
Wissenschaft im Brennpunkt
- Épisodes
- 62
- Parution
- hebdomadaire
- Dernier épisode
- 19 Oct 2026
À propos du podcast
Wie wirkt Cannabis im Gehirn? Was will der nächste Mensch auf dem Mond? Und wann kommt die Quantenbatterie? “Wissenschaft im Brennpunkt“ liefert gründliche Recherchen. Ein Podcast für alle, die zwischen Artenschwund und Urknall gern tiefer schürfen.
Épisodes 62
Gesundheit in Geiselhaft - Was Trumps Deals für Afrika bedeuten
Seit Trump die Entwicklungsbehörde USAID geschlossen hat, fehlen den afrikanischen Gesundheitssystemen hunderte Millionen Dollar - mit gravierenden Folgen. Ebola und HIV sind zurück - und die USA verhandeln …
Notes de l’épisode
Seit Trump die Entwicklungsbehörde USAID geschlossen hat, fehlen den afrikanischen Gesundheitssystemen hunderte Millionen Dollar - mit gravierenden Folgen. Ebola und HIV sind zurück - und die USA verhandeln fragwürdige Deals.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Ausbruch von Ebola trifft auf Ende von USAID
(01:44) Geld für Hochsicherheits-Labor, aber nicht für Gesundheitshelfer
(06:08) USAID packt in Uganda die Koffer
(07:30) Ehrenamtliche Gesundheitshelfer im Flüchtlingslager
(15:34) HIV, Tuberkulose, Malaria kehren zurück
(21:46) Trumps "America first Global Health Strategy"
(22:25) Cash gegen Ugandas Gesundheitsdaten
(24:10) Öl, Kobalt, Daten
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt über die langen letzten Meter bis zum Sieg über Polio
Folge in "Eine Welt" über die neue globale Gesundheitsstrategie der USA
Wissenschaft im Brennpunkt über den Kampf gegen Malaria in Afrika
Weiterführende Links:- ProPublica über Daten-Deals mit Afrika
- Website des international tätigen Beratungsunternehmens Stout über den Wert der Gesundheitsdaten (englisch)
- Deutschlandfunk-Themenseite über Abwicklung von USAID
- Deutschlandfunk-Themenseite über US-Austritt aus der WHO
Gesprächspartner in dieser Folge:- Rodrick Aryamanya, Rechtsanwalt, befasst sich mit Gesundheitssystem in Uganda
- Joyce Nakato, Leiterin der ugandischen Gesundheitsorganisation Uganda Youth and Adolescent Health Forum
- Dr. Andreas Wulf, Arzt, medico international
Autor: Katharina Nickoleit, freie Journalistin; hat sich auf Umwelt und Gesundheit im globalen Süden spezialisiert
Regie: Beatrix Ackers
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Unser Podcast-Tipp: Eine Stunde History
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Das erwartet euch in dieser Folge:(02:33) Die Cäsium-Atomuhr aus den 60er Jahren(04:28) Präzisere Uhren schaffen technische Durchbrüche(06:49) Optische Atomuhr: „Wir haben hier ungefähr hundertmal höhere …
Notes de l’épisode
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:33) Die Cäsium-Atomuhr aus den 60er Jahren
(04:28) Präzisere Uhren schaffen technische Durchbrüche
(06:49) Optische Atomuhr: „Wir haben hier ungefähr hundertmal höhere Genauigkeit.“
(09:24) Wer setzt sich durch bei der Neudefinition der Sekunde - welche Uhr, welches Land?
(13:27) Eine neue Variante: die Kernuhr
(18:09) Zwischen Militär und Erkenntnisgewinn
(20:01) Rätsel des grundlegenden Aufbaus der Materie
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Aus der Reihe Hörsaal: Anleitung zum Bau einer Zeitmaschine
- Wissenschaft im Brennpunkt über Antimaterie auf Dienstreise
- Wissenschaft im Brennpunkt über mysteriöse Schwarze Löcher kurz nach dem Urknall
Weiterführende Links:- Deutschlandfunk-Feature von 2017 "Neuzeit - Im Takt der Atomuhr"
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt zur Entwicklung der Kernuhr
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt zur Neudefinition der Sekunde mit optischen Atomuhren
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Ekkehard Peik, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig
- Prof. Dr. Elina Fuchs, Institut für Theoretische Physik, Universität Hannover
Autor: Frank Grotelüschen, lässt auf seinem Laptop-Screen die Atomuhr der PTB ticken
Regie: Matthias Kapohl
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Hirnschrittmacher made in Germany
Neurotech boomt. Hirnimplantate, die Sinneswahrnehmungen, Bewegung oder Sprache wiederherstellen, sind auf dem Sprung in die Anwendung. Wer jetzt vorne dran ist, bestimmt die Regeln und die Grenzen. Deutsche …
Notes de l’épisode
Neurotech boomt. Hirnimplantate, die Sinneswahrnehmungen, Bewegung oder Sprache wiederherstellen, sind auf dem Sprung in die Anwendung. Wer jetzt vorne dran ist, bestimmt die Regeln und die Grenzen. Deutsche Forscher und Firmen wollen da mitmischen.
Statt sich auf Entwicklungen aus den USA oder China zu verlassen, wollen sie Lösungen auf den Weg bringen, die mit unseren ethischen Vorstellungen kompatibel sind. Hat Deutschland eine realistische Chance, das Zentrum einer europäischen Neurotechnologie zu werden?
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:26) Michael Mehringer, seit einem Motorradunfall komplett gelähmt
(06:57) Europa gegen die Tech-Bros: Hat Neurotech aus Deutschland eine Chance?
(09:35) "It costs what it costs"
(13:22) Die ersten in Europa: Klinische Forschung an der TUM
(19:50) Selbstwirksamkeit statt Superkräfte: CorTecs BCI-System
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Zweiteiliges Feature aus Wissenschaft im Brennpunkt über Hirnschrittmacher für die Psyche
- Psychonauten-Staffel von Deep Science nähert sich mit der Folge "Ein neuer Mensch" den Nebenwirkungen von Hirnschritttmachern
- KI im Gehirn: Brain-Computer-Interfaces und Large Language Models
- Tolle Idee! Was wurde daraus? - Retina-Implantat
Weiterführende Links:- Statement der Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien zum ethischen Umgang mit Neurotechnologie (auf Englisch)
- Beschluss zur europäischen Digitalstrategie
Gesprächspartner in dieser Folge:- Michael Mehringer, Versuchsteilnehmer TUM Klinikum, München
- Prof. Dr. Simon Jacob, Professor für translationale Neurotechnologie, Technische Universität München
- Dr. Clemens Fischer, Gründer und CEO der Healthcare-Gruppe FUTRUE und FUTRUE Neuroscience
- Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am TUM Klinikum Rechts der Isar.
- Dr. Alexis Gkogkidis, Head of Clinical Business Development, CorTec, Freiburg
- Dr. Martin Schüttler, CTO und Mitgründer von CorTec, Freiburg
Autorin: Anneke Meyer, Reporterin und Host beim Podcast Deep Science, promovierte Neurowissenschaftlerin
Regie: Cordula Dickmeiß
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel vier: "Die Psychonauten".
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Westnil an der Spree - Tropische Viren in Deutschland
Hotspot ist Berlin, von dort breitet sich das Westnil-Virus immer weiter aus. Auch Chikungunya und Dengue drohen in Deutschland heimisch zu werden. Wo finden die Erreger ihre Nische - und wie schützen wir uns …
Notes de l’épisode
Hotspot ist Berlin, von dort breitet sich das Westnil-Virus immer weiter aus. Auch Chikungunya und Dengue drohen in Deutschland heimisch zu werden. Wo finden die Erreger ihre Nische - und wie schützen wir uns vor den Mücken, die sie übertragen?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:06) Erster Fall von Westnil in Deutschland im Jahr 2019
(02:22) Vögel fangen auf dem Tempelhofer Feld
(05:20) Westnil, Usutu, Sindbis - Wo steckt man sich eigentlich an?
(06:19) Westnil-Krise in den USA als Vorbote
(08:56) Vogelobduktion am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
(10:21) Wie krank machen die Viren?
(13:15) Überraschung: Naturschutz hilft!
(19:05) Kein Chikungunya ohne die Tigermücke Aedes albopictus
(22:20) Blutspenden screenen, Westnil-Infektion in Betracht ziehen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Forschung aktuell-Beitrag über die Entschärfung der Tigermücke mit Wolbachia
- Hintergrund über die Bekämpfung von Dengue in Singapur
Weiterführende Links:- Aktuelle Studie der Charité zu West-Nil in Berlin (englisch)
- Citizen-Science-Projekt zur Stechmückenverbreitung in Deutschland
- Deutschlandfunk-Thema über tropische Krankheiten in Deutschland
- Deutschlandfunk-Thema über Dengue-Fieber auf dem Weg nach Europa
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Sandra Junglen, Institut für Virologie, Charité, Berlin
- PD Dr. Corinna Pietsch, Virologie, Universitätsklinikum Leipzig
- Dr. Renke Lühken, Arbovirologie und Entomologie, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg
Autor: Joachim Budde, freier Wissenschaftsreporter; beschäftigt sich seit Jahren mit Mücken und den Krankheitserregern, die sie übertragen können.
Regie: Claudia Kattanek
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Lecanemab & Co - Was sind uns die neuen Alzheimer-Medikamente wert?
Seit einem Jahre sind Lecanemab und Donanemab in Deutschland verfügbar. Doch die neuen Medikamente gegen Alzheimer sind umstritten: zu hoch die Kosten, zu unklar der Nutzen. Jetzt fürchten die Betroffenen, dass …
Notes de l’épisode
Seit einem Jahre sind Lecanemab und Donanemab in Deutschland verfügbar. Doch die neuen Medikamente gegen Alzheimer sind umstritten: zu hoch die Kosten, zu unklar der Nutzen. Jetzt fürchten die Betroffenen, dass die Krankenkassen aus der Finanzierung aussteigen.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:18) Lecanemab als Hoffnung für Betroffene
(05:40) Kaum Nebenwirkungen, aber Langzeitdaten fehlen noch
(08:16) Warum das IQWiG die Medikamente kritisch sieht
(09:07) Verhandlungen mit den Krankenkassen laufen
(10:30) Besuch bei John Hardy, Begründer der Amyloid-Hypothese
(15:57) Kontrahent Rob Howard glaubt nicht an die ursächliche Wirkung
(18:16) Was, wenn Betroffene für die Behandlung nicht in Frage kommen?
(21:12) Angst vor dem Pflegeheim
(23:10) Fortschritt in kleinen Schritten
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt über die Wirkung der Abnehmspritzen gegen Alzheimer
Zeitfragen Feature über den Umgang mit dem Vergessen
Weiterführende Links:- Studie aus Italien zu Nebenwirkungen ein Jahr nach Einführung von Lecanemab (englisch)
- Studie von John Hardy zu Amyloid-Kaskaden-Hypothese von 1992 (englisch)
- Deutschlandfunk-Dossier zu Alzheimer
- Deutschlandfunk-Dossier zur Wirkung der Abnehmspritzen gegen Alzheimer
- Deutschlandfunk-Dossier mit Tipps für Angehörige
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Frank Jessen, Uniklinik Köln und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
- Sir John Hardy, Professor am University College London, Begründer der Amyloid-Hypothese
- Prof. Dr. Robert Howard, spezialisiert auf Alterspsychiatrie, University College London
Autor: Lukas Kohlenbach, Arzt und Wissenschaftsjournalist
Regie: Anna Panknin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Feueraugen - Die neuen Brandwächter im All
Was im Kampf gegen Waldbrände zählt, ist Zeit. Jetzt könnte eine Armada von Brandmelde-Satelliten die ganze Welt überwachen, hoch aufgelöst und in Echtzeit. Doch die neuen Feueraugen taugen nicht nur für den …
Notes de l’épisode
Was im Kampf gegen Waldbrände zählt, ist Zeit. Jetzt könnte eine Armada von Brandmelde-Satelliten die ganze Welt überwachen, hoch aufgelöst und in Echtzeit. Doch die neuen Feueraugen taugen nicht nur für den Einsatz gegen Megafeuer.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:16) Europas verheerendster Waldbrand wütet in Griechenland
(03:58) Das Hellenic Fire System
(06:26) "Feuerprobe" für OroraTech-Satelliten in Kanada
(07:53) Anfänge der Feuerbeobachtung aus dem All
(12:18) Was aktuelle Waldbrandkarten nicht können
(12:55) Die Kachel-Kamera
(16:17) Wildfire Solution: Feuer und Landschaft
(19:26) Politik kauft gern Satelliten - aber was ist mit nachhaltiger Waldwirtschaft?
(21:39) Die militärische Option
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Kurzbeitrag über Forschungsprojekt "Flug ins Feuergewitter"
- Wissenschaft im Brennpunkt über Feuerprävention: "Warum Städte brennen"
- Wissenschaft im Brennpunkt über Megafeuer: "Neue Feuer verändern die Erde"
Weiterführende Links:- Weltumspannende Konstellation von Feuersatelliten von OroraTech im Aufbau
- Globales Feuer-Informationssystem FIRMS mit Karten der NASA (englisch)
- EFFIS: Karten und Statistiken der Waldbrandsituation in Europa (englisch)
- Dlf Themenseite: Wie der Umbau europäischer Wälder helfen kann
- Dlf Themenseite über die Risiken von Brandrauch
- Dlf Themenseite über Waldbrandgefahr für Deutschland
Gesprächspartner in dieser Folge:- Thomas Grübler, Chief Strategic Officer, Ororatech GmbH
- Gernot Rücker, Geschäftsführer Zerbis GmbH
- Stephan Bojinski, Projektmanager Nutzeranbindung Meteosat Third Generation, Eumetsat
Autor: Lucian Haas, kreist gerne in der Thermik und um heiße Technikthemen.
Regie: Anna Panknin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Erste Balkanroute - Wie Europa sesshaft wurde
In einem 8000 Jahre alten Dorf in Serbien sollen die ersten Bauern Europas gelebt haben. Ihre Bewohner hielten Vieh und bestellten das Land. Haben sie die neolithische Revolution über die Balkanroute nach …
Notes de l’épisode
In einem 8000 Jahre alten Dorf in Serbien sollen die ersten Bauern Europas gelebt haben. Ihre Bewohner hielten Vieh und bestellten das Land. Haben sie die neolithische Revolution über die Balkanroute nach Europa gebracht?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:35) Auf der Grabung in Svinjarička Čuka, Serbien
(03:18) Der Missing Link, ein Fund, der die Migrationshypothese beweist
(07:20) Was haben sie angebaut, was gekocht?
(09:16) Neolithische Revolution: Das Zeitalter der Innovationen
(11:30) Produktion nicht nur für den Eigenbedarf
(13:05) Migration oder Übernahme?
(22:30) Fehlendes Puzzleteil: Die erste Balkanroute
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Feature über eine schwarze Schamanin mitten in Deutschland, die das Weltbild der Nationalsozialisten erschüttert
- Vortrag von Johannes Krause über die Geschichte der Pest
Weiterführende Links:- Überblicksartikel von Barbara Horejs zur Ausgrabung in Svinjarička Čuka
- Artikel in "Der Standard" mit Bildern und Karten über die Fundstelle Svinjarička Čuka
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Barbara Horejs, Österreichisches Archäologisches Institut, Wien
- PD Dr. Agathe Reingruber, FU Berlin
- Prof. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte, Halle
Autorin: Lucia Steinwender berichtet zwischen Wien und Belgrad über Forschung und Wirtschaftspolitik
Regie: Beatrix Ackers
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Deepfakes und Bot-Armeen - Im Krieg gegen die Lügen im Netz
Ob Ceuta oder Deepfakes im Wahlkampf - Falschmeldungen haben politische Sprengkraft, und KI befeuert sie noch. Wo bleiben die Lösungen, die Lügen im Netz aufhalten? Es gibt sie, doch die Wissenschaft hat nicht …
Notes de l’épisode
Ob Ceuta oder Deepfakes im Wahlkampf - Falschmeldungen haben politische Sprengkraft, und KI befeuert sie noch. Wo bleiben die Lösungen, die Lügen im Netz aufhalten? Es gibt sie, doch die Wissenschaft hat nicht nur mit technischen Hürden zu kämpfen.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:10) Wahlkampf: Schmutz und Lügen gegen deutsche Landespolitiker im Wahlkampf
(03:00) Ukrainische Forscherin kämpft gegen russische Desinformationskampagnen
(07:44) Deepfake und Desinformation mit KI-Agenten entlarven
(14:31) Tools gegen immer menschlicher wirkende Bot-Netzwerke
(18:20) Mächtige Gegner schwächen Desinformationsforschung
(21:37) EU und europäische Forschung als Hoffnungsträger
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Wissenschaft im Brennpunkt: KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?
- Feature "Regulierte Wahrheit - Was gesagt werden darf, und was nicht"
- Vortrag in der Reihe "Hörsaal": Wie Desinformation unseren Umgang mit Wissen ruiniert
Weiterführende Links:- Kostenloser Propaganda-Scanner der XplaiNLP-Forschungsgruppe, TU Berlin
- Kostenloser Desinformations-Scanner von Gretchen AI zu den Landtagswahlen 2026
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Veronika Solopova, TU Berlin; entwickelt technische Lösungen zum Aufspüren von Propaganda und Desinformation
- Dr. Tim Polzehl, CEO Gretchen AI und Forscher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
- Prof. Fillipo Menczer, Indiana University, Leiter des OSoMe-Teams, das technische Lösungen zum Erkennen von Bots entwickelt
- Prof. Phillipp Lorenz-Spreen, TU Dresden; leitet die Arbeitsgruppe Computational Social Science, die die Auswirkungen Sozialer Medien auf die Gesellschaft erforscht
Autor: Maximilian Brose, recherchiert da, wo Technik unsere Gesellschaft verändert
Regie: Frank Merfort
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Unser Podcast-Tipp: Aktuelle Entwicklungen zu künstlicher Intelligenz gibt es im Podcast "KI verstehen"
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In der Kinderstube des Universums entdeckt das James-Webb-Weltraumteleskop immer mehr "little red dots", mysteriöse, rötlich leuchtende Gaswolken. Mittendrin: Schwarze Löcher, die für ihr Alter viel zu schwer …
Notes de l’épisode
In der Kinderstube des Universums entdeckt das James-Webb-Weltraumteleskop immer mehr "little red dots", mysteriöse, rötlich leuchtende Gaswolken. Mittendrin: Schwarze Löcher, die für ihr Alter viel zu schwer sind. Braucht es neue Physik, um das zu erklären?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:50) Abel 2744 QSO1: 700 Millionen Jahre jung, 50 Millionen Sonnenmassen schwer
(04:30) Warum Schwarze Löcher Zeit zum Wachsen brauchen - eigentlich
(06:40) Ist es ein primordiales Schwarzes Loch - entstanden direkt im Urknall?
(06:55) Besuch bei Bernard Carr, der die Theorie der primordialen Schwarzen Löcher erfunden hat
(08:30) Stephen Hawking und die Schwarzen Löcher
(11:04) Was die Standardtheorie zum Anfang des Universums sagt
(12:19) Die Suche nach den primordialen Schwarzen Löchern beginnt
(16:38) Eine Erklärung für alles: Von Dunkler Materie bis zu "Little Red Dots"
(20:00) Was es bräuchte, um Klarheit zu schaffen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Zeitfragen-Feature über Schwarze Löcher
- Vortrag von Harald Lesch über den Ursprung von Materie
Weiterführende Links:- Veröffentlichung zu den möglichen Ursprüngen von Abell2744-QSO1 (englisch)
- Stephen Hawkings und Bernard Carrs Studie von 1974 zur Frage, ob primordiale Schwarze Löcher möglich sind
- Deutschlandfunk Newsletter Mr. Sternzeit - hier kostenfrei abonnieren
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Bernard Carr, emeritierter Professor der Queen Mary University London
- Prof. Dr. Günther Hasinger, Direktor des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz und Professor für Astrophysik an der TU Dresden
Autorin: Sophie Stigler, Wissenschaftsjournalistin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Klimahotspot Mittelmeer - Zu viel Sommer
Das Mittelmeer ist Sehnsuchtsort für Urlauber – und Hotspot des Klimawandels. Aktuell erwärmt es sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Ozean. Verschwindet das Mittelmeer, wie wir es kennen? Oder …
Notes de l’épisode
Das Mittelmeer ist Sehnsuchtsort für Urlauber – und Hotspot des Klimawandels. Aktuell erwärmt es sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Ozean. Verschwindet das Mittelmeer, wie wir es kennen? Oder lässt es sich noch retten?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Gutes Essen, Fische, Erinnerungen: Sehnsuchtsort Mittelmeer
(03:09) Korallensterben vor Marseille: „Sie haben in ihre Tauchermasken geweint"
(05:20) Warum das Mittelmeer sich schneller aufheizt als andere Meere
(10:33) „Der Ozean wird zum starken Raucher": Die Folgen der Ozeanversauerung
(11:21) Erstaunlich widerstandsfähig: Einzeller, die der Hitze ausweichen
(16:19) „Die ganze Strandzone verschwindet“: Folgen des Meeresspiegelanstiegs
(22:24) Es geht auch anders: Konsequenter Schutz hilft den Ökosystemen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Forschung aktuell über Probiotika-Kuren für Korallen
- Eine lange Nacht über das Meer auf DLF Kultur
- Folge "Ruft die Korallen zurück" aus der Deep-Science Staffel "Wer rettet die Erde?"
Weiterführende Links:- DLF Themenseite zur Frage sozialer Gerechtigkeit und Hitze
- Übersichtsarbeit von Abed Hassoun und Kolleg:innen (Scientific Reports 2025)
- Referenzwerk zur überproportionalen Erwärmung des Mittelmeerraums
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Abed El Rahman Hassoun, Meereschemiker, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
- Prof. Dr. Wolfgang Cramer, Geograf und Erdsystemforscher, IMBE / MedECC, Aix-en-Provence
- Dr. Stéphane Sartoretto, Meeresbiologe, Ifremer, Institut français de recherche pour l’exploitation de la mer
Autor: Philipp Lemmerich, Wissenschaftsjournalist, berichtet über Klima, Umwelt und Energiewende
Regie: Matthias Kapohl
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel drei: Wer rettet die Erde?"
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Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Polarlichter erhellten den Himmel bis in die Karibik, Telegraphenmasten sprühten Funken und entzündeten ganze Wälder. Kann uns so ein Sturm wieder …
Notes de l’épisode
Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Polarlichter erhellten den Himmel bis in die Karibik, Telegraphenmasten sprühten Funken und entzündeten ganze Wälder. Kann uns so ein Sturm wieder treffen? Die Folgen wären in unserer hochtechnisierten Welt weitaus verheerender. Eine neue Generation von Sonden nähert sich der Sonne. Das Ziel: Gewappnet sein für die nächste Mega-Eruption.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:31) Die Sonne war Gott – bis Teleskope die Flecken entdeckten
(02:49) Richard Carrington und der schwerste Sonnensturm
(06:59) Warum Sonnensonden nicht leicht zu bauen sind
(11:20) Korona der Sonne noch immer rätselhaft
(14:32) Flecken, Fackeln, koronale Massenauswürfe, Protuberanzen - und Lawinen
(16:30) Warum schwankt die Sonnenaktivität im 11-Jahres-Rhythmus?
(17:20) Sonnenwind und die Folgen für moderne Technik
(20:05) ESA-Mission Vigil blickt von der Seite auf die Sonne
(26:07) Sonnenstürme, die noch kein Mensch gesehen hat
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Zeitfragen-Feature über das Magnetfeld der Erde: Polsprung-Panik
- Gespräch über die ersten Bilder vom Südpol der Sonne
- Dlf Nova über Polarlichter in Deutschland
Weiterführende Links:- Seite des MPI für Sonnensystemforschung: Magnetische Lawine auf der Sonne
- Überblicksseite MPI für Sonnensystemforschung: Wenn die Sonne ernst macht
Gesprächspartner in dieser Folge:- Melanie Heil, Space Weather Space Segment Coordinator, Europäisches Raumflugkontrollzentrum, ESA, Darmstadt
- Sami Solanki, Direktor MPI für Sonnensystemforschung, Göttingen
- Lakshmi Pradeep Chitta, Research Group Leader, MPI für Sonnensystemforschung, Göttingen
Autor: Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
Regie: Matthias Kapohl
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Wann heilen wir ME/CFS - Durchhalten (2/2)
Schmerzen, Reizempfindlichkeit, Erschöpfung - die Krankheit ME/CFS verändert das Leben radikal. Doch was steckt hinter den Symptomen? Während sich bei den Heilversuchen mit Off-Label-Medikamenten langsam die …
Notes de l’épisode
Schmerzen, Reizempfindlichkeit, Erschöpfung - die Krankheit ME/CFS verändert das Leben radikal. Doch was steckt hinter den Symptomen? Während sich bei den Heilversuchen mit Off-Label-Medikamenten langsam die Spreu vom Weizen trennt, nimmt die Forschung Fahrt auf.
Dieses Feature bieten wir auch als reizreduzierte Fassung ohne Musik und überlagerte Stimmen an.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:50) ME/CFS ist nicht gleich ME/CFS
(09:55) Die Suche nach Biomarkern
(11:35) DecodeME – was die DNA über die Ursachen von ME/CFS verrät
(14:15) Postexertionelle Malaise – Schlüsselsymptom gleich Schlüssel zur Heilung?
(17:10) Rezeptoren, Natrium-Kalium-Pumpe und der ME/CFS-Teufelskreis
(22:30) Forschungsansätze sind da, die Finanzierung auch?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Dlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long Covid
- Essay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"
- Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hat
- Wissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen Covid
Weiterführende Links:- Studie zu Daratumumab bei ME/CFS
- Pre-Print der DecodeME-Studie (Englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Hämatoonkologin und Infektiologin, Charité Berlin
- Prof. Dr. Chris Ponting, Genetiker und Leiter der DecodeME Studie, University of Edinburgh
- Prof. Dr. Danny Altmann, Immunologe, Imperial College London
- Prof. Dr. Klaus Wirth, Goethe-Universität Frankfurt am Main, außerordentlicher Professor
Autor: Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
Regie: Anna Panknin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Wann heilen wir ME/CFS - Therapie und Irrtum (1/2)
Allein in Deutschland leben 650.000 Menschen mit ME/CFS. Viele sind arbeitsunfähig, weil schon die geringste Anstrengung zum Crash führen kann. Die Betroffenen suchen Linderung in Off-Label-Medikamenten oder …
Notes de l’épisode
Allein in Deutschland leben 650.000 Menschen mit ME/CFS. Viele sind arbeitsunfähig, weil schon die geringste Anstrengung zum Crash führen kann. Die Betroffenen suchen Linderung in Off-Label-Medikamenten oder experimentellen Therapien. Aber was davon hilft tatsächlich?
Dieses Feature bieten wir auch als reizreduzierte Fassung ohne Musik und überlagerte Stimmen an.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:25) Experimentieren mit Off-Label-Medikamenten
(05:30) Neue Aufmerksamkeit für ME/CFS durch Covid
(08:20) Alles nur Einbildung? Irrweg Psychosomatik
(10:45) Postexertionelle Malaise - Wie ein Draht, der durchbrennt
(14.10) Welche Off-Label-Therapie hilft tatsächlich bei ME/CFS?
(15:50) Kämpft der Körper gegen sich selbst? Autoantikörper im Verdacht
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Essay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"
- Carmen Scheibenbogen im Gespräch: "Hoffnung auf Medikamente"
- Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hat
- Wissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen Covid
- Dlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long Covid
Weiterführende Links:- Übersicht über Symptome, Diagnostik und Schweregrade der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS e.V
- TheraSurv-Studie der Universität Mainz zu Off-Label-Therapien bei Post Covid
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Astrid Weber, Internistin und Leiterin einer Schwerpunktpraxis in Koblenz
- Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Hämatoonkologin und Infektiologin, Charité Berlin
- Prof. Dr. Chris Ponting, Genetiker und Leiter der DecodeME Studie, University of Edinburgh
- Prof. Dr. Danny Altmann, Immunologe, Imperial College London
Autor: Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
Regie: Anna Panknin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Reizarme Fassung Teil 1 und 2 - Wann heilen wir ME/CFS?
Schmerzen, Reizempfindlichkeit, Erschöpfung - die Krankheit ME/CFS verändert das Leben radikal. Doch was steckt hinter den Symptomen? Während sich bei den Heilversuchen mit Off-Label-Medikamenten langsam die …
Notes de l’épisode
Schmerzen, Reizempfindlichkeit, Erschöpfung - die Krankheit ME/CFS verändert das Leben radikal. Doch was steckt hinter den Symptomen? Während sich bei den Heilversuchen mit Off-Label-Medikamenten langsam die Spreu vom Weizen trennt, nimmt die Forschung Fahrt auf.
Dieses Feature hören Sie hier als reizreduzierte Fassung ohne Musik und überlagerte Stimmen. Die Originalfassung finden Sie im Feed von Wissenschaft im Brennpunkt oder direkt hier: Therapie und irrtum (Teil 1), Wie alles zusammenhängt (Teil 2)
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Teil 1
(02:25) Experimentieren mit Off-Label-Medikamenten
(05:30) Neue Aufmerksamkeit für ME/CFS durch Covid
(08:20) Alles nur Einbildung? Irrweg Psychosomatik
(10:45) Postexertionelle Malaise - Wie ein Draht, der durchbrennt
(14.10) Welche Off-Label-Therapie hilft tatsächlich bei ME/CFS?
(15:50) Kämpft der Körper gegen sich selbst? Autoantikörper im Verdacht
(23:27) Teil 2
(27:10) ME/CFS ist nicht gleich ME/CFS
(32:50) Die Suche nach Biomarkern
(34:00) DecodeME – was die DNA über die Ursachen von ME/CFS verrät
(37:00) Crash - eine Betroffene erzählt
(39:04) Postexertionelle Malaise – Schlüsselsymptom gleich Schlüssel zur Heilung?
(40:14) Rezeptoren, Natrium-Kalium-Pumpe und der ME/CFS-Teufelskreis
(44:40) Forschungsansätze sind da, die Finanzierung auch?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Dlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long Covid
- Essay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"
- Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hat
- Wissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen Covid
Autor: Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
Regie: Anna Panknin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Chemiker-Biografien - Leben im Zeichen der Elemente
Menschen in der Wissenschaft sind oft dazu gezwungen, sich mit den Mächtigen ihrer Zeit zu arrangieren, ob im Barock oder unter der Diktatur des NS-Regimes. Zwei Neuerscheinungen werfen einen Blick auf das …
Notes de l’épisode
Menschen in der Wissenschaft sind oft dazu gezwungen, sich mit den Mächtigen ihrer Zeit zu arrangieren, ob im Barock oder unter der Diktatur des NS-Regimes. Zwei Neuerscheinungen werfen einen Blick auf das bewegte Leben von Chemikern.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Chemiker und die Mächtigen ihrer Zeit
(00:49) Chemiker oder Alchemist? Johannes Kunckel
(11:01) Otto Warburg: Überleben während des NS-Regimes
(20:25) Überbewertet? Warburg und die Krebsforschung
(23:23) Weitere Lesetipps des Sachbuchtrios
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Gespräch mit Florian Illies über Johannes Kunckel: Der Alchemist, der Kurfürst und das Funkeln der Vergangenheit
- Hörspiel von Patricia Görg über das Wirken des Alchemisten: "Kunckels Kunst"
- Feature zur schnellen Evolution: "Darwin auf Speed"
Bücher, die wir vorgestellt haben:- Florian Illies: Träume aus Feuer; Verlag Pfaueninsel, 144 Seiten, 20,00 €
- Sam Apple: Der Kaiser von Dahlem; Hanser Verlag, 448 Seiten, 28,00 €
- Bernhard Kegel: Rettung durch schnelle Evolution; DuMont, 288 Seiten, 25,00 €
- Florian Aigner: Die Wirklichkeit ist auch nicht wahr; Brandstätter, 216 Seiten, 25,00 €
- Manfred Spitzer: Plastik im Kopf; Droemer, 272 Seiten, 24,00 €
Weiterführende Links:- Otto Warburgs Vortrag auf dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen im Jahr 1966: "Über die Ursachen von Krebs"
Es diskutiert das Forschung aktuell-Sachbuchtrio:- Dagmar Röhrlich, recherchiert zwischen Geologie und Energie
- Michael Lange, kennt sich aus mit allem, was lebt, bevor es stirbt
- Arndt Reuning, Moderator bei Forschung aktuell, von Hause aus Chemiker
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Organoide statt Mäuse - Schaffen wir Tierversuche jetzt endlich ab?
In den Laboren wachsen Stammzellen zu komplexen Geweben heran. Gezüchtet in Brutschränken, gepflegt von Robotern werden sie immer organähnlicher. Sind das die neuen Mäuse? An Organoiden testen Forscher heute …
Notes de l’épisode
In den Laboren wachsen Stammzellen zu komplexen Geweben heran. Gezüchtet in Brutschränken, gepflegt von Robotern werden sie immer organähnlicher. Sind das die neuen Mäuse? An Organoiden testen Forscher heute schon Medikamente, aber der Teufel steckt im Detail.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:05) Millionen Mäuse, viele tausend Kaninchen und andere Versuchstiere pro Jahr
(01:48) Organoide: Spitzenforschung in Dresden
(02:47) Ein Leberorganoid unter dem Mikroskop
(05:40) Weniger Magie, mehr Technik: Organoid-Züchtung am Fließband
(10:03) Organoid-Institut HOPE in China: Wo Roboter auf sechs Stockwerken zigtausende von Organoiden züchten
(11:55) Was Organoide können - und was nicht
(15:47) Multi-Organ-Chips als Modell des Körpers
(21:46) Ersatz von Tierversuchen: Road Map als Fahrplan zur Standardisierung
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt über fühlende Insekten: "Made im Schmerz"
Deep Science über ein mehr als fragwürdiges Tierexperiment "Kann man Mensch und Affe kreuzen?"
Aus der Reihe Hörsaal Diskussion über Alternativen zu Tierversuchen
Weiterführende Links:- Max-Planck-Gesellschaft 2025: „All-in-one“ Leber-Modell
- Studie in Cell Stem Cell 2026: Menschliche Organ-Chips für die Zulassung von Medikamenten (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Meritxell Huch, Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden
- Dr. Michael Oelgeschläger, Deutsches Zentrum zum Schutz von Versuchstieren am Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
- Dr. Ilka Maschmeyer, TissUse GmbH, Berlin
Autor: Michael Lange, Fachautor für alles was lebt - zwischen Petrischale und Wald
Regie: Claudia Kattanek
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Die Spur der toten Austern (2/2) - Alles fließt ins Meer
An Land tauchen Umweltgifte auf, die kaum erforscht sind. Über die Flüsse erreichen sie die Nordsee: Ewigkeitschemikalien oder Nanoplastik, gerade groß genug, um von den Austernlarven mit Futter verwechselt zu …
Notes de l’épisode
An Land tauchen Umweltgifte auf, die kaum erforscht sind. Über die Flüsse erreichen sie die Nordsee: Ewigkeitschemikalien oder Nanoplastik, gerade groß genug, um von den Austernlarven mit Futter verwechselt zu werden. Liegt hier die Quelle des Larvensterbens?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:01) Meeresschaum in Nord- und Ostsee mit Ewigkeitschemikalien (PFAS) belastet
(04:16) PFAS aus Pestiziden erreicht über die Flüsse das Meer - und reichert sich an
(05:42) Besuch in der Austernaufzuchtstation auf Helgoland
(06:52) 2022 sterben erstmals die Larven: Rätselraten beginnt
(08:29) Nanoplastik – winzig aber toxisch
(11:25) Die richtige Größe, um von den Larven mit Futter verwechselt zu werden
(12:57) Verbote sind schwierig aber nicht unmöglich
(22:43) Umweltgifte wirken kumulativ - was extrem schwer zu erforschen ist
(25:38) Wiederansiedlung der Europäischen Auster - wird sie sich im offenen Meer fortpflanzen?
Die Recherche wurde unterstützt durch ein Stipendium der Pulitzer-Stiftung.
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Die Spur der toten Austern (1/2) Alarm in der Nordsee
- Wissenschaft im Brennpunkt über Mikroplastik im Gehirn
- Wissenschaft im Brennpunkt über umstrittenen Tiefseebergbau
Weiterführende Links:- Studie zu Nanoplastik im Nordatlantik (englisch)
- Studie zu den Effekten von Schwermetallen und Wassererwärmung auf Austern (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Bernadette Pogoda, Meeresbiologin, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven
- Dr. Peter Clausing, Toxikologe, Pestizid-Aktions-Netzwerk
- Dr. Dusan Materic, Umweltanalytiker, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
- Dr. Heike Herata, Umweltbundesamt, Leiterin Fachabteilung Schutz der Meere und Polargebiete
Autorin: Katharina Nickoleit beschäftigt sich mit Umwelt, Klima und Gesundheit. Meistens irgendwo im Globalen Süden, aber weil sie das Meer liebt, auch auf der Nordsee.
Regie: Beatrix Ackers
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Die Spur der toten Austern (1/2) - Alarm in der Nordsee
Ein Wiederansiedlungsprogramm soll die Europäische Auster in die Nordsee zurückholen. Doch dann sterben in der Aufzuchtstation auf Helgoland plötzlich die Larven. Irgendetwas scheint in der ohnehin stark …
Notes de l’épisode
Ein Wiederansiedlungsprogramm soll die Europäische Auster in die Nordsee zurückholen. Doch dann sterben in der Aufzuchtstation auf Helgoland plötzlich die Larven. Irgendetwas scheint in der ohnehin stark belasteten Nordsee gekippt zu sein. Liegt es an durchgerosteter Weltkriegsmunition oder dem Ausbau der Windkraft? Die Suche nach den Ursachen beginnt.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:46) Aufzuchtstation, Helgoland: An Tag 7 und 8 sterben alle Larven
(05:43) Das Rätselraten beginnt
(06:46) Unterwegs mit dem Forschungsschiff Heincke im Munitionsverklappungsgebiet
(09:44) TNT: giftig, krebserregend, erbgutverändernd
(12:46) Bei Glieschen und Flundern: auffällig geschwollene Lebern
(14:05) Windkraft macht die Nordsee zum Industriegebiet
(19:13) Im Austernlabor
(20:40) Als die Europäische Auster in der Nordsee verschwand
(23:52) Die große Sorge: Nicht nur Austern- sondern auch Fischlarven bedroht
Die Recherche wurde unterstützt durch ein Stipendium der Pulitzer-Stiftung.
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Die Spur der toten Austern (2/2) Alles fließt ins Meer
- Wissenschaft im Brennpunkt über den Wert der Seegraswiesen
- Podcast-Folge von "Deep Science" über die Renaturierung von Korallenriffen
Weiterführende Links:- Austernaufzuchtprogramm des Alfred-Wegener-Instituts
- Themenseite des Umweltbundesamts zu Munition im Meer
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Bernadette Pogoda, Meeresbiologin, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven
- Dr. Matthias Brenner, Meeresbiologe, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven
- Dr. Andreas Kannen, Soziologe, Hereon, Geesthacht
Autorin: Katharina Nickoleit beschäftigt sich mit Umwelt, Klima und Gesundheit. Meistens irgendwo im Globalen Süden, aber weil sie das Meer liebt, auch auf der Nordsee.
Regie: Beatrix Ackers
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Vagusnerv - Hilft die Stimulation gegen Stress und Depression?
Auf Social Media ist es längst ein Trend: Ein sanfter Impuls am Ohr und Stress, Angst oder Depression lassen nach. Die Vagusnerv-Stimulation klingt zu schön, um wahr zu sein. Was steckt …
Notes de l’épisode
Auf Social Media ist es längst ein Trend: Ein sanfter Impuls am Ohr und Stress, Angst oder Depression lassen nach. Die Vagusnerv-Stimulation klingt zu schön, um wahr zu sein. Was steckt dahinter?
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Nicht alles was behauptet wird, ist Quatsch. Aber wie die Stimulation zuverlässig helfen könnte, ist noch nicht verstanden. (Wdh vom 3.2.25)
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:22) Kurze Geschichte der Vagusnerv-Stimulation
(04:55) Implantierter Stimulator: 30 Prozent Erfolg
(06:35) Besser ohne Operation?
(10:21) Logik der Vagus-Stimulation: Was hat der Magen mit Depressionen zu tun?
(16:46) Alternative Theorien: Vielleicht funktioniert es auch ganz anders
(18:50) Stellschrauben für den Erfolg: Vom Depressions-Auslöser bis zur Art der Stimulation
(22:30) Sind die Tipps auf Social Media brauchbar?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Zeitfragen Feature: Gehirn unter Strom - Mit Elektroschocks gegen die Depression
- Forschung aktuell: Vagusnerv-Stimulation kann bei rheumatoider Arthritis helfen
- Medfluenced: DLF Serie zu Gesundheitsmythen auf Social Media
Weiterführende Links:- Übersichtsstudie zur Geschichte der Vagusnervstimulation (englisch)
- Stand der Forschung zu innerer Körperwahrnehmung und mentaler Gesundheit (englisch)
- DLF Themenseiten zu Vagusnerv-Stimulation und Depression
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Bashar Badran leitet das Neuro-X Lab und ist Assistant Professor an der Medical University of South Carolina
- Prof. Dr. Nils Krömer und Dr. Jana Liebertz untersuchen an der Uniklinik Bonn Potential nicht-invasiver Vagusnerv-Stimulation
- Prof. Dr. Allan Young erforscht psychiatrische Erkrankungen am King's College London
Autorin: Sophia Wagner, interessiert sich als studierte Biologin dafür, wie aus Stoffwechselvorgängen Gefühle werden.
Regie: Anna Panknin
Unsere Podcast-Tipps:- Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins"
- Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell"
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Nobelpreis für die KI - Künstliche Intelligenz übernimmt das Forschen
Angenommen, die Relativitätstheorie gäbe es nicht - könnte eine KI sie entdecken? Darüber wird gestritten. Fakt ist: Die KI übernimmt das Forschen. Manche meinen, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis dabei …
Notes de l’épisode
Angenommen, die Relativitätstheorie gäbe es nicht - könnte eine KI sie entdecken? Darüber wird gestritten. Fakt ist: Die KI übernimmt das Forschen. Manche meinen, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis dabei nobelpreiswürdige Erfolge herauskommen.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:16) Das Startup FutureHouse in San Francisco: Der Mensch als Copilot der Künstlichen Intelligenz
(04:17) KI-Agent bei Null. Liest Patente, plant Experiment. Bis zur Veröffentlichung
(05:10) Auftrag an Robin, den KI-Agenten: Finde eine Therapie für eine Augenkrankheit
(07:20) Kann die KI wirklich neue Ideen haben?
(09:36) In der Sackgasse der Teilchenphysik
(12:24) Mathematik und der erste Erdös-Beweis - durch eine KI
(18:18) KI-Startups gegen akademische Wissenschaft
(20:03) Innovationskarussell dreht sich immer schneller
(20:54) KI mit 50.000 Doktortiteln
(22:03) Wo die KI Fortschritt liefern könnte
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Wissenschaft im Brennpunkt über KI außer Kontrolle: "Wie lange tut sie noch, was sie soll?"
- Wissenschaft im Brennpunkt über Suche nach neuen Antibiotika mit KI
- Wissenschaft im Brennpunkt über die bessere Wetterprognose mit KI
Weiterführende Links:- Zusammenfassung eines Workshops am MIT im Jahr 2025 (englisch)
- KI-Agent Robin der Firma Firma FutureHouse (englisch)
- Deutschlandfunk-Dossier über Künstliche Intelligenz
Gesprächspartner in dieser Folge:- Andrew White, FutureHouse
- Ross King, Chalmers Institute of Technology
- Tilman Plehn, Universität Heidelberg
Autor: Christoph Drösser, Mathematiker und Technikjournalist, lebt als freier Autor in San Francisco
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Rohstoffabbau - Wie giftig ist Lithium - und wie gesund?
Lithium, das leichteste aller Metalle, ist der perfekte Stoff für Batterien. Jetzt startet auch in Deutschland die Massenproduktion. In Spuren soll Lithium Nervenschäden vorbeugen, in hohen Dosen ist es giftig …
Notes de l’épisode
Lithium, das leichteste aller Metalle, ist der perfekte Stoff für Batterien. Jetzt startet auch in Deutschland die Massenproduktion. In Spuren soll Lithium Nervenschäden vorbeugen, in hohen Dosen ist es giftig. Was, wenn es ins Trinkwasser gerät?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:00) Uralte feuchte dunkle Gänge: Besuch im Bergwerk von „Lithium Zinnwald“ im Erzgebirge in Sachsen
(04:07) Seven Up mit Lithium, ein Verkaufsschlager in den USA der 1930er Jahre
(06:15) Was Lithium im Mineralwasser mit Gicht, Suizidrate, Demenz, Alzheimer - und Autismus zu tun hat
(10:00) Schützt Lithium Nervenzellen?
(12:00) Risiken für Schwangerschaften unter Lithium-Medikamenten
(16:30) Lithium in der Umwelt: Die Dosis macht das Gift
(20:30) Schleichende Ausbreitung in den Flüssen der Welt
(21:20) Gefahr fürs niederländische Trinkwasser
(26:00) Start der industriellen Massenproduktion in Deutschland im Sommer 2026 erwartet
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Wissenschaft im Brennpunkt über Batteriespeicher für die Energiewende
- Reportage über den Niob-Abbau in Brasilien
- Zeitfragen über die dreckigen Bausteine in sauberen E-Auto-Batterien
- Wissenschaft im Brennpunkt über Quecksilber-Vergiftung am Amazonas
- Wissenschaft im Brennpunkt über Europas Energiewende - und die katastrophalen Folgen für Guatemalas Umwelt
Weiterführende Links:- Studie über bioverfügbares Lithium in Mineralwasser
- Studie über die Wirkung von Lithium auf die weibliche Reproduktion
- Studie über Lithium in Trinkwasser als Maßnahme zur Suizid-Prävention
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Gerard Stroomberg, RIWA-RIJN, Verband der Flusswasserwerke Niederlande
- Prof. Michael Ristow, Charité Berlin, Lehrstuhl Experimentelle Endokrinologie und Diabetologie
- Prof. Marc Birringer, Hochschule Fulda, Department of Nutritional, Food and Consumer Sciences
Autorin: Dr. Heidi Mühlenberg, recherchiert seit 35 Jahren zu Umwelt, Geschichte, Klima
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Impfen mit mRNA - Erst Corona, jetzt der Krebs!
In der Pandemie schaffte sie den Durchbruch, jetzt beginnt ein neues Kapitel für die mRNA: die Impfung gegen Krebs. Erste Studien nähern sich der Ziellinie. Nicht nur beim Schwarzen Hautkrebs zeichnen sich …
Notes de l’épisode
In der Pandemie schaffte sie den Durchbruch, jetzt beginnt ein neues Kapitel für die mRNA: die Impfung gegen Krebs. Erste Studien nähern sich der Ziellinie. Nicht nur beim Schwarzen Hautkrebs zeichnen sich Erfolge ab.
Anmerkung der Redaktion: Am 1. Juni 2026 wurden Zwischenergebnisse der Phase IIb-Studie zum Schwarzen Hautkrebs veröffentlicht, die die hohen Erwartungen bestätigen. In wenigen Monaten werden auch die Ergebnisse der Phase III Studie erwartet.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:20) Das Konzept der mRNA-Impfung
(06:20) Ein Patient mit Dickdarmkrebs wird zum Studienteilnehmer
(09:30) Wie Biontech die mRNA für die Krebsimpfung umgebaut hat
(14:43) Die Anfänge: mRNA gegen Schwarzen Hautkrebs
(17:33) Gemeinsam stark: mRNA plus Checkpoint-Inhibitoren
(21:31) Wer den Rückfall verhindert, heilt
(22:20) Ein Impfstoff für alle - oder jedem ein eigener Impfstoff
(27:04) Game-Changer für den Bauchspeicheldrüsenkrebs
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Bericht in Forschung aktuell zum Fünf-Jahres-Update des mRNA-Impfstoffs gegen Schwarzen Hautkrebs
- Wissenschaft im Brennpunkt über die Weiterentwicklung der mRNA-Impfstoffe: "Besser impfen"
- Interview mit dem Immunologen Carsten Watzl: Hilft die Corona-Impfung auch gegen Krebs?
- Wissenschaft im Brennpunkt "Gesundheit made by Kennedy Teil 1: Die erfundene Autismus-Epidemie"
Weiterführende Links:- Fünf-Jahres-Update zur randomisierten Phase-IIb-Studie zu Schwarzem Hautkrebs
- Deutschlandfunk-Dossier über die Zukunft der Krebstherapie mit mRNA-Impfstoffen
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick, St. Josef-Hospital, Direktorin der Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin, Ruhr-Universität Bochum
- Prof. Dr. Christoffer Gebhardt, Direktor der Klinik für Dermatologie, Universitätsklink Hamburg-Eppendorf
- Dr. Luisa Manning, Executive Medical Director Clinical Development of Individualized mRNA Cancer Immunotherapies bei BioNTech, Dallas
Autoren: Michael Lange und Martin Winkelheide
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Sie sind Kläranlage, Küstenbollwerk, Fisch-Kindergarten in einem. Doch die Seegraswiesen schrumpfen global - mit gravierenden Folgen. Mit den Dienstleistungen, die jeder gern nutzt, aber keiner bezahlt …
Notes de l’épisode
Sie sind Kläranlage, Küstenbollwerk, Fisch-Kindergarten in einem. Doch die Seegraswiesen schrumpfen global - mit gravierenden Folgen. Mit den Dienstleistungen, die jeder gern nutzt, aber keiner bezahlt, schwindet ein Milliardenvermögen.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:48) Mit Seegrasgärtnern am Strand
(03:45) Wo Seegraswiesen wachsen und was dort lebt
(04:54) Milliarden-Vermögen bedroht
(06:26) Vier Ökosystemleistungen von Seegras durchkalkuliert
(16:56) Umgekehrt gefragt: Was kostet es, die Seegraswiesen wiederherzustellen?
(17:22) Die Strandkrabbe, der Bösewicht am Meeresgrund
(20:02) Sollte Natur einen Preis haben?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Podcast Update Erde über das aufgeheizte Mittelmeer: Too hot to handle?
- Wissenschaft im Brennpunkt über die jüngsten Rekordtemperaturen: "Ist Extrem das neue Normal?"
- Wissenschaft im Brennpunkt über den Schutz der Haie
- Aus der Deep Science-Staffel "Wer rettet die Erde?" Renaturierung der Korallen und Doping für den Ozean
Weiterführende Links:- Studie von Per-Olav Moksnes et al. zum Wert des Seegrases vor der Nordwest-Küste Schwedens (englisch)
- Informationsseite über das Projekt „SeaStore“
Gesprächspartner in dieser Folge:- Thorsten Reusch, Leiter „Marine Evolutionsökologie“, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel
- Per-Olav Moksnes, Department of Marine Science, Universität Göteborg
- Markus Müller, Deutsche Bank, Managing Director, Chief Investment Officer Sustainability
Autorin: Tomma Schröder, berichtet über Meeres-, Umwelt- und Klimathemen und taucht gern in Seegraswiesen
Regie: Friederike Wigger
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Unzählige Keilschrifttafeln lagern in den Museen der Welt: Alltägliches wie Steuerakten oder Verträge, aber auch Hymnen und Epen. KI hat die Entzifferung enorm beschleunigt. Was erzählt sie Neues über das Leben …
Notes de l’épisode
Unzählige Keilschrifttafeln lagern in den Museen der Welt: Alltägliches wie Steuerakten oder Verträge, aber auch Hymnen und Epen. KI hat die Entzifferung enorm beschleunigt. Was erzählt sie Neues über das Leben in den ersten Städten der Menschheit?
Alte Kochrezepte und sumerische Akten zeigen: Manche Lebensweisen haben die Jahrtausende überdauert. (Wdh. v. 22.7.24)
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:10) Babylonische Keilschrift: Schulaufgaben von vor 3000 Jahren
(06:20) Die Digitalisierung zu Babylon
(08:21) Hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel
(10:48) Keine Übersetzung ohne Kontext: Die Bedeutung versteht nur der Mensch
(15:23) Die KI fürs Keilschrift ABC
(17:03) Einblick in den Alltag: Sumerische Verwaltungsakten
(19:47) Kochrezepte und Steuerbelastung: Manches hat sich in 4000 Jahren kaum geändert
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Kommentar: KI verändert unser Geschichtsbild
- Forschung aktuell: Hymne an Babylon nach 3.000 Jahren wieder lesbar
- KI verstehen: Verzerrt KI den Blick in die Vergangenheit?
Weiterführende Links:- Die „Electronic Babylonian Library“, eine digitale Sammlung von Keilschriftfragmenten (Seite auf Englisch)
- Babylonisches Rezept, nachgekocht von Forschenden der Yale Universität (Seite auf Englisch)
- DLF Themenseite zu KI
- Dokumentation zur Sendung mit vielen zusätzlichen Informationen
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Enrique Jiménez, LMU München, Gründer der „Electronic Babylonian Library“
- Dr. Fabian Simonjetz, war als Computerlinguist für die „Electronic Babylonian Library“ tätig; jetzt Bayrische Akademie der Wissenschaften
- Prof. Dr. Karen Radner, LMU in München
- Prof. Dr. Johannes Hackel, Friedrich-Schiller Universität Jena
- Dr. Andrian Heinrich, Altorientalist an der Universität Jena
- Prof. Dr. Hubert Mara, Archäoinformatikerin an der Freien Universität Berlin
- Dr. Emilie Page-Perron, Wolfson College Oxford, kocht gerne nach 4000 Jahre alten Rezepten
Autor: Volkart Wildermuth, berichtet Fakten und Geschichten aus der Forschung. Keilschrift kann er nicht, Rechtschreibung reicht schon.
Regie: Robert Hauspurg
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Die atlantische Umwälzströmung AMOC transportiert enorme Wärmemengen nach Europa und prägt Wetter, Ökosysteme und Landwirtschaft. Doch diese Wärmepumpe könnte instabiler sein als lange angenommen. Was würde ein …
Notes de l’épisode
Die atlantische Umwälzströmung AMOC transportiert enorme Wärmemengen nach Europa und prägt Wetter, Ökosysteme und Landwirtschaft. Doch diese Wärmepumpe könnte instabiler sein als lange angenommen. Was würde ein Kollaps für uns und die Welt bedeuten?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:26) Auf dem Forschungsschiff Discovery mitten im Atlantik
(03:06) Wie funktioniert die atlantische Umwälzströmung AMOC?
(06:39) Exkurs: Kollaps vor 13.000 Jahren
(08:10) Was der Schockzustand bedeuten würde
(11:20) Seit Februar 2024 wissen wir: Kipppunkt-Risiko ist real
(13:39) Wie weit ist die reale AMOC vom Kipppunkt entfernt
(15:43) Große Verwirrung durch widersprüchliche Studien
(22:33) Appell führender Klimaforscher an den nordischen Ministerrat
(26:54) Völlig falsche Risikobewertung
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Wissenschaft im Brennpunkt über den Klimafaktor Antarktis: "Warnzeichen vom Ende der Welt"
- Hintergrund über neue Schifffahrtsrouten in der Arktis
- Wissenschaft im Brennpunkt über die Arktis-Expedition MOSAIC "Schwindende eisige Welt"
Weiterführende Links:- RAPID-Beobachtungssystem, das seit 2004 Messdaten aus dem Atlantik liefert
- Studie aus Science Advances von 2024 (van Westen et al.), die erstmals zeigt: AMOC besitzt realen Kipppunkt
- Dlf-Themenseite zum Klimawandel
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Universität Potsdam
- Dr. René M. van Westen, Universität Utrecht (IMAU), Niederlande
- Prof. Dr. Tim G. Benton, Chatham House (Royal Institute of International Affairs), London und University of Leeds
- Prof. Dr. Frank Sirocko, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Arbeitsgruppe Sedimentologie und Paläoklimatologie
Autor: Philipp Lemmerich, Klimajournalist
Regie: Beatrix Ackers
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Was wir essen, wann wir essen und sogar was wir nicht essen wirkt unmittelbar auf das Immunsystem. Zeitlich begrenztes Hungern oder spezielle Diäten sind ein Weg sein, die Abwehrkräfte wieder in Balance zu …
Notes de l’épisode
Was wir essen, wann wir essen und sogar was wir nicht essen wirkt unmittelbar auf das Immunsystem. Zeitlich begrenztes Hungern oder spezielle Diäten sind ein Weg sein, die Abwehrkräfte wieder in Balance zu bringen. Schwere Fälle von Sepsis könnten von ketogener Ernährung profitieren, zeigen erste Studienergebnisse. Doch ähnliche Hinweise gab es auch bei Krebs - heute raten Ärzte dringend ab. Was also weiß man wirklich über den Stoffwechsel des Verzichts?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:33) Hungermodus bei Infektionen
(04:56) Ketonkörper – die Heiler des Immunsystems?
(06:22) Ketogene Ernährung für Patientin mit Sepsis
(10:17) Risiken solcher Ernährung-Experimente bei schwer Erkrankten
(13:55) Ketogene Diät für Krebspatienten nicht mehr empfohlen
(14:34) Intervallfasten gegen Typ-2-Diabetes
(20:32) Tschüss Fettleber
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Essen und Immunsystem (1/2) "Macht der Mahlzeiten"
- Wissenschaft im Brennpunkt über Süßstoffe: "Wie harmlos ist der Zuckerersatz?"
- Wissenschaft im Brennpunkt über Abnehmspritze Ozempic: "Wundermittel gegen alles?"
- Weltzeit über Gesundheit in Europa: Warum Spanien und Dänemark als Vorbild gelten
Weiterführende Links:- Studie zu Effekten der westlichen Ernährung auf das Immunsystem in Tansania
- Studie in CELL: Fastfood macht das Immunsystem langfristig aggressiver (englisch)
- Dlf-Hintergrundseite über Zuckerersatz
- Dlf-Hintergrundseite über Ernährungsarmut: Wenn Gesundes zu teuer ist
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Christoph Wilhelm, Immunopathologe und Co-Direktor Institut für klinische Chemie und klinische Pharmakologie, Uniklinik Bonn
- Dr. Tim Rahmel, Privatdozent, Leitender Oberarzt operative und internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Bochum, Knappschaftskliniken
- Dr. Martin Schön, Arzt und Wissenschaftler am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
Autorin: Stephanie Kowalewski, recherchiert seit Jahren zu Ernährungsthemen
Regie: Claudia Kattanek
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Die Drogerieregale sind voll mit Pillen, die unsere Abwehrkräfte stärken sollen. Ein Milliardenmarkt. Dabei lässt sich das Immunsystem schon mit Brokkoli, Bohnen oder Sauerkraut fit halten. Die Prozesse …
Notes de l’épisode
Die Drogerieregale sind voll mit Pillen, die unsere Abwehrkräfte stärken sollen. Ein Milliardenmarkt. Dabei lässt sich das Immunsystem schon mit Brokkoli, Bohnen oder Sauerkraut fit halten. Die Prozesse dahinter versteht die Forschung immer besser.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:26) Balance ist das Ziel
(03:19) Der Darm als Trainingslager und Schaltzentrale
(05:20) Fermentiertes ist Futter für Immunzellen
(10:12) Im Labor: Hinter gesundem Brokkoli steckt die essentielle Aminosäure Tryptophan
(11:43) Studie aus Tansania: traditionelle versus westliche Ernährung
(15:37) Fastfood macht das Immunsystem aggressiver - weil die Ballaststoffe fehlen
(16:53) Langzeiteffekt von Salz-Überkonsum
(20:05) 30 verschiedene Pflanzenarten pro Woche
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Wissenschaft im Brennpunkt Teil 2: Macht des Verzichts
- Wissenschaft im Brennpunkt über die Wirkung von Zucker: "Die tägliche Überdosis Zucker"
- Wissenschaft im Brennpunkt über die Risiken von Süßstoff
Weiterführende Links:- Studie zu Effekten der westlichen Ernährung auf das Immunsystem in Tansania
- Studie in CELL: Fastfood macht das Immunsystem langfristig aggressiver (englisch)
- Dlf-Hintergrundseite über Zuckerersatz
- Dlf-Hintergrundseite über Ernährungsarmut: Wenn Gesundes zu teuer ist
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Dr. Waldemar Kolanus, geschäftsführender Direktor Life and Medical Sciences Institute (LIMES), Molekulare Immunologie und Zellbiologie der Universität Bonn
- Prof. Christoph Wilhelm, Ph.D., Professor für Immunopathologie, Co-Direktor Institut für klinische Chemie und klinische Pharmakologie, Uniklinik Bonn
- Prof. Dr. Kim Ohl, Professorin für Ernährung und Immunologie, Hochschule Niederrhein
Autor: Stefanie Kowalewski, recherchiert zu Themen rund um Ernährung
Regie: Claudia Kattanek
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Antimaterie auf Dienstreise - Unterwegs in kosmischer Mission
Antimaterie ist der wertvollste Stoff der Welt. Jetzt gingen 92 dieser empfindlichen Teilchen auf Reisen - eine Weltpremiere. Der Transport an einen anderen Ort könnte helfen, das größte Rätsel des Universums …
Notes de l’épisode
Antimaterie ist der wertvollste Stoff der Welt. Jetzt gingen 92 dieser empfindlichen Teilchen auf Reisen - eine Weltpremiere. Der Transport an einen anderen Ort könnte helfen, das größte Rätsel des Universums zu lösen.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:00) Plot bei „Illuminati“: Wie Terroristen Antimaterie für eine Bombe stehlen
(02:30) Die Antimaterie-Fabrik am CERN
(06:07) Weshalb gibt es im Universum so wenig Antimaterie?
(09:35) Ein Koffer für Antimaterie, groß wie ein Kleiderschrank
(14:19) Verzweifelte Suche nach dem Unterschied zwischen Antimaterie und Materie
(15:40) Weltpremiere: Erster Ausflug für Antimaterie
(26:12) Wie realistisch ist es, mit Antimaterie eine Bombe zu bauen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Wissenschaft im Brennpunkt über die Sinnkrise der Teilchenphysik
- Aus der Sendung Hörsaal: Vortrag von Harald Lesch über den Ursprung der Materie
- Forschung aktuell über das Experiment Myon g-2: Fehler im Standardmodell der Teilchenphysik?
Weiterführende Links:- Webseite des Düsseldorfer Teams mit Details zum Antimaterie-Transport
- CERN stellt Transportexperiment vor – mitsamt kurzem Video der Aktion
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Stefan Ulmer, Professor für Experimentalphysik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Dr. Christian Smorra, Projektleiter BASE-STEP, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Autor: Frank Grotelüschen, Physiker und Wissenschaftsjournalist
Regie: Friederike Wigger
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Kleine wundersame Reaktoren - Die Versprechen der neuen Kernenergie
Mini-Meiler im Bausatzprinzip – sie sollen für Europas Energiewende eine Schlüsselrolle spielen. Das Problem: Es gibt die kleinen modularen Reaktoren noch nicht. Sie müssen erst noch entwickelt werden – und …
Notes de l’épisode
Mini-Meiler im Bausatzprinzip – sie sollen für Europas Energiewende eine Schlüsselrolle spielen. Das Problem: Es gibt die kleinen modularen Reaktoren noch nicht. Sie müssen erst noch entwickelt werden – und dafür fließen Fördergelder. In der Nuklearbranche macht sich nach Jahrzehnten des Niedergangs Goldgräberstimmung breit. Doch viele Konzepte haben Startschwierigkeiten. Und unter Kritikern kursieren Spottnamen für die gehypten Reaktoren: „Small Miraculous Reactor“ und „Smart Marketing Reactor“: Wunderreaktoren mit cleverer Marketingstrategie.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Ankündigung auf dem Weltgipfel der Kernenergie.
(02:02) Tschechien will als erster EU-Staat einen Mini-Meiler (SMR) ans Netz bringen
(04:12) Die Strategie der EU
(06:55) Ein Ziel: Fernwärme für Tschechiens Städte
(09:38) Modellrechnungen zeigen: Viele Annahmen stimmen nicht
(14:23) Wo Rolls Royce seinen kleinen modularen Reaktor bauen will
(15:45) Besuch beim Nuclear Futures Institute in Nordwales
(21:28) Fortgeschrittene modulare Reaktoren (AMR) für den Energiehunger der Rechenzentren
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Beitrag zum aktuellen World Nuclear Industry Status Report
Diskussion über Atomkraft 2.0 in der Sendung Wortwechsel
Wissenschaft im Brennpunkt über Batteriegroßspeicher: "Mega-Batterien gegen den Blackout"
Weiterführende Links:- SMR-Initiative der Europäischen Union (englisch)
- SMR-Website von Rolls Royce (englisch)
- Gutachten über SMR für das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)
- Deutschlandfunk-Dossier über die neue Atomdebatte
Gesprächspartner in dieser Folge:- Dr. Ľubomír Sklenka, Faculty of Nuclear Sciences and Physical Engineering, Czech Technical University in Prague (CVUT)
- Dr. Alexander Wimmers, Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, Technische Universität Berlin
- Prof Simon Middleburgh, Co-Direktor Nuclear Futures Institute, Bangor University, Großbritannien
Autorin: Andrea Rehmsmeier, unterwegs in Ost- und Mitteleuropa, recherchiert zu Militär, Energie, Umwelt und organisierter Kriminalität
Regie: Claudia Kattanek
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Ein ganzer Löffel Mikroplastik soll fein verteilt im Gehirn stecken - behauptet eine US-Studie. Seitdem tobt die Debatte. Während die Fachwelt Hinweisen auf Alzheimerrisiken nachgeht, machen andere mit …
Notes de l’épisode
Ein ganzer Löffel Mikroplastik soll fein verteilt im Gehirn stecken - behauptet eine US-Studie. Seitdem tobt die Debatte. Während die Fachwelt Hinweisen auf Alzheimerrisiken nachgeht, machen andere mit "Heilmethoden" längst Geschäfte.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:13) Mikroplastik: 2004 im Meerwasser erstmals entdeckt
(02:40) Mikroplastik im Gehirn: Campens überraschender Fund
(05:26) Was war zuerst da: Das Mikroplastik - oder die Demenz?
(08:50) Laborbesuch: Die Fallstricke beim Mikroplastik-Nachweis
(15:59) Ist die Kritik zu hart?
(17:44) Alzheimer? MS? Was sich über die Folgen für das Gehirn sagen lässt
(23:00) Viele gute Gründe, die Plastikproduktion zurückzufahren
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:- Hintergrund über den Handel mit Plastic Credits
- Interview Felix Wertli: Neues Jahr, neue Chance für das UN-Plastikabkommen?
- Wissenschaft im Brennpunkt "Spermageddon": Immer weniger Spermien, liegt es an Umweltschadstoffen?
Weiterführende Links:- Pressemitteilung zum Fund von Mikroplastik im Gehirn (englisch)
- Bewertung des BfR zur kontrovers diskutierten Mikroplastik-Studie (3.12.2025)
- Deutschlandfunk Themenseite zu Mikroplasik
Gesprächspartner in dieser Folge:- Prof. Matthew Campen, Department of Pharmaceutical Sciences, University of New Mexico, Albuquerque, USA
- Dr. Dusan Materic, Forschungsgruppe Mikroplastik, Nanoplastik und Elemente, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung, Leipzig
- Dr. Holger Sieg, Leiter Arbeitsgruppe Mikroplastik, Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
Autor: Volkart Wildermuth, Biochemiker und Wissenschaftsjournalist
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