Agenda Austria Studio | Das Weekly

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NovoWolfgang Schüssel bei Franz Schellhorn: Was, wenn Frankreich kippt?23 de outubro de 2026 · 41 min
Episódios
40
Publicação
semanal
Último episódio
23 out 2026

Sobre o podcast

Das Weekly – Make Austria Think Again.

Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. 

Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.

Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

Episódios 40

  1. Wolfgang Schüssel bei Franz Schellhorn: Was, wenn Frankreich kippt?

    41 minTemporada 1 · Episódio 39

    „Frankreich hatte immer eine Tendenz zum Zentralismus und Etatismus. Und somit gibt es eine hohe Erwartungshaltung an den Staat und Präsidenten. Eigenverantwortung wird kleingeschrieben, und das Ergebnis sieht …

    Notas do episódio

    „Frankreich hatte immer eine Tendenz zum Zentralismus und Etatismus. Und somit gibt es eine hohe Erwartungshaltung an den Staat und Präsidenten. Eigenverantwortung wird kleingeschrieben, und das Ergebnis sieht man heute“ – Altkanzler Wolfgang Schüssel über die Unruhen in Frankreich und die Folgen für Europa und den Euro

    Diese Woche spricht Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, mit Altkanzler Wolfgang Schüssel, der als Wirtschaftsminister den EU-Beitritt Österreichs mitverhandelt hat. Was im September als Protest von Schülern begann, hat sich in Frankreich zu Ausschreitungen mit brennenden Autos, geplünderten Geschäften und einem zerstörten Rathaus ausgeweitet.

    Ist ein Land, dessen Staatsausgaben 57 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, überhaupt noch reformierbar? Kann Frankreich den Euro in ernste Schwierigkeiten bringen? Und welche Rolle spielt Russland in dem, was Schüssel einen Schattenkrieg gegen Europa nennt?

    Wo ist Europa falsch abgebogen?
    Beim EU-Beitritt 1994 war Schellhorn glühender Befürworter, heute ist davon nur noch Restwärme übrig. Die beiden diskutieren über die Flut an Regulierungen, die Verpackungsverordnung und darüber, wie Gesetze in Brüssel überhaupt entstehen. Zur Sprache kommen auch die Rolle der nationalen Parlamente und das, was Europa als Friedensprojekt geleistet hat. Außerdem geht es um die Frage, ob Unruhen wie in Frankreich auch in Österreich möglich wären, wie Sebastian Kurz meint.

    Die Themen dieser Folge:
    02:23 – Welche Rolle spielen Staatsquote und Etatismus bei den Unruhen in Frankreich?
    05:21 – Die Präsidentschaftswahl 2027 und die Chance der politischen Mitte
    09:18 – Was passiert mit dem Euro, wenn Frankreich wankt?
    12:19 – Politischer Islam, Linksextreme, Russland: Wer befeuert die Unruhen?
    13:27 – Wie Russland einen Schattenkrieg gegen Europa führt
    17:04 – Ist die EU seit dem Beitritt 1994 zur Regulierungsmaschine geworden?
    20:48 – Verpackungsverordnung und Trilog: Wie Regulierungen in Brüssel entstehen
    24:19 – Das Subsidiaritätsprinzip und die Frage, wer in Europa was regeln soll
    29:50 – Wie groß kann Europa mit Freihandel und Middle Powers denken?
    33:29 – Stabilitätskriterien und EZB: Ist der Euro zum Sündenfall geworden?
    38:21 – Wären Unruhen wie in Frankreich auch in Österreich möglich?

    Das Weekly – Der Podcast der Agenda Austria
    Jeden Freitag sprechen wir mit einem Gast über ein aktuelles Thema aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft. Unter dem Motto „Make Austria Think Again“ richtet sich der Podcast an alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

  2. Braucht es ein Verbot des Politischen Islam, Herr Güngör?

    55 minTemporada 1 · Episódio 38

    „Am stärksten wirkt es, wenn sie sich im Internet mit ihrer Religion beschäftigen. Das ist der größte Radikalisierungstreiber“ – Integrationsexperte Kenan Güngör über Religion im Netz und die Radikalisierung …

    Notas do episódio

    „Am stärksten wirkt es, wenn sie sich im Internet mit ihrer Religion beschäftigen. Das ist der größte Radikalisierungstreiber“ – Integrationsexperte Kenan Güngör über Religion im Netz und die Radikalisierung junger Menschen in Wien

    Diese Woche spricht der Soziologe und Integrationsexperte Kenan Güngör mit Sandra Keplinger über seine Studie zu den Einstellungen junger Menschen in Wien. Befragt wurden Jugendliche und junge Erwachsene aus zehn Herkunftsgruppen, unter anderem zu Demokratie, Gewalt, Frauen und Religion. Güngör erklärt, warum sich abwertende Haltungen nicht allein mit Herkunft oder Religion erklären lassen und welche Rolle Einsamkeit und die Suche nach Halt in harten Positionen spielen.

    Wie stark radikalisiert der Algorithmus Jugendliche, die sich im Netz mit ihrer Religion beschäftigen? Warum geben viele muslimische Jugendliche dem Westen die Schuld an den Problemen der islamischen Welt, und wem nützt diese Erzählung? Und braucht es ein Verbot des Politischen Islam, oder trifft der Begriff gar nicht das eigentliche Problem?

    In den Wiener Pflichtschulen sind muslimische Kinder inzwischen die größte Gruppe. Güngör sieht in der Ballung an einzelnen Schulstandorten ein politisches Versäumnis, weil Wien eine bundespolitische Aufgabe übernehme. Er plädiert für einen Verteilungsschlüssel und eine Residenzpflicht für Geflüchtete in den ersten Jahren. Dabei geht es auch um die Frage, wie viel die Schule überhaupt ausgleichen kann, wenn sie die Eltern nicht mehr erreicht. Außerdem sprechen wir über das Kopftuchverbot an Schulen und darüber, für wen die Islamische Glaubensgemeinschaft eigentlich spricht.

    Die Themen dieser Folge:

    02:02 – Was 1.200 junge Wiener über Demokratie, Frauen und Religion denken
    04:26 – Herkunft, Religion oder Einsamkeit: Was radikalisiert Jugendliche?
    06:09 – Wie zehn Stunden am Handy Jugendliche in den algorithmischen Tunnel führen
    08:33 – Wem nützen Hamas-Propaganda und Westfeindlichkeit?
    12:07 – Welchen Einfluss Moscheevereine, Koranschulen und Millî Görüş haben
    16:15 – Würde ein Verbot des Politischen Islam die Richtigen treffen?
    19:11 – Wie groß ist das Problem mit ultrareaktionären Strömungen wirklich?
    24:38 – IGGÖ: Für wen spricht die Islamische Glaubensgemeinschaft?
    35:32 – Kopftuchverbot an Schulen: Eingriff in die Freiheit oder Schutz für Mädchen?
    39:13 – Wird verfehlte Integrationspolitik auf die Schule abgewälzt?

    Das Weekly – Make Austria Think Again…
    …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.

  3. Sind die NEOS noch eine liberale Partei, Herr Shetty?

    44 minTemporada 1 · Episódio 37

    „Wir halten diese Abgabe für einen Murks" – Yannick Shetty über die Paketsteuer, die die NEOS jetzt wieder abschaffen wollenDiese Woche ist Yannick Shetty, Klubobmann der NEOS, zu Gast im Studio der Agenda …

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    „Wir halten diese Abgabe für einen Murks" – Yannick Shetty über die Paketsteuer, die die NEOS jetzt wieder abschaffen wollen

    Diese Woche ist Yannick Shetty, Klubobmann der NEOS, zu Gast im Studio der Agenda Austria. Wie liberal kann der kleinste Partner einer Dreierkoalition regieren? Was ist von einem Nachhaltigkeitsmechanismus bei den Pensionen zu halten, dessen Zielpfad die eigene Regierung nach Einschätzung ihres Klubobmanns schon in dieser Legislaturperiode verlassen wird? Und braucht Österreich eine Brandmauer zur FPÖ?

    Die Community der Agenda Austria hat vor der Aufnahme geschildert, was sie an der Regierungsarbeit stört: neue Steuern, Markteingriffe und der Vorwurf, die NEOS seien bei fast allem umgefallen. Shetty hält eine repräsentative Umfrage dagegen, wonach neun von zehn NEOS-Wählern die Fortsetzung der Koalition wollen. Dazu kommt ein Koalitionspartner in der Krise: Die SPÖ ringt seit Tagen um ihre Führung, und Shetty sagt, innerparteiliche Personaldebatten dürften die vereinbarten Vorhaben nicht aufhalten. Außerdem sprechen wir darüber, wo in dieser Koalition die rote Linie der NEOS verläuft und was Shetty von Gerhard Zeiler hält.

    Die Themen dieser Folge:

    03:28 – Reformkraft: Sollte eine Partei mit einem Begriff werben, den sie ohnehin nicht durchsetzen kann?
    04:45 – Pensionen: Was die NEOS als größte Reform seit 20 Jahren reklamieren
    05:33 – Nachhaltigkeitsmechanismus: Was passiert, wenn der Zielpfad reißt?
    09:35 – Community-Kritik: Was NEOS-Wähler ihrer eigenen Partei vorwerfen
    12:04 – Umfragen: Wie stark sind die NEOS nach eineinhalb Jahren Regierung?
    14:06 – Mietpreisbremse und Margenbegrenzung: Wie liberal ist diese Regierung?
    17:04 – NEOS fordern Kruswechsel bei der Paketsteuer
    23:55 – Was ein Führungswechsel in der SPÖ für den Reformkurs bedeuten könnte
    30:02 – Braucht Österreich eine Brandmauer gegen die FPÖ?
    40:14 – Kfz-Pickerl: Die Entbürokratisierung, die niemand bemerkt hat

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  4. Massenüberwachung: Wird Europa bald zum neuen China? – mit Thomas Lohninger

    49 minTemporada 1 · Episódio 36

    „So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas LohningerDiese Woche spricht Thomas …

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    „So ein digitaler Ausweiszwang, dass sich der Staat regulierend vor unseren Zugang zum offenen Internet stellt, das kennen wir eigentlich nur aus China und Russland" – Thomas Lohninger

    Diese Woche spricht Thomas Lohninger, Geschäftsführer der Datenschutzorganisation epicenter.works, mit Host Sandra Keplinger über die Überwachungsgesetze, die gerade in Brüssel und Wien verhandelt werden. Thema sind die Chatkontrolle, das Social-Media-Verbot und der Bundestrojaner, über den der Verfassungsgerichtshof noch heuer entscheiden könnte.

    Was bleibt vom Briefgeheimnis, wenn Nachrichten schon auf dem Smartphone gescannt werden, bevor sie verschlüsselt sind? Wer muss sich künftig ausweisen, wenn aus einem Verbot für Kinder eine Ausweispflicht für die gesamte Bevölkerung wird? Und wie sicher ist das eigene Handy noch, wenn der Staat für den Bundestrojaner eine Sicherheitslücke offenhält, die in jedem baugleichen Gerät steckt?

    Der Nationalrat hat sich 2022 gegen die Chatkontrolle (neuerdings "Suchplan") festgelegt, zuständig für das Gesetz ist in Brüssel heute mit Magnus Brunner ein Kommissar der ÖVP. Eine Partei, die selbst über veröffentlichte Chats gestolpert ist, trägt das Mitlesen privater Nachrichten also mit, und Staatssekretär Alexander Pröll will darüber hinaus eine Klarnamenpflicht im Internet. Außerdem stellen wir die Frage, wie die NEOS den Datenschutz, bei ihrer Gründung ein Kernthema, in dieser Regierung so schnell aus der Hand geben konnten.

    Die Themen dieser Folge:

    03:16 – Chatkontrolle: Was im Trilog gerade verhandelt wird
    06:59 – Kinderschutz als Begründung: Wie hoch die Fehlerquoten beim Scannen sind
    10:05 – Magnus Brunner: Was im Brief des EU-Kommissars nicht vorkommt
    14:20 – Verschlüsselung: Was der Fall Salt Typhoon über staatliche Hintertüren zeigt
    18:44 – Social-Media-Verbot ab 14: Wen die Altersgrenze wirklich betrifft
    21:44 – Regulierung und Standort: Nützt die europäische Strenge am Ende Big Tech?
    24:20 – ID Austria: Weiß der Staat dann, wer ein Instagram-Konto hat?
    31:06 – Kontrollinfrastruktur: Was sich nach dem Alter noch alles prüfen ließe
    33:03 – Parteienlandschaft: Wer für die Überwachung ist und wer dagegen
    34:56 – Bundestrojaner: Der fünfte Anlauf und der Gang zum Verfassungsgerichtshof

    Das Weekly abonnieren heißt, bei jedem neuen Überwachungsgesetz die Gegenargumente parat zu haben.

    Mehr zum Thema:
    Die Folge vom 9. Juli über den gläsernen Bürger: https://youtu.be/mQRTkmNXK3s
    epicenter.works: https://epicenter.works

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  5. Muss Berlin enteignen, um Wien zu werden?

    39 minTemporada 1 · Episódio 35

    „Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd." – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiertDiese Woche spricht unser …

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    „Dass Wiener Wohnen international Werbung für das Konzept an sich macht, ist vollkommen absurd." – Jan Kluge über den Mythos vom Roten Wien, an dem sich die Berliner Linke orientiert

    Diese Woche spricht unser Ökonom Jan Kluge mit Sandra Keplinger über den Wahlausgang in Berlin, bei der die Linke ihr Ergebnis verdoppelt hat und die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung macht.

    Was unterscheidet eine Vergesellschaftung von einer Enteignung? Wie soll eine Stadt, die 2004 rund 65.000 kommunale Wohnungen verkauft hat, weil sie ihre Schulden nicht mehr tragen konnte, heute zweistellige Milliardenbeträge für die Rückholung aufbringen? Und was geschieht mit den Banken, wenn den Wohnungsgesellschaften der Bestand genommen wird, die Kredite darauf aber weiterlaufen?

    Die Berliner Linke beruft sich dabei ausdrücklich auf Wien. Das kommunale Wohnprogramm orientiere sich an der „glorreichen Zeit des Roten Wien". Dass Wiens Wohnpolitik auf Berlin schlicht nicht umlegbar ist, untersuchte ein deutsches Forschungsinstitut bereits im Jahr 2020 – was dem linken Populismus natürlich egal sein kann. Außerdem widmen wir uns der Frage, wie eine Wohnungspolitik die Knappheit beenden soll, in der keine einzige neue Wohnung entsteht.

    Die Themen dieser Folge:

    01:34 – Wohnungsmarkt Berlin: Wie aus der billigen Stadt eine Stadt ohne Leerstand wurde
    03:51 – Wohnungsabverkauf 2004: Welche Fehler gemacht wurden und wer sie zu verantworten hat
    08:43 – Vergesellschaftung oder Enteignung: Was das Grundgesetz trennt und was bis heute offen ist
    15:48 – Angebot und Nachfrage: Was der Vergleich mit Dresden über die Berliner Krise verrät
    17:49 – Baugenehmigungen im Rückgang: Warum in Berlin seit Jahren weniger gebaut wird
    19:30 – Insider und Outsider: Wurden die Berliner Wähler getäuscht?
    22:05 – Rotes Wien als Vorbild: Was Berlin an der Wiener Wohnungspolitik übersieht
    29:25 – Mamdani, London, Berlin: Wie weit die Vorhaben der Metropolen auseinanderliegen
    32:57 – Bankenkrise als Risiko: Was eine Vergesellschaftung mit den Banken machen würde

    Die Enteignungsdebatte könnte auch in Österreich ankommen. Das Weekly abonnieren heißt, die Gegenargumente vorher zu haben.

    Das Weekly – Der Podcast der Agenda
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  6. Ex-Grüne: "Bis vor kurzem wussten wir alle, was eine Frau ist”

    57 minTemporada 1 · Episódio 34

    „Ich würde diese Eingriffe als Frankenstein-Medizin bezeichnen. Sie sind zum Teil experimentell, irreversibel und Minderjährige können die Folgen davon nicht abschätzen." – Faika El-NagashiDiese Woche ist Faika …

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    „Ich würde diese Eingriffe als Frankenstein-Medizin bezeichnen. Sie sind zum Teil experimentell, irreversibel und Minderjährige können die Folgen davon nicht abschätzen." – Faika El-Nagashi

    Diese Woche ist Faika El-Nagashi zu Gast. Sie war Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Grünen im Nationalrat und ist Gründerin des europäischen Netzwerks Athena Forum. Wir sprechen über den Umgang mit Geschlechtsidentität bei Kindern und Jugendlichen und die Frage, warum Kritik daran in progressiven Kreisen kaum noch möglich ist.

    Was bedeutet es, wenn Ärzte, Gerichte und Jugendämter Pubertätsblocker und Hormonbehandlungen als „affirmativ” bezeichnen? Wie viele Mastektomien und Hormonbehandlungen finden in Österreich tatsächlich statt? Und warum gilt schon die Behauptung, es gebe zwei biologische Geschlechter, als rechtsextreme Gesinnung?

    Die Themen dieser Folge:

    01:56 Grüne Karriere: Von der Integrationssprecherin zur „Faschistin”
    04:55 Der Fall AKH: Zwölfjährige, Anorexie und Obsorgeentzug
    10:14 Affirmative Behandlung: Was bedeutet das?
    15:04 Über 500 Mastektomien seit 2020
    17:29 Chemische Kastration: Berechtigter Vorwurf?
    21:27 Genderbox: Schulmaterial der Stadt Wien
    31:08 Selbstbestimmungsgesetz: Deutschland, EU, Österreich
    34:05 Millionen für Lobby-NGOs: Wer finanziert die Debatte?
    42:29 J. K. Rowling und die Frauenhäuser
    48:39 Männer im Frauengefängnis: Der Fall aus Deutschland
    54:14 „Was ist eine Frau?”

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  7. Ulf Poschardt: “Wir brauchen brutale Leadership.”

    34 minTemporada 1 · Episódio 33

    „Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf PoschardtDiese Woche ist Ulf Poschardt zu Gast. Er war bis vor Kurzem Herausgeber von Welt und Politico Deutschland und ist heute nach …

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    „Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf Poschardt

    Diese Woche ist Ulf Poschardt zu Gast. Er war bis vor Kurzem Herausgeber von Welt und Politico Deutschland und ist heute nach eigener Beschreibung der freieste Mitarbeiter bei Axel Springer. Er ist Autor des Buches „Bückbürgertum“.

    Warum kommt aus den christdemokratischen Parteien kaum noch ein konservativer Gedanke? Wieso verlieren ÖVP und Union ausgerechnet dort, wo sie jahrzehntelang die Mehrheit hatten? Und was hat die bürgerliche Mitte verlernt, das die politische Linke perfektioniert hat?

    Wir führen ein Gespräch darüber, warum die Union nichts Konservatives mehr an sich hat, warum Javier Milei der perfekte Politikertyp ist und warum Poschardt „relativ sicher ist”, dass der Verfassungsschutz schon eine Akte über ihn angelegt hat.

    Die Themen dieser Folge:

    00:59 Sachsen-Anhalt: Warum die CDU auf 17,2 Prozent abstürzt
    04:52 CDU und ÖVP im Vergleich: Sebastian Kurz, Worthülsen und der fehlende Thinktank
    07:20 Sprache der Politik: Wenn Antworten wie von ChatGPT klingen
    12:08 Javier Milei und die Österreichische Schule: Wem gehört das Freiheitsdenken?
    16:07 Hayek, Mises und die Junge Union: Wo bürgerliche Erneuerung entsteht
    19:17 Staatsquote und Verfassungsschutz: Wer den Staat wirklich delegitimiert?
    22:43 Warum der vorpolitische Raum so wichtig ist
    28:30 Talkshows, Universitäten, NGOs: Der Kampf um die Institutionen

  8. Wofür steht die ÖVP eigentlich noch, Herr Sobotka?

    45 minTemporada 1 · Episódio 32

    "Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und EntbürokratisierungDiese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und …

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    "Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung

    Diese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und heute Präsident des Campus Tivoli, der Parteiakademie der ÖVP zu Gast im Studio der Agenda Austria. Thema ist der Zustand der konservativen Parteien im deutschsprachigen Raum – und vor allem jener der ÖVP.

    Warum muss sich eine konservative Partei heute für ein konservatives Familienbild entschuldigen? Was ist von den drei Wurzeln geblieben, aus denen die ÖVP kommt: christlich-sozial, konservativ, wirtschaftsliberal? Und wie stark trägt die christliche Soziallehre noch, wenn sich das Land von der Kirche abwendet?

    Dazu der Blick von außen: Die Community der Agenda Austria wurde gefragt, wofür die ÖVP steht. Innerhalb von drei Stunden gingen über 70 Kommentare ein, von denen nur einer positiv war. Die Vorwürfe reichten von Klientelpolitik und Etatismus über Worthülsen bis hin zum Vorwurf des Machterhalts. Sobotka nimmt zu den Vorwürfen der Bürgerlichen Stellung. Außerdem stellen wir die Frage, wie die ÖVP sich einerseits auf „Politik für die nächsten Generationen“ berufen kann, andererseits aber vor einer großen Pensionsreform zurückschreckt.

    Die Themen dieser Folge:

    02:38 Muss sich eine konservative Partei für ihr Familienbild entschuldigen?
    04:35 Woke, Cancel Culture und der Rechtsruck: Wo die Mitte verloren ging
    11:47 Klar gegen rechts, unklar gegen links: Die Abgrenzung zum Kommunismus
    14:24 Staatsquote 55 Prozent: Was die ÖVP seit 1987 nicht geschafft hat
    17:19 Stärkste Struktur, schwächster Hebel? Die ÖVP und der Leistungsgedanke
    20:52 70 Kommentare, ein einziges positives: Wofür steht die ÖVP?
    27:49 Eigentum, Kirche, Verantwortung: Was vom Christlich-Sozialen bleibt
    31:11 Welchen Politikertyp die ÖVP in 20 Jahren braucht
    35:08 Pensionen: Warum das Antrittsalter allein nichts löst
    38:38 33 Milliarden Pensionslücke – und der Streit um die Zahl

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    …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.

  9. „Die halten uns alle für vollkommen blöde." – Harald Martenstein über die Meinungsfreiheit

    43 minTemporada 1 · Episódio 31

    Diese Woche sprechen wir mit dem Autor und Journalisten Harald Martenstein über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland.Ausgangspunkt ist ein aktuelles „Spiegel“-Cover, das den AfD-Spitzenkandidaten …

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    Diese Woche sprechen wir mit dem Autor und Journalisten Harald Martenstein über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland.

    Ausgangspunkt ist ein aktuelles „Spiegel“-Cover, das den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet. Wir sprechen über österreichische Parallelen, Kampagnenjournalismus und die Frage, inwiefern die Dämonisierung rechten Politikern eigentlich nützt. Außerdem vergleichen wir den Umgang der politischen Linken mit der AfD und der FPÖ, erörtern, wie stark die Brandmauer strategische Optionen einschränkt, und diskutieren die Sinnhaftigkeit von Deplatforming.

    Die Themen dieser Folge:

    01:12 – Meinungsfreiheit in Deutschland – die Umfragezahlen
    02:57 – Der "Politiker-Paragraf" 188 StGB
    06:08 – Tassenrunde: Politische Ikonen
    09:14 – Das Spiegel-Cover & Ulrich Sigmund
    12:00 – Warum die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist
    15:50 – Migration, Kriminalität & das Schweigen der Linken
    20:51 – Die Brandmauer-Debatte
    24:46 – Was Faschismus wirklich ausmacht – und der Journalismus-Bias
    31:11 – Gefährlichste Politiker weltweit & das AfD-Verbot

    Das Weekly – Make Austria Think Again

    Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

  10. Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?

    57 minTemporada 1 · Episódio 30

    Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet …

    Notas do episódio

    Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts".

    Die Themen dieser Folge:

    02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule
    03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert
    15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt
    23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern
    33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten
    35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst
    38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder
    44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule
    46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen
    49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit

    Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria

    Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

  11. Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?

    54 minTemporada 1 · Episódio 29

    „Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der DürrehilfeEine …

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    „Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe

    Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement.

    Die Themen dieser Folge:

    01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement
    05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt
    07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht
    15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?
    23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft
    27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht
    43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?
    48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage

    Das Weekly – Make Austria Think Again

    Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

  12. Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn

    42 minTemporada 1 · Episódio 28

    „Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz SchellhornMit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? …

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    „Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn

    Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?”

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen.

    Die Themen dieser Folge:

    00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren
    05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren
    09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft"
    13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative?
    18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert
    22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"?
    28:05 – Die mediale Übermacht des ORF
    33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt
    38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs!

    Das Weekly – Make Austria Think Again

    Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.

  13. Kulturkampf links gegen rechts: Wer bestimmt, was „extrem" ist? – mit FPÖ-Berater Robert Willacker

    41 minTemporada 1 · Episódio 27

    “Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert WillackerDie FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch …

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    “Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert Willacker

    Die FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch eigentlich? Sandra Keplinger spricht mit Politikberater Robert Willacker, der die FPÖ Oberösterreich berät, über den Kulturkampf zwischen links und rechts, den Umgang mit dem politischen Islam nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day – und die Frage, ob die Partei zwischen sozialer Heimatpartei und wirtschaftsliberalem Anspruch eine klare Linie hat. Ein Gespräch über Framing, Feindbilder und politische Ränder.

    Die Themen der Folge:

    02:03 – Warum die FPÖ konstant führt: Umfragen und Alleinstellungsmerkmale
    06:09 – Politischer Islam nach dem CSD-Anschlag: Reaktionsmuster in Deutschland und Österreich
    09:21 – Wenn Begriffe vermischt werden: konservativ, rechts, rechtsextrem und islamistischer Terror
    20:06 – Gewalt gegen Politiker: Was die deutsche Statistik über die politischen Ränder verrät
    28:15 – Gibt es eine Glorifizierung der Mitte?
    32:41 – Sozialistisch oder liberal? Die wirtschaftspolitische Einordnung der FPÖ
    37:44 – Koalition mit der ÖVP: Warum die Sozialpartnerschaft im Verfassungsrang steht

    Neue Folgen von „Das Weekly" gibt es jeden Freitag. Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Youtube, Spotify, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.

  14. Warum niemand Rechenzentren will — und alle sie brauchen

    34 minTemporada 1 · Episódio 26

    „Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan KlugeIn Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und …

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    „Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge

    In Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und plötzlich wird über Wasser, Strom und Ackerland gestritten. Host Sandra Keplinger und Ökonom Jan Kluge nehmen die Debatte auseinander: Was steckt hinter den kursierenden Zahlen, wo haben die Anrainer berechtigte Anliegen, und warum sind Rechenzentren weltweit so unbeliebt? Entlang von sieben Thesen zum niedrigen Vertrauen in Rechenzentren geht es um Nullsummendenken, Eigentumsrechte und die Frage, warum Europa beim Thema KI längst zusieht statt mitzuspielen.

    Themen dieser Folge:

    01:31 – Google-Rechenzentrum Kronstorf: Fakten, Wasser- und Stromverbrauch
    04:36 – 18 Jahre Genehmigung und trotzdem Misstrauen gegen die Behörden
    08:30 – Eigentumsrechte und Kompensation: Das Lehrbuchbeispiel vom Fluss
    12:21 – Nullsummendenken und das Misstrauen gegen Big Tech
    17:52 – Physisch vs. digital: Warum ein dm-Logistikzentrum niemanden stört
    23:25 – Technologieskepsis von der Eisenbahn bis zur KI
    27:34 – Europas Regulierungsvorsprung, Texas und die Standortfrage

    Das Weekly – der wöchentliche Podcast der Agenda Austria

    Ökonomen und Gäste diskutieren, was in Österreich wirtschaftlich und politisch gerade auf dem Spiel steht: Standort, Steuern, Budget, Arbeitsmarkt, Pensionen, Bildung, Energie und Digitalisierung. Nüchterne Analyse statt Schlagzeilen, mit Zahlen, die man nachprüfen kann.

    Neue Folgen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

  15. Veit Dengler nach NEOS-Ausschluss: „Das Parteienkartell blockiert jede Reform”

    38 minTemporada 1 · Episódio 25

    „In Amerika gibt es das schöne Sprichwort: Turkeys don't vote for Christmas – Truthähne stimmen nicht für Weihnachten." – Veit DenglerVeit Dengler, Mitgründer der NEOS, wurde vergangenen Freitag aus Klub …

    Notas do episódio

    „In Amerika gibt es das schöne Sprichwort: Turkeys don't vote for Christmas – Truthähne stimmen nicht für Weihnachten." – Veit Dengler

    Veit Dengler, Mitgründer der NEOS, wurde vergangenen Freitag aus Klub und Partei ausgeschlossen. Die NEOS begründen den Ausschluss mit einer Tonaufnahme aus einer vertraulichen Klubsitzung, Dengler selbst sieht den eigentlichen Grund in seiner Kritik an der Parteienförderung. Im Studio der Agenda Austria spricht er mit Host Sandra Keplinger über die Hintergründe seines Ausschlusses, über Österreichs Parteiensystem und darüber, wie es um den Liberalismus in Europa steht.

    Themen dieser Folge:

    00:51 – Intro & Begrüßung: Wer ist Veit Dengler?
    01:47 – Der Rauswurf: Was am Freitag bei den NEOS geschah
    05:44 – Bilanz: Die NEOS als Juniorpartner in der Regierung
    09:42 – Freies Mandat oder Machtlosigkeit?
    13:09 – Die Zahlen: Wieviel Geld in Österreichs Parteien fließt
    16:35 – Das Parteienkartell: Warum sich niemand traut zu reformieren
    20:12 – Liberalismus in der Krise: FDP, Rechtspopulisten und Europa
    24:47 – Vorbilder: Wie Finnland, Neuseeland und Dänemark Reformen schafften
    32:09 – Wahlrechtsreform: Wie es besser gehen könnte

    Das Weekly – mehr Tiefe als die Schlagzeile

    Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

  16. Anlasslose Überwachung: Der EU-Plan für private Chats

    31 minTemporada 1 · Episódio 24

    “Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus OrtnerEin Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy …

    Notas do episódio

    “Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus Ortner

    Ein Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy, bevor sie abgeschickt wird. Das ist der Kern der Chatkontrolle 2.0, dem Kommissionsvorschlag, der
    seit Jahren auf der EU-Agenda steht: die anlasslose, verdachtsunabhängige
    Überwachung der privaten Kommunikation von 450 Millionen Menschen –
    auch dort, wo bisher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt hat.

    Sandra Keplinger und Vitus Ortner sortieren, was die Chatkontrolle 1.0
    ist, die auf “freiwilliger” Basis unverschlüsselte Dienste betrifft, und
    was die geplante 2.0 daraus machen würde. Sie diskutieren, warum das Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" spätestens dann nicht mehr trägt, wenn morgen andere Regeln gelten als heute. Warum die Trefferquote gegen tatsächliche Täter mager ausfällt und was passiert,
    wenn eine solche Infrastruktur einmal steht – und in die falschen Hände gerät.

    Eine Folge über das digitale Briefgeheimnis und die Frage,
    wie viel Freiheit sich scheibchenweise abgeben lässt, bis nichts mehr
    übrig ist.

    Themen dieser Folge:

    01:12 Was ist die Chatkontrolle – ein Überblick
    03:36 Chatkontrolle 1.0: der Trick der EVP
    05:37 Chatkontrolle 2.0: Angriff auf die Verschlüsselung
    07:21 Jeder EU-Bürger unter Generalverdacht
    08:14 Hash-Abgleich und KI-Scanning – die Fehlerquote
    12:32 Wer im EU-Parlament wie abstimmt
    16:38 Trump, die Fußball-WM und die USA-Einreise
    19:07 Freiheit stirbt zentimeterweise
    20:41 Die magere Trefferquote der EU-Kommission
    23:28 "Ich habe ja nichts zu verbergen"
    29:18 Freiheit: Die wichtige Rolle der Gerichte

    Das Weekly – Wirtschaft und Politik jenseits des Tagesrauschens

    Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

    Feedback und Themenwünsche an [email protected].

  17. Studieren in Österreich, arbeiten im Ausland: Das teure Geschenk der Steuerzahler

    40 minTemporada 1 · Episódio 23

    Österreichs Universitäten bilden aus – die Frage ist, für welchen Arbeitsmarkt? Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml und Host Sandra Keplinger nehmen sich das Uni-System vor: warum das Studium hierzulande fast …

    Notas do episódio

    Österreichs Universitäten bilden aus – die Frage ist, für welchen Arbeitsmarkt? Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml und Host Sandra Keplinger nehmen sich das Uni-System vor: warum das Studium hierzulande fast nichts kostet, wer davon am Ende wirklich profitiert – und welche Probleme entstehen können, wenn heimische Studenten zunehmend in der Minderheit sind.

    Außerdem: eine Verwaltung, die manchmal größer ist als der Hörsaal, und die Frage, ob ein Lehrling mit Anfang 20 nicht längst weiter ist als so mancher Uni-Absolvent. Wir sprechen in der aktuellen Folge von “Das Weekly” über die blinden Flecken im Bildungssystem – und warum sich der genaue Blick lohnt, bevor über das nächste Sparpaket geredet wird.

    Themen dieser Folge:

    01:34 Uni-Budget-Kürzung: Wie groß ist das Problem wirklich?
    02:59 Bildungsausgaben im EU-Vergleich
    07:08 Ausländische Studierende: Die neue Mehrheit an Österreichs Unis
    07:55 Wo Quoten Sinn machen
    10:07 Studiengebühren: Das Tabuthema
    12:06 Verwaltungsaufblähung an den Unis
    16:15 Lehre vs. Studium: Wer steht früher im Leben?
    24:33 Frauen, Männer und die Fächerwahl

    „Das Weekly – Make Austria Think Again" ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria.

    Sandra Keplinger spricht darin mit Ökonomen, Experten und Gästen über die wirtschaftspolitischen Themen, die Österreich bewegen – von Bildungspolitik über Pensionen bis Steuern. Kein Studium nötig, um mitzureden – nur der Wille, genauer hinzuschauen.

    Jeden Freitag neu, überall, wo es Podcasts gibt.

  18. Elon Musk: Visionär, Billionär, Brandstifter

    28 minTemporada 1 · Episódio 22

    Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten …

    Notas do episódio

    Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten Unternehmer unserer Zeit unter die Lupe: den Visionär hinter Tesla, SpaceX und Starlink, der nebenbei 4.400 einfache Mitarbeiter über Nacht zu Millionären gemacht hat – und den politischen Brandstifter, der Twitter übernommen hat und sich mit Sellner, Weidel und Tommy Robinson umgibt.

    Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei?
    Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst.

    In dieser Folge:

    1:13 Warum so viel Hass auf Musk?
    2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf
    12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink
    13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie
    19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei
    22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform?
    25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs

    Wer bei Wirtschaft und Politik lieber Analyse statt Überschriften will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

  19. Warum es kaum noch Frauenpolitik in Österreich braucht

    37 minTemporada 1 · Episódio 21

    „Wir haben mittlerweile eher eine systemische Bevorzugung für Frauen als eine Benachteiligung." – Carmen TremlDie EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7 …

    Notas do episódio

    „Wir haben mittlerweile eher eine systemische Bevorzugung für Frauen als eine Benachteiligung." – Carmen Treml

    Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7. Juni verstrichen, ohne dass Österreich liefert. Carmen Treml und Sandra Keplinger schauen sich an, was die Richtlinie für Unternehmen konkret bedeutet, warum der bereinigte Gender Pay Gap in Österreich nur bei 6,2 Prozent liegt statt der oft zitierten 12,6 – und warum es die klassische Frauenpolitik in dieser Form nicht mehr braucht. Außerdem besprechen wir das Gender Equality Paradox oder warum der Equal Pay Day und die Debatte um unbezahlte Care-Arbeit in die falsche Richtung führen.

    Themen dieser Folge:

    01:30 Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie erklärt
    03:48 Praxisbeispiel: Was die Richtlinie für Unternehmen bedeutet
    07:25 Der Gender Pay Gap: Berufswahl und Teilzeit werden oft ausgeblendet
    18:45 Wie sich der Feminismus-Begriff verändert hat
    22:46 Das Narbenexperiment: Erwartung erzeugt Diskriminierung
    24:50 Gender-Statements in Jobausschreibungen und Frauenförderung
    28:22 Mütter, Teilzeit und der echte Pay Gap
    30:41 Welche Frauenpolitik braucht es?

    Wer bei Wirtschaftsthemen lieber Daten statt Schlagworte will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

  20. Marterbauers Doppelbudget: Keine Konsolidierung, kein Wachstum & kein Sparen

    36 minTemporada 1 · Episódio 20

    Finanzminister Marterbauer hat sein Doppelbudget für 2027/28 präsentiert – und verspricht Konsolidierung. Aber statt echter Reformen gibt es vor allem Steuererhöhungen, verschobene Entlastungen und ein Land …

    Notas do episódio

    Finanzminister Marterbauer hat sein Doppelbudget für 2027/28 präsentiert – und verspricht Konsolidierung. Aber statt echter Reformen gibt es vor allem Steuererhöhungen, verschobene Entlastungen und ein Land, das acht Jahre lang kein Wirtschaftswachstum pro Kopf erreichen wird.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Verhältnis von Ausgaben- zu Einnahmenseite bei der Sanierung nicht passt, was an der Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage problematisch ist, und warum bei Pensionen, Gesundheit und Föderalismus weiterhin nichts passiert. Außerdem: die Mogelpackung bei der Lohnnebenkostensenkung, der Agrardiesel als ÖVP-Klassiker und warum die Regierung sich vor allem eines kauft – Zeit.

    Kapitel:

    00:00 – Ein Budget in der Krise?
    01:58 – Die Schuldfrage und der Vergleich mit Dänemark
    04:36 – 5,1 Mrd. Ersparnis – warum das nicht reicht
    09:08 – Linke Tasche, rechte Tasche: Der Staat schont sich selbst
    14:37 – Unibudgets, Köst und die Höchstbeitragsgrundlage
    25:26 – Mogelpackung Lohnnebenkosten und der Ausblick auf 2028


    Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.

  21. Wann explodiert die Schulden-Bombe?

    37 minTemporada 1 · Episódio 19

    Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der Budgetsektion im …

    Notas do episódio

    Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der Budgetsektion im Finanzministerium, Rechnungshof-Mitglied sowie IWF-Berater. Steger kennt das System von innen – und er spart nicht mit Klartext.

    Der IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15 Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung liefert zweieinhalb. Der Schuldendienst wird sich laut Finanzministerium mehr als verdreifachen. Und trotzdem passiert strukturell so gut wie nichts – weil die eigentliche Macht in Österreich nicht in Wien sitzt, sondern in den Landeshauptstädten.

    Steger und Schellhorn analysieren, warum der österreichische Föderalismus zur teuersten Form der Staatsorganisation geworden ist, warum Pensionen und Länderfinanzen die stärksten Lobbys des Landes sind – und was es braucht, damit sich das ändert.

    Themen dieser Folge:

    00:00 – Der Eisberg: Warum Österreichs Schulden außer Kontrolle geraten

    04:11 – Föderalismus als Systemfehler: Wer in Österreich wirklich die Macht hat

    09:00 – Wachstumsschlusslicht: Was der IWF über Österreichs Zukunft sagt

    13:00 – Wo gespart werden könnte – und warum es trotzdem nicht passiert

    19:40 – Vermögensteuer: Symbolik oder Substanz?

    21:13 – Das Leupersdorf-Moment: Wenn erst die Märkte das Steuer übernehmen

    26:20 – Unis, Studiengebühren und das Klein-Klein der Sparpolitik

    29:00 – Lieblingsfinanzminister & Bilanz des Bundes: 229 Milliarden negatives Eigenkapital

    34:36 – Strukturelle Verkrustung: Warum selbst Stocker und Babler nicht dürfen

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  22. Ein weinender Minister und 15.000 gestrichene Gesetze – Argentinien macht vor, was Österreich nicht wagt

    39 minTemporada 1 · Episódio 18

    „Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan KlugeFederico Sturzenegger …

    Notas do episódio

    „Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan Kluge

    Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war bei uns in Wien zu Gast. Er ist der Mann, der unter Präsident Javier Milei 15.000 Gesetze und Regulierungen gestrichen hat – vorbereitet mit sieben Studenten, zwei Jahre vor seinem Amtsantritt. Als er ins Amt kam, hatte er fertige Gesetze im Gepäck.

    Ökonom Jan Kluge und Host Sandra Keplinger analysieren in dieser Folge von “Das Weekly”, wie ein derartiger Durchbruch auch in Österreich gelingen könnte. Sturzeneggers Vortrag ist praktisch eine Anleitung für Österreichs Bürgerliche, wie man das Land den Turnaround schaffen könnte.

    Dass dies dringend nötig ist, beweist der Vergleich. Österreichs Staatsquote liegt heute bei 55 Prozent des BIP – höher als die Argentiniens in seinen dunkelsten Jahren.

    Themen dieser Folge:

    00:00 – Ein weinender Minister in Wien – und was das über Argentinien sagt 04:45 – 200% Inflation, Brain Drain, Leidensdruck: Wie Argentinien an seine Grenzen stieß 07:00 – 15.000 Gesetze gestrichen: Sturzeneggers Methode der Deregulierung 11:10 – Rent Seeking & Lobbyismus: Das Wiener Tanzschulgesetz als Lehrstück 14:00 – Wohnungsmarkt Wien vs. Buenos Aires: Was passiert, wenn man Mietregulierung komplett abschafft 19:30 – Österreichs Staatssekretariat für Entbürokratisierung: 113 Ideen statt echter Reformen 25:20 – Micromanagement statt Vision: Was dieser Regierung fehlt 33:45 – Was jetzt noch möglich wäre – und wer den Mut aufbringen müsste

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  23. Ramadan statt Unterricht: Wie Migration Österreichs Bildungssystem überfordert

    44 minTemporada 1 · Episódio 17

    „Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold40 Prozent der Wiener Erstklässler …

    Notas do episódio

    „Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold

    40 Prozent der Wiener Erstklässler können zu schlecht Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Im fünften Wiener Gemeindebezirk sprechen 90 Prozent der Volksschüler im Alltag kaum Deutsch.

    Clemens Neuhold, Buchautor und Journalist, hat eine Woche in einer Wiener Brennpunktschule verbracht. Sein härtestes Fazit: Eine Wiener Mittelschule kann man während des Ramadans zusperren — weil nicht gelernt wird. Dazu kommen alarmierende Befunde aus der Jugendstudie von Kenan Güngör, die aufzeigt, wie weit sich ein Teil muslimischer Jugendlicher in Österreich von den Werten der westlichen Gesellschaft entfernt hat.

    Wir sprechen über Arabisierung im Klassenzimmer, über Sozialarbeiter, die Unterricht erst möglich machen, und über eine zweite Migrationswelle, die im Corona-Chaos untergegangen ist. Wir gehen der Frage nach, was Politik auf linker wie rechter Seite jahrelang versäumt hat und beschäftigen uns damit, was das Bildungssystem bei alldem überhaupt leisten kann – und was nicht.

    Themen: 02:36 – 40% der Wiener Erstklässler können kein Deutsch 04:53 – Eine Woche in der Brennpunktschule: Eindrücke vor Ort 09:55 – Güngör-Studie: Was Jugendliche wirklich denken 14:03 – Ramadan statt Unterricht: Eine Mittelschule zum Zusperren 29:50 – Politisches Versagen: Links schaut weg, Rechts redet nur 38:43 – Was jetzt helfen würde

    Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf allen Podcast-Plattformen. Wirtschaft und Politik, so wie sie sind: ungeschönt, unabhängig, auf Basis von Daten und Fakten.

  24. Indien als Wirtschaftsmacht: Was Europa lernen kann

    30 minTemporada 1 · Episódio 16

    Indien und die EU haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen – und Österreichs Bundeskanzler reiste gleich mit einer großen Delegation an. Peter Stadlmüller von der Kronen Zeitung war vor Ort beim …

    Notas do episódio

    Indien und die EU haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen – und Österreichs Bundeskanzler reiste gleich mit einer großen Delegation an. Peter Stadlmüller von der Kronen Zeitung war vor Ort beim AI-Summit in Delhi und Bangalore und berichtet aus erster Hand: Wie modern ist Indien wirklich? Was bedeutet das Abkommen für österreichische Unternehmen? Und was können wir vom indischen Mindset in Sachen KI lernen – während Österreich noch mit Faxgeräten kämpft?


    Kapitel

    0:00 - Erster Eindruck: Zwischen Armut, Wolkenkratzern und digitalem Wandel
    6:15 - Das EU-Indien Freihandelsabkommen – Chance für Österreich?
    13:54 - KI-Summit Indien: Chancen-Mindset vs. europäische Regulierungswut
    22:02 - KI in der österreichischen Verwaltung – Revolution oder Rohrkrepierer?

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  25. Arm gerechnet – Warum Österreichs Armutszahlen in die Irre führen

    32 minTemporada 1 · Episódio 15

    Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein …

    Notas do episódio

    Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein Verteilungsmaß. Sie erklären, welcher Indikator tatsächlich etwas über echte Bedürftigkeit aussagt, warum die Gießkannenpolitik den wirklich Betroffenen schadet – und was Financial Literacy mit Armutsbekämpfung zu tun hat.

    Kapitel:

    00:00 – Armut steigt? Ein kritischer Blick auf die Schlagzeilen

    03:33 – Wie die 1,7-Millionen-Zahl zustande kommt – und was sie wirklich bedeutet

    08:39 – Der bessere Indikator: Wer ist tatsächlich depriviert?

    14:44 – Das beste Mittel gegen Armut: Arbeit, Bildung und Financial Literacy

    28:42 – Gießkannenpolitik schadet den wirklich Bedürftigen


    Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!

  26. Pensionen, Steuern, Stillstand: Warum die Bürgerliche ihre Wähler verrät – mit Franz Schellhorn

    37 minTemporada 1 · Episódio 14

    „Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz SchellhornWarum hat die SPÖ mit ihrem …

    Notas do episódio

    „Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn

    Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert.

    Kapitel:

    01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen?

    04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung

    08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde

    13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand" – eine Chuzpe?

    19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung?

    27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich

    33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen?

    🎙️ Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag neu. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen – damit euch keine Folge entgeht.

  27. Pensionsreform in Österreich: Warum das System wackelt – und was jetzt passieren muss

    45 minTemporada 1 · Episódio 13

    „Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno LorenzIn dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno …

    Notas do episódio

    „Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz

    In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
    Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.

    Themen dieser Folge:

    06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer

    09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt

    11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter

    16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ

    30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in

    36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik

    Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.

  28. Künstliche Intelligenz: Wer entscheidet – Markt, Staat oder Militär?

    33 minTemporada 1 · Episódio 12

    „Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas GrasslKünstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt …

    Notas do episódio

    „Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl

    Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt werden. Und die Frage, wer dabei die Regeln setzt, ist offener denn je.

    In dieser Folge von Das Weekly spricht Host Sandra Keplinger mit Andreas Grassl, geopolitischem Analyst, und Vitus Ortner, wissenschaftlichem Mitarbeiter bei der Agenda Austria, über den spektakulären Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, autonome Waffensysteme, Chinas Rolle im KI-Rennen – und warum Europa vielleicht doch nicht so abgehängt ist, wie man meinen könnte.

    Themen dieser Folge:

    1:47 – Anthropic vs. Pentagon: Was steckt hinter dem Konflikt?

    4:32 – Autonome Waffensysteme: Die Ukraine testet den Ernstfall

    7:18 – KI ohne moralischen Kompass – und was das im Krieg bedeutet

    9:02 – Anthropics zurückgehaltenes Modell & Project Glasswing

    11:55 – China, DeepSeek und das Chip-Embargo

    17:15 – Europas Rolle: ASML, AI Act & der Brüssel-Effekt

    19:46 – Geschäftsmodelle, Brain Drain & Europas KI-Nischen

    26:30 – Energie als Achillesferse: Kann Europa im KI-Rennen mithalten?

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  29. Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau

    43 minTemporada 1 · Episódio 11

    „Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno LorenzMehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung …

    Notas do episódio

    „Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

    Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet.

    Themen dieser Folge:

    04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung
    09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich
    13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss
    16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS
    24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte
    29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget
    34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist
    40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte

    🎙️ Jeden Freitag neu

    Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du verstehen willst, warum Österreich trotz Rekordsteuereinnahmen nicht aus dem Defizit herauskommt – und was der Kipppunkt Mitte der 2030er Jahre für dich und dein Geld bedeutet. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

  30. Wohnen mit Mietpreisbremse: Privileg für Insider, Falle für alle anderen

    37 minTemporada 1 · Episódio 10

    „Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan KlugeÖsterreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen …

    Notas do episódio

    „Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge

    Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?

    Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.

    Themenübersicht:

    01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch

    03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden

    05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde

    08:01 So funktioniert die Interventionsspirale

    13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten

    20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen

    22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen

    25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System

    Jeden Freitag neu – überall, wo es Podcasts gibt. Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du Wirtschaft und Politik verstehen willst, bevor dir jemand erklärt, was du denken sollst. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

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