
Handelsblatt Trump-Watch – Der Analyse-Podcast zur zweiten Amtszeit des US-Präsidenten
- Épisodes
- 91
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- 22 Oct 2026
À propos du podcast
Zölle und Grenzschließungen, Einsatz der Nationalgarde, Absetzungen und Angriffe auf die Pressefreiheit: Trump-Watch, der Handelsblatt-Podcast zur zweiten Amtszeit von Donald Trump ist Euer Kompass im Chaos der Macht. Wir bringen den Überblick zurück und liefern jeden Donnerstagnachmittag Hintergründe, Analysen und historische Einordnungen. In jeder Folge analysieren die Hosts Nicole Bastian, Co-Ressortleiterin Podcast und Live-Journalismus beim Handelsblatt, und Christian Lammert, Professor für Nordamerika an der FU Berlin, die zentralen Themen der Amtszeit des 47. US-Präsidenten. Sie diskutieren zu zweit und mit wechselnden Gästen ein Fokusthema und die aktuellsten Entwicklungen. Taucht ein in die Analyse eines Präsidenten, der die Welt polarisiert. Jetzt reinhören! Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Michel Becker
Épisodes 91
Wird Trump für die Republikaner zum Wahlkampfrisiko? – Die Trump-News der Woche
Donald Trump reist durch die USA, um republikanische Kandidaten im Wahlkampf zu unterstützen. In North Carolina wirbt er für den Senatsbewerber Michael Whatley, der in Umfragen hinter dem Demokraten Roy Cooper …
Notes de l’épisode
Donald Trump reist durch die USA, um republikanische Kandidaten im Wahlkampf zu unterstützen. In North Carolina wirbt er für den Senatsbewerber Michael Whatley, der in Umfragen hinter dem Demokraten Roy Cooper liegt. Doch hilft die Nähe zum Präsidenten noch – oder wird sie zum Wahlkampfrisiko?
Im Podcast spricht Host Christian Lammert mit Dana Heide, Washington-Korrespondentin des Handelsblatts, über Trumps Strategie vor den Zwischenwahlen. Mobilisiert er mit seiner zugespitzten Rhetorik die eigene Basis – oder schreckt er damit die Wähler ab, die seine Partei für eine Mehrheit braucht?
Außerdem in den Trump-News: Washington setzt auf neue Gespräche mit Russland, während Fragen zur Versorgung der Ukraine mit Patriot-Abfangraketen offenbleiben. In Kalifornien geht das US-Justizministerium wegen mutmaßlicher Wahl- und Registrierungsdelikte gegen 28 Menschen vor und erhöht zugleich den Druck auf Wahlbeschäftigte. Was ist belegt – und was wird daraus politisch gemacht?
Und in Washington wird ein öffentlicher Golfplatz zum Streitfall zwischen Regierung und Gericht: Eine Bundesrichterin setzt Trumps Umbauplänen Grenzen. Der Konflikt um die East Potomac Golf Links wirft damit eine größere Frage auf: Wie setzt die Justiz ihre Vorgaben gegenüber der Regierung durch?
Schaut und hört am Samstag wieder in den Videopodcast rein, wenn wir über den Israel- und Iran-Faktor bei den Midterms sprechen.
Moderiert von Christian Lammert Produziert von René Gorny
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„Russland hat noch immer die Oberhand“ – Außenpolitik-Expertin Friedlander erklärt Trumps Ukrainepolitik
Am 11. Oktober verkündete US-Präsident Donald Trump eigenmächtig eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Gehalten haben sich beide Länder nicht daran. Kurz zuvor setzte er Diesel-Sanktionen …
Notes de l’épisode
Am 11. Oktober verkündete US-Präsident Donald Trump eigenmächtig eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Gehalten haben sich beide Länder nicht daran. Kurz zuvor setzte er Diesel-Sanktionen der USA gegen Russland aus, um die Preise an den heimischen Tankstellen zu senken.
Im Gespräch mit der Geschäftsführerin der Atlantikbrücke, Julia Friedlander, besprechen die Hosts Beweggründe und Folgen der Ukrainepolitik Donald Trumps. Sie bewundere die „Kreativität" der Politik, nicht jedoch deren Umsetzung, sagt Friedlander.
Dass Trumps Vermittlungspolitik im Zweifel zugunsten Putins ausfalle, hält Friedlander für Realpolitik. Die Regierung gehe davon aus, dass Russland am Ende immer noch die stärkere Partei sei. Deshalb sei die Strategie: „Wenn man eine Lösung finden muss, dann muss man schon auf der Seite des Stärkeren stehen.“ Letztlich sei Trumps Politik ein Zeichen dafür, dass die USA global an Macht verlören.
Das Gespräch haben wir am Freitag, 16.10., um 9 Uhr geführt.
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert Produktion: René Gorny
Lesetipp: Donald Trump irritiert mit seiner Ukraine-Haltung zunehmend auch die Republikaner
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Diesel-Deal mit Putin, ein Botschafter-Problem und eine umstrittene Hausdurchsuchung: Die Trump-News der Woche
US-Präsident Donald Trump verspricht, dass die USA der Ukraine weiterhin Geheimdienstinformationen über Russlands Angriffe liefern. Doch die Verunsicherung in Kiew nach der von Trump eigenmächtig verkündeten …
Notes de l’épisode
US-Präsident Donald Trump verspricht, dass die USA der Ukraine weiterhin Geheimdienstinformationen über Russlands Angriffe liefern. Doch die Verunsicherung in Kiew nach der von Trump eigenmächtig verkündeten Energie-Waffenruhe ist riesig. Wichtiger als der Effekt auf die Dieselpreise dürfte für Trump das Werben um die Anhänger von Make America Great Again (MAGA) vor den Zwischenwahlen sein.
Außerdem in den Trump-News: Kimberly Guilfoyle muss als Botschafterin in Griechenland aufhören – und die Hosts schauen sich an, wie viele relevante Botschafterposten die Trump-Regierung unbesetzt lässt. Ebenso besprechen sie die neuen Sanktionen der USA gegen den Internationalen Strafgerichtshof und die Hausdurchsuchung bei der demokratischen Abgeordneten Ilhan Omar.
Die Folge haben wir am Donnerstag um 9.30 Uhr aufgenommen. Schaut und hört am Samstag wieder rein, wenn wir Trumps Ukraine- und Russlandpolitik mit Julia Friedlander von der Atlantikbrücke besprechen.
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert
Produktion: René Gorny
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Auf diese Wahlkreise kommt es bei den US-Zwischenwahlen an
35 Sitze werden im Senat bei den US-Zwischenwahlen am 3. November neu vergeben. Es wird ein knappes Rennen um die künftige Mehrheit in der zweiten Kammer. Die beiden Hosts schauen Texas, Iowa, Michigan …
Notes de l’épisode
35 Sitze werden im Senat bei den US-Zwischenwahlen am 3. November neu vergeben. Es wird ein knappes Rennen um die künftige Mehrheit in der zweiten Kammer. Die beiden Hosts schauen Texas, Iowa, Michigan, Georgia, Ohio, Maine und Alaska.
Und sie besprechen, was es für Folgen hätte, wenn die Mehrheit in einer oder in beiden Kongresskammern an die Demokratische Partei zurückfiele. Co-Host Christian Lammert ist Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Für ihn ist klar: Eine lahme Ente werde der US-Präsident dadurch nicht. „Trump regiert seit zwei Jahren konstant gegen den Kongress.“ Deshalb sei es ihm fast egal, ob er Mehrheiten oder keine Mehrheiten habe. „Er wird weitermachen wie immer.“ Denn mit seinem präsidialen Veto kann Trump fast alle Gesetze aus dem Kongress aufhalten.
Aber der Kongress könne mit demokratischer Mehrheit „ein bisschen lauter werden in seinem Widerspruch“. Und das könne in der öffentlichen Debatte einen Einfluss haben – auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen. Zudem rechnet Christian Lammert bei einer demokratischen Mehrheit mit mehreren Anträgen der Demokraten auf Amtsenthebungsverfahren gegen Trump und andere Kabinettsmitglieder.
Wir haben die Sendung am Donnerstag, den 8.10., aufgenommen.
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert
Produktion: Johannes Grote
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Doppelter Diesel-Deal, Kehrtwende im Wahlkampf und Start der Trump-Konten: Die Trump-News der Woche
Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Nebraska hat US-Präsident Donald Trump eine Präsidialverfügung unterschrieben, die günstigeren, rot gefärbten Agrardiesel für alle Autofahrer zur Nutzung auf der Straße …
Notes de l’épisode
Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Nebraska hat US-Präsident Donald Trump eine Präsidialverfügung unterschrieben, die günstigeren, rot gefärbten Agrardiesel für alle Autofahrer zur Nutzung auf der Straße freigibt. Ein Schritt, um vor den Zwischenwahlen am 3. November den Unmut in der Bevölkerung über die hohen Dieselpreise zu besänftigen.
Außerdem in den Trump-News: der Rückzug von zwölf B1-Bombern von einer britischen Militärbasis und die Folgen, Trumps Einlenken bei der Finanzierung von Wahlwerbung, eine Klage wegen einer Tötung durch ICE-Abschiebetrupps und ein Blick auf die gerade gestarteten Trump-Konten, in die jetzt Unternehmen auch Aktien ihrer Unternehmen spenden dürfen.
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert
Produktion: Johannes Grote
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„Das Versprechen von entstehenden Arbeitsplätzen geht nicht auf“ – Ökonomin ordnet Trumps Wirtschaftspolitik ein
Trotz Handelskonflikten und des Kriegs im Iran wächst die US-Wirtschaft robust. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt aufs Jahr gerechnet um 2,2 Prozent zu. Von der anfangs befürchteten Rezession …
Notes de l’épisode
Trotz Handelskonflikten und des Kriegs im Iran wächst die US-Wirtschaft robust. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt aufs Jahr gerechnet um 2,2 Prozent zu. Von der anfangs befürchteten Rezession unter der Trump-Regierung ist nichts zu sehen. Der KI-Boom überdecke die negativen Effekte der Zollpolitik und Migrationspolitik der USA, erläutert Samina Sultan, Außenwirtschaftsexpertin des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.
„Wir sehen eine Re-Industrialisierung, aber dadurch entstehen nicht die versprochenen Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe. Also dieses Versprechen geht nicht auf“, sagt sie. Zudem belasteten steigende Benzin- und Lebensmittelpreise die unteren Einkommensschichten überproportional. Außerdem seien die hohen Schulden und steigende Zinsen ein Problem. Trumps Wirtschaftspolitik sei „eine Wette auf den KI-Boom“. Dieser könne aber auch schnell vorbei sein.
Die teils schlechte Videoqualität bitten wir zu entschuldigen. Während der Aufnahme ist es zu technischen Problemen gekommen.
Diese Folge haben wir am Donnerstag, 1.10., aufgenommen.
Moderation: Nicole Bastian & Christian Lammert Produktion: René Gorny
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Elon Musk im Pentagon, Diesel-Dilemma für US-Regierung & Trumps Medienfirma fusioniert: Die Trump-News der Woche
Nachdem Elon Musk im August verkündet hat, wieder maßgeblich für die Republikaner in den Zwischenwahlen zu spenden, hat er jetzt von der US-Regierung eine neue Aufgabe bekommen: Kriegsminister Pete Hegseth hat …
Notes de l’épisode
Nachdem Elon Musk im August verkündet hat, wieder maßgeblich für die Republikaner in den Zwischenwahlen zu spenden, hat er jetzt von der US-Regierung eine neue Aufgabe bekommen: Kriegsminister Pete Hegseth hat angekündigt, dass Musk zusammen mit dem Tech-Unternehmer Palmer Luckey und dem Politiker Newt Gingrich in vier Monaten eine Strategie für die US-Kriegsführung der Zukunft erarbeiten soll. Von dem Bruch mit Donald Trump nach seiner Zeit als Sparbeauftragter der Regierung ist nichts mehr zu spüren.
Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin, findet es "sehr problematisch, dass man sich so abhängig macht seitens des US-Militärs von einer Person und einem Unternehmen". An Musk gehe dann kein Militäreinsatz mehr vorbei.
Zudem analysieren die Hosts Trumps Diesel-Dilemma, denn die Energiebranche ist gegen ein mögliches Exportverbot in den USA. Das Urteil des Supreme Courts, dass die Trump-Regierung vorläufig weiter Migranten in Drittländer abschieben darf, sieht Lammert kritisch. Und in der geplanten Fusion von Trumps Medienfirma Trump Media & Technology Group mit der Fusionsenergiefirma TAE Technologies zeichnen sich weitere Interessenkonflikte ab.
Moderation: Nicole Bastian und Christian Lammert Produktion: René Gorny
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Trump setzt vor US-Zwischenwahlen alles auf KI und Rechenzentren – aber der Widerstand dagegen wächst
KI-Rechenzentren sind in den USA unbeliebter als Atomkraftwerke. Einer Gallup-Umfrage zufolge sind 71 Prozent der Amerikaner in ihrer Region dagegen – auch wegen steigender Preise durch den hohen Stromverbrauch …
Notes de l’épisode
KI-Rechenzentren sind in den USA unbeliebter als Atomkraftwerke. Einer Gallup-Umfrage zufolge sind 71 Prozent der Amerikaner in ihrer Region dagegen – auch wegen steigender Preise durch den hohen Stromverbrauch der Anlagen. Baugenehmigungen für Rechenzentren werden zurückgezogen, weil Lokalpolitiker unter Druck stehen. Donald Trump sieht hingegen weiter einen großen Wachstumsmotor in dem Bau und hofft auf eine Neuregelung, nach der die Tech-Unternehmen die zusätzlichen Stromkosten künftig tragen. Doch das wird bis zu den Midterms im November nichts an der Skepsis in der Wählerschaft ändern.
„Die Branche fürchtet sich vor den Zwischenwahlen“, berichtet Silicon-Valley-Korrespondent Philipp Alvares de Souza Soares. Denn angesichts der hohen Investitionssummen bräuchten sie eine KI-freundliche Politik. Für Co-Host Christian Lammert, Professor für die Politik Nordamerikas an der FU Berlin, geht es dabei nicht um die Frage, ob Innovation gewollt ist. Entscheidend sei vielmehr, wer profitiert und wer die Kosten trägt: „Die KI-Frage ist, ob die Gewinne einfach nur privatisiert werden, während das Stromnetz, Umweltfolgen und die zahlreichen Konflikte sozialisiert werden.“
Entgegen den Forderungen der Branche lehnt Donald Trump die globale Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) – oder „Superintelligenz“, wie er sie von nun an nennen möchte – ab.
Das vollständige Interview mit Anthony Scaramucci in unserem Paid-Podcast Handelsblatt Invest findet Ihr hier: Ex-Sprecher rechnet mit Donald Trump ab
Lesetipp zur Macht von KI: Das Protokoll des KI-Angriffs, der die Welt verschreckt
Aufgenommen haben wir die Folge am Donnerstag, 24. September. Die Trump-News haben wir wie immer schon am Donnerstag veröffentlicht – hört auch da gerne rein!
Moderation: Nicole Bastian und Christian Lammert Produktion: René Gorny
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Hausverbot für Journalisten, gefährliche Megafusion und eine Einladung an Putin – Die Trump-News der Woche
Außenminister Marco Rubio verkündete es auf der UN-Vollversammlung: Der russische Präsident Wladimir Putin ist zum G20-Treffen in Miami im Dezember eingeladen. Auf der gleichen Vollversammlung warnte der …
Notes de l’épisode
Außenminister Marco Rubio verkündete es auf der UN-Vollversammlung: Der russische Präsident Wladimir Putin ist zum G20-Treffen in Miami im Dezember eingeladen. Auf der gleichen Vollversammlung warnte der ukrainische Präsident Wolodimir Zelenskyj vor einer Eskalation der russischen Gewalt im Winter.
Außerdem analysieren die Hosts Trumps Medienpolitik. Eine große Rolle spielt dabei der Kauf von Warner Bros. durch Paramount – und die politischen Folgen des Deals.
Weitere Themen sind Trumps Iranpolitik und sein jüngster Angriff auf die staatliche Krankenversicherung
Aufgenommen haben wir die Trump-News am Donnerstag um 10 Uhr.
Im Schwerpunktthema am Samstag beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rolle KI für die Zwischenwahlen im November spielt.
Moderation: Nicole Bastian und Christian Lammert
Produktion: René Gorny
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Warum ist Donald Trump plötzlich so China-zahm?
Donald Trump hat China über Jahre als größte wirtschaftliche Bedrohung der USA dargestellt und nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr mit aggressiven Schritten gedroht. Doch vor dem Besuch von Staats- und …
Notes de l’épisode
Donald Trump hat China über Jahre als größte wirtschaftliche Bedrohung der USA dargestellt und nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr mit aggressiven Schritten gedroht. Doch vor dem Besuch von Staats- und Parteichef Xi Jinping in Washington am 24. September setzt er nun auffällig auf Entspannung.
Trump lobt Xi öffentlich. Beide Seiten sprechen über die Verlängerung einer Zoll-Pause, über die Käufe von Agrarprodukten und Boeing-Maschinen sowie über den Zugang zu kritischen Rohstoffen. Doch hinter dem versöhnlichen Ton bleibt die strategische Rivalität bestehen.
Dana Heide, Washington-Korrespondentin des Handelsblatts, senkt die Erwartungen vor dem Gipfeltreffen: "Das Beste, was wir von dem Gipfel bekommen können, ist eine Weiterführung, eine Stabilisierung dieses vorübergehenden Friedens auf der Handelsebene."
Trump-Watch Co-Host Christian Lammert, Professor für die Politik Nordamerikas an der FU Berlin, sieht darin einen typischen Trump-Ansatz: "Es geht nicht wirklich um die Lösung von Problemen. Er versucht das zu instrumentalisieren und innenpolitisch daraus Kapital zu schlagen."
Aufgenommen haben wir die Folge am Mittwoch, 16. September. Die Trump-News mit dem Thema der Fed-Zinserhöhung haben wir wie immer schon Donnerstag veröffentlicht – hört auch da gerne rein!
Moderation: Nicole Bastian und Christian Lammert Produktion: René Gorny
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Fed-Zinserhöhung gegen Trumps Willen und der russische Hochzeitssponsor: Die Trump-News der Woche
Donald Trump stößt an mehreren Fronten auf Widerstand: Die US-Notenbank Fed unter dem neuen Chef Kevin Warsh erhöht die Zinsen, obwohl der US-Präsident erst jüngst wieder deutliche Zinssenkungen gefordert …
Notes de l’épisode
Donald Trump stößt an mehreren Fronten auf Widerstand: Die US-Notenbank Fed unter dem neuen Chef Kevin Warsh erhöht die Zinsen, obwohl der US-Präsident erst jüngst wieder deutliche Zinssenkungen gefordert hatte. Doch vielleicht spielen Trump und Warsh da auch nur gut ihre Rollen, um künftig besser zusammenarbeiten zu können?
Die Ölpreise steigen wieder auf mehr als 100 Dollar – und Trump macht nicht den Iran-Krieg, sondern die Ukraine für hohe Dieselpreise verantwortlich – der Kreml begrüßte den Vorstoß. Zur gleichen Zeit sorgen großzügige Zuschüsse des russischen Oligarchen Umar Kremlev für eine Party nach der Hochzeit von Donald Trump Jr. für Fragen.
Im Repräsentantenhaus schickte der Sprecher Mike Johnson die Abgeordneten einen Tag früher in die Sitzungspause, damit die Diskussion über ein Impeachment-Verfahren gegen Verteidigungsminister Pete Hegseth vertagt wird.
Aufgenommen haben wir die Trump-News am Donnerstag um 11 Uhr.
Im Schwerpunktthema am Samstag beschäftigen wir uns mit der Frage, warum Donald Trump so viel sanfter gegenüber China auftritt, als dies anfangs schien.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produktion: René Gorny
Lesetipp: F35 - Dieses US-Flugzeug spaltet die deutsche Rüstungsbranche
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Wer wird Trumps Nachfolger – J.D. Vance oder Marco Rubio?
Senator Ted Cruz hat die Hand bereits gehoben: Die Debatte um die Nachfolge Donald Trumps in der Republikanischen Partei hat sich vor den Midterms im November intensiviert. Als Favorit gilt Vizepräsident J.D …
Notes de l’épisode
Senator Ted Cruz hat die Hand bereits gehoben: Die Debatte um die Nachfolge Donald Trumps in der Republikanischen Partei hat sich vor den Midterms im November intensiviert. Als Favorit gilt Vizepräsident J.D. Vance, der sich jedoch mit öffentlichen Ambitionen für die Wahl 2028 bis nach den Zwischenwahlen bewusst zurückhält. Doch Außenminister Marco Rubio holt sichtbar auf. In dieser Folge diskutieren die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert, wer die besseren Chancen hat – mit recht unterschiedlicher Meinung.
Christian Lammert, Professor für die Politik Nordamerikas an der FU Berlin, sieht im Politikstil Rubios Vorteile für ihn: „Marco Rubio ist ein ganz anderer Politikertyp, der nicht die Konfrontation sucht, sondern eher versucht, dieses ruhige Vermitteln in den Vordergrund zu rücken.“ Zudem könne er den Öl-Deal mit Venezuela als einen Erfolg für sich verbuchen.
Nicole Bastian, Co-Ressortleiterin beim Handelsblatt, hält dagegen, dass Vance seinen anfänglich aggressiven Politikstil mittlerweile abgelegt habe. „Er wird kein Trump 2.0“. Zudem sei es für ihn aus dem Vizepräsidentenamt weitaus einfacher, sich als Nachfolger zu positionieren. Die Spekulationen über ein Team Vance-Rubio mit Rubio als Vizepräsidentschaftskandidat seien mit Blick auf die jeweilige Anhängerschaft gut nachzuvollziehen.
Die Folge wurde am Donnerstag, 10. September, aufgenommen. Die Trump-News der Woche erscheinen jetzt immer donnerstags, der Schwerpunkt von Trump-Watch am Samstag.
Moderation: Nicole Bastian und Christian Lammert
Produktion: René Gorny
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Stimmenkauf mit 5000 Dollar, „Trump-Straße“ im Persischen Golf & ein Telefonat mit Putin: Die Trump-News der Woche
5000 US-Dollar will Donald Trump allen Wählern zahlen, wenn die Republikaner nach den Zwischenwahlen die Mehrheit in beiden Kongresskammern halten – dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Das kündigte der …
Notes de l’épisode
5000 US-Dollar will Donald Trump allen Wählern zahlen, wenn die Republikaner nach den Zwischenwahlen die Mehrheit in beiden Kongresskammern halten – dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Das kündigte der US-Präsident auf dem Parteitag der Republikaner in Dallas an. Die Hosts ordnen diese und weitere neue Ideen des Präsidenten in den Trump-News der Woche ein.
„Ich glaube, die ersten Klageschriften werden schon vorbereitet, dass das illegaler Einfluss ist – dass man versucht, hier Stimmen zu kaufen“, sagt Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. „Offener kann man das ja auch nicht machen.“ Zudem kündigte Trump an, die Straße von Hormus nach einem Sieg gegen den Iran in „Trump-Straße“ umbenennen zu wollen.
Außerdem in den Trump-News: die Russland-Politik der US-Regierung und MAGA-Videospiele auf der offiziellen Website des Weißen Hauses.
Ab sofort kommt Trump-Watch zweimal in der Woche zu Euch: Am Donnerstagnachmittag mit den wichtigsten Trump-News der Woche in der Einordnung und am Samstagmorgen mit einem Schwerpunktthema in der Tiefe beleuchtet. Außerdem werden beide Folgen als Video-Podcast veröffentlicht.
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert Produktion: René Gorny
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Warum müssen US-Wahlen so teuer sein? Die Macht des Geldes bei den Midterms 2026
Zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen ist klar: Es werden wohl die teuersten Midterms aller Zeiten mit mehr als neun Milliarden Dollar an Wahlkampfspenden. In dieser Folge besprechen die Hosts Nicole Bastian …
Notes de l’épisode
Zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen ist klar: Es werden wohl die teuersten Midterms aller Zeiten mit mehr als neun Milliarden Dollar an Wahlkampfspenden. In dieser Folge besprechen die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert, warum Wahlkämpfe in den USA so teuer sind – und immer teurer werden.
„Die Politik hat oftmals versucht, den Einfluss des Geldes zu verringern durch verschiedene Gesetze“, sagt Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. „Aber das Geld hat immer wieder neue Wege gefunden, in diesem Wahlkampf doch Einfluss zu gewinnen.“
Eine zentrale Rolle spielt dabei der Oberste Gerichtshof der USA. Erst durch die Entscheidungen des Supreme Courts seit 2010 haben sich sogenannte SuperPACs – politische Aktionskomitees auf Superniveau – mit dreistelligen Millionenbeträgen gebildet. „Die Logik dahinter lautet: Politische Kommunikation kostet Geld – und wer Ausgaben begrenzt, der begrenzt möglicherweise auch das Recht auf freie politische Rede“, sagt Lammert.
In den Trump-News außerdem: Trumps Venezuela-Deal, die US-Russland-Politik, Unruhe im Pentagon und die jüngsten Supreme-Court-Entscheidungen zu Trumps Ballsaal und seinem Briefwahl-Vorstoß.
LInk-Tipp zur Wahlkampffinanzierung: https://www.opensecrets.org/
Hör-Tipp: Gespräch zur US-Rolle in Venezuela mit Politikwissenschaftler Wolfgang Muno in Handelsblatt Today: https://open.spotify.com/episode/2MKllJKu1HWNlSyJzEHFUL
Moderiert von Nicole Bastian & Christian Lammert
Produziert von Maximilian Rex
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Der wahre Preis von Trumps Kanada-Zöllen
Donald Trump verhängt neue Zölle von bis zu 50 Prozent auf ausgewählte Waren aus Kanada – und Premierminister Mark Carney antwortet mit Vergeltungszöllen, „Dollar for Dollar“. Das Ganze ist ein Stresstest für …
Notes de l’épisode
Donald Trump verhängt neue Zölle von bis zu 50 Prozent auf ausgewählte Waren aus Kanada – und Premierminister Mark Carney antwortet mit Vergeltungszöllen, „Dollar for Dollar“. Das Ganze ist ein Stresstest für Nordamerika: Die USA und Kanada handeln nicht nur miteinander, sie produzieren in zentralen Branchen gemeinsam. Autos, Stahl, Aluminium, Holz, Energie und landwirtschaftliche Produkte passieren die Grenze oft mehrfach, bevor sie bei Unternehmen oder Verbrauchern ankommen.
„Ein Zoll ordnet den Wirtschaftsraum Nordamerika nicht neu – er besteuert seine Verbindungen“, sagt Handelsblatt-USA-Korrespondent Laurin Meyer. Gemeinsam mit Host Christian Lammert analysiert er, warum Kanada in diesem Konflikt besonders verwundbar ist, weshalb Trumps Zölle auch US-Unternehmen und Konsumenten treffen können – und was hohe Preise vor den Midterms in den USA politisch bedeuten.
Kommentar: Kanadas harte Haltung gegen die USA könnte Nachahmer finden
Außerdem in den News der Woche: Der Supreme Court und die Briefwahl, verschärfte Iran-Sanktionen, Meta unter Druck und ein IndyCar-Rennen als politisches Spektakel in Washington.
Moderiert von Christian Lammert
Produziert von Max Rex
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Elon Musk versöhnt sich mit Donald Trump – und spendet bis zu 120 Millionen Dollar für den Wahlkampf
Nach der öffentlichen Fehde zwischen Donald Trump und Elon Musk schien das Verhältnis der beiden mächtigen Männer zerrüttet. Doch über Monate fand eine Annäherung statt. Und jetzt steht fest: Elon Musk wird in …
Notes de l’épisode
Nach der öffentlichen Fehde zwischen Donald Trump und Elon Musk schien das Verhältnis der beiden mächtigen Männer zerrüttet. Doch über Monate fand eine Annäherung statt. Und jetzt steht fest: Elon Musk wird in diesem Jahr doch wieder einer der Top-Finanzierer von Trump-Kandidaten bei den Zwischenwahlen sein. Bis zu 120 Millionen Dollar wird er investieren.
„Vielleicht hat er jetzt eine neue Rolle gefunden, im Hintergrund mit Geld stärker Einfluss zu nehmen und nicht selber im Mittelpunkt zu stehen“, sagt Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Doch Musks Persönlichkeit dränge ihn auch nach vorne, sodass es sein könne, dass er die kluge Zurückhaltung in der Öffentlichkeit nicht durchhalten könne. Wer die beiden Männer wieder zusammengebracht hat und welche Themen und Interessen die Annäherung begünstigt haben, das besprechen die Hosts in dieser Folge.
In den Trump-News außerdem: Jon Ossoff und seine Attacke auf Trumps Assistentin Natalie Harp und das Schuldenproblem von Finanzminister Scott Bessent.
Lesetipp: Die gefährliche Schuldenwette der USA
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Maximilian Rex
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Trumps Krieg im Iran: "Militärisch gewonnen, strategisch verloren" - mit Guido Steinberg
In dieser Woche wäre die 60-tägige Frist für einen Friedensvertrag zwischen den USA und dem Iran eigentlich ausgelaufen. Doch ein Ende des Konflikts, der fast ein halbes Jahr andauert, ist nicht in Sicht …
Notes de l’épisode
In dieser Woche wäre die 60-tägige Frist für einen Friedensvertrag zwischen den USA und dem Iran eigentlich ausgelaufen. Doch ein Ende des Konflikts, der fast ein halbes Jahr andauert, ist nicht in Sicht. US-Vizepräsident JD Vance zufolge sind die USA „mitten im Spiel“. In dieser Folge Trump-Watch bewertet Islamwissenschaftler und Nahostexperte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik Trumps Nahostpolitik und insbesondere seine Iran-Strategie.
Stand heute sei die Nahostpolitik des US-Präsidenten „weitestgehend gescheitert“, urteilt Steinberg – und das liege vor allem an der festgefahrenen Situation mit dem Iran. „Da hat sich Donald Trump in ein wirklich katastrophales Dilemma begeben“, sagt Steinberg. „Auf der einen Seite ist er nicht in der Lage, mit den militärischen Mitteln, die er einsetzen kann und will, diesen Krieg zu gewinnen. Auf der anderen Seite schafft er es nicht, in den Verhandlungen ein Ergebnis zu erzielen, das in irgendeiner Weise für ihn, aber auch vielleicht für die gesamte westliche Welt akzeptabel ist.“
Deswegen könnte „dieser Schwebezustand zwischen Krieg und Frieden“ noch sehr viel länger andauern, meint der Nahostexperte. Unbegrenzt könnten die USA den Zustand aber auch nicht aushalten. Deshalb gehe der Trend eher zu Verhandlungen. „Allerdings Verhandlungen, die nicht abgeschlossen werden können, ohne dass die USA da einige Kröten schlucken und letzten Endes dann wir auch.“ Denn Teheran habe in dem Konflikt die bessere Position und stehe kurz davor, eine Art Vormachtstellung am Persischen Golf zu übernehmen. „Die Amerikaner haben den Krieg militärisch gewonnen und letzten Endes dann eben doch strategisch verloren.“
Außerdem besprechen Host Nicole Bastian und Handelsblatt-Washington-Korrespondentin Dana Heide in den Trump-News der Woche unter anderem Trumps Evakuierung aus der Air Force One, den Abgang von Trump-Sprecherin Karoline Leavitt und die Bestätigung von Justizminister Todd Blanche.
Lesetipp: Trump steht wegen seiner Iran-Politik in den USA immer stärker unter Druck
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Wenn Handel zur Waffe wird – Trumps Zollpolitik als Machtinstrument gegen die Welt
In dieser Folge „Trump-Watch“ bespricht Host Christian Lammert, Professor für Politikwissenschaft am John-F.-Kennedy-Institut, mit Sonja Álvarez, Chefkorrespondentin USA bei der „Wirtschaftswoche“, über die …
Notes de l’épisode
In dieser Folge „Trump-Watch“ bespricht Host Christian Lammert, Professor für Politikwissenschaft am John-F.-Kennedy-Institut, mit Sonja Álvarez, Chefkorrespondentin USA bei der „Wirtschaftswoche“, über die neuen Zölle des US-Präsidenten Donald Trump. Und auch darüber, warum diese Politik weit mehr ist als normale Wirtschaftspolitik.
„Trumps Zollpolitik kann nicht mehr nur als einzelner Handelsstreit verstanden werden. Es geht um eine breitere Eskalation“, sagt Álvarez. Seit Ende Juli gelten neue US-Zölle von zehn bis 12,5 Prozent auf Importe von rund 60 Handelspartnern. Die Maßnahme folgt auf eine Phase, in der ein befristeter globaler Zollsatz auslief und sofort durch neue, rechtlich anders begründete Abgaben ersetzt wurde. Im Podcast sprechen Lammert und Álvarez außerdem über Klagen gegen Trump, Cyberangriffe in Minnesota und den Stand der Vorwahlen.
Lesetipp: Dieser Mann ist Donald Trumps neues Milliardenrisiko
Trumps neuer Zollhammer könnte zum Eigentor werden
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Wie Trumps neue Bauprojekte Washington nachhaltig verändern sollen
Washington DC ist derzeit eine große Baustelle, denn Donald Trump hat gewaltige Projekte angestoßen. Allein der Ballsaal im Weißen Haus soll 600 Millionen Dollar kosten. In dieser Sommerfolge beschreiben die …
Notes de l’épisode
Washington DC ist derzeit eine große Baustelle, denn Donald Trump hat gewaltige Projekte angestoßen. Allein der Ballsaal im Weißen Haus soll 600 Millionen Dollar kosten. In dieser Sommerfolge beschreiben die beiden Hosts, wie der Immobilienunternehmer, der US-Präsident geworden ist, durch seine geplanten Bauten den Charakter der Hauptstadt weit über seine Amtszeit hinaus verändern dürfte – und welche Folgen das haben könnte.
„Das Weiße Haus rückt weg vom Bild des Arbeitsortes der Republik hin zum Mittelpunkt eines Präsidialhofes mit diesem Ballsaal, einer privaten Promenade und umgestalteten Gärten“, sagt Co-Host Christian Lammert, der Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin ist. Washington habe bisher bewusst auf große Triumphgesten verzichtet, „gewissermaßen ein architektonisches Understate“. Die Hosts analysieren, wie Ballsaal und Triumphbogen, Heldenpark und der veränderte Reflecting Pool das Bild des politischen Zentrums der USA verändern, Trump ein bleibendes Denkmal setzen und vielleicht auch die Art der Politik künftiger Präsidenten dauerhaft beeinflussen.
Hört dazu passend auch gerne die Trump-Watch-Folge zur Geschichtsschreibung unter Donald Trump mit Historiker Andreas Etges
In den Trump-News analysiert Christian gemeinsam mit Handelsblatt-Chefautor Jens Münchrath die wichtigsten Entwicklungen der Woche – unter anderem Gerichtsprozesse und Diskussionen über das Wahlrecht vor den Zwischenwahlen.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Lukas Teppler
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Trumps Angriff auf die Medien: „Die Macht ist gekippt“ – mit Curd Knüpfer
Die Trump-Regierung lässt kritische Journalisten vorladen oder stellt sie an einen digitalen Medienpranger. Sie verklagt Zeitungsverlage und Fernsehsender auf Millionenentschädigungen und beeinflusst …
Notes de l’épisode
Die Trump-Regierung lässt kritische Journalisten vorladen oder stellt sie an einen digitalen Medienpranger. Sie verklagt Zeitungsverlage und Fernsehsender auf Millionenentschädigungen und beeinflusst Medienhäuser über Lizenzen und Fusionserlaubnisse. „Spätestens mit der zweiten Amtsübernahme ist jetzt eigentlich klar, dass hier fundamental die Macht der Exekutive ausgenutzt wird, um die Medien anzugreifen“, sagt Curd Knüpfer, Professor für politische Kommunikation an der University of Southern Denmark. Die Folge sei, dass mittlerweile rechte Medien die politische Öffentlichkeit dominierten und professioneller Journalismus in eine Nische verbannt werde.
Einzelne Medien- und Tech-Unternehmen nutzten die Medienpolitik Trumps aus. Es sei erschreckend, wie schnell amerikanische Unternehmen und Einzelakteure Trumps neue Medienpolitik ausgenutzt hätten, um im Weißen Haus Dinge durchzusetzen, sagt Knüpfer.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von Maximilian Rex
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Religion als Wahlkampfhilfe für Trump: Die Macht der Evangelikalen in den USA – mit Maren Freudenberg
Donald Trump gilt nicht als besonders religiös, aber Teile der christlichen Religion sind für ihn ein wichtiges politisches Machtinstrument. Über die Akteure und Profiteure geht es in dieser Folge von …
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Donald Trump gilt nicht als besonders religiös, aber Teile der christlichen Religion sind für ihn ein wichtiges politisches Machtinstrument. Über die Akteure und Profiteure geht es in dieser Folge von Trump-Watch. Unter anderem besprechen die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert mit Religionswissenschaftlerin Maren Freudenberg den Einfluss der konservativen Evangelikalen und der christlichen Rechten in den USA.
„Wir haben es an der Spitze des evangelikalen Milieus mit sehr reichen Individuen und Gruppen zu tun. Das sind vor allem Netzwerke, die Wahlkampfgelder eintreiben, die viel Geld zur Verfügung stellen, um politische Kandidaten zu pushen“, sagt Freudenberg, die am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien an der Ruhr-Universität Bochum lehrt. Zudem könnten die Gruppen ihre Mitglieder zur Wahl motivieren.
Der Einfluss der christlichen Rechten lasse sich in Trumps Anti-Abtreibungspolitik ablesen, aber auch an der religiösen Motivation in seinem Regierungsteam. Verteidigungsminister Pete Hegseth als Christlicher Rekonstruktionist, einer neocalvinistischen Strömung, Trumps spirituelle Beraterin Paula White-Cain aus dem charismatischen Dominionismus und Vizepräsident JD Vance als konservativer bekehrter Katholik: Im Podcast gehen die Hosts mit Maren Freudenberg den verschiedenen religiösen Strömungen auf den Grund und besprechen, wer aus dem republikanischen Lager am Ende wohl am ehesten die wichtige Rückendeckung der Evangelikalen bekommen könnte – auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2028.
Außerdem in den Trump-News: Die jüngsten Trump-Volten im Iran-Krieg, der Tod von Lindsey Graham und die Mehrheit im Senat, die Anhörung von Todd Blanche als künftiger Justizminister, ICE-Tötungen – und der Testosteron-Test von Kriegsminister Pete Hegseth.
Lesetipp: Deutsche Reeder fürchten Trumps Schutzgebühren [https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-krieg-deutsche-reeder-fuerchten-trumps-schutzgebuehr-plaene/100240095.html]
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Christian Heinemann
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Trumps Milliarden-Imperium: Memecoins, Medien und Gefängnisse
Donald Trumps Firmenimperium umfasst mehrere Hundert Unternehmen und Holdings – und anders als seine Vorgänger hat sich der US-Präsident nicht während seiner zweiten Amtszeit von ihnen getrennt. Sein jährlicher …
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Donald Trumps Firmenimperium umfasst mehrere Hundert Unternehmen und Holdings – und anders als seine Vorgänger hat sich der US-Präsident nicht während seiner zweiten Amtszeit von ihnen getrennt. Sein jährlicher Finanzbericht von Ende Juni macht das Ausmaß der Geschäfte deutlich: Trump, dessen Amtszeit im Januar 2025 begann, erzielte im vergangenen Jahr rund 2,2 Milliarden US-Dollar an Einnahmen, 1,4 Milliarden davon allein durch Kryptogeschäfte.
Von Golf über Hotels und Krypto beleuchten die Hosts in dieser Folge alle Ebenen des wirtschaftlichen Geflechts und stellen eine Verquickung von präsidialer Macht und Trumps persönlichen finanziellen Interessen fest.
„Es herrscht ein permanentes, strukturelles Insiderrisiko“, sagt Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Selbst im Geschäft mit Gefängnissen ist der US-Präsident involviert.
Hörtipp: Sicherheitsexperte Peter Neumann zu Trumps Außenpolitik im Podcast Handelsblatt Today
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert
Produktion: Christian Heinemann
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Happy Birthday, Amerika? Wie Trump das Erbe der Unabhängigkeitserklärung herausfordert – mit Cathryn Clüver Ashbrook
Der Oberste Gerichtshof hat gerade mehrere Urteile gefällt – davon mehrere zum Schaden der US-Demokratie, analysiert Politikstrategin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung. Besonders die …
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Der Oberste Gerichtshof hat gerade mehrere Urteile gefällt – davon mehrere zum Schaden der US-Demokratie, analysiert Politikstrategin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung. Besonders die Einschränkung der Befugnisse des Kongresses und die Stärkung der präsidialen Macht hält sie für besorgniserregend: "Das ist das, was die Verfassungsväter nicht wollten. Das fanden sie monarchistisch." Gingen die Strukturen einer liberalen Demokratie aber einmal verloren, sei der Rückbau extrem schwierig und "eine historische Aufgabe".
Die US-Bevölkerung sei jedoch mit einer Demokratiedebatte nicht mehr zu gewinnen, stattdessen könne man sie damit überzeugen, dass die Korruptheit des jetzigen Präsidenten eingehegt werden müsse. Zudem warnt die Amerikanerin vor dem wachsenden Einfluss des christlichen Nationalismus, der noch weitaus radikaler sei als die MAGA-Bewegung (Make America Great Again) um Donald Trump.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Maximilian Rex
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Die Demokraten vier Monate vor den Zwischenwahlen: Warum der Vorsprung kein Garant für die Mehrheit im Kongress ist
Die Demokratische Partei könnte im November die US-Zwischenwahlen gewinnen – und trotzdem keine Mehrheit in den beiden Kammern des Kongresses erhalten. In dieser Folge analysieren die Hosts die Gründe. „Die …
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Die Demokratische Partei könnte im November die US-Zwischenwahlen gewinnen – und trotzdem keine Mehrheit in den beiden Kammern des Kongresses erhalten. In dieser Folge analysieren die Hosts die Gründe. „Die Demokraten haben den Wind der öffentlichen Meinung zwar im Rücken, kämpfen aber gleichzeitig mit einem leckgeschlagenen Schiff“, sagt Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. „Und die Lecks sind strukturelle Nachteile im Wahlsystem und die eigene Basis, die unzufrieden ist.“
Unter anderem muss die Partei es schaffen, progressive Forderungen nicht abzutun – und zugleich für Wechselwähler der Mitte attraktiv zu sein. Wem dies zu den Zwischenwahlen gelingt, der könnte sich zugleich für die Präsidentschaftswahlen 2028 empfehlen. Unter anderem sprechen die Hosts über Senator Jon Ossoff und Gouverneur Gavin Newsom.
Folge zum Gerrymandering und dem Kampf um den Zuschnitt der Wahlkreise
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Christian Heinemann
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Doch keine Marionette: Neuer Fed-Chef Kevin Warsh riskiert den Konflikt mit Trump – mit Volker Wieland
Donald Trump hat Kevin Warsh an die Spitze der US-Notenbank Fed gesetzt und von ihm weitere Zinssenkungen erwartet. Jetzt ist klar: Warsh verspricht, die Inflation auf zwei Prozent zu senken – und steuert eher …
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Donald Trump hat Kevin Warsh an die Spitze der US-Notenbank Fed gesetzt und von ihm weitere Zinssenkungen erwartet. Jetzt ist klar: Warsh verspricht, die Inflation auf zwei Prozent zu senken – und steuert eher in Richtung Zinserhöhungen.
„Irgendwann wird es da zum Konflikt mit Trump kommen“, sagt Volker Wieland, Professor für Finanzökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt im Podcast „Trump Watch“. Wieland hat früher selbst als Ökonom bei der Fed in Washington gearbeitet. „Ich glaube, er hat wahrscheinlich im Hintergrund schon auch dafür gesorgt, dass Trump ihn jetzt nicht gleich direkt angreift, sondern ihm eine gewisse Zeit lässt, die Fed zu drehen“, sagt er.
Die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert sprechen mit Wieland über die Herausforderungen der Notenbank und die zweigeteilte Lage der US-Wirtschaft. Zudem analysieren sie in den Trump-News das Abkommen zwischen den USA und dem Iran.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Maximilian Rex
Lesetipp: Kevin Warsh ist nicht der Totengräber der US-Notenbank
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Wie Donald Trump die Fußball-WM für sich nutzen will - mit Martin Lüthe
Ein laufender Krieg mit dem Iran, Einreiseprobleme erster Teilnehmer, die Mobilisierung der ICE-Abschiebetruppen und enorme Preise für Eintrittskarten: Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko …
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Ein laufender Krieg mit dem Iran, Einreiseprobleme erster Teilnehmer, die Mobilisierung der ICE-Abschiebetruppen und enorme Preise für Eintrittskarten: Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko und vor allem in den USA startet unter besonderen Bedingungen. Kann Donald Trump sie dennoch politisch für sich nutzen?
Und wie unterscheidet sich diese WM von der letzten in den USA 1994, fragen sich die Co-Hosts zusammen mit ihrem Gast, dem Kulturwissenschaftler Martin Lüthe von der FU Berlin.
Das Frappierende bei diesem Großevent laut Lüthe: Viele würden denken, dass so vieles nicht miteinander vereinbar sei, dass es Probleme geben müsse. „Aber ich glaube, das wird einfach eine große WM, eine lange WM, sie wird das Publikum ermüden. Und am Ende wird Trump behaupten, es war die größte WM aller Zeiten.“ Zudem könne er so von den vielen Absagen zu den Feierlichkeiten am 250. Unabhängigkeitstag ablenken.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Max Rex
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Pete Hegseth: Was Trumps Kriegsminister so gefährlich macht / Trump-News mit Annett Meiritz
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, offiziell mittlerweile US-Kriegsminister, proklamiert „Frieden durch Stärke“. Er ist derjenige in Trumps Kabinett, der am stärksten auf Militärschläge im Iran gedrängt …
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, offiziell mittlerweile US-Kriegsminister, proklamiert „Frieden durch Stärke“. Er ist derjenige in Trumps Kabinett, der am stärksten auf Militärschläge im Iran gedrängt hat. Hegseth will amerikanische Interessen ohne Zurückhaltung verteidigen – „militärisch, technologisch, kulturell“, wie er sagt.
Diese Trump-Watch-Folge wirft einen Blick auf die bisherige Bilanz des US-Verteidigungsministers und analysiert seine Position gegenüber China, seine Auseinandersetzung mit der KI-Firma Anthropic und seine Charmeoffensive im MAGA-Lager.
Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin, vermisst eine umfassende Strategie des Ministers. Stattdessen setze Hegseth auf einzelne Militärschläge wie in Venezuela. „Insgesamt ist er ein polarisierender Akteur nicht nur im Ausland, sondern inzwischen auch im Inland. Und da muss er aufpassen.“
Lesetipp: Jetzt doch mehr Soldaten: Was hinter der US-Kehrtwende in Polen steckt
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
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Trumps Strategie in Kuba und Venezuela: Befreiung oder Kolonialisierung? – mit Alexander Busch und Klaus Ehringfeld
Am Mittwoch hat die US-Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie Raúl Castro anklagen, den jüngeren Bruder von Fidel Castro. Es ist ein weiterer Schritt in der Strategie, maximalen Druck auf die Führung des …
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Am Mittwoch hat die US-Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie Raúl Castro anklagen, den jüngeren Bruder von Fidel Castro. Es ist ein weiterer Schritt in der Strategie, maximalen Druck auf die Führung des Inselstaats auszuüben. Seit Januar trocknen die USA den Inselstaat über ein Ölembargo aus. „Diese Erdrosselungsstrategie, die Trump auserkoren hat, um das Regime gefügig zu machen, funktioniert“, urteilt Lateinamerika-Korrespondent Klaus Ehringfeld. Wegen der Probleme im Iran suche die Trump-Regierung nun einen leichten Sieg mit Kuba.
Die Podcast-Folge untersucht die Strategie der US-Regierung in Kuba und in Venezuela, dessen autokratischen Führer Nicolás Maduro sie am 3. Januar entführt und in den USA angeklagt hat. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch hat Venezuela vor wenigen Wochen besucht und berichtet: „Eigentlich behandelt die USA Venezuela wie einen Bundesstaat, wie so eine Provinz, die ihnen gehört.“
Lesetipp: Kommt Raúl Castro noch mit 94 Jahren in Haft?
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Trumps Rohstoff-Poker: Was Europa von der US-Strategie lernen kann – mit Anne Lauenroth vom BDI
Was bei Energie wie Schiefergas und Schieferöl gelungen ist, will Donald Trump mit Gewalt auch bei kritischen Rohstoffen schaffen: die Unabhängigkeit von ungeliebten Ländern. Diese Logik steckt hinter vielen …
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Was bei Energie wie Schiefergas und Schieferöl gelungen ist, will Donald Trump mit Gewalt auch bei kritischen Rohstoffen schaffen: die Unabhängigkeit von ungeliebten Ländern. Diese Logik steckt hinter vielen seiner außenpolitischen Handlungen – im Hinblick auf Venezuela, Kanada oder Grönland etwa. „Wer die Rohstoffe kontrolliert, kann halt auch sicherheitspolitisch Macht ausüben“, sagt Co-Host Christian Lammert. Vorsprung für die heimische Tech-Branche ist ein weiterer Motivator.
Teil der Strategie sind direkte Firmenbeteiligungen ebenso wie der Schulterschluss mit Japan und Europa. Die Details sind kompliziert. Doch klar ist, dass Europa sich von Trumps Rohstoffstrategie einiges abschauen kann: „Die Amerikaner haben ein komplettes Paket und ein komplettes System neu gebaut“, sagt Rohstoffexpertin Anne Lauenroth vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). „Da sind wir natürlich hier in Deutschland und auch in Europa definitiv nicht so weit. Und was die Amerikaner machen, hat Geschwindigkeit.“
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Tech-Elite und Trump: An diesen Stellen bröckelt das Zweckbündnis – mit Felix Holtermann
Kein US-Präsident hat sich so oft und so nah mit Tech-Unternehmensführern gezeigt wie Donald Trump. Doch zunehmend tun sich in diesem Zweckbündnis Konflikte auf – von der Diskussion über Visa für ausländische …
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Kein US-Präsident hat sich so oft und so nah mit Tech-Unternehmensführern gezeigt wie Donald Trump. Doch zunehmend tun sich in diesem Zweckbündnis Konflikte auf – von der Diskussion über Visa für ausländische Tech-Arbeiter bis zur großen Frage, wer die KI-Modelle am Ende kontrollieren sollte: die Unternehmen oder der Staat? „Ich glaube, dass eventuell ein Problem für Trump sein wird, dass er die Tech-Industrie langsam mehr braucht als die Tech-Industrie ihn“, sagt Co-Host Christian Lammert.
Felix Holtermann, Silicon-Valley-Korrespondent des Handelsblatts, sieht hier eine große Veränderung im Vergleich zum Amtsantritt von Trump im vergangenen Jahr: „Wenn, dann soll genau ein Einziger in den USA die Regeln für die KI-Zukunft machen. Und der Mann ist Donald Trump. Und das sind nicht einzelne Unternehmer und das sind nicht einzelne Gouverneure.“ Im Podcast analysieren die Hosts und Felix, wo sich die Interessen in diesem Zweckbündnis zwischen Trump und Tech noch decken, und wo nicht. Zudem schauen sie auf den Einfluss der Tech-Branche im Jahr der Zwischenwahlen.
Lesetipp: Ein Tiefenblick in das Unternehmen Anthropic
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Lukas Teppler
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