
Wiener Börse Podcast
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- 23 Oct 2026
Sobre el podcast
In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge. Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein! In Kooperation mit www.boersenradio.de Mehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at
Episodios 697
Die Kiste hat Köpfchen: Polytecs neue Geschäfte mit intelligenter Logistik
Börsenradio on Tour: Metall raus, Kunststoff rein - Polytec tüftelt am Batteriegehäuse der Zukunft Eine Gemüsekiste mit RFID-Chip, vernetzte Logistikboxen und künftig vielleicht Batteriegehäuse aus Kunststoff …
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Börsenradio on Tour: Metall raus, Kunststoff rein - Polytec tüftelt am Batteriegehäuse der ZukunftEine Gemüsekiste mit RFID-Chip, vernetzte Logistikboxen und künftig vielleicht Batteriegehäuse aus Kunststoff: Bei Polytec geht es längst um mehr als Autoteile. CEO Markus Huemer will den Umsatzanteil außerhalb der Autobranche mittelfristig auf 30 % steigern. Wachstumstreiber sind neue Mehrwegsysteme, die durch EU-Vorgaben Rückenwind erhalten. Das Geschäft braucht allerdings Vorlaufzeit: Polytec entwickelt Produkte, für die es oft noch keinen Markt gibt. Gleichzeitig zwingt die Krise der europäischen Autoindustrie zum Umbau. Von einst über 4.500 Beschäftigten sind rund 2.800 geblieben, Werke wurden geschlossen. Für 2026 rechnet Huemer dennoch mit 560 bis 590 Mio. Euro Umsatz und rund 3 % EBIT-Marge. Im Interview erklärt er, warum er bei der Automatisierung genau aufs Geld schaut, was ein Klicksystem in der Militärlogistik leisten kann und weshalb Kunststoff künftig sogar Metall bei E-Auto-Batteriegehäusen ersetzen könnte.
Licht aus, Spritz an! Dr. Thomas Pfatschbacher (RICO): "Unsere Geisterschicht ist ein Alleinstellungsmerkmal"
Hightech aus Silikon: Wie RICO mit Präzision und Automatisierung Maßstäbe setzt Die 2023 vom Polymer- und Gummiprodukthersteller Semperit übernommene RICO Group fertigt Spritzgusswerkzeuge und Silikonteile in …
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Hightech aus Silikon: Wie RICO mit Präzision und Automatisierung Maßstäbe setztDie 2023 vom Polymer- und Gummiprodukthersteller Semperit übernommene RICO Group fertigt Spritzgusswerkzeuge und Silikonteile in Österreich, darunter Dichtungen, Steckverbinder, kleine Präzisionsteile für Medizin, Hörgeräte, Schnuller, Sauger, Duschkopfnoppen sowie Komponenten in Kaffeeautomaten. "Die Fertigung erfordert extremste Genauigkeiten im Werkzeugbau und ist mehrere Klassen anspruchsvoller als Wald- und Wiesenteile, die aus Kunststoff gespritzt werden. Dank eines hohen Automatisierungsgrads sind wir führend auf diesem Gebiet", erklärt der Managing Director Dr. Thomas Pfatschbacher im mobilen Podcaststudio des Börsenradios. Ein Großteil des Spritzgussverfahrens geschieht in einer Lights-out-Production, also in einer "Geisterschicht". Pfatschenbacher: "In puncto Präzision sind wir schon sehr ausgereizt."
Börsenradio on Tour. FACC-CEO Robert Machtlinger: "Unsere Strategie ist kabinenfertig"
350 Millionen Euro für Wachstum, Hightech und die Luftfahrt von morgen "Ohne uns fliegt kein Flugzeug." Die FACC AG produziert im österreichischen Reichersberg komplexe Schubumkehrgehäuse und -module für Airbus …
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350 Millionen Euro für Wachstum, Hightech und die Luftfahrt von morgen"Ohne uns fliegt kein Flugzeug." Die FACC AG produziert im österreichischen Reichersberg komplexe Schubumkehrgehäuse und -module für Airbus A350 XWB und Boeing 787 Dreamliner. Kunde und Systempartner ist Collins Aerospace. FACC bezeichnete sich 2019 als Alleinlieferant dieser Gehäuse für beide Flugzeugfamilien. Der Produktionsstandort im Innviertel ist ein spezialisiertes Kompetenzzentrum mit getakteter, teils hochautomatisierter Fertigung und Reinraumprozessen. Für große Bauteile werden Autoklaven genutzt: Druckbehälter, in denen das Laminat mit Wärme und Druck aushärtet. "Wir haben uns ein sehr globales Fertigungsnetzwerk überlegt. Die Strategie ist kabinenfertig", so CEO Robert Machtlinger. Bis 2030 plant FACC Investitionen in Höhe von 350 Mio. Euro. "Denn wir stoßen an Kapazitätsgrenzen. Wir arbeiten heute schon an den Innovationen für die nächste Luftfahrtgeneration."
Börsenradio OnTour vor Ort: Aus Schrott wird Marge: Warum AMAG die Prognose anhebt
95 % weniger Energie: AMAGs Trumpf beim Aluminiumrecycling Aus Aluminiumschrott wird bei AMAG in Ranshofen hochwertiges Material für Autos und Flugzeuge. Das Geschäft lebt weniger vom Rohstoffpreis als von der …
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95 % weniger Energie: AMAGs Trumpf beim AluminiumrecyclingAus Aluminiumschrott wird bei AMAG in Ranshofen hochwertiges Material für Autos und Flugzeuge. Das Geschäft lebt weniger vom Rohstoffpreis als von der Verarbeitung: Sortieren, Legieren, Walzen und Veredeln schaffen die Marge. Finanzvorständin Claudia Trampitsch erklärt, warum AMAG trotz der Schwäche in der Autoindustrie zusätzliche Aufträge gewinnt und die EBITDA-Prognose für 2026 auf 200 bis 220 Mio. Euro angehoben hat. Der höhere Aluminiumpreis in Kanada hilft, doch auch die Wertschöpfung in Österreich trägt zum Ergebnis bei. Eine Besonderheit: Vom Rohmaterial bis zum fertigen Blech vergehen drei bis sechs Monate. Das bindet Kapital und verlangt eine präzise Absicherung gegen Preisschwankungen. Für das Recycling von Aluminium werden nur rund 5 % der Energie benötigt, die für die Primärproduktion erforderlich ist. Dennoch bleiben hohe Gaspreise ein Wettbewerbsfaktor. Börsenradio on Tour zeigt, warum der eigentliche Wert nicht im Metall steckt, sondern in dem, was AMAG daraus macht.
UKO-CEO Moritz Unterkofler: "Wir sind ein klarer Wachstumscase"
Expansion braucht Kapital "Wir sind ein klarer Wachstumscase", sagt Moritz Unterkofler, CEO der UKO Microshops AG. Der Automatenentwickler investiert in Software, Infrastruktur und Expansion in neue Märkte …
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Expansion braucht Kapital"Wir sind ein klarer Wachstumscase", sagt Moritz Unterkofler, CEO der UKO Microshops AG. Der Automatenentwickler investiert in Software, Infrastruktur und Expansion in neue Märkte. "Die wiederkehrenden Einnahmen sind heute schon bei etwa 80 Prozent." Kunden mieten digitale Automaten inklusive Service und Versicherung für fünf Jahre. Danach erhalten sie neue Geräte. Alte Automaten bereitet UKO in Rumänien auf und vermietet sie erneut. "Die Geräte amortisieren sich nach zwei Jahren." Der Finanzierungsbedarf ist entsprechend hoch. Werbung und Produktplatzierungen auf den Automaten generieren zusätzliche Umsätze. UKO bedient Hotels, Nahversorger und perspektivisch auch Apotheken. Unterkofler erwartet höhere Margen durch mehr Nutzung der gesanmten Wertschöpfungskette. Er rechnet 2026 erneut mit einem positiven Abschluss. Konsolidierte Konzernzahlen plant UKO ab 2027.
Agrana mit strategischem "Foodprint". CEO Stephan Büttner: "Wir arbeiten an einer Reduktion unserer Verschuldung"
Agrana mit strategischem "Foodprint". CEO Stephan Büttner: "Wir arbeiten permanent an einer Reduktion unserer Verschuldung" "Zucker ist mittlerweile unser deutlich kleinstes Geschäftssegment. Wir reduzieren …
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Agrana mit strategischem "Foodprint". CEO Stephan Büttner: "Wir arbeiten permanent an einer Reduktion unserer Verschuldung""Zucker ist mittlerweile unser deutlich kleinstes Geschäftssegment. Wir reduzieren unser Engagement in Bereichen, wo wir wenig bis gar keine Profitabilität haben und reinvestieren das in unsere Wachstumsfelder", so Agrana-CEO Stephan Büttner. Ein strategischer Wachstumsbereich ist Food & Beverage Solutions. Bei AGRANA wird die Rechnung wieder süßer: Das Halbjahres-EBIT hat sich mehr als verdoppelt, im Zucker ist das zweite Quartal wieder positiv. Aber Dürre drückt auf die Rübenernte, Food & Beverage verdient weniger und die Verschuldung steigt. Das Nahrungsmittel- und Industriegüterunternehmen AGRANA steigerte das Ergebnis im ersten Halbjahr 2026|27 deutlich. Bei einem stabilen Konzernumsatz von 1.700,2 Mio. Euro stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 28,0 Mio. auf 63,5 Mio. Maßgeblich dafür waren die EBIT-Verbesserungen in den Segmenten ACS-Stärke auf 17,2 Mio. (Vorjahr: 3,1 Mio. ) und ACS-Zucker auf -2,0 Mio. (Vorjahr: -36,3 Mio. ). "Wir arbeiten permanent an einer Reduktion unserer Verschuldung."
Vom Feldhasen zum Elefanten: Wie REPLOID mit Larven und Industrieaufträgen skaliert
108 Mio. Euro Auftragsbestand: REPLOID setzt auf Wachstum, M&A und neue Märkte Aus organischen Reststoffen werden Proteine, Fette und Dünger - und REPLOID will daraus ein internationales Kreislaufgeschäft …
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108 Mio. Euro Auftragsbestand: REPLOID setzt auf Wachstum, M&A und neue MärkteAus organischen Reststoffen werden Proteine, Fette und Dünger - und REPLOID will daraus ein internationales Kreislaufgeschäft bauen. CEO und Gründer Philip Pauer erklärt, warum sich der Fokus von Landwirten hin zur Lebensmittelindustrie verschiebt: Dort fallen große Reststoffmengen an, Entscheidungen fallen schneller und Aufträge werden teils mit 40 bis 50 % angezahlt. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz nur leicht auf 10,6 Mio. Euro, das EBIT sank auf 3,9 Mio. Euro und der Periodenüberschuss auf 1,8 Mio. Euro. Gleichzeitig steht ein Auftragsbestand von 108 Mio. Euro zu Buche. Das Wachstum kostet jedoch Kapital: mehr Personal, Internationalisierung und Zukäufe lassen Kosten, Working Capital und Schulden steigen. Pauer setzt auf vertikale Integration, weitere M&A-Schritte und neue Märkte. Für Anleger wichtig: Der Aktiensplit 1:15 soll die Handelbarkeit verbessern; der Streubesitz soll von rund 15 auf über 25 % steigen.
Fondsmanager Wögerbauer: "Brauchen tun wir die Jahresendrallye nicht"
Aktienjahr stark, Anleihen wieder attraktiv Alois Wögerbauer sieht die Märkte robuster als viele Schlagzeilen vermuten lassen. "Die Unternehmen kommen gut klar mit dem Ölpreis", sagt der Geschäftsführer von 3 …
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Aktienjahr stark, Anleihen wieder attraktivAlois Wögerbauer sieht die Märkte robuster als viele Schlagzeilen vermuten lassen. "Die Unternehmen kommen gut klar mit dem Ölpreis", sagt der Geschäftsführer von 3 Banken-Generali. Entscheidend sei nicht, ob Öl 85, 95 oder 102 Dollar kostet. Eine neue Eskalation muss allerdings ausbleiben. Auch steigende Zinsen bedeuten für ihn nicht automatisch fallende Aktienkurse. "Wir haben global betrachtet ein sehr gutes Aktienjahr." Der Weltindex liegt rund 14 bis 15 % im Plus. Das entspricht ziemlich genau dem Gewinnwachstum der Unternehmen. Deshalb sind Aktien heute nicht teurer als zum Jahresbeginn. Bei Anleihen verändert sich seine Einschätzung deutlich. Gemischte Portfolios erreichen hier momentan rund 5,4 bis 5,5 % Rendite. "Wir wechseln von der Risikoperspektive auf die Chancen-Perspektive." Auch KI bleibt für Wögerbauer ein zentraler Produktivitätstreiber. Für eine Jahresendrallye müssten sich vor allem die US-Renditen beruhigen. Doch Druck verspürt er nicht: "Brauchen tun wir die Jahresendrallye nicht."
EVN CFO Wittmann: "Energy Orchestration" - Milliarden für Netze, Speicher, KI - "EVN is Ready"
EVN bündelt Netze Speicher KI und neue Rechenzentren Alexandra Wittmann bündelt die neue EVN-Strategie: "Energy Orchestration bringt alle Prioritäten der Energietransformation zusammen." EVN investiert bis 2030 …
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EVN bündelt Netze Speicher KI und neue RechenzentrenAlexandra Wittmann bündelt die neue EVN-Strategie: "Energy Orchestration bringt alle Prioritäten der Energietransformation zusammen." EVN investiert bis 2030 rund eine Milliarde Euro jährlich. Im Fokus stehen Netze, Windkraft, Photovoltaik, Batteriespeicher und Digitalisierung. Rund die Hälfte der Investitionen fließt in die Netze. Wittmann erwartet trotz höherer Verschuldung stabile Kennzahlen. Beim Return on Capital Employed (ROCE) peilt EVN mehr als 6% an. Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) liegt bei 5%. Für Projekte gilt dabei: "The more the merrier." Wachstum verspricht auch das Speichergeschäft. Batterien sollen Arbitrage, Netzentlastung und Ausgleichsleistungen ermöglichen. Neue Chancen sieht Wittmann zudem bei Rechenzentren. Ehemalige Kraftwerksstandorte bieten Strom, Netzzugang, Kühlung und Flächen. Für mögliche Betreiber ändert sich das Prinzip: "First Come - First Serve wird First Ready - First Serve." Wittmann signalisiert klar: "EVN is Ready."
HJ/2026 bei der Re:Guest AG. CEO Michael Mitterhofer:
"Die richtigen Gäste im richtigen Moment ansprechen" Die Ergebnisse der ReGuest AG zum Halbjahr etwas unter Druck. Umsatz plus 4%, EBT fast halbiert. CEO Michael Mitterhofer ist trotzdem zufrieden mit dem …
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"Die richtigen Gäste im richtigen Moment ansprechen"Die Ergebnisse der ReGuest AG zum Halbjahr etwas unter Druck. Umsatz plus 4%, EBT fast halbiert. CEO Michael Mitterhofer ist trotzdem zufrieden mit dem Wachstumskurs: "Ich gehe davon aus, dass wir heuer ein freiwilliges Konsolidierungsergebnis publizieren können." ReGuest treibt die ComOP-Plattform weiter voran. Die Buy&Build-Strategie läuft, Zeppelin soll integriert werden. Und bei Servecloud wurde die Beteiligung deutlich reduziert. Vor allem im Bereich des Buy-and-Build haben unerwartete Kosten das Geschäft gebremst. Mit ihrem Plattformmodell möchte das Unternehmen "die richtigen Gäste im richtigen Moment ansprechen". ReGuest wird voraussichtlich bis zu rund 5 Mio. Euro frisches Kapital aufnehmen. "Wir suchen Geld für weitere Akquisitionen", so Mitterhofer.
IPO Spotlight: oekostrom AG: "Wir sind in der Vorstufe zur Börse"
Ulrich Streibl, CEO der oekostrom AG IPO Spotlight - gemeinsam mit Trending Topics sprechen wir mit einigen der besten Expertinnen und Experten über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse. Ein …
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Ulrich Streibl, CEO der oekostrom AGIPO Spotlight - gemeinsam mit Trending Topics sprechen wir mit einigen der besten Expertinnen und Experten über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.
Ein Unternehmen, dessen Aktie man bisher nur auf der firmeneigenen Plattform kaufen kann, und ein CEO, der sich selbst als großen Börsenfan bezeichnet: Die oekostrom AG, 1999 aus der Anti-Atom-Bewegung entstanden, gehört heute rund 3.100 Aktionär:innen und legt soeben die vierte Kapitalerhöhung in zehn Jahren auf. Technisch fehlt zum Listing kaum noch etwas: Ein von der FMA gebilligter Kapitalmarktprospekt liegt vor, Ad-hoc-Reporting läuft intern als Trockenübung. Was fehlt, ist Größe, und die soll die nächste Wachstumswelle bringen.
Darüber sprechen wir heute mit Ulrich Streibl, CEO der oekostrom AG.
Die Themen:
- Integriertes Modell: Warum Produktion, Handel und Endkundengeschäft zusammengehören, und was eine eigene Bilanzgruppe beim Herkunftsnachweis leistet.
- Speicher: Der erste Großspeicher mit 18 Megawattstunden und 9 Megawatt Leistung, und warum ein bestehender Netzknoten dreifach ausgelastet wird.
- Wachstumserwartungen: Weshalb Österreich bis 2040 etwa doppelt so viel Strom braucht, und welche Rolle Verkehr, Wärmepumpen und KI-Rechenzentren dabei spielen.
- Bürgerbeteiligung: Wie sich ein Energieversorger fast 30 Jahre lang ohne institutionelles Kapital finanziert, und wo dieses Modell an seine Grenzen stößt.
- Kapitalerhöhung: Wofür das frische Geld gedacht ist – von einer 16-Megawatt-Agri-PV-Anlage in Oberösterreich bis zu zwei Windprojekten in Niederösterreich.
- Eigene Handelsplattform: Wie der Kurs zustande kommt, was der Verzicht auf ein Depot bringt, und wo der handgestrickte Handelsplatz einer Börse unterlegen ist.
- Börse-ready: Was der FMA-Prospekt bereits abdeckt, warum Streibl das Börse-Siegel vor allem als Compliance-Nachweis schätzt, und wie viele Monate ein Listing noch bräuchte.
- Wiener Börse: Weshalb der Start im direct market plus läge, und wie realistisch der ATX ist.
Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
Wolfgang Matejka: "Europa? A good place to be again!"
"Staffellauf der Angst" in den USA und "leiser Crash" bei KI-Werten Assetmanager Wolfgang Matejka sieht China und die USA unter Handlungsdruck. China finanziert Wachstum über Staatskredite. Zugleich treibt das …
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"Staffellauf der Angst" in den USA und "leiser Crash" bei KI-WertenAssetmanager Wolfgang Matejka sieht China und die USA unter Handlungsdruck. China finanziert Wachstum über Staatskredite. Zugleich treibt das Land seine Energieversorgung voran. Günstige Industrieprodukte tragen diesen Vorteil auf globale Märkte. "Vor denen hätte ich wahrscheinlich die meiste Angst", sagt Matejka. In den USA belasten Schulden, hohe Zinsen und gewaltige KI-Investitionen. Schwächere Schuldner zahlen bereits höhere Renditen. Matejka erkennt einen "Staffellauf der Angst" am Anleihemarkt. Besonders gefährdet sieht er Banken, Private Credit und KI-nahe Branchen. Er erwartet jedoch keinen plötzlichen Einbruch. Aber zumindest den "leisen Crash" erkennt er bereits an sinkenden Bewertungen einzelner Technologiewerte. Europa überrascht dagegen mit besseren Wachstumsdaten und steigenden Auftragseingängen. Die EZB unterstützt diese Entwicklung. Zudem könnte Kapital aus den USA nach Europa fließen. "A good place to be again." Auch Europas Autobauer bleiben für Matejka interessant. Chinesische Marken locken zwar mit attraktiven Preisen und scheinbar kostenloser Ausstattung. Doch Service, Infrastruktur und Qualität werfen weiterhin Fragen auf.
5 % Rendite? Warum Schleifer nicht nervös wird. Midterms im Blick: Erst Nervosität, dann Rückenwind?
Öl, Zinsen, KI: Schleifer bleibt im Bullenmodus Öl über 100 Dollar, US-Renditen bei 5 % und Nervosität bei KI-Aktien: Manuel Schleifer, Senior Equity Market Strategist bei Raiffeisen Research, bleibt gelassen …
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Öl, Zinsen, KI: Schleifer bleibt im BullenmodusÖl über 100 Dollar, US-Renditen bei 5 % und Nervosität bei KI-Aktien: Manuel Schleifer, Senior Equity Market Strategist bei Raiffeisen Research, bleibt gelassen. Entscheidend sei beim Öl weniger die magische 100-Dollar-Marke als Dauer und Geschwindigkeit des Anstiegs. Europas Industrie sei verwundbar, aber deutlich besser auf Energieschocks vorbereitet als 2022. Auch eine Rendite von 5 % bei US-Staatsanleihen ist für Schleifer kein automatisches Verkaufssignal: Historisch lasse sich daraus kein verlässlicher Zusammenhang mit schwachen Aktienmärkten ableiten. Beim ATX sieht er gerade wegen der steilen Zinskurve Rückenwind für den stark gewichteten Finanzsektor. Den jüngsten KI-Rücksetzer wertet Schleifer nicht als Trendbruch, sondern als mögliche Einstiegschance. Besonders spannend wird für ihn der Herbst: Vor den US-Midterms könne die Volatilität steigen, danach spreche die Börsenhistorie häufig für Rückenwind.
Börsengang Biogena - CEO Schmidbauer: "500 Mio. Euro Umsatz ohne Produktionsinvestitionen"
Börsendebüt bringt bis zu 25 Mio. Euro und 2.500 Aktionäre Biogena hat den Börsengang im Segment direct market plus vollzogen. Die Kapitalerhöhung bringt etwa 25 Mio. Euro. Rund 2.500 neue Aktionäre kamen …
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Börsendebüt bringt bis zu 25 Mio. Euro und 2.500 AktionäreBiogena hat den Börsengang im Segment direct market plus vollzogen. Die Kapitalerhöhung bringt etwa 25 Mio. Euro. Rund 2.500 neue Aktionäre kamen hinzu. "Wir haben jetzt schon einen Streubesitz von etwa 18 %", sagt Gründer und CEO Albert Schmidbauer. Die Familienmehrheit soll dauerhaft bestehen bleiben. Biogena vereint Mikronährstoffe, Diagnostik, Biohacking und Wissensvermittlung. Rund eine Million Kunden nutzen Angebote in über 70 Ländern. Der Umsatz liegt aktuell bei etwa 125 Mio. Euro. Bis 2030 sollen es 500 Mio. Euro werden. Die nötige Produktionskapazität steht schon bereit. "Wir müssen dazu keinen einzigen Euro investieren!" Wachstum versprechen Apotheken, E-Commerce und die Expansion in Deutschland. Der Apothekenvertrieb startet im Oktober. Neue Biogena-Plazas entstehen in München und Frankfurt. Den Direct Market Plus nennt Schmidbauer eine "gute Einstiegsstation". Er betont: "Wir haben selbstverständlich mehr vor." Die Verschmelzung mit der Biogena Group Invest ist vorbereitet. Sie soll innerhalb weniger Monate erfolgen.
Aktien sind alternativlos: Mit dem Zukunftsdepot durch drei oder vier Börsencrashs
Zukunftsdepot für Österreich: Warum Aktien alternativlos bleiben "Aktien sind alternativlos", so Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group. Das Umfeld sei zwar fragil: Geopolitische Krisen, ein …
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Zukunftsdepot für Österreich: Warum Aktien alternativlos bleiben"Aktien sind alternativlos", so Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group. Das Umfeld sei zwar fragil: Geopolitische Krisen, ein hoher Ölpreis und steigende Inflationsraten belasten, während steigende Renditen bei US-Staatsanleihen mit fallenden Anleihekursen einhergehen. Aktien böten dagegen langfristig Inflationsschutz, weil Unternehmen höhere Preise weitergeben können. Zentral- und Osteuropa bleibt für Mostböck der Wachstumsmotor der EU. Nach seiner Faustregel erzielt die Region mehr als doppelt so hohe Wachstumsraten. Davon profitiert auch Wien: Mit einem 2026er-KGV von 12, einem 2027er-KGV von 11, einem erwarteten Gewinnwachstum von 10 beziehungsweise 15 % und rund 4 % Dividendenrendite hält er den Markt trotz der Rallye für attraktiv. Das geplante Zukunftsdepot für Kinder und Jugendliche sieht er als richtigen ersten Schritt: Eine langfristige Kapitalmarktanlage könne über 40 bis 45 Jahre mehrere Börsencrashs verkraften und die staatlich dominierte Altersvorsorge sinnvoll ergänzen.
Beton, Bits und Brenner: PORR baut am nächsten Bauboom
Bauboom statt Baukrise: PORR sieht zwölf starke Jahre Vom Reinraum bis zum Brenner: PORR baut aus einer Hand! PORR-Chef Karl-Heinz Strauss widerspricht im Gespräch mit Peter Heinrich vom Börsenradio dem …
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Bauboom statt Baukrise: PORR sieht zwölf starke JahreVom Reinraum bis zum Brenner: PORR baut aus einer Hand! PORR-Chef Karl-Heinz Strauss widerspricht im Gespräch mit Peter Heinrich vom Börsenradio dem Krisengerede: Nicht die Bauwirtschaft stecke in der Krise, sondern vor allem der Immobilien- und Wohnbau. Für Infrastruktur, Energiewende, Rechenzentren und intelligente Verkehrssysteme erwartet er für die kommenden acht bis zwölf Jahre einen Bauboom. Wie technisch PORR inzwischen arbeitet, zeigen zwei Großbaustellen: In Erfurt entsteht für X-FAB die Chipfabrik Fab4Micro samt Reinräumen. Am Brenner-Basistunnel bohren Maschinen wie "Wilma", 200 bis 250 Meter lang und bis zu 3.000 Tonnen schwer. Auch personell baut PORR Brücken: Rund 250 Fachkräfte aus Indien arbeiten in Rumänien, nachdem Kontakte auf Baustellen in Doha entstanden waren. Finanziell stehen 9,8 Mrd. Euro Auftragsbestand einem saisonal schwachen Cashflow gegenüber. Strauss kündigt zum Jahresende wieder einen positiven Cashflow an, will nur passende und profitable Aufträge annehmen und erwartet 2026 ein noch besseres Jahr als das Rekordjahr 2025.
IPO Spotlight: niceshops: „Das Thema IPO treibt uns schon seit Jahren um“
IPO Spotlight: niceshops: „Das Thema IPO treibt uns schon seit Jahren um“ IPO Spotlight - gemeinsam mit Trending Topics sprechen wir mit einigen der besten Expertinnen und Experten über den Weg von Unternehmen …
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IPO Spotlight: niceshops: „Das Thema IPO treibt uns schon seit Jahren um“IPO Spotlight - gemeinsam mit Trending Topics sprechen wir mit einigen der besten Expertinnen und Experten über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse. Sie haben sich vom Keller der Schwiegereltern zu einem der dynamischsten E-Commerce-Unternehmen Europas entwickelt: niceshops aus der Steiermark ist seit der Gründung 2006 zu einem Player mit 45 Shop-Marken und einem Umsatz von fast 170 Millionen Euro aufgestiegen. Da wird irgendwann auch einmal ein Börsengang ein Thema. Genau darüber sprechen wir heute mit Christoph Schreiner und Carina Hödl aus der Geschäftsführung von niceshops.
Die Themen: • Vom Keller zum E-Commerce-Player: niceshops‘ Geschäftsmodell mit 45 Shop-Brands und eigenentwickelter Software • Internationale Expansion: 90 % Exportquote, 80 Länder und starkes Wachstum in Zentral- und Osteuropa • KI als Effizienzwerkzeug: Technologieeinsatz in Übersetzung, Automatisierung und Customer Experience • Durch die Krise zur Profitabilität: Restrukturierung 2023/24 ohne Verluste für Partner und Banken • Wachstumsziele und Finanzen: 200 Millionen Euro Umsatz anvisiert, 4 % EBITDA-Marge und Finanzierung aus dem Cashflow • IPO-Pläne konkretisieren sich: Überlegungen zu Rechtsformwandel, Governance und dem richtigen Zeitpunkt • Wiener Börse als Heimatmarkt: Regionale Verwurzelung, Support für Scale-ups und Zugang zu internationalen Investoren
Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
Some like it hot. RHI Magnesita, CFO Ian Botha: "Our resilience comes from the diversification"
Some like it hot. RHI Magnesita, CFO Ian Botha: "Our resilience comes from the diversification" RHI Magnesita ist der weltweit führende Weltmarktführer für Feuerfestprodukte, -systeme und -dienstleistungen. CFO …
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Some like it hot. RHI Magnesita, CFO Ian Botha: "Our resilience comes from the diversification"RHI Magnesita ist der weltweit führende Weltmarktführer für Feuerfestprodukte, -systeme und -dienstleistungen. CFO Ian Botha erläutert im Rahmen der Hamburger Investorentage von Montega den Umsatzmix mit rund 65 % aus dem Stahlsektor und 35 % aus industriellen Anwendungen sowie die breite geographische und segmentbezogene Diversifikation des Geschäfts. "Our resilience comes from the diversification." Außerdem geht er auf die Kostenstruktur ein, bei der Rohstoffe mehr als 70 % der Gesamtkosten ausmachen, und hebt die rückwärts integrierte Produktion in mehreren Ländern hervor. Übernahmen sind zwar Teil der Strategie, kurzfristig aber nicht geplant. "We have received a very positive response from investors." (Interview in englischer Sprache)
Semperit-CFO Helmut Sorger: "200 Jahre Fokus auf Innovation, Technologie und Verbesserung in den Elastomeren"
Semperit-CFO Helmut Sorger: "200 Jahre Fokus auf Innovation, Technologie und Verbesserung in den Elastomeren" Helmut Sorger, CFO der Semperit AG Holding, freut sich bei den Hamburger Investorentagen von Montega …
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Semperit-CFO Helmut Sorger: "200 Jahre Fokus auf Innovation, Technologie und Verbesserung in den Elastomeren"Helmut Sorger, CFO der Semperit AG Holding, freut sich bei den Hamburger Investorentagen von Montega auf eine "Investment-Community von Format nach hanseatischem Spirit". Semperit fertigt Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppenhandläufe und Silikonteile. Das erste Halbjahr 2026 läuft stark: Der Umsatz steigt um 11 %. Das EBITDA hat sich mehr als verdoppelt. Gleichzeitig sorgt das Übernahmeangebot des Großaktionärs B&C weiter für Gesprächsstoff, wobei die Produktion derzeit nicht auf Hochtouren läuft. "Wir haben auf jeden Fall noch organische Wachstumskapazitäten. Wir wollen von jetzt ungefähr 700 Millionen Umsatz auf jeden Fall organisch auf die Milliarde wachsen. Und das ist mit den Kapazitätsreserven auch möglich." Sorger: "Als Unternehmen verweisen wir auf 200 Jahre Erfahrung. Wir haben führende Marktpositionen und einen Fokus auf Innovation, Technologie und Verbesserung in den Elastomeren in unserem Kerngeschäft."
Österreichische Post. CFO Barbara Potisk-Eibensteiner: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf"
Österreichische Post. CFO Barbara Potisk-Eibensteiner: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf" Die Österreichische Post gehört seit 20 Jahren zur Wiener Börse. Der Konzern liefert Briefe …
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Österreichische Post. CFO Barbara Potisk-Eibensteiner: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf"Die Österreichische Post gehört seit 20 Jahren zur Wiener Börse. Der Konzern liefert Briefe, Pakete und längst auch Bankgeschäfte. Neu hinzu kommen Mobilfunk und immer mehr internationale Logistikangebote. Im ersten Halbjahr wächst der Umsatz um 3,8 %. Das EBIT sinkt jedoch um 22 %. Gleichzeitig kauft die Post weiter zu. "Wir haben im ersten Halbjahr doch einige Einmaleffekte gehabt. So haben wir das Telekommunikationsgeschäft mit A1 beendet", erklärt CFO Barbara Potisk-Eibensteiner bei den Montega HIT Hamburger Investorentagen. Die Post ist seit 1. April 2026 mit ihrer eigenen Mobilfunkmarke YELLLOW gestartet, und YELLLOW nutzt aber das Mobilfunknetz von A1. Das Briefgeschäft hat auch weiterhin Bedeutung: "Wir schreiben den Brief nie ab und geben ihn nicht auf. Brief war das Brot, und das Paket die Butter obendrauf." In Osteuropa gibt es einen heiß umkämpften Markt um jedes Paket bei den chinesischen E-Commerce-Firmen.
Walzer- und Wachstumsversprechen 3D-Druck und Geothermie. SBO-CEO Klaus Mader:
"Wir stehen am Beginn eines neuen Zyklus" H1 SBO AG: Weniger Umsatz, deutlich weniger Gewinn, aber auch deutlich mehr Auftragseingänge. "Das wirklich Coole bei der SBO ist, dass wir uns von einem reinen …
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"Wir stehen am Beginn eines neuen Zyklus"H1 SBO AG: Weniger Umsatz, deutlich weniger Gewinn, aber auch deutlich mehr Auftragseingänge. "Das wirklich Coole bei der SBO ist, dass wir uns von einem reinen Ölfeldausrüster mehr und mehr zu einem Hochpräzisionstechnologiekonzern entwickeln. Wir kaufen gerade sehr viele 3D-Metalldrucker." Klaus Mader, CEO der SBO AG, spricht über die Auswirkungen der Lage in der Straße von Hormus auf den Ölmarkt und die Belastungen für Lieferungen in den Nahen Osten: "Das ist der Elefant im Raum." Für das Unternehmen aus der Ölfeld-Service-Industrie sei vor allem ein stabiler Ölpreis von 70 bis 90 Dollar wichtig. Darüber hinaus verweist Mader auf den steigenden Auftragsbestand und Investitionen in 3D-Metalldruck, Hochleistungswerkstoffe und Geothermie. "Die Energienachfrage steigt. Jetzt stehen wir am Beginn eines neuen Zyklus."
CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst - mit AVIC "im Auge eines geopolitischen Sturms"
CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst Produktion, Auslieferung und Fakturierung FACC steigert den Halbjahresumsatz 2026 um 8,6 %. CFO Florian Heindl sieht den Konzern im Plan. Doch fehlende …
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CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst Produktion, Auslieferung und FakturierungFACC steigert den Halbjahresumsatz 2026 um 8,6 %. CFO Florian Heindl sieht den Konzern im Plan. Doch fehlende Zulieferteile bremsen die Produktion. Rund 200 Mio. Euro stecken im Lager, darunter viele halbfertige Produkte. Erst vollständige Bauteile ermöglichen Auslieferung und Fakturierung. "Die Aufträge sind da, die Aufträge sind im Haus." Heindl verspricht: "Das zweite Halbjahr wird bei FACC ein stärkeres werden." Die Umsatzprognose liegt bei 10 bis 15 % Wachstum. Die EBIT-Marge soll 5,3 bis 6,3 % erreichen. CORE senkt Kosten und steigert die Produktivität. Ab 2027 strebt FACC mindestens 8 % EBIT-Marge an. Das neue Werk in Oberösterreich kostet 120 Mio. Euro. "Wir brauchen keine Kapitalerhöhung, um diese Investitionen zu finanzieren." Bis 2045 braucht der Markt 42.000 neue Flugzeuge. Rund die Hälfte entfällt auf Asien. Der chinesische Mehrheitseigentümer AVIC rückt FACC geopolitisch in den Fokus. Bisher erlebt der Konzern keine wesentlichen Folgen. Heindl warnt dennoch: "Wir sind natürlich da schon auch im Auge eines geopolitischen Sturms."
Frequentis auf Rekordfrequenz: Milliardenchance in den USA. Vom Tower bis zur Drohne: Frequentis funkt auf Wachstum
800 Mio. Euro Auftragsbestand: Frequentis hebt ab, bleibt beim Ausblick aber am Boden Frequentis funkt auf Rekordfrequenz: Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz um 45,8 %, der Auftragseingang um 17 %, der …
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800 Mio. Euro Auftragsbestand: Frequentis hebt ab, bleibt beim Ausblick aber am BodenFrequentis funkt auf Rekordfrequenz: Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz um 45,8 %, der Auftragseingang um 17 %, der Auftragsbestand liegt erstmals über 800 Mio. Euro. CEO Norbert Haslacher bremst trotzdem die Euphorie, denn Großprojekte wurden aus dem zweiten Halbjahr vorgezogen. Besonders spannend bleibt die US-Flugsicherung: Von einem Modernisierungsprogramm über 12,5 Mrd. USD hält Frequentis in den kommenden 15 Jahren ein adressierbares Volumen von 1,5 bis 2 Mrd. USD für erreichbar. Beim Thema Drohnen setzt Frequentis auf die Datendrehscheibe zwischen Sensorik, Freund-Feind-Erkennung und Abwehr. Haslacher sagt klar: Ganz Europa gegen Drohnen abzuschirmen, sei weder finanzierbar noch technisch realistisch. Gleichzeitig investiert Frequentis bewusst hohe Millionenbeträge in 5G-MCX und FRMCS. Der Ausblick bleibt vorsichtig: rund 15 % Umsatzwachstum und etwa 7 % EBIT-Marge für 2026. Funkstille? Im Geschäftsmodell jedenfalls keine Option. ATM steht für "Air Traffic Management", auf Deutsch ungefähr Luftverkehrsmanagement. Was ist der Unterschied zu Air Traffic Control, also der eigentlichen Flugverkehrskontrolle durch die Lotsen?
Harald Hagenauer, IR Österreichische Post: "Ein Standbein alleine reicht nicht. Wir liefern ein Susi-Sorglos-Paket"
Oesterreich Post Wir liefern ein Susi-Sorglos-Paket Vom Briefträger zum Logistik-, Bank- und inzwischen auch Mobilfunkkonzern: Die Österreichische Post sortiert ihr Geschäftsmodell rund um Yellow, Bank99 und …
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Oesterreich Post Wir liefern ein Susi-Sorglos-PaketVom Briefträger zum Logistik-, Bank- und inzwischen auch Mobilfunkkonzern: Die Österreichische Post sortiert ihr Geschäftsmodell rund um Yellow, Bank99 und E-Commerce kräftig um. "Wir wollen als Dienstleister für die Bürger da sein", so IR Harald Hagenauer. Das erste Halbjahr weist einen Umsatz von plus 3,8 % auf, aber eben auch ein EBIT-Minus von 22 %. Wachstumsjahr oder Ergebnisproblem? E-Commerce & Logistics wächst beim Umsatz um 11,5, das EBIT sinkt trotzdem um 14 %. "Wir haben eine Margen-Delle, gehen aber verstärkt ins E-Commerce-Fulfillment und bieten ein Susi-Sorglos-Paket für jede Firma. Denn ein Standbein alleine reicht nicht." Beim Closing von euShipments wurden 55 Mio. Euro Kaufpreis genannt, der Halbjahresabschluss weist 70,2 Mio. Gesamtgegenleistung aus.
Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen"
KI nicht ignorieren aber nicht nur darauf setzen Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) sieht noch immer keine Euphorie bei den Anlegern. Er schätzt diese Skepsis: "Die zunehmende Marktbreite stimmt uns …
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KI nicht ignorieren aber nicht nur darauf setzenAlois Wögerbauer (3 Banken Generali) sieht noch immer keine Euphorie bei den Anlegern. Er schätzt diese Skepsis: "Die zunehmende Marktbreite stimmt uns zuversichtlich. Aus meiner Sicht haben die Börsen die Unternehmensergebnisse zu Recht höher gewichtet als die Risiken der Geopolitik." Künstliche Intelligenz ist, ganz klar, "ein wesentlicher Treiber und eine wesentliche Stütze der Konjunktur". Ob sich die voluminösen Investitionen auszahlen werden, wie jüngst bei Palantir mit eigenem Rechenzentrum, bleibt abzuwarten. "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen." So profitiert der ATX stark von den Bankaktien. Allgemein hebt Alois Wögerbauer für Österreich die gute Entwicklung der Wiener Börse hervor und rät in den Depots und Anlegerstrategien zu Diversifikation und einem langfristigen Blick.
Faser-Reset bei Lenzing: Mehr Hygiene, weniger Mode - Vlies statt Verlust
Konzernumbau mit Zugkraft: Lenzing strafft die Fasern Lenzing zieht beim Konzernumbau die Fasern straffer: Unter der Strategie "Grow Nonwovens, Reset Textiles" verabschiedet sich der Spezialfaserhersteller von …
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Konzernumbau mit Zugkraft: Lenzing strafft die FasernLenzing zieht beim Konzernumbau die Fasern straffer: Unter der Strategie "Grow Nonwovens, Reset Textiles" verabschiedet sich der Spezialfaserhersteller von margenschwachen Standardtextilien und setzt stärker auf Vliesstoffe für Hygiene, Filter und technische Anwendungen. CEO Georg Kasperkovitz und CFO Mathias Breuer erklären, wie Werksschließungen und zusätzliche Einsparungen von 120 Mio. Euro die Profitabilität heben sollen. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz auf 1,27 Mrd. Euro, das EBITDA lag bei 239,2 Mio. Euro und das EBIT bei 83,7 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern hat sich auf 35,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Neues Eigenkapital und zusätzliche Finanzierungen sollen den Umbau absichern. Das Ziel: mehr Premium, mehr Nonwovens und weniger Modeabhängigkeit sowie mittelfristig eine EBITDA-Marge von 20 bis 25 %. Vom Holz zur Faser, von der Faser zur Marge: Lenzing spinnt den Konzernfaden neu.
AMAG HJ26 - Ergebnis steigt, negativer Cashflow - CFO Claudia Trampitsch: "Das ist ein temporärer Effekt"
AMAG-CFO Trampitsch: Ergebnis steigt – warum fällt der Cashflow ins Minus? AMAG Halbjahr 2026: Der Absatz steigt leicht auf 221.000 Tonnen. Der Umsatz wächst um 8 %, das EBITDA um 25 % auf gut 101 Mio. Euro …
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AMAG-CFO Trampitsch: Ergebnis steigt – warum fällt der Cashflow ins Minus?AMAG Halbjahr 2026: Der Absatz steigt leicht auf 221.000 Tonnen. Der Umsatz wächst um 8 %, das EBITDA um 25 % auf gut 101 Mio. Euro. Der Gewinn liegt bei fast 41 Mio. Euro. Vor allem der höhere Aluminiumpreis treibt Umsatz und Ergebnis. "Im EBITDA wirkt er nicht ganz so stark", erklärt CFO Claudia Trampitsch. Zugleich verteuert er Rohmaterialien und bindet Kapital. Die höhere Produktion lässt Vorräte und Forderungen wachsen. Daher fällt der operative Cashflow auf rund -57 Mio. Euro. Der Free Cashflow sinkt auf -76 Mio. Euro. "Das ist ein temporärer Effekt", sagt Trampitsch. AMAG verfügt über genügend Liquidität zur Vorfinanzierung. Automobil, Luftfahrt und Wärmetauscher liefern Wachstumsimpulse. Rechenzentren, Batteriesysteme und KI-Infrastruktur schaffen zusätzliche Nachfrage. Trotz US-Zöllen erkennt AMAG bisher keinen Nachfragerückgang. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet AMAG 170 bis 190 Mio. Euro EBITDA. Marktpreise, Energiepreise, Nachfrage und Zölle bleiben wichtige Risiken. "Wir haben wirklich nur realistische Annahmen eingepreist", sagt Trampitsch.
Zumtobel-CFO Thomas Erath über die Jahreszahlen: "Wir hoffen, dass wir am unteren Ende des Zyklus angekommen sind"
Ein kleiner Rückgang beim Umsatz, ein großer Rückgang beim Gewinn Ein kleiner Rückgang beim Umsatz, ein großer Rückgang beim Gewinn. So die Jahresbilanz der Zumtobel Gruppe. Eine Dividende "ist den Aufwand …
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Ein kleiner Rückgang beim Umsatz, ein großer Rückgang beim GewinnEin kleiner Rückgang beim Umsatz, ein großer Rückgang beim Gewinn. So die Jahresbilanz der Zumtobel Gruppe. Eine Dividende "ist den Aufwand nicht wert", so der CFO Thomas Erath. Stattdessen schielt das Unternehmen auf eine bessere operative Performance im nächsten Jahr. "Alle Märkte sind eigentlich sehr verhalten. Auch unsere Konkurrenz ist dementsprechend schlecht. Wir hatten im DACH - Bereich einen Umsatzrückgang von 3 %, in Süd- und Osteuropa minus 5 % und Nord- und Westeuropa fast 9 %. Positive Impulse hatten wir aus der Region Amerika und MEE." Überkapazitäten trüben das Geschäft. Rund 20 Mio. Euro wurden als Sondereffekte für Restrukturierung ausgegeben. Ein Licht am Ende des Tunnels wird beim Lichttechniker Zumtobel dennoch erwartet: "Wir hoffen, dass wir nun am unteren Ende des Zyklus angekommen sind."
Fondsmanager Wolfgang Matejka: "Ganz schwierig! ...
... Du kommst dir in diesem Geschäft regelmäßig ziemlich alt vor - stay cool!" Die KI-Suppe ist äußerst heiß und nahrhaft, aber eben auch dickflüssig und trüb. Wolfgang Matejka sieht eine "gespaltene …
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... Du kommst dir in diesem Geschäft regelmäßig ziemlich alt vor - stay cool!"Die KI-Suppe ist äußerst heiß und nahrhaft, aber eben auch dickflüssig und trüb. Wolfgang Matejka sieht eine "gespaltene Investitionsgemengelage" sowie "ein wirklich komplexes Thema, das sich jetzt nicht mehr in einer Zyklizität befindet, sondern in einem globalen gemeinsamen Wettbewerb gegen China". Eine weitere Disruption erwartet er aus dem Bereich der Kryptos: "Die Blockchain wird über ein globales Netz, das fast jeden erreichen kann, Services anbieten, die derzeit über Bitcoin State of the Art sind. Und das wird ein paar Branchen ziemlich heftig treffen. Also Banken, Versicherungen, Anwälte etc." Als "ganz schwierig" bezeichnet Matejka das weitere Vorgehen der Fondsmanager als "Trüffelschweine": "Eigentlich kommst du dir in diesem Geschäft regelmäßig ziemlich alt vor. Es ist ein fortwährendes Bemühen, den restlichen Aktienmarkt in dieser veränderten Situation gespiegelt zu wissen. Aber der Wandel ist notwendig. Es geht nicht anders."
Emerald Horizon - Energy as a service. CEO Florian Wagner: "Strom und Wärme speichern ganzheitlich denken"
Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen. Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen. Emerald Horizon aus Graz entwickelt Technologien für Energiespeicherung und perspektivisch auch für CO2-freie …
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Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen.Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen. Emerald Horizon aus Graz entwickelt Technologien für Energiespeicherung und perspektivisch auch für CO2-freie Energieerzeugung. Im Zentrum stehen zwei Begriffe: DUALstore PLUS, ein hybrider Speicher für Strom und Wärme, und ADES, eine thoriumbasierte Energiequelle mit Teilchenbeschleuniger. CEO Florian Wagner: "Unser USP entsteht in der von einer AI gesteuerten Multicontroll-Unit. Die bestehende Energie gilt es zu optimieren." Der thermische Speicher (ADES-Container) arbeitet mit Flüssigsalz und Temperaturen bis über 500 Grad, Thorium als leicht radioaktives Schwermetall nutzt bei diesem Prozess der Kernenergieerzeugung - "unterkritisch, kilometerweit weg vom Plutonium". Energy as a service: Wie verdient das Unternehmen Geld? "Der Kunde least die Energieproduktion. Wir bauen kein Riesenkraftwerk und auch keine Factory, die Module produziert. Ebenso wenig errichten wir die Infrastruktur."
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