald im Gerichtssaal überprüft wird.
In dieser Folge spricht Host Michael Maske mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über zwei Entwicklungen, die den Blick auf den Prozess verändern könnten.
Im ersten Teil geht es um das Interview mit August Hanning.
Was sagt der frühere Geheimdienstchef und was lässt er offen?
Welche Rolle spielt die Sicherheitsfirma „System 360“?
Und warum wirft das Umfeld der Ermittlungen inzwischen selbst Fragen auf?
Im zweiten Teil richtet sich der Blick nach vorn:
Keren Tennenbaum soll in der kommenden Woche vor dem Landgericht Hamburg aussagen. Ihre frühere Vernehmung haben wir bereits analysiert, doch jetzt wird sich zeigen, wie belastbar ihre Aussagen wirklich sind.
Was passiert, wenn ein Protokoll auf den Prüfstand kommt?
Eine Folge über offene Fragen, mögliche Verbindungen – und einen Moment im Prozess, auf den jetzt viele schauen.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
Link zum Interview („EX-BND-CHEF AUGUST HANNING BRICHT SEIN SCHWEIGEN“):
https://www.youtube.com/watch?v=8mkCHqGccJs
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Folge 53: Dänemark-Einsatz 2022 – Observation oder Entführungsversuch?
Ein Messer fürs Baguette. So erklärt ein Privatdetektiv im Gerichtssaal, warum er bei einem Einsatz in Dänemark bewaffnet war.Doch dieser Satz ist nur der Einstieg in einen brisanten Prozesstag im …
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Ein Messer fürs Baguette. So erklärt ein Privatdetektiv im Gerichtssaal, warum er bei einem Einsatz in Dänemark bewaffnet war.
Doch dieser Satz ist nur der Einstieg in einen brisanten Prozesstag im Block-Verfahren: Tag 49.
Im Mittelpunkt steht ein Einsatz aus dem November 2022 – lange ein Nebenschauplatz, jetzt plötzlich im Fokus.
Ein Team aus mehreren Personen reist nach Dänemark. Mit Fahrzeugen, Technik und einem klaren Ziel: die Kinder von Christina Block.
Der Zeuge Kevin D. sagt aus: Es sei nur um Observation gegangen. Ein Zeitfenster finden. Ein Gespräch ermöglichen. Doch die Umstände werfen Fragen auf:
Warum waren mehrere Teams gleichzeitig vor Ort?
Warum wirkte der Einsatz so koordiniert?
Und warum hatte ein Beteiligter ein Messer dabei?
War das wirklich nur Vorbereitung – oder bereits ein erster Versuch, die Kinder zurückzuholen?
Auch juristisch wird es komplex: Es geht um Vorsatz.
Und um die Frage, ob sich Beteiligte auf einen sogenannten Verbotsirrtum berufen können, also darauf, geglaubt zu haben, rechtmäßig zu handeln.
In dieser Folge sprechen der Host Michael Maske und SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die Aussage von Kevin D., die Strategien von Verteidigung und Anklage – und darüber, was dieser Prozesstag für den gesamten Fall bedeutet.
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Folge 52: Die Version des Zeugen – und die der Ermittler
Ein Zeuge reist aus Israel nach Hamburg – unter der Zusage von freiem Geleit. Im Gerichtssaal zeichnet er das Bild einer Aktion, die er für legal hielt. Er spricht von dem Wunsch zu helfen. Und davon, kein …
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Ein Zeuge reist aus Israel nach Hamburg – unter der Zusage von freiem Geleit. Im Gerichtssaal zeichnet er das Bild einer Aktion, die er für legal hielt. Er spricht von dem Wunsch zu helfen. Und davon, kein Verbrecher zu sein. Ein Narrativ, das in diesem Verfahren nicht zum ersten Mal zu hören ist.
Doch je länger die Aussage dauert, desto brüchiger wird sie. Details verschieben sich, Erinnerungen verlieren an Schärfe, einzelne Punkte wirken plötzlich nicht mehr stimmig. Die Dynamik im Saal kippt – vor allem, als die Verteidigung das Fragerecht übernimmt.
Rechtsanwalt Ingo Bott nutzt diese Phase intensiv. Er geht ins Detail, springt zwischen Themen, hakt nach, konfrontiert – und hinterlässt eine Spur aus offenen Fragen. Seine Befragung ist komplex, stellenweise schwer zu durchdringen. Auch für die Beobachter.
So entstehen zwei Ebenen, die nebeneinander verlaufen: die Geschichte des Zeugen – und der systematische Versuch, sie zu zerlegen.
Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam analysieren sie die Entwicklungen im Gerichtssaal – und nehmen auch den Ermittlungsbericht des Landeskriminalamt Hamburg genauer unter die Lupe.
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Folge 51: Zwischen Rückführung und Entführung - ein Satz mit Sprengkraft
Nach drei Wochen Unterbrechung wird im Gerichtssaal 237 wieder verhandelt und die Prozesstage 44 und 45 bringen neue Dynamik in zentrale Fragen des Falls.Host Michael Maske spricht in dieser Folge mit …
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Nach drei Wochen Unterbrechung wird im Gerichtssaal 237 wieder verhandelt und die Prozesstage 44 und 45 bringen neue Dynamik in zentrale Fragen des Falls.
Host Michael Maske spricht in dieser Folge mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die jüngsten Entwicklungen der vergangenen Prozesstage. Im Fokus steht die Aussage einer Kriminalbeamtin, die ein Treffen mit Christina Block am 4. Januar 2024 schildert. Dabei konfrontiert sie Block mit dem Verdacht der Kindesentziehung. Die Reaktion: ein Satz, der im Prozess für Aufmerksamkeit sorgt und von der Ermittlerin als mögliches Teilgeständnis gewertet wird.
Parallel dazu rücken neue Ermittlungsergebnisse zum 28. Dezember 2023 in den Mittelpunkt - ein mutmaßlich entscheidender Tag in der Vorbereitung der Tat. Videoaufnahmen aus dem Grand Elysée Hotel in Hamburg zeigen Bewegungen von Christina Block: Sie kommt, geht und kehrt zurück. Auffällig ist dabei unter anderem eine weiße Tüte, die sie zeitweise bei sich trägt.
Aussagen aus dem Umfeld der mutmaßlich Beteiligten legen nahe, dass bei diesem Treffen Gegenstände übergeben worden sein könnten – darunter Kleidung oder persönliche Dinge, möglicherweise für die Kinder.
Zwei Verhandlungstage, mehrere neue Puzzleteile und eine Aussage, die juristisch wie emotional Gewicht hat.
Außerdem blicken wir zurück auf Folge 50 mit Gerhard Strate. Der prominente Strafverteidiger schilderte seine Perspektive auf den Fall.
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Folge 50: Gerhard Strate – die Stimme von Eugen Block
Fünfzig Folgen. Ein Meilenstein. Und doch kein Innehalten.Denn dieser Fall entwickelt sich weiter – vor Gericht und in der Öffentlichkeit.Im Zentrum dieser Folge steht ein Mann, der offiziell im Hintergrund …
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Fünfzig Folgen. Ein Meilenstein. Und doch kein Innehalten.
Denn dieser Fall entwickelt sich weiter – vor Gericht und in der Öffentlichkeit.
Im Zentrum dieser Folge steht ein Mann, der offiziell im Hintergrund agiert –
und faktisch eine zentrale Rolle spielt:
Gerhard Strate. Er ist Strafverteidiger. Er vertritt Eugen Block – einen Zeugen.
Und zugleich prägt er mit seinen öffentlichen Auftritten das Bild dieses Verfahrens. Seit Jahrzehnten gehört Strate zu den prägendsten und einflussreichsten Strafverteidigern Deutschlands – mit Fällen, die immer wieder über den Gerichtssaal hinaus Wirkung entfaltet haben.
Gemeinsam mit Host Michael Maske spricht Strate über seine Rolle zwischen Gerichtssaal und Öffentlichkeit. Über sein persönliches Verhältnis zu seinem Mandanten. Und über die Verantwortung, nicht nur juristisch zu vertreten – sondern auch öffentlich einzuordnen.
Was bedeutet es, wenn ein Anwalt zum Sprachrohr wird? Wenn Aussagen nicht nur verteidigen, sondern Wirkung entfalten?
Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die andere Seite. Auf die Verteidigung von Christina Block. Wie bewertet Strate deren Strategie?
Und was sagt das über den Verlauf dieses Prozesses?
Zwischen juristischer Argumentation und öffentlicher Deutung entsteht eine zweite Ebene dieses Falls. Eine, auf der Worte Gewicht bekommen.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
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Folge 49: Wenn ein Prozess zur Schlagzeile wird – ein Medienjurist ordnet ein
Ein Satz fällt im Gerichtssaal.Unscheinbar – vielleicht brisant. Minuten später ist er bereits öffentlich: als Schlagzeile, als Push-Nachricht, als Teil eines Livetickers, der dieses Verfahren in Echtzeit …
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Ein Satz fällt im Gerichtssaal.
Unscheinbar – vielleicht brisant. Minuten später ist er bereits öffentlich: als Schlagzeile, als Push-Nachricht, als Teil eines Livetickers, der dieses Verfahren in Echtzeit begleitet.
Der Fall Block ist längst mehr als ein Strafprozess. Er ist zu einem öffentlichen Dauereignis geworden – und auch dieser Podcast ist Teil davon.
In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um den strafrechtlichen Kern des Falls. Es geht um eine zentrale Frage: Wie wird über einen solchen Prozess berichtet – und wo liegen die Grenzen?
Zwischen Gerichtssaal und Öffentlichkeit entsteht eine zweite Bühne, auf der sich der Fall parallel entfaltet.
Mit täglichen Updates, zugespitzten Deutungen und wachsender Aufmerksamkeit. Doch wie nah darf Berichterstattung an ein laufendes Verfahren heranrücken, ohne zur Vorverurteilung zu werden?
Der Fall Block wird damit auch zu einem Lehrstück über die Dynamik moderner Medien: über Geschwindigkeit, Reichweite – und Verantwortung.
Um diese medienrechtliche Dimension einzuordnen, spricht Host Michael Maske mit Tobias Gostomzyk, Professor für Medienrecht an der Technische Universität Dortmund. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Fragen rund um Verdachtsberichterstattung, Persönlichkeitsrechte und die Grenzen journalistischer Öffentlichkeit.
Eine Folge über den Fall hinter dem Fall – und die Rolle der Medien.
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Folge 48: Jonathan C. spricht - seine Version und die offenen Fragen
Besondere Folge - besondere Zeit der Veröffentlichung. Jonathan C. steht im Zentrum dieser Folge.35 Jahre alt, früher in Hamburg gelebt, gearbeitet als Model und Fitnesstrainer, sozial engagiert – und heute …
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Besondere Folge - besondere Zeit der Veröffentlichung. Jonathan C. steht im Zentrum dieser Folge.35 Jahre alt, früher in Hamburg gelebt, gearbeitet als Model und Fitnesstrainer, sozial engagiert – und heute Beschuldigter in einem der aufsehenerregendsten Fälle der letzten Zeit.
Er ist der erste mutmaßliche Entführer, der sich in Deutschland öffentlich zu Wort meldet.
Zugeschaltet aus Israel spricht Jonathan C. mit Host Michael Maske erstmals über seine Sicht der Dinge. Während die Ermittler ihn klar belasten, erzählt er eine andere Geschichte:Er sei nur wenige Tage vor der Tat angeworben worden – für eine angeblich legale Operation.Eine Geschichte von Kindern in Gefahr. Von Schutz. Und von dem Glauben, das Richtige zu tun.
Doch seine Version wirft Fragen auf. Widersprüche bleiben bestehen. Und die entscheidende Frage steht weiterhin im Raum:Welche Rolle hat Jonathan C. wirklich gespielt?
Diese Folge gibt ihm Raum – aber nicht ohne Einordnung.
Das erwartet euch:- Das Gespräch mit Jonathan C. (ins Deutsche übersetzt)
- Einschätzung seines deutschen Anwalts zur aktuellen Situation
- Einordnung durch Host Michael Maske gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz
- Analyse und Entwicklungen rund um den 43. Verhandlungstag
- Das Interview mit Jonathan C. im englischen Original – für alle, die seine Worte unverfälscht hören möchten
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Folge 47: „Ich wollte helfen“ – die Version des Jonathan C.
Jonathan C. erzählt seine Version. Schriftlich. Kontrolliert. Und mit einer klaren Botschaft: Er sei angeworben worden. Für eine angeblich legale Mission. Kinder in Gefahr. Ein gefährlicher Vater. Das Gefühl …
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Jonathan C. erzählt seine Version. Schriftlich. Kontrolliert. Und mit einer klaren Botschaft: Er sei angeworben worden. Für eine angeblich legale Mission. Kinder in Gefahr. Ein gefährlicher Vater. Das Gefühl, das Richtige zu tun. Zweifel, so schreibt er, kommen erst spät – an der Grenze. Als Polizei und Spürhunde auftauchen.
Doch wie tragfähig ist diese Darstellung? Was erklärt sie wirklich – und was wirkt eher wie eine nachträgliche Erzählung? Wie passt das zu dem, was wir über diese Nacht wissen?
Während der Prozess selbst zuletzt von Verzögerungen, Zuständigkeitsfragen und einer umstrittenen polizeilichen Einschätzung („keine Sonderlage“) geprägt ist, rückt genau dieses Dokument in den Mittelpunkt.
Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Eine Folge über eine Version der Ereignisse –
und die Frage, was davon standhält.
„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.
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Folge 46: Ein Treffen, viele Zweifel - der Kampf um die Wahrheit
Der Block-Prozess gewinnt weiter an Schärfe: Immer stärker geht es nicht mehr nur um die Ereignisse der Silvesternacht 2023/2024, sondern um die Frage, welche Version der Geschehnisse glaubhafter ist. Die …
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Der Block-Prozess gewinnt weiter an Schärfe: Immer stärker geht es nicht mehr nur um die Ereignisse der Silvesternacht 2023/2024, sondern um die Frage, welche Version der Geschehnisse glaubhafter ist. Die Verteidigung setzt gezielt an einem möglichen Treffen vor der Tat an und versucht, zentrale Aussagen ins Wanken zu bringen.
Gleichzeitig sorgt ein weiteres Treffen nach der Tat für Diskussionen – mit Schilderungen einer auffallend gelösten Stimmung und möglichen politischen Bezügen. Hinzu kommen Streitpunkte rund um Ermittlungen, Zeugenaussagen und die Belastbarkeit von Beweisen.
Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über die aktuellen Entwicklungen, neue Widersprüche und die wachsende Komplexität dieses Verfahrens.
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