Amerika, wir müssen reden!
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Amerika, wir müssen reden!

NouveauBröckelt Trumps Macht?19 octobre 2026 · 48 min
Épisodes
89
Parution
hebdomadaire
Dernier épisode
19 Oct 2026

À propos du podcast

Was passiert da gerade im Weißen Haus – und was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon haben Familie auf beiden Seiten des Atlantiks. Sie reden jede Woche Klartext über die US-Politik und die Regierung von Donald Trump und über ein Land, das sich gerade selbst oft nicht versteht. „Amerika, wir müssen reden!" – jede Woche neu, jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!

Épisodes 89

  1. Bröckelt Trumps Macht?

    48 min

    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon sprechen darüber, was bei den Midterms auf dem Spiel steht und wie die Stimmung im Land ist. Zu Gast ist ARD-Korrespondentin Gudrun Engel.Am 3. November sind Zwischenwahlen …

    Notes de l’épisode
    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon sprechen darüber, was bei den Midterms auf dem Spiel steht und wie die Stimmung im Land ist. Zu Gast ist ARD-Korrespondentin Gudrun Engel.

    Am 3. November sind Zwischenwahlen in den USA. Trump steht selbst nicht zur Wahl, aber es geht um seine Mehrheit im Kongress. Aktuell kontrollieren die Republikaner beide Kammern. Verlieren sie eine, können die Demokraten Trumps Vorhaben bremsen und Gesetze blockieren. Um bei den Wahlen Verluste für die Republikaner zu verhindern, zieht Trump alle Register: Von Neuzuschnitten von Wahlkreisen (Gerrymandering) über Gesetzesänderungen bis zum Diesel-Deal mit Russland.

    Doch ob die Republikaner so die Midterms gewinnen? Daran zweifelt Gudrun: "Ich glaube, er hat den Zenit überschritten und er überschätzt sich da gerade." Hinzu kommt: Bei den Midterms ist die Wahlbeteiligung meist niedriger als bei den Präsidentschafts-Wahlen. Es gewinnt meist die Partei, die die meisten Wähler motiviert. 46 Prozent der demokratisch registrierten Wähler sagen, sie wollen auf jeden Fall zur Wahl gehen. Bei den Republikanern sind es nur 31 Prozent.

    Die Zeiten, in denen Trump als Heilsbringer für die Republikaner stand, sind lange vorbei "Trump ist so ein bisschen wie so ein alternder Entertainer. Das hat sehr lange sehr gut geklappt, aber wie das halt so ist in dem Business: Man muss immer noch einen drauflegen."

    Wie blickt das Land selbst auf diese Wahl? Das hat Gudrun für ihre Doku "Bröckelt Trumps Macht?" herausgefunden. Sie ist tausende Kilometer durch die USA gereist: nach Minneapolis, Idaho, Florida und Memphis. Gudruns Eindruck: Trump hat den Bogen an mehreren Stellen überspannt. Und die Amerikaner sind weniger gespalten, als wir seit Jahren sagen.

    Der NDR Info Podcast "Amerika, wir müssen reden!" erscheint wöchentlich: Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon ordnen die wichtigsten Entwicklungen der US-Politik ein – jetzt unseren Podcast abonnieren, um keine Folge zu verpassen!

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]!

    Was zu den Midterms wichtig ist - FAQ auf tagesschau.de
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/faq-midterms-100.html

    Podcast-Tipp: Tech Bro Topia - Von Alltags-KI über die "Superintelligenz" bis zur möglichen Auslöschung der Menschheit: Welches Denken steckt hinter Hype, Alarm und Weltuntergangsszenarien?
    https://www.ardsounds.de/sendung/tech-bro-topia/urn:ard:show:53067811e0b4f1e1/

    TV-Doku-Tipp: Ab dem 25.10. abrufbar in der ARD-Mediathek - "Midterms: Bröckelt Trumps Macht?"
    https://1.ard.de/Midterms_BroeckeltTrumpsMacht?p=awmr

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!":
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

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  2. Wieder kein Friedensnobelpreis für Trump

    38 min

    Jiffer ist fassungslos darüber, dass Präsident Donald Trump nun Diesel aus Russland importieren will und dass die USA den Internationalen Gerichtshof in Den Haag mit Sanktionen belegen. Ingo Zamperoni erzählt …

    Notes de l’épisode
    Jiffer ist fassungslos darüber, dass Präsident Donald Trump nun Diesel aus Russland importieren will und dass die USA den Internationalen Gerichtshof in Den Haag mit Sanktionen belegen. Ingo Zamperoni erzählt davon, wie er in den Tagesthemen die frischgebackene Friedensnobelpreisträgerin Navi Pillay interviewen durfte. Pillay hatte unter anderem als Richterin am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gearbeitet. Wenig verwunderlich, - da sind sich beide Hosts einig - dass Trump beleidigt war, vom Nobel-Komittee mal wieder übergangen worden zu sein und die US-Regierung nur Stunden später Sanktionen gegen den Gerichtshof verhängt hat. Jiffer sagt: “Ich frage mich als Amerikanerin, wer sind wir? Ich erkenne mein Land nicht wieder”. Auch der Diesel-Deal zwischen Trump und Putin sorgt bei Ingo und Jiffer für Ungläubigkeit. Trump will russischen Diesel in die USA importieren, um im Kongresswahlkampf mit niedrigeren Dieselpreisen zu punkten. “Ein unfassbare Ohrfeige Richtung Europa und den Unterstützern der Ukraine und vor allem in erster Linie der Ukraine selbst”, sagt Ingo. Eine typische erratische Trump-Entscheidung, erst die harte Linie gegen Russland mit neuen Sanktionsmöglichkeiten noch letzten Monat, nun die Kehrtwende, stellen die beiden fest. Jiffer resümiert: “Ich glaube, er will, dass die Leute denken, dass er zumindest etwas tut gegen die hohen Kosten.” Zum Schluss reden die beiden noch über eine bevorstehende Militärhinrichtung in Texas, die im Livestream im Internet gezeigt werden soll. Nach der gescheiterten Exekution von Christa Pike in Bundestaat Tennessee wirkt eine solche Ankündigung noch unvorstellbarer, sagt Ingo. “Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass es wirklich dazu kommen wird”.

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    Die frisch gekürte Friedensnobelpreisträgerin Pillay sagt, der Preis sei eine "große, schöne Überraschung". Im Interview von Ingo Zamperoni in den tagesthemen geht es auch um die US-Sanktionen gegen den Internationalen Gerichtshof in Den Haag.
    https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/tagesthemen-interview-friedensnobelpreis-pillay-100.html

    Der von Präsident Trump angekündigte Import von russischem Diesel in die USA hat weltweit heftige Kritik ausgelöst. Auch im US-Kongress gibt es mehr und mehr Kritiker - bei beiden Parteien.
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kritik-diesellieferung-russland-trump-100.html

    Unter dem Titel “Zwischen den Zeilen” läuft die Hamburger Woche der Pressefreiheit noch bis zum 17. Oktober. Mit 80 kostenfreien Veranstaltungen, darunter Faktencheck-Workshops, Seminaren und Werkstatt-Gesprächen mit Journalisten und vielem mehr.
    https://pressefreiheit.hamburg/
  3. Trump vor Midterms unter Druck

    53 min

    Warum ist es einen Monat vor den Midterms für die Republikaner und Donald Trump so schwer geworden, die Wählerinnen und Wähler für ihre Politik zu begeistern? Darum geht es in dieser Folge mit Ingo Zamperoni …

    Notes de l’épisode
    Warum ist es einen Monat vor den Midterms für die Republikaner und Donald Trump so schwer geworden, die Wählerinnen und Wähler für ihre Politik zu begeistern? Darum geht es in dieser Folge mit Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon live vom Göttinger Literaturherbst. „Dieses Land befindet sich im Prinzip ständig im Wahlkampf, rund um die Uhr“, so Ingos Analyse. Zugleich berichten die beiden Hosts von einer wachsenden Erschöpfung angesichts ständig neuer Schlagzeilen: Viele Menschen wollten sich auf Familie, Beruf und Alltag konzentrieren und zögen sich auf die “eigene Scholle” zurück. Wirtschaftliche Lage und Spritpreise könnten die Stimmung jedoch verändern – und bei den Wahlen im November zu einem Denkzettel für Washington führen.

    Weiteres Thema ist die gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike in Tennesse und der Fall “Jane Doe”, eine mutmaßliche Massenvergewaltigung an der US-Elite-Uni Cornell.

    Außerdem geht es um Jiffers Begeisterung für deutsche Straßenfeste, Karneval und ihren Besuch im Dirndl auf dem Münchner Oktoberfest. „Wenn ich deutsch werde, dann muss ich mein neues Heimatland besser kennenlernen“, erklärt sie.

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    Weltweit solidarisieren sich Menschen mit der US-Studentin "Jane Doe".
    Sie hatte eine Klage gegen die Cornell-Eliteuniversität wegen Gruppenvergewaltigung eingereicht.
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/jane-doe-cornell-100.html

    Zwei Giftspritzen hat die zum Tode verurteilte Christa Pike überlebt. Jetzt gibt es eine neue Debatte über die Todesstrafe in den USA.
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/hinrichtung-tennessee-giftspritze-100.html

    Den Republikanern drohen bei den bevorstehenden Zwischenwahlen herbe Verluste. Das liegt auch an US-Präsident Trump.
    https://www.tagesschau.de/ausland/midterms-republikaner-trump-100.html

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    Podcast-Tipp:
    https://1.ard.de/lost-laessig-extra-3-CP?SuS

    Göttinger Literaturherbst:
    https://www.literaturherbst.com/

    Alle Folgen "Amerika, wir müssen redern!":
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

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  4. Trumps Presseboykott

    36 min

    Genau wie Jürgen Klopp musste auch Jiffer vergangene Woche ein bisschen üben, die deutsche Nationalhymne zu singen. Im April hat sie die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Jetzt hat die US-Amerikanerin also …

    Notes de l’épisode
    Genau wie Jürgen Klopp musste auch Jiffer vergangene Woche ein bisschen üben, die deutsche Nationalhymne zu singen. Im April hat sie die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Jetzt hat die US-Amerikanerin also die doppelte Staatsbürgerschaft und im Hamburger Rathaus bei der Einbürgerungsfeier die Urkunde dafür erhalten.
    "In Amerika gilt ja 'E Pluribus Unum' - aus vielen eins", erklärt der Moderator der Tagesthemen das Motto der Vielfalt. Das habe man auch im Rathaus gespürt, weil Menschen aus der ganzen Welt dabei waren.
    "Als Ausländerin fühlt man sich immer am Rand, schaut von außen rein, aber mit der Einbürgerung gehöre ich jetzt dazu", erzählt sie im Podcast über die neue Verantwortung, auch wählen zu dürfen. "Es bedeutet viel, ist fast wie heiraten - ein großer Schritt", sagt Ingo dazu.
    Im Podcast erklären die beiden Hosts, warum das Weiße Haus CNN, MS NOW und Politico die Akkreditierung entzogen hat und ein US-Gericht Trumps Manöver für unrechtmäßig erklärt hat.
    Der Streit über die Pressefreiheit hat dazu geführt, dass die großen Networks aus Solidarität die Pool-Berichterstattung boykottieren - sogar Fox News unterstützt die Aktion.
    Beim Besuch von Chinas Staatspräsident Xi gab es deshalb keine unabhängigen Bilder von Journalisten, sondern nur Material vom Weißen Haus.
    "Wir wissen ja gar nicht, ob das nachträglich bearbeitet wurde", beklagt Ingo die Situation auch für deutsche Medien. Für Trump gab es unterdessen als Gastgeschenk aus Peking zwei Riesenpandas für den Zoo in Atlanta. Und deshalb endet der Podcast mit der Frage, was Deutschland in Anlehnung an die "Panda-Diplomatie" verleihen könnte?

    Euren Vorschlag für Deutschlands tierische Geheimwaffe bitte an [email protected]

    Ingo und Jiffer freuen sich über Fragen, Anregungen und Zuspruch.

    Weitere Informationen:

    Trumps Streit mit CNN
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-cnn-112.html

    Foto von Jiffers Einbürgerung im Hamburger Rathaus:
    https://www.instagram.com/p/Dd1QxpyDb_P/?stkn=MWkzcHV3bm94ZmFkNA%3D%3D

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    Podcast-Tipp: Die Kaulitz-Story
    https://1.ard.de/CP_Die_Kaulitz_Story
  5. Trumps Grönland-Deal - Augenwischerei?

    1 h

    Noch vor kurzem wollte US-Präsident Trump Grönland kaufen, notfalls sogar mit Gewalt erobern. Jetzt feiert er den Grönland-Deal zwischen den USA, Dänemark und Grönland als großen Erfolg. Dabei würde dieses …

    Notes de l’épisode
    Noch vor kurzem wollte US-Präsident Trump Grönland kaufen, notfalls sogar mit Gewalt erobern. Jetzt feiert er den Grönland-Deal zwischen den USA, Dänemark und Grönland als großen Erfolg. Dabei würde dieses Abkommen den Status Quo gar nicht groß verändern, stellen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon fest. Ein "Taschenspielertrick", analysiert Ingo, der es Trump ermögliche, den Konflikt gesichtswahrend beizulegen.

    Außerdem sprechen die Hosts über den bevorstehenden Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington. Zwischen beiden Großmächten gäbe es viele Konfliktthemen, erläutert Jiffer: zum Beispiel das US-Rüstungspaket für Taiwan, den Handelsstreit, den KI-Wettlauf oder den Iran-Krieg. "Beide Männer haben großes Interesse, ein Zeichen zu setzen – nicht nur auf der internationalen Bühne, sondern auch zuhause.", sagt sie. Wer sitzt am längeren Hebel, fragen sie sich? Die USA, die Russland mittels Sanktionen den Gashahn zudrehen wollen – und somit auch Chinas Gasimporte aus Russland gefährden. Oder China mit seinen seltenen Erden, auf die die USA angewiesen sind. "Man hat sich gegenseitig an der Gurgel", resümiert der Tagesthemen-Moderator.

    Außerdem hören wir in dieser Podcastfolge den Auftritt von Ingo und Jiffer beim "Harbour Front Literaturfestival" im Hamburger Thalia Theater. Unter dem Titel "Hamburg liest Amerika" rezitieren sie unter anderem "10 Gründe, die USA zu lieben". Außerdem diskutieren die beiden gemeinsam mit ihrem Gastgeber Joachim Lux über Politikmüdigkeit in den USA, die zerstrittene Gesellschaft und die Verwundbarkeit der USA seit 9/11. Dabei versuchen sie, den Namen "Trump" nicht in den Mund zu nehmen.
    Spoiler-Alarm: Erfolglos!

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    Dänemark und Grönland verkünden Einigung im Grönland-Streit
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/abkommen-usa-daenemark-groenland-100.html

    Podcast-Tipp: Welt.Macht.China
    https://1.ard.de/weltmachtchina?cp=awmr

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  6. Trumps Wahlempfehlung: "Cheat like hell"

    55 min

    "Cheat like hell" - betrügt, auf Teufel komm raus! Mit diesen Worten feuerte US-Präsident Donald Trump seine Anhänger beim Republikanischen Parteitag in Dallas an. Das erstmalige Treffen dieser Art der …

    Notes de l’épisode
    "Cheat like hell" - betrügt, auf Teufel komm raus! Mit diesen Worten feuerte US-Präsident Donald Trump seine Anhänger beim Republikanischen Parteitag in Dallas an. Das erstmalige Treffen dieser Art der Republikaner vor einer Midterm-Wahl war eine "Trump-Show", eine sogenannte "Trumpapalooza". Für Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon also ein Mega-Event rund um Trump. Laut Ingo ging es vor allem darum, "Begeisterung zu entfachen". Denn grundsätzlich sei die Wahlbeteiligung bei den Kongresswahlen nicht sehr groß, so der Tagesthemen-Moderator. Trumps Umfragewerte seien außerdem infolge des Iran-Kriegs und der hohen Benzinpreise allerdings auf einem Rekordtief, ergänzt Jiffer.
    Beide sehen ein "Mobilisierungsrennen" im Wahlkampf bei den bevorstehenden Kongresswahlen, den sogenannten Midterms. Jiffer sagt, wer mehr Wähler und Wählerinnen mobilisieren könne, -Republikaner oder Demokraten - der gewinne die Kongresswahl. Und dafür scheinen zumindest für Trump alle Mittel recht: er verspricht, jedem erwachsenen Amerikaner im Falle eines Wahlsiegs 5000 Dollar zu zahlen, er sät Zweifel an der Korrektheit von Briefwahlunterlagen und treibt das sogenannte "Gerrymandering" voran, also das vorteilhafte Zuschneiden neuer Wahlkreise. Allerdings habe den Republikaner-Parteitag auch ein Hauch Abschiedsstimmung umweht, resümiert Ingo. "Das Problem, das die Republikaner jedoch haben: Keiner begeistert die Basis so wie Trump."
    Ingo und Jiffer diskutieren außerdem die Frage, wer Trumps Nachfolge antreten könnte, und ob Vize-Präsident JD Vance vielleicht zu "cringe", also zu peinlich, für das Präsidentenamt wäre.
    Und schließlich reißen die beiden Hosts noch die jüngsten Debatten um Künstliche Intelligenz und den Appell der US-Tech-Elite zu mehr Aufsicht und weniger Tempo bei dem Thema an - und warum Trump das für "Schwarzmalerei" abtut.

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    Trumps 5.000 Dollar Wahlversprechen
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/republikaner-parteitag-104.html

    Welche Rolle spielt KI in den USA? Podcast-Folge mit Fritz Espenlaub
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/wohin-fuehrt-der-ki-boom,audio-3368852.html

    Niederlage für Trump im Streit um Briefwahl
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/supreme-court-briefwahl-102.html

    Podcast-Tipp: Das wahre Leben
    https://1.ard.de/DaswahreLeben

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  7. Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11

    57 min

    Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum …

    Notes de l’épisode
    Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten.

    Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan.

    Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen.

    Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden.

    Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag.

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    Podcast-Tipps:
    Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11
    https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmr

    Dark Matters - Staatsgeheimnis 9/11
    https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnis

    TV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägen
    https://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmr

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    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

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  8. Rest in Peace, Dolly Parton

    49 min

    In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit …

    Notes de l’épisode
    In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: nach neuen US-Zöllen hatte der kanadische Premierminister Mark Carney Gegenzölle bis zu 50% angekündigt. Woraufhin US-Präsident Donald Trump per Executive Order den "Lake Ontario" in "Lake America" umbenannt hat - ein symbolischer Akt in einem Konflikt, der längst handfeste wirtschaftliche Folgen hat. Wie dieser Konflikt ausgeht, könnte richtungsweisend für den Rest der Welt sein - und zeigen, ob Konfrontation oder Beschwichtigung die bessere Strategie gegenüber Trumps Zollpolitik ist, prognostiziert Ingo.
    Nach der Absetzung von Präsident Nicolas Maduro kontrollieren die USA nun einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölreserven. Trump verkündete jetzt einen großen Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela - doch wie sieht dieser Deal genau aus? Es bleiben Fragezeichen, die USA seien kein verlässlicher Partner mehr, analysiert Jiffer.
    Gespannt hat Ingo die Klage fast aller US-Bundesstaaten gegen den Instagram- und Facebook-Mutterkonzern Meta beobachtet. Dabei ging es um den Vorwurf, Meta hätte bewusst die Suchtgefahren seiner Social-Media-Produkte für Kinder und Jugendliche verharmlost und Abhängigkeiten verursacht. Nun hat Meta sich auf einen teuren Vergleich mit den Klägern geeinigt und muss neben einer Milliarden-Zahlung auch erhebliche Änderungen zum Jugendschutz einführen. Da habe die Justiz Zähne gezeigt, schätzt Ingo diesen wegweisenden Vergleich ein und vermutet, dass jetzt weltweit neue Regeln zum Schutz von Jugendlichen kommen werden.
    Und schließlich erinnern die beiden Hosts an Dolly Parton. Die Country-Legende ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod vereinte ein gespaltenes Amerika wie kaum etwas sonst.

    Feedback an Jiffer und Ingo - [email protected]

    Trump nennt Ontario-See jetzt "Lake America"
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-kanada-streit-ontario-100.html

    Was steckt hinter dem Öl-Abkommen mit Venezuela?
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-oel-faq-100.html

    Meta-Vergleich als Vorlage für alle sozialen Medien?
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/usa-meta-vergleich-jugendschutz-100.html

    Nachruf zum Tod von Dolly Parton
    https://www.tagesschau.de/kultur/dolly-parton-nachruf-100.html

    Podcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"
    https://1.ard.de/hateland2_tipp
  9. BBQ im Wilden Westen

    50 min

    Jiffer und Ingo melden sich zurück aus der Sommerpause. Sie waren in den USA unterwegs und berichten im Podcast "Amerika, wir müssen reden!", was sie in Montana auf dem Wochenmarkt, Wisconsin am See und New …

    Notes de l’épisode
    Jiffer und Ingo melden sich zurück aus der Sommerpause. Sie waren in den USA unterwegs und berichten im Podcast "Amerika, wir müssen reden!", was sie in Montana auf dem Wochenmarkt, Wisconsin am See und New Jersey am Atlantik alles erlebt haben. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni schwärmt noch immer von dem wunderschönen, großartigen Reiseland USA, trotz aller politischen Verwerfungen. Auf Familientreffen bleiben politische Diskussionen aber nicht aus. Die Journalistin Jiffer Bourguignon erzählt, wie sie zwischen Coleslaw und Salatbeilagen beim BBQ mit ihrem Onkel Stan über die Politik der Republikaner diskutiert. Vieles erinnert sie dabei an den politischen Streit mit ihrem verstorbenen Vater Paul, der Trump als Mensch zwar furchtbar gefunden hat und auch die Selbstbereicherung der Familie Trump angeprangert hat. Was die Steuerpolitik angeht, ist der Onkel aber genauso überzeugt vom US-Präsidenten wie von seinem Angriff auf den Iran, um einen dortigen Bau einer Atombombe zu verhindern.
    Ingo beobachtet zunehmend, wie in den Medien sich die anstehenden Wahlen im Herbst, die „Midterms“ auf die Berichterstattung auswirken. In der aufgeheizten Debatte entdeckt er den Kampfbegriff „DSA - Democratic Socialists of America“. Es geht dabei um den Richtungsstreit, mit welcher Ausrichtung die Demokraten in den Wahlkampf ziehen wollen. Während die jungen Wähler den progressiven Flügel unterstützen, machen sich die Konservativen Sorgen, wie „sozialdemokratisch“ das Parteiprogramm wird und was das für die Umverteilung im Land bedeutet. In Wisconsin beobachten beide auch, wie sehr die Bevölkerung gespalten ist über den Ausbau von KI-Rechenzentren. Für manche Bürger seien sie so unwillkommen wie Atommüll. Außerdem hört ihr in der neuen Folge auch, warum ihr in den USA nicht den Begriff "Sundowner" verwenden solltet, wenn ihr einen Absacker trinken wollt.

    Feedback an Jiffer und Ingo - [email protected]

    KI-Boom sorgt für Rekord-Stromverbrauch in den USA
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/ki-stromverbrauch-rechenzentren-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

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    Podcast-Tipp: Springerstiefel – Alpha oder Opfer?
    https://1.ard.de/springerstiefel_s3?amerika
  10. Erst zum Mond, dann zum Mars!

    44 min

    Vor 57 Jahren hat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten. Jetzt wollen die Amerikaner zurück, womöglich schon 2028 - Hauptsache schneller als China. Ist dieses Ziel realistisch oder greift der …

    Notes de l’épisode
    Vor 57 Jahren hat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten. Jetzt wollen die Amerikaner zurück, womöglich schon 2028 - Hauptsache schneller als China. Ist dieses Ziel realistisch oder greift der Präsident wieder nach den Sternen?

    In dieser Folge sprechen die ehemaligen US-Korrespondentinnen Claudia Sarre und Kerstin Klein über die Zukunft der US-Raumfahrt. Kerstin war mehrfach am Kennedy Space Center in Florida und erzählt, wie es ist, live dabei zu sein, wenn eine Rakete zum Mond starten soll. Sie meint, dass die Mission für Donald Trump eine reine Prestigefrage ist. Diesmal soll nicht nur eine Flagge gehisst werden – das Ziel sei, "permanent auf dem Mond zu bleiben und den Mond nie wieder aufzugeben". Ein Grund dafür: vermutete Rohstoffe wie Seltene Erden. Und so will Trump auf jeden Fall vor China einen Fuß auf den Mond setzen.

    Außerdem sprechen die beiden über den boomenden, aber umstrittenen Raumfahrttourismus. "Das Ganze ist auch wahnsinnig schlecht für die Umwelt", sagt Kerstin Klein - aufhalten lasse sich der Trend trotzdem kaum: "Es wird wahrscheinlich immer genug superreiche Menschen geben, die nicht wissen, wohin sonst mit ihrem Geld."

    Wie fühlt es sich an, auf einem anderen Planeten unterwegs zu sein? ARD-Korrespondentin Sarah Schmidt aus dem Studio Washington hat es ausprobiert. Sie reiste in den Westen des Landes zu einer simulierten Mars Station. In der Wüste Utahs ist das Klima tatsächlich ähnlich wie auf dem Mars – heiße Tage und kalte Nächte. Hier betreibt die Mars Society eine kleine "Raumstation", in der eine Gruppe Studierender eine Woche lang unter den Bedingungen einer echten Mission lebt. Sarah war einen Tag lang dabei – im schweren Raumanzug, mit Helm.

    Warum der ganze Aufwand? Für Tech-Milliardär Elon Musk ist der Mars mehr als ein Forschungsobjekt: "Er glaubt irgendwann wird es einen Doomsday geben. Indem man andere Planeten besiedelt, minimiert man das Risiko, dass wir auf einen Schlag ausgerottet werden", erklärt Sarah.

    Nach diesem Ausflug ins All geht's zurück auf die Erde: Nächste Woche melden sich Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni aus ihrer Sommerpause mit einer neuen Folge.

    Ihr habt Fragen? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]!

    Weltspiegel-Reportage von Sarah Schmidt: USA - Leben wie auf dem Mars
    https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zOWQ0ODhkOS1lNDMyLTRjNzctOWYzZC0wNmIxMThiMTk4MzQ

    Mini-Labore im Weltall: Forscher untersuchen Zellen in der Schwerelosigkeit
    https://www.tagesschau.de/swr-mini-labore-im-weltall-forscher-untersuchen-zellen-in-der-schwerelosigkeit-und-koennen-krankheiten-so-besser-erforschen-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

    Podcast-Tipp: REICH - Das Ende der Welt ist ein gutes Geschäft
    https://1.ard.de/REICH?pc=awr

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  11. Erfolgreich und radikal - Mamdanis linke Politik

    36 min

    Er ist 34, er ist Muslim, und er ist radikal links. Völlig überraschend ist Zohran Mamdani im vergangenen November zum Bürgermeister von New York gewählt worden.Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Darüber spricht …

    Notes de l’épisode
    Er ist 34, er ist Muslim, und er ist radikal links. Völlig überraschend ist Zohran Mamdani im vergangenen November zum Bürgermeister von New York gewählt worden.
    Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Darüber spricht Claudia Sarre, ehemalige US-Korrespondentin, mit Martin Ganslmeier aus dem ARD-Studio New York. Mamdani habe das, was den Demokraten nach dem Wahlsieg von Trump fehlte, erklärt Martin: "Optimismus, Angriffslust und Charisma", und er sei "ein meisterhafter Kommunikator", der sich wie kaum ein anderer Demokrat die sozialen Medien zunutze mache. Seine politischen Ziele kämen vor allem bei den jungen New Yorkern gut an: zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, kostenlose Kitas, staatliche Supermärkte - finanziert durch höhere Steuern für Reiche und Unternehmen. Mamdani wolle, dass auch normale New Yorker sich das Leben in der sündhaft teuren Mega-Metropole noch leisten können.
    Und Zohran Mamdani hat Erfolg! Seine Zustimmungswerte seien mit knapp 60 Prozent sehr gut, erzählt Martin. Nachdem nun auch noch in Michigan ein radikal linker, israel-kritischer Demokrat die Vorwahlen gewonnen habe, zeichne sich nun fast schon ein Trend ab bei den Demokraten – resümieren Claudia und Martin. Der New York-Korrespondent fragt sich, ob dies vielleicht gerade der Moment ist, in dem die Demokratische Partei zu einer linkspopulistisch-radikaleren Partei wird. "Weil die Menschen sagen: der ewige Mittelkurs, das ewige Suchen nach Kompromissen, das hat uns gar nicht weitergebracht. Das hat nur dazu geführt, dass Trump wiedergewählt wurde".

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    Amtsantritt Mamdani - eine neue Ära für New York?
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    Podcast-Tipp: 0630 - der News Podcast
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  12. Route 66 – was vom amerikanischen Traum noch übrig ist

    28 min

    Touristisches Highlight, Kulturgut und Sehnsuchtsort: Die legendäre Route 66 wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Straße von Chicago nach Los Angeles führt durch acht Bundesstaaten. Einst war sie der …

    Notes de l’épisode
    Touristisches Highlight, Kulturgut und Sehnsuchtsort: Die legendäre Route 66 wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Straße von Chicago nach Los Angeles führt durch acht Bundesstaaten. Einst war sie der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Und ein Symbol für die Hoffnung auf ein besseres Leben, den Aufbruch nach Westen, den amerikanischen Traum.
    Die ehemalige US-Korrespondentin Claudia Sarre versucht im Gespräch mit Samuel Jackisch und Torben Börgers aus dem ARD-Studio Washington herauszufinden, was im Trump-Amerika noch von diesem amerikanischen Traum übrig ist.
    Die beiden ARD-Korrespondenten erzählen von ihren Begegnungen auf der Route 66, der sogenannten "Mutter aller Straßen". Torben sagt, auf der Fahrt bekomme man vor allem ein Gefühl für das amerikanische Durchhaltevermögen, den "American Spirit", für das Gefühl des Nie-Aufgebens und des "sich-am-eigenen-Schopfe-aus-dem-Sumpf-Ziehens, wenn es mal nicht so läuft". Die Route 66 sei "America on a Single Road", meint Samuel, das habe er auf seiner Reise sehr oft gehört. Einerseits die tolle Natur, die aufgeschlossenen, gastfreundlichen Menschen und andererseits der Niedergang, die Frustration, die Enttäuschung und häufig auch eine gewisse Melancholie und Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sein Resümee: auf diesem Highway bekommst du alles zu sehen: das Gute, das Schöne, das Problematische - eben das echte Amerika.

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    Podcast-Tipp: Wild Wild Web - Inside Palantir
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  13. Bye-bye Kalifornien!

    42 min

    Kalifornien gehört zu den Sehnsuchtsorten eines jeden US-Korrespondenten. Nils Dampz hat vier Jahre als ARD-Korrespondent in San Francisco gearbeitet und kehrt nun wieder nach Deutschland zurück. Claudia Sarre …

    Notes de l’épisode
    Kalifornien gehört zu den Sehnsuchtsorten eines jeden US-Korrespondenten. Nils Dampz hat vier Jahre als ARD-Korrespondent in San Francisco gearbeitet und kehrt nun wieder nach Deutschland zurück. Claudia Sarre, NDR Info Redakteurin und ehemalige US-Korrespondentin in Washington und New York, spricht mit Nils über seine Zeit in den USA: über die Welt der Tech-Giganten im Silicon Valley, das Hollywood-Business in LA und natürlich die politischen Entwicklungen in den USA.
    Seitdem Donald Trump im Amt ist, hat sich auch im Silicon Valley vieles verändert, erzählt Nils. „Die Tech-Bosse haben verstanden, dass es von Vorteil ist, wenn man sich nicht mit Trump anlegt, sondern ihn hofiert, um möglichst ungestört Geschäfte machen zu können.“
    Claudia und Nils sprechen auch über die derzeitige Stimmung in den USA. Nils erzählt, dass die Kalifornier nach der Trump-Wahl in eine Schockstarre gefallen sind: „Es herrscht eine große Ohnmacht“. Viele Menschen hofften, dass spätestens 2028 das Pendel wieder in die andere Richtung schwinge, so Nils.
    Ob Gavin Newsom, der kalifornische Gouverneur, bei den nächsten Präsidentschaftswahlen Chancen hätte, gewählt zu werden, will Claudia von Nils wissen. „Es kann sein, dass Newsom manchen zu ‚woke‘ ist. Und er kommt ein bisschen überheblich rüber mit seinem Sunny-Boy-Lächeln“, resümiert Nils.
    So schwer ihm der Abschied aus den USA auch fällt, Nils Dampz freut sich zuhause - in Baden-Baden – vor allem auf drei Dinge: Familie, Brezeln und Maultaschen.

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    Für die ARD aus Los Angeles / San Francisco:
    https://www.tagesschau.de/korrespondenten/nils-dampz-103.html

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    Podcast-Tipp: Zwischen Hamburg und Haiti:
    https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/
  14. Wohin führt der KI-Boom?

    1 h 2 min

    Die KI-Revolution ist in vollem Gange - und keiner weiß, wohin sie führen wird. Über dieses "größte Experiment in der Menschheitsgeschichte" diskutieren Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon mit dem …

    Notes de l’épisode
    Die KI-Revolution ist in vollem Gange - und keiner weiß, wohin sie führen wird. Über dieses "größte Experiment in der Menschheitsgeschichte" diskutieren Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon mit dem KI-Podcaster Fritz Espenlaub. Sein sechsteiliger Podcast "Die OpenAI Story" erzählt die Entstehungsgeschichte von KI, künstlicher Intelligenz: Alles beginnt in einem kleinen Forschungslabor im Silicon Valley, das sich rasend schnell in ein milliardenschweres Tech-Imperium entwickelt. Unter OpenAI Gründer Sam Altman entsteht eine Technologie, von der niemand weiß, ob der Mensch sie auf Dauer kontrollieren kann.

    Jiffer und Ingo diskutieren mit Fritz nicht nur Chancen und Risiken der KI, sondern auch ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik, Umwelt und Gesellschaft. Über allem schwebe die "Urangst des Menschen, dass er etwas erschafft und dann die Kontrolle darüber verliert", sagt Ingo - ähnlich wie bei Goethes Zauberlehrling: "Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los." Fritz Espenlaub merkt an, dass man schon jetzt die Kontrolle verloren habe. "Wir entwickeln aus Versehen eine Maschine, die nicht nur ein bisschen besser ist als wir, sondern die unglaublich viel besser ist als wir." Im Silicon Valley nenne man das "God in the box", Gott in einer Kiste. Jiffer und Ingo fragen sich, was das für die Zukunft ihrer Kinder bedeutet.
    Der KI-Podcaster bleibt trotz allem optimistisch: Immer schon sei von neuen Technologien Gefahr ausgegangen, die Lebensbedingungen der Menschen hätten sich dennoch stetig verbessert.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]!

    Podcast-Tipp: Die OpenAI Story
    https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/

    Podcast-Tipp: Organisiertes Verbrechen - Recherchen im Verborgenen
    https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:cf4582eaf823db0a/

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  15. Weichenstellungen vor der Sommerpause

    55 min

    Ein Schock für das politische Washington: Der Republikaner Lindsey Graham stirbt völlig unerwartet an einem Aorta-Riss. Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon würdigen den 71-jährigen Senator als …

    Notes de l’épisode
    Ein Schock für das politische Washington: Der Republikaner Lindsey Graham stirbt völlig unerwartet an einem Aorta-Riss. Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon würdigen den 71-jährigen Senator als "außenpolitischen Falken" und als "wichtigen Unterstützer der Ukraine". Seine Wandlung in den letzten Jahren vom Trump-Kritiker zum Trump-Vertrauten sehen die beiden allerdings kritisch - und sinnbildlich für den Wandel der Partei von den Reagan-Republicans hin zur MAGA-Partei.

    Angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Senat könnte es für die Republikaner nun problematisch werden, sagt Jiffer. Sie müssten so schnell wie möglich nach geeignetem Ersatz suchen, damit sie bei den Kongresswahlen ihre Mehrheit behalten.

    "Für Trump gibt es keine Alternative als die Zwischenwahlen im Herbst zu gewinnen", sagt Jiffer. Um dieses Ziel zu erreichen, scheint ihm fast jedes Mittel recht zu sein. Gerade hat Trump drei Mitglieder einer unabhängigen Wahlkommission gefeuert. Diese Behörde soll eigentlich Sicherheit und Fairness bei US-Wahlen gewährleisten, erklärt Ingo. Möglich wurde Trumps Manöver aber, weil das Oberste Gericht zuletzt die Macht des Präsidenten über unabhängige Bundesbehörden deutlich ausgeweitet hatte. Mit offensichtlichen Folgen.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]!

    Wie geht es weite mit der Straße von Hormus?
    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-strasse-hormus-102.html

    Vom Trump-Gegner zum Trump-Freund
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/graham-politische-karriere-100.html

    Unser Podcast-Tipp: Wem gehört Wacken? Metal, Mythos und Millionen
    https://1.ard.de/wacken

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  16. Trumps grobes WM-Foul

    50 min

    Dass sich Donald Trump in die Schiedsrichterentscheidung während eines Spiels der US-Mannschaft eingemischt hat und sich dafür lobt, dass eine rote Karte gegen einen US Stürmer zurückgenommen wurde, empört …

    Notes de l’épisode
    Dass sich Donald Trump in die Schiedsrichterentscheidung während eines Spiels der US-Mannschaft eingemischt hat und sich dafür lobt, dass eine rote Karte gegen einen US Stürmer zurückgenommen wurde, empört Jiffer und Ingo sehr: "Das ist das, was wir immer im Vorfeld befürchtet hatten, dass Trump mit seinem Gewicht irgendwie so ein Geschmäckle reinbringt", kritisiert Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni. Am Ende schade es vor allem dem US-Team, das unter Generalverdacht gerät, von der FIFA auf Trumps Geheiß bevorzugt zu werden.
    Die Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit haben unterdessen ihren Höhepunkt erlebt. Dabei wäre die Party in Washington wegen eines Unwetters fast ins Wasser gefallen: "Es war kurios zu sehen, dass sich Tausende in die Museen geflüchtet hatten", schildert Ingo seine Beobachtungen, nachdem die Mall in der US-Hauptstadt wegen des angekündigten Gewitters geräumt worden war. Diejenigen, die gehofft hatten, die Feiern würden die Amerikaner zusammenbringen, mussten nach der Rede des US-Präsidenten enttäuscht sein. Donald Trump lobte sich und schimpfte auf angebliche "Kommunisten", die das Land unterwandern würden, und machte dabei Werbung für seine Wahlrechtsreform, mit der er die Midterms im November doch noch gewinnen will. "Er kann nur eine Art von Rede, bei der er im Wahlkampfmodus ist", bewertet die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon den Auftritt des Präsidenten. Dass in New York die wichtigste Promi-Hochzeit des Jahres gefeiert wurde, ging da fast unter. Dabei zählen Taylor Swift und ihr Ehemann Travis Kelce zu den bekanntesten Persönlichkeiten des Landes. Für ihre Trauungszeremonie wählten sie den Madison Square Garden, in den normalerweise bis zu 20.000 Menschen passen. "Hauptsache keine Drohnen, keine Hubschrauber, die drüber fliegen und Fotos machen. Die Gäste konnten direkt mit ihren großen SUVs hineinfahren, parken und wieder wegfahren, ohne dass die Paparazzi dabei waren. Also: Es war auf jeden Fall privat. Privat nur für 1.000 Gäste", schätzt Jiffer die Megatrauung ohne Presse-Trubel ein.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected]

    Warum die FIFA eine rote Karte aufhebt - FAQ auf tagesschau.de
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/balogun-rote-karte-trump-infantino-100.html

    250 Jahre USA - eine verpasste Chance zur Versöhnung
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-250-jahre-unabhaengig-feier-trump-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!":
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

    Podcast-Tipp: T.C.Boyle 2036 - Lesung und Gespräch "Buchgefühl"
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4767fcb0783460f5/
  17. Happy Birthday, USA!

    1 h 3 min

    Am 4. Juli feiern die Vereinigten Staaten ihren 250. Geburtstag. Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni nehmen das zum Anlass und fragen: Wie sehr ist das ein Grund zu feiern? Was hat das Land versprochen und …

    Notes de l’épisode
    Am 4. Juli feiern die Vereinigten Staaten ihren 250. Geburtstag. Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni nehmen das zum Anlass und fragen: Wie sehr ist das ein Grund zu feiern? Was hat das Land versprochen und gehalten? Und was kehren die Amerikaner lieber unter den Teppich?
    Sie schauen auf Trumps Geburtstagskalender, der von Militärparade bis Jahrmarkt reicht, und ziehen den Vergleich zur Eröffnung des Obama Presidential Centers in Chicago. Während dort Bruce Springsteen, Bono und Christina Aguilera kamen, sagten bei Trumps Feierlichkeiten immer mehr Stars in letzter Minute ab. Woran das liegt? Trump nutze jede Bühne, als wäre es eine Wahlkampfveranstaltung, meint Ingo: „Er kann diese Trennlinie nicht ziehen zwischen seiner Agenda und dem Präsident-für-alle-Sein. Diese Feierlichkeiten sind nicht nur für die MAGA-Basis."
    Die beiden tauchen tief in die Geschichte ein: die Einwanderungswellen seit der Gründung des Landes, den Gründungsmythos und den American Dream. Ingo erinnert an Jiffers Stiefvater Coach, der in New Orleans aufgewachsen ist und die Rassentrennung noch selbst erlebt hat: „Er musste noch am Hintereingang eines Restaurants sein Essen abholen. Das Geld haben sie genommen. Aber vorne durch die Haupttür reingehen, sich an den Tisch setzen – das durfte er nicht." Viele Jahre später blicken er und seine fünf Geschwister auf erfolgreiche Karrieren zurück – als Politiker, Anwalt und Football-Coach.
    Der Traum vom Aufstieg durch harte Arbeit hat viele Generationen von Einwanderern nach Amerika gezogen. Doch Jiffer fragt sich, wie viel davon noch übrig ist in einem Land, in dem Einwanderungsbehörden durch die Städte patrouillieren und Menschen allein wegen ihrer Hautfarbe kontrollieren.


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    Alle Folgen des Podcasts „Amerika, wir müssen reden!":
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    Podcast-Tipp: NDR Zeitkapsel – neue Staffel ab dem 02.07.2026
    https://www.ardsounds.de/sendung/zeitkapsel/urn:ard:show:7bfa3eb2144cdb14/

    Weltspiegel Beitrag: USA: 250 Jahre Unabhängigkeit - Wilder Westen und dunkle Geschichte
    https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/usa-250-jahre-unabhaengigkeit-wilder-westen-und-dunkle-geschichte/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS84YzkwYTNkMi1mODljLTQ4YmEtYjM5OC0wODJhNWYyZTBhNzk

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  18. Du bist gut genug

    48 min

    Hochsommer, Open-Air-Konzerte und Fußball-WM. Jiffer und Ingo freuen sich über die Siege der amerikanischen und deutschen Nationalmannschaft, wobei sie Stürmer Undav genauso überzeugt wie der Sommerhit 2026 …

    Notes de l’épisode
    Hochsommer, Open-Air-Konzerte und Fußball-WM. Jiffer und Ingo freuen sich über die Siege der amerikanischen und deutschen Nationalmannschaft, wobei sie Stürmer Undav genauso überzeugt wie der Sommerhit 2026 - "Du bist gut genug". Besonders beeindrucken sie die Fans aus aller Welt. "Schau nach Houston, 30.000 Niederländer hüpfen von links nach rechts, in Boston haben die Schotten für doppelt so viel Bier-Umsatz gesorgt wie am St. Patrick’s Day", erzählt ARD-WM-Reporter Martin Roschitz im Podcast. Auch wenn sich die drei einig sind, dass nicht alle Fans die einzigartige Atmosphäre genießen können: Nicht jeder darf einreisen. "Das ist die Schattenseite, das betrifft vor allem Anhänger von Teams aus Teilen Afrikas", berichtet Martin Roschitz. Denn die strengen Einreisebestimmungen der USA gelten auch während der Weltmeisterschaft.

    Nach einer Niederlage sieht im Moment der Iran-Deal nach den ersten Gesprächen in der Schweiz aus. Für die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon gibt es bereits einen Gewinner: "Der Iran ist jetzt in einer besseren Position als vor dem Krieg". Auch Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni teilt die Einschätzung seiner Frau. "Man hat den Eindruck, dass Donald Trump gesagt hat: Es ist egal, was es kostet, Hauptsache, dieser Krieg endet, und ich kann es als erfolgreich abgeschlossenen Deal verkaufen". Beide vermissen viele Details in dem bisher unterzeichneten 14-Punkte-Rahmenabkommen. Die Kritik - auch bei vielen republikanischen Abgeordneten - ist laut und sorgt für reichlich Verdruss.

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    Stand der USA-Iran-Verhandlungen
    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-verhandlungen-128.html

    Was in der Absichtserklärung steht
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/abkommen-usa-iran-100.html

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    Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - der Tod Escobars bei der WM 1994
    https://1.ard.de/tatortgeschichte
  19. Prügelei zu Trumps Geburtstag

    47 min

    Ein Kampfsportspektakel der besonderen Art, das US-Präsident Trump zu seinem Geburtstag (und zum 250. des Landes) auf dem Südrasen des Weißen Hauses inszenierte: In einer Käfigarena gingen …

    Notes de l’épisode
    Ein Kampfsportspektakel der besonderen Art, das US-Präsident Trump zu seinem Geburtstag (und zum 250. des Landes) auf dem Südrasen des Weißen Hauses inszenierte: In einer Käfigarena gingen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer aufeinander los. Die Show erinnerte an die Kämpfe der Gladiatoren im Alten Rom, „Brot und Spiele“ oder vielmehr „Blut und Spiele“, stellen Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon fest.
    Eine Demonstration von Macht, Stärke und Dominanz, meint der Tagesthemen-Moderator. „So ein Spektakel lenkt ab von dem, was derzeit nicht so gut läuft: Trumps schlechten Umfragewerten, den hohen Spritpreisen oder der steigenden Inflation.“ Jiffer sagt, eine derartige Vermischung von Amt und Entertainment – und dann noch auf Kosten der Steuerzahler – habe es in der US-Geschichte noch nie gegeben.
    Ingo und Jiffer freuen sich über den Beginn der Fußball-WM und den Sieg der New York Knicks bei den NBA-Finals. Und sie fragen sich, wie der von Trump angekündigte „Deal" im Iran-Krieg zu deuten sei. Typisch Trump, meinen die beiden, eine chaotische Absichtserklärung mit vielen Fragezeichen, aber vielleicht sei das Teil seiner Strategie.

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    Iran-Deal: Was bedeutet das Abkommen und wie geht es weiter?
    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-iran-abkommen-102.html

    Sportschau WM Update als Podcast
    https://www.ardsounds.de/sendung/das-wm-update-dein-taeglicher-fussball-podcast/urn:ard:show:58dd726ff31243c3/

    Podcast-Tipp: Sport inside – Dein Deep Dive in den Sport
    Spielfeld der Macht: Die USA und der Sport
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a79a0c6a3b9f18dd/

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  20. Countdown zur WM

    45 min

    US-Präsident Donald Trump liebt die große Bühne – und deswegen versäumt er keine Gelegenheit, um sich bei großen Sport-Events selbst in Szene zu setzen: ob beim großen NBA-Finale der New York Knicks im Madison …

    Notes de l’épisode
    US-Präsident Donald Trump liebt die große Bühne – und deswegen versäumt er keine Gelegenheit, um sich bei großen Sport-Events selbst in Szene zu setzen: ob beim großen NBA-Finale der New York Knicks im Madison Square Garden oder bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land.
    "Trump sucht die Gewinnerkultur im Sport", so Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni.
    Zusammen mit seiner Frau Jiffer Bourguignon stellt er allerdings fest, dass es für Trump in letzter Zeit nicht nur Siege gab, sondern auch jede Menge Niederlagen. Jiffer nennt es "Risse im Fundament": wenn zum Beispiel das US-Repräsentantenhaus, in dem eigentlich Trumps Republikaner die Mehrheit haben, FÜR eine Resolution stimmt, die die militärischen Maßnahmen der US-Regierung im Iran einschränkt. Eine Mehrheit der Abgeordneten votierte außerdem FÜR ein Ukraine-Hilfspaket – und GEGEN den SAVE-Act, die von Trump geforderte Wahlrechts-Reform. "Die Geschlossenheit der Republikaner beginnt zu bröckeln", beobachtet Jiffer. Denn auch was seinen Entschädigungsfonds oder die geplante Umbenennung des Kennedy Centers angeht, ist Trump derzeit nicht gerade auf der Gewinnerspur.
    "Es läuft gerade nicht so für Trump", resümiert Ingo. Ob sich Trumps miserable Umfragewerte bis zu den Zwischenwahlen im November wieder erholen werden, hängt womöglich auch von der Dauer des Iran-Kriegs ab – und auch da scheint die Lage weiterhin festgefahren.

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    TV-Tipp: Spielfeld der Macht – Die WM in Trumps Amerika
    https://1.ard.de/spielfelddermacht

    US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-repraesentantenhaus-iran-krieg-100.html

    Die FIFA WM 2026 auf sportschau.de
    https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2026

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    Podcast-Tipp: 0630 - der News-Podcast
    https://www1.wdr.de/radio/1live/podcast/0630/index.html
  21. Bromance der Macht: Trump & Infantino

    53 min

    Die Fußball-WM 2026 wird die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten und sie findet vor allem mitten in Donald Trumps Amerika statt. Kurz vor dem Eröffnungsspiel am 11.6. blicken Ingo Zamperoni und …

    Notes de l’épisode
    Die Fußball-WM 2026 wird die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten und sie findet vor allem mitten in Donald Trumps Amerika statt. Kurz vor dem Eröffnungsspiel am 11.6. blicken Ingo Zamperoni und Sportjournalist Philipp Awounou auf ihre gemeinsame ARD-Dokumentation "Spielfeld der Macht - Die WM in Trumps Amerika". Für den Film sind sie quer durchs Land gereist, um zu zeigen, wie Fußball zur politischen Bühne und der Sport zum Schauplatz gesellschaftlicher Konflikte wird. 
    Im Podcast sprechen die beiden darüber, welche Bedeutung Sport für Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner und ihren Präsidenten hat. "Für Trump ist Sport die perfekte Bühne: Es geht ums Gewinnen und darum, Stärke zu zeigen", so Ingo.
    Eine große Rolle spielt die Frage, welche Rolle Athletinnen und Athleten bei gesellschaftlichen Debatten spielen sollten. Sollten sie sich klar positionieren und als Aktivisten auftreten? Philipp glaubt, dass viele Spieler und auch Fans "keinen Bock mehr darauf haben". Jürgen Klinsmann, den Ingo für die Doku interviewt hat, sagt dazu: "Am Ende fragt keiner, wie habt ihr euch positioniert, sondern alle sagen nur: Warum habt ihr die WM vergeigt, wenn es wieder nach hinten losgeht".
    Politisch ist die Folge aber trotzdem. Ingo und Philipp diskutieren über ICE-Razzien, die angespannte Beziehung der USA zu den WM-Mitgastgebern Mexiko und Kanada sowie die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf das Turnier. Kann die WM also Menschen trotz politischer Gräben zusammenbringen?
    Eins steht fest: Fußball muss sich in den USA seinen Platz erst erkämpfen, er steht noch immer im Schatten von Football, Basketball und Baseball. Allerdings: "In den USA ist der Frauenfußball teilweise stärker aufgestellt als der Männerfußball - sowohl bei den Erfolgen als auch beim Interesse der Fans", sagt Philipp. Jiffer Bourguignon freut sich ebenfalls auf das Turnier und ist am kommenden Montag wieder im Podcast zu hören.

    Ihr habt Fragen zur WM in Amerika? Schreibt an Jiffer und Ingo - [email protected]

    TV-Doku: "Spielfeld der Macht - Die WM in Trumps Amerika"
    https://1.ard.de/spielfelddermacht

    Ticket-Ärger vor der WM beschäftigt US-Justiz:
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wm-tickets-ermittlungen-100.html

    Podcast-Serie "Behind the Games" über FIFA-Präsident Gianni Infantino:
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0c446cc11df82764/

    Podcast-Tipp: 11KM über Myanmar und Umweltprobleme beim Abbau von Seltenen Erden:
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4fcefafb18c6d038/

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  22. Hello and Goodbye

    37 min

    Mit dem Ende von Stephen Colberts "Late Show" verlieren die Zuschauer einen sehr beliebten Satirike-Sendung. Egal ob Obama, Biden oder Trump - alle wurden bislang durch den Kakao gezogen. Der amtierende …

    Notes de l’épisode
    Mit dem Ende von Stephen Colberts "Late Show" verlieren die Zuschauer einen sehr beliebten Satirike-Sendung. Egal ob Obama, Biden oder Trump - alle wurden bislang durch den Kakao gezogen. Der amtierende US-Präsident versteht aber offenbar keinen Spaß und macht in einem KI-generierten Video einen Freudentanz, nachdem er zuvor den Moderator am Kragen gepackt und in einer Mülltonne entsorgt hatte. Stargast Paul McCartney zieht auf seine Weise Bilanz in der letzten Show:
    "Amerika war immer das Land der Freiheit und der größten Demokratie - hoffentlich ist es das immer noch." Der Sender CBS beendet die Zusammenarbeit mit Steven Colbert offiziell aus wirtschaftlichen Gründen. Neben den 2,5 Millionen Zuschauern wird ihn auch Jiffer Bourguignon vermissen, weil in den Late-Night-Shows der Wahnsinn der vergangenen Jahre immer gut eingeordnet wurde. "Das erleben wir ja auch in Deutschland mit extra 3 oder der heute-show, dass man da noch ein bisschen satirisch zuspitzen kann, wie wir es im Nachrichtenfernsehen nicht können", bedauert Ingo Zamperoni das Aus der TV-Sendung. "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir elf Jahre hier sein durften", sagte Colbert dem enttäuschten Publikum und spart sich Kritik am Sender oder der Regierung.
    Dabei erinnert ausgerechnet Trumps neu aufgelegter Entschädigungsfonds Ingo und Jiffer an Selbstbereicherung in autokraten Staaten. In einem Vergleich mit dem Justizministerium hatte Trump nach seiner Klage gegen den Staat auf zehn Milliarden Dollar Schmerzensgeld verzichtet und könnte im Gegenzug ausgerechnet seine Anhänger mit Steuergeldern entschädigen, die nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 strafrechtlich verurteilt worden waren. Warum auch Republikaner die Idee für eine "Riesendummheit" halten, erklären die beiden Hosts ausführlich in dieser Folge des Podcasts.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt gerne Lob oder Kritik an [email protected]

    So lief die letzte Sendung von Steven Colbert
    https://www.tagesschau.de/kultur/colbert-letzte-show-100.html

    US-Senat kritisiert Entschädigungsfonds
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-senat-trump-streit-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

    Podcast-Tipp: Die OpenAI-Story
    https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html
  23. Tauziehen um Taiwan

    40 min

    „Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein großer Erfolg war“, ruft der US-Präsident den wartenden Reportern zu. Die Reise nach Peking habe gute Ergebnisse gebracht, mehr als 200 Boeing-Flugzeuge wollen die …

    Notes de l’épisode
    „Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein großer Erfolg war“, ruft der US-Präsident den wartenden Reportern zu. Die Reise nach Peking habe gute Ergebnisse gebracht, mehr als 200 Boeing-Flugzeuge wollen die Chinesen kaufen, dazu mehr Lebensmittel importieren. Im Gegenzug dürfen chinesische Firmen High-Tech-Computerchips in den USA kaufen. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni kann die präsidiale Euphorie nicht teilen, auch weil nur „die amerikanische Seite das verkündet hat und die Chinesen sich bedeckt gehalten haben“. Trump war auf dem Gipfel der beiden mächtigsten Männer der Welt sichtlich beeindruckt von Gastgeber Xi Jinping. „Er hat die Faszination für große, starke Männer der Geschichte, von Alexander dem Großen bis Xi, Putin und so weiter, und er sieht sich als Teil dieses exklusiven Clubs“, schätzt die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon die Gefühlswelt des US-Präsidenten ein. Und so hat Trump es auch hingenommen, als der chinesische Präsident die Ansprüche auf Taiwan ungewöhnlich deutlich reklamierte und sich amerikanische Einmischung verbat. „Taiwan ist der Elefant im Raum, darüber zu sprechen ist immer unangenehm, es ist der Punkt, wo die Seiten 'agree to disagree'“, so beschreibt Jiffer den jahrzehntelang geübten Umgang zwischen den USA und China. Dass Trump nach dem Besuch die militärische Unterstützung für Taiwan zur Verhandlungsmasse mit Peking erklärt hat, besorgt Jiffer und Ingo. Weil China schon jetzt ein Quasi-Monopol für die wichtigen seltenen Erden habe und auch noch die Produktion von High-Tech-Computerchips kontrollieren würde, wenn Taiwan an die Volksrepublik fallen würde. Damit lägen zwei entscheidende Schlüsseltechnologien der Weltwirtschaft in den Händen Chinas. „Dass Taiwan überhaupt auf die Agenda gesetzt wurde, kam nicht von den Amerikanern, das hat Xi so gesetzt“, erläutert Ingo. Alles in allem sei der Gipfel kein erfolgreiches Treffen gewesen, da ist sich das Ehepaar einig. Zumal auch keine gemeinsamen Pläne für die Lösung im Iran-Krieg entwickelt werden konnten.

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected]!

    Treffen von Trump und Xi - Kooperation statt Konfrontation?
    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-treffen-trump-xi-100.html

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    Hier findet ihr das Video "Stabile Zeitenlage" im YouTube-Kanal der tagesschau:
    https://1.ard.de/US-Superwaffe_STABILEZEITENLAGE?p=awmr
  24. Trumps schärfster Kritiker

    33 min

    Der ehemalige Fox News Moderator und MAGA-Hardliner Tucker Carlson hat öffentlich mit Trump gebrochen – wegen des Iran-Kriegs. Er wirft dem US-Präsidenten vor, sich zur Geisel des israelischen …

    Notes de l’épisode
    Der ehemalige Fox News Moderator und MAGA-Hardliner Tucker Carlson hat öffentlich mit Trump gebrochen – wegen des Iran-Kriegs. Er wirft dem US-Präsidenten vor, sich zur Geisel des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gemacht zu haben. Dabei war der ultrakonservative Tucker Carlson jahrelang ein leidenschaftlicher Fürsprecher von Trump. Noch im Wahlkampf 2024 hat er für ihn die Werbetrommel gerührt. Carlson und Trump hatten jahrelang eine „On-Off-Beziehung“ sagt Sarah Schmidt, Korrespondentin im ARD-Studio Washington im Gespräch mit Claudia Sarre, ebenfalls langjährige US-Korrespondentin.
    Die beiden stellen sich die Frage, ob nun mehr und mehr prominente Mitglieder des MAGA-Universums Tucker Carlsons Beispiel folgen und sich von Trump abwenden werden. Bröckelt der Rückhalt für Trump – vielleicht sogar an der republikanischen Basis?
    Außerdem thematisieren sie die stagnierenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und den Zickzack-Kurs des US-Präsidenten. „Im November stehen die Zwischenwahlen an, Donald Trump hat Druck zu liefern“, resümiert Sarah Schmidt.

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    Wie der Iran-Krieg Trumps MAGA-Lager spaltet
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-trump-anhaenger-streit-israel-100.html

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    https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Podcast-Tipp:
    Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/







  25. Zwei Könige und jede Menge Beef

    55 min

    Donald Trump droht wieder - und dieses Mal will es der US-Präsident nicht nur beim Drohen belassen. US-Soldaten sollen Deutschland verlassen, offenbar als Bestrafung für kritische Äusserungen des Bundeskanzlers …

    Notes de l’épisode
    Donald Trump droht wieder - und dieses Mal will es der US-Präsident nicht nur beim Drohen belassen. US-Soldaten sollen Deutschland verlassen, offenbar als Bestrafung für kritische Äusserungen des Bundeskanzlers über Trumps Iran-Strategie. Für TT-Moderator Ingo Zamperoni dennoch keine Kurzschluß-Reaktion aus dem Weissen Haus: "Die Pläne lagen schon in der Schublade". Seine Frau, die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon, vermutet, dass der US-Präsident wieder Stärke zeigen will, nach dem gescheiterten Iran-Krieg: "Trump verliert nicht nur zuhause in den USA Unterstützung und kriegt viel ab“, schätzt Jiffer ein, „sondern auch in Europa". Der Besuch des britischen Königspaares in der vergangenen Woche in den USA hat viele Wellen geschlagen. Kein Land könne die großen Herausforderungen der heutigen Zeit "alleine bewältigen" hatte der britische Monarch dem US-Präsidenten in einer Rede vor dem US-Kongress mit auf den Weg gegeben. Die Rede von König Charles III. hat für viel positives Feedback gesorgt. Es sei eine Lehrstunde in Diplomatie gewesen, so die Einschätzung von Jiffer: "Kritik auf eleganteste Art und Weise", fasst sie die Rede zusammen. Die eigenen britischen Interessen zu formulieren ohne Donald Trump plump vor den Kopf zu stossen, das sei dem britischen König gelungen. Eine wichtige juristische Entscheidung ist durch den royalen Besuch aber fast untergegangen: Die Entscheidung des Obersten Gerichts, dass Wahlkreise nicht so zugeschnitten werden dürfen, um dort lebenden Minderheiten mehr Einfluß zu geben. Bisher hatte ein Gesetz von 1965 diese Möglichkeit geboten. Vor allem die schwarzen Bevölkerungsgruppen in den USA sollten damit besser repräsentiert werden. Die Folgen dieser Supreme-Court-Entscheidung könnten sich schon bei den anstehenden Midterm-Wahlen im Herbst zeigen, sind sich Jiffer und Ingo einig.  

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt an [email protected]

    Bundeskanzler Merz im Interview bei "Caren Miosga"
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-koalition-usa-100.html

    Podcast-Tipp: This ist America: Free Luigi
    https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7940b69a453d2110/

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
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  26. Trump im Visier

    47 min

    Im Podcast "Amerika, wir müssen reden!" geht es um die Schüsse beim Korrespondentendinner am Samstagabend in der US-Hauptstadt Washington. Der mutmaßliche Täter - ein 31-jähriger Lehrer aus Kalifornien - hatte …

    Notes de l’épisode
    Im Podcast "Amerika, wir müssen reden!" geht es um die Schüsse beim Korrespondentendinner am Samstagabend in der US-Hauptstadt Washington. Der mutmaßliche Täter - ein 31-jähriger Lehrer aus Kalifornien - hatte es bewaffnet durch die Sicherheitsschleuse des Hilton Hotels geschafft und mehrere Schüsse abgegeben. Der Secret Service konnte den Mann überwältigen, der Saal wurde geräumt. Offenbar hatte der Angreifer es auf Mitglieder der US-Regierung abgesehen. Vor der Tat soll er seinen Familienangehörigen ein "Anti-Trump Manifest" geschickt haben.
    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon diskutieren in dieser Folge über die zunehmende politische Gewalt in den USA. "Mass Shootings und Attentate seien für viele fast Alltag geworden", sagt Jiffer. Die beiden Hosts stellen fest, dass sich Trump nach dem Vorfall - ähnlich wie im Juli 2024 nach dem versuchten Attentat auf ihn in Pennsylvania - zunächst ungewöhnlich versöhnlich gezeigt hat. Gleichzeitig - so der Tagesthemen-Moderator - schaffe Trump es, Vorfälle wie diese für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Zumindest lenkt das Ganze von den Schlagzeilen um Iran-Krieg und Epstein-Files ab. Und noch am selben Abend habe der US-Präsident die Gelegenheit genutzt, klarzumachen, wie wichtig es sei, den sicheren großen Ballsaal im Weißen Haus (fertig) zu bauen.

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    US-Reaktionen auf Trump-Angriff bei Gala Dinner
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-reaktionen-angriff-gala-trump-100.html

    Podcast-Tipps: 11KM: der tagesschau-Podcast über Trump und Kuba
    https://1.ard.de/11KM_Kuba_Trump

    Hat die Realität eine Chance gegen KI-Müll?
    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ae25155c64dc4ecf/

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  27. God Bless America

    45 min

    Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Bourguignon Zamperoni: Jiffer hat die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Damit ist sie glückliche Doppelstaatsbürgerin. „Ich lebe in Deutschland seit ein paar Jahren …

    Notes de l’épisode
    Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause Bourguignon Zamperoni: Jiffer hat die die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Damit ist sie glückliche Doppelstaatsbürgerin. „Ich lebe in Deutschland seit ein paar Jahren, unsere Kinder sind hier geboren, ich arbeite hier und darf jetzt auch wählen“, freut sich die jetzt deutsch-amerikanische Journalistin. TT-Moderator Ingo hat die Einbürgerungs-Zeremonie mit reichlich Respekt erlebt: „Es war sehr bewegend“, erzählt er. Die Situation um den Iran-Krieg beschäftigt das Ehepaar weiterhin in ihren Gesprächen. Um einen Regime-Change gehe es Donald Trump schon lange nicht mehr, nachdem Irans oberste Führer getötet wurde, ist sich Jiffer sicher: „Er versucht es so zu verkaufen, wir haben jetzt ein neues Regime, mit dem kann man reden“. Die Realität sähe anders aus, sind sich Jiffer und Ingo einig.
    Vielleicht ist die politische Ungewissheit der Lage auch der Grund für die seltsame Auseinandersetzung mit Papst Leo. Damit gefährdet der US-Präsident seinen Rückhalt bei wichtigen Wählergruppen: „Es ist ein Risiko, weil er damit Millionen katholischer Wählerinnen und Wähler brüskieren könnte“, findet Ingo vor allem wegen der KI-generierten Bilder, die Trump in Jesus-Pose zeigen. Dass diese Ausfälle und der Streit zwischen US-Präsident und Papst die Machtbasis Trumps bei seinen Stammwählern tiefer erschüttern könnte angreifen könnten, glauben der TT-Moderator und seine Ehefrau zwar nicht. Allerdings zeigen sich erste Risse im Fundament der MAGA-Bewegung. 

    Papst Leo über Deabtte mit Trump:
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/papst-leo-trump-streit-100.html

    Faktencheck des ZDF zum Bibelzitat von Pete Hegseth:
    https://www.zdfheute.de/politik/ausland/usa-hegseth-bibel-pulp-fiction-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

    Podcast-Tipp: Being The Beatles - eine Pop-Revolution
    https://1.ard.de/being-the-beatles?cp

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    [email protected]!
  28. Verhandlungen zwischen Erzfeinden

    1 h 26 min

    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon melden sich vom SWR Podcastfestival in Mannheim. Diesmal diskutieren sie live vor Publikum über die neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg - etwa über die gescheiterten …

    Notes de l’épisode
    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon melden sich vom SWR Podcastfestival in Mannheim. Diesmal diskutieren sie live vor Publikum über die neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg - etwa über die gescheiterten Vermittlungsgespräche zwischen der amerikanischen und der iranischen Delegation in Pakistan. Der Tagesthemen-Moderator fragt sich, ob vielleicht die Erwartungen an diese Friedensverhandlungen zu hoch waren, schließlich seien beide Seiten mit Maximalforderungen in die Gespräche gegangen. Möglicherweise sei dies sogar bewusstes „Verhandlungsverhalten“ gewesen, sagt Ingo und nur der Auftakt für weitere Verhandlungsrunden.
    Was steckt hinter der Blockade der Straßen von Hormus, die US-Präsident Trump nun angekündigt hat? Ingo und Jiffer fragen sich auch, wie lange die Waffenruhe, die eigentlich bis zum 21. April gilt, noch halten wird, wenn sich nun US-Kriegsschiffe der Meerenge nähern. Und sie erörtern die Frage, wer eigentlich von dem militärischen Konflikt bislang profitiert hat? Trump bezeichnet sich selbst zwar jetzt schon als „Gewinner“, Jiffer sieht allerdings den Iran klar im Vorteil. Zwar sei das iranische Militär geschwächt, aber die Iraner kontrollierten nun die Straße von Hormus und damit könnten sie die Weltwirtschaft in die Knie zwingen. Dies sei – so resümieren Ingo und Jiffer - mehr Macht, als der Welt immer wieder mit der Atombombe zu drohen.
    Am Ende beantworten die beiden Hosts Fragen aus dem Publikum. Dabei ging es u.a. um die Abhängigkeit der Europäer von den USA, die Gefahr der Epstein Files für Trump und um die Frage, welche Chancen Kamala Harris als erneute Präsidentschaftskandidatin hat.

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    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html

    Was steckt hinter Trumps Seeblockade?
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-blockade-hormus-102.html
     
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  29. Zwischen Steinzeit und Mondmission

    49 min

    Zumindest der Auftritt des amerikanischen Papstes zu Ostern sorgt bei US-Redakteurin Jiffer Bourguignon für etwas Zuversicht in Zeiten voller Gewalt: „Wir haben in jeder Folge in den letzten fünf Wochen über …

    Notes de l’épisode
    Zumindest der Auftritt des amerikanischen Papstes zu Ostern sorgt bei US-Redakteurin Jiffer Bourguignon für etwas Zuversicht in Zeiten voller Gewalt: „Wir haben in jeder Folge in den letzten fünf Wochen über den Iran-Krieg gesprochen und der Papst hat ein paar Worte dazu gesagt: dass wir uns jetzt an Gewalt gewöhnen – das können wir nicht tun, das dürfen wir nicht“, für Jiffer sind die Sätze zentral in der Oster-Botschaft von Leo XIV. Dass die Trump-Regierung die christliche Religion für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren scheint, stößt nicht nur dem Pontifex auf - einer der Eindrücke, den Ingo Zamperoni auf seiner aktuellen Drehreise in den USA gesammelt hat. Ein anderer: der TT-Moderator hat viele Ressentiments gegen alte Verbündete der USA gespürt. Denn zumindest die Trump-Erzählung, dass Europa die USA im Iran-Krieg im Stich lasse, glauben viele im Trump-Lager. „In der Regierung und bei vielen MAGA-Fans ist die Haltung, dass man sich aus der NATO verabschieden sollte“, fasst Ingo zusammen. Das Ehepaar ist sich einig in der Einschätzung, dass US-Präsident Trump nicht weiß, wie er den Konflikt beenden soll. Dass er sich zunehmend schriller äußert, besorgt die beiden. Auch die jüngste Drohung Trumps, mit den angekündigten US-Militärschlägen „werde eine ganze Zivilisation untergehen“, sei in diesem Zusammenhang zu verstehen.
    Emotional berührt hat Jiffer der Flug der Mondmission, die am vergangenen Mittwoch vom Kennedy Space Center gestartet ist. Und das nicht nur, weil die US-Redakteurin als Kind gerne Astronautin geworden wäre: „Die Artemis 2 Mission steht für all das, was Trump hasst: enge Kooperation mit Verbündeten, hier zwischen Kanada, den USA und Europa, dazu Vielfalt in einer internationale Crew, mit einer Frau und einem Afro-Amerikaner" , schwärmt sie und findet so zusammen mit Ingo doch noch einen positiven Aspekt der vergangenen Woche.

    Hier gibt es noch wenige Tickets für das SWR-Podcastfestival in Mannheim mit Jiffer und Ingo am 12.4.26
    https://links.190a.de/l/swr-podcastfestival

    Nach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":
    https://1.ard.de/Machtfragen

    USA und Iran kündigen zweiwöchige Feuerpause an
    https://www.tagesschau.de/eilmeldung/iran-trump-feuerpause-100.html

    Erfolgreiche Raumfahrtmission "Artemis 2" zum Mond
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nasa-artemis-mondmission-mondphase-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

    Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren
    https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien über Trumps Drohungen
    https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien
  30. No Kings - No Wars

    37 min

    Krieg gegen den Iran, Blockade der Straße von Hormus, steigende Spritpreise. Gleichzeitig droht wegen des Government Shutdowns Chaos vor Ostern. Weil viele Beamte schon seit Wochen kein Gehalt bekommen, fehlt …

    Notes de l’épisode
    Krieg gegen den Iran, Blockade der Straße von Hormus, steigende Spritpreise. Gleichzeitig droht wegen des Government Shutdowns Chaos vor Ostern. Weil viele Beamte schon seit Wochen kein Gehalt bekommen, fehlt es beispielsweise an den Flughäfen an Sicherheitspersonal, und es gibt immer öfter lange Schlangen. In einem innenpolitischen Deep Dive erklären Jiffer und Ingo, warum das Land blockiert ist - ausgerechnet vor der "Spring-Break"-Reisesaison.
    Ingo meldet sich mit einem gemischten Stimmungsbild in dieser Folge aus dem sonnigen New York, von einem Roadtrip quer durch die USA. Dort dreht er zur FIFA-WM 2026 die ARD-Doku "Spielfeld der Macht". Dabei geht es auch um die Frage, wie US-Präsident Trump den World Cup für seine politischen Ziele instrumentalisieren könnte. Am Wochenende kam es wieder zu zahlreichen "No Kings“-Protesten, bei denen es auch um den Krieg gegen den Iran ging. Ingo bezweifelt zwar, dass die Proteste irgendeinen Effekt haben. Sie seien insgesamt "ein Outlet für Frust und Unzufriedenheit und ein Zeichen für Ablehnung dessen, was gerade passiert".

    Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Mailt an [email protected]!

    "No Kings"-Demos in den USA
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nokings-proteste-trump-100.html

    Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html

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    https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Podcast-Tipp: Sport inside - Dein Deep Dive in den Sport
    https://1.ard.de/sport_inside_podcast

    Folge: "Wie Trump und Infantino die WM 2026 politisch nutzen":
    https://1.ard.de/SportInside_Trump_und_Infantino