
AT.reloaded
- Épisodes
- 70
- Parution
- toutes les deux semaines
- Dernier épisode
- 23 Oct 2026
À propos du podcast
Tauche mit AT.reloaded in die Welt des Strafrechts ein. Erlebe praxisnahe Fälle und Lösungen, präsentiert von Ingeborg Zerbes. Dein Schlüssel zu einem tieferen Verständnis für komplexe Fragestellungen im Strafrecht.
Épisodes 70
Klartext Strafrecht Fälle: Putativnotwehrexzess
Was passiert, wenn du glaubst, angegriffen zu werden, und dich dabei heftiger verteidigst, als es die Situation erlauben würde? Wann liegt ein Putativnotwehrexzess vor und welche strafrechtlichen Folgen hat …
Notes de l’épisode
Was passiert, wenn du glaubst, angegriffen zu werden, und dich dabei heftiger verteidigst, als es die Situation erlauben würde? Wann liegt ein Putativnotwehrexzess vor und welche strafrechtlichen Folgen hat er?
Anhand einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erklären Ingeborg Zerbes und Victoria Roman das Zusammenspiel von Putativnotwehr (§ 8 StGB) und Notwehrüberschreitung (§ 3 Abs 2 StGB). Im Mittelpunkt steht ein Fall, in dem ein Mann irrtümlich einen Angriff annimmt und sein Gegenüber mit einem Glas verletzt.Du erfährst, welche Rolle Furcht, Schrecken und Fahrlässigkeit bei der Beurteilung spielen, was hinter dem Begriff „Affektverarbeitungsfehler“ steckt und warum selbst eine fahrlässige Körperverletzung unter bestimmten Voraussetzungen straflos bleibt.
Eine komplexe strafrechtliche Konstellation, anhand eines konkreten Falls verständlich und nachvollziehbar erklärt.Strafrecht Aktuell: Kontrolle in Gewaltbeziehungen
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit körperlichen Übergriffen. Auch systematische Erniedrigungen, soziale Isolation und finanzielle Abhängigkeit können dazu dienen, Macht und Kontrolle über eine andere …
Notes de l’épisode
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit körperlichen Übergriffen. Auch systematische Erniedrigungen, soziale Isolation und finanzielle Abhängigkeit können dazu dienen, Macht und Kontrolle über eine andere Person auszuüben. Doch wie weit reicht der strafrechtliche Schutz?
In dieser Folge von AT.reloaded diskutieren Ingeborg Zerbes und Franziska Eckstein, ob der Tatbestand der fortgesetzten Gewaltausübung nach § 107b StGB erweitert werden sollte. Anhand von Aussagen Betroffener und Erkenntnissen aus der Forschung beleuchten sie unterschiedliche Formen von Gewalt in Beziehungen, bestehende Schutzlücken und mögliche Reformansätze. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Strafrecht schwerwiegende Kontroll- und Unterdrückungsverhältnisse erfassen kann, ohne die Grenze zwischen strafbarem Verhalten und anderen problematischen Beziehungskonstellationen aus dem Blick zu verlieren.
TriggerwarnungIn dieser Folge wird über häusliche Gewalt gesprochen und konkrete Erfahrungen von Betroffenen geschildert. Die Folge enthält nachgesprochene Aussagen, die belastend sein können. Bitte überlege, ob du dich mit diesen Inhalten auseinandersetzen möchtest.
Wenn du selbst von Gewalt betroffen bist oder Unterstützung benötigst, kannst du dich an ein Gewaltschutzzentrum wenden. Das Gewaltschutzzentrum Wien erreichst du unter der Nummer 01 585 32 88.Strafrecht Aktuell: Catcalling
Catcalling ist für viele Frauen Alltag. Doch wann wird aus einer unangenehmen oder herabwürdigenden Äußerung strafrechtlich relevantes Verhalten? Und gibt es im österreichischen Strafrecht derzeit eine …
Notes de l’épisode
Catcalling ist für viele Frauen Alltag. Doch wann wird aus einer unangenehmen oder herabwürdigenden Äußerung strafrechtlich relevantes Verhalten? Und gibt es im österreichischen Strafrecht derzeit eine Schutzlücke?
In dieser Folge von Strafrecht Aktuell diskutieren Ingeborg Zerbes, Franziska Eckstein, Sarah Obino und Leo Korinek, welche Formen verbaler sexueller Belästigung nach geltendem Recht bereits erfasst sind und wo die Grenzen von sexueller Belästigung, Beleidigung und gefährlicher Drohung liegen. Anhand konkreter Fälle zeigen sie, warum besonders grobe, erniedrigende oder einschüchternde Äußerungen derzeit nicht immer strafbar sind.
Außerdem geht es um mögliche rechtspolitische Lösungen, internationale Regelungen und die zentrale Frage, ob ein eigener Straftatbestand für Catcalling notwendig und verhältnismäßig wäre. Die Folge liefert keine vorgefertigte Antwort, sondern zeigt die wichtigsten Argumente für und gegen eine Erweiterung des Strafrechts und hilft dir, die aktuelle Debatte juristisch einzuordnen.Strafrecht Aktuell: Strafvollzug
In dieser Strafrecht Aktuell-Folge spricht Professorin Ingeborg Zerbes mit dem Strafrechtsexperten Christian Grafl über ein hochaktuelles Problem des österreichischen Strafrechts: den überlasteten …
Notes de l’épisode
In dieser Strafrecht Aktuell-Folge spricht Professorin Ingeborg Zerbes mit dem Strafrechtsexperten Christian Grafl über ein hochaktuelles Problem des österreichischen Strafrechts: den überlasteten Strafvollzug.Ausgangspunkt sind dramatische Entwicklungen in österreichischen Justizanstalten, von Überbelag und Personalmangel bis hin zu Suiziden, Todesfällen und massiver Belastung der Justizwache. Christian Grafl erklärt, warum diese Situation nicht mit „mehr Brutalität“ in der Gesellschaft zu erklären ist, sondern vor allem mit strafrechtlichen Verschärfungen, kurzen unbedingten Freiheitsstrafen und einer zurückhaltenden Praxis bei bedingten Entlassungen.
Die Folge zeigt, welche Entlastungsmaßnahmen diskutiert werden: mehr Alternativen zur Freiheitsstrafe, ein stärkerer Einsatz von Geldstrafen, gemeinnütziger Arbeit und elektronisch überwachtem Hausarrest sowie eine kritischere Prüfung, wofür Strafrecht tatsächlich eingesetzt werden soll. Auch der Jugendstrafvollzug, die Forderung nach einem Jugendgerichtshof und der besondere Umgang mit jungen Erwachsenen werden näher beleuchtet.
Eine Folge über Strafvollzug, Resozialisierung und Sicherheit, die deutlich macht: Wer Strafrecht verstehen will, muss auch fragen, was nach der Verurteilung passiert.
Im Podcast zu Gast:
Univ.-Prof. i. R. Dr. Christian Grafl ist emeritierter Professor für Kriminologie und Kriminalistik am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Wien sowie gerichtlicher Sachverständiger für Urkundenuntersuchung und Schriftwesen.Klartext Strafrecht: STEOP VI - SoSe 2026
Was unterscheidet eine bloße Misshandlung von einer Körperverletzung? Wann wird eine vorsätzliche Tötung milder bestraft? Und woran erkennst du, ob es bei einem Vermögensdelikt um Wegnahme, Zueignung, Täuschung …
Notes de l’épisode
Was unterscheidet eine bloße Misshandlung von einer Körperverletzung? Wann wird eine vorsätzliche Tötung milder bestraft? Und woran erkennst du, ob es bei einem Vermögensdelikt um Wegnahme, Zueignung, Täuschung oder Befugnismissbrauch geht?
In dieser Folge von Klartext Strafrecht STEOP VI führt Ingeborg Zerbes durch zentrale Deliktsgruppen des Besonderen Teils. Sie erklärt die Struktur der Körperverletzungsdelikte, ordnet vorsätzliche Tötungsdelikte und ihre privilegierten Formen ein und zeigt, wie sich wichtige Vermögensdelikte voneinander abgrenzen lassen.
Du bekommst einen kompakten Überblick über einfache und schwere Körperverletzung, Mord und Totschlag, Tötung auf Verlangen, Mitwirkung an der Selbsttötung sowie Diebstahl, Unterschlagung, Veruntreuung, Raub, Betrug und Untreue.Klartext Strafrecht: STEOP V - SoSe 2026
In dieser Folge von Klartext Strafrecht STEOP geht es um Täterschaft und Beteiligung nach § 12 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes erklärt, worin sich unmittelbare Täterschaft, Bestimmungstäterschaft und …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von Klartext Strafrecht STEOP geht es um Täterschaft und Beteiligung nach § 12 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes erklärt, worin sich unmittelbare Täterschaft, Bestimmungstäterschaft und Beitragstäterschaft unterscheiden und warum auch Anstiftung und sonstige Hilfeleistung strafrechtlich relevant sein können.
Im Fokus steht außerdem die Abgrenzung zwischen dem straflosen bloß versuchten Beitrag und dem strafbaren Beitrag zu einem Versuch. Die Folge zeigt, warum § 15 StGB nicht nur für den Versuch selbst, sondern auch für Beteiligungsformen wichtig ist, und welche besonderen Anforderungen beim Rücktritt vom Versuch gelten, wenn mehrere Personen an einer Tat mitwirken.Klartext Strafrecht: STEOP IV - SoSe 2026
In dieser Folge von Klartext Strafrecht – STEOP IV geht es um besondere Erscheinungsformen der strafbaren Handlung, allen voran um den Versuch nach § 15 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes erklärt, wann eine …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von Klartext Strafrecht – STEOP IV geht es um besondere Erscheinungsformen der strafbaren Handlung, allen voran um den Versuch nach § 15 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes erklärt, wann eine bloße Vorbereitung endet und ein strafbarer Versuch beginnt, warum Fahrlässigkeitsdelikte nicht versucht werden können und welche Bedeutung die ausführungsnahe Handlung für die Strafbarkeit hat.
Außerdem behandelt die Folge zentrale Fragen zur Beteiligung am Versuch, zum Rücktritt vom Versuch nach § 16 StGB und zur absoluten Untauglichkeit des Versuchs nach § 15 Abs 3 StGB. Anhand anschaulicher Beispiele wird gezeigt, wann ein Versuch strafbar bleibt, wann freiwilliger Rücktritt zur Strafbefreiung führen kann und warum die Abgrenzung zwischen relativ und absolut untauglichem Versuch in der Prüfung besonders sorgfältig zu begründen ist.Klartext Strafrecht: STEOP III - SoSe 2026
In dieser Folge von Klartext Strafrecht - STEOP III setzt Professorin Ingeborg Zerbes die Einführung in das österreichische Strafrecht fort. Im Mittelpunkt stehen der Irrtum über einen rechtfertigenden …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von Klartext Strafrecht - STEOP III setzt Professorin Ingeborg Zerbes die Einführung in das österreichische Strafrecht fort. Im Mittelpunkt stehen der Irrtum über einen rechtfertigenden Sachverhalt nach § 8 StGB, der Schuldbegriff nach § 4 StGB und die Frage, wann Zurechnungsunfähigkeit, entschuldigender Notstand oder Rechtsirrtum die Strafbarkeit ausschließen können.
Anhand prägnanter Beispiele zeigt die Folge, worin der Unterschied zwischen einem Irrtum über Tatsachen und einem Irrtum über die Rechtslage liegt. Außerdem wird erklärt, warum nicht jede Fehlvorstellung entschuldigt und wann trotz Irrtums volle Strafbarkeit bestehen bleibt. Damit schließt die Folge die Grundlagen des Fallprüfungsschemas ab und bereitet den nächsten Themenblock vor: den Versuch.Klartext Strafrecht: STEOP II - SoSe 2026
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht: STEOP II geht es um Fahrlässigkeit, Rechtfertigungsgründe und Notwehr. Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman erklären, wann ein Verhalten objektiv …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht: STEOP II geht es um Fahrlässigkeit, Rechtfertigungsgründe und Notwehr. Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman erklären, wann ein Verhalten objektiv sorgfaltswidrig ist, worin der Unterschied zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit liegt und warum Fahrlässigkeitsdelikte nur strafbar sind, wenn das Gesetz sie ausdrücklich vorsieht.
Außerdem zeigt die Folge, wie Rechtfertigungsgründe in der Strafbarkeitsprüfung aufgebaut sind. Im Mittelpunkt steht die Notwehr nach § 3 StGB: Wann liegt ein gegenwärtiger oder unmittelbar drohender Angriff vor? Welche Rechtsgüter sind notwehrfähig? Und weshalb wird bei der Notwehr grundsätzlich nicht zwischen Angriff und Verteidigungsgut abgewogen? Eine kompakte Wiederholung für deine STEOP-Vorbereitung im Strafrecht.Klartext Strafrecht: STEOP I - SoSe 2026
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht geht es um den Einstieg in den STEOP-Stoff des Strafrechts. Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman erklären, was Strafrecht von anderen …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht geht es um den Einstieg in den STEOP-Stoff des Strafrechts. Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman erklären, was Strafrecht von anderen Rechtsgebieten unterscheidet, warum es nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen besonders hochwertige Rechtsgüter eingreift und welche Bedeutung Spezialprävention, Generalprävention und Schuldprinzip haben.
Im zweiten Teil der Folge steht der Fallaufbau im Mittelpunkt: Tatbestand, menschliche Handlung, Erfolgsdelikte, objektive Zurechnung sowie die Unterscheidung zwischen Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikten. Anhand kurzer Beispiele wird gezeigt, worauf Du bei Kausalität, Adäquanz, Risikozusammenhang und Vorsatzformen achten musst, wenn Du strafrechtliche Fälle sauber prüfen willst.Strafrecht Aktuell: Kampfsport
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Nora Pentz den Zusammenhang zwischen Kampfsport und Strafrecht. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Verletzungen im …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Nora Pentz den Zusammenhang zwischen Kampfsport und Strafrecht. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Verletzungen im Kampfsport überhaupt strafrechtlich relevant sind, oder ob sie als sozialadäquates Risiko außerhalb des Tatbestands bleiben.
Die Folge zeigt, welche Rolle Freiwilligkeit, Regelverstöße und Einwilligung bei Körperverletzungen im Sport spielen. Besprochen werden unter anderem krasse Regelverstöße, etwa Schläge nach Kampfende, die Grenzen der Einwilligung nach § 90 StGB, die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen im Training sowie die Frage, wie Doping die strafrechtliche Beurteilung verändern kann.
So wird deutlich: Kampfsport bewegt sich strafrechtlich in einem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich anerkannter Sportausübung, erlaubtem Risiko und strafbarer Körperverletzung.Klartext Strafrecht Fälle: Rücktritt vom Versuch II
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle geht es weiter mit dem Rücktritt vom Versuch nach § 16 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes und Leo Korinek analysieren, wann bei mehraktigen …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle geht es weiter mit dem Rücktritt vom Versuch nach § 16 StGB. Professorin Ingeborg Zerbes und Leo Korinek analysieren, wann bei mehraktigen Ausführungshandlungen ein Rücktritt noch möglich ist und wann bereits ein fehlgeschlagener Versuch vorliegt.
Im Mittelpunkt stehen drei Ansätze: die Tatplantheorie, die Einzelaktstheorie der Judikatur und die Tateinheitslehre, die stärker auf den einheitlichen Lebensvorgang abstellt. Anhand eines Falls rund um Melinda, die erst schießt und dann auf den Einsatz eines Messers verzichtet, wird gezeigt, wie unterschiedlich die Theorien zu bewerten sind und warum in der Prüfung vor allem eine saubere Argumentation zählt.
Zum Abschluss widmet sich die Folge dem Rücktritt bei mehreren Beteiligten. Dabei wird erklärt, warum das bloße Aufgeben des eigenen Beitrags oft nicht genügt und wann das Verhindern der Ausführung oder das Abwenden des Erfolgs erforderlich ist.Klartext Strafrecht Fälle: Rücktritt vom Versuch I
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Leo Korinek die Grundlagen des Rücktritts vom Versuch nach § 16 StGB. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Leo Korinek die Grundlagen des Rücktritts vom Versuch nach § 16 StGB. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann ein strafbefreiender Rücktritt möglich ist, welche Unterschiede zwischen unbeendetem und beendetem Versuch bestehen und warum dabei die subjektive Sicht der Täterin oder des Täters entscheidend ist.
Anhand mehrerer Fallvarianten wird Schritt für Schritt gezeigt, wann die Aufgabe der Ausführung genügt, wann der Erfolg aktiv abgewendet werden muss und wann ein ernstliches Bemühen zur Erfolgsabwendung ausreicht. Eine wichtige begriffliche Grundlage dafür bietet auch die Folge „X wie X-beliebig“ aus der Reihe Strafrecht Begriffe A bis Z, in der die Abgrenzung zwischen Vorbereitungshandlung und Versuch erklärt wird.Klartext Strafrecht Fälle: § 131 vs § 142 StGB
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman die Abgrenzung zwischen räuberischem Diebstahl (§ 131 StGB) und Raub (§ 142 StGB). Anhand …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Victoria Roman die Abgrenzung zwischen räuberischem Diebstahl (§ 131 StGB) und Raub (§ 142 StGB). Anhand eines Falls rund um den Diebstahl einer Rolex im Schwimmbad zeigen sie, warum diese Unterscheidung trotz ähnlicher Sachverhalte strafrechtlich entscheidend ist und zu deutlich unterschiedlichen Strafdrohungen führt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Gewalt nur zur Sicherung bereits erlangten Gewahrsams eingesetzt wird und wann sie der eigentlichen Wegnahme dient. Die Folge erklärt, welche Rolle Mitgewahrsam, Alleingewahrsam und vor allem der Tatplan des Täters für die rechtliche Einordnung spielen. Zusätzliche Varianten veranschaulichen, wann eindeutig § 131 StGB und wann klar § 142 StGB vorliegt.Strafrecht Aktuell: OP durch Tochter
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Jakob Hajszan einen aufsehenerregenden Fall aus Graz: Darf eine zwölfjährige Tochter bei einer Schädeloperation …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Jakob Hajszan einen aufsehenerregenden Fall aus Graz: Darf eine zwölfjährige Tochter bei einer Schädeloperation mit dem Bohrer mitwirken? Im Zentrum steht die Frage, wann ein medizinischer Eingriff trotz Operationssetting als strafbare schwere Körperverletzung (§ 84 Abs 4 StGB) zu beurteilen ist. Die Folge behandelt die Voraussetzungen der ärztlichen Heilbehandlung, die Rolle der Einwilligung und die strafrechtliche Verantwortung der beteiligten Erwachsenen, wenn ein strafunmündiges Kind in das Tatgeschehen eingebunden wird.Klartext Strafrecht Fälle: Überwachungsgarant
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino einen außergewöhnlichen Fall zur Unterlassungsstrafbarkeit: Eine Mutter weiß, dass ihr …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino einen außergewöhnlichen Fall zur Unterlassungsstrafbarkeit: Eine Mutter weiß, dass ihr 16-jähriger Sohn seinen Stiefvater töten will und greift nicht ein.
Der Fall führt direkt zur zentralen Frage des Strafrechts: Wann wird Nichthandeln strafbar? Anhand der Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs diskutieren Prof. Zerbes und Sarah Obino die Rolle der Überwachungsgarantenstellung von Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern und zeigen, warum eine Strafbarkeit wegen Mordes durch Unterlassen (§ 75 iVm § 2 StGB) in Betracht kommen kann.
Du erfährst, wie sich Garantenpflichten aus dem Eltern-Kind-Verhältnis ableiten, welche Grenzen die Aufsichtspflicht hat und welche Kriterien Gerichte anwenden, um zu beurteilen, ob Eltern für Straftaten ihrer Kinder strafrechtlich verantwortlich sein können.Strafrecht Aktuell: Sterbehilfe
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes, Jakob Hajszan und die Schweizer Dissertantin Giulia Canova die strafrechtlichen Grenzen der Sterbehilfe …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes, Jakob Hajszan und die Schweizer Dissertantin Giulia Canova die strafrechtlichen Grenzen der Sterbehilfe. Ausgangspunkt ist eine aktuelle „Tatort“-Episode: Eine Person unterstützt junge Frauen in einem Online-Forum bei ihrem Suizid, filmt den Vorgang heimlich und streamt ihn gegen Bezahlung ins Darknet.
Im Zentrum steht die österreichische Rechtslage nach der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs. Strafbar bleibt jede Verleitung zur Selbsttötung (§ 78 StGB). Straflos kann hingegen – unter engen Voraussetzungen des Sterbeverfügungsgesetzes – die Mitwirkung an einem frei verantwortlichen Suizid schwer und unheilbar erkrankter, volljähriger Personen sein. Die Folge zeigt, wie sorgfältig zwischen bloßem psychischem Beistand und strafbarer Einflussnahme zu unterscheiden ist.
Ein Blick in die Schweiz und nach Deutschland verdeutlicht die Unterschiede: Während in der Schweiz jede Mitwirkung aus selbstsüchtigen Beweggründen strafbar ist, fehlt in Deutschland derzeit eine eigenständige Regelung.
Die Folge bietet dir eine kompakte, differenzierte Analyse eines hochsensiblen Themas – mit klarem Blick auf Tatbestandsstruktur, subjektive Tatseite und die dogmatischen Bruchlinien im deutschsprachigen Raum.Klartext Strafrecht Fälle: Retterproblematik
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino die sogenannte Retterproblematik – ein klassisches Problem des …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino die sogenannte Retterproblematik – ein klassisches Problem des Risikozusammenhangs.
Ausgangspunkt ist ein fahrlässiges Verhalten: Zander vergisst, den Wasserhahn abzudrehen, sein Haus wird überflutet. Der Nachbar Norbert will die Schildkröte Susi retten und bricht sich den Arm. Die Feuerwehrfrau Felicia verletzt sich im Einsatz. Der neugierige Passant Schubert begibt sich ohne Rettungsabsicht ins Haus und bricht sich dabei das Bein.
Zu prüfen ist eine fahrlässige Körperverletzung nach § 88 StGB – doch entscheidend ist die normative Zurechnung: Unterbricht das Eingreifen eines Retters den Risikozusammenhang?
Die Folge arbeitet drei unterschiedliche Ansichten heraus:- Rechtsprechung: Verletzungen von Rettern bleiben zurechenbar; nur bei bloß Schaulustigen wird der Risikozusammenhang durchbrochen.
- Differenzierende Lehrmeinung: Zurechnung nur bei berufsmäßigen Rettern (zB Feuerwehr), nicht jedoch bei freiwilligen Helfern oder Schaulustigen.
- Liberale Ansicht: Auch berufsmäßige Retter handeln selbstverantwortlich; der Risikozusammenhang ist daher generell unterbrochen – mit der Konsequenz der Straflosigkeit des Erstverursachers.
- Rechtsprechung: Verletzungen von Rettern bleiben zurechenbar; nur bei bloß Schaulustigen wird der Risikozusammenhang durchbrochen.
Klartext Strafrecht Fälle: Risikozusammenhang
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino den Risikozusammenhang als zentrale Zurechnungsstufe bei Fahrlässigkeitsdelikten und …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht Fälle analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino den Risikozusammenhang als zentrale Zurechnungsstufe bei Fahrlässigkeitsdelikten und fahrlässigen
Erfolgsqualifikationen.
Anhand mehrerer Fallvarianten (von der Tablettengabe im Smoothie bis zu komplexen Fällen mit Todesfolge)
wird erklärt, wann ein eingetretener Erfolg noch dem Erstverursacher zugerechnet werden kann – und wann nicht. Im Fokus stehen hierbei Opferfehlverhalten und Fehlverhalten Dritter. Erfahre, wann grob unvernünftiges oder unverständliches Verhalten des Opfers zur Durchbrechung des Risikozusammenhangs führt, welche unterschiedlichen Maßstäbe Lehre und Rechtsprechung dabei anlegen und wie ein bloßes Unterlassen – etwa eine unterlassene Hilfeleistung – zu beurteilen ist.
Diese Episode verbindet systematische Prüfungshinweise mit anschaulichen Fallkonstellationen und zeigt dir, worauf es beim Risikozusammenhang in der Fallprüfung ankommt.Klartext Strafrecht: STEOP IV
In der Folge STEOP IV von AT.reloaded beantworten Professorin Ingeborg Zerbes und ihr Team zentrale Fragen aus der Studieneingangs- und Orientierungsphase, die in der Vorlesung offen geblieben sind.Du erfährst …
Notes de l’épisode
In der Folge STEOP IV von AT.reloaded beantworten Professorin Ingeborg Zerbes und ihr Team zentrale Fragen aus der Studieneingangs- und Orientierungsphase, die in der Vorlesung offen geblieben sind.
Du erfährst, was mit dem Begriff „unwertbehaftet“ gemeint ist und warum der Vorsatz im Strafrecht ein Unrechtselement darstellt. Anhand des prominenten Falls rund um eine unbezahlte Hotelrechnung wird klar abgegrenzt, wann bloß eine zivilrechtliche Forderung vorliegt – und wann Betrug nach § 146 StGB.
Außerdem thematisiert die Folge die lebenslange Freiheitsstrafe im österreichischen Strafrecht, ihre gesetzliche Ausgestaltung und die Möglichkeit der bedingten Entlassung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf freiheitsentziehenden vorbeugenden Maßnahmen (§§ 21–23 StGB): Du lernst, warum diese keine Strafen sind, welche Voraussetzungen gelten und welche Formen das österreichische Recht kennt.
Abschließend wird die Diversion eingeordnet: Wann ist eine Strafe weder spezial- noch generalpräventiv notwendig – und warum reicht in bestimmten Fällen eine alternative Erledigung aus?
Diese Folge bietet dir eine kompakte Zusammenfassung offen gebliebener Fragen aus der Vorlesung von Ingeborg Zerbes – ideal zur gezielten Vorbereitung auf die STEOP-Prüfung im Strafrecht.Klartext Strafrecht: STEOP III
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht (STEOP III) analysiert Professorin Ingeborg Zerbes zentrale Delikte des Besonderen Teils des österreichischen Strafrechts. Im Fokus stehen zunächst die …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Klartext Strafrecht (STEOP III) analysiert Professorin Ingeborg Zerbes zentrale Delikte des Besonderen Teils des österreichischen Strafrechts. Im Fokus stehen zunächst die vorsätzlichen Tötungsdelikte: Mord als Grundtatbestand, privilegierte Formen wie Totschlag im Affekt und die Tötung eines Kindes bei der Geburt sowie die strafrechtlichen Grenzen von Tötung auf Verlangen und Mitwirkung an der Selbsttötung – einschließlich der seit 2021 geltenden Sonderregelungen bei schweren, unheilbaren Erkrankungen.
Anschließend widmet sich die Folge den Vermögensdelikten. Systematisch werden gewaltlose Eigentumsdelikte wie Diebstahl, Unterschlagung und Veruntreuung erklärt und von gewaltsamen Delikten wie Raub und räuberischem Diebstahl abgegrenzt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Betrug als Selbstschädigungsdelikt durch Täuschung sowie auf der Untreue (§ 153 StGB) als zentralem Tatbestand des Wirtschaftsstrafrechts.
Die Folge bietet dir eine kompakte, prüfungsrelevante Einordnung der zentralen Tatbestandsstrukturen, maßgebliche Strafrahmen und Abgrenzungsfragen - klar strukturiert und verständlich erklärt.Special: Bloopers
Zum Jahresende meldet sich AT.reloaded mit einem besonderen Special.In der Bloopers-Folge hörst du, dass selbst bei präziser strafrechtlicher Analyse nicht jeder Take sitzt: Versprecher, Denkpausen, falsche …
Notes de l’épisode
Zum Jahresende meldet sich AT.reloaded mit einem besonderen Special.
In der Bloopers-Folge hörst du, dass selbst bei präziser strafrechtlicher Analyse nicht jeder Take sitzt: Versprecher, Denkpausen, falsche Übergänge und spontane Neustarts aus den Aufnahmen mit Professorin Ingeborg Zerbes und ihrem Team. Eine humorvolle Rückschau hinter die Kulissen von AT.reloaded – als lockerer Jahresabschluss zwischen Fallprüfungsschema und Strafrechtsdogmatik.Klartext Strafrecht: STEOP II
In dieser Folge fasst Professorin Ingeborg Zerbes weitere prüfungsrelevante Inhalte ihrer STEOP-Vorlesung im Strafrecht an der Uni Wien für dich zusammen. Neben der Unterscheidung von Rechtfertigungs- und …
Notes de l’épisode
In dieser Folge fasst Professorin Ingeborg Zerbes weitere prüfungsrelevante Inhalte ihrer STEOP-Vorlesung im Strafrecht an der Uni Wien für dich zusammen. Neben der Unterscheidung von Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen und deren unterschiedlichen Rechtsfolgen werden auch der Versuch und der Rücktritt vom Versuch nach § 15 StGB und § 16 StGB erklärt. In diesem Zusammenhang wird auf die Besonderheiten bei der Beteiligung mehrerer Täterinnen und Täter eingegangen. Auch die Systematik der Körperverletzungsdelikte wird in dieser Episode aufgegriffen. Du erfährst spannende Fakten zu vorsätzlichen und fahrlässigen Begehungsformen, Vorsatz-Fahrlässigkeits-Kombinationen und qualifizierten Begehungsformen.Klartext Strafrecht: STEOP I
In dieser Folge geht es um deinen Einstieg in die STEOP-Vorlesung im Strafrecht an der Uni Wien. Professorin Ingeborg Zerbes und Pia Ogris erklären, welche Funktion das Strafrecht hat, warum es nur als Ultima …
Notes de l’épisode
In dieser Folge geht es um deinen Einstieg in die STEOP-Vorlesung im Strafrecht an der Uni Wien. Professorin Ingeborg Zerbes und Pia Ogris erklären, welche Funktion das Strafrecht hat, warum es nur als Ultima Ratio für besonders schwere Angriffe auf zentrale Rechtsgüter eingesetzt wird und worin sich das justizielle Strafrecht vom Verwaltungsstrafrecht unterscheidet. Du erfährst, wie das Strafrecht aufgebaut ist – vom Allgemeinen Teil über den Besonderen Teil bis zum Strafverfahrensrecht – und welche Rolle Grundprinzipien wie § 1 StGB, das Analogieverbot und das Rückwirkungsverbot spielen. Anhand von Beispielen werden objektiver und subjektiver Tatbestand, Vorsatz und Fahrlässigkeit sowie Kausalität und objektive Zurechnung verständlich gemacht, unter anderem mit den bekannten „Raserfällen“. Diese Folge hilft dir, die ersten Inhalte der Einführungsvorlesung zu wiederholen und schafft eine klare Grundlage für dein Verständnis des Strafrechts von Beginn an.Strafrecht Aktuell: Nur Ja heißt Ja
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes, Franziska Eckstein, Pia Ogris und Sarah Obino die aktuelle Diskussion rund um die Zustimmungslösung „Nur Ja heißt …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded – Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes, Franziska Eckstein, Pia Ogris und Sarah Obino die aktuelle Diskussion rund um die Zustimmungslösung „Nur Ja heißt Ja“. Sie zeigen anhand typischer Fallkonstellationen – etwa in Beziehungssituationen oder beim sogenannten Freeze-Verhalten –, worin sich die geplante Zustimmungslösung von der derzeitigen „Nein heißt Nein“-Regelung und vom Tatbestand der sexuellen Selbstbestimmung (§ 205a StGB) unterscheidet. Die Folge macht deutlich, warum Beweisprobleme weiterhin bestehen, welche Rolle in dubio pro reo spielt und in welchen wenigen, aber relevanten Fällen eine Reform tatsächlich zu einer Erweiterung des strafbaren Unrechts führen könnte. Zudem ordnen sie die Debatte in den Kontext der Istanbul-Konvention, früherer EU-Gewaltschutzinitiativen, des großen Dunkelfelds sexueller Gewalt und der verbreiteten Sorge vor Falschbeschuldigungen ein.
Hinweis: In der Folge werden Fälle sexualisierter Gewalt besprochen, die emotional herausfordernd sein können.Strafrecht Aktuell: Swatting II
In dieser Fortsetzung zum Thema Swatting analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino, was passiert, wenn falsche Notrufe zu gefährlichen Polizeieinsätzen führen. Nachdem in Teil 1 die Strafbarkeit …
Notes de l’épisode
In dieser Fortsetzung zum Thema Swatting analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino, was passiert, wenn falsche Notrufe zu gefährlichen Polizeieinsätzen führen. Nachdem in Teil 1 die Strafbarkeit des Anrufs im Mittelpunkt stand, geht es diesmal um die Folgen: Wenn Spezialeinheiten aufgrund eines fingierten Notrufs einschreiten und dabei eine unschuldige Person verletzen oder festnehmen – wer trägt die strafrechtliche Verantwortung?
Diese Folge beleuchtet, warum die Polizei in solchen Fällen gerechtfertigt handelt (§ 21 SPG), der Swatter aber dennoch für die daraus entstehenden Körperverletzungen oder Freiheitsentziehungen verantwortlich sein kann. Anhand der Beteiligungslehre (§ 12 StGB) diskutieren Zerbes und Obino, ob der Swatter als Bestimmungstäter oder sogar als verdeckter unmittelbarer Täter gilt, obwohl er selbst keinen Finger rührt.Strafrecht Aktuell: Swatting I
In dieser Folge von AT.reloaded - Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino die Bombendrohungen an österreichischen Schulen im Mai 2025 – ein Beispiel für sogenanntes Swatting …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded - Strafrecht Aktuell analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino die Bombendrohungen an österreichischen Schulen im Mai 2025 – ein Beispiel für sogenanntes Swatting.
Sie erklären, warum der OGH dieses Verhalten nicht als Nötigung, wohl aber als gefährliche Drohung (§ 107 StGB) einstuft, und diskutieren, ob das wirklich überzeugt. Außerdem zeigen sie, welche Rolle die Polizei in solchen Fällen spielt und ob dabei eine Strafbarkeitslücke entsteht.
Zum Schluss gibt es einen Ausblick auf Teil II: Swatting in Livestreams – wenn der Polizeieinsatz live vor der Kamera passiert.Klartext Strafrecht: Der Vollrausch
Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino erklären in dieser Podcastfolge, warum eine volle Berauschung zwar die Schuldfähigkeit ausschließt, aber trotzdem nicht straflos bleibt. Du erfährst, wie das Delikt …
Notes de l’épisode
Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino erklären in dieser Podcastfolge, warum eine volle Berauschung zwar die Schuldfähigkeit ausschließt, aber trotzdem nicht straflos bleibt. Du erfährst, wie das Delikt des Vollrauschs konstruiert ist, welche Rolle die „Rauschtat“ als objektive Bedingung der Strafbarkeit spielt und warum der Strafrahmen herabgesetzt ist. Außerdem wird die Abgrenzung zur actio libera in causa diskutiert: Was bedeutet es, wenn jemand sich bewusst oder fahrlässig in einen Rausch versetzt, um danach ein bestimmtes Delikt zu begehen – und wann greift stattdessen § 287? Praxisnahe Beispiele zeigen, worauf es in der Falllösung wirklich ankommt.
Perfekt, wenn du nach der Folge zum Minderrausch dein Wissen vertiefen und die Unterschiede klar verstehen willst.Klartext Strafrecht: Der Minderrausch
In dieser Folge von AT.reloaded analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino die Wirkung von Alkohol im Strafrecht. Im Mittelpunkt steht der Minderrausch und die Rechtsfigur der …
Notes de l’épisode
In dieser Folge von AT.reloaded analysieren Professorin Ingeborg Zerbes und Sarah Obino die Wirkung von Alkohol im Strafrecht. Im Mittelpunkt steht der Minderrausch und die Rechtsfigur der Übernahmsfahrlässigkeit: Wann liegt trotz eingeschränkter Leistungsfähigkeit eine strafbare Fahrlässigkeit vor? Was bedeutet das für die Abgrenzung zu § 81 Abs 2 und § 88 Abs 3 StGB? Und wie wirkt sich ein Minderrausch aus, wenn nicht nur Fahrlässigkeits-, sondern auch Vorsatzdelikte im Raum stehen?
Die Folge systematisiert die wichtigsten Abgrenzungen und zeigt, wie du typische Prüfungsprobleme rund um den Rauschzustand im Strafrecht schlüssig lösen kannst.Brauchen wir ein strafrechtliches Dickpic-Verbot?
Unaufgeforderte Genitalbilder per Nachricht – ein klarer Übergriff oder „nur“ Belästigung? In dieser Folge diskutieren Professorin Ingeborg Zerbes und Pia Ogris, ob das unaufgeforderte Zusenden von …
Notes de l’épisode
Unaufgeforderte Genitalbilder per Nachricht – ein klarer Übergriff oder „nur“ Belästigung?
In dieser Folge diskutieren Professorin Ingeborg Zerbes und Pia Ogris, ob das unaufgeforderte Zusenden von Genitalbildern strafrechtlich sanktioniert werden soll. Anlass ist die aktuelle Regierungsvorlage zu einem neuen Straftatbestand – eingebettet in die EU-Gewaltschutzrichtlinie. Welche Rechtsgüter sind betroffen? Reicht zivil- oder verwaltungsrechtlicher Schutz aus? Und wie schwer wiegt der Übergriff im Lichte eines liberalen Strafrechts? Die Folge beleuchtet rechtspolitische, strafdogmatische und gesellschaftliche Argumente – differenziert, kritisch und praxisnah.
Podcasts similaires
Plus de podcasts : Éducation







