Akazienzendo Podcast

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NeuZen in English: Buddha’s view of life11.10.2026 · 25 Min.
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62
Erscheint
alle zwei Wochen
Letzte Folge
11. Okt. 2026

Über den Podcast

Herzlich Willkommen beim Akazienzendo Podcast! Hier veröffentlichen wir Dharma-Vorträge von unserem Lehrer Bernd Bender und unseren Gäst:innen, sowie angeleitete Meditationen. Akazienzendo ist eine Berliner Sangha mit einer internationalen Community. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und mit dem San Francisco Zen Center assoziiert. Akazienzendo versteht sich als ein Ort der Stille. Wo wir die Menschlichkeit, die wir alle teilen und die uns im Innersten verbindet, erfahren können. 

Folgen 62

  1. Zen in English: Buddha’s view of life

    25 Min.

    Bernd Bender, Dharma talk on September 4, 2026 at Akazienzendo, BerlinSuzuki Roshi once stated that we should cultivate a strong confidence in the teaching of Buddha-nature. In Zen Mind, Beginner’s Mind, he …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma talk on September 4, 2026 at Akazienzendo, Berlin

    Suzuki Roshi once stated that we should cultivate a strong confidence in the teaching of Buddha-nature. In Zen Mind, Beginner’s Mind, he says that when “we have no idea of ego, we have Buddha’s view of life.” And yet, trying to find Buddha-nature within our body-mind experience can easily become just another karmic project—something driven by ego that ultimately obscures the very Buddha-nature we are looking for.
    In this talk, Bernd explores how we can make sense of “Buddha-nature” and what Buddha’s view of life has to do with Zazen. He distinguishes between the ordinary self and the constant mental activity through which we grasp at the idea of a separate self. Most importantly, he explores how we can understand the teaching of karma from the perspective of Buddha-nature and how we can practice with it.
    The purpose of practice is not to suppress karmic impulses and mental constructions, but to recognize them as mental activity rather than as the truth about ourselves—and to learn to acknowledge and allow this mental activity without being caught up in it.

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  2. Praktizieren in Zeiten der Ungewissheit

    41 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 20. September 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinWas heißt es, in und mit einer Zeit zu praktizieren, in der sich immer mehr Gewissheiten auflösen? Bernd verbindet in seinem …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 20. September 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Was heißt es, in und mit einer Zeit zu praktizieren, in der sich immer mehr Gewissheiten auflösen? Bernd verbindet in seinem Vortrag historische Zeiten des Umbruchs, aber auch den von der Forscherin und Umweltaktivistin Joana Macy mitgeprägten Begriff des „Great Unraveling“ („Große Auflösung“ oder „Großes Entwirren“) mit der Praxis des Ruhens in dem, was ist. In der Öffnung gegenüber der Grundlosigkeit scheinbar verlässlicher Gewissheiten kann kreatives Handeln entstehen, welches zum Beispiel durch die 16 Bodhisattva-Gelübde Konturen gewinnt. Bernd erläutert im weiteren Verlauf seines Vortrags drei Bedeutungsebenen der Gelübde und zeigt nicht zuletzt, wie Gelübde-Praxis und Zazen aufs Engste miteinander verwoben sind.

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  3. Christian Dillo: Transformation in einem weiten Geist

    32 Min.

    Christian Dillo, Tag 1 des Wochenendseminars am 13. Juni 2026 im Akazienzendo, BerlinAm ersten Tag seines Wochenendseminars „Lebendiger Raum, lebendige Zeit – Zen und das offene Selbst“ hat Christian Dillo …

    Shownotes

    Christian Dillo, Tag 1 des Wochenendseminars am 13. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Am ersten Tag seines Wochenendseminars „Lebendiger Raum, lebendige Zeit – Zen und das offene Selbst“ hat Christian Dillo diesen einführenden Vortrag gehalten. Er erklärt, inwiefern man Buddhismus als Studium der eigenen Erfahrung verstehen kann, als eine „transformative Phänomenologie,“ und was diese Transformation mit der Freiheit von Leiden, mit Weisheit und Mitgefühl zu tun hat. Durch unsere Selbstbezogenheit verlieren wir das Vermögen, mit der sich verändernden Realität in eine kooperative Resonanz zu treten. Praxis bedeutet nicht, unsere Verstrickung einfach loszuwerden, und in Gleichmut zu verweilen. Entscheidend sei vielmehr ein Ebenenwechsel, indem wir einen Schritt zurück treten, und den Geist sich öffnen und weit werden lassen. In diesem „Big Mind“ dürfen auch unangenehme Geisteszustände da sein, denn wir merken, dass sie uns nicht vollständig bestimmen, und dass auch sie sich mit der Zeit verändern.

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  4. Was ist eigentlich Zazen?

    28 Min.

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 05. April 2026 im Akazienzendo, BerlinZu Beginn dieser angeleiteten Meditation nehmen wir eine bequeme Sitzhaltung ein und gehen mit der Aufmerksamkeit in unseren …

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    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 05. April 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Zu Beginn dieser angeleiteten Meditation nehmen wir eine bequeme Sitzhaltung ein und gehen mit der Aufmerksamkeit in unseren gespürten, atmenden Körper hinein. Dann spricht Bernd über Zazen. Er schlägt vor, Shikantaza als Praxis zu verstehen, in der wir unsere Erfahrung genau so, wie sie sich im gegenwärtigen Moment entfaltet, zulassen und sie uns bewusst machen. Erlauben wir uns, einfach nur zu sitzen.

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  5. Shuso Claudia Schmidt: Seid Euch selbst ein Licht

    24 Min.

    Claudia Schmidt, Dharma-Vortrag, Sommer-Sesshin, 23. Juli 2026 in WilhelmsaueIn dieser Folge hörst du den Vortrag unserer Shuso Claudia, den sie im Rahmen unserer Praxisperiode im Juli-Sesshin gehalten hat …

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    Claudia Schmidt, Dharma-Vortrag, Sommer-Sesshin, 23. Juli 2026 in Wilhelmsaue

    In dieser Folge hörst du den Vortrag unserer Shuso Claudia, den sie im Rahmen unserer Praxisperiode im Juli-Sesshin gehalten hat. Dabei verbindet Claudia die Lectio Divina – eine meditative Form der Textbetrachtung – mit Zazen und moderner Koan-Arbeit.

    Ausgangspunkt ist eine Geschichte aus „Erwachen im Alltag" von Eve Myonen Marko und Wendy Egyoku Nakao: Eine Praktizierende schlägt in ihrer Gruppe vor, sich selbst durch kurze Dharma-Vorträge auszutauschen – und stößt auf Widerstand. Man brauche doch eine „richtige" Lehrkraft. Daran entfaltet Claudia zentrale Fragen: Wer ist im Zen eigentlich Lehrerin oder Lehrer? Wie gehen wir mit der Tendenz um, uns selbst klein zu machen? Und wie entsteht Gemeinschaft, in der jede Stimme gehört wird?

    Mach direkt mit beim Schreibexperiment!
    Claudia lädt zu 10 Minuten intuitivem Schreiben ein – nach einer Methode von Florence Caplow (Upaya Zen Center), bei der man sich Koans durch den Wechsel von Zazen, meditativem Lesen und intuitivem Schreiben nähert. Sobald die Schreibzeit beginnt, pausiere einfach das Audio und schreib frei, was dir in den Sinn kommt.

    Ein Vortrag voller Wärme und Ermutigung, die eigene Verantwortung im Alltag zu übernehmen – bis hin zu den letzten Worten, die Buddha zugeschrieben werden: „Seid euch selbst ein Licht."

    Was am Anfang als Frage im Koan steht, beantwortet Claudia ganz praktisch: Danke, liebe Claudia, für deinen Mut, zu deiner eigenen Praxis zu stehen.

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  6. Der Reichtum der Untätigkeit

    31 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag, Sommer-Sesshin, 22. Juli 2026 in WilhelmsaueIm Zuge unseres Sommer-Sesshins hielt Bernd einen Vortrag über die Kunst der Untätigkeit und ihre Verbindung zur Zen-Praxis. Da …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag, Sommer-Sesshin, 22. Juli 2026 in Wilhelmsaue

    Im Zuge unseres Sommer-Sesshins hielt Bernd einen Vortrag über die Kunst der Untätigkeit und ihre Verbindung zur Zen-Praxis. Da Untätigkeit in unserer Gesellschaft als Defizit abgewertet wird, das es schnellstmöglich zu beheben gilt, entgeht uns „das Reich und der Reichtum der Untätigkeit,“ wie der Philosoph Byung-Chul Han sich ausdrückt. Zen kann ein Zugang zu diesem Reich gewähren. Indem wir lernen, in den Dingen zu Ruhen, können wir erfahren, dass alles hier und jetzt da ist, dass nichts hinzugefügt werden muss, und dass wir, so wie wir sind, vollkommen sind.

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  7. Vasubandhu Teil 6: Die Praxis von Mitgefühl

    1 Std. 9 Min.

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 6. Treffen am 6. Juli 2026 im Akazienzendo, BerlinWir veröffentlichen hier das sechste und damit letzte Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung …

    Shownotes

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 6. Treffen am 6. Juli 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das sechste und damit letzte Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.
    In der fünften Folge geht es um die Frage, was Vasubandhus Verse mit Mitgefühl zu tun haben.
    Nach einer Phase des Körperspürens und Ruhens im Feld der Wahrnehmungen, führt uns Bernd durch eine experimentelle Metta-Praxis.
    Im anschließenden Vortrag betont Bernd, dass Mitgefühl das stille Zentrum von Vasubandhus 30 Versen ist. Anhand folgender Stufen können wir diesem Zentrum nachspüren: Einfach nur Wahrnehmung. Hier geht es um das Ruhen im Feld der Aufmerksamkeit. Wir können direkt – nicht konzeptuell – einsehen, dass wir aus unserem Bewusstsein nicht aussteigen können, und Selbst und Andere unmittelbar verbunden sind. Diese Verknüpfung führt auf der zweiten Stufe zu der Erkenntnis, dass Andere und wir mehr sind, als das Bild, das wir uns von uns selbst und ihnen machen. Dies führt zu weniger Selbstbild und mehr Selbstmitgefühl. Die Wogen des Ergreifens von Selbst und Anderen glätten sich zunehmend. Auf der nächsten Stufe können wir das Ich-Ergreifen erkennen, manas, also die Aktivität, die das unaufhörliche Strömen von alaya ergreift und es „Ich“ nennt. Aus dieser Erkenntnis heraus geschieht wiederum eine Öffnung hin zur Dynamik des nicht-dualen Feldes aus lebendigem Entfalten. Schließlich entsteht aus der innigen Verbundenheit mit der Welt die Verantwortung, mit unserem Tun nährende Samen in das Feld von Selbst und Anderen zu streuen. Mitgefühl ist nicht nur ein Gefühl, sondern Praxis des Aussäens heilsamer Samen. Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.

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  8. Vasubandhu Teil 5: Ruhen in Nur-Vorstellung

    1 Std. 8 Min.

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 5. Treffen am 29. Juni 2026 im Akazienzendo, BerlinWir veröffentlichen hier das fünfte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein …

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    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 5. Treffen am 29. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das fünfte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.
    In der fünften Folge geht es um die Verse 26 und 27. Sie besagen, dass die Tendenz, Selbst und Anderes zu ergreifen, solange nicht abnimmt, bis das Bewusstsein in Nur-Vorstellung zur Ruhe gekommen ist. Wenn wir andererseits das, was wir vor uns stellen, wiederum als „Nur-Vorstellung“ ergreifen, so ruhen wir auch noch nicht in eben diesem.


    In der angeleiteten Meditation betrachten wir, wie das Gegenüber entsteht. Indem wir uns darin üben, in den Erscheinungen, so wie sie sich entfalten, zu ruhen, können wir erkennen, dass alles, Innen und Außen, Selbst und Anderes, gemeinsam erscheint, als ein lebendiges Feld.


    Was heißt es für unsere Praxis, in Nur-Vorstellung zu ruhen? Bernd entwickelt in seinem Vortrag einen Stufenplan für Zazen bzw. Shikantaza. Auf der ersten Stufe konzentrieren wir uns auf den gespürten, atmenden Körper und kommen in dem, was sich in diesem inneren Spüren zeigt, zur Ruhe. Auf der zweiten Stufe erweitern wir unsere Aufmerksamkeit um das, was im Außen erscheint. Indem wir sowohl innere, als auch äußere Erscheinungen zugleich bewusst wahrnehmen, öffnet sich die Grenze zwischen Innen und Außen, Selbst und Anderem, und wird durchlässig. Auf der dritten Stufe zeigt sich auch das Ich-Bewusstsein (manas) nicht mehr als das lebendige Feld selbst, sondern innerhalb dieses Feldes. Das Gefühl eines meditierenden Ichs, das betrachtet,
    denkt, wahrnimmt, ist nicht getrennt von allem anderen, das auf dieselbe Art und Weise erscheint. Bernds Praxisvorschlag für die dritte Stufe ist es, sozusagen mit dem Atem das Selbst-Gefühl in das Feld hinein zu entspannen, aus dem es sich erhebt. Dies ist die Transformation von alaya in leuchtende Spiegelweisheit, wenn uns unser Leben von Moment zu Moment geschenkt wird.

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  9. Vasubandhu Teil 4: Drei Aspekte aller Wesen und Dinge

    1 Std. 6 Min.

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 4. Treffen am 22. Juni 2026 im Akazienzendo, BerlinWir veröffentlichen hier das vierte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein …

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    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 4. Treffen am 22. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das vierte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.
    In der vierten Folge spricht Bernd zu den Versen 20-28, die Vasubandhus Lehre der „drei Naturen“ (trisvabhava) zum Inhalt haben.

    Im experimentellen Teil der angeleiteten Meditation nähern wir uns schrittweise der Erfahrung, dass nicht unser Körper etwas spürt, sondern das Spüren im Feld des Bewusstseins geschieht. Nach und nach können wir direkt erfahren, dass es zwischen Spüren und Bewusstsein keine Distanz gibt.


    Im Vortrag stellt Bernd Vasubandhus „drei Naturen“ als drei Aspekte aller Wesen und Dinge vor: a) den vorgestellten (parikalpita), b) den abhängigen (paratantra), und c) den vollendeten (parinispanna) Aspekt. Demnach hat jeder Moment unserer alltäglichen Erfahrung – genau so, wie sie sich zeigt – einen imaginären Aspekt (a), welcher eine Aktivität des Bewusstseins bezeichnet, durch die Wesen und Dinge als außerhalb und unabhängig existierend erscheinen und durch die ein Selbst bzw. ein permanenter Wesenskern zugeschrieben wird; außerdem einen Aspekt wechselseitiger Abhängigkeit (b), da alles aus unzähligen Ursachen heraus entsteht; und schließlich eröffnet sich ein dritter Aspekt (c), die Einsicht, dass der abhängige Aspekt leer vom vorgestellten Aspekt ist. Im weiteren Verlauf erläutert Bernd, wie der vorgestellte Aspekt und manas, das Ich-Bewusstsein, auf gleiche Weise funktionieren.


    Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.

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  10. Vasubandhu Teil 3: Manas, das Ich-Bewusstsein

    1 Std. 11 Min.

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 3. Treffen am 15. Juni 2026 im Akazienzendo, BerlinWir veröffentlichen hier das dritte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein …

    Shownotes

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 3. Treffen am 15. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das dritte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.

    In der dritten Folge spricht Bernd zu den Versen, die sich mit „Manas,“ dem Ich-Bewusstsein, und seiner Beziehung zum „Speicherbewusstsein“ auseinandersetzen.

    In der angeleiteten Meditation experimentieren wir in offenem Gewahrsein mit der gespürten Grenze zwischen Innen und Außen, Ich und Anderem. Im anschließenden Vortrag erklärt Bernd ausgehend von der „Landkarte,“ die uns in Vasubandhus Versen überliefert ist, wie das Gefühl eines abgetrennten, unabhängigen Ichs bzw. Selbsts entsteht, und wie durch Selbst-Identifizierung, Selbstverblendung, Selbststolz und Selbstliebe Leiden entsteht. Entgegen der oft wiederholten Behauptung der Nicht-Existenz des Selbst spricht Bernd von zwei Modalitäten des Selbst, einer engen, eingeschränkten und gehemmten, und einer fluiden, weiten und offenen. Zuletzt geht Bernd darauf ein, wie wir mit diesen beiden Modalitäten praktizieren können und schrittweise das Ich-Bewusstsein lockern und loslassen können.

    Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.

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  11. Vasubandhu Teil 2: Das Speicherbewusstsein

    1 Std. 9 Min.

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 2. Treffen am 08. Juni 2026 im Akazienzendo, BerlinWir veröffentlichen hier das zweite von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein …

    Shownotes

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 2. Treffen am 08. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das zweite von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.

    In der zweiten Folge spricht Bernd zu den Versen 2 bis 4 und gibt dabei eine Einführung in den Begriff „ālaya,“ oder auch „Speicherbewusstsein.“

    Wir beginnen wieder mit einer angeleiteten Meditation, in der wir über den Weg direkter Erfahrung den Versen Vasubandhus nachforschen. Was wir Körper und Welt nennen, was wir Ich und andere nennen, erscheint innerhalb unseres Bewusstseins. Nichts ist einfach „da draußen,“ sondern es erscheint je als gehörtes, gesehenes oder gespürtes Erscheinen. Dieses vielfältige, sich ständig verändernde Erscheinen können wir in der Meditation als ein Fließen erfahren, ein ununterbrochener Strom, lebendiges Dasein.

    Im anschließenden Vortrag wird genauer auf „ālaya“ eingegangen. Woher kommt dieses Gefühl von Kontinuität, wenn doch alles radikal unbeständig ist? Das Modell des Speicherbewusstseins bietet eine Erklärung. Alles, was wir jemals getan, gesagt, gedacht haben, hat dort Spuren hinterlassen; ebenso sind dort kollektive Spuren enthalten, also z.B. solche, die über Generationen hinweg innerhalb einer Familie weitergegeben wurden, oder Spuren, die mit einem Land, einer Kultur, und bestimmten vorherrschenden Wertevorstellungen zu tun haben. Diese Spuren sind wie Samen, die in unserem Speicherbewusstsein zu Reaktionsmustern und typischen Handlungsimpulsen reifen können, die womöglich unheilsam sein können. Wie können wir mit ālaya praktizieren?

    Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.

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  12. Vasubandhu Teil 1: Die Transformation des Bewusstseins

    57 Min.

    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 1. Treffen am 01. Juni 2026 im Akazienzendo, BerlinWir veröffentlichen hier das erste von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein …

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    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 1. Treffen am 01. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das erste von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.

    In der ersten Folge führt Bernd eine angeleitete Meditation, in der wir dem Körper, dem Atmen, und unserer Umgebung nachspüren, so, wie sie in unserem Bewusstsein – oder vielleicht sogar als dieses Bewusstsein – erscheinen.

    Im anschließenden Vortrag führt Bernd in den ersten der 30 Verse ein. Für die tiefe Prägung des dualistischen, aufspaltenden Geists (zum Beispiel in Selbst und Anderes, Innen und Außen) kann dieser Vers ein heilsames Gegenmittel sein. Hier geht nämlich der dualistische Geist in einem ihn einbegreifenden, umfassenderen Bewusstseinsprozess auf, der unabhängig von begrenzten Konzepten und Narrativen abläuft. Indem wir zu der Begrenztheit unserer Wahrnehmung aufwachen, können wir auch das Unbegrenzte, das Mysterium unserer Lebendigkeit, erfahren.

    Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.

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  13. Gemeinsame Praxis

    28 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 24. Mai 2026, Zen-Tag, Eröffnung der Sommer-Praxisperiode im Akazienzendo, BerlinAnlässlich der Eröffnung der Sommer-Praxisperiode spricht Bernd über das Praktizieren in …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 24. Mai 2026, Zen-Tag, Eröffnung der Sommer-Praxisperiode im Akazienzendo, Berlin

    Anlässlich der Eröffnung der Sommer-Praxisperiode spricht Bernd über das Praktizieren in Gemeinschaft. Jede und jeder von uns kann einerseits mit dem Küken verglichen werden, das allein in seinem Ei sitzt und von innen gegen die Schale pickt, und andererseits mit der Henne, die von außen gegen die Schalen all jener pickt, die ebenfalls von innen picken. So praktizieren wir gemeinsam, um noch einmal hineingeboren zu werden in die Unermesslichkeit des Lebendigen.

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  14. Meditation: Vom Spiegelbild zum Spiegel

    27 Min.

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 20. April 2026 im Akazienzendo, BerlinNach einer Einstiegsphase, in der wir eine bequeme Sitzhaltung einnehmen und in dem unmittelbaren Spüren Körper und Atem zur Ruhe …

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    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 20. April 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Nach einer Einstiegsphase, in der wir eine bequeme Sitzhaltung einnehmen und in dem unmittelbaren Spüren Körper und Atem zur Ruhe kommen, entwickelt Bernd aus dem Zen-Bild des Spiegels eine experimentelle Meditationsanleitung. Unsere Gedanken und Vorstellungen, unsere Pläne, Sorgen und Ängste, all das ist wie das Bild in einem Spiegel. Leicht verwechseln wir uns mit diesem Spiegelbild. In Zazen werden wir vertraut mit dem Feld des Bewusstseins, das kein neues Spiegelbild ist, sondern der Spiegel selbst, in dem alles auftauchen darf. Den Perspektivwechsel vom Spiegelbild zum Spiegel lernen wir, indem wir mehr und mehr vertraut werden mit unserem offenen Gewahrsein.

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  15. Die Poesie der Praxis

    50 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 26. April 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinBernd eröffnet seinen Vortrag mit der Poesie, die sich die Künste, die Wissenschaften und nicht zuletzt die Zen-Praxis teilen, und …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 26. April 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Bernd eröffnet seinen Vortrag mit der Poesie, die sich die Künste, die Wissenschaften und nicht zuletzt die Zen-Praxis teilen, und stellt sie den großen zeitgenössischen Katastrophen gegenüber, die einige wenige Menschen, dem dualistischen Geist verhaftet, ins Werk setzen.
    Der Weg der mittellosen Chiyono, einer Dienerin in einem Zen-Kloster des 13. Jahrhunderts, dient als lebendiges Beispiel für die Poesie der Praxis. Chiyono fragt eine Nonne, ob auch sie den Buddha-Weg gehen könne, obwohl sie tagein tagaus arbeiten müsse. Die Nonne erklärt ihr, wie sie auch ohne Sitzen Zazen praktizieren kann. Chiyono befolgt den Rat und erwacht eines nachts, als ihr beim Wasserholen der Boden aus dem Eimer fällt. Ihr Erleuchtungs-Gedicht legt Bernd aus und macht daran unter anderem deutlich, dass Praxis und Verwirklichung ein und dasselbe sind.

    Die Geschichte von Chiyono könnt ihr nachlesen in Florence Caplows und Susan Moons Buch "The Hidden Lamp, Stories from Twenty-Five Centuries of Awakened Women", oder auf Deutsch in "Das verborgene Licht, 100 Geschichten erwachter Frauen aus 2500 Jahren", betrachtet von (Zen-)Frauen heute.

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  16. Meditation: Unbeständigkeit ist Buddha-Natur

    27 Min.

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 13. April 2026 im Akazienzendo, BerlinNach einer Phase des Ankommens in der Unmittelbarkeit unserer Erfahrung leitet uns Bernd an, der Unbeständigkeit in unserer …

    Shownotes

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 13. April 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Nach einer Phase des Ankommens in der Unmittelbarkeit unserer Erfahrung leitet uns Bernd an, der Unbeständigkeit in unserer Ankerpraxis nachzuspüren. Indem wir im Atmen, in körperlichen Empfindungen, und in der Umgebung das Auf und Ab, den steten Wechsel und Wandel bemerken, entdecken wir unsere tiefe Verbundenheit mit der Welt. Wenn wir lernen, in der Unbeständigkeit zu ruhen, spüren wir unsere absolute Lebendigkeit.

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  17. Zen in English: The Big Bang of the Mahayana

    38 Min.

    Bernd Bender, Dharma talk on March 6 2026 at Akazienzendo Berlin“Everything conceived as self or other occurs in the transformation of consciousness.” While hiking through the Sahara Desert, Bernd recalled this …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma talk on March 6 2026 at Akazienzendo Berlin

    “Everything conceived as self or other occurs in the transformation of consciousness.” While hiking through the Sahara Desert, Bernd recalled this teaching by Vasubandhu. In the desert, there is a desert-being; back in Berlin, there is a Berlin-being. This, according to Bernd, is one way to understand Vasubandhu’s verse: we cannot step outside of consciousness. We do not experience the world as such—we experience consciousness. And precisely for that reason, we are not separate from what we call the world, things, or others. Consciousness is not something small, hidden inside our heads. It is unlimited—and yet we struggle to believe that. Bernd explores this teaching of “consciousness-only,“ which he also calls the “big bang of the Mahayana.” He explains the three aspects of consciousness: ālaya, or store consciousness; the consciousness of a self; and sensory consciousness. He also presents the teaching of the three natures—imagined nature, other-dependent nature, and realized nature—as three aspects present in every moment of experience, and connects all of this to the practice of resting in the field of mind.

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  18. Nánquáns „Pfingstrose“ und Yogacara

    45 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 22. März 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinBernd verbindet das Koan „Nánquáns Pfingstrose wie in einem Traum“ (z.B. Buch der Gelassenheit Fall 91, siehe unten) mit dem …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 22. März 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Bernd verbindet das Koan „Nánquáns Pfingstrose wie in einem Traum“ (z.B. Buch der Gelassenheit Fall 91, siehe unten) mit dem Praxisansatz der Yogacara-Schule („Einfach nur Geist“), wie sie u.a. von Vasubandhu im Indien des 4. Jahrhunderts entwickelt wurde. Diesem Ansatz zufolge spaltet das Bewusstsein Selbst und Welt auf. Das „Außen“ erscheint uns dann abgetrennt von uns selbst, während wir diesem Außen gegenüberstehen. In dem Koan taucht das Bild einer Gans auf, die gefangen in einer Flasche aufgewachsen ist. Die Außenwelt sieht sie nur durch milchiges Glas. Indem wir mit dem aufspaltenden Bewusstsein vertraut werden, können wir erleben, dass es sich bei der Abgetrenntheit von der Welt nicht um eine Wahrheit, sondern eine Konstruktion handelt. Zur Konstruktion aufzuwachen bedeutet, dass sie ihre Macht verliert. Anstatt einer Zweiteilung können wir dann sehen, dass Selbst und Welt nicht unabhängig voneinander existieren, sondern in einem Verhältnis, in dem sich beide gegenseitig unaufhörlich hervorbringen.

    Nánquáns „Pfingstrose“
    Fall
    Der Beamte Lu Geng sagte zu Nánquán:„Der Lehrmeister Zhao war wahrhaft außergewöhnlich: Er vermochte zu sagen:‚Himmel und Erde haben dieselbe Wurzel, die zehntausend Dinge sind ein einziger Leib.‘“
    Nánquán zeigte auf eine Pfingstrose im Garten und sagte:„Die Menschen von heute sehen diese Blume wie im Traum.“

    Kommentar
    Lu Geng aus der Tang-Dynastie war Mitglied des obersten Gerichtshofes.Einst fragte er Nánquán:
    „Ich habe eine Gans in einer Flasche aufgezogen. Allmählich wurde sie zu groß, um wieder herauszukommen.Wie kann man sie nun herausbekommen, ohne die Flasche zu beschädigen oder die Gans zu verletzen?“
    Nánquán rief: „Herr!“
    Lu Geng antwortete: „Ja?“
    Nánquán sagte: „Sie ist draußen.“
    Bei diesen Worten erwachte Lu Geng.

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  19. Meditation: Der Schoß des Lichts

    26 Min.

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 18. August 2025 im Akazienzendo, Berlin Diese angeleitete Meditation folgt dem poetischen Ausdruck Keizan Zenjis, Zen-Meister des 13. Jahrhunderts: „Zazen sitzen …

    Shownotes

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 18. August 2025 im Akazienzendo, Berlin

    Diese angeleitete Meditation folgt dem poetischen Ausdruck Keizan Zenjis, Zen-Meister des 13. Jahrhunderts: „Zazen sitzen bedeutet, im Schoß des Lichts zu ruhen.“ Bernd führt durch Aspekte dieses Bilds, die wir als Qualitäten unseres Sitzens wahrnehmen können: Getragen-, Gehalten- und Genährtsein durch unseren Atem, unseren Körper, durch das, was unseren Körper umhüllt, seien es Wärme, Geräusche oder andere sinnliche Eindrücke. In dieser Geborgenheit können wir erfahren, wie uns alles ständig gegeben wird. Vielleicht wächst darauf Dankbarkeit in uns – und womöglich auch der Wunsch, zurückzugeben, was wir von Moment zu Moment erhalten, kurz, Mitgefühl.


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  20. Ruhen im Feld des Geistes | Teil 3/3

    34 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 05. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, Wilhelmsaue„Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 05. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, Wilhelmsaue

    „Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim rechten Namen, dann kommt sie.“

    Diese Zeilen Franz Kafkas stellt Bernd seinem Vortrag voran, und nähert sich so den Themen der vergangenen zwei Tage des Sesshins erneut. Sujata lehrte Siddharta im entscheidenden Moment liebevolle Zuwendung. Er widerrief die vergangenen sechs Jahre des Praktizierens, in denen er versuchte, die leidvolle Existenz zu überschreiten. In den sieben Tagen nach der Begegnung mit Sujata begann er eine neue Praxis zu erfinden, in der er nichts mehr zu ändern suchte, sondern sich in Offenheit übte für das, was ist. Nachdem Mara seine Macht verlor, zeigte sich die Welt von selbst in ihrer Herrlichkeit. Die Einsicht in wechselseitiges Entstehen stellte sich ein, und immer subtilere Schichten des Karma lösten sich. Bernd geht in diesem Vortrag besonders auf das Ruhen im Feld des Geistes als die Praxis ein, die der Buddha in sieben Tagen erfand.

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  21. Erlauben, was ist | Teil 2/3

    36 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 04. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, WilhelmsaueSieben Tage lang soll Shakyamuni Buddha bis zu seiner Erleuchtung gesessen haben. Am zweiten Tag versuchte Mara ihn von dem …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 04. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, Wilhelmsaue

    Sieben Tage lang soll Shakyamuni Buddha bis zu seiner Erleuchtung gesessen haben. Am zweiten Tag versuchte Mara ihn von dem abzuhalten, was er da tat: offen zu sein für das, was ist. Bernd geht in seinem Vortrag noch einmal genauer auf den Praxisansatz des Buddha ein, dessen Ausgang eine Kindheitserinnerung war, in der der junge Siddartha in tief empfundener Verbundenheit mit dem Leben ruhte. Dabei zieht Bernd Dōgen Zenjis Fukanzazengi heran und unterstreicht, dass es sich bei diesem Ansatz nicht um eine Meditationspraxis handelt, in der etwas verändert oder erreicht werden müsste. Vielmehr geht es um eine Offenheit für das, was sich von Moment zu Moment entfaltet. Als Siddartha aufhörte, etwas an seiner Erfahrung verändern zu wollen, verlor Mara seine Macht. Können wir uns und anderen erlauben, die Person zu sein, die wir sind?

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  22. Die Nachahmung von Erwachen | Teil 1/3

    32 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 03. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, WilhelmsaueAnlässlich des Rohatsu-Sesshins, in dem das Erwachen Shakyamuni Buddhas gefeiert wird, erzählt Bernd seine Variante der Geschichte …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 03. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, Wilhelmsaue

    Anlässlich des Rohatsu-Sesshins, in dem das Erwachen Shakyamuni Buddhas gefeiert wird, erzählt Bernd seine Variante der Geschichte dieses Erwachens.
    Siddartha Gautama ahmte im Sitzen eine kindliche Erfahrung nach, in der er in den Dingen ruhte, so wie sie sind. Nach sieben Tagen wurde aus Nachahmung Verwirklichung.

    Im Sesshin ahmen wiederum wir dieses Erwachen nach. Wir öffnen uns immer tiefer in das hinein, was wir in verschiedenen Praktiken nachahmen, bis wir in der Nachahmung unsere totale Lebendigkeit entdecken und ausdrücken.

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  23. Der Ozean des Bewusstseins

    41 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 25. Januar 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinWissen wir, dass wir im Ozean unseres Bewusstseins schwimmen? Die Yogacara-Schule, allen voran die Meditationsmeister Asanga und …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 25. Januar 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Wissen wir, dass wir im Ozean unseres Bewusstseins schwimmen? Die Yogacara-Schule, allen voran die Meditationsmeister Asanga und Vasubandhu, entwickelte eine komplexe Sichtweise des menschlichen Bewusstseins, die es uns erlaubt, die Tiefen des menschlichen Geistes in Praxis auszuloten. Als Auftakt einer intensiveren Auseinandersetzung mit der Lehre Vasubandhus in den kommenden Wochen entfaltet Bernd die ersten beiden Verse aus dessen Schrift Dreißig Verse über das Bewusstsein. Dabei richtet Bernd den Blick vor allem auf manas, das reflektierende Ich-Bewusstsein. Die Funktionsweise von manas zu verstehen, kann uns zeigen, dass unser Ich innerhalb eines größeren Feldes von Gewahrsein auftaucht. Wir schwimmen nicht nur im Ozean – wir sind dieser Ozean selbst.

    Im Vortrag erwähnt werden:
    - "Aware – Reise ins Bewusstsein", 3sat-Dokumentation
    - "Helgoland. Wie die Quantentheorie unsere Welt verändert" von Carlo Rovelli

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  24. Zen in English: Resting in Impermanence and Spaciousness

    31 Min.

    Bernd Bender, Dharma talk on November 3rd at Kaisanji, SerifosBernd opens his talk with a Zen dialogue between brothers Yunyan and Daowu. As Yunyan is sweeping the yard, Daowu passes by and remarks, “Too busy.” …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma talk on November 3rd at Kaisanji, Serifos

    Bernd opens his talk with a Zen dialogue between brothers Yunyan and Daowu. As Yunyan is sweeping the yard, Daowu passes by and remarks, “Too busy.” Yunyan replies, “You should know there is always one who is not busy.” Drawing out the implications of this exchange for practice, Bernd presents two fundamental aspects of resting completely. Firstly, we can give direction to our body-minds by learning to rest in the immediate presence of life, surrendering to the impermanence of each moment. Secondly, we can learn to rest in the spaciousness of mind, thereby realizing that each moment is inherently wide and open. The more this spaciousness is sensed, the more it becomes clear that what we are looking at is the other half of ourselves.

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  25. Meditation: Den inneren und äußeren Raum zugleich erspüren

    30 Min.

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 06. Oktober 2025 im Akazienzendo, Berlin In dieser Meditation leitet uns Bernd hinein in das Spüren unseres Körpers von innen heraus. Der Körper zeigt sich nicht als fest …

    Shownotes

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 06. Oktober 2025 im Akazienzendo, Berlin

    In dieser Meditation leitet uns Bernd hinein in das Spüren unseres Körpers von innen heraus. Der Körper zeigt sich nicht als fest umrissenes, anatomisches Objekt, sondern er erscheint im Fließen unserer Aufmerksamkeit. Neben der Körpererfahrung tauchen darin auch Gefühle, Emotionen und Gedanken auf, die gemeinsam den dynamischen, inneren Raum unserer Aufmerksamkeit ausmachen.


    In Zazen lassen wir zugleich einen Teil unserer Aufmerksamkeit nach außen fließen. Ein räumliches Gefühl entsteht, das über die gespürten Grenzen unseres Körpers hinausgeht. So können wir ein subtiles Feld der Aufmerksamkeit erspüren, in dem innerer und äußerer Raum gleichzeitig auftauchen. Durch Übung können wir lernen, in diesem Feld zu ruhen.

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  26. Genau so, wie es ist

    45 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 21. Dezember 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinWie praktizieren wir mit Scheitern? Etwa dann, wenn wir hinter unsere „Standards“ als Zen-Praktizierende zurückfallen? Oder …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 21. Dezember 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Wie praktizieren wir mit Scheitern? Etwa dann, wenn wir hinter unsere „Standards“ als Zen-Praktizierende zurückfallen? Oder anders gefragt, wie ein Mönch den Meister Baozhi: „Was geschieht, wenn eine erleuchtete Person in Verwirrung gerät?“ Baozhis Antwort: „Ein zerbrochener Spiegel spiegelt keine Bilder mehr. Gefallene Blüten steigen nur selten zurück in den Baum.“
    Bernd beginnt seinen Vortrag mit dieser Zen-Geschichte aus dem 8. Jahrhundert und macht drei Ebenen aus, auf denen sie verstanden werden kann. Moralisch gelesen fordert sie dazu auf, sich unheilsamer Geisteszustände und Handlungen zu enthalten. Auf einer nicht-dualistischen Ebene versteht sie Dōgen Zenji, der im Kapitel Daigo seines Shōbōgenzō auf die Geschichte Bezug nimmt, und der hervorhebt, dass Erleuchtung und Verblendung als zwei Aspekte der Erfahrung des Hier und Jetzt angesehen werden müssen. Bernd wiederum geht in mehreren Anläufen der Frage nach, was uns Baozhi und der Mönch über unsere Praxis im Alltag lehren können. Zur Sprache kommen dabei sowohl die oft herausfordernde Einsicht in die Alternativlosigkeit unserer unmittelbaren Erfahrung, als auch der unüberschaubare Reichtum an Ursachen und Bedingungen, auf deren Grundlage alles, was unsere Erfahrung ausmacht, in die Lebendigkeit tritt. Hierbei werden auch die „Landkarten“ des menschlichen Bewusstseins besprochen, die uns die Yogachara-Schule an die Hand gibt, um unsere Erfahrung tiefer und tiefer zu verstehen. All dies macht deutlich: Praxis ist keine safe zone. Vielmehr macht sie uns mit der Unbeständigkeit und tiefen Komplexität jedes Moments vertraut. Ob Spiegel der Erleuchtung oder Scherben im Geist, die Haltung des Zazen gibt uns die Kraft, unsere Erfahrung, genau so wie sie ist, zuzulassen.

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  27. Meditation: Der Spiegel des Geistes

    28 Min.

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 25. Mai 2025 im Akazienzendo, BerlinIn dieser angeleiteten Meditation wenden wir mit Bernd unsere Bewusstheit nach innen und spüren unseren lebendigen, atmenden Körper …

    Shownotes

    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 25. Mai 2025 im Akazienzendo, Berlin

    In dieser angeleiteten Meditation wenden wir mit Bernd unsere Bewusstheit nach innen und spüren unseren lebendigen, atmenden Körper. Ohne Kommentare und Präferenzen erlauben wir uns, in der unmittelbaren, alltäglichen Erfahrung zur Ruhe zu kommen. Indem wir mit der Aufmerksamkeit auf diese Weise nach innen gehen, öffnen wir sie zugleich nach außen hin. Die unverstellte Natur unseres Geistes offenbart ein weites Feld, in dem wir das Kommen und Gehen aller Erfahrungen spüren können. Alles verändert sich in diesem nicht-veränderlichen Spiegeln des Geistes. Nicht der stille Spiegel ist seine Natur, sondern dieser Spiegel zusammen mit allem, was darin auftauchen mag. Nichts existiert außerhalb, nichts existiert innerhalb. Wenn wir in diesem Spiegeln ruhen, haben Begriffe wie „innen“ und „außen“ ihren Sinn verloren.


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  28. Freude und Leichtigkeit

    36 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 23. November 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinDōgen Zenji schrieb, „Zazen bedeutet nicht Meditation. Es ist das Tor der Freude und Leichtigkeit.“ In seinem Vortrag setzt …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 23. November 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Dōgen Zenji schrieb, „Zazen bedeutet nicht Meditation. Es ist das Tor der Freude und Leichtigkeit.“ In seinem Vortrag setzt Bernd diesen überraschenden Satz in Dialog mit einer anderen Aussage Dōgens, in der er seinen Wunsch für alle Praktizierenden formuliert, sie mögen „lernen, im Feld des Geistes zu ruhen.“ Bernd führt aus, wie wir das Feld des Geistes erfahren und inwiefern das „Tor der Freude und Leichtigkeit“ als eben jenes Feld des Geistes verstanden werden kann. Zazen ist kein Mittel, einen bestimmten meditativen Zustand oder ein anderes unserer vielen Ziele zu erreichen. Zugleich wird Zazen nicht durch bestimmte Methoden erreicht. Zazen ruht in der unmittelbaren Lebendigkeit dieses Moments, an dem wir nichts verändern müssen. In diesem Sinn ist Zazen Ausdruck der Freiheit nicht von etwas, sondern der Freiheit in genau dem, was ist.

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  29. Zen in English: The Koan of Just Sitting and the Womb of Light

    40 Min.

    Bernd Bender, Dharma talk on August 23rd 2025 on the occasion Kagyü Mönlam, The Great Prayer Festival, at Bodhicharya, BerlinIn his dharma talk at Bodhicharya Berlin, Bernd speaks about the peculiarities of …

    Shownotes

    Bernd Bender, Dharma talk on August 23rd 2025 on the occasion Kagyü Mönlam, The Great Prayer Festival, at Bodhicharya, Berlin

    In his dharma talk at Bodhicharya Berlin, Bernd speaks about the peculiarities of Zen-Buddhist culture and the practice of „Just Sitting.“ In the second part, Bernd offers what he calls a meditation experiment, in which one of the very brief and poetic Zen teachings is explored as a meditation instruction. In this case it is Keizan Zenji‘s „To sit Zazen is to sit in the womb of light.“ This teaching evokes a positive, motherly, nurturing energy, and a sense of being guarded, held and safe. When you rest in the immediate presence of your experience, can you sense these qualities? Like the child in the womb, life is given to us moment after moment. From this, gratitude arises naturally.

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  30. Der Weg des Erbarmens aller Wesen

    39 Min.

    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 26. Oktober 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, BerlinAn diesem ganz besonderen Zen-Tag haben wir eine Ordinations-Zeremonie (Jukai) gefeiert, in der Laienpraktizierende die …

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    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 26. Oktober 2025, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    An diesem ganz besonderen Zen-Tag haben wir eine Ordinations-Zeremonie (Jukai) gefeiert, in der Laienpraktizierende die Bodhisattva-Gelübde empfangen. Als Auftakt hierzu spricht Bernd über eine Passage aus dem Skript der Zeremonie.
    „Alle Wesen sind deine Lehrerinnen und Lehrer. Lasse dich nicht beirren. Dies ist der Weg des Mitgefühls und des Erbarmens für alle fühlenden Wesen und alle Existenz.“
    Alle Menschen und alle Wesen gehen diesen Weg, wollen sich geborgen fühlen, glücklich sein und frei von Leiden. Es gibt keinen anderen Weg, und manche lassen sich darin ordinieren. In diesem Sinne, so Bernd, sind die buddhistischen Gelübde nicht „buddhistisch,“ sondern das Normalste überhaupt. Nur sehen wir das Normalste meist nicht.
    Im weiteren Verlauf seines Vortrags geht Bernd auf verschiedene Dimensionen der Unterlassungsgelübde ein, die Fallstricke des Zynismus und der Verurteilung, inwiefern gerade das Scheitern das Tor des Mitgefühls öffnen kann, und wie die Gelübde als eine Beschreibung von Zazen verstanden werden können.

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