
NZZ Akzent
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- 23. Okt. 2026
Über den Podcast
Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
Folgen 1.649
So denkt die französische Peripherie über die Proteste
In ganz Frankreich bricht sich eine Welle der Wut bahn. Was in den Großstädten als Krawall und Vandalismus begann, erreicht längst auch die ländliche Peripherie. NZZ-Redaktorin Corina Gall ist ins Elsass …
Shownotes
In ganz Frankreich bricht sich eine Welle der Wut bahn. Was in den Großstädten als Krawall und Vandalismus begann, erreicht längst auch die ländliche Peripherie. NZZ-Redaktorin Corina Gall ist ins Elsass gereist, um mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Sie besucht eine Mahnwache im friedlichen Grenzdorf Huningue, trifft in Straßburg auf linke Aktivisten und spricht in den Vororten mit Anwohnern über ihren Alltag. Die Fronten zwischen der Polizei und den Demonstranten verhärten sich zusehends, doch die verheerenden Ursachen des gesellschaftlichen Unmuts teilen Menschen aus fast allen Schichten.
Gast: Corina Gall, Redaktorin Host: Simon Schaffer Redaktion: Lillybelle Eisele Foto Thumbnail: Laurent Cipriani, keystone-sda
Hier zu den neusten Entwicklungen.
Zum Hintergrund im Podcast NZZ Geopolitik über die Zalando-Mentalität der heutigen Zeit und wie sie die Wut vieler Junger Menschen anfacht.
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Lindt & Sprüngli in der Krise: Der Schokoladekonzern braucht neue Gesichter
Ein abrupter Wechsel an der Konzernspitze beim Schweizer Schokoladengiganten Lindt & Sprüngli gibt zu reden: Nach 33 Dienstjahren wurde CEO Adalbert Lechner mit sofortiger Wirkung entlassen. Grund ist der …
Shownotes
Ein abrupter Wechsel an der Konzernspitze beim Schweizer Schokoladengiganten Lindt & Sprüngli gibt zu reden: Nach 33 Dienstjahren wurde CEO Adalbert Lechner mit sofortiger Wirkung entlassen. Grund ist der spürbare Rückgang der Verkäufe im deutschsprachigen Raum nach massiven Preissteigerungen. Wirtschaftsredaktor Matthias Benz analysiert im Gespräch mit Simon Schaffer die Hintergründe der Krise sowie den anhaltenden Einbruch der einst hoch bewerteten Premium-Aktie.
Gast: Matthias Benz, Redaktor Wirtschaft Host: Simon Schaffer
Produktion: Sarah Ziegler Redaktion: Lillybelle Eisele Foto Thumbnail: Urs Flueeler / Keystone
Matthias' Text zum Knall bei Lindt & Sprüngli gibts hier bei der NZZ.
Und hier ist das Porträt zum Maître de Business bei Lindt & Sprüngli Ernst Tanner.
NZZ Quantensprung Live in Zürich - Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Montag, 26.10.2026, Infos und Tickets.
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Trumps harter Kurs: wie die USA Migranten nach Afrika abschieben
Wer in den USA keine Papiere hat, wird unter Präsident Donald Trump nicht nur in sein Heimatland, sondern auch in afrikanische Drittstaaten abgeschoben. Das südafrikanische Eswatini gilt dabei als am …
Shownotes
Wer in den USA keine Papiere hat, wird unter Präsident Donald Trump nicht nur in sein Heimatland, sondern auch in afrikanische Drittstaaten abgeschoben. Das südafrikanische Eswatini gilt dabei als am umstrittensten. Dieses Schicksal hat den gebürtigen Kubaner Roberto Mosquera getroffen. Er führte seit den 1990er-Jahren ein unauffälliges Leben in den USA, bis er von der US-Einwanderungsbehörde ICE festgenommen und in ein Gefängnis in Eswatini gebracht wurde, ohne dass ihm eine Straftat vorgeworfen wurde.
NZZ-Korrespondent Christian Putsch hat mit Roberto Kontakt aufgenommen und ist nach Eswatini gereist. Seine Recherche zeigt, wie Washington Millionen an ein autokratisches Regime überweist, während Betroffene ohne Rechtsgrundlage ausharren und Anwälte von modernem Sklavenhandel sprechen.
Gast: Christian Putsch, Südafrika-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Lillybelle Eisele
Christians Recherche findest du hier
Trump und Selenski im Streit: Worum es wirklich geht
Zwischen den USA und der Ukraine ist die schwerste Krise seit über anderthalb Jahren entbrannt. US-Präsident Donald Trump fordert unverhohlen Neuwahlen in Kiew, schliesst überraschende Geschäfte mit dem Kreml …
Shownotes
Zwischen den USA und der Ukraine ist die schwerste Krise seit über anderthalb Jahren entbrannt. US-Präsident Donald Trump fordert unverhohlen Neuwahlen in Kiew, schliesst überraschende Geschäfte mit dem Kreml über russischen Diesel ab und hebelt Sanktionen aus. Zudem schränken die USA den Einsatz des Satelliten-Netzwerks Starlink für ukrainische Drohnen ein. NZZ-Auslandredaktor Andreas Rüesch analysiert im Gespräch mit Marlen Oehler die Hintergründe und Folgen dieses Zerwürfnisses.
Gast: Andreas Rüesch, Redaktor Ausland Host: Marlen Oehler Redaktion: Lillybelle Eisele, Simon Schaffer
Die aktuellsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg findest du hier bei der NZZ.
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Provokation Kopftuchverbot: Aserbaidschan verärgert Iran und Türkei
Das autoritäre Regime in Aserbaidschan verbietet religiös anmutende Kleidung in Schulen. Das löst im Land selbst Proteste aus - und provoziert die Nachbarn Iran und Türkei. Doch Aserbaidschan gibt sich …
Shownotes
Das autoritäre Regime in Aserbaidschan verbietet religiös anmutende Kleidung in Schulen. Das löst im Land selbst Proteste aus - und provoziert die Nachbarn Iran und Türkei. Doch Aserbaidschan gibt sich selbstbewusst, auch weil es wegen der Kriege in Iran und der Ukraine eine neue Rolle in der Geopolitik einnimmt und Kritik von seinen Partnern nicht wirklich fürchten muss, sagt NZZ-Korrespondent Volker Pabst in dieser Folge von «NZZ Akzent».
Gast: Volker Pabst, NZZ-Korrespondent Host: Dominik Schottner
Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele
Den Text von Volker Pabst zu den Protesten in Aserbaidschan könnt ihr auf der Seite der NZZ nachlesen.
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Ein Roadtrip von Indien in die Schweiz – was unser Korrespondent erlebt hat
Es klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des …
Shownotes
Es klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des wackelnden Autos sitzt der NZZ-Korrespondent Andreas Babst. Sein Projekt: ein Roadtrip von Delhi ins Engadin.
Zusammen mit seiner Partnerin legt er 15 000 Kilometer auf dem Landweg zurück – über Nepal, China, Kasachstan und die Türkei. Die Reise führt vorbei an ausgetrockneten Fischerdörfern am Aralsee und bringt spannende Treffen mit sich, etwa mit einem geflüchteten Russen in Kasachstan. In der Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt Babst von seinen Begegnungen unterwegs. Er reflektiert über das langsame Reisen und beschreibt, wie aus seinen Erlebnissen ein Buch entstanden ist.
Gast: Andreas Babst, Südasien-Korrespondent in Bangkok, früher in Dehli Host: Alice Grosjean
Weiterführende Informationen und Links: Hier findet ihr sämtliche Artikel von Andreas in der NZZ. Das Reisebuch “Vor uns die ganze Welt”, erschienen 2026 im Malik Verlag.
NZZ Quantensprung Live in Zürich - Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Montag, 26.10.2026, Infos und Tickets.
Netanyahu und kein Ende: Wer gewinnt die Knesset-Wahl in Israel?
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas wählt Israel am 27. Oktober ein neues Parlament. Die anstehende Knesset-Wahl gilt vor allem als Richtungsentscheidung und persönliche Abstimmung über …
Shownotes
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas wählt Israel am 27. Oktober ein neues Parlament. Die anstehende Knesset-Wahl gilt vor allem als Richtungsentscheidung und persönliche Abstimmung über Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Viele Israelis machen Netanyahu persönlich für das damalige Sicherheitsversagen verantwortlich, da sein jahrzehntelanges Schutzversprechen gebrochen wurde. Der Israel-Korrespondent Johannes C. Bockenheimer berichtet im Gespräch mit Sarah Ziegler direkt aus dem emotional geladenen Wahlkampf. In den Umfragen zeichnet sich eine Pattsituation ab: Netanjahus Likud-Block kommt ebenso wie das gegnerische Lager auf derzeit rund 52 Sitze, wodurch arabischen und ultraorthodoxen Parteien eine Schlüsselrolle zukommt. Als aussichtsreichster Herausforderer gilt der frühere Armeechef Gadi Eisenkot mit seiner neu gegründeten Partei Yashar. Eisenkot, der sowohl seinen Sohn als auch seinen Neffen im Gazakrieg verlor, punktet bei vielen Wählern durch ein unaufgeregtes Auftreten.
Gast: Johannes C. Bockenheimer, Israel-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer Foto Thumbnail: Debbie Hill
Alle Texte von Johannes C. Bockenheimer aus Israel hier lesen bei der NZZ.
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LGBTQ in Ungarn: Hoffnung nach Orban, aber Skepsis überwiegt
Nach 16 Jahren unter Viktor Orban spürt die LGBTQ-Community in Ungarn erste Anzeichen der Veränderung. Unter dem neuen Ministerpräsidenten Peter Magyar wandelt sich der politische Ton, und erste Gesetze aus der …
Shownotes
Nach 16 Jahren unter Viktor Orban spürt die LGBTQ-Community in Ungarn erste Anzeichen der Veränderung. Unter dem neuen Ministerpräsidenten Peter Magyar wandelt sich der politische Ton, und erste Gesetze aus der Orban-Ära werden angepasst. Dennoch bleibt die Euphorie verhalten: Viele Gesetze bestehen weiter und die gesellschaftliche Spaltung sitzt tief. Die 20-jährige Mira berichtet bei einer Pride-Kundgebung in Pécs von den Herausforderungen im Alltag und ihren Hoffnungen für die Zukunft. NZZ-Korrespondentin Meret Baumann analysiert die aktuelle Lage und zeigt auf, wie viel Wegstrecke noch vor der queeren Community liegt.
Gast: Meret Baumann, Korrespondentin Osteuropa Host: Lillybelle Eisele Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer
Merets Text lesen bei der NZZ.
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Saudiarabien unter Huthi-Beschuss: Warum alle tun, als wäre nichts
Ein tödlicher Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf den Flughafen in Riad erschüttert Saudi-Arabien und fordert zahlreiche Todesopfer sowie Hunderte Verletzte. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer …
Shownotes
Ein tödlicher Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf den Flughafen in Riad erschüttert Saudi-Arabien und fordert zahlreiche Todesopfer sowie Hunderte Verletzte. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erlebte die Eskalation vor Ort mit, als sein eigener Flug über dem Flughafen kreisen musste. Im Gespräch mit Alice Grosjean berichtet er direkt aus der saudischen Hauptstadt. Obwohl die saudische Führung und die Bevölkerung versuchen, Ruhe zu bewahren, wächst der Druck auf das Land enorm. Nach verheerenden Gegenschlägen der saudischen Luftwaffe und ausbleibender militärischer Unterstützung durch die USA steht Kronprinz Mohammed bin Salman zunehmend isoliert da.
Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer
Rewerts Text aus Riad bei der NZZ lesen.
Hier zum NZZ-Ticker zur Lage im Nahost-Krieg.
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Missbrauch an US-Colleges: Fall der «Cornell 7» bringt #metoo zurück
Eine Studentin der Cornell University im US-Bundesstaat New York beschuldigt sieben Kommilitonen, sie während einer Party vor zwei Jahren stundenlang vergewaltigt zu haben. Die Studentin habe sich nicht wehren …
Shownotes
Eine Studentin der Cornell University im US-Bundesstaat New York beschuldigt sieben Kommilitonen, sie während einer Party vor zwei Jahren stundenlang vergewaltigt zu haben. Die Studentin habe sich nicht wehren können, weil ihr zuvor Alkohol und Drogen verabreicht worden seien, so die Klageschrift. In der wird das Opfer - wie in den USA üblich - Jane Doe genannt. Seit der ersten Veröffentlichung des Falls im September diskutieren nicht nur Studierende an US-Colleges intensiv darüber, wie Hochschulen, Polizei und Politik mit sexualisierter Gewalt umgehen. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich in die Debatte unter dem Hashtag #IAmJaneDoe eingeschaltet. NZZ-Korrespondentin Isabelle Jacobi erklärt in dieser Folge, ob die Debatte das Potential hat, für Trump zur sogenannten Oktober-Überraschung im aktuellen Zwischenwahlkampf zu werden.
Gast: USA-Korrespondentin Isabelle Jacobi Host: Lillybelle Eisele
Redaktion und Produktion: Vera Pache, Dominik Schottner, Simon Schaffer
Isabelles Artikel über die Vergewaltigungsvorwürfe an der Cornell University könnt ihr hier lesen.
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Pest-Verdacht in Russland: Was geschah im Labor von Irkutsk?
Ein rätselhafter Todesfall in Sibirien sorgt für internationale Unruhe: Eine 28-jährige Laborantin stirbt an einer schweren Lungenentzündung. Da sie in einem Institut für Pesterreger arbeitete, keimt rasch die …
Shownotes
Ein rätselhafter Todesfall in Sibirien sorgt für internationale Unruhe: Eine 28-jährige Laborantin stirbt an einer schweren Lungenentzündung. Da sie in einem Institut für Pesterreger arbeitete, keimt rasch die Vermutung auf, sie sei an der Lungenpest gestorben. Während in der Region sofort Wohnhäuser desinfiziert, Kontaktpersonen isoliert und Spitäler unter Quarantäne gestellt werden, spricht der Kreml von einer Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Die fehlende Transparenz sorgt für Spekulationen: Droht nach einem Laborunfall eine Epidemie? Oder experimentiert Russland im Pest-Labor gar an einer Biowaffe?
Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner
Weitere Informationen rund um die Pest findet ihr hier
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Wie der Tigray-Krieg erneut eskaliert
Samuel Misteli berichtet aus Nordäthiopien über das Leid der Zivilbevölkerung und die Gefahr einer regionalen Eskalation. In der nordäthiopischen Region Tigray ist erneut Krieg ausgebrochen …
Shownotes
Samuel Misteli berichtet aus Nordäthiopien über das Leid der Zivilbevölkerung und die Gefahr einer regionalen Eskalation.In der nordäthiopischen Region Tigray ist erneut Krieg ausgebrochen. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli berichtet von seiner Reise kurz vor der Offensive: von Opfern eines Drohnenangriffs, kriegsmüden Kämpfern und drohendem Hunger. Er erklärt, warum der Frieden zwischen der Regionalführung und der äthiopischen Regierung scheiterte – und wie der Konflikt über Äthiopien hinaus eskalieren könnte.
Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent Afrika Host: Simon Schaffer Redaktion: Dominik Schottner
Den ganzen Text von Samuel und weitere findest du hier bei der NZZ
Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung
Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos bei NZZ Live
Mails an [email protected]
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Vom Ruhm zum Trauma: Britische Kriegsveteranen fühlen sich vergessen
Jeden Monat treffen sich ehemalige Soldaten im britischen Küstenstädtchen Clacton-on-Sea. Der Drill, die Kämpfe und die Ängste lassen sie nicht los, egal ob sie in Kenia, den Falkland-Inseln oder im Zweiten …
Shownotes
Jeden Monat treffen sich ehemalige Soldaten im britischen Küstenstädtchen Clacton-on-Sea. Der Drill, die Kämpfe und die Ängste lassen sie nicht los, egal ob sie in Kenia, den Falkland-Inseln oder im Zweiten Weltkrieg im Einsatz waren. Von der Politik und der Gesellschaft fühlen sie sich im Stich gelassen. Aber hier können sie sich mit ihresgleichen austauschen und für eine Weile die Sorgen hinter sich lassen.
NZZ-Korrespondent David Signer erzählt von seinem Besuch bei den Veteranen an dem Ort, der nicht ganz zufällig auch eine Hochburg der rechtspopulistischen Partei "Reform UK" von Nigel Farage ist.
Gast: Korrespondent David Signer Host: Dominik Schottner Redaktion und Produktion: Lillybelle Eisele, Marlen Oehler
Die Reportage aus Clacton-on-Sea findet ihr hier auf der Website der NZZ. Das zum Lesen nötige Abo schenken wir dir als treuer Hörerin oder Hörer der NZZ-Podcasts für eine Woche - das Abo endet automatisch.
Schülerproteste in Frankreich: Wenn Gewalt die einzige Sprache wird
In ganz Frankreich protestieren Schülerinnen und Schüler gegen die Zustände an ihren Schulen. Was mit friedlichen Blockaden begann, ist in regelrechte Strassenschlachten umgeschlagen. Hunderte Schulen sind …
Shownotes
In ganz Frankreich protestieren Schülerinnen und Schüler gegen die Zustände an ihren Schulen. Was mit friedlichen Blockaden begann, ist in regelrechte Strassenschlachten umgeschlagen. Hunderte Schulen sind geschlossen, während brennende Barrikaden und schwere Krawalle zu Festnahmen und Verletzten führten. Es sind die maroden Schulgebäude, fehlende Lehrer und Chancenungleichheit, die die Jugendlichen auf die Strassen treiben. Warum die Wut und der Frust in Gewalt umschlagen und welche Rolle die Politik dabei spielt, erklärt Frankreich-Korrespondent Daniel Steinvorth im Podcast "NZZ Akzent".
Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner
Daniels Reportage findest du hier
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KI-Massenüberwachung: Forscher überrascht, wie leicht das geht
Alles beginnt mit einem riesigen Datensatz. Genauer: mit den Standortdaten von über 800 000 Smartphones in der Schweiz. Der Schweizer Wissenschafter Oscar Thees erhält sie zugeschickt, ohne zu zahlen, von einem …
Shownotes
Alles beginnt mit einem riesigen Datensatz. Genauer: mit den Standortdaten von über 800 000 Smartphones in der Schweiz. Der Schweizer Wissenschafter Oscar Thees erhält sie zugeschickt, ohne zu zahlen, von einem sogenannten Datenbroker. Thees ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Datenqualität und Anonymisierung der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zusammen mit seinem Team fragt er sich daraufhin: Was wäre, wenn man solche Standortdaten genauer analysieren könnte? Sie bemerken aber schnell, dass das aus ethischen Gründen völlig unmöglich ist. Doch sie wollen unbedingt testen, ob die heutigen KI-Chatbots mit leicht verfremdeten Datensätzen Menschen identifizieren und mehr über ihr Leben, ihre Arbeitsplätze und Schlafenszeiten herausfinden können. «Mittlerweile muss Thees zugeben, dass die Ergebnisse ihn selbst überrascht und auch schockiert haben», sagt die Technologieredaktorin Gioia da Silva, die mit dem Wissenschafter über seine Studie gesprochen hat. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie die Forscher zum Durchbruch kamen und zu welcher dramatischen Schlussfolgerung für uns alle sie das geführt hat.
Gast: Gioia da Silva, Technologieredaktorin Host: Lillybelle Eisele Redaktion: Sarah Ziegler, Dominik Schottner, Simon Schaffer
Gioias ganzer Text zur Studie, hier bei der NZZ.
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Wohnungsnot in Spanien: Das Drama um Maricarmen bringt die Regierung ins Wanken
Maricarmen ist 87 Jahre alt und lebt seit Jahrzehnten in ihrer Wohnung in Madrid. Bis ein Immobilienfonds das Gebäude kauft, die Miete drastisch erhöht und eine Zwangsräumung erwirkt, weil Maricarmen nicht …
Shownotes
Maricarmen ist 87 Jahre alt und lebt seit Jahrzehnten in ihrer Wohnung in Madrid. Bis ein Immobilienfonds das Gebäude kauft, die Miete drastisch erhöht und eine Zwangsräumung erwirkt, weil Maricarmen nicht zahlen kann. Ihr Fall steht symbolisch für die massive Wohnungsnot in Spanien. Überall im Land fressen explodierende Mieten die Löhne auf. Fehlender Neubau und zahllose Touristenwohnungen befeuern die Mietenkrise.
Die Wut der Bevölkerung entlädt sich in großen Protesten. Während die Menschen bezahlbaren Wohnraum fordern, scheitern die Gesetzespläne der Regierung krachend im Parlament. Nun steht sogar ein Generalstreik im Raum. NZZ-Korrespondent Florian Haupt berichtet aus Barcelona über die schwierige Lage.
Gast: Florian Haupt, NZZ-Korrespondent für Spanien Host und Produktion: Sarah Ziegler
Redaktion: Lillybelle Eisele, Dominik Schottner
Bild: Susana Vera / REUTERS
Florians Artikel und mehr Infos über ihn findest du bei der NZZ.
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Kriegsfotograf Dominic Nahr: «Wir müssen zeigen, dass Leute sterben»
Wenn Dominic Nahr an einem neuen Ort ankommt, fängt er sofort an zu fotografieren. Die Kamera ist immer draussen. Die Leute sollen sehen, dass er Fotograf ist. «Ich merke schon, wer offen ist, fotografiert zu …
Shownotes
Wenn Dominic Nahr an einem neuen Ort ankommt, fängt er sofort an zu fotografieren. Die Kamera ist immer draussen. Die Leute sollen sehen, dass er Fotograf ist. «Ich merke schon, wer offen ist, fotografiert zu werden, und wer nicht.» Wie Menschen sich bewegten, wohin ihre Augen schauten – das alles verrate ihm, wer sie seien.
Seit zwanzig Jahren ist Dominic Nahr als Fotograf in Kriegs- und Krisengebieten unterwegs. Er wohnt in Zürich, steigt aber alle paar Wochen ins Flugzeug, um die NZZ-Korrespondentinnen und -Korrespondenten auf ihren Reportagen zu begleiten. Im Gespräch erzählt er, wie er es schafft, in intensiven Momenten wie Beerdigungen oder Fronteinsätzen zu funktionieren.
Gast: Dominic Nahr, NZZ-Fotograf in Krisengebieten Host: Alice Grosjean Bild: Dominic Nahr
Weiterführende Links
- Das Foto der Beerdigung in der Ukraine hier zum Anschauen
- Hier findet ihr alle NZZ-Artikel mit Fotografien von Dominic
- Video-Doku über Dominics Einsätze in der Ukraine
- Dominics eigene Website und sein Portfolio
- Fotobuch über die Menschen und den Krieg in der Ukraine, mit Fotos von Dominic Nahr und Artikeln von Ivo Mjinssen, stv. Chefredaktor der NZZ
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In Japan verschwinden jedes Jahr Tausende Menschen spurlos – und freiwillig
Tausende Menschen verschwinden jedes Jahr in Japan freiwillig aus ihrem bisherigen Leben. Dieses Phänomen nennt sich Johatsu, zu deutsch: verdunsten. NZZ-Korrespondent Andreas Babst hat einen Mann namens Otha …
Shownotes
Tausende Menschen verschwinden jedes Jahr in Japan freiwillig aus ihrem bisherigen Leben. Dieses Phänomen nennt sich Johatsu, zu deutsch: verdunsten. NZZ-Korrespondent Andreas Babst hat einen Mann namens Otha in Tokio am Tag seines Verschwindens und Neuanfangs begleitet.
Warum Otha weg will und warum viele es ihm gleich tun, erfährst du in dieser Episode. Andreas erzählt ausserdem von einer Unternehmerin, die das Verschwindenlassen von Menschen zu ihrem Business gemacht hat.
Gast: Andreas Babst, NZZ Südostasien-Korrespondent Host und Produktion: Lillybelle Eisele
Redaktion: David Vogel
Copyright Foto: Rebecca Conway
Andreas Reportage findest du in der NZZ.
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Abzug aus dem Irak: Was denken die Iraker heute über die amerikanische Besetzung?
23 Jahre nach der amerikanisch geführten Invasion haben die letzten US-Truppen den Irak verlassen. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer besuchte kurz vor dem endgültigen Abzug die ehemals umkämpfte Stadt …
Shownotes
23 Jahre nach der amerikanisch geführten Invasion haben die letzten US-Truppen den Irak verlassen. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer besuchte kurz vor dem endgültigen Abzug die ehemals umkämpfte Stadt Falluja, wo 2004 einige der heftigsten Häuserkämpfe seit dem Vietnamkrieg tobten, stehen dort Gräber, wo Kinder früher Fußball spielten. Während das Land heute zwar baulich wiederaufgebaut und vergleichsweise stabil wirkt, wachsen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Sorgen vor der Zukunft. Besonders unter der sunnitischen Bevölkerung herrscht die Befürchtung, dass der Abzug der US-Soldaten ein Machtvakuum hinterlässt, in das der Nachbarstaat Iran sowie pro-iranische Milizen weiter vorstoßen könnten.
Gast: Rewert Hoffer, NZZ-Korrespondent im Nahen Osten Host: Simon Schaffer
Die ganze Reportage von Rewert, inklusive des Gesprächs mit dem ehemaligen Insassen von Abu Ghraib, Taleb Mejli, gibt es hier bei der NZZ zu lesen.
Wahlsieg der Berliner Linken: Das steckt hinter den Antisemitismusvorwürfen
Die Linkspartei Berlin feiert einen historischen Wahlsieg. Doch der Weg in eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen wird von massiven Vorwürfen überschattet: Es geht um Antisemitismus und eine gefährliche …
Shownotes
Die Linkspartei Berlin feiert einen historischen Wahlsieg. Doch der Weg in eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen wird von massiven Vorwürfen überschattet: Es geht um Antisemitismus und eine gefährliche Nähe zu kriminellen Clans. Im Zentrum der Kritik steht unter anderem Ferhat Kocak, der durch Verbindungen ins radikale Palästina-Milieu auffällt. Gleichzeitig verändert ein massiver Zustrom junger Aktivisten die Partei fundamental.
NZZ-Redaktor Nathan Giwerzew war bei der Wahlparty der Linken in Neukölln dabei, erzählt von seinen Eindrücken und analysiert die Haltung der Berliner Parteien.
Gast: Nathan Giwerzew, NZZ-Redaktor in Berlin Host: Alice Grosjean
Produktion: Vera Pache Redaktion: Lillybelle Eisele
Copyright Foto: Mike Schmidt / Imago
Nathans Analyse findest du in der NZZ.
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Partys, Champagner und Geld: Ein Korruptionsskandal erschüttert Brasilien
Ein gigantischer Finanzskandal bringt die brasilianische Machtelite ins Wanken: Der Banker Daniel Vorcaro baute in Rekordzeit die Banco Master auf – gestützt auf ein korruptes Netzwerk aus Politikern, Richtern …
Shownotes
Ein gigantischer Finanzskandal bringt die brasilianische Machtelite ins Wanken: Der Banker Daniel Vorcaro baute in Rekordzeit die Banco Master auf – gestützt auf ein korruptes Netzwerk aus Politikern, Richtern und Spitzenbeamten. Durch rauschende Luxuspartys, exklusive Geschenke und Bestechungsgelder sicherte er sich politischen Einfluss und kaufte gefällige Urteile. Doch kurz vor den Wahlen bricht das Kartenhaus zusammen. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch analysiert in dieser Episode die Verstrickungen bis in die höchsten Zirkel der Machtelite und die Folgen für die Demokratie in Brasilien. Und das alles kurz vor den Präsidentschaftswahlen.
Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Redaktion: Lillybelle Eisele
Alexander Buschs Artikel zum Fall Daniel Vorcaro findet Ihr hier.
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Erbe des Fixpreis-Fliegers: Deshalb wird der F-35 für die Schweiz teurer als geplant
Das Werk, in dem der F-35 gebaut wird, gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis: Um hereinzukommen muss USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer vorbei an bewaffneten Wachen und Checkpoints, um schliesslich noch …
Shownotes
Das Werk, in dem der F-35 gebaut wird, gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis: Um hereinzukommen muss USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer vorbei an bewaffneten Wachen und Checkpoints, um schliesslich noch alle technischen Geräte abzugeben - und sogar ihren Schmuck: "Die Befürchtung ist, dass sich ein kleines Teil ansonsten in diesen Kampfjet verirren könnte", erzählt sie in dieser Folge von NZZ Akzent.
Der Besuch in der Fabrik zeigt, wieso die Schweiz nun mehr für den F-35 zahlt als gedacht. Es ist eben nicht nur der vermeintliche Fixpreis-Skandal, der die Schweiz seit einiger Zeit beschäftigt. Das Schweizer Verteidigungsministerium VBS hatte lange auf der Sichtweise bestanden, den Flieger zu einem Festpreis zu bekommen. Das aber geben die Verträge nicht her - mit der Folge, dass das bewilligte Geld nun nur noch für 30 statt 36 Jets reicht.
Gast: Marie-Astrid Langer, NZZ-USA-Korrespondentin Host: Dominik Schottner
Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele
Die Reportage von Marie-Astrid Langer genau wie Analysen und weitere Berichte rund um das Rüstungsprojekt F-35 findet ihr hier auf nzz.ch
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Kosovo: Warum die Menschen seit über einer Woche protestieren
Am Mittwochabend versammeln sich Tausende Menschen im Zentrum von Pristina. Sie schwenken, Fahnen, zünden Pyros und rufen im Chor. Unter dem Motto «Nicht in meinem Namen» solidarisieren sich die …
Shownotes
Am Mittwochabend versammeln sich Tausende Menschen im Zentrum von Pristina. Sie schwenken, Fahnen, zünden Pyros und rufen im Chor. Unter dem Motto «Nicht in meinem Namen» solidarisieren sich die Demonstrierenden mit ihrem Ex-Präsidenten Hashim Thaçi. Dieser wurde vergangene Woche von einem Sondertribunal in Den Haag für Kriegsverbrechen verurteilt. Die Strafe sieht 25 Jahre Haft vor.
Viele Kosovaren sehen in Thaçi aber in erster den Anführer der Befreiungsbewegung UCK, die damals für die Unabhängigkeit von Serbien kämpfte. Hashim Thaçi sei im Kosovo noch immer ein Held, sagt Ausland-Redaktor Markus Ackeret: «Dass diese Lichtgestalt nun verurteilt wird, ist für sie nicht nachvollziehbar.»
In Pristina hatten Tausende Menschen den Prozess aus Den Haag live verfolgt – die Empörung nach der Urteilsverkündung war gross. So gross, dass sich die Menschen seither bereits den neunten Tag in Folge zu abendlichen Kundgebungen treffen. In dieser Folge von «NZZ Akzent» analysiert Markus Ackeret, woher die Wut der Menschen kommt und was das für den Kosovo bedeutet.
Gast: Markus Ackeret: Redaktor für Südosteuropa Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer
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Warum Trump einen Deutschen zu einem der wichtigsten US-Diplomaten macht
Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten …
Shownotes
Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten nominiert. Aufgewachsen in Oberhausen, absolvierte Oberheiden sein Jurastudium in Deutschland und den USA, bevor er in Texas eine Kanzlei gründete. Dort spezialisierte er sich darauf, hochrangige Politiker und Führungskräfte zu vertreten, wodurch er ein einflussreiches Netzwerk in Washington knüpfte und das Vertrauen des US-Präsidenten gewann. Auch seine Wahlspenden an Donald Trump werden ihm wohl geholfen haben. Der NZZ-Redaktor Melchior Poppe erklärt im Gespräch mit Simon Schaffer, warum diese Personalie beispielhaft für den Wandel in der amerikanischen Diplomatie steht. Während Kairo traditionell von erfahrenen Karrierediplomaten besetzt wurde, setzt Trump verstärkt auf politische Vertraute und Wahlkampfspender.
Gast: Melchior Poppe, NZZ Redaktor, Berlin Host: Simon Schaffer Redaktion: David Vogel
Hier ist Melchiors ganzer Text zu Oberheiden bei der NZZ.
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Kiew unter Dauerbeschuss: Wie die Menschen im Krieg weiterleben
Am vergangenen Donnerstag herrscht in Kiew Luftalarm – wieder einmal. Russische Geschosse und Drohnen gehen auf die ukrainische Hauptstadt nieder, rund zwanzig Menschen werden verletzt, viele Häuser beschädigt …
Shownotes
Am vergangenen Donnerstag herrscht in Kiew Luftalarm – wieder einmal. Russische Geschosse und Drohnen gehen auf die ukrainische Hauptstadt nieder, rund zwanzig Menschen werden verletzt, viele Häuser beschädigt. Gleich danach beginnen die Kiewer aufzuräumen: Sie kehren Glasscherben zusammen, ersetzen die zerborstenen Fenster mit Spanplatten. Sie tun das routiniert, jeden Tag aufs Neue.
Als ehemaliger Ukraine-Korrespondent war Mijnssen früher oft in der Ukraine unterwegs und ist nun nach eineinhalb Jahren das erste Mal zurückgekehrt und berichtet von seinen Eindrücken. Ständige Luftalarme, Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen sowie zivile Infrastruktur bestimmen das Leben in der Hauptstadt. Trotz lückenhafter Luftabwehr versuchen die Menschen, ihren Alltag aufrechtzuerhalten. Zwischen Pragmatismus und spürbarer Erschöpfung wird deutlich, wie die ständige Bedrohung die Bevölkerung zermürbt, während die Fronten im Krieg weitgehend festgefahren bleiben.
Heutiger Gast: Ivo Mijnssen, stv. Chefredaktor der NZZ, ehemaliger Ukraine-Korresppondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Bild: Dominic Narr
Ivos Reportage in schriftlicher Form könnt ihr bei der NZZ nachlesen.
Die komplette NZZ-Berichterstattung rund um den Krieg in der Ukraine findet ihr hier.
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Streit um Falkland-Inseln: Deshalb mischt Trump jetzt mit
Grossbritannien und Argentinien streiten sich seit mehr als 200 Jahren um die Falkland-Inseln, die zwar sehr karg, aber inzwischen wegen grosser Öl- und Gasvorkommen wirtschaftlich interessant sind. Ist das der …
Shownotes
Grossbritannien und Argentinien streiten sich seit mehr als 200 Jahren um die Falkland-Inseln, die zwar sehr karg, aber inzwischen wegen grosser Öl- und Gasvorkommen wirtschaftlich interessant sind. Ist das der Grund, wieso sich US-Präsident Donald Trump kürzlich mit Aussagen, die Argentinien zu unterstützen scheinen, in den Konflikt eingemischt hat? Oder war es doch eher ein Denkzettel für Grossbritannien, weil das die USA nicht im Iran-Krieg unterstützt?
NZZ-Redaktor Simon Hehli sagt in dieser Folge, der aktuelle Streit soll aus Sicht des argentinischen Präsidenten Javier Milei vor allem ablenken von dessen schlechten Umfragewerten. Und dafür eignen sich die in Argentinien "Malvinas" genannten Inseln perfekt. Auf die könnte sich ein Grossteil der Bevölkerung einigen.
Gast: NZZ-Auslandredaktor Simon Hehli Host: Dominik Schottner Redaktion: Sarah Ziegler, Simon Schaffer Produktion: Vera Pache
Simon Hehlis umfangreichen Hintergrund-Text zu den Falkland-Inseln könnt ihr hier nachlesen.
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Italien: Wird Giorgia Meloni von rechts überholt?
Der frühere General Roberto Vannacci sorgt in der italienischen Politik für erhebliche Unruhe. Mit seiner Partei Futura Nazionale positioniert er sich weiter rechts als Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Im …
Shownotes
Der frühere General Roberto Vannacci sorgt in der italienischen Politik für erhebliche Unruhe. Mit seiner Partei Futura Nazionale positioniert er sich weiter rechts als Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Im Gespräch analysiert unser Korrespondent den Rechtsextremismus in Italien, warum Vannaccis Kurs und wie seine Nähe zu Russland der Regierung gefährlich werden könnte.
Gast: Luzi Bernet, Italien-Korrespondent der NZZ Host: Alice Grosjean
Produktion und Redaktion: Simon Schaffer und David Vogel
Hier findest du Luzis Artikel über Vannacci und seine gesamte Berichterstattung aus Italien.
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«Nicht nur Koalas und Haie sind hier von Interesse» – Australien-Korrespondentin Barbara Barkhausen
Seit über 20 Jahren berichtet die freie Korrespondentin Barbara Barkhausen aus Sydney über Down Under, Neuseeland und die Pazifikregion. Während früher oft skurrile Tiergeschichten und die heimische Fauna im …
Shownotes
Seit über 20 Jahren berichtet die freie Korrespondentin Barbara Barkhausen aus Sydney über Down Under, Neuseeland und die Pazifikregion. Während früher oft skurrile Tiergeschichten und die heimische Fauna im Vordergrund standen, rücken heute zunehmend geopolitische Spannungen und der wachsende Einfluss Chinas in den Fokus der internationalen Berichterstattung. Neben dem Wandel in der Weltpolitik prägen der spürbare Klimawandel und weiterhin der Terroranschlag am Bondi Beach 2025 die Arbeit vor Ort. Auch wegen der Erkenntnisse über Antisemitismus in Australien. Barkhausen gibt zudem persönliche Einblicke in den Alltag auf dem Kontinent, spricht über die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft der Menschen und erläutert, warum sie der aktuelle Ausbruch der Vogelgrippe in der heimischen Tierwelt besonders bewegt.
Gast: Barbara Barkhausen, freie Korrespondentin Host: Simon Schaffer
Mehr Texte von Barbara bei der NZZ.
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Russlands «Mutter Teresa» kritisiert den Krieg - und soll ins Gefängnis
Lida Moniawa gründete in Moskau das «Haus mit dem Leuchtturm», ein Kinderhospiz für schwerstkranke und todkranke Kinder. In Russland werden Menschen mit Behinderungen oft an den Rand gedrängt und unsichtbar …
Shownotes
Lida Moniawa gründete in Moskau das «Haus mit dem Leuchtturm», ein Kinderhospiz für schwerstkranke und todkranke Kinder. In Russland werden Menschen mit Behinderungen oft an den Rand gedrängt und unsichtbar gemacht. Lida aber kämpft für die Würde aller. Doch weil sie sich klar gegen den Krieg in der Ukraine aussprach, geriet die Aktivistin ins Visier der Justiz. Nun droht ihr eine jahrelange Haftstrafe und sie steht unter Hausarrest. NZZ-Redaktorin Inna Hartwich ordnet ein, was dieser Fall über das heutige Russland verrät.
Gast: Inna, Hartwich, NZZ-Redaktorin Host: Simon Schaffer
Innas Artikel über Lida Moniawa findest du in der NZZ.
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Iran: Wie das Kopftuch langsam aus dem Alltag verschwindet
Vier Jahre nach dem Tod von Jina Mahsa Amini hat sich das Strassenbild im Iran spürbar verändert. Immer mehr Frauen legen das Kopftuch ab, gehen in Jeans und schulterfreien Oberteilen aus dem Haus. Und auch der …
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Vier Jahre nach dem Tod von Jina Mahsa Amini hat sich das Strassenbild im Iran spürbar verändert. Immer mehr Frauen legen das Kopftuch ab, gehen in Jeans und schulterfreien Oberteilen aus dem Haus. Und auch der schwarze Tschador, der Ganzkörperschleier, ist vielerorts zur Ausnahme geworden.
Zana Rahimi, eine 30-jährige Iranerin, berichtet, wie sich Frauen wie sie die neue Freiheit erkämpft haben, wie das Regime weiter versucht, die Frauen zu kontrollieren, und inwiefern Israel die Situation für die Frauen beeinflusst hat.
Gast: Teseo La Marca, Iran-Kenner Host: Nadine Landert Redaktion: David Vogel
Teseos Eindrücke aus Iran findest du auch in seinem Artikel in der NZZ.
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