Wohlstand für Alle
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NeuEp. 376: Ist Vollbeschäftigung möglich? Die Ökonomie des Michał Kalecki21.10.2026 · 37 Min.
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21. Okt. 2026

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Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: [email protected] Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702

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  1. Ep. 376: Ist Vollbeschäftigung möglich? Die Ökonomie des Michał Kalecki

    37 Min.

    Ist Vollbeschäftigung in einem kapitalistischen System machbar? Im Zuge der Modern Monetary Theory und weiterer Ansätze der pluralen Ökonomik wird diese Frage wieder häufiger diskutiert. Jobgarantien sollen …

    Shownotes

    Ist Vollbeschäftigung in einem kapitalistischen System machbar? Im Zuge der Modern Monetary Theory und weiterer Ansätze der pluralen Ökonomik wird diese Frage wieder häufiger diskutiert. Jobgarantien sollen Sicherheit geben und damit Menschen davor bewahren, nach rechts zu driften.

    Die Debatte ist nicht neu: Der polnische Ökonom Michał Kalecki beschäftigte sich bereits in den 1940er-Jahren mit der Frage, welche Wege zur Vollbeschäftigung gangbar sind und welche nicht. Kalecki, den man zu den Post-Keynesianern zählt und der zugleich marxistisch geprägt war, ignoriert bei seinen Überlegungen nie, dass wir in einer Klassengesellschaft leben, in der diejenigen, die über Kapital verfügen, mehr Macht haben als jene, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen.

    Kalecki setzt auf einen stark intervenierenden Staat. Vor allem das Deficit Spending scheint für ihn eine Möglichkeit darzustellen, Vollbeschäftigung zu erreichen. Klar ist aber auch: Trivial ist das nicht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur:


    Michał Kalecki: „Drei Wege zur Vollbeschäftigung“, in: Ders.: Krise und Prosperität im Kapitalismus. Ausgewählte Essays 1933-1971. Metropolis.


    Ders.: „Politische Aspekte der Vollbeschäftigung“, in: Ebd.



    Termine:


    Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart:

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    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

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    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

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    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

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  2. Überwachung und Aufschwung? So war Oles China-Reise!

    17 Min.

    In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar sprechen wir über China: Ole schildert seine Eindrücke der Reise und dann sehen wir uns zwei bemerkenswerte Artikel an, die aktuelle Entwicklungen in der Volksrepublik …

    Shownotes

    In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar sprechen wir über China: Ole schildert seine Eindrücke der Reise und dann sehen wir uns zwei bemerkenswerte Artikel an, die aktuelle Entwicklungen in der Volksrepublik beleuchten.

    Chinas Wirtschaft schwächelt, das zeigt sich auch daran, wie stark die Gig-Economy gewachsen ist, die nebenbei viele unglückliche Chinesen produziert. Wie mächtig die Regierung von Xi und seiner Kommunistischen Partei ist, zeigt wiederum eine Steuerreform. Reiche Chinesen, die Geld im Ausland geparkt haben oder sogar inzwischen im Ausland leben, sollen rückwirkend Steuern für ihre Offshore-Vermögen zahlen – in Hongkong, Singapur und Japan sind die chinesischen Millionäre und Milliardäre nun nervös.

    Anschließend diskutieren wir über zwei Texte, die sich mit den Deutschen und ihrer sogenannten "Vergangenheitsbewältigung" auseinandersetzen. Adorno analysiert den Umgang der Deutschen mit ihrer Schuld Ende der 50er-Jahre, in den 2000er-Jahre liefern Rolf Gutte und Freerk Huisken eine kontraintuitive Interpretation der deutschen Geschichte.

    Was, wenn der Nationalstolz gerade wegen der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit besonders wirksam und verbreitet ist? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der Speakeasy-Bar!



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  3. Ep. 375: Joseph Schumpeter und der Imperialismus

    54 Min.

    Führt der Kapitalismus zum Imperialismus und damit in den Krieg? Diese Frage wird seit mehr als 100 Jahren diskutiert. Auch der Ökonom der „schöpferischen Zerstörung“, Joseph Schumpeter, mischte sich mit einem …

    Shownotes

    Führt der Kapitalismus zum Imperialismus und damit in den Krieg? Diese Frage wird seit mehr als 100 Jahren diskutiert. Auch der Ökonom der „schöpferischen Zerstörung“, Joseph Schumpeter, mischte sich mit einem berühmten Aufsatz in die Debatte ein.

    Seine These ist, dass der Imperialismus dem Kapitalismus keineswegs zu eigen ist, sondern vielmehr ein atavistisches Überbleibsel bildet, das durch gewisse Bedingungen erstarken und die Oberhand gewinnen kann. Schumpeter schlägt einen großen historischen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart, um die Frage nach dem Verhältnis von Kapitalismus und Imperialismus zu beantworten.

    Bemerkenswerterweise kommt er dabei mitunter Lenin und Rosa Luxemburg gefährlich nahe. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Aktualität von Schumpeters Überlegungen.



    Literatur:


    Branko Milanović: The Great Global Tranformation. National Market Liberalism in a Multipolar World, Allen Lane.


    Joseph A. Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB.


    Ders.: „Zur Soziologie der Imperialismen“, in: Ders.: Schriften zur Ökonomie und Soziologie. Hrsg. v. Lisa Herzog und Axel Honneth. Suhrkamp.



    Termine:


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  4. Wie Literatur den Krieg verarbeitet! – Literaturdistrikt 2025

    1 Std. 32 Min.

    2025 waren wir Live beim Literaturdistrikt-Festival in Essen, um über Literatur und Zeitenwende zu sprechen, Passagen aus wichtigen Klassikern der (Anti-)Kriegsliteratur vorzutragen und um über Oles Buch „Warum …

    Shownotes

    2025 waren wir Live beim Literaturdistrikt-Festival in Essen, um über Literatur und Zeitenwende zu sprechen, Passagen aus wichtigen Klassikern der (Anti-)Kriegsliteratur vorzutragen und um über Oles Buch „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ zu diskutieren.

    Hier ist der Audio-Mitschnitt der Veranstaltung, in der wir vom aktuellen Diskurs ausgehend zu Erich-Maria Remarque, Ernst Jünger, Bertolt Brecht, Celine und weiteren Autoren zurückkehren, die sich literarisch mit dem Krieg auseinandergesetzt haben. Das Literaturdistrikt-Festival 2025 wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Essen und von der Kunststiftung NRW.


    Website: www.literaturdistrikt.de

  5. Ep. 374: Volkswagen und das Ende der Sozialpartnerschaft

    35 Min.

    Die Krise bei Volkswagen verschärft sich weiter. Die Konkurrenz aus China und das schlechte Management der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass der Absatz von VW-Autos rückläufig ist. Jetzt soll der …

    Shownotes

    Die Krise bei Volkswagen verschärft sich weiter. Die Konkurrenz aus China und das schlechte Management der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass der Absatz von VW-Autos rückläufig ist. Jetzt soll der Konzern wettbewerbsfähig gemacht werden, indem man knapp ein Sechstel der Stellen abbaut und die verbliebenen Arbeiter enorme Kürzungen hinnehmen.

    Von dem "Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft" kann nicht mehr länger die Rede sein, wenn sechs Urlaubstage gestrichen werden sollen und die Arbeiter bei gleichem Gehalt länger arbeiten müssen. Auch die Übernahme von Auszubildenden steht zur Disposition. Die IG Metall zeigt sich zwar kampfbereit, die Frage ist jedoch, ob man zu radikalen Schritten willens ist und ob sie noch rechtzeitig etwas ändern können.

    VW-Chef Blume möchte trotz der harten Einschnitte nicht von einer Schrumpfkur sprechen. In Wahrheit erlebt die Belegschaft genau das. Diese Kürzungen werden über den VW-Konzern hinaus Signalwirkung haben.

    Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur/Quellen:


    Oliver Blume im Pioneer-Podcast:

    https://youtu.be/rtKcaWvUy14?si=ZeaNCLfZ5P_3WSj6



    Termine:


    Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart:

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    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

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    Ole und Wolfgang sind am 17. Januar in Leipzig:

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  6. Ep. 373: Freerk Huisken und die Schule im Kapitalismus

    34 Min.

    Wozu ist die Schule da? Oft hört man den Satz, dieses oder jenes lerne man fürs Leben – gemeint ist aber in der Regel: für das Leben im Kapitalismus. Die Schule als Institution bildet das Konkurrenzsubjekt …

    Shownotes

    Wozu ist die Schule da? Oft hört man den Satz, dieses oder jenes lerne man fürs Leben – gemeint ist aber in der Regel: für das Leben im Kapitalismus. Die Schule als Institution bildet das Konkurrenzsubjekt heraus, das schon früh einübt, was in der demokratisch organisierten Marktwirtschaft einmal wichtig sein wird.

    Das Notensystem sowie die dreigliedrige Aufteilung der Schulen sorgt für Sortiermechanismen, wie sie für die kapitalistische Produktion nützlich sind. Zudem lernt ein jeder Schüler, sich artig zu disziplinieren. Nicht die Bildung steht im Vordergrund, sondern ein instrumentelles Lernen ist das Ziel.

    Dabei wird das Subjekt zum einen in seinem Selbstwert bestätigt, zum anderen aber erlebt es ständige Enttäuschungen, an denen es wachsen soll, um sich erneut in den Konkurrenzkampf zu wagen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Schulkritik von Freerk Huisken.



    Literatur/Quellen:


    Freerk Huisken: Schule, die 5. Gewalt. Die Zurichtung des Nachwuchses für Staat und Kapital, VSA Verlag.


    Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 1:

    https://youtu.be/k2MWNblex4I?si=5Qqq3xUrNyCWCd4F


    Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 2:

    https://youtu.be/PmXY-R68OYQ?si=gZEXlm40f2H-k5Ms



    Termine:


    Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart:

    https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/


    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

    https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027



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  7. Mutige Frauen und wilde Streiks: Gün Tanks Roman DIE OPTIMISTINNEN

    13 Min.

    Die Geschichte der Gastarbeiter in Deutschland ist noch immer unterbelichtet, vor allem ist beinahe in Vergessenheit geraten, wie viele Frauen aus der Türkei und anderen Ländern in den 1960er- und 1970er-Jahren …

    Shownotes

    Die Geschichte der Gastarbeiter in Deutschland ist noch immer unterbelichtet, vor allem ist beinahe in Vergessenheit geraten, wie viele Frauen aus der Türkei und anderen Ländern in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Deutschland kamen, um hier zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren.

    In dem Roman „Die Optimistinnen“ setzt ihnen Gün Tank ein Denkmal und zeigt, wie sehr sich diese Frauen in den Arbeitskampf eingemischt haben – gegen alle Widerstände. Gewerkschaftlich nicht organisiert, von den Betriebsräten oft ignoriert, gingen die Gastarbeiterinnen zu wilden Streiks über, um ihre Interessen zu vertreten. Sie kämpften für bessere Wohn- und Arbeitsbedingungen und sie kämpften gegen die finanzielle Diskriminierung in Form von Leichtlohngruppen.

    Unter diesem Terminus verstand man Arbeiten, die angeblich leicht zu verrichten waren, von Frauen ausgeführt wurden und deshalb schlechter bezahlt waren als dieselben Tätigkeiten der Männer. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Gün Tanks Roman!



    Literatur:


    Gün Tank: Die Optimistinnen. S. Fischer.



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  8. Ep. 372: Louis Althusser und die ideologischen Staatsapparate

    38 Min.

    Wie kommt die Ideologie in die Köpfe? Mit dieser Frage beschäftigt sich der französische Philosoph Louis Althusser in seiner Schrift zu den „Ideologischen Staatsapparaten“. In einer Zeit, in der die Kirchen …

    Shownotes

    Wie kommt die Ideologie in die Köpfe? Mit dieser Frage beschäftigt sich der französische Philosoph Louis Althusser in seiner Schrift zu den „Ideologischen Staatsapparaten“. In einer Zeit, in der die Kirchen erheblich an Macht eingebüßt haben, übernehmen vorwiegend die Schulen die Aufgabe, die kapitalistische Ideologie zu vermitteln.

    In der Schule werden sie alle ausgebildet, die künftigen Arbeiter und Kapitalisten sowie die Ideologen und Politiker. Der Kapitalismus muss auch geistig reproduziert werden, um sich reproduzieren zu können, zeigt Althusser in seiner berühmten Schrift, die noch weitere Ideologische Staatsapparate ausmacht, auch wenn diese – wie etwa die Familie – gar nicht direkt vom Staat gesteuert werden.

    Dass die Ideologie den Bürger erreicht, liegt nicht zuletzt auch an der Subjektwerdung, der durchaus ein unterwerfender Charakter innewohnt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Althussers Ideologietheorie.



    Literatur:


    Louis Althusser: Ideologie und ideologische Staatsapparate, VSA-Verlag.



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    Termine:


    Am 11.9. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.instagram.com/p/DcqWocUAAZu/?img_index=4


    Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:

    https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/


    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

    https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027

  9. Speakeasy #36: Walter Benjamin und die Ästhetik des Faschismus

    14 Min.

    In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den …

    Shownotes

    In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den Rechtsruck zu verhindern. Geht es den Parteien wirklich darum?

    Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.

    Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.



    Literatur/Quellen:


    Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.


    Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682


    Die NDR-Doku „Die da unten“:

    https://www.ardmediathek.de/video/die-da-unten/die-da-unten/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4MjI2NV9nYW56ZVNlbmR1bmc



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  10. Ep. 371: Wie autoritär ist der rechte Postliberalismus?

    47 Min.

    Was wollen die rechten Postliberalen? Wie auch die linken Vertreter des Postliberalismus lesen sich manche Vorschläge solide sozialdemokratisch: Monopole sollen bekämpft, Arbeitnehmerrechte gestärkt und …

    Shownotes

    Was wollen die rechten Postliberalen? Wie auch die linken Vertreter des Postliberalismus lesen sich manche Vorschläge solide sozialdemokratisch: Monopole sollen bekämpft, Arbeitnehmerrechte gestärkt und Familien besser unterstützt werden.

    Wie bei den linken Postliberalen wollen auch die Rechten das Christentum und seine Werte zur Grundlage der Gesellschaft erklären, dabei sind sie aber wesentlich autoritärer: Patrick J. Deneen, der inzwischen J. D. Vance berät, hat in seinem Buch „Why Liberalism Failed“ zunächst das Scheitern der Liberalen erklärt, um nun in seinem Buch „Regime Change“ einen Aristopopulismus herbeizuschreiben, bei dem Elite und Volk miteinander verschmelzen – nicht im Sinne einer Demokratisierung, lediglich bessere Eliten sollen her. An dieser Stelle wird es endgültig obskur.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den rechten Postliberalismus.



    Literatur:


    Patrick J. Deneen: Regime Change. Toward a Postliberal Future, Sentinel.


    Ders.: „Wir sind jetzt alle Postliberale“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.



    Termine:


    Am 24.9. ist Wolfgang in Remagen zu Gast: https://arpmuseum.org/veranstaltungen.html


    Am 26.9. ist Wolfgang in Lübeck zu Gast: https://www.thomas-mann-gesellschaft.de/jahrestagung/luebecker-thomas-mann-tage-2026/index.html


    Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:

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    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/


    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

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  11. Speakeasy #36: Wieso "Taktisch wählen" ein Fehler ist!

    15 Min.

    In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den …

    Shownotes

    In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den Rechtsruck zu verhindern. Geht es den Parteien wirklich darum?

    Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.

    Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.



    Literatur/Quellen:


    Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.


    Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682


    Die NDR-Doku „Die da unten“:

    https://www.ardmediathek.de/video/die-da-unten/die-da-unten/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4MjI2NV9nYW56ZVNlbmR1bmc



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  12. Meisterwerke: Sturmhöhe. Mit Wolfgang und Mithu Sanyal

    1 Std. 39 Min.

    Wir danken dem Literaturforum im Brecht-Haus, dass wir auch diese Ausgabe von "Meisterwerke der Literatur und was sie uns lehren" als Podcast veröffentlichen dürfen.© Eine Veranstaltung des Literaturforums im …

    Shownotes

    Wir danken dem Literaturforum im Brecht-Haus, dass wir auch diese Ausgabe von "Meisterwerke der Literatur und was sie uns lehren" als Podcast veröffentlichen dürfen.


    © Eine Veranstaltung des Literaturforums im Brecht-Haus


    Mehr Informationen zum Literaturforum im Brecht-Haus findet ihr hier:

    www.lfbrecht.de

    Social Media: @lfbrecht

    Telegram-Kanal: https://t.me/literaturforumimbrechthaus

  13. Ep. 370: Linker Postliberalismus – Deutschland, aber sozial?

    1 Std. 8 Min.

    Der Postliberalismus ist ein Begriff, der in Großbritannien und den USA schon seit einigen Jahren kursiert, jetzt wird er auch in Deutschland immer häufiger diskutiert. Dieses Konzept, das sich vom Liberalismus …

    Shownotes

    Der Postliberalismus ist ein Begriff, der in Großbritannien und den USA schon seit einigen Jahren kursiert, jetzt wird er auch in Deutschland immer häufiger diskutiert. Dieses Konzept, das sich vom Liberalismus lösen will, ohne gänzlich auf seine Errungenschaften zu verzichten, gibt es in mehreren Versionen.

    Während im Umkreis von JD Vance ein rechter Postliberalismus ins Spiel gebracht wird, gibt es auch eine linke Version, die sich an der Sozialdemokratie wie an der katholischen Soziallehre orientiert, aber mehr möchte, als bloß eine weitere Kritik des Neoliberalismus zu artikulieren.

    Um Staatskunst geht es gleichermaßen wie um „Seelenkunst“, so formuliert den holistischen Ansatz jedenfalls der Politikwissenschaftler Adrian Pabst. Der progressive Liberalismus der Linken und der Marktliberalismus der Rechten seien eine unheilige Allianz eingegangen, jetzt gelte es, diesen Liberalismus zu überwinden, um zu einer postliberalen, auf das Gemeinwohl konzentrierten Wirtschaft und Gesellschaft zu gelangen, die aber auch das Individuum einhegt.

    Kann das gut gehen? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur:


    Adrian Pabst: „Die Gestaltung einer neuen Ära: Was auf die Selbstaushöhlung des Liberalismus folgen sollte“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann: Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.


    Adrian Pabst zu „Blue Labour“: https://blogs.lse.ac.uk/politicsandpolicy/blue-collar-voters-and-the-left/

    https://www.abc.net.au/religion/fall-and-redemption-can-blue-labour-revive-a-demoralised-party-a/10098264?utm_source=chatgpt.com


    Nils Schniederjann über den linken Postliberalismus: https://www.ueberrechts.de/p/die-linke-geschichte-des-postliberalismus



    Termine:


    Am 11.9. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.instagram.com/p/DcqWocUAAZu/?img_index=4


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

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    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

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  14. Ep. 369: Wie die AfD in Sachen-Anhalt REGIEREN will!

    46 Min.

    Ulrich Siegmund ist als Gute-Laune-Kandidat zum Star der AfD geworden. Wenn er tatsächlich Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden sollte, verspricht er einen radikalen Politikwechsel. Gilt das auch für die …

    Shownotes

    Ulrich Siegmund ist als Gute-Laune-Kandidat zum Star der AfD geworden. Wenn er tatsächlich Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden sollte, verspricht er einen radikalen Politikwechsel. Gilt das auch für die Wirtschafts- und Sozialpolitik?

    Das Wahlprogramm seiner Partei ist 160 Seiten lang, schier endlos reihen sich kulturkämpferische Forderungen aneinander, doch es gibt auch eine Sozial- und Wirtschaftspolitik, auf die man sein Augenmerk legen sollte. Durchaus finden sich doch sozialdemokratische Forderungen, zumindest punktuell,. Insgesamt aber sind der AfD die Hände gebunden – und wo nicht, da fesselt sie sich selbst, weil sie nach wie vor für eine orthodoxe Steuer- und Austeritätspolitik steht. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt.



    Literatur:


    Maurice Höfgen: https://www.geldfuerdiewelt.de/p/wirtschaftspolitik-der-afd-made-in


    Studie des Leibniz Instituts: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/studie-belegt-milliardenluecke-im-wahlprogramm-der-afd-sachsen-anhalt


    Lukas Scholle: https://www.surplusmagazin.de/wirtschaftswahl-in-sachsen-anhalt-hohere-wachstumsprognosen/



    Termine:


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  15. Eigentum und Überwachung: Der Räuber Hotzenplotz (Otfried Preußler)

    11 Min.

    In den 1960er und 1970er-Jahre erscheinen die drei Kinderbücher über den Räuber Hotzenplotz, die eine Millionenauflage erreichten und diverse Verfilmungen und Theateradaptionen erlebten. Otfried Preußler …

    Shownotes

    In den 1960er und 1970er-Jahre erscheinen die drei Kinderbücher über den Räuber Hotzenplotz, die eine Millionenauflage erreichten und diverse Verfilmungen und Theateradaptionen erlebten. Otfried Preußler konstruiert ein Idyll aus Figuren des Kasperletheaters und erzählt drei Geschichten, die über die Eigentumsverhältnisse Auskunft geben und Kindern erklären, was gut und recht ist.

    Der Räuber Hotzenplotz stiehlt zu Beginn der Reihe die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter. Wachtmeister Dimpfelmoser nimmt den Fall auf, stürzt sich jedoch nicht gerade mit Elan in die Ermittlungen. Kasperl und Seppel hingegen nehmen die Spur auf und wollen den Räuber überführen. Der Autor hat immer betont, dass er mit der Hotzenplotz-Reihe keine Botschaft vermitteln wollte, geschweige denn eine Ideologie. Dennoch sind die drei Romane nicht frei davon.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die drei Romane und diskutieren über die bürgerliche Eigentumsordnung, die Kindern vermittelt wird.



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  16. Ep. 368: Mamdani sagt Amazon den Kampf an!

    36 Min.

    Zohran Mamdani ist nun acht Monate im Amt und legt sich weiterhin mit dem Kapital an. Die konservative Presse schäumt. Derzeit kämpft Mamdani gegen Amazon und seine Struktur von Subunternehmen in New York City …

    Shownotes

    Zohran Mamdani ist nun acht Monate im Amt und legt sich weiterhin mit dem Kapital an. Die konservative Presse schäumt. Derzeit kämpft Mamdani gegen Amazon und seine Struktur von Subunternehmen in New York City. Konkret geht es um die „Delivery Service Partners“ von Amazon.

    Der Konzern bestimmt Routen, Zeitvorgaben, Leistungsquoten, die Kleidung und teilweise sogar, wen die Partner beschäftigen dürfen. Arbeitsrechtlich treten jedoch die lokalen kleinen Unternehmen als Arbeitgeber auf. Externalisiert wird auf diese Weise jedes Arbeitsrisiko und die Beschäftigten haben größte Schwierigkeiten, ihre Rechte wahrzunehmen. Mitunter werden sie um ihren Lohn geprellt.

    Genau diese Trennung von Kontrolle und Verantwortung will Mamdani nun beenden. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das absurde System aus Subunternehmen.



    Literatur/Quellen:


    Mamdanis Kampagnenvideo:

    https://www.youtube.com/watch?v=91DoiansHqk


    New York Post: "Mamdani goes after Amazon — and shows off his stunning hypocrisy", online verfügbar unter:

    https://nypost.com/2026/08/17/opinion/mamdani-goes-after-amazon-and-flaunts-his-stunning-hypocrisy/


    Sascha Lübbe: Ganz unten im System, S. Hirzel Verlag.



    Termine:


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

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    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

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  17. Ep. 367: Team Freiheit – wie radikal ist die libertäre Anti-Partei?

    41 Min.

    Es gibt eine neue Partei: „Team Freiheit“ heißt sie, gegründet wurde sie von der ehemaligen AfD-Politikerin Frauke Petry und dem Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich. Wem die FDP und die AfD nicht …

    Shownotes

    Es gibt eine neue Partei: „Team Freiheit“ heißt sie, gegründet wurde sie von der ehemaligen AfD-Politikerin Frauke Petry und dem Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich. Wem die FDP und die AfD nicht libertär genug sind, soll sich dort aufgehoben fühlen.

    Verfolgt werden Ideen, die einst Hayek und Friedman ventilierten, um die Staatsquote, die derzeit bei fast 50 Prozent liegt, zu halbieren. Der Sozialstaat soll zusammengeschrumpft werden, als dezidiert „staatsabtragend“ bezeichnet sich die Partei. Dabei tut das dürre Programm so, als gebe es eine grundsätzliche Opposition zwischen Markt und Staat.

    Dem ist jedoch nicht so. Das wird schon daran offensichtlich, dass die Partei kein kritisches Wort über die enormen Rüstungsausgaben verliert. In Wahrheit ist das „Team Freiheit“ durch und durch staatstragend. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur/Quellen:


    Frauke Petry: "Holen wir uns die Freiheit zurück", online verfügbar unter:

    https://www.youtube.com/watch?v=F5W9sgzT5Jk


    Das Programm des "Team Freiheit":

    https://www.bundeswahlleiterin.de/dam/jcr/924a18e2-c8ed-425f-ba71-9bfdf96d732e/team_freiheit.pdf?utm_source=chatgpt.com



    Termine:


    Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth:

    http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen


    Wolfgang und Stefan Schulz sind am 22. August in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/mynsx0wxeg0eaa7y?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/


    Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:

    https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027



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  18. Speakeasy #35: Darf man als Linker nicht mehr andere Linke kritisieren?

    13 Min.

    In der neuen Speakeasy-Bar antworten wir zunächst ausführlich auf unsere Kritiker, die sich über unsere Folge zu Danger Dan echauffiert haben. Es gibt offenbar einige Missverständnisse. Wenn man in der AfD den …

    Shownotes

    In der neuen Speakeasy-Bar antworten wir zunächst ausführlich auf unsere Kritiker, die sich über unsere Folge zu Danger Dan echauffiert haben. Es gibt offenbar einige Missverständnisse. Wenn man in der AfD den Hauptgegner erkennt, sollte man dann nicht lieber in die CDU eintreten? Und wie ist es eigentlich mit den linken Grabenkämpfen? Sind die wirklich das Problem?

    Anschließend beantworten wir Fragen aus der Community, die sich mit einem globalen Sozialismus, einer emotionaleren Argumentation gegen die Wehrpflicht und mit der Sensibilität und gleichzeitigen Härte von Künstlern beschäftigen.

    Danach beschäftigen wir uns mit der Frage: Ist die AfD die neue Arbeiterpartei? Sieht man sich an, wer sie wählt, mag man zu diesem Schluss kommen. Jedoch sind die Wahlprogramme marktliberal – und interessanterweise wissen das viele AfD-Wähler auch, wie eine neue Studie herausgefunden hat.

    Eine NDR-Panorama-Reportrage hat zwei Freunde begleitet: beide wählten sie einst die SPD, nun wählt der eine die Linke, der andere die AfD. Mehr dazu in der neuen Speakeasy-Bar!



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  19. Ep. 366: War Keynes ein (Post-)Liberaler?

    36 Min.

    Schon lange wurde nicht mehr so intensiv über das mögliche Ende des Liberalismus diskutiert. Unter dem Begriff Postliberalismus finden sich rechte wie linke Denker ein, die die liberale Demokratie kritisieren …

    Shownotes

    Schon lange wurde nicht mehr so intensiv über das mögliche Ende des Liberalismus diskutiert. Unter dem Begriff Postliberalismus finden sich rechte wie linke Denker ein, die die liberale Demokratie kritisieren, ihre Institutionen reformieren oder abschaffen und das Wählervotum aufwerten wollen. Auch fragen sie, ob eine auf Individualismus gegründete Gesellschaft ausreichend sein kann, oder ob es doch so etwas wie Gemeinschaft braucht.

    Interessant ist dabei, dass schon John Maynard Keynes sich die Frage stellte: Bin ich liberal? Keynes erteilte dem Laissez-Faire-Kapitalismus ebenfalls eine Absage, nicht jedoch dem Liberalismus an sich. Dieser sei allerdings zu reformieren, um dem modernen Kapitalismus gewachsen zu sein. Individuelle Freiheiten wollte Keynes durchaus erweitern, aber auch die Hand des Staates gelte es zu stärken und vom Parlament unabhängige Institutionen sollten mehr Macht zugesprochen bekommen.

    Damit ist selbst im Keynesianismus schon ein Liberalismus angelegt, den die Postliberalen heute kritisieren, wenngleich sie auch mitunter einen starken Staat wünschen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur:


    John Maynard Keynes: Bin ich ein Liberaler?, in: Norbert Reuter: Wachstumseuphorie und Verteilungsrealität. Metropolis.


    Ders.: The End of Laissez-Faire, online verfügbar unter: https://www.economicsnetwork.ac.uk/archive/keynes_persuasion/The_End_of_Laissez-Faire.htm



    Termine:


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    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

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  20. Ep. 365: Werden Akademiker bald arbeitslos?

    39 Min.

    Fortschritt und Stagnation können zusammenfallen, ebenso wie Innovation und Arbeitslosigkeit. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht in ihrem Jahresbericht in der KI das Potenzial, die …

    Shownotes

    Fortschritt und Stagnation können zusammenfallen, ebenso wie Innovation und Arbeitslosigkeit. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht in ihrem Jahresbericht in der KI das Potenzial, die Weltwirtschaft grundlegend zu verändern. Kurzfristig sorgt der KI-Boom für massive Investitionen in Rechenzentren, Halbleiter und Energieinfrastruktur. Langfristig hängt die Wirkung davon ab, ob KI lediglich die Produktivität menschlicher Arbeit erhöht oder selbst zum Motor technologischer Innovation wird. In letzterem Szenario („Transformative AI“) könnte sie Forschung, Entwicklung und anspruchsvolle kognitive Tätigkeiten weitgehend übernehmen und das Wirtschaftswachstum dauerhaft beschleunigen. Gleichzeitig würde jedoch der Anteil der Arbeitseinkommen an der gesamten Wertschöpfung stark sinken. Daraus könnte ein Nachfrageproblem entstehen, wenn breite Bevölkerungsschichten nicht mehr ausreichend am Wohlstandsgewinn partizipieren. Zudem ist unklar, ob die Berufseinsteiger oder eher die Seniors das Nachsehen am Arbeitsmarkt haben werden. Viele Uni-Absolventen, die schon bald zur Professional Managerial Class gehören wollten, sind zutiefst verunsichert. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Quellen/Literatur:


    Der Jahresbericht der BIZ:

    https://www.bis.org/publ/arpdf/ar2026e.htm


    200 Ökonomen warnen vor KI: https://www.nytimes.com/2026/07/13/business/economists-ai-threat-jobs.htmlx



    Termine:


    Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth:

    http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

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  21. Meisterwerke der NS-Satire – Literaturforum im Brecht-Haus

    1 Std. 39 Min.

    Wo die politische Wirklichkeit sich in groteske Grausamkeit verwandelt und rechte Akteure von Schicksal und Tiefe raunen, wird das Lachen zum widerständigen Akt. Die literarische Satire blüht immer dann, wenn …

    Shownotes

    Wo die politische Wirklichkeit sich in groteske Grausamkeit verwandelt und rechte Akteure von Schicksal und Tiefe raunen, wird das Lachen zum widerständigen Akt. Die literarische Satire blüht immer dann, wenn die Zeiten düster sind.

    Deshalb mag es nicht verwundern, dass während des Nationalsozialismus viele Literaten zu satirischen Mitteln griffen, um die Lage zu analysieren. Manche dieser Texte sind kaum mehr bekannt, etwa Otto M. Knabs »Kleinstadt unterm Hakenkreuz« (1934) oder selbst Walter Mehrings »Die Nacht des Tyrannen« (1937). Andere Satiren aber erfreuen nach wie vor das Publikum, sind von hoher literarischer Qualität und auch in Neuauflagen auf dem Buchmarkt erhältlich.

    Im Gespräch geht es um Klaus Manns »Mephisto. Roman einer Karriere« (1936), Bertolt Brechts Stück »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« (1941) und um »Dritte Walpurgisnacht« (1933) des Satirikers Karl Kraus.

    Der Blick soll dabei nicht nur zurück, sondern auch in die Gegenwart führen. Was können literarische Satiren angesichts des omnipräsenten Rechtsrucks leisten? Ist unser Lachen eher fatalistisch oder revolutionär?


    Weitere Informationen zum Literaturforum im Brecht-Haus findet ihr unter: https://lfbrecht.de/

  22. Ep. 364: Gute Enteignung, böse Enteignung?

    31 Min.

    Die Vergesellschaftung von Wohnraum auf Landesebene will die Bundesregierung grundsätzlich verbieten, damit entmachtet sie die Souveränität der Länder und stellt sich hinter ausländische Investoren, die um ihre …

    Shownotes

    Die Vergesellschaftung von Wohnraum auf Landesebene will die Bundesregierung grundsätzlich verbieten, damit entmachtet sie die Souveränität der Länder und stellt sich hinter ausländische Investoren, die um ihre Profite bangen.

    Angeblich würden Kampagnen wie „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ dem Wohnungsbau in Deutschland schaden. Dieser Kampf gegen Vergesellschaftung und Enteignung ist hochinteressant, da in anderen Fällen Eigentum durchaus angetastet wird – aber immer nur dann, wenn es dem Wirtschaftsstandort Deutschland im ganzen hilft.

    Das wirft auch Fragen für die Linken auf: Manchmal bekam man in den Debatten der vergangenen Jahre den Eindruck, das Grundgesetz selbst bahne den Weg in den Sozialismus, dabei wurde gern übersehen, dass jede Enteignung Entschädigungszahlungen verlangt.

    Zudem sollten wir das Thema noch auf einer internationalen Ebene betrachten: Der Wirtschaftshistoriker Nicholas Mulder hat festgestellt, dass wir gerade eine große Welle der Verstaatlichung erleben. Dies bedeutet aber keineswegs eine Schwächung des Kapitalismus.

    Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur:


    Nicholas Mulder: “The New Wafe of Nationalization”, online verfügbar unter: https://www.imf.org/-/media/files/publications/fandd/article/2026/06/mulder.pdf.




    Termine:


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  23. Wie ausbeuterisch ist die Heimpflege? Dieser Roman gibt Antwort: HALBE LEBEN (Susanne Gregor)

    16 Min.

    Die EU verspricht Freizügigkeit und Arbeitsmigration. Auf den ersten Blick sieht es nach einer Win-Win-Situation aus, von der der 2025 erschienene Roman „Halbe Leben“ erzählt. Die Schriftstellerin Susanne …

    Shownotes

    Die EU verspricht Freizügigkeit und Arbeitsmigration. Auf den ersten Blick sieht es nach einer Win-Win-Situation aus, von der der 2025 erschienene Roman „Halbe Leben“ erzählt. Die Schriftstellerin Susanne Gregor porträtiert zwei Frauen, beide 38 Jahre alt. Aber die Staatsbürgerschaft ist entscheidend, ebenso wie der ökonomische Unterschied: Während die Österreicherin Klara in einem Architekturbüro Karriere macht und kaum noch Zeit hat, sich um ihre Tochter und ihre dement werdende Mutter zu kümmern, wird der Slowakin Paulína durch eben diese Situation ein vergleichsweise lukrativer Job angeboten.

    Lässt sie ihre beiden Kinder in der Slowakei und arbeitet alle zwei Wochen als Pflegerin bei Klara, scheint allen geholfen zu sein: Klara kann ihre berufliche Laufbahn fortsetzen, Paulína endlich mehr Geld verdienen. Doch dies ist nur ein vermeintlich gleicher und gerechter Tausch. Susanne Gregor analysiert ein intrikates Ausbeutungsmodell, auf dem die Wohlstandsgesellschaften in Österreich und Deutschland aufbauen. Zugleich hinterfragt der Text nah an den Figuren und durch präzise Beschreibungen liberale Selbstverständlichkeiten.

    Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur.



    Literatur:


    Susanne Gregor: Halbe Leben, Paul Zsolnay Verlag.



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  24. Ep. 363: Danger Dan und das Elend des Antifaschismus

    49 Min.

    Die Musiker Danger Dan und Igor Levit wollten in der Jubiläumsshow der ZDF-Satire-Sendung „Die Anstalt“ auftreten, um dort das Lied „Keine Angst“ zu Gehör zu bringen. Daraus wurde nichts, weil der Sender …

    Shownotes

    Die Musiker Danger Dan und Igor Levit wollten in der Jubiläumsshow der ZDF-Satire-Sendung „Die Anstalt“ auftreten, um dort das Lied „Keine Angst“ zu Gehör zu bringen. Daraus wurde nichts, weil der Sender entschied, dass dieses Lied nicht aufgeführt werden soll.

    Die Kunstfreiheit ist dadurch nicht gleich bedroht, schließlich macht das ZDF lediglich von seinem Hausrecht Gebrauch. Seit Tagen wird über das Lied und seine Botschaft diskutiert. Auffallend ist, dass in dem siebenminütigen Song ökonomische Fragen keine Rolle spielen. Die Strategien gegen AfD und den Faschismus lesen sich wie aus einem linksaktivistischen Handbuch der 90er-Jahre, mit den realen Machtverhältnissen und einer klugen Strategie hat dies alles nichts zu tun.

    Das Lied steht sinnbildlich für eine starke Tendenz: Man spricht nicht über ökonomische und politische Zusammenhänge, sondern genießt seine eigene Ohnmacht, die durch halbgaren Aktivismus kaschiert wird. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Termine:


    Ole ist am 23. Juli in Dresden:

    https://www.instagram.com/p/DayD_j9joOd/


    Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth:

    http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=


    Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/




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  25. Wie Kohei Saito den Marxismus zu Grabe trägt!

    11 Min.

    In Erfurt hielt die AfD ihren Parteitag ab. Pünktlich konnte dieser beginnen – trotz der Proteste und Blockaden. Die derzeitige Debatte über diesen Aktivismus läuft auf verschiedene Weisen in die Irre, in der …

    Shownotes

    In Erfurt hielt die AfD ihren Parteitag ab. Pünktlich konnte dieser beginnen – trotz der Proteste und Blockaden. Die derzeitige Debatte über diesen Aktivismus läuft auf verschiedene Weisen in die Irre, in der Speakeasy-Bar fragen wir deshalb einmal strategisch: Wie sinnvoll ist ein derartiges aktivistisches Vorgehen?

    Den zweiten Schwerpunkt bildet dann das neue Buch des japanischen Theoretikers Kohei Saito: „Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus“ plädiert für Planung und Sozialismus, setzt sich kritisch mit Ulrike Herrmann auseinander und malt in drastischen Worten die Klimakatastrophe aus. Hayek soll mit Marx überwunden werden, um in eine Diktatur der Ökologie zu gelangen.

    Wir diskutieren in der neuen Speakeasy-Bar intensiv über Saitos kühne Thesen.



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  26. Ep. 362: US-Tech-Konzerne und der neue Staatskapitalismus

    33 Min.

    Wenn über den Kapitalismus geredet wird, wird nicht selten die Frage gestellt, wer die eigentliche Macht hat: der Staat oder die Konzerne? Auch im Zuge der KI-Innovationen wird dies erneut thematisiert.Die …

    Shownotes

    Wenn über den Kapitalismus geredet wird, wird nicht selten die Frage gestellt, wer die eigentliche Macht hat: der Staat oder die Konzerne? Auch im Zuge der KI-Innovationen wird dies erneut thematisiert.

    Die Verwirrung ist groß: Die Trump-Administration ist weit davon entfernt, auf einen Laissez-Faire-Kapitalismus zu setzen. Stattdessen erleben wir, wie Washington sich immer stärker in die Wirtschaft einmischt und damit in den freien Markt eingreift. Besonders bei den KI-Unternehmen, speziell bei Anthropic, hat die Regierung ihre Macht ausgespielt und die Verbreitung von Modellen eingeschränkt oder gar untersagt.

    Zugleich warnt Antropic-Chef Dario Amodei selbst laufend, dass die KI zu einer Gefahr wird, die es zu kontrollieren gilt. Erleben wir gerade, wie manche Beobachter meinen, den Abschied vom Kapitalismus? Keineswegs, eher wird ein neuer Staatskapitalismus etabliert. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur:


    Dario Amodei über KI und staatliche Kontrolle: https://darioamodei.com/post/policy-on-the-ai-exponential


    Friedrich Engels: Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft. MEW 11.


    Evgeny Morozov über den neuen Staatskapitalismus: https://monde-diplomatique.de/artikel/!6177331



    Wolfgangs Anthologie SELBST SCHULD ist jetzt auch als Taschenbuch erschienen: https://shop.autorenwelt.de/products/selbst-schuld?variant=55886732722501



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  27. Der Irrtum von WIDERSETZEN, oder: Warum Aktivismus meistens scheitert...

    17 Min.

    In Erfurt hielt die AfD ihren Parteitag ab. Pünktlich konnte dieser beginnen – trotz der Proteste und Blockaden. Die derzeitige Debatte über diesen Aktivismus läuft auf verschiedene Weisen in die Irre, in der …

    Shownotes

    In Erfurt hielt die AfD ihren Parteitag ab. Pünktlich konnte dieser beginnen – trotz der Proteste und Blockaden. Die derzeitige Debatte über diesen Aktivismus läuft auf verschiedene Weisen in die Irre, in der Speakeasy-Bar fragen wir deshalb einmal strategisch: Wie sinnvoll ist ein derartiges aktivistisches Vorgehen?

    Unser Verdacht: Man genießt in Wahrheit die eigene Ohnmacht und hat außerdem ein höchst paradoxes Verhältnis zum Staat und seiner Verfassung. Nicht nur mit #ErfurtWidersetzen, sondern auch mit dem bürgerlichen Aktivismus einer Luisa Neubauer beschäftigen wir uns eine Stunde lang.

    Anschließend beantworten wir Fragen aus dem Publikum, etwa zum Staatsverständnis von Marxisten-Leninisten und des GegenStandpunkt.

    Den zweiten Schwerpunkt bildet dann das neue Buch des japanischen Theoretikers Kohei Saito: „Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus“ plädiert für Planung und Sozialismus, setzt sich kritisch mit Ulrike Herrmann auseinander und malt in drastischen Worten die Klimakatastrophe aus. Hayek soll mit Marx überwunden werden, um in eine Diktatur der Ökologie zu gelangen.

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  28. Ep. 361: Das Verarmungspaket der Regierung und die Feigheit der Gewerkschaften

    44 Min.

    Die Bundesregierung hat ihr Verarmungsprogramm vorgestellt, das Merz als "großen Sprung nach vorn" bezeichnet. Für die Arbeitnehmer in Deutschland gibt es keine nennenswerten Entlastungen, sondern …

    Shownotes

    Die Bundesregierung hat ihr Verarmungsprogramm vorgestellt, das Merz als "großen Sprung nach vorn" bezeichnet. Für die Arbeitnehmer in Deutschland gibt es keine nennenswerten Entlastungen, sondern ausschließlich Zumutungen.

    Minijobs werden bald stärker besteuert , es muss länger gearbeitet werden, Krankschreibungen werden erschwert und Konsumsteuererhöhungen sind geplant. Es steigen die Rüstungsausgaben um 100 Milliarden Euro, sonst ist aber kein Geld vorhanden.

    Die Behauptung aus linksliberalen Kreisen, es gehe doch beides zusammen – Aufrüstung und Sozialstaat –, entpuppt sich endgültig als die Illusion derer, die bei Bluesky oder den Jusos sind. Besonders erschreckend ist, wie Yasmin Fahimi, die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes, auf die Reformen reagiert – nämlich „konstruktiv“. Die Gewerkschaftsspitze weiß offenbar nicht, dass sie die Interessen der arbeitenden Klasse vertreten soll.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die furchtbaren Reformen.



    Literatur/Quellen:


    Bundesregierung: “Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung”, online verfügbar unter: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/2445592/344cc50b4c10a5939658e3fc0a5fd93f/2026-07-02-koaausschuss-data.pdf?download=1


    DGB: “Richtige Signale für Beschäftigung, Wachstum und Entlastung", online verfügbar unter: https://www.dgb.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/dgb-chefin-fahimi-richtige-signale-fuer-beschaeftigung-wachstum-und-entlastung/


    “Empfehlungen der Alterssicherungskommission”, online verfügbar unter: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Soziales/empfehlungen-der-rentenkommission-bmas-juni-2026.pdf?__blob=publicationFile&v=4




    Termine:


    Wolfgang ist am 15. Juli in Tübingen: https://akj-tuebingen.de/nolans-oppenheimer-und-die-kritik-der-wissenschaften/


    Ole und Wolfgang sind am 15. August in Berlin:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/


    Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=



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  29. Spezial #35: Warum die Rüstungsausgaben fatal sind – mit Philipp Heimberger

    16 Min.

    Was, wenn sich die EU und ihre Mitgliedstaaten stärker verschulden würden, um Investitionen zu tätigen? Mit dieser Frage und ihren diversen Implikationen beschäftigt sich der Ökonom Philipp Heimberger vom …

    Shownotes

    Was, wenn sich die EU und ihre Mitgliedstaaten stärker verschulden würden, um Investitionen zu tätigen? Mit dieser Frage und ihren diversen Implikationen beschäftigt sich der Ökonom Philipp Heimberger vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche.

    Im Gespräch mit Wolfgang geht es um Heimbergers neue Studien, die zeigen, dass eine Haushaltskonsolidierung im Umfang von einem Prozent des BIP deutliche negative wirtschaftliche Folgen hat. So wird die Wirtschaftsleistung in den Jahren nach dem Sparprogramm spürbar abnehmen, während die Arbeitslosigkeit steigt. Gleichzeitig geht zwar die Inflation zurück, was jedoch auf eine schwächere gesamtwirtschaftliche Nachfrage hindeutet. Zudem nimmt die Einkommensungleichheit zu.

    Anhand von Daten aus verschiedenen EU-Ländern kann man zudem sehen, dass die politische Instabilität wächst und selbst die Schuldenquote nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, sinkt. Heimberger zeigt im Gespräch die Möglichkeiten einer klugen Industriepolitik auf und kritisiert die konsumtiven Ausgaben durch die Aufrüstung.

    Mehr dazu im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial!



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  30. Ep. 360: "Durch Deutschland muss ein Ruck gehen!" – warum Demokratie starke Führer braucht...

    33 Min.

    1997 kam Deutschlands Elite im legendären Hotel Adlon in Berlin zusammen, Bundespräsident Roman Herzog hatte angekündigt, eine Rede über die Zustände in Deutschland zu halten.Eine Forderung wurde zum …

    Shownotes

    1997 kam Deutschlands Elite im legendären Hotel Adlon in Berlin zusammen, Bundespräsident Roman Herzog hatte angekündigt, eine Rede über die Zustände in Deutschland zu halten.

    Eine Forderung wurde zum geflügelten Wort und darf seitdem in keinem Text fehlen, der nach Reformen schreit: „Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen.“ Klingt erst einmal gut, aber was heißt das eigentlich? Der Ruck, den Herzog herbeiredete, war nichts anderes als neoliberale Reformen, die er all jenen aufbürden wollte, die für gewöhnlich nicht im Adlon residieren.

    Hört man heute Lars Klingbeils Rede zu Reformen in Deutschland, schlägt man die Wirtschaftsteile irgendwelcher bürgerlicher Zeitungen auf, lauscht man den besorgten Kommentaren im Fernsehen, erkennt man immer wieder deutliche Parallelen zur Ruck-Rede.

    Interessanterweise geht es nicht nur um neoliberale Reformen, sondern Herzog setzt zudem auf starke Führung und jammert darüber, dass widerstreitende Interessen vertreten werden, wo es doch ums große Ganze, also um Deutschland zu gehen hat. Auch dies ist heute von rechts bis linksliberal überall zu vernehmen.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diese historische Rede.



    WERBUNG:

    Zum Angebot des Surplus-Magazins geht es unter:

    https://www.surplusmagazin.de/wfa/



    Literatur/Quellen:


    Roman Herzog: “Berliner Rede 1997 von Bundespräsident Roman Herzog”, online verfügbar unter: https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Roman-Herzog/Reden/1997/04/19970426_Rede.html


    Die Rede als Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=kn336KbzJc8



    Veranstaltungen:


    "Schlager für Alle" wird am 5. Juli in Düsseldorf gegeben:

    https://zakk.de/event-detail?event=16010


    "Schlager für Alle" wird am 15. August in Berlin gegeben:

    https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/


    Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth:

    https://www.friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionen


    "Schlager für Alle" wird am 30. Oktober in Frankfurt am Main gegeben:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=



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