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NuevoFamilienpolitik: Mehr Staat für glückliche Eltern und Kinder?24 de septiembre de 2026
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24 Sep 2026

Sobre el podcast

Was leistet eine Denkfabrik? Sie denkt. Sie forscht, entwickelt, bewertet. Produziert Wissen, Strategien, Lösungsvorschläge. Gibt Denkanstösse und Impulse, zeigt den Handlungsbedarf auf. So entwickelt Avenir Suisse Ideen für unsere Gesellschaft. Prospektive Gedanken jenseits des Mainstreams zu Themen, die uns bewegen. Lust, dem Think-Tank beim Denken zuzuhören?

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  1. Familienpolitik: Mehr Staat für glückliche Eltern und Kinder?

    Die Schweiz gibt im internationalen Vergleich wenig für Familienpolitik aus. Gleichzeitig sind Schweizer Familien zufrieden und nur wenige Kinder leiden unter finanziell bedingten Einschränkungen. Braucht es …

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    Die Schweiz gibt im internationalen Vergleich wenig für Familienpolitik aus. Gleichzeitig sind Schweizer Familien zufrieden und nur wenige Kinder leiden unter finanziell bedingten Einschränkungen. Braucht es dennoch mehr Unterstützung vom Staat, etwa bei den Kita-Kosten? Soll er beiden Elternteilen je 18 Wochen Familienzeit bezahlen, wie das eine Initiative fordert? Wie können Kinder aus benachteiligten Familien bessere Startchancen erhalten? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Maya Graf (Ständerätin Grüne, BL), Philipp Kutter (Nationalrat Die Mitte, ZH) und Patricia Schafer (Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt (SRF).
  2. Zu Gast: Warum leisten wir uns eine eigene Heilmittelbehörde?

    Ein neues Heilmittel wird oft zuerst in den USA oder in Europa zugelassen. Weshalb prüft es die Schweiz dann nochmals? Steht die strenge Prüfung einem raschen Zugang zu innovativen Therapien im Weg? Vincenza …

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    Ein neues Heilmittel wird oft zuerst in den USA oder in Europa zugelassen. Weshalb prüft es die Schweiz dann nochmals? Steht die strenge Prüfung einem raschen Zugang zu innovativen Therapien im Weg?  Vincenza Trivigno spricht über die schwierige Gratwanderung zwischen Patientensicherheit und Schnelligkeit. Dank internationaler Kooperationen konnte Swissmedic die Prozesse beschleunigen. Im Gespräch mit Christoph Eisenring betont Trivigno zudem: Die Zulassung durch Swissmedic ist nur ein Teil des Prozesses, bis ein Medikament für Patientinnen und Patienten verfügbar ist. In der nächsten Stufe muss ein Preis festgelegt werden, damit es von den Krankenkassen vergütet wird. Und einmal durch die obligatorische Krankenversicherung gedeckt, ist die Arbeit nicht abgeschlossen: Swissmedic überwacht den Markt laufend, um Risiken und Nebenwirkungen früh zu erkennen. 
  3. Zu Gast: Volle Bundeskasse – und trotzdem höhere Steuern?

    Der Bund nimmt so viel Geld ein wie nie zuvor. Trotzdem sollen die Steuern steigen, um AHV und Armee zu finanzieren. Fehlt der Schweiz tatsächlich das Geld – oder mangelt es der Politik an Prioritäten? Im …

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    Der Bund nimmt so viel Geld ein wie nie zuvor. Trotzdem sollen die Steuern steigen, um AHV und Armee zu finanzieren. Fehlt der Schweiz tatsächlich das Geld – oder mangelt es der Politik an Prioritäten? Im Gespräch mit Michele Salvi erklärt Serge Gaillard, warum die Schuldenbremse weiterhin unverzichtbar ist und wo die eigentlichen Risiken für die öffentlichen Finanzen liegen. Neue politische Wünsche müssten konsequent finanziert werden, statt sie über Schulden zu kaschieren. Und er warnt vor einem Problem, das in der öffentlichen Debatte oft unterschätzt wird: Nicht die AHV, sondern die stetig steigenden Gesundheitskosten könnten zur grössten finanzpolitischen Herausforderung werden.
  4. Zu Gast: Gut gerüstet für KI dank der Berufsbildung

    «Akademiker weniger gefragt – Berufslehre im Aufwind.» Solche Schlagzeilen häufen sich. Schnell ist die Schuldige gefunden: die künstliche Intelligenz. Sie verändert unsere Arbeitswelt tiefgreifend. Das …

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    «Akademiker weniger gefragt – Berufslehre im Aufwind.» Solche Schlagzeilen häufen sich. Schnell ist die Schuldige gefunden: die künstliche Intelligenz. Sie verändert unsere Arbeitswelt tiefgreifend. Das verunsichert – und wirft Fragen auf: Was müssen wir heute lernen, um morgen noch relevant zu sein? Was ist dran an den Schlagzeilen über arbeitslose Akademiker? Und wie gut ist die Schweiz mit ihrem Bildungssystem auf den Wandel vorbereitet?    Für Ursula Renold, Professorin für Bildungssysteme an der ETH Zürich, ist klar: Dank der Berufsbildung ist die Schweiz gut gerüstet. Weil sie eng mit der Wirtschaft verbunden ist, kann sie schneller auf technologische Veränderungen reagieren als viele Hochschulen. Gleichzeitig vermittelt die Berufsbildung Kompetenzen, die künftig wichtiger werden – etwa Teamfähigkeit und Selbstmanagement. Deshalb rät die Bildungsexpertin Eltern und Jugendlichen auch heute: «Im Zweifel eine Lehre beginnen.» 
  5. Zu Gast: Viel Geld, wenig Wirkung – was in der Agrarpolitik schiefläuft

    Subventionen, Zölle und Kontingente kosten die Schweiz jedes Jahr Milliarden. Trotzdem werden Ziele oft nicht erreicht: Die Bauern klagen über tiefe Einkommen, das Hofsterben geht weiter, Umweltziele werden …

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    Subventionen, Zölle und Kontingente kosten die Schweiz jedes Jahr Milliarden. Trotzdem werden Ziele oft nicht erreicht: Die Bauern klagen über tiefe Einkommen, das Hofsterben geht weiter, Umweltziele werden verfehlt und der Selbstversorgungsgrad sinkt.  Robert Finger, Professor für Agrarökonomie und -politik an der ETH Zürich, sieht die Ursache im System: Es setze zu stark auf komplexe Vorschriften und zu wenig auf Wirkung. Im Gespräch mit Michele Salvi plädiert Finger für einen grundlegenden Perspektivenwechsel: Weg vom Vorschriftendschungel, hin zu mehr Freiräumen für die Bauern und klaren Anreizen für sie, messbare Ergebnisse zu erzielen. Jetzt reinhören in die Podcast-Folge! 
  6. Nachhaltigkeit regulieren: Mehr Wirkung oder mehr Bürokratie?

    Der Bundesrat prüft, die Sorgfalts- und Berichtspflichten für Unternehmen zu verschärfen. Er reagiert damit auf die Neuauflage der Konzernverantwortungsinitiative. Die Europäische Union hat derweil den …

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    Der Bundesrat prüft, die Sorgfalts- und Berichtspflichten für Unternehmen zu verschärfen. Er reagiert damit auf die Neuauflage der Konzernverantwortungsinitiative. Die Europäische Union hat derweil den Rückwärtsgang eingelegt: Sie will Firmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung und weiteren Regulierungen wieder stärker entlasten.  Wie stark sollen Firmen vom Staat in die Pflicht genommen werden? Führt mehr Berichterstattung zu weniger Kinderarbeit und geringeren Emissionen – oder zu mehr Bürokratie? Welche Verantwortung tragen Unternehmen für globale Lieferketten?  Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Aline Trede (Nationalrätin Grüne, BE), Christian Wasserfallen (Nationalrat FDP, BE), Julian Kölbel (Assistenzprofessor, Universität St. Gallen) sowie Michele Salvi (Vizedirektor, Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt (Leiter SRF-Bundeshausredaktion). 
  7. Zu Gast: Halten die «Checks and Balances» Donald Trump in Schach?

    Donald Trump sei ein Präsident, der alles geringschätze, was seine Macht begrenze, sagt Claudia Brühwiler, Professorin für Amerika-Studien an der Universität St. Gallen. Und dennoch: Entscheide des Obersten …

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    Donald Trump sei ein Präsident, der alles geringschätze, was seine Macht begrenze, sagt Claudia Brühwiler, Professorin für Amerika-Studien an der Universität St. Gallen. Und dennoch: Entscheide des Obersten Gerichts akzeptiere er – auch wenn er sich unflätig über einzelne Richter äussere. Was die amerikanische politische Resilienz anbetrifft, ist Brühwiler jedenfalls «forever optimistic», wie sie im Gespräch mit Christoph Eisenring von Avenir Suisse verrät. Wer aber darauf setze, dass nach Trump der Reagan-Republikaner mit seinen Idealen – Freihandel, schlanker Staat und geringer Verschuldung – ein Comeback feiere, werde enttäuscht werden.
  8. Zu Gast: Der KI-Standort Schweiz hat noch viel Luft nach oben

    Künstliche Intelligenz entwickelt sich schneller, als selbst Fachleute erwartet haben. Für Marcel Salathé beginnt die eigentliche Revolution jetzt: mit «agentischer KI», die nicht nur antwortet, sondern …

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    Künstliche Intelligenz entwickelt sich schneller, als selbst Fachleute erwartet haben. Für Marcel Salathé beginnt die eigentliche Revolution jetzt: mit «agentischer KI», die nicht nur antwortet, sondern Aufträge erledigt. Massenarbeitslosigkeit erwartet er nicht, wohl aber tiefgreifende Verschiebungen in Arbeitswelt und Wertschöpfung. Die Schweiz bringe vieles mit, so der Professor der EPFL: starke Forschung, gute Bildung, stabile Strukturen. Doch eine politische Vision, mutige Investitionen und klare technologische Verantwortung auf Bundesebene fehlen. Das Gespräch führt Lukas Schmid, Senior Fellow bei Avenir Suisse.
  9. Zu Gast: Was es für eine mehrheitsfähige Klimapolitik braucht

    In Umfragen fordert eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung mehr Klimaschutz. Sobald aber konkrete Massnahmen zur Abstimmung kommen, sinkt die Zustimmung. Aus ökonomischer Sicht wäre eine umfassende …

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    In Umfragen fordert eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung mehr Klimaschutz. Sobald aber konkrete Massnahmen zur Abstimmung kommen, sinkt die Zustimmung. Aus ökonomischer Sicht wäre eine umfassende CO₂-Abgabe die beste Variante. Doch wie kann man die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von dieser Lösung überzeugen? Oder sollten wir über andere Massnahmen nachdenken? Und ist die direkte Demokratie eine zu hohe Hürde für wirksame Klimapolitik? Darüber spricht Isabelle Stadelmann-Steffen in der Podcast-Folge. Die Professorin für Vergleichende Politik lehrt und forscht an der Universität Bern. Das Gespräch führt Patricia Schafer, Fellow bei Avenir Suisse. Jetzt reinhören!
  10. Antifragilität: Wie wächst die Schweiz an Krisen, statt sie nur zu überstehen?

    Die Schweiz scheint Krisen erstaunlich gut wegzustecken; mitunter profitiert sie sogar davon. Doch ist das ein Zeichen echter Antifragilität – oder bloss ein glücklicher Sonderfall? Welche Mechanismen im …

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    Die Schweiz scheint Krisen erstaunlich gut wegzustecken; mitunter profitiert sie sogar davon. Doch ist das ein Zeichen echter Antifragilität – oder bloss ein glücklicher Sonderfall? Welche Mechanismen im Föderalismus und in der direkten Demokratie fördern Anpassungs- und Lernfähigkeit? Wo zeigen sich hingegen Trägheit oder Überlastung? Und welche Rolle kommt den Bürgerinnen und Bürgern zu? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Gerhard Pfister (Nationalrat Die Mitte, ZG), Tiana Angelina Moser (Ständerätin GLP, ZH), Silja Häusermann (Professorin für Schweizer Politik, Universität Zürich) sowie Patrick Leisibach (Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt, Leiter der SRF-Bundeshausredaktion.
  11. Bundesfinanzen: Es braucht Reformen bei der Altersvorsorge, nicht bei der Schuldenbremse

    Die Bundesfinanzen laufen aus dem Ruder. Die Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen – nicht zuletzt wegen der Altersvorsorge: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner müssen von immer weniger …

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    Die Bundesfinanzen laufen aus dem Ruder. Die Ausgaben wachsen deutlich schneller als die Einnahmen – nicht zuletzt wegen der Altersvorsorge: Immer mehr Rentnerinnen und Rentner müssen von immer weniger Beitragszahlenden finanziert werden. Gleichzeitig braucht die Schweiz Milliarden für ihre Verteidigungsfähigkeit. So rutschen die Bundesfinanzen langfristig in die roten Zahlen. Das vermeintliche Sparpaket, das derzeit im Parlament beraten wird, ist derweil zu einem «Sparpäckli» geschrumpft. Ist es nun also Zeit für neue Schulden? Im Podcast sagt Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse): Finger weg von der Schuldenbremse. Die Schweiz braucht keine zusätzliche Verschuldung, sondern zuerst eine nachhaltig finanzierte Altersvorsorge. Sein Appell: das Ausgabenwachstum des Bundes konsequent bremsen und gleichzeitig das Rentenalter im Einklang mit der steigenden Lebenserwartung erhöhen. Darüber spricht Salvi mit Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
  12. Migration: Die Schweiz wächst – und ringt um Kontrolle der Zuwanderung

    Seit der Jahrhundertwende wanderten jährlich rund 70’000 Menschen netto in die Schweiz ein – mit steigender Tendenz. Die meisten folgen dem Ruf hiesiger Firmen nach Arbeitskräften. Die Migration bringt …

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    Seit der Jahrhundertwende wanderten jährlich rund 70’000 Menschen netto in die Schweiz ein – mit steigender Tendenz. Die meisten folgen dem Ruf hiesiger Firmen nach Arbeitskräften. Die Migration bringt Wohlstandsgewinne, verursacht aber auch Belastungen wie steigende Wohnkosten und volle Züge. Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» will nun das Bevölkerungswachstum begrenzen. Welche Möglichkeiten sind sinnvoll, um die Zuwanderung zu steuern? Und was lässt sich aus der vergangenen Migrationspolitik der Schweiz für die Zukunft lernen? Darüber sprechen Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Patrick Leisibach (Senior Fellow und Co-Leiter Forschung Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think-dänk!
  13. Zu Gast: Was sollte die Schweiz tun, damit wir nicht im Stau steckenbleiben?

    Das Schweizer Stimmvolk lehnte Ende 2024 den Autobahn-Ausbau ab. Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (Astra), sieht darin einen Weckruf für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch welche …

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    Das Schweizer Stimmvolk lehnte Ende 2024 den Autobahn-Ausbau ab. Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (Astra), sieht darin einen Weckruf für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch welche Massnahmen eignen sich neben einem Infrastrukturausbau, um das Verkehrsnetz zu entlasten? Welche Rolle spielen Elektrifizierung und Automatisierung? Und wie steht es um die Kostenwahrheit bei der Mobilität? Darüber spricht Jürg Röthlisberger mit Lukas Rühli (Avenir Suisse) in der neuen Podcast-Folge. Jetzt reinhören!
  14. Zu Gast: Trumps Handelspolitik und die Auswirkungen auf die Schweiz

    «Deal or no Deal?» ist 2025 in der Handelspolitik die allesentscheidende Frage. Die Trump-Regierung zwingt praktisch allen Staaten hohe Zölle auf, die sich nicht in ein Abkommen mit den USA flüchten konnten …

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    «Deal or no Deal?» ist 2025 in der Handelspolitik die allesentscheidende Frage. Die Trump-Regierung zwingt praktisch allen Staaten hohe Zölle auf, die sich nicht in ein Abkommen mit den USA flüchten konnten. Was steckt hinter der amerikanischen Handelspolitik und welche Optionen bleiben kleinen, offenen Volkswirtschaften wie der Schweiz? Darüber spricht Simon Stocker (Avenir Suisse) mit Manfred Elsig, Professor an der Universität Bern und Direktor des World Trade Institute. Elsig erklärt, warum der Freihandel unter Druck steht, die WTO in der Krise steckt und weshalb es für die Schweiz am besten ist, ihr Freihandelsnetz zu pflegen und zu erweitern. Jetzt reinhören!
  15. War früher alles besser im Schweizer Stromsystem?

    Einst dominierten die Wasserkraft und zentrale Grosskraftwerke die Stromerzeugung, heute kommt immer mehr Solarenergie dazu. Die Nachfrage wird gleichzeitig durch E-Mobilität und Wärmepumpen geprägt. Im neuen …

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    Einst dominierten die Wasserkraft und zentrale Grosskraftwerke die Stromerzeugung, heute kommt immer mehr Solarenergie dazu. Die Nachfrage wird gleichzeitig durch E-Mobilität und Wärmepumpen geprägt. Im neuen «Think Dänk» diskutieren Energieökonom Ingmar Schlecht (ZHAW, Neon Neue Energieökonomik) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) über Chancen und Risiken der Energiewende, moderiert von Simon Stocker (Avenir Suisse). Sie sprechen darüber, was reine Mengenziele für grünen Strom taugen, ob Atomkraft ein Comeback feiern könnte und ob die heutige Förderung von Solarstrom richtig ausgestaltet ist. Eine spannende Debatte über Versorgungssicherheit, Kostenwahrheit und die Frage: Wie schaffen wir ein Stromsystem, das nicht nur CO2-frei, sondern auch robust ist? Jetzt reinhören!
  16. Wie gefährlich ist die Polarisierung für unsere Demokratie?

    Die Schweiz gilt als Musterbeispiel einer halbdirekten Demokratie. Unser System kann aber nur funktionieren, wenn man zu Kompromissen fähig ist, die dann breit getragen werden. Doch immer mehr Schweizerinnen …

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    Die Schweiz gilt als Musterbeispiel einer halbdirekten Demokratie. Unser System kann aber nur funktionieren, wenn man zu Kompromissen fähig ist, die dann breit getragen werden. Doch immer mehr Schweizerinnen und Schweizer sagen, dass der Zusammenhalt auch bei uns abnehme. Schwappt somit die Polarisierung, die andere Länder längst erfasst hat, auch auf unser Land über? Tragen schrille Töne der Parteien zur Vitalität oder zur Erosion der Demokratie bei? Und braucht die Schweiz institutionelle Reformen, um Blockaden zu vermeiden? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Esther Friedli (Ständerätin SVP, SG), Daniel Jositsch (Ständerat SP, ZH), Michael Hermann (Politgeograf, Sotomo) sowie Patricia Schafer (Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt, Leiter der SRF-Bundeshausredaktion.
  17. Nachhaltigkeitsberichterstattung – echter Nutzen oder mehr Bürokratie?

    Die EU gilt als Vorreiterin bei den Berichtspflichten zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG). Transparenz bei der Nachhaltigkeit ist zwar wichtig. Doch entscheidend ist, ob sich etwas effektiv …

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    Die EU gilt als Vorreiterin bei den Berichtspflichten zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG). Transparenz bei der Nachhaltigkeit ist zwar wichtig. Doch entscheidend ist, ob sich etwas effektiv verbessert, und nicht, wer die meisten Berichtsseiten produziert. Der Aufwand hat sich nun durch die fortlaufende Verschärfung der Vorschriften enorm erhöht. Davon sind auch zahleiche Schweizer Unternehmen betroffen, die in der EU geschäften – mit Kosten von mehreren Hundert Millionen Franken im Jahr. Nun plant der Bundesrat die umfangreiche EU-Richtlinie zu übernehmen. Welche zusätzlichen Kosten kämen damit auf die Unternehmen zu? Welche Folgen hätte das für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz? Und welches Vorgehen wäre für die Schweiz zielführender? Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
  18. Zu Gast: «Das lassen sich Patienten und Patientinnen nicht länger bieten»

    Steigende Krankenkassenprämien sind die grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer. Während die einen eine Einheitskasse fordern, setzen andere auf mehr Wettbewerb. Unser heutiger Gast, Károly Christian …

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    Steigende Krankenkassenprämien sind die grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer. Während die einen eine Einheitskasse fordern, setzen andere auf mehr Wettbewerb. Unser heutiger Gast, Károly Christian Köpe, wartet nicht auf die Politik. Er ist Unternehmer und Vordenker, der die sich bietenden Spielräume im Gesundheitswesen nutzt. Im Gespräch mit Christoph Eisenring von Avenir Suisse spricht er über die Vorteile der integrierten Versorgung – und weshalb sich die Patienten nicht mehr alles bieten lassen sollten. Jetzt reinhören!
  19. Schweizerische Post: Service public sans public?

    Im Jahr 2000 erhielt jede Person in der Schweiz rund 400 Briefe pro Jahr – bis 2030 dürfte diese Zahl auf 100 sinken. Die rückläufigen Briefmengen setzen die heutige Post-Grundversorgung zunehmend unter Druck …

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    Im Jahr 2000 erhielt jede Person in der Schweiz rund 400 Briefe pro Jahr – bis 2030 dürfte diese Zahl auf 100 sinken. Die rückläufigen Briefmengen setzen die heutige Post-Grundversorgung zunehmend unter Druck, rote Zahlen drohen. Wie soll eine zeitgemässe Post im digitalen Zeitalter aussehen? Muss die Zustellung weiterhin täglich erfolgen? Welche Rolle spielen Postfilialen künftig? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Min Li Marti (NR, SP), Matthias Jauslin (NR, GLP), Prof. Matthias Finger (EPFL) sowie Christoph Eisenring (Avenir Suisse) unter der Leitung von SRF-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt.
  20. Ziellose Schweizer Kitapolitik?

    Die familienergänzende Kinderbetreuung bleibt ein politisches Dauerthema. Während sich die Diskussion früher vor allem um den Ausbau von Kita-Plätzen drehte, rückt heute der Preis stärker in den Fokus. Der …

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    Die familienergänzende Kinderbetreuung bleibt ein politisches Dauerthema. Während sich die Diskussion früher vor allem um den Ausbau von Kita-Plätzen drehte, rückt heute der Preis stärker in den Fokus. Der Nationalrat will mit einer Betreuungszulage die finanzielle Last der Eltern mindern – nun ist der Ständerat am Zug. Doch worauf zielt die Kita-Politik eigentlich ab? Was sind die grössten Trugschlüsse in der aktuellen Diskussion? Und von welchen Ländern kann die Schweiz lernen? Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Patricia Schafer (Fellow, Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: «Think dänk!»
  21. Zu Gast: Kann eine liberale Wohnungspolitik funktionieren, Martin Tschirren?

    Wohnraum ist knapp, die Mieten steigen – und das nicht mehr nur in grossen Städten wie Zürich oder Genf. Die Frage, wie viel Staat und wie viel Markt es in der Wohnungspolitik braucht, wird hitzig diskutiert …

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    Wohnraum ist knapp, die Mieten steigen – und das nicht mehr nur in grossen Städten wie Zürich oder Genf. Die Frage, wie viel Staat und wie viel Markt es in der Wohnungspolitik braucht, wird hitzig diskutiert. Doch was steckt hinter der Knappheit? Und wie gelingt eine Wohnungspolitik, die zu einem grösseren Angebot führt und fair ist? Martin Tschirren (Direktor des Bundesamtes für Wohnungswesen) spricht mit Marco Salvi (Adjunct Fellow bei Avenir Suisse) über die Herausforderungen bei der Siedlungsentwicklung , die Wirkung des Mietrechts und die Frage, warum selbst in Zeiten hoher Renditen zu wenig gebaut wird. Jetzt in der neuesten Folge von «Think dänk!».
  22. Zu Gast: Der Preis der Schweizer Attraktivität

    5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Die gut laufende Wirtschaft ist der entscheidende Grund, warum die Schweiz seit Jahren eine starke Zuwanderung in den Arbeitsmarkt …

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    5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Die gut laufende Wirtschaft ist der entscheidende Grund, warum die Schweiz seit Jahren eine starke Zuwanderung in den Arbeitsmarkt verzeichnet. Allein 2024 sind netto über 80’000 Menschen ins Land gezogen. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung? Sollte die Schweiz die Migration stärker steuern und wie? Und gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zuwanderung und der Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank? Diese Fragen diskutiert Patrick Leisibach, Senior Fellow bei Avenir Suisse, mit Boris Zürcher, Verantwortlicher für die Entwicklung des künftigen ETH-Standorts in Heilbronn und ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Jetzt im Podcast aus der Denkfabrik: Think-dänk!  
  23. Neue Welt(un)ordnung: Wo ist der Platz der Schweiz?

    Der amerikanische Präsident Trump hat einen weltweiten Handelskrieg angezettelt. Besonders zwischen den USA und China gehen die Wogen hoch. Doch auch anderen Ländern drohen beispiellose Zollerhöhungen – so auch …

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    Der amerikanische Präsident Trump hat einen weltweiten Handelskrieg angezettelt. Besonders zwischen den USA und China gehen die Wogen hoch. Doch auch anderen Ländern drohen beispiellose Zollerhöhungen – so auch der Schweiz. Muss sich unser Land nun für eine Seite im Handelszwist entscheiden? Was kann sie den Amerikanern in Verhandlungen bieten, um vom Zollhammer verschont zu werden – ohne sich anzubiedern? Und gibt es überhaupt noch eine Chance für ein Freihandelsabkommen? Darüber diskutiert Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market»), Christoph Eisenring (Senior Fellow, Avenir Suisse) und Simon Stocker (Senior Researcher, Avenir Suisse) in dieser Folge von «Think dänk!».  
  24. Zu Gast: Der Schweizer Arbeitsmarkt im Realitätscheck

    5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Gleichzeitig stieg zuletzt aber auch die Zahl der Arbeitslosen. Derzeit sind rund 130’000 Personen als arbeitslos registriert …

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    5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Gleichzeitig stieg zuletzt aber auch die Zahl der Arbeitslosen. Derzeit sind rund 130’000 Personen als arbeitslos registriert, während die Wirtschaft gleichzeitig 90’000 offene Stellen meldet. Wie hängen diese Zahlen zusammen – und was sagen sie über den Schweizer Arbeitsmarkt aus? Darüber spricht Patrick Leisibach, Senior Fellow bei Avenir Suisse, mit Boris Zürcher, Verantwortlicher für die Entwicklung des künftigen ETH-Standorts in Heilbronn und ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). In dieser ersten von zwei «Think dänk!»-Folgen beleuchten sie längerfristige Trends, die den Arbeitsmarkt prägen – heute und in Zukunft. Jetzt reinhören!
  25. Kantonalbank-Politik: Gerechtfertigt oder aus der Zeit gefallen?

    Vor gut zwei Jahren geriet die Credit Suisse in existenzielle Not und wurde mit Hilfe von Notrecht und Staatsgarantien von der UBS übernommen. «Too big to fail» hiess es damals für die Schweiz – und die …

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    Vor gut zwei Jahren geriet die Credit Suisse in existenzielle Not und wurde mit Hilfe von Notrecht und Staatsgarantien von der UBS übernommen. «Too big to fail» hiess es damals für die Schweiz – und die politische Debatte um staatliche Garantien für Banken wurde neu entfacht. Eine Gruppe von Banken blieb in dieser Diskussion unter dem Radar: die Kantonalbanken. Eine Mehrheit der Kantone gewährt den Kantonalbanken umfassende Privilegien: explizite Staatsgarantien sowie Steuerbefreiungen. Doch inwieweit sind diese Vorteile gerechtfertigt? Welche ökonomischen Konsequenzen bringen diese Privilegien mit sich? Und welche Auswirkungen haben sie auf die Steuerzahler – und andere Akteure? Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Lukas Schmid (Senior Fellow, Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
  26. Bundeshaushalt unter Druck

    Die Budgetdebatte der Wintersession war so kontrovers wie lange nicht mehr – und das aus gutem Grund. Der Bund steht unter enormem Druck. Um die Schuldenbremse einzuhalten, mussten im Budget 2025 Kürzungen von …

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    Die Budgetdebatte der Wintersession war so kontrovers wie lange nicht mehr – und das aus gutem Grund. Der Bund steht unter enormem Druck. Um die Schuldenbremse einzuhalten, mussten im Budget 2025 Kürzungen von 2 Milliarden Franken vorgenommen werden. Doch das ist erst der Anfang: In den kommenden Jahren könnten bis zu 3 Milliarden Franken jährlich eingespart werden. Während die Gesamtausgaben weiter steigen, treffen die Kürzungen einzelne Bereiche empfindlich. In Bundesbern mehren sich denn auch die Stimmen für eine Kursänderung: Soll die Schuldenbremse gelockert oder die Steuern erhöht werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt am «Monday for Future» im Forum Raiffeisen in Bern. Unter der Leitung von SRF-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt diskutierten Eva Herzog (Ständerätin SP), Michael Götte (Nationalrat SVP), Marius Brülhart (Universität Lausanne) sowie Michele Salvi (Avenir Suisse) über mögliche Lösungsansätze.
  27. Fahren ohne Fahrer: Wie weit sind wir wirklich?

    Ab März 2025 sind in der Schweiz hochautomatisierte Fahrzeuge zugelassen. Die Vision vom autonomen Fahren rückt näher – doch wie nah sind wir ihr schon? Während die technologische Entwicklung rasant …

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    Ab März 2025 sind in der Schweiz hochautomatisierte Fahrzeuge zugelassen. Die Vision vom autonomen Fahren rückt näher – doch wie nah sind wir ihr schon? Während die technologische Entwicklung rasant voranschreitet, bleiben viele Fragen offen: Wer haftet bei einem Unfall? Wie sicher sind die Systeme in komplexen Verkehrssituationen? Ist unsere Infrastruktur darauf vorbereitet? Und vor allem: Wie gross ist das Vertrauen der Gesellschaft in diese Technologie? In der aktuellen «Think dänk!»-Folge diskutieren Anna Laura Ludwig (Associate Fellow, Avenir Suisse) und Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer, «The Market») über den tatsächlichen Fortschritt des autonomen Fahrens. Und sie fragen sich, wie unser Mobilitätsalltag im Jahr 2035 aussehen könnte. Welche rechtlichen, politischen und ethischen Fragen müssen wir klären, bevor wir das Steuer endgültig aus der Hand geben können?
  28. Zu Gast: Wie stoppen wir die Regulierungsflut?

    Die Regulierung in der Schweiz nimmt zu – doch wer profitiert davon und wer trägt die Kosten? In der aktuellen «Think dänk!»-Episode diskutieren Christoph Eisenring, Forschungsleiter bei Avenir Suisse, und der …

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    Die Regulierung in der Schweiz nimmt zu – doch wer profitiert davon und wer trägt die Kosten? In der aktuellen «Think dänk!»-Episode diskutieren Christoph Eisenring, Forschungsleiter bei Avenir Suisse, und der Regulierungsexperte Mark Schelker, Professor an der Universität Freiburg, die Ursachen der Regulierungsflut und mögliche Reformansätze. Dabei beleuchten sie, wie Interessengruppen die Gesetzgebung prägen und warum Konsumenten und Steuerzahlerinnen oft auf der Strecke bleiben. Könnten Volksabstimmungen die Veto-Macht der Wähler stärken? Oder brauchen wir ein unabhängiges Gremium, das Alternativen zu bestehenden Regulierungen aufzeigt? Warum ist die «One in, one out»-Regel problematisch, und welche anderen Wege gibt es, um Bürokratie abzubauen?
  29. Zu Gast: Weltweite Personenfreizügigkeit – mehr als eine libertäre Utopie?

    Sollten die Schweiz und die Welt ihre Grenzen für uneingeschränkte Migration öffnen? In unserem Podcast diskutieren Ilya Somin, Professor für Recht an der George Mason University in Fairfax, USA, und Oliver …

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    Sollten die Schweiz und die Welt ihre Grenzen für uneingeschränkte Migration öffnen? In unserem Podcast diskutieren Ilya Somin, Professor für Recht an der George Mason University in Fairfax, USA, und Oliver Zimmer, Historiker und Forschungsleiter am Center for Research in Economics, Management, and the Arts, dieses kontroverse Thema. Unter der Moderation von Christoph Eisenring von Avenir Suisse beleuchtet die Debatte die Auswirkungen offener Grenzen. Ilya Somin argumentiert, dass offene Grenzen die menschliche Freiheit erheblich erweitern. Er ist der Ansicht, dass Menschen in Gesellschaften mit begrenzten Möglichkeiten durch einen Umzug in freiere und wohlhabendere Länder höhere Produktivität und Wohlstand erreichen könnten. Für Somin ist es ein offensichtlicher Widerspruch, die Bewegungsfreiheit innerhalb eines Landes zu unterstützen, sie jedoch zwischen Ländern abzulehnen. Oliver Zimmer kritisiert Somins Vision als «libertäre Utopie», die die entscheidende Rolle von Kultur und Institutionen ausser Acht lässt. Er betont, dass demokratische Gesellschaften die Kontrolle über die Migration behalten müssen, um Stabilität und Zusammenhalt zu gewährleisten. (Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt.)
  30. Wie machen wir die Altersvorsorge zukunftstauglich?

    Die Menschen in der Schweiz werden immer älter, aber wie sollen diese zusätzlichen Lebensjahre finanziert werden? Seit 50 Jahren bildet das Drei-Säulen-System die Grundlage der Altersvorsorge – ein Modell, das …

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    Die Menschen in der Schweiz werden immer älter, aber wie sollen diese zusätzlichen Lebensjahre finanziert werden? Seit 50 Jahren bildet das Drei-Säulen-System die Grundlage der Altersvorsorge – ein Modell, das im internationalen Vergleich als vorbildlich gilt. Doch im Abstimmungsjahr 2024 blieben die entscheidenden Schritte aus: Weder wurde die AHV nachhaltig gestärkt, noch Reformen in der beruflichen Vorsorge umgesetzt. Wie gut ist unser System auf die heutigen und künftigen Herausforderungen vorbereitet? Wie finanzieren wir die steigenden Kosten der Langzeitpflege? Und könnte das neue Konzept eines Fünf-Säulen-Modells die Lösung sein? Zu diesen Fragen diskutierten unter der Leitung von SRF-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt am «Monday for Future» im Berner Raiffeisenforum: Johanna Gapany (FDP-Ständerätin FR), Melanie Mettler (GLP-Nationalrätin BE), Andreas Christen (Leiter Research Vorsorge bei Swiss Life) sowie Jérôme Cosandey (Experte für Sozialpolitik bei Avenir Suisse).

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