
Elektroautomobil | Der Podcast zur Elektromobilität
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- 19. Okt. 2026
Über den Podcast
Das ist der offizielle Podcast zu Elektroautomobil, dem Magazin für Elektromobilität. Valentin Buss und Marcus Zacher erklären und diskutieren zusammen mit ihren Gästen Themen und Technik rund um Elektroautos und Elektromobilität. Elektroautomobil, der Podcast, erscheint alle zwei Wochen. Jetzt abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen!
Folgen 140
EAM 140: Die Magnet-Falle – Europas nächste Abhängigkeit von China
Bei 0,6 Prozent fängt es harmlos an. So viele von 169 europäischen Industrieunternehmen sind direkt mit Schlüssellieferanten für Permanentmagnete aus China verbunden. Wer tiefer in die Lieferkette schaut, kommt …
Shownotes
Bei 0,6 Prozent fängt es harmlos an. So viele von 169 europäischen Industrieunternehmen sind direkt mit Schlüssellieferanten für Permanentmagnete aus China verbunden. Wer tiefer in die Lieferkette schaut, kommt auf ein anderes Ergebnis: In der vierten Stufe sind es bereits 78 Prozent. Das zeigt die Studie „Magnetic West" des Wiener Lieferkettenspezialisten Prewave.
Die Magnete stecken in rund 80 Prozent der Antriebsmotoren von Elektroautos und in den Generatoren großer Windkraftanlagen. Die nötigen seltenen Erden sind gar nicht selten, doch rund 90 Prozent ihrer Raffinationsschritte finden in China statt. Die Elektromobilität macht Europa unabhängiger vom Öl und schafft dabei womöglich eine neue Abhängigkeit. Wie akut diese ist, zeigt ein Datum: Am 10. November endet die einjährige Aussetzung der chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden.
Zu Gast ist Harald Nitschinger, Mitgründer und Co-CEO von Prewave. Durch die Folge führen Marcus Zacher und Valentin Buss.
Themen der Folge- (01:26) Seltene Erden: nicht selten, aber schwer zu raffinieren
- (04:49) Motoren ohne Magnete: wie weit die Alternativen sind
- (06:34) So durchleuchtet Prewave die Lieferkette
- (11:39) Vom Bergwerk zum Autohersteller: fünf Stufen und mehr
- (15:00) 0,6 oder 78 Prozent: die Ergebnisse der Studie
- (19:08) Stichtag 10. November: Was der Autoindustrie droht
- (23:24) Drei Wege aus der Abhängigkeit
- (27:52) Blick in die neue Elektroautomobil-Ausgabe 05/2026
• Episode 111: Sind wir von China abhängig? – mit Prof. Dr. Simon Lux von der Fraunhofer FFB über Chinas Dominanz bei Batteriezellen und ihren Vorprodukten: https://www.elektroautomobil.com/newsbeitrag/eam-podcast-111/
• Episode 34: Kleine E-Maschinen-Kunde – welche Motortypen es gibt und welche ohne Neodym-Magnete auskommen: https://www.elektroautomobil.com/newsbeitrag/eam-podcast-034/
• Die Studie „Magnetic West" von Prewave: https://www.prewave.com/de/reports/magnetic-west-rare-earth-supply-chain-dependency
Über den Gast
Harald Nitschinger hat Prewave 2017 gemeinsam mit Lisa Smith gegründet und führt das Unternehmen heute als Co-CEO. Zuvor studierte er Internationales Management an der FH Joanneum und arbeitete als technischer Berater bei Netconomy. Mit Prewave hat er eine Plattform aufgebaut, die Risiken in globalen Lieferketten per KI sichtbar macht und heute von mehr als 200 internationalen Marken genutzt wird, darunter Lufthansa, Toyota und Dr. Oetker.
Über PrewavePrewave ist ein Software-Unternehmen aus Wien, hervorgegangen als Ausgründung der TU Wien. Die Plattform kartiert Millionen von Lieferanten und wertet Daten aus über 150 Risikokategorien in mehr als 400 Sprachen aus – von Zoll- über Mediendaten bis zu Pressemitteilungen. Daraus entsteht ein Abbild der Lieferkette bis in die tieferen Stufen, das Risiken, Nachhaltigkeit und Compliance gemeinsam betrachtet. 2023 sammelte Prewave in einer Series-B-Runde unter Führung von Hedosophia 67 Millionen US-Dollar ein.
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Blick in die neue Elektroautomobil-Ausgabe 05/2026Zwei Hoffnungsträger, ein Ziel: Mit dem BMW iX3 und dem Mercedes GLC wollen die deutschen Premiumhersteller in der Elektro-Mittelklasse wieder den Ton angeben. Unser Vergleichstest über je 3.400 Kilometer zeigt: Deutschland kann Elektroautos – nur die Preise sind ebenfalls erstklassig.
Außerdem im Heft: Genesis GV60 und Subaru Uncharted im Doppeltest, Fahrberichte von Zeekr 7GT, Mazda CX-6e und Volvo EX60 sowie ein 1.900 Kilometer langer Roadtrip mit der elektrischen Reiseenduro Zero DSR/X Black Forest. Im großen Nutzfahrzeuge-Spezial steuern wir den Mercedes eActros 600 durch die Republik und stellen E-Trucks aus China vor. Und die Reportage vom Flughafen Stuttgart zeigt, wie das Vorfeld elektrifiziert wird und jährlich über eine Million Liter Diesel spart – mehr dazu auch in Episode 138: Vorfeld unter Strom – Der Flughafen, der keinen Diesel mehr braucht: https://www.elektroautomobil.com/newsbeitrag/eam-podcast-138/
Die Ausgabe 05/2026 gibt es ab sofort am Kiosk, im Zeitschriftenhandel, als E-Paper und im Abo-Shop auf elektroautomobil.com.
AbschlussWenn dir die Episode gefallen hat: Abonniere den Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf der Plattform deines Vertrauens. Über fünf Sterne freuen wir uns besonders!
Mehr zu Rohstoffen, Batterien und Antriebstechnik findest du auf elektroautomobil.com.
KI-Hinweis
Teile der Shownotes wurden mithilfe von KI erstellt und vor Veröffentlichtung redaktionell geprüft.EAM 139: Vom Ladestecker zur Batterie: Die Bauteile, über die niemand spricht
„Schaut euch einmal im Umkreis von einem Meter um.“ Svenja Müller sagt das über Technik, die kaum jemand kennt und fast jeder täglich nutzt: Steckverbinder, Kontakte und Leitungen. Im Elektroauto befinden sich …
Shownotes
„Schaut euch einmal im Umkreis von einem Meter um.“ Svenja Müller sagt das über Technik, die kaum jemand kennt und fast jeder täglich nutzt: Steckverbinder, Kontakte und Leitungen. Im Elektroauto befinden sich solche Bauteile überall – u. a. in der Batterie, auf dem Weg zum E-Motor oder an der Ladedose.
Mit dem Hochvolt-Antrieb sind diese Bauteile in neue Dimensionen gewachsen: Statt weniger Quadratmillimeter Leitungsquerschnitt sind es heute über 200. Gleichzeitig setzen bestimmte Standards Grenzen: So ist der Durchmesser der Pins im CCS-Stecker auf acht Millimeter festgelegt – und wer daran rüttelt, müsste die gesamte Ladeinfrastruktur austauschen. Dazu kommen Fragen, auf die es noch keine belastbaren Antworten gibt – etwa, wie eine Ladedose über ein langes Autoleben altert.
Zu Gast sind Dr. Svenja Müller, Director Product Management E-Mobility bei TE Connectivity für Europa und Indien, und Dr. Marcella Oberst, die bei TE die Entwicklung von Zellkontaktiersystemen leitet.
Themen der Folge- (02:19) TE Connectivity: die Technik, die niemand sieht
- (05:08) Von 0,13 bis 200 Quadratmillimeter: was Hochstrom ändert
- (08:03) Das 8-Millimeter-Limit: warum der Ladestecker nicht wächst
- (14:01) Gesteckt, geschraubt, geschweißt – und wer früh mitreden muss
- (19:34) Baukasten und Norm: Modular Platforming und die VDI 2231
- (24:32) Die unterschätzte Alterung: Feldstudie mit der TU Dresden
- (29:58) Blick nach vorn: Aluminium, Kosten und die Gen Z
Wie Ladekabel mit aktiver Kühlung die hohen Ströme beim HPC- und Megawattladen bewältigen, erklärt Sebastian Goß von LEONI Cable Solutions in Episode 136 „Kabeldiebstahl: Warum Kevlar nicht half". Zum Nachhören: Kabeldiebstahl – warum Kevlar nicht half
Letzte Chance: E-Mobility Top Brands 2026Die zweite Elektroautomobil-Leserwahl geht in die letzte Woche. Zur Wahl stehen 200 Produkte und Services in 22 Kategorien, von AC- und DC-Ladestationen über Ladepunktbetreiber und Ladestromtarife bis zu Reifen und Lade-Apps.
Unter allen Teilnehmern verlosen wir Preise im Gesamtwert von über 5.000 Euro: eine Mennekes-Wallbox AMTRON 4You 560 im Wert von 1.350 Euro, einen Hankook-Reifengutschein für einen Satz iON-Reifen im Wert von bis zu 1.000 Euro sowie drei Pfalzwerke-Pakete mit regionalen Spezialitäten und je einem 150-Euro-Ladegutschein im Wert von jeweils 350 Euro. Möglich machen das unsere Premium-Partner Hankook, Mennekes und Pfalzwerke.
Die Abstimmung dauert rund fünf Minuten, Teilnahmeschluss ist der 16. Oktober 2026. Hier geht es zur Wahl: https://elektroautomobil.sslsurvey.de/emobilitytopbrands2026
AbschlussWenn dir die Episode gefallen hat, erzähl anderen davon – gerade denen, die beim Elektroauto noch zögern. Abonniere den Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf der Plattform deines Vertrauens. Mehr zu Hochvolttechnik und Ladeinfrastruktur findest du auf elektroautomobil.com und in der aktuellen Ausgabe von Elektroautomobil.
KI-Hinweis
Teile der Shownotes wurden mithilfe von KI erstellt und vor Veröffentlichtung redaktionell geprüft.EAM 138: Vorfeld unter Strom – Der Flughafen, der keinen Diesel mehr braucht
„Das Reichweitenproblem war bestenfalls am Anfang eins – vielleicht intellektuell." Martin Hofmann sagt das über eine Busflotte, die seit zehn Jahren elektrisch über das Vorfeld rollt. Rund 80 Kilometer legt …
Shownotes
„Das Reichweitenproblem war bestenfalls am Anfang eins – vielleicht intellektuell." Martin Hofmann sagt das über eine Busflotte, die seit zehn Jahren elektrisch über das Vorfeld rollt. Rund 80 Kilometer legt ein Bus am Tag zurück, und die Ladepausen ergeben sich aus dem Betrieb ganz von selbst: Nach der morgendlichen Abflugwelle bricht die Auftragsspitze zusammen, dann wird nachgeladen.
Angefangen hat alles 2013 im Schaufenster Elektromobilität – damals teilweise noch mit Bleisäurebatterien, weil Lithium-Akkus schlicht noch zu teuer waren. Heute laufen Passagier-, Gepäck- und Frachttransport am Flughafen Stuttgart zu 100 Prozent batterieelektrisch. Selbst ein erster Tankwagen für die Flugzeugbetankung fährt elektrisch und lädt, während das Kerosin fließt. Bis 2030 soll die gesamte Vorfeldflotte emissionsfrei sein.
Zu Gast ist Martin Hofmann, Leiter Fuhrparkmanagement der Ground-Handling-Flotte am Flughafen Stuttgart.
Themen der Folge- (01:31) Von 2013 bis heute: E-Busse der ersten Stunde
- (06:02) 80 Kilometer am Tag: warum Reichweite kein Problem ist
- (13:35) Vom Highloader bis zum Gepäckschlepper: fast alles elektrisch
- (16:35) Der E-Tankwagen: laden, während das Kerosin fließt
- (20:23) 70 Prozent weniger Energie: rechnet sich die E-Flotte?
- (23:53) Typ 2, CCS und 5-MWh-Speicher: die Ladeinfrastruktur
- (26:57) Ziel 2030: Gesundheit, CO₂ und Stuttgarts Platz in Europa
Ums elektrische Fliegen ging es bereits in Episode 27 – damals mit dem Fazit, dass batterieelektrische Passagierflüge noch längere Zeit Zukunftsmusik bleiben. Zum Nachhören: Wann fliegen wir elektrisch?
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AbschlussWenn dir die Episode gefallen hat: Abonniere den Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf der Plattform deines Vertrauens – über fünf Sterne freuen wir uns besonders. Mehr zu Ladeinfrastruktur und elektrischen Nutzfahrzeugen findest du auf elektroautomobil.com und in der aktuellen Ausgabe von Elektroautomobil.EAM 137: Wird Batterieforschung die neue Kohle?
„Nicht die Elektromobilität hat die Automobilkrise ausgelöst." Für Achim Kampker liegt das Problem an einer anderen Stelle: Deutschland ist zu langsam und zu wenig produktiv. Die Batterie ist für ihn nur das …
Shownotes
„Nicht die Elektromobilität hat die Automobilkrise ausgelöst." Für Achim Kampker liegt das Problem an einer anderen Stelle: Deutschland ist zu langsam und zu wenig produktiv. Die Batterie ist für ihn nur das Fallbeispiel – symptomatisch für den gesamten Industriestandort.
Gegensteuern soll ein Forschungscluster dort, wo jahrzehntelang Braunkohle gefördert wurde. FastBat, angesiedelt im Rheinischen Revier, ist mit 50 Millionen Euro und drei Jahren Laufzeit ausgestattet. Dadurch sollen rund 300 Arbeitsplätze entstehen. Der Ansatz zielt bewusst nicht auf die nächste Gigafactory, sondern auf maßgeschneiderte Zellen für Nischen, beispielsweise Drohnen, Medizintechnik, stationäre Speicher oder Dual-Use-Anwendungen.
Zu Gast ist Prof. Dr. Achim Kampker, Leiter des Lehrstuhls Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen und Koordinator von FastBat.
Themen der Folge- (01:38) FastBat: 50 Millionen gegen die Lücke im Ökosystem
- (05:35) Nischen statt Gigafactory: Drohnen, Medizin, Dual Use
- (10:08) Die fünf Center und ihre Aufgaben
- (14:53) Humanoide im Trockenraum: 24/7 statt Fünf-Stunden-Schicht
- (19:59) Was eine KI im Batterielabor wirklich leisten kann
- (23:35) Kreislaufwirtschaft: vom Kostenblock zum Geschäftsmodell
- (29:23) Wird Batterieforschung die neue Kohle des Reviers?
- (33:54) Vom Forschungsergebnis zum Start-up – und woran sich Erfolg misst
Unter allen Teilnehmern verlosen wir Preise im Gesamtwert von über 5.000 Euro: eine Mennekes-Wallbox AMTRON 4You 560 im Wert von 1.350 Euro, einen Hankook-Reifengutschein für einen Satz iON-Reifen im Wert von bis zu 1.000 Euro sowie drei Pfalzwerke-Pakete mit regionalen Spezialitäten und je einem 150-Euro-Ladegutschein im Wert von jeweils 350 Euro. Möglich machen das unsere Premium-Partner Hankook, Mennekes und Pfalzwerke.
Die Abstimmung dauert rund fünf Minuten, Teilnahmeschluss ist der 16. Oktober 2026. Hier geht es zur Wahl: https://bit.ly/emobilitytopbrands2026pc
Buchtipp zur FolgeAchim Kampker hat die im Podcast diskutierten Thesen in seinem Buch „Zukunftsfrust – Zukunftsmut" ausführlich beschrieben – eine Bestandsaufnahme dessen, was in Deutschland bremst, verbunden mit einer Vision, wie es weitergehen kann.
AbschlussWenn dir die Episode gefallen hat: Abonniere den Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf der Plattform deines Vertrauens – über fünf Sterne freuen wir uns besonders. Mehr zu Batterietechnik und Zellproduktion findest du auf elektroautomobil.com und in der aktuellen Ausgabe von Elektroautomobil.EAM 136: Kabeldiebstahl – warum Kevlar nicht half
Kevlar im Mantel, Stahlseile im Geflecht – gegen Kupferdiebe half beides nichts. „Was ich mit der Säge nicht durchbekomme, schaffe ich mit dem Winkelschleifer", fasst Sebastian Goß die ernüchternde Erkenntnis …
Shownotes
Kevlar im Mantel, Stahlseile im Geflecht – gegen Kupferdiebe half beides nichts. „Was ich mit der Säge nicht durchbekomme, schaffe ich mit dem Winkelschleifer", fasst Sebastian Goß die ernüchternde Erkenntnis zusammen.
Die Antwort von Leoni Cable Solutions (auch: Leoni LCS) liegt deshalb woanders: in einem gekühlten Kabel, das nur noch ein Fünftel der Kupfermenge enthält – rund zehn Euro Schrottwert auf fünf Meter. Doch das ist nur einer von mehreren Entwicklungssträngen. Während die Ladeleistungen bei Pkw auf 400 kW und mehr klettern und beim Lkw das Megawattladen anläuft, gerät ausgerechnet das unscheinbarste Bauteil der Ladesäule an seine physikalischen Grenzen.
Zu Gast ist Sebastian Goß, der das Produktmanagement für DC-Ladekabel bei Leoni LCS verantwortet.
Themen der Folge• (02:00) AC gegen DC: Massenware trifft Maßanfertigung
• (05:00) Von 16 bis 6.000 Ampere: wo die Extreme liegen• (08:27) Was ein HPC-Ladekabel aushalten muss• (11:24) Drei oder zehn Kilo pro Meter: warum gekühlt wird• (17:20) Wasserglykol oder Öl: Europa gegen Asien• (19:25) 6 kW Verlust und 90 Grad im Kern: die harten Grenzen• (25:50) MCS: Was beim Megawattladen anders ist• (30:35) Kabeldiebstahl als Treiber der Entwicklung• (35:40) Blick in die neue Ausgabe 04/2026
Jetzt abstimmen: E-Mobility Top Brands 2026Die zweite Elektroautomobil-Leserwahl läuft – und deine Erfahrung entscheidet mit. Zur Wahl stehen 200 Produkte und Services in 22 Kategorien, von AC- und DC-Ladestationen über Ladepunktbetreiber und Ladestromtarife bis zu Reifen- und Mobilitätsdiensten. Die Abstimmung dauert nur wenige Minuten.
Unter allen Teilnehmern verlosen wir Preise im Gesamtwert von über 5.000 Euro, darunter eine MENNEKES Wallbox AMTRON 4You 560, einen HANKOOK-Gutschein für einen kompletten Satz iON-Reifen und drei PFALZWERKE-Pakete mit Ladegutschein und pfälzischen Spezialitäten. Dazu kommen 50 Jahresabos von Elektroautomobil. Möglich machen das unsere Premium-Partner Hankook, Mennekes und Pfalzwerke.
Teilnahmeschluss ist der 16. Oktober 2026. Hier geht es zur Abstimmung: bit.ly/emobilitytopbrands2026
Blick in die neue Ausgabe 04/2026Auf dem Cover steht der Leapmotor B05 – ein neuer Kompaktwagen für unter 30.000 Euro, den wir bereits fahren konnten. Ob das Preis-Leistungs-Versprechen aufgeht, klärt unser Fahrbericht. Daneben treffen drei Performance-Stromer von Ferrari, AMG und Porsche aufeinander.
In der Technik-Reportage geht es dieses Mal um innovative Dachsysteme: Was Panoramadächer mit der Batteriegröße zu tun haben und ob das Schiebedach ausstirbt klären wir im Magazin. Außerdem im Heft: drei getestete Elektro-Zweiräder, ein Blick auf die Elektromobilität in der Landwirtschaft und ein großer Kaufberater zu mobilen Ladestationen. Ab sofort am Kiosk, im Abo-Shop und als E-Paper.
Abschluss
Wenn dir die Episode gefallen hat: Abonniere den Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf der Plattform deines Vertrauens – über fünf Sterne freuen wir uns besonders. Mehr zum Thema Schnellladen und Ladeinfrastruktur findest du auf elektroautomobil.com.
KI-Hinweis:
Teile der Shownotes und des Titelbilds der Episode wurde mithilfe von KI erstellt.EAM 135: So will Electra den deutschen Lademarkt erobern
Mit Electra hat ein weiterer Ladestationsbetreiber den dichtbesetzten deutschen Lademarkt betreten. Doch wie will sich der französische CPO von der Masse abheben und Kunden zu sich locken? Was macht die …
Shownotes
Mit Electra hat ein weiterer Ladestationsbetreiber den dichtbesetzten deutschen Lademarkt betreten. Doch wie will sich der französische CPO von der Masse abheben und Kunden zu sich locken? Was macht die Electra-Ladeparks so besonders? Und welche Ladepreise können E-Auto-Fahrer erwarten? Diese und weitere Fragen beantwortet uns Paul Tonini, General Manager bei Electra Deutschland, in dieser Episode.
Zur Person:
Paul Tonini ist seit Anfang 2024 bei Electra tätig, um das deutsche Ladenetz des französischen CPO aufzubauen. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre bei Elli und war dort u. a. für die Entwicklung des Ladetarif-Angebots zuständig.
Hörtipps passend zum Thema:
Alles rund ums Laden – Teil 3: Erfahren Sie in dieser Episode alles, was man zum Schnellladen wissen muss.Zur Episode #134 …
Preis-Chaos an der Ladesäule – das sind die Hintergründe: Jonas Sulzer von ChargingTime erklärt die Hintergründe für den Preis-Wildwuchs an den LadesäulenZur Episode #127 …EAM 134: Alles rund ums Laden – Teil 3
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Neben der Erkundigung zur Reichweite ist das die vielleicht häufigste Frage, wenn es um den Umstieg auf ein Elektroauto geht. Wir haben uns daher dieses Themas angenommen …
Shownotes
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Neben der Erkundigung zur Reichweite ist das die vielleicht häufigste Frage, wenn es um den Umstieg auf ein Elektroauto geht. Wir haben uns daher dieses Themas angenommen und erläutern in der mehrteiligen Serie alles Wichtige, was ihr über das Laden von Elektroautos wissen müsst. Die Episoden richten sich sowohl an Elektroauto-Einsteiger als auch an erfahrenere E-Auto-Fahrer, die ihr Detailwissen erweitern möchten.
In der dritten Episode dieser Serie stellen wir euch die Details zum Schnellladen bzw. Gleichstromladen vor.
Hörtipps zum Thema:
Thermomanagement im Elektroauto: Michael Albrecht von Webasto erklärt, welche Komponenten für das Heizen und Kühlen erforderlich sind und wie diese funktionieren.Zur Episode #129 ...
Das A und Ω des Stroms: Basiswissen Elektrotechnik – das sollte man über Strom, Spannung und Widerstand wissen.Zur Episode #048 ...
Der Hypercharger: Wir sprechen mit CEO und Mitgründer von Alpitronic, Philipp Senoner, über die erfolgsreichste DC-Ladestation in Europa.Zur Episode #031 ...
Alle weiteren Episoden der Serie „Alles rund ums Laden“
Alles rund ums Laden – Teil 2: Alles, was man über das Laden zu Hause wissen muss.Zur Episode #133 …
Alles rund ums Laden – Teil 1: Wichtige Begriffe, Lademodi und LadesteckerZur Episode #131 ...EAM 133: Alles rund ums Laden – Teil 2
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Neben der Erkundigung zur Reichweite ist das die vielleicht häufigste Frage, wenn es um den Umstieg auf ein Elektroauto geht. Wir haben uns daher dieses Themas angenommen …
Shownotes
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Neben der Erkundigung zur Reichweite ist das die vielleicht häufigste Frage, wenn es um den Umstieg auf ein Elektroauto geht.
Wir haben uns daher dieses Themas angenommen und erläutern in der mehrteiligen Serie alles Wichtige, was ihr über das Laden von Elektroautos wissen müsst. Die Episoden richten sich sowohl an Elektroauto-Einsteiger als auch an erfahrenere E-Auto-Fahrer, die ihr Detailwissen erweitern möchten.
In der zweiten Episode erklären wir, worauf man beim Laden zu Hause achten muss.
Hörtipps:- EAM #047 – Photovoltaik und Elektroautos: SMA verrät, wie man das E-Auto mit PV-Strom laden kann
- EAM #094 – Laden von Geschäftswagen: Im Gespräch mit Christoph Erni, CEO von Juice Technology
- EAM #119 – Flottenladen leicht gemacht: Im Gespräch mit Dietmar Niederl über den NRGkick und Charging4Fleets
- EAM #131 – Alles rund ums Laden – Teil 1: Wichtige Begriffe, Lademodi und Ladestecker
EAM 132: 10 Jahre Elektroautomobil
Im Mai 2016 wurde die erste Ausgabe der Elektroautomobil veröffentlicht. Seitdem haben nicht nur Elektrofahrzeuge enorme technische Fortschritte gemacht, auch die Ladeinfrastruktur hat sich erheblich verbessert …
Shownotes
Im Mai 2016 wurde die erste Ausgabe der Elektroautomobil veröffentlicht. Seitdem haben nicht nur Elektrofahrzeuge enorme technische Fortschritte gemacht, auch die Ladeinfrastruktur hat sich erheblich verbessert und viele neue Marken haben die Bühne betreten. Wir, das Magazin Elektroautomobil, haben diese Entwicklung stets genau verfolgt und über all ihre Facetten umfassend berichtet: vom E-Scooter über das Elektroauto bis hin zum Elektro-Truck.
Wir nehmen euch in dieser Episode mit auf eine kleine Zeitreise und werfen einen Blick auf die letzten 10 Jahre Elektromobilität – und 10 Jahre Elektroautomobil!
Die Highlights der neuen Ausgabe der Elektroautomobil (03/2026):
Die neue Ausgabe der Elektroautomobil enthält u. a. diesen Themen:- Setzt sich der Mercedes CLA an die Spitze? Dreiertest von Mercedes CLA, BMW i4 und Tesla Model 3
- Formel E Gen4: Opel steigt in die Formel E ein
- Smarte Stromtarife: Wie Sie beim Laden viel Geld sparen können
- Auf zwei Rädern durch die City: Die aktuellsten E-Scooter im Überblick
- Blaulicht unter Strom: Das Auf und Ab beim Einsatz elektrischer Polizeiautos
Zum Abo-Shop…
Die erste Elektroautomobil-Ausgabe (02/2016):
Die erste Ausgabe der Elektroautomobil erschien im Mai 2016. Damals war das Tesla Model 3 auf dem Cover. Der US-amerikanische Elektroautobauer hat jahrelang den Ton in der Branche angegeben und mit hohem Risiko die Tehcnologie vorangetrieben. Das Model 3 war damals in puncto Reichweite und Preis daher ein Game-Changer.
Hörtipps:
Preis-Chaos an der Ladesäule – das sind die HintergründeÖffentliches Laden ohne spezielles Abo hat sich zurzeit im Bereich von rund 50 bis gut 60 ct/kWh eingependelt. Doch hin und wieder stößt man auf extrem teure Preise, die durchaus mal zu einer Verdopplung der Ladekosten führen können. Anderseits gibt es auch einzelne Beispiele, bei denen die Kunden sehr faire Preise zahlen.
Was die Gründe für den Preis-Wildwuchs sind, erläutert uns Jonas Sulzer von ChargingTime in dieser Episode.
Zur Episode #127...
Alles rund ums Laden – Teil 1
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Wir haben uns daher dieses Themas angenommen und starten mit dieser Episode eine mehrteilige Serie, bei der ihr alles über das Laden von Elektroautos erfahrt.
Zur Episode #131...EAM 131: Alles rund ums Laden – Teil 1
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Neben der Erkundigung zur Reichweite ist das vielleicht die häufigste Frage, wenn es um den Umstieg auf ein Elektroauto geht. Während sich die Reichweite im Alltag …
Shownotes
„Wie ist das eigentlich mit dem Laden?“ Neben der Erkundigung zur Reichweite ist das vielleicht die häufigste Frage, wenn es um den Umstieg auf ein Elektroauto geht. Während sich die Reichweite im Alltag oftmals als zufriedenstellend erweist, ist das Laden doch ungleich komplexer – und wesentlicher. Denn wenn das Laden klappt, verliert die Reichweite an Bedeutung. Wir haben uns daher dieses Themas angenommen und starten mit dieser Episode eine mehrteilige Serie, bei der ihr alles über das Laden von Elektroautos erfahrt. Die Episoden richten sich sowohl an Elektroauto-Einsteiger als auch an erfahrenere E-Auto-Fahrer, die ihr Detailwissen erweitern möchten. In der ersten Episode dieser Serie sprechen wir über das Basiswissen, erläutern wichtige Fachbegriffe und stellen euch die verschiedenen Lademodi und die unterschiedlichen Ladestecker vor.
Lademodi 2 bis 4:
Mode 2: Wird eine Standard-Steckdose (z. B. eine Haushaltssteckdose) zum Laden des E-Autos angezapft, spricht man von diesem Lademodus. Wichtig: Die ICCPD (In-Cable Control and Protection Device) ist Teil des Ladekabels (Mode-2-Ladekabel).
Mode 3: Sobald eine Wechselstromladung über eine speziell zum Laden von Elektroautos errichteten Ladestation erfolgt, handelt es sich um das Mode-3-Laden. Das umfasst das Laden an einer AC-Wallbox oder einer AC-Ladesäule.
Mode 4: Ladungen mit Gleichstrom (DC) entsprechen diesem Lademodus. Meist handelt es sich dabei um das Schnellladen. Beim Mode-4-Laden ist das Ladekabel stets Bestandteil der Ladestation.
Ladestecker:
Elektroautofahrer in Europa müssen (mit sehr wenigen Ausnahmen) nur den Typ-2-Stecker für das Laden mit Wechseltrom und den CCS2-Stecker für das Gleichstrom-Laden kennen. Diese beiden Stecker bilden die Standardanschlüsse in Europa.EAM 130: Startschuss für das bidirektionale Laden
Eine Änderung im Energiewirtschaftsrecht, die im November letzten Jahres gebilligt wurde, sorgt nun endlich für rechtliche Klarheit beim Einsatz von Elektroautos als mobilen Energiespeicher. Denn erstmals …
Shownotes
Eine Änderung im Energiewirtschaftsrecht, die im November letzten Jahres gebilligt wurde, sorgt nun endlich für rechtliche Klarheit beim Einsatz von Elektroautos als mobilen Energiespeicher. Denn erstmals entfällt damit die Doppelbelastung beim Ein- und Ausspeichern von elektrischer Energie. Damit wir das bidirektionale Laden und ganz speziell das sogenannte „Vehicle-to-Grid“ (V2G) erstmals in Deutschland wirtschaftlich sinnvoll darstellbar.
Wir haben uns angeschaut, welche Angebote zum bidirektionalen Laden die Autohersteller bereits im Programm haben oder in Kürze auf den Markt bringen werden.
V2X – Vehicle-to-Everything- V2L – Vehicle-to-Load
- V2V – Vehicle-to-Vehicle
- V2H – Vehicle-to-Home
- V2B – Vehicle-to-Building
- V2G – Vehicle-to-Grid
Volkswagen & Elli bieten ein Rundum-Paket für das bidirektionales Laden, bestehend aus E-Fahrzeug, App, dynamischem Stromtarif, Smart Meter sowie einer bidirektionalen DC-Wallbox inkl. Installation – alles aus einer Hand über Ellis Plattform, die auch Aggregation und Energiehandel übernimmt. Die Smart-Meter-Installation ist ab sofort möglich, eine Vorregistrierung ab Juni 2026.
Bereits heute sind laut VW 1 Million MEB-Fahrzeuge in Europa für das Bidi-Laden vorbereitet. Zunächst gibt es eine Vergütung für die Bereitstellung der Fahrzeugbatterie im Energiehandel – unabhängig vom Handelserfolg, die Höhe richtet sich nach der gewählten Flexibilität.VW stellt Einnahmen von bis zu 700–900 Euro jährlich in Aussicht und verspricht perspektivisch „nahezu kostenfreies Laden". Mit ID. Software 6 soll die Funktionalität auf weitere Batteriegrößen und zukünftige Volumenmodelle ausgeweitet werden.
Ford & Octopus Energy: V2G ab Sommer
Ford und Octopus Energy starten ihr Bidi-Angebot im Sommer 2026, zunächst für die Modelle Ford Explorer und Capri ab Modelljahr 2026. Voraussetzung ist die DC-Wallbox von Ambibox (aktueller Online-Preis: 3.564 Euro), die allerdings nur 500-Volt-kompatibel ist. Eine Registrierung für das Angebot ist bereits jetzt möglich.
Das Herzstück ist der Stromtarif von Octopus Energy: Wer sein Fahrzeug mindestens 300 Stunden pro Monat mit der Wallbox verbunden hält, erhält einen Bonus von 30 Euro monatlich – das entspricht bis zu 360 Euro im Jahr. Kombiniert mit einem um 18 ct/kWh günstigeren Ladestrom ergibt sich bei einem angenommenen Tarif von 33 ct/kWh ein effektiver Preis von rund 15 ct/kWh. Damit lassen sich rechnerisch bei einem Verbrauch von 15 kWh/100 km bis zu 16.000 Kilometer kostenfrei fahren; bei 20 kWh/100 km sind es entsprechend rund 12.000 km.Die Ladesteuerung übernimmt Octopus vollständig, Nutzer können jedoch Abfahrtszeiten und Mindestladestände flexibel festlegen. Die Optimierung lässt sich jederzeit deaktivieren; dann steht Laden mit 11 kW zur Verfügung.
BMW & E.ON: erstes marktreifes V2G-Angebot
BMW und E.ON bieten bidirektionales Laden zunächst für den BMW iX3 an, in Verbindung mit der BMW Wallbox Professional (2.095 Euro) – die 800-Volt-fähig ist und auch Vehicle-to-Home (V2H) unterstützt. Für die ersten 100 Kunden gibt es einen Rabatt von 700 Euro auf die Wallbox.
Für die Nutzung des V2G-Angebots sind zwei Verträge erforderlich: der Haushaltstarif „E.ON ÖkoStrom Home & Drive V2G“ mit festem Arbeitspreis sowie der separate V2G-Vertrag „E.ON V2G Plus“. Über letzteren wird ein Bonus von bis zu 24 ct pro Stunde ausgezahlt, gedeckelt auf 60 Euro pro Monat – das entspricht rund 250 Stunden monatlich bzw. etwa 8,5 Stunden täglich und maximal 720 Euro im Jahr. Hinzu kommt eine Rückspeisevergütung von 42 ct/kWh.Wie bei den Mitbewerbern hängt die tatsächliche Vergütung von der Ansteckzeit des Fahrzeugs ab. Bei einem angenommenen Strompreis von 33 ct/kWh entspricht der Bonus rechnerisch bis zu 2.180 kWh – bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km rund 11.000 Kilometer kostenfreiem Fahren pro Jahr. BMW und E.ON beziffern dies mit „bis zu 14.000 Kilometern“. Die zugrundeliegende Software wurde gemeinsam von beiden Unternehmen entwickelt.
Renault, Mobilize & The Mobility House
Das V2G-Angebot gehört zu den Vorreitern in Europa: Es ist seit Ende 2024 in Frankreich verfügbar – früher als alle Mitbewerber. Kompatibel sind Renault R4, R5, Mégane und Scénic sowie die Alpine A290.Ein technischer Unterschied zu den anderen Systemen: Hier kommt ein bidirektionaler AC-Bordlader zum Einsatz, der Strom wird also nicht über den CCS-Stecker sondern über einen Typ-2-Stecker ins Fahrzeug abgegeben und darüber auch wieder entnommen. Pflicht ist die Mobilize PowerBox Verso, die mit bis zu 22 kW lädt und in Frankreich ab 1.399 Euro kostet.
Den passenden Stromtarif stellt The Mobility House bereit. Laut Renault lassen sich damit in Frankreich rund 275 Euro jährlich einsparen. Das Angebot soll auch auf Deutschland und andere Märkte ausgeweitet werden. Ab wann es hierzulande verfügbar sein soll, ist bislang nicht bekannt.
Hörtipps passend zum Thema- EAM-Podcast #107: Chaos beim Smart-Meter-Rollout
- EAM-Podcast #099: Der Strommarkt der Zukunft
- EAM-Podcast #081: Wann kommtdas bidirektionales Laden?
- EAM-Podcast #029: Einmal hin und einmal her
Erhalte die Elektroautomobil pünktlich in deinen Briefkasten – und das ohne Versandkosten: Hole dir jetzt dein Elektroautomobil-Abo. Und wer lieber digital lesen möchte, findet auch das passende E-Paper-Angebot.Hier geht's zum Abo-Shop ...EAM 129: Thermomanagement im Elektroauto
Im Winter soll es im Innenraum eines Elektroautos wohlig warm sein, im Sommer wiederum angenehm kühl. Zusätzlich muss der Akku je nach Situation gekühlt oder beheizt werden und auch weitere Bauteile des …
Shownotes
Im Winter soll es im Innenraum eines Elektroautos wohlig warm sein, im Sommer wiederum angenehm kühl. Zusätzlich muss der Akku je nach Situation gekühlt oder beheizt werden und auch weitere Bauteile des elektrischen Antriebsystems benötigen oftmals eine Kühlung. Die Komponenten, die für das Heizen und Kühlen zuständig sind, sind Teil des sogenannten Thermomanagements in einem E-Fahrzeug.
In dieser Episode erläutert uns Michael Albrecht vom Automobilzulieferer Webasto, welche Komponenten für das Heizen und Kühlen erforderlich sind und wie diese funktionieren.
Zur Person
Michael Albrecht ist seit März 2019 als Entwickler Advanced Engineering bei Webasto tätig und leitet die Entwicklung neuer Produktideen im Bereich des elektrischen Heizens. Zuvor arbeitete und forschte er im universitären Umfeld (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, FAU Erlangen-Nürnberg) in der Materialentwicklung, vor allem im Bereich der Fertigungsverfahren von kunststoffbasierten Verbundwerkstoffen.
Heated Chiller: 3-in-1-Lösung von Webasto
Der Chiller ist Teil eines Kältemittelkreislaufs und kühlt, wie der Name schon sagt, das Kältemittel ab. Das Kältemittel wiederum entzieht dem (in der Regel wassergekühlten) Batteriekühlkreislauf die Wärme. Das kann zum Beispiel erforderlich sein, um die Batterietemperatur nach einem Schnellladevorgang oder nach einer anspruchsvollen Fahrt zu verringern.
Der Heated Chiller von Webasto erfüllt aber noch zwei weitere Funktionen: Zum einen kann er direkt das Kühlwasser des Batteriekühlkreislaufs erwärmen, um die Batterietemperatur bei Kälte zu erhöhen. Zusätzlich kann er das Kältemittel der Wärmepumpe aufheizen, wodurch sie effektiver den Passagierraum erwärmt. Die neuartige Komponente befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und wird für 800-Volt-Bordnetze ausgelegt.
Mehr zum Thema Thermomanagement in der Elektroautomobil-Ausgabe 02/2026. Zum Abo-Shop ...EAM 128: Kostenexplosion beim Stromnetzausbau?
Der Netzausbau kostet unweigerlich viele Milliarden Euro, denn wie sonst sollen die vielen Häuser mit Wärmepumpe und die zahlreichen Elektroautos mit ausreichend Strom versorgt werden? Und auch der Zubau von …
Shownotes
Der Netzausbau kostet unweigerlich viele Milliarden Euro, denn wie sonst sollen die vielen Häuser mit Wärmepumpe und die zahlreichen Elektroautos mit ausreichend Strom versorgt werden? Und auch der Zubau von Erneuerbaren belastet die Stromnetze zusätzlich. Dass diese Logik kein Naturgesetz ist, zeigt eine neue Studie zum Thema Netzausbau.
Der Autor der Studie, Dr. Tim Meyer, zeigt in dieser Podcast-Episode auf, wie durch Optimierungen möglicherweise mehrere Milliarden Euro eingespart werden können.
Zur Person
Dr. Tim Meyer ist unabhängiger Energieexperte, Berater und Autor mit über 25 Jahren Erfahrung in der Energiewirtschaft. Nach einem Studium der Elektrotechnik und Promotion am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) sowie der TH Karlsruhe war er unter anderem in der Forschung, der Solarindustrie sowie als Gründer im Strommarkt tätig und zuletzt Vorstand der Naturstrom AG.
Heute arbeitet er mit seinem Beratungsunternehmen 3Epunkt an Strategie- und Geschäftsmodellen für Energieunternehmen und begleitet die Entwicklung erneuerbarer Energien sowie integrierter Energiesysteme. Als Buchautor, Keynote-Speaker und auf LinkedIn vermittelt er komplexe Zusammenhänge der Energiewende verständlich und zeigt wirtschaftliche Chancen in der Transformation des Energiesystems auf.
Seine Studie „Kostensenkungspotentiale im Verteilnetz“ kann hier heruntergeladen werden.
Hörtipps
In der Episode 107 sprechen wir mit Konrad Schade über den schleppenden Rollout intelligenter Stromzähler in Deutschland. Warum sind Smart Meter wichtig für die Energiewende? Woran hakt es beim Ausbau – und was unterscheidet Deutschland von Ländern mit deutlich höheren Verbauquoten? Wir klären, wie Smart Meter funktionieren, wie sicher sie sind, wer aktuell bevorzugt eines bekommt und was der Einbau kosten darf.Außerdem werfen wir einen Blick auf die Smart-Meter-Initiative (SMI), deren Ziele und Mitglieder – und diskutieren, wie realistisch ein flächendeckender Rollout in den nächsten Jahren wirklich ist.Zur Episode #107...
Mindestens 15 Millionen Elektrofahrzeuge sollen bis 2030 auf Deutschlands Straßen unterwegs sein – ohne Berücksichtigung von Plug-in-Hybriden. Außerdem soll es dann eine Million öffentliche Ladepunkte geben, perspektivisch könnten 60 Prozent der privaten Pkw-Stellplätze über einen Ladepunkt verfügen. Doch wie sollen das die Stromnetze aushalten, wenn alle Elektrofahrzeuge laden müssen?Mit dieser Frage hat sich unser Podcast-Gast Markus Wunsch intensiv beschäftigt. In der Episode #064 spricht über die Herausforderungen für das Stromnetz beim Wandel hin zur Elektromobilität.Zur Episode #064...
Die Highlights der neuen Ausgabe der Elektroautomobil (02/2026)
Die neue Ausgabe der Elektroautomobil enthält u. a. diesen Themen:- Renault R4 E-Etech Electric vs. Ford Puma Gen-E: Retro trifft Pragmatismus
- Preiswert stromern: E-Autos so günstig wie noch nie. Wir stellen 12 Modelle vor.
- Tarif-Check: Die größten Ladenetzwerke Europa
- Ganzjahresreifen für Elektroautos: Wir stellen 10 Reifenmodelle vor.
- Honda WN7: So fährt sich das erste Elektromotorrad der Japaner
EAM 127: Preis-Chaos an der Ladesäule – das sind die Hintergründe
Öffentliches Laden ohne spezielles Abo hat sich zurzeit im Bereich von rund 50 bis gut 60 ct/kWh eingependelt. Doch hin und wieder stößt man auf extrem teure Preise, die durchaus mal zu einer Verdopplung der …
Shownotes
Öffentliches Laden ohne spezielles Abo hat sich zurzeit im Bereich von rund 50 bis gut 60 ct/kWh eingependelt. Doch hin und wieder stößt man auf extrem teure Preise, die durchaus mal zu einer Verdopplung der Ladekosten führen können. Anderseits gibt es auch einzelne Beispiele, bei denen die Kunden sehr faire Preise zahlen.
Was die Gründe für den Preis-Wildwuchs sind, erläutert uns Jonas Sulzer von ChargingTime in dieser Episode.
Zur Person
Jonas Sulzer ist Mitgründer des Stuttgarter Start-ups ChargingTime (On Your Route GmbH), das eine App zur flexiblen Lade- und Routenplanung für Elektroautos entwickelt. Zuvor war er – wie sein Co-Founder Felix Geibel (links im Bild) – im Bereich Elektromobilität bei Mercedes-Benz tätig, wo die Idee für das gemeinsame Unternehmen entstand. Heute arbeitet er an der Weiterentwicklung von ChargingTime mit dem Ziel, das Laden unterwegs individueller, komfortabler und nutzerzentrierter zu gestalten.
Über die App ChargingTime
ChargingTime ist eine App für Elektroautofahrer, die das Laden unterwegs einfacher, transparenter und flexibler machen soll. Im Mittelpunkt steht eine intelligente Routen- und Ladeplanung, bei der Nutzer selbst entscheiden können, wann und wo sie laden – statt starrer, automatisch vorgegebener Stopps. Dazu enthält die App diverse Filtermöglichkeiten, sodass vor allem Ladepunkte ausgewählt werden, die den eigenen Anforderungen entsprechen.
Die App kombiniert außerdem mehrere Funktionen: Sie zeigt Ladestationen entlang der Route oder in der Umgebung, ermöglicht einen transparenten Preisvergleich zwischen verschiedenen Tarifen und Ladekarten und hebt stets die günstigste Option hervor – unabhängig vom Anbieter. Zusätzlich begleitet ein kostenpflichtiger „CoPilot“-Modus die Fahrt in Echtzeit, passt die Planung bei Änderungen an und hilft, spontan passende Ladepunkte zu finden.
Die App ist sowohl für Android als auch für Apple erhältlich.
Hörempfehlungen passend zum Thema
Elektroautomobil-Podcast #118: E-Mobilität hautnah erleben – das e4 Testival
Mitte Oktober fand das e4 Testival 2025 statt. Bei diesem Event haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge aller Art auf dem Hockenheimring zu testen. Allerdings kann man nicht nur zahlreiche E-Mobile bei der Veranstaltung fahren, sondern sich auch über viele andere Themen der Elektromobilität informieren.
Damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer einen Eindruck von der Vielfalt bekommen, haben wir mit den Experten von Revive, Mahle, ChargingTime, dem Green Aviation Hub und der WE Mobility Academy gesprochen.
Zur Episode ...
Elektroautomobil-Podcast #092: Wird laden jetzt einfacher?
Das europäische Ladenetzwerk ist heute ein ziemlicher Flickenteppich. Möchte man mit einem Elektroauto quer über den Kontinent reisen, wird man nicht umhin kommen, verschiedene Ladekarten und -apps zu nutzen, um Strom ziehen zu können.
Damit sich das künftig ändert, hat die EU die AFIR für Ladestationen auf die Wege gebracht, die „Alternative Fuels Infrastructure Regulation“. Was genau sich dahinter verbirgt, wie Kundinnen und Kunden von Elektroautofahrzeugen davon profitieren können und ob das Laden dadurch endlich einfacher und transparenter wird, erläutert uns Joerg Lohr vom Ladeinfrastrukturhersteller Compleo in dieser Podcast-Episode.
Zur Episode ...EAM 126: Elektroautos bei der Polizei
In Stuttgart und Umgebung gehören sie inzwischen zum Alltag: elektrische Einsatzfahrzeuge der Polizei Baden-Württemberg. Doch wie bewähren sich Elektroautos im anspruchsvollen Polizeidienst wirklich?In dieser …
Shownotes
In Stuttgart und Umgebung gehören sie inzwischen zum Alltag: elektrische Einsatzfahrzeuge der Polizei Baden-Württemberg. Doch wie bewähren sich Elektroautos im anspruchsvollen Polizeidienst wirklich?
In dieser Episode sprechen wir mit dem Leitenden Polizeidirektor Martin Kling darüber, wie viele E-Fahrzeuge inzwischen eingesetzt werden, welche Erfahrungen die Polizei im Arbeitsalltag damit gesammelt hat – und wo Chancen und Herausforderungen liegen.
Zur Person
Martin Kling ist Leitender Polizeidirektor bei der Polizei Baden-Württemberg und im Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei tätig. Dort verantwortet er unter anderem zentrale Themen der Einsatztechnik und Infrastruktur. Zudem war bzw. ist er Gesamtkoordinator für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Baden-Württemberg und beschäftigt sich intensiv mit moderner Kommunikations- und Einsatztechnik für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.EAM 125: Xelom Snow Cat – die elektrische Pistenraupe
Eine batterieelektrische Pistenraupe – kann das trotz eisiger Temperaturen und enormer Leistungsanforderungen funktionieren? Darüber sprechen wir in dieser Episode mit Christian Zimmermann von Xelom, einem …
Shownotes
Eine batterieelektrische Pistenraupe – kann das trotz eisiger Temperaturen und enormer Leistungsanforderungen funktionieren? Darüber sprechen wir in dieser Episode mit Christian Zimmermann von Xelom, einem Start-up, das die stärkste Pistenraupe der Welt entwickelt hat – natürlich vollelektrisch. Außerdem mit dabei: Ingo Schlutius vom powderproject.ch, einem der ersten Anwender der Xelom Snow Cat in einem Wintersportgebiet in Georgien.
Doch was sind die Herausforderungen im harten Wintereinsatz? Wie schlägt sie sich im schneereichen Georgien? Wie lange halten die Akkus und wie wird die bis zu 510 kW starke Snow Cat geladen? Darüber erfahren Sie in dieser Podcast-Episode.
Zu den Personen
Christian Zimmermann ist seit rund 40 Jahren in der Seilbahnbranche tätig und Inhaber eines Skilifts im Schwarzwald. 2010 hat er das Beratungsunternehmen Eco-Snowdrive Consulting gegründet, schult weltweit Raupenfahrer und unterstützt Skigebiete in den Bereichen Pistenmanagement sowie Ökonomie im Seilbahnwesen. Seit Dezember 2019 ist er von Beginn an bei Xelom an Bord und verantwortet dort Aufgaben im Produkt- und Sales-Management.
Ingo Schlutius ist Diplom-Ökonom und staatlich geprüfter Skilehrer und war nahezu sein gesamtes Berufsleben im Tourismus tätig. 2016 gründete er powderproject.ch, mit dem er im georgischen Bakhmaro im Kleinen Kaukasus eine Catskilodge betreibt. Mit rund 20 Snowcats an zwei Standorten und über 1.000 Freeridern pro Saison zählt das Unternehmen heute zu den Marktführern in Europa. Neben dem Aufbau nachhaltiger Wintertourismus-Strukturen und der Schaffung von Arbeitsplätzen in entlegenen Bergregionen verfolgt Schlutius nun das Ziel, die Catski-Branche gemeinsam mit elektrischen Snowcats von Xelom in eine nachhaltige Zukunft zu führen.
Über die Xelom Snow Cat
Xelom wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, ein rein batterieelektrische Pistenraupe zu entwickeln. Das noch junge Unternehmen aus Bozen hat mittlerweile über 30 Exemplare der Snow Cat weltweit verkauft und ist Teil der TechnoAlpin Holding.
Die vollelektrische Pistenraupe Xelom Snow Cat liefert ein Drehmoment von 27.600 Nm und ist dank 510 kW Leistung die stärkste Pistenraupe der Welt. Die Batterie speichert 300 kWh Energie, womit die Snow Cat bis zu fünf Stunden am stück eingesetzt werden kann. Die Ladung erfolgt über den CCS-Stecker mit bis 300 kW.Je nach Bedarf sind verschieden breite Schilde, Fräsen und Raupen ausrüstbar. Außerdem verfügt die Snow Cat neben beheizten Fenstern, Rückspiegeln und Scheibenwischern über viele weitere Komfortfeatures: von Tempomat über Rückfahrkamera bis zum Entertainmentsystem mit Apple CarPlay, Android Auto und 4.1 Sound System.EAM 124: Wann kommt die Wunderbatterie?
Immer wieder tauchen Meldungen von neuen Batterietechnologien auf, die riesige Sprünge bei der Energiedichte, der Ladeleistung oder anderer wichtiger Eigenschaften. Bei genauer Betrachtung verbirgt sich …
Shownotes
Immer wieder tauchen Meldungen von neuen Batterietechnologien auf, die riesige Sprünge bei der Energiedichte, der Ladeleistung oder anderer wichtiger Eigenschaften. Bei genauer Betrachtung verbirgt sich dahinter jedoch oft mehr Schein als Sein.
Wir gehen solchen Ankündigungen in dieser Podcast-Episode auf den Grund und erläutern, woran man echten Fortschritt erkennt und wie man fragwürdige Versprechen herausfiltern kann.
Hörtipps
Welche Zelltechnologie setzt sich durch? Welche Batterietechnologien werden unsere Elektroautos in fünf oder zehn Jahren antreiben? Wird die Lithium-Ionen-Technologie weiterhin dominieren – oder stehen bereits neue Zellchemien in den Startlöchern? In dieser Podcastfolge werfen wir gemeinsam mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner einen fundierten Blick in die Zukunft der Batterieforschung.Zur Episode #110...
Zum aktuellen Stand der Batterietechnologien: Die Batterietechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, die Akkus wurden nicht nur leistungsfähiger hinsichtlich Ladezeiten und Energiedichte, sondern wurden vor allem auch günstiger. Was noch alles in der Akkutechnologie steckt, erläutert uns in dieser Episode Prof. Dr. Heiner Heimes von der RWTH Aachen.Zur Episode #095...
Zellproduktion erklärt: Im VW-Werk in Salzgitter ist seit 2019 die Pilotanlage zur Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Betrieb. Wir ließen uns anhand dieser von VWs Zellentwicklungschef Frank Blome und seinem Team erläutern, wie die Entwicklung und Produktion von Li-Ionen-Zellen funktioniert.Zur Episode #039...
Die Highlights der neuen Ausgabe der Elektroautomobil (01/2026)
Die neue Ausgabe der Elektroautomobil enthält u. a. diesen Themen:- Audi vs. BMW vs. Mercedes: Wer hat in Sachen Elektromobilität die Nase vorn?
- Hyundai Ioniq 9: Roadtrip bis nach Skandinavien
- Humanoide Roboter: Der nächste Megatrend?
- Neue Elektroautoförderung: Was Sie jetzt wissen müssen.
- Zweiradneuheiten 2026: Diese neuen E-Mopeds und E-Zweiräder kommen auf den Markt
EAM 123: Neue Förderung – E-Autos jetzt billiger als Verbrenner?
Die Zeiten, in denen man einen Neuwagen für unter 10.000 Euro bekommen konnte, sind längst vorbei. Doch mit der neuen E-Auto-Förderung scheint das wieder möglich zu sein. Bis zu 6.000 Euro können …
Shownotes
Die Zeiten, in denen man einen Neuwagen für unter 10.000 Euro bekommen konnte, sind längst vorbei. Doch mit der neuen E-Auto-Förderung scheint das wieder möglich zu sein. Bis zu 6.000 Euro können Förderberechtigte als Unterstützung erhalten. Wir stellen euch in dieser Episode alle Details zur neuen Elektroauto-Förderung vor, diskutieren mögliche Effekte sowie die Vor- und Nachteile des Fördermodells. Und natürlich verraten wir auch, wie man einen elektrischen Neuwagen für unter 10.000 Euro erhalten kann.
Alle wichtigen Infos zur neuen Förderung haben wir außerdem in unserem Online-Artikel übersichtlich zusammengefasst: https://www.elektroautomobil.com/newsbeitrag/elektroautofoerderung-de-2026/
Weitere Details gibt es auf der Seite des BMUKN: https://www.bundesumweltministerium.de/foerderung/fragen-und-antworten-zur-e-auto-foerderungEAM 122: Warum sich E-Lkw jetzt lohnen
Es gibt wohl nur wenige Branchen, bei denen so um jeden Cent gefeilscht wird, wie die der Speditionen und Logistik-Unternehmen. Insofern ist auch klar, dass es zwar schön und gut ist, wenn ein E-Lkw CO2 …
Shownotes
Es gibt wohl nur wenige Branchen, bei denen so um jeden Cent gefeilscht wird, wie die der Speditionen und Logistik-Unternehmen. Insofern ist auch klar, dass es zwar schön und gut ist, wenn ein E-Lkw CO2 einspart, aber solange sich das nicht in geringeren Euros pro Tonnenkilometer niederschlägt, werden es die Elektro-Trucks schwer haben.
Einen wesentlichen Faktor bei der Gesamtbetrachtung der Kosten spielt die Lkw-Maut. E-Lkw waren davon bislang befreit, diese Ausnahme sollte allerdings Ende 2025 auslaufen. Kürzlich hat die deutsche Bundesregierung jedoch beschlossen, dass die Mautbefreiung für E-Lkw bis zum 31. Juni 2031 verlängert wird.
Um zu erörtern, was das für die Lkw-Branche bedeutet und ob elektrische Lkw dem Diesel inzwischen kostenmäßig überlegen sind, haben wir Bruno Lukas eingeladen, der sich mit den „Total Cost of Ownership“, den TCO, eines Lkw bestens auskennt.
Zur Person:
Bruno Lukas ist Gründer und Inhaber von Green Logistics Enabler (GLE) sowie Gründungsmitglied und Koordinator der TCO-Alliance – einem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die die Verbreitung elektrischer Lkw voranbringen möchten.
Über seine Firma GLE unterstützt der Diplom-Geograf und Betriebswirt seit 2020 Unternehmen beim Umstieg auf elektrische Lkw. Zuvor war er sowohl in der Kommunikation als auch als Consultant für die Logistik-Branche tätig.EAM 121: Das Ende des chinesischen E-Auto-Booms?
In China kämpfen hunderte Automarken um Marktanteile. Eine der Ursachen für diese unüberschaubare Markenvielfalt sind staatliche Subventionen für sogenannte NEV (New Energy Vehicles). Zu den NEV gehören …
Shownotes
In China kämpfen hunderte Automarken um Marktanteile. Eine der Ursachen für diese unüberschaubare Markenvielfalt sind staatliche Subventionen für sogenannte NEV (New Energy Vehicles). Zu den NEV gehören Batterie-Elektroautos (BEV), Plug-in-Hybride (PHEV), E-Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer (REEV) und Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV).
Die Subventionen für NEV haben zu einem wahren Elektroauto-Boom im Land geführt, in der Folge wurden Dutzende Automarken und -hersteller neu gegründet.
Doch nun zeichnet sich eine Trendwende ab, denn China hat Elektroautos (bzw. NEV) aus dem Fünf-Jahres-Plan gestrichen. Bedeutet dies das Ende des EV-Booms in China?
Was die Folgen dieser Entscheidung sein könnten, erläutern wir in dieser Episode.
Hörtipp
Über chinesische Automarken und NEV haben wir in der Podcast-Episode #074 ausführlich gesprochen.
Zur Episode...
Die Highlights der neuen Ausgabe der Elektroautomobil (06/2025)
Die neue Ausgabe der Elektroautomobil enthält u. a. diesen Themen:- Elektroneuheiten 2026: die große Jahresvorschau
- Elektrische Gebrauchtwagen: das sollten Sie beim Kauf beachten
- Der Radnabenmotor im Check: Testfahrt im Tesla-Umbau von DeepDrive
- DC-Laden geht auch günstig: hier laden Sie preiswert auch ohne Abo
- Nissan kommt zurück: erste Ausfahrten mit dem neuen Micra und Leaf
EAM-Leserwahl: Wähle deine Elektrohelden 2026 – letzte Chance!
>> Hier geht’s zur Leserwahl Elektrohelden 2026 <<
Wir rufen zu unserer ersten Leserwahl auf. Wir suchen gemeinsam mit unseren Premium-Partnern EnBW, MENNEKES und Balkonkraftwerk.de die Elektrohelden 2026!Wähle in 15 Haupt- und zwei Bonuskategorien deine E-Auto-Favoriten und küre deinen Gesamtsieger. Über 200 E-Autos stehen zur Wahl. Mit etwas Glück kannst du zudem einen der folgenden Preise gewinnen:- 1x SunLit Solar 2 Way Speicherturm Starter Set, einem Heimspeicher mit 4,3 kWh und integriertem Wechselrichter im Wert von rund 3.200 Euro, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Balkonkraftwerk.de.
- eine hochwertige MENNEKES Wallbox AMTRON® 4You 560 11 C2 im Wert von rund 1.300 Euro. Die Wallbox unterstützt u. a. das Solarladen und dank MID-Zähler ist sie auch für die Dienstwagenabrechnung geeignet.
- Zwei Wochen mit dem Opel Grandland Electric
- 10x 50 Euro Ladeguthaben für das Laden an EnBW Ladestationen, damit könnt ihr im größten HPC-Ladenetz Deutschlands laden.
- 30 Elektroautomobil-Jahresabos
Wir drücken die Daumen und wünschen viel Spaß bei der Abstimmung! Teilt die Umfrage gerne mit euren Freunden, Bekannten, Partnern und Kollegen.
Damit verabschieden wir uns in eine kleine Weihnachtspause und sind zurück am 12. Januar 2026.EAM 120: Reparieren statt tauschen
In dieser Episode begrüßen wir Otto Behrend, einen der Gründer der EV Clinic Berlin – einer spezialisierten Werkstatt für Elektrofahrzeuge im Herzen Berlins. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie die Idee zur EV …
Shownotes
In dieser Episode begrüßen wir Otto Behrend, einen der Gründer der EV Clinic Berlin – einer spezialisierten Werkstatt für Elektrofahrzeuge im Herzen Berlins. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie die Idee zur EV Clinic entstand, welche typischen Defekte an Elektroautos auftauchen, wie diese repariert werden und wie es um die Ersatzteilversorgung steht.
Zur Person
Otto Behrend ist einer der Gründer der EV Clinic Berlin. Gleichzeitig forscht er als Doktorand an der Berliner Hochschule für Technik (BHT). Seine berufliche Laufbahn beinhaltet praktische Erfahrung im Bereich Fahrzeugtechnik und elektrischer Systeme, bevor er sich der Elektromobilitäts-Werkstatt- und Reparaturbranche widmete. Am EV Clinic-Standort in Berlin entwickelt er gemeinsam mit seinem Team Reparaturen für Elektrofahrzeuge und führt diese auch dort durch.EAM 119: Flottenladen leicht gemacht
Vor zehn Jahren lancierte das Unternehmen DiniTech aus der Steiermark den NRGkick. Die mobile Ladestation wurde rasch zum Bestseller. Mittlerweile produziert DiniTech die zweite Generation am Stammsitz in St …
Shownotes
Vor zehn Jahren lancierte das Unternehmen DiniTech aus der Steiermark den NRGkick. Die mobile Ladestation wurde rasch zum Bestseller. Mittlerweile produziert DiniTech die zweite Generation am Stammsitz in St. Stefan im Rosental.
Speziell für den Einsatz im Flottenbereich bietet der NRGkick die Funktion Charging4Fleets, mit der Mitarbeiter ihren Dienst- bzw. Firmenwagen laden und den Strom abrechnen können. Was sich genau hinter dieser Funktion verbirgt und welche Vorteile Charging4Fleets für Unternehmen bringt, berichtet uns Dietmar Niederl, Gründer und CEO der DiniTech GmbH.
Zur Person
Dietmar Niederl, Gründer und Geschäftsführer der DiniTech GmbH, startete seine Karriere mit einer Lehre als KFZ-Techniker und -Elektriker. Nach praktischer Erfahrung im Prototypenbau und einem berufsbegleitenden Elektronikstudium arbeitete er als Entwicklungsingenieur und später als Leiter im Bereich elektrische Energiespeicher für Elektro- und Hybridfahrzeuge. 2012 gründete er DiniTech, seit 2014 widmet er sich vollständig dem Unternehmen. Im Jahr darauf kam der NRGkick auf den Markt.
Über den NRGkick und Charging4Fleets
NRGkick ist eine vielseitige mobile Ladelösung, die das Laden von Elektrofahrzeugen überall ermöglicht – ob an der heimischen Steckdose, an einer bestehenden Wallbox oder an öffentlichen Ladestationen. Dank modularer Steckeraufsätze und der NRGkick-App sind Funktionen wie das Photovoltaik-gesteuerte Laden oder eine Fernsteuerung über WLAN/Bluetooth möglich. Damit richtet sich das Ladesystem gleichermaßen an Privatnutzer wie an gewerbliche Anwender.
An diese richtet sich auch die Plattform Charging4Fleets. Hierbei handelt es sich um ein Lademanagement für Fahrzeugflotten. Sie ermöglicht über ein webbasiertes Portal die zentrale Steuerung, Abrechnung und Auswertung von Ladevorgängen – sowohl im Betrieb als auch beim Laden zu Hause durch Mitarbeitende. In Kombination mit dem NRGkick bietet die Lösung Unternehmen eine durchgängige Lademanagement-Kette.
EAM-Leserwahl: Wähle deine Elektrohelden 2026!
Wir rufen zu unserer ersten Leserwahl auf. Wir suchen gemeinsam mit unseren Premium-Partnern EnBW, MENNEKES und Balkonkraftwerk.de die Elektrohelden 2026!
Wähle in 15 Haupt- und zwei Bonuskategorien deine E-Auto-Favoriten und küre deinen Gesamtsieger. Über 200 E-Autos stehen zur Wahl. Mit etwas Glück kannst du zudem tolle Preise im Gesamtwert von über 7.000 Euro gewinnen!
>> Hier geht’s zur Leserwahl Elektrohelden 2026 <<EAM 118: E-Mobilität hautnah erleben – das e4 Testival
Mitte Oktober fand das e4 Testival 2025 statt. Bei diesem Event haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge aller Art auf dem Hockenheimring zu testen. Allerdings kann man nicht nur …
Shownotes
Mitte Oktober fand das e4 Testival 2025 statt. Bei diesem Event haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge aller Art auf dem Hockenheimring zu testen. Allerdings kann man nicht nur zahlreiche E-Mobile bei der Veranstaltung fahren, sondern sich auch über viele andere Themen der Elektromobilität informieren.
Damit unsere Zuhörerinnen und Zuhörer einen Eindruck von der Vielfalt bekommen, haben wir mit den Experten von Revive, Mahle, ChargingTime, dem Green Aviation Hub und der WE Mobility Academy gesprochen.EAM 117: Was ist mit der THG-Quote los?
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die THG-Quote – ein Thema, das Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos seit fast vier Jahren begleitet. Was anfangs eine lukrative Einnahmequelle war, hat sich …
Shownotes
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die THG-Quote – ein Thema, das Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos seit fast vier Jahren begleitet. Was anfangs eine lukrative Einnahmequelle war, hat sich inzwischen deutlich verändert: Die Ausschüttungen sind stark gesunken, und viele fragen sich, warum der Kurs der THG-Quote derart eingebrochen ist.
Gemeinsam mit unserem Gast Wilko Eggers, Co-Founder und Chief Strategy Officer von „Geld für eAuto“, sprechen wir darüber, welche Faktoren dahinterstecken und wie sich das System in Zukunft entwickeln könnte.
Außerdem in dieser Episode: Wir suchen die Elektrohelden 2026!
>> Hier geht’s zur Leserwahl Elektrohelden 2026 <<
Zur Person:
Wilko Eggers ist Co-Founder und Chief Strategy Officer (CSO) bei Geld für eAuto, einer Marke der ZusammenStromen GmbH, die seit 2021 Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos hilft, ihre THG-Quote einfach und transparent zu vermarkten.Zuvor war er mehr als zehn Jahre in verschiedenen Positionen bei bp in Deutschland, England und Südafrika tätig und beschäftigte sich dort intensiv mit Themen rund um Energie, Bioenergie, Strategieentwicklung und die Energiepolitik der Zukunft. Seit Januar 2025 ist er zudem Vorstand für Regulierung und Recht beim Bundesverband THG Quote e.V.
Über Geld für eAuto:
Geld für eAuto ist eine Plattform, über die Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos ihre THG-Prämie einfach und transparent erhalten können. Das Unternehmen versteht sich als Teil der Mobilitätswende und setzt sich dafür ein, nachhaltige Antriebe zu fördern und Elektromobilität attraktiver zu machen. Mit einem klaren Fokus auf Benutzerfreundlichkeit entwickelt das Team stetig neue digitale Lösungen und optimiert Prozesse, um den Zugang zur THG-Quote so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Hinter der Plattform steht die ZusammenStromen GmbH aus Hamburg, die überzeugt ist: Nur gemeinsam lässt sich die Mobilitätswende erfolgreich gestalten.
Reportagen und Dokumentationen zum mutmaßlichen Betrug mit der THG-Quote:- Panorama 3: Fake-Biodiesel aus China? (NDR, 28.11.2023)
- 11km: 11KM: der tagesschau-Podcast – Biodiesel-Fake? Betrugsverdacht auf Palmölbasis (NDR, 24.01.2024)
- tagesschau: Von falschen Klimazertifikaten und Palmölschwindel (04.05.2025)
Die neue Ausgabe der Elektroautomobil enthält u. a. diesen Themen:- IAA Mobility 2025: Alle Highlights – vom E-Roller bis zum Performance GT
- Kia EV3 vs. Škoda Elroq: Die beliebten Kompakt-SUV im Vergleich
- Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket: Der stärkste und radikalste Taycan im Test
- Was wird aus Tesla? Wie der Pionier seine Vorreiterrolle verloren hat – und wie er sie wieder zurückerobern will
- Dienstwagenladen: So funktioniert’s! Auf was Sie bei der Wahl der richtigen Wallbox achten müssen
- Neue Winterreifen für Elektroautos: aktuelle Reifenmodelle in der Übersicht
EAM-Leserwahl: Wähle deine Elektrohelden 2026!
Wir rufen zu unserer ersten Leserwahl auf. Wir suchen gemeinsam mit unseren Premium-Partnern EnBW, MENNEKES und Balkonkraftwerk.de die Elektrohelden 2026!Wählt in 15 Haupt- und zwei Bonuskategorien eure E-Auto-Favoriten und kürt euren Gesamtsieger. Über 200 E-Autos stehen zur Wahl. Mit etwas Glück könnt ihr zudem einen der folgenden Preise gewinnen:- 1x SunLit Solar 2 Way Speicherturm Starter Set, einem Heimspeicher mit 4,3 kWh und integriertem Wechselrichter im Wert von rund 3.200 Euro, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Balkonkraftwerk.de.
- eine hochwertige MENNEKES Wallbox AMTRON® 4You 560 11 C2 im Wert von rund 1.300 Euro. Die Wallbox unterstützt u. a. das Solarladen und dank MID-Zähler ist sie auch für die Dienstwagenabrechnung geeignet.
- Zwei Wochen mit dem Opel Grandland Electric
- 10x 50 Euro Ladeguthaben für das Laden an EnBW Ladestationen, damit könnt ihr im größten HPC-Ladenetz Deutschlands laden.
- 30 Elektroautomobil-Jahresabos
Wir drücken euch die Daumen und wünschen euch viel Spaß bei der Abstimmung! Teilt die Umfrage gerne mit euren Freunden, Bekannten, Partnern und Kollegen.EAM 116: E-Auto-Boom in Armenien
Sowohl in unserem Magazin als nun auch im Podcast blicken wir gerne über den Tellerrand bzw. über Ländergrenzen hinaus und schauen uns die Entwicklung der Elektromobilität in anderen Weltregionen an. Unser …
Shownotes
Sowohl in unserem Magazin als nun auch im Podcast blicken wir gerne über den Tellerrand bzw. über Ländergrenzen hinaus und schauen uns die Entwicklung der Elektromobilität in anderen Weltregionen an. Unser Podcast-Host Valentin Buss war 2024 im Urlaub in Armenien und hat dort zahlreiche Eindrücke sammeln können. Die größte Überraschung: die enorme Elektroauto-Dichte.
Weiterführende Links:EAM 115: Kabeldiebstahl und Vandalismus an Ladesäulen
Vandalismus von Ladesäulen stellt sich als ein immer größeres Problem dar. Die Bandbreite reicht von zugeschmierten Bildschirmen über verklebte Stecker bis hin zu abgeschnittenen Ladekabeln. Gerade der …
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Vandalismus von Ladesäulen stellt sich als ein immer größeres Problem dar. Die Bandbreite reicht von zugeschmierten Bildschirmen über verklebte Stecker bis hin zu abgeschnittenen Ladekabeln. Gerade der letztgenannte Punkt erweist sich als wachsenden Ärgernis mit weitreichenden Folgen.
Dabei stellt sich die Frage, ob es sich um reinen Vandalismus handelt, ob es um gezielten Diebstahl wertvoller Materialien geht oder ob es vielleicht sogar groß angelegte Sabotageaktionen sind.
Wir schauen uns in dieser Episode mögliche Lösungen an, wie man der Situation Herr werden kann und an welchen Schutzmaßnahmen Ladestationshersteller und -betreiber arbeiten.
Weiterführende Links:EAM 114: Der Elektro-Feldversuch auf Rügen
Anfang der 1990er Jahre gab es einen Hype um Elektroautos. Die Stromer hätten das Potential, umweltfreundliche Individualmobilität mit Praxistauglichkeit zu verbinden, so die Hoffnung. Den Beweis dafür sollte …
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Anfang der 1990er Jahre gab es einen Hype um Elektroautos. Die Stromer hätten das Potential, umweltfreundliche Individualmobilität mit Praxistauglichkeit zu verbinden, so die Hoffnung. Den Beweis dafür sollte ein großangelegter Feldversuch auf der Ostsee-Insel Rügen erbringen. Die Ergebnisse waren jedoch ernüchternd.
Zwischen 1992 und 1996 führte die deutsche Automobilindustrie den Versuch auf Deutschlands größter Insel durch. Insgesamt kamen 60 Elektrofahrzeuge unterschiedlichster Bauart zum Einsatz, darunter Pkws, Transporter und sogar drei Omnibusse.
Bei allen Fahrzeugen handelte es sich ausnahmslos um umgerüstete Verbrennermodelle. Erprobt wurden unterschiedlichste Technologien von Batterien, Elektromotoren und Steuerungen. Auch das AC- und DC-Laden wurde getestet.
1997 wurde der Abschlussbericht des Feldversuchs veröffentlicht. Die Wissenschaftler attestierten den E-Autos einen deutlich höheren (indirekten) CO2- und Schadstoffausstoß, bedingt durch den damals besonders hohen Anteil an Kohle als Energieträger für die Stromerzeugung. Zum Vergleich: Im Jahr 1996 lag der CO2-Ausstoß noch bei 685 g/kWh, für 2023 rechnet das Umweltbundesamt mit 380 g/kWh.
Eine Botschaft ist jedoch auch, dass sich das Elektroauto schon damals in den Alltag der Nutzer integrieren ließ und die Umweltbilanz bei einem saubereren Strommix ganz klar zum Vorteil des E-Autos ausfallen würde.
Dennoch führte das ernüchternde Gesamtfazit dazu, dass die deutsche Autoindustrie die Entwicklungsanstrengungen für Elektroautos drastisch reduzierte und bestenfalls auf Sparflamme weiterbetrieb. Erst mehr als zehn Jahre später sollte der Elektroantrieb wieder weiter oben auf der Agenda der Autobauer landen.
Lesetipps zum Thema:
Ein umfangreicher Artikel mit vielen weiteren Hintergründen über den Elektro-Feldversuch von Rügen erschien in der Elektroautomobil-Ausgabe 03/2025.Zur Ausgabe...
Über den Mercedes 190 Elektro haben wir in der Elektroautomobil-Ausgabe 05/2024 umfassend berichtet.Zur Ausgabe...EAM 113: Barrierefreie Elektromobilität
Barrierefreiheit ist ein Begriff, der oft verwendet, aber viel zu selten gelebt wird. Gerade bei der E-Mobilität wird die praktische Umsetzung nicht immer mitgedacht.Damit Menschen mit Behinderung ein Auto …
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Barrierefreiheit ist ein Begriff, der oft verwendet, aber viel zu selten gelebt wird. Gerade bei der E-Mobilität wird die praktische Umsetzung nicht immer mitgedacht.
Damit Menschen mit Behinderung ein Auto fahren können, sind oft mehr oder weniger umfangreiche Umbauten am Fahrzeug erforderlich. Darauf hat sich seit über 25 Jahren das schwäbische Unternehmen Paravan spezialisiert. Mittlerweile spielen dabei auch immer mehr Elektrofahrzeuge eine Rolle. Allerdings tauchen bei E-Autos ganz neue Hürden für die Umrüster auf.
Auch bei der Ladeinfrastruktur wird der Zugang für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen zu oft nicht vollständig mitgedacht. Welche Lösungsansätze es hier gibt, erfahren wir von Roland Arnold, dem Gründer und Geschäftsführer der Paravan GmbH.
Zur Person:
Roland Arnold ist der Gründer und Geschäftsführer der Paravan GmbH in Pfronstetten-Aichelau sowie Erfinder des wegweisenden Drive‑by‑Wire‑Systems Space Drive.
Zunächst machte sich Arnold mit einem Reifenhandel selbstständig. Im Jahr 1997 sorgte dann ein Schlüsselerlebnis im strömenden Regen für eine Initialzündung: Auf einer Autobahnraststätte half er zufällig einer im Rollstuhl sitzenden Person ins Auto. Er kannte die Notwendigkeit eines behindertengerechten Fahrzeugs zum Einfahren mit dem Rollstuhl und entwickelte 1998 das erste behindertengerechte Fahrzeug auf Basis eines Chrysler Voyagers. Sein Fokus lag dabei stets darauf, Menschen mit schweren körperlichen Einschränkungen mehr Mobilität und Lebensqualität zu ermöglichen.
Paravan führt heute rund 170 Mitarbeitende und ist international führend bei spezialisierten Fahrzeugumbauten, joystickgesteuerten E‑Rollstühlen und digitalen Lenk‑ und Bremssystemen. Mit Space Drive hat Arnold ein mehrredundantes, straßenzugelassenes Steuerungssystem entwickelt, das auch im Motorsport und als Zukunftstechnologie für autonomes Fahren eingesetzt wird.
Lesetipp zum Thema:
Wir waren bei Paravan zu Besuch und haben über dieses Thema ausführlich in der Elektroautomobil-Ausgabe 06/2022 berichtet. Zur Ausgabe...
Die Highlights der neuen Ausgabe der Elektroautomobil (04/2025):
Die neue Ausgabe der Elektroautomobil enthält u. a. diesen Themen:- Tesla Model Y vs. XPeng G6: Duell der Tech-Crossover mit Allradantrieb und großen Akkus
- Citroën ë-C3 vs. Hyundai Inster: Zwei günstige Kleinwagen im Vergleichstest
- Schon gefahren: BYD Dolphin Surf und Renault R4
- Kaufberater: E-Autos bis maximal 25.000 Euro
- Smart #5 Brabus: Erste Tour im neuen Lademonster und Familien-SUV
- neue HPC-Ladestationen: Technologien und Trends
- Vergleich Allround-Ladetarife: 24 Angebote im Check
EAM 112: Erfolgsstorys der Elektromobilität
Insolvenzen, Investitionsstopps, skeptische Schlagzeilen – die Elektromobilität steht medial oft unter Druck. Doch jenseits der Negativmeldungen gibt es zahlreiche Erfolgsgeschichten und echte Fortschritte. In …
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Insolvenzen, Investitionsstopps, skeptische Schlagzeilen – die Elektromobilität steht medial oft unter Druck. Doch jenseits der Negativmeldungen gibt es zahlreiche Erfolgsgeschichten und echte Fortschritte. In dieser Folge zeigen Judith Krebietke und Franz Loogen von e-mobil BW, warum der Wandel zur E-Mobilität keineswegs ein Irrweg ist – sondern wirtschaftlich wie technologisch viele Chancen bietet.
Über die „Good News“-Initiative:
Mit der Initiative „Good News“ macht e-mobil BW positive Beispiele aus der Antriebswende sichtbar – direkt aus Baden-Württemberg. Ob Elektromobilität, Wasserstoff oder neue Batteriekonzepte: Die Plattform zeigt, wie Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und die Politik gemeinsam innovative Lösungen für eine nachhaltige Mobilität entwickeln.Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte, die zeigen, dass der Wandel zur klimafreundlichen Mobilität in Baden-Württemberg bereits heute gelebt wird – von emissionsfreien Flotten und neuer Ladeinfrastruktur bis hin zu zukunftsweisenden Antriebstechnologien.Mehr erfahren: www.e-mobilbw.de/good-news
Über unsere Gäste:
Judith Krebietke leitet als Content-Managerin die „Good News“-Initiative der Landesagentur e-mobil BW. Die Kampagne stellt die vielen positiven Nachrichten zur Antriebswende und Elektromobilität in den Fokus. Dabei werden die Macherinnen und Macher in Videos, Artikeln oder Zitaten vorgestellt, die hinter den Innovationen im Land Baden-Württemberg stehen. Zuvor war Judith Krebietke in der PR und Öffentlichkeitsarbeit mit den Schwerpunkten Tech, Healthcare & New Work tätig.
Franz Loogen ist seit 2010 Geschäftsführer von e-mobil BW GmbH, der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden- Württemberg. Zuvor war er zwanzig Jahre in der Automobilindustrie tätig. Seine beruflichen Stationen führten ihn entlang der gesamten automobilen Wertschöpfungskette. Franz Loogen setzt sich für die Weiterentwicklung klimafreundlicher Mobilitätslösungen ein. Moderne Antriebe, regenerative Energietechnik, digitale Lösungen und internationale Vernetzung stehen dabei für ihn im Fokus.
Good-News-Beispiele aus dem Podcast:- WAFIOS AG aus Reutlingen entwickelt u. a. Maschinen zur Herstellung von Hairpins für Elektromotoren. Zur Website...
- Ernst Umformtechnik GmbH aus Oberkirch produziert u. a. Statorgehäuse für Elektromotoren. Zur Website...
- Pionix GmbH aus Bad Schönborn arbeitet an einer Open-Source-Softwareplattform für Ladestationen. Zur Website...
- Amplink GmbH aus Gerlingen tüftel an kabellosen Lademöglichkleiten u. a. für Flurförderfahrzeuge. Zur Website...
EAM-Podcast #082: Mit dem Strom von oben – Busse mit OberleitungWir sprechen in dieser Episode über O-Busse und erfahren, was die Vorteile dieser Technologie sind, warum der O-Bus heute in Deutschland praktisch ausgestorben ist und weshalb er künftig ein Comeback feiern könnte.
EAM-Podcast #078: Das DeutschlandnetzWir sprechen mit Johannes Pallasch von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur über Details und Hintergründe zum deutschlandweiten Ladenetzwerk.
EAM-Podcast #049: E-Truck-ChargingWie wir zukünftig E-Trucks laden werden und welche Herausforderungen das mit sich bringt, darüber berichtet Wulf Schlachter von DXBe Management in dieser Podcast-Episode.EAM 111: Sind wir von China abhängig?
China dominiert nicht nur die weltweite Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen – sondern kontrolliert auch große Teile der vorgelagerten Lieferkette. Doch wie weit reicht dieser Einfluss tatsächlich? Und …
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China dominiert nicht nur die weltweite Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen – sondern kontrolliert auch große Teile der vorgelagerten Lieferkette. Doch wie weit reicht dieser Einfluss tatsächlich? Und welche Risiken birgt diese Abhängigkeit für Europa?
In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Simon Lux von der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) über seine aktuellen Analysen zur globalen Batteriewertschöpfung. Gemeinsam werfen wir einen differenzierten Blick auf Chinas Rolle im Batteriemarkt, diskutieren strukturelle Abhängigkeiten – und beleuchten mögliche Strategien, um diesen zu begegnen.
Zur Person:
Prof. Dr. Simon Lux ist Institutsleiter der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) in Münster und Professor an der Universität Münster. Nach Stationen am MEET Batterieforschungszentrum, dem Lawrence Berkeley National Laboratory und bei BMW – u. a. in Kalifornien und München – bringt er fundierte Erfahrung aus Wissenschaft und Industrie mit. An der FFB arbeitet er an der Zukunft der Zellfertigung in Europa und analysiert globale Abhängigkeiten in der Batterie-Wertschöpfungskette – insbesondere mit Blick auf Chinas dominante Rolle.
Lesetipp zum Thema:
Ausführlich haben wir dieses Thema in der Elektroautomobil-Ausgabe 03/2025 beleuchtet, inklusive einem umfangreichen Interview mit Prof. Dr. Simon Lux.Zur Ausgabe...
Hörtipps zum Thema:
Hier stehen die neuesten 100 von 140 Folgen. Ältere Folgen findest du im Feed des Podcasts.








