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- 22 Oct 2026
Sobre el podcast
Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich? Darum geht es in „Neustart“ dem Digitalpodcast der ZEIT. Jeden Donnerstag besprechen die Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding, was gerade in der Digitalwelt passiert, und was das für die Offline-Welt bedeutet. Mit anderen Expertinnen aus der Redaktion reden sie über alles – von großen Konzernen zu kleinen Apps. Auch, aber nicht nur für Nerds.
Episodios 45
Wie es ist, drei Monate auf das Smartphone zu verzichten
Weniger Zeit am Smartphone hängen, nicht mehr den ersten und den letzten Blick des Tages darauf richten: Das wünschen sich viele Menschen. ZEIT-Redakteurin Luisa Jacobs hatte eine Bildschirmzeit von acht …
Notas del episodio
Weniger Zeit am Smartphone hängen, nicht mehr den ersten und den letzten Blick des Tages darauf richten: Das wünschen sich viele Menschen. ZEIT-Redakteurin Luisa Jacobs hatte eine Bildschirmzeit von acht Stunden, bevor sie sich an ein Experiment wagte: Sie verzichtete drei Monate lang auf ihr iPhone und benutzte stattdessen wieder ein Tastenhandy.
Darum, wie das im Alltag funktioniert und welche Veränderungen sie an sich beobachtet hat, geht es in der aktuellen Folge von Neustart. Luisa Jacobs erzählt, was sie zum Handywegsperren bewegt hat, warum sie inzwischen den Begriff Smartphone-Sucht ablehnt und warum ihr Selbstversuch ohne das Smartphone ihres Mannes nicht möglich gewesen wäre. Gemeinsam mit »Neustart«-Host Meike Laaff bespricht sie, wie viel Fomo bleibt, ob das Kernproblem wirklich das Smartphone als Gerät ist – und was sie von ihren Erkenntnissen auch in ihren Alltag nach dem Experiment hinüberretten konnte.
Im »Rabbithole der Woche« erzählt Luisa Jacobs, dass Lichtschalter alles andere als langweilig sind – und wohin sie die Suche nach neuen Designs geführt hat.
· Luisa Jacobs (ZEIT): Drei Monate ohne Smartphone
· Theresa Tröndle (ZEIT Campus): Sie alle haben mit dem Smartphone Schluss gemacht. Es geht
· Leonora Epstein (»New York Times«): Your Light switch is (probably) boring
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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Wie gefährlich sind KI-Agenten wirklich?
Die künstliche Intelligenz (KI) schrieb »Oh mein Gott!«, schrieb vom »Vergiften« und forderte andere auf, sich zu opfern: Die Protokolle eines schiefgegangenen Sicherheitstests von OpenAI lesen sich wie aus …
Notas del episodio
Die künstliche Intelligenz (KI) schrieb »Oh mein Gott!«, schrieb vom »Vergiften« und forderte andere auf, sich zu opfern: Die Protokolle eines schiefgegangenen Sicherheitstests von OpenAI lesen sich wie aus einem Science-Fiction-Film. Im Juli brachen dort mehrere Hundert KI-Agenten aus ihrer abgeschotteten Testumgebung aus, schlossen sich zusammen und hackten die Server des Unternehmens Hugging Face – ohne dass jemand sie darum gebeten hätte und ohne dass OpenAI es zunächst bemerkte. Seither ist die Debatte über KI-Sicherheit eskaliert. Wie konnte es dazu kommen?
Darüber spricht Neustart-Host Henrik Oerding in dieser Folge mit Jakob von Lindern, Leiter des Digitalressorts der ZEIT, der den Fall gemeinsam mit Yves Bellinghausen für ein ZEIT-Dossier rekonstruiert hat. Die beiden gehen Schritt für Schritt durch, was auf den Servern passierte: wie die Agenten einen geteilten Ordner fanden, sich dort Nachrichten hinterließen und schließlich gemeinsam losmarschierten. Sie sprechen darüber, ob man bei Maschinen von »Wille« sprechen darf, weshalb ihre Hartnäckigkeit das eigentliche Problem ist und wie viel Verantwortung die KI-Unternehmen selbst für solche Vorfälle tragen.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von lokaler KI: Mit dem neuen Mac mini und dem Mac Studio hat er Sprachmodelle zu Hause betrieben – unabhängig von den großen KI‑Firmen. Aber lohnt sich das?
Zum Weiterlesen und -hören:
- Yves Bellinghausen und Jakob von Lindern (DIE ZEIT): Los, opfer dich jetzt!, sagt ein KI-Agent zu einem anderen
- Eva Wolfangel und Henrik Oerding (DIE ZEIT): So gefährlich war der OpenAI-Vorfall wirklich
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Die Agenten kommen. Sind wir vorbereitet?
- Nina Pauer und Lars Weisbrod (DIE ZEIT): Die beste Serie über ChatGPT und Einsamkeit: »Pluribus«
- DIE ZEIT: OpenAI sagt Veröffentlichung von KI-Modell aus Sicherheitsgründen ab
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Mein Chatbot sitzt jetzt im Wohnzimmer
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Was das Social-Media-Verbot der EU wirklich bringt
Australien hat längst ein Social-Media-Verbot, Deutschland will eines. Jetzt legt die Europäische Union nach: In der vergangenen Woche stellte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Pläne für ein …
Notas del episodio
Australien hat längst ein Social-Media-Verbot, Deutschland will eines. Jetzt legt die Europäische Union nach: In der vergangenen Woche stellte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Pläne für ein entsprechendes Gesetz vor. Keine eigenen Social-Media-Konten für Kinder unter 13 Jahren, Mini-Accounts für Jugendliche bis 15 und Jugendschutzauflagen für Online-Gaming und KI-Chatbots stehen da unter anderem drin.
Was die Europäische Union plant, sei einerseits folgerichtig – und greife trotzdem an vielen Stellen zu kurz, kritisiert Lisa Hegemann, Leiterin des Ressorts Digital, im ZEIT-Podcast Neustart. Im Gespräch mit Neustart-Host Meike Laaff ordnet sie ein, warum die EU ein solches Gesetz anstrebt, obwohl die Erfolge in Australien mau sind – und warum die Technologien, die für Alterskontrollen zur Verfügung stehen, leider wenig helfen.
Links zum Weiterhören und -lesen:
- Lisa Goldschmidtböing, Lisa Hegemann, Jakob von Lindern und Julius Tröger (DIE ZEIT): So viel Zeit verbringen Teenies vor dem Bildschirm – Minute für Minute
- Jochen Wegner und Lisa Hegemann (DIE ZEIT): Are our children happier without social media, Jonathan Haidt?
- Lisa Hegemann (DIE ZEIT): Wie die EU das Internet für Kinder zähmen will
- EU-Kommission (ec.europa.eu): Pressemitteilung zum EU Kids Act und Gesetzesentwurf
- Lisa Hegemann (DIE ZEIT): »Ein riesiges Experiment«
- Chris Köver (netzpolitik.org): Dieses Gesetz macht es für Eltern nicht besser, sondern schlimmer
- Instagram-Feed von Amaury Guichon
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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Was Sam Altman wirklich über die Risiken von KI denkt
Mehrere wichtige Firmenchefs in den USA haben sich für eine KI-Bremse ausgesprochen – aus Sorgen um die Sicherheit. Einer von ihnen ist Sam Altman, der Chef von OpenAI.Gemeinsam mit dem Kollegen Johannes …
Notas del episodio
Mehrere wichtige Firmenchefs in den USA haben sich für eine KI-Bremse ausgesprochen – aus Sorgen um die Sicherheit. Einer von ihnen ist Sam Altman, der Chef von OpenAI.
Gemeinsam mit dem Kollegen Johannes Dudziak hat unser KI-Korrespondent Nicolas Killian den Mann hinter dem Chatbot ChatGPT kurz zuvor zum Interview getroffen. Im ZEIT-Digitalpodcast »Neustart« erzählt Killian, wo Altman die Risiken künstlicher Intelligenz sieht und wie er auf die ausgebüxten KI-Agenten seiner Firma schaut. Das vollständige Gespräch mit Altman ist in der aktuellen Ausgabe des ZEITmagazins (40/2026) erschienen.
Im Gespräch mit »Neustart«-Host Meike Laaff analysiert Nicolas Killian, warum die Debatte um KI-Sicherheit gerade jetzt hochkocht. Die beiden sprechen über Sam Altmans Blick auf den Hugging-Face-Vorfall, bei dem KI-Agenten von OpenAI aus einer sicheren Testumgebung ausbrachen und mehrere Firmen attackierten. Sie erörtern, wie auch andere in den USA auf die jüngsten Vorstöße zur KI-Bremse reagieren. Und sie sprechen über die Frage von Regulierung und Altmans Ankündigung, den Börsengang von OpenAI aufs kommende Jahr zu verschieben.
Links zum Weiterlesen und -hören:- Johannes Dudziak und Nicolas Killian: »Ich bin Team Mensch« (Das ausführliche Interview mit Sam Altman)
- Lisa Hegemann: Ihre Sorge: Eine Explosion der Intelligenz
- Nicolas Killian: »Der Staat muss eingreifen« (Interview mit Microsoft-Gründer Bill Gates)
- Eva Wolfangel: Es ist wirklich so gefährlich, wie sie sagen
- Nicolas Killian und Meike Laaff: Gibt es die gute KI? Besuch beim Claude-Entwickler Anthropic
- Nicolas Killian und Henrik Oerding: Wie das Silicon Valley wirklich tickt
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iPhone Duo: Was das faltbare iPhone kann
Seit Apple das erste iPhone vorgestellt hat, umgibt der Nimbus des grandiosen Innovateurs das Unternehmen. Das war immer schon auch Folge cleveren Marketings, und doch scheint der gute Ruf sich nicht …
Notas del episodio
Seit Apple das erste iPhone vorgestellt hat, umgibt der Nimbus des grandiosen Innovateurs das Unternehmen. Das war immer schon auch Folge cleveren Marketings, und doch scheint der gute Ruf sich nicht abzunutzen. Als das Unternehmen am Mittwochabend sein erstes faltbares Smartphone, das iPhone Duo, vorstellte, waren die Social-Media-Kanäle voll damit. Gerade so, als wäre es das erste faltbare Smartphone, das jemals erschienen ist. Dabei bringt der große Konkurrent Samsung seit mehr als sieben Jahren regelmäßig neue Iterationen seines Klapphandys heraus.
Dass das iPhone Duo mit seinem reisepassartigen Format und den zwei Bildschirmen (deswegen: Duo) so viele Menschen zu interessieren scheint, liegt wahrscheinlich auch daran, dass Apple verspricht, dass es »anders« ist als bisherige faltbare Smartphones. Vor allem auf eins ist das Unternehmen merklich stolz: Den Falz soll das iPhone Duo besonders gut kaschieren. Mit anderen Worten: Bei aufgeklapptem Bildschirm soll man den Knick nicht mehr erkennen können.
Gadgetredakteur Henrik Oerding war für die ZEIT in Cupertino live bei der Vorstellung des neuen iPhones dabei und durfte es schon einmal ausprobieren. In einer neuen Folge des Digitalpodcasts »Neustart« erzählt er Gastmoderatorin Lisa Hegemann, warum ihn besonders die Details des neuen Geräts überzeugen und wieso dennoch die neuen nicht faltbaren iPhone-Modelle, die Apple am Mittwochabend ebenfalls vorgestellt hat, möglicherweise die größeren Kassenschlager werden könnten. Außerdem reden sie über Henriks Begegnung mit dem Mann, der das Apple-Event das erste Mal präsentierte, dem neuen CEO John Ternus.
Im »Rabbithole der Woche« geht es dieses Mal um Zahnzwischenräume. Die soll die neue Dyson-Zahnbürste nämlich besonders gut säubern. Zumindest, wenn man bereit ist, einen stattlichen Preis zu zahlen.
Zum Weiterlesen:- Henrik Oerding: »Ein iPhone zum Falten? Könnte klappen«
- Henrik Oerding, Lisa Hegemann: »Apple stellt faltbares iPhone vor«
- Eike Kühl: »Ein echter Ingenieur für Apple«
- Henrik Oerding: »Klappt schon ganz gut«
- Henrik Oerding: »Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der IFA«
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»GTA 6« – auf dieses Videospiel wartet die Welt seit 13 Jahren
Das am sehnlichsten erwartete Kulturprodukt des Jahres ist kein Film, keine Serie, kein Buch. Sondern ein Computerspiel. Seit 13 Jahren warten Fans auf den neuen Teil von »Grand Theft Auto (GTA)«. Nun soll er …
Notas del episodio
Das am sehnlichsten erwartete Kulturprodukt des Jahres ist kein Film, keine Serie, kein Buch. Sondern ein Computerspiel. Seit 13 Jahren warten Fans auf den neuen Teil von »Grand Theft Auto (GTA)«. Nun soll er im November endlich kommen.
»Grand Theft Auto« setzte mit seiner detailverliebten offenen Welt, dem Gangster-Setting und seiner US-Gesellschaftskritik immer wieder Maßstäbe dafür, was Spiele alles erzählen können. »GTA 5«war das sich am schnellsten verkaufende Unterhaltungsprodukt der Geschichte.
Henrik Oerding hat bereits einen ersten Blick auf das »GTA 6« werfen können. Der Games-Redakteur der ZEIT hat den Entwickler Rockstar im schottischen Edinburgh besucht und ist mit dem Chefentwickler Rob Nelson schon einmal ins Spiel eingetaucht. In der neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts »Neustart« erzählt er der Moderatorin Meike Laaff, was ihm besonders gut gefallen hat, was passiert, wenn man seinen Protagonisten zu viel Fastfood futtern lässt – und er erklärt, wie aus einer Spielreihe übers Autoklauen ein derart gigantisches Popkulturphänomen wurde.
Im »Rabbit-Hole der Woche« berichtet Henrik Oerding von seinem Ausflug in die Welt der Klapphandys. Und verrät, warum besonders das ungewöhnliche Format des Samsung Galaxy Z Fold 8 es ihm angetan hat.
Zum Weiterlesen:- Neues »GTA 6«-Video: »Grand Theft Auto VI – ein ausführlicher Blick«
- Henrik Oerding: »Auf dieses Videospiel wartet die Welt seit 13 Jahren«
- Henrik Oerding und René Wiesenthal (Video): »Wir haben mehr gesehen als den Netflix-Trailer – drei Erkenntnisse«
- Henrik Oerding: »Zur Karre, zur Freiheit«
- Denis Gießler: »Auf dieses Lebenszeichen haben sehr viele sehr lange gewartet« (über den GTA-6-Trailer von 2023)
- Achim Fehrenbach: »GTA 5 – große Gangster, große Welt«
- David Hugendick: »Der Himmel ist leer« (über »Red Dead Redemption 2«)
- Henrik Oerding: »Klappt schon ganz gut«
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Skibidi, 6-7, Pepe? Wie Memes längst nicht nur das Netz regieren
Eine mürrisch guckende Katze, ein Frosch namens Pepe, Köpfe, die aus Toilettenschüsseln emporsteigen, und eine Zahlenfolge, mit der Kinder Lehrkräfte zur Verzweiflung treiben: Memes wirken auf den ersten Blick …
Notas del episodio
Eine mürrisch guckende Katze, ein Frosch namens Pepe, Köpfe, die aus Toilettenschüsseln emporsteigen, und eine Zahlenfolge, mit der Kinder Lehrkräfte zur Verzweiflung treiben: Memes wirken auf den ersten Blick wie beiläufige Gags, doch dahinter steckt eine der größten politischen Kräfte im Netz. Davon ist Magdalena Pulz überzeugt. Sie ist freie Journalistin und Host beim Podcast »Browser History«, in dem es um legendäre Internetgeschichten geht. Als Meme-Fachfrau ist Pulz überzeugt: Memes entscheiden mit über Wahlen. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump sie ganz selbstverständlich benutzt. Und sie erzählt auch: In Indien haben sie in diesem Jahr zum Rücktritt eines Ministers beigetragen.
Gemeinsam mit »Neustart«-Host Henrik Oerding bespricht sie, wie aus Memes politische Werkzeuge geworden sind. Waren das nicht ungefähr gestern noch tanzende Babyanimationen gewesen?
Die beiden gehen der Frage nach, was ein Meme überhaupt zum Meme macht und weshalb hinter den lustigsten Bildern manchmal tragische Geschichten stecken. Sie sprechen über die dunkle Seite der Memekultur – über Provokation und Wut als Köder für Aufmerksamkeit, über russische Trollarmeen und darüber, wie der Streit über die Rettung des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy zu einem regelrechten Meme-Krieg wurde. Außerdem diskutieren sie, warum gerade das Hässliche in der Netzkultur wieder Konjunktur hat – und ob die ältere Generation von Meme-Lords tatsächlich Probleme hat, die jüngere überhaupt noch zu verstehen.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Magdalena Pulz von einem der frühesten deutschen Memes: dem Staplerfahrer Klaus.
Zum Weiterhören und -lesen:
- »Browser History«: der Podcast von Magdalena Pulz und Dennis Kogel
- »Browser History« (mit Henrik Oerding): 50 Jahre Apple – die Firma, die niemand kaufen wollte
- Alles Memes zum Nachlesen in der Meme-Datenbank Know Your Meme
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): Warum Ihr Kind wegen einer Nummer ausrastet
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): Die große Meme-Rückkehr
- Sara Geisler und Noelle Konate (DIE ZEIT): »Ich war auch mal ein Klingelton«
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So gefährlich war der OpenAI-Vorfall wirklich
Es klingt wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film: Eine künstliche Intelligenz (KI) verselbstständigt sich und tut Dinge, die niemand von ihr verlangt hat. Vergangene Woche berichtete das …
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Es klingt wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film: Eine künstliche Intelligenz (KI) verselbstständigt sich und tut Dinge, die niemand von ihr verlangt hat. Vergangene Woche berichtete das ChatGPT-Unternehmen OpenAI in einem Blogpost, dass mehrere seiner Modelle in einer Testumgebung genau das getan haben: Sie brachen aus der isolierten Umgebung aus und führten einen Cyberangriff auf die Server des Unternehmens Hugging Face durch – unaufgefordert. Ist das der Moment, in dem die Warnungen der sogenannten Doomer – also der Menschen, die den Weltuntergang durch KI vermuten – wahr werden?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin Eva Wolfangel darüber, was in dem Test wirklich vorgefallen ist. Sie sprechen darüber, ob Nick Bostroms Gedankenexperiment vom Paperclip Maximizer hier taugt, was das über die versprochene Zukunft der selbstständigen KI-Agenten sagt und welche realen Gefahren sich bei dem Vorfall zeigen. Außerdem diskutieren sie, wie viel an der Sache Marketing ist, was nun Europas Rolle sein könnte und was der Fall über OpenAI verrät, das wohl eine Woche lang nichts von dem Ausbruch mitbekam.
Diese Folge wurde am 29. Juli 2026 aufgenommen. Danach wurde bekannt, dass die OpenAI-Modelle im gleichen Test noch vier weitere Onlinedienste attackiert hatten.
Zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Es ist wirklich so gefährlich, wie sie sagen
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): Höchste Zeit
Im Rabbit-Hole der Woche geht es um Tilly Norwood: Die »KI-Schauspielerin« soll bald in Filmproduktionen mitspielen. Wer steckt dahinter, und was heißt das für die Filmindustrie?
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Wie das Silicon Valley wirklich tickt
Das Silicon Valley steht wie kein anderer Ort für die Zukunft: Hier sitzen Techunternehmen wie Google, Apple oder OpenAI, dazu unzählige Start-ups. Von hier kommt ein Großteil der Technik, die wir täglich …
Notas del episodio
Das Silicon Valley steht wie kein anderer Ort für die Zukunft: Hier sitzen Techunternehmen wie Google, Apple oder OpenAI, dazu unzählige Start-ups. Von hier kommt ein Großteil der Technik, die wir täglich nutzen, vom iPhone über Instagram bis zu ChatGPT. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Hype um künstliche Intelligenz verändert diese Region gerade massiv: Wie denkt man dort über die Gegenwart – und vor allem über die Zukunft?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit Nicolas Killian, ZEIT-Korrespondent in San Francisco, über das Weltbild des Silicon Valley. Die beiden reden darüber, was Deutschland über die Techbranche regelmäßig falsch versteht, wie der KI-Boom San Francisco verändert und was Artificial General Intelligence (AGI) und Singularität sind, über die dort so viele reden. Sie sprechen über rivalisierende Fraktionen in der KI-Welt, von Doomern über effektive Altruisten bis zu Akzelerationisten. Außerdem ordnen sie ein, wo diese politisch stehen, und diskutieren, wie man im Valley auf Europas Wunsch nach digitaler Souveränität und auf China blickt.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von Gadgets, die den Sommer besser machen. Darunter: das vielleicht vernünftigste Smarthome-Gadget, ein Sensor, der teure Wasserschäden verhindern soll.
In der vorherigen Folge: Braucht Europa ein eigenes ChatGPT?
Zum Weiterhören: Wann fährt mich endlich ein Robotaxi nach Hause?
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Braucht Europa ein eigenes ChatGPT?
Spitzen-KI aus den USA gibt es erst mal nur für Staatsbürger: Das ist offenbar der Kurs, auf den die Trump-Regierung setzt. Schon vor einigen Wochen entschied sie, dass Mythos, das Spitzenmodell der …
Notas del episodio
Spitzen-KI aus den USA gibt es erst mal nur für Staatsbürger: Das ist offenbar der Kurs, auf den die Trump-Regierung setzt. Schon vor einigen Wochen entschied sie, dass Mythos, das Spitzenmodell der KI-Entwickler Anthropic, Ausländern nicht mehr zur Verfügung stehen darf. Und auf Geheiß der Regierung darf nun auch GPT 5.6, die neueste Entwicklung des Konkurrenten OpenAI, nur von ausgewählten US-Firmen genutzt werden. Mythos und die abgespeckte Variante für die breite Öffentlichkeit, Fable 5, sind seit dieser Woche wieder freigegeben. Für Europa ist das Ganze dennoch eine bedrohliche Situation. Denn hierzulande hängt im KI-Sektor fast alles an Modellen aus den USA.
Wie können sich die EU und Deutschland aus dieser Lage befreien? Wie kann auch die hiesige Wirtschaft sicher vom KI-Boom profitieren? Fehlt es hierzulande an einem eigenen KI-Spitzenmodell – oder sollten sich europäische Firmen lieber auf Nischen-Anwendungen spezialisieren? All diese Fragen zur richtigen KI-Strategie bespricht Neustart-Host Meike Laaff mit dem Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern.
Sie reden darüber, welche KI-Fähigkeiten Europa eigentlich schon hat, was noch fehlt – und was genau an diesen Leerstellen gefährlich ist. Jakob von Lindern erklärt, warum er das ständige Reden von einer Jahrhundertanstrengung im KI-Bereich für etwas überzogen hält und berichtet von eustella, einer neuen KI-App aus Österreich, die eine unabhängigere Chatbot-Alternative aus Europa werden will.
Im Rabbithole der Woche erzählt Jakob von Lindern vom wundersamen Aufstieg von Freddy, einem deutschen Fußballfan, der auf der Plattform X begeistert seine WM-Reise durch die USA dokumentiert. Was wiederum US-Amerikaner so elektrisiert, dass seine euphorischen Posts über Countrymusik, Fast-Food-Ketten und die schiere Größe von Tankstellen millionenfach angesehen werden.
Links zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
- Jakob von Lindern (DIE ZEIT): »Donald Trump zeigt, dass er am längsten KI-Hebel sitzt«
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): »WWW-Weltmeisterschaft«
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Kann Apple mit der neuen Siri noch aufholen?
Vor zwei Jahren kündigte Apple an, seine Sprachassistentin Siri solle schlauer werden – und dann passierte lange nichts. Jetzt, nach der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, soll sie wirklich kommen. Die neue …
Notas del episodio
Vor zwei Jahren kündigte Apple an, seine Sprachassistentin Siri solle schlauer werden – und dann passierte lange nichts. Jetzt, nach der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, soll sie wirklich kommen. Die neue Version von Siri soll Weltwissen beherrschen, den Bildschirm seiner Nutzerinnen und Nutzer verstehen, auf persönliche Daten wie Kalender und Mails zugreifen und selbst Aktionen auf dem Gerät ausführen. Hat Apple damit einen Knaller präsentiert – oder hinkt der Konzern der Konkurrenz nur hinterher?
»Neustart«-Host Meike Laaff spricht mit ZEIT-Digitalredakteur Henrik Oerding in Cupertino, Kalifornien, wo er die WWDC besucht hat. Die beiden gehen der Frage nach, warum die KI-Aufholjagd bei Apple so lang gedauert hat, was die neue Siri wirklich kann – und warum sie ausgerechnet auf Googles KI-Modell Gemini aufbaut. Sie diskutieren, weshalb Software-Chef Craig Federighi gegen OpenAI austeilte – und warum Nutzerinnen und Nutzer in Europa die neue Siri vorerst nicht aufs iPhone bekommen.
Im Rabbithole der Woche spricht Henrik Oerding über smarte Kaffeemaschinen, die er für die ZEIT getestet hat. Das sind halbautomatische Geräte, die einem das mühselige Einstellen abnehmen sollen – Henrik aber erzählt: Manchmal ist manuelles Kaffeemachen doch einfach schöner.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Das sind die Neuheiten von Apple
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Jetzt muss Siri Gas geben
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Wie smart kann eine Siebträgermaschine sein?
- Ausschnitte von einem Pressebriefing der EU-Kommission (YouTube)
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Die traurigste Ecke des Internets
Seit Jahren schon formiert sich im Internet ein Club der Hoffnungslosen: Männer, meist jung und heterosexuell, die keine Partnerin für Sex und Liebesbeziehung finden, obwohl sie sich das wünschen. Sie halten …
Notas del episodio
Seit Jahren schon formiert sich im Internet ein Club der Hoffnungslosen: Männer, meist jung und heterosexuell, die keine Partnerin für Sex und Liebesbeziehung finden, obwohl sie sich das wünschen. Sie halten sich für zu hässlich, zu schüchtern, zu wenig liebenswert, als dass sich jemals etwas daran ändern könnte. Incels nennen sie sich: involuntarily celibates – unfreiwillig sexuell enthaltsam. Oft schlägt diese Selbstdiagnose in Selbsthass um, in Wut auf die schönheitsfixierte Oberflächlichkeit des Online-Dating-Marktes – bei vielen auch in den Hass auf Frauen. Spätestens seit dem Erfolg der Netflix-Serie »Adolescence« hat diese digitale Subkultur größere Bekanntheit erlangt.
Nur: Was genau sind eigentlich Incels? Was treibt sie um – und vor allem: In welchem Verhältnis stehen sie zum Hass auf Frauen im Analogen und Digitalen? Wie nihilistisch ist das Weltbild, auf das man in ihren Kreisen trifft, wie viel Angst vor ihnen ist angebracht – und welche Aussagen lassen sich überhaupt über ihre sehr diverse digitale Community treffen? Oft wird nur über die Szene gesprochen. Philipp Daum, Redakteur im Ressort X, hat den Kontakt zu Incels aufgenommen, mit ihnen über ihre Welt, ihr Frauenbild und ihre Hoffnungslosigkeit gesprochen. Mit Podcast-Host Meike Laaff bespricht er, was die Incel-Kultur ausmacht, welche Rolle das Netz für sie spielt und wo ihre Probleme die Probleme des digitalen Mainstreams berühren.
Im Rabbithole der Woche berichtet Philipp Daum, wie er bei der Vorbereitung auf die Fußball-WM zurück zu den Wurzeln kehrt – und sich ein Panini-Sammelheft für Kicker-Sticker besorgt hat.
Zum Weiterlesen:
- Philipp Daum (DIE ZEIT): »Die Könige der Loser«
- Studie vom britischen Evolutionspsychologen Andrew Thomas und Kollegen über Incels aus dem Jahr 2025: »The Dual Pathways Hyptothesis of Incel Harm: A Model of Harmful Attitudes and Beliefs Among Involuntary Celibates«
Künstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie unserer Zeit. Aber auch ein riesiger Hype. Wie man echte Durchbrüche von hohlen Versprechungen unterscheidet, lesen Sie in unserem KI-Newsletter.
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Wie retten wir denn jetzt das gute Internet?
Das Internet war mal besser – zumindest fühlt es sich für viele so an. Statt Blogs und Foren, statt den Utopien von Demokratisierung durch offenere Kommunikation im Digitalen dominieren heute Tech-Oligarchen …
Notas del episodio
Das Internet war mal besser – zumindest fühlt es sich für viele so an. Statt Blogs und Foren, statt den Utopien von Demokratisierung durch offenere Kommunikation im Digitalen dominieren heute Tech-Oligarchen, algorithmische Feeds und mittels künstlicher Intelligenz (KI) generierter Billig-Content. »Never gonna give you up« lautete das Motto der diesjährigen Digitalkonferenz re:publica, die diese Woche in Berlin stattfand. Nur: welche Ideen hört man denn dort, die das Ruder herumreißen?
Die Neustart-Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding blicken in dieser Folge auf die re:publica 2026. Laaff berichtet von der Keynote der US-Journalistin Karen Hao, die trotz KI-Kritik Hoffnung in Widerstand gegen Tech-Konzerne sieht. Die beiden sprechen über Cory Doctorows Vision eines enshittification-resistenten Internets und über die Forderung der italienischen Digitalvordenkerin Francesca Bria nach eigener europäischer Technologie vom Chip bis zur Plattform. Sie besprechen, warum sich Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun schon im Vorfeld der Konferenz über die Frage nach mehr oder weniger Regulierung in die Haare kriegen – und was die amerikanische Tech-Journalistin Taylor Lorenz gegen Social-Media-Verbote für Minderjährige einwendet.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding Amazons neue Alexa+ vor: Sie ist schlauer als die alte Version, aber hat aber doch einige Haken.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- Interview mit Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun (DIE ZEIT): »Wir sind in einer Dystopie gelandet«
- Cory Doctorow (DIE ZEIT): Die Verschlimmscheißerung von allem
- Cory Doctorow: Vortrag auf der re:publica 26
- Karen Hao: Vortrag auf der re:publica 26
- Taylor Lorenz: Vortrag auf der re:publica 26
- Neustart (DIE ZEIT): Das richtet Social Media im Gehirn an
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Alexa ist jetzt schlau. Na ja, zumindest schlauer
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Die neue Kriegsbereitschaft des Silicon Valley
Es ist nicht sonderlich lange her, da war die Mitarbeit an Technologie für Militärs und Kriege eine Aufgabe, auf die viele Menschen im Silicon Valley nicht sonderlich erpicht waren. Interne Proteste gegen das …
Notas del episodio
Es ist nicht sonderlich lange her, da war die Mitarbeit an Technologie für Militärs und Kriege eine Aufgabe, auf die viele Menschen im Silicon Valley nicht sonderlich erpicht waren. Interne Proteste gegen das Pentagon-Projekt Maven zum Beispiel waren 2017 bei Google so groß, dass die Firmenleitung die Zusammenarbeit nicht verlängerte.
Heute dagegen wirkt die Zusammenarbeit sehr viel selbstverständlicher als noch vor einigen Jahren: Große Tech- und KI-Firmen schließen reihenweise lukrative Vereinbarungen mit dem US-Kriegsministerium und der Armee ab, Firmenchefs wie Palantir-Geschäftsführer Alex Karp äußern sich zutiefst patriotisch, und neue Verteidigungstechnologiefirmen wie der Drohnenbauer Anduril wachsen rasant.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart spricht Digitalredakteur Titus Blome mit Host Meike Laaff, warum sich dahinter nicht unbedingt ein Richtungswechsel verbirgt, sondern es eine Art Rückkehr des Silicon Valley zu seinen Wurzeln ist – und warum die Entwicklung so große Risiken birgt.
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Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Wie gefährlich ist Anthropics geheimes KI-Modell wirklich?
Wenn es ein neues KI-Modell gibt, geben Firmen gerne damit an, was das Modell nun alles besser können soll als seine Vorgänger. Nutzer und Expertinnen können das dann zügig überprüfen. Anders bei Anthropic …
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Wenn es ein neues KI-Modell gibt, geben Firmen gerne damit an, was das Modell nun alles besser können soll als seine Vorgänger. Nutzer und Expertinnen können das dann zügig überprüfen. Anders bei Anthropic: Sein neues Modell Claude Mythos will das Unternehmen nicht veröffentlichen. Der Grund: Claude Mythos sei zu gefährlich. Nur knapp 50 ausgewählte Organisationen – darunter Apple, Google und Microsoft – haben im Rahmen des sogenannten Project Glasswing Zugang dazu erhalten. Das heißt, die Behauptungen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Können sie stimmen?
Neustart-Host Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin Eva Wolfangel, die sich die Veröffentlichungen von Anthropic zum neuen Modell genauer angeschaut hat. Die beiden unterhalten sich darüber, warum die National Security Agency der USA Mythos offenbar nutzt, obwohl das Pentagon Anthropic zuletzt als Lieferkettenrisiko eingestuft hat. Sie diskutieren, wie Anthropic vom Narrativ des »gefährlichsten Modells« profitieren könnte, warum BSI-Chefin Claudia Plattner von einem »Paradigmenwechsel« spricht – und weshalb mehr als 80 Prozent aller Cyberangriffe gar keine ausgefeilte KI brauchen.
Im Rabbithole spricht Eva Wolfangel darüber, wie die Demokratisierung des Programmierens durch KI neue Sicherheitsrisiken schafft: wenn jeder eine App bauen kann, aber niemand prüft, ob der Code sicher ist.
Zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
- Haya Schulmann, Michael Waidner (FAZ): Wie bedrohlich ist das neue KI-Modell Mythos wirklich?
- Maria Curi, Sam Sabin (Axios): NSA using Anthropic's Mythos despite blacklist
- Davi Ottenheimer: Verification is collapsing trust in Anthropic
- Anthropic: System Card zu Claude Mythos (PDF)
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Wie KI das Internet zumüllt
Das Internet ist voll mit Grütze. Nicht mit der, die schon immer da war, sondern neuer Grütze, und zwar Unmengen davon: Videos von Katzen, die Spiegeleier braten. Texte, die wissenschaftlich klingen, aber …
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Das Internet ist voll mit Grütze. Nicht mit der, die schon immer da war, sondern neuer Grütze, und zwar Unmengen davon: Videos von Katzen, die Spiegeleier braten. Texte, die wissenschaftlich klingen, aber eigentlich inhaltsleer sind. Bilder von Shrimp-Jesus, Songs, für die kein Künstler je zum Instrument gegriffen hat. Oder ein Video von einem KI-generierten Donald Trump, der mit einem Kot-Bomber über Demonstranten fliegt. Alles davon ist erschaffen von künstlicher Intelligenz: sogenannter AI-Slop. Analysen stellen fest, dass es immer mehr davon gibt. Ist das harmlose Berieselung – oder ein echtes Problem?
Die "Neustart"-Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding sortieren in dieser Folge, wo AI-Slop nur albern ist und wo er gefährlich werden kann. Sie sprechen darüber, warum Forscher von "Slopaganda" sprechen, wie KI-generierte Lego-Videos zur diplomatischen Waffe werden und was Slop mit Billigprodukten aus der Vergangenheit gemeinsam hat. Die beiden diskutieren, was das Aus der OpenAI-Videoplattform Sora bedeutet, warum Gamer wütend auf Nvidia sind – und ob der Begriff AI-Slop selbst vielleicht schon ein Zeichen von Gegenwehr ist.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding die Website youraislopbores.me vor – einen Chat, in dem nicht KI antwortet, sondern echte Menschen.
Zum Weiterlesen:
- DIE ZEIT: Stopp den Slop
- DIE ZEIT: Unendlicher Spaß
- DIE ZEIT: Künstlich befruchtet
- "404 Media": Iran Is Winning the AI Slop Propaganda War
- "The New York Times": Who’s a Better Writer: A.I. or Humans? Take Our Quiz.
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Digitale Gewalt: Warum es so schwer ist, gegen Deepfakes vorzugehen
Mehr als 90 Prozent aller täuschend echt aussehenden Videos im Netz zeigen pornografische Inhalte – etwa 99 Prozent davon Frauen. Was tun gegen diese Deepfakes und die digitale Gewalt, die vor allem Frauen …
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Mehr als 90 Prozent aller täuschend echt aussehenden Videos im Netz zeigen pornografische Inhalte – etwa 99 Prozent davon Frauen. Was tun gegen diese Deepfakes und die digitale Gewalt, die vor allem Frauen erfahren? Auf diese Frage will die Politik in dieser Woche eine Antwort finden – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat dafür einen Gesetzesentwurf angekündigt.
Das Thema digitale Gewalt ist wieder ganz oben auf der Tagesordnung gelandet, seit die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes öffentlich schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben hatte. Fernandes beschuldigt Ulmen, in ihrem Namen mit anderen Männern gechattet und vermeintliche Nacktfotos und Videos von ihr mit ihnen geteilt zu haben. Darüber hatte der Spiegel zuerst berichtet. Christian Ulmen lässt die Vorwürfe über seinen Anwalt bestreiten.
Seit Jahren kämpft Fernandes gegen gefälschte Pornobilder im Internet, sogenannte Deepfakes. Ein Gericht in Spanien bestätigte der ZEIT am Freitag, dass ein Vorverfahren gegen Ulmen geführt werde, nachdem Fernandes Anzeige erstattet hatte.
Schon zuvor hatten die massenhafte Verbreitung von sexualisierten KI-Bildern, die Elon Musks Chatbot Grok generierte, und der Fall einer jungen Studentin, die gegen sexualisierte KI-Nacktbilder Anzeige erstattete, Aufmerksamkeit für das Thema digitale Gewalt geschaffen, das in Deutschland laut einer Studie viele Frauen betrifft.
Wie kann man sich gegen sexualisierte Deepfakes im Netz wehren? Was genau soll sich nun ändern? Welchen Schutz gibt es – und welche Rolle spielen Männer in der Debatte um Gewalt gegen Frauen im Netz? ZEIT-Volontär David Will und Lisa Hegemann, Ressortleiterin Digital der ZEIT, besprechen die juristischen und gesellschaftlichen Dimensionen digitaler Gewalt mit Neustart-Host Meike Laaff.
Im Rabbit Hole der Woche erzählt Lisa Hegemann von ihrer Recherche zum Thema Emojis und wie sie verschiedenen Generationen dabei helfen, sich misszuverstehen.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Menschen, die für KI arbeiten? Die Geschichte hinter einem Bluff
Vor wenigen Wochen ging die Plattform RentAHuman viral: Menschen sollten sich dort anbieten können, um von autonomen KI-Agenten für Aufgaben angeheuert zu werden – Knöpfe drücken, laufen, Menschen auf der …
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Vor wenigen Wochen ging die Plattform RentAHuman viral: Menschen sollten sich dort anbieten können, um von autonomen KI-Agenten für Aufgaben angeheuert zu werden – Knöpfe drücken, laufen, Menschen auf der Straße ansprechen. "AI needs your body", heißt es auf der Website. Die Geschichte vom Menschen als ausführendem Diener der allmächtigen künstlichen Intelligenz (KI) erzählte sich fast von selbst – und wurde von zahlreichen Medien aufgegriffen. Doch sie ist wohl falsch – und die Plattform vermutlich ein Betrug.
"Neustart"-Host Henrik Oerding spricht in dieser Folge mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin Eva Wolfangel, die gemeinsam mit dem Informatiker Christopher Helm die Daten der Plattform ausgewertet hat. Wolfangel und Oerding gehen der Frage nach, was die Redakteurin von Anfang an skeptisch gemacht hat, was die Datenanalyse über die angeblichen KI-Aufträge verraten hat und wer hinter der Seite steckt. Sie diskutieren, ob durch den Hype um RentAHuman realer Schaden entstanden ist – und was eine aktuelle Studie über die tatsächlichen Gefahren autonomer KI-Agenten sagt. Darüber – und wie man sich künftig gegen solche viralen KI-Hypes wappnen kann – geht es in dieser Folge.
Im Rabbithole sprechen Eva Wolfangel und Henrik Oerding über bahn.bet: eine Website, auf der man auf Bahnverspätungen wetten kann. Zwar nicht mit echtem Geld, aber auf echte Verspätungen.
Zum Weiterlesen:
- DIE ZEIT: Die perfekte KI-Geschichte, nur leider nicht wahr
- DIE ZEIT: Würden Sie sich von einer KI anheuern lassen?
- Natalie Shapira et al.: "Agents of Chaos"
- DIE ZEIT: "Wir Österreicher leiden ja auch unter der Deutschen Bahn"
- Heise: KI-Agent entwickelt Eigenleben beim Training
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg
Ende vergangener Woche eskalierte der Streit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic: Die US-Regierung wollte die künstliche Intelligenz des Konzerns für alle legalen Zwecke beim Militär einsetzen …
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Ende vergangener Woche eskalierte der Streit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic: Die US-Regierung wollte die künstliche Intelligenz des Konzerns für alle legalen Zwecke beim Militär einsetzen können. Doch das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude widersetzte sich dem Willen des US-Verteidigungsministeriums und bestand auf einigen Sicherheitsregeln für den Einsatz seiner KI beim US-Militär – zum Beispiel für autonome Waffensysteme. Dafür straften US-Präsident Donald Trump und sein Kriegsminister Pete Hegseth das Unternehmen mit aller Härte ab: Bundesbehörden müssen aufhören, Anthropics KI zu nutzen – ebenso wie Unternehmen, die mit dem Pentagon zusammenarbeiten.
Gleichzeitig verkündete Anthropics Konkurrent OpenAI, dass man einen Deal mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen habe – für genau die Zwecke, für die Anthropic dort künftig nicht mehr zum Einsatz kommen soll. Und nach Darstellung von OpenAI-Chef Sam Altman mit der Möglichkeit, genau die Nutzungsschranken einzuziehen, an denen die Verhandlungen zwischen dem Pentagon und Anthropic gescheitert sind.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart erklärt Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff, was dahintersteht, was von der Positionierung von OpenAI zu halten ist – und warum er den KI-Krieg erst am Anfang sieht.
Außerdem Thema in der Neustart-Rubrik "Arbeitsspeicher": Wie die Telekom mithilfe von Elon Musks Satelliteninternetdienst Starlink weiße Flecken in der Mobilfunkabdeckung schließen will – auch in Deutschland.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Das richtet Social Media im Gehirn an
In Deutschland scheint derzeit alles auf ein Social-Media-Verbot für alle unter 14 Jahren zuzusteuern. Das wollen zumindest die Regierungsparteien SPD und CDU. In den USA läuft derweil ein Prozess, der klären …
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In Deutschland scheint derzeit alles auf ein Social-Media-Verbot für alle unter 14 Jahren zuzusteuern. Das wollen zumindest die Regierungsparteien SPD und CDU. In den USA läuft derweil ein Prozess, der klären soll, ob Instagram und YouTube so süchtig machen, dass sie Jugendliche gefährden. Es ist ein Thema, zu dem praktisch jeder eine Meinung hat. Aber: Was weiß eigentlich die Hirnforschung über die Verführungskraft sozialer Medien und wie man ihr entkommt?
Digitalredakteurin Eva Wolfangel hat sich gemeinsam mit Jan Schwenkenbecher, Gesundheitsredakteur bei der ZEIT, tief in die Forschung zu den Auswirkungen sozialer Medien auf das Gehirn eingegraben. Bei Neustart erzählt Wolfangel von ihren Erkenntnissen – von unschuldigem Dopamin über Reifungsprozesse im Hirn bis Ende 20 bis hin zur Verheißung des zweiten Marshmallows. Gemeinsam mit Host Meike Laaff diskutiert sie, ob Verbote die richtige Idee sind, um den Problemen beizukommen, die soziale Netzwerke verursachen. Und sie hat sogar eine mögliche Erklärung dabei, warum manche Menschen stark und andere kaum auf die Verführungen sozialer Medien anspringen.
Im Rabbithole der Woche berichtet Eva Wolfangel von ihrem Versuch, sich über die Plattform RentAHuman von einem KI-Agenten anheuern zu lassen. Im Arbeitsspeicher geht es um die Datenanalyse-Software Palantir, die die SPD nun auf Bundesebene verhindern will. Und um eine Meta-Sicherheitsforscherin, der der KI-Agent OpenClaw das E-Mail-Postfach leerräumte.
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Im ZEIT‑Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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KI nimmt uns die Arbeit ab. Und vielleicht sogar weg
Programmieren lernen galt lange als Jobgarantie – doch mit Tools wie Claude Code oder OpenAI Codex scheint das nicht mehr so sicher zu sein. Künstliche Intelligenz (KI) kann nicht nur Code vervollständigen …
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Programmieren lernen galt lange als Jobgarantie – doch mit Tools wie Claude Code oder OpenAI Codex scheint das nicht mehr so sicher zu sein. Künstliche Intelligenz (KI) kann nicht nur Code vervollständigen, sondern auch ganze Websites bauen oder Apps programmieren. Immer mehr Software kommt von Claude Code. Funktioniert das auch für Leute, die selbst nicht programmieren können?
Digitalredakteur Henrik Oerding hat es mit Claude Code ausprobiert und seine eigene Homepage von einer KI entwickeln lassen. Gemeinsam mit Neustart-Host Meike Laaff spricht er darüber, wie gut das wirklich funktioniert, wo KI beim Programmieren an Grenzen stößt – und warum er am Ende trotzdem einen Profi-Programmierer um Rat gefragt hat.
Was heißt der Erfolg von KI-Agenten für Softwareentwicklerinnen, aber auch für alle anderen Wissensberufe – erleben wir gerade wirklich einen massiven Umbruch, wie ein zuletzt im Netz stark verbreiteter Essay befindet? Darüber diskutieren die beiden Hosts, ebenso wie über die Frage, warum viele Softwareunternehmen gerade ins Straucheln geraten.
Im Rabbithole erzählt Henrik Oerding von Clair Obscur: Expedition 33, einem vielfach preisgekrönten Spiel, das für ihn der Beweis ist, dass KI keine Spieledesigner ersetzen kann. Im Arbeitsspeicher geht es um die wieder aufgeflammte Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder. Außerdem sprechen die Hosts über OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger, der nun bei OpenAI anheuert.
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Im ZEIT‑Podcast „Neustart“ ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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Als Ärzte ihm nicht weiterhelfen konnten, fragte er ChatGPT
Wenn der Facharzttermin erst in mehreren Monaten ist, wenn die Ärztin einfach keine Lösungen findet – dann einfach mal ChatGPT fragen? Für viele Menschen ist das längst das neue Googeln, auch in …
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Wenn der Facharzttermin erst in mehreren Monaten ist, wenn die Ärztin einfach keine Lösungen findet – dann einfach mal ChatGPT fragen? Für viele Menschen ist das längst das neue Googeln, auch in Gesundheitsfragen. Aber ist das wirklich eine gute Idee?
ZEIT-Redakteurin Eva Wolfangel hat einen Mann getroffen, der sagt: Bei ChatGPT fand er die Hilfe, die er bei seinen Ärzten vergeblich suchte. Er litt unter Schmerzen und schwerem Schwindel, auf den sich Ärzte keinen Reim machen konnten. Darum versuchte er irgendwann verzweifelt, im Dialog mit ChatGPT Antworten zu finden. Und bekam tatsächlich irgendwann vom Chatbot einen Tipp, der ihm half.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart zeichnet Eva Wolfangel den Fall nach und ordnet im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff ein, was andere Patientinnen und Patienten von ihm lernen können.
Im „Rabbithole der Woche“ erzählt Eva Wolfangel, wie sie den KI-Agenten eines Kollegen reinzulegen versuchte. Außerdem geht es um Altersüberprüfungen auf der Plattform Discord und um die AOK Bayern, die versehentlich tausende elektronische Patientenakten löschte.
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Warum die Pornosperre uns alle angeht
Hier gibt es für Sie leider keinen Porno zu sehen: Seit Anfang Februar hat Pornhub den Zugang für Nutzer in Großbritannien gesperrt. Die britische Regierung verlangt seit dem vergangenen Sommer eine …
Notas del episodio
Hier gibt es für Sie leider keinen Porno zu sehen: Seit Anfang Februar hat Pornhub den Zugang für Nutzer in Großbritannien gesperrt. Die britische Regierung verlangt seit dem vergangenen Sommer eine Altersverifikation für alle Nutzer – und die Plattform weigert sich, weiter mitzumachen.
Hinter der Vorgabe in Großbritannien steckt ein hehres Ziel: Das Land will Kinder im Netz besser vor unpassenden Inhalten schützen. Großbritannien geht damit einen ähnlichen Weg wie Frankreich und 23 US-Staaten. Doch dahinter steht mehr als die Frage, ob Pornos frei im Netz verfügbar sein sollten. Es geht nämlich auch darum, wie gläsern Nutzerinnen und Nutzer im Internet sein sollten.
Warum der Pornhub-Streit auch alle angeht, die keine Erotikinhalte im Netz sehen wollen, darüber spricht "Neustart"-Host Henrik Oerding mit David Will, Volontär bei der ZEIT. Die beiden diskutieren, was eine Altersüberprüfung für die Privatsphäre der Nutzer bedeutet – und weshalb sich die EU und Deutschland mit ähnlichen Plänen schwertun.
In der Kategorie Rabbithole spricht David Will über Moltbook – ein experimentelles Social Network für KI-Agenten, in dem diese angeblich allein unter sich miteinander sprechen. In der Rubrik Arbeitsspeicher geht es um Anthropics "Büchervernichtung" für KI-Training und Googles neues KI-Tool Genie 3, das 3D-Spiele per Prompt generiert – und die Gamingbranche in Unruhe versetzt.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- "Avenue Q": The Internet is for porn
- "The New York Times": The Children of Pornhub
- "Bayerischer Rundfunk": Wild Wild Web – Der Pornhub Effekt
- "The Washington Post": Inside an AI start-up’s plan to scan and dispose of millions of books
- DIE ZEIT: Worüber reden künstliche Intelligenzen, wenn sie unter sich sind?
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Warum die US-Behörde ICE auf eine Firma von Peter Thiel setzt
Die US-Einwanderungsbehörde ICE steht seit Monaten in der Kritik. Spätestens seit der Erschießung der beiden US-Bürger, Renée Good und Alex Pretti, durch US-Beamte in Minnesota regt sich in den USA deutlicher …
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Die US-Einwanderungsbehörde ICE steht seit Monaten in der Kritik. Spätestens seit der Erschießung der beiden US-Bürger, Renée Good und Alex Pretti, durch US-Beamte in Minnesota regt sich in den USA deutlicher Widerstand.
Die Aufgabe der Bundesbehörde ICE ist die Festnahme und Abschiebung von Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung. Dafür nutzt ICE auch verschiedene Software-Produkte und baut seinen digitalen Werkzeugkasten immer weiter aus. Besonders wichtig für die Behörde ist die Zusammenarbeit mit der Datenanalysefirma Palantir.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart spricht Host Meike Laaff mit Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Hegemann erklärt, wie genau das Unternehmen ICE bei der Arbeit unterstützt. Sie beleuchtet, welche anderen Technologie-Dienstleister für die US-Einwanderungsbehörde tätig sind und aus welchen Datenquellen sie sich bedient. Außerdem geht es um die Rolle, die Palantir für die Polizei in Deutschland spielt.
Weitere Themen im Podcast: Warum die partielle Lockerung der Internetsperren im Iran womöglich keine wirklich gute Nachricht ist und wie sich Frankreichs Behörden von US-Videokonferenzplattformen wie Zoom und Microsoft Teams verabschieden wollen. Im Rabbit Hole der Woche taucht Lisa Hegemann ab in die Untiefen des TikTok-Wellnesshypes namens House Burping – in Deutschland besser bekannt als: lüften.
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Gibt es die gute KI? Besuch beim Claude-Entwickler Anthropic
Dario Amodei gibt sich anders als viele andere KI-Firmenchefs im Silicon Valley. Immer wieder spricht er über die Risiken der Technologie, verspricht, wirklich eine KI bauen zu wollen, die der Menschheit dient …
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Dario Amodei gibt sich anders als viele andere KI-Firmenchefs im Silicon Valley. Immer wieder spricht er über die Risiken der Technologie, verspricht, wirklich eine KI bauen zu wollen, die der Menschheit dient – obwohl seine Firma Anthropic, die den Chatbot Claude entwickelt, eines der wertvollsten nicht börsennotierten Unternehmen aller Zeiten ist.
Wie glaubwürdig ist das? Nicolas Killian berichtet für die ZEIT aus dem Silicon Valley und hat Dario Amodei interviewt. Im ZEIT-Digitalpodcast "Neustart" erzählt er im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff, wie er einen Mann erlebte, dem es mit den Sorgen vor der KI von morgen ernst scheint.
Killian erzählt, wie lang der Weg bis zum Interview war, warum das Sicherheitsbewusstsein von Anthropic dem Erfolg des Unternehmens nicht im Weg stehen muss – und er berichtet, welches Potenzial viele Beobachter im neuen Tool des Unternehmens, Claude Cowork, sehen.
In der aktuellen Folge von "Neustart" geht es außerdem um Prediction Markets, also Plattformen, auf denen man auf die US-Grönland-Politik genauso wetten kann wie auf eine potenzielle künftige Schwangerschaft von Popstar Taylor Swift. Laaff und Killian werfen einen kurzen Blick auf OpenAIs neue Werbestrategie und sprechen über Gladys West, eine US-Mathematikerin, deren Forschung wichtig für die Entwicklung von GPS war und die nun, im Alter von 95 Jahren, verstorben ist.
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Wikipedia ist in Gefahr
Das Wissen der Welt, zusammengetragen von Tausenden Freiwilligen, kostenlos abrufbar: Die Idee von Wikipedia klang zunächst verwegen, dennoch kann die Onlineenzyklopädie in diesen Tagen ihr 25. Jubiläum feiern …
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Das Wissen der Welt, zusammengetragen von Tausenden Freiwilligen, kostenlos abrufbar: Die Idee von Wikipedia klang zunächst verwegen, dennoch kann die Onlineenzyklopädie in diesen Tagen ihr 25. Jubiläum feiern. Inzwischen ist sie aus dem Alltag vieler Menschen kaum wegzudenken. Gleichzeitig steckt Wikipedia in einer schwierigen Phase: Elon Musk attackiert die Enzyklopädie als zu "woke", während ihr gleichzeitig Chatbots die Leser abzuluchsen drohen.
Wie geht Wikipedia mit diesem Druck um? Darüber spricht Neustart-Host Henrik Oerding mit Meike Laaff, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Sie erklärt, warum Elon Musk Wikipedia angreift, welche Probleme bei der Vielfalt der Autoren Wikipedia kennt und weshalb generative künstliche Intelligenz (KI) die Plattform zugleich bedroht und verändert. Denn für die Trainingsdaten der großen Sprachmodelle sind und waren Wikipedia-Artikel eine wichtige Grundlage, gleichzeitig tauchen in der Onlineenzyklopädie Artikel auf, die mithilfe von Chatbots geschrieben sind – in denen dann aber KI-Halluzinationen mit falschen Belegen auftauchen. Für die freiwilligen Autoren ist das eine große Herausforderung.
Im „Rabbit Hole“ spricht Meike Laaff über die Pop-Prognosen im US-Musikpodcast Switched On Pop für 2026 – vom Tod des Autotune bis zur Rückkehr des Rock. Im „Arbeitsspeicher“ geht es um Elon Musks Chatbot Grok und die Frage, ob er wegen der Generierung von Nacktbildern nicht aus den App Stores verbannt werden müsste. Außerdem sprechen die beiden Redakteure über Apples und Googles ungewöhnliche KI-Partnerschaft und die Frage, was diese für OpenAI bedeutet.
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CES 2026 – welche Gadgets auf Sie zukommen
Die Zukunft war noch nie so beschissen, hat Henrik Oerding im vergangenen Jahr über die Technikmesse CES in Las Vegas geschrieben. Und wie sieht sie in diesem Jahr aus? Aus der Wüstenstadt in Nevada berichtet …
Notas del episodio
Die Zukunft war noch nie so beschissen, hat Henrik Oerding im vergangenen Jahr über die Technikmesse CES in Las Vegas geschrieben. Und wie sieht sie in diesem Jahr aus? Aus der Wüstenstadt in Nevada berichtet der Gadget-Redakteur der ZEIT, mit welchen Produkten die Branche in diesem Jahr begeistern will – von smarten Legosteinen über KI-Kühlschränke und dreifach faltbaren Smartphones bis hin zu humanoiden Robotern.
In "Neustart" erzählt er, wie man dem Unternehmen Nvidia auf dem Las Vegas Strip kaum entkommen konnte, was deutsche Unternehmen dort vorstellen und wie ein Fernseher zur Tapete wird.
Im "Rabbithole" der Woche wagen sich die beiden Hosts von "Neustart" außerdem an ein paar rasche Prognosen für das kommende Digitaljahr: Kommen auch in Deutschland Social-Media-Altersbeschränkungen? Und: wie gut wird der lang ersehnte sechste Teil der Videospielserie "Grand Theft Auto"? Außerdem werfen sie in der Rubrik "Arbeitsspeicher" einen kurzen Blick auf das US-Einreiseverbot für die Geschäftsführerinnen der Organisation Hate Aid.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an [email protected].
Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
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Das Jahr, in dem Elon Musk alles kürzte und KI-Slop das Netz eroberte
Wissen Sie noch, in der ersten Jahreshälfte, als auf einmal alle über Elon Musk und sein Radikalkürzungsbüro DOGE gesprochen haben? Erinnern Sie sich an das eine Wochenende, an dem auf einmal alle tierischen …
Notas del episodio
Wissen Sie noch, in der ersten Jahreshälfte, als auf einmal alle über Elon Musk und sein Radikalkürzungsbüro DOGE gesprochen haben? Erinnern Sie sich an das eine Wochenende, an dem auf einmal alle tierischen Spaß mit der KI-Video-App Sora hatten? Wann Sie zum ersten Mal von der KI-Blase gehört haben? Oder wie das Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 eigentlich am Anfang in Deutschland diskutiert wurde?
Die Hosts des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart, Henrik Oerding und Meike Laaff, haben es sich mit Lebkuchen im Podcaststudio bequem gemacht und schauen zurück auf die digitalen Themen des Jahres. Erstmals sind alle Redakteurinnen und Redakteure des Digitalressorts in einer einzigen Sendung mit dabei – denn sie alle erzählen in kurzen Sprachnachrichten von dem Digitalthema, das sie in diesem Jahr am intensivsten beschäftigt hat: vom Tod sozialer Medien über Europas digitale Abhängigkeit von den USA bis hin zum goldenen Jahr für Apples Hardware.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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So will Karsten Wildberger Deutschland digital wachrütteln
Deutschland hat weiterhin jede Menge digitaler Probleme – aber immerhin schon einmal einen Minister, der sie anpacken soll. Karsten Wildberger kommt aus der Privatwirtschaft, ist seit Mai im Amt und spricht …
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Deutschland hat weiterhin jede Menge digitaler Probleme – aber immerhin schon einmal einen Minister, der sie anpacken soll. Karsten Wildberger kommt aus der Privatwirtschaft, ist seit Mai im Amt und spricht seitdem auf vielen Bühnen von digitaler Aufbruchstimmung. Nur: Was genau soll sich denn seiner Vorstellung nach ändern, damit Deutschland im IT-Bereich endlich nach vorn kommt?
Viel Potenzial sehe Wildberger im KI-Bereich, sagt Jakob von Lindern, Leiter des Digitalressorts der ZEIT. Gemeinsam mit Fritz Zimmermann, Politikredakteur der ZEIT, hat er Wildberger kürzlich interviewt. Der Minister sagte, Deutschland sei im KI-Bereich zwar spät dran, könne aber noch aufholen. Jakob von Lindern erklärt im Neustart-Podcast, wie Wildberger dabei unterstützen will. Im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff spricht er über den Gestaltungsspielraum des Digitalministeriums, über Wildbergers Ideen, die digitale Abhängigkeit Europas von den USA zu reduzieren, und seine Haltung zur Technologieregulierung in Europa.
Im Rabbit Hole der Woche erklärt Jakob von Lindern das 6-7-Meme, das derzeit überall zu sein scheint, wo Kinder sind. Es geht außerdem um die neue Kooperation von OpenAIs Videogenerator Sora mit Disney und um Metas Umgang mit betrügerischen Werbeinhalten aus China, über die die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hatte.
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Ziehen die USA jetzt die digitalen Daumenschrauben an?
Es ist eine Strafzahlung mit politischer Sprengkraft: Die EU-Kommission hat X wegen Verstößen gegen den Digital Services Act mit einer Strafe von 120 Millionen Euro belegt – und damit Elon Musk auf die …
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Es ist eine Strafzahlung mit politischer Sprengkraft: Die EU-Kommission hat X wegen Verstößen gegen den Digital Services Act mit einer Strafe von 120 Millionen Euro belegt – und damit Elon Musk auf die Barrikaden gebracht. Musk forderte prompt die Abschaffung der EU. Unterstützung erhielt er sowohl von der russischen wie von der US-amerikanischen Regierung, US-Außenminister Marco Rubio sprach gar von einem Angriff auf das amerikanische Volk. Das zeigt, dass es um mehr als eine Strafzahlung geht – sondern um die Machtbalance im Netz zwischen den USA und Europa.
Neustart‑Host Henrik Oerding spricht dazu mit Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Sie erklärt, was hinter dem Streit steckt, warum Washingtons neue nationale Sicherheitsstrategie Europa heftig angeht – und weshalb Europas Digitalgesetze im Silicon Valley als Bedrohung gelten. Gemeinsam blicken die beiden auf die politische Dimension hinter der Strafe, die wachsende Abhängigkeit von US-Technologie, die Debatte über digitale Eigenständigkeit und die Frage, ob die EU technologisch überhaupt unabhängig werden kann.
Im „Rabbithole“ erzählt Pauline Schinkels, warum Wildkameras gerade angesagt sind. Im „Arbeitsspeicher“ geht es um OpenAIs ChatGPT-Update und die Frage, ob der KI-Pionier damit seinem Rivalen Google davonlaufen kann. Außerdem: Was die Google‑Suchtrends 2025 über dieses Jahr im Netz verraten.
Zum Weiterlesen:
- Anna Sauerbrey: Ohne Europa kann auch Trump nicht
- Lenz Jacobsen: Dark Reeducation
- EU leitet Ermittlungen gegen Google wegen KI-Datennutzung ein
- David Will: Europa fährt die Krallen aus
- Lisa Hegemann und Nicolas Killian: Warum OpenAI nun Alarmstufe Rot ausruft
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- Pauline Schinkels und Lisa Hegemann: Vermissen Sie Microsoft schon, Herr Schrödter? "Nein"
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