Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

NouveauAuf wessen Seite stehen die USA im Ukraine-Krieg? Mit Osteuropa-Experte Stefan Meister23 octobre 2026 · 25 min
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23 Oct 2026

À propos du podcast

Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an [email protected]. Sound-Design: Christian Heinemann

Épisodes 1 462

  1. Auf wessen Seite stehen die USA im Ukraine-Krieg? Mit Osteuropa-Experte Stefan Meister

    25 minÉpisode 1700

    Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Kreml-Angaben grundsätzlich zu trilateralen Gesprächen mit der Ukraine und den USA bereit. Sie könnten Mitte November in Abu Dhabi stattfinden. Ist das eine Chance …

    Notes de l’épisode

    Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Kreml-Angaben grundsätzlich zu trilateralen Gesprächen mit der Ukraine und den USA bereit. Sie könnten Mitte November in Abu Dhabi stattfinden. Ist das eine Chance auf Frieden in der Ukraine? Aktuelle Entwicklungen wecken Zweifel: Die Drohnenabwehr der Ukraine wurde durch die Drosselung von Starshield zeitweise geschwächt. Die Ukraine wirft den USA vor, die Auslieferung von Abwehrraketen zu verzögern. Und US-Präsident Donald Trump forderte wiederholt Neuwahlen in der Ukraine.

    Stefan Meister leitet das Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Im Podcast spricht der Osteuropa-Experte über die Frage, auf wessen Seite die USA in diesem Konflikt eigentlich stehen.

    Im Schwerpunkt geht es um Evonik. Ende September wurde bekannt, dass BASF eine Übernahme des Essener Spezialchemiekonzerns prüft. Evonik hielt den Preis für zu niedrig und prüft nach Handelsblatt-Informationen selbst einen Zukauf des US-Spezialchemiekonzerns Ashland. Am Freitag erhöhte BASF nach Handelsblatt-Informationen das Angebot für Evonik auf 24 Euro je Aktie. Warum ist die deutsche Chemieindustrie gerade so übernahmefreudig? Das erklärt Handelsblatt-Industriereporterin Isabelle Wermke.

    Mehr zu dem Thema lest ihr hier:

    Chemiekonzern prüft Milliarden-Zukauf in den USA

    Evonik muss zeigen, dass Eigenständigkeit mehr ist als Abwehr

    Moderiert von Aileen Bunte

    Produziert von Max Rex

    Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo

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  2. Tech-Investor Philipp Klöckner über KI-Sorgen an den Märkten: „Die große Gefahr ist das Finanzierungsproblem“

    39 minÉpisode 1699

    Während am Aktienmarkt die Zweifel an der Profitabilität der riesigen KI-Investitionen wachsen, will der Facebook-Mutterkonzern Meta in diesem Jahr mindestens 135 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur …

    Notes de l’épisode

    Während am Aktienmarkt die Zweifel an der Profitabilität der riesigen KI-Investitionen wachsen, will der Facebook-Mutterkonzern Meta in diesem Jahr mindestens 135 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren. Gleichzeitig wird es für sogenannte Neo-Cloud-Anbieter wie Coreweave immer schwieriger, günstig an frisches Geld für neue Rechenzentren zu kommen.

    Tech-Investor und -Analyst Philipp Klöckner spricht in dieser Folge von Handelsblatt Today über die Frage, ob und wie der Kapitalmarkt den gewaltigen KI-Ausbau dauerhaft finanzieren kann.

    „Die große Gefahr für alle Hardwarehersteller ist das Finanzierungsproblem“, sagt Klöckner. Im Podcast spricht er unter anderem über neue Finanzierungsinstrumente wie die Verbriefung von Chips, die ihn ein wenig an die Immobilienblase von 2008 erinnern. Trotzdem glaubt er an die Technologie: „Ich bin sehr optimistisch, was die Nachfrage und Nutzung von KI angeht.“

    Im Gespräch geht es auch um die neue Meta-Aktienklasse ohne Stimmrechte, die 25-Milliarden-Dollar-Strafe im Fall Cambridge Analytica und KI-Assistenten wie Muse oder Claude Duet.

    Zum Schluss ordnet Klöckner die kritischen PHP-Sicherheitslücken ein, die viele Webseiten bedrohen. Er rechnet damit, dass solche Vorfälle wegen des KI-Fortschritts künftig regelmäßig auftreten.

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Christian Heinemann

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  3. SpaceX und Tesla prüfen Fusion – gut für Musk, riskant für Anleger? | Big Tech: „Schattenverschuldung“ in Billionenhöhe

    32 minÉpisode 1698

    Über eine mögliche Fusion zwischen der Weltraumfirma SpaceX und dem Elektroautobauer Tesla wird bereits seit geraumer Zeit spekuliert. Nun hat Elon Musk, der Chef der beiden Unternehmen, auf der …

    Notes de l’épisode

    Über eine mögliche Fusion zwischen der Weltraumfirma SpaceX und dem Elektroautobauer Tesla wird bereits seit geraumer Zeit spekuliert. Nun hat Elon Musk, der Chef der beiden Unternehmen, auf der Quartalskonferenz von SpaceX am Dienstagabend bestätigt, dass SpaceX und Tesla Sonderausschüsse gebildet hätten, um diese Idee zu diskutieren. Aber wie wahrscheinlich ist eine solche Mega-Fusion? Und was halten Investoren von der Idee? Darüber spricht Thomas Jahn, Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, im Podcast.

    Musk-Konzern meldet Milliardengewinn – Tesla-Übernahme rückt näher

    Außerdem geht es um die sogenannte „Schattenverschuldung“ der fünf großen Tech-Konzerne Microsoft, Meta, Alphabet, Amazon und Oracle. Im Rahmen ihrer gigantischen KI-Investitionen haben sie laut einer Auswertung des Flossbach von Storch Research Institutes ihre finanziellen Verpflichtungen auf rund 2,7 Billionen Dollar ausgeweitet. Für Anleger relevant ist, dass diese Verpflichtungen bisher nicht in den Bilanzen der Konzerne auftauchen. Handelsblatt-Börsen- und Bilanzexperte Ulf Sommer erklärt, warum das so ist und was daran problematisch ist.

    Konzerne häufen 2,7 Billionen Dollar „Schattenverschuldung“ an

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Max Rex

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  4. Celonis will das deutsche Palantir werden | Merz buhlt um Investoren: Chance für den Standort Deutschland?

    31 minÉpisode 1697

    Die Bundesregierung hat am Montag und Dienstag zum ersten Investitionsgipfel nach Berlin eingeladen. Vorbild ist „Choose France“, der Investorengipfel von Präsident Emmanuel Macron. Den Auftakt machten Kanzler …

    Notes de l’épisode

    Die Bundesregierung hat am Montag und Dienstag zum ersten Investitionsgipfel nach Berlin eingeladen. Vorbild ist „Choose France“, der Investorengipfel von Präsident Emmanuel Macron. Den Auftakt machten Kanzler Friedrich Merz und Nvidia-Chef Jensen Huang am Montagabend. Beide verkündeten eine Kooperation bei industrieller KI. Am Dienstag folgte die eigentliche Konferenz mit rund 200 Vorstandschefs an der Wirtschaftshochschule ESMT. Unter den Gästen waren Larry Fink von Blackrock und David Solomon von Goldman Sachs.

    Im Podcast berichtet Handelsblatt-Hauptstadtreporter Julian Olk von seinen Eindrücken von vor Ort und erklärt, warum Deutschland diesen Gipfel überhaupt braucht.

    Merz buhlt um Investoren – Amazon sagt 16 Milliarden Euro zu

    Im Schwerpunkt geht es um die Kampfansage des Münchner Softwareunternehmens Celonis gegenüber der US-Datenanalysefirma Palantir. Mit der Software „Metropolis“ soll Celonis in den Markt für Datenanalyse vordringen. Thomas Jahn, Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, verrät, ob Celonis überhaupt noch eine Chance hat und was Anleger von Palantir beachten sollten.

    Celonis macht Palantir Konkurrenz

    Moderiert von Aileen Bunte

    Produziert von Lukas Teppler

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  5. Wie sollen Anleger mit der KI-Korrektur umgehen? Mit Stephan Kemper | Proteste in Frankreich belasten Börsen

    37 minÉpisode 1696

    Die Börsen in den USA und Asien sind zuletzt von zwei Verkaufswellen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erfasst worden. Bei den US-Chipkonzernen summieren sich die Verluste binnen einer Woche auf mehr als …

    Notes de l’épisode

    Die Börsen in den USA und Asien sind zuletzt von zwei Verkaufswellen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erfasst worden. Bei den US-Chipkonzernen summieren sich die Verluste binnen einer Woche auf mehr als eine Billion Dollar, zeigen Daten des Finanzdienstes Bloomberg. Es ist aber nicht nur die Chip-Branche betroffen, sondern auch andere KI-Aktien. Die ING-Bank spricht von einer „KI-Korrektur“.

    Und die Sorgen, die Anleger umtreiben, sind nicht aus der Luft gegriffen: Die hohen Kurse und die hohen Bewertungen werden zunehmend kritisch gesehen. Immer mehr Experten stellen infrage, ob sich ausreichende KI-Umsätze erzielen lassen, um die Investitionen zu rechtfertigen. Außerdem wird erwartet, dass die Abschreibungen steigen werden, da die für KI‑Anwendungen benötigten Hochleistungsrechner nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Eine zusätzliche Belastung sind die steigenden Renditen am Anleihemarkt, die KI-Investitionen zum Beispiel verteuern.

    Wie Anleger in dieser Lage agieren sollten, erklärt Stephan Kemper, Chief Investment Officer Wealth Management & Private Banking Germany und Head of Investment Strategy bei der BNP Paribas.

    Mehr zum Thema: Billionen-Konzerne verlieren 40 Prozent – „KI-Korrektur“ erfasst Börsen

    Außerdem geht es im Marktbericht unter anderem um die eskalierenden Proteste in Frankreich – und was diese für Aktien und Anleihen bedeuten.

    Moderiert von Nele Dohmen

    Produziert von Florian Pape und Pauline Köster

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  6. Mehr Verbrenner, weniger China: Merz und Macron besiegeln Autopakt | Wie Deutschland wieder Kapital anzieht

    43 minÉpisode 1695

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich auf eine weitreichende Reform der europäischen Automobilpolitik im Grundsatz geeinigt. Auf Drängen von Merz soll das …

    Notes de l’épisode

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich auf eine weitreichende Reform der europäischen Automobilpolitik im Grundsatz geeinigt. Auf Drängen von Merz soll das sogenannte Verbrenner-Aus ab 2035 noch stärker aufgeweicht werden als bisher von der EU-Kommission geplant.

    Gregor Williams, Experte für China und Industrie beim Beratungsunternehmen Rhodium, erklärt im Podcast, warum er den Pakt für „zwei Schritte nach vorn und einen Schritt zurück“ hält.

    Mehr Verbrenner, weniger China – Merz und Macron besiegeln Autopakt

    Im Schwerpunkt geht es um die Frage, was Deutschland braucht, um mehr Kapital anzuziehen. Nicole Bastian, Ressortleiterin für Podcast, Live & Video beim Handelsblatt, hat diese Frage auf dem Deutschland-Gipfel mit führenden Köpfen aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Dorothee Blessing, Co-Chefin des Investmentbankings von JP Morgan, findet: „Es braucht Rahmenbedingungen, es braucht Projekte, die investierbar sind“.

    Philipp Freise, Co‑Leiter des Private-Equity-Geschäfts von KKR in Europa, findet die wirtschaftliche Substanz in Deutschland gut, aber die schlechte Stimmung der vergangenen Jahre schrecke internationale Investoren noch immer ab. Ähnlich wie Freise sieht auch der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr in Deutschland eine solide wirtschaftliche Substanz, allerdings fehle es am Willen, diese Substanz zu verändern, auch durch „schöpferische Zerstörung“. Und Nicola Fuchs-Schündeln, Ökonomin und Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, kritisiert, dass Absicherung in Deutschland an die Länge der Betriebszugehörigkeit geknüpft sei.

    Frankreich als Vorbild bei der Suche nach Investoren

    Moderiert von Aileen Bunte

    Produziert von Christian Heinemann

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  7. Bund will Millionen in KI-Deal mit Nvidia stecken | Trump setzt Ukraine unter Druck – EU verspricht mehr Unterstützung

    27 minÉpisode 1694

    Angesichts neuer Spannungen mit der US-Regierung ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch stärker als zuvor auf die Solidarität der Europäer angewiesen. Die Staats- und Regierungschefs der EU …

    Notes de l’épisode

    Angesichts neuer Spannungen mit der US-Regierung ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch stärker als zuvor auf die Solidarität der Europäer angewiesen. Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen am Donnerstag und Freitag in Brüssel zu einem Gipfel zusammen, um unter anderem die politische und militärische Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. Dafür muss die EU aber auch neue Milliarden auftreiben. Warum das möglichst schnell geschehen muss, erklärt Jakob Hanke Vela, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel.

    Trumps Drohungen schweißen Europäer und Selenskyj zusammen

    Außerdem: Das Handelsblatt enthüllt eine geplante Kooperation der Bundesregierung mit dem Chipkonzern Nvidia. Das Projekt soll KI in der Industrie fördern – und eine üppige staatliche Anschubfinanzierung erhalten. Worum es dabei genau geht, erklärt Josefine Fokuhl, politische Korrespondentin im Handelsblatt-Hauptstadtbüro.

    Merz schließt KI-Pakt mit Nvidia

    Moderiert von Tami Holderried

    Produziert von Johannes Grote

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  8. Panzerbauer KNDS soll reiner Staatskonzern werden | ASML warnt vor Lieferengpässen

    26 minÉpisode 1693

    Die jüngste Verkaufswelle bei Chipaktien hat diese Woche viele Anleger verunsichert. Doch bei dem Chipausrüster ASML ist von einem Ende des KI-Booms nichts zu spüren. Das niederländische Unternehmen steigerte …

    Notes de l’épisode

    Die jüngste Verkaufswelle bei Chipaktien hat diese Woche viele Anleger verunsichert. Doch bei dem Chipausrüster ASML ist von einem Ende des KI-Booms nichts zu spüren. Das niederländische Unternehmen steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Der Gewinn hat sich auf rund fünf Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Europas wertvollster börsennotierter Konzern warnte wegen der hohen Nachfrage sogar vor Lieferengpässen bei den Lithografie-Maschinen, die ASML herstellt. Handelsblatt-Chipbranchenreporter Joachim Hofer spricht im Podcast über die Hintergründe.

    Europas wertvollster Konzern ASML warnt vor Lieferengpässen

    Außerdem im Podcast: Der eigentlich für Anfang Juli geplante Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS wurde zuletzt mehrfach verschoben. Nun hat das Handelsblatt erfahren, dass der ursprüngliche Plan für einen Börsengang nicht länger verfolgt wird. Stattdessen soll KNDS voraussichtlich zu einem Staatskonzern werden, an dem Deutschland und Frankreich jeweils die Hälfte der Anteile halten. Über die Gründe für das Scheitern des Börsengangs und die neuen Pläne spricht Hauptstadtkorrespondent Julian Olk.

    Börsengang gescheitert – Panzerbauer KNDS soll Staatskonzern werden

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Lukas Teppler

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  9. Elon Musk mischt mit Frequenzkauf den Mobilfunkmarkt auf / Ökonomen und Unternehmer fordern Reform der Schuldenbremse

    36 minÉpisode 1692

    Seit der Reform der Schuldenbremse im vergangenen Jahr hat sich die Bundesregierung viel frisches Geld geliehen, um die Ausgaben für den Infrastrukturausbau und die Aufrüstung zu finanzieren. Das Institut der …

    Notes de l’épisode

    Seit der Reform der Schuldenbremse im vergangenen Jahr hat sich die Bundesregierung viel frisches Geld geliehen, um die Ausgaben für den Infrastrukturausbau und die Aufrüstung zu finanzieren. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), die gemeinnützige CEO-Initiative Stiftung Klimawirtschaft und der gemeinnützige Verein Fiscal Future fordern nun aber eine Kurskorrektur und eine Begrenzung von schuldenfinanzierten Verteidigungsausgaben nach Erreichen des Nato-Ziels von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Politik-Chefreporter Martin Greive spricht im Podcast über die Hintergründe.

    Bündnis ruft Politik zur Reform der Schuldenbremse auf

    Neuer Podcast: Made in Berlin – Wirtschaftspolitik und was sie für euch bedeutet

    Außerdem: US-Milliardär Elon Musk plant, mit SpaceX ein eigenes Mobilfunknetz in den USA aufzubauen. Dazu erwirbt sein Raumfahrtunternehmen für rund acht Milliarden Dollar sogenannte Low-Band-Frequenzen von der Investmentfirma Grain Management. Das setzt die drei großen Mobilfunkanbieter in den USA unter Druck. Nach Bekanntwerden des Frequenzdeals gaben die Aktienkurse von T-Mobile US, Verizon und AT&T teils deutlich nach. Wie Musk den etablierten Unternehmen Marktanteile abjagen will, erklärt Stephan Scheuer, Co-Leiter des Handelsblatt-Techteams.

    Wie Musk T-Mobile mit der Starlink-Antenne Konkurrenz machen will

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Lukas Teppler

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  10. Hält Trumps „Energie-Waffenruhe“ in der Ukraine? | Einstiegschance: Diese Dax-Aktien haben ungenutzte Milliarden-Patente

    29 minÉpisode 1691

    Es sind intensive Tage für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Erst verkündete US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen "Diesel-Deal" mit Russlands Präsident Wladimir Putin, dann meldete er …

    Notes de l’épisode

    Es sind intensive Tage für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Erst verkündete US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen "Diesel-Deal" mit Russlands Präsident Wladimir Putin, dann meldete er auch noch eine angebliche "Energie-Waffenruhe", über die Selenskyj nicht vorab informiert war. Und dennoch wurde danach in Charkiw ein Heizkraftwerk angegriffen.

    Was folgt auf diese Neuigkeiten und was bedeuten sie für den Kriegsverlauf? Das erklärt im Podcast der ehemalige österreichische Diplomat und Geopolitik-Professor Klemens Fischer.

    Und im Schwerpunkt der Folge geht es um das große Potenzial von ungenutzten Patenten der Dax-Konzerne. Denn bei manchen Unternehmen ist der Wert der Patente höher als der eigentliche Börsenwert. Und das könnte eine Einstiegschance sein für Anleger. Mehr dazu weiß Markus Hinterberger, der diese exklusive Analyse für das Handelsblatt aufgeschrieben hat.

    Moderiert von Ben Mendelson

    Produziert von Lukas Teppler

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  11. Wann greift die Anleihekrise auf den Aktienmarkt über? | Gegen den Trend: Mega-Wasserstoffprojekt in Deutschland geplant

    28 minÉpisode 1690

    Die Europäische Union hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Um das zu erreichen, kommt sie an grünem Wasserstoff nicht vorbei, da sich nicht alle Industrieprozesse allein mit …

    Notes de l’épisode

    Die Europäische Union hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Um das zu erreichen, kommt sie an grünem Wasserstoff nicht vorbei, da sich nicht alle Industrieprozesse allein mit Strom aus erneuerbaren Quellen klimaneutral gestalten lassen. Doch der Ausbau stockt seit Jahren. Und laut Experten ist es ausgerechnet das EU-Regelwerk selbst, das den Wasserstoff-Hochlauf ausbremst.

    Das jüngste Beispiel ist der Plan der EWE AG und der österreichischen Verbund AG für den Bau eines Elektrolyseurs zur Wasserstoff-Herstellung mit einer Leistung von bis zu 500 Megawatt. Es wäre eines der größten Wasserstoffprojekte in Deutschland. Die EU-Regulierung in ihrer derzeitigen Form macht das Vorhaben aber unrentabel – und so zögern beide Unternehmen mit einer finalen Investitionsentscheidung, trotz der grundsätzlichen Bereitschaft, das Projekt anzugehen. Klaus Stratmann, Chefreporter für Klima und Energie beim Handelsblatt, spricht im Podcast über die Hintergründe.

    Gegen den Trend – EWE und Verbund planen Wasserstoff-Elektrolyseur

    Außerdem erklärt Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, wie lange die Aktienmärkte den hohen Zinsen noch trotzen können und wann die Krisenstimmung am Anleihemarkt auch die großen Indizes erfassen könnte.

    Was der Welt nach dem Zins-Schock bevorsteht

    Wie lange können die Aktienmärkte den hohen Zinsen trotzen?

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Lukas Teppler

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  12. Regierung von zwei Seiten unter Druck – wackeln die Reformen? | Die gefährliche Renditeschwäche deutscher Großkonzerne

    26 minÉpisode 1689

    In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag mit Tobias Rausch erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt ist seit November 2023 …

    Notes de l’épisode

    In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag mit Tobias Rausch erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt ist seit November 2023 vom Landesverfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft. In Berlin könnte mit Elif Eralp eine Linke ins Rote Rathaus einziehen, die sich selbst als „Radikale“ bezeichnet und deren Landesverband von der CDU in Teilen als antisemitisch angesehen wird.

    Die Koalitionspartner SPD und Union werfen sich nun gegenseitig vor, mit den extremen Rändern gemeinsame Sache zu machen. Und während all das passiert, will die Bundesregierung in diesem Herbst eigentlich zentrale Reformen durchbringen – bei Rente, Pflege und Gesundheit. Wird die Regierung gerade zwischen den rechten und linken politischen Rändern zerrieben? Und was bedeutet das für die Reformpläne? Das erklärt Handelsblatt-Politikchefin Leila Al-Serori.

    Im Schwerpunkt der Folge schauen wir auf die zuletzt schwachen Renditen von BASF, Siemens und weiteren deutschen Großunternehmen. Sie wachsen zwar, doch nur die wenigsten sind profitabler als noch vor fünf Jahren. Während die US-Konkurrenz davoneilt, folgt der nächste Umbau.

    Die gefährlich schwachen Renditen von BASF, Siemens, Adidas und Co.

    Moderiert von Tami Holderried

    Produziert von Max Rex

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  13. Merz auf Deutschland-Gipfel: Rentenreform „wichtigste innenpolitische Reform“ | Porsche: Luxus statt Stückzahl

    18 minÉpisode 1688

    Porsche soll kleiner, exklusiver und profitabler werden. Das hat der neue CEO Michael Leiters am Mittwoch auf dem Capital Markets Day des Sportwagenbauers angekündigt. Handelsblatt-Autoreporter Martin Buchenau …

    Notes de l’épisode

    Porsche soll kleiner, exklusiver und profitabler werden. Das hat der neue CEO Michael Leiters am Mittwoch auf dem Capital Markets Day des Sportwagenbauers angekündigt. Handelsblatt-Autoreporter Martin Buchenau erklärt im Podcast, wie Leiters das erreichen will und warum manche Porsche-Modelle bald bis zu 13 Millionen Euro kosten könnten.

    Zum Artikel: Leiters testet Schmerzgrenze mit Preisen bis 13 Millionen Euro

    Außerdem: Die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht aktuell vor etlichen Herausforderungen. Auf dem Deutschland-Gipfel von Handelsblatt und WirtschaftsWoche stellte Merz vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik seine Agenda für die nächsten Monate vor. Auch die politischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt kommentierte der Kanzler: „Wer seine Stimme der AfD gibt, spielt das Spiel der Extremisten und zerstört Glaubwürdigkeit,“ so Merz. Dort war am Dienstag ein AfD-Abgeordneter zum Landtagspräsidenten gewählt worden, mit Stimmen von AfD, BSW und anderen Parteien.

    Die Rede von Merz findet ihr hier: „Extremismus dringt mit Wucht in unsere Parlamente ein“

    Die Aufzeichnung des gesamten Deutschland-Gipfels findet ihr hier: Der große Deutschland-Gipfel von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

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  14. Euro sackt ab, Staatsschulden steigen – steht die nächste Eurokrise bevor? Mit Ökonom Volker Wieland

    38 minÉpisode 1687

    Der Euro ist in dieser Woche auf den niedrigsten Stand seit 17 Monaten gefallen. Der Wechselkurs zum Dollar lag am Montag auf seinem Tiefpunkt bei 1,116. So schwach war die Gemeinschaftswährung zuletzt im Mai …

    Notes de l’épisode

    Der Euro ist in dieser Woche auf den niedrigsten Stand seit 17 Monaten gefallen. Der Wechselkurs zum Dollar lag am Montag auf seinem Tiefpunkt bei 1,116. So schwach war die Gemeinschaftswährung zuletzt im Mai 2025. Als Auslöser gelten die Sorgen um die Staatsfinanzen in Frankreich. Diese hatten in den vergangenen Wochen bereits die Renditen für französische Staatsanleihen in die Höhe getrieben.

    An den Märkten wächst nun die Unsicherheit: Steht uns womöglich die nächste Eurokrise bevor? Und testen Investoren jetzt die Europäische Zentralbank, ob sie ihre neu geschaffenen Instrumente zur Rettung von hoch verschuldeten Staaten erstmalig einsetzt? Der Ökonom Volker Wieland, Stiftungsprofessor für Monetäre Ökonomie und geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, ordnet die Lage ein.

    Zum Artikel: Euro sackt ab – Sorgen über Staatsschuldenkrise werden größer

    Hier geht es zum Deutschlandgipfel-Livestream.

    Moderiert von Nele Dohmen

    Produziert von Lukas Teppler

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  15. Handelsstreit: Merz und Macron bereiten „Kill Switch“ gegen China und USA vor | Welche Aktien die Dax-Insider kaufen

    25 minÉpisode 1686

    Frankreich und Deutschland haben gemeinsame Forderungen formuliert, um die EU im Handelsstreit mit Ländern wie China oder den USA stärker auszustatten. Das berichtet das Handelsblatt heute exklusiv. Unter …

    Notes de l’épisode

    Frankreich und Deutschland haben gemeinsame Forderungen formuliert, um die EU im Handelsstreit mit Ländern wie China oder den USA stärker auszustatten. Das berichtet das Handelsblatt heute exklusiv. Unter anderem von einem „Kill Switch“ ist die Rede. Was genau das bedeutet und wann die EU diese neuen Kompetenzen bekommen könnte, erklärt im Podcast der Handelsblatt-Politik-Chef Moritz Koch.

    Deutschland und Frankreich wollen „Kill-Switch“ für China-Handel

    Und im Schwerpunkt der heutigen Folge geht es um das aktuelle Insiderbarometer. Handelsblatt-Finanzredakteurin Andrea Cünnen hat sich angeschaut, welche Dax-Chefs Aktien von ihren eigenen Unternehmen gekauft haben. Dabei sind ihr vor allem drei aufgefallen, bei denen die Firmenlenker trotz fallender Kurse besonders viel von ihrem eigenen Geld ins eigene Unternehmen investiert haben. Um welche Firmen es geht, sagt sie im Podcast.

    Diese drei Dax-Aktien sind bei ihren Chefs gefragt

    Moderiert von Ben Mendelson

    Produziert von Max Rex

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  16. Physische KI: Diese Aktien können profitieren | Euro-Inflation steigt auf Drei-Jahres-Hoch

    20 minÉpisode 1685

    Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im September um 3,8 Prozent gestiegen – auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Ökonomen hatten nur mit 3,6 Prozent gerechnet. Treiber waren vor allem die Energiepreise …

    Notes de l’épisode

    Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im September um 3,8 Prozent gestiegen – auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Ökonomen hatten nur mit 3,6 Prozent gerechnet. Treiber waren vor allem die Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Was das für die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bedeutet und warum die Anleiherenditen zuletzt so stark gestiegen sind, ordnet Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus ein.

    [Zum Artikel: Mit diesen Physical-AI-Aktien könnt ihr profitieren](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/physische-ki-mit-diesen-aktien-koennen-anleger-profitieren/100252788.html ?utm_medium=au&utm_source=div&utm_campaign=standard-pc&utm_content=pc-today)

    Außerdem: Künstliche Intelligenz verlässt die Rechenzentren und kommt in der realen Welt an. Roboter lernen inzwischen, ihre Umgebung wahrzunehmen und selbst zu handeln. Experten sprechen vom Zeitalter der physischen KI. Andreas Neuhaus erklärt im zweiten Gespräch mit Sophia Ulrich, welche Aktien und ETFs von diesem Trend profitieren könnten und warum ausgerechnet zwei chinesische Unternehmen den Markt vor Tesla anführen.

    Moderiert von: Kevin Knitterscheidt Produziert von: Maximilian Rex

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  17. VW: Mit Mehrarbeit aus der Krise? / Wirtschaftsweise Monika Schnitzer zur Pflege- und Rentenreform

    34 minÉpisode 1684

    Die Krise der Automobilbranche erreicht jetzt endgültig auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Volkswagen hat rund ein Dutzend Tarifverträge gekündigt, darunter auch den wichtigen Manteltarifvertrag. Das …

    Notes de l’épisode

    Die Krise der Automobilbranche erreicht jetzt endgültig auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Volkswagen hat rund ein Dutzend Tarifverträge gekündigt, darunter auch den wichtigen Manteltarifvertrag. Das Ziel: Mehrarbeit für gleichen Lohn. Aber kann eine längere Wochenarbeitszeit das Unternehmen retten? Handelsblatt-Autoreporter Lazar Backovic ordnet ein.

    Außerdem: Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes sprechen über die Pflege-und Rentenreform in Deutschland und wie eine kluge Strategie aussehen könnte, um die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen. Link zum ganzen Gespräch: https://www.handelsblatt.com/journalismus_live/sebastian-matthes-und-monika-schnitzer-live-haben-wir-die-krise-falsch-erklaert/100253855.html?utm_medium=au&utm_source=div&utm_campaign=standard-pc&utm_content=pc-today

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  18. Was kann OpenAIs neuer KI-Assistent „Dots“? | BASF will Evonik trotz Widerstand übernehmen

    29 minÉpisode 1683

    Trotz der Debatten über Sicherheitsrisiken beim Einsatz von KI-Agenten etabliert das Silicon Valley derzeit KI-Assistenten als neues Hype-Thema und treibt mit neuen Produkten die Verbreitung der zunehmend …

    Notes de l’épisode

    Trotz der Debatten über Sicherheitsrisiken beim Einsatz von KI-Agenten etabliert das Silicon Valley derzeit KI-Assistenten als neues Hype-Thema und treibt mit neuen Produkten die Verbreitung der zunehmend selbstständig agierenden KI-Helfer im Berufs- und Privatleben voran.

    Wenige Wochen, nachdem Meta seinen KI-Assistenten „Muse" vorgestellt hat, zieht nun OpenAI auf seiner Entwicklerkonferenz in San Francisco nach und präsentiert den neuen Dienst „Dots“. Dieser soll ebenfalls automatisch verschiedene Aufgaben übernehmen und seine Nutzer produktiver machen. Luisa Bomke, KI-Reporterin beim Handelsblatt, spricht im Podcast über diesen Trend.

    Kommentar: Mein Smartphone gebe ich niemandem. Der KI bald alles?

    Außerdem geht es in dieser Folge um den Übernahmepoker zwischen BASF und Evonik. Der Ludwigshafener Chemiekonzern will den Essener Konkurrenten übernehmen und hält trotz der Ablehnung der ersten Offerte durch den Evonik-Vorstand weiter an seinem Plan fest. Welche Widerstände BASF-Chef Markus Kamieth dabei überwinden muss, erklärt Bert Fröndhoff, Teamleiter Industrie im Unternehmensressort des Handelsblatts.

    BASF treibt Evonik-Übernahme weiter und hat noch einen Trumpf

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Max Rex

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  19. Anthropic-Börsenprospekt geleakt: Rekord-IPO trotz Milliardenverlust? | EU-Haushalt: Deutschland droht mit Blockade

    26 minÉpisode 1682

    Das KI-Unternehmen Anthropic will noch in diesem Jahr an die Börse gehen – voraussichtlich nach den Zwischenwahlen in den USA, die Anfang November stattfinden. Der Börsenprospekt ist zwar eigentlich noch …

    Notes de l’épisode

    Das KI-Unternehmen Anthropic will noch in diesem Jahr an die Börse gehen – voraussichtlich nach den Zwischenwahlen in den USA, die Anfang November stattfinden. Der Börsenprospekt ist zwar eigentlich noch vertraulich, aber die wesentlichen Kennzahlen aus dem Dokument sind am Montagabend bekannt geworden.

    Wie viel Verlust das Unternehmen hinter dem KI-Modell Claude im vergangenen Jahr gemacht hat, welche gigantischen Investitionen in den kommenden Jahren geplant sind und wie sich die Gründer langfristig die Macht in dem Unternehmen sichern wollen, erklärt Stephan Scheuer, Co-Leiter des Handelsblatt-Technologieteams, im Podcast.

    Anthropic-Börsenprospekt weist wohl hohe Verluste aus

    Außerdem: Der Streit um den EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 verschärft sich. Die EU-Kommission hat ein Budget von rund zwei Billionen Euro vorgeschlagen. Deutschland und fünf weitere Nettozahlerstaaten fordern aber massive Kürzungen – und drohen andernfalls mit einer Blockade. Worüber genau gestritten wird, erklärt Brüssel-Korrespondentin Elisabeth Postl.

    Deutschland stellt sich gegen von der Leyens Haushaltspläne

    Mittwoch im Livestream: Welche Reformen die deutsche Wirtschaft jetzt braucht, diskutieren die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes am 30. September ab 17.30 Uhr im Livestream. Hier könnt ihr eure Fragen stellen.

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Lukas Teppler

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  20. KNDS: Scheitert die Übernahme eines Mercedes-Werks an der Bundeswehr? | Was der Tankrabatt der Wirtschaft bringt

    29 minÉpisode 1681

    Es gibt Neuigkeiten zum deutsch-französischen Panzerproduzenten KNDS. Allerdings nicht zu der Frage, ob und wenn ja wann der deutsche Staat mindestens 25 Prozent der Anteile von KNDS übernimmt. Sondern zu einem …

    Notes de l’épisode

    Es gibt Neuigkeiten zum deutsch-französischen Panzerproduzenten KNDS. Allerdings nicht zu der Frage, ob und wenn ja wann der deutsche Staat mindestens 25 Prozent der Anteile von KNDS übernimmt. Sondern zu einem Werk von Mercedes in Brandenburg, das KNDS eigentlich gerne übernehmen würde – doch dafür fehlt bislang der nötige Bundeswehr-Großauftrag für neue Boxer-Panzer.

    Warum der Auftrag noch nicht vorliegt, erklärt Handelsblatt-Chefreporter Markus Fasse im Podcast. Und er zeigt auf, was es bräuchte, um die Fabrik in Ludwigsfelde von der aktuellen Van-Produktion umzubauen zu einer Panzerfabrik.

    Mercedes-Werksverkauf an Rüstungskonzern KNDS gerät ins Stocken

    Außerdem: Die Abhängigkeit von Diesel trifft die Wirtschaft in Deutschland aktuell besonders hart. Denn Diesel ist so teuer wie noch nie. Helfen soll der Tankrabatt ab Donnerstag, im Januar folgt dann ein Spritpreisdeckel. Aber wie stark sind die Folgen des hohen Dieselpreises tatsächlich für die verschiedenen Branchen? Und wer leidet besonders unter dem teuren Diesel? Das besprechen Handelsblatt-Volontär Dasdin Duman und Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke im Podcast.

    Diesel-Schock: Die Kostenwelle rollt durch die Wirtschaft

    Moderiert von Ben Mendelson

    Produziert von Lukas Teppler

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  21. Wie gefährlich ist der Ausverkauf der Staatsanleihen in den USA und Japan? – Spurensuche in New York und Tokio

    34 minÉpisode 1680

    Am Freitag beruhigte sich die Lage an den Bondmärkten wieder etwas, doch Analysten sind sich einig: Perspektivisch dürften die Renditen für langjährige Staatsanleihen in den USA und in Japan weiter steigen im …

    Notes de l’épisode

    Am Freitag beruhigte sich die Lage an den Bondmärkten wieder etwas, doch Analysten sind sich einig: Perspektivisch dürften die Renditen für langjährige Staatsanleihen in den USA und in Japan weiter steigen im Zuge von neuen Zinserhöhungen der Notenbanken. Zwei Schalten nach Tokio und in die USA klären die Konsequenzen und Zusammenhänge.

    „Es war relativ klar, irgendwann dreht sich das hier, irgendwann wachen die Bondmärkte auf und sagen: Moment mal, da wollen wir jetzt für höhere Risiken, für höhere Inflation, aber auch höhere Renditen sehen. Das ist der Zeitpunkt“, sagt Martin Schulz, Chefökonom von Fujitsu in Tokio. Bisher gehe die Strategie der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi auf, dass die Volkswirtschaft schneller wachse, sodass das am höchsten verschuldete Industrieland der Welt seinen Schuldendienst trotz des Renditeanstiegs schultern könne. Die Kehrseite sei jedoch, dass so wichtige Strukturreformen verschoben würden.

    Nervöser ist die US-Regierung, denn der Renditeanstieg in den USA ist vor allem für sie ein Problem, beschreibt Handelsblatt-US-Korrespondentin Antonia Mannweiler. Nicht nur, dass die Staatsschulden weiter zunehmen, der Staat hat sich hier auch kurzfristiger refinanziert. Da die USA mehr als ein Fünftel ihrer gesamten Schuldenlast alle paar Monate umschulden müssen, treffen sie höhere Renditen stärker. „Ich glaube schon, dass es ab einem gewissen Punkt kritisch wird“, sagt Antonia. Auch viele Unternehmen könnten, wenn sie jetzt umschulden müssen, kalt erwischt werden. Dennoch rechnet sie mit weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank. Die Interventionen des US-Finanzministeriums verpuffen derzeit an den Märkten.

    Moderation von Nicole Bastian

    Produktion von Maximilian Rex

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  22. Ausverkauf am US-Anleihemarkt | ifo-Chef: Wirtschaftsaufschwung auf wackeligen Beinen | Biontech-Gründer vor Neustart

    37 minÉpisode 1679

    Die führenden Wirtschaftsforscher heben ihren Ausblick deutlich an: Statt 0,6 Prozent prognostizieren sie jetzt schon 1,3 Prozent für das laufende Jahr. Für 2027 rechnen sie mit 1,1 Prozent. Das liegt auch am …

    Notes de l’épisode

    Die führenden Wirtschaftsforscher heben ihren Ausblick deutlich an: Statt 0,6 Prozent prognostizieren sie jetzt schon 1,3 Prozent für das laufende Jahr. Für 2027 rechnen sie mit 1,1 Prozent. Das liegt auch am stärkeren Export in andere EU-Länder. Passend dazu hat sich auch der aktuelle ifo-Geschäftsklimaindex – eine Umfrage unter 9000 Führungskräften, die als das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft gilt – im September aufgehellt. Doch Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, erläutert im Podcast seine Zweifel: „Es ist kein Aufschwung, der selbsttragend ist. Es ist ein teuer erkaufter Aufschwung.“

    Institute verdoppeln Wachstums-Prognose für Deutschland

    Außerdem: Das Biontech-Gründerpaar Uğur Şahin und Özlem Türeci will mit dem Unternehmen Arife neu starten, doch seine Trennung von Biontech sorgt für Ärger: Es geht um Patente, Geld und die Zukunft der Mitarbeiter. Die Hintergründe bespricht Handelsblatt-Volontär Dasdin Duman mit Handelsblatt-Pharma-Reporterin Helena Smolak.

    „Enteignung der eigenen Firma“ – Eklat um Impfstoff-Pioniere

    Moderiert von Nele Dohmen

    Produziert von Johannes Grote

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  23. Uniper-Verkauf: Macht der Bund die gleichen Fehler wie bei der Commerzbank? | Gehebelte ETFs: Hohe Rendite, hohes Risiko

    29 minÉpisode 1678

    Der Bieterwettbewerb um Uniper nimmt Fahrt auf: Der tschechische Unternehmer Daniel Křetínský hat mit seinem Energieunternehmen EP-Gruppe ein unverbindliches Angebot abgegeben. Der Unternehmer steigt damit in …

    Notes de l’épisode

    Der Bieterwettbewerb um Uniper nimmt Fahrt auf: Der tschechische Unternehmer Daniel Křetínský hat mit seinem Energieunternehmen EP-Gruppe ein unverbindliches Angebot abgegeben. Der Unternehmer steigt damit in den Bieterwettbewerb um Deutschlands wichtigsten Gasversorger ein. Doch der Widerstand der Belegschaft dürfte ihm gewiss sein. Warum die Bundesregierung jetzt gefragt ist, nicht die gleichen Fehler wie bei der Abgabe ihrer Anteile an der Commerzbank zu machen, erklärt Energie-Reporterin Catiana Krapp.

    Tschechischer Milliardär Křetínský bietet für Uniper

    Außerdem: Verbraucherschützer und Anlageprofis warnen beständig vor gehebelten ETFs. Die börsengehandelten Fonds sollen die tägliche Börsenbewegung verdoppeln. Allerdings seien sie zu kompliziert für Privatanleger und bürgen ein überproportional hohes Verlustrisiko, so die Kritik. Doch bis zu 13.000 Prozent Rendite locken Anleger nun mal an. Was sie beachten müssen, hat Handelsblatt-Volontärin Sophia Ulrich mit Andreas Neuhaus, Teamleiter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt, besprochen.

    13.000 Prozent Rendite – Lohnen sich Hebel-ETFs doch?

    Moderiert von Nele Dohmen

    Produziert von Max Rex

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  24. Vonovia enteignen = Mieten runter? Ökonom analysiert Linken-Plan | Mercedes droht mit Werksschließungen in Deutschland

    33 minÉpisode 1677

    Sollten Immobilienkonzerne wie Vonovia enteignet werden, um dauerhaft bezahlbare Mieten zu sichern? Über diese Frage wird nach dem Wahlsieg der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin heiß diskutiert …

    Notes de l’épisode

    Sollten Immobilienkonzerne wie Vonovia enteignet werden, um dauerhaft bezahlbare Mieten zu sichern? Über diese Frage wird nach dem Wahlsieg der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin heiß diskutiert. Denn die Berliner Linkspartei will ihr Wahlversprechen einlösen und bis zu 220.000 Wohnungen in die öffentliche Hand überführen. Dafür könnten Entschädigungszahlungen von mehr als 40 Milliarden Euro fällig werden. Linken-Spitzenkandidatin und Wahlsiegerin Elif Eralp macht die Umsetzung des Plans zur Bedingung für eine Koalition mit den Grünen und der SPD.

    Doch welche ökonomischen Folgen hätte das – nicht nur für die betroffenen Wohnungskonzerne, sondern auch für den Berliner Haushalt? Und welches Signal würde der Wirtschaftsstandort Deutschland mit einem solchen Schritt an internationale Investoren aussenden? Über diese Fragen spricht Philipp Deschermeier, Senior Economist für Immobilienökonomik und Demografie beim Institut der deutschen Wirtschaft, im Podcast.

    Linke will Wohnungskonzerne enteignen – worum es genau geht

    Außerdem: Der Autobauer Mercedes will sein seit Anfang 2025 laufendes Sparprogramm in Deutschland deutlich verschärfen. Die Beschäftigten hierzulande sollen für das gleiche Gehalt länger arbeiten. Im Gespräch ist eine 38-Stunden-Woche, aber auch Kürzungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der jährlichen Gewinnbeteiligung. Sollte es zu keiner Einigung mit der Arbeitnehmerseite kommen, droht Mercedes Insidern zufolge mit Produktionsverlagerungen ins Ausland und Werksschließungen. Das sorgte für wütende Reaktionen bei der bundesweiten Protestaktion der IG Metall am Montag. Handelsblatt-Autoreporter Michael Scheppe war bei einer Kundgebung in Stuttgart vor Ort und berichtet von seinen Eindrücken.

    Mercedes erwägt Abzug von Produktion aus Deutschland

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Lukas Teppler

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  25. Landtagswahlen: Wie reagieren CDU und SPD auf die Wahlniederlagen? | Strompreise in Deutschland könnten sinken

    31 minÉpisode 1676

    Wahlschlappe wäre wohl eine Untertreibung für das Abschneiden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. Erstmals in der Bundesrepublik sind die Christdemokraten bei einer Landtagswahl an der Fünfprozenthürde …

    Notes de l’épisode

    Wahlschlappe wäre wohl eine Untertreibung für das Abschneiden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. Erstmals in der Bundesrepublik sind die Christdemokraten bei einer Landtagswahl an der Fünfprozenthürde gescheitert. In Berlin landete die CDU deutlich hinter der Linkspartei.

    Doch auch die SPD hat verloren und kommt in Mecklenburg-Vorpommern trotz Aufholjagd nur auf den zweiten Platz hinter der AfD. Im Berliner Abgeordnetenhaus stellen die Sozialdemokraten künftig die kleinste der fünf Fraktionen.

    Was folgt aus den Landtagswahlen für die Regierungsparteien SPD und CDU? Das ordnet Handelsblatt-Politikchefin Leila Al-Serori in der heutigen Folge ein. Sie schildert auch ihre Eindrücke von der Pressekonferenz von Kanzler Friedrich Merz, der trotz Wahlniederlagen im Amt bleiben will.

    CDU: Merz beklagt „tiefe Zäsur“ – und sieht weiter Rückhalt für sich

    15 Grafiken erklären die Verluste von CDU und SPD

    Im zweiten Teil der Folge geht es um die Strompreise in Deutschland: Im weltweiten Vergleich sind die ziemlich hoch. Aber an der Strombörse könnte der Preis in den kommenden Jahren sinken, wie das Handelsblatt-Energieteam exklusiv berichtet. Wer genau davon profitieren könnte, und warum deshalb trotzdem nicht unbedingt die Stromkosten für alle sinken, erklärt Kathrin Witsch, die das Energie-Team beim Handelsblatt leitet.

    Hoffnung für den Standort Deutschland: Experten rechnen mit sinkenden Strompreisen

    Moderiert von Ben Mendelson

    Produziert von Max Rex

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  26. Prognose: Deutschlands Wirtschaft wächst, Strukturprobleme bleiben | Gründe gegen die Angst vor der KI-Apokalypse

    29 minÉpisode 1675

    Die deutsche Wirtschaft könnte dieses Jahr überraschend stärker wachsen: Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat seine Wachstumsprognose auf 1,1 Prozent für dieses Jahr angehoben. Im Quartal davor war das …

    Notes de l’épisode

    Die deutsche Wirtschaft könnte dieses Jahr überraschend stärker wachsen: Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat seine Wachstumsprognose auf 1,1 Prozent für dieses Jahr angehoben. Im Quartal davor war das HRI lediglich von 0,5 Prozent ausgegangen. Das klingt nach Entwarnung: Ist die Krise vorbei? Dennis Huchzermeier, Senior Economist beim HRI sagt: "Nicht ganz". Im Podcast erklärt er, warum.

    Zum Artikel: Wachstum ja, aber Deutschlands Bevölkerung wird trotzdem ärmer

    Die KI‑Doomsday-Debatte ist im vollen Gang. Anthropic-Gründer Dario Amodei hat weniger Tempo bei der Entwicklung von Sprachmodellen gefordert. Prominente Stimmen wie Sam Altman und Elon Musk stimmen ihm zu. ChatGPT-Mutter OpenAI verschiebt aus Sicherheitsgründen sogar den Börsengang. Ist das jetzt der große Warnruf der KI-Entwickler – oder ist es vor allem Werbung für die Fähigkeiten der eigenen Modelle?

    Handelsblatt-Techreporterin Lina Knees hat mit KI-Forschern über diese Frage gesprochen: „Die verdrehen die Augen, wenn man sie danach fragt“, erzählt Knees im Podcast. Laut ihnen liege die eigentliche Gefahr nicht in einer außer Kontrolle geratenen Superintelligenz, sondern in sehr konkreten Problemen im Hier und Jetzt.

    Mehr Details zum Hugging-Face-Vorfall: Das Protokoll, wie die KI außer Kontrolle geriet

    Mehr zu dem Thema hört ihr in unserer Folge vom 10. September: Spotify: https://open.spotify.com/episode/5rLFbJ7OwFwdgIfXGwSczS

    Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/apple-pr%C3%A4sentiert-faltbares-iphone-duo-sie-spielen/id1527603577?i=1000788867515

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  27. Fed hebt Zinsen an – Experte glaubt an weitere Erhöhungen | Ist Nvidia „too big to fail“?

    31 minÉpisode 1674

    Die US-Notenbank Fed hat am Mittwochabend erstmals seit rund drei Jahren den Leitzins erhöht. Er liegt nun in einer Spanne von 3,75 bis 4,0 Prozent. Der Zinsschritt war wegen der Inflationsentwicklung und den …

    Notes de l’épisode

    Die US-Notenbank Fed hat am Mittwochabend erstmals seit rund drei Jahren den Leitzins erhöht. Er liegt nun in einer Spanne von 3,75 bis 4,0 Prozent. Der Zinsschritt war wegen der Inflationsentwicklung und den starken Arbeitsmarktdaten in den USA erwartet worden. US-Präsident Donald Trump warf der Fed vor, den Leitzins aus politischen Gründen erhöht zu haben. Den neuen Fed-Chef Kevin Warsh hat er allerdings selbst für das Amt nominiert. Hat Warsh mit dieser Zinserhöhung also seine Unabhängigkeit unter Beweis gestellt? Und könnte die Entscheidung der Startschuss für weitere Zinserhöhungen gewesen sein? Darüber spricht VWL-Professor Harm Bandholz von der HAW Kiel im Podcast.

    US-Notenbank erhöht Leitzins erstmals seit rund drei Jahren

    Außerdem: Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als fünf Billionen Dollar ist Nvidia das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Konzernchef Jensen Huang hat zudem ein Netz aus Beteiligungen, Finanzierungen und Garantien gespannt, das Nvidia mit Hyperscalern, KI-Start-ups und der Wall Street verbindet. Warum das riskant ist, erklärt Astrid Dörner, Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, im Gespräch mit Handelsblatt-Volontärin Sophia Ulrich.

    Warum Nvidia zum stillen Risiko für das globale Finanzsystem wird

    Moderiert von Anis Micijevic

    Produziert von Johannes Grote

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  28. Wird Kanada erstes „assoziiertes Mitglied“ der EU? | Warum Anleihen zur Aktien-Konkurrenz werden könnten

    31 minÉpisode 1673

    Kanada soll das erste assoziierte Mitglied der Europäischen Union werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schlug am Mittwoch bei ihrer Rede zur Lage der Union im Europaparlament in Straßburg vor …

    Notes de l’épisode

    Kanada soll das erste assoziierte Mitglied der Europäischen Union werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schlug am Mittwoch bei ihrer Rede zur Lage der Union im Europaparlament in Straßburg vor, das nordamerikanische Land enger an die EU zu binden. Der kanadische Premierminister Mark Carney war ebenfalls vor Ort. Aber was würde das bedeuten – auch für die Wirtschaft in der EU?

    Außerdem sprach von der Leyen über ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche und einen „Notfallmechanismus“ für hybride Angriffe, den Europa als Reaktion auf die russische Bedrohung bekommen soll. Wie ihre diesjährige Rede zu verstehen ist, ordnet Brüssel-Korrespondentin Elisabeth Postl ein.

    Von der Leyen will Kanada zum „assoziierten Mitglied“ der EU machen

    Außerdem: Die steigenden Renditen am Anleihemarkt machen die Zinspapiere gegenüber Aktien attraktiver. Eine Gefahr für den Aktienmarkt sehen Strategen aber noch nicht. Handelsblatt-Volontär Dasdin Duman spricht mit Finanzreporter Martin Müller über die aktuelle Entwicklung.

    Wann werden Anleihen zur Konkurrenz für Aktien?

    Moderiert von Nele Dohmen

    Produziert von Max Rex

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  29. Rekord-Importe aus China in EU heizen Zollstreit an | Vermögensverwalter setzen so stark auf Aktien wie vor Crash 2021

    28 minÉpisode 1672

    Chinas Wirtschaft schwächelt im Binnenmarkt, exportiert dafür aber immer mehr nach Europa. Neue Eurostat-Zahlen zeigen für den Zeitraum Januar bis Juli einen Rekordwert bei den Importen aus China in die EU …

    Notes de l’épisode

    Chinas Wirtschaft schwächelt im Binnenmarkt, exportiert dafür aber immer mehr nach Europa. Neue Eurostat-Zahlen zeigen für den Zeitraum Januar bis Juli einen Rekordwert bei den Importen aus China in die EU – mit teils deutlich zweistelligen Zuwächsen in Chemie, Maschinenbau und vor allem im Automobilsektor. Bert Fröndhoff, Teamleiter Industrie beim Handelsblatt, hat die Daten exklusiv ausgewertet und ordnet ein, wie groß der Druck auf die europäische Industrie inzwischen ist und ob die EU auf einen neuen Handelskonflikt mit China zusteuert.

    Im zweiten Thema der Folge geht es um deutsche Vermögensverwalter: Eine exklusive Auswertung von mehr als 50.000 Depots zeigt, dass die Aktienquote so hoch ist wie zuletzt kurz vor dem Nasdaq-Crash Ende 2021. Sophia Ulrich hat mit unserem Co-Teamleiter für Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus, besprochen, welche Parallelen es zur damaligen Situation gibt und ob das ein Warnsignal für eine mögliche Trendwende am Aktienmarkt ist.

    Mehr zu dem Thema: Aktienquote nähert sich gefährlichem Bereich

    Hört gern in unseren neuen Podcast „Geld genug“ mit der ZEIT hinein und lasst uns dort ebenfalls eine Bewertung da.

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  30. Commerzbank-Übernahme: Klingbeil trifft Unicredit-Chef Orcel / Goldminenaktien plus 30 Prozent in einem Monat

    28 minÉpisode 1671

    Die geplante Commerzbank-Übernahme durch die italienische Großbank Unicredit ist inzwischen keine Neuigkeit mehr. Neu ist aber, dass sich am heutigen Montag Unicredit-Chef Andrea Orcell und Finanzminister Lars …

    Notes de l’épisode

    Die geplante Commerzbank-Übernahme durch die italienische Großbank Unicredit ist inzwischen keine Neuigkeit mehr. Neu ist aber, dass sich am heutigen Montag Unicredit-Chef Andrea Orcell und Finanzminister Lars Klingbeil in Berlin getroffen haben. Warum Klingbeil den italienischen Bankmanager eingeladen hat und welche Positionen dem Finanzminister besonders wichtig sind, erklärt Handelsblatt-Chefreporter Finanzpolitik Jan Hildebrand im Podcast.

    Klingbeil übermittelt Unicredit-Chef Forderungskatalog

    Außerdem: die Aktien von Goldminen-Unternehmen haben zuletzt in einem Monat mehr als 30 Prozent gewonnen. Damit sind sie stärker gestiegen als der Goldpreis. Welche Aktien am stärksten gestiegen sind, warum die Minenaktien so stark steigen und welche Risiken die Papiere haben, berichtet Judith Henke, die Rohstoff-Expertin beim Handelsblatt.

    30 Prozent im August – Geht die Rally bei Goldminenaktien weiter?

    Moderiert von Ben Mendelson

    Produziert von Max Rex

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