
Was jetzt?
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- 23 Oct 2026
À propos du podcast
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Épisodes 782
Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden. Die …
Notes de l’épisode
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden. Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in dieser Folge aus dem Westjordanland.
Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten, Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker, Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen wird.
Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen über freie Schifffahrt beraten
Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus
Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee
Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt
Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt«
Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende umbringen«
Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des Westjordanlands an
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Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?
Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für …
Notes de l’épisode
Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen. Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder? Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop.
In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen Stand.
Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s
Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht
Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches Ausmaß an Gewalt«
Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille?
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PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update)
Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten, die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist …
Notes de l’épisode
Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten, die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen, beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist.
Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben.
Und sonst so? Achtung, Rote Bete!
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser
Mitarbeit: Constanze Kainz
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Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht
Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern …
Notes de l’épisode
Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern. Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs. Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble.
In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen. Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten, ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein.
Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?
OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer schwächer
Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs 100-Tage-Programm
Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der Senatswahl
US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden?
Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgaben von mehr als 300 Millionen Dollar für Wahlkampf
USA: Wie Trump eine Niederlage bei den Midterms verhindern will
Was liest du gerade? / Wohnkrise: Mieten wir uns zu Tode?
Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht reicht
Bauzwang: Wer bauen darf, der muss es auch
Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren Wohnungsbau?
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Warum bald Regionalzüge in ganz Deutschland wegfallen könnten (Update)
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land …
Notes de l’épisode
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.
Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das 1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT.
Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt eingestellt.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot
Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron
Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten
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Was die Hunderttausenden gehackten AfD-Mails offenbaren
Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen …
Notes de l’épisode
Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen Datensatz von 280 Gigabyte erbeutet. Insgesamt sollen demnach zehn AfD-Konten betroffen sein, darunter die von Ex-Parteichef Alexander Gauland, der jetzigen Co-Parteichefin Alice Weidel und Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachrichten reichen demnach teilweise bis 2014, der Gründungszeit der Partei, zurück. Die AfD hat den Angriff bestätigt und Untersuchungen angekündigt. Ein Team der ZEIT wertet den Datensatz seitdem aus. Wie schwerwiegend ist der Datendiebstahl für die AfD, die manche gerne verbieten würden und die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Das ordnet Tilman Steffen ein, ZEIT-Politikredakteur und langjähriger AfD-Beobachter.
Am kommenden Dienstag wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Ob der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Bündnis Likud weiterhin regieren werden, ist unklar. In den neuesten Umfragen liegen Netanjahu und Gadi Eisenkot, der frühere Generalstabschef, mit seiner Partei Jaschar gleichauf. Allerdings erzielen beide Lager aktuell keine Mehrheit. Umso wichtiger wird die Rolle von möglichen Koalitionspartnern. Etwa arabische Parteien, die bisher keine große Rolle spielen. Die arabische Partei Ra’am gilt dabei als möglicher Königsmacher. Die freie Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke stellt sie und ihre besondere Führungsspitze vor.
Und sonst so? Wir nehmen teil an der Verlosung des vielleicht ekligsten Chutneys der Welt.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer, Mounia Meiborg, Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
AfD-Datenleak: Das ist das AfD-DatenleakCyberattacke auf Partei: Hacker greifen E-Mail-Konten der AfD an
AfD: Interne AfD-Mails bei Datendiebstahl im Netz veröffentlicht
Gadi Eisenkot: Mehr als das Gegenteil von Netanjahu
Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen?
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Will Donald Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen? (Update)
Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der …
Notes de l’épisode
Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler Korrespondent der ZEIT.
Die Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz, technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen Erwartungen an den Gipfel.
Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten.
Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Überblick: Spannungen zwischen Trump und Selenskyj – Raketenlieferungen im Fokus
Dreiergipfel zur Ukraine: US-Präsident zeigt sich offen für Treffen mit Putin und Xi
Beziehungen der USA zur Ukraine: Selenskyj spricht mit Rubio über Starlink-Drosselung und Abfangraketen
USA und Russland: Marco Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurück
Ukrainekrieg: USA liefern der Ukraine wieder Geheimdienstinformationen
Donald Trump: Gefährliche Verzweiflungstaten
Wolodymyr Selenskyj in Brüssel: Selenskyj warnt vor Lockerung der Sanktionen gegen Russland
Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine
Lage in der Ukraine: Ein Partner für Putin
Gipfeltreffen zwischen USA, China und Russland: Russland bestätigt Gespräche über Dreiergipfel mit Putin, Xi und Trump
KI-Investitionen: Wenigstens Jensen Huang glaubt an Deutschland
Investitionsgipfel in Berlin: Bundesregierung spricht von Investitionszusagen in Milliardenhöhe
Investitionsgipfel: Amazon plant Investitionen von 16 Milliarden Euro in Deutschland
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Jung, europäisch, wütend
In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien, Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende …
Notes de l’épisode
In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien, Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel.
Im Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß, Umweltkorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New York gibt es den 16-jährigen Avi.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien, Portugal, Belgien und Albanien
Jugendproteste: Proteste auf Europas Straßen
Welthunger: Hilfsorganisation warnt vor größerer Hungerkrise durch El Niño
El Niño: Godzilla-El-Niño ist nicht mal eine Übertreibung
Was jetzt? / Nachrichtenpodcast zu El Niño: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst jetzt?
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Wer schürt die Gewalt in Frankreich? (Update)
Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die …
Notes de l’épisode
Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der ZEIT.
In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte.
Außerdem im Update:
In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz. Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß, Umweltkorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen die Barrikaden
Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von Innenminister Nuñez ab
Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte
Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen Koalition mit Linken in Berlin ab
UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von unzureichendem Natur- und Artenschutz
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Berliner Sondierungen: Die Union sieht Rot-Grün-Rot
Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die Verhandlungsführer der …
Notes de l’épisode
Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union (JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen. Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT.
Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT, ein.
Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti
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Weitere Links zur Folge:
Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin
Junge Union: Junge Union sieht mögliche rot-grün-rote Koalition als »Kulturbruch«
Regierungsbildung in Berlin: CDU-Landeschef nennt Sondierungspapier »Kapitulationserklärung«
Homeoffice: Bitte kommen Sie sofort in mein Büro!
Homeoffice: Homeofficequote in Deutschland bleibt stabil
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Was die Junge Union von Friedrich Merz verlangt
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation …
Notes de l’épisode
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen. Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor, ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs- oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt Extremismus«
Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen »Deutschlandtag« in Bonn
Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der Reformvorschläge
Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt einer
Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage
Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall
Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im Kriegsfall
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Hörtipp: Tatort Ostsee – Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? (Staffel 2)
Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung …
Notes de l’épisode
Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer, die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern Tiefe sabotiert haben sollen.
Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren, Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen. Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder verschwunden.
Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026. Alle Folgen finden Sie hier.Host: Luisa Hommerich
Skript: Fritz Zimmermann
Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
Fact-Checking: Sascha Venor
Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad Winkler
Musik: Michael Dommes
Redaktion NDR: Lena Gürtler
Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
Distribution: Nils Kinkel (NDR)
Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast
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Nvidia-Deal: Wer soll bei KI in Deutschland mitmischen?
Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation vorstellen …
Notes de l’épisode
Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT.
In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin für die Robert-Bosch-Stiftung.
Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
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Weitere Links:
Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit Nvidia
Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer Demokratie«
Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer »Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen
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Verbrenner aus, Verbrenner an (Update)
Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch um …
Notes de l’épisode
Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035 weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT.
Zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner, den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann, erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.
Außerdem im Update:
Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft.
Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietkerken
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Verbrenner-Aus in der EU: Deutschland und Frankreich wollen Verbrenner-Verbot lockern
Elektromobilität: Endlich weg vom Sprit
Altersvorsorge: Bundestag beschließt Frühstartrente
Frühstartrente: Können zehn Euro in ETFs im Monat die Rente retten?
Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch es wird noch schwerer
Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente haben
EU-Gipfel: Treffen der Staats- und Regierungschefs
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Wie Friedrich Merz die deutschen Unternehmer verloren hat
Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich …
Notes de l’épisode
Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen.
Bisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen 2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT.Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter
Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück
Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut der Arbeitgeber
Beitragsschätzung für 2027: Die Beiträge bleiben stabil, nun geht die Arbeit richtig los
Brustkrebs-Früherkennung: »Abtasten ist keine Früherkennung«
Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen
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Gedrosselte Drohnen – Streit um Starlink (Update)
Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX angewiesen. Doch …
Notes de l’épisode
Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX angewiesen. Doch zuletzt soll die Verbindung zu ukrainischen Drohnen zeitweise abgebrochen sein. Gleichzeitig berichtet die Ukraine, dass wichtige Geheimdienstinformationen von den USA bei russischen Angriffen ausgeblieben seien. US-Präsident Donald Trump bestreitet, dass sich an der Zusammenarbeit etwas geändert habe. Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für die ohnehin angespannte Allianz zwischen beiden Ländern? Und setzt Trump die Ukraine etwa gezielt unter Druck? Das ordnet ZEIT-Korrespondent Jörg Lau ein.
Personalausweis, Führerschein oder Zeugnisse direkt auf dem Smartphone: Das soll ab Anfang kommenden Jahres mit der sogenannten EUDI-Wallet möglich sein. Die digitale Brieftasche soll europaweit funktionieren und es ermöglichen, sich online auszuweisen, Verträge abzuschließen oder ein Bankkonto zu eröffnen. Auch Behördengänge könnten dadurch künftig einfacher werden oder ganz wegfallen. Der Bundestag hat heute das Gesetz beschlossen, das die rechtlichen Grundlagen für die Einführung in Deutschland schafft. Allerdings gibt es auch Kritik, vor allem beim Datenschutz und der IT‑Sicherheit. Zudem werden zum Start voraussichtlich noch nicht alle Funktionen verfügbar sein. Welche Probleme es noch gibt und wie sicher die digitale Brieftasche ist, erklärt Eva Wolfanger aus dem Digitalressort der ZEIT.
Außerdem: Der Bundestag hat die Immunität des niedersächsischen SPD-Abgeordneten Adis Ahmetovic aufgehoben. Im Zusammenhang mit Ermittlungen rund um den Verkauf eines Klinikgeländes bei Hannover wurden sein Bundestagsbüro und drei Wohnungen durchsucht. Ahmetovic wird unter anderem Beihilfe zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück.
Und sonst so: Alkoholverbot an den Bahnhöfen
Moderation und Produktion: Philipp Moser
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Emilia Portwich
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Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann
Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande …
Notes de l’épisode
Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten: Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort der ZEIT.
Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein.
Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen der AfD
AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen
Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD nicht nur der Union schadete
Migrationspolitik: Das große Asylchaos
Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf
EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg?
Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich völlig neu aufzustellen
Brüssel: EU-Kommission schlägt zwei Billionen Euro Etat für sieben Jahre vor
Bundestag: Friedrich Merz’ Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Video
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Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)
Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund …
Notes de l’épisode
Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten, analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.
Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der Bundestag muss das Gesetz noch beschließen.
Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor
Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt AfD-BSW-Antrag zur Ukraine
Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei
Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak Grundlage für Sondierungen
Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei in Berlin
Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den Weg
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Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?
Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier …
Notes de l’épisode
Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein.
Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond«
Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt?
Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung
Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische Kriegsführung als »Wahnsinn«
Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen
Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern rein
Weltwetterorganisation: Wasserspeicher gehen weltweit zurück
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Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast …
Notes de l’épisode
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze, Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen.
Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er, dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz, Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Rita Lauter
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Weitere Links zur Folge:
Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung der Redaktion
Doku-Podcast: House of Block
Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe
Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block
Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell
Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist Unklarheit«
Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem
SPD: Wer will diese SPD noch führen?
Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig
Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der Bundespolitik
Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente fest
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Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert
Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber. Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die …
Notes de l’épisode
Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber. Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent der ZEIT.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie berichtet für die ZEIT über die Region.
Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links:
Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern«
Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt bei Schülerprotesten
Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt?
Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in Saudi-Arabien aus
Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift
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Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)
Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des …
Notes de l’épisode
Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners, der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen? Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20 Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Außerdem Thema:
- Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie: Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald Trump
- Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben.
Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die Taco-Füllung.
Moderation und Produktion: Fabian SchelerRedaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück
Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden
Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse
SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen?
Liveblog: Große Koalition
Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der Parteikrise
Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und Ukraine
Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA
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Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland?
In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen …
Notes de l’épisode
In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine »Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York City, ein.
Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf dem Land.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden
Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland
Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien für Unternehmer
Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht
Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine
Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban
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Der mysteriöse Pestfall in Sibirien
In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte …
Notes de l’épisode
In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort.
Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs- und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert.
Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit dem Gehirn macht.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste
Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert
Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller Zeiten“
Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann endet diese verdammte Ölkrise?
Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit dem Pest-Erreger?
Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt"
Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland
Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine Erkenntnis
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Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren?
Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt, dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren nicht …
Notes de l’épisode
Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt, dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut.
Um etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6 Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der Recherchekooperation beteiligt war.
Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW
Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und Verantwortungslosigkeit vor
Chinas Industriepolitik: Genug ist genug
Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs
Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss
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CDU in Sachsen-Anhalt: Und niemand will es gewesen sein
Vergangenen Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Politiker Tobias Rausch erhielt bei der Wahl 48 Stimmen. Vor der Abstimmung erklärte …
Notes de l’épisode
Vergangenen Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Politiker Tobias Rausch erhielt bei der Wahl 48 Stimmen. Vor der Abstimmung erklärte CDU-Fraktionschef Sven Schulze, dass sich Parteimitglieder bei der Abstimmung enthalten würden. Doch das Abstimmungsergebnis legt nahe, dass möglicherweise auch CDU-Politiker für Rausch gestimmt haben. Recherchen der ZEIT deuten auf Absprachen zwischen Vertretern von CDU und AfD hin. ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba hat mit sieben CDU-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt gesprochen. Im Podcast redet er über die Stimmung in der Fraktion, wie es um den Zusammenhalt innerhalb der CDU steht und welche Folgen eine Spaltung der Fraktion bedeuten würde.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem »Navi« Pillay. Das Norwegische Nobel-Institut in Oslo würdigte ihren außergewöhnlichen Mut und ihre Integrität, die den Weg zu einer umfassenden globalen Rechtsordnung geebnet hätten. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt wurden. Bereits während der Apartheid in Südafrika verteidigte die heute 85-Jährige politische Gefangene, darunter Nelson Mandela. Zuletzt leitete sie eine UN-Untersuchungskommission zum Krieg im Gazastreifen. Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es dennoch Kontroversen um sie geben könnte.
Außerdem im Podcast:
- Die US-Regierung plant, die Hinrichtung des verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live im Internet zu übertragen. Am 3. Dezember soll er durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet werden.
- Mehrere Menschen, darunter Mitglieder der Jüdischen Studierendenunion (JSUD) haben den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider daran gehindert, an einer Gedenkfeier zur Erinnerung an das antisemitische Attentat in Halle teilzunehmen.
Und sonst so? Leipzig erstrahlt wieder zum Lichtfest
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Emilia Portwich, Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Landtag in Magdeburg: Der erste Tag einer neuen politischen Wirklichkeit
CDU in Sachsen-Anhalt: Längst kursieren Namen, Motive, Misstrauen und Wut
CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache zwischen CDU und AfD
Friedensnobelpreis: Südafrikanische Juristin Navanethem Pillay erhält Friedensnobelpreis
USA: UN kritisieren geplanten Livestream von Hinrichtung in den USA
Antisemitisches Attentat in Halle: Menschenkette verhindert Tillschneiders Teilnahme an Gedenkfeier
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Wie kontrolliert man einen Geheimdienst?
Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning, sitzt wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Er soll von seinem ehemaligen Büroleiter interne BND-Dokumente gegen Bezahlung …
Notes de l’épisode
Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning, sitzt wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Er soll von seinem ehemaligen Büroleiter interne BND-Dokumente gegen Bezahlung erhalten und für seine private Beratungstätigkeit genutzt haben. Dem 80-Jährigen werden unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung und versuchter Landesverrat vorgeworfen. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags will die Vorwürfe genauer untersuchen und mögliche strukturelle Probleme beim BND aufklären. Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine Reform, die dem Geheimdienst deutlich mehr Befugnisse einräumen soll. Holger Stark leitet das Investigativressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche Folgen der mutmaßliche Spionagefall für den BND hat und wie sich ähnliche Vorfälle verhindern lassen.
Seit beinahe einem Jahr gilt im Gazastreifen ein Waffenstillstand. Doch die humanitäre Lage bleibt katastrophal. Nach Angaben der Vereinten Nationen, die sich auf das palästinensische Gesundheitsministerium berufen, wurden seit Beginn der Waffenruhe mehr als 1.400 Palästinenser getötet und fast 5.000 verletzt. Hilfsorganisationen berichten weiterhin von einem Mangel an Medikamenten, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Millionen Menschen leben auf engstem Raum. Amar Mardini, Arzt am Rostocker Universitätsklinikum, ist als medizinischer Helfer für die Hilfsorganisation Cadus im Gazastreifen im Einsatz. Im Podcast berichtet er, wie sich die Situation in seiner Notaufnahme in Gaza seit Beginn des Waffenstillstands verändert hat und wie die Menschen die körperlichen und psychischen Folgen des Krieges ertragen.
Und sonst so? Dating-App gegen Geburtenrückgang
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
BND-Reform: Mehr Macht für unsere Spione?
Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in Untersuchungshaft
Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza
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Ist der Weg für Rot-Grün-Rot in Berlin jetzt frei? (Update)
Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben Linke, SPD und Grüne laut Medienberichten Sondierungsgespräche vereinbart. Bei der Wahl am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent mit …
Notes de l’épisode
Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben Linke, SPD und Grüne laut Medienberichten Sondierungsgespräche vereinbart. Bei der Wahl am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Grüne und SPD hatten eine Vereinbarung zum Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zur Voraussetzung für weitere Gespräche gemacht. Nun haben sich die Parteien auf gemeinsame Regeln verständigt, die bei antisemitischen Vorfällen greifen sollen. Damit ist eine zentrale Hürde für eine mögliche rot-grün-rote Koalition aus dem Weg geräumt. Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, worauf sich die drei Parteien geeinigt haben und welche politischen Differenzen noch bestehen.
Die 87-jährige Spanierin María del Carmen Abascal ist gestorben. Abascal, die meist Maricarmen genannt wurde, hatte 70 Jahre lang in derselben Wohnung in Madrid zur Miete gewohnt. Ende September wurde sie nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf einer Trage aus ihrer zwangsgeräumten Wohnung in Madrid geholt. Ein Investor hatte die Immobilie gekauft und den Mietpreis nach Angaben des Mieterverbands um 275 Prozent auf 2.650 Euro erhöht. Die Zwangsräumung hatte zu landesweiten Protesten geführt, Maricarmen stand symbolisch für die Wohnungskrise im Land. Nachdem ein Maßnahmenpaket der Regierung gegen die Wohnungsnot im Parlament gescheitert war, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November an. Welche Auswirkungen ihr Tod auf die Protestbewegung haben könnte und ob ihre Zwangsräumung zu ihrem Tod beigetragen hat, erklärt Julia Macher, Spanien-Korrespondentin der ZEIT.
Der britische Premierminister Andy Burnham ist zu seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Deutschland und Großbritannien wollen bei der Bekämpfung von Cyberangriffen, Sabotage und anderen hybriden Bedrohungen enger zusammenarbeiten. Mit dem Kensington-Vertrag, einem Freundschaftsvertrag zwischen beiden Ländern, wollen sie ihre Beziehung nach dem Brexit auf eine neue Grundlage stellen.
Und sonst so? Der Literaturnobelpreis geht an die kanadische Dichterin Anne Carson
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Linke in Berlin: Linke, Grüne und SPD in Berlin einigen sich auf Sondierungsgespräche
Spanien: 87-jährige Spanierin stirbt nach Zwangsräumung in Madrid
Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise
Andy Burnham: Deutschland und Großbritannien wollen Cyberabwehr stärken
Literaturnobelpreis: Anne Carson aus Kanada erhält Literaturnobelpreis, die Akademie würdigt das »kühne und einfallsreiche Werk«.
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Warum China dieses deutsche Unternehmen nicht kaufen darf
Die Bundesregierung hat es der chinesischen Staatsreederei Cosco verboten, das deutsche Logistikunternehmen Zippel zu kaufen. Warum die Bundesregierung den Kauf des relativ kleinen Unternehmens unterbindet und …
Notes de l’épisode
Die Bundesregierung hat es der chinesischen Staatsreederei Cosco verboten, das deutsche Logistikunternehmen Zippel zu kaufen. Warum die Bundesregierung den Kauf des relativ kleinen Unternehmens unterbindet und ob sich hier die neue Härte gegenüber China zeigt, das erklärt Marlies Uken, Vize-Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.
Die USA erhöhen den Druck auf den Iran mit wirtschaftlichen Sanktionen. Auch die EU-Außenminister haben Anfang des Jahres noch einmal neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Wen aber treffen die Sanktionen gegen den Iran tatsächlich? Das analysiert Omid Rezaee für die ZEIT.
Und sonst so? Was ist höflicher: »Bitte« oder »vielleicht«?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links:
EU-Handel mit China: China kritisiert Pläne in der EU für Schutzinstrumente im Handel
Hamburger Hafen: Bund stoppt chinesische Übernahme von Logistikfirma Zippel
Hafenlogistik: »Keine Abkehr von China«
Chinas Investitionen in Deutschland: Katherina Reiches gefährlicher Flirt mit chinesischen Investoren
Irankrieg: Trump lehnt iranisches Angebot zu Straße von Hormus ab
Lage im Iran: Der soziale Tod einer Gesellschaft
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Nach Sachsen-Anhalt: Kann die SPD der Union noch trauen? (Update)
In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Möglicherweise auch mit Stimmen aus der CDU. Aus Protest zogen deshalb …
Notes de l’épisode
In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Möglicherweise auch mit Stimmen aus der CDU. Aus Protest zogen deshalb SPD-Politiker am Dienstagabend vom Reichstag durch das Brandenburger Tor zum Bebelplatz. Viel Symbolik – aber steckt auch mehr dahinter? Das ordnet Michael Schlieben aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Die Berliner Linke, SPD und Grünen haben sich am Mittwoch zu ihrem voraussichtlich letzten unverbindlichen Vorgespräch getroffen. Die Parteien haben dabei vor möglichen Sondierungen über den Umgang mit Antisemitismus und organisierter Kriminalität beraten.
Außerdem im Update:
- Der Chemie-Nobelpreis geht an Forscher aus Japan und Frankreich. Warum es in der Chemie entscheidend sein kann, ob ein Molekül links- oder rechtshändig ist, das erklärt Viola Kiel aus dem Wissensressort der ZEIT.
Und sonst so? Heute vor 20 Jahren wurde die Journalistin Anna Politkowskaja in Moskau erschossen.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Lena Herrmann, Emma Möllenbrock
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Weitere Links:
SPD-Bundestagsfraktion: Ein Moment mit historischer Wucht – und Boris Pistorius erkennt ihn
Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Recht gegen rechts
AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen
Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in Untersuchungshaft
Grundlagenforschung: Chemienobelpreis für zwei Katalyse-Forscher
Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur
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Voici les 100 derniers épisodes sur 782. Les épisodes plus anciens se trouvent dans le flux du podcast.
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