
Handelsblatt Crime – spannende Streitfälle der deutschen Wirtschaft
- Épisodes
- 158
- Parution
- toutes les deux semaines
- Dernier épisode
- 18 Oct 2026
À propos du podcast
Korruption, Skrupellosigkeit, Größenwahn: In unserem Podcast Handelsblatt Crime berichten wir über die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft. Begleiten Sie das Handelsblatt-Investigativ-Team ins Dunkle und Absurde der deutschen Wirtschaftswelt. Handelsblatt Crime finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich hier auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: 14-tägig mit den Hosts Solveig Gode und Ina Karabasz sowie dem Handelsblatt Investigativ-Team unter der Leitung von Sönke Iwersen. Unser speziell für Handelsblatt Crime Hörer geschnürtes Abo-Angebot finden Sie hier: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Und falls Sie die Stimmen hinter Handelsblatt Crime gerne einmal live erleben wollen, finden Sie hier nähere Informationen zu unserem nächsten Live-Auftritt: [Handelsblatt Crime Podcast-Liveshow] (https://www.handelsblatt.com/crimelive)
Épisodes 158
Panzer, Scheichs, Millionen: Dubiose Provisionsgeschäfte des KNDS-Vorgängers KMW
Im Jahr 2013 verkaufte der deutsche Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) 62 Leopard-2-Panzer und ein ganzes Arsenal weiterer Militärtechnik an Katar – für rund 1,9 Milliarden Euro. Diesen Deal haben der …
Notes de l’épisode
Im Jahr 2013 verkaufte der deutsche Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) 62 Leopard-2-Panzer und ein ganzes Arsenal weiterer Militärtechnik an Katar – für rund 1,9 Milliarden Euro. Diesen Deal haben der Leiter des Handelsblatt-Investigativ-Teams, Sönke Iwersen, und Reporter Lars-Marten Nagel vor einigen Jahren aufgerollt.
Die Journalisten werteten Gerichtsakten aus, trafen Insider und stießen auf ein Geflecht verschiedener Firmen und hoher Provisionszahlungen, von denen offenbar auch ein katarischer Geheimdienstgeneral und seine Familie profitierten. Der Katarer arbeitet heute als Botschafter in Moskau. „Von einer Zurückhaltung wie bei Waffengeschäften mit anderen Ländern des Mittleren Ostens war hier nichts zu spüren“, kommentierte ein Branchenkenner den Milliarden-Deal, der unter der damaligen Kanzlerin Angela Merkel eingefädelt wurde.
In diese Folge Handelsblatt Crime sprechen die Journalisten mit Host Solveig Gode über den internationalen Waffenhandel, die undurchsichtigen Nebengeschäfte und ihre späten Folgen. Denn Anfang dieses Jahres kochte der alte Fall plötzlich wieder hoch – während der Rüstungskonzern KNDS, der aus der Fusion des französischen Staatsunternehmens Nexter und KMW hervorging, einen Börsengang plante.
Moderiert von Solveig Gode
Produziert von Florian Pape
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo
Wanja Oberhof – Vom Wirtschafts-Wunderkind zum US-Häftling
Wanja Oberhof machte früh Karriere als Unternehmer. Er gründete und finanzierte zahlreiche Unternehmen, wurde Gesellschafter und Chef der Social Chain AG und baute sich gemeinsam mit seiner Frau Anabel Oelmann …
Notes de l’épisode
Wanja Oberhof machte früh Karriere als Unternehmer. Er gründete und finanzierte zahlreiche Unternehmen, wurde Gesellschafter und Chef der Social Chain AG und baute sich gemeinsam mit seiner Frau Anabel Oelmann ein neues Geschäft im Gesundheits- und Wellnessbereich auf.
Doch dann geriet seine Erfolgsgeschichte ins Wanken. Oberhof wurde in den USA festgenommen und verbrachte neun Tage im berüchtigten Metropolitan Detention Center in Brooklyn. Anschließend kam er gegen eine Millionen-Kaution und unter strengen Auflagen wieder frei. Zwei Deutsche bürgen für ihn.
Der Vorwurf der US-Justiz wiegt schwer: Oberhof soll Investoren betrogen haben. Dazu gehört Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld, der Oberhof schwer belastet. „Die US-Ermittler werfen Oberhof vor, dass er Geld von Investoren für private Zwecke verwendet haben soll“, sagt Handelsblatt-Investigativ-Reporter Volker Votsmeier. Was steckt hinter den Vorwürfen? Wie konnte aus dem gefeierten Unternehmer ein Beschuldigter in einem US-Strafverfahren werden? Und was ist über den Fall bislang bekannt?
In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Volker Votsmeier über Oberhofs Aufstieg, die Vorwürfe der US-Justiz und darüber, wie es für Oberhof weitergeht.
Wanja Oberhof: Deutscher Unternehmer in New York festgenommen
Betrugsverfahren: Berliner Unternehmer bürgt für Wanja Oberhof
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Sonderfolge: Andreas Scheuer vor Gericht wegen Pkw-Maut-Aussage
Die Staatsanwaltschaft wirft dem CSU-Politiker vor, den Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut in den Jahren 2020 und 2021 wider besseres Wissen falsch informiert zu haben. Scheuer bestreitet den …
Notes de l’épisode
Die Staatsanwaltschaft wirft dem CSU-Politiker vor, den Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut in den Jahren 2020 und 2021 wider besseres Wissen falsch informiert zu haben.
Scheuer bestreitet den Vorwurf. Der Prozess ist auf zwölf Verhandlungstage angesetzt.
Josefine Fokuhl und Lars-Marten Nagel berichten über die juristische und politische Bedeutung des Falls.
Moderation: Ina Karabasz
Produktion: Jan Menzel
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Hendrik Holt – Windparkbetrüger auf der Flucht
Hendrik Holt hat in jungen Jahren viel erlebt. Der 36-Jahre alte Nachwuchsunternehmer wollte mit der Familienfirma aus dem Emsland Windparks erschließen und kassierte dafür Millionen von europäischen …
Notes de l’épisode
Hendrik Holt hat in jungen Jahren viel erlebt. Der 36-Jahre alte Nachwuchsunternehmer wollte mit der Familienfirma aus dem Emsland Windparks erschließen und kassierte dafür Millionen von europäischen Energiekonzernen.
Doch 2020 flog der großangelegte Schwindel auf. Holt und seine Familie hatten tausende Dokumente gefälscht und ganze Windparks erfunden. Die Polizei verhaftete Holt in seiner Suite im Nobelhotel Adlon und verhinderte in letzter Minute einen geplanten dreistelligen Millionen-Coup.
Das Landgericht Osnabrück verurteilte Holt als Betrüger und Hochstapler zu fast neun Jahren Haft. Auch andere Mitglieder seiner Familie mussten ins Gefängnis. Ursprünglich sollte der Betrüger für seine Taten bis Ende 2028 in Berlin im Gefängnis büßen, doch Ende August kehrte er von einem Freigang nicht in die JVA zurück.
Nun jagen ihn Zielfahnder der Polizei. Diese Folge Handelsblatt Crime geht der Frage nach, wie es so weit kommen konnte. Sie handelt von Aufstieg und Fall des Hendrik Holt und von den Motiven und möglichen Hintergründe seines Abtauchens.
Für das Handelsblatt hat Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel die Holt-Prozesse über die Jahre begleitet. Mit ihm spricht Host Solveig Gode auch darüber, wie es Holt selbst aus der Haft noch gelungen ist, deutschlandweit als Millionenbetrüger bekannt zu werden.
Mehr zu den Fällen können Sie hier lesen:
Moderation: Solveig Gode
Produktion: Christian Heinemann
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Ein Kredit, der die Volksbank Köln Bonn erschüttert
In der neuen Folge von Handelsblatt Crime geht es um einen Kredit der Volksbank Köln Bonn. Es war kein normales Geschäft: Mit dem Kredit finanzierte die Genossenschaftsbank das Kölner Großbordell „Pascha“ …
Notes de l’épisode
In der neuen Folge von Handelsblatt Crime geht es um einen Kredit der Volksbank Köln Bonn. Es war kein normales Geschäft: Mit dem Kredit finanzierte die Genossenschaftsbank das Kölner Großbordell „Pascha“.
Womöglich wäre es bei einem diskreten Bankgeschäft geblieben – hätte nicht der in der NRW-Schleuser-Affäre beschuldigte Anwalt Claus Brockhaus in seinen Vernehmungen bei der Staatsanwaltschaft darüber berichtet.
Inzwischen ist klar: Im Vorstand und im Aufsichtsrat kam es wegen des Kredits zu Verwerfungen. Gegen ein Vorstandsmitglied der Bank ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr. Zunächst war die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit den Ermittlungen befasst, inzwischen liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft Köln.
Welche Rolle spielte der Bankvorstand bei der Kreditvergabe? Wie intensiv hat sich der Aufsichtsrat mit den Vorgängen und ihrer Aufklärung beschäftigt – und warum warfen vier Aufsichtsräte das Handtuch? Hat die Volksbank Köln Bonn womöglich ein grundsätzliches Compliance-Problem?
Darüber spricht Host Ina Karabasz mit Elisabeth Atzler aus dem Bankenteam und Volker Votsmeier aus dem Investigativteam. Beide haben intensiv zu dem Fall recherchiert.
Mehr zu dem Fall können Sie hier lesen:
Volksbank Köln Bonn: Bordell-Affäre belastet Bankchefs und Aufseher
Volksbank Köln Bonn: Vorstandsmitglied wird nach Bordell-Kredit beurlaubt
Volksbanken: „Das ist peinlich“ – Ärger nach Kredit für Bordell-Immobilie
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Vorkasse, Prominente, Pleite – wie Teldafax jahrelang durchkam
Es ist der 14. Juni 2011. Der Energieanbieter Teldafax stellt beim Amtsgericht Bonn Insolvenzantrag. Hunderttausende Kunden sind betroffen. Viele haben ihren Strom im Voraus bezahlt. Die Gesamtforderung der …
Notes de l’épisode
Es ist der 14. Juni 2011. Der Energieanbieter Teldafax stellt beim Amtsgericht Bonn Insolvenzantrag. Hunderttausende Kunden sind betroffen. Viele haben ihren Strom im Voraus bezahlt. Die Gesamtforderung der Gläubiger beläuft sich auf 656 Millionen Euro.
Dabei war das Unglück absehbar. Intern wussten Vorstand und Aufsichtsrat spätestens im Sommer 2009, dass Teldafax zahlungsunfähig war. Die Bundesnetzagentur hatte früh gewarnt, das Hauptzollamt die Bücher durchleuchtet. Und ein verurteilter Betrüger saß im Gefängnis – und nahm trotzdem Einfluss auf das Unternehmen.
In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit den Handelsblatt-Reportern Sönke Iwersen und Jürgen Flauger, die den Fall 2010 aufdeckten. Es geht um ein Geschäftsmodell, das auf Vorkasse und erzwungenem Wachstum beruhte, mit Prominenten als Vertrauensgaranten – von Rudi Völler über Thomas Gottschalk bis Ole Einar Björndalen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein solches System trotz früher Warnzeichen jahrelang weiterlaufen konnte.
Moderiert von Solveig Gode
Produziert von Christian Heinemann
Mehr über die Teldafax-Recherchen von Sönke Iwersen und Jürgen Flauger gibt es hier.
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Schläge, Schüsse, Schulden – der unglaubliche Krimi um die Berliner Immobiliengruppe Hedera
Mitte Juli sitzt ein Berliner Bauunternehmer in einem schwer gesicherten Gerichtssaal des Strafgerichts in Moabit und berichtet als Zeuge von einem Überfall maskierter Männer, die ihn böse zusammengeschlagen …
Notes de l’épisode
Mitte Juli sitzt ein Berliner Bauunternehmer in einem schwer gesicherten Gerichtssaal des Strafgerichts in Moabit und berichtet als Zeuge von einem Überfall maskierter Männer, die ihn böse zusammengeschlagen haben. Er werde erpresst, sagt er, und er wisse auch von wem.
Mit seiner Zeugenaussage beginnt die neue Folge Handelsblatt Crime, in der es dieses Mal auch um Gewaltverbrechen und Organisierte Kriminalität geht. Die Szene aus dem Gerichtssaal ist das jüngste Kapitel in der außergewöhnlichen Geschichte des Chefs der Firmengruppe Hedera Bauwert aus Berlin.
Er hat in den vergangenen zehn Jahren in Berlin aus dem Nichts eine Immobiliengruppe aufgebaut und dann in eine schwere Krise geführt. Diethard Goerg, ein Anwalt der Hedera Bauwert, sagt: „Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass bisher hier nur die Spitze des Eisbergs erkennbar ist.“ Der Fall hat eine besondere Dimension, über die Host Ina Karabasz mit Jakob Blume, dem stellvertretenden Leiter des Finanzressorts, und Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel in der Folge spricht.
Dabei geht es auch um die Verbindung zu dem 1,2 Milliarden Euro schweren Verius-Fonds, der einst die Beiträge deutscher Krankenkassen und kassenärztlicher Vereinigungen anlegen sollte und dessen Vermögen sich offenbar in Luft aufgelöst hat.
Mehr über den Fall können Sie hier lesen:
Verluste beim Verius-Fonds treffen Investoren aus dem Gesundheitswesen
Trotz Existenzkrise: Verius-Fonds verlängerte Kredite über 100 Millionen Euro
Skandal um gefälschte Rechnungen bei Hedera weitet sich aus
Moderation: Ina Karabasz
Produktion: Christian Heinemann
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Sonderfolge: Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über Recherche, Klagen und KI
In dieser Sonderfolge spricht Host Ina Karabasz nicht über einen Wirtschafts-Kriminalfall, sondern über das Handelsblatt selbst. Und zwar mit dem Mann, der am Ende für alles geradesteht: Chefredakteur Sebastian …
Notes de l’épisode
In dieser Sonderfolge spricht Host Ina Karabasz nicht über einen Wirtschafts-Kriminalfall, sondern über das Handelsblatt selbst. Und zwar mit dem Mann, der am Ende für alles geradesteht: Chefredakteur Sebastian Matthes. Er ist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Matthes spricht über die Risiken großer Recherchen, etwa bei den Tesla-Files, wo das Team monatelang versuchte, das Material zuerst zu widerlegen. „Wir wollten alles dafür tun, um zu beweisen, dass diese Daten falsch sind, dass sie erfunden sind“, sagt Matthes.
Im Gespräch geht es auch um investigatives Handwerk, persönliche Grenzen zwischen Aufklärung und Unterhaltung, rechtliche Risiken, Vertrauen in Medien und die Frage, wie KI den Journalismus verändert. „Wenn es keine investigative Wirtschaftsberichterstattung gibt, dann haben alle Stakeholder dieses Systems keinen ehrlichen Blick darauf, was wirklich passiert, weil Unternehmen alles behaupten können und Machenschaften niemals an die Öffentlichkeit kommen“, sagt Matthes.
Moderation: Ina Karabasz
Produktion: Christian Heinemann
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Volksbank Brawo – Eine Genossenschaftsbank in der Krise
Volksbanken stehen für Sicherheit, regionale Nähe und konservatives Wirtschaften. Doch bei der Volksbank Braunschweig Wolfsburg (Brawo) zeigt sich ein ganz anderes Bild. Über ihre Holding ist die …
Notes de l’épisode
Volksbanken stehen für Sicherheit, regionale Nähe und konservatives Wirtschaften. Doch bei der Volksbank Braunschweig Wolfsburg (Brawo) zeigt sich ein ganz anderes Bild. Über ihre Holding ist die Genossenschaftsbank an Hunderten Unternehmen beteiligt – von Restaurants über Fitnessstudios und Fintechs bis hin zu Luxusimmobilien.
Inzwischen sind einige Beteiligungen insolvent, andere – insbesondere Immobilien – könnten deutlich zu hoch bewertet sein. Die Bank muss voraussichtlich mit Millionen gestützt werden, zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts der Untreue im Umfeld der Bank.
Wie konnte eine Genossenschaftsbank ein derart riskantes Geschäftsmodell aufbauen? Welche Kontrollmechanismen haben womöglich versagt? Welche Rolle spielte der langjährige Vorstandschef Jürgen Brinkmann, der kürzlich seinen Posten verlor?
Und was bedeutet der Fall für das Vertrauen in das Genossenschaftssystem, zumal es zuletzt auch bei anderen Volksbanken Skandale und Affären gab?
Darüber spricht Podcast-Host Solveig Gode mit Elisabeth Atzler aus dem Handelsblatt-Finanzressort, die Genossenschaftsbanken und Sparkassen seit Jahren beobachtet: „Es scheint so, als ob das Geschäftsmodell des ehemaligen Brawo-Chefs Jürgen Brinkmann gescheitert ist“, sagt Atzler. Volker Votsmeier aus dem Investigativ-Ressort beleuchtet die juristischen Hintergründe des Falls.
Mehr über den Fall können Sie hier lesen:
Volksbank Brawo: Frau von Ex-Vorstandschef der Brawo verlässt Banktochter
Banken: Volksbank Brawo braucht wohl Millionenhilfe vom Stützungsfonds
Volksbank Brawo: Vorstandschef Brinkmann muss seinen Posten räumen
Volksbank: Staatsanwaltschaft ermittelt im Umfeld der Volksbank Brawo
Handelsblatt Crime erscheint alle zwei Wochen. In jeder Folge sprechen wir über die großen Streit- und Kriminalfälle der deutschen Wirtschaft: Wer dahintersteckt, wie es dazu kommen konnte – und welches System sie möglich gemacht hat.
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Deutsche Finance Gruppe unter Druck: Millionenverluste und Kritik der Wirtschaftsprüfer
Der Schritt war so drastisch wie ungewöhnlich: Mitte Juni sandte die Finanzaufsichtsbehörde Bafin der milliardenschweren Investmentgesellschaft Deutsche Finance einen Sonderbeauftragten ins Haus. Mit seiner …
Notes de l’épisode
Der Schritt war so drastisch wie ungewöhnlich: Mitte Juni sandte die Finanzaufsichtsbehörde Bafin der milliardenschweren Investmentgesellschaft Deutsche Finance einen Sonderbeauftragten ins Haus. Mit seiner Hilfe wollen die Aufseher prüfen, ob die Fonds für Privatanleger ordnungsgemäß verwaltet werden.
Die Deutsche Finance ist ein großer Player im Immobiliengeschäft. Rund 50.000 Privatanleger haben 1,5 Milliarden Euro in die Fonds investiert und auch institutionelle Anleger sind dabei, wie die Bayerische Versorgungskammer. Nach eigenen Angaben verwaltet die Deutsche Finance Vermögenswerte von insgesamt 12 Milliarden Dollar.
Doch zuletzt schienen sich Probleme zu häufen. René Bender und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativ-Team haben gemeinsam mit Franziska Eiles und Julian Trauthig, hinter die Kulissen der Firma geschaut. Sie haben Geschäftsberichte ausgewertet, mit Insidern gesprochen und Gerichtsverfahren begleitet. In dieser Folge sprechen sie mit Host Ina Karabasz über verschachtelte Fondskonstruktionen, zweistellige Millionenverluste und Zweifel von Wirtschaftsprüfern, ob bestimmte Fonds fortgeführt werden können.
Wer mehr über die Geschichte lesen möchte: Zum Artikel: Deutsche-Finance-Fonds unter Druck
Zum Artikel: Bafin-Eingreifen bei Deutscher Finance betrifft 50.000 Anleger
Zum Artikel: Bayerische Versorgungskammer verkauft US-Immobilie
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Operation Chargeback – Wie Jan Marsalek & Co. den deutschen Finanzmarkt unterwandert haben sollen
Es ist der 4. November 2025. In Deutschland und acht weiteren Ländern durchsuchen Ermittler mehr als 60 Objekte. 18 Verdächtige werden festgenommen. Der Name der Ermittlungen: „Operation Chargeback“. Der …
Notes de l’épisode
Es ist der 4. November 2025. In Deutschland und acht weiteren Ländern durchsuchen Ermittler mehr als 60 Objekte. 18 Verdächtige werden festgenommen. Der Name der Ermittlungen: „Operation Chargeback“. Der Begriff Chargeback steht für Rückbuchungen von Kreditkartenzahlungen. Im Zentrum der Ermittlungen stehen Millionen unrechtmäßiger Kreditkartenbelastungen, Hunderte mutmaßliche Scheinfirmen und der Verdacht, dass Teile des deutschen Zahlungsverkehrs gezielt für kriminelle Geschäfte missbraucht wurden. 4,3 Millionen Menschen aus 193 Ländern sollen betroffen sein, der Schaden bei mehr als 300 Millionen Euro liegen. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden über ihre Recherchen zum Fall. Es geht um mutmaßlich gefälschte Online-Abos, verschleierte Zahlungsströme und die Frage, wie ein solches System über Jahre funktionieren konnte. Die Spur führt zu großen Zahlungsdienstleistern wie Unzer, Payone, Concardis und Wirecard – und erneut zu einem Namen, der im Schatten der Wirecard-Affäre auftaucht: Jan Marsalek. Erfahren Sie, welche Rolle der frühere Unzer-CEO Mirko Hüllemann und andere ehemalige Manager von Zahlungsdienstleistern gespielt haben sollen, warum Ermittler von einer Art parallelem Finanzsystem sprechen und welche Verbindung zwischen den aktuellen Ermittlungen und dem Wirecard-Komplex besteht.
Moderiert von Ina Karabasz
Produziert von Migo Fecke
Mehr über die Ermittlungen der „Operation Chargeback“ erfahren Sie hier:
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HSH Nordbank: Der Steuerskandal, der kein Ende nimmt
Acht Jahre lang hat die Kölner Staatsanwaltschaft im Umfeld der ehemaligen Landesbank HSH Nordbank ermittelt. Jetzt soll das Verfahren nach Hamburg wechseln. Im Mittelpunkt stehen 26 Beschuldigte und der …
Notes de l’épisode
Acht Jahre lang hat die Kölner Staatsanwaltschaft im Umfeld der ehemaligen Landesbank HSH Nordbank ermittelt. Jetzt soll das Verfahren nach Hamburg wechseln.
Im Mittelpunkt stehen 26 Beschuldigte und der Verdacht der besonders schweren Steuerhinterziehung. Der mögliche Schaden: rund 112 Millionen Euro. Nach Informationen des Handelsblatts hat die Staatsanwaltschaft Köln ihre Hamburger Kollegen offiziell gebeten, das Verfahren zu übernehmen.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat den Eingang des Ersuchens bestätigt. Weitere Angaben macht die Behörde nicht, und verweist auf die laufenden Ermittlungen und das Steuergeheimnis. Auch die Staatsanwaltschaft Köln bestätigt den Vorgang, nennt aber keine Namen von Beteiligten oder betroffenen Instituten.
Bemerkenswert ist dabei: Nach acht Jahren Ermittlungsarbeit kamen die Kölner Behörden zu dem Schluss, dass Hamburg zuständig ist. Und genau dort lag der Fall schon einmal auf dem Tisch – nämlich 2014. Damals sahen die Ermittler allerdings keinen Anlass für weitere Untersuchungen.
Im aktuellen Podcast sprechen Host Solveig Gode sowie die Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über einen Fall, der die Justiz seit Jahren beschäftigt – und offenbar noch lange nicht abgeschlossen ist.
Mehr über den Fall erfahren Sie auch in den folgenden Artikeln:
Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft Hamburg soll erstmals im Cum-Ex-Skandal ermitteln
HSH Nordbank: Staatsanwaltschaft Köln will Cum-Ex-Fall offenbar loswerden
Cum-Ex-Skandal HSH Nordbank: Hamburg als Paradies für Steuerhinterzieher
Moderiert von Solveig Gode
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Wie das Berliner Zahnärzte-Versorgungswerk mehr als eine Milliarde Euro verlor – und das Geld nun zurückholen will
Jetzt noch letzte Tickets für unsere Liveshow sichern! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 …
Notes de l’épisode
Jetzt noch letzte Tickets für unsere Liveshow sichern! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – und zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist. Plus: Bonus-Content zu einer brandneuen Cum-Ex-Recherche. Tickets gibt es hier: handelsblatt.com/crimelive
Interne Gutachten, bislang unveröffentlichte Unterlagen und Gespräche mit Beteiligten zeichnen das Bild eines Versorgungswerks, dessen Führung sich mit riskanten Direktinvestments unter anderem bei einer Recyclingfirma in Kalifornien immer tiefer in ein Milliardenloch manövriert hat.
Handelsblatt Crime hat sich auf Spurensuche begeben und zeigt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte, warum das Versorgungswerk nun Schadenersatz in Milliardenhöhe anstrebt, welche Kontrollinstanzen die Risiken offenbar jahrelang übersahen – und wie hart die Einschnitte für die Zahnärzte ausfallen könnten.
Investigativ-Reporter René Bender und Lars-Marten Nagel berichten für das Handelsblatt über den Fall. Mit ihnen spricht in dieser Folge Host Solveig Gode. Eine besondere Rolle spielen dabei auch eine Garnelenzucht in Lübeck und eine Motorjacht Pershing 5X. Und eine verräterische E-Mail: „Das alles sind Interessenkonflikte, Die ich Dir zuliebe akzeptiere“, heißt es in einer Mail des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses an den VZB-Direktor.
Mehr über den Fall erfahren Sie auch in den folgenden Artikeln:
Wie aus der Zahnärzte-Altersvorsorge ein Milliardenschaden wurde
Renten in Gefahr – Milliardenskandal bei Berlins Zahnärzten
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo
Ende eines Alaska-Abenteuers - Warum „Ölbaron“ Kay Rieck ins Gefängnis muss
Öl- und Gasförderung als Kapitalanlage, das klingt in dieser Zeit hoher Benzinpreise wie eine vielversprechende Investition. Ein Deutscher, der schon vor fünfzehn Jahren auf die Idee kam, mit Bohrungen im …
Notes de l’épisode
Öl- und Gasförderung als Kapitalanlage, das klingt in dieser Zeit hoher Benzinpreise wie eine vielversprechende Investition. Ein Deutscher, der schon vor fünfzehn Jahren auf die Idee kam, mit Bohrungen im US-Bundestaat Alaska sich selbst und andere Anleger reich machen zu wollen, steht im Mittelpunkt der neuen Folge von Handelsblatt Crime.
Der Unternehmer heißt Kay Rieck und ist 62 Jahre alt. Er wurde wegen seiner Geschäftsidee auch als „Ölbaron“ bezeichnet. Rund 10.000 Anleger sollen ihm einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung gestellt haben. Doch kaum waren die ersten Bohrungen abgeschlossen, geriet Riecks Wild-West-Abenteuer völlig außer Kontrolle. Am Ende stand die Pleite einer zentralen Firma, der Deutsche Oel und Gas AG. Das Landgericht Stuttgart verurteilte Rieck Ende April zu fast fünf Jahren Haft. Sein Anwalt hat angekündigt, das Urteil anzufechten.
Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel hat den Prozess gegen Kay Rieck verfolgt. Mit ihm spricht Host Ina Karabasz über Aufstieg und Untergang der Deutschen Oel und Gas und darüber, wie sich in dem Fall Gier, Charisma und Intransparenz zu einer toxischen Mischung verbunden haben.
Mehr über den Fall erfahren Sie in folgendem Artikel:
Ölbaron Kay Rieck zu vier Jahren und acht Monaten verurteilt
Handelsblatt Crime geht wieder live! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – und zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist. Ungeschönt. Unverfremdet. Tickets gibt es hier: handelsblatt.com/crimelive
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo
Update für Handelsblatt Crime Live – Wir legen nach!
Das Programm Anfang Juni wird größer als geplant. Wir erzählen euch wie versprochen, wie die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard abgelaufen sind und der größte Bilanzskandal der deutschen …
Notes de l’épisode
Das Programm Anfang Juni wird größer als geplant. Wir erzählen euch wie versprochen, wie die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard abgelaufen sind und der größte Bilanzskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte sein Ende fand. Neu dazugekommen ist eine frische Cum-Ex-Recherche von Sönke und Volker, die gerade erst erschienen ist. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Top-Banker der Schweizer Privatbank Sarasin: „Herr H.“. Er fälschte Rechnungen, log in einer eidesstattlichen Versicherung und bekam 250.000 Euro in einem Umschlag, von dem er nicht einmal seiner Frau erzählte.
Den Artikel dazu findet ihr auf Handelsblatt.com, und noch mehr Insights bekommt ihr von uns auf der Bühne am: Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag, 09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch, 10.06.2026: Frankfurt, CLUB myticket Jahrhunderthalle Tickets findet ihr hier: www.handelsblatt.com/crimelive Bringt auch gerne eure Fragen mit!
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Diesel-Skandal bei Continental: Wer zahlt die Kosten von 300 Millionen Euro?
Mehr als zehn Jahre nach Beginn des Dieselskandals steht mit Continental ein zentraler Zulieferer im Fokus. Das Unternehmen lieferte Software für die Motorsteuerung, die manipulierte Abgaswerte ermöglichte …
Notes de l’épisode
Mehr als zehn Jahre nach Beginn des Dieselskandals steht mit Continental ein zentraler Zulieferer im Fokus. Das Unternehmen lieferte Software für die Motorsteuerung, die manipulierte Abgaswerte ermöglichte. Interne Untersuchungen legen nahe, dass einzelne Mitarbeiter früh über kritische Funktionen informiert waren – unklar blieb lange, wie weit das Wissen im Konzern reichte. Einige Verfahren gegen ehemalige Manager wurden eingestellt.
Dennoch belaufen sich die Kosten für den Dieselskandal bei Continental auf rund 300 Millionen Euro. Nun versucht der Konzern, einen Teil davon von der zur Aufklärung beauftragten Kanzlei Noerr zurückzufordern – ein ungewöhnlicher Rechtsstreit mit offenem Ausgang.
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Neue Crime Live-Show Termine im Juni 2026: Die letzten 48 Stunden von Wirecard
Wir verlängern die Live-Tour mit unserem Podcast Handelsblatt Crime und kommen im Juni in drei weitere Städte: Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag,09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch …
Notes de l’épisode
Wir verlängern die Live-Tour mit unserem Podcast Handelsblatt Crime und kommen im Juni in drei weitere Städte:
Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag,09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch, 10.06.2026: Frankfurt, CLUB myticket Jahrhunderthalle
Dort können Sie das Handelsblatt-Crime-Team persönlich treffen, Geheimnisse aus investigativen Recherchen hören und einen Blick in unveröffentlichte Recherchedokumente werfen.
Das Thema des Live-Podcasts: Die letzten 48 Stunden des Skandalkonzerns Wirecard. Welche Textnachrichten hat Jan Marsalek kurz vor seinem Untertauchen verschickt? Wen rief Markus Braun an? Unsere Investigativjournalisten führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere.
Der Absturz des „Wolf of High Street“ – Uwe Reppegather und seine Centrum
Am 26. März 2026 rücken in sechs Ländern mehr als 400 Beamte aus. 49 Objekte werden durchsucht – darunter prachtvolle Anwesen, eine Cannabis-Firma und eine historische Segelyacht. Im Düsseldorfer Medienhafen …
Notes de l’épisode
Am 26. März 2026 rücken in sechs Ländern mehr als 400 Beamte aus. 49 Objekte werden durchsucht – darunter prachtvolle Anwesen, eine Cannabis-Firma und eine historische Segelyacht. Im Düsseldorfer Medienhafen sichern Ermittler die Zentrale des Projektentwicklers Centrum. Ihr Chef wird zeitgleich auf Ibiza von Spezialkräften der spanischen Polizei festgenommen.
Manche nennen ihn „König der Kö“, andere den „Wolf of High Street“: Uwe Reppegather. Vom Hauptschüler arbeitete er sich zu einem der mächtigsten Player der deutschen Immobilienbranche hoch. Er bewegte Milliarden, umgab sich mit Promis wie Boris Becker und Til Schweiger – und führte ein Leben im Luxus: Privatjet, Segelyacht und eine Finca auf Ibiza mit Pool und Meerblick.
Doch hinter der Fassade bröckelt ein Konstrukt aus Schulden und fragwürdigen Transaktionen. Kurz vor der Insolvenz ging seine Ibiza-Villa – angeblich 30 Millionen Euro wert – für rund fünf Millionen Euro an seine Ehefrau. Offiziell hatte Reppegather kaum Vermögen. Gleichzeitig liefen im Hintergrund schon neue Geschäfte an. Jetzt untersuchen Ermittler, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging. Sie werfen Reppegather Betrug, Bankrott und Untreue vor – er weist das zurück.
In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden über ihre Recherchen, die Razzia – und die Frage, wie Reppegather trotz Milliarden-Schulden so schnell zurück ins Geschäft kam.
Zum Artikel: Uwe Reppegather stellt sich und kommt direkt in Haft
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Bis zu 72 Prozent – Die fragwürdigen Gold-Rabatte der TGI
Der Goldhändler Helmut Kaltenegger verkauft Gold zu Kampfpreisen. Rabatte von bis zu 72 Prozent verspricht seine Liechtensteiner Firma TGI AG, wenn sich der Kunde bereit erklärt, drei Jahre auf die Auslieferung …
Notes de l’épisode
Der Goldhändler Helmut Kaltenegger verkauft Gold zu Kampfpreisen. Rabatte von bis zu 72 Prozent verspricht seine Liechtensteiner Firma TGI AG, wenn sich der Kunde bereit erklärt, drei Jahre auf die Auslieferung zu warten. Sein Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht.“ Angeblich haben bereits 40.000 Menschen zugeschlagen. Rund 80 Millionen Euro an Rabatten will die TGI schon ausgeschüttet haben.
Die Zeiten sind gut für Goldhändler. Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen – vor allem in Krisen. Das zeigt sich aktuell wieder: Der Goldpreis ist innerhalb eines Jahres um rund 50 Prozent gestiegen. Das zieht viele Menschen an, die sich fragen, ob sie davon profitieren können. Und genau diese Menschen sind oft empfänglich für Angebote, die besonders lukrativ klingen.
Aber kann das wahr sein? Hat Kaltenegger ein Geschäftsmodell entdeckt, das vor ihm niemand gesehen hat? In dieser Folge Handelsblatt Crime geht es um die auffällig hohen Rabatte der TGI, den schillernden Hintermann und eine alarmierte Finanzaufsicht in Deutschland. Host Solveig Gode spricht mit Judith Henke, die im Team Geldanlage & Märkte über Rohstoffe berichtet, und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativ-Team über die hohen Gold-Rabatte und was dahinterstecken könnte.
Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln:
TGI verkauft Gold zum Spottpreis – und Oliver Pocher wirbt dafür
Finanzaufsicht geht Hinweisen zu TGI-Geschäft in Deutschland nach
Link zum PIM-Podcast:
Wie drei Tonnen Gold verschwanden – der PIM-Gold-Skandal
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Blaulicht bei Tesla – wie eine Betriebsratswahl zur Schlammschlacht wurde
Blaulicht, beschlagnahmter Laptop, Vorwurf einer heimlichen Aufnahme – und mittendrin Unternehmenschef Elon Musk. Bei Tesla in Grünheide eskaliert ein Machtkampf, der die Grenzen des deutschen Arbeitsrechts …
Notes de l’épisode
Blaulicht, beschlagnahmter Laptop, Vorwurf einer heimlichen Aufnahme – und mittendrin Unternehmenschef Elon Musk. Bei Tesla in Grünheide eskaliert ein Machtkampf, der die Grenzen des deutschen Arbeitsrechts austestet. Eigentlich wollte die IG Metall bei der Betriebsratswahl ihren Einfluss ausbauen. Die von Betriebsratschefin Michaela Schmitz angeführte Liste, die viele Beschäftigte als managementnah beschreiben, beschimpfte die Gewerkschafter als Störfaktor. Auf einer Betriebsfeier tauchte dann plötzlich Rapper Kool Savas auf – mitten in einem Arbeitskampf.
Der Konflikt eskalierte weiter: Weil ein Gewerkschafter eine Sitzung heimlich aufgenommen haben soll, rief Tesla die Polizei. Die IG Metall bestreitet das und spricht von einer Schmutzkampagne. Wenige Tage vor der Wahl meldete sich Musk. Er warnte, die Fabrik werde nicht erweitert, sollte die Gewerkschaft gewinnen. Die Mitarbeiter stimmten in seinem Sinne.
In dieser Folge von Handelsblatt Crime sprechen Host Ina Karabasz und Investigativchef Sönke Iwersen über einen Konflikt, der weit über Grünheide hinausgeht: Wie viel Einfluss darf ein Management auf eine Betriebsratswahl nehmen? Und was passiert, wenn amerikanische Unternehmenskultur auf deutsche Mitbestimmung trifft?
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Jens Lehmann: Vom WM-Helden zum vorbestraften Dauergast bei Gericht
Jens Lehmann schrieb als Nationaltorwart bei der Fußball-WM 2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien Geschichte. Doch nach seiner Karriere begann ein Abstieg abseits des Platzes. Immer wieder sorgte „Mad …
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Jens Lehmann schrieb als Nationaltorwart bei der Fußball-WM 2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien Geschichte. Doch nach seiner Karriere begann ein Abstieg abseits des Platzes. Immer wieder sorgte „Mad Jens“ mit aggressiven Ausbrüchen, bizarren Aktionen und juristischen Auseinandersetzungen für Schlagzeilen. Von Verkehrsdelikten über Streitigkeiten um Geld bis hin zum spektakulären Kettensägen-Angriff auf die Garage eines Nachbarn am Starnberger See: Lehmann ist Dauergast vor Gericht.
In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit den Investigativ-Reportern René Bender und Volker Votsmeier über ihre Recherchen zu Lehmann. Sie erzählen, wie sie auf Akten der Steuerfahndung stießen, welche Rolle dubiose Wohnsitzkonstruktionen und sogenannte „weiße Einkünfte“ spielten – und warum Lehmanns öffentliche Behauptung, er habe niemals Steuern hinterzogen, nicht stimmt.
Denn was bisher nicht bekannt war: Lehmann ist nicht nur wegen versuchten Betrugs und Sachbeschädigung vorbestraft, sondern auch wegen Steuerhinterziehung. Eine Geschichte über Ruhm, Geld und einen Mann, der sich offenbar nur schwer an Regeln halten kann.
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Die Millionen-Pleite der Degag: Jetzt spricht der letzte Vorstand
Vor einem Jahr kollabierte die Immobiliengruppe Degag aus Hannover. Der Schaden könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Den 4500 Privatanleger droht der Totalverlust. Der letzte Vorstand der Degag …
Notes de l’épisode
Vor einem Jahr kollabierte die Immobiliengruppe Degag aus Hannover. Der Schaden könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Den 4500 Privatanleger droht der Totalverlust. Der letzte Vorstand der Degag, Bernd Klein, macht nun etwas, das Vorstände in vergleichbaren Situationen vermeiden. Er bekennt sich zu seiner Verantwortung und hat exklusiv mit Handelsblatt Crime über die Geschäfte und die Pleite der Degag gesprochen.
Nachdem Host Ina Karabasz und Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel in der vergangenen Folge skizziert haben, wie es zu dem Skandal kommen konnte, steht diesmal das Interview mit Bernd Klein im Mittelpunkt der Folge.
Kleins Aussagen haben es in sich. Der Degag-Gründer und Berater Birger Dehne habe die Gruppe aus dem Hintergrund gesteuert, die offiziellen Vorstände hätten nicht über die Millionen Euro der Anleger gar nicht frei verfügen können. Die Gelder seien von einem Buchhalter Dehnes aus der Schweiz verwaltet worden. Auch die Immobiliengeschäfte habe Dehne eingefädelt.
Ein Anwalt von Dehne wies die Angaben zurück. Unversöhnlich stehen sich die früheren Partner gegenüber. Unbestritten ist nur: Viele Dinge liefen hinter den Kulissen anders als in anderen Unternehmen. So flossen in den Monaten vor der Insolvenz noch Millionen durch ungewöhnliche Deals in Richtung des Degag-Gründers Dehne.
Bernd Klein sagt: „Ich sehe eine Verantwortung darin, die Dinge aufzuklären. Jeder, mich kennt, weiß auch, dass ich dazu stehe. Ich kann mir viele schönere Momente vorstellen. Es ist auch für mich persönlich nicht einfach.“
Zum Artikel: Verdächtige Deals – Die Geschäfte von Birger Dehne mit Degag
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Die Millionen-Pleite der Degag wird zum nächsten Krimi am Immobilienmarkt
Das Geschäftsmodell der Degag-Gruppe aus Hannover schien einfach: Es sah vor, Schrottimmobilien zu kaufen, sie leerzuziehen, zu sanieren und neue Mieter zu finden. Am Ende sollten die Häuser gewinnbringend an …
Notes de l’épisode
Das Geschäftsmodell der Degag-Gruppe aus Hannover schien einfach: Es sah vor, Schrottimmobilien zu kaufen, sie leerzuziehen, zu sanieren und neue Mieter zu finden. Am Ende sollten die Häuser gewinnbringend an Großinvestoren verkauft werden.
In den guten Jahren der Immobilienbranche florierte das Geschäft. Die Degag wuchs, sammelte Millionen von Privatinvestoren und Firmengründer Birger Dehne feierte sich als Visionär. Nach einem Megadeal 2021 machte er Kasse und zog sich als Berater in die zweite Reihe zurück. Es war der Höhepunkt in der Firmengeschichte und zugleich der Wendepunkt.
Vor einem Jahr kollabierte der Sanierungsspezialist. Nun muss ein Insolvenzverwalter retten, was zu retten ist. Der absehbare Schaden dürfte im dreistelligen Millionenbereich liegen, von bis zu 400 Millionen Euro ist die Rede. Betroffen sind auch die 4500 Privatanleger, die der Degag rund 282 Millionen Euro geliehen haben. Ihnen droht der Totalverlust.
In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel über die Entstehung des Skandals und dessen Hintergründe. Denn bei der Degag war vieles offenbar nicht so, wie es nach außen wirken sollte. Die Folge beleuchtet unter anderem die Rollen von Stiftungen in Liechtenstein, eines dubiosen Beraters und einer noblen schweizerischen Privatbank.
Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Christian Heinemann
GEWINNSPIEL: Wir verlosen fünfmal ein Einzelticket für die Handelsblatt Crime Live-Show in Berlin am 26. Februar. Sie können sich hier für die Teilnahme am Gewinnspiel anmelden. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar 2026.
Zusätzlich verlosen wir eine kleine Sprecherrolle für die Bühnenshow im Babylon Berlin – Sie würden u.a. die letzten Textnachrichten von Jan Marsalek vorlesen. Schicken Sie uns dafür eine kurze Sprachnachricht, in der Sie sagen, warum Sie gerne mit uns auf der Bühne stehen möchten – per Mail an [email protected] oder per Whatsapp an 01523 – 80 99 427.
Teilnahmeschluss ist der 15. Februar.
Mehr über den Degag-Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln:
17.12.2024 - Degag stellt Zins- und Rückzahlungen ein
28.01.2025 – Degag meldet Insolvenz an
24.06.2025 - Der Degag Kollaps und der Mann, der den Leerstand liebt
6.9.2025 - Degag-Pleite wird zum nächsten Großskandal am Immobilienmarkt
10.10.2025 - Julius Bär finanzierte Schrottimmobilien der Degag-Gruppe
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Cum-Ex bei der LBBW – die Chefetage bleibt verschont
Schwere Steuerhinterziehung beginnt bei 50.000 Euro. Die LBBW verursachte mit Cum-Ex-Geschäften einen Schaden von 150 Millionen Euro. Bei diesen Aktienkreisgeschäften mit (cum) und ohne (ex) Dividende ging es …
Notes de l’épisode
Schwere Steuerhinterziehung beginnt bei 50.000 Euro. Die LBBW verursachte mit Cum-Ex-Geschäften einen Schaden von 150 Millionen Euro. Bei diesen Aktienkreisgeschäften mit (cum) und ohne (ex) Dividende ging es den Beteiligten ausschließlich darum, sich nicht bezahlte Kapitalertragsteuern erstatten zu lassen. Als die LBBW ertappt wurde, zahlte sie das Geld – samt Zinsen 200 Millionen Euro – zurück.
Für die Verantwortlichen, die Boni kassierten, folgten keine Konsequenzen. Dem Handelsblatt liegt ein bislang nicht veröffentlichter Bericht der Stuttgarter Steuerfahndung vor. Er legt nahe, dass es in Baden-Württemberg neben dem Steuerskandal auch ein Justizversagen gibt.
Bei Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über den Fall. „Laut Bericht der Steuerfahndung hätte der ganze Vorstand die Ertragssprünge erkennen müssen“, sagt Iwersen. Doch trotz der klaren Indizien brauchte die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre, um eine Anklage vorzulegen. Verfahren gegen Vorstände stellten die Ermittler ein.
Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln:
Steuern: Cum-Ex bei der LBBW – die Großen lässt man laufen
Kommentar: Die Anklage im Cum-Ex-Verfahren bei der LBBW ist eine Frechheit
Moderiert von Ina Karabasz
Produziert von Christian Heinemann
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Cum-Ex-Skandal: Die Memoiren des ehemaligen Kronzeugen Kai-Uwe Steck
Kai-Uwe Steck ist einer der wichtigsten Köpfe der Cum-Ex-Affäre, des größten Steuerskandals der vergangenen Jahrzehnte. Zum einen hat der Wirtschaftsanwalt an entscheidender Stelle daran mitgewirkt, den Staat …
Notes de l’épisode
Kai-Uwe Steck ist einer der wichtigsten Köpfe der Cum-Ex-Affäre, des größten Steuerskandals der vergangenen Jahrzehnte. Zum einen hat der Wirtschaftsanwalt an entscheidender Stelle daran mitgewirkt, den Staat um viele hundert Millionen Euro zu betrügen, zum anderen kooperierte er mit der Staatsanwaltschaft. Steck war der erste Kronzeuge und half bei der Aufklärung des Falls.
Dafür wurde er vom Gericht belohnt. Trotz des immensen Steuerschadens wurde er im Sommer 2025 nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das milde Urteil verwunderte auch deshalb viele Beobachter, weil Steck nachweislich vor Gericht log. Als Zeuge hat er versprochen, seine eigenen Profite aus den Geschäften in Höhe von 50 Millionen Euro zurückzuzahlen. Tatsächlich überwies er bis heute nur elf Millionen Euro. Nun hat er seine Memoiren geschrieben. Er nennt sie „die wahre Geschichte des größten Finanzskandals aller Zeiten“. Dabei ist das Buch vor allem eine Selbstinszenierung.
In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier, die das Buch gelesen und auf den Wahrheitsgehalt geprüft haben. Die Protagonisten des Cum-Ex-Skandals sind in dem Buch fast allesamt mit Tarnnamen versehen, aber leicht erkennbar. Das erlaubt, sie nach ihrem Eindruck zu befragen. Ihre Reaktionen waren verheerend.
Hören Sie mehr darüber in unserem aktuellen Podcast.
Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln:
Cum-Ex-Skandal: Vom Kronzeugen zum Märchenerzähler Cum-Ex: Kronzeuge verliert Millionen-Klage gegen Ex-Verteidiger Cum-Ex-Skandal: 50-Millionen-Lüge – So hinterging der Kronzeuge das Gericht
Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier!
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Abmahnungen, Klagen, Grauzonen: Der Crime-Jahresrückblick mit unseren Handelsblatt-Anwälten
Zum Jahresende blicken wir nicht auf einen einzelnen Fall, sondern hinter die Kulissen von Handelsblatt Crime – gemeinsam mit denen, die sonst im Hintergrund arbeiten. Zu Gast sind Chefjustiziar Peter Koppe und …
Notes de l’épisode
Zum Jahresende blicken wir nicht auf einen einzelnen Fall, sondern hinter die Kulissen von Handelsblatt Crime – gemeinsam mit denen, die sonst im Hintergrund arbeiten. Zu Gast sind Chefjustiziar Peter Koppe und Justiziarin Marie Wollschlaeger – nachdem die erste Folge im Sommer mit Peter so gut ankam. Sie erzählen von Abmahnungen über Klagen bis hin zu skurrilen Beschwerden.
Es geht außerdem um einen „Trend", den die beiden als ein wiederkehrendes Muster vor Gericht ausmachen: mächtige Manager, die sich in guten Zeiten mit großen Titeln schmücken – und im juristischen Konfliktfall plötzlich als klein und ohne Einfluss im Unternehmen darstellen wollen. Die beiden Juristen berichten von absurden Fällen, harten Auseinandersetzungen und einem richtungsweisenden Urteil gegen die AfD, das die Pressefreiheit stärkt.
Außerdem geben sie Einblicke in die rechtliche Arbeit hinter dem Storytelling-Podcast „Catching Chris“: Wie bereitet man eine Serie juristisch auf? Wo verläuft die Grenze zwischen öffentlichem Interesse und Persönlichkeitsrecht? Die Antworten hört ihr in dieser besonderen Folge zum Jahresende.
Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier!
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Familienunternehmer: Der falsche Baron von Krupp
In den sozialen Netzwerken tritt Peter von Bohlen und Halbach so auf, wie man es von einem Baron erwartet: Er jettet um die Welt, speist in teuren Restaurants und übernachtet in luxuriösen Hotels. Von Bohlen …
Notes de l’épisode
In den sozialen Netzwerken tritt Peter von Bohlen und Halbach so auf, wie man es von einem Baron erwartet: Er jettet um die Welt, speist in teuren Restaurants und übernachtet in luxuriösen Hotels.
Von Bohlen und Halbach hat sich Großes vorgenommen. Der Mann, dessen Name an den Industrieriesen und Stahlhersteller Krupp erinnert, will die Welt retten und den Klimawandel aufhalten. Dafür hat er ein Klimainstitut gegründet und berät in Brasilien mehrere Bundesstaaten bei der Vermarktung von CO₂-Zertifikaten.
„Ich trage den Namen nicht als Behauptung, sondern als verbriefte, verantwortungsvolle Realität“, schreibt von Bohlen und Halbach dem Handelsblatt. „Und für die Zukunft unseres Planeten.“
Die Wahrheit ist: Dieser Mann hat mit der Industriellendynastie Krupp nichts zu tun. Er wurde als Peter Sommer geboren, sein Leben ist geprägt von Insolvenzen und Betrugsfällen. Erst eine Hochzeit in Las Vegas ermöglichte ihm die Namensänderung.
In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit der Volontärin Anna Lauterjung und der Praktikantin Alina Katzele. Sie recherchierten auch dann weiter, als Peter von Bohlen und Halbach ihnen drohte.
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Neue Crime Live-Show Termine im Februar 2026: Die letzten 48 Stunden von Wirecard
Ihr wollt das Handelsblatt Crime Team persönlich treffen, Geheimnisse aus investigativen Recherchen hören und einen Blick in unveröffentlichte Recherchedokumente werfen? Dann laden wir euch herzlich zu unseren …
Notes de l’épisode
Ihr wollt das Handelsblatt Crime Team persönlich treffen, Geheimnisse aus investigativen Recherchen hören und einen Blick in unveröffentlichte Recherchedokumente werfen?
Dann laden wir euch herzlich zu unseren Veranstaltungen ins Babylon Berlin am 26. Februar 2026 und in den Club im Capitol Theater Düsseldorf am 27. Februar 2026 ein.
Handelsblatt Crime bringt den Skandalkonzern Wirecard auf die Bühne. Welche Textnachrichten hat Jan Marsalek kurz vor seinem Untertauchen verschickt? Unsere Investigativjournalisten führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere!
Also, kommt vorbei! Wir freuen uns, euch zu treffen! **Tickets gibt’s hier: **Handelsblatt Crime LIVE - Die letzten 48 Stunden Wirecard - Infos & Termine
Henry O’Sullivan: Der Schattenmann im Wirecard-Skandal
Er gilt als der heimliche Strippenzieher im Wirecard-Skandal schlechthin: James Henry O´Sullivan. Der britische Geschäftsmann fädelte als externer Berater insbesondere in Asien viele Deals für den …
Notes de l’épisode
Er gilt als der heimliche Strippenzieher im Wirecard-Skandal schlechthin: James Henry O´Sullivan. Der britische Geschäftsmann fädelte als externer Berater insbesondere in Asien viele Deals für den Zahlungsanbieter ein und feierte viele Nächte mit dem früheren und heute noch immer flüchtigen Wirecard-Vorstand Jan Marsalek durch.
Jetzt sprach ein Gericht in Singapur O´Sullivan und einen Komplizen wegen Kontenfälschungen in Milliardenhöhe schuldig.
Das Gericht zeichnete detailliert nach, wie O´Sullivan falsche Saldenbestätigungen für jene Konten organisiert hatte, auf denen die angeblichen Wirecard-Milliarden liegen sollten. Dass sich das als falsch herausstellte, führte im Juni 2020 dazu, dass Wirecard zusammenbrach und wenige Tage später Insolvenz anmeldete.
Die Handelsblatt-Investigativreporter René Bender und Michael Verfürden beleuchten in dieser Folge den Prozess gegen O´Sullivan. Und sie erzählen, wie er sich bei Wirecard Einfluss sicherte, obwohl er dort nie eine offizielle Rolle hatte.
In welche Machenschaften war O’Sullivan verwickelt? Wie tickt er und wie lief das Zusammenspiel mit Marsalek ab? Und wen meinte O'Sullivan, wenn er in Chats über die „deutschen Bastarde“ fluchte?
Moderiert von Solveig Gode
Produziert von Florian Pape
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Frühere Cum-Ex-Chefermittlerin Anne Brorhilker: „Die Finanzbranche leistet sich einen unglaublichen Lobbyapparat“
Elf Jahre lang führte Anne Brorhilker die Ermittlungen im größten Steuerbetrugsskandal Deutschlands. Als Chefermittlerin der Staatsanwaltschaft Köln brachte sie zentrale Akteure der Cum-Ex-Geschäfte vor Gericht …
Notes de l’épisode
Elf Jahre lang führte Anne Brorhilker die Ermittlungen im größten Steuerbetrugsskandal Deutschlands. Als Chefermittlerin der Staatsanwaltschaft Köln brachte sie zentrale Akteure der Cum-Ex-Geschäfte vor Gericht – jener Aktiendeals, bei denen sich Banken, Fonds und Berater Kapitalertragsteuer mehrfach erstatten ließen, obwohl sie nie gezahlt wurde. Dem deutschen Staat entstand dadurch ein Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe.
Brorhilker hat Ermittlungen geführt, Anklagen geschrieben, Urteile erwirkt – und gleichzeitig viel Kritik einstecken müssen: Sie habe zu wenig delegiert und gegen zu viele Beschuldigte Ermittlungen eingeleitet. Vor etwa eineinhalb Jahren verließ sie den Staatsdienst und schloss sich der Bürgerbewegung Finanzwende an.
Jetzt hat sie ein Buch geschrieben – und darüber, was sich in Deutschland ändern muss, um Wirtschaftskriminalität wirksam zu bekämpfen. Das Buch trägt den Titel „Cum-Ex, Milliarden und Moral“. Darin schildert Brorhilker, welche Erfahrungen sie machte. „Die Finanzbranche leistet sich einen unglaublichen Lobbyapparat“, sagt sie. Mehr dazu im Podcast.
Anne Brorhilker: „In Deutschland ist Wirtschaftskriminalität besonders einfach“
Tickets zur Crime Live Show am 20.11. in München
Moderiert von Sönke Iwersen und Volker Votsmeier
Produziert von Lukas Teppler
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