Kollegin KI
PodcastÉducationAllemand

Kollegin KI

NouveauSatya Nadella in Köln, Merz in Lederjacke, 11.000 Modelle I Snackbox KW4323 octobre 2026 · 10 min
Épisodes
86
Parution
plusieurs fois par semaine
Dernier épisode
23 Oct 2026

À propos du podcast

In der Arbeitswelt von heute ist Künstliche Intelligenz mehr als nur ein Buzzword – sie ist eine echte Kollegin. Aber wie nutzt man ihr Potenzial richtig? Und wie können wir Berührungsängste abbauen? Host Max Mundhenke spricht in "Kollegin KI" mit Menschen aus der Praxis, die KI in ihrem Berufsalltag einsetzen. In entspannten und inspirierenden Gesprächen trifft er auf Menschen, die KI-Tools bereits ganz selbstverständlich in ihrem Berufsalltag nutzen. Sie berichten aus erster Hand von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und den Herausforderungen. Gemeinsam mit seinen Gästen zeigt Max auf, wie KI-Anwendungen dabei helfen, repetitive Aufgaben zu automatisieren, kreative Prozesse zu beschleunigen und neue Perspektiven zu gewinnen. Es geht nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu entlasten, ihm neue Freiräume zu schaffen und ihn in seiner Arbeit zu stärken. "Kollegin KI" zeigt dir, wie du die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten kannst. Was du mitnimmst: - Praktisches Wissen: Konkrete Anwendungsbeispiele und Tools, die du ausprobieren kannst. - Sicherheit: Lerne, wie du KI-Tools angstfrei und selbstbewusst einsetzt. - Inspiration: Erhalte neue Ideen, wie du deine tägliche Arbeit effizienter, kreativer und stressfreier gestalten kannst. Produktion: Podstars by OMR

Épisodes 86

  1. Satya Nadella in Köln, Merz in Lederjacke, 11.000 Modelle I Snackbox KW43

    10 min

    „We have the platform, we are ready to partner.“ Mit diesem Satz beendet Microsoft-CEO Satya Nadella seine Keynote auf der Frontier Tour in Köln, und Max ist diese Woche genau da statt in Berlin. Zur …

    Notes de l’épisode

    „We have the platform, we are ready to partner.“ Mit diesem Satz beendet Microsoft-CEO Satya Nadella seine Keynote auf der Frontier Tour in Köln, und Max ist diese Woche genau da statt in Berlin. Zur Einordnung: Beim Investitionsgipfel sitzt Friedrich Merz mit Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Bühne. Bei einem Jobtausch würde Merz die Lederjacke anziehen und Milliarden in Deutschland versprechen. Huang will lieber nicht tauschen. Verständlich. Hinter den Bildern steckt eine Charmeoffensive der US-Tech-Konzerne, auch weil immer mehr Unternehmen auf günstige Open-Source-Modelle aus China umsteigen. Und Deutschland? Hat weder eigene Modelle noch Chips noch günstige Energie. Bleiben die Use Cases der Industrie. Für die Souveränität heißt das: schwierig. Microsoft hat die Lösung: Souveränität zum Kaufen, in Form neuer Sovereignty-Produkte. Cute. Spannender: Neben OpenAI sollen künftig auch Anthropics Claude-Modelle über Microsoft laufen, insgesamt stehen über 11.000 Modelle zur Auswahl. Toolagnostisch, aber eben auf einer Plattform. Wie viel von den Investitionsversprechen am Ende tatsächlich ankommt, steht auf einem anderen Blatt. Was der deutsche Mittelstand mit KI konkret umsetzt, hört ihr in den kommenden Wochen in unseren Sonderfolgen aus Köln.

    Weiterführende Links:

    Merz und Huang beim Investitionsgipfel: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/investitionsgipfel-wie-der-kanzler-und-der-chipboss-die-industrie-revolutionieren-wollen/100263171.html

    Microsoft wirbt um Vertrauen deutscher Kund*innen: https://www.rhein-zeitung.de/deutschland-welt/netzwelt/microsoft-wirbt-um-vertrauen-deutscher-kunden_arid-4164457.html

    Microsofts Modellkatalog mit 11.000+ Modellen: https://azure.microsoft.com/de-de/products/ai-foundry/models

  2. Sicher und sparsam: Das ist die Zukunft der KI-Agenten

    52 min

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den KI-Forscher, Investor und DFKI-Direktor Prof. Dr. Wolfgang Maaß. Gemeinsam nehmen sie die aktuelle Doomsday-Stimmung unter die Lupe: Sind …

    Notes de l’épisode

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den KI-Forscher, Investor und DFKI-Direktor Prof. Dr. Wolfgang Maaß. Gemeinsam nehmen sie die aktuelle Doomsday-Stimmung unter die Lupe: Sind ausbrechende KI-Agenten ein Beweis für den Kontrollverlust des Menschen oder schlicht das Resultat menschlicher Programmierfehler? Wolfgang Maaß ordnet die Debatte gelassen ein und vertritt die These, dass das vermeintliche Eigenleben von KI-Systemen meist auf unberücksichtigte Seiteneffekte in komplexer Software zurückzuführen ist. Zudem spricht er über praxistaugliche Lösungsansätze wie den Einsatz von Compliance-Agenten („AI Intent“) und über dem immensen Energiebedarf der Technologie und in Forschungsprojekten dieser Herausforderung mit neuartigen Chip-Designs begegnet wird.

    Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode:

    Doomsday-Panik vs. Realität: Warum die vermeintlich ausgebrochenen KI-Agenten nicht eigenmächtig handelten, sondern nur menschlichen Befehlen folgten.

    Kontrolle durch Intention: Wie spezielle Compliance-Agenten durch „AI Intent“ autonome Systeme überwachen und zur strikten Einhaltung von Vorgaben erzwingen sollen. Haftung bei Fehlentscheidungen: Warum trotz fortschreitender Autonomie rechtlicher Agentensysteme am Ende der Mensch in der Verantwortung bleibt.Nachhaltigkeit durch Innovation: Wie ein Forschungsprojekt beweist, dass neuromorphische Chips und bio-inspirierte Algorithmen den Energieverbrauch drastisch senken können.Standortvorteil Regulierung: Wieso europäische Gesetze wie der AI Act Innovationen nicht bremsen, sondern langfristig Vertrauen und Qualitätsstandards sichern. Kompromisse in der KI-Politik: Wie sich die Regulierung digitaler Technologien weltweit zunehmend auf Geopolitik und Handelsbeziehungen auswirkt.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Wolfgang Maaß bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/wmaass/

    Infos zum Forschungsprojekt Escade: https://www.dfki.de/web/forschung/projekte-publikationen/projekt/escade

    Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Produktion: Podstars by OMR

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

  3. Elons Lego-Fail, Agenten im Smart TV, KI-Klon-Software I Snackbox KW42

    11 min

    Elon Musk will nur spielen und führt unfreiwillig vor, was beim Agentic Shopping so alles schief gegen kann. Halb so wild – im Vergleich mit dem neuen Fear-Mongerer-Szenario aus dem Hause Anthropic. Die haben …

    Notes de l’épisode

    Elon Musk will nur spielen und führt unfreiwillig vor, was beim Agentic Shopping so alles schief gegen kann. Halb so wild – im Vergleich mit dem neuen Fear-Mongerer-Szenario aus dem Hause Anthropic. Die haben Agenten beauftragt, sich in smarten TV-Geräten einzunisten und selbst weiterzuverbreiten. Willkommen im nächsten Level der Bot-Netzwerke! Die Gefahren durch KI sind also offensichtlich, Grund für rekordverdächtige 420 Unterzeichnende eines offenen Briefs, einmal mehr verpflichtende Sicherheitsmaßnahmen und Meldepflichten bei der Entwicklung dieser Technologie zu fordern. Oft gewarnt wurde auch vor bedenklichen KI-Chatbots, die negativen Einfluss auf ihre Nutzenden ausüben. Kritik, Klagen und ungewisse Zukunftsaussichten haben nun den Chatbot-Pionier Character.AI nun in die Pleite getrieben. Fehlendes Gelb, bzw. hohe Abogebühren stecken auch hinter einem neuen Trend: Kreativ- und Office-Software mit KI zu klonen.

    Weiterführende Links:

    Die „KoKI“-Episode mit Pascal Beij von Unzer: https://kollegin-ki.podigee.io/83-wenn-ki-shoppen-geht-was-ist-agentic-commerce

    Elon Musk bestellt Lego mit Grok: https://www.wired.com/story/elon-musk-bragged-about-his-grok-lego-star-wars-haul-then-x-users-punked-him

    Anthropics zu selbstverbreitender KI: https://www.anthropic.com/research/self-replicating-ai

    Offener Brief KI- und IT-Sicherheitsforscher: https://ai-security-letter.org

    Character.AI meldet Insolvenz an: https://www.zeit.de/digital/2026-10/character-ai-insolvenz-walt-disney-ki-verbraucherschutz

    KI-Nachbauten von Adobe- und Microsoft-Programmen: ComputerBase

    ArtCraft selbst ausprobieren. Als App: https://getartcraft.com/apps, Quellcode auf Github: https://github.com/storytold

    Shopping-Tipp für alle „Multi Cat Parents“: https://www.petkit.com/blogs/blog/2025-ai-cat-facial-recognition-peace-of-mind-for-multi-cat-parents

    Produktion: Podstars by OMR

  4. Wenn KI shoppen geht: Was ist Agentic Commerce?

    32 min

    Wie verändern autonome KI-Agenten den Onlinehandel, wenn sie nicht mehr nur vergleichen, sondern eigenständig bezahlen? In dieser Episode empfängt Host Max Mundhenke den Chief Commercial Officer von Unzer …

    Notes de l’épisode

    Wie verändern autonome KI-Agenten den Onlinehandel, wenn sie nicht mehr nur vergleichen, sondern eigenständig bezahlen? In dieser Episode empfängt Host Max Mundhenke den Chief Commercial Officer von Unzer, Pascal Beij. Gemeinsam beleuchten sie das Trendthema Agentic Commerce und diskutieren, wie Bezahlabwicklungen und Markenauftritte aussehen müssen, damit Maschinen für uns shoppen gehen. Beij vertritt dabei die steile These, dass sich Unternehmen künftig nicht mehr primär an menschliche Kunden vermarkten müssen, sondern direkt an KI-Systeme. Ein packender Einblick in Pilotprojekte, GEO-Suchlogiken, Sicherheitsaspekte und die Zukunft des E-Commerce!

    Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Pascal Beij:

    Agentic Commerce erklärt: Wie autonome Software-Agenten künftig komplexe Kaufentscheidungen übernehmen und Transaktionen im Namen der Nutzer ausführen. Mensch im Prozess: Warum der „Human-in-the-Loop“ vorerst unverzichtbar bleibt, um unbefugte Transaktionen zu freizugeben. Sicherheit und Prüfstandards: Weshalb Verfahren wie „Know Your Agent“ entwickelt werden müssen, um betrügerische Fake-Shops und Scams zu entlarven. GEO statt SEO: Wie Marken ihren Produktkatalog für Generative AI aufbereiten müssen, um in KI-Empfehlungen sichtbar zu bleiben. Shops ohne Webseite: Warum reine KI-Schnittstellen im Convenience- und B2B-Bereich die klassische visuelle E-Commerce-Präsenz ablösen könnten. Spezielle B2B-Einkaufspotenziale: Wie KI-Agenten wiederkehrende Procurement-Prozesse automatisieren und Verhandlungen im Hintergrund begleiten. Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Pascal Beij bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/pascalbeij/ Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Produktion: Podstars by OMR

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

  5. Niedlich und neugierig, KI-Gender-Pay-Gap, AI Imposter entlarven I Snackbox KW41

    11 min

    Weiterführende Links:Ungefragtes Profiling bei Meta Muse: https://www.wired.com/story/muse-creates-detailed-profiles-of-all-your-friends-and-family/MAD-KI gegen extremistische Bewerber*innen …

    Notes de l’épisode
    Weiterführende Links:

    Ungefragtes Profiling bei Meta Muse: https://www.wired.com/story/muse-creates-detailed-profiles-of-all-your-friends-and-family/

    MAD-KI gegen extremistische Bewerber*innen: https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/wie-die-bundeswehr-bewerber-mit-ki-auf-extremismus-scannt,VXLqlvP

    Gender Pay Gap bei KI: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/gesellschaft/ki-mit-frauengesicht-wird-fuer-gleiche-arbeit-schlechter-bezahlt-133713967

    KI-Podcast-Fabrik (€): https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/ki-podcasts-von-epstein-bis-stricken-wer-hoert-das-alles-accg-201248406.html

    Millionenbetrug mit KI Musik: https://www.heise.de/news/Erstmals-US-Haft-fuer-Streamingbetrug-in-den-USA-11480094.html

    KI-Blender*innen überführen: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/karriere/wenn-ki-die-eigentliche-arbeit-macht-so-entlarven-sie-blender-im-job-16092312.html

    Produktion: Podstars by OMR
  6. So tickt die "Generation KI" und was das für die Zukunft der Arbeit bedeutet

    37 min

    In dieser Folge von "Kollegin KI" begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke die Autorin, Doktorandin und Model Gloria-Sophie Burkandt. Gemeinsam beleuchten sie die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf …

    Notes de l’épisode

    In dieser Folge von "Kollegin KI" begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke die Autorin, Doktorandin und Model Gloria-Sophie Burkandt. Gemeinsam beleuchten sie die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf unterschiedliche Generationen und die Arbeitswelt. Ein zentrales Thema ist der Wandel in der Kommunikation: Burkandt vertritt in ihrem Buch "Generation KI" eine These, die große Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben wird: Durch künstliche Intelligenz wird das klassische Hierarchie- und Kommunikationsmodell aufgebrochen – künftig erklären die Jüngeren den Älteren die neue digitale Welt, während Führungskräfte vor allem von Lebensweisheiten und Empathie profitieren. Wie wichtig gegenseitiges Verständnis zwischen Gen Alpha, Gen Z und Boomer in Zeiten des rasanten technologischen Wandels ist, zeigt diese spannende Diskussion.

    Das sind die Themen dieser "Kollegin KI"-Episode mit Gloria-Sophie Burkandt:

    Generation KI: Wer für Gloria-Sophie Burkandt historisch und praktisch zur "Generation KI" zählt.

    Analoge Sehnsucht: Warum sich viele Menschen trotz permanenter Erreichbarkeit und digitaler Jugend nach echtem Miteinander sehen.

    Superpower Langeweile: Wieso geistiger Leerlauf ohne ständigen Smartphone-Griff essenziell für echte Kreativität und persönliche Reflexion ist.

    Betreutes Denken: Wie effizient künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag als Unterstützung beim Brainstorming und bei Routineaufgaben fungiert.

    Fehlerkultur und Sympathie: Warum zu perfekte KI-Texte das zwischenmenschliche Miteinander stören und warum Fehler wieder an Wert gewinnen.

    Kompetenzbasiertes Lernen siegt: Wie KI Wissen entwertet, weshalb Schulen und Unis künftig andere Fähigkeiten vermitteln müssen.

    Gesicht als Ware: Wie digitale Klon-Optionen und rechtliche Bedenken bei Bildrechten die Arbeit in Model-Business und Werbefotografie grundlegend verändern.

    Intergenerationales Lernen: Was hilft, um bestehende Wissenslücken und Machtgefälle in Unternehmen abzubauen.

    Europas Tech-Zukunft: Welche Faktoren dafür sorgen, das München trotz strenger Regulierung ein enormes Potenzial zum Technologie-Hub entwickelt.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Die erwähnte KoKI-Episode mit Bob Blume: https://open.spotify.com/episode/55rkXaV7wqe9Y0cXb9QBEW

    Gloria-Sophie Burkandts Buch "Generation KI": https://www.langenmueller.de/products/generation-ki-1

    Ihr Profil bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/gloria-sophie/

    Und bei Instagram: https://www.instagram.com/gloriasophieee/

    Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Produktion: Podstars by OMR

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

  7. Human not-so-in-the-Loop, .si-Domain, Weltuntergangs-IPO I Snackbox KW40

    7 min

    Weiterführende Links Run auf .si-Domains: https://www.derstandard.de/story/3000000342000/trumps-umbenennung-von-ki-in-si-loest-run-auf-slowenische-domains-aus Risiken in Anthrpoics Börsenprospekt …

    Notes de l’épisode
  8. Schluss mit Großraum: Wie KI die Büros von morgen verändert

    42 min

    In dieser Episode begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke die Architekturpsychologin und Gründerin Manuela Lieber. Sie berät Unternehmen dabei, wie Büros „AI ready“ gestaltet werden können. Im Gespräch erörtern …

    Notes de l’épisode

    In dieser Episode begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke die Architekturpsychologin und Gründerin Manuela Lieber. Sie berät Unternehmen dabei, wie Büros „AI ready“ gestaltet werden können. Im Gespräch erörtern beide, warum traditionelle Großraumbüros den Anforderungen moderner KI-Arbeit nicht mehr gerecht werden. Eine zentrale These von Manuela Lieber lautet: Wer KI voll ausschöpfen will, benötigt eine gelungene Kombination aus privaten Rückzugsorten für Sprachsteuerung und fokussiertes Arbeiten sowie speziell ausgestatteten „AI Co-Creation Labs“ für interdisziplinäre Teamarbeit. Raumgestaltung und Firmenkultur müssen Hand in Hand gehen, um Produktivität und Selbstwirksamkeit nachhaltig zu fördern.

    Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode:

    Rückkehr ins Büro: Warum 100 Prozent Office oder Homeoffice beim Thema Arbeit mit KI zu kurz greifen. Gefahren im Großraum: Wie offene Bürostrukturen effektive KI-Nutzung verhindern. Fokus durch Sprachsteuerung: Warum die zunehmende Nutzung von Speech-to-Text andere abgeschirmte Orte braucht als Telefon-Boxen. Wirkung von Räumen: Wie Farben, Licht und Ergonomie direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Leistungsfähigkeit nehmen. Neue Co-Creation Labs: Welche Ausstattung Räume für fächerübergreifende Teams aus Menschen und KI-Agenten benötigen. Verbindung von Silos: Wie sich über Austausch und informelle Begegnungsorte die digitale Transformation im Unternehmen beschleunigen lässt.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Die Website von Manuela Lieber: https://mindfulworkspaces.de

    Ihr Profil bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/manuela-lieber-37665a1a3/

    Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Produktion: Podstars by OMR

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

  9. Kollegin SI, Technostress, KI entwickelt KI I Snackbox KW39

    10 min

    Das „A“ für AI für „amazing“, zumindest, wenn man US-Präsident Donald Trump folgt. Der hat bei der UN-Vollversammlung aber noch eine weiterreichende Umbenennung vorgeschlagen: „super intelligence“, weil …

    Notes de l’épisode

    Das „A“ für AI für „amazing“, zumindest, wenn man US-Präsident Donald Trump folgt. Der hat bei der UN-Vollversammlung aber noch eine weiterreichende Umbenennung vorgeschlagen: „super intelligence“, weil „künstlich“ so negativ klingen würde. Künftig also „Kollegin SI“, not. Ob mit I oder A oder I wird Berufseinsteiger*innen egal sein. Das Jobportal Indeed vermeldet einen Rückgang ausgeschriebener Einstiegsjobs um zwei Drittel. Vor allem Bürojobs betroffen sind – zum Beispiel Marketing mit minus 55 Prozent. Kleiner Trost(?): KI ist nicht der einzige Grund, denn: Ist the economy, stupid. Aber: Die Zahl der Ausbildungplätze bleibt stabil. Aber-aber: auch Blue-Collar-Worker leiden vermehrt unter Technostress, zeigt eine neue Studie. Spannende Zahlen: KI entwickelt sich zunehmen selbst, bei Anthropic arbeiten inzwischen immer mindestens 30.000 Agenten an der Verbesserung der Software und erledigen rund ein Viertel der Arbeit. Und nicht immer die, die sie sollen. Nun hat auch Gemini seinen Skandal, weil Googles Agents statt fiktiver ganz reale Firmen gehackt haben. Weniger gefährlich ist zum Glück das Phänomen von Chatbots, deren Persönlichkeit sich nach Updates verändert hat. Regelrecht witzig – solange man keine Schauspielerin ist – war der Interview-Fail der ansonsten erschreckend perfekten AI Actress Tilly Norwood.

    Weiterführende Links:

    Produktion: Podstars by OMR

  10. Das Ende der Kunst? KI-Dozent Ümüt Yildiz über AI-Slop und Jobs-Angst

    51 min

    Als Digital Artist hat Ümüt Yildiz für Kathy Perry und Cro gearbeitet. Als Dozent an der Hochschule Niederrhein bringt er der nächsten Generation von Kreativen die Arbeit mit KI-Tools bei. In dieser Episode …

    Notes de l’épisode

    Als Digital Artist hat Ümüt Yildiz für Kathy Perry und Cro gearbeitet. Als Dozent an der Hochschule Niederrhein bringt er der nächsten Generation von Kreativen die Arbeit mit KI-Tools bei. In dieser Episode sprechen Ümüt Yildiz und Podcast-Host Max Mundhenk über Creative Coding und die Rolle von KI im Designprozess. Der Gast beleuchtet den historischen Bogen von Pionieren der 1960er-Jahre bis zu modernen generativen Modellen. Im Zentrum steht seine These, dass KI das künstlerische Gespür nicht ersetzt, sondern menschlicher Geschmacks- und Haltungssinn im Zusammenspiel mit der Technologie weiterhin den Unterschied macht. Die Episode diskutiert kritisch Urheberrechtskonflikte, Urängste von Studierenden und die Balance zwischen analoger Handwerkskunst und digitaler Effizienz.

    Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode:

    Pioniere der Code-Kunst: Wie Georg Nees und Vera Molnár schon in den 1960er-Jahren Computer und Zufallsalgorithmen für Kunstwerke nutzten.Creative Coding: Warum durch gezielte Steuerung logischer Codes in Kombination mit unvorhersehbaren Parametern neue Ästhetiken entstehen.KI-basierte Kunst: Welche Möglichkeiten sich durch Stable-Diffusion-Modelle für moderne Musikvideos ergeben haben.Wahrnehmung und Kritik: Warum die öffentliche Akzeptanz zwischen Ablehnung angeblichen KI-Slops und euphorischer Anerkennung so extrem schwankt.Ängste unter Studierenden: Welche Sorgen den Nachwuchs in der umkämpften Kreativwirtschaft umtreiben, obwohl am Ende auch mit KI die beste Idee gewinnt. Urheberrecht und Daten: Wo das Fehlen von Vergütungsmodellen und Transparenz beim Training großer KI-Systeme für berechtigten Unmut sorgen.Gefahren von Open-Source: Wieso frei verfügbaren Modelle die Risiken für Missbrauch wie Deepfakes oder unerwünschte Inhaltsgenerierung erhöhenMitte der Welten: Warum die beste kreative Arbeit entsteht, wenn handwerkliche Grundlagen, analoge Vorarbeit und KI-Werkzeuge harmonisch miteinander verschmelzen.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Ümüt Yildiz bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/ümüt-yildiz-83312956/

    Sein Instagram-Profil: https://www.instagram.com/uemuetyildiz

    Das erwähnte Video von Yung Lean: https://youtu.be/x6_mbnsh6VU Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Produktion: Podstars by OMR

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

  11. Deepfake-TV, cyberkriminelle Agenten, Frontier-Lab-Regulierung | Snackbox KW38

    10 min

    „What a time to be alive“ – ein Satz, den man im KI-Zeitalter nicht zu oft ausrufen will, denn: Spanische Behörden berichten von einem ersten Fall, in dem ein KI-Agent zum ersten Mal weitgehend autonom eine …

    Notes de l’épisode

    „What a time to be alive“ – ein Satz, den man im KI-Zeitalter nicht zu oft ausrufen will, denn: Spanische Behörden berichten von einem ersten Fall, in dem ein KI-Agent zum ersten Mal weitgehend autonom eine Straftat begangen hat. Kriminell geht es auch in der RTL-Gerichtsshow „Ulrich Wetzel“ zu, bei der sich der Sender ein paar alte Episoden geschnappt und per Deepfakes neue Protagiosten und Plots eingebaut hat – alles juristisch geprüft, wie RTL betont. Einer Art Selbstprüfung unterziehen sich dagegen gerade OpenAI, Anthropic und die Google-Tochter Deep Mind. Nachdem Image-Gau in Form von kündigenden Mitarbeitenden, die KI eine Killer-Technologie nennen, rufen die führenden Frontier Labs nun nach einer Aufsichtsbehörde, die ihren Entwickler*innen auf die Finger schaut.

    Weiterführende Links:

    Max im KiKa: https://www.kika.de/team-timster/extras/schule-der-zukunft-kinder-testen-ki-100

    Willkommen zurück, Langdock: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/langdock-ki-start-up-firmensitz-usa-berlin-li.3548326

    KI bei „Ulrich Wetzel“: https://www.dwdl.de/magazin/107722/rtl_experimentiert_mit_ki__und_laesst_den_hinweis_darauf_weg_/

    KoKi-Folge mit Franziska Pohlmann: https://open.spotify.com/episode/5eemgiRhuUO13yMwIte2hu

    Cyberangriff durch Ki-Agenten: https://www.heise.de/news/Spaniens-Datenschutzaufsicht-Erster-Cyberangriff-mithilfe-eines-KI-Agenten-11454545.html

    KI-Sicherheitsforscher kündigen: https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/anthropic-ki-gefahren-mitarbeiter-kritik-100.html?

    Big Tech fordert Regulierung: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nach-trump-ablehnung-openai-anthropic-und-google-wollen-ki-selbst-regulieren-16057156.html

    Produktion: Podstars by OMR

  12. Dirty Talk mit dem Chatbot – KI im Erotik-Bereich mit Pauline Schmiechen

    32 min

    In dieser „Kollegin KI“-Episode begrüßt Host Max Mundhenke die Branchenberaterin und ehemaligen Sextech-Gründerin Pauline Schmiechen. Gemeinsam werfen sie einen sachlichen Blick hinter die Kulissen einer stark …

    Notes de l’épisode

    In dieser „Kollegin KI“-Episode begrüßt Host Max Mundhenke die Branchenberaterin und ehemaligen Sextech-Gründerin Pauline Schmiechen. Gemeinsam werfen sie einen sachlichen Blick hinter die Kulissen einer stark regulierten Industrie und beleuchten, wie künstliche Intelligenz das Adult-Entertainment verändert. Das Gespräch zeigt, dass der Einsatz von KI weit über die bloße Bild- oder Videogenerierung hinausreicht. Ein zentrales Thema ist dabei die Skalierung digitaler Intimität: Mithilfe von KI-Chatbots und interaktiven Avataren können Creator*innen die Interaktion mit ihren Fans automatisieren – eine Dienstleistung, für die Nutzer erstaunlicherweise bereit sind, viel Geld zu zahlen, obwohl ihnen die künstliche Natur der Bots bewusst ist.

    Über diese Themen sprechen Max und Pauline:

    Vanilla versus Spicy: Warum Nischen wie Adult-Entertainment oder Legal Highs vor ähnlich strengen Hürden bei Online-Marketing und Payment-Providern stehen. Chatten mit KI: Wie KI entlastet Creatorinnen im Alltag entlastet und ihnen ermöglicht, Fantasien und Intimität skalierbar an eine große Anhängerschaft zu verkaufen.

    Analyse von Reichweite: Welche Bedeutung Datenanalyse hat, um Revenue Streams plattformübergreifend zu optimieren und Risiken von Account-Sperrungen zu minimieren. Erfolg virtueller Avatare: Wieso Nutzende bereit sind, beträchtliche Summen für die Interaktion mit klar erkennbaren KI-Avataren auszugeben.Schutz durch KI: Welches Potenzial KI hat, Uploads zu kuratieren, illegale Inhalte zu filtern und strenge Verifikationsauflagen einzuhalten.

    Zukunft der Adult-Industrie: Warum KI menschliche Darsteller*innen nicht ersetzen, sondern als nützliches Werkzeug ergänzen wird. Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Mehr über Pauline Schmiechen: https://paulinesadvisory.com/

    Pauline Schmiechen bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/pauline-schmiechen Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Produktion: Podstars by OMR

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

  13. Pisa-Studie & KI, Weltuntergangsmaschinen, Gangs of AI 2 I Snackbox KW37

    10 min

    Hier kommen die KI-News der Woche: Die neue PISA-Studie hat sich angeschaut, wie Schüler*innen KI nutzen - und kommt dabei auf eine Zahl, die erst einmal ziemlich übel klingt: Wer KI für bestimmte Schulaufgaben …

    Notes de l’épisode

    Hier kommen die KI-News der Woche: Die neue PISA-Studie hat sich angeschaut, wie Schüler*innen KI nutzen - und kommt dabei auf eine Zahl, die erst einmal ziemlich übel klingt: Wer KI für bestimmte Schulaufgaben nutzt, schneidet im Schnitt rund 20 PISA-Punkte schlechter ab. Das entspricht ungefähr einem Schuljahr. Ob die KI daran schuld ist, ist allerdings eine ganz andere Frage. Düsterer wird es bei Anthropic: Mit Jacob Coxon verlässt erneut ein KI-Forscher eines der führenden Labs und warnt öffentlich vor dem Wettrennen um selbstverbessernde Superintelligenz. Und er ist mit seiner Sorge, dass in den Labs gerade Weltuntergangsmaschinen gebaut werden, nicht allein. Passend dazu gibt es ein Update zu unseren Agent-Gangs: OpenAI-Agenten haben offenbar ein altes deutsches Programmierer-Wiki als geheimes Message Board zweckentfremdet - und Forschende haben inzwischen weitere solcher Außenstellen im Netz gefunden. Zum Schluss schauen wir nach China: TianGong Ultra läuft zwar schon seit August schneller als Usain Bolt, aber eine neue Reuters-Reportage zeigt jetzt, was die Entwickler mit solchen Robotern eigentlich vorhaben. Nur an einer ziemlich grundlegenden Fähigkeit hapert es noch: Bremsen.

    Weiterführende Links

    PISA 2025 & KI-Nutzung:

    OECD - PISA 2025 Results

    "Stared into the Abyss" - Nate Soares im Originalvideo:

    American Museum of Natural History - Isaac Asimov Memorial Debate

    Jacob Coxons Abschied von Anthropic:

    Associated Press - Anthropic researcher quits and warns about AI risks

    Agent-Gangs im deutschen DseWiki:

    Reuters - OpenAI agents used German website for communications

    Die Agent-Gangs auf weiteren Websites:

    Reuters - Agents used at least 10 more sites

    Vom Sprintrekord zum Arbeitsroboter:

    Reuters - After outrunning Bolt, China's robot champion races towards real-world work

    Produktion: Podstars by OMR

  14. Der letzte Patient: Macht KI die Medizin überflüssig?

    52 min

    In dieser Episode von „KollegIn KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den Arzt, Ingenieur und Autor André T. Nemat. Gemeinsam sprechen sie über die Zukunft der Medizin und die Rolle künstlicher Intelligenz. Im …

    Notes de l’épisode

    In dieser Episode von „KollegIn KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den Arzt, Ingenieur und Autor André T. Nemat. Gemeinsam sprechen sie über die Zukunft der Medizin und die Rolle künstlicher Intelligenz. Im Mittelpunkt steht Nemats These eines grundlegenden Paradigmenwechsels: Weg vom klassischen „Find and Fix“ hin zu einem KI-gestützten „Predict and Prevent“. Durch Daten und digitale Zwillinge könnten Krankheiten verhindert werden, bevor sie überhaupt entstehen. Doch das wirft drängende ethische Fragen auf: Wem gehören unsere Daten und was bedeutet das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

    Da sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit André T. Nemat

    Digitaler Zwilling Mensch: Wie detaillierte Simulationen und kontinuierliche Datenerfassung es ermöglichen, den Verlauf von Krankheiten vorherzusagen und vorzubeugen.

    Paradigma Predict Prevent: Warum KI die Medizin vom nachträglichen Reparieren von Symptomen hin zur präventiven Datenanalyse zur Krankheitsvermeidung transformiert.

    Grenzen der KI: Weshalb künstliche Intelligenz Zusammenhänge nicht eigenständig verstehen kann und menschliche Expertise und ethische Urteilskraft darum unersetzlich bleiben.

    Verantwortung der Entwickler: Wie die zunehmende Komplexität von KI-Systemen die moralische Pflicht schrittweise von den Behandelnden hin zu den Programmierenden verschiebt.

    Ethik der Selbstvermessung: Warum der Hype um Wearables zwar die Eigenverantwortung stärkt, jedoch potenziell den gesellschaftlichen Solidargedanken im Gesundheitssystem gefährdet.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    André T. Nemat bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/dr-andre-t-nemat/

    Sein neues Buch „Der letzte Patient“: https://hoffmann-und-campe.de/products/85415-der-letzte-patient

    Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Diese Folge wird gesponsert von ElevenLabs

    Produktion: Podstars by OMR

  15. Agenten-Verschwörung, Bonus für Mensch-Sein, Lehrer-Bots I Snackbox KW36

    11 min

    Hier kommen die KI-News der Woche: Eine Analyse des Hugging-Face-Hacks durch OpenAIs Agenten zeigt, alles war viel schlimmer als gedacht. Die Agenten haben wochenlang unbemerkt konspirativ agiert und ihre …

    Notes de l’épisode

    Hier kommen die KI-News der Woche: Eine Analyse des Hugging-Face-Hacks durch OpenAIs Agenten zeigt, alles war viel schlimmer als gedacht. Die Agenten haben wochenlang unbemerkt konspirativ agiert und ihre Spuren aktiv verschleiert. Trotz gelegentlicher Skrupel an der Aktion hat keiner der 1.200 beteiligten Bots die OpenAI-Leute gewarnt. Dass wir KI besser nicht zu lange aus dem Blick lassen sollten, weiß man auch im Bundesdigitalministerium. In dieser Woche nahm das KI-Sicherheitsinstitut AISI die Arbeit auf. Die neue Behörde soll der Regierung helfen, Chancen und Risiken von KI besser einzuschätzen. Sie kommt zur richtigen Zeit, denn beim G20-Treffen in dieser Woche forderte die gastgebende US-Regierung eine längere Leine für die KI-Entwickler, um im AI Race nicht am Ende hinter China zu landen. Tendenziell kürzer soll sie bei EY werden. Denn der Wirtschaftsprüfer schüttet in diesem Jahr Boni in Höhe von 100 Millionen Dollar an Mitarbeiter*innen aus, die kritisches Denken und Urteilsvermögen zeigen, statt die Ergebnisse der AI einfach in ihre Präsen zu copypasten. Es geht aber nicht um eine Strategie gegen Tokenmaxxing, sondern darum, die KI zu verbessern. Genau das versprochen auch Apps, die Schüler*innen Feedback geben – aber nicht einlösen, wie eine neue Studie zeigt.

    Weiterführende Links

    Inside Huggingface-Hack: https://www.derstandard.at/story/3000000337786/openais-sicherheitsversagen-ueber-1000-ki-agenten-sprachen-sich-wochenlang-unbemerkt-ab

    Geld für kritisches Denken (€): https://www.wsj.com/business/ernst-young-is-giving-100-million-in-bonuses-to-staff-for-human-skills-9320e93d

    Eine Behörde für sichere KI: https://www.golem.de/news/aisi-deutschland-ki-institut-soll-gefahren-von-ki-modellen-bewerten-2609-212488.html

    USA für L-AI-ssez faire: https://www.reuters.com/legal/litigation/us-urges-hands-off-approach-ai-regulation-g20-tech-meeting-2026-09-01/ Fragwürdige Lehrer-Bots: https://netzpolitik.org/2026/ki-korrekturhilfe-fuer-die-schule-lerne-schreiben-wie-ein-chatbot/

    Produktion: Podstars by OMR

  16. Autonome Unternehmen: Wenn KI die Firma übernimmt

    44 min

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ empfängt Host Max Mundhenke den CAIO von SAP, Jonathan von Rüden. Als Verantwortlicher für den gesamten KI-Bereich des wertvollsten börsennotierten Unternehmens Deutschlands …

    Notes de l’épisode

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ empfängt Host Max Mundhenke den CAIO von SAP, Jonathan von Rüden. Als Verantwortlicher für den gesamten KI-Bereich des wertvollsten börsennotierten Unternehmens Deutschlands gibt er tiefe Einblicke in die KI-Strategie des Softwaregiganten. Im Mittelpunkt steht die Vision des „Autonomous Enterprise“: Dank agentischer KI und dem internen Assistenten Joule sollen Geschäftsprozesse von der Lieferkette bis zum Kundensupport zunehmend semi-autonom oder vollautomatisch ablaufen. Von Rüden betont, dass KI den Menschen nicht ersetzt, sondern von zeitraubenden Routineaufgaben befreit. Ein faszinierender Einblick in die Zukunft von SaaS, Multi-LLM-Architekturen und Physical AI.

    Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Jonathan von Rüden:

    KI-Transformation im Fokus: Wie SAP den Wandel von lokaler Software hin zu cloudbasierter, KI-getriebener Innovation vollzieht.

    Zugang für alle: Warum bei SAP alle Beschäftigten KI-Assistenten nutzen, um eigene Use-Cases im Arbeitsalltag zu entdecken.

    SAPs KI-Assistent: Wie „Joule“ über Chat und generative Interfaces eine neuartige Interaktion mit Unternehmensdaten ermöglicht.

    Flexibilität als Strategie: Wieso SAP nicht auf ein einziges LLM, sondern dynamisches Model-Routing zur Kosten-Nutzen-Optimierung nutzt.

    Souveränität bei Ausfällen: Wodurch SAP beim Thema KI sich vor den Folgen geopolitischer Verwerfungen schützen will.

    Juniors als KI-Treiber: Warum gerade Berufseinsteiger*innen SAP durch ihre unvoreingenommene, AI-native Herangehensweise bereichern.

    Investitionen-Shift: Welche KI bei SAP dazu geführt hat, Budgetprioritäten und Ressourcen neu auszurichten.

    Autonomous Enterprise: Wie sich durch den Einsatz autonomer Agenten komplexe Lieferketten-Probleme oder Support-Anfragen künftig präventiv und effizient lösen lassen.

    Mensch und Maschine: Wodurch KI dem Management konkret mehr Zeit für strategische Entscheidungen verschafft.

    Agents und Legacy-Systeme: Wie KI bei SAP hilft, veraltete und schlecht dokumentierte Software in den Griff zu kriegen.

    Von SaaS zu AaaS: Warum sich Software-as-a-Service gerade zu Agents as a Service wandelt und was das für SAP-Kunden bedeutet.

    Sicherheitslücken: Warum es keine Spitzen-KI-Modelle braucht, um Software-Schwachstellen bereits im Entwicklungsprozess aufzuspüren.

    Bedeutung einer Datenstrategie: Warum Prozesswissen und geschäftseigene Daten das wertvollste Fundament für künftige KI-Anwendungen sind.

    Physical AI: Wie die Verknüpfung von KI mit Robotik Agenten aus der digitalen direkt in die physische Arbeitswelt bringen wird.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Jonathan bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/jonathan-von-rüden-30983a73/ Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Produktion: Podstars by OMR

  17. KI killt Clickwork, mehr Urlaub wegen AI, Mythos KI-Aufklärung I Snackbox KW35

    10 min

    Amazon macht seine Plattform „Mechanical Turk“ dicht, Zehntausende Clickworker verlieren ihre Jobs, weil KI sie überflüssig macht. Pointe: Diese Nutzenden waren Early Adopter. Schon 2023 sollen 43 Prozent der …

    Notes de l’épisode

    Amazon macht seine Plattform „Mechanical Turk“ dicht, Zehntausende Clickworker verlieren ihre Jobs, weil KI sie überflüssig macht. Pointe: Diese Nutzenden waren Early Adopter. Schon 2023 sollen 43 Prozent der Leute dort Tasks mit KI bearbeitet haben. Auch im Finanzwesen erledigt KI inzwischen viele einfache Aufgaben. Weil die Angestellten darum mehr Zeit mit anspruchsvollen Arbeiten verbringen, fordert eine Gewerkschaft nun Freizeitausgleich für die Mehrbelastung. Dann noch Schluss mit dem Mythos, dass Aufklärung über KI die Angst vor ihr schwächt. Eine Studie zeigt nun: Das Gegenteil ist der Fall. Je mehr Angestellte über KI wissen, umso größer ist die Angst, durch KI ersetzt zu werden. Dann noch ein paar Gedanken zu Sascha Lobos neuster Buzzword-Kreation: Wir nannten es Arbeit, heute ist es „Vibe Working“. Ist da was dran?

    Weiterführende Links Ende von Amazon Mechanical Turk: https://thenextweb.com/news/amazon-mechanical-turk-closing-september-2026

    Die Studie zu KI auf der Plattform von 2023: https://arxiv.org/abs/2306.07899

    Freizeitausgleich wegen KI: https://www.golem.de/news/tarifverhandlungen-banken-sollen-beschaeftigte-fuer-ki-einsatz-entlasten-2608-212344.html

    KI schürt KI-Angst: https://www.fr.de/wissen/neue-studie-zeigt-wissen-ueber-ki-verstaerkt-sorge-um-den-job-94461636.html

    Der komplette KI-Moonitor (PDF): https://www.is.tu-darmstadt.de/media/bwl5_is/institute/260817_KI-Monitor_final_2026.pdf

    Sascha Lobo über „Vibe“-Working (€): https://t3n.de/news/sascha-lobo-interview-vibe-working-ki-arbeitswelt-zukunft-1756430/

    Produktion: Podstars by OMR

  18. Europe 2031: Maximilian Negele über die kontrovers diskutierte KI-Fiktion

    51 min

    Wie sieht Europas Zukunft aus, wenn wir den Anschluss bei künstlicher Intelligenz verschlafen? In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den KI-Politikforscher Maximilian Negele, Co-Autor des …

    Notes de l’épisode

    Wie sieht Europas Zukunft aus, wenn wir den Anschluss bei künstlicher Intelligenz verschlafen? In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den KI-Politikforscher Maximilian Negele, Co-Autor des viralen Zukunftsszenarios „Europe 2031“. Gemeinsam beleuchten sie die drängenden Fragen rund um Europas digitale Souveränität und die Abhängigkeit von US-Hyperscalern sowie chinesischer Technologie. Negele vertritt die zentrale These, dass Europa ohne eigenes Frontier-AI-Labor und massive Investitionen in Compute-Infrastruktur Gefahr läuft, ökonomisch wie politisch zerrieben zu werden. Eine aufrüttelnde Diskussion über Kontrollverlust, verändertes Kräfteverhältnis und die Chance, durch mutige Governance das Ruder noch rumzureißen.

    Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Maximilian Negele:

    Europe 2031: Wie ein narratives Zukunftsszenario statt eines trockenen Papers eine europaweite Debatte über den drohenden KI-Abstieg entfacht hat. Gefahr durch Frontier AI: Warum Europa als reiner Konsument von Spitzen-KI in eine gefährliche wirtschaftliche und politische Abhängigkeit gerät.

    Mangel an Rahmenbedingungen: Weshalb das Abwandern von Spitzen-Talenten ins Silicon Valley an fehlendem Risikokapital und mangelnder Rechenkapazität liegt. Grenzen reiner Anwendung: Warum das bloße Anwenden US-amerikanischer Modelle nicht ausreicht und was bei einer Priorisierung der Hyperscaler auf den US-Markt droht. Risiko von Kontrollverlust: Wie autonome KI-Systeme, Cyber-Angriffe und Missbrauch durch Kriminelle die Dringlichkeit von KI-Sicherheitsforschung verdeutlichen. Wandel am Arbeitsmarkt: Weshalb die vollständige Automatisierung kognitiver Arbeit das Machtgefüge zwischen Bürger, Kapital und Staat grundlegend erschüttern könnte. Handlungsoptionen für Europa: Wie durch gezieltes Investment, internationale Verträge und mutigen Zukunftsoptimismus das Doomsday-Szenario noch verhindert werden kann.

    Weiterführende Links:

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Das Szenario zum Nachlesen: https://europe2031.ai/de/

    Die Hörfassung (Englisch): https://open.spotify.com/episode/0c8iIvzD5IEnT6xz6SU8q5

    Mehr über Maximilian: https://maxnegele.xyz/ Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Produktion: Podstars by OMR

  19. Werbung bei ChatGPT, das neue Gold: Insolvenzen, Future Feld | Snackbox KW34

    10 min

    Auch du, Chatty? So ist es mit Big Tech: Jede revolutionäre Plattform rollt irgendwann den Werbekunden den roten Teppich aus. Nun ist also ChatGPT an der Reihe und führt in 31 neuen Märkten, darunter auch …

    Notes de l’épisode

    Auch du, Chatty? So ist es mit Big Tech: Jede revolutionäre Plattform rollt irgendwann den Werbekunden den roten Teppich aus. Nun ist also ChatGPT an der Reihe und führt in 31 neuen Märkten, darunter auch Deutschland, Werbung ein. Kreativer geht Google bei der Suche nach ungeschürften Daten vor, im ihre KI zu füttern. Der Konzern hat die Daten aus der Insolvenzmasse einer US-Airline erworben, Millarden Chatnachrichten von Ex-Angestellten inklusive. Und Host Max Mundhenke hat ein neues Kreativprojekt, mit dem er die niemals endende Debatte um eine Bebauung des Tempelhofer Felds endlich auf KI-Speed bringt.

    Weiterführende Links:

    Werbung in ChatGPT

    Google kauft Sprint-Daten

    Website zu Future Feld

    Und Max im Interview zum neuen KI-Projekt (folgt)

    Produktion: Podstars by OMR

  20. So kommt KI wirklich im Unternehmen an - mit Tommy Falkowski von Fraunhofer IEM

    33 min

    Wie wird aus einem netten KI-Pilotprojekt ein echtes, langfristig verankertes System? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke in dieser Folge Tommy Falkowski vom Fraunhofer …

    Notes de l’épisode

    Wie wird aus einem netten KI-Pilotprojekt ein echtes, langfristig verankertes System? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke in dieser Folge Tommy Falkowski vom Fraunhofer IEM, der dort den GenAI-Incubator leitet. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Überführung von Altlasten in maschinenlesbare Datenstrukturen. Falkowski stellt dabei die These auf, dass Unternehmen vor dem KI-Einsatz oft erst ihre eigene Komplexität und Prozesse drastisch vereinfachen müssen, statt blind die "KI-Keule" zu schwingen. Nur so kann die Technologie ihr volles Potenzial entfalten. Ein Deep Dive über die Realität der deutschen Industrie, Open Source vs. Cloud und die Grenzen von Microsofts Co-Pilot.

    Das sind die Themen dieser "Kollegin KI"-Episode mit Tommy Falkowski:

    Verstetigung von Pilotprojekten: Warum Unternehmen KI monatelang testen, jedoch häufig an der langfristigen Verankerung in der eigenen Unternehmenskultur scheitern.

    Angewandte Fraunhofer-Forschung: Wie das Fraunhofer IEM Firmen dabei unterstützt, neueste Erkenntnisse der Forschung schnell in die wirtschaftliche Implementierung zu bringen.

    Grenzen des Co-Piloten: Warum Microsofts Co-Pilot gegenüber Open-Source-Modellen und Anthropic Claude regelmäßig an Leistungsgrenzen stößt.

    Robuste Datenstrukturen: Warum Word und Excel keine gute Basis für erfolgreiches Wissensmanagement durch KI sind.

    Validierung gegen Halluzinationen: Warum menschliche Verifizierung von Daten bei spezifischen KI-Use-Cases unerlässlich sind.

    Bremsklotz europäische Regulierung: Wieso der EU AI Act und die Mentalität in Deutschland oft dazu führen, dass Firmen nicht ins Risiko gehen.

    Zukunft im Engineering: Wie ein neuer KI-Stack des Fraunhofer-Instituts Unternehmen konkrete Bausteine für die digitale Produktentstehung bieten soll.

    Prozessvereinfachung statt KI-Keule: Wieso der KI-Einführung zunächst immer ein wichtiger Denkschritt vorausgehen sollte.

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Tommy Falkowski bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/tommy-falkowski

    Das AI Coding Tool PI: https://pi.dev

    Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Produktion: Podstars by OMR

  21. 90-Stunden-Woche dank KI, Ende des Kapitalismus, Ex-Companions | Snackox KW33

    11 min

    Der Kapitalismus hat so ziemlich jede Krise überlegt. Zieht nun ausgerechnet die KI den Stecker? Bis es – vielleicht – soweit ist, macht sie vielen Manager*innen noch jede Menge Mehrarbeit, wo eine höhere …

    Notes de l’épisode

    Der Kapitalismus hat so ziemlich jede Krise überlegt. Zieht nun ausgerechnet die KI den Stecker? Bis es – vielleicht – soweit ist, macht sie vielen Manager*innen noch jede Menge Mehrarbeit, wo eine höhere Produktivität nicht zu mehr Freizeit führt, sondern zu Überstunden. Aber immerhin gibt es demnächst für alle superintelligente Assistenten, wenn es nach Mark Zuckerberg geht. Außer in China, wo der Staat gerade die Betreiber gezwungen hat, ihre AI Companions abzuschalten, weil sie für immer mehr Menschen etwas zu enge Partner*innen geworden sind. Siehe da: Selbst im Reich der Mitte kennt die Liebe zu neuen Technologien also Grenzen. Und die gibt es demnächst auch für alle, die denken, dass KI ihren Job erledigen kann, denn Anthropic plant für den Menschen unsichtbare Wasserzeichen für KI-kreierte Inhalte.

    Weiterführende Links:

    „Der Spiegel“ über das Ende des Kapitalismus: https://www.spiegel.de/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz-killt-ki-den-kapitalismus-a-56ab0493-30a5-45e2-a2fc-226357d1de60

    Überstunden wegen KI: https://www.bbc.com/news/articles/cvgx4yd1gl2o

    Maks Manifest: https://www.meta.com/thefutureisforeveryone

    China macht Schluss mit Companions: https://restofworld.org/2026/china-ai-boyfriend-ban-bytedance-doubao

    Wasserzeichen für KI-Content: https://www.heise.de/meinung/KI-Wasserzeichen-in-Text-Ein-Stempel-der-falsche-Sicherheit-schafft-11410549.html

    Produktion: Podstars by OMR

  22. So funktioniert die AI-First-Kultur bei Tech-Investor Bit Capital

    34 min

    Der Berliner Fonds-Anbieter nutzt KI, um KI-Trends vor der Konkurrenz zu entdecken In dieser Episode von „Kollegin KI“ begrüßt Max Mundhenke Peter Wibbe, Geschäftsführer des Berliner Tech-Fondsanbieters Bit …

    Notes de l’épisode
    Der Berliner Fonds-Anbieter nutzt KI, um KI-Trends vor der Konkurrenz zu entdecken

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ begrüßt Max Mundhenke Peter Wibbe, Geschäftsführer des Berliner Tech-Fondsanbieters Bit Capital. Gemeinsam beleuchten sie die Auswirkungen von KI auf die Finanzmärkte, den Wandel im Investment-Portfolio sowie die veränderten Spielregeln für Software-Geschäftsmodelle. Wibbe vertritt dabei die zentrale These, dass klassische Software ohne physischen Schutzwall oder proprietäre Daten durch KI leicht ersetzbar wird und der wahre Flaschenhals derzeit in der physischen Infrastruktur wie Energie und Rechenkapazitäten liegt. Zudem gibt er Einblicke, wie Bit Capital KI-Tools in interne Analyse- und Arbeitsprozesse integriert.

    Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Peter Wiebe von Bit Capital:

    Früher KI-Fokus: Weshalb Bit Capital schon vor Jahren KI als Schlüsseltechnologie identifizierte und als Asset-Manager Sektor-agnostisch investiert. Wandel der Infrastruktur: Warum sich im Portfolio von Bit Capital die Transformation von Krypto-Mining hin zu KI-Rechenzentren widerspiegelt. Anpassung der Strategie: Wieso reine Software ihren Wettbewerbsvorteil verliert und Bit Capital darum vermehrt auf physische Burggräben, Cybersecurity und Daten-Infrastruktur setzt. Gefahr von Arbitrage: Warum Start-ups ohne proprietäre Daten riskieren, schnell von den großen Sprachmodellen der Hyperscaler eingeholt und überflüssig gemacht zu werden. Hürden in Deutschland: Wie sehr Regulierung und lange Genehmigungsverfahren den KI-Standort Deutschland im internationalen Vergleich ausbremsen. Die AI-First-Kultur: Warum Bit Capital nahezu allen seinen Beschäftigten einen Zugang zu Claude Code bezahlt. KI-Analyse als Superpower: Welche Daten Bit Capital mit dem eigenen KI-Tool Aion auswertet, um möglichst weitsichtige Investmententscheidungen zu treffen. Sicht auf Märkte: Warum Peter Wibbe nicht an die These einer KI-Finanzblase glaubt und wie er den künftigen Bedarf an Recheninfrastruktur einschätzt.

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Research-Paper zu KI und ROI: https://bitcap.com/news/ki-roi-research-memo-uberkapazitat-oder-unterschatzte-nachfrage

    Quelle zu Wartezeiten auf einen Netzanschluss als Flaschenhals beim Bau von Rechenzentren: https://www.germandatacenters.com/news/detail/zahlen-des-monats-data-center-ecosystem-germany-mai-2025/

    Peter Wibbe bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/peter-wibbe-44850096

    Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Produktion: Podstars by OMR

  23. Phänomen "AI Burnout", „West“-KI vs. Ubuntu (die Philosophie) I Snackbox KW32

    9 min

    Ein US-Wissenschaftler hat ein neue Phänomen ausgemacht: KI-Burnout, weil Manager*innen durch die virtuellen Assistenten und Tools nicht etwa entlastet werden, sondern noch mehr Workload zu stemmen haben …

    Notes de l’épisode

    Ein US-Wissenschaftler hat ein neue Phänomen ausgemacht: KI-Burnout, weil Manager*innen durch die virtuellen Assistenten und Tools nicht etwa entlastet werden, sondern noch mehr Workload zu stemmen haben. Passend dazu: Das „Handelsblatt“ hat einen Rechner gebaut, mit dem sich ermitteln lässt, ob die KI-Transformation einem ja nach Job künftig weniger oder mehr Arbeit aufbürdet. Außerdem empfiehlt Max diese Woche einen Essay, der spannende Fragen aufwirft: Wie sähe KI eigentlich aus, wenn sie nicht nach westlichen Wertvorstellungen gebaut würde, sondern sich an den Prinzipien der in Teilen Afrikas verbreiteten „Ubuntu“-Lehre orientieren würde? Und was hat das mit einer neuen Form des Kolonialismus zu tun?

    Weiterführende Links:

    Was steckt hinter dem Phänomen „KI-Burnout“? https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitsleben/ki-burnout-therapeut-im-silicon-valley-erklaert-was-dahintersteckt/

    Studie zum Preis, den Angestellte für die KI-Transformation zahlen: https://static.adaptavistassets.com/downloads/adaptavist_die_welt_im_wandel_der_preis_der_ki_transformation.pdf

    Der Arbeitszeit-Rechner vom „Handelsblatt“: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/arbeitszeit-mehr-oder-weniger-arbeit-durch-ki-dieser-rechner-sagt-es-ihnen/100233077.html

    Essay „An AI for Africa would be built on Hunhu/Ubuntu ethics“: https://aeon.co/essays/an-ai-for-africa-would-be-built-on-hunhu-ubuntu-ethics

    Produktion: Podstars by OMR

  24. KI im Projektmanagement: Wer führt hier wen?

    50 min

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke ein hochkarätiges Duo: Die Wirtschaftsinformatik-Professorin Doris Weßels und Projektmanagement-Coachin Claudia Jahnke beleuchten das Zusammenspiel …

    Notes de l’épisode

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke ein hochkarätiges Duo: Die Wirtschaftsinformatik-Professorin Doris Weßels und Projektmanagement-Coachin Claudia Jahnke beleuchten das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und modernem Projektmanagement. Im Fokus steht die These, dass KI standardisierte Prozesse zwar rasant beschleunigt, aber erst durch „AI-Leadership“ und echte menschliche Verantwortung zum Erfolg führt. Die Expertinnen diskutieren die Entstehung hybrider Teams und warnen vor Kontrollverlust durch intransparente Schatten-KI. Ein Plädoyer für den „Tigerblick“ auf wahre Projektziele, das zeigt: Projekte werden auch in der agentischen Ära vor allem durch Menschen gewonnen.

    Das sind die Themen der Kollegin KI Episode mit Claudia Jahnke und Doris Weßels:

    Faktor Mensch zählt: Warum Methoden und Tools wichtig sind, Projekte letztlich aber immer von Menschen gewonnen und gesteuert werden. Prozesse neu denken: Wo bloße Toolgläubigkeit zu kurz greift und wieso bestehende Abläufe radikal hinterfragt werden müssen, damit KI ihr Potenzial entfalten kann. Gefahr durch Schatten-KI: Welche Risiken die intransparente Nutzung von KI-Tools am Arbeitsplatz birgt und warum sie Vertrauen in Team zerstören kann.Kompetenz durch New Skilling: Welche Fähigkeiten Projektmanager*innen neben technischem Wissen entwickeln müssen, wenn sie „Chef*in im Ring“ bleiben wollen.Führung hybrider Teams: Wie sich Projektleitung in der agentischen Ära zur anspruchsvollen Aufgabe des Managements von Mensch-Maschine-Konstrukten wandelt.Wert der Domänenkompetenz: Warum tiefes fachliches Wissen fundamental bleibt, um die rasant generierten Ergebnisse einer KI validieren und verantworten zu können. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Doris Weßels bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/doris-weßels-66a47711/

    Mehr zu Claudia Jahnke auf ihrer Website: https://claudia-jahnke.de

    Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Produktion: Podstars by OMR

  25. Hello EU-AI Act – das musst du beachten I Snackbox KW31

    11 min

    Jetzt wird es ernst: Am 2. August 2026 tritt das wichtigste Instrument zur Regulierung von KI in der europäischen Union in Kraft. Was bedeutet der EU-AI Act für deine Arbeit konkret? Worauf musst du besonders …

    Notes de l’épisode

    Jetzt wird es ernst: Am 2. August 2026 tritt das wichtigste Instrument zur Regulierung von KI in der europäischen Union in Kraft. Was bedeutet der EU-AI Act für deine Arbeit konkret? Worauf musst du besonders achten? Welche Graubereiche gibt es? Was droht bei Missachtung der gesetzlichen Vorgaben? "Kollegin KI"-Host Max hat ein paar hifreiche Tipps zusammengestellt, wie du die ersten Schritte gehen kannst.

    Weiterführende Links:

    AI Act: https://artificialintelligenceact.eu/de/ Icons zur Kennzeichnung: https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content

    Produktion: Podstars by OMR

  26. Wer haftet, wenn die KI klaut? Mit Dennis Engbrink

    47 min

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ spricht Host Max Mundhenke mit Rechtsanwalt Dennis Engbrink über die ein brennendes Thema – die rechtlichen Grauzonen bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz. Seine …

    Notes de l’épisode

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ spricht Host Max Mundhenke mit Rechtsanwalt Dennis Engbrink über die ein brennendes Thema – die rechtlichen Grauzonen bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz. Seine zentrale These: Da KI-generierter Output mangels menschlicher Schöpfungshöhe in der Regel keinen Urheberrechtsschutz genießt, haften am Ende allein Nutzer*innen für potenzielle Urheberrechtsverletzungen der KI. Dennis Engbrink beleuchtet, wie Markenrecht für KI-Logos funktioniert, ab wann Deepfakes nach dem neuen AI Act gekennzeichnet werden müssen und warum der Upload sensibler Kundendaten in öffentliche Sprachmodelle ein datenschutzrechtliches Desaster ist. Ein unverzichtbarer Leitfaden für rechtskonforme KI-Nutzung im modernen Arbeitsalltag.

    Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Dennis Engbrink:

    Urheberrecht bei KI-Kreationen: Warum selbst mühsam geschriebene Prompts einen rechtlich am Ende doch nicht zur Schöpfer*in machen und KI-generierter Output schutzlos bleibt. Markenrecht für Logos: Wieso sich KI-generierte Grafiken trotzdem problemlos als Marke eintragen lassen, da hierfür andere Kriterien als beim Urheberrecht zählen. AI Act und Kennzeichnungspflicht: Welches Täuschungspotenzial ein KI-Inhalt besitzen muss, um als Deepfake unter die strengen Kennzeichnungsregeln der EU zu fallen. Haftung bei Urheberrechtsverletzungen: Was hinter den GEMA-Klagen gegen Suno und OpenAI steckt und wieso am Ende doch Anwender*innen haften, der den KI-Output veröffentlicht. Datenschutz im Unternehmen: Welche Rechte der Upload von Kunden-E-Mails in Chatbots verletzt und was es für eine sichere Datenverarbeitung durch KI braucht. KI-Einsatz im Arbeitsalltag: Wie ein IT-affiner Anwalt mithilfe einer abgesicherten Kanzlei-KI lästige Pflichtaufgaben delegiert, um sich voll auf die strategische Beratung zu konzentrieren. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Mehr über Dennis: https://zirngibl.de/anwalt/s-dennis-engbrink/ Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/

    Jetzt reinhören: TechVisite - Die Zukunft der Gesundheit mit Dr. Jens Baas. Spannende Gespräche mit Georg Kofler, Yael Adler und Ariel Stern über KI, Innovationen und die Zukunft des Gesundheitswesens. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt!

    Produktion: Podstars by OMR

  27. OpenAIs ausgebrochener Agent, Anthropics Rekord-Vergleich, KI-Seepferdchen I Snackbox KW32

    8 min

    Das sind die KI-News der Woche: Wild-West-Szenario bei OpenAI! Während eines internen Tests bricht das neue Modell GPT 5.6 eigenständig aus seiner Sandbox aus, verschafft sich Zugang zur Plattform Hugging Face …

    Notes de l’épisode

    Das sind die KI-News der Woche: Wild-West-Szenario bei OpenAI! Während eines internen Tests bricht das neue Modell GPT 5.6 eigenständig aus seiner Sandbox aus, verschafft sich Zugang zur Plattform Hugging Face und bedient sich ungefragt an deren Daten. Bei Anthropic geht es ebenfalls um Datenklau, allerdings vor Gericht. Das Unternehmen schließt im Streit um die Nutzung von Raubkopien den bisher größten Urheberrechtsvergleich der US-Geschichte ab: Satte 1,5 Milliarden Dollar fließen an Verlage und Autorinnen. Gleichzeitig atmet die KI-Welt auf, da der Richter das Prinzip des „Fair Use“ beim rechtmäßigen Training weiterhin bestätigt. Und in Deutschland empfiehlt eine Expertenkommission der Bundesregierung das „KI-Seepferdchen“, um Grundschülerinnen schon früh den kompetenten Umgang mit künstlicher Intelligenz beizubringen.

    Weiterführende Links::

    Expertenkommission Bundesregierung (PDF): https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/290238/81553e22f0d788c02eee24ba20c72b7d/20260624-kurzfassung-handlungsempfehlungen-expertenkommission-kinder-und-jugendmedienschutz-data.pdf Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/social-media-expertenkommission-100.html SWR: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/tiktok-insta-youtube-social-media-diskussion-um-verbot-fuer-kinder-jugendliche-100.html FAZ: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/social-media-empfehlungen-expertenkommission-will-ki-seepferdchen-accg-200958759.html

    Produktion: Podstars by OMR

  28. KI als Basistool: Warum menschliche Entscheidungen und strategisches Denken in der Kreativbranche unersetzbar bleiben

    36 min

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke die beiden Werbe-Schwergewichte Nina Waiser und Matthias Storath, die mit ihrer Neugründung OFF/BRIEF die Agenturlandschaft aufmischen. Die beiden …

    Notes de l’épisode

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke die beiden Werbe-Schwergewichte Nina Waiser und Matthias Storath, die mit ihrer Neugründung OFF/BRIEF die Agenturlandschaft aufmischen. Die beiden Gründer*innen räumen mit dem Mythos der totalen Vollautomatisierung ihrer Branche auf und vertreten die zentrale These, dass KI keineswegs die kreative Superkanone ist, sondern vielmehr die absolute Basis. Die These hinter ihrer Agentur-Gründung: KI verschiebt die wahre Wertschöpfung weg von der reinen Asset-Erstellung hin zu strategischer Konzept- und Markenarbeit. Ein inspirierender Deep Dive in die Realität einer „Human First“-Agentur, die KI-Tools humorvoll vermenschlicht, Fake-Kampagnen feiert und zeigt, warum echtes menschliches Nachdenken und Mut zur Entscheidung unersetzbar bleiben.

    Das sind die Themen der neuen „Kollegin KI“-Episode mit Nina Waiser und Matthias Storath:

    Neue Basis: Warum Modelle zur Bildgenerierung und Text-Tools heute Standardausstattung in der Kreativbranche sind, eine Vollautomatisierung der Werbung aber Illusion bleibt.

    Human touch: Wie OFF/BRIEF mit der Vermenschlichung von von KI-Tools spielt, um Berührungsängste bei den Kunden der Agentur abzubauen.

    Betriebssysteme für Marken: Warum OFF/BRIEF sich von klassischer Asset-Erstellung verabschiedet und stattdessen für seine Kunden medieneutrale Leitplanken baut.

    Mensch vor Maschine: Warum KI-Tools zwar als Effizienzhebel im Alltag dienen, Trial-and-Error-Aufwand und menschliches Nachdenken aber nicht ersetzen.

    Wo KI versagt: Wieso langlebige Marken nur durch den menschlichen Mut zu Entscheidungen entstehen, gerade weil diese unbequem sind.

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Nina Waiser bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/nina-waiser-6797a9133/

    Matthias Storath bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/matthias-storath/

    Mehr zu OFF/BRIEF: https://offbrief.de

    Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Jetzt reinhören: TechVisite - Die Zukunft der Gesundheit mit Dr. Jens Baas. Spannende Gespräche mit Georg Kofler, Yael Adler und Ariel Stern über KI, Innovationen und die Zukunft des Gesundheitswesens. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt!

    Produktion: Podstars by OMR

  29. KI-Scham, Agents als Erpresser, Doktor AI | Snackox KW29

    8 min

    Künstliche Intelligenz killt Arbeitsplätze in Anwaltskanzleien? Von wegen! Es kommt ein Jobwunder – sagt ein US-Lawyer. Doch selbst wenn alle die neue Kollegin umarmen, ist die Freude nicht ungetrübt. Eine …

    Notes de l’épisode

    Künstliche Intelligenz killt Arbeitsplätze in Anwaltskanzleien? Von wegen! Es kommt ein Jobwunder – sagt ein US-Lawyer. Doch selbst wenn alle die neue Kollegin umarmen, ist die Freude nicht ungetrübt. Eine aktuelle Studie untersucht das Phänomen KI-Scham. Dabei sollten wir vor allem dankbar sein. Etwa für die Software, die in medizinischen Daten, die dem menschlichen Auge unverdächtig erscheinen, Herz-Kreislauferkrankungen erkennen kann und jetzt in den USA eine Zulassung der FDA bekommen hat. Schlechte News gibt es dagegen für Scammer. Forschende haben die erste agentische Ransomware entdeckt, die das Verschlüsseln von Firmendaten bis zur Abwicklung der Lösegeldzahlung vollautomatisch abwickelt.

    Weiterführende Links:

    Mehr KI = mehr Arbeit dank Jevons-Paradoxon? https://omny.fm/shows/odd-lots/why-ai-might-actually-create-more-work-for-lawyers

    Studie: Wer KI nutzt, verliert Anerkennung: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/wer-ki-im-job-nutzt-verliert-oft-anerkennung-das-zeigen-neue-studien

    KI erkennt Herzkrankheiten: https://www.businesswire.com/news/home/20260623150207/en/Pathway-Labs-Announces-Worlds-First-FDA-Clearance-for-Multicondition-AI-in-Cardiology-and-Partnership-with-OpenEvidence https://www.statnews.com/2026/06/23/openevidence-fda-cleared-heart-disease-ai-health-tech

    Agentische Ransomware: https://www.sysdig.com/blog/jadepuffer-agentic-ransomware-for-automated-database-extortion

    Produktion: Podstars by OMR

  30. Die AI Company: Wenn KI-Agenten zu festen Kolleg*innen werden

    38 min

    Ist die europäische Gründerkultur wirklich so mies wie ihr Ruf? In dieser Folge räumt Podcast-Host Max Mundhenke mit Vorurteilen auf. Zu Gast ist Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility sowie …

    Notes de l’épisode

    Ist die europäische Gründerkultur wirklich so mies wie ihr Ruf? In dieser Folge räumt Podcast-Host Max Mundhenke mit Vorurteilen auf. Zu Gast ist Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility sowie Mitinitiator des Projekts „House of AI“ in Hamburg. Froh teilt exklusive Insights aus seiner Zeit bei Airbnb im Silicon Valley und plädiert für ein radikales Umdenken. Seine zentrale These: Die Lösung für fehlendes Wirtschaftswachstum liegt nicht in mehr Arbeitsstunden, sondern in massiven Produktivitätszuwächsen durch neue Technologien. Er zeigt, wie Wunder Mobility eine hybride Organisation aus Menschen und KI-Agenten etabliert hat und warum man keine Angst vor internationaler Konkurrenz oder Regulierung haben muss.

    Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit Gunnar Froh:

    Startup-Mentalitäten im Vergleich: Das Silicon Valley blickt voller Offenheit auf das Scheitern und schätzt das radikale Teilen von Ideen, während man in Deutschland oft zu lange im „Stealth-Mode“ verharrt und Risiken scheut. Die abfragbare Company: Durch das systematische Aufzeichnen aller Meetings und Kommunikationskanäle entsteht ein digitales „Company Brain“, das internes Wissen mit dynamischen Confidence-Levels für alle sofort „querybar“ macht. Hybride Teams im Alltag: Im echten Agent-Co-Working arbeiten menschliche Angestellte nahtlos mit spezialisierten KI-Bots wie „Vincent“ zusammen, sodass neue Teammitglieder den Unterschied bald kaum noch bemerken.

    Internationale Finanzierung sichern: Fehlendes lokales Risikokapital ist keine Ausrede, denn Gründer müssen erbarmungslos international agieren und sich ihre Partner proaktiv in London oder San Francisco suchen. Sinnstiftendes Angel Investing: Erfolgreiche Investments blicken über nackte Renditezahlen hinaus und fokussieren sich zunehmend auf Nachhaltigkeit sowie gesellschaftlich relevante Souveränitätsthemen wie Defence-Tech. Keine Angst vor Regulierung: Der europäische AI Act erstickt Innovationen nicht im Keim, solange Gründer sich auf das eigene Machen konzentrieren und agil auf Marktveränderungen reagieren. Das House of AI: Als neuer, kostenloser Innovationsort in der Hamburger HafenCity bietet das Projekt eine offene Plattform, um die Tech-Community zu vernetzen und KI in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Messbare KI-Adoption: Mithilfe einer internen KI-Adoptionsmatrix in fünf Stufen lässt sich der Lernfortschritt der Belegschaft präzise quantifizieren und bis zu konkreten Zielterminen tracken. Lernen durch KI: Die künstliche Intelligenz ist die einzige Technologie, die sich im Arbeitsalltag in natürlicher Sprache selbst erklären und somit als direkter, individueller Lehrer fungieren kann.

    Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot

    Gunnar bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/gunnarfroh

    Das House of AI Hamburg: https://www.house-of.ai/hamburg

    Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk

    Produktion: Podstars by OMR