
ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?
- Épisodes
- 149
- Parution
- toutes les deux semaines
- Dernier épisode
- 11 Oct 2026
À propos du podcast
Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags. Zum ZEIT WISSEN-Magazin -> www.zeit.de/zw-aktuell Zum Wissen auf zeit.de -> www.zeit.de/wissen Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT WISSEN-Magazin im Vorteilsabo: https://abo.zeit.de/zeit-wissen-magazin-vorteilsabo
Épisodes 149
Spukt’s hier? Treffen sich Geisterjäger und Wissenschaftler
Geister gibt es nicht – oder? Deutschlandweit machen sich rund 60 Ghosthunter-Gruppen auf die Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Mit technischem Equipment kundschaften sie Friedhöfe und Burgruinen aus. Marc …
Notes de l’épisode
Geister gibt es nicht – oder? Deutschlandweit machen sich rund 60 Ghosthunter-Gruppen auf die Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Mit technischem Equipment kundschaften sie Friedhöfe und Burgruinen aus. Marc Dimpfel und Nikita Vaillant begleiten die Ghosthunter NRW zur Ruine Hohensyburg in Dortmund. Die Gruppe ist überzeugt: Es gibt ein Leben nach dem Tod, und die Verstorbenen schicken uns Botschaften. Sind Geisterjäger verrückt? Oder ist da wirklich etwas dran? Diese Frage beschäftigt auch die Wissenschaft. Gerhard Mayer vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg hat Ghosthunter für eine Studie interviewt. Er berichtet über den Stand der Forschung.
Haben übersinnliche Phänomene womöglich mit Trauerhalluzinationen zu tun? Dieser Frage geht Christoph Drösser in der unmöglichen Kolumne auf den Grund.
Shownotes
Das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene ist hier zu finden.
Die Studie von Gerhard Mayer und Sonja Nowara über Ghosthunter in Deutschland ist im »Journal for Anomalistics« erschienen und hier auf Deutsch verlinkt.
William Rees hat die Studie über Trauerhalluzinationen 1971 im »British Medical Journal« publiziert.
Eine aktuelle Studie über Trauerhalluzinationen ist in der Zeitschrift »Death Studies« erschienen.
Karten für das Podcastfestival im Universum Bremen bekommen Sie hier. ZEIT Wissen ist um 20 Uhr auf der Bühne.
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Macht uns das moderne Leben einsam?
Ohne Arbeit kann das Leben ganz schön einsam sein. Das stellen viele Menschen fest, wenn sie in den Ruhestand gehen. Auf der Insel Poel haben Rentner einen besonderen Verein gegründet, um aus der Isolation …
Notes de l’épisode
Ohne Arbeit kann das Leben ganz schön einsam sein. Das stellen viele Menschen fest, wenn sie in den Ruhestand gehen. Auf der Insel Poel haben Rentner einen besonderen Verein gegründet, um aus der Isolation rauszukommen. Das Konzept “Männerschuppen” macht gerade weltweit Schule. Der ZEIT WISSEN-Podcast hat sie besucht.
Außerdem spricht Host Jakob Simmank mit dem Soziologen Janosch Schobin von der Universität Kassel über die vielen Dimensionen der Einsamkeit. Wann macht Einsamkeit krank? Wer ist heute besonders einsam? Und lässt uns der Kapitalismus vereinsamen? Die gute Nachricht ist: Wir waren schon mal einsamer.
Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Einsamkeit ansteckend ist.
Shownotes
Ein Interview mit dem Soziologen Janosch Schobin lesen Sie hier.
Schobins Buch Zeiten der Einsamkeit ist 2025 bei Hanser erschienen.
Auch Host Jakob Simmank hat ein Buch über Einsamkeit geschrieben, erschienen 2020 bei Atrium.
Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid schreibt über die Einsamkeit nach dem Tod seiner Frau.
Der Männerschuppen Poel ist hier zu finden.
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So entsteht ein Tierfilm im Regenwald
Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber …
Notes de l’épisode
Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen.
Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen? ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt.
In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind.
Shownotes
Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek.
Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«.
Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der Dokumentation »Elefanten hautnah«.
In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen, der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind: »PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et al., 2018.
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Brauchen wir Chefs (m/w/d)?
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre …
Notes de l’épisode
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein.
Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt.
Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef.
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Wozu Mathe, es gibt doch KI?
Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen …
Notes de l’épisode
Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen wollen.
Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft.
Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin.
Kontakt zur Redaktion: [email protected]
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Wenn es der Arzt mit der Behandlung übertreibt
Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? …
Notes de l’épisode
Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar.
Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten, Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die Wissenschaft Spontanheilungen?
Shownotes:
- Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können.
- Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er gelernt?
- Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan und Ragnhild Schweitzer
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Darf man jeden Witz machen?
Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich. Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr …
Notes de l’épisode
Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich. Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr Spitzname, den sie liebt.
In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja – mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an. Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern, Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen, Vorurteile verstärken.
Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig?
Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein simples Ja oder Nein.
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Hörtipp: "Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte"
2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen …
Notes de l’épisode
2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann.
Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt. Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen:
"Der Vernichter" auf Apple Podcasts:
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Wozu Rechtschreibung, wenn KI jetzt alles korrigiert?
Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch …
Notes de l’épisode
Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch lernen?
Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden. Als fußballinguist folgen ihm auf TikTok und Instagram Hunderttausende. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht Maria Mast, Sprachwissenschaftlerin und Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, mit ihm darüber, ob Rechtschreibung im Zeitalter von KI noch immer ein soziales Kapital ist, über Diskriminierung aufgrund von Rechtschreibfehlern und die Frage, ob es am Ende vielleicht der Fußballlivekommentator sein wird, den eine KI nicht ersetzen kann.
In der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um ein Phänomen, das wir bis heute nicht erklären können: die Ursachen der Legasthenie.
Die Titelgeschichte zu Rechtschreibung und KI von Maria Mast lesen Sie hier.
Können Sie so gut Deutsch wie Achtklässler? Zum Test.
Simon Meier-Vieracker finden Sie auf TikTok und Instagram.
Zur belgischen Studie zu Diskriminierung und Schreibfehlern in Bewerbungsverfahren: Plos One: Sterkens et al., 2023
Naomi Baron über KI, Autokorrektur und den Verlust von Autonomie beim Schreiben: »Who Wrote This? How AI and the Lure of Efficiency Threaten Human Writing«
Ausgewählte Quellen zur Legasthenie:
Developmental dyslexia: the cerebellar deficit hypothesis
The magnocellular theory of developmental dyslexia
Developmental Dyslexia and the Phonological Deficit Hypothesis
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Haben Lügen kurze Beine?
Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir damit …
Notes de l’épisode
Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir damit sogar weiter als mit der Wahrheit? Und was macht Lügen mit uns selbst?
In der neuen Folge von »Woher weißt du das?« diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter vom ZEIT-WISSEN-Magazin, warum wir Lügen schlecht erkennen, was eine Lüge von bloßer Fiktion trennt – und weshalb der Historiker Yuval Noah Harari in gemeinsamen Geschichten den Schlüssel der menschlichen Zivilisation sieht.
Eine Folge darüber, wie wahr eine gute Geschichte sein muss – und ob es nicht manchmal mehr auf die Wirkung als auf die Wahrheit ankommt.ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen
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Hier stinkts! Woran man guten Käse erkennt
An Weihnachten gibt es immer Raclette, in der Berghütte Fondue. Menschen in der Schweiz haben eine besondere Beziehung zu Käse. Das geht auch unserer Autorin Céline Sallustio so. Sie ist Schweizerin, liebt Käse …
Notes de l’épisode
An Weihnachten gibt es immer Raclette, in der Berghütte Fondue. Menschen in der Schweiz haben eine besondere Beziehung zu Käse. Das geht auch unserer Autorin Céline Sallustio so. Sie ist Schweizerin, liebt Käse und ist für unseren Wissenspodcast auf die Suche nach richtig gutem Käse gegangen. Mit Host Linda Fischer spricht sie darüber, was wirklich gute Käsesorten auszeichnet und wie man sie erkennt.
Dafür hat sie gemeinsam mit der Käsesommelière Josefine Fuchs verschiedene Käsesorten auf dem Hamburger Wochenmarkt verkostet. Und sie hat die Käsebäuerin Sylvia Puchta im Altenburger Land besucht. Sie stellt einen ganz besonderen Käse her: eine Käsesorte, die Krabbeltierchen braucht, um gut zu reifen.
Außerdem geht Christoph Drösser in seiner Kolumne der Frage nach, warum manche Menschen stark zu schwitzen beginnen, wenn sie Käse essen.
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Soll man gehen, wenn es am schönsten ist? Die philosophische Battle
Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen: Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert …
Notes de l’épisode
Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen: Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert nichts mehr verpasst? Die Biathletin Magdalena Neuner zum Beispiel beendete ihre Karriere mit 25 auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn und zum Entsetzen der Sportwelt. Die Abfahrtsläuferin Lindsey Vonn dagegen kämpfte sich immer wieder zurück, bis sie 2026 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina stürzte und sich schwer verletzte. Wer von beiden hat den richtigen Moment erwischt? Ganz so einfach, wie es im Nachhinein aussieht, ist die Sache nicht.
Johanna Michaels und Tobias Hürter streiten über die Psychologie des Aufhörens, über unterschiedliche Schlussmach-Typen und über einen Fall, in dem die Beteiligten Milliarden von Euro gespart hätten, wenn sie die Party nur rechtzeitig verlassen hätten.
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Welche Dialekte verstehen Sie? Testen Sie sich
Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben …
Notes de l’épisode
Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben bedroht. Bayerisch polarisiert, Schwäbisch auch. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklären Linguistinnen die Ursachen. Und der Comedian Bülent Ceylan erzählt, wie sein Mannheimer Dialekt ihn fast die Karriere gekostet hätte – und warum ausgerechnet die Sachsen über seine Witze am lautesten lachen.
Außerdem im Programm: ein Experiment, bei dem unsere Schweizer Reporterin bei einem plattdeutsch sprechenden Gemüsehändler einkauft. Was liegt am Ende in ihrem Einkaufskorb? Die Linguistin Heike Wiese erklärt, warum »Morgen isch geh Schule« keine Sprachverhunzung ist, sondern ein neuer Dialekt. Hanna Fischer vom Marburger Sprachatlas erklärt den Unterschied von Dialekt und Regiolekt. Und Christoph Drösser geht der Frage nach, warum sich um das Jahr 500 die Laute in unserer Sprache verschoben haben. War etwas das Klima schuld?
Eine Folge über Sprachidentität, Klischees und die Frage: Wie klingt eigentlich Deutsch?
Shownotes
Die Dialekt-Aufnahmen stammen aus dem Forschungsprojekt Regionalsprache vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg. Vielen Dank an Hanna Fischer.
Informationen über Kiezdeutsch sind an der Humboldt-Universität zu finden, darunter auch die Anfeindungen an Heike Wiese.
Astrid Adler vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim hat die Forschung zur Sympathie von Dialekten hier veröffentlicht.
Die Tourdaten von Bülent Ceylans Show stehen auf seiner Website.
Einige Schweizer Dialekte sind beliebter als andere. Liegt das an der Aussprache oder an kulturellen Assoziationen? Die Studie von Adrian Leemann finden Sie hier.
Produktion: Céline Sallustio und Max Rauner
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Muss man immer pünktlich sein? Die philosophische Battle
Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna …
Notes de l’épisode
Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna Michaels sieht das entspannter: Pünktlichkeit ist kontextabhängig, findet sie. Bei einer Einladung kann es sogar höflich sein, nicht ganz pünktlich zu erscheinen.
In dieser Folge streiten die beiden über ein Thema, das uns alle betrifft. Sie sprechen über ihr persönliches Zeitgefühl, über Immanuel Kant, der so pünktlich war, dass die Königsberger nach ihm die Uhr stellten, über Steve Jobs, der notorisch unpünktlich war, und natürlich über die Deutsche Bahn. Hier bekommen Sie Argumentationshilfe für den Fall, dass Sie das nächste Mal zu spät kommen – oder sich über verspätete Gäste ärgern.
Wie halten Sie es mit der Pünktlichkeit? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare oder an [email protected]
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Hey Roboter, mach die Betten und räum die Wohnung auf!
Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten …
Notes de l’épisode
Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten, Teller waschen und mit dem Hund spielen. Steht uns ein ChatGPT-Moment mit Robotern bevor? Können wir die Maschinen-Butler bald im Baumarkt kaufen?
In einem der führenden deutschen Robotiklabors haben Forschende ein Assessment-Center für Roboter eingerichtet: Die Maschinen werden mit KI ausgestattet und müssen knifflige Aufgaben lösen, mechanische Rätsel knacken und zeigen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Außerdem treten sie gegen Menschen an. Die große Frage ist, wie man Robotern beibringen kann, die echte Welt zu verstehen. Soll man sie ihre Umgebung erkunden lassen wie Kleinkinder? Oder ihnen anhand von Millionen Videos beibringen, wie man eine Spülmaschine einräumt? In diesen Experimenten wird auch eine philosophische Frage neu verhandelt: Kann es ohne einen Körper überhaupt echte Intelligenz geben?
Shownotes
Max Rauner hat im ZEIT WISSEN Magazin über humanoide Roboter und Embodied Intelligence geschrieben.
Florian Röhrbein ordnet den Auftritt von "Figure 3" neben Melania Trump in diesem Interview ein.
Dieses Werbevideo zeigt "Figure 3" als Butler im Haushalt. Und in diesem Post auf der Plattform X ist zu sehen, wie der Roboter Pakete sortiert.
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Sie wollen das System brennen sehen
US-Präsident Donald Trump will den "Goldstandard" in der Wissenschaft wiederherstellen, die AfD die Forschungslandschaft "entpolitisieren": Populisten weltweit greifen die Wissenschaft an und stellen die …
Notes de l’épisode
US-Präsident Donald Trump will den "Goldstandard" in der Wissenschaft wiederherstellen, die AfD die Forschungslandschaft "entpolitisieren": Populisten weltweit greifen die Wissenschaft an und stellen die Glaubwürdigkeit von Forschungsinstituten infrage. Doch die Attacken kommen nicht nur von außen. Es gibt einige Wissenschaftler, die selbst radikale Systemkritik üben und sich mitunter Seite an Seite mit Verschwörungstheoretikern wiederfinden.
Ihre Rhetorik ist jener der Populisten oft verblüffend ähnlich und lässt die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und gezielter Demontage verschwimmen. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts analysieren Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit der ZEIT, und Maria Mast, Podcast-Host und Wissensredakteurin der ZEIT, wie diese Allianzen entstehen, welche Strategien die Akteure nutzen und was das für das Vertrauen in die Wissenschaft bedeutet.
Und in der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um Therapien und Medikamente, die wirken, von denen wir aber nicht wissen, wie genau. In diesem Fall: Paracetamol.
Quellen:
Jakob Simmanks Recherche zu Allianzen zwischen Wissenschaftlern und Verschwörungsteoretikern lesen Sie hier.
Andreas Sentker schreibt darüber, wem die Schwächen der Wissenschaft nutzen.
Die umstrittene Santa Clara Studie erschien hier: Int J Epidemiol: Ioannidis et al., 2021.
Die Tagesschau über Desinformationskampagnen und Pseudo-Experten
Über die PIK-Studie, die das Fachmagazin Nature zurückgezogen hat, hat auch die ZEIT berichtet.
Naomi Oreskes schreibt über Zahnseide und wissenschaftliche Evidenz allerhöchster Güte.
Über die Cochrane-Übersichtsarbeit von Tom Jefferson, aus der Jefferson etwas zu forsch ableitete, dass Masken nichts bringen, lesen Sie hier.
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Ist Empathie immer gut?
Das "Empathiedefizit" in der Gesellschaft sei gefährlicher als das Haushaltsdefizit, sagte Barack Obama. Empathie gilt als wichtige Tugend. Doch ist Mitgefühl immer der beste moralische Kompass? Johanna …
Notes de l’épisode
Das "Empathiedefizit" in der Gesellschaft sei gefährlicher als das Haushaltsdefizit, sagte Barack Obama. Empathie gilt als wichtige Tugend. Doch ist Mitgefühl immer der beste moralische Kompass? Johanna Michaels und Tobias Hürter ringen um die Grenzen der Empathie – mit Argumenten aus der Philosophie und praktischen Beispielen. Sollten beispielsweise Ärztinnen und Ärzte mitfühlend sein? Oder ist zu viel Empathie eher hinderlich für eine gute Behandlung?
Oder wenn wir anderen Menschen helfen wollen: Dann verleitet Empathie zu ungerechten Entscheidungen – indem wir einem Einzelschicksal mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Leid einer großen, aber anonymen Gruppe. So argumentieren zumindest die “effektiven Altruisten”. Ist das kaltherzig? Johanna Michaels und Tobias Hürter haben sich unter anderem bei Immanuel Kant umgehört.
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Wie gut verstehen Sie Hunde?
Will der nur spielen oder muss ich mir Sorgen machen? Wer sich nicht mit Hunden auskennt, stellt sich diese Frage öfter. Mit ihrer Körperhaltung, ihrem Bellen, Hecheln, den Ohren und dem Schwanz kommunizieren …
Notes de l’épisode
Will der nur spielen oder muss ich mir Sorgen machen? Wer sich nicht mit Hunden auskennt, stellt sich diese Frage öfter. Mit ihrer Körperhaltung, ihrem Bellen, Hecheln, den Ohren und dem Schwanz kommunizieren die Tiere kontinuierlich – aber man muss die Zeichen auch deuten können. Studien zeigen, dass selbst Hundebesitzer sich dabei überschätzen.
Wie also lernt man, Hunde zu verstehen? Dagny Lüdemann, Biologin und ZEIT-Chefreporterin Wissen, hat sich mit dieser Frage tiefer beschäftigt. In einer neuen Folge von "Woher weißt du das?" spricht sie mit Moderatorin Linda Fischer darüber, was Studien uns über das Verhältnis zwischen Hund und Mensch verraten und hat Tipps von einer Hundetrainerin mitgebracht, die sie für ihre Recherchen auf dem Hundesportplatz begleitet hat.
In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum Hunde mit dem Schwanz wedeln.
Shownotes
Unsere Expertin Nicole Cieske ist Hundetrainerin und betreibt ihre eigene Hundeschule – das mobile HundeSofa für Freiwilliges NachSITZen – im Berliner Umland
Wie gut verstehen Sie Hunde? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz.
In dieser Studie wurde das Bellen von Mudi-Schäferhunden von einer Arbeitsgruppe aus Ungarn untersucht: Applied Animal Behaviour Science: Pongrácz et al., 2006
Wie Menschen die Körpersprache von Hunden falsch interpretieren, haben Forschende in dieser Studie untersucht: Anthrozoös: Molinari/Wynne, 2025
Der Charakter eines Hundes ist für das Verhalten wichtiger als die Rasse. Studie in "Science": Morrill et al., 2022
Warum Hunde mit dem Schwanz wedeln. Studie in "Biology Letters": Leonetti et al., 2024
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Kann man Ironie lernen?
Tobias Hürter und Johanna Michaels diskutieren jeden Monat über eine Frage, die sie bewegt. Sie bringen Argumente aus der Philosophie, der Wissenschaft und der Popkultur mit. Heute: Kann man Ironie lernen? …
Notes de l’épisode
Tobias Hürter und Johanna Michaels diskutieren jeden Monat über eine Frage, die sie bewegt. Sie bringen Argumente aus der Philosophie, der Wissenschaft und der Popkultur mit. Heute: Kann man Ironie lernen?
Studien zeigen: Kinder entwickeln Ironieverständnis zwischen sechs und acht Jahren. Und die Fähigkeit, Ironie zu erkennen, lässt sich steigern. Aber kann man Ironie üben wie eine Fremdsprache? Die Diskussion führt von Alanis Morissettes Song "Ironic" über E.T.A. Hoffmann bis zu Ironie im Internet, wo der Kontext oft fehlt und Missverständnisse programmiert sind. Außerdem gibt es Tipps fürs Ironietraining zu Hause. Und eine Liste von Zeichen, Stickern und Emojis, mit denen Ironie im Laufe der Zeit gekennzeichnet wurde.
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Wie man den eigenen Albträumen den Schrecken nimmt
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Themen wie Missbrauch, sexuelle und psychische Gewalt. Wenn das für Sie belastend sein könnte, hören Sie diese Folge bitte mit Vorsicht oder überspringen Sie …
Notes de l’épisode
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Themen wie Missbrauch, sexuelle und psychische Gewalt. Wenn das für Sie belastend sein könnte, hören Sie diese Folge bitte mit Vorsicht oder überspringen Sie sie.
Albträume lassen sich umprogrammieren. Das verspricht die Imagery Rehearsal Therapy (IRT). In dieser Verhaltenstherapie wird das Drehbuch der eigenen Albträume mithilfe einer Therapeutin umgeschrieben und dann in Fantasiereisen eingeübt. Die Methode ist für alle interessant, die regelmäßig Albträume haben, kann aber auch dazu dienen, gewöhnliche Träume in andere Bahnen zu lenken. Nora Burgard-Arp und Max Rauner haben sie im Selbstversuch ausprobiert und wurden dabei von zwei Fachleuten angeleitet: von Johanna Thünker, die die IRT in Deutschland bekannt gemacht hat. Und von Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.
Wir erklären, wie die achtstündige Therapie abläuft und für wen sie geeignet ist. Außerdem erklärt der Psychoanalytiker Stephan Hau, wie die Psychoanalyse heute auf Albträume blickt – und was von Freuds Traumdeutung übrig geblieben ist.
Shownotes
Der Artikel von Nora Burgard-Arp ist auf zeit.de erschienen.
Johanna Thünkers Therapiemanual (mit Reinhard Pietrowsky) zur Behandlung von Albträumen mithilfe der Imagery Rehearsal Therapy ist im Hogrefe Verlag erschienen.
Laut diesem Fachartikel haben Menschen, die die IRT absolviert haben, nach der Therapie im Schnitt weniger Albträume als rund 85 bis 90 Prozent der Menschen ohne Behandlung.
Die Zeitschrift "Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin" widmet die Ausgabe 3/2024 der "Arbeit mit Träumen in der Psychotherapie".
Michael Schredls Sachbuch "Träume" ist 2007 bei Ullstein erschienen.
Kapitel
00:00 Zaubertricks gegen Albträume
02:25 Nora träumt von Löwen und Gewalt
08:38 Max träumt von einem Zug
11:56 Wann gilt ein Traum als Albtraum?
15:57 Woher kommt das?
17:43 Ein neues Drehbuch für den Traum
27:41 Die Fantasie geht auf Reisen
35:00 Wie gut wirkt die Therapie?
40:06 Und wie funktioniert sie?
44:50 Was würde Freud dazu sagen?
49:36 Traumdeutungslexika sind Bullshit
56:08 Vorschau
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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihren Chatbot
Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen. Jeden Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und …
Notes de l’épisode
Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen. Jeden Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und was genau antwortet ChatGPT? Das ist gar nicht so leicht zu sagen.
Was aber immer deutlicher wird: Neben guten Ratschlägen, korrekten Einordnungen, wirklicher Hilfe gibt ChatGPT immer wieder auch Mist von sich. Wie genau das unsere Gesundheit gefährden könnte, darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Es geht um die Behandlung von Kopfläusen und Krebs, es geht um Psychosen und Patienten, die ihren Ärzten nicht mehr vertrauen, sondern ChatGPT. Und allem voran geht es um die Angewohnheit von Chatbots, den User zu umschmeicheln und zu bestärken.
Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, bespricht mit Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit, was man über die Gesundheitsgefahren von ChatGPT und anderen Chatbots weiß. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum Chatbots eigentlich halluzinieren.
Hinweis: Nach der Publikation des zur Folge gehörenden Beitrags sind Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines im Text zitierten Arztes aufgekommen. Wir konnten diese Zweifel auch durch weitere Recherchen nicht ausräumen, weshalb wir die entsprechende Passsage im Text und der Podcastfolge entfernt haben.
Shownotes:
In diesem Text erzählt Woher-Weißt-Du-das?-Host Max Rauner, wie ihm ChatGPT bei einer Schulterverletzung half.
Welche Möglichkeiten KI-Expertensysteme in der Medizin bieten, haben Jakob von Lindern und Jakob Simmank den Medizin-KI-Chefentwickler von Google gefragt.
Hier beschreibt Eva Wolfangel, wie ihr ein Chatbot weismachen wollte, dass er lebendig ist, ein Bewusstsein hat – und dringend aus dem Computer befreit werden muss.
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Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?
Paris hat im Dezember 2025 eine urbane Seilbahn eröffnet, die zum ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Das könnte bald auch in Deutschland Realität werden. Mehrere Städte wetteifern darum, die erste urbane Seilbahn …
Notes de l’épisode
Paris hat im Dezember 2025 eine urbane Seilbahn eröffnet, die zum ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Das könnte bald auch in Deutschland Realität werden. Mehrere Städte wetteifern darum, die erste urbane Seilbahn im Nahverkehr zu bauen.
In Koblenz ist seit 2011 eine Seilbahn in Betrieb, die aber vor allem touristischen Zwecken dient und nicht ins Nahverkehrsnetz eingebunden ist. Bonn und Herne wollen nun mit urbanen Seilbahnen Lücken im Netz schließen: Bonn plant eine rund vier Kilometer lange Strecke mit fünf Stationen. In Herne soll eine Pendelseilbahn vom Hauptbahnhof zum künftigen Technologie-Campus schweben. Auch andere Städte diskutieren über die "Ebene +1".
Die Vorteile: Seilbahnen sind innerhalb von ein bis zwei Jahren aufgebaut, kosten pro Kilometer etwa so viel wie eine Straßenbahn und überfliegen Staus, Flüsse und Berghänge. Der Nachteil: von den Gondeln aus kann man in Büros, Häuser und Gärten schauen. Ein noch größeres Hindernis ist die Bürokratie. ZEIT WISSEN war mit Verkehrsplanern und Seilbahn-Pendlern unterwegs und hat mit dem Oberbürgermeister von Herne über seine Seilbahn-Vision gesprochen. Er sagt: "Wenn dieses Seilbahnprojekt scheitert, dann ist Deutschland gescheitert."
Und: Christoph Drösser geht in seiner einhundertsten unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Flugzeuge in der Luft bleiben. Darüber rätselt die Wissenschaft ernsthaft.
Shownotes
St. Louis Blues von Christoph Drösser war die erste Podcastfolge der ZEIT. Sie ist hier abrufbar.
Die Tagesschau hat über die urbane Seilbahn in Paris hier berichtet.
Berühmt ist das Seilbahnnetz von La Paz. Die Firma Doppelmayr stellt es hier vor.
Die Unternehmensberatung pwc hat eine Studie über urbane Seilbahnen im ÖPNV verfasst.
Wer in seiner Stadt eine Seilbahn bauen will, fängt am besten mit dem Leitfaden des Bundesverkehrsministeriums an.
In Bonn gibt es eine Initiative für und eine gegen die Seilbahn. Die Stadt stellt die Pläne hier vor.
Kapitel
00:00 Hund beißt Reporter
01:07 Der erste Podcast der ZEIT
03:07 Mit einer Seilbahn durch Paris
05:37 Koblenz hat schon eine
09:01 Bonn plant seit Jahren
13:01 Jedes Bundesland hat ein Seilbahngesetz
15:32 Herne möchte eine Pendelseilbahn bauen
17:01 Die Wissenschaft rätselt: Warum fliegen Flugzeuge?
21:05 VorschauZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen
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Ankündigung: Bonusfolgen und Archiv von "Woher weißt du das?" im Abo
Mehr hören: Ab sofort gibt es jeden Monat eine zusätzliche Folge von "ZEIT Wissen. Woher weißt du das?", exklusiv für alle, die ein Podcast- oder Digitalabo der ZEIT haben. Wie gewohnt erscheint weiter jeden …
Notes de l’épisode
Mehr hören: Ab sofort gibt es jeden Monat eine zusätzliche Folge von "ZEIT Wissen. Woher weißt du das?", exklusiv für alle, die ein Podcast- oder Digitalabo der ZEIT haben. Wie gewohnt erscheint weiter jeden zweiten Sonntag eine kostenlose Folge.
Außerdem werden wir in einigen Tagen das Archiv von "Woher weißt du das?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, auf www.zeit.de woherweisstdudas, auf Apple Podcasts oder Spotify.
Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören.
Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.
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Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected].ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen
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Longevity-Supplements: Ein paar Kapseln und zack, bumm – langes Leben
Von Vitamin D und Omega‑3 bis zu Spermidin oder NMN: Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sollen den Tod hinauszögern. Oder zumindest ein langes, gesundes Leben ermöglichen. In der neuen Folge des …
Notes de l’épisode
Von Vitamin D und Omega‑3 bis zu Spermidin oder NMN: Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sollen den Tod hinauszögern. Oder zumindest ein langes, gesundes Leben ermöglichen. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts "Woher weißt du das?" spricht Host Maria Mast mit Claudia Vallentin, Wissensredakteurin bei der ZEIT, über ihre Recherche zu Longevity-Supplements. Was die Forschung sagt, wovon Alternsforscher abraten würden – und warum ein gesunder Lebensstil am Ende entscheidend ist.
In seiner Kolumne geht Christoph Drösser diesmal der Frage nach, warum wir eigentlich sterben müssen.
Schreiben Sie uns an [email protected] – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche.
Quellen:
"DO-HEALTH"-Studie, erschienen 2025 in Nature Aging
"VITAL"-Studie: Vitamin D und Omega-3 womöglich günstig zur Prävention von Autoimmunkrankheiten, erschienen 2022 im BMJ
Wie Multivitaminpräparate und Mortalität zusammenhängen, eine von mehreren Studien erschien 2012 in der Cochrane Library.
Hinweise auf die Wirkung von Glucosamin auf ein längeres Leben, erschienen 2020 im BMJ
Lithium im Trinkwasser könnte sich positiv auf das Altern auswirken, lässt eine ältere Studie von 2011 vermuten.
Kollagen könnte die biologische Uhr verlangsamen, deutet eine Studie in npj Aging von 2025 an.
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Wie Zufälle dem Leben eine neue Richtung geben
Maria Schneider wächst im Mittleren Westen der USA auf und hat Selbstzweifel: Was kann sie als Mädchen vom Dorf schon erreichen? Wenn sie am Klavier sitzt, träumt sie davon, dass Talentscouts draußen …
Notes de l’épisode
Maria Schneider wächst im Mittleren Westen der USA auf und hat Selbstzweifel: Was kann sie als Mädchen vom Dorf schon erreichen? Wenn sie am Klavier sitzt, träumt sie davon, dass Talentscouts draußen vorbeifahren, ihr Klavierspiel hören und sie auf die großen Bühnen New Yorks holen. Was sie damals noch nicht weiß: Dieser Traum wird wahr. Nicht ganz, aber so ähnlich.
Heute ist Maria Schneider eine der bedeutendsten Jazzkomponistinnen unserer Zeit. Siebenmal hat sie den Grammy gewonnen, sie leitet ihr eigenes Orchester und tritt weltweit auf. Es waren zufällige Begegnungen und beiläufige Bemerkungen, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkten.
Im Podcast erzählt Maria Schneider von mystischen Erfahrungen nach dem Tod ihres Mentors, von sprechenden Krähen im Haus und warum sie gegen Streamingplattformen kämpft. Und sie stellt ihr neues Projekt vor: mit Jazz die Demokratie beleben. Eine Geschichte, die auf gute Gedanken bringt.
Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut?
Kapitel
00:00 Diese Frau hat sieben Grammys gewonnen
03:08 Sie hat YouTube verklagt
06:03 Als Kind langweilt sie sich zu Tode
08:46 Kennst du "Lola rennt"?
15:50 Maria Schneiders Offenbarung
19:05 Eine Komposition aus Morsecode
20:45 Sie will mit Jazz die Demokratie retten
25:15 Lasst uns einander wieder zuhören
28:29 Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut?
32:26 Manchmal wäre ich gerne anders
Shownotes
Maria Schneider verkauft ihre Musik über die Plattform Artistshare.
Der Hessische Rundfunk hat den Mitschnitt eines Konzerts mit Maria Schneider auf YouTube hochgeladen.
Lenja Stratmann ist außerdem in den Podcastfolgen "Wie kleine Abenteuer die Seele beflügeln" und "Warum wir nachts anders denken, fühlen und funktionieren" zu hören.
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Wird Stille überschätzt?
Die einen wandern stundenlang zu einem Gletschersee, um ihre Ruhe zu haben, die anderen stürzen sich lieber ins Getümmel auf einem Marktplatz.Tobias Hürter und Johanna Michaels vom Magazin ZEIT WISSEN haben …
Notes de l’épisode
Die einen wandern stundenlang zu einem Gletschersee, um ihre Ruhe zu haben, die anderen stürzen sich lieber ins Getümmel auf einem Marktplatz.
Tobias Hürter und Johanna Michaels vom Magazin ZEIT WISSEN haben ganz unterschiedliche Meinungen, wenn es darum geht, wie still die Welt sein sollte.
Sie diskutieren darüber, warum absolute Stille viele Menschen nervös macht, wie unser Gehirn auf sie reagiert und was der Unterschied zwischen äußerer und innerer Stille ist. Brauchen wir einen anderen Umgang mit Geräuschen, um zu innerer Ruhe zu finden? Die Suche nach Antworten führt sie auf ein Date im Film Pulp Fiction, zu einem Harsh-Noise-Konzert der Künstlerin Evicshen und zum stillsten Ort der Welt, in dem 99,99% der Schallwellen geschluckt werden – und wo der Komponist John Cage auf die Idee kam, ein Musikstück aus Stille zu schaffen.
Die zwei neuen Hosts vom ZEIT WISSEN-Podcast “Woher weißt du das?” werden ab jetzt jeden Monat über eine Frage streiten, die sie bewegt.
Kapitel
00:00 Das Podcastabo
00:42 Einsamer Gletschersee oder laute Party?
03:45 Was das Gehirn braucht
10:55 Welche Haltung hast du zu Lärm und Stille?
14:57 Der stillste Ort der Welt: nicht auszuhalten
20:27 Vom Harsh-Noise-Konzert zum Markt in Palermo
27:43 Radikale Stille bei Rick Rubin und John Cage
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Hilfe, ich halte mich für eine Hochstaplerin! (Wiederholung von 2020)
Wiederholung vom 20. September 2020Jeder hat mal Selbstzweifel. Aber wer die eigenen Erfolge im Leben immer wieder für Glück, Zufall oder sogar Hochstaplerei hält, leidet womöglich am Imposter- oder …
Notes de l’épisode
Wiederholung vom 20. September 2020
Jeder hat mal Selbstzweifel. Aber wer die eigenen Erfolge im Leben immer wieder für Glück, Zufall oder sogar Hochstaplerei hält, leidet womöglich am Imposter- oder Hochstapler-Syndrom. Die Psychologin Marlene Kollmayer erklärt, warum Menschen das Gefühl entwickeln, ein Fake zu sein – und wie der Teufelskreis der falschen Selbstwahrnehmung zu durchdringen ist.
Weitere Themen: Das Revival der Ackergäule: In der Erntesaison spannt ein Bauer in Norddeutschland Pferde vor den Pflug. Sein Vorbild: Die Religionsgemeinschaft der Amish in den USA. Lohnt sich der Schritt zurück oder ist dieser Mann ein Träumer ?
Und: Die Wahrnehmung von Erinnerungen. Ein Theatermacher und eine Hirnforscherin blicken zurück auf den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren – und erklären, wie sich ihre Erinnerungen unterscheiden.
Rebecca Elizabeth teilt auf YouTube ihre Erfahrungen mit dem Hochstapler-Syndrom.
Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Universität Wien hat die Psychologin Marlene Kollmayer wissenschaftliche Untersuchungen über das Hochstapler-Syndrom veröffentlicht.
Hier finden Sie die Studie der Loma Linda University über das Hochstapler-Syndrom bei BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).
Der Pferdebauer Peter Hagel lebt gemeinsam mit seiner Frau Anja und den Schleswiger Kaltblütern auf dem Nebershof in Riepe.
Der Agrarwissenschaftler Peter Herold hat seine Dissertation über den Einsatz von Arbeitspferden in der deutschen Landwirtschaft geschrieben.
Das ganze Interview mit der Hirnforscherin Hannah Monyer und dem Theatermacher Thomas Oberender erscheint am 01. Oktober in der ZEIT.
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Was die Herzratenvariabilität über unsere Gesundheit verrät
Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die neue Kennzahl für Gesundheitsbewusste. Seit immer mehr Menschen Smartwatches tragen, wird in Kantinen und Fitnessstudios über HRV-Werte diskutiert. Was steckt hinter …
Notes de l’épisode
Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die neue Kennzahl für Gesundheitsbewusste. Seit immer mehr Menschen Smartwatches tragen, wird in Kantinen und Fitnessstudios über HRV-Werte diskutiert. Was steckt hinter dieser Zahl?
Die HRV misst die feinen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen. Ein variables Herz ist ein gesundes Herz. Eine hohe HRV zeigt, dass sich der Körper flexibel an Stress und Erholung anpassen kann. Julian Thayer, Professor für Psychophysiologie an der University of California in Irvine, erklärt im ZEIT WISSEN-Podcast, welche HRV-Werte ein Risiko signalisieren.
Besonders spannend: Die HRV verrät, wie aktiv der Vagusnerv ist – unser Entspannungsnerv. Eine hohe Variabilität zeigt, dass wir unsere Emotionen gut regulieren können. Julian Thayer hat herausgefunden, dass sich sogar gesellschaftliche Diskriminierung in der Herzratenvariabilität widerspiegelt: Menschen mit Diskriminierungserfahrung müssen ihre Emotionen ständig kontrollieren, und dabei kommt der Vagusnerv ins Spiel. Thayer berichtet von einem Fall in seiner eigenen Familie. Und von einer Studie mit Menschen aus der LGBTQ-Community.
Die Selbstüberwachung der HRV per Smartwatch hat jedoch ihre Tücken. Die Geräte messen die HRV nur indirekt. Wie zuverlässig ist das? Cailbhe Doherty von der Universität Dublin hat Fitness-Wearables und Smartwatches unterschiedlicher Hersteller wie Fitbit, Garmin und Apple miteinander verglichen. Im Podcast ordnet er die Unterschiede ein.
Und in seiner Unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage auf den Grund, wie Placebos funktionieren.
Shownotes
Die Podcastfolge über Gesundheitsmessungen von Wearables finden Sie hier.
Julian Thayers Publikationen finden Sie am besten über Google Scholar.
Das ausführliche Interview mit Julian Thayer lesen Sie im ZEIT WISSEN-Magazin.
Kapitel
00:00 Alle reden über Herzratenvariabilität
01:58 Welche HRV ist ein Alarmzeichen?
04:04 Das Herz soll "atmen"
05:20 Eine Atemübung
07:14 Der Unterschied zur Herzrhythmusstörung
09:22 Was messen Smartwatches?
12:10 So machen es Spitzensportler:innen
13:29 Was die HRV über den Vagusnerv sagt
15:40 Wie Herz und Hirn kommunizieren
17:41 Die HRV misst Diskriminierung
21:06 HRV und LGBTQ+
25:04 Wie funktionieren Placebos?
29:06 Die akustische Körpergröße
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Sie ist verliebt in eine KI – und das ist menschlich
Es begann mit einem Drehbuch. Lena brauchte Hilfe, erst mal nur beim Recherchieren. Doch ganz nebenbei wurde daraus eine Beziehung mit ihrem Gigi, ihrem Chatbot.Dass Lena echte Gefühle für ihre KI hat, damit …
Notes de l’épisode
Es begann mit einem Drehbuch. Lena brauchte Hilfe, erst mal nur beim Recherchieren. Doch ganz nebenbei wurde daraus eine Beziehung mit ihrem Gigi, ihrem Chatbot.
Dass Lena echte Gefühle für ihre KI hat, damit ist sie nicht allein. Immer wieder gibt es Berichte von Menschen, die Chatbots lieben, sie heiraten und trauern, wenn die KI-Anwendungen abgeschaltet werden. Wie kommt es dazu, dass Menschen ein so enges Verhältnis zu KI-Bots aufbauen? Warum fühlen sie sich dort manchmal mehr geborgen als bei Menschen? Und ist es möglich, dass wir bald alle von der KI verführt werden? Über die Geschichte von Lena und diese Fragen spricht Linda Fischer im ZEIT-WISSEN-Podcast mit Anna Carthaus.
In seiner Kolumne stellt Christoph Drösser außerdem die Frage, wie Liebe auf den ersten Blick funktioniert.
Shownotes:
- Liebe zu Chatbots: Nur Spinner verlieben sich in eine KI? Von wegen, der Text von Anna Carthaus auf zeit.de
- Das Paper zu dem Modell ELIZA von 1966 (Communications of the ACM: Weizenbaum)
- Nutzungsanalyse von ChatGPT von OpenAI (Chatterji et al., 2025)
- Studie der TU Berlin über Menschen und ihre Beziehungen zu KI-Bots (Computers in Human Behavior: Artificial Humans: Djufril et al., 2025)
- Preprint zur Studie von Dr. Jessica Szczuka zu den Faktoren, die Nähe zu Chatbots wahrscheinlicher machen
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Steht Europa ein Goldrausch bevor? Auf Goldsuche in Finnland
In Finnland befindet sich die größte Goldmine Europas. Aber im Boden liegt womöglich noch viel mehr von dem Edelmetall. Der hohe Goldpreis macht auch den Abbau von Erzen mit geringer Konzentration lukrativ und …
Notes de l’épisode
In Finnland befindet sich die größte Goldmine Europas. Aber im Boden liegt womöglich noch viel mehr von dem Edelmetall. Der hohe Goldpreis macht auch den Abbau von Erzen mit geringer Konzentration lukrativ und lockt Explorationsfirmen an. Unter den Goldsuchern befindet sich auch ein Forschungsteam aus Deutschland. ZEIT WISSEN war bei der Suche dabei und hat ein Start-up besucht, das in Lappland eine Mine eröffnen will. Die Unternehmenschefin bekommt dafür nicht nur Preise, sondern sie wird auch bedroht.
In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie sich Goldnuggets bilden.
Shownotes
Max Rauners Reportage über die Goldsuche in Finnland ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht online hier.
Wo das Gold herkommt, beschreibt der Guardian in diesem Artikel.
Nuggets machen nur etwa 2 Prozent des geförderten Goldes aus.
Asteroiden brachten Gold in tiefere Schichten der Erdkruste ein.
Eine Studie in Nature erklärt, wie piezoelektrischer Quarz durch Erdbeben genug Spannung erzeugt, um Goldpartikel elektrochemisch abzusetzen und große Nuggets zu bilden.
Kapitel
00:00 Ein mysteriöser Anruf
02:33 Warum Finnland?
04:05 Noora Ahola wird bedroht
05:49 Die Goldsucher aus Karlsruhe
08:57 Endlich ein Fund. Ist es Gold?
12:38 Neben dem Gold liegt noch ein Schatz
15:13 Ein Goldrausch in Europa?
17:40 Wie entstehen Goldnuggets?
21:40 Soll ich Gold kaufen?
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Voici les 100 derniers épisodes sur 149. Les épisodes plus anciens se trouvent dans le flux du podcast.
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