
Auf den Punkt
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- 23 Oct 2026
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Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Épisodes 2 115
Wahl in Israel: Kriegsgegner sind in der Minderheit
Am kommenden Dienstag wählen Israelis die Knesset, also das Parlament. Im Zentrum des Wahlkampfs steht dabei der Krieg in Iran und die Aufarbeitung des Terrors vom 7. Oktober 2023. Das berichtet …
Notes de l’épisode
Am kommenden Dienstag wählen Israelis die Knesset, also das Parlament. Im Zentrum des Wahlkampfs steht dabei der Krieg in Iran und die Aufarbeitung des Terrors vom 7. Oktober 2023. Das berichtet SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig im Podcast. Dazu passt auch, dass der amtierende Premier Benjamin Netanjahu mit Plakaten Werbung macht, auf denen steht “Rechts oder Palästina”. Am Freitag hat Netanjahu angekündigt, nach Angriffen das Westjordanland abriegeln zu wollen. SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig sagt, dass dieser Schritt ohnehin erwartet worden war. Je länger die Abschottung andauere, desto schlimmer sei das für die Bevölkerung im Westjordanland. Und sie spricht darüber, ob Netanjahus Herausforderer Gadin Eisenkot eine Chance hat, die Wahl zu gewinnen – und ob sich damit wirklich etwas an den politischen Verhältnissen Israel ändern würde.
Weitere Nachrichten: Mehrheit der Wähler von CDU/CSU für AfD-Verbotsverfahren; Ermittlungen gegen EVP wegen hoher Beraterzahlungen.
Zum Weiterlesen:
Einen Text von Kristiana Ludwig über den Wahlkampf in Israel gibt es hier.
Und hier gibt es das Interview mit Caren Miosga.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Erstes Atommüll-Endlager weltweit, Proteste in Venezuela
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. “Auf den Punkt am Morgen” kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. “Auf den Punkt am Morgen” kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann “Auf den Punkt” mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages. Moderation, Redaktion und Produktion: Magdalena Pulz Redigatur: Valerie Höhne Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
Die PHP-Sicherheitslücke – und was KI damit zu tun hat
Das Internet sah am Mittwoch auf einmal ganz anders aus als sonst: Lauter Fehlermeldungen auf den Internetseiten von Universitäten, Ministerien und Krankenhäusern. Grund dafür war, dass an einem zentralen Punkt …
Notes de l’épisode
Das Internet sah am Mittwoch auf einmal ganz anders aus als sonst: Lauter Fehlermeldungen auf den Internetseiten von Universitäten, Ministerien und Krankenhäusern. Grund dafür war, dass an einem zentralen Punkt des Internets eine Sicherheitslücke entdeckt wurde. Alle Hintergründe dazu erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” der Digitalexperte Matthias Punz, Leiter SZ Dossier. Und er analysiert, ob der vergangene Mittwoch lediglich ein Vorgeschmack auf das Internet in Zeiten immer besserer KI-Modelle war. “Wir leben im KI-Zeitalter und jeder kann diese Werkzeuge nutzen. Leute, die gute Absichten haben und Personen, die schlechte Absichten haben.” Und: “Das ist genau das Problem und quasi der Wettlauf, vor dem wir in den nächsten Jahren stehen.”
Weitere Nachrichten: Bürgergeld-Reform erfüllt Einsparerwartung nicht; Viessmann steigt beim FC Bayern München ein.
Zum Weiterlesen und -hören:
Einen Text zu den Auswirkungen der Bürgergeld-Reform gibt es hier.
Und den Text von Ann-Kathrin Nezik, die den KI-Assistenten von Meta ausprobiert hat, hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Ann-Kathrin Schneider
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AfD fordert Umbau der EU, E-Scooter-Verbot in Brüssel
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann „Auf den Punkt“ mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Valerie Höhne
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AfD-Leak: Ein Blick in den Maschinenraum der Partei
Schon im September haben Hacker einen Hosting-Dienstleister der AfD angegriffen. Das hat ein Parteisprecher der SZ bestätigt. Das Datenleck ist riesig. Von mehr als 420 000 internen Mails ist die Rede, die …
Notes de l’épisode
Schon im September haben Hacker einen Hosting-Dienstleister der AfD angegriffen. Das hat ein Parteisprecher der SZ bestätigt. Das Datenleck ist riesig. Von mehr als 420 000 internen Mails ist die Rede, die jetzt im Netz kursieren. Theoretisch kann jeder drauf zugreifen.
Tim Frehler gehört zu dem Team von SZ-Journalistinnen und -Journalisten, die sich mit dem Datenleck beschäftigen. Er sagt, dass es nicht ratsam ist, selbst auf die Daten zuzugreifen. Zum einen, weil die Datenmenge riesig sei und zum anderen, weil noch nicht überprüfbar sei, ob die Daten virenfrei sind. Für ihn ist das besondere an diesem Datensatz, dass er zum ersten Mal einen Blick in den Maschinenraum einer Partei freigibt, die in weiten Teilen als gesichert rechtsextrem eingestuft ist.
Weitere Nachrichten: US-Unterhändler Witkoff trifft Putin in Russland; Klimaerwärmung könnte bis 2100 2,8 Grad erreichen.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier geht es zum Text, wie Merz auf das Treffen von Steve Witkoff und Wladimir Putin reagiert hat.
Und hier geht es zum “Who the fuck is Alice”-Podcast.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Juno Graner
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Musk soll Starlink gedrosselt haben, Panne bei Tabaksteuer
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann „Auf den Punkt“ mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Valerie Höhne
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Will Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen?
Die vergangenen Tage waren für die Ukraine keine guten. Die USA haben unter Präsident Donald Trump ihre Ukraine-Hilfe sehr stark zurückgefahren. So gab es Einschränkungen beim Zugang zum Internet via Starlink …
Notes de l’épisode
Die vergangenen Tage waren für die Ukraine keine guten. Die USA haben unter Präsident Donald Trump ihre Ukraine-Hilfe sehr stark zurückgefahren. So gab es Einschränkungen beim Zugang zum Internet via Starlink und zu Geheimdienstinformationen über russische Raketenangriffe. Und auch die Lieferung der Patriot-Flugabwehrraketen wurde verzögert. Mit erheblichen Folgen für die Zivilbevölkerung. Hubert Wetzel, Nato-Experte und ehemaliger US-Korrespondent der SZ, sagt, dass das Verhältnis zwischen Trump und Selenskij gerade auf einem Tiefpunkt sei. Aber er sagt auch: Nach den Midterms in den USA, die Anfang November stattfinden, könnte sich das auch wieder ändern.
Aktuell sehe es so aus, als wolle Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen. Das würde wohl zu einem Friedensschluss führen, durch den die Ukraine Gebiete in der Ostukraine abtreten müsste, die Russland aktuell nicht besetzt hält.
Weitere Nachrichten: Proteste in Italien; Hunderttausende interne AfD-Mails nach Hack zugänglich.
Zum Weiterlesen:
Wie die Wut der Jugend Europa erfasst, hat Karin Janker hier aufgeschrieben.
Alles zum AfD-Hack gibt es hier.
Und hier den Text zu Dua Lipas Buchclub.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Pauline Claßen
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über C-SPAN.
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Berliner Linke berät über Abgeordnete Emde, Krawalle in Italien
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann „Auf den Punkt“ mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Valerie Höhne, Sarah Neu
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Hier geht's zur SZ-Podcastserie "Viola – eine Frage des Motivs". Und hier zur "Auf den Punkt"-Folge von Montag.
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Will die Union die Brandmauer zur AfD einreißen?
Am Wochenende hat die Junge Union, die Nachwuchsorganisation der CDU, ihr jährliches Treffen abgehalten, den sogenannten Deutschlandtag. In ihren Reden haben Bundeskanzler Friedrich Merz, der …
Notes de l’épisode
Am Wochenende hat die Junge Union, die Nachwuchsorganisation der CDU, ihr jährliches Treffen abgehalten, den sogenannten Deutschlandtag. In ihren Reden haben Bundeskanzler Friedrich Merz, der NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und CSU-Chef Markus Söder vor allem in eine Richtung ausgeteilt: nach links.
Dass die Linke ein so großes Thema auf dem Deutschlandtag der JU war, hängt vor allem damit zusammen, dass gerade in Berlin über eine Rathaus-Koalition verhandelt wird. Am Sonntag haben Rot-Rot-Grün erfolgreich ihre Sondierungsgespräche beendet. SPD und Grüne stimmen am Montagabend ab, ob sie sich im nächsten Schritt auf Koalitionsverhandlungen mit der Linken einlassen wollen. Die Linke entscheidet darüber Ende Oktober.
Und gerade, weil die Union momentan so sehr in Richtung der Linken wettert, gibt es die These, dass die Union das mache, um vorzubereiten, die Brandmauer zur AfD einzureißen.
Claus Hulverscheidt, SZ-Korrespondent im Hauptstadtbüro in Berlin, kann diese These nicht nachvollziehen. Er sagt, wenn die CDU/CSU tatsächlich mit der AfD koalieren wollte, könnte sie das schon längst tun. Der eigentliche Punkt sei aber, dass die AfD nicht mit der CDU kooperieren, sondern sie zerstören wolle. Dementsprechend sei es Wahnsinn für die CDU, mit einer solchen Partei zusammenzuarbeiten - und das wüssten auch Merz, Söder und Wüst.
Weitere Nachrichten: VW plant Gehälter bis 2030 einzufrieren; lokale Ausgangssperren in Frankreich.
Zum Weiterlesen:
Hier geht es zu einem Hintergrundstück über die wirtschaftliche Lage bei VW.
Und hier geht es zur Reportage darüber, wie inklusiv das Partyleben ist.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de und BR24.
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Angespannte Beziehungen zwischen Ukraine und USA, Weltnaturkonferenz beginnt
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. “Auf den Punkt am Morgen” kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. “Auf den Punkt am Morgen” kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann “Auf den Punkt” mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages. Moderation, Redaktion und Produktion: Magdalena Pulz Redigatur: Valerie Höhne Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
Brände, Plünderungen: In Frankreich eskaliert die Gewalt
Brennende Autos und Gebäude, geplünderte Geschäfte und mehr als Tausend Festnahmen. In Frankreich wurden aus friedlichen Protesten gegen die Lebenshaltungskosten landesweite Ausschreitungen. Der Premierminister …
Notes de l’épisode
Brennende Autos und Gebäude, geplünderte Geschäfte und mehr als Tausend Festnahmen. In Frankreich wurden aus friedlichen Protesten gegen die Lebenshaltungskosten landesweite Ausschreitungen. Der Premierminister Sébastien Lecornu macht gewaltbereite Linksextreme für die Gewalt verantwortlich. Sie sollen die Proteste gekapert haben. Doch vieles ist noch unklar. Etwa wer genau für die Ausschreitungen verantwortlich ist und worum es ihnen ging. Denn bei den landesweiten Protesten am Samstag ging es um mehrere diffuse Anliegen, etwa den Klimaschutz, die Energiepreise und die gestiegenen Mieten.
Über die Proteste in Frankreich spricht in dieser Podcastfolge Alexandra Föderl-Schmid, SZ-Korrespondentin in Frankreich. Sie erklärt, warum diese Ausschreitungen die französische Regierung unter Druck setzen. Und inwiefern sie auch den Präsidentschaftswahlkampf beeinflussen könnten.
Weitere Nachrichten: Linke, Grüne und SPD beenden Sondierungsgespräche – und einigen sich auf Vergesellschaftung von Wohnraum.
Zum Weiterlesen: Vergesellschaftung, aber anders als erwartet. Mehr dazu, was Linke, Grüne und SPD in Berlin planen, gibt es hier. Ist die Kritik der Union an Rot-Rot-Grün überzogen? Hier ist die Meinung Berlin-Korrespondentin Meredith Haaf. Haare mit Haltung? Hier geht zum Text über den Pony und der Frage, inwiefern diese Frisur politisch ist.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Marie Gundlach, Thore Rausch Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BFMTV.
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Wird Trump bei den Midterms zur "lame duck"?
Am 3. November, wird eine wichtige Frage beantwortet: Wie mächtig wird Donald Trump in den verbleibenden zwei Jahren seiner Präsidentschaft sein? Dann stehen nämlich die Zwischenwahlen in den USA an, die …
Notes de l’épisode
Am 3. November, wird eine wichtige Frage beantwortet: Wie mächtig wird Donald Trump in den verbleibenden zwei Jahren seiner Präsidentschaft sein? Dann stehen nämlich die Zwischenwahlen in den USA an, die sogenannten Midterms. Wie gut sieht es für die Demokraten gerade wirklich aus? Können die Republikaner um Trump eine deutliche Wahlniederlage verhindern? Das erklärt die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook, Senior Advisor von der Bertelsmann-Stiftung.
Sie spricht im Podcast auch über eine aktuelle Aufreger-Nachricht aus den USA: Der rechtslibertäre Tech-Milliardär Elon Musk hat die Republikaner mit mehr als 250 Millionen Dollar unterstützt. Was solche Wahlkampfspenden für die Demokratie bedeuten? “Die Politik dieses Weißen Hauses ist in jedem Fall käuflich”, sagt Clüver Ashbrook.
Zum Weiterlesen:
Hinweis: Im Gespräch heißt es, Musk habe den Wahlkampf der Republikaner mit 267 Millionen US-Dollar unterstützt. Tatsächlich sind es 276 Millionen US-Dollar gewesen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Redaktionsschluss war Freitag, 16.10.2026, um 15 Uhr.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über TheDemocrats (YouTube), C-SPAN.
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Wie gerecht ist die Rente mit 63?
An diesem Freitag hat der Bundestag die sogenannte Frühstartrente beschlossen. Heißt: Der Staat schenkt Kindern bald Geld für die private Altersvorsorge. Das ist ein Baustein mit dem die Bundesregierung die …
Notes de l’épisode
An diesem Freitag hat der Bundestag die sogenannte Frühstartrente beschlossen. Heißt: Der Staat schenkt Kindern bald Geld für die private Altersvorsorge. Das ist ein Baustein mit dem die Bundesregierung die Rente reformieren will. Denn es gibt immer mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler. Und weil das so ist, fehlt Geld.
Im Sommer hat eine Kommission Vorschläge dafür vorgelegt, wie die Rente reformiert werden kann. Und die Bundesregierung hat angekündigt, diese umzusetzen. Aber über einige Vorschläge gibt es Streit, besonders um den Vorschlag der Rentenkommission, die sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen. Nach dieser Regelung dürften diejenigen, die 45 Jahre gearbeitet und in die Rente eingezahlt haben, früher in den Ruhestand gehen. Und zwar ohne, dass ihre Rente schrumpft.
Warum die Koalition jetzt genau darüber streitet und warum dieses Frührentenmodell umstritten ist, darüber spricht in dieser Podcastfolge Roland Preuß aus dem SZ-Hauptstadtbüro.
Weitere Nachrichten: Frankreich und Deutschland wollen Verbrenner-Aus aufweichen; Zeltvergabe auf dem Oktoberfest war rechtskräftig.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur neuen Folge des SZ-Podcasts „In aller Ruhe“. Darin spricht Moderatorin Carolin Emcke mit dem Soziologen Matthias Quent. Hier geht es zum Text über die Einigung von Merz und Macron zum Aufweichen des Verbrenner-Aus. Mehr zur Rente mit 63 – und warum sie umstritten ist, ist hier zu lesen. Das eigene Kind zum Millionär machen? Hier geht es zum Text über die Frühstartrente.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Pauline Claßen Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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Gewalttat in Oregon, Eilbeschluss vom Verfassungsgericht
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann „Auf den Punkt“ mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Anahí Martina Sánchez Redaktion: Valerie Höhne
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EU-Gipfel: Der Zwei-Billionen-Euro-Streit
In Brüssel verhandeln Donnerstag und Freitag die Mitgliedsstaaten über den Haushalt 2028 bis 2034. Und schon vor dem Gipfel kam deutliche Kritik aus einigen Mitgliedstaaten, darunter auch aus Deutschland …
Notes de l’épisode
In Brüssel verhandeln Donnerstag und Freitag die Mitgliedsstaaten über den Haushalt 2028 bis 2034. Und schon vor dem Gipfel kam deutliche Kritik aus einigen Mitgliedstaaten, darunter auch aus Deutschland. Bundeskanzler Friedrich Merz findet, der Vorschlag von EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen sei unbezahlbar.
Von der Leyen wünscht sich nämlich fast zwei Billionen Euro für den nächsten EU-Haushalt. Das sind 60 Prozent mehr im Vergleich zum vergangenen Haushaltsplan. Gleichzeitig gibt es aber auch Stimmen, die sagen, dass die Mitgliedsbeiträge im Verhältnis zum Bruttonationaleinkommen nicht so sehr steigen. Nämlich nur um 0,13 Prozentpunkte.
Deutschland ist mit seiner kritischen Position aber nicht alleine. Auch Schweden, Dänemark, Finnland, die Niederlande und Österreich sind gegen den Vorschlag der Kommission. Und das könnte damit zusammenhängen, dass diese Länder Nettozahler sind: Sie zahlen mehr in die EU ein, als sie direkt wieder herausbekommen. Länder, die mehr herausbekommen als sie einzahlen, sind wiederum dafür.
Über die Kluft zwischen den Geber- und Empfängerländern spricht in dieser “Auf den Punkt”-Sendung Jan Diesteldorf, Korrespondent der SZ in Brüssel.
Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt Reform der Notfallversorgung; Bundestag hebt Immunität von SPD-Abgeordneten Ahmetović auf
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier geht es zum Kommentar von Jan Diesteldorf zu den EU-Haushaltsverhandlungen.
Und hier ist der Text über die Vorwürfe gegen den SPD-Abgeordneten Ahmetović.
Und zum Viola-Podcast geht es hier entlang.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
Redaktion: Johannes Korsche, Sarah Neu
Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über oe24tv.
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Krankenkassen werden nicht teurer, Alkoholverbot an Bahnhöfen
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„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann "Auf den Punkt" mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Valerie Höhne
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Nord-Stream-Anschläge: Was für ein ukrainisches Sabotagekommando spricht
Am 26. September 2022 detonierten mehrere Sprengsätze an den Erdgas-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 in der Ostsee. Diese wurden dadurch stark beschädigt – seitdem fließt über diesen Weg kein …
Notes de l’épisode
Am 26. September 2022 detonierten mehrere Sprengsätze an den Erdgas-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 in der Ostsee. Diese wurden dadurch stark beschädigt – seitdem fließt über diesen Weg kein russisches Erdgas mehr nach Europa.
Darum, wer hinter dem Anschlag stecken könnte, kursierten in der Öffentlichkeit viele Theorien: Manche verdächtigten die USA, andere zeigten eher auf Russland.
Die Ermittler sind sich inzwischen sicher: Die Spur führt in die Ukraine. Sie machen sieben ukrainische Männer dafür verantwortlich. Ihr Anführer soll ein Mann namens Serhij K. gewesen sein. Und gegen ihn hat am Mittwoch der Prozess in Hamburg begonnen.
Jörg Diehl ist der Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und der SZ. Er erklärt in dieser “Auf den Punkt”-Sendung, welche Beweise die Ermittler gegen Serhij K. gesammelt haben. Unter anderem hätten die Ermittler feststellen können, dass Serhij K. in einem der Autos saß, mit denen das ukrainische Kommando Ausrüstungsgegenstände an die Ostsee gebracht haben soll. Außerdem hätte er aus der italienischen Auslieferungshaft heraus ein verräterisches Telefonat mit seiner Frau in der Ukraine geführt.
Weitere Nachrichten: AfD und BSW beschließen Antrag zu Ukraine-Hilfen und Russland-Sanktionen; Bundesregierung einigt sich auf Zuckersteuer.
Zum Weiterlesen und -schauen:
Hier geht es zur tierischen Bilderstrecke.
Und hier zum Essay, das sehr gut erklärt, warum der AfD- und BSW-Antrag im Landtag in Sachsen-Anhalt sehr viel über die beiden Parteien aussagt, und auch sehr gefährlich ist.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.
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Papst hat Lungenkrebs, Urteil zu Mord an Rapper 2Pac
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Die Wirtschaft wächst – aber die Krise dauert an
Noch im Sommer hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent prognostiziert. Aber jetzt hat der IWF diese Prognose ordentlich angehoben. Auf 1,3 Prozent …
Notes de l’épisode
Noch im Sommer hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent prognostiziert. Aber jetzt hat der IWF diese Prognose ordentlich angehoben. Auf 1,3 Prozent. Er begründet das mit mehreren Faktoren. Zum einen seien die Auswirkungen der Energiekrise und des Irankriegs hierzulande weniger stark gewesen als zunächst angenommen. Zum anderen trage auch der KI-Boom zum gesteigerten Wachstum bei. Einen großen Anteil hätten außerdem die Investitionen der Bundesregierung über das Sondervermögen.
Über die nach oben korrigierte Wirtschaftsprognose des IWF spricht in dieser Podcastfolge Claus Hulverscheidt, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik in der SZ-Parlamentsredaktion. Er erklärt, wie die Prognose zur weiterhin anhaltenden Krisenstimmung passt. Und er spricht auch über die Warnung des IWF, dass die Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern weiter wachsen könnte.
Weitere Nachrichten: Klingbeil fährt zur IWF-Tagung nach Bangkok; Spekulationen um SPD-Parteivorsitz; Demokratieprojekt „Radikale Töchter“ klagt gegen Bund.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur SZ-Podcastserie „Viola – eine Frage des Motivs“. Alle drei Folgen gibt es schon jetzt mit einem SZ-Plus-Abo. Und hier geht es zum Text über das Demokratieprojekt „Radikale Töchter“ und die Klage der NGO gegen den Bund. Mehr zur Wirtschaftsprognose des Internationalen Währungsfonds gibt es hier.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Carlo Sarsky Lankheit
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Bessere Wirtschaftsprognosen, Beschlagnahmung von Zeit-Aufnahmen
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
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Was Bärbel Bas' Rücktritt in der Koalition verändert – und was sie der CDU vorwirft
Die Woche ging mit einem politischen Knall in Berlin los: Die Arbeits- und Sozialministerin und SPD-Vorsitzende Bärbel Bas ist von ihren Ämtern zurückgetreten. In einem Schreiben an die SPD-Mitglieder begründet …
Notes de l’épisode
Die Woche ging mit einem politischen Knall in Berlin los: Die Arbeits- und Sozialministerin und SPD-Vorsitzende Bärbel Bas ist von ihren Ämtern zurückgetreten. In einem Schreiben an die SPD-Mitglieder begründet Bas diesen Schritt so: „Nach dem Tod meiner Stieftochter habe ich festgestellt, dass ich Zeit brauche, um die Trauer zu verarbeiten. Diese möchte ich mir ausreichend nehmen“ Sie nennt aber auch einen weiteren Grund, der politische Brisanz hat: „Darüber hinaus muss ich leider feststellen, dass die öffentlichen Angriffe auf mich, leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners, in dieser für mich persönlich schwierigen Zeit weiter forciert wurden.“
Was der Rücktritt von Bas für Folgen hat, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” die Leiterin des SZ-Poltikressorts, Katharina Riehl.
Weitere Nachrichten: CDU-Klausur; VW-Absatzzahlen.
Zum Weiterlesen und -hören:
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Redaktion: Pauline Claßen
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CDU-Krisensitzung, die Kakerlaken-Partei in Indien
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Wie sich Kiew nach Trumps Diesel-Deal auf den Winter vorbereitet
Die Ukrainerinnen und Ukrainer stehen vor dem fünften Kriegswinter. Auch in der Hauptstadt Kiew. Dort lebt der Journalist Denis Trubetskoy. Er spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, was er von dem …
Notes de l’épisode
Die Ukrainerinnen und Ukrainer stehen vor dem fünften Kriegswinter. Auch in der Hauptstadt Kiew. Dort lebt der Journalist Denis Trubetskoy. Er spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, was er von dem Diesel-Deal hält, den US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin geschlossen hat. Er sagt: „Der US-Präsident Donald Trump hat im Prinzip zumindest für ein halbes Jahr die Lizenz fürs Töten der Ukrainer an Vladimir Putin erteilt.“
Und Trubetskoy sagt, wie er sich auf den anstehenden Kriegswinter vorbereitet. Er spricht dabei auch von der mentalen Erschöpfung, die die intensivierten Luftangriffe Russlands auf Kiew schon jetzt auslösen. „Ich habe auch mehrfach erlebt, wie diese Drohnen quasi über meinen Kopf fliegen.“ Kiew zu verlassen, ist für ihn aber keine Option: „Man kann als Korrespondent in Kiew nicht von woanders arbeiten.“
Weitere Nachrichten: SPD-Politiker fordern Partei-Ausschluss von Ex-Kanzler Gerhard Schröder; Christa Pike ist nach gescheiterter Hinrichtung wieder im Gefängnis.
Zum Weiterlesen und -hören:
Den Text von Bernhard Heckler über die Frankfurter Buchmesse lesen Sie hier.
Die „Auf den Punkt“-Folge zum Lesen und dem Büchermarkt hören Sie hier.
Hier geht es zur Podcast-Miniserie „Viola. Eine Frage des Motivs“.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Marie Gundlach Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SkyNews.
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Retten Romance-Bücher den Buchmarkt?
Für den deutschen Buchmarkt ist es eine der wichtigsten Wochen des Jahres. Die Woche nämlich, in der die ganze Welt nach Frankfurt blickt, zur Frankfurter Buchmesse. Am Dienstag wurde die größte Buchmesse der …
Notes de l’épisode
Für den deutschen Buchmarkt ist es eine der wichtigsten Wochen des Jahres. Die Woche nämlich, in der die ganze Welt nach Frankfurt blickt, zur Frankfurter Buchmesse. Am Dienstag wurde die größte Buchmesse der Welt eröffnet. Einen Tag vorher, am Montag, hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels außerdem den Deutschen Buchpreis verliehen, an Shida Bazyar und ihren Roman „Die Lücken“. Und am Donnerstag wurde dann noch verkündet wer, den diesjährigen Literaturnobelpreis erhält. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr die Kanadierin Anne Carson.
Doch selbst die vielen Preise und Auszeichnungen in dieser Woche können über eines kaum hinwegtäuschen: Der Buchmarkt steckt in einer Krise. Immer mehr Buchhandlungen und Verlage müssen schließen. Die Deutschen lesen weniger als noch vor zehn Jahren. Und kaufen daher auch immer weniger Bücher.
Welche Folge das hat, erklärt in dieser Podcastfolge SZ-Literaturredakteurin Marie Schmidt. Sie berichtet davon, wie sich die Krise am Buchmarkt auswirkt und sie spricht auch über das boomende Romance-Genre und Buchempfehlungen auf Tiktok.
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Text von Marie Schmidt über die Krise am Buchmarkt. Einen Text über das boomende Romance-Genre finden Sie hier. Und hier finden Sie mehr zur Buchpreisgewinnerin Shida Bazyar und zur Literaturnobelpreisgewinnerin Anne Carson.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel
Redaktionsschluss war Freitag, 9.10.2026, um 15 Uhr.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tiktok.
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Friedensnobelpreis für Navi Pillay: Gegen das Recht des Stärkeren
Auf der Favoritenliste für den Friedensnobelpreis 2026 standen weit oben unter anderem die Organisation Emergency Response Rooms Sudan, eine Hilfsorganisation, die während der größten humanitären Krise unserer …
Notes de l’épisode
Auf der Favoritenliste für den Friedensnobelpreis 2026 standen weit oben unter anderem die Organisation Emergency Response Rooms Sudan, eine Hilfsorganisation, die während der größten humanitären Krise unserer Zeit Menschen mit dem Nötigsten versorgt, und die sehr bekannte Hilfsorganisation Save the Children. Auch der ukrainischen Menschenrechtsaktivisten Mykola Kuleba wurde als möglicher Preisträger gehandelt.
Aber das Nobelpreiskomitee hat sich dann doch für jemand anderes entschieden: Die diesjährige Preisträgerin ist Navanethem “Navi” Pillay, Juristin aus Südafrika. In ihrer langen Laufbahn war die 85-Jährige Richterin am Obersten Gericht in Südafrika sowie am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag und UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. Sie hat Opfer der Rassentrennung in Südafrika und Anti-Apartheid-Aktivisten verteidigt, unter anderem Nelson Mandela, und sie hat maßgeblich an der juristischen Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda mitgewirkt. Bis heute ist sie aktiv, spricht auf Panels und arbeitet unter anderem am Internationalen Gerichtshof.
Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, der die Vergabe verkündet hat, hat Pillay für ihren mutigen Einsatz für das Völkerrecht und gegen Kriegsverbrechen und Genozid gewürdigt. Und er hat ihre Arbeit in einen größeren Kontext eingebettet: In der aktuellen Zeit, in der es besonders viele Kriege und Konflikte gebe, sei das internationale Recht keine Ergänzung für Frieden und Sicherheit, sondern eine absolute Notwendigkeit. Dennoch stehe das internationale Recht gerade jetzt enorm unter Druck und die Institutionen, die es vertreten, würden attackiert.
Über die Bedeutung des Friedensnobelpreises für Navi Pillay spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tobias Matern, der stellvertretende Politik-Ressortleiter der SZ.
Weitere Nachrichten: massive US-Sanktionen gegen Internationalen Strafgerichtshof; BMW will AfD-Landtagspräsident Tobias Rausch keinen Dienstwagen stellen; Bahn will bis 2031 weniger Strecken sanieren als geplant.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur Podcast-Miniserie “Viola. Eine Frage des Motivs”.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Nobel Prize (Youtube).
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Friedensnobelpreis wird verliehen, Militärhinrichtung in den USA
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. „Auf den Punkt am Morgen“ kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann „Auf den Punkt“ mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Anahí Martina Sanchez Redaktion: Ulrike Putz
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Sachsen-Anhalt zeigt das AfD-Problem der CDU
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die Wahl von zwei AfD-Politikern ins Landtagspräsidium für heftige Reaktionen. Über allem steht die Frage: Waren es CDU-Abgeordnete, die die AfD-Kandidaten bei der …
Notes de l’épisode
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die Wahl von zwei AfD-Politikern ins Landtagspräsidium für heftige Reaktionen. Über allem steht die Frage: Waren es CDU-Abgeordnete, die die AfD-Kandidaten bei der geheimen Wahl am Dienstag unterstützt haben? SPD-Politiker Boris Pistorius spricht von einem “Tabubruch“ und warf den Abgeordneten, die mit der AfD gestimmt haben, vor, Rechtsextremisten als “Steigbügelhalter“ zu dienen.
Die Bundes-CDU betont weiterhin ihre Abgrenzung zur AfD. Nach einem Treffen des Koalitionsausschusses bekräftigten CDU, CSU und SPD am Donnerstag gemeinsam, dass sie die AfD nicht an die Macht kommen lassen wollen. Zugleich stellt sich in Sachsen-Anhalt die Frage, ob CDU-Abgeordnete dort auch bald AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen werden.
Laut Tim Frehler, Korrespondent im SZ-Hauptstadtbüro, nutzt die AfD die Unklarheit gezielt, um die CDU weiter zu destabilisieren. Auch sei der Unmut in der CDU-Fraktion in Magdeburg über Wahlverlierer Sven Schulze groß. Die AfD sei nicht das Hauptproblem, sondern ein Brennglas für die vielfältigen Probleme der CDU selbst. Im Gespräch spricht Frehler über Intrigen, “False-Flag”-Theorien und die Frage, ob die Union ihre Krise selbst verursacht.
Weitere Nachrichten: In Berlin sondieren Linke, Grüne und SPD Koalition; Literaturnobelpreis für Kandierin Anne Carson.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier lesen Sie einen Kommentar über die Tendenzen zur Selbstzerstörung in der CDU Sachsen-Anhalt.
Eine Würdigung der Literaturnobelpreisträgerin Anne Carsen lesen Sie hier.
Fragen und Antworten zum möglichen Pestausbruch in Sibirien lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Sarah Neu
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD/phoenix
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Zwangsgeräumte Spanierin gestorben, neue Sanktionen für Russland
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann "Auf den Punkt" mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktionelle Mitarbeit: Sarah Neu Redaktion: Ulrike Putz
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Israel nach dem 7. Oktober: Das kollektive Trauma wirkt nach
Um 6.29 Uhr am 7. Oktober 2023 hat die islamistische Terrororganisation Hamas ihren Angriff auf Israel begonnen. Sie ermordeten etwa 1200 Menschen und verschleppten 251 Geiseln in den Gazastreifen. Daraufhin …
Notes de l’épisode
Um 6.29 Uhr am 7. Oktober 2023 hat die islamistische Terrororganisation Hamas ihren Angriff auf Israel begonnen. Sie ermordeten etwa 1200 Menschen und verschleppten 251 Geiseln in den Gazastreifen. Daraufhin hat Israel die Hamas angegriffen, mit dem erklärten Ziel, alle Geiseln zu befreien.
Dass dabei die palästinensische Zivilbevölkerung leidet, nimmt die israelische Regierung mindestens in Kauf. In den vergangenen drei Jahren wurden laut UN-Angaben mehr als 73 000 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet. Monatelang kommen außerdem kaum Essen, kaum Medizin und andere lebenswichtige Güter in den Gaza-Streifen. Obwohl seit vergangenem Oktober offiziell eine Waffenruhe zwischen Israel und Hamas herrscht, hat das die Lage der Zivilbevölkerung kaum verbessert.
Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete sagt, dass ein Diskurs darüber, ob die Reaktion der israelischen Regierung auf den Hamas-Angriff angemessen war, in Israel kaum stattfindet. Kritik käme nur von einer sehr kleinen Gruppe, die sehr links im politischen Spektrum stehe.
**Weitere Nachrichten: **Ex-BND-Chef Hanning in U-Haft; Chemie-Nobelpreis geht an zwei Molekularforscher.
Zum Weiterlesen und -hören:
Chemie-Nobelpreis: Hier könnt Ihr erfahren, warum es so wichtig für die Pharmaindustrie ist, dass Moleküle in eine gewünschte Form gebracht werden können.
Und hier kommt Ihr zur Podcastserie “Viola - Eine Frage des Motivs”.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über France 24 English.
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Merz bekräftigt Solidarität mit Israel – und wirbt für Palästinenserstaat
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum …
Notes de l’épisode
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann "Auf den Punkt" mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redigatur: Valerie Höhne
Hier finden Sie den [https://www.sueddeutsche.de/politik/podcast-auf-den-punkt-erster-afd-landtagspraesident-war-ex-bnd-chef-hanning-spion-li.3559033](Podcast von Dienstag), in dem es ebenfalls um den Magdeburger Landtag geht.
Und hier finden Sie die [https://www.sueddeutsche.de/politik/podcast-nachrichten-auf-den-punkt-frankreich-protest-schule-bildung-li.3557978](Podcastfolge zu den Schülerprotesten).
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Voici les 100 derniers épisodes sur 2 115. Les épisodes plus anciens se trouvent dans le flux du podcast.
De la station de radio
laut.fm – Aufden Punk T
Hinter dem Stationsteam von laut.fm – Aufden Punk T verbirgt sich ein deutsches Web-Radio, das sich konsequent der Subkultur verschreibt. Das rein digital verbreitete Programm sendet ohne klassische UKW-Frequenzen und richtet sich an Anhänger harter Gitarrenriffs, schneller Beats und gesellschaftskritischer Texte. Die Musikauswahl deckt das gesamte Spektrum des Genres ab, von den historischen Wurzeln des […]
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