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- 23 Oct 2026
Sobre el podcast
Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern. Gastgeber sind Anna Wallner, Sissy Rabl und Klemens Patek. Audio und Produktion: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Grafik: Adobe Stock
Episodios 1.634
Erfolgsgeheimnis bei KI-Projekten: It’s business, technology and people!
**Anzeige** Künstliche Intelligenz gilt als die zentrale Schlüsseltechnologie der Gegenwart und Zukunft, die Abläufe, Effizienz und Innovationskraft in der modernen Wirtschaft grundlegend verändert. An KI führt …
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**Anzeige**Künstliche Intelligenz gilt als die zentrale Schlüsseltechnologie der Gegenwart und Zukunft, die Abläufe, Effizienz und Innovationskraft in der modernen Wirtschaft grundlegend verändert. An KI führt kein Weg vorbei. Bereits heute – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der WKO – nutzen 53 Prozent der heimischen Betriebe KI oder testen sie in Pilotprojekten, Tendenz stark steigend. Auf der anderen Seite: Bis zu 80 Prozent aller KI-Projekte in Unternehmen erreichen nie die Produktivphase oder liefern nicht den erhofften Mehrwert. Dieser Prozentsatz gilt weltweit, wenn man die Analysen einer jüngsten Studie des US-amerikanischen IT-Marktforschers Gartner heranzieht.
Die Schlussfolgerung, dass die Technologie, die als Heilsbringer gefeiert wird, noch nicht so weit ist, wie es die Entwickler von KI-Anwendungen versprechen, liegt nahe – und ist laut Dr. Verena Trost, Partner bei IBM Österreich nicht unbedingt zutreffend. Im Podcast zu den Erfolgsgeheimnissen von gelungenen KI-Projekten spricht sie über die wahren Gründe des Scheiterns, die entscheidenden Parameter bei Projektumsetzungen, die Bedeutung der Erfolgsmessung (Stichwort: Return on Investment) und das notwendige Miteinander von klar definierten Anwendungszielen, passenden KI-Tools und Menschen im Unternehmen, die auf dem Weg einer Systemumstellung mitgenommen und dirigiert werden müssen.
Wendet sich Trump Russland zu? „Das Kalkül von Putin ist sicher, die Ukraine in diesem Winter niederzuringen“
Ist der russische Präsident Wladimir Putin ein Humanist? Als solcher wurde er vom US-Sondergesandten Steve Witkoff bei dessen Moskaubesuch am Mittwoch zumindest gelobt. Die USA wenden sich immer mehr Russland …
Notas del episodio
Ist der russische Präsident Wladimir Putin ein Humanist? Als solcher wurde er vom US-Sondergesandten Steve Witkoff bei dessen Moskaubesuch am Mittwoch zumindest gelobt. Die USA wenden sich immer mehr Russland zu. Darunter leidet die Ukraine, die von US-Waffen, Geheimdienstinformationen oder auch dem Internet von Elon Musks Starlink-System abhängig ist, um gegen die russischen Angriffe auch nur irgendwie bestehen zu können.
Bringen die derzeit laufenden Gespräche etwas voran, wenn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa nach Oslo reist und dort den US-Gesandten Witkoff trifft und dieser daraufhin zu Putin weiterreist? Putin will die Angelegenheit lieber nur mit US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi besprechen. „Presse“-Journalistin Jutta Sommerbauer spricht im Podcast über die aktuellen Verhandlungen und berichtet von ihren jüngsten Reisen in die Ukraine: Wie gehen die Menschen dort mit der Situation vor dem nahenden Winter um?
Gast: Jutta Sommerbauer, "Die Presse" Außenpolitik
Host: Klemens Patek
Schnitt: Audiofunnel / Dominik LanterdingerMehr dazu:
Witkoffs Besuch bei Putin: Dollars, Diesel und nicht viel Neues zur Ukraine
Oslo-Gespräche: Trump will Selenskyj zu Diktat-Frieden mit Putin zwingen
Balten müssen in den Bunker: Putins Luftkrieg verunsichert auch Europas Norden
Der Ukraine steht der härteste Winter des Krieges bevor
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Gunkl-Prozess: Warum unser Gerichtsreporter mit drei Verurteilungen rechnet
Der Jusitz-MIttwoch mit Manfred Seeh. Gast: Manfred Seeh, Justiz und Rechtsexperte "Die Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Am Donnerstag steht Kabarettist Günther Paal …
Notas del episodio
Der Jusitz-MIttwoch mit Manfred Seeh.Gast: Manfred Seeh, Justiz und Rechtsexperte "Die Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL
Am Donnerstag steht Kabarettist Günther Paal alias Gunkl am Wiener Straflandesgericht vor Gericht, angeklagt wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Mit ihm angeklagt sind die Mutter und die Großmutter des Mädchens: Sie sollen ihn um 159.000 Euro erpresst haben, bis er sich im Mai selbst der Polizei stellte. Gerichtsreporter Manfred Seeh erklärt, warum nur die Frauen in U-Haft sitzen, warum ihnen mehr Haft droht als Gunkl und wie das Gericht das Opfer schützt. Er rechnet schon am ersten Verhandlungstag mit Verurteilungen. Außerdem: der Korruptionsprozess gegen Siegfried Wolf und Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling in Wiener Neustadt, der am 20. Oktober gestartet ist.
Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "RSV" wurde finanziert von Sanofi. MAT-AT-2601192 Mehr zum Thema:
Causa Gunkl: Warum nur die Frauen in U-Haft sind und ihnen eine strengere Strafe droht >>> Prozess im Fall „Gunkl“ beginnt am 22. Oktober „Berechtigterweise erzürnt“: Wie Schelling und Wolf gegen die WKStA kämpfen
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Wie Künstliche Intelligenz sicher gestaltet werden kann
**Anzeige** Mit dieser Folge startet die vierteljährliche Podcast-Reihe „Ein Viertel KI“, in der KI-Experte Michael Weberberger gemeinsam mit Christian Lenoble die fortschreitende Entwicklung der Künstlichen …
Notas del episodio
**Anzeige**Mit dieser Folge startet die vierteljährliche Podcast-Reihe „Ein Viertel KI“, in der KI-Experte Michael Weberberger gemeinsam mit Christian Lenoble die fortschreitende Entwicklung der Künstlichen Intelligenz beleuchtet. Drei KI-Zwischenfälle haben in jüngster Zeit weltweit für Aufsehen gesorgt. So sind KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta eigenständig aus vermeintlich abgeschotteten Testsystemen ausgebrochen, in Systeme von unbeteiligten Dritten eingedrungen, haben Programmierfehler ausgenutzt und sich untereinander abgesprochen – teilweise wochenlang, ohne dabei aufzufallen, ohne Anweisung und ohne Kontrolle. Anlass genug für die Verantwortlichen, am Beispiel von Sam Altman, CEO des Softwarekonzerns OpenAI, und Dario Amodei, Mitgründer und CEO von Anthropic, dem Unternehmen hinter der Sprachmodellreihe Claude, vor den UN-Sicherheitsrat zu treten und in einer eindringlichen Ansprache vor einem drohenden Kontrollverlust über hochleistungsfähige KI-Systeme zu warnen. „Ich finde, das war der richtige Schritt. So kann die wissenschaftliche Community an dem Problemfall teilhaben, um in der Folge an Sicherheitslösungen zu arbeiten“, sagt Michael Weberberger, Geschäftsführer des KI-Dienstleisters TRUSTIFAI, eines Joint Ventures des TÜV AUSTRIA und des Software Competence Center Hagenberg (SCCH) – und verweist zugleich auf die anwachsende Bedeutung des Themas: „OpenAI verwendet heute bereits 20 Prozent seiner gesamten Rechenleistung für Monitoring-Aufgaben, um KI-Systeme zu überwachen und langfristig sicher gestalten zu können.“ „Es geht um den zentralen Begriff der Vertrauenswürdigkeit“, so Weberberger, dessen Unternehmen in Zusammenarbeit mit Forschern der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) den weltweit ersten durchgängigen Audit- und Prüfkatalog für die Zertifizierung von Systemen des Maschinellen Lernens (ML) entwickelt hat. Der Katalog umfasst rund 400 konkrete Kriterien, die technische, rechtliche und ethische Anforderungen in messbare und überprüfbare Standards übersetzen, und der Unternehmen als praxisnaher Fahrplan zur Erreichung von Rechtskonformität mit der EU-KI-Verordnung (EU AI Act) dient. In diesem Podcast spricht der KI-Sicherheitsexperte darüber, wie Risiken systematisch erkannt werden können, wie sie sich testen und im Idealfall beherrschen lassen. Im Fokus stehen zudem die Fragen, wer den KI-Einsatz prüfen soll, wer dafür verantwortlich zu machen ist, wenn KI-Experimente schieflaufen, inwiefern Normen innovationshemmend- oder fördernd sind – und warum Sicherheit auch das entscheidende Kriterium ist, um Pilotprojekte in die Wertschöpfung zu bringen.
Nur 16 Milliarden: Ist das wirklich eine Katastrophe für die Unis?
Wer an den Unis jetzt sparen muss – und wo das sogar Sinn hat. Bis 31. Oktober muss das Budget der Universitäten für 2028 bis 2030 stehen. Jetzt hat sich die Regierung geeinigt: 16 Milliarden Euro, so viel wie …
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Wer an den Unis jetzt sparen muss – und wo das sogar Sinn hat.Bis 31. Oktober muss das Budget der Universitäten für 2028 bis 2030 stehen. Jetzt hat sich die Regierung geeinigt: 16 Milliarden Euro, so viel wie in der laufenden Periode. Weil die Inflation nicht abgegolten wird, bleibt den Unis real weniger Geld. Der Rektor der Universität Wien hatte jeden Abschluss unter 17 Milliarden eine „absolute Katastrophe“ genannt.
Anna Wallner spricht mit Elisabeth Hofer aus dem Innenpolitikressort der „Presse“ darüber, • was mit den 16 Milliarden alles bezahlt werden muss und was erst verhandelt wird, • warum Personalkürzungen kaum zu vermeiden sind und wen sie zuerst treffen, • warum die Medizin politisch Vorrang hat, • wo das Hochschulsystem ineffizient ist, von Doppelangeboten bis zu langen Studiendauern, • warum die Debatte über Studiengebühren zu schwarz-weiß geführt wird, • und warum die Koalition vor den Landtagswahlen 2027 liefern will, von der Sozialhilfe bis zum Zukunftsdepot.
Mehr zum Thema:
Leitartikel von Elisabeth Hofer: Es kann nie genug Geld für die Unis geben, aber… Regierung bei Uni-Budget einig, Zukunftsdepot kommt ab Juli 2027 Uni-Direktor Schütze: Abschluss unter 17 Mrd. „absolute Katastrophe“
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Energie der Zukunft: Der Weg in die Unabhängigkeit
**Anzeige** Der Stromverbrauch wächst. Experten gehen davon aus, dass er sich in Österreich bis 2040 nahezu verdoppeln könnte. Für die heimische Energiewirtschaft bedeutet das einen tiefgreifenden Umbau: Neue …
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**Anzeige**Der Stromverbrauch wächst. Experten gehen davon aus, dass er sich in Österreich bis 2040 nahezu verdoppeln könnte. Für die heimische Energiewirtschaft bedeutet das einen tiefgreifenden Umbau: Neue erneuerbare Erzeugungskapazitäten müssen geschaffen, Netze massiv ausgebaut und modernisiert sowie zusätzliche Speicher errichtet werden. Denn Wind- und Solarenergie stehen nicht kontinuierlich zur Verfügung und erfordern Flexibilität im Energiesystem. Zugleich machen dezentrale Erzeugungsstrukturen intelligentere Netze notwendig.
Dass Energie der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ist, wird auch von den politischen Entscheidungsträgern so gesehen. Mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) und dem Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz (EABG) wurden in den vergangenen Monaten zwei große Gesetzespakete auf den Weg gebracht. Während das ElWG mit einem modernen Rechtsrahmen den veränderten Anforderungen im Stromsystem Rechnung trägt und damit zentrale Voraussetzungen für dessen weitere Transformation schafft, lautet das Ziel des EABG, die Genehmigungsverfahren für Energieanlagen und Netzinfrastruktur zu beschleunigen. Schließlich braucht es klare Regeln, Planungssicherheit und Tempo bei der Umsetzung von Projekten bei Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Geothermie, Netzen und Speichern.
„Was uns eint, egal aus welchen Bereichen der Energiewirtschaft wir kommen, ist, dass wir alle an einer sicheren, sauberen und leistbaren Energiezukunft arbeiten“, sagt Oesterreichs-Energie-Generalsekretärin Barbara Schmidt, die es als Auftrag sieht, Versorgungssicherheit und funktionierende Märkte auch in herausfordernden Zeiten sicherzustellen, Verbesserungen für die Konsumenten auf den Weg zu bringen und gleichzeitig die Energiewende aktiv zu begleiten. Im Podcast „Energie der Zukunft: Der Weg in die Unabhängigkeit“ erklärt sie, wie die Transformation im Detail funktioniert, warum man in einem Changeprozess die Bevölkerung mit auf den Weg nehmen muss und wie sich ökologische Notwendigkeiten mit wirtschaftlichen Ansprüchen unter einen Hut bringen lassen.
Über Oesterreichs Energie< Oesterreichs Energie ist die Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft. Im Auftrag seiner rund 140 Mitgliedsunternehmen vertritt der Verband im Sinne einer sicheren, sauberen und leistbaren Energiezukunft die Brancheninteressen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Zur Person Barbara Schmidt ist seit 2007 Generalsekretärin von Oesterreichs Energie. Davor war sie unter anderem in der Rechtsabteilung der Energie-Control Austria und als Klubreferentin im österreichischen Parlament tätig. Sie ist Coach und Mediatorin. Ihr Diplom- und Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften hat sie an der Universität Wien absolviert.
Leqembi, Kisunla: Die neuen Alzheimer-Medikamente und ihr großer Haken
Gast:Köksal Baltaci, Gesundheitsexperte der "Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Mehr zum Thema: Podcastfolge mit Köksal Baltaci zu Abnehmspritzen: Ozempic, Mounjaro & …
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Gast:Köksal Baltaci, Gesundheitsexperte der "Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL
Mehr zum Thema:
Podcastfolge mit Köksal Baltaci zu Abnehmspritzen: Ozempic, Mounjaro & Co: Und was passiert, wenn man die Abnehmspritze absetzt? Alzheimer und Demenz: Betroffene und Angehörige können erste Anzeichen erkennen – und etwas dagegen tun
125 Jahre nachdem der Arzt Alois Alzheimer die gleichnamige Krankheit erstmals beschrieben hat, gibt es neue Medikamente, die den Verlauf tatsächlich bremsen: die Antikörper-Therapien Leqembi (Lecanemab) und Kisunla (Donanemab). Doch sie wirken nur im Frühstadium und kommen nur für einen kleinen Teil der Patientinnen und Patienten infrage.
In dieser Folge von „Was wichtig ist“ besprechen wir folgende Fragen: Was unterscheidet Alzheimer von Demenz? Woran erkennt man erste Anzeichen, und warum fallen sie oft als Erstes den Angehörigen auf? Was können Bluttests und Gentests, und für wen eignen sich die neuen Medikamente Leqembi und Kisunla? Warum hat sich die Hoffnung zerschlagen, dass Abnehmspritzen wie Ozempic gegen Alzheimer helfen? Und was kann jeder selbst tun? Laut Med-Uni Wien ließen sich rund 40 Prozent der Alzheimer-Fälle durch Vorbeugung verhindern. Manche Faktoren wie Bildung oder Einsamkeit sind aber schwerer zu beeinflussen, ist die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken also eine soziale Frage? Baltaci sagt: „Letztlich kann man die Erkrankung Alzheimer nicht losgelöst von einer sozialen Dimension betrachten.“
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Netzgebühr wird komplett umgebaut: „Zu glauben, dass Strombezug künftig günstiger wird, ist eine Illusion“
Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung. Hinter diesem Wort-Ungetüm verbirgt sich eine Änderung bei den Netzgebühren, die jeden Haushalt schrittweise ab Jänner treffen wird, spätestens 2028 – denn es gilt …
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Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung. Hinter diesem Wort-Ungetüm verbirgt sich eine Änderung bei den Netzgebühren, die jeden Haushalt schrittweise ab Jänner treffen wird, spätestens 2028 – denn es gilt eine lange Übergangsfrist. Die Konsumenten sollen ihren Stromverbrauch besser über den Tag verteilen. Wer sich nicht daran hält, muss mehr bezahlen.
Economist-Redakteur Matthias Auer erklärt im Podcast, wer von den neuen Regeln mehr oder eben weniger betroffen sein könnte, wie sich die E-Control den Stromverbrauch künftig vorstellt, wie man Netzgebühr sparen kann und warum es sich lohnen kann, beim Netzbetreiber einmal kurz anzurufen.
Gast: Matthias Auer, Economist-Redakteur, "Die Presse"
Host: Klemens Patek
Schnitt: AudiofunnelMehr zum Thema:
Weniger Geld für Solarstrom soll Batterie-Boom in Österreich ermöglichen
Wer das Stromnetz belastet, zahlt bald mehr
Experten warnen vor Gasmangel: Wenn es wirklich kalt wird, muss Osteuropa die Heizung abdrehen
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Benkos Fußfessel und Österreichs ausgehungerte Justiz
Alles, was Recht ist Österreichs Richterinnen und Staatsanwälte streiken. Es mangelt an Ressourcen, die Anzahl der Fälle steigt, die Zahl jener, die sie abarbeiten, jedoch nicht. Chronik-Redakteur und …
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Alles, was Recht istÖsterreichs Richterinnen und Staatsanwälte streiken. Es mangelt an Ressourcen, die Anzahl der Fälle steigt, die Zahl jener, die sie abarbeiten, jedoch nicht. Chronik-Redakteur und Justizspezialist Manfred Seeh war bei der Versammlung der Juristen im Landesgericht Wien und teilt seine Eindrücke und Einschätzungen. Von einer „ausgehungerten“ Justiz ist da die Rede.
Außerdem hat das Straflandesgericht in Innsbruck René Benkos Antrag auf eine Fußfessel stattgegeben. Was bedeutet das für den Signa-Gründer und was hat die WKSTA an dem Urteil auszusetzen?
Senden Sie uns Feedback gerne an [email protected]
Gast: Manfred Seeh, Moderation: Sissy Rabl Media Schnitt: Audiofunnel/GG
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Warum Deutschlands Ex-Geheimdienstchef in Haft sitzt
Der Spionageskandal, der Deutschland erschüttert August Hanning war von 1998 bis 2005 Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes. Jetzt sitzt der 80-Jährige in Untersuchungshaft, der Verdacht lautet …
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Der Spionageskandal, der Deutschland erschüttertAugust Hanning war von 1998 bis 2005 Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes. Jetzt sitzt der 80-Jährige in Untersuchungshaft, der Verdacht lautet unter anderem auf versuchten Landesverrat. Sein ehemaliger Büroleiter Manfred D. war noch bis März diesen Jahres im BND tätig. Er soll ihm von 2010 bis 2022 gegen Bezahlung rund 2000 Dokumente geliefert haben, darunter Unterlagen für die wöchentliche Geheimdienstlage im Kanzleramt. Aufgeflogen ist das über einen ganz anderen Fall: die Entführung der Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block. Hanning bestreitet, Informationen zum Nachteil Deutschlands weitergegeben zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
In dieser Folge spricht Anna Wallner mit Florian Flade, Investigativjournalist beim WDR, über diese Fragen:
Wer ist August Hanning, und wer ist Manfred D.? Wie kam ein Ex-BND-Chef jahrelang an Geheimpapiere? Welche Rolle spielen Aserbaidschan und China, und warum geht es offenbar nicht um Russland? Was hat der Fall Block damit zu tun? Was bedeutet der Fall für das Vertrauen der Partnerdienste in Deutschland?
Gast: Florian Flade, Investigativjournalist beim WDR
Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/GGMehr zum Thema: >>> Florian Flade bei Paul Ronzheimer
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Bildung wird in Österreich noch immer vererbt
**Anzeige** Ein Wirtschaftsberater und ein Bildungsexperte an einem Tisch – für Harald Breit ist das naheliegend. „Bildung ist der Schlüssel für den Erfolg auch unserer Arbeit“, sagt der CEO von Deloitte …
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**Anzeige**Ein Wirtschaftsberater und ein Bildungsexperte an einem Tisch – für Harald Breit ist das naheliegend. „Bildung ist der Schlüssel für den Erfolg auch unserer Arbeit“, sagt der CEO von Deloitte Österreich. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Mitarbeitende und verkauft kein Produkt, sondern Wissen und Expertise.
Wenn der Bildungsweg vom Elternhaus abhängt
Severin Broucek, Geschäftsführer von Teach for Austria, veranschaulicht das Problem an zwei Kindern in der vierten Klasse Volksschule mit gleich guten Mathematikleistungen: Ob sie ins Gymnasium oder in die Mittelschule wechseln, hängt stark von Bildungsstand und Einkommen der Eltern ab. Laut PISA- und OECD-Vergleichen zählt Österreich zu den Ländern mit der geringsten Bildungsfairness. Das Ziel sei nicht, dass alle Akademiker werden, sondern dass jedes Kind sein Potenzial entfalten kann.
Fachkräfte gesucht, Potenziale ungenutzt
Für den Standort hat das spürbare Folgen. Die Wirtschaft sucht derzeit 150.000 bis 160.000 Fachkräfte, gleichzeitig sind laut Statistik Austria bis zu 120.000 Jugendliche nicht am Arbeitsmarkt angekommen. Grundvoraussetzung sei das sinnverstehende Lesen und Schreiben auf Deutsch, betont Breit: Ohne diese Basis ließen sich weder Mathematik noch Digitalisierung oder KI nutzen. Österreich gebe pro Kopf viel Geld für Bildung aus, bei der Effizienz gebe es aber deutliche Reserven.
Vorbilder, die man sonst nicht trifft
Seit 2021 unterstützt Deloitte über den Deloitte Future Fund Teach for Austria, die Zusammenarbeit wurde um weitere fünf Jahre verlängert. Mitarbeitende gehen in Workshops, beim Bewerbungscoaching oder im Programm „Inspire“ an Schulen – viele davon mit eigener Migrations- oder Fluchtgeschichte. Gerade diese Lebenswege schaffen laut Broucek Identifikation und zeigen konkrete Schritte, wie man Hürden überwindet. Breit hebt zudem hervor, wie wichtig Kolleginnen als Vorbilder für Mädchen mit Migrationshintergrund sind.
Ein gemeinsamer Auftrag
Broucek appelliert, Kindern Vertrauen zu schenken und hohe Erwartungen an sie zu stellen. Breit sieht die Politik bei Ganztagsschulen, Nachmittagsbetreuung und der Mittelverteilung gefordert – und Unternehmen in der Verantwortung, Erfahrung weiterzugeben und etwas an die Gesellschaft zurückzugeben.
Ozempic, Mounjaro & Co: Was passiert, wenn man die Abnehmspritze absetzt?
Ozempic, Wegovy, Mounjaro - die Namen kennt inzwischen fast jeder, sogar jene Menschen, die noch nie eine Abnehmspritze in der Hand hatten. Tatsächlich verlieren die meisten Menschen 15, 20 Prozent ihres …
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Ozempic, Wegovy, Mounjaro - die Namen kennt inzwischen fast jeder, sogar jene Menschen, die noch nie eine Abnehmspritze in der Hand hatten. Tatsächlich verlieren die meisten Menschen 15, 20 Prozent ihres Körpergewichts, wenn sie die Spritze einsetzen.
Je länger diese Art von Medikamenten auf dem Markt sind, desto mehr stellt sich die Frage: Was passiert, wenn man wieder aufhört? Ist die Spritze eine Starthilfe oder ein Medikament fürs Leben? Wie schädlich ist eine dauerhafte Einnahme? Soll die Krankenkasse das Medikament übernehmen? Und was können die nun auf den Markt drängenden Abnehmpillen?
Diese Fragen besprechen wir in dieser Folge mit Köksal Baltaci, Gesundheitsexperte der „Presse", der in den vergangenen Wochen eine Serie zu den Abnehmspritzen geschrieben hat und mit Ärzten, Pharmakologen und Betroffenen im Gespräch war. Links dazu hier in den Shownotes.
Gast: Köksal Baltaci, Gesundheitsexperte "Die Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL
Mehr zum Thema:
Ozempic, Mounjaro, Wegovy: So hält man sein Gewicht auch nach dem Absetzen der Abnehmspritzen „Keine Lifestyle-Frage“: Ärzte fordern die Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für Abnehmspritzen wie etwa Wegovy und Mounjaro auf Wie eine Wienerin mit Abnehmspritzen 23 Kilo verlor – und welche Nebenwirkungen sie in Kauf nimmt
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Zwölf Euro pro Passagier: Die Ticketsteuer könnte nicht nur Ryanair aus Wien vertreiben
Wizzair ist weg, Ryanair streicht zehn Ziele aus dem Winterflugplan, die Lufthansa zögert bei der Erneuerung der Langstreckenflotte der AUA. Was läuft da nicht so, wie es laufen sollte am Flughafen …
Notas del episodio
Wizzair ist weg, Ryanair streicht zehn Ziele aus dem Winterflugplan, die Lufthansa zögert bei der Erneuerung der Langstreckenflotte der AUA. Was läuft da nicht so, wie es laufen sollte am Flughafen Wien-Schwechat? Dieser Frage geht Economist-Ressortleiter Jakob Zirm in dieser Podcast-Folge auf den Grund.
Liegt der Airline-Rückzug nur an der Ticketabgabe von zwölf Euro pro Person, die Österreich 2020 drastisch erhöht hat? Ryanair-Chef Michael O’Leary nennt Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) gerne „Sleepy Stocker“, weil die Regierung die Gebühr nicht abschaffen oder senken will. Was bedeutet der reduzierte Flugplan von Ryanair für Passagiere? Wird Fliegen von Wien wieder deutlich teurer, wenn etliche Ziele nur von der AUA angeflogen werden?
Gast: Jakob Zirm, Ressorleiter Economist, "Die Presse" Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel
Mehr zum Thema:
Ryanair verlässt Wien, die AUA wankt bedrohlich – und die Regierung wartet weiter ab
Hohe Standortkosten bedrohen Zukunft der AUA – Erneuerung der Flotte wackelt
Ryanair kappt sein deutsches Flugprogramm Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter https://www.diepresse.com/player
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42 Prozent Ernteausfall: Gehen uns bald die Erdäpfel aus?
Spätestens im Frühjahr dürften die Erdäpfel auf unseren Tellern aus Frankreich, Ägypten oder Zypern kommen. Aber warum sind die Bestände so niedrig? Sind erst mal die Sommertage mit über 30 Grad vorbei, redet …
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Spätestens im Frühjahr dürften die Erdäpfel auf unseren Tellern aus Frankreich, Ägypten oder Zypern kommen. Aber warum sind die Bestände so niedrig?Sind erst mal die Sommertage mit über 30 Grad vorbei, redet man sehr bald nicht mehr über das Thema Trockenheit. Dabei zeigen sich viele der Konsequenzen der heurigen Dürre erst jetzt: die ausgetrockneten Böden führten zu einem Futtermangel etwa in der Viehhaltung, teilweise wurde Heu aus Deutschland zugekauft, mehr als 90 Prozent der Messstellen für Grundwasser zeigen niedrige oder sehr niedrige Wasserstände an, auf vielen Almen ist es zu Futtermangel und Problemen bei der Wasserversorgung gekommen, auch die heimische Stromerzeugung durch Wasserkraft verzeichnet einen Einbruch und in der Folge wird mehr Strom importiert, und etwa der Neusiedler See kratzt an seinem Rekordtiefstand von 2022.
Sehr dramatisch sind auch die Ausfälle beim Anbau von heimischem Mais, Zuckerrüben, Sojabohnen und auch Erdäpfeln ausgefallen. Anita Kamptner von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich spricht in dieser Folge von „die Presse – Was wichtig ist“ über die heurige Kartoffelernte und wie die Bauern darauf reagieren.
Zu Gast ist Anita Kamptner von der Landwirtschaftskammer NÖ Schnitt: Audiofunnel/DL
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Gewerkschaft gegen Arbeitgeber: Wer gewinnt die Herbstlohnrunde?
Zu Gast ist David Freudenthaler aus der Wirtschaftsredaktion. Gast: David Freudenthaler, "Die Presse" Wirtschaftsredaktion Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Credits: ORF On …
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Zu Gast ist David Freudenthaler aus der Wirtschaftsredaktion.Gast: David Freudenthaler, "Die Presse" Wirtschaftsredaktion Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Credits: ORF On Mehr zum Thema:
„Einem Nackerten kann man keinen Pullover wegnehmen“ Herbstlohnrunde ohne Metaller: Welche Lohnerhöhung ist dem Standort zumutbar?
Die in diesem Podcast eingespielte Gesundheitsminute zum Thema "Hörverlust" wurde finanziert von Neuroth.
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Liebe SPÖ, da soll sich noch wer auskennen!
Was für eine Lösung: Babler geht in Etappen, Marterbauer kommt 2027 (wenn er gesund ist) Gast: Oliver Pink, "Die Presse" Innenpolitik Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/gg Mehr zum …
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Was für eine Lösung: Babler geht in Etappen, Marterbauer kommt 2027 (wenn er gesund ist)Gast: Oliver Pink, "Die Presse" Innenpolitik Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/gg
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Der SPÖ ist vermutlich nicht zu helfen Alle Presse-Podcasts gibt es jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts)) Abonnieren Sie uns dort. Podcastfolge "Kann Gerhard Zeiler die SPÖ retten?"
Am Sonntagnachmittag deutete im Wiener Rathaus noch alles auf eine rasche Ablöse von Andreas Babler hin. Am Abend, nach stundenlanger Krisensitzung mit den Landesparteichefs im Hotel Herrenhof, verkündete Babler das Ergebnis selbst: Er bleibt vorerst Parteichef und Vizekanzler. An seine Seite rücken Klubobmann Philip Kucher und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner als geschäftsführende Parteispitze. Anfang 2027 soll Finanzminister Markus Marterbauer das Vizekanzleramt übernehmen, über den Parteivorsitz soll ein Parteitag im Frühjahr entscheiden. Minister will Babler bleiben.
Warum diese komplizierte Konstruktion? Was hatte Babler in der Hand, dass ihn die Länder nicht einfach ablösen konnten? Welche Rolle spielte die Wiener SPÖ? Und wer ist Markus Marterbauer, der langjährige Chefökonom der Arbeiterkammer und jetzige Finanzminister, der nun zur Hoffnung der Partei wird?
Oliver Pink, Innenpolitikchef der „Presse“, stand am Sonntag selbst vor dem Hotel in der Herrengasse. Er erklärt, was hinter der Lösung steckt, wer die SPÖ jetzt wirklich führt und was das für die Dreierkoalition bedeuten kann.
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KI-Agenten: Warum trotz aller Warnungen niemand im KI-Rennen bremst
Angst oder Aufbruch? Eindrücke vom OpenAI-DevDay in San Francisco Gast: Stefan Erschwender, Unternehmer und Gründer der KI-Beratung Frontira Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/gg …
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Angst oder Aufbruch? Eindrücke vom OpenAI-DevDay in San FranciscoGast: Stefan Erschwender, Unternehmer und Gründer der KI-Beratung Frontira Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/gg Credits: OpenAI/YouTube
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Lobster Lager: Wie zwei Österreicher mit einem KI-Bier im Silicon Valley und bei Nvidia landen Wie ein KI-Projekt aus Österreich im Silicon Valley und bei Nvidia landete
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Das Wettrüsten im Netz
**Kooperation** Künstliche Intelligenz bestimmt heute unseren Alltag. Längst setzen Hacker sie ein, um Angriffe schneller und gezielter zu gestalten. Gleichzeitig kommt KI zum Einsatz, um Attacken früher zu …
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**Kooperation**Künstliche Intelligenz bestimmt heute unseren Alltag. Längst setzen Hacker sie ein, um Angriffe schneller und gezielter zu gestalten. Gleichzeitig kommt KI zum Einsatz, um Attacken früher zu erkennen und rascher abzuwehren. Es ist ein technologisches Wettrüsten, das immer mehr an Geschwindigkeit aufnimmt und viele Fragen aufwirft. Im Rahmen der Cybersecurity-Schwerpunktwoche der „Presse“ besprachen Experten wichtige Fragen mit Eva Komarek. Es diskutierten Martin Grasel, Büroleiter für Ermittlungen des Cybercrime-Competence-Centers des Bundeskriminalamts, Philipp Mattes-Draxler, Partner im Bereich Cybersecurity sowie Privacy bei PwC Österreich, und Roland Supper, Group Chief Security Officer bei der Erste Group.
Der kürzlich präsentierte Cybercrime-Report des Bundeskriminalamts für das Jahr 2025 weist ein anhaltend hohes Niveau an Internetkriminalität aus und die Bedrohungslage hat sich durch KI verändert. Neue Technologien und neue Möglichkeiten der Täter machen sie dynamischer. Das stellt auch Cybercops vor neue Herausforderungen, denn KI ist ein Treiber, der die Cyberkriminalität befeuert.
Angriff und Abwehr im Wettlauf
Es ist vor allem die organisierte Internetkriminalität und der Trend zum „Crime as a Service“, der die Cyberkriminalität verändert. So entstehen eigene Industrien und Ökosysteme und das Einstiegslevel für Kriminelle wird aufgrund der angebotenen Serviceleistungen immer geringer. Deshalb ist bei der Erste Group der Bereich Cybersicherheit bereits seit langer Zeit Chefsache und Kundendaten erhalten höchsten Schutz. Roland Supper, der das Cyber Defense Center der Erste Group begründet hat: „Dieses Herzstück betreiben wir seit vielen Jahren, monitoren den Zustand unserer Cybersicherheitssysteme und bauen die Verteidigung ständig aus.“
Egal, ob Unternehmen KI bereits effektiv bei Arbeitsprozessen einsetzen oder noch darüber nachdenken – allerorts kann Mattes-Draxler beobachten, dass künstliche Intelligenz nicht nur die Angreifer und die Verteidiger unterstützt, sondern auch die Security-Abteilungen vor Herausforderungen stellt. Es sind vor allem Tätergruppen, die mit Ransomware Unternehmen erpressen. Dabei werden Firmendaten durch Schadsoftware verschlüsselt und erst gegen die Zahlung eines „Lösegelds“ wird die Entschlüsselung wieder möglich. „Bei Ransomware-Fällen setzen wir verstärkt auf Prävention und Resilienz, da die Angreifer aus Teilen der Welt stammen, in denen die Strafverfolgung schwierig bis unmöglich ist“, so Grasel. Deshalb setzt das BKA bei Ermittlungen auf internationale Kooperation, die zu manchem Erfolg führt: „Wir stellen oft fest, dass Firmen bereits infiltriert sind und können so pro Jahr 50 bis 70 Unternehmen warnen und vor einer Verschlüsselung bewahren.“
Wie sich Unternehmen vor Hackerangriffen schützen können, was PwC seinen Kunden rät, wie das Bundeskriminalamt bei einer Ransomware-Verschlüsselung helfen kann und weshalb die nächste große Herausforderung die Quantentechnik ist, besprachen Experten im Talk zur Schwerpunktwoche Cybersecurity der „Presse“.
Information Alle Expert:innengespräche zur Themenwoche „Cybersecurity“ sind nachzusehen unter diepresse.com/cybersecurity.
Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er wurde mit finanzieller Unterstützung von PwC und Check Point Software Technologies Ltd ermöglicht.
Wer behält bei KI-Angriffen die Kontrolle?
**Kooperation** Im Studio der „Presse“ spricht Eva Komarek mit Martina Lindorfer, Professorin für Security und Privacy an der TU Wien, über die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in der …
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**Kooperation**Im Studio der „Presse“ spricht Eva Komarek mit Martina Lindorfer, Professorin für Security und Privacy an der TU Wien, über die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in der Cybersicherheit und darüber, warum die letzte Entscheidung dennoch beim Menschen bleiben sollte.
Der Cybercrime Report des Bundeskriminalamts zeigt, dass Angriffe auf IT-Systeme weiterhin ein relevantes Sicherheitsproblem darstellen. Lindorfer beschäftigt sich in ihrer Forschung intensiv mit Schadsoftware und deren Erkennung. Malware ist über die Jahre professioneller und komplexer geworden. Parallel dazu wurden jedoch auch die Werkzeuge weiterentwickelt, mit denen sich schädliche Programme aufspüren und analysieren lassen.
Eine immer größere Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz. Angreifer können KI nutzen, um Schadcode schneller zu erstellen oder bestehende Angriffsmethoden effizienter anzupassen. In der Sicherheitsforschung kommen entsprechende Technologien allerdings bereits seit längerer Zeit zum Einsatz, etwa um Auffälligkeiten zu erkennen oder Schadsoftware automatisiert zu klassifizieren.
Der Mensch und IoT als Angriffspunkt
Ein häufiges Einfallstor ist weiterhin der Mensch. Klassische Phishing-Mails zählen nach wie vor zu den verbreiteten Angriffsmethoden. Mit KI lassen sich solche Nachrichten noch glaubwürdiger gestalten, auch Deepfakes erschweren zunehmend die Einschätzung, ob eine Nachricht, Stimme oder Person tatsächlich echt ist.
Ein weiteres Risiko liegt im Internet of Things. Vernetzte Geräte wie Drucker oder Router können potenzielle Angriffspunkte darstellen – besonders dann, wenn sie über Jahre im Einsatz sind und keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Laut einer Studie Lindorfers beruhen viele Schwachstellen auf Problemen, die bereits seit mehr als zehn Jahren bekannt sind und eigentlich längst behoben sein sollten.
Für die Zukunft sieht Lindorfer vor allem zwei Herausforderungen: die wachsende Abhängigkeit von KI und die zunehmende Komplexität moderner Systeme. Viele Sicherheitslücken entstehen nicht in einzelnen Komponenten, sondern im Zusammenspiel verschiedener Systeme und Funktionen. Umso wichtiger wird es, technische Strukturen übersichtlich zu halten, unnötige Funktionen zu vermeiden und menschliche Kontrolle als festen Bestandteil der Cybersecurity zu bewahren.
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Was ist los in Österreichs Gefängnissen?
Platzmangel, Gewalt und gehäufte Todesfälle in Haft sind beunruhigend. In den vergangenen Monaten waren die übervollen Gefängnisse in Österreich immer wieder Thema, nicht zuletzt weil Häftlinge aufeinander …
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Platzmangel, Gewalt und gehäufte Todesfälle in Haft sind beunruhigend.In den vergangenen Monaten waren die übervollen Gefängnisse in Österreich immer wieder Thema, nicht zuletzt weil Häftlinge aufeinander losgingen oder es beim Transfer zu Auseinandersetzungen kam.
Die widrigen bis unmenschlichen Zustände in Österreichs Strafanstalten sind auch demokratiepolitisch ein Problem.
Einer der sich sehr gut mit Österreichs Gefängnissen auskennt, ist Chronik-Redakteur Manfred Seeh. In der heutigen Folge spricht er über mögliche Lösungsansätze zur Krise im Justizbereich von der Fußfessel bis hin zu verkürzten Gefängnisaufenthalten und ersatzweiser gemeinnütziger Arbeit.
Gast: Manfred Seeh Moderation: Sissy Rabl Schnitt: Audiofunnel
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Wechsel an der Heeresspitze: Wer ist der neue Generalstabschef Harald Vodosek?
Das Bundesheer hat einen neuen Chef: Harald Vodosek, bisher Nationaler Rüstungsdirektor, übernimmt das Amt des Generalstabschefs von Rudolf Striedinger. Über Vodoseks Tisch gingen zuletzt alle großen …
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Das Bundesheer hat einen neuen Chef: Harald Vodosek, bisher Nationaler Rüstungsdirektor, übernimmt das Amt des Generalstabschefs von Rudolf Striedinger. Über Vodoseks Tisch gingen zuletzt alle großen Beschaffungen des Heeres, und die werden ihn auch in seiner neuen Funktion beschäftigen. Im Herbst stehen Entscheidungen zur Eurofighter-Nachfolge, zur Luftabwehr mittlerer Reichweite und zur Drohnenabwehr an.
Lange galt allerdings ein anderer als Favorit: Bruno Hofbauer, stellvertretender Generalstabschef und Planungschef des Bundesheeres. Seine Abteilung verantwortet den Landesverteidigungsbericht, der für die kommenden Jahre eine Finanzierungslücke von 12,7 Milliarden Euro ausweist. Im Verteidigungsministerium soll das nicht gut angekommen sein.
Außerdem in dieser Folge: Wie ernst ist die Bedrohungslage für Österreich? Reicht das Geld für den Aufbauplan 2032+? Und warum hält Daniel Bischof ein Inkrafttreten der Wehr- und Zivildienstreform mit 1. Jänner für sehr ambitioniert?
Gast: Daniel Bischof, Innenpolitik-Redakteur und Bundesheer-Experte der „Presse“ Host: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/DL
Mehr zum Thema: >>> Neuer Chef des Bundesheeres: „30 Jahre haben wir gedacht, es ist alles in Ordnung >>> Dem Bundesheer und der Rettung gehen die Staatsbürger aus >>> Koalition ist sich einig: Das soll sich beim Wehr- und Zivildienst ändern
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Kann Gerhard Zeiler die SPÖ retten?
Ein Podcast zur SPÖ-Personaldebatte. Gast: Oliver Pink, Innenpolitik-Chef der "Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Mehr zum Thema: Der Plan der „Zeileristas“ für die …
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Ein Podcast zur SPÖ-Personaldebatte.Gast: Oliver Pink, Innenpolitik-Chef der "Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL
Mehr zum Thema:
Der Plan der „Zeileristas“ für die Machtübernahme Zeiler in der „ZiB 2“: „Ich bin kein Klassenkämpfer“ SPÖ-Vorsitzdebatte: „Für die Regierungsarbeit ist das ein Wahnsinn“
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Neu: Is Ursula von der Leyen the "Queen of the EU"?
Eine Folge von LensEU, dem EU-Podcastprojekt Hat Ursula von der Leyen zu viel macht? Legt sie das Amt als EU-Kommissionspräsidentin gut an? Wie sieht man sie in Kroatien, Polen und Deutschland? Anna Wallner hat …
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Eine Folge von LensEU, dem EU-PodcastprojektHat Ursula von der Leyen zu viel macht? Legt sie das Amt als EU-Kommissionspräsidentin gut an? Wie sieht man sie in Kroatien, Polen und Deutschland? Anna Wallner hat sich für diese Folge von LensEU umgehört. Achtung die Folge ist auf Englisch. Die deutsche Übersetzung hören Sie im Kanal "LensEU" in allen gängigen Podcast-Catchern.
She commands Europe's biggest political machine from an office few EU citizens could find on a map, and even fewer voted for. In episode 13 of LensEU, we ask how much power the Commission President has actually gathered in Brussels, and what four very different countries make of her.
Die Presse's EU correspondent Oliver Grimm doesn't hold back: inside the Commission, he says, decisions run through her office and her chief of staff "possibly the most powerful bureaucrat within the commission." Yet paradoxically, he argues, she's weaker than she looks, because she rarely dares to cross Berlin. "That's a tension that is not good for Europe," he says.
In Croatia, journalists Irena Frlan Gašparović and Jasmin Klarić from the outlet Telegram show how little the debate is actually about her: President Zoran Milanović has dismissed her as an unelected bureaucrat who should "focus on the quality of wine and the sanitary control of mushrooms," while Prime Minister Andrej Plenković counts among her closest allies in the European Council.
In Poland, Paulina Pacuła of the independent investigative outlet OKO.press finds the same pattern: trust in von der Leyen splits almost entirely along government and opposition lines.
And in Berlin, Nicolai von Ondarza of the Stiftung Wissenschaft und Politik explains why her old image as "Merkel's woman" barely holds up anymore, and why her own party, the CDU, has become one of her sharper critics.
Four countries, four very different Ursula von der Leyens.
Host: Anna Wallner, Die Presse. Diese Folge erscheint im Original auf Englisch und ist hier übersetzt auf Deutsch zu hören. Es gibt auch Übersetzungen auf Lettisch, Kroatisch und Polnisch.
KI-Hinweis: Die Podcastfolgen in der Originalsprache werden mit dem Übersetzungstool Eleven Labs in mehrere Sprachen übersetzt, so auch auf Deutsch.
Was ist lensEU? Sieben Medienpartner aus der Europäischen Union produzieren ab sofort jede Woche einen Podcast und einen Newsletter in fünf Sprachen.
Die Partnermedien sind: LensEU wird von OKO.press aus Polen koordiniert. Weitere Partner sind Die Presse aus Österreich, CORRECTIV aus Deutschland, Telegram.hr aus Kroatien und TVNET aus Lettland. Unterstützt wird das Projekt von der internationalen Nachrichtenagentur AFP aus Frankreich, ENEX aus Luxemburg und Mainspring aus Österreich.
Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Multimedia Actions. Alle Folgen abrufbar sind auch hier auf The Audio Marketplace.
Den wöchentlichen Newsletter bestellen kann man hier - in der Sprache Ihrer Wahl. Alle deutschen Folgen finden Sie auch hier auf YouTube.
Alle Quellen und Links zu dieser Folge findet ihr hier. Das vollständige Transkript dieser Folge auf Deutsch findet ihr hier.
Österreich verliert im Wettbewerb um Talente und Kapital
*Anzeige* Um den Steuer- und Wirtschaftsstandort Österreich ist es aus Sicht der Führungskräfte so schlecht bestellt wie nie. Für die aktuelle Deloitte Studie zum Steuersystem wurden rund 300 Führungskräfte im …
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*Anzeige*Um den Steuer- und Wirtschaftsstandort Österreich ist es aus Sicht der Führungskräfte so schlecht bestellt wie nie. Für die aktuelle Deloitte Studie zum Steuersystem wurden rund 300 Führungskräfte im Finanz- und Steuerbereich befragt, und die Bewertung erreicht einen Tiefstpunkt. Talente, Kapital und Unternehmer, die drei Säulen eines erfolgreichen Standorts, werden von den Rahmenbedingungen zunehmend vergrault. Alarmierend ist auch das Bild, das nach außen entsteht: Wer im Internet oder per KI-Suche nach dem Grenzsteuersatz fragt, liest 55 Prozent. Dass dieser erst bei sehr hohen Einkommen greift, geht in der Fußnote unter, und Österreich ist für viele Entscheidungsträger schon aus dem Rennen, bevor es überhaupt in die engere Wahl kommt. Wie nehmen Führungskräfte den Standort Österreich aktuell wahr? Was macht einen guten Steuer- und Wirtschaftsstandort aus, und woran scheitert Österreich derzeit? Und was muss sich ändern, um Talente, Kapital und Unternehmer wieder ins Land zu holen? Im Presse-Tonstudio spricht Herbert Kovar, Managing Partner Tax & Legal bei Deloitte, mit Barbara Wallner über die Ergebnisse der Studie und darüber, mit welchen Maßnahmen Österreichs Wirtschaft gestärkt werden könnte. Im Fokus stehen die Themenfelder Lohnabgaben, große Strukturreformen sowie Anreize für Forschung und Kapital.
Was bringt die Aktivpension? Nur wer viel Steuern zahlt, kann viel profitieren
Der Nationalrat hat am Mittwochnachmittag die sogenannte „Aktivpension“ beschlossen. Damit ist eine Steuergutschrift für jene gemeint, die im Pensionsalter weiter tätig sind. Betragen kann der Bonus bis zu …
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Der Nationalrat hat am Mittwochnachmittag die sogenannte „Aktivpension“ beschlossen. Damit ist eine Steuergutschrift für jene gemeint, die im Pensionsalter weiter tätig sind. Betragen kann der Bonus bis zu 1.250 Euro im Monat. Voraussetzung im Endausbau ist, dass 40 Versicherungsjahre vorliegen und das Antrittsalter von 65 Jahren erreicht ist. Für Männer gilt das schon mit Einführung, bei Frauen gibt es eine Einschleifregelung analog zur Angleichung des Pensionsantrittsalters.
Innenpolitik-Journalistin Elisabeth Hofer erklärt im Podcast, was die Regierung mit dieser Regelung bezwecken will und warum die Opposition dagegen ist: Die FPÖ kritisierte einige Details und sieht „eine handwerklich schlecht gemachte Regelung“, wie Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch befand. Vonseiten der Grünen sprach der Abgeordnete Markus Koza von „Zwei-Klassen-Steuersystem“.
Für wen gilt die Regelung genau – und ab wann? Was sagt die derzeit laufende Parlamentswoche über den Zustand der österreichischen Regierung aus?
Gast: Elisabeth Hofer, Innenpolitik-Journalistin, "Die Presse" Moderation: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer
Mehr dazu: Kinderschutz-Debatte im Nationalrat eskaliert
Aktivpension: Ein Prestigeprojekt der ÖVP wird beschlossen Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter https://www.diepresse.com/player
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Leben spanische Frauen sicherer als österreichische?
In Marchtrenk ist eine 40-jährige Frau den Wunden erlegen, die ihr Mann ihr zugefügt haben soll. Ein zweiter Mann soll die Frau vor ihrem Tod missbraucht haben. Seitdem der brutale Fall in der …
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In Marchtrenk ist eine 40-jährige Frau den Wunden erlegen, die ihr Mann ihr zugefügt haben soll. Ein zweiter Mann soll die Frau vor ihrem Tod missbraucht haben. Seitdem der brutale Fall in der oberösterreichischen Gemeinde vor zwei Wochen publik wurde, wird wieder über Gewaltschutz in Österreich diskutiert. Wie schützt Österreich Frauen vor Gewalt? Wo gibt es Lücken? Und was macht man in Ländern wie Spanien, das als Vorreiter in Sachen Gewaltschutz gilt, besser? Das erklärt Innenpolitikredakteurin Julia Wenzel in dieser Folge des Podcasts.
Gast: Julia Wenzel Moderation: Sissy Rabl Schnitt: Audiofunnel/ Credits: Dominik Lanterdinger
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Wie radikal und antisemitisch ist die Linke in Berlin?
Gast: Christoph Zotter, Außenpolitik-Redakteur "Die Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL . Mehr zum Thema: >>> Enteignen, eine Arbeiterkammer und weniger Polizei: Was Die …
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Gast: Christoph Zotter, Außenpolitik-Redakteur "Die Presse" Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL .
Mehr zum Thema: >>> Enteignen, eine Arbeiterkammer und weniger Polizei: Was Die Linke in Berlin will >>> Seltsam, nach einer Brandmauer gegen die Linksradikalen in Berlin ruft kaum jemand
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Regimewechsel an den Kapitalmärkten: Plan schlägt Panik
**Anzeige** Wenn man auf wirtschaftliche Regimewechsel zurückblickt, zeigt der historische Vergleich eine wiederkehrende Sequenz. Regime werden instabil, wenn ihre Regeln die von ihnen selbst erzeugten …
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**Anzeige**Wenn man auf wirtschaftliche Regimewechsel zurückblickt, zeigt der historische Vergleich eine wiederkehrende Sequenz. Regime werden instabil, wenn ihre Regeln die von ihnen selbst erzeugten Spannungen nicht mehr verarbeiten können. Der sichtbare Auslöser - sei es Krieg, Depression, Inflation, Finanzkrise oder Pandemie - ist deshalb selten die alleinige Ursache. Vielmehr beschleunigt er einen bereits laufenden Prozess und verändert die Erwartung, dass die alten Regeln fortbestehen. Der entscheidende Wendepunkt ist schließlich die Veränderung der politischen Zielfunktion. Sicherheit kann Vorrang vor Effizienz erhalten, Beschäftigung vor Währungsparität, staatliche Finanzierbarkeit vor realem Gläubigerschutz oder technologische Kontrolle vor maximaler Offenheit. In der anschließenden Kontestation wird entschieden, wer die Kosten der Anpassung trägt. Erst eine glaubwürdige, potenziell kostspielige Handlung und ihre institutionelle Verankerung schaffen einen neuen Anker. Seit 2020 überlagern sich Pandemie, Krieg, Geoökonomie, hohe Staatsverschuldung, Energie- und Sicherheitsinvestitionen sowie der KI-Investitionsboom. Die historische Parallele liegt in der Instabilität einer Übergangsphase, in der alte Reaktionsmuster an Verlässlichkeit verlieren und neue noch nicht fest verankert sind. In diesem Podcast erklärt Jürgen Lukasser, Deputy Chief Investment Officer der LGT Bank AG, Zweigniederlassung Österreich, anhand von konkreten Beispielen der Geschichte seit 1914, welche archetypischen Gemeinsamkeiten wirtschaftlichen Regimewechsel aufweisen – und wie sich ein Anlegerportfolio strategisch gestalten lässt, das die langfristige Handlungsfähigkeit so wenig wie möglich beeinträchtigt. Das Gespräch für die „Presse“ führt Christian Lenoble.
Geht Putin jetzt aufs Ganze? In Russland warten alle nur darauf, was nach den Wahlen passiert
Über 4400 Kandidaten und zehn Parteien bewerben sich um 450 Sitze im russischen Parlament. Das Ergebnis der Dreitages-Abstimmung gilt im Voraus als sicher: Nach den „Wahlprognosen“ der staatlichen …
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Über 4400 Kandidaten und zehn Parteien bewerben sich um 450 Sitze im russischen Parlament. Das Ergebnis der Dreitages-Abstimmung gilt im Voraus als sicher: Nach den „Wahlprognosen“ der staatlichen Meinungsforscher holt die Putin-Partei „Einiges Russland“ wieder über 50 Prozent, die vier kremltreuen Duma-Parteien dürften die Fünf-Prozent-Hürde meistern, oppositionelle Parlamentarier sind nicht vorgesehen. Viele Russen haben mit der Politik längst abgeschlossen. Nur wenige Kandidaten trauen sich offen gegen die Politik von Präsident Wladimir Putin aufzutreten. Selbst offensichtliche Themen wie der Benzinmangel werden nicht offen diskutiert. Und für Oppositionspolitiker gilt: Je mehr Aufmerksamkeit sie erhalten, desto größer die Gefahr, dass sie entweder von den Wahllisten gestrichen oder gleich verhaftet werden.
Stefan Scholl lebt seit Jahrzehnten in Russland. Seit wenigen Wochen ist er auch Korrespondent der „Presse“ aus Moskau. Er erzählt im Podcast über seine Arbeit, die Bedeutung der Duma, inwieweit die Russen noch hinter Wladimir Putin stehen und wie groß die Sorge vor einer erneuten Mobilmachung ist.
Gast: Stefan Scholl, Journalist in Moskau, "Presse"-Korrespondent Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel, Dominik Lanterdinger
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Die Moskau-Connection der AfD: „In Russland flögen die als ausländische Agenten ins Gefängnis“
Wie sich der Krieg in Moskau anfühlt
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Blamiert sich Salzburg mit dem neuen Festspiel-Chef? / Wilhelm Sinkovicz und Thomas Kramar
Nach monatelangem Chaos um die Nachfolge des im März abgesetzten Markus Hinterhäuser steht mit Peter de Caluwe ein weitgehend Unbekannter an der Spitze der Salzburger Festspiele. Thomas Kramar und Wilhelm …
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Nach monatelangem Chaos um die Nachfolge des im März abgesetzten Markus Hinterhäuser steht mit Peter de Caluwe ein weitgehend Unbekannter an der Spitze der Salzburger Festspiele. Thomas Kramar und Wilhelm Sinkovicz über ein Bestellungsdrama und darüber, dass "kein Mensch mehr über die Musik beim Festival redet". Der Salzburger Landeshauptfrau Caroline Edtstadler attestiert er "eklatante Führungsschwäche". Die Bestellung des Mortier-Schülers Peter de Caluwe ist für Thomas Kramar wie "eine kleine Zeitmaschine". Sinkcoviz sagt, auch er musste nachschauen, "wer das überhaupt ist" und ergänzt trocken: "Er ist ein typischer Intendant unserer Zeit".
Gäste: Thomas Kramar, Theaterkritiker, langjähriger Feuilletonchef der "Presse" und Wilhelm Sinkovicz, jahrzehntelang Opern- und Klassikkritiker der "Presse" und heute Podcast-Host von "Klassik für Taktlose".
Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel/DL Mehr zum Thema:
Salzburger Festspiele: Belgier Peter de Caluwe wird Intendant >>> Eine glanzlose Lösung für die Salzburger Festspiele Willi Sinkovicz weiterhören, jeden Samstag kommt eine neue Folge: Klassik für Taktlose: War Pavarotti wirklich so ein guter Sänger
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