Irulegiko Irratia fungiert als zentrales Sprachrohr des Baskischen im Norden des Baskenlandes (Ipar Euskal Herria), einer Region im französischen Staatsgebiet. Der Sender setzt konsequent auf die baskische Sprache und dient als primäre Informationsquelle für lokale Belange. Das Programm konzentriert sich stark auf die regionale Berichterstattung, die von aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen in Orten wie Donapaleu oder Larzabalen bis hin zu politischen Mobilisierungen, etwa durch die Euskal Konfederazioa, reicht. Dabei widmet sich das Team explizit Themen, die den Alltag der Bewohner vor Ort prägen, darunter feministische Initiativen, lokale Sportnachrichten oder Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Über die tägliche Nachrichtenlage hinaus bietet der Sender eine Plattform für tiefere kulturelle und historische Einblicke. Das Portfolio umfasst zahlreiche Podcasts, die sich spezifischen Themen widmen, wie etwa Iturrien haritik, eine Sendung, die historische Ereignisse beleuchtet, oder das Format Gainazpika. Auch musikalische oder gesellschaftspolitische Analysen in Formaten wie A-tik Z-ra oder Kalakan finden im Sendeplan ihren festen Platz. Die redaktionelle Arbeit verzichtet dabei auf kommerzielle Strukturen und konzentriert sich stattdessen auf eine enge Anbindung an die regionale Identität. Durch die Vernetzung lokaler Akteure fungiert das Programm als wichtiges Medium für den Erhalt und die Sichtbarkeit der baskischen Sprache im französischen Rundfunkumfeld.