Wissensreise durchs Universum
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Wissensreise durchs Universum

NuevoWie viele Sterne gibt es? – Die Zählung des Kosmos21 de octubre de 2026 · 22 min
Episodios
135
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Último episodio
21 Oct 2026

Sobre el podcast

Jeden Mittwoch und Sonntag neu! Wir nehmen dich mit auf entspannende Reisen zu Sternen, Galaxien und kosmischen Wundern. Sanft erzählt, beruhigend und voller Wissenschaft – perfekt zum Einschlafen und Abschalten. Für Fans von Weltraum, Ruhe und Traumreisen. Entdecke das Universum und finde innere Balance.

Episodios 135

  1. Wie viele Sterne gibt es? – Die Zählung des Kosmos

    22 minTemporada 7 · Episodio 14

    Wie viele Sterne funkeln über uns, und lässt sich das überhaupt beantworten? Diese Folge folgt der langen Geschichte des Zählens: von den Sternlisten des Ptolemäus über Galileis Fernrohr und Herschels …

    Notas del episodio

    Wie viele Sterne funkeln über uns, und lässt sich das überhaupt beantworten? Diese Folge folgt der langen Geschichte des Zählens: von den Sternlisten des Ptolemäus über Galileis Fernrohr und Herschels Sternzählungen bis zur Bonner Durchmusterung. Du erfährst, warum der Satellit Gaia mit fast zwei Milliarden vermessenen Lichtquellen nur einen kleinen Teil unserer Milchstraße erfasst hat und weshalb gerade die unscheinbaren Roten Zwerge die Zählung so schwer machen. Danach wagen wir die große Hochrechnung: von hundert bis vierhundert Milliarden Sternen in unserer Galaxie über die Deep Fields des Hubble Teleskops bis zu einer Schätzung für das gesamte beobachtbare Universum. Zum Schluss geht es um den Wert des Nachthimmels und darum, wie viel davon uns Lichtverschmutzung schon genommen hat. Eine ruhige, faktenreiche Reise für alle, die beim Einschlafen gern über die ganz großen Zahlen nachdenken.

    QuellenConselice, C. J., Wilkinson, A., Duncan, K., & Mortlock, A. (2016). The evolution of galaxy number density at z < 8 and its implications. The Astrophysical Journal, 830(2), Artikel 83. https://doi.org/10.3847/0004-637X/830/2/83Falchi, F., Cinzano, P., Duriscoe, D., Kyba, C. C. M., Elvidge, C. D., Baugh, K., Portnov, B. A., Rybnikova, N. A., & Furgoni, R. (2016). The new world atlas of artificial night sky brightness. Science Advances, 2(6), Artikel e1600377. https://doi.org/10.1126/sciadv.1600377Gaia Collaboration, Vallenari, A., Brown, A. G. A., Prusti, T., et al. (2023). Gaia Data Release 3: Summary of the content and survey properties. Astronomy & Astrophysics, 674, Artikel A1. https://doi.org/10.1051/0004-6361/202243940van Dokkum, P. G., & Conroy, C. (2010). A substantial population of low-mass stars in luminous elliptical galaxies. Nature, 468(7326), 940–942. https://doi.org/10.1038/nature09578Unterstütze den Podcast: Wenn dir diese Folge gefallen hat und du die Produktion unterstützen möchtest, freue ich mich über einen Kaffee auf Ko-fi. Jede Unterstützung hilft, neue Folgen zu produzieren.

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  2. Quasare – Die hellsten Leuchtfeuer des frühen Kosmos

    22 minTemporada 7 · Episodio 13

    Ein Lichtpunkt im Sternbild Jungfrau, mehr als zwei Milliarden Lichtjahre entfernt, strahlt heller als hundert Milchstraßen und ist dabei kaum größer als unser Sonnensystem. In dieser Folge reist du zu den …

    Notas del episodio

    Ein Lichtpunkt im Sternbild Jungfrau, mehr als zwei Milliarden Lichtjahre entfernt, strahlt heller als hundert Milchstraßen und ist dabei kaum größer als unser Sonnensystem. In dieser Folge reist du zu den Quasaren, den leuchtstärksten Dauerbrennern des Universums. Du erfährst, wie Radioastronominnen ihnen auf die Spur kamen, warum gefräßige Schwarze Löcher ihre Energiequelle sind und wie sich aktive Galaxienkerne aus verschiedenen Blickwinkeln unterscheiden. Wir fragen, wie riesige Schwarze Löcher schon wenige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall entstehen konnten, und wie Quasare als kosmische Taschenlampen das Gas zwischen den Galaxien sichtbar machen. Am Ende geht es um einen überraschend irdischen Nutzen: Als unverrückbare Fixpunkte helfen Quasare, unseren Planeten zu vermessen.QuellenFan, X., Carilli, C. L., & Keating, B. (2006). Observational constraints on cosmic reionization. Annual Review of Astronomy and Astrophysics, 44, 415–462. https://doi.org/10.1146/annurev.astro.44.051905.092514Lynden-Bell, D. (1969). Galactic nuclei as collapsed old quasars. Nature, 223(5207), 690–694. https://doi.org/10.1038/223690a0Schmidt, M. (1963). 3C 273: A star-like object with large red-shift. Nature, 197(4872), 1040. https://doi.org/10.1038/1971040a0Urry, C. M., & Padovani, P. (1995). Unified schemes for radio-loud active galactic nuclei. Publications of the Astronomical Society of the Pacific, 107, 803–845. https://doi.org/10.1086/133630Fester Anhang

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  3. Der Große Rote Fleck – Ein Sturm, der seit 350 Jahren tobt

    22 minTemporada 7 · Episodio 12

    Über Jahrhunderte haben Menschen ihn durch Fernrohre gezeichnet, heute umkreisen ihn Raumsonden: den Großen Roten Fleck des Jupiter, einen Wirbel, der breiter ist als die Erde. In dieser Folge erfährst du, wie …

    Notas del episodio

    Über Jahrhunderte haben Menschen ihn durch Fernrohre gezeichnet, heute umkreisen ihn Raumsonden: den Großen Roten Fleck des Jupiter, einen Wirbel, der breiter ist als die Erde. In dieser Folge erfährst du, wie er funktioniert, warum er ohne Land, Meer und Reibung so lange bestehen kann und welche Rolle die innere Wärme des Planeten spielt. Wir folgen seiner Spur von Cassinis Beobachtungen im Jahr 1665 über die Voyager Sonden bis zur Juno Mission, prüfen, ob der Sturm wirklich dreihundertfünfzig Jahre alt ist, und fragen, woher sein Rot stammt und warum er schrumpft. Zum Schluss geht es um die dünne Atmosphäre unserer eigenen Erde.QuellenCarlson, R. W., Baines, K. H., Anderson, M. S., Filacchione, G., & Simon, A. A. (2016). Chromophores from photolyzed ammonia reacting with acetylene: Application to Jupiter's Great Red Spot. Icarus, 274, 106–115. https://doi.org/10.1016/j.icarus.2016.03.008Marcus, P. S. (1988). Numerical simulation of Jupiter's Great Red Spot. Nature, 331(6158), 693–696. https://doi.org/10.1038/331693a0O'Donoghue, J., Moore, L., Stallard, T. S., & Melin, H. (2016). Heating of Jupiter's upper atmosphere above the Great Red Spot. Nature, 536(7615), 190–192. https://doi.org/10.1038/nature18940Sánchez-Lavega, A., García-Melendo, E., Legarreta, J., Miró, A., Soria, M., & Ahrens-Velásquez, K. (2024). The origin of Jupiter's Great Red Spot. Geophysical Research Letters, 51(12), Article e2024GL108993. https://doi.org/10.1029/2024GL108993Unterstütze den Podcast: Wenn dir diese Folge gefallen hat und du die Produktion unterstützen möchtest, freue ich mich über einen Kaffee auf Ko-fi. Jede Unterstützung hilft, neue Folgen zu produzieren.

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  4. Die ferne Zukunft der Erde – Wenn die Sonne stirbt

    21 minTemporada 7 · Episodio 11

    In fünf Milliarden Jahren verwandelt sich unsere Sonne in einen Roten Riesen, doch die Erde wird schon viel früher unbewohnbar: Diese Folge erklärt, warum die Sonne stetig heller wird, wie in etwa einer …

    Notas del episodio

    In fünf Milliarden Jahren verwandelt sich unsere Sonne in einen Roten Riesen, doch die Erde wird schon viel früher unbewohnbar: Diese Folge erklärt, warum die Sonne stetig heller wird, wie in etwa einer Milliarde Jahren ein außer Kontrolle geratener Treibhauseffekt die Ozeane verdampfen lässt und weshalb bis heute umstritten ist, ob die Erde beim Aufblähen der Sonne verschluckt wird oder ihr knapp entkommt. Von der Heliumfusion und dem Heliumblitz über den planetarischen Nebel bis zum Weißen Zwerg als letztem Sternenrest zeichnen wir den gesamten Lebensweg unseres Sterns nach, eingeordnet in aktuelle astrophysikalische Forschung, und werfen dabei einen Blick auf das enge Zeitfenster, in dem die Erde als bewohnbarer Planet überhaupt existiert.QuellenSchröder, K.-P., & Connon Smith, R. (2008). Distant future of the Sun and Earth revisited. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, 386(1), 155–163. (Peer-reviewte Fachzeitschrift, Standardquelle zur Frage der Erdvernichtung durch die Sonne.)O'Malley-James, J. T., Greaves, J. S., Raven, J. A., & Cockell, C. S. (2013). Swansong biospheres: Refuges for life and novel microbial biospheres on terrestrially dead planets. International Journal of Astrobiology, 12(2), 99–112. (Peer-reviewte Fachzeitschrift, zum gestuften Rückzug des Lebens.)Rybicki, K. R., & Denis, C. (2001). On the final destiny of the Earth and the Solar System. Icarus, 151(1), 130–137. (Peer-reviewte Fachzeitschrift, frühe Modellrechnung zum Erde-Sonne-Szenario.)Farihi, J. (2016). Circumstellar debris and pollution at white dwarf stars. New Astronomy Reviews, 71, 9–34. (Peer-reviewter Übersichtsartikel, zu Trümmerscheiben und verunreinigten Weißen Zwergen als Beleg für zerstörte Planetensysteme.)Werbefrei hören: Wir testen gerade ein kleines Abo für alle, die diesen Podcast ganz ohne Werbung hören möchten. Für 0,99 € im Monat unterstützt du uns direkt, und wir müssen keine Werbung mehr schalten: Jetzt werbefrei hören.

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  5. Wie stirbt das Universum? Fünf mögliche Enden

    22 minTemporada 7 · Episodio 3

    Irgendwann endet alles, auch der Kosmos selbst. Aber wie? Diese Folge führt ruhig und wissenschaftlich fundiert durch die fünf Szenarien, die die moderne Kosmologie ernsthaft diskutiert: den Wärmetod mit seinen …

    Notas del episodio

    Irgendwann endet alles, auch der Kosmos selbst. Aber wie? Diese Folge führt ruhig und wissenschaftlich fundiert durch die fünf Szenarien, die die moderne Kosmologie ernsthaft diskutiert: den Wärmetod mit seinen unvorstellbar langen Zeitaltern erlöschender Sterne und verdampfender schwarzer Löcher, das große Zerreißen durch eine außer Kontrolle geratende dunkle Energie, den großen Kollaps als Spiegelbild des Urknalls, zyklische Modelle mit immer neuen Anfängen und schließlich den Vakuumzerfall, der jederzeit eintreten könnte. Wir schauen dabei genau hin, woran diese Frage eigentlich hängt: an der Natur der dunklen Energie, die rund neunundsechzig Prozent des Universums ausmacht und die wir bis heute nicht verstehen. Am Ende steht ein überraschend tröstlicher Gedanke über die kurze, helle Epoche, in der wir gerade leben.QuellenAdams, F. C., & Laughlin, G. (1997). A dying universe: The long-term fate and evolution of astrophysical objects. Reviews of Modern Physics, 69(2), 337–372.Caldwell, R. R., Kamionkowski, M., & Weinberg, N. N. (2003). Phantom energy and cosmic doomsday. Physical Review Letters, 91(7), 071301.Dyson, F. J. (1979). Time without end: Physics and biology in an open universe. Reviews of Modern Physics, 51(3), 447–460.Planck Collaboration. (2020). Planck 2018 results. VI. Cosmological parameters. Astronomy & Astrophysics, 641, A6.Riess, A. G., et al. (1998). Observational evidence from supernovae for an accelerating universe. The Astronomical Journal, 116(3), 1009–1038.Degrassi, G., et al. (2012). Higgs mass and vacuum stability in the Standard Model at NNLO. Journal of High Energy Physics, 2012(8), 98.DESI Collaboration. (2024). DESI 2024 VI: Cosmological constraints from baryon acoustic oscillations. arXiv:2404.03002.

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    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum, durch die Natur, durch die Geschichte und Länder der Erde sind komplett ohne produziert.

  6. Gold aus sterbenden Sternen – Wenn Neutronensterne kollidieren

    21 minTemporada 7 · Episodio 9

    Es ist älter als unser Sonnensystem, entstand einst im Zusammenprall zweier Neutronensterne und liegt heute doch in jedem Smartphone, in jeder Zahnfüllung, in jedem Goldbarren einer Zentralbank. Diese Folge …

    Notas del episodio

    Es ist älter als unser Sonnensystem, entstand einst im Zusammenprall zweier Neutronensterne und liegt heute doch in jedem Smartphone, in jeder Zahnfüllung, in jedem Goldbarren einer Zentralbank. Diese Folge erzählt die Geschichte des Elements Gold von seiner kosmischen Herkunft über seine chemischen Eigenschaften bis zu seiner Rolle in Hochkulturen von Ägypten bis zu den Inka. Wir schauen auf die ersten Goldmünzen im antiken Lydien, auf den amerikanischen Goldrausch des neunzehnten Jahrhunderts, auf das Ende des Goldstandards und auf die gescheiterte Suche der Alchemie nach künstlichem Gold. Dazu geht es um moderne Goldgewinnung, um Konfliktgold und Quecksilberbelastung im informellen Bergbau sowie um Golds heutige Bedeutung in Medizin, Elektronik und Raumfahrt. Eine Folge über ein Metall, das Geschichte, Wirtschaft und Kosmos auf eigentümliche Weise miteinander verbindet.

    Quellen

    Bernstein, P. L. (2000). The power of gold: The history of an obsession. Wiley.Eichengreen, B. (2008). Globalizing capital: A history of the international monetary system (2. Aufl.). Princeton University Press.Kasen, D., Metzger, B., Barnes, J., Quataert, E., & Ramirez-Ruiz, E. (2017). Origin of the heavy elements in binary neutron-star mergers from a gravitational-wave event. Nature, 551(7678), 80–84.Renfrew, C. (1978). Varna and the social context of early metallurgy. Antiquity, 52(206), 199–203.U.S. Geological Survey. (2024). Mineral commodity summaries: Gold. U.S. Department of the Interior.World Gold Council. (2024). Gold demand trends. World Gold Council.


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  7. Antimaterie – Warum es überhaupt etwas gibt

    21 minTemporada 7 · Episodio 8

    Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts? Diese Folge nimmt dich mit zu einem der größten ungelösten Rätsel der Physik, der Antimaterie. Wir klären, was Antimaterie eigentlich ist, wie Paul Dirac ihre …

    Notas del episodio

    Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts? Diese Folge nimmt dich mit zu einem der größten ungelösten Rätsel der Physik, der Antimaterie. Wir klären, was Antimaterie eigentlich ist, wie Paul Dirac ihre Existenz 1928 vorhersagte und wie Carl Anderson das Positron nur vier Jahre später tatsächlich nachwies. Im Zentrum steht die Frage, warum der Urknall nicht zu gleichen Teilen Materie und Antimaterie hervorbrachte, die sich sofort gegenseitig ausgelöscht hätten, sondern ein winziger Materieüberschuss übrig blieb, aus dem alles besteht, was wir heute kennen. Wir sprechen über die CP-Verletzung, aktuelle Experimente am CERN zum Fallverhalten von Antimaterie, die Suche nach Antimaterie im Kosmos und ganz nebenbei über die Antimaterie, die in jedem menschlichen Körper und in jeder reifen Banane entsteht. Außerdem geht es um die Idee eines gespiegelten Antimaterie-Universums vor unserem eigenen Urknall und darum, warum ein Antrieb für Raumschiffe, der auf Antimaterie basiert, auch weiterhin reine Zukunftsmusik bleibt.QuellenDirac, P. A. M. (1928). The quantum theory of the electron. Proceedings of the Royal Society A, 117(778), 610–624.Canetti, L., Drewes, M., & Shaposhnikov, M. (2012). Matter and antimatter in the universe. New Journal of Physics, 14, 095012.Anderson, C. D. (1933). The positive electron. Physical Review, 43(6), 491–494.CERN. (2023). Antimatter falls down, not up. https://home.cernBoyle, L., Finn, K., & Turok, N. (2018). CPT-symmetric universe. Physical Review Letters, 121(25), 251301.

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  8. Wie man Astronautin wird – Lenas Weg zu den Sternen

    22 minTemporada 7 · Episodio 10

    Was braucht es wirklich, um Astronautin zu werden? Diese Folge erzählt den Weg eines fiktiven Kindes von der ersten Beobachtung der Internationalen Raumstation über Schulzeit, Studium und Forschungsjahre bis …

    Notas del episodio

    Was braucht es wirklich, um Astronautin zu werden? Diese Folge erzählt den Weg eines fiktiven Kindes von der ersten Beobachtung der Internationalen Raumstation über Schulzeit, Studium und Forschungsjahre bis zum Auswahlverfahren der ESA und dem eigentlichen Raketenstart. Anhand des realen Auswahlprozesses von 2021 und 2022, mit über 22.500 Bewerbungen und nur 17 ausgewählten Personen, zeigt die Folge, welche Qualifikationen, Eigenschaften und welche Geduld dieser seltene Beruf tatsächlich verlangt, von der ersten Neugier im Kindergarten bis zum Blick auf die Erde aus dem Orbit.QuellenEuropean Space Agency. (2021). Astronaut selection: Requirements and eligibility. ESA.European Space Agency. (2022, 23. November). ESA presents new generation of astronauts [Pressemitteilung Nr. 63–2022]. ESA.European Space Agency. (o. J.). Astronautische Raumfahrt – Fragen und Antworten. ESA Deutschland.National Aeronautics and Space Administration. (o. J.). International Space Station facts and figures. NASA.

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    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum, durch die Natur, durch die Geschichte und Länder der Erde sind komplett ohne produziert.

  9. Olympus Mons – Der höchste Berg des Sonnensystems

    22 minTemporada 7 · Episodio 7

    Olympus Mons ist der höchste Berg des gesamten Sonnensystems, ein gigantischer Schildvulkan auf dem Mars, der mit rund 22 Kilometern Höhe den Mount Everest um mehr als das Doppelte überragt und eine Grundfläche …

    Notas del episodio

    Olympus Mons ist der höchste Berg des gesamten Sonnensystems, ein gigantischer Schildvulkan auf dem Mars, der mit rund 22 Kilometern Höhe den Mount Everest um mehr als das Doppelte überragt und eine Grundfläche einnimmt, die etwa der Größe Bayerns entspricht. In dieser Folge erfährst du, warum ausgerechnet auf dem Mars ein solcher Riese entstehen konnte, während auf der Erde kein Vulkan auch nur annähernd diese Dimensionen erreicht. Es geht um die fehlende Plattentektonik des Mars, die geringere Schwerkraft, die gewaltige Randböschung und die verschachtelte Gipfelcaldera des Berges. Außerdem tauchen wir in die Entdeckungsgeschichte ein, von den ersten Teleskopbeobachtungen über die Raumsonde Mariner 9 bis zu modernen Missionen wie Mars Global Surveyor und Mars Express, und werfen einen Blick auf die Frage, ob der Vulkan wirklich vollständig erloschen ist. Wir vergleichen den Giganten mit dem Mauna Kea auf Hawaii, sprechen über die geheimnisvollen Aureole-Ablagerungen rund um seine Basis und darüber, welche Herausforderungen sein gewaltiger Gipfel für künftige Marsmissionen bedeutet. Eine Reise zu einem Berg, der jede irdische Vorstellungskraft sprengt.QuellenCarr, M. H. (2006). The surface of Mars. Cambridge University Press.Plescia, J. B. (2004). Morphometric properties of Martian volcanoes. Journal of Geophysical Research, 109(E3).Werner, S. C. (2009). The global martian volcanic evolutionary history. Icarus, 201(1), 44–68.NASA Jet Propulsion Laboratory. (2023). Olympus Mons. Mars Exploration Program. https://mars.nasa.govEuropean Space Agency. (2004). Mars Express reveals Olympus Mons in unprecedented detail. https://www.esa.intFester Anhang

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  10. Die dunkle Seite des Mondes – Warum wir sie nie zu sehen bekommen

    22 minTemporada 7 · Episodio 6

    Warum zeigt der Mond der Erde immer dieselbe Seite, und was verbirgt sich auf der Hälfte, die niemand von der Erde aus je gesehen hat? Diese Folge erklärt das physikalische Prinzip der gebundenen Rotation, das …

    Notas del episodio

    Warum zeigt der Mond der Erde immer dieselbe Seite, und was verbirgt sich auf der Hälfte, die niemand von der Erde aus je gesehen hat? Diese Folge erklärt das physikalische Prinzip der gebundenen Rotation, das den Mond seit Jahrmilliarden an die Erde koppelt, und zeigt, warum die sogenannte dunkle Seite in Wahrheit genauso viel Sonnenlicht bekommt wie unsere vertraute Vorderseite. Wir blicken auf das gewaltige Südpol-Aitken-Becken, auf die überraschend unterschiedliche Kruste beider Mondhälften und auf die Missionen, die sie erstmals sichtbar machten: von der sowjetischen Sonde Lunik 3 über die Apollo-8-Astronauten bis zu Chinas Landungen mit Chang'e 4 und Chang'e 6. Außerdem geht es um Libration, jenes leichte Wackeln, durch das wir tatsächlich etwas mehr als die Hälfte des Mondes sehen, und um die Zukunft der Rückseite als möglicher Standort für Radioteleskope fernab jeder irdischen Störung. Eine Folge über Nähe, Distanz und darüber, wie viel sich hinter dem Vertrauten verbergen kann.

    QuellenWieczorek, M. A., & Le Feuvre, M. (2009). Did a large impact reorient the Moon? Icarus, 200(2), 358–366.Zhao, B., Wen, Z., Di, K., et al. (2021). Chang'E-4 lander localization based on multi-source data. Journal of Remote Sensing, 25(1), 293–304.Zuber, M. T., Smith, D. E., Watkins, M. M., et al. (2013). Gravity field of the Moon from the Gravity Recovery and Interior Laboratory (GRAIL) mission. Science, 339(6120), 668–671.Jolliff, B. L., Wieczorek, M. A., Shearer, C. K., & Neal, C. R. (Eds.). (2006). New views of the Moon. Mineralogical Society of America.

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  11. Licht – Die Geschichte des schnellsten Boten im Universum

    22 minTemporada 7 · Episodio 5

    Warum ist der Nachthimmel voller Vergangenheit, und warumkann nichts im Universum schneller sein als das Licht selbst? Diese Folge erzählt, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg herausfanden, dass Licht …

    Notas del episodio

    Warum ist der Nachthimmel voller Vergangenheit, und warumkann nichts im Universum schneller sein als das Licht selbst? Diese Folge erzählt, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg herausfanden, dass Licht überhaupt eine Geschwindigkeit besitzt, von Ole Rømers Beobachtungen des Jupitermondes Io bis zu Albert Michelsons hochpräzisen Messungen im 20.Jahrhundert. Sie geht dem alten Streit nach, ob Licht ein Teilchen oder eine Welle ist, und zeigt, warum am Ende beide Antworten richtig sind. Es geht um Einsteins Relativitätstheorie und ihre spürbaren Folgen für jedes Navigationsgerät, um das älteste Licht des Kosmos als Echo des Urknalls, um die Farblinien in Sternenspektren, die uns verraten, woraus ferne Welten bestehen, und um Schwarze Löcher, aus deren Innerem kein Lichtstrahl je entkommt. Am Ende steht die Frage, was es bedeutet, dass fast alles Leben auf der Erde von acht Minuten alten Sonnenstrahlen abhängt, und was verloren geht, wenn künstliches Licht den echten Sternenhimmel überstrahlt.

    Quellen

    Bradley, J. (1729). A letter from the Reverend Mr. JamesBradley to Dr. Edmond Halley, giving an account of a new discovered motion of the fix'd stars. Philosophical Transactions of the Royal Society, 35, 637–661.

    Einstein, A. (1905). Über einen die Erzeugung undVerwandlung des Lichtes betreffenden heuristischen Gesichtspunkt. Annalen der Physik, 322(6), 132–148.

    Einstein, A. (1905). Zur Elektrodynamik bewegter Körper. Annalen der Physik, 322(10), 891–921.

    Hubble, E. (1929). A relation between distance and radialvelocity among extra-galactic nebulae. Proceedings of the National Academy of Sciences, 15(3), 168–173.

    Penzias, A. A., & Wilson, R. W. (1965). A measurementof excess antenna temperature at 4080 Mc/s. The Astrophysical Journal, 142, 419–421.

    Planck Collaboration. (2020). Planck 2018 results. VI.Cosmological parameters. Astronomy & Astrophysics, 641, A6.

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  12. Raumstation ISS - Leben uns Schlafen im Orbit

    22 minTemporada 7 · Episodio 4

    Ein Tag im Jahr XVierhundertacht Kilometer über uns lebt eine kleine Besatzung in einem Bauwerk von der Größe eines Fußballfeldes. Diese Folge begleitet einen einzigen gewöhnlichen Tag dort oben, vom Wecken um …

    Notas del episodio

    Ein Tag im Jahr X

    Vierhundertacht Kilometer über uns lebt eine kleine Besatzung in einem Bauwerk von der Größe eines Fußballfeldes. Diese Folge begleitet einen einzigen gewöhnlichen Tag dort oben, vom Wecken um sechs Uhr Weltzeit bis zum Einschlafen in einer Koje an der Wand. Wir schauen dem Astronauten Christopher Williams über die Schulter, einem Medizinphysiker, der Ende 2025 zur Station geflogen ist, und erfahren dabei, warum es dort kein Brot gibt, wieso der Kaffee von gestern der Kaffee von heute ist und weshalb Sport an Bord keine Freizeit, sondern Pflicht ist. Es geht um Knochen, die pro Monat ein Prozent ihrer Dichte verlieren, um sechzehn Sonnenaufgänge am Tag, um Augen, die sich verändern, und um jenen dünnen blauen Streifen am Rand der Erde, der viele Menschen dort oben für immer verändert hat. Eine ruhige Reise durch einen Alltag, der von außen spektakulär aussieht und von innen erstaunlich menschlich ist.QuellenBarger, L. K., Flynn-Evans, E. E., Kubey, A., Walsh, L., Ronda, J. M., Wang, W., Wright, K. P., & Czeisler, C. A. (2014). Prevalence of sleep deficiency and use of hypnotic drugs in astronauts before, during, and after spaceflight. The Lancet Neurology, 13(9), 904–912.Lee, A. G., Mader, T. H., Gibson, C. R., Tarver, W., Rabiei, P., Riascos, R. F., Galdamez, L. A., & Brunstetter, T. (2020). Spaceflight associated neuro-ocular syndrome (SANS) and the neuro-ophthalmologic effects of microgravity. npj Microgravity, 6, 7.NASA. (2023). NASA achieves water recovery milestone on the International Space Station. National Aeronautics and Space Administration.NASA. (2025). Astronaut biography: Christopher L. Williams. National Aeronautics and Space Administration.Sibonga, J. D. (2013). Spaceflight-induced bone loss: Is there an osteoporosis risk? Current Osteoporosis Reports, 11(2), 92–98.White, F. (2014). The overview effect: Space exploration and human evolution (3rd ed.). American Institute of Aeronautics and Astronautics.Zwart, S. R., & Smith, S. M. (2022). Nutrition and human physiology in spaceflight. Annual Review of Nutrition, 42, 141–166.

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  13. Was war vor dem Urknall? – Zyklische und konkurrierende Modelle

    21 minTemporada 7 · Episodio 2

    Was war vor dem Urknall? Diese Frage steht am äußersten Rand der modernen Physik und berührt zugleich unser tiefstes Nachdenken über Anfang und Zeit. In dieser Folge reisen wir dreizehn Komma acht Milliarden …

    Notas del episodio

    Was war vor dem Urknall? Diese Frage steht am äußersten Rand der modernen Physik und berührt zugleich unser tiefstes Nachdenken über Anfang und Zeit. In dieser Folge reisen wir dreizehn Komma acht Milliarden Jahre zurück bis an jene Grenze, an der Raum und Zeit selbst ihre Bedeutung verlieren. Warum der Urknall keine Explosion war, weshalb die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik ausgerechnet am Anfang des Universums nicht zusammenpassen, und was eine Singularität eigentlich verbirgt, klärt der Einstieg. Danach entfalten sich die großen konkurrierenden Modelle in Ruhe: das zyklische Universum, das ekpyrotische Modell kollidierender Branen, Roger Penroses konforme zyklische Kosmologie, die ewige Inflation mit ihrem Multiversum und der sanfte Anfang ohne Grenze von Hawking und Hartle. Am Ende geht es um die ehrliche Frage, wie sich solche Ideen je prüfen lassen und welche Hoffnung in Gravitationswellen und der kosmischen Hintergrundstrahlung liegt. Eine ruhige Reise an den Beginn der Zeit, zum Entspannen und Staunen.QuellenGuth, A. H. (1997). The inflationary universe: The quest for a new theory of cosmic origins. Addison-Wesley.Hawking, S. W., & Hartle, J. B. (1983). Wave function of the universe. Physical Review D, 28(12), 2960–2975.Penrose, R. (2010). Cycles of time: An extraordinary new view of the universe. Bodley Head.Steinhardt, P. J., & Turok, N. (2007). Endless universe: Beyond the Big Bang. Doubleday.

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  14. Schwarzkörperstrahlung – Wie Sterne ihre Farbe verraten

    22 minTemporada 7 · Episodio 1

    Warum leuchten manche Sterne bläulich, andere golden und wieder andere in tiefem Rot? Diese Folge nimmt dich mit auf eine ruhige Reise zu jenem Gesetz, das die Farben der Sterne verrät: der …

    Notas del episodio

    Warum leuchten manche Sterne bläulich, andere golden und wieder andere in tiefem Rot? Diese Folge nimmt dich mit auf eine ruhige Reise zu jenem Gesetz, das die Farben der Sterne verrät: der Schwarzkörperstrahlung. Wir folgen dem Licht von der glühenden Kohle im Schmiedefeuer bis zu den fernsten Sonnen und lernen, wie die Farbe eines Sterns seine Temperatur offenbart, wie das Wiensche Verschiebungsgesetz und das Stefan-Boltzmann-Gesetz zusammenwirken und wie sich aus einem einzigen Lichtstrahl die Temperatur, die Größe und sogar die Lebensdauer eines Sterns ablesen lässt. Wir begegnen den blauen Riesen und den geduldigen roten Zwergen, verstehen, warum die Sonne nicht grün erscheint, obwohl ihr Strahlungsmaximum im Grünen liegt, und verfolgen, wie Max Plancks kühne Idee der Energiepakete die gesamte Quantenphysik einläutete. Am Ende reicht dieselbe stille Gesetzmäßigkeit bis zum ältesten Licht des Universums, der kosmischen Hintergrundstrahlung. Eine Einladung, den Sternenhimmel mit neuen Augen zu sehen und ihre leise Sprache der Farben zu verstehen.QuellenKarttunen, H., Kröger, P., Oja, H., Poutanen, M., & Donner, K. J. (Hrsg.). (2017). Fundamental astronomy (6. Aufl.). Springer.Unsöld, A., & Baschek, B. (2013). Der neue Kosmos: Einführung in die Astronomie und Astrophysik (7. Aufl.). Springer.Planck, M. (1901). Über das Gesetz der Energieverteilung im Normalspectrum. Annalen der Physik, 309(3), 553–563.Weigert, A., Wendker, H. J., & Wisotzki, L. (2009). Astronomie und Astrophysik: Ein Grundkurs (5. Aufl.). Wiley-VCH.

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  15. Weiße Löcher – die theoretische Kehrseite Schwarzer Löcher

    21 minTemporada 6 · Episodio 20

    Was wäre, wenn ein Schwarzes Loch, statt alles zu verschlingen, eines Tages alles wieder freigibt? Diese Folge führt in die seltsame Welt der weißen Löcher, jener zeitlich gespiegelten Zwillinge Schwarzer …

    Notas del episodio

    Was wäre, wenn ein Schwarzes Loch, statt alles zu verschlingen, eines Tages alles wieder freigibt? Diese Folge führt in die seltsame Welt der weißen Löcher, jener zeitlich gespiegelten Zwillinge Schwarzer Löcher, die direkt aus Einsteins Feldgleichungen hervorgehen. Wir folgen der Spur von Karl Schwarzschild über Einstein und Nathan Rosen bis zu den Kruskal-Szekeres-Diagrammen, die zeigen, wie ein weißes Loch als vierter, verborgener Bereich derselben Raumzeit existiert. Es geht um Roger Penroses kosmische Zensur, um die Instabilität klassischer weißer Löcher und um die moderne Antwort der Quantengravitation, Carlo Rovellis Idee des Planck-Sterns, bei dem ein Schwarzes Loch durch einen quantenmechanischen Rückprall zum weißen Loch wird. Wir werfen einen Blick auf mögliche Verbindungen zu Dunkler Materie und schnellen Radioblitzen, auf eine aktuelle Studie zur Singularitätsauflösung von Steffen Gielen und Lucía Menéndez-Pidal sowie auf Roger Penroses zyklische Kosmologie. Dabei wird klar, warum bis heute kein einziges weißes Loch am Himmel beobachtet wurde und woran diese Suche bislang scheitert. Eine Reise an die Grenze dessen, was Physik über Anfang und Ende aussagen kann, ruhig erzählt, wissenschaftlich fundiert und mit einem leisen Blick auf die Verletzlichkeit unseres eigenen Planeten.QuellenGielen, S., & Menéndez-Pidal, L. (2025). Black hole singularity resolution in unimodular gravity from unitarity. Physical Review Letters, 134(10), Artikel 101501. https://doi.org/10.1103/PhysRevLett.134.101501Haggard, H. M., & Rovelli, C. (2015). Black hole fireworks: Quantum-gravity effects outside the horizon spark black to white hole tunneling. Physical Review D, 92(10), Artikel 104020. https://doi.org/10.1103/PhysRevD.92.104020Spektrum Akademischer Verlag. (o. J.). Weiße Löcher. In Lexikon der Astronomie. Spektrum.de. https://www.spektrum.de/lexikon/astronomie/weisse-loecher/524science.ORF.at. (2025, 12. März). Zeitumkehr: Wie Weiße Löcher entstehen. https://science.orf.at/stories/3225056/

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    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch die Natur⁠⁠⁠⁠

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  16. Zukunft der Menschheit im Kosmos – Von der Erde zu den Sternen

    21 minTemporada 6 · Episodio 16

    Was wird aus uns, wenn wir wirklich weiterdenken, von dieser einen blauen Kugel hinaus zu den Sternen? Diese Folge nimmt dich mit auf eine ruhige Reise durch die möglichen Zukünfte der Menschheit im Weltall …

    Notas del episodio

    Was wird aus uns, wenn wir wirklich weiterdenken, von dieser einen blauen Kugel hinaus zu den Sternen? Diese Folge nimmt dich mit auf eine ruhige Reise durch die möglichen Zukünfte der Menschheit im Weltall. Von den Entfernungen zwischen Mond, Mars und den fernen Nachbarsternen über die eisigen Ozeanwelten von Europa und Enceladus bis zu den kühnen Ideen von Sonnensegeln und Generationenschiffen. Wir sprechen darüber, wie fremd das All unserem Körper ist, warum die Erde noch immer der freundlichste Ort im bekannten Universum bleibt und was es bedeuten würde, allein zu sein oder eben nicht. Am Ende führt uns der Blick in die Weiten des Kosmos wieder zurück nach Hause, zu der Verantwortung für unseren Planeten und zu dem stillen Gedanken, dass wir selbst aus Sternenstaub bestehen. Lehn dich zurück, atme ruhig und lass dich in einen tiefen, geborgenen Schlaf tragen.QuellenImpey, C. (2015). Beyond: Our future in space. W. W. Norton & Company.Kraus, S., & Kaltenegger, L. (2021). Habitability of planets and moons in the Solar System and beyond. Annual Review of Astronomy and Astrophysics, 59(1), 217–261. https://doi.org/10.1146/annurev-astro-112420-023100National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine. (2018). Space radiation and astronaut health: Managing and communicating cancer risks. The National Academies Press.Rummel, J. D., & Conley, C. A. (2017). Four fallacies and an oversight: Searching for biological contamination beyond Earth. Astrobiology, 17(10), 971–983. https://doi.org/10.1089/ast.2016.1617Zur Quellenqualität: Drei der vier Quellen sind begutachtete Fachartikel beziehungsweise ein Bericht der US-amerikanischen Wissenschaftsakademien; das Werk von Impey ist eine wissenschaftlich fundierte Monografie eines Astronomen und dient der erzählerischen Einordnung.

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  17. Gammablitze – die gewaltigsten Explosionen seit dem Urknall

    21 minTemporada 6 · Episodio 19

    Was, wenn ein einziger Lichtblitz für wenige Sekunden heller strahlt als alle Sterne des sichtbaren Universums zusammen? Diese Folge nimmt dich mit zu den Gammablitzen, den energiereichsten Ereignissen des …

    Notas del episodio

    Was, wenn ein einziger Lichtblitz für wenige Sekunden heller strahlt als alle Sterne des sichtbaren Universums zusammen? Diese Folge nimmt dich mit zu den Gammablitzen, den energiereichsten Ereignissen des Kosmos. Wir folgen ihrer Entdeckung durch die wachenden Vela-Satelliten, dem jahrzehntelangen Streit über ihre wahre Entfernung und der Auflösung des Rätsels durch das Nachglühen ferner Galaxien. Du erfährst, wie lange Blitze beim Zusammenbruch massereicher Sterne zu Schwarzen Löchern entstehen, wie kurze Blitze aus der Verschmelzung von Neutronensternen hervorgehen und warum das große Ereignis von zweitausendsiebzehn eine neue Ära der Mehrbotenastronomie einläutete. Ruhig erzählt, wissenschaftlich fundiert und getragen von dem stillen Staunen darüber, dass das Gold in unseren Händen aus den größten Katastrophen des Weltalls stammt und wie kostbar unser kleiner, lebendiger Planet in einem Kosmos voller ferner Feuer ist.QuellenGehrels, N., Ramirez-Ruiz, E., & Fox, D. B. (2009). Gamma-ray bursts in the Swift era. Annual Review of Astronomy and Astrophysics, 47, 567–617. https://doi.org/10.1146/annurev.astro.46.060407.145147Abbott, B. P., et al. (2017). Multi-messenger observations of a binary neutron star merger. The Astrophysical Journal Letters, 848(2), L12. https://doi.org/10.3847/2041-8213/aa91c9Woosley, S. E., & Bloom, J. S. (2006). The supernova–gamma-ray burst connection. Annual Review of Astronomy and Astrophysics, 44, 507–556. https://doi.org/10.1146/annurev.astro.43.072103.150558Kouveliotou, C., Meegan, C. A., Fishman, G. J., Bhat, N. P., Briggs, M. S., Koshut, T. M., Paciesas, W. S., & Pendleton, G. N. (1993). Identification of two classes of gamma-ray bursts. The Astrophysical Journal, 413, L101–L104. https://doi.org/10.1086/186969

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  18. Die schnellsten Sterne – Hypervelocity Stars auf der Flucht

    20 minTemporada 6 · Episodio 18

    Manche Sterne verlassen unsere Milchstraße für immer. Mit Geschwindigkeiten von mehreren Hundert bis über tausend Kilometern pro Sekunde durchbrechen sie die Fluchtgeschwindigkeit der Galaxie und treten eine …

    Notas del episodio

    Manche Sterne verlassen unsere Milchstraße für immer. Mit Geschwindigkeiten von mehreren Hundert bis über tausend Kilometern pro Sekunde durchbrechen sie die Fluchtgeschwindigkeit der Galaxie und treten eine Reise an, von der es keine Rückkehr gibt. In dieser Folge nehmen wir dich mit zu den Hypergeschwindigkeitssternen, den schnellsten Sternen, die wir kennen. Wir erkunden, wie das supermassereiche Schwarze Loch im galaktischen Zentrum ganze Sonnen wie aus einer kosmischen Schleuder fortschleudert, wie zerbrechende Doppelsterne und Supernova-Explosionen weitere Ausreißer erzeugen und wie die Raumsonde Gaia diese fliehenden Sterne in einer Milliarde vermessener Objekte aufspürt. Du erfährst, warum diese Sterne uns helfen, die unsichtbare Dunkle Materie zu vermessen, und was sie uns über das Herz unserer Galaxie verraten. Eine ruhige Reise durch die Weiten des Alls, die dich sanft in den Schlaf begleitet und zugleich daran erinnert, wie kostbar unsere eigene, geborgene Heimat im All ist.QuellenBrown, W. R. (2015). Hypervelocity stars. Annual Review of Astronomy and Astrophysics, 53, 15–49. https://doi.org/10.1146/annurev-astro-082214-122230Hills, J. G. (1988). Hyper-velocity and tidal stars from binaries disrupted by a massive Galactic black hole. Nature, 331(6158), 687–689. https://doi.org/10.1038/331687a0Gaia Collaboration, Brown, A. G. A., Vallenari, A., Prusti, T., & de Bruijne, J. H. J. (2021). Gaia Early Data Release 3: Summary of the contents and survey properties. Astronomy & Astrophysics, 649, A1. https://doi.org/10.1051/0004-6361/202039657Boubert, D., Guillochon, J., Hawkins, K., Ginsburg, I., Evans, N. W., & Strader, J. (2018). Revisiting hypervelocity stars after Gaia DR2. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, 479(2), 2789–2795. https://doi.org/10.1093/mnras/sty1601Quellenqualität: Brown (2015) ist eine peer-reviewte Übersichtsarbeit in einem der angesehensten Fachjournale des Feldes. Hills (1988) ist die grundlegende theoretische Originalarbeit. Die Gaia-Publikation ist die offizielle Datenveröffentlichung der ESA-Mission. Boubert et al. (2018) ist eine methodisch solide Neubewertung auf Basis aktueller Gaia-Daten.

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    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  19. Leben im All - Der menschliche Körper im Weltraum

    20 minTemporada 6 · Episodio 17

    Schwerelos schweben, das klingt traumhaft. Doch für den Körper ist das Leben im All eine der größten Herausforderungen überhaupt. In dieser Folge, einer Gemeinschaftsproduktion von „Wissensreise durch Medizin …

    Notas del episodio

    Schwerelos schweben, das klingt traumhaft. Doch für den Körper ist das Leben im All eine der größten Herausforderungen überhaupt. In dieser Folge, einer Gemeinschaftsproduktion von „Wissensreise durch Medizin und Körper" und „Schlafreise durch das Universum", verfolgen wir, was mit einem Menschen geschieht, der Monate auf der Raumstation verbringt. Wir sehen, wie die Flüssigkeiten nach oben strömen und das Gesicht anschwellen lassen, wie Knochen und Muskeln ohne die Last der Schwerkraft erstaunlich schnell schwinden, wie das Gleichgewichtsorgan durcheinandergerät und selbst die Augen sich verändern. Wir sprechen über die unsichtbare Gefahr der kosmischen Strahlung, über gestörten Schlaf bei sechzehn Sonnenaufgängen am Tag und über das mühsame Zurückfinden zur Schwerkraft nach der Landung. Am Ende steht eine leise Erkenntnis: Wie vollkommen unser Körper an genau diesen einen Planeten angepasst ist und wie kostbar eine Welt ist, die uns trägt, schützt und atmen lässt. Eine Reise hinaus ins All, die uns nach Hause führt.QuellenDemontis, G. C., Germani, M. M., Caiani, E. G., Barravecchia, I., Passino, C., & Angeloni, D. (2017). Human pathophysiological adaptations to the space environment. Frontiers in Physiology, 8, 547. https://doi.org/10.3389/fphys.2017.00547Garrett-Bakelman, F. E., Darshi, M., Green, S. J., Gur, R. C., Lin, L., Macias, B. R., … Turek, F. W. (2019). The NASA Twins Study: A multidimensional analysis of a year-long human spaceflight. Science, 364(6436), eaau8650. https://doi.org/10.1126/science.aau8650Vico, L., & Hargens, A. R. (2018). Skeletal changes during and after spaceflight. Nature Reviews Rheumatology, 14(4), 229–245. https://doi.org/10.1038/nrrheum.2018.37

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch die Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch Mythen und Legenden⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  20. Titan – der Mond mit Methanseen

    22 minTemporada 6 · Episodio 15

    Eineinhalb Milliarden Kilometer von der Erde entfernt kreist ein Mond um den Saturn, der größer ist als der Planet Merkur und die dichteste Atmosphäre aller Monde im Sonnensystem trägt. Unter einem …

    Notas del episodio

    Eineinhalb Milliarden Kilometer von der Erde entfernt kreist ein Mond um den Saturn, der größer ist als der Planet Merkur und die dichteste Atmosphäre aller Monde im Sonnensystem trägt. Unter einem bernsteinfarbenen Dunstschleier verbirgt Titan eine Landschaft, die uns seltsam vertraut vorkommt: Flusstäler, Dünenfelder, Seen und Meere. Nur besteht die Flüssigkeit dort nicht aus Wasser, sondern aus Methan und Ethan, denn bei minus einhundertneunzig Grad ist Wassereis das Grundgestein.Diese Folge nimmt dich mit an das Ufer von Ligeia Mare. Wir folgen der Entdeckungsgeschichte von Christiaan Huygens bis zur Sonde Cassini, erleben die weiteste je gelungene Landung eines Menschenwerks, vermessen Seetiefen mit Radarechos und fragen, warum das Methan in Titans Atmosphäre eigentlich längst verschwunden sein müsste. Wir schauen auf den verborgenen Wasserozean unter der Eiskruste, auf die organische Chemie in der Hochatmosphäre und auf die Mission Dragonfly, die in den dreißiger Jahren dort fliegen soll. Am Ende führt der Blick zurück zur Erde, deren Gleichgewicht ebenso schmal ist wie das des fernen Mondes.QuellenHayes, A. G. (2016). The lakes and seas of Titan. Annual Review of Earth and Planetary Sciences, 44, 57–83. https://doi.org/10.1146/annurev-earth-060115-012247Nixon, C. A., Lorenz, R. D., Achterberg, R. K., Buch, A., Coll, P., Clark, R. N., … Vuitton, V. (2018). Titan's cold case files: Outstanding questions after Cassini-Huygens. Planetary and Space Science, 155, 50–72. https://doi.org/10.1016/j.pss.2018.02.009Tomasko, M. G., Archinal, B., Becker, T., Bézard, B., Bushroe, M., Combes, M., … West, R. (2005). Rain, winds and haze during the Huygens probe's descent to Titan's surface. Nature, 438, 765–778. https://doi.org/10.1038/nature04126Iess, L., Jacobson, R. A., Ducci, M., Stevenson, D. J., Lunine, J. I., Armstrong, J. W., … Tortora, P. (2012). The tides of Titan. Science, 337(6093), 457–459. https://doi.org/10.1126/science.1219631

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch die Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch Mythen und Legenden⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠


  21. Neutrinos – Die flüchtigen Boten aus dem Herzen der Sterne

    20 minTemporada 6 · Episodio 14

    In jeder Sekunde durchqueren dich hundert Billionen Neutrinos, und du spürst nichts davon. Diese Folge nimmt dich mit auf eine ruhige Reise zu den scheuesten Teilchen des Universums. Wir folgen ihrer Spur von …

    Notas del episodio

    In jeder Sekunde durchqueren dich hundert Billionen Neutrinos, und du spürst nichts davon. Diese Folge nimmt dich mit auf eine ruhige Reise zu den scheuesten Teilchen des Universums. Wir folgen ihrer Spur von Wolfgang Paulis kühner Vermutung im Jahr neunzehnhundertdreißig über den ersten Nachweis an einem Kernreaktor bis zu den gewaltigen Beobachtungsstationen tief unter der Erde und im ewigen Eis der Antarktis. Du erfährst, warum Neutrinos fast ungehindert durch Materie gleiten, wie sie uns in Echtzeit ins brennende Herz der Sonne blicken lassen und weshalb ihre rätselhafte Verwandlung, die Neutrinooszillation, bewies, dass sie eine winzige Masse besitzen. Wir lauschen dem Neutrinoschwall einer fernen Supernova, spüren den Geoneutrinos aus dem Erdinneren nach und tauchen schließlich in das uralte kosmische Neutrinomeer ein, das seit fast vierzehn Milliarden Jahren durch den gesamten Raum strömt. Eine Einladung, loszulassen und über die stillen Boten zu staunen, die uns mit dem Anbeginn aller Dinge verbinden.QuellenClose, F. (2010). Neutrino. Oxford University Press.Kajita, T. (2016). Nobel Lecture: Discovery of atmospheric neutrino oscillations. Reviews of Modern Physics, 88(3), 030501. https://doi.org/10.1103/RevModPhys.88.030501Mertens, S. (2016). Direct neutrino mass experiments. Journal of Physics: Conference Series, 718(2), 022013. https://doi.org/10.1088/1742-6596/718/2/022013Spiering, C. (2012). Towards high-energy neutrino astronomy. The European Physical Journal H, 37(3), 515–565. https://doi.org/10.1140/epjh/e2012-30014-2

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch die Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch Mythen und Legenden⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  22. Sternenwiege Carina-Nebel – Geburtsstätte der Riesen

    21 minTemporada 6 · Episodio 13

    7500 Lichtjahre entfernt, tief am südlichen Himmel, liegt eine der gewaltigsten Sternentstehungsregionen unserer Milchstraße: der Carina-Nebel. Dreihundert Lichtjahre misst diese Wolke aus kaltem Gas und Staub …

    Notas del episodio

    7500 Lichtjahre entfernt, tief am südlichen Himmel, liegt eine der gewaltigsten Sternentstehungsregionen unserer Milchstraße: der Carina-Nebel. Dreihundert Lichtjahre misst diese Wolke aus kaltem Gas und Staub, und in ihrem Inneren werden Sterne geboren, die alles übertreffen, was wir in unserer kosmischen Nachbarschaft kennen. Mehr als siebzig Riesensterne der seltensten Spektralklasse leuchten hier, allen voran Eta Carinae, ein Doppelsternsystem, dessen Hauptstern etwa hundertzwanzig Sonnenmassen auf die Waage bringt und dessen Ausbruch im neunzehnten Jahrhundert ihn kurzzeitig zum zweithellsten Stern des Nachthimmels machte.Diese Folge erzählt von der Physik an der Grenze des Möglichen, von der Eddington-Grenze und der Frage, warum Sterne nicht beliebig groß werden können, von den Kosmischen Klippen, die das James-Webb-Weltraumteleskop sichtbar machte, und von jenem Paradox, dass junge Sterne die Wolke zerstören, aus der sie stammen, und dadurch neue Sterne entstehen lassen. Eine ruhige Reise zu dem Ort, an dem all das entsteht, woraus auch wir gemacht sind.

    QuellenSmith, N., & Brooks, K. J. (2008). The Carina Nebula: A laboratory for feedback and triggered star formation. In B. Reipurth (Hrsg.), Handbook of star forming regions, Volume II (S. 138–158). Astronomical Society of the Pacific. (Standardreferenz, peer-reviewed Fachbuchkapitel, sehr hohe Qualität)Damineli, A., Conti, P. S., & Lopes, D. F. (1997). Eta Carinae: A long period binary? New Astronomy, 2(2), 107–117. https://doi.org/10.1016/S1384-1076(97)00008-0 (peer-reviewed, grundlegende Arbeit zur Doppelsternnatur)Smith, N., Gehrz, R. D., Hinz, P. M., Hoffmann, W. F., Hora, J. L., Mamajek, E. E., & Meyer, M. R. (2003). Mass and kinetic energy of the Homunculus Nebula around Eta Carinae. The Astronomical Journal, 125(3), 1458–1466. https://doi.org/10.1086/346278 (peer-reviewed, Referenzarbeit zur Masse des Homunkulus)Pontoppidan, K. M., Barrientes, J., Blome, C., Braun, H., Brown, M., Carruthers, M., … Villard, R. (2022). The JWST early release observations. The Astrophysical Journal Letters, 936(1), L14. https://doi.org/10.3847/2041-8213/ac8a4e (peer-reviewed, Primärquelle zu den Kosmischen Klippen)

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch die Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch Mythen und Legenden⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  23. Das holografische Prinzip – ist Realität auf einer Fläche kodiert?

    19 minTemporada 6 · Episodio 12

    Was, wenn die gesamte dreidimensionale Wirklichkeit, die uns umgibt, in Wahrheit auf einer zweidimensionalen Fläche geschrieben stünde? In dieser Folge folgen wir einer der verblüffendsten Ideen der modernen …

    Notas del episodio

    Was, wenn die gesamte dreidimensionale Wirklichkeit, die uns umgibt, in Wahrheit auf einer zweidimensionalen Fläche geschrieben stünde? In dieser Folge folgen wir einer der verblüffendsten Ideen der modernen Physik von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Wir beginnen bei Jacob Bekenstein und Stephen Hawking, die entdeckten, dass die Information eines schwarzen Loches nicht in seinem Volumen, sondern auf seiner Oberfläche gespeichert liegt. Von dort führt der Weg zu Gerard 't Hooft und Leonard Susskind, die daraus ein allgemeines Prinzip formten, und schließlich zu Juan Maldacenas berühmter Entsprechung, die zeigt, wie eine Welt mit Schwerkraft und eine flache Welt ohne Schwerkraft ein und dasselbe sein können. Wir sprechen über das Informationsparadoxon, über die überraschenden Anwendungen holografischer Methoden und über die Idee, dass Raum selbst aus verwobener Information gewebt sein könnte. Eine ruhige Reise an den Rand des Denkbaren, die sanft in einen erholsamen Schlaf mündet. Lehne dich zurück, atme tief durch und lass dich von den großen Rätseln des Kosmos in eine tiefe, geborgene Ruhe tragen.

    QuellenBekenstein, J. D. (2003). Information in the holographic universe. Scientific American, 289(2), 58–65. https://doi.org/10.1038/scientificamerican0803-58Maldacena, J. (1998). The large N limit of superconformal field theories and supergravity. Advances in Theoretical and Mathematical Physics, 2(2), 231–252. https://doi.org/10.4310/ATMP.1998.v2.n2.a1Susskind, L. (1995). The world as a hologram. Journal of Mathematical Physics, 36(11), 6377–6396. https://doi.org/10.1063/1.531249't Hooft, G. (1993). Dimensional reduction in quantum gravity. In A. Ali, J. Ellis & S. Randjbar-Daemi (Hrsg.), Salamfestschrift: A collection of talks (S. 284–296). World Scientific.Hinweis zur Quellenqualität: Es handelt sich durchgehend um begutachtete Fachpublikationen beziehungsweise um einen fachlich fundierten Übersichtsartikel Bekensteins. Die Arbeiten von Maldacena, Susskind und 't Hooft gehören zu den meistzitierten Grundlagentexten des Feldes und gelten als hochgradig verlässlich.

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  24. Vagabundierende Planeten – Welten ohne Sonne

    20 minTemporada 6 · Episodio 11

    Manche Welten gehören keiner Sonne. Fernab jedes Sterns treiben sie durch die eisige Dunkelheit zwischen den Sternen, ohne Tag, ohne Nacht, ohne Licht. In dieser Folge reisen wir zu den vagabundierenden …

    Notas del episodio

    Manche Welten gehören keiner Sonne. Fernab jedes Sterns treiben sie durch die eisige Dunkelheit zwischen den Sternen, ohne Tag, ohne Nacht, ohne Licht. In dieser Folge reisen wir zu den vagabundierenden Planeten, jenen heimatlosen Wanderern, von denen es in unserer Milchstraße womöglich mehr gibt als Sterne. Wir erfahren, wie ein Planet aus seinem System geschleudert wird oder von Anfang an allein entsteht, wo die geheimnisvolle Grenze zu den Braunen Zwergen verläuft und wie Astronominnen und Astronomen mithilfe von Einsteins Gravitationslinsen selbst unsichtbare, lichtlose Welten aufspüren. Wir fragen uns, ob unter dem Eis eines einsamen Planeten ein verborgener Ozean und vielleicht sogar Leben möglich wäre, ganz ohne Sonne. Und am Ende führt uns die Reise zurück zu unserer eigenen, warmen und kostbaren Erde. Lass dich von der Stille des Universums tragen und gleite sanft in den Schlaf.

    QuellenBihain, N. (2024). Free-floating planets: Formation and detection. Astronomy & Astrophysics Review, 32(1), 1–48. https://doi.org/10.1007/s00159-024-00152-1Miret-Roig, N., Bouy, H., Raymond, S. N., Tamura, M., Bertin, E., Barrado, D., Olivares, J., Galli, P. A. B., Cuillandre, J.-C., Sarro, L. M., Berihuete, A., & Huélamo, N. (2022). A rich population of free-floating planets in the Upper Scorpius young stellar association. Nature Astronomy, 6, 89–97. https://doi.org/10.1038/s41550-021-01513-xPearson, S. G., & McCaughrean, M. J. (2023). Jupiter Mass Binary Objects in the Trapezium Cluster. arXiv. https://doi.org/10.48550/arXiv.2310.01231Stevenson, D. J. (1999). Life-sustaining planets in interstellar space? Nature, 400(6739), 32. https://doi.org/10.1038/21811

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠


  25. Vakuumzerfall – wie das Universum in einem Augenblick enden könnte

    20 minTemporada 6 · Episodio 10

    Was, wenn das Universum nicht in einem langsamen Verglühen endet, sondern in einem einzigen, unaufhaltsamen Augenblick? Diese Folge nimmt dich mit in die Physik des Vakuumzerfalls, jenes theoretischen …

    Notas del episodio

    Was, wenn das Universum nicht in einem langsamen Verglühen endet, sondern in einem einzigen, unaufhaltsamen Augenblick? Diese Folge nimmt dich mit in die Physik des Vakuumzerfalls, jenes theoretischen Szenarios, in dem das Higgs-Feld von seinem heutigen Zustand in einen tieferen, energieärmeren Zustand kippt und sich eine Blase veränderter Physik mit nahezu Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Du erfährst, warum das Vakuum in Wirklichkeit nie leer ist, wie der Casimir-Effekt das im Labor beweist, und warum die gemessenen Massen von Higgs-Boson und Top-Quark unser Universum an den Rand der Stabilität rücken. Zugleich zeigt die Folge, warum diese kosmische Möglichkeit keinen Grund zur Sorge gibt: Die berechnete Lebensdauer des Vakuums übersteigt das Alter des Universums um unvorstellbare Größenordnungen, und die kosmische Strahlung liefert seit Milliarden Jahren einen natürlichen Sicherheitsbeweis gegen Ängste rund um Teilchenbeschleuniger. Eine ruhige, wissenschaftlich fundierte Reise an die Grenzen dessen, was Stabilität im Kosmos eigentlich bedeutet.

    QuellenBezrukov, F., & Shaposhnikov, M. (2012). Why should we care about the top quark Yukawa coupling? Journal of Experimental and Theoretical Physics, 120(3), 335–343. (Fachpublikation, hohe Qualität, Grundlage der Stabilitätsberechnungen)Coleman, S., & De Luccia, F. (1980). Gravitational effects on and of vacuum decay. Physical Review D, 21(12), 3305–3315. (Grundlegende theoretische Originalarbeit, hohe Qualität)Casimir, H. B. G. (1948). On the attraction between two perfectly conducting plates. Proceedings of the Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, 51, 793–795. (Historische Originalarbeit, hohe Qualität)CERN. (2008). Review of the safety of LHC collisions (LHC Safety Assessment Group Report). CERN. (Institutionelle Quelle, hohe Qualität und direkte Relevanz für die Sicherheitsfrage)

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  26. Planetenwanderung – wie Welten ihre Bahnen wechseln

    20 minTemporada 6 · Episodio 9

    Planeten sind keine ortsfesten Punkte am Himmel, sondern Wanderer im wörtlichen Sinn. In dieser Schlafreise begeben wir uns langsam und ruhig in die Frühzeit unseres Sonnensystems und der weiten Welt der …

    Notas del episodio

    Planeten sind keine ortsfesten Punkte am Himmel, sondern Wanderer im wörtlichen Sinn. In dieser Schlafreise begeben wir uns langsam und ruhig in die Frühzeit unseres Sonnensystems und der weiten Welt der fremden Sterne. Wir verfolgen Jupiter auf seiner langen Reise nach innen bis fast zur Marsbahn und wieder zurück, jenes große Wendemanöver, das unter dem Namen Grand Tack bekannt geworden ist und das erklärt, warum Mars so klein blieb. Wir lauschen, wie Uranus und Neptun nach dem Nizza-Modell weit nach außen drifteten, vielleicht sogar ihre Plätze tauschten, und wie dabei eine ganze Welle eisiger Kleinkörper auf die inneren Welten herabprasselte. Wir reisen weiter zu den heißen Jupitern fremder Sonnen, jenen rätselhaften Gasriesen, die ihre Sterne in wenigen Tagen umkreisen und nur durch dramatische Wanderung dorthin gelangt sein können. Und wir staunen über das System TRAPPIST eins, in dem sieben erdgroße Welten in feinen Resonanzen schwingen wie eingefrorenes Echo einer gemeinsamen Reise. Am Ende kehrt der Blick zurück zu unserer eigenen Erde, deren ruhige Bahn ein Geschenk dieser langen, längst beendeten Wanderschaft ist. Eine ruhige Reise durch die Schwerkraft, die Zeit und die langsame Bewegung der Welten, die dich sanft in den Schlaf gleiten lässt.

    QuellenWalsh, K. J., Morbidelli, A., Raymond, S. N., O'Brien, D. P., & Mandell, A. M. (2011). A low mass for Mars from Jupiter's early gas-driven migration. Nature, 475(7355), 206–209.Tsiganis, K., Gomes, R., Morbidelli, A., & Levison, H. F. (2005). Origin of the orbital architecture of the giant planets of the Solar System. Nature, 435(7041), 459–461.Mayor, M., & Queloz, D. (1995). A Jupiter-mass companion to a solar-type star. Nature, 378(6555), 355–359.Gillon, M., Triaud, A. H. M. J., Demory, B.-O., Jehin, E., Agol, E., Deck, K. M., … Queloz, D. (2017). Seven temperate terrestrial planets around the nearby ultracool dwarf star TRAPPIST-1. Nature, 542(7642), 456–460.

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  27. Der größte Stern – UY Scuti und die Grenzen des Volumens

    20 minTemporada 6 · Episodio 8

    Begib dich auf eine ruhige Reise zu UY Scuti, einem roten Hyperriesen im Sternbild des Schildes und über viele Jahre Anwärter auf den Titel des größten bekannten Sterns. Mit einem Radius von etwa …

    Notas del episodio

    Begib dich auf eine ruhige Reise zu UY Scuti, einem roten Hyperriesen im Sternbild des Schildes und über viele Jahre Anwärter auf den Titel des größten bekannten Sterns. Mit einem Radius von etwa eintausendsiebenhundert Sonnenradien würde dieser Stern, an die Stelle unserer Sonne gesetzt, die inneren Planeten bis hin zum Jupiter verschlucken. In dieser Folge erfährst du, warum ein so gewaltiger Stern zugleich von erstaunlich geringer Dichte ist, wie Astronominnen und Astronomen die Größe ferner Sterne überhaupt bestimmen und warum diese Messungen, gerade seit den Daten des Satelliten Gaia, mit Unsicherheiten behaftet bleiben. Du lernst die Eddington-Grenze kennen, jene physikalische Schranke, die dem Wachstum von Sternen Grenzen setzt, und begleitest UY Scuti bis an die Schwelle seines dramatischen Endes als Supernova. Eine Reise über kosmische Größenordnungen, die zugleich daran erinnert, wie kostbar und einzigartig unser eigener kleiner blauer Planet im Weltall ist. Lehn dich zurück, lass los und gleite sanft in den Schlaf.

    Quellende Beck, E., Decin, L., de Koter, A., Justtanont, K., Verhoelst, T., Kemper, F., & Menten, K. M. (2010). Probing the mass-loss history of AGB and red supergiant stars from CO rotational line profiles. Astronomy & Astrophysics, 523, A18. https://doi.org/10.1051/0004-6361/200913771 — Peer-reviewte Fachpublikation, hohe wissenschaftliche Qualität.Davies, B., & Beasor, E. R. (2020). The luminosities of cool supergiants in the Magellanic Clouds, and the Humphreys-Davidson limit revisited. Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, 493(1), 468–476. https://doi.org/10.1093/mnras/staa174 — Peer-reviewte Fachpublikation zu Obergrenzen der Leuchtkraft.Wittkowski, M., Hauschildt, P. H., Arroyo-Torres, B., & Marcaide, J. M. (2012). Fundamental properties and atmospheric structure of the red supergiant VY CMa. Astronomy & Astrophysics, 540, L12. https://doi.org/10.1051/0004-6361/201219126 — Peer-reviewt, methodisch einschlägig zur Vermessung roter Überriesen.Eddington, A. S. (1926). The internal constitution of the stars. Cambridge University Press. — Klassisches Standardwerk, historische und theoretische Grundlage der Eddington-Grenze.

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

  28. Der große Attraktor - Wohin unsere Galaxie mit Millionen Stundenkilometern gezogen wird

    20 minTemporada 6 · Episodio 7

    Während du ruhig liegst, rast deine Galaxie mit etwa sechshunderttausend Kilometern in der Stunde durch das All, gezogen von einer unsichtbaren Region, die hinter dem dichten Schleier unserer eigenen …

    Notas del episodio

    Während du ruhig liegst, rast deine Galaxie mit etwa sechshunderttausend Kilometern in der Stunde durch das All, gezogen von einer unsichtbaren Region, die hinter dem dichten Schleier unserer eigenen Milchstraße verborgen liegt. Diese Schlafreise nimmt dich mit auf eine Spurensuche nach dem Großen Attraktor, jenem rätselhaften Schwerkraftzentrum, das Astronominnen und Astronomen seit den achtziger Jahren beschäftigt. Wir folgen der Bewegung unserer Lokalen Gruppe, lauschen dem Echo des Urknalls in der kosmischen Hintergrundstrahlung und entdecken Laniakea, jenes gewaltige Stromsystem aus hunderttausend Galaxienmassen, dem auch unsere Milchstraße angehört. Wir tauchen ein in die unsichtbare Welt der dunklen Materie, in das kosmische Netz aus Filamenten und Leeren und in die geduldige Kraft der Schwerkraft, die über dreizehn Milliarden Jahre die größten Strukturen des Kosmos geformt hat. Eine ruhige Reise zu einem Ziel, das wir niemals erreichen werden, und zugleich eine Erinnerung daran, wie selten und kostbar unser kleiner blauer Planet in dieser unermesslichen Weite ist. Lehn dich zurück, atme tief und lass dich sanft in den Schlaf tragen.

    QuellenDressler, A. (1987). Voyage to the Great Attractor: Exploring intergalactic space. Alfred A. Knopf.Lynden-Bell, D., Faber, S. M., Burstein, D., Davies, R. L., Dressler, A., Terlevich, R. J., & Wegner, G. (1988). Spectroscopy and photometry of elliptical galaxies. V. Galaxy streaming toward the new supergalactic center. The Astrophysical Journal, 326, 19–49. https://doi.org/10.1086/166066Tully, R. B., Courtois, H., Hoffman, Y., & Pomarède, D. (2014). The Laniakea supercluster of galaxies. Nature, 513(7516), 71–73. https://doi.org/10.1038/nature13674Kraan-Korteweg, R. C., & Lahav, O. (2000). The Universe behind the Milky Way. The Astronomy and Astrophysics Review, 10(3), 211–261. https://doi.org/10.1007/s001590000011

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

  29. Enceladus - Geysire des Lebens am eisigen Saturnmond

    25 minTemporada 1 · Episodio 8

    Enceladus: 🪐 Begib dich auf eine friedvolle Reise zum faszinierendsten Mond des Saturns - einem eisigen Himmelskörper, der unter seiner gefrorenen Oberfläche einen ganzen Ozean verbirgt.Entspanne dich und …

    Notas del episodio

    Enceladus:

    🪐 Begib dich auf eine friedvolle Reise zum faszinierendsten Mond des Saturns - einem eisigen Himmelskörper, der unter seiner gefrorenen Oberfläche einen ganzen Ozean verbirgt.

    Entspanne dich und schwebe sanft zu Enceladus, nur fünfhundertvierzehn Kilometer im Durchmesser, aber mit Geheimnissen größer als seine bescheidenen Dimensionen. Entdecke die spektakulären Wassereisgeysire, die hunderte Kilometer hoch ins All schießen und möglicherweise Hinweise auf außerirdisches Leben mit sich tragen.

    🔬 Wissenschaftliche Highlights:

    • Der verborgene Salzwasserozean unter zwanzig Kilometern Eis
    • Die berühmten "Tigerstreifen" und ihre kryovulkanischen Fontänen
    • Organische Moleküle und Wasserstoff in den Geysiren
    • Gezeitenreibung als Energiequelle für geologische Aktivität
    • Hydrothermale Schlote am Ozeangrund - Oasen des Lebens?
    • Cassini-Entdeckungen, die unser Weltbild veränderten

    ❄️ Eine Welt voller Wunder: Erlebe die kristallweiße Oberfläche, die das Sonnenlicht wie ein kosmischer Spiegel reflektiert. Tauche gedanklich durch die Eiskruste in einen Ozean, der mehr Wasser enthält als alle irdischen Meere zusammen. Spüre die Wärme hydrothermaler Quellen in ewiger Finsternis - mögliche Brutstätten des Lebens.

    🛌 Perfekt zum Einschlafen: Beruhigende Beschreibungen eisiger Landschaften, meditative Erkundung des verborgenen Ozeans und die friedvolle Stille einer fernen Welt, die dich sanft in kosmische Träume wiegt.

    ⭐ Warum diese Episode besonders ist: Enceladus gilt als einer der vielversprechendsten Kandidaten für außerirdisches Leben in unserem Sonnensystem. Seine Entdeckung revolutionierte unser Verständnis habitabler Welten - Leben braucht nicht Sonnenlicht, sondern nur Wasser, Energie und organische Moleküle.

    🎧 Ideal für: Astronomie-Fans, Astrobiologie-Interessierte, Menschen mit Schlafproblemen, alle die von eisigen Ozeanwelten träumen möchten

    #Enceladus #Saturn #Saturnmond #Geysire #Astrobiologie #außerirdischesLeben #Cassini #NASA #Ozeanmond #Kryovulkanismus #hydrothermaleQuellen #Weltraum #SchlafPodcast #Astronomie

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

  30. Trappist-1 – Sieben Welten um einen kühlen Stern

    19 minTemporada 6 · Episodio 6

    Vierzig Lichtjahre von uns entfernt umkreisen sieben erdgroße Gesteinsplaneten einen winzigen, kühlen roten Stern: das System Trappist eins, eines der faszinierendsten Ziele bei der Suche nach möglicherweise …

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    Vierzig Lichtjahre von uns entfernt umkreisen sieben erdgroße Gesteinsplaneten einen winzigen, kühlen roten Stern: das System Trappist eins, eines der faszinierendsten Ziele bei der Suche nach möglicherweise bewohnbaren Welten. In dieser Folge reisen wir zu diesem außergewöhnlich kompakten Planetensystem, dessen Welten ihren Stern in nur wenigen Tagen umrunden und sich in einer fein abgestimmten Bahnresonanz wie in einer himmlischen Harmonie bewegen. Wir verstehen, warum der kühle Zwergstern so anders ist als unsere Sonne, wieso gleich drei Planeten in der habitablen Zone liegen und welche besonderen Herausforderungen das Leben um einen Roten Zwerg stellt, von gebundener Rotation bis zu heftigen Strahlungsausbrüchen. Wir verfolgen die Entdeckung durch das belgische Forschungsteam um Michaël Gillon und werfen einen Blick darauf, wie das James-Webb-Weltraumteleskop heute nach Atmosphären auf diesen fernen Welten sucht. Eine ruhige Reise zu sieben fernen Schwestern, die uns lehren, wie kostbar unsere eigene Erde ist. Lehne dich zurück, lass los und träume von den weiten Räumen zwischen den Sternen.

    Quellen

    Gillon, M., Triaud, A. H. M. J., Demory, B.-O., Jehin, E., Agol, E., Deck, K. M., … Queloz, D. (2017). Seven temperate terrestrial planets around the nearby ultracool dwarf star TRAPPIST-1. Nature, 542(7642), 456–460. https://doi.org/10.1038/nature21360 (sehr hohe Qualität, begutachteter Fachartikel)

    Agol, E., Dorn, C., Grimm, S. L., Turbet, M., Ducrot, E., Delrez, L., … Van Grootel, V. (2021). Refining the transit-timing and photometric analysis of TRAPPIST-1: Masses, radii, densities, dynamics, and ephemerides. The Planetary Science Journal, 2(1), 1. https://doi.org/10.3847/PSJ/abd022 (sehr hohe Qualität, begutachteter Fachartikel)

    Greene, T. P., Bell, T. J., Ducrot, E., Dyrek, A., Lagage, P.-O., & Fortney, J. J. (2023). Thermal emission from the Earth-sized exoplanet TRAPPIST-1 b using JWST. Nature, 618(7963), 39–42. https://doi.org/10.1038/s41586-023-05951-7 (sehr hohe Qualität, begutachteter Fachartikel)

    NASA Jet Propulsion Laboratory. (2024). TRAPPIST-1 system overview. NASA Exoplanet Exploration. https://exoplanets.nasa.gov (mittlere Qualität, institutionelle Wissensplattform)

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