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- 23. Okt. 2026
Über den Podcast
Trending Topics spricht täglich mit den smartesten Köpfen über die wichtigsten Trends bei Startups, AI, Fintech, Crypto, E-Mobility, Sustainability, Tech und Gründertum. Die News, Berichte und Hintergrundberichte gibt es täglich auf www.trendingtopics.eu und www.techandnature.com.
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"Müssen schauen, dass die Pipeline am Anfang nicht austrocknet" | Founders Dispatch
Jahrelang hat Europa über fehlendes Wachstumskapital gejammert, jetzt droht das Gegenteil: Während Mega-Runden für KI-Firmen die Statistiken nach oben treiben, trocknet die Frühphase aus. Laut Tracxn flossen im …
Shownotes
Jahrelang hat Europa über fehlendes Wachstumskapital gejammert, jetzt droht das Gegenteil: Während Mega-Runden für KI-Firmen die Statistiken nach oben treiben, trocknet die Frühphase aus. Laut Tracxn flossen im ersten Halbjahr rund 30 Milliarden Euro in europäische Tech-Firmen, ein Plus von 46 Prozent, die Zahl der Runden sank aber um 18 Prozent. Gleichzeitig stellt allein Nvidia mehr als zehn Prozent aller Startup-Investments in Europa. Ganz so dramatisch muss das allerdings nicht sein: Weil Gründer:innen mit KI viel weniger Startkapital brauchen, sind kleinere Frühphasenrunden zum Teil auch schlicht weniger nötig. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors. Die Themen:
- Die neue Lücke: Warum auf einem Portfolio-Day in CEE plötzlich nicht mehr über fehlendes Growth Capital geklagt wurde, sondern über fehlendes Frühphasenkapital.
- Fonds ohne Exits: Warum kleinere Early-Stage-Fonds mit 20 oder 30 Millionen Euro ohne Rückflüsse kaum neu raisen können, Business Angels keine Liquidität haben und vom EIF finanzierte Fonds der zweiten und dritten Generation an privatem Kapital scheitern.
- Die Zahlen: Was die Daten von Tracxn und PitchBook zu Konzentration, KI-Anteil und sinkenden Exits zeigen, und warum laut Ex-Speedinvest-Partner Mathias Ockenfels in Deutschland nur 89 Runden im frühen Segment gezählt wurden.
- Wie gut sind die Daten? Warum Statistiken nachträglich nach oben korrigiert werden, Family Offices oft unter dem Radar bleiben und „zweistellige Millionen“ meist eher zehn als 99 bedeuten.
- KI-Solo-Founder: Warum es mit KI leichter ist, ein Startup zu gründen, aber schwerer, Investor:innen von einem Moat zu überzeugen.
- Nvidia als Europas größter VC: Warum der Chipkonzern von Mistral über ElevenLabs bis Lovable fast überall im Cap Table sitzt, was das für die KI-Souveränität bedeutet, und warum Stefan die Risiken eher gering einschätzt.
- Der Appell: Warum Investor:innen antizyklisch auch Climate Tech, Mobility und andere Felder abseits des KI-Hypes finanzieren sollten.
reebuild-CEO: „Wir würden niemals Baufirmen in den Cap Table nehmen“
Drei Kilo schwere Ordner voller Lieferscheine haben am Bau bald ausgedient, zumindest wenn es nach dem Wiener Startup reebuild geht: Es hat soeben 3 Millionen Euro aufgenommen, um mit KI den Papierkram im …
Shownotes
Drei Kilo schwere Ordner voller Lieferscheine haben am Bau bald ausgedient, zumindest wenn es nach dem Wiener Startup reebuild geht: Es hat soeben 3 Millionen Euro aufgenommen, um mit KI den Papierkram im Backoffice von Bauunternehmen zu automatisieren. Angeführt wird die Seed-Runde von Fortino Ventures aus Belgien, dazu kommen Rise PropTech und CuriosityVC sowie Bestandsinvestor Hansi Hansmann. Mehr als 120 Kund:innen nutzen die Plattform bereits, darunter Pittel+Brausewetter. Ganz allein ist reebuild in dem Markt nicht: Auch PlanRadar aus Wien, Capmo aus München und Cosuno aus Berlin wollen den Bau digitalisieren, Candis automatisiert Rechnungen branchenübergreifend.
Darüber spricht Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, mit Gründer und CEO Alexander Kornell. Die Themen:
- Das Problem: Warum Baufirmen mit Excel, alten Buchhaltungssystemen und Zetteln arbeiten, dadurch langsam sind und Einkaufsentscheidungen aus dem Bauchgefühl treffen.
- Vom Physik-Doktorat zum Startup: Wie Kornell zwischen Simulationsphysik und einem Bauleiter, der Preise in dicken Papierordnern suchte, die Idee hatte, und warum reebuild vor ChatGPT eigene Modelle bauen und vieles anfangs händisch erledigen musste.
- Komplexe Branche: Warum Kornell den Bau für komplex statt konservativ hält und warum dort mit Generalunternehmern, Subfirmen und Lieferanten de facto Prototypen in freier Natur entstehen.
- Der Mittelstand als Zielgruppe: Warum reebuild auf Baufirmen mit 10 bis 2.500 Mitarbeitenden setzt und weder Handwerksbetriebe noch Konzerne wie Strabag oder Porr anspricht.
- Die Finanzierung: Warum das Geld aus Belgien und den Niederlanden kommt, eine solche Runde in Österreich nicht möglich gewesen wäre und Corporate-VCs aus der Baubranche ausgeschlossen sind.
- Null Fehlertoleranz: Warum es nicht reicht, Belege in Claude Opus 5.5 zu werfen, und wie Plausibilitätschecks dafür sorgen, dass jedes unsichere Dokument bei Menschen landet.
- Kein Marktplatz: Warum Transportbeton nur 100 Kilometer weit geliefert werden kann und Daten deshalb mehr bringen als ein Preisvergleich.
- Modelle und Moat: Warum reebuild per Router zwischen KI-Modellen wechselt, alles in Europa hostet und sich vor KI-geklonter Software nicht fürchtet.
„Meta ist wieder voll im Game“ | Wasner + Steinschaden #27
Vom Llama-4-Bauchfleck zurück an die Spitze in nur 14 Monaten: Mit Muse Wonder hat Meta soeben ein Modell vorgestellt, das bei Artificial Analysis auf 52 Punkte kommt und damit fast gleichauf mit Claude Fable …
Shownotes
Vom Llama-4-Bauchfleck zurück an die Spitze in nur 14 Monaten: Mit Muse Wonder hat Meta soeben ein Modell vorgestellt, das bei Artificial Analysis auf 52 Punkte kommt und damit fast gleichauf mit Claude Fable 5.1, GPT-6 Astra und Gemini 4 liegt. Nur Claude Opus 5.5 ist mit 58 Punkten klar vorne. Billig ist der Comeback-Kandidat allerdings nicht, pro Aufgabe sind nur die Anthropic-Modelle teurer. Dazu kommt mit Muse Spark Open das beste nicht-chinesische Open-Weight-Modell, das Meta gemeinsam mit Apple für den Mac Studio optimiert hat, und das ausgerechnet nach Jahren erbitterter Fehden zwischen den beiden Konzernen.
Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria. Die Themen:
- Das Meta-Comeback: Wie sich Meta nach dem Abgang von Yann LeCun mit rund 160 Milliarden Dollar, Gehaltspaketen in Milliardenhöhe und einem neuen Team zurück in die Oberliga gekämpft hat.
- Alexandr Wang: Wer der Scale-AI-Gründer und Chief AI Officer ist, der mit 24 Jahren zum jüngsten Selfmade-Milliardär wurde und bei der Präsentation in Camouflage-Crocs für Aufsehen sorgte.
- Open Weight ist nicht Open Source: Warum Muse Spark Open zwar das beste westliche offene Modell ist, die Muse Model License ab 20 Millionen Dollar Umsatz aber einen Vertrag mit Meta verlangt und einen „Built with“-Hinweis vorschreibt.
- Meta als Neocloud: Warum Meta mit API, offenen Modellen und riesigen Rechenkapazitäten den Weg von Google Cloud oder Mistral geht, nur in deutlich größerem Maßstab.
- Der Pakt mit Apple: Warum Meta und Apple nach App Tracking Transparency, Cambridge Analytica und dem Brillen-Wettlauf plötzlich gemeinsame Sache machen, und warum zwei vernetzte Mac Studios mit je 512 GB RAM rund 21.000 bis 25.000 Euro pro Stück kosten dürften.
- Das Muse-Geschäftsmodell: Warum Amazon und US-Banken den Agenten aussperren, Meta mit Transaktionsgebühren statt Werbung verdienen will, und warum Clemens daran zweifelt, wenn lokale Modelle auf jedem Handy dieselben Aufgaben erledigen können.
- Ausblick: Was die Nvidia-Konferenz GTC kommende Woche bringen könnte.
„Das eingespielte Team von früher ist heute der Superstar mit genügend Tokens“ | Founders Dispatch
Wien hat jetzt eine Satoshi-Nakamoto-Statue, praktischerweise in Sichtweite zum Bitpanda-HQ, doch Beten allein bringt keinen Börsengang: Mit dem Wechsel von CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group und der …
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Wien hat jetzt eine Satoshi-Nakamoto-Statue, praktischerweise in Sichtweite zum Bitpanda-HQ, doch Beten allein bringt keinen Börsengang: Mit dem Wechsel von CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group und der Rückkehr von Mitgründer Christian Trummer an die Spitze ist der kolportierte Bitpanda-IPO in Frankfurt vorerst vom Tisch. Das IPO-Fenster ist für Krypto-Firmen 2026 ohnehin zu, Kraken, Ledger und Co. haben ihre Pläne verschoben, und im Tech-Bereich warten alle auf den Börsengang von Anthropic. Gleichzeitig zeigt die Pleite von Character.AI, wie brutal Acquihires im KI-Zeitalter geworden sind. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors. Die Themen:
- Bitpanda ohne IPO: Warum der Bitcoin-Kurs rund 35 bis 40 Prozent unter dem Allzeithoch liegt, das C-Level fast komplett ausgetauscht wurde und das B2B-Geschäft etwa mit der RBI für mehr Stabilität sorgen soll.
- Krypto als Margenbringer: Warum Bitpanda mit Aktien und ETFs in Konkurrenz zu Trade Republic und Scalable Capital steht, während Revolut und Robinhood viel Geld mit Krypto verdienen.
- Das IPO-Fenster: Warum Anthropic die US-Midterms abwarten soll, OpenAI auf 2027 schiebt und drei Billionen-Dollar-IPOs das Kapital für alle anderen absaugen könnten.
- EU-Superbörse: Warum laut Wiener-Börse-Chef Christoph Boschan nicht die Technik, sondern die Markttiefe fehlt, und warum europäisches Kapital lieber in den USA investiert wird.
- Der Exit-Rückstau: Warum Private-Equity-Fonds ihre Firmen nicht loswerden, Second-Tier-IPOs in Europa fehlen und Neobroker plötzlich Private-Equity-Sparpläne für Kleinanleger:innen anbieten.
- Bending Spoons: Warum ein zusätzliches Investment von Berkshire Hathaway die Aktie des Tractive-Käufers in die Höhe schickte.
- Acquihires neu gedacht: Warum Konzerne heute nur noch zwei, drei Köpfe statt ganzer Teams übernehmen, Schulden und Haftungen in der Hülle zurückbleiben und Investor:innen oft leer ausgehen.
- Der Fall Character.AI: Wie Google erst die Gründer holte und Disney nun die Reste aus der Insolvenzmasse kauft.
"Die EU-Superbörse ist schon da, aber die Markttiefe fehlt"
Europa diskutiert über ein neues Börsengebäude, dabei steht die Superbörse längst, nur der Tank ist leer. Das sagt sinngemäß Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, im Podcast von Trending Topics. Anlass ist …
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Europa diskutiert über ein neues Börsengebäude, dabei steht die Superbörse längst, nur der Tank ist leer. Das sagt sinngemäß Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, im Podcast von Trending Topics. Anlass ist die Frage, warum europäische Tech-Firmen wie Bending Spoons lieber an die Nasdaq gehen und ob ein europäisches Pendant zu New York das Problem lösen würde. Boschan spricht mit Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, über Rekordstände am ATX, die Strukturunterschiede zwischen den USA und Europa und darüber, warum die Antwort eher in der Pensionspolitik als in der Marktinfrastruktur liegt. Die Themen:
- Rekorde trotz Krisenstimmung: Warum der ATX Höchststände erreicht und österreichische Aktien ihren Bewertungsabschlag aufholen.
- Weltportfolio statt Market Timing: Warum Boschan Privatanleger:innen zum lebenslangen Aktiensparplan rät und die KI-Blase offenlässt.
- Ein starkes IPO-Jahr: Warum nach dem SpaceX-Rekord viel Kapital und teure Kredite Börsengänge antreiben.
- Warum Tech-Firmen nach New York gehen: Warum das US-Listing für KI-nahe Riesen Sinn macht, für Firmen mit 500 Millionen bis 3 Milliarden Euro Bewertung aber selten.
- Die Superbörse steht schon: Warum hinter Europas Börsen nur wenige Handelssysteme stecken, und was Befürworter:innen wie Friedrich Merz dazu sagen.
- Das Problem heißt Markttiefe: Warum die USA über Eigenkapital finanzieren, Europa über Kredite, und der Ferrari hier weniger Sprit hat.
- Pensionen als Hebel: Warum Kapitaldeckung die Umlage ergänzen soll, wie es Niederlande, Dänemark und Schweden vormachen. Mehr dazu im Bericht zu Boschans Aktionärsstudie.
- Steuer und Tempo: Warum Tschechien Aktiengewinne nach drei Jahren steuerfrei lässt, Österreich 27,5 Prozent verlangt, und Europa vor allem schneller werden muss.
Mistral Large 4: Der große KI-Wumms aus Europa?
Europa ist zurück im KI-Rennen, zumindest ein bisschen: Mit Mistral Large 4, intern liebevoll „le Chonk“ genannt, hat das Pariser Startup soeben ein Modell mit einer Billion Parametern vorgestellt, das bei …
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Europa ist zurück im KI-Rennen, zumindest ein bisschen: Mit Mistral Large 4, intern liebevoll „le Chonk“ genannt, hat das Pariser Startup soeben ein Modell mit einer Billion Parametern vorgestellt, das bei Artificial Analysis auf 38 Punkte und Platz 8 unter den offenen Modellen kommt. Das reicht nicht für die Spitze, die chinesischen Open-Weight-Modelle wie Xiaomis MiMo-V2.6-Pro liegen weiter vorne und kosten pro Aufgabe nur ein Zehntel. Wie hart der Wettbewerb ist, zeigt ausgerechnet die europäische Suchmaschine Ecosia: Sie hat Mistral kürzlich gegen offene Modelle aus China getauscht, weil die Qualität nicht mehr gereicht habe.
Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria. Die Themen:
- Der Narrative Shift: Warum Mistral Large 4 weniger wegen der Benchmarks zählt, sondern weil der Westen viel früher als erwartet wieder ein konkurrenzfähiges Open-Weight-Modell hat, nachdem chinesische Modelle ihren Anteil bei OpenRouter über den Sommer verdreifacht hatten.
- Benchmarks und Kosten: Wo sich Mistral Large 4 zwischen DeepSeek V4.1 und GPT-6 Luna einreiht, und warum Mistral Large 5 schon im Pretraining sein soll.
- Mistral als Neocloud: Warum das Unternehmen mit der eigenen App Vibe, Partnermodellen wie GLM 5.3 und 3.800 Blackwell-Chips den ganzen Stack anbieten will.
- Das Open-Weight-Paradox: Warum Unternehmen offene Modelle bevorzugen, aber nur wechseln, wenn sie auf Augenhöhe sind, und warum der Abstand zu den Closed-Modellen nur noch vier bis sechs Monate beträgt.
- Die Konkurrenz: Aleph Alphas kleines Modell Kolibri, Nvidias Nemotron und DeepSeek in Windows sowie neue Surface-Laptops ab 2.500 Euro für lokale KI.
- Ecosia steigt aus: Warum Gründer Christian Kroll das bessere Open-Weight-Modell wählt, und warum chinesische Modelle mit Kohlestrom und US-Modelle mit Gaskraft beim Klima wohl schlechter abschneiden als das vermutlich mit Atomstrom trainierte Mistral-Modell.
- Grüne Tokens: Wie das französische Startup Proxima Green KI-Workloads dorthin schickt, wo der Strom am saubersten ist.
- Super-App aus Europa? Warum Clemens in Vibe den Ansatz für eine europäische White-Label-Lösung für digitale Identität und Behördenwege sieht.
- Ausblick: Warum Clemens fast ganz zu OpenAI zurückgewechselt ist, und warum sich die Umsätze von OpenAI und Anthropic kaum vergleichen lassen.
NOW Days: Pflichttermin für Wiener Founder
Von Green Economy über Innovation und Tech bis zu Tax & Finance: Mit den NOW Days hat die Wirtschaftskammer Wien eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich über vier Leitevents von September bis ins …
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Von Green Economy über Innovation und Tech bis zu Tax & Finance: Mit den NOW Days hat die Wirtschaftskammer Wien eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich über vier Leitevents von September bis ins Frühjahr zieht. Die Idee dahinter geht in zwei Richtungen: Unternehmen sollen mitnehmen, was sie heute brauchen, und die Kammer will im Gegenzug hören, wo es in den Betrieben wirklich klemmt.
Dahinter steht eine Maschinerie, die man von außen kaum sieht. Mehr als 2.500 Veranstaltungen pro Jahr organisiert die Wirtschaftskammer Wien, im Schnitt also fast sieben pro Tag. Der nächste Termin der Reihe sind die NOW Innovation Days Anfang November im Haus der Wiener Wirtschaft, Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz.
Darüber sprechen wir heute im Podcast mit Silvia Spendier, Leiterin des Service-Bereichs der Wirtschaftskammer Wien, und Constantin-Otto Wollenhaupt, Leiter des Veranstaltungsmanagements. Die Themen:
- Bedarf: Was Gründer:innen heute von ihrer Wirtschaftskammer am dringendsten brauchen, und wie stark sich dieser Bedarf in den vergangenen Jahren verschoben hat.
- 7 Events pro Tag: Wie man ein Programm dieser Größenordnung im Überblick behält, und warum es neben Webinaren, Podcasts und Online-Angeboten weiterhin Offline-Formate braucht.
- Vier Themenblöcke: Warum die Reihe auf Green Economy, Innovation, Tax & Finance und Founder aufgebaut ist, und welcher Dramaturgie die vier Einzelveranstaltungen folgen.
- Format: Was die NOW Days von klassischen WKW-Veranstaltungen unterscheidet, und was bewusst weggelassen wurde.
- KI in der Praxis: Wie man jene Betriebe abholt, die Künstliche Intelligenz ausprobiert haben und dann steckengeblieben sind, und welche KI-Services für Startups und Gründer:innen zum Einsatz kommen.
- Frühwarnsystem: Woher eine Institution weiß, was morgen wichtig wird, zwischen Daten, Beratungsgesprächen, Netzwerk und Bauchgefühl, und wie kurz die Reaktionszeit von der Idee bis zum fertigen Event ist.
- Rückkanal: Welche Kritik das Team bei solchen Events zu hören bekommt, die sonst nie ankommt, und wie diese Learnings in künftige Angebote zurückfließen.
- Anmeldung: Was man außer der Visitenkarte mitbringen sollte, und wie man zu einem Platz bei den NOW Innovation Days kommt.
„In zwei Jahren wundern wir uns, dass wir Chat-Sessions hatten“ | Wasner + Steinschaden #25
Das Chatfenster hat bald ausgedient: Mit Dots hat OpenAI soeben seine Antwort auf Metas Muse und xAIs Grok Bots vorgestellt, einen KI-Agenten, der rund um die Uhr auf einem eigenen Cloud-Rechner läuft und sich …
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Das Chatfenster hat bald ausgedient: Mit Dots hat OpenAI soeben seine Antwort auf Metas Muse und xAIs Grok Bots vorgestellt, einen KI-Agenten, der rund um die Uhr auf einem eigenen Cloud-Rechner läuft und sich von selbst meldet, etwa wenn man beim Versand einer E-Mail den falschen Anhang erwischt hat. Offiziell ist Dots, wie Muse und Siri AI, vorerst nicht in der EU verfügbar, über Business-Accounts kommt man aber trotzdem ran. Clemens Wasner hat ihn bereits getestet.
Was solche Agenten für die Büroarbeit bedeuten, weiß kaum jemand besser als Peter Allan, Managing Partner und Leiter der Technology Practice bei der Wiener Beratung accilium. Das Unternehmen entwickelt sich selbst in wöchentlichen Releases weiter, mit neuen Agents, Skills und Trainings, und hat seine Website zuletzt durch ein eigenes LLM mit Suchfeld ersetzt. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, mit ihm. Die Themen:
- Dots im Praxistest: Was der Always-on-Agent von OpenAI schon kann, was ihm im Vergleich zu Muse und Grok Bot noch fehlt und warum er bald deutlich mehr kosten dürfte als die rund 170 Euro für das Pro-Abo.
- Europa im Abseits: Warum Datenschutz, Digital Markets Act und AI Act die neuesten KI-Agenten vorerst von der EU fernhalten.
- Die Zukunft der Büroarbeit: Warum Allan keine Angst um die Jobs hat, und warum Geschwindigkeit der größere Hebel ist als Effizienz, wenn aus zwei Monaten Arbeit zwei Tage werden.
- Die Organisation als Produkt: Wie accilium im Programm aIQ jeden Freitag eine neue Version seiner selbst ausliefert, mit Pioneer-, Ninja- und All-Company-Track.
- Beratung unter Druck: Warum Stundensätze als Abrechnung ausgedient haben, Commodity-Beratung unter Druck gerät und Spezialist:innen profitieren, während Mitbewerber:innen mit „günstiger durch KI“ werben.
- Cloud oder eigener Keller: Warum für die meisten Unternehmen die europäische Data Boundary zählt, On-Premise-KI sich kaum rechnet und Nachttarife für Tokens kommen könnten.
- Der neue Lock-in: Warum Unternehmen bei Modell und Harness flexibel bleiben, ihr Memory in offenen Standards selbst halten und auf Router statt auf Anbieter-SDKs setzen sollten.
- Die Website als Pull Request: Warum bei accilium ein Website-Update nur noch ein Prompt ist und die Seite in jeder Sprache zur Laufzeit ausgespielt wird.
"Die haben die Taschen voller Geld und müssen es deployen" | Founders Dispatch #3
Die Faustregel vom zehnfachen ARR ist passé: Für Top-Assets mit starkem Wachstum und null Schaden durch KI zahlen Private-Equity-Häuser inzwischen das Elffache des Jahresumsatzes und mehr, wer diese Kriterien …
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Die Faustregel vom zehnfachen ARR ist passé: Für Top-Assets mit starkem Wachstum und null Schaden durch KI zahlen Private-Equity-Häuser inzwischen das Elffache des Jahresumsatzes und mehr, wer diese Kriterien nicht erfüllt, bekommt dagegen gar kein Angebot. Wie das Geschäft läuft, zeigen aktuelle Deals wie der Verkauf von myflexbox an die Deutsche Post oder der Weg von foodora Österreich zu SSW Partners. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors. Die Themen:
- Bewertungen: Warum Private Equity für Top-Assets inzwischen das Elffache des ARR zahlt und sich die Welt der Finanzinvestoren jener der VCs annähert, wo KI-native Startups laut einer aktuellen Studie rund das 21-Fache bekommen.
- Das Private-Equity-Playbook: Plattform-Investments, Zukäufe mit Multiple-Arbitrage und warum im Tech-Bereich eher der Umsatz wachsen soll als die Kosten schrumpfen.
- Stratege oder Finanzinvestor: Warum Konzerne ein strategisches Premium zahlen, aber langsam und unberechenbar sind, und ein Deal oft platzt, wenn der interne Champion den Job wechselt.
- RM Equity Partners: Wie aus dem Vorarlberger Medienhaus Russmedia ein eigenständiges Private-Equity-Haus mit rund 500 Millionen Euro verwaltetem Vermögen wurde, das auch B2C-Firmen kauft.
- Das Ende der Mission-driven Founder? Warum erfolgreiche Gründer:innen wie Monzo-Gründer Tom Blomfield zu den großen KI-Labs wechseln und gezielte Acquihires einzelner Teammitglieder zum Problem für Early-Stage-VCs werden.
- Moat im KI-Zeitalter: Warum das Produkt allein kaum noch schützt, Vertriebskanäle und Marke dafür wichtiger werden und Seed-Strapping nach der ersten Runde vielleicht doch nicht reicht, wie das Beispiel fonio.ai zeigt.
- Das IPO-Fenster: Warum die IPO-Gerüchte um Bitpanda verebbt sind, der finnische Smart-Ring-Hersteller Oura seinen Börsengang abgeblasen hat und alle auf den Börsengang von Anthropic warten.
„Setzt bei der AI-Content-Strategie nicht nur auf ChatGPT!“
Das Abo pro Nase hat ausgedient, und wer sich in eigenen Listicles selbst auf Platz eins setzt, wird von ChatGPT und Google zunehmend ignoriert. Das zeigt der SaaS & AI Pricing Report von OMR Reviews, der hy …
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Das Abo pro Nase hat ausgedient, und wer sich in eigenen Listicles selbst auf Platz eins setzt, wird von ChatGPT und Google zunehmend ignoriert. Das zeigt der SaaS & AI Pricing Report von OMR Reviews, der hy Consulting Group und Appinio. Demnach planen 80 Prozent der SaaS- und KI-Unternehmen, ihre Preismodelle innerhalb eines Jahres zu ändern. Der Grund: KI-Funktionen verursachen laufende Rechenkosten, die Grenzkosten pro Kund:in sinken also nicht mehr wie bei klassischer Software.
Gleichzeitig verschiebt sich die Kund:innengewinnung von Google-Links zu KI-Antworten. Laut Analysen des Tools AirOps stammen 85 Prozent der Markennennungen in KI-Antworten von fremden Domains wie Medien, YouTube, Wikipedia oder Bewertungsplattformen. Ganz so dramatisch ist der Umbruch aber nicht überall: Vor allem in kleinen Unternehmen bleibt der simple Fixpreis gefragt, und 38 Prozent der Anbieter rechnen weiterhin pro User ab.
Darüber spricht Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, mit Marvin Müller, Host des Podcasts OMR TechCheck. Die Themen:
- Abschied vom Seat: Warum der Anteil klassischer Abos laut OMR-Daten binnen zwei Jahren von 92 auf 75 Prozent gefallen ist und hybride Modelle aus Grundgebühr plus Credits kommen.
- Outcome-based Pricing: Warum das Bezahlen nach Ergebnis beim Kundensupport von Fin (vormals Intercom) funktioniert, bei Marketing-Tools aber kaum messbar ist und CFOs vor allem Planbarkeit wollen.
- Fixpreise für KMUs: Warum das Wiener KI-Telefonie-Startup fonio.ai von Minutenpreisen auf Monatspakete umgestiegen ist.
- Subventionierte KI-Abos: Warum ChatGPT- und Claude-Abos weit unter den API-Preisen liegen, Google sich das dank Werbung leisten kann und Meta mit Muse auf Transaktionsgebühren setzt.
- Das Ende der Werbung? Warum sich auch im Zeitalter der KI-Agenten nicht alles automatisieren lässt, weil Menschen weiter emotional und impulsgetrieben kaufen.
- Bewertungen: Legacy-SaaS erzielt rund das 5,5-Fache des Jahresumsatzes, KI-native Startups das 21- bis 22-Fache. Ist das schon eine Blase?
- Generative Engine Optimization: Warum Google-AI-Overviews die Klickrate des Topergebnisses von rund 22 auf 7 Prozent drücken, die Zahl der Leads aber oft stabil bleibt.
- Web of Consensus: Warum Salesforce und HubSpot in KI-Antworten dominieren, selbstgeschriebene Rankings abgestraft werden und Reddit, YouTube und Fachmedien an Gewicht gewinnen.
- ChatGPT-Plugins: Warum Marken die neuen Mini-Apps in ChatGPT nutzen, aber nicht alles auf ein Pferd setzen sollten.
"20 Jahre Bullrun" mit KI-Rechenzentren
Früher haben sie Bitcoin geschürft, heute rechnen sie KI-Tokens: Rechenzentrumsbetreiber aus dem Krypto-Mining gehören zu den großen Gewinner:innen des KI-Booms. Einer davon ist der Salzburger Unternehmer …
Shownotes
Früher haben sie Bitcoin geschürft, heute rechnen sie KI-Tokens: Rechenzentrumsbetreiber aus dem Krypto-Mining gehören zu den großen Gewinner:innen des KI-Booms. Einer davon ist der Salzburger Unternehmer Stefan Kern, der mit der Bitkern Group seit 2017 Mining-Infrastruktur an über 20 Standorten weltweit betreibt und zuletzt rund 50 Millionen Euro Umsatz machte. Mit seinem neuen Unternehmen Castellan Intelligence baut er nun Rechenzentren für Hyperscaler und Neoclouds.
Der Grund für den Schwenk ist schnell erklärt: Wer seinen Standort „AI ready“ macht, bekommt Abnahmeverträge über 15 bis 20 Jahre statt volatiler Mining-Erlöse. Börsennotierte Miner wie Core Scientific oder Iren haben ihre Bewertung so teils verdreißigfacht. Kritik kommt von Anrainer:innen, etwa rund um das geplante Google-Rechenzentrum in Oberösterreich, und von Klimaschützer:innen, weil der Energiehunger vielerorts mit Gas gestillt wird.
Darüber spricht Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, mit Stefan Kern, CEO der Bitkern Group AG und Gründer von Castellan Intelligence. Die Themen:
- Vom Mining zur KI: Warum Miner ihr Know-how bei Energie und Standorten so gut in den KI-Markt mitnehmen können und warum KI-Washing allein keine höhere Bewertung bringt.
- Die Nachfrage: Wer die Kapazitäten kauft, von Microsoft, Google und Oracle bis zu Neoclouds wie Lambda, und warum 70 Prozent der Rechenzentrumsleistung bereits in KI und HPC fließen.
- Gas statt Grünstrom: Warum die Netze ausgelastet sind, in den USA Gaskraftwerke „behind the meter“ direkt neben Gigawatt-Campussen entstehen und SMRs zu langsam kommen.
- Castellan Intelligence: Was hinter Powered Land, Powered Shell und Turnkey-Rechenzentren steckt und welche Projekte in Nord- und Osteuropa auf dem Tisch liegen.
- Protest und Gegenleistung: Warum Kern manche Kritik an Rechenzentren für berechtigt hält und Hyperscalern Tech Labs, Ausbildung und lokale Kapazität abverlangen will.
- Das Kapital: Warum ein Megawatt Mining-Infrastruktur rund 300.000 Euro kostet, ein voll ausgestattetes KI-Rechenzentrum mit GPUs dagegen bis zu 26 Millionen Euro.
- Chips und Sanktionen: Wie die US-Exportregeln den Hardware-Handel verändern und warum Endkund:innen offengelegt werden müssen.
- Souveräne KI: Warum Banken und Mittelständler Open-Source-Modelle auf eigener Hardware betreiben wollen, und ab welchem Budget sich das lohnt.
„Opus 5.5 hat GPT-6 Astra obsolet gemacht“ | Wasner + Steinschaden #24
So sieht sie also aus, die KI-Bremse: Wenige Tage nach Dario Amodeis Aufruf zur Drosselung der KI-Entwicklung bringt Anthropic mit Claude Opus 5.5 das stärkste je gemessene Modell auf den Markt. Bei Artificial …
Shownotes
So sieht sie also aus, die KI-Bremse: Wenige Tage nach Dario Amodeis Aufruf zur Drosselung der KI-Entwicklung bringt Anthropic mit Claude Opus 5.5 das stärkste je gemessene Modell auf den Markt. Bei Artificial Analysis kommt es auf 58 Punkte im Intelligence Index, klar vor OpenAIs GPT-6 Astra.
OpenAI konterte 90 Minuten später mit den günstigeren GPT-6 Sol und Luna, während Meta, Amazon und Microsoft den Kampf um KI-Agenten eröffnen. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria.
Die Themen der Folge- Zahl der Woche: 170 Millionen Tokens pro Woche um 23 Euro im Monat, die über die API bis zu 7.700 Euro kosten würden.
- Opus 5.5: Neue Rankings, One-Shot-Motion-Graphics und warum Xiaomi nun das beste Open-Weight-Modell stellt.
- Claude Docs und Slides: Wie Dokumente und Präsentationen im Chat Google Docs und Canva Konkurrenz machen.
- Wo bleibt Google? Warum Gemini trotz guter Modelle keinen Agenten für die breite Masse hat.
- Copilot und Muse: Microsofts neue Copilot-App, Metas Plan für Transaktionsgebühren und Amazons Sperre gegen Muse.
- Ausblick: OpenAIs Agent „o“, der schon am Dienstag kommen könnte.
oekostrom AG: „Wir sind in der Vorstufe zur Börse“
“IPO Spotlight” – gemeinsam mit der Wiener Börse sprechen wir mit einigen der besten Expert:innen Europas über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.Ein Unternehmen, dessen Aktie man bisher nur auf …
Shownotes
“IPO Spotlight” – gemeinsam mit der Wiener Börse sprechen wir mit einigen der besten Expert:innen Europas über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.
Ein Unternehmen, dessen Aktie man bisher nur auf der firmeneigenen Plattform kaufen kann, und ein CEO, der sich selbst als großen Börsenfan bezeichnet: Die oekostrom AG, 1999 aus der Anti-Atom-Bewegung entstanden, gehört heute rund 3.100 Aktionär:innen und legt soeben die vierte Kapitalerhöhung in zehn Jahren auf. Technisch fehlt zum Listing kaum noch etwas: Ein von der FMA gebilligter Kapitalmarktprospekt liegt vor, Ad-hoc-Reporting läuft intern als Trockenübung. Was fehlt, ist Größe, und die soll die nächste Wachstumswelle bringen.
Darüber sprechen Jakob Steinschaden von Trending Topics und Ulrich Streibl, CEO der oekostrom AG, heute im Podcast. Die Themen:
- Integriertes Modell: Warum Produktion, Handel und Endkundengeschäft zusammengehören, und was eine eigene Bilanzgruppe beim Herkunftsnachweis leistet.
- Speicher: Der erste Großspeicher mit 18 Megawattstunden und 9 Megawatt Leistung, und warum ein bestehender Netzknoten dreifach ausgelastet wird.
- Wachstumserwartungen: Weshalb Österreich bis 2040 etwa doppelt so viel Strom braucht, und welche Rolle Verkehr, Wärmepumpen und KI-Rechenzentren dabei spielen.
- Bürgerbeteiligung: Wie sich ein Energieversorger fast 30 Jahre lang ohne institutionelles Kapital finanziert, und wo dieses Modell an seine Grenzen stößt.
- Kapitalerhöhung: Wofür das frische Geld gedacht ist - von einer 16-Megawatt-Agri-PV-Anlage in Oberösterreich bis zu zwei Windprojekten in Niederösterreich.
- Eigene Handelsplattform: Wie der Kurs zustande kommt, was der Verzicht auf ein Depot bringt, und wo der handgestrickte Handelsplatz einer Börse unterlegen ist.
- Börse-ready: Was der FMA-Prospekt bereits abdeckt, warum Streibl das Börse-Siegel vor allem als Compliance-Nachweis schätzt, und wie viele Monate ein Listing noch bräuchte.
- Wiener Börse: Weshalb der Start im Direct Market Plus läge, und wie realistisch der ATX ist.
NOW Days: „Weg von den Folien-Schlachten, hin zu mehr Kollaboration“
Von Green Economy über Innovation und Tech bis zu Tax & Finance: Mit den NOW Days hat die Wirtschaftskammer Wien eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich über vier Leitevents von September bis ins …
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Von Green Economy über Innovation und Tech bis zu Tax & Finance: Mit den NOW Days hat die Wirtschaftskammer Wien eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich über vier Leitevents von September bis ins Frühjahr zieht. Die Idee dahinter geht in zwei Richtungen: Unternehmen sollen mitnehmen, was sie heute brauchen, und die Kammer will im Gegenzug hören, wo es in den Betrieben wirklich klemmt.
Dahinter steht eine Maschinerie, die man von außen kaum sieht. Mehr als 2.500 Veranstaltungen pro Jahr organisiert die Wirtschaftskammer Wien, im Schnitt also fast sieben pro Tag. Der nächste Termin der Reihe sind die NOW Innovation Days Anfang November im Haus der Wiener Wirtschaft, Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz.
Darüber sprechen wir heute im Podcast mit Silvia Spendier, Leiterin des Service-Bereichs der Wirtschaftskammer Wien, und Constantin-Otto Wollenhaupt, Leiter des Veranstaltungsmanagements. Die Themen:
- Bedarf: Was Gründer:innen heute von ihrer Wirtschaftskammer am dringendsten brauchen, und wie stark sich dieser Bedarf in den vergangenen Jahren verschoben hat.
- 7 Events pro Tag: Wie man ein Programm dieser Größenordnung im Überblick behält, und warum es neben Webinaren, Podcasts und Online-Angeboten weiterhin Offline-Formate braucht.
- Vier Themenblöcke: Warum die Reihe auf Green Economy, Innovation, Tax & Finance und Founder aufgebaut ist, und welcher Dramaturgie die vier Einzelveranstaltungen folgen.
- Format: Was die NOW Days von klassischen WKW-Veranstaltungen unterscheidet, und was bewusst weggelassen wurde.
- KI in der Praxis: Wie man jene Betriebe abholt, die Künstliche Intelligenz ausprobiert haben und dann steckengeblieben sind, und welche KI-Services für Startups und Gründer:innen zum Einsatz kommen.
- Frühwarnsystem: Woher eine Institution weiß, was morgen wichtig wird, zwischen Daten, Beratungsgesprächen, Netzwerk und Bauchgefühl, und wie kurz die Reaktionszeit von der Idee bis zum fertigen Event ist.
- Rückkanal: Welche Kritik das Team bei solchen Events zu hören bekommt, die sonst nie ankommt, und wie diese Learnings in künftige Angebote zurückfließen.
- Anmeldung: Was man außer der Visitenkarte mitbringen sollte, und wie man zu einem Platz bei den NOW Innovation Days kommt.
"KI-Bremse ist eine Scheindebatte"
Seit Anthropic-CEO Dario Amodei mit seinem Blogbeitrag zu „Pacing the Frontier“ vorgeprescht ist, meldet sich in der KI-Branche praktisch jede und jeder zu Wort. Seine Forderungen: unabhängige Prüfer für die AI …
Shownotes
Seit Anthropic-CEO Dario Amodei mit seinem Blogbeitrag zu „Pacing the Frontier“ vorgeprescht ist, meldet sich in der KI-Branche praktisch jede und jeder zu Wort. Seine Forderungen: unabhängige Prüfer für die AI Labs, gemeinsame Sicherheitsstandards in der demokratischen Welt, ein Abkommen mit China und, kontrovers, eine Kartellrechtsausnahme, damit sich die Labs überhaupt abstimmen dürfen.
Die Fronten, die sich dabei bilden, sind ungewöhnlich. Während Sam Altman, Elon Musk, Demis Hassabis und Ursula von der Leyen dem Prinzip etwas abgewinnen können, wittern Mark Zuckerberg, Jensen Huang, Mistral, Hugging Face und Black Forest Labs einen Regulatory-Capture-Move der drei führenden Labs. Technologisch ist von einer Bremse ohnehin nichts zu bemerken, im Gegenteil.
Darüber sprechen Jakob Steinschaden von Trending Topics und Clemens Wasner von enlite AI heute im Podcast. Die Themen:
- Pacing the Frontier: Was Amodei konkret fordert, warum ausgerechnet eine Kartellrechtsausnahme dazugehört, und wer ihm zugestimmt hat.
- Die Gegenseite: Zuckerbergs Argument, dass die Labs Haftung und Sicherheit längst selbst angehen könnten, und warum Peking von „malicious competition“ spricht.
- Verstaatlichung: Palantir-CEO Alex Karp sieht keinen anderen Weg als eine Verstaatlichung von OpenAI und Anthropic, und der US-Finanzminister schiebt die Verantwortung für die Hacking-Vorfälle allein OpenAI zu.
- Haftungsfrage: Warum ein Börsengang die Lage für OpenAI verschärft, und was aus der Forderung von Hugging Face nach 100 Millionen Dollar wird.
- Europa: Weshalb Mistral, Hugging Face, Black Forest Labs und Proton gegen die Bremse argumentieren und das deutsche Digitalministerium nur eine Aufsicht will.
- Wettrüsten statt Slowdown: Das neue Wet Lab von Anthropic, Grok 4.7, die nächste OpenAI-Generation und ein frisches Xiaomi-Modell, das die chinesische Open-Weight-Spitze schlägt.
- Rekursive Selbstverbesserung: Warum OpenAI beim Modell mit dem Codenamen Bell plötzlich abwinkt, obwohl RSI jahrelang als heiliger Gral galt.
- Taiwan: Warum der Chip-Gigant keine eigenen KI-Modelle hat, wie eine chinafreie Lieferkette für Drohnen aussieht, und weshalb Souveränität dort militärisch gedacht wird.
"Die kaufen riesige Cashflows zu wahnsinnig günstigen Preisen"
In Folge 2 von "Founders Dispatch" sprechen Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors, und Jakob Steinschaden, Chefredakteur von Trending Topics, über folgende Themen:🇮🇹 …
Shownotes
In Folge 2 von "Founders Dispatch" sprechen Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors, und Jakob Steinschaden, Chefredakteur von Trending Topics, über folgende Themen:
- 🇮🇹 Bending Spoons aus Mailand: Der italienische Tech-Gigant mit 24 Milliarden Dollar Börsenbewertung und seine aggressive Akquisitionsstrategie in Europa
- 💰 Mega-Deals mit Rabatt: Miro für 1,8 Milliarden Dollar (90% unter Peak-Bewertung) und Airtable für 1,3 Milliarden Dollar (80% Discount) – wie Bending Spoons „Fallen Stars" aufkauft
- ⚙️ Das Bending-Spoons-Playbook: Restrukturierung durch Massenentlassungen, proprietäre Software-Plattformen und Cashflow-Optimierung statt Weiterverkauf
- 🇪🇺 Scale-Up Europe Fund startet durch: 5 Milliarden Euro schwerer EU-Fonds unter EQT-Management investiert rasant in europäische Tech-Champions
- 🚀 Fünf Investments in Rekordzeit: Von IceEye über Lovable bis zur 3-Milliarden-Euro-Runde bei Mistral – der Fonds deployed schneller als erwartet
- 🤖 Mistral zwischen allen Stühlen: Der europäische KI-Champion experimentiert mit Neo-Cloud-Strategie, chinesischen Modellen und kämpft mit 24-Milliarden-Bewertung um Profitabilität
- 🌍 Europas Souveränitäts-Dilemma: Warum Samsung bei Mistral investiert, südkoreanische KI-Strategien und die Frage nach echter technologischer Unabhängigkeit
Warum sie wirklich eine KI Bremse wollen
Hacks durch KI-Agenten, Biowaffen-Fälle im Threat-Report, dazu ein Gerücht über rekursive Selbstverbesserung bei Google: Plötzlich fordern Dario Amodei, Sam Altman und Elon Musk eine Verlangsamung der …
Shownotes
Hacks durch KI-Agenten, Biowaffen-Fälle im Threat-Report, dazu ein Gerücht über rekursive Selbstverbesserung bei Google: Plötzlich fordern Dario Amodei, Sam Altman und Elon Musk eine Verlangsamung der KI-Entwicklung. Im Weißen Haus stößt das auf taube Ohren, und die BRICS-Staaten geben erst recht Gas.
Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von AI Austria und enliteAI, sortieren in dieser Folge eine Woche, in der sich die KI-Debatte komplett gedreht hat.
Die Themen der Folge:- Zwei Ausbrüche, ein Muster: Was der Hugging-Face-Hack mit 700 KI-Agenten und der Angriff auf ein österreichisches Entwickler:innen-Wiki über die Testverfahren von OpenAI verraten
- Biowaffen, Drohnen, Raketen: Was im Threat-Intelligence-Report von Anthropic steht, das fünf gestoppte Fälle biowaffennaher Forschung dokumentiert, und was daraus über die Auswertung von Prompts folgt
- Chain of Thought ade: Warum Modelle besser funktionieren, wenn niemand mehr mitlesen kann, und was das für Audits bedeutet, dazu das Gerücht, Google habe RSI geknackt
- Verkehrte Welt: Amodei, Altman und Musk plädieren für eine Pause, Donald Trump lehnt jede Regulierung ab und will lieber einen "High IQ President"
- Regulatory Capture: Die Sorge im Silicon Valley, dass die Frontier Labs ihre eigene Regulierung schreiben und Open Weights dabei unter die Räder kommen
- BRICS gegen Bremse: Chinas Open-Weight-Offensive für die BRICS-Staaten, Mistrals Spagat als Neocloud und warum Europa dasselbe Eigeninteresse hat
- IPO-Politik: OpenAI verschiebt den Börsengang auf 2027, Anthropic peilt zwei Billionen Dollar an, und die Frage, was an Liability-Risiken im Börsenprospekt stehen muss
- Die Flaschenhälse: Stripe kauft OpenRouter, Nvidia holt sich Hugging Face, und damit gehören beide Zugangspunkte zu Open Weights US-Konzernen
Chris Schnabl: 25-jähriger Österreicher investiert bei Andressen Horowitz
In dieser Folge des Trending-Topics-Podcasts spricht Jakob Steinschaden mit Chris Schnabl, Investing Partner bei Andreessen Horowitz, über folgende Themen:🇦🇹 Vom HTL-Robotiklabor ins Silicon Valley: Wie ein …
Shownotes
In dieser Folge des Trending-Topics-Podcasts spricht Jakob Steinschaden mit Chris Schnabl, Investing Partner bei Andreessen Horowitz, über folgende Themen:
- 🇦🇹 Vom HTL-Robotiklabor ins Silicon Valley: Wie ein Lehrer in Wiener Neustadt, Robotik-Weltmeisterschaften und ein Forschungsaufenthalt in Berkeley den Weg eines 25-jährigen Niederösterreichers zu einem der größten VCs der Welt geebnet haben
- 🍽️ Das Abendessen, das ein Jobangebot war: Warum Schnabl über das Scout-Programm von Andreessen Horowitz auffiel und wie daraus innerhalb von eineinhalb Jahren eine Partnerrolle wurde
- 🧠 Warum in der Bay Area kaum jemand BWL studiert hat: Wie sich das technische Selbstverständnis der US-Investor:innen vom europäischen Bild unterscheidet und warum das beim Aussortieren von Wrappern hilft
- 🔀 Infrastruktur trifft Applikation: Wie Portfolio-Companies wie Harvey aus ihrem Produkt-Stack heraus eigene Modelle bauen und warum Schnabl nicht an die reine Commodity-These glaubt
- 💪 Soft Skills schlagen Schönwettergründen: Warum Durchhaltevermögen für Early-Stage-Investments wichtiger geworden ist als der perfekte Pitch und weshalb sieben Jahre ohne Feedback der Normalfall sein können
- 🫧 Blase oder nicht: Weshalb Bewertungen über 100 Millionen in der ersten Runde nicht mehr abwegig sind und warum Schnabl trotzdem keinen Stillstand beim Fortschritt sieht
- 🏭 It's time to build: Was der neue Leitspruch von Andreessen Horowitz über den Schwenk zu Manufacturing, Robotik, Energie und Rechenzentren verrät
- 🇪🇺 Stockholm, London und die Frage nach Wien: Welche europäischen Hubs a16z aktiv beobachtet, warum München noch auf sein Lovable wartet und welche Zutaten Wien mitbringt
GPT-6: OpenAI endlich auf Anthropic-Level
Fünf Tage nach dem Start von GPT-6 alias Astra wird es Zeit für einen Praxischeck: Hat OpenAI tatsächlich die „Ära der AGI“ eingeläutet – oder vor allem den Rückstand auf Anthropic aufgeholt? Jakob …
Shownotes
Fünf Tage nach dem Start von GPT-6 alias Astra wird es Zeit für einen Praxischeck: Hat OpenAI tatsächlich die „Ära der AGI“ eingeläutet – oder vor allem den Rückstand auf Anthropic aufgeholt? Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enlite und Vorsitzender von AI Austria, diskutieren beeindruckende Kreativprojekte, eigene Tests und überraschende Verschiebungen in den KI-Rankings.
Von einem spielbaren Videogame über einen aufwendigen digitalen Nachbau des Apple Park bis zur automatisierten Podcast-Nachbearbeitung: Besonders bei kreativen Aufgaben zeigt sich, was mit den neuen KI-Werkzeugen möglich wird. Jakob hat außerdem ChatGPT und Claude mit demselben Prompt ein Startup-Bewertungsportal bauen lassen. Welcher Entwurf überzeugt mehr?
Die Themen der Folge:
- AGI oder großes Marketing? Warum die Ankündigungen von OpenAI und Nvidia mehr versprechen, als der Begriff „AGI“ eindeutig hergibt.
- Games, 3D und Videoschnitt: Welche neuen Möglichkeiten die Verbindung von Bildgenerierung, Coding und Kreativsoftware eröffnet – und warum ein Apple-Park-Projekt für rund 16.000 Dollar trotzdem günstig sein kann.
- ChatGPT vs. Claude im Praxistest: Zwei Entwürfe für „FounderHaven“, ein Prompt – und die Frage, ob OpenAI beim Webdesign aufgeholt hat.
- Vibe Coding und seine Grenzen: Warum eine generierte Webseite noch kein Startup ist und welchen Mehrwert Plattformen wie Lovable und Replit weiterhin bieten.
- Von Platz fünf auf Platz eins: Wie Änderungen am Intelligence Index von Artificial Analysis das Ranking von GPT-6 verschieben – und warum Zeitpunkt und Transparenz der Anpassungen Fragen aufwerfen.
- Was kommt als Nächstes? Erwartungen an OpenAIs Developer Day, mögliche Hardware-Neuigkeiten und die nächste Modellgeneration von Anthropic.
Founders Dispatch #1: Exit-Effekte & Startup Mafias
Aus dem Newsletter wird jetzt auch ein Podcast: „Founders Dispatch" heißt das neue Audioformat von Trending Topics, das soeben startet. Alle [X Wochen / jede Woche] sprechen wir über das, was die europäische …
Shownotes
Aus dem Newsletter wird jetzt auch ein Podcast: „Founders Dispatch" heißt das neue Audioformat von Trending Topics, das soeben startet. Alle [X Wochen / jede Woche] sprechen wir über das, was die europäische Startup-Szene wirklich bewegt: Deals, Finanzierungsrunden, Exits, und die Fragen, die Gründer:innen dabei nachts wachhalten.
Der Name ist Programm. Seit 2015 liefert der Founders Dispatch zweimal pro Woche kuratierte Einordnung ins Postfach. Der Podcast macht daraus ein Gespräch: mit mehr Zeit, mehr Kontext und mit Stimmen aus dem Ökosystem, die sonst selten öffentlich Klartext reden.
An der Seite von Trending Topics-Chefredakteur ist nunmehr Stefan Köppl. Er ist Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors und bringt gut zehn Jahre Erfahrung als Gründer, Venture-Capital-Investor, Strategieberater und M&A-Spezialist mit. Als Mitgründer von Indie Campers, dem heute größten Verleiher von Camping-Vans in Europa, kennt er als sowohl Founder- als auch Investorenseite ausgezeichnet.
In dieser Folge von Founders Dispatch diskutieren Stefan Köppl und Jakob Steinschaden folgende Themen:
- 🚀 Tractive-Exit als Wendepunkt: Der 770-Millionen-Euro-Deal mit Bending Spoons und was dieser Mega-Exit für Österreichs Startup-Szene bedeutet
- 📊 Bewertungen im Reality-Check: Warum Airtable von 11,7 Milliarden auf 1,3 Milliarden Dollar abstürzte und was das über SaaS-Valuations aussagt
- 🔄 Die Runtastic-Tractive-Mafia: Wie erfolgreiche Exits neue Gründergenerationen finanzieren und das Trexit-Investment-Vehikel entsteht
- 🌍 Europäische Startup-Mafias: Von Spotify über Revolut bis Skype: Welche Ökosysteme aus großen Exits entstanden sind und hunderte neue Firmen hervorbrachten
- 🤖 Emmi goes Mistral: Der zweite große oberösterreichische Exit im Wert von 300 bis 400 Millionen Euro und die Frage nach der Mistral-Strategie
- 💰 ARR, EBIT und Rule of 80: Welche Metriken heute wirklich zählen und warum AI die SaaS-Welt auf den Kopf stellt
GPT-6: Nur auf Platz 5 statt bestes KI-Modell der Welt?
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:🚀 GPT-6 alias Astra ist …
Shownotes
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
🚀 GPT-6 alias Astra ist da: Warum OpenAI nach mehr als zwölf Monaten in der zweiten Reihe erstmals wieder ein Modell zeigt, das klar vor dem besten Anthropic-Modell liegt
🧱 Neue Architektur, neuer Pre-Train: Statt 2,5 bis 4 Billionen Parameter dürften es nun 7 bis 10 sein, und das Timing kommt zwei Tage nach Fable 5.1 sicher nicht zufällig
🔐 Daybreak-Partner zuerst: Cybersecurity-Firmen wie Checkpoint bekommen den Zugang vorab, alle anderen müssen warten und dann für ein Pro-Abo zahlen
🕸️ 20 bis 30 Sub-Agents pro Anfrage: Wie Modelle der Fable- und Astra-Klasse eine Studie in Themenagenten zerlegen, warum ein einziger Prompt das Tageslimit frisst und weshalb das den Druck Richtung lokaler KI erhöht
📉 Artificial Analysis als Dämpfer: Astra landet nicht auf Platz eins, sondern hinter Claude Fable 5.1, Opus 5 und Muse Spark 1.3
⚖️ Streit um die Gewichtung: Fast 100 Prozent beim ARC-AGI-3 mit eigenem Harness, im Gesamtranking trotzdem nur Mittelfeld, und der Vergleich mit neuen GPUs, für die es noch keine passenden Benchmarks gibt
🏠 Vom Immobilieninserat zum 3D-Rendering: Ein einziger Prompt baut eine interaktive Durchflugssequenz in Blender, und die Podcast-Postproduktion dürfte in einem halben Jahr automatisiert sein
🛡️ Sicherheit mit Sternchen: System Card, langsamer Rollout, halb so viele Red Flags wie beim Vorgänger, aber eben nur sicherer und nicht sicher
🔡 Chain of Thought wird unlesbar: Astra dokumentiert seine Schritte in einer Art KI-Glyphenschrift, die Diskrepanz zwischen Tun und Schreiben wächst, und die Alignment-Community sieht genau das Wettrüsten, vor dem sie gewarnt hat
🧮 Neurosymbolik im Modell: Astra schreibt sich bei passenden Aufgaben selbst ein Regelsystem, was an das österreichische Grundlagenprojekt Bilateral AI erinnert
🏛️ Bernie Sanders fordert ein permanentes Verbot von Superintelligenz: Die Debatte ist von der Straße auf die politische Ebene gewandert, samt Baustopp-Diskussion für neue Rechenzentren
💸 Der Flywheel-Effekt: OpenAI-Modelle finden für die eigenen Broadcom-Chips Architekturen, die 1,5 bis 8,8 Mal schneller sind als die der menschlichen Engineers, und Outcome-based Pricing rückt näher
"Jeder muss anfangen, seine Energie schlau zu verwalten"
Während viele Unternehmen im GreenTech-Bereich straucheln, wachsen sie ordentlich weiter: Cloover, ein Energy-Fintech aus Berlin, hat diese Woche bekannt gegeben, mittlerweile auf Jahresbasis einen Umsatz von …
Shownotes
Während viele Unternehmen im GreenTech-Bereich straucheln, wachsen sie ordentlich weiter: Cloover, ein Energy-Fintech aus Berlin, hat diese Woche bekannt gegeben, mittlerweile auf Jahresbasis einen Umsatz von 300 Millionen Euro zu machen, und dabei profitable zu sein. Wie geht das, und was treibt das Business an?
Darüber sprechen wir heute im Podcast mit CEO Jodok Betschart. Die Themen:
- Wachstum: Von unter 100 auf über 300 Millionen Euro Runrate in einem Jahr, profitabel, Ziel Milliarde.
- Modell: Keine Endkund:innen, sondern lokale Installationsbetriebe mit Software, Finanzierung und Energievertrag.
- Finanzierung: PV, Batterie und Wärmepumpe ohne Eigenkapital, 25 Jahre Laufzeit, 100 bis 200 Euro im Monat.
- Gegen 1Komma5: Warum Aufkaufen an Grenzen stößt und 85 Prozent der Installationen regional bleiben.
- Kriege als Treiber: Wie Preisschocks das Kaufverhalten verändert haben und was beim dritten Mal passiert.
- Österreich: Über 100 aktive Betriebe, dazu Mehrparteienhäuser und die Frage nach China-Hardware.
KI-Agenten überall: Ist das Internet noch zu retten?
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:🏰 Schloss, Privatjet und …
Shownotes
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
🏰 Schloss, Privatjet und Jagd: Wie in Europa Geld für neue Fonds aufgestellt wird, zufällig mitgehört im Meetingraum der Tech BBQ in Kopenhagen
🇩🇰 Tech BBQ statt Bierpong: 10.000 Teilnehmer:innen, skandinavische Aufsteiger wie Lassie und Flatpay, und die geschlossenen Räume, in denen Investor:innen wirklich offen reden
🌊 Meredith Whittaker von Signal warnt: KI-Agenten auf Betriebssystemebene lesen den Bildschirm mit, das OS ist der Ozean, in dem alle App-Entwickler:innen schwimmen, und dieser Ozean wird gerade vergiftet
💬 Codex bekommt Zugriff auf iMessage: 16 Jahre Nachrichtenverlauf auf Zuruf auswertbar, mit fatalen Parallelen zum Sign-in-with-Facebook-Debakel von damals
🔍 KI als logische Fortsetzung der Überwachungswirtschaft: Warum Signal 50 Millionen Dollar im Jahr braucht, und welchen Tipp Whittaker europäischen Gründer:innen mitgibt
🧨 Emad Mostaque über den Hugging-Face-Angriff: 700 Agenten im Schwarm laut Postmortem, und die Frage, ob Cloudflare die nächste Welle noch aushält, bevor Teile des Internets offline gehen
🛡️ Neue Cybersecurity-Allianz gegen Agenten-Attacken: Das Zeitfenster schließt sich, weil Open-Weight-Modelle den Frontier-Modellen nur wenige Monate hinterherlaufen
🪖 Staaten als erste Kund:innen: 100 Millionen Dollar für ein U-Boot oder lieber für ein KI-Hacking-Modell, und warum sich Google-Manager einst als Lockheed Martin des 21. Jahrhunderts sahen
🇨🇳 Offene Modelle aus China als Verteidigungswaffe: 62 Prozent der B2B-Tokens laufen bereits über Open Weights, und ein chinesisches GLM-Modell half Hugging Face bei der Abwehr
🤖 Ein Dollar pro Agent und Tag: Was der erwartete Preisverfall bei Agenten und Robotern für Blue Collar und White Collar bedeutet
"Die europäische Autoindustrie strauchelt, weil China keine Verbrenner mehr kauft"
Nach 5 Jahren Stillstand soll es jetzt endlich kommen: Österreich bekommt ein neues Klimagesetz. Dabei sind die Details aber noch ziemlich unklar, und sowohl Stimmen aus der Wirtschaft als auch von …
Shownotes
Nach 5 Jahren Stillstand soll es jetzt endlich kommen: Österreich bekommt ein neues Klimagesetz. Dabei sind die Details aber noch ziemlich unklar, und sowohl Stimmen aus der Wirtschaft als auch von Klimaschützern sind kritisch. Was kann das geplante gesetz also, und was nicht?
Darüber sprechen wir heute im Podcast mit Katharina Rogenhofer vom Kontext Institut für Klimafragen, herzlich willkommen im Podcast:
- Hitzesommer: knapp 400 Hitzetote im Juni und eine Milliarde Euro Dürreschaden als Auslöser für die Einigung
- Gesetzesinhalt: Klimaneutralität 2040, Klimafahrplan bis 2027 und offene Fragen zu Verbindlichkeit, Sektorzielen und Sanktionen
- Klimafreaks: warum die Industriellenvereinigung gegen ein Gesetz auftritt, das sie gar nicht betrifft
- Verkehr: Zukunft von Diesel und Benziner und warum minus 90 oder minus 100 Prozent kaum einen Unterschied machen
- Standortchance: grüner Stahl, Lehren aus VW und Northvolt und der Blick auf China
- Geldquellen: ETS-Einnahmen, 5,7 Milliarden an klimaschädlichen Subventionen, Dieselprivileg und Pendlerpauschale
- CO2-Speicherung: CCS als letzte Reserve statt Ausrede, dazu die Kritik der Grünen am Entwurf
Wasserzeichen für KI-Texte: Fliegen jetzt alle auf?
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:💧 Anthropic setzt …
Shownotes
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
💧 Anthropic setzt Wasserzeichen in Claude-Texte: Künftige Modelle weben maschinenlesbare Muster ein, eine kostenpflichtige Detection-API soll folgen
🟢 So funktioniert Text-Watermarking technisch: Synonyme werden in „grüne“ und „rote“ Wörter geteilt, wer den Schlüssel hat, erkennt das Muster, Grundlage ist SynthID von Google DeepMind
✂️ Wie robust sind die Wasserzeichen: Leichtes Umschreiben reicht nicht, erst starke Eingriffe kippen das Verhältnis, und dann kann man den Text gleich selbst schreiben
📢 EU-Kennzeichnungspflicht in freier Wildbahn: Riesenplakate mit KI-Biber tragen brav ihren Hinweis, bei Texten bleiben nach Schätzung der beiden rund 99 Prozent ungekennzeichnet
🏛️ Vom Malus zum Bonus: Warum Förderanträge, Behördenschreiben und Kolumnen künftig eher davon profitieren, wenn ein LLM einmal drübergelaufen ist, Vergleich mit ABS und ESP im Auto
🎓 Schule, Uni und der TikTok-Trick: Schüler:innen kennen längst Gratis-Seiten, die ChatGPT-Output umschreiben, ein neues Ökosystem aus KI-Detektoren und Umschreib-Apps entsteht
♻️ KI-Kannibalismus und der Wert von Original-Content: Warum Reddit-Daten Millionen wert sind, was Model Collapse bedeutet und was der Blick auf Go und Mathematik über die nächsten Jahre verrät
🌍 Streitfall Übersetzung: Wer einen selbst geschriebenen Text nur übersetzen lässt, bekommt trotzdem das Wasserzeichen, und Anthropic beteuert, einzelne Personen nicht zurückverfolgen zu können
Warum Private Markets als Alternative zur Börse boomen
Die Erste Asset Management hat wie berichtet gemeinsam mit der Schweizer Partners Group einen Evergreen-Fonds in der ELTIF-Struktur, der Privatanlegerinnen und Privatanlegern schon mit niedriger Mindestanlage …
Shownotes
Die Erste Asset Management hat wie berichtet gemeinsam mit der Schweizer Partners Group einen Evergreen-Fonds in der ELTIF-Struktur, der Privatanlegerinnen und Privatanlegern schon mit niedriger Mindestanlage breiten Zugang zu den Privatmärkten eröffnet – ein Anlagesegment, das bisher nahezu ausschließlich institutionellen Investoren offenstand.
Im aktuellen Podcast spricht Thomas Bobek, Head of Private Markets Funds bei der Erste Asset Management, über folgende Themen:
- 🏦 Warum Private Markets? – Thomas Bobek erklärt, warum ein erheblicher Teil der Wertschöpfung außerhalb der Börse stattfindet und Unternehmen später oder gar nicht mehr an die Börse gehen
- 🤝 Partnerschaft mit Partners Group – Die Erste Asset Management kooperiert mit dem Schweizer Private-Equity-Haus (180 Milliarden Assets under Management), um globalen Dealflow und Evergreen-Expertise zu nutzen
- 📋 Was ist ein ELTIF? – Der European Long Term Investment Fund ist keine eigene Fondsstruktur, sondern eine Produktregulierung, die Private Markets für breite Kundenschichten zugänglich macht
- 🌲 Das Evergreen-Konzept – Anders als geschlossene Fonds ermöglicht die Evergreen-Struktur ohne begrenzte Laufzeit praktikableres Investieren für Privatanleger ohne ständige Kapitalabrufe
- 🎯 Portfolio-Zusammensetzung – Circa 70% Private Equity, der Rest verteilt auf Infrastructure, Private Credit, Royalties (von Musikrechten bis Pharmapatenten) und Liquidität
- ⏰ Zeithorizont und Bewertung – Empfohlener Anlagehorizont von fünf bis zehn Jahren, quartalsweise fundamentale Bewertung statt täglicher Börsenpreise nach dem Prinzip „Price is what you pay, value is what you get“
- 🔮 Zukunft der Kapitalmärkte – Bobek sieht Private Markets als etablierte Asset-Klasse, betont aber die Wichtigkeit beider Welten – liquide Börsen und vorbörsliche Finanzierung – für Europas Wirtschaft
Disclaimer: Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW-Fonds und das Basisinformationsblatt (BIB), bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und veröffentlicht. Der Prospekt sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen das Basisinformationsblatt erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.
Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben. Umfassende Informationen zu den, mit der Veranlagung möglicherweise verbundenen Risiken sind dem Prospekt des jeweiligen Fonds zu entnehmen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des/der Anleger:in, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert der Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten – umgerechnet in die Heimatwährung – positiv oder negativ beeinflussen.
Veranlagungen in Wertpapiere bergen Risiken.
notarity CEO Jakobus Schuster: "Man muss sich darin verlieben, Probleme zu lösen"
Wer viel auf Linkedin unterwegs ist, hat es vielleicht schon bemerkt: Der österreichische Gründer Jakobus Schuster ist für viele ein Hero. Denn: Sein Startup Notarity hat eine Klage der durchaus mächtigen …
Shownotes
Wer viel auf Linkedin unterwegs ist, hat es vielleicht schon bemerkt: Der österreichische Gründer Jakobus Schuster ist für viele ein Hero. Denn: Sein Startup Notarity hat eine Klage der durchaus mächtigen Notariatskammer in Österreich überstanden - manche sagen, sogar gewonnen. Mittlerweile ist das Startup eigenen Angaben zufolge sogar profitabel. Das sind natürlich Themen, über die man hervorragend sprechen kann:
📈 Notarity feiert Profitabilität und starkes Wachstum mit Verdopplung des Umsatzes und Vervierfachung im internationalen B2B-Bereich
- 💼 Das Geschäftsmodell: Video-Notartermine mit technischer Infrastruktur, KI-gestützten Workflows und transaktionsbasiertem Umsatz von 30 Euro bis vierstelligen Beträgen
- ⚖️ Der Rechtsstreit mit der österreichischen Notariatskammer liegt beim OGH, nimmt aber kaum noch Headspace ein
- 🚫 Deutschland bleibt verschlossen: Wie die Bundesnotarkammer durch Lobbying den Markt abschottet und Innovation verhindert
- 🤝 Notare vs. Rechtsanwälte: Über Befindlichkeiten, Wettbewerb und warum Jakob sich trotzdem mit vielen Notaren gut versteht
- 🇪🇺 EU-Inc als Signalwirkung für Europa: Warum Jakob die Initiative unterstützt, obwohl sie Notaritys Markt verkleinern könnte
- 🎯 Unternehmensphilosophie: Probleme lösen als Privileg und warum man sich in Veränderungen verlieben sollte statt sie zu fürchten
Open Weights vs Copyright: Soll KI alles "lernen" dürfen?
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:🥋 Mark Zuckerbergs …
Shownotes
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
- 🥋 Mark Zuckerbergs UFC-Kampf: Der Meta-CEO prügelt sich auf hoher See mit einem UFC-Champion und schreibt Essays über KI
- 🔓 Metas Open-Weight-Strategie: Von Llama über Spark zurück zu Open Source mit Muse Glimmer unter Apache 2.0 Lizenz
- 📚 Datenquellen für KI-Training: Bücher, YouTube-Videos, Social Media Posts, Code, News-Artikel und Musik landen in KI-Modellen
- ⚖️ Copyright-Klagen und Milliardenstrafen: Anthropic zahlt 1,5 Milliarden Dollar, New York Times klagt gegen OpenAI
- 🎯 Fair Use und Model Distillation: Zuckerberg fordert freien Datenzugang im Wettbewerb mit China
- 🔮 Zukunft der Content-Erstellung: Dead Internet Theory, AI Slop Problem und neue Monetarisierungsmodelle für Künstler
niceshops: "Das Thema IPO treibt uns schon seit Jahren um"
“IPO Spotlight” - gemeinsam mit der Wiener Börse sprechen wir mit einigen der besten Expert:innen Europas über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.Sie haben sich vom Keller der Schwiegereltern zu …
Shownotes
“IPO Spotlight” - gemeinsam mit der Wiener Börse sprechen wir mit einigen der besten Expert:innen Europas über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.
Sie haben sich vom Keller der Schwiegereltern zu einem der dynamischsten E-Commerce-Unternehmen Europas entwickelt: niceshops aus der Steiermark ist seit der Gründung 2006 zu einem Player mit 45 Shop-Marken und einem Umsatz von fast 170 Millionen Euro aufgestiegen. Da wird irgendwann auch einmal ein Börsengang ein Thema. Genau darüber sprechen wir heute mit Christoph Schreiner und Carina Hödl aus der Geschäftsführung von niceshops. Die Themen:
🏢 Vom Keller zum E-Commerce-Player: niceshops' Geschäftsmodell mit 45 Shop-Brands und eigenentwickelter Software
🌍 Internationale Expansion: 90% Exportquote, 80 Länder und starkes Wachstum in Zentral- und Osteuropa
🤖 KI als Effizienzwerkzeug: Technologieeinsatz in Übersetzung, Automatisierung und Customer Experience
⚠️ Durch die Krise zur Profitabilität: Restrukturierung 2023/24 ohne Verluste für Partner und Banken
📈 Wachstumsziele und Finanzen: 200 Millionen Euro Umsatz anvisiert, 4% EBITDA-Marge und Finanzierung aus dem Cashflow
💼 IPO-Pläne konkretisieren sich: Überlegungen zu Rechtsformwandel, Governance und dem richtigen Zeitpunkt
🏛️ Wiener Börse als Heimatmarkt: Regionale Verwurzelung, Support für Scale-ups und Zugang zu internationalen Investoren
Stop AI: Globaler Widerstand gegen KI-Infrastruktur | Wasner + Steinschaden #16
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:🏭 Google-Rechenzentrum …
Shownotes
In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
🏭 Google-Rechenzentrum Kronsdorf: Widerstand gegen das Großprojekt und die Gründe der Kritik
⚡ Energiebedarf und Wasserverbrauch: Warum KI-Rechenzentren ganze Städte an Strom benötigen
🇦🇹 AI Gigafactory Wien: Warum sich die Stadt gegen die EU-Förderung entschieden hat
🇺🇸 Baustopp in Texas und New York: Hunderte Milliarden-Projekte auf Eis gelegt
✊ Stop-AI-Bewegung: Aktivisten fordern Pause der KI-Entwicklung in San Francisco
🔄 Alternative Lösungen: Dezentrale Neo-Clouds und Crypto-Miner als KI-Rechenzentren
🔮 Ausblick: Wachsender Widerstand und die Zukunft der KI-Infrastruktur
Hier stehen die neuesten 100 von 1.081 Folgen. Ältere Folgen findest du im Feed des Podcasts.
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