
Alles gesagt?
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- 8 out 2026
Sobre o podcast
Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-abo
Episódios 89
Dave Eggers, why are you so hopeful for America?
Dave Eggers ist einer der vielseitigsten amerikanischen Schriftsteller seiner Generation: Er ist Romanautor, Essayist, Verleger, Kinderbuchautor und Gründer des unabhängigen Literaturmagazins McSweeney’s. Jetzt …
Notas do episódio
Dave Eggers ist einer der vielseitigsten amerikanischen Schriftsteller seiner Generation: Er ist Romanautor, Essayist, Verleger, Kinderbuchautor und Gründer des unabhängigen Literaturmagazins McSweeney’s. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast.
Die Folge haben wir direkt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aufgenommen. Jochen Wegner konnte deswegen – zum ersten Mal in der Geschichte von »Alles gesagt?« – kurzfristig nicht dabei sein. Für ihn sprang spontan unsere Produzentin Maria Lorenz-Bokelberg ein, die eine ganz besondere Beziehung zu Dave Eggers hat.
Im Podcast spricht Eggers über Politik und über Freundschaft, über Technologie und über die sinnliche Schönheit gedruckter Bücher.
Er wurde 1970 in Boston geboren und ist in der Nähe von Chicago aufgewachsen. Seit einigen Jahrzehnten lebt er in der San Francisco Bay Area. Auf die Zukunft der Vereinigten Staaten blickt Dave Eggers voller Optimismus, wie er im Podcast erklärt. Er sei überzeugt davon, dass sich der Trumpismus seinem Ende nähere und das Land wieder in eine andere Richtung umschwenken werde.
Seinen literarischen Durchbruch erlebte Eggers im Jahr 2000 mit seinem autobiografisch geprägten Buch »Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität: eine wahre Geschichte«. 2013 erschien sein Roman »The Circle« über die Macht der amerikanischen Techkonzerne.
In seinem neuen Roman »Contrapposto« beschäftigt sich Eggers mit der Kunstgeschichte und dem Kunstmarkt von heute. Im Podcast erinnert er sich auch an seine eigene Zeit als Kunststudent und seine Faszination für die alten Meister. Dave Eggers schwärmt von der Handwerkskunst des Büchermachens und von seinem Leben auf einem Boot, erzählt von seiner International Library of Young Authors, die er für Kinder und Jugendliche in San Francisco gegründet hat – und von seiner ungewöhnlichen Freundschaft mit dem Schauspieler Tom Hanks.
Nach zwei Stunden und 35 Minuten beendet Dave Eggers das Gespräch. Denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Svenja Heinrichs (freie Redakteurin)
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected].Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Er ist Deutschlands wichtigster Deuter der Weltpolitik, war Vizekanzler und Außenminister – und ist nun zum zweiten Mal zu Gast im unendlichen Podcast. Im April 2026 sprach Joschka Fischer in einer zeitlich …
Notas do episódio
Er ist Deutschlands wichtigster Deuter der Weltpolitik, war Vizekanzler und Außenminister – und ist nun zum zweiten Mal zu Gast im unendlichen Podcast. Im April 2026 sprach Joschka Fischer in einer zeitlich begrenzten Sonderfolge mit Jochen Wegner und Christoph Amend: (Fast) »Alles gesagt?«, live aufgenommen zum 80. Geburtstag der ZEIT im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Auf vielfachen Wunsch setzt er das allzu kurze Gespräch nun fort – am Tag nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.
Fischer erklärt, warum ihn der Triumph der AfD, einer Partei mit »Elementen, die man als nationalsozialistisch bezeichnen muss«, nach allem, was Deutschland zu verantworten hat, so tief trifft. Er spricht über Antisemitismus von rechts und von links, über die Glaubwürdigkeit von Friedrich Merz, den Absturz der CDU und die Gefahr, dass die AfD den Platz der Konservativen einnehmen könnte. Das Rentensystem habe keine Zukunft, warnt er – das sei keine Frage der Politik, sondern der Mathematik. Und er beschreibt die deutsche Einheit als historischen Übergangsprozess, bei dem unterschätzt wurde, dass zwei deutsche Identitäten aufeinandertrafen, die bis heute nachwirken.
Es geht um die neuen Machtblöcke der Weltpolitik: Russland nennt Fischer den »gefährlichsten Spieler«, Trumps Politik ein unfreiwilliges »Make China Great«. Er erinnert sich an den 11. September 2001, als er, damals Außenminister, in sein Vorzimmer kam und seine Mitarbeiter schockiert vor dem Fernseher vorfand. Er erzählt von seiner Freundschaft mit Madeleine Albright und davon, was er von ihr über »die gigantische Verantwortung« einer amerikanischen Regierung lernte. Und er erklärt, warum Europa eine eigene Sicherheitsgemeinschaft braucht – und Deutschland dennoch keine Atomwaffen anstreben sollte.
Fischer schildert den Farbbeutelwurf auf dem Grünenparteitag 1999 in Bielefeld – »ich hätte mich am liebsten auf den Kerl gestürzt« – und was ihm bei Gerhard Schröders Auftritt in der »Elefantenrunde« nach der Bundestagswahl 2005 durch den Kopf ging. Er spricht über Extinction Rebellion und Fridays for Future und erläutert, warum Protestbewegungen stets Gefahr laufen, ihrem eigenen Radikalismus zum Opfer zu fallen.
Außerdem erzählt er von seinen ersten Reisen per Anhalter nach Frankreich und Italien – »mit dem Daumen hoch an der Autobahnausfahrt« –, vom ersten Besuch in Großbritannien und vom Schock über das britische Essen.
Joseph Martin Fischer wurde 1948 in Gerabronn geboren. Seine Eltern waren als Heimatvertriebene aus Ungarn nach Deutschland gekommen. 1985 wurde er in weißen Nikes als hessischer Umweltminister vereidigt – als erster grüner Minister in Deutschland – und war fortan als »Turnschuhminister« bekannt.
Nach einer Stunde und 41 Minuten beendet Joschka Fischer das Gespräch mit demselben Schlusswort wie im ersten Teil: »Tennessee«.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected].Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung – und einer der umstrittensten Amtsinhaber, die dieses Ressort bisher hatte. Er arbeitete als Journalist, Verleger und Medienunternehmer, bevor ihn …
Notas do episódio
Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung – und einer der umstrittensten Amtsinhaber, die dieses Ressort bisher hatte. Er arbeitete als Journalist, Verleger und Medienunternehmer, bevor ihn Friedrich Merz 2025 ins Kabinett holte. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch geht es um Weimers Rolle als Kulturstaatsminister, um die heftige Kritik, die seine Berufung von Beginn an begleitet hat, und um sein freundschaftliches Verhältnis zu Friedrich Merz. Wolfram Weimer spricht über den Erfolg der AfD, über die Krise der CDU und über seine eigenen Fehler im Amt. Er schwärmt vom Erfolg des grünen Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg und erklärt, wie er selbst zum Feindbild der Rechten wurde.
Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt kreist das Gespräch auch um die politische Mitte in Deutschland, die nach Weimers Eindruck zu lange zu still geblieben ist. Er spricht über einen Wandel in der öffentlichen Debatte von Verteilungs- hin zu Identitätsfragen und darüber, dass historische Orte und nationale Symbole nicht Rechtsradikalen überlassen werden dürften.
Wolfram Weimer erinnert sich an sein Studium in Frankfurt, an seine Rebellion gegen 68er-Lehrer und -Professoren und an den Kauf seiner ersten Aktie als Student. Er spricht darüber, dass sich für ihn die Zeit zwischen dem Fall der Mauer 1989 und dem 11. September 2001 so angefühlt habe, als habe sich das Modell einer liberalen marktwirtschaftlichen Gesellschaft durchgesetzt – und warum diese vermeintliche Gewissheit gegenwärtig zu zerbrechen drohe.
Wolfram Weimer wurde 1964 in Gelnhausen geboren. Er wuchs in einem Lehrerhaushalt auf und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Portugal. Später studierte er Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und promovierte über die Bank of North America.
Seine journalistische Karriere begann er bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, später wurde er Chefredakteur der Tageszeitung »Die Welt«. 2004 gründete er das politische Magazin »Cicero«, dessen Redaktion er als Verleger und Chefredakteur führte. 2011 wurde er kurzzeitig Chefredakteur des Magazins "Focus", 2012 gründete er gemeinsam mit seiner Frau das Unternehmen Weimer Media Group.
Nach 4 Stunden und 25 Minuten beendet Wolfram Weimer das Gespräch. Denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (freie Redakteurin)
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Caroline Wahl wurde mit ihrem Debütroman 22 Bahnen schlagartig zu einem der bekanntesten Namen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich …
Notas do episódio
Caroline Wahl wurde mit ihrem Debütroman 22 Bahnen schlagartig zu einem der bekanntesten Namen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über eine Million Mal. Jetzt ist der »Shootingstar der deutschen Literatur«, wie der Spiegel schrieb, zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erzählt Caroline Wahl, wie sie aus Frust über ihre Arbeit in einem Verlag in Zürich ihren ersten Roman schrieb – in nur drei Monaten, abends und am Wochenende. Sie berichtet von der Resonanz auf die ersten Seiten, von der Auktion um das Manuskript, von ihrem kometenhaften Erfolg und von Lesereisen durch kleine Städte, von einsamen Hotelzimmern und Stofftieren als Begleitern unterwegs. Es geht um das Schreiben als Sprung in andere Lebensrealitäten, um die jungen Frauen in ihren Romanen, die sich unter schwierigen Bedingungen behaupten müssen, und um die Frage, warum gerade sie solche Figuren erzählt, obwohl sie selbst aus einer behüteten Familie stammt.
Caroline Wahl spricht über Erfolg und die Angst, ihn wieder zu verlieren, über Öffentlichkeit und die Zuschreibungen, die mit ihr einhergehen, über ihre Liebe zur Mathematik und über ihren neuen Roman: die Geschichte einer jungen Hochstaplerin, die mit wechselnden Identitäten durch soziale Welten driftet.
Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren, wuchs in Schriesheim bei Heidelberg auf und lebt heute in Kiel. Ihre Mutter war Grundschullehrerin, ihr Vater Chirurg. Früh fand sie über das Lesen zur Literatur; später arbeitete sie in Verlagen. Ihr neuer Roman 1999 Meter über dem Meer erscheint am 26. August 2026 bei Rowohlt.Nach 2 Stunden und 58 Minuten beendet Caroline Wahl das Gespräch, denn das darf bei Alles gesagt? nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Svenja Heinrichs, Sophie Hübner, Vincent Mank, Hannah Schraven,
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Sie ist eine der bekanntesten deutschen Historikerinnen und gilt in ihrer Wahlheimat Großbritannien als Deutschlanderklärerin. Sie wird immer dann besonders aufmerksam gelesen, wenn es um die Frage geht, wie …
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Sie ist eine der bekanntesten deutschen Historikerinnen und gilt in ihrer Wahlheimat Großbritannien als Deutschlanderklärerin. Sie wird immer dann besonders aufmerksam gelesen, wenn es um die Frage geht, wie Demokratien ins Wanken geraten. 2026 hat sie ein Buch zur Weimarer Republik veröffentlicht, in dem sie von der jungen Demokratie und deren Fall in den Nationalsozialismus erzählt. Jetzt ist Katja Hoyer zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erklärt sie, welche Lehren wir heute aus der Weimarer Republik ziehen können – und welche nicht. Sie erzählt, wie politische Radikalisierung nicht im Abstrakten, sondern im Alltag beginnt, und fragt, warum Menschen, die vorher eher unpolitisch waren, sich autoritären Bewegungen zuwenden. Ihr Buch »Weimar: Glanz und Grauen der deutschen Geschichte« berichtet auch anhand der Tagebücher des Weimarer Bürgers Carl Weirich von diesen Prozessen.
Katja Hoyer spricht auch über das Thema, mit dem sie international bekannt wurde: ihre Forschung zur DDR. Sie selbst ist 1985 in der ehemaligen Wilhelm-Pieck-Stadt Guben in der DDR geboren. Ihr Vater war Offizier in den Luftstreitkräften der NVA und Elektroingenieur, ihre Mutter Lehrerin. Sie berichtet von ihrer Schulzeit in Brandenburg, von ihrem »Dickschädel«, der ihr schon als Schülerin Ärger einbrachte, und davon, wie sie sich mit Harry Potter und BBC-Hörspielen selbst Englisch beibrachte. Heute lebt und schreibt sie in Großbritannien. Und berät König Charles in britisch-deutschen Fragen.
Katja Hoyers Buch »Beyond the Wall«, in Deutschland 2023 unter dem Titel »Diesseits der Mauer« erschienen, wurde in ihrer Wahlheimat viel gelesen und in Deutschland kontrovers diskutiert. Im Podcast spricht sie über ihre Methode, Geschichte nicht als Abfolge politischer Ereignisse, sondern über die Lebenswirklichkeiten einzelner Menschen zu erzählen – und warum das mitunter Diskussionen auslöst.Nach 5 Stunden und 31 Minuten beendet Katja Hoyer das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin. Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr …
Notas do episódio
Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin. Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast.
Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt, von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung »Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Verdienstorden des Landes Berlin verliehen.
Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus – und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den 1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde.
Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (Freie Mitarbeit)
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie …
Notas do episódio
Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber, ob Gravitonen womöglich eine Masse haben.
Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30.
Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken. Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen sieht.
Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge nicht …
Notas do episódio
Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück – diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.
2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni 2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30 Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so groß war.
Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und warum er selbst sich lieber zurückhält.
Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt, warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu mögen.
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.
Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author, investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded several companies, taught brand strategy, and become one of the most prominent …
Notas do episódio
Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author, investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded several companies, taught brand strategy, and become one of the most prominent public commentators on technology, business, and society. Now he was live on stage of the never-ending podcast, on the sidelines of the OMR Festival in Hamburg.
Scott Galloway grew up in California as the son of two immigrants and was raised largely by his mother, a secretary, after his father left the family. He describes his childhood as »remarkably unremarkable«: there was little money, but also a society that, in his telling, still gave ordinary children a real chance to build an extraordinary life.
At school and university, Galloway was not a prodigy. He says he had average grades, initially failed to get into UCLA, appealed the decision, was admitted as a »native son of California«, and graduated with a GPA of 2.27. After a short and, by his own account, uneasy stint at Morgan Stanley, he went to business school, discovered brand strategy, and founded the consulting firm Prophet — the first of several companies that made him wealthy and, as he openly recounts, twice brought him back to losing that wealth again.
Today, Scott Galloway is one of the most visible commentators on technology, business, and masculinity. In this conversation, he speaks about the social damage caused by online platforms, the opportunities and illusions of American capitalism, the risks and promises of artificial intelligence, and the reasons why he believes drugs like GLP-1 may change society even more profoundly than AI.After two hours and one minute, Scott Galloway ends the conversation, as only the guest can do so on Alles gesagt?.
Production: Pool Artists
Editors: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Additional Research: Svenja Heinrichs
Guest Management: Paula Georgi, Anna Vahldick
Questions, criticism, suggestions? Write to: [email protected]Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Scott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der …
Notas do episódio
Scott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der bekanntesten öffentlichen Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Jetzt war er live auf der Bühne des unendlichen Podcasts, am Rande des OMR Festivals in Hamburg.
Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist nur für Podcastabonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo.
Galloway wuchs in Kalifornien als Sohn zweier Einwanderer auf und wurde nach dem Weggang seines Vaters größtenteils von seiner Mutter großgezogen, die als Sekretärin arbeitete. Seine Kindheit beschreibt er als »bemerkenswert unspektakulär«: Es habe wenig Geld gegeben, aber auch eine Gesellschaft, die ganz gewöhnlichen Kindern eine echte Chance bot, ein außergewöhnliches Leben aufzubauen.
In Schule und Universität galt Galloway nach seinen Erzählungen nicht als Ausnahmetalent. Er habe nur durchschnittliche Noten gehabt, sei zunächst an der UCLA abgelehnt worden, habe Widerspruch eingelegt und schließlich als »native son of California« doch einen Studienplatz erhalten — mit einem Abschlussdurchschnitt von 2,27. Nach einer kurzen und, wie er selbst sagt, unerquicklich verlaufenen Zeit bei Morgan Stanley ging er an die Business-School, entdeckte seine Leidenschaft für Markenstrategie und gründete die Beratungsfirma Prophet — das erste von mehreren Unternehmen, die ihn wohlhabend machten und ihn, wie er offen erzählt, zweimal auch wieder einen Großteil dieses Vermögens verlieren ließen.
Heute zählt Scott Galloway zu den bekanntesten Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft – und Männlichkeit. Im Podcast spricht er über die gesellschaftlichen Schäden digitaler Plattformen, über Chancen und Illusionen des amerikanischen Kapitalismus, über Risiken und Versprechen künstlicher Intelligenz und darüber, warum er glaubt, dass Medikamente wie Ozempic die Gesellschaft womöglich noch tiefgreifender verändern werden als KI.Nach rund zwei Stunden beendet Scott Galloway das Gespräch, denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands und setzen sich gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein und für eine offene Streitkultur. Jetzt sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel zu …
Notas do episódio
Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands und setzen sich gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein und für eine offene Streitkultur. Jetzt sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel zu Gast im unendlichen Podcast »Alles gesagt?«.
Im Gespräch erzählen die beiden, wie sie aufgewachsen sind: sie als Tochter pakistanischer Geflüchteter in Frankfurt am Main, er in einem streng sozialistischen Kibbuz in der israelischen Wüste. Cheema berichtet von der Verfolgung der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan, die ihrer Mutter beinahe das Leben kostete, und davon, dass sie als Grundschülerin das Tagebuch der Anne Frank las – eine Lektüre, die ihren weiteren Weg maßgeblich prägte. Mendel erzählt von seiner Zeit in der israelischen Armee, seinem Weg nach Deutschland und der Frage, warum er ausgerechnet im Land der Täter seine Heimat fand.
Gemeinsam sprechen sie über den 7. Oktober und dessen Folgen für den jüdisch-muslimischen Dialog, über die Documenta-Debatte, über Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Sie erklären, warum sie ihr Urteilsvermögen nicht auslagern wollen und wie sie es schaffen, als Paar über die schmerzhaftesten Konflikte der Gegenwart zu streiten – und sich trotzdem einig zu sein.
Saba-Nur Cheema wurde 1987 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Eltern flohen aus Pakistan nach Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt, arbeitete als pädagogische Leiterin an der Bildungsstätte Anne Frank, berät die Bundesregierung zu Muslimfeindlichkeit und ist als Antirassismustrainerin tätig. Am Tag der Aufnahme erschien ihre Promotion, eine Studie zu Antisemitismus in der frühen Kindheit.
Meron Mendel wurde 1976 in Israel geboren und wuchs in einem Kibbuz auf. Er studierte Geschichte und Erziehungswissenschaften in Haifa und München und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er leitet die Bildungsstätte Anne Frank und ist seit 2021 Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Das ZEITmagazin nannte ihn 2024 den »Public Intellectual der Stunde«.
Seit fast fünf Jahren schreiben die beiden ihre gemeinsame Kolumne »Muslimisch-jüdisches Abendbrot» in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die auch als Buch erschienen ist. Sie erhielten für Ihre Arbeit das Bundesverdienstkreuz und die Buber-Rosenzweig-Medaille.Nach fünf Stunden und 34 Minuten beenden die beiden das Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin oder Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected].Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Sie ist eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik. Jetzt ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erzählt sie von ihrer …
Notas do episódio
Sie ist eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik. Jetzt ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit in der DDR, vom Aufwachsen in einer Unternehmerfamilie, deren Betrieb erst zwangsverstaatlicht und nach der Wiedervereinigung zurückgegeben wurde. Sie spricht über das Lebensgefühl zwischen Anpassung und Eigensinn, über Schule, Kirche und die Erfahrung, als »Kapitalistenkind« aufzufallen. Außerdem vom Mauerfall, den Umbrüchen der Nachwendezeit und davon, warum gerade ihre Generation zugleich besonders frei und besonders geprägt aus dieser Zeit hervorging.
Katherina Reiche erklärt, weshalb sie sich zunächst für ein Chemiestudium entschied, obwohl sie eigentlich Tiermedizin studieren wollte, und wie sie von dort aus ihren Weg in Politik und Wirtschaft fand. Sie spricht über ihren Blick auf Industrie, Energie und unternehmerische Verantwortung – und darüber, warum sie sich in einer Raffinerie fast so zu Hause fühlt wie andere Menschen im Wohnzimmer.
Katherina Reiche wurde 1973 in Luckenwalde in Brandenburg geboren. Ihre Mutter ist Physikochemikerin, ihr Vater Chemieingenieur; beide führten das Familienunternehmen, das bereits vom Großvater aufgebaut worden war. Reiche machte Abitur mit der Note 1,0 und studierte Chemie in Potsdam. Später wurde sie CDU-Politikerin, war lange Bundestagsabgeordnete, arbeitete in führenden Positionen in der Energiewirtschaft und ist heute Bundeswirtschaftsministerin.Nach drei Stunden und drei Minuten beendet Katherina Reiche das Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Überall in Deutschland absolvieren Schülerinnen und Schüler derzeit ihre Abiturprüfungen. Ihnen widmen wir diese Sonderfolge von »Alles gesagt?«. In den Anfangsjahren haben die Gastgeber Jochen Wegner und …
Notas do episódio
Überall in Deutschland absolvieren Schülerinnen und Schüler derzeit ihre Abiturprüfungen. Ihnen widmen wir diese Sonderfolge von »Alles gesagt?«.
In den Anfangsjahren haben die Gastgeber Jochen Wegner und Christoph Amend eher zufällig angefangen, ihre Gästinnen und Gäste, so sie denn Abitur (oder Matura) haben, nach ihrer Durchschnittsnote zu fragen. Daraus wurde eine kleine Tradition – und jetzt haben wir in der Abizeit die besten Passagen aus acht Jahren »Alles gesagt?« in einer Sonderfolge zusammengestellt.
Unter anderem sind dabei: eine Nobelpreisträgerin und ein Astronaut, zwei Bundeskanzler und ein Ministerpräsident, Wissenschaftlerinnen und Unternehmer, Hape Kerkeling und Nora Tschirner, Daniel Kehlmann und Eva Menasse, Sophie Passmann und Cornelia Funke, Doris Dörrie und Wim Wenders. Und Charles Schumann, der bekannteste Barbetreiber des Landes. Ach ja, und warum Friedrich Merz bis heute seine Abinote nicht verrät – immerhin das hat er auch verraten.Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.»Joschka Fischer, was haben Sie als Taxifahrer über die Menschen gelernt?«
Er wurde weltweit bekannt als der »Turnschuh-Minister« und prägte als Vizekanzler und Außenminister die deutsche Politik. Jetzt ist Joschka Fischer zu Gast in einer Sonderfolge des unendlichen Podcasts »Alles …
Notas do episódio
Er wurde weltweit bekannt als der »Turnschuh-Minister« und prägte als Vizekanzler und Außenminister die deutsche Politik. Jetzt ist Joschka Fischer zu Gast in einer Sonderfolge des unendlichen Podcasts »Alles gesagt?« – (Fast) »Alles gesagt?«, live aufgenommen im Rahmen des 80. Geburtstags der ZEIT im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Im Gespräch blickt Fischer auf die »schönste Tellerwäscher-Vita der deutschen Nachkriegspolitik« (»Süddeutsche Zeitung«) zurück – vom Sponti und Taxifahrer bis ins Auswärtige Amt. Er berichtet von den Straßenschlachten in Frankfurt, seiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber Autoritäten und dem Moment, als er den USA ein deutliches »I’m not convinced« entgegenhielt. Fischer analysiert die heutige Gefahr durch den erstarkenden Nationalismus und erklärt, warum Deutschland angesichts einer neuen Weltordnung wieder lernen muss, Machtpolitik zu betreiben.
Außerdem erzählt er, warum er heute skeptischer auf die Welt blickt als früher und warum er dem russischen Präsidenten Putin, anders als sein damaliger Kanzler Gerhard Schröder, schon früh misstraute. Er spricht über seine emotionale Bindung zu Ungarn, seine Zeit als »letzter Rock ’n’ Roller« der Politik und sein im Mai 2026 erscheinendes Buch »Wer sind wir?«, in dem er die Führungsfrage für Europa stellt.
Josef Martin Fischer wurde 1948 in Gerabronn geboren. Seine Eltern kamen als Heimatvertriebene aus Ungarn nach Deutschland; der Familie gehörte eine Metzgerei. Die Schule brach er vorzeitig ab, da er das starre System und Lehrer ohne echte Autorität verachtete. Nach Jahren als Taxifahrer in Frankfurt, in denen er nach eigenen Worten zum politischen Realisten wurde, wurde er 1985 in weißen Nikes – die heute im Ledermuseum in Offenbach stehen – als erster grüner Umweltminister Hessens vereidigt.Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected].
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Sie zählt zu den bekanntesten politischen Journalistinnen Deutschlands und hat kürzlich ein Buch über den Bundeskanzler Friedrich Merz veröffentlicht. Jetzt ist die ZEIT-Redakteurin Mariam Lau zu Gast im …
Notas do episódio
Sie zählt zu den bekanntesten politischen Journalistinnen Deutschlands und hat kürzlich ein Buch über den Bundeskanzler Friedrich Merz veröffentlicht. Jetzt ist die ZEIT-Redakteurin Mariam Lau zu Gast im unendlichen Podcast.
Lau erzählt von ihrem Vater Bahman Nirumand, einem der bekanntesten Exil-Iraner und einer Schlüsselfigur der 68er-Bewegung, der mit Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof befreundet war. Ihre Mutter, die Soziologin Barbara Herkommer, stammt aus einer westfälischen Uhrmacherfamilie. Lau wurde 1962 in Teheran geboren und kam als Kleinkind nach Deutschland. Im Podcast diskutiert sie die aktuelle Lage im Iran und berichtet, wie es ist, als Journalistin einer Pressekonferenz mit Donald Trump im Oval Office beizuwohnen.
Mariam Lau wurde nach "einem sehr schlechten Realschulabschluss" zunächst Krankenschwester, holte das Abitur nach und studierte später Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Amerikanistik in Berlin sowie in Bloomington im US-Bundesstaat Indiana. Ihre journalistische Karriere begann sie als Kulturredakteurin bei der "taz". Über die Chefkorrespondenz bei der "Welt" fand sie zur ZEIT. Nebenbei schrieb sie die erste Harald-Schmidt-Biografie – und ein Buch über Angela Merkel.
Im Gespräch verrät sie, warum sie den Irakkrieg unterstützte und es heute als ihren größten Irrtum bezeichnet und was es mit der Scham auf sich hat, die sie empfindet, wenn Asylbewerber in Deutschland Straftaten begehen. Nach drei Stunden und 15 Minuten beendet Mariam Lau das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected].
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Er gilt als philosophisches Wunderkind und einer der einflussreichsten Denker der Gegenwart. Jetzt ist der Bonner Philosophie-Professor Markus Gabriel zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erläutert er …
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Er gilt als philosophisches Wunderkind und einer der einflussreichsten Denker der Gegenwart. Jetzt ist der Bonner Philosophie-Professor Markus Gabriel zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erläutert er seinen "Neuen Realismus" – eine philosophische Strömung, die darauf besteht, dass die Realität weit größer ist als das Universum und es die Welt als Ganzes eigentlich gar nicht gibt. Er spricht über die "emotionale Wende" der künstlichen Intelligenz, die er als magischen Spiegel der Menschheit bezeichnet, und erklärt, warum wir in einer Zeit der "Mitreisenden" im Informationsraum unseren Begriff von Sprache und Moral neu denken müssen.
Markus Gabriel berichtet von seinem unwahrscheinlichen Bildungsaufstieg: Als Sohn einer Krankenschwester und eines Gärtners in Sinzig am Rhein war er der Erste in seiner Familie, der das Abitur machte. Er erzählt von seinem "Impostor-Syndrom": der jahrelangen Angst vor dem sozialen Abstieg zurück in die Nachtschichten im Hotel – und wie er es dennoch schaffte, bereits mit 29 Jahren den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie in Bonn zu besetzen.
Markus Gabriel wurde 1980 in Remagen geboren. Er brachte sich bereits mit vier Jahren anhand von Donald-Duck-Comics selbst das Lesen bei, spricht heute rund zehn Sprachen – darunter Griechisch, Latein und biblisches Hebräisch – und wollte ursprünglich Schachprofi werden. Die Entscheidung für die Philosophie fiel endgültig, als er mit 14 Jahren auf einer Schultafel die platonische Ideentheorie sah und wusste: Das will ich machen.
Im Podcast verrät Gabriel, dass er ohne seinen täglichen 30-minütigen Mittagsschlaf völlig unproduktiv wäre und warum er seine Abiturprüfung mit der Note 2,0 heute vor seiner Tochter verheimlicht. Nach über sechs Stunden beendet Markus Gabriel das Gespräch mit dem japanischen Wort "Yohaku"; Leerstelle – denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Sie ist eine der bedeutendsten Theoretikerinnen des Rechts, Direktorin am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main und Vizepräsidentin der Deutschen …
Notas do episódio
Sie ist eine der bedeutendsten Theoretikerinnen des Rechts, Direktorin am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main und Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet, der wichtigsten deutschen Auszeichnung in der Wissenschaft.
Im unendlichen Podcast spricht Marietta Auer darüber, was der neue Weltzustand in Zeiten von Donald Trump aus rechtlicher Sicht bedeutet. Sie analysiert den wunden Punkt des Völkerrechts und warum das westliche Mittelschichtmodell nicht mehr funktioniert.
Marietta Auer wurde 1972 in München geboren, beide Eltern waren Ingenieure. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen des Jurastudiums und dass sie durch das anschließende Philosophiestudium wieder zu ihrer Leidenschaft, dem wissenschaftlichen Arbeiten, zurückgefunden hat.
Zudem erklärt Marietta Auer, was die Aufgabe der Deutschen Forschungsgesellschaft ist, und diskutiert, ob Richter irgendwann durch Maschinen ersetzt werden können. Sie teilt ihre Perspektive auf die aktuelle Lage der Universitäten in den USA und erläutert das "Liberale Paradoxon".
Ihr Schlusswort lautet: "Ultra posse nemo obligatur" – "Über sein Können hinaus ist niemand verpflichtet."
Nach 6 Stunden und 54 Minuten beendet Marietta Auer das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
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Sie ist ein deutscher KI-Star und seit Mai 2025 Generalsekretärin der FDP. Nicole Büttner-Thiel hat das KI-Unternehmen Merantix Momentum gegründet und wurde vom Weltwirtschaftsforum in Davos als "Digital Leader …
Notas do episódio
Sie ist ein deutscher KI-Star und seit Mai 2025 Generalsekretärin der FDP. Nicole Büttner-Thiel hat das KI-Unternehmen Merantix Momentum gegründet und wurde vom Weltwirtschaftsforum in Davos als "Digital Leader of Europe" ausgezeichnet. Als Generalsekretärin will sie die FDP "zur modernsten und innovativsten Partei Deutschlands" machen – und setzt dafür auch auf künstliche Intelligenz in der Parteiarbeit.
Im unendlichen Podcast erläutert Nicole Büttner-Thiel, warum sie sich in einer für ihre Partei kritischen Zeit für den organisierten Liberalismus engagiert. Sie berichtet von ihrem turbulenten Karrierestart bei einem Pariser Hedgefonds exakt am Tag der Lehman-Brothers-Pleite und von ihrer Arbeit mit einem Nobelpreisträgern im Gebiet von großen Auktionen.
Heute betreibt ihre Firma in Berlin den größten KI-Campus Europas, um Talente und Innovationen zu vernetzen. Büttner-Thiel besitzt drei Pässe – den deutschen, den jamaikanischen und den schweizerischen – und plädiert für ein Menschenbild, das auf Freiheit, Eigenverantwortung und Aufstiegschancen setzt.
Geboren wurde sie 1985 in Ludwigshafen am Rhein als Tochter eines deutschen Arztes und einer jamaikanischen Hebamme. Sie wuchs im badischen Langensteinbach auf und begann bereits mit 17 Jahren ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften in St. Gallen, bevor es sie nach Stanford, Stockholm und Paris zog.
Im Podcast erzählt Büttner-Thiel von ihrer Leidenschaft für Sprachen – sie beherrscht sechs Idiome – und ihrer großen Liebe zu französischem Käse. Sie berichtet zudem, wie sie beinahe eine Studenten-WG mit ihrem Vater gegründet hätte. Sie beendet das Gespräch nach 5 Stunden und 33 Minuten. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
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In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Alles gesagt?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen.Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei …
Notas do episódio
In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Alles gesagt?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen.
Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, unter www.zeit.de/allesgesagt, auf Apple Podcasts oder Spotify.
Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Auch bei "Alles gesagt?" bekommen Sie zusätzliche Inhalte wie KI-Übersetzungen von englischen Originalfolgen. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.
Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen.
Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.
Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected].Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Deutsche KI-Übersetzung: T.C. Boyle, gibt es noch Hoffnung?
Thomas Coraghessan Boyle schrieb populäre Bücher wie „World’s End“, „América“, „Dr. Sex“, „Wassermusik“, „Willkommen in Wellville“ und, bisher nur in Deutschland veröffentlicht, „No Way Home“. Seine Werke …
Notas do episódio
Thomas Coraghessan Boyle schrieb populäre Bücher wie „World’s End“, „América“, „Dr. Sex“, „Wassermusik“, „Willkommen in Wellville“ und, bisher nur in Deutschland veröffentlicht, „No Way Home“. Seine Werke wurden in zwei Dutzend Sprachen übersetzt, einige davon verfilmt.
Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist nur für Podcast-Abonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo.
T.C. Boyle wurde in New York geboren und wuchs in prekären Verhältnissen auf: Beide Eltern, Einwanderer aus Irland, waren Alkoholiker; in seiner Jugend hatte er selbst mit Drogenproblemen zu kämpfen und schaffte nur mit Mühe seinen Schulabschluss. Während seiner Studienzeit entdeckte er die Liebe zum Schreiben.
Boyle arbeitete zunächst als Lehrer an seiner alten Problemschule, um dem Einsatz als Soldat im Vietnamkrieg zu entgehen. Seine erste veröffentlichte Kurzgeschichte über seine Erlebnisse mit dem Heroinkonsum sicherte ihm einen Platz im angesehenen „Writers’ Workshop“ an der University of Iowa. Dort waren unter anderem John Irving und John Cheever seine Lehrer.
Boyle promovierte über die englische Literatur des 19. Jahrhunderts, seine Promotionsschrift war jedoch eine Sammlung von Kurzgeschichten, „Descent of Man“. Kurz darauf erhielt er eine Stelle an der University of Southern California in Los Angeles, wo er das Programm für kreatives Schreiben ins Leben rief. Dort unterrichtete er bis zu seiner Rente.
Seit dem Debütroman „Wassermusik“ veröffentlichte T.C. Boyle fast jedes Jahr einen Roman oder eine Sammlung von Kurzgeschichten. Er lebt mit seiner Frau Karen Kvashay in Montecito, in der Nähe von Santa Barbara, und hat drei Kinder.
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Thomas Coraghessan Boyle has written widely read books such as World’s End, The Tortilla Curtain, Dr. Sex, Water Music, The Road to Wellville and—so far published only in Germany—No Way Home. His works have …
Notas do episódio
Thomas Coraghessan Boyle has written widely read books such as World’s End, The Tortilla Curtain, Dr. Sex, Water Music, The Road to Wellville and—so far published only in Germany—No Way Home. His works have been translated into two dozen languages, and some have been adapted for film.
This is the the freely accessible original English version of the podcast. An AI-translated version is available exclusively to ZEIT podcast subscribers. A free trial subscription is available at https://www.zeit.de/podcastabo.
T.C. Boyle was born in New York and grew up in precarious circumstances: both of his parents, immigrants from Ireland, were alcoholics; as a young man he struggled with drug problems himself and barely managed to finish school. During his studies, he discovered his love of writing.
Boyle initially worked as a teacher at his former problem school in order to avoid being drafted into the Vietnam War. His first published short story, about his experiences with heroin use, secured him a place in the prestigious Writers’ Workshop at the University of Iowa. Among his teachers there were John Irving and John Cheever.
Boyle earned a doctorate in nineteenth-century English literature, although his dissertation was a collection of short stories, Descent of Man. Shortly thereafter he received a position at the University of Southern California in Los Angeles, where he founded the creative writing program. He taught there until his retirement.
Since his debut novel Water Music, T.C. Boyle has published almost every year—either a novel or a collection of short stories. He lives with his wife Karen Kvashay in Montecito, near Santa Barbara, and has three children.
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She is one of the most influential writers in the world, and her best-known novel "The Handmaid’s Tale" became an equally successful series. Now Margaret Atwood is a guest on the endless podcast.A German AI …
Notas do episódio
She is one of the most influential writers in the world, and her best-known novel "The Handmaid’s Tale" became an equally successful series. Now Margaret Atwood is a guest on the endless podcast.
A German AI translation of this conversation can also be found on the usual podcast platforms and here on www.zeit.de. It is available to subscribers only.
She talks about her childhood in the wilds of Canada, about the dreams she still has today – and about her international breakthrough as a bestselling author. She reflects on her definition of feminism and on her hope for a better America: “Donald Trump is in trouble.” She recalls how it came about that, in 1984, she began writing her dystopian novel "The Handmaid’s Tale" in West Berlin. The book appeared a year later, was first adapted for film by Volker Schlöndorff in 1990, and from 2017 onward turned into an award-winning series.
Margaret Atwood was born in 1939 in Ottawa, Canada. She studied at the University of Toronto and at Harvard, taught literature, and published poetry and literary criticism. Her first novel, The Edible Woman, appeared in 1969. To this day she has published more than 60 books; most recently "Book of Lives: A Memoir of Sorts", even though she never wanted to write an autobiography.
Margaret Atwood has received numerous awards for her work, among them the Booker Prize (twice), the Franz Kafka Prize, and the Peace Prize of the German Book Trade. In the podcast, she remembers the first clothes she designed for herself as a teenager, speaks about her husband, the ornithologist and writer Graeme Gibson – and mentions that she still reads books in German, most recently a volume of Bavarian fairy tales.
After 2 hours and 21 minutes, Margaret Atwood ends the conversation – for on "Alles Gesagt?", only the guest may do so.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
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Sie ist eine der einflussreichsten Schriftstellerinnen der Welt, aus ihrem bekanntesten Roman "Der Report der Magd" wurde eine ebenso erfolgreiche Serie. Jetzt ist Margaret Atwood zu Gast im unendlichen …
Notas do episódio
Sie ist eine der einflussreichsten Schriftstellerinnen der Welt, aus ihrem bekanntesten Roman "Der Report der Magd" wurde eine ebenso erfolgreiche Serie. Jetzt ist Margaret Atwood zu Gast im unendlichen Podcast.
Dies ist eine deutsche KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist nur für Abonnenten abrufbar. Das englische Original ist frei zugänglich und ebenfalls auf den üblichen Podcastplattformen zu finden.
Sie erzählt von ihrer Kindheit in der wilden Natur Kanadas, von ihren Träumen, die sie bis heute hat – und von ihrem internationalen Durchbruch als Bestsellerautorin. Sie spricht über ihre Definition von Feminismus und über ihre Hoffnung auf ein besseres Amerika: "Donald Trump ist in Schwierigkeiten." Sie erinnert sich daran, wie es kam, dass sie 1984 in Westberlin anfing, ihren dystopischen Roman "Der Report der Magd" zu schreiben, der ein Jahr später erschien, zunächst 1990 von Volker Schlöndorff verfilmt und von 2017 an in eine Serie verwandelt wurde, die zahlreiche Preise erhielt.
Margaret Atwood wurde 1939 im kanadischen Ottawa geboren. Sie studierte an der Universität von Toronto und in Harvard, lehrte Literaturwissenschaften, veröffentlichte Gedichte und Literaturkritiken. 1969 erschien ihr erster Roman "Die essbare Frau". Bis heute hat sie mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt erschien "Book of Lives – So etwas wie Memoiren", obwohl sie nie eine Autobiografie schreiben wollte.
Margaret Atwood wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Booker Prize, mit dem Franz-Kafka-Preis und mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Im Podcast erinnert sie sich an die ersten Kleider, die sie als Jugendliche selbst entwarf, an ihren Ehemann, den Ornithologen und Schriftsteller Graeme Gibson – und erzählt, dass sie bis heute Bücher auf Deutsch liest, zuletzt einen Band mit bayerischen Märchen.
Nach 2 Stunden und 21 Minuten beendet Margaret Atwood das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
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Er ist Science-Fiction-Bestsellerautor und gilt als der "Papst des Selfpublishing" in Deutschland. Jetzt ist Matthias Matting alias Brandon Q. Morris zu Gast im unendlichen Podcast. Unter seinem Pseudonym hat …
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Er ist Science-Fiction-Bestsellerautor und gilt als der "Papst des Selfpublishing" in Deutschland. Jetzt ist Matthias Matting alias Brandon Q. Morris zu Gast im unendlichen Podcast. Unter seinem Pseudonym hat er zwei Millionen Bücher im Selbstverlag verkauft.
Er spricht über die Zukunft des Buchs und die Anfänge des Internets, über sein Aufwachsen in der DDR und seine Zeit in der NVA, spricht über seine Leidenschaft für Physik und für "Was wäre wenn"-Literatur – und erklärt, warum er bis heute "bekennender Optimist" ist.
Matthias Matting wurde 1966 in Luckenwalde geboren, hat in Dresden studiert und lebt heute in Passau. Sein erstes Berufsziel war, als Physiker in einem Kernkraftwerk zu arbeiten. In den 1990er Jahren fing er an, als Wissenschaftsjournalist zu arbeiten. 2014 veröffentlichte er "Die Selfpublisherbibel", das bis heute als Standardwerk für das Selbstverlegen von Büchern gilt. 2016 veröffentlichte er seinen ersten Science-Fiction-Roman, bis heute hat er mehr als 70 Werke unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris geschrieben.
Im Podcast erzählt er, wie er auf die Idee zu seinem Roman kam, in dem in den 1980er-Jahren in der DDR Ölquellen gefunden werden und das Land eine Art europäisches Saudi-Arabien wird. Er erklärt sein Geschäftsmodell als Unternehmer und Schriftsteller, warum seine Science-Fiction auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht – und wieso Menschen sich niemals an andere Orte werden beamen können.
Nach 5 Stunden und 20 Minuten beendet Matthias Matting das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Sie wurde weltweit bekannt als Ermittlerin im Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal. Jetzt ist die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker zu Gast im unendlichen Podcast.Im Gespräch erklärt sie das System hinter den …
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Sie wurde weltweit bekannt als Ermittlerin im Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal. Jetzt ist die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erklärt sie das System hinter den Milliarden-Betrugsfällen, das sie aufgedeckt hat, und welche Widerstände sie dabei zu überwinden hatte. Sie berichtet von der Geheimsprache der Händler und Begegnungen mit Kronzeugen, von ihren Erfahrungen mit Banken und deren Anwälten, mit der deutschen Politik.
Anne Brorhilker erzählt, warum sie im vergangenen Jahr ihre eigene Entlassung als Beamtin beantragt hat. Heute ist sie Co-Geschäftsführerin des Vereins Bürgerbewegung Finanzwende und hat soeben ein Buch veröffentlicht: "Cum/Ex, Milliarden und Moral – Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt". Darin finden sich viele von Brorhilker selbst – als Stilmittel – geschwärzte Stellen: "Ich darf zu vielen Dingen nichts sagen."
Anne Brorhilker wurde 1973 in Hamm in Nordrhein-Westfalen geboren. Ihre Mutter arbeitete als Lehrerin, ihr Vater als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Sie spielte leidenschaftlich Querflöte und Klavier – und plante, Musiklehrerin zu werden, brach das Studium jedoch wegen der schlechten Berufsaussichten für das Lehramt ab. Die Entscheidung für ihr Jura-Studium sei spontan gefallen, erzählt sie. Als Staatsanwältin in Köln arbeitete sie ab 2009 in der Abteilung zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung.
Im Podcast erzählt Anne Brorhilker, dass sie sich am besten mit Hörbüchern ablenken kann, und dass sie als Jugendliche bei "Aktenzeichen XY“ nie Angst hatte. Nach 6 Stunden und 9 Minuten beendet Anne Brorhilker das Gespräch, denn das kann bei "Alles Gesagt?" nur die Gästin.
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Er war Parteichef der Grünen und doppelter Bundesminister. Im kommenden Jahr will er Ministerpräsident seines Heimatlandes Baden-Württemberg werden: Jetzt ist Cem Özdemir zu Gast im unendlichen Podcast.Im …
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Er war Parteichef der Grünen und doppelter Bundesminister. Im kommenden Jahr will er Ministerpräsident seines Heimatlandes Baden-Württemberg werden: Jetzt ist Cem Özdemir zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erzählt Özdemir von seinem politischen Aufstieg, von seinen größten Niederlagen und geplatzten Träumen – und sagt, warum er jetzt nach langem Zögern aus Berlin nach Stuttgart gegangen ist. Er erinnert sich an sein Aufwachsen in einer türkischen Arbeiterfamilie im schwäbischen Bad Urach, erzählt von seinem nicht immer unkomplizierten Verhältnis zu seiner Partei – und zum Islam.Er spricht über die Lage der Demokratie in Deutschland und über den Umgang der demokratischen Parteien miteinander, über den amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, über Robert Habeck und Joschka Fischer – und erklärt seine Migrations- und Wirtschaftspolitik von heute.
Cem Özdemir wurde 1965 in Urach geboren, absolvierte erst die Haupt-, dann die Realschule, machte eine Ausbildung zum Erzieher und anschließend das Fachabitur und studierte Sozialpädagogik in Reutlingen. Er ist seit 1981 Mitglied bei den Grünen und wurde 1994 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Er war Mitglied des Europäischen Parlaments, Co-Vorsitzender der Grünen und Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, nach dem Ende der Ampelkoalition auch kurzzeitig Bildungs- und Forschungsminister.
Im Podcast erklärt er seine Liebe für den schrägen Humor von Monty Python, Stan Laurel und Oliver Hardy – und berichtet von der Zeit, als er in den USA gelebt hat. Er erklärt, warum er stolz war, als er erfuhr, dass er unehelich geboren wurde, wieso er bis heute in Restaurants die Papierservietten mitnimmt – und wie man den Brezelteig vor dem Backen richtig wirft. Nach 6 Stunden und 47 Minuten beendet Cem Özdemir das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl Friedrichs
Gästemanagement: Jule TautzFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected].
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Er ist mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste deutschsprachige Schriftsteller unserer Zeit. Jetzt ist der Thriller-Autor Sebastian Fitzek zu Gast im unendlichen Podcast.Diese Folge von …
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Er ist mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste deutschsprachige Schriftsteller unserer Zeit. Jetzt ist der Thriller-Autor Sebastian Fitzek zu Gast im unendlichen Podcast.
Diese Folge von "Alles gesagt?" wurde live vor Publikum in der Hamburger Elbphilharmonie aufgezeichnet – und findet ein für die Gastgeber Christoph Amend und Jochen Wegner völlig überraschendes, fast thrillerartiges und auch nur vorläufiges Ende. Das Schlusswort ist noch nicht gefallen. Teil 2 folgt im kommenden Jahr.
Im Podcast erklärt Sebastian Fitzek, was er aus seinem früheren Beruf als Radioprogrammchef für seine Karriere am Buchmarkt gelernt hat. Er erzählt, welche Probleme er mit True Crime hat, verteidigt die Brutalität in seinen Romanen – und beschreibt sein kompliziertes Verhältnis zur Literaturkritik.
Sebastian Fitzek erinnert sich daran, welche Horrorgeschichten ihm sein Vater erzählt hat ("zu früh!") und welchen Rat ihm seine Mutter für sein Leben gegeben hat. Und dass er sich als Siebtklässler vor einer eigenen Entführung gefürchtet hat, nachdem er im Fernsehen "Aktenzeichen XY" gesehen hatte. Bis heute sagt er über sich: "Ich bin ein tendenziell ängstlicher Mensch."
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist im Charlottenburger Stadtteil Eichkamp aufgewachsen. Seine Mutter unterrichtete Wirtschaftslehre in der JVA Tegel. Sein Vater war Schuldirektor und hatte unter anderem Günther Jauch als Schüler, dessen Lieblingslehrer er wurde.
Sebastian Fitzeks erste Berufswünsche waren Tennisprofi, Tiermediziner, Plattenfirmen-Mitarbeiter und Schlagzeuger in einer Rock-'n'-Roll-Band. Schließlich studierte er Jura und begann eine Laufbahn im Privatradio. Er war Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender in Berlin. Nebenbei schrieb er seinen ersten Thriller "Die Therapie", der im Jahr 2006 sofort ein Bestseller wurde.
Bis heute hat Fitzek weit mehr als 30 Bücher geschrieben, darunter auch Kinderbücher und Komödien. Für seine Psychothriller wurde er unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.Im Gespräch erzählt Sebastian Fitzek von einer ungewöhnlichen Freundschaft, die in der fünften Klasse begann und bis heute hält – und wie ein Auftritt der Band Plan B im Vorprogramm von Depeche Mode auf der Berliner Waldbühne ihn als 14-Jährigen für sein Leben geprägt hat. Und er berichtet von der Zusammenarbeit mit seinen Lektorinnen, die im Publikum der Elbphilharmonie sitzen – und spontan ihrerseits davon berichten.
Warum er bis heute so viele Bücher geschrieben hat? "Ich bin ein Getriebener", sagt er. Nach 3 Stunden 39 Minuten geht der Auftritt von Sebastian Fitzek bei "Alles gesagt?" in Hamburg auf überraschende Art und Weise zu Ende. Fortsetzung folgt.Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.
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Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er …
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Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive Antwort bekommt.
Alle Folgen von Nur eine Frage finden Sie hier und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Nach den spektakulären Fortschritten, die Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT in den vergangenen Jahren gemacht haben, könnte man schon ein denkendes Wesen in der Maschine vermuten. Ist da mehr als nur ein Computerprogramm? In der dritten Folge von Nur eine Frage wollen wir von KI-Forscher Richard Socher wissen: "Können Maschinen denken?"
Richard Socher ist ein Pionier der KI-Forschung. Seine Veröffentlichungen haben die Entwicklung der LLMs stark beeinflusst. Seine Dissertation aus dem Jahr 2016 führte rekursive neuronale Netzwerke für die Sprach- und Bildverarbeitung ein – zu einer Zeit, als neuronale Netzwerke als Sackgasse galten – heute sind sie die Grundlage dessen, was populär als künstliche Intelligenz gehandelt wird. Richard Socher hat das Prompt Engineering erfunden, also die Eingabe von frei formulierbaren Sätzen, die heute Standard ist bei der Bedienung von Large Language Models wie ChatGPT. Socher zählt zu den meistzitierten KI-Forschern.
Im Gespräch erklärt Socher, warum er "computo, ergo sum" – ich rechne, also bin ich – für eine brauchbare Definition von Denken hält und weshalb LLMs mehr sind als nur "stochastische Papageien". Socher: "Letztlich haben auch Menschen ein Sprachmodell irgendwo im Gehirn." Nach Ansicht des Forschers ist es problematisch, Intelligenz zu sehr aus menschlicher Sicht zu definieren und zum Maßstab für KI zu nehmen. Die KI sieht Socher überall dort im Vorteil, wo sich Ergebnisse simulieren und verifizieren lassen – ob das Spiele wie Schach oder Go sind oder die Mathematik. Genau in diesen Bereichen sagt Socher spektakuläre Erfolge der KI für die nächsten Jahre voraus.
Die Allgemeine Generative Intelligenz (AGI), die von vielen KI-Firmen und -Wissenschaftlern angestrebt wird, definiert Socher als System mit vielen Fähigkeiten, die sich an denen des Menschen orientieren. Das von ihm mit erfundene Prompt Engineering sieht er als wichtigen Schritt auf dem Weg zu dieser Superintelligenz. Nächste, wichtige Meilensteine wären, dass KIs anfangen, sich selbst zu verbessern und die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und Intelligenz überwinden. Bislang allerdings würden KIs mit menschlicher Sprache trainiert und mit menschlichen Tests gemessen, was zwangsläufig an Grenzen stoßen werde. Der Ausweg: Simulation, Verifikation und neue Sensorik – damit KI über den menschlichen Horizont hinaus wahrnehmen und handeln kann.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens LubbadehAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]e.
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Bei dieser Folge von "Alles gesagt?" ist alles anders: Zu Gast sind jene 1.360 Menschen, die sich am 6. September im Gewandhaus in Leipzig eingefunden haben. Nach einer improvisierten Veranstaltung in Stuttgart …
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Bei dieser Folge von "Alles gesagt?" ist alles anders: Zu Gast sind jene 1.360 Menschen, die sich am 6. September im Gewandhaus in Leipzig eingefunden haben. Nach einer improvisierten Veranstaltung in Stuttgart – der Gast war kurzfristig ausgefallen – war dies die erste geplante Publikumsfolge des unendlichen Podcasts.
Wie geht's Leipzig? Wie denken die Leipziger über sich selbst? Was hat das mit der Messe zu tun? Was unterscheidet die Leipziger von anderen Sachsen? Und was von den Dresdnern? Was lieben die Leipziger an ihrer Stadt, und was nervt sie? Welche politischen Debatten werden in Leipzig geführt? Wer war '89 auf dem Ring? Was hat es mit dem Begriff der "Critical Westdeutschness" auf sich? Worin liegt der Erfolg der AfD? Warum kommt die Digitalisierung im Land nicht voran? Wofür steht die Kunst aus Leipzig? Und warum ist das Ost-Softeis so viel besser als das Softeis im Westen?
Im Gespräch erinnert sich die Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns, seit diesem Jahr Ehrenbürgerin der Stadt, an die friedliche Revolution von 1989, insbesondere an den 9. Oktober: "Ich merke jedes Mal, wenn ich davon erzähle, wie mich das aufrührt." Sie erklärt, warum sie später nicht in die Politik gegangen ist – und schwärmt von ihrer heute so "lebenswerten Stadt". Skadi Jennicke, die Leipziger Kulturbürgermeisterin, spricht über die kommunale Haushaltskrise, die auch Leipzig betroffen hat, und erklärt, wie sie trotzdem versucht, die freie Szene zu unterstützen. Gewandhaus-Direktor Andreas Schulz spricht über seinen Etat und über die politische Haltung seines Hauses (und singt später zum ersten Mal auf der Bühne des Gewandhauses).
Der elfjährige Erwin, der mit seinem Vater ins Gewandhaus gekommen ist, empfiehlt das Kant-Gymnasium, und Tom aus Leipzig erzählt, dass er seit einem halben Jahr erfolglos eine Wohnung sucht. Das Ensemble des Gewandhauses gibt zwischendurch ein kleines Konzert, und das Ensemble-Mitglied Gundel Jannemann-Fischer sagt, dass sie mit elf Jahren Oboe lernen wollte, weil sie Rondo Veneziano toll fand.
Der Leipziger Künstler Michael Triegel berichtet, wie es war, den Papst zu malen, welche überraschenden Erfahrungen er nach 1989 im Westen gemacht hat – und warum eine italienische Reise für ihn "eine zweite Geburt" war.
Martina Hefter, 2024 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, erinnert sich auf der Bühne, wie sie als Tänzerin und Fitnessstudio-Mitarbeiterin aus dem Allgäu in Leipzig zur Schriftstellerin wurde. Und erklärt, was für sie gute Literatur ausmacht.
Spontan bildet sich um Hannah Suppa, Chefredakteurin der Leipziger Volkszeitung, und Anne Hähnig, ZEIT-Redaktionsleiterin mit Wohnsitz in Leipzig, ein Presseclub mit Fragen aus dem Publikum. Und dann singen die 1360 Gäste gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen".
Nach 4 Stunden und 54 Minuten beenden die "Weisen des Schlussworts" im Saal das Gespräch, denn das dürfen bei "Alles gesagt?" nur die Gäste.
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Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er …
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Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive Antwort bekommt.
In der ersten Folge von Nur eine Frage stellen wir dem britischen Neurowissenschaftler Anil Seth eine der grundlegendsten Fragen überhaupt: "Gibt es mich wirklich?".
Anil Seth wurde 1972 in Oxford geboren. Seit über 20 Jahren erforscht der Neurowissenschaftler das Phänomen des Bewusstseins. In seinem Buch Being You - A New Science of Consciousness hat er seine Theorie des Bewusstseins erläutert. Grundgedanke von Seths Bewusstseinstheorie ist: Das Gehirn beobachtet die Welt nicht passiv, sondern es ist genau umgekehrt: Es erschafft sich aktiv die Welt. Seth nennt das "kontrollierte Halluzinationen".
Aber was passiert, wenn das Gehirn in Narkose gesetzt wird? Ist Bewusstsein ein Kontinuum oder ist es entweder an oder aus? Außerdem hat Anil Seth sich viele Gedanken über die Seele gemacht und ob KI-Systeme wie ChatGPT schon über ein Selbstbewusstsein verfügen.
Seine abschließende Antwort auf die zentrale Frage des Podcasts, ob "Ich wirklich existiere" lautet: "Nein. Aber …"
Aber, weil: Das Ich ist nicht wie ein Stein oder ein Tisch. Aber es ist dennoch so real wie beispielsweise die Farben. Eigentlich gibt es auch sie nicht, sondern nur elektromagnetische Strahlung. Trotzdem sehen wir Farben. Genauso ist es mit dem Ich.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens LubbadehAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]e.
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