
Die beste Liga der Welt – Der Podcast zur österreichischen Bundesliga
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- 23 out 2026
Sobre o podcast
DBLDW ist die podcastgewordene Liebeserklärung an den österreichischen Fußball – dreimal die Woche neu. Seit 2018 sind Fußballscout Fabio Schaupp und Sportjournalist Peter K. Wagner nah dran an Fans, Vereinen und Spielern. Andere reden über die Premier League und La Liga. Für die beiden gibt es nur eine beste Liga der Welt: die österreichische Bundesliga.
Episódios 518
LASK reißt Löwen in Stücke
Wer am Donnerstag in Wolfsberg aufwachte, hörte im Radio ein Lied, das dort bis zum Sommer 2024 rauf und runter lief: Manfred Schmid ist wieder Trainer des WAC. Dazwischen drehte sich das Trainerkarussell so …
Notas do episódio
Wer am Donnerstag in Wolfsberg aufwachte, hörte im Radio ein Lied, das dort bis zum Sommer 2024 rauf und runter lief: Manfred Schmid ist wieder Trainer des WAC. Dazwischen drehte sich das Trainerkarussell so schnell, dass Präsident Dietmar Riegler am Ende einfach auf Anfang drückte. Das Schlusslicht der Liga hofft nun auf einen Morgen, der endlich anders klingt als der gestrige. Peter K. Wagner und Fabio Schaupp lassen in dieser Vorschau die Zeitschleife einmal komplett durchlaufen, denn auch die Europacupwoche hatte ihren eigenen Murmeltiertag. Der LASK reiste nach Lissabon und tat, was er dort offenbar immer tut: Er lag nach einem Elfmeter, über den man diplomatisch schweigen sollte, zurück, drehte die Partie und gewann 3:2 bei Sporting. In Portugal, berichtet ein mitgereister Fan aus dem Auswärtssektor, ist schon von einem österreichischen Fluch die Rede. Sturm durchbrach in Liebenau eine andere Schleife, nämlich die der Europa-League-Abende ohne Sieg: Luca Weinhandl eroberte den Ball, Oumar Diakite traf, Marseille blieb erstaunlich stumm. Nur Salzburg wachte in Celje in der falschen Wiederholung auf, 2:0 geführt, in der 90. Minute das 2:2. Am Sonntag stellt das Topspiel LASK gegen Salzburg den Wecker neu, dazu ein Alumnus, der früher Pässe verteilte und heute Lebensweisheiten, und ein Linktipp mit Grazer Schmäh.
Armandas Kučys gefällt das. Manfred Schmid wurde der Gruppe „Lavanttaler Zeitschleife“ hinzugefügt.
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Linktipp 1: Copa TalkS mit Michael Gregoritsch
Linktipp 2: Johannes Hoff Thorup zu Gast bei 1899FM
Linktipp 3: Ohne Filter mit Albert Vallci und Michael Gregoritsch
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➡️ Fabio Schaupp
➡️ Peter K. Wagner
Kapitel
00:00 Intro: Der Fahrplan01:05 WAC holt Manfred Schmid zurück07:57 Celje 2:2 Salzburg: Führung verspielt10:34 Sporting 2:3 LASK: Comeback in Lissabon18:31 Sturm 1:0 Marseille: Erster EL-Sieg24:41 Vorschau: LASK gegen Salzburg27:56 Alumnus: Reinhold Yabo32:17 Linktipp: Michael Gregoritsch
Ist der Grazer Sponsoring-Protest gerechtfertigt?
Wer etwas abklebt, will verdecken und legt dabei meist erst frei, worum es eigentlich geht. Ein Streifen Tixo über vier Buchstaben im Wappen, beim Walk-on in Bournemouth vor Premier-League-Publikum: Sturm hat …
Notas do episódio
Wer etwas abklebt, will verdecken und legt dabei meist erst frei, worum es eigentlich geht. Ein Streifen Tixo über vier Buchstaben im Wappen, beim Walk-on in Bournemouth vor Premier-League-Publikum: Sturm hat Graz unsichtbar gemacht, um selbst sichtbar zu werden. Die 99ers haben die Stadt gleich ganz aus dem Namen gelöst, der GAK schimpft mit, und Präsident Christian Jauk rechnet vor, was ein Grazer Kind im Vergleich zu einem Wiener, Linzer oder Salzburger wert sei. Der Anlass: Die Holding Graz zieht sich ab der Saison 2027/28 aus dem Profi-Sponsoring zurück.
Peter K. Wagner zieht das Klebeband vorsichtig ab, gemeinsam mit Moritz Ablinger, der aus der Vaterschaftskarenz zurück in die ballesterer-Redaktion gekehrt ist und die Geldflüsse der Liga kennt wie andere die Abseitsregel. Darunter kommt Unbequemes zum Vorschein: Sponsoring, das eigentlich Förderung ist. Ein Sportgroschen, der Wiener Klubs zur Kasse bittet, während Stadtbetriebe auf der Trikotbrust wieder Geld zurückspielen. Linzer Millionen, ohne die manches Aufstiegsmärchen nie geschrieben worden wäre. Und die Frage, ob ein Schwimmbad, das offen bleibt, nicht mehr Gemeinwohl stiftet als ein Stürmer, der kommt.
Ablingers Befund klingt nach Kabinenpredigt: weniger Hand aufhalten, mehr Demut, vielleicht sogar ein Deckel in den Lizenzkriterien. Ob den je jemand unterschreibt? Eher nicht. Aber manchmal reicht es schon zu sehen, was unter dem Tixo steht.
Christian Jauk wurde der Gruppe „Tixo-Großabnehmer Graz“ hinzugefügt.
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➡️ Peter K. Wagner
Kapitel:
00:00 Moritz Ablinger ist zurück
00:31 Holding Graz streicht Sponsoring
01:56 Jauks Kritik: gerechtfertigt?
03:26 Sponsoring oder Förderung?
05:37 Sportgroschen: Zahlt Wien drauf?
08:38 Graz, Wien, Linz: Wo ist es fair?
10:52 Italien, Breitensport, Gemeinwohl
12:52 Spitzensport ohne Kommunen?
15:41 Schwimmbad vor Spitzenfußball
17:43 Stadtwerke auf der Trikotbrust
19:08 Ein Deckel in den Lizenzkriterien?
21:31 Fazit: Bleibt Graz im Namen?
SECHS AUF EINEN STREICH
317.Runde // SECHS AUF EINEN STREICHDas tapfere Schneiderlein schaffte sieben auf einen Streich, Sturm reichten in Liebenau sechs. Streiche gab es an diesem Wochenende ohnehin genug. Die Holding Graz strich die …
Notas do episódio
317.Runde // SECHS AUF EINEN STREICH
Das tapfere Schneiderlein schaffte sieben auf einen Streich, Sturm reichten in Liebenau sechs. Streiche gab es an diesem Wochenende ohnehin genug. Die Holding Graz strich die Stadt auf der LED-Bande durch, wir streichen satirisch mit und rechnen nach, was im Kurier-Bericht zum Wiener Sportgroschen fehlt. Dann das Derby: Christopher Cvetko schießt den GAK in Führung, ehe die schwere Verletzung von Daniil Khudyakov den Abend durchstreicht. Beide Teams bilden einen Kreis, danach treffen Luca Weinhandl, Jürgen Heil und dreimal Oumar Diakite. Fünf Tore in 14 Minuten, ein Matchplan in Fetzen. Gute Besserung, Daniil.
Rapid streicht beim 3:1 gegen Hartberg die letzten Zweifel, Johannes Hoff Thorup erklärt, warum Kreativität einen Plan braucht. Der LASK streicht in Lustenau die Krise, Sasa Kalajdzic eröffnet das 4:0. Die Austria bleibt dagegen auf der Liste der offenen Posten: Johannes Eggestein trifft doppelt, Ried gewinnt trotzdem 3:2, auch dank Philipp Pomers Freistoß in den Winkel. Beim WAC wird nach dem 0:2 gegen die WSG Tirol schon die Trainerliste angelegt, und wir schreiben fleißig mit, von Gerhard Struber bis Irene Fuhrmann. Timon bringt Westderby-Rauch vom Tivoli und Christian Gebauers Siegtor mit. Und dann Herbert Prohaska, dessen Lebenswerk man nicht durchstreichen, nur unterstreichen kann.
Oumar Diakite gefällt das. Thomas Silberberger wurde der Gruppe „Der WAC steigt niemals ab“ hinzugefügt.
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Linktipp 1: Was macht die Holding Graz eigentlich alles?
Linktipp 2: Fußballlegende Herbert Prohaska für Lebenswerk geehrt!
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➡️ Fabio Schaupp
➡️ Peter K. Wagner
Kapitel
00:00 Cold Open: Die Holding als Partner?03:31 Runde 317: Fahrplan & Zitronenpresse05:59 Holding Graz, Sportgroschen & Bande11:50 Sturm 6:1 GAK: Derby nach dem Schock30:46 Rapid 3:1 Hartberg: Spielfreude pur41:04 Lustenau 0:4 LASK: Zurück in der Spur44:14 Ried 3:2 Austria: Helm unter Druck53:42 WAC 0:2 WSG Tirol: Krise im Lavanttal1:02:58 Gerüchteküche: Wer coacht den WAC?1:09:36 Salzburg 3:0 Altach + Gegner Celje1:14:09 Zwei Minuten LigaZwa: Westderby1:21:03 Orakel1:24:16 Prohaska-Lebenswerk & Trivia
WATSCHN AUS EUROPA, LIEBE AUS SEOUL
Es gibt Wochen, in denen der österreichische Fußball Tennis spielt – und zwar gegen die Weltrangliste. Der LASK gibt bei seiner Champions-League-Heimpremiere den ersten Satz mit 3:6 an Liverpool ab, Salzburg …
Notas do episódio
Es gibt Wochen, in denen der österreichische Fußball Tennis spielt – und zwar gegen die Weltrangliste. Der LASK gibt bei seiner Champions-League-Heimpremiere den ersten Satz mit 3:6 an Liverpool ab, Salzburg kassiert gegen Milan ein 0:4, das sich anfühlt wie ein Satz ohne eigenes Aufschlagspiel, und Sturm kämpft in Bournemouth um jeden Ball, trifft einmal nur das Netzband – Pardon, die Stange – und verliert 0:3. Immerhin serviert Florian Flecker gegen die Reds wieder Asse, als hätte er seit 2023 nichts anderes trainiert. Doch wer im Einzel untergeht, hat daheim noch das Doppel: Am Tivoli kehrt nach zehn Jahren das Westderby zurück, Wacker gegen Austria Salzburg, 16.125 Zuschauer, ausverkauft, ein Match, bei dem sogar der Schiedsrichterstuhl wackelt. In Liebenau treffen Sturm und GAK aufeinander, während die Stadt Graz gerade die Bespannung vom Schläger nimmt und das Profisponsoring streicht. Die schönste Wildcard des Herbstes kommt aber aus Seoul: Young-heon Lim legt seine Hochzeitsreise so, dass sie über Hartberg führt, wird Mitglied und schwärmt für Fabian Wilfinger, der sich aus dem eigenen Nachwuchs nach oben gespielt hat. Im Alumnus meldet sich Erik Kojzek vom Auswärtsturnier in Belgrad, wo Derbys an der Grundlinie des Erlaubten gespielt werden. Dazu ein Linktipp, ein Panini-Gewinnspiel auf Instagram und die Erkenntnis, dass ein verlorener Satz noch kein verlorenes Match ist.
Florian Flecker wurde der Gruppe „Liverpools Albtraum seit 2023" hinzugefügt.
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Linktipp 1: Insta Reel mit Paul Koller
Linktipp 2: DBLDW Bonusrunde zum Grazer Derby
Linktipp 3: DBLDW Häferl "Des is des nächste depperte Häferl"
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➡️ Fabio Schaupp
➡️ Peter K. Wagner
Kapitel
00:00 Intro & Fahrplan
01:40 Linktipp der Woche
02:20 Hartbergs neues Mitglied aus Seoul
08:31 LASK 3:6 Liverpool
14:08 Salzburg 0:4 Milan
16:28 Bournemouth 3:0 Sturm
18:50 Westderby: Wacker – Austria Salzburg
22:40 Grazer Derby & Stadt-Sponsoring
28:13 Runde 9: Rapid, LASK, Austria & Co.
34:49 Alumnus: Erik Kojzek (Partizan)
39:05 Sperren & Verabschiedung
DIE LEGENDÄRSTEN GRAZER DERBYS
Eigentlich hätten wir am Montag auf einer Bühne gestanden, stattdessen standen wir im Archiv. Zwei Männer, die bei GAK und Sturm das Gedächtnis ihres Vereins verwalten, zogen für uns die Laden auf, in denen …
Notas do episódio
Eigentlich hätten wir am Montag auf einer Bühne gestanden, stattdessen standen wir im Archiv. Zwei Männer, die bei GAK und Sturm das Gedächtnis ihres Vereins verwalten, zogen für uns die Laden auf, in denen Graz seine Derbys abgelegt hat. Mike Rath greift zur roten Mappe, Aufschrift Februar 2005: ein 4:0, und ein Interview, das Günther Neukirchner unsterblich machte – samt Respekt vom Gegner für den Mut, sich hinzustellen. Benni Sikora blättert in der schwarzen Akte bis Mai 1999, als Jan-Pieter Martens in der Nachspielzeit die Titelverteidigung auf Kurs schoss, während es auf einer Platzhälfte regnete und auf der anderen die Sonne schien. Dazwischen liegen die Fächer, die man lieber zugesperrt ließe: das 0:5 von 2003, der Abschied in die derbylosen Jahre 2007, ein Wirtshaus in Dornbirn, in dem nur die Erinnerung an alte Sturm-Tormänner die Stimmung rettete. Wir stöbern in Sandkisten, in denen man rot oder schwoaz wird, in einem Hundewitz aus Zeiten der Zusatztribünen und in der Frage, ob eine Stadt ihren Rivalen braucht. Ein Blatt legen wir mit besonderer Sorgfalt ab: Alex Manninger, vor dem sich ein junger Sturm-Fan 1997 fürchtete wie vor einer Wand. Am Ende stellen wir die nächste depperte Frage, holen zwei Tipps ein – und lassen die oberste Lade offen. Das nächste Blatt wird beim nächsten Derby beschrieben.
Günther Neukirchner gefällt das.
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➡️ Peter K. Wagner
Kapitel:
00:00 Clubhistoriker statt Live-Event
00:58 Wie man GAK- oder Sturm-Fan wird
03:19 Erstes Derby, Hundewitz, Gründerjahre
06:11 GAK 4:0 Sturm (2005), Cup-3:2 (2002)
11:36 Sturm 2:1 GAK: Jahrhundertderby 1999
15:57 Die bitterste Niederlage: Abschied 2007
18:46 Derbywoche heute und die Cup-Derbys
22:39 Braucht Graz den Rivalen?
27:07 Sturm 0:5 GAK (2003) und Dornbirn
30:55 Geburtstagsderby und Manninger 1997
34:33 Depperte Frage und Derby-Tipps
HÜTTELDORFER TIKI TAKA
315.Runde // LANG LEBE LANGGoethe hätte seine Farbenlehre umschreiben müssen, wäre er am Samstag am Tivoli gewesen: Dort lief die SV Ried erstmals in Grau-Pink auf, und ihre Fans blieben daheim. Paul von Stadt …
Notas do episódio
315.Runde // LANG LEBE LANG
Goethe hätte seine Farbenlehre umschreiben müssen, wäre er am Samstag am Tivoli gewesen: Dort lief die SV Ried erstmals in Grau-Pink auf, und ihre Fans blieben daheim. Paul von Stadt, Land, Stadion erklärt, warum ein Sponsor bei einem Mitgliederverein plötzlich Farbe bekennen darf, wie knapp die Mitgliederversammlung ausging und weshalb fünf Auswärtsspiele in Pink trotzdem ein Kompromiss sind. Sportlich sah Ried nicht rot, sondern drei Punkte: 2:1 bei der WSG, gespielt in einer Stille, in der man Mario Despotovic bis nach Wattens hörte. Grau in Grau? Mitnichten. Das 0:0 zwischen GAK und Salzburg hatte mehr Farbtupfer als manches 3:2, weil Gerald Scheiblehner den Rotjacken Klarheit in den Pinsel gelegt hat. In Favoriten malte Oumar Diakite die Austria mit zwei Toren blass, über das Standbild vor seinem Elfmeter wird noch zu reden sein. Tiefrot sieht der WAC: 0:3 in Altach, wieder ein Ausschluss, und die Frage, ob dieser Kader für den Klassenerhalt reicht, spaltet sogar das Studio. Und dann Linz, wo Didi Kühbauers LASK in Schwarz-Weiß verblasste, während Rapid beim 2:0 so sattgrün kombinierte, dass Hütteldorf kurz wie ein Tiki-Taka-Dorf aussah. Dazu Bournemouth im Stadionporträt samt erstem Pfadfinderlager der Welt, ein Eisbär mit Horrorvergangenheit in Amstetten, das Orakel und eine Prohaska-Anekdote mit Adriano Celentano, die Oliver das Buch von Raffaele Campo beschert. Johannes Hoff Thorup wurde der Gruppe „Grün ist die Hoff-nung“ hinzugefügt.
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Linktipp 1: Podcast STADT LAND STADION
Linktipp 2: Die BWTisierung des LASK
Linktipp 3: Yusuf Demir: Was wurde aus dem Rapid-Wunderkind?
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➡️ Fabio Schaupp
Kapitel
00:00 Intro: Konferenz, Kühn & Braun
05:05 Ried-Trikot mit Stadt, Land, Stadion
17:21 BWT-Pink vs. Fußballromantik
25:50 WSG 1:2 Ried: Stille am Tivoli
28:21 GAK 0:0 Salzburg: Scheiblehner-Effekt
35:46 Austria 0:2 Sturm: Diakite & Standbild
46:45 Altach 3:0 WAC: Reicht dieser Kader?
57:01 LASK 0:2 Rapid: Hütteldorfer Tiki-Taka
1:06:48 Europacup-Woche & Schiri-News
1:11:29 Stadionporträt: AFC Bournemouth
1:14:18 Zwei Minuten LigaZwa: Amstettens Eisbär
1:16:46 Orakel
1:20:26 Buchverlosung & Trivia
Rapid auf Kurs, WAC auf Grund
Zwei Wochen lag die Liga im Trockendock, jetzt wird sie wieder zu Wasser gelassen – und nicht jedes Boot ist gleich seetüchtig. Fabio Schaupp und Peter K. Wagner klopfen vor dem Stapellauf der 8. Runde die …
Notas do episódio
Zwei Wochen lag die Liga im Trockendock, jetzt wird sie wieder zu Wasser gelassen – und nicht jedes Boot ist gleich seetüchtig. Fabio Schaupp und Peter K. Wagner klopfen vor dem Stapellauf der 8. Runde die Rümpfe ab. Rapid kreuzt als Tabellenführer Richtung Linz, wo der LASK in der Raiffeisen Arena vor Anker liegt. Unser Rapid-Kenner Patrick funkt aus Hütteldorf, wie Johannes Hoff Thorup die Pause genutzt hat und warum nach der Abreibung in Salzburg vor allem die Arbeit nach hinten zählt. Ganz unten im Schnabelholz treffen zwei leckgeschlagene Kähne aufeinander: Altach-Scout Laurenz erklärt, warum Ognjen Zaric trotz Torflaute nicht vom Kurs abweicht, beim WAC ist die Präsidentenjacht inzwischen gehoben – ob die Mannschaft wieder schwimmt, klärt erst der Sachverständige am Sonntag. Sturm sticht mit Rumpfmannschaft zur Austria in See, weil Otar Kiteishvili schon wieder verletzt vom Nationalteam heimgekehrt ist. Abseits der Heimatgewässer heuert Daniel Beichler in Kortrijk an, David Alaba geht in Udine vor Anker und ein Udinese-TV-Journalist schickt uns per Videobotschaft den Lagebericht. Carsten Jancker läuft wieder in Klagenfurt ein, die U21 verpasst die EM trotz Torfestival, und unser Alumnus Alex Timossi Andersson hat über Heerenveen und Stockholm in Wrocław festgemacht. Im Linktipp: ein Vorstellungsvideo, in dem der Chef das Steuer nicht aus der Hand gibt.
Thomas Silberberger wurde der Gruppe "Kein Landgang" hinzugefügt.-
Linktipp 1: Vorstellungsvideo Daniel Beichler
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➡️ Fabio Schaupp
➡️ Peter K. Wagner
Kapitel
00:00 Intro: Die Liga ist zurück
01:27 Beichler heuert in Kortrijk an
06:13 Alaba in Udine: Grüße von Udinese TV
10:05 Nachschau: Jancker, U21, U19 und U17
13:33 LASK – Rapid: Spitzenspiel in Linz
19:16 Altach – WAC: Kellerduell
24:53 Austria – Sturm: Rumpftruppe in Wien
29:15 GAK–RBS, WSG–Ried, Hartberg–Lustenau
30:05 Linktipp: Vorstellung in Kortrijk
30:36 Alumnus: Alex Timossi Andersson
34:04 Hörerpost von Felix und ein Wimpel
Gesucht: Österreicher | Bonusrunde Schottland, Teil 2
Aberdeen nennt sich Ölhauptstadt Europas, doch die ergiebigste Quelle liegt neuerdings nicht in der Nordsee, sondern zwischen Altach und Linz. Im zweiten und finalen Teil unserer Schottland-Bonusrunde stehen …
Notas do episódio
Aberdeen nennt sich Ölhauptstadt Europas, doch die ergiebigste Quelle liegt neuerdings nicht in der Nordsee, sondern zwischen Altach und Linz. Im zweiten und finalen Teil unserer Schottland-Bonusrunde stehen wir im Sommerwind der Granite City und schauen den Dons beim Bohren zu. Alexander Briedl ist das jüngste Fass aus der Bundesliga-Förderung: Er erzählt, wie aus Videocalls ein Vertrag wurde, warum der Abschied von Blau-Weiß Linz nicht der war, den er sich gewünscht hätte, und weshalb das Wetter im Norden alle halbe Stunde die Richtung wechselt. Dann öffnet der Ingenieur der Plattform seine Messdaten: Sportdirektor Lutz Pfannenstiel erklärt, warum kaum eine Liga der schottischen so ähnlich ist wie unsere – Umschaltmomente, Sprints, Tempo von Strafraum zu Strafraum. Wer hier bohrt, trifft. Dazu gibt es Rangers-Hass im Taxi, amerikanische Investoren, ein Loblied auf Michael Köllner und ein paar Worte über Danny Röhl, der die Pipeline gerade in die Gegenrichtung nach Salzburg verlegt hat. Und manchmal schaut sogar Sir Alex Ferguson auf Pittodrie vorbei, um nachzusehen, ob die alte Quelle noch fließt. Zum Schluss sprudelt es in Motherwell: Lukas Fadinger erzählt, wie aus dem Zehner ein Sechser mit Torinstinkt wurde, warum Hearts und Hibs finanziell an Sturm und Rapid erinnern und wieso die Insel trotzdem immer weiter nach Süden lockt. Die Förderquote stimmt. Das Rohöl heißt Bundesliga.
Danny Röhl wurde der Gruppe „Pipeline Glasgow–Salzburg“ hinzugefügt.
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➡️ Peter K. Wagner
➡️ Timon Ramp - StoistodtAmbiete
Kapitel
00:00:00 Aberdeen: Ölstadt, Granit, Gothenburg
00:03:04 Alexander Briedl: Wechsel zu den Dons
00:09:48 Briedl über den Abstieg mit Blau-Weiß
00:11:42 Briedl: Erste Wochen, Daten, Alltag
00:16:41 Lutz Pfannenstiel: Warum Österreicher?
00:20:37 Pfannenstiel: Der Druck in Aberdeen
00:24:59 Liga-Vergleich und US-Investoren
00:30:26 Aberdeen gegen Rangers: Purer Hass
00:36:39 Danny Röhl: Die 1A-Lösung für Salzburg
00:39:25 Adeniran, LASK und Österreichs Markt
00:42:41 Ferguson, Köllner und Abschied
00:49:36 Lukas Fadinger: Wechsel nach Motherwell
00:54:27 Fadinger: Schottland, Geld, Glasgow
01:00:24 Fadinger: Europacup und England-Traum
LANG LEBE LANG
315.Runde // LANG LEBE LANGJedes Jahr hinterlässt einen Ring im Holz, und diese Länderspielpause war ein besonders dicker: 21 Werktage ohne Bundesliga. Kein Wunder, dass die erste Runde aus dem neuen Studio …
Notas do episódio
315.Runde // LANG LEBE LANG
Jedes Jahr hinterlässt einen Ring im Holz, und diese Länderspielpause war ein besonders dicker: 21 Werktage ohne Bundesliga. Kein Wunder, dass die erste Runde aus dem neuen Studio – es riecht noch nach frisch geöltem Holz aus Jakobs Wald – mit der Frage beginnt, wie lange so ein Winter im Oktober eigentlich dauern darf. Im äußersten Ring liegt das 1:1 in Pristina, wo Christoph Lang nach einem langen Einwurf die Stirn ansetzt und Österreich den Punkt rettet. Gleich darunter splittert es: Die U21 verspielt gegen Dänemark wohl ihr EM-Ticket, obwohl kaum ein Jahrgang je so viel Marktwert mitgebracht hat. Ein Ast bricht auch in Salzburg, wo Justin Omoregie schon wieder verletzt ist. Dazwischen wachsen die Testspiele weiter – Lustenau gegen Schalke vor ausverkauftem Haus, Blau-Weiß Linz ärgert die Bullen beim Stadionfest in Pischelsdorf –, und Kick It Like Women bringt vom ersten großen Wiener Frauen-Derby einen 6:0-Kahlschlag der Austria und eine kuriose Ticketposse mit. Tief im Kern: ein Fresko in Cesena, das gar nicht Walter Schachner zeigt, das DBLDW-Orakel und Timons Brüllerei von Córdoba bis Teneriffa, wo heute Martin Pečar Wurzeln schlägt. Wer jetzt Lust auf Holz bekommen hat, hängt uns einen Vereinswimpel an die neuen Haken, gewinnt mit seiner besten Österreicher-in-Italien-Anekdote ein Buch – und sägt am 12. Oktober beim Derby-Talk im Grazer Stockwerk mit. Präsentiert von tipp3.
Christoph Lang wurde der Gruppe „Spätzünder mit Stirnholz" hinzugefügt.
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Ganz Graz x DBDLDW: Rot Schwoaz Stadion - Ein Fußball-talk zum Grazer Derby
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Kapitel
00:00 Neues Studio und Derby-Talk in Graz
03:55 Runde 315: Die endlose Länderspielpause
06:22 Kosovo 1:1 Österreich: Lang rettet Punkt
12:15 U21 1:1 Dänemark: EM-Ticket fast weg
17:16 Legionäre-Update und Omoregie-Pech
19:11 Testspiele: Lustenau, Sturm, BW Linz
22:33 Frauen-Derby: Austria 6:0 Rapid
28:47 U16, U17, U19: Nachwuchs-Update
30:44 Gewinnspiel: Österreicher in Italien
42:47 DBLDW-Quiz: Die Tabelle nach der Pause
45:28 DBLDW-Orakel
48:47 Brüllerei: Córdoba gegen Teneriffa
52:18 Trivia: Playmobil, WM-Werbung, Irland
55:36 Ausblick: Derby-Talk und Studioname
ÖFB SPORTDIREKTOR GESUCHT: IR(R)EN VERBOTEN
Kolumbus brauchte drei Schiffe, um eine neue Welt zu entdecken. Uns reicht am 12. Oktober ein Stockwerk: Gemeinsam mit ganzGraz laden Peter K. Wagner und Fabio Schaupp zum Derby-Talk ins Grazer Stockwerk – erst …
Notas do episódio
Kolumbus brauchte drei Schiffe, um eine neue Welt zu entdecken. Uns reicht am 12. Oktober ein Stockwerk: Gemeinsam mit ganzGraz laden Peter K. Wagner und Fabio Schaupp zum Derby-Talk ins Grazer Stockwerk – erst über Sturm, GAK und den Fußball, dann über jene Stadionfrage, die in Graz älter wirkt als so manche Seekarte. Die Route dorthin führt über Linz, das Peter auf seiner Landkarte der schönsten Landeshauptstädte eher an den Rand zeichnet, während Fabio tapfer die Linzer Flagge hisst. In Dublin fand das Nationalteam nach einem 0:2 zur Pause beim 2:2 gegen Irland doch noch festen Boden: Alexander Prass und Michael Gregoritsch holten den Punkt, Saša Kalajdžić steuerte als LASK-Matrose vorne wieder von Beginn an. Weiter südlich hat David Alaba in Udine neues Land betreten, wo Alumnus Sandi Lovrić bereits vor Anker liegt. Der einstige Sturm-Kicker erklärt, warum man im Hafen auf seine Chance warten muss – und warum Luca Weinhandl beim Blick auf Preisschilder lieber wegschauen sollte. Dazu: Testspiele von GAK und WSG Tirol, die Europacup-Woche der Frauen von Austria, Sturm und St. Pölten, eine Rapid-Fahne, die nach kurzer Irrfahrt wieder im Heimathafen liegt, und eine Discord-Frage, die uns tief in die Kartografie der österreichischen Akademien führt. Irgendwo im Unterhaus wartet außerdem ein ganzer Clan namens Morgenstern darauf, endlich entdeckt zu werden. Timon, die Segel sind gesetzt.
Luca Weinhandl wurde der Gruppe „Preisschilder? Nie gesehen." hinzugefügt.
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Ganz Graz x DBDLDW: Rot Schwoaz Stadion - Ein Fußball-talk zum Grazer Derby
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Linktipp 1: Gerald Gossmann über Schöttel-Nachfolge-Suche
Linktipp 2: Zwarakonferenz mit Peter Stöger über Kabinenansprache
Linktipp 3: Podcast Kick it like Women
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➡️ Fabio Schaupp
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Kapitel
00:00 Intro: Ist Linz eine schöne Stadt?
01:55 Live-Event 12.10.: Derby-Talk in Graz
06:40 Irland 2:2 Österreich: Kalajdžić & Co.
15:52 Verletzte und Nachnominierte
18:30 ÖFB-Nachwuchs: U21 bis U16
22:00 Vorschau: Kosovo – Österreich
23:38 ÖFB sucht Sportdirektor
25:51 Tests: GAK 5:1, WSG 6:0 Regensburg
28:10 Frauen-Europacup: Austria, Sturm, SKN
31:23 Alumnus: Sandi Lovrić
35:23 Rapid: Der Fetzen ist wieder da
36:43 Discord: Akademien und ÖFB-Sichtung
42:36 Event-Reminder und Verabschiedung
Zwischen Regen und Rausch – Raphael Sallinger | Bonusrunde Schottland, Teil 1
Tormänner kennen den Winterschlaf besser als jeder Bär. Raphael Sallinger hat ihn in Etappen gehalten: mit 16 schon in der Regionalliga, dann in Kaiserslautern, wo Gerry Ehrmann seine Schützlinge nicht sanft …
Notas do episódio
Tormänner kennen den Winterschlaf besser als jeder Bär. Raphael Sallinger hat ihn in Etappen gehalten: mit 16 schon in der Regionalliga, dann in Kaiserslautern, wo Gerry Ehrmann seine Schützlinge nicht sanft weckt, sondern mit Bällen aus fünf Metern aus dem Bett schießt. Danach der WAC, die Bank, die Nummer zwei, zeitweise die Nummer drei – eine Karriere im Energiesparmodus, in der er, wie er sagt, nie an sich selbst gezweifelt hat, sehr wohl aber an der Situation. In Hartberg läutete der Wecker, als René Swete im Jänner 2023 überraschend aufhörte, und aus dem Reservisten wurde der Rückhalt eines Klubs, der mehr als einmal am Abgrund stand. Endgültig aufgewacht ist er dort, wo der Winterschlaf zumindest klanglich schon im Vereinsnamen steckt: bei Hibernian in Edinburgh. Wir haben ihn in seinem Wohnzimmer besucht, während draußen der schottische Regen seinem Tagwerk nachging, und über Flanken im Seitenwind, das Gehaltsgefälle zur Bundesliga, ein Derby, in dem nur ein Satz zählt, und jenen Moment im Celtic Park gesprochen, in dem 60.000 Menschen aufstehen und ein Kärntner begreift, wofür er all die Jahre wach geblieben ist. Timon Ramp ordnet danach ein, warum Schottland für Österreichs Legionäre so verlockend ist – und warum es für jene, die früh durchs Akademie-Raster fallen, doch einen zweiten Weckruf geben kann. Teil zwei folgt nächste Woche aus Aberdeen.
René Swete wurde der Gruppe „Weckdienst Hibernation“ hinzugefügt.
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➡️ Timon Ramp - StoistodtAmbiete
Kapitel
00:00:00 Trailer: Die Highlights vorab
00:01:09 Edinburgh: Auf Sallingers Spuren
00:02:42 Kärnten, Kalsdorf und 1,96 Meter
00:08:53 Kaiserslautern: Die Ehrmann-Schule
00:16:15 Warum es am Betze nicht klappte
00:18:29 WAC: Warten auf die Chance
00:22:57 Hartberg: Vom Abgrund zur Nummer 1
00:27:18 Das Los der ewigen Nummer zwei
00:30:32 Warum Schottland? Wetter, Geld, Hibs
00:35:36 Derby-Wahnsinn und Old Firm
00:41:38 Liganiveau, League Cup, Titelträume
00:46:57 Sturm in Edinburgh & Ex-Feldspieler
00:51:34 Gänsehaut im Celtic Park
00:54:55 Zukunft: Bis 2028 in Edinburgh?
00:56:57 Nachbesprechung & Ausblick auf Teil 2
DER EINSER UND DER FETZN
314.Runde // DER EINSER UND DER FETZNManchmal reißt ein Fetzn, manchmal wird einer gestohlen, und in Runde 314 liegt beides auf dem Nähtisch. Ralf Rangnick hat sein ÖFB-Team neu zugeschnitten, und das 3:1 gegen …
Notas do episódio
314.Runde // DER EINSER UND DER FETZN
Manchmal reißt ein Fetzn, manchmal wird einer gestohlen, und in Runde 314 liegt beides auf dem Nähtisch. Ralf Rangnick hat sein ÖFB-Team neu zugeschnitten, und das 3:1 gegen Franco Fodas Kosovo sitzt wie ein Maßanzug aus frischem Stoff. David Affengruber köpfelt die erste Naht, Junior Adamu setzt mit seinem ersten Teamtor den Zierstich, Carney Chukwuemeka säumt ab. Christian Zawieschitzky hält im Tor die Fäden zusammen, als hätte er nie etwas anderes getan. Ist das schon der Stoff, aus dem Österreichs Nummer eins der nächsten Jahre geschneidert wird? Nikolas Veratschnig und Vasilije Markovic kommen als neue Muster ins Gewebe, und Peter hebt sein Ginger Beer auf Adamu. Weniger feierlich wird es in Venedig: Aus einem aufgebrochenen Auto verschwinden zwei Fetzn der Ultras Rapid. Mit dem ballesterer fragen wir, was der Kodex jetzt verlangt und wer im Block West die Fäden in die Hand nehmen könnte. Rapid und Venezia teilen sich derweil ein Trikot aus zwei Hälften, das Spiel verliert Grün-Weiß 0:1. Hartberg muss das Loch stopfen, das Fabian Wilfingers Knieverletzung reißt. Bei Sturm reißt mit Filip Rózga schon wieder ein Faden, der einfach nicht halten will. Timon webt Österreichs Geschichte gegen Irland auf, Salzburg bindet Enrique Aguilar bis 2028, das Orakel spinnt sein Garn, und die Community will wissen, warum wir Rapid nicht mögen. Spoiler: Der Faden ist nie gerissen.
Christian Zawieschitzky wurde der Gruppe „Handarbeit Nummer eins" hinzugefügt.
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00:00 Ginger for Junior: Adamus Premierentor
04:31 Österreich 3:1 Kosovo: Aufbruch
12:55 Veratschnig, Zawieschitzky & die Nr. 1
20:16 Ultras Rapid: Der Fetzn ist weg
31:33 Rapid 0:1 Venezia: Trikot & Lagune
35:55 Testspiele, Legionäre, Legendenkick
42:47 Wilfinger & Rózga fallen aus
49:17 U18, Frauen-CL & Timon zu Irland
53:32 News: Aguilar, Lustenau, Slowenien
62:02 Orakel
66:32 Community-Frage: Warum nicht Rapid?
68:06 Trivia: Man City, Supercup & mehr
ENE, MWENE, UDINE ...
Seit Donnerstag ist es offiziell: David Alaba hat seinen Beziehungsstatus geändert. Nach drei Monaten Single-Dasein ist Österreichs Kapitän jetzt „in einer Beziehung mit Udinese“, kennengelernt beim Abendessen …
Notas do episódio
Seit Donnerstag ist es offiziell: David Alaba hat seinen Beziehungsstatus geändert. Nach drei Monaten Single-Dasein ist Österreichs Kapitän jetzt „in einer Beziehung mit Udinese“, kennengelernt beim Abendessen in Fagagna, Trainer Kosta Runjaić mit am Tisch. Wir blättern im Fotoalbum der Friulaner zurück bis zu Roman Schramseis junior, dem ersten Österreicher dort, und klären, warum Sebastian Prödl zwar unterschrieb, aber nie spielte.
Beim Nationalteam steht der Status derweil auf „Es ist kompliziert“. Arnautović hat Schluss gemacht, Sabitzer nimmt eine Auszeit, und beim 3:1 gegen Israel verletzt sich Neo-Kapitän Gregoritsch ausgerechnet beim ersten Date mit der Schleife. Dafür flirtet Rangnick plötzlich mit Linz: Saša Kalajdžić holt den Elfer raus und trifft selbst, Sascha Horvath und Christoph Lang feiern ihr Debüt, ein LASK-Dreieck ausgerechnet auf der Gugl. Israels Torschütze Abu Farchi beendet die Beziehung zu seiner eigenen Mannschaft per Billard-Jubel und Gelb-Rot.
Außerdem: Die Austria-Frauen verlieren bei Chelsea nur 0:1, am Sonntag kommt Ex-Teamchef Franco Foda mit dem Kosovo nach Wien, und der ÖFB macht Europa einen Antrag: U21-EM 2029, mit Spielorten von Hütteldorf bis Altach. Die UEFA antwortet am 7. Dezember. Und im Alumnus stupsen wir einen alten Bekannten aus dem Lavanttal an.
Kosta Runjaić wurde der Gruppe „Wiener, die Österreicher nach Udine locken“ hinzugefügt.
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Linktipp 1: Michael Gregoritsch bei Ohne Filter
Linktipp 2: Bonusrunde DBLDW mit ÖFB-Experte Gerald Gossmann
Linktipp 3: Podcast Kick it like Women
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00:00 Intro: Paartherapie seit 2018
01:48 TV-Bilder: Liga vs. Länderspiel
04:00 Update: Alaba zu Udinese
11:35 Nachschau: Österreich 3:1 Israel
21:54 Frauen-Europacup: Austria, Sturm, SKN
24:42 U18-Sieg und Vorschau Kosovo
27:45 U21-EM 2029: Österreich bewirbt sich
31:01 Alumnus: Eliel Peretz (Ex-WAC)
32:29 Epilog: Schramseis bleibt in Friaul
33:33 Trivia: Freund, Old Trafford neu
Ohne Alaba, Arnautović und Schöttel: Wie schafft der ÖFB den Umbruch? Bonusrunde mit Gerald Gossmann
Scherben bringen Glück, sagt man – und Ralf Rangnick scheint entschlossen, das Sprichwort wörtlich zu nehmen. Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Spanien soll es im Nationalteam wieder scheppern, und am …
Notas do episódio
Scherben bringen Glück, sagt man – und Ralf Rangnick scheint entschlossen, das Sprichwort wörtlich zu nehmen. Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Spanien soll es im Nationalteam wieder scheppern, und am ÖFB-Campus klirrt es bereits: Sportdirektor Peter Schöttel wurde nach neun Jahren vom Tisch geräumt, Marko Arnautović hat sein Gedeck selbst abgetragen, Marcel Sabitzer lässt seinen Platz vorerst leer, und David Alaba wartet noch auf einen Verein, der ihm einen Sessel anbietet. Zu diesem Polterabend hat Peter K. Wagner einen Gast geladen, der in der Verbandsküche jedes Geschirrteil beim Namen kennt: ÖFB-Experte Gerald Gossmann. Gemeinsam kehren sie die Scherben zusammen. Warum das Pressing-Porzellan, einst Österreichs Tafelsilber, heute in jeder Nationalteam-Vitrine steht. Weshalb die These, das Pressing habe eine Generation an Dribblern verdorben, zu kurz greift. Wer nach Arnautović und Alaba den Schmäh in die Kabine trägt, was die Einberufung von Vasilije Markovic bedeutet und ob bald ein 19-jähriger Salzburger das Tor hütet. Und natürlich: Warum Schöttel nicht nur an Rangnick zerbrochen ist, wer ihm nachfolgen könnte und weshalb ausgerechnet zwei Geschäftsführer, die sich seit Jahren wenig zu sagen haben, das Anforderungsprofil schreiben. Bleibt die Frage, ob aus diesem Scherbenhaufen eine neue Ära wird – oder bloß ein sehr lauter Abend.
Sascha Horvath wurde der Gruppe „Späte Einladung“ hinzugefügt.
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Kapitel:
00:00 Intro: Zu Gast Gerald Gossmann
01:32 WM-Analyse: Fitness, Alter, Pressing
05:32 Nach der WM: Reicht Pressing noch?
09:07 Erwartungshaltung seit der EURO 2024
11:35 Umbruch: Ohne Arnautović und Alaba
13:00 Markovic, Horvath & die Torhüterfrage
16:21 Schöttel-Aus: Die Hintergründe
19:25 Rangnick, Schöttel & die Länder
21:19 Wer wird neuer ÖFB-Sportdirektor?
24:25 Rangnicks nächste Ära & Nations League
GRÜN-WEISSER HERBSTFERIEN-HYPE
312.Runde // GRÜN WEISSER HERBSTFERIEN HYPEDer letzte Schultag vor den Ferien hat seine eigenen Gesetze. Wer vorne sitzt, packt die Tasche mit einem Lächeln, wer hinten sitzt, mit einem Stapel Hausübungen. Die …
Notas do episódio
312.Runde // GRÜN WEISSER HERBSTFERIEN HYPE
Der letzte Schultag vor den Ferien hat seine eigenen Gesetze. Wer vorne sitzt, packt die Tasche mit einem Lächeln, wer hinten sitzt, mit einem Stapel Hausübungen. Die Admiral Bundesliga schickt ihre Klasse in die neuen Herbstferien, 19 Tage ohne Ligafußball, und in der ersten Reihe sitzt, man glaubt es in Hütteldorf selbst noch kaum, der SK Rapid. Das 3:0 gegen die WSG Tirol war dabei keine brave Schularbeit, sondern ein Nachmittag mit Pfeifkonzert: ein Handspiel, das nach dem VAR-Check keines sein durfte, 18.000 Stimmen gegen Harald Lechner und ein Johannes Hoff Thorup, der zum ersten Mal die Contenance verlor. Dazu ein Yusuf Demir, der wieder so flankt, dass man sich fragt, wie viel Rapid diesmal an ihm verdient. Und weil Leihschüler bekanntlich die besten Noten heimbringen, trafen Andrija Radulovic in Hartberg und Dominik Weixelbraun in Lustenau gleich mit für den Tabellenführer.
Die Hausübungen sind gerecht verteilt. Der LASK jubelt beim 3:1 in Hartberg wie über ein Testspieltor im Juli und steht am Ende bei 3:3. Sturm spielt in Salzburg 70 Minuten wie der bessere Schüler, verliert 0:3 und lernt, dass es ohne Neuner keine Punkte gibt. Altach verliert das Ländle-Derby und geht als Letzter in die Pause, der WAC lässt Thomas Silberberger in Ried sprachlos zurück, und Gerald Scheiblehner erfährt beim 2:2 gegen die Austria, wie kurz zehn Sekunden sein können.
Johannes Hoff Thorup gefällt das. Ognjen Zarić wurde der Gruppe „Hausübung über die Ferien“ hinzugefügt.
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SALZBURGER MANN-SCHAFTSLEISTUNG
Vorhänge erzählen mehr, als sie verdecken. Peters Exemplar in Balatonszárszó ist geschätzt Baujahr 1994 und hängt in einem Hotel, das aussieht, als hätte es gestern eröffnet — ein Möbelstück, das nicht weiß …
Notas do episódio
Vorhänge erzählen mehr, als sie verdecken. Peters Exemplar in Balatonszárszó ist geschätzt Baujahr 1994 und hängt in einem Hotel, das aussieht, als hätte es gestern eröffnet — ein Möbelstück, das nicht weiß, dass es aus der Zeit gefallen ist. 1994 war auch das Jahr, in dem sich für einen kroatischen Stürmer in Salzburg der Vorhang zweimal zu früh schloss. 0:1 in Wien, 0:1 in Mailand, Inter feierte, und ein junger Peter weinte zum ersten Mal wegen eines Fußballspiels. Nikola Jurčević ist am Montag 60 geworden. Er ist unser Alumnus.
In Liebenau fiel der Vorhang diesmal mitten im Stück. 86. Minute, der Ü-Wagen ohne Strom, das Bild weg — und weil niemand mehr sah, was sich im Strafraum abspielte, sah auch der Videoschiedsrichter nichts. Die Liga verortet den Fehler "ausschließlich aufseiten der von der Bundesliga beauftragten Basissignal-Produktion" (Statement der Österreichischen Fußball-Bundesliga, bundesliga.at, 16.9.2026). Zwei Tage später zieht dieselbe Liga den Vorhang auf und lässt Schiedsrichter ihre Entscheidungen künftig selbst durchsagen, um "mehr Transparenz für die Fans" zu schaffen (Christian Ebenbauer, sport.orf.at, 17.9.2026). Premiere in Hütteldorf, in Liebenau, in Wals-Siezenheim. Halb funktionierend hätten wir es schon im August genommen.
Wer den Vorhang aufzieht, sollte dahinter etwas haben. Sturm hatte gegen Stade Rennes einen Khudyakov, der allein einen ganzen xG wegpariert hat, und einen Hödl auf der Zehn. Salzburg hatte in Sofia eine Ferse, die Tabaković heißt, und Christoph Bosnjak, der uns direkt nach dem Abpfiff erzählt, wie sich das anhört. Am Wochenende teilt sich die Bühne dann mit einer Symmetrie, die niemand geplant hat: oben spielt gegen oben, unten gegen unten, kein einziges Spiel über die Grenze.
Der beste Vorhang hängt trotzdem im Rheindorf, und er bleibt geschlossen. Die Nord probt ihre Choreo im Geheimen und verrät nur den Dresscode — grünes Oberteil, Jeans, weiße Schuhe. Das Haus ist seit Wochen ausverkauft, der Biervorrat aufgestockt, und Patrick Greil könnte seinen hundertsten Bundesligaauftritt geben. Jan Zwischenbrugger, der sein letztes eigenes in einem Ländle-Derby hatte und heute unterrichtet, sagt uns, wie laut es dort wird.
Patrick Greil gefällt das. Nikola Jurčević wurde der Gruppe "Vorhänge, Baujahr 1994" hinzugefügt.
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Linktipp 2: Gurkerl und Stanglpass: Warum Österreich anders über Fußball spricht - 11 Freunde
Linktipp 3: Bonusrunde zum Ländle-Derby
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Tabellenletzter Altach in Lustenau: Jan Zwischenbrugger über das Ländle-Derby am Samstag
Es gibt Karrieren, die enden mit einem Abschiedsspiel. Und es gibt Jan Zwischenbrugger, dessen Karriere mit einem Meniskusriss und einem Stundenplan endete.Zehn Jahre Altach, 233 Ligaspiele, davor drei Jahre …
Notas do episódio
Es gibt Karrieren, die enden mit einem Abschiedsspiel. Und es gibt Jan Zwischenbrugger, dessen Karriere mit einem Meniskusriss und einem Stundenplan endete.
Zehn Jahre Altach, 233 Ligaspiele, davor drei Jahre und 83 Partien bei der Lustenauer Austria: Kaum jemand kennt das Ländle-Derby von beiden Seiten des Rheins so gut wie er. Am Samstag steigt es erstmals im neuen Lustenauer Stadion, ausverkauft seit Wochen, und der Mann, der es jahrelang mitgeprägt hat, wird es im Wohnzimmer schauen. Nicht aus Trotz, sondern weil er sich bewusst von den Plätzen ferngehalten hat: Tochter, Hausbau, Wochenenden, die zum ersten Mal seit zwanzig Jahren keine Fixtermine mehr sind.
Stattdessen unterrichtet er Deutsch und Sport und stellt fest, dass die Fußballexpertise im Lehrerzimmer stärker nachgefragt wird als im Klassenzimmer. Dass eine Mittelschulklasse am Montagmorgen leichter zu bändigen ist als ein Bundesligastürmer, liegt an den Namen, die er aufzählt, wenn man ihn nach den unangenehmsten fragt: Erling Haaland, Rasmus Højlund, Jonatan Soriano.
Und dann ist da noch sein Ex-Klub, der nach vier Niederlagen in Serie am Tabellenende steht und ausgerechnet im Derby beweisen soll, dass das kein Zustand ist. Zwischenbrugger traut den Altachern den Ball zu, seinem Freund Benedikt Zech die Stabilität dahinter — und Lustenau die schnellen Nadelstiche. Nachhilfe in Vorarlberger Fußballgeografie, gehalten von jemandem, der beide Schulhöfe kennt.
Benedikt Zech gefällt das. Jan Zwischenbrugger wurde der Gruppe "Turnstunde mit Bundesliga-Vergangenheit" hinzugefügt.
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LASK SCHLÄGT SICH SELBST
312.Runde // LASK SCHLÄGT SICH SELBSTFabio Ingolitschs Elf lässt den bis dahin makellosen LASK genau in dem Moment aufblitzen, in dem anderswo ohnehin schon der Strom flackert: Neun Siege am Stück, dreizehn …
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312.Runde // LASK SCHLÄGT SICH SELBST
Fabio Ingolitschs Elf lässt den bis dahin makellosen LASK genau in dem Moment aufblitzen, in dem anderswo ohnehin schon der Strom flackert: Neun Siege am Stück, dreizehn Spiele ohne Niederlage, und dann kommt Oumar Diakité, kaum eingewechselt, trifft bei seinem Debüt zum 2:1 — und fast niemand sieht, was danach passiert. Denn während Otar Kiteishvili in der Nachspielzeit den möglichen dritten Treffer liegen lässt, fällt in der Basissignalproduktion tatsächlich der Strom aus. Keine Bilder, kein Elfmeter, nur ein Balken oben links und die Erinnerung an den Satz, mit dem die Folge begann: "Wir garantieren heute keinen Bildausfall." Die Fußballgötter hören mit.
Drumherum ein Spieltag, der Gewichte verschiebt. Der WAC verliert nicht nur 0:3 gegen einen wieder treffsicheren Rapid, sondern auch Nicolas Wimmer für lange Zeit. Austria Wien braucht bis zur 93. Minute und einen umstrittenen Kelvin-Boateng-Nachschuss, um Lustenau doch noch zu bezwingen. Beim GAK bringt Gerald Scheiblehner, frisch aus Linz importiert, seiner neuen Mannschaft prompt den ersten Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten Altach bei. Und in Wien-Hütteldorf beginnt das große Rennen um die Nachfolge von Peter Schöttel, der den ÖFB nach neun Jahren verlässt.
Oumar Diakité gefällt das. Peter Schöttel wurde der Gruppe "Ehemalige ÖFB-Sportdirektoren" hinzugefügt.
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Perchtold hebt ab: GAK-Sportvorstand im Erstinterview | LASK 0:1 in Athen, Sturm gegen den Leader, Austria Wien holt Valentino Müller, Ried holt Kiese Thelin
Es gibt Wochen, in denen fährt der Lift des österreichischen Fußballs in beide Richtungen gleichzeitig — und keiner weiß, wer gerade auf welchem Knopf sitzt.Marco Perchtold steigt ein. Der frühere GAK-Kapitän …
Notas do episódio
Es gibt Wochen, in denen fährt der Lift des österreichischen Fußballs in beide Richtungen gleichzeitig — und keiner weiß, wer gerade auf welchem Knopf sitzt.
Marco Perchtold steigt ein. Der frühere GAK-Kapitän übernimmt beim Grazer AK den neu geschaffenen Posten des Sportvorstands, Tino Wawra trägt ab Oktober wieder die volle sportliche Verantwortung, Andreas Lienhart geht zurück ins Scouting. Perchtold hat abgehoben — wörtlich, denn sein erstes Interview in der neuen Funktion gibt er live am Telefon, mitten in dieser Vorschau. Timon hat übrigens keine Fragen mehr. Ehrlich gesagt: Fabio auch nicht.
Ein Stockwerk höher drückt der LASK den Knopf zur Königsklasse. In Nea Filadelfia bleibt der Lift dann zwischen zwei Etagen stehen. 0:1 bei AEK Athen, ein Freistoß von Răzvan Marin, ein per VAR aberkanntes 2:0, ein Kopfball von Saša Kalajdžić in der Nachspielzeit knapp drüber. Fünf Siege aus fünf Ligaspielen, 15:2 Tore — und in Europa noch immer die Lehrlingsnummer. Am Sonntag geht es nach Graz, wo Sturm ohne den verletzten Emran Soglo auskommen muss.
Im Keller drückt die Wiener Austria. Ein Sieg aus fünf Runden, Tabellenletzter, und mit Valentino Müller kommt ablösefrei ein Routinier, der ordnen soll, was Abubakr Barrys Drei-Millionen-Abgang hinterlassen hat. Beim WAC fällt Kapitän Nicolas Wimmer monatelang aus, Giacomo Vrioni auch — und dann kommt ausgerechnet Rapid.
Ganz unten steht Marlon Mustapha. Vor einem Jahr noch in Altach, auf dem Papier bei einem Champions-League-Klub unter Vertrag, jetzt Regionalliga Südwest bei Heilbronn-Freiberg. Der Lift fährt eben auch abwärts. Barnabás Varga, einst SV Eberau, kann das bestätigen — er ist zufällig gerade oben angekommen.
Marco Perchtold wurde der Gruppe „Erstes Interview beim Lieblingspodcast" hinzugefügt.
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VAR in Österreich, Saison sechs: David Reisenauer im Talk | Sportec Solutions statt Hawk-Eye, zwei Kameras mehr pro Stadion, Checkdauer und die Kritik aus den Fankurven
Der Videoschiedsrichter zieht Linien. Das ist sein halber Job: eine beim Verteidiger, eine beim Angreifer, dazwischen die Wahrheit. In Österreich zieht sie noch ein Mensch, per Hand, dreimal hintereinander …
Notas do episódio
Der Videoschiedsrichter zieht Linien. Das ist sein halber Job: eine beim Verteidiger, eine beim Angreifer, dazwischen die Wahrheit. In Österreich zieht sie noch ein Mensch, per Hand, dreimal hintereinander – Abspielzeitpunkt, Körperteil, Körperteil. Drei Handgriffe für eine Entscheidung, die angeblich schwarz-weiß ist.
David Reisenauer zieht auch Linien, nur andere. Der Vorstand Spielbetrieb der Bundesliga verantwortet die Technik: die Ausschreibung, den Wechsel von Hawk-Eye zu Sportec Solutions, zwei zusätzliche Kameras pro Stadion plus Scoutingfeed. Im Lauf des Herbstes hat der VAR damit mehr Bilder zur Verfügung als die TV-Produktion, die uns daheim versorgt. Alles danach, alles was mit Entscheiden zu tun hat: Linie überschritten. Dafür ist der ÖFB zuständig.
Man kann diese Grenzziehung sauber finden. Man kann auch fragen, warum der zuständige VAR-Manager des ÖFB für dieses Gespräch nicht zur Verfügung stand. Und warum die Plattform, die bis vergangene Saison jede Runde erklärt hat, was der VAR da eigentlich tut, heute nur noch einen einzigen Satz kennt: Alle News ab jetzt beim ÖFB.
Bald spricht der Schiedsrichter selbst ins Stadionmikrofon, die geprüften Bilder laufen auf die Videowall. Transparenz, sagt die Liga. Im Herbst, stadionindividuell. Warum er dafür nicht einfach das Mikro des Stadionsprechers ausborgt, wird auch geklärt.
Und die Kurve singt weiter, ihr macht unseren Sport kaputt. Reisenauer hört das. Mit nach Hause, sagt er, nimmt er es nicht.
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Bischofshofen 0:7 Altach: ein 62-Jähriger, ein 15-jähriger Tormann und das letzte Spiel eines Vereins | ÖFB-Cup-Achtelfinale ausgelost, LASK vor dem Champions-League-Debüt bei AEK Athen
311.Runde // CUP RUNDE, OHNE WUNDERIn Bischofshofen hat eine Gemeinde die Schlösser ausgetauscht. Am Freitag ist in Altach die Tür dann endgültig zugefallen.0:7 gegen den Vorjahresfinalisten, ein Heimspiel, das …
Notas do episódio
311.Runde // CUP RUNDE, OHNE WUNDER
In Bischofshofen hat eine Gemeinde die Schlösser ausgetauscht. Am Freitag ist in Altach die Tür dann endgültig zugefallen.
0:7 gegen den Vorjahresfinalisten, ein Heimspiel, das keines war, weil der BSK 1933 kein Zuhause mehr hat und das Heimrecht tauschen musste. Auf dem Platz ein 62-Jähriger, der seine Karriere im Jänner 1992 beendet hatte und in der 79. Minute zum ältesten Spieler der ÖFB-Cup-Geschichte wurde. Daneben ein 57-jähriger Radiogeschäftsführer und ein 15-jähriger Tormann. Der offene Brief des Vereins endet mit vier Buchstaben und einer Jahreszahl: R.I.P. BSK 1933. Wir haben mit Patrick Reiter gesprochen, der den Klub bis zuletzt geführt hat, und stellen daneben, was die Salzburger Nachrichten über ihn schreiben. Zwei Schlüssel, ein Schloss, keine gemeinsame Tür mehr.
Sonst blieb in dieser Runde alles zu. Erstmals seit 2003 stehen alle zwölf Bundesligisten im Achtelfinale — der WAC nur, weil er sich in Parndorf mit zehn Mann ins Elfmeterschießen gerettet hat. Kein Amateurverein ist mehr dabei. Genau die Türen, die den Cup interessant machen, hat diesmal niemand aufbekommen.
Aufgesperrt wird dafür in Athen: Der LASK spielt am Dienstag sein erstes Champions-League-Spiel überhaupt. Auf der AEK-Bank sitzen zwei Männer, die aus Wolfsberg und Hartberg kommen.
Dazu: Laurenz Burczer als neuer Mann in Altach, Mario Santner aus Leithaprodersdorf, Moritz Wels zurück in Tirol, Timons Brüllerei, ein Trainer-Quiz und ein Orakel, für das 37 Namen nötig waren.
Walter Weiss wurde der Gruppe "Cup-Debüt mit 62" hinzugefügt.
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Deckel drauf | Salzburg 5:1 Rapid, Deadline Day mit Transferexperte Eric Niederseer, LASK makellos, Austria Letzter und ein Alumnus am Zebrastreifen
Um 17 Uhr ist in Österreich der Deckel draufgegangen. Sechs Minuten später saß Eric Niederseer bei uns – der Mann, den sie hierzulande den Fabrizio Romano nennen, was er selbst nicht ganz mag. Er hatte trotzdem …
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Um 17 Uhr ist in Österreich der Deckel draufgegangen. Sechs Minuten später saß Eric Niederseer bei uns – der Mann, den sie hierzulande den Fabrizio Romano nennen, was er selbst nicht ganz mag. Er hatte trotzdem noch etwas zu verkünden. Nur keinen Namen. Was für ein Sommer: 146 Millionen Euro Einnahmen, so viel wie seit fünf Jahren nicht. Und trotzdem stand in Hütteldorf am Ende ein Sportdirektor da, dessen Telefon heiß lief und dem der Sechser bis zur letzten Minute durch die Finger rann. Vor exakt einem Jahr haben wir eine Folge "Markus Katzer Transfergott" genannt. Part two fällt ambivalenter aus. Die Notbremse zieht in dieser Woche ohnehin jeder. Raffael Behounek nach 110 Sekunden – wofür ihm der LASK trotzdem erst ab der 54. Minute dankte. Rapid, das in Salzburg vom eigenen Höhenflug 1:5 ausgebremst wurde, weil Haris Tabaković diesen Cheatcode mitgebracht hat, den drei Klubs dieser Liga besitzen und neun nicht. Und die Austria, die gegen die WSG gar nicht mehr zum Bremsen kam und als Letzter dasteht. Dann ist da noch Peter, der auf einem Grazer Zebrastreifen rechtzeitig stehen geblieben ist. Wer dort stand, erzählt er selbst – inklusive Videobotschaft und einem Bundesliga-Debüt, das exakt elf Minuten dauerte. Dazu der Einspieler, der dreimal der falsche war. Wir schneiden nicht. Auch 2026 nicht. Raffael Behounek wurde der Gruppe "Notbremsassistenten" hinzugefügt.
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Linktipp 1: Interessante Pokalauslosung in Rumänien
Linktipp 2: Bonusrunde bei SV Leithaprodersdorf
Linktipp 3: Stadt Land Stadion Podcast
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WSG Tirol im ÖFB-Cup beim Admira-Bezwinger Leithaprodersdorf – Bonusrunde vor Ort: Mario Santner über den Bundesligisten, Josef Bauer über die Regionalliga, dazu Szabolcs Sáfárs Doppelrolle
Es gibt Grenzen, die verschwinden nie ganz. Die Leitha war einmal die Trennlinie zwischen dem Erzherzogtum Österreich und dem Königreich Ungarn, Cisleithanien hier, Transleithanien dort, ein Herrscher für …
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Es gibt Grenzen, die verschwinden nie ganz. Die Leitha war einmal die Trennlinie zwischen dem Erzherzogtum Österreich und dem Königreich Ungarn, Cisleithanien hier, Transleithanien dort, ein Herrscher für beide, zwei Verwaltungen. Auf der einen Seite liegt bis heute Deutsch Brodersdorf in Niederösterreich, auf der anderen Leithaprodersdorf im Burgenland. Grenzen halt.
Eine davon verläuft seit dem 26. Juli mitten durch den ÖFB-Cup. Der SV Leithaprodersdorf, Landesligist aus einer Gemeinde mit gut 1.200 Einwohnern, hat die Admira mit 2:1 aus dem Bewerb geworfen, 48 Jahre nach dem letzten Cup-Auftritt an der Leitha. Am Samstag kommt die WSG Tirol in die LeithArena. Wir waren vorher dort.
Obmann-Stellvertreter Josef Bauer erzählt von 180 Nachwuchskindern, einem Kabinenneubau und davon, warum das Meistergespenst momentan schwerer wiegt als jeder Zweitligist. Trainer Mario Santner rechnet vor, wie oft man so ein Spiel verliert und was man mit der einen Ausnahme macht. Dazwischen taucht Szabolcs Sáfár auf, der bei der Admira Tormanntrainer ist und einmal pro Woche auch die Leithaprodersdorfer Schlussmänner betreut. Im Cup hat er also gegen seine eigenen Leute verloren.
Dazu Stimmen vom Spielfeldrand, ein Dorf, das am Samstagabend zum sozialen Mittelpunkt wird, und ein Siegtreffer in der 92. Minute gegen Eberau.
Szabolcs Sáfár wurde der Gruppe „Loyalitätskonflikte an der Leitha" hinzugefügt.
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Salzburg fertigt die Austria mit 4:1 ab, LASK und Rapid bleiben ungeschlagen, der GAK kommt gegen den WAC trotz Überzahl nicht über ein 0:0 hinaus | Kalajdzics Comeback
310.Runde // Kalajdžić, bist du deppert?Es gibt Rollen, die man sich verdienen muss, auch wenn längst klar ist, wer sie am besten spielt: Christoph Lang durfte diese Saison bisher nur von der Bank aus …
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310.Runde // Kalajdžić, bist du deppert?
Es gibt Rollen, die man sich verdienen muss, auch wenn längst klar ist, wer sie am besten spielt: Christoph Lang durfte diese Saison bisher nur von der Bank aus vorspielen, ein Satz, ein Tor, Applaus, zurück in die Kulisse. Gegen Altach bekommt er endlich die Hauptrolle von Anfang an – und dankt es mit einem Doppelpack (3., 19.), vier Saisontore, Höchstwert der Liga. Florian Flecker veredelt mit einem Traumtor, das an seinen Liverpool-Kracher erinnert, das 3:0, mit dem der LASK vier Tage nach dem Wunder von Linz einfach weiterspielt, als wäre nichts gewesen. Diese Selbstverständlichkeit greift auch hinter den Kulissen um sich: Präsident Siegmund Gruber trägt im Sky-Interview den engsten Anzug der Liga, so stolz, als wäre bereits Champions-League-Premiere. Und weil eine große Bühne großes Personal braucht, wird gleich weiter aufgestockt: Der verlorene Sohn Sasa Kalajdzic kehrt aus Wolverhampton zurück, weil er weiß, wo gerade die besseren Rollen verteilt werden.
Andernorts liest sich das Casting holpriger. In Graz gibt Gerald Scheiblehner sein Regie-Debüt beim GAK, mehr als 75 Minuten sogar mit einem Mann mehr – und trotzdem bleibt der Vorhang beim 0:0 hängen, ein Stück ohne Pointe. Bei Rapid wird zum Sommerschlussverkauf gecastet, ein gutes Stück der Mannschaft steht vor der Neubesetzung, nur Kapitän Matthias Seidl gilt als gesetzt – sein Trainer lobt ihn auf Englisch als Anti-Diva, kurz bevor Yusuf Demir und Petter Nosa Dahl Sturm Graz mit 3:1 von der Bühne fegen. Und die Austria? Bekommt bei Salzburg mit einem 1:4 nicht mal eine Sprechrolle. Michele Polverino wurde derweil der Gruppe "Ewige Nebenrollen" hinzugefügt.
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24 Stunden Europacup: LASK dreht 0:4 gegen Celtic, Rapid fliegt gegen Hearts raus, Salzburg und Austria | Transfer-Endspurt in der Admiral Bundesliga
Ein Pendel braucht 24 Stunden von Linz nach Hütteldorf, und es schlägt dabei durch das gesamte Gefühlsspektrum, das dieser Liga zur Verfügung steht. Am Dienstag hängt der LASK mit vier Toren hinten und steht am …
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Ein Pendel braucht 24 Stunden von Linz nach Hütteldorf, und es schlägt dabei durch das gesamte Gefühlsspektrum, das dieser Liga zur Verfügung steht. Am Dienstag hängt der LASK mit vier Toren hinten und steht am Ende trotzdem in der Champions League, gegen Real Madrid, gegen Liverpool, gegen Porto. Am Mittwoch führt Rapid, hat einen Mann mehr, hat die Conference League vor Augen — und findet im Elfmeterschießen trotzdem einen Weg hinaus. Dazwischen schlägt das Pendel auch noch nach Salzburg, wo Mjällby ordentlich abgeräumt wird, und nach Favoriten, wo die Austria gegen Braga das Ende ihrer Europacup-Saison erlebt. Fabio meldet sich dazu direkt aus dem Auto, was der Tonqualität anzuhören ist und der Analyse überhaupt nicht schadet.
Timon Ramp sitzt Peter im Studio gegenüber und hält das Pendel dort ruhig, wo es sonst ausschlagen würde: bei Gerald Scheiblehner, der beim GAK übernimmt und den Timon aus vier Blau-Weiß-Jahren besser kennt als die meisten. Bei Dominik Fitz, der nach einem sehr überschaubaren Jahr in Minnesota beim WAC landet. Bei Lior Gliklich, der Nikolas Polsters Platz einnimmt, während der in Nijmegen debütiert. Bei Hartberg, wo mittlerweile fünf Söhne bekannter Sportler unter Vertrag stehen. Bei Valmir Matoshi und Joshua Quarshie, die Sturm holt, während Sturm gleichzeitig weiter bei Altach einkauft. MASSOMBO Update inklusive.
Und ganz am anderen Ende des Ausschlags: Johannes Tartarotti, Alumnus dieser Woche, spielt in Phnom Penh. Der Linktipp klärt auf, was hinter den grün-weißen Ronaldo-Plakaten wirklich steckt.
Samuel Adeniran gefällt das. Dietmar Kühbauer wurde der Gruppe „Reisegruppe Bernabéu" hinzugefügt.
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Linktipp 1: Hilfsackerl Aktion - Lebenssinn für Ronaldo
Linktipp 2: Podcast Kick it like Women
Linktipp 3: Bonusrunde DBLDW mit Johannes Tartarotti
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Vom Punkteabzug in die Champions League: Johannes Tartarotti über Altach, Bregenz und den Wechsel zum kambodschanischen Meister Svay Rieng
Es kommt nichts. Diesen Satz hat Johannes Tartarotti in acht Profijahren öfter gehört, als einem Fußballer guttut.In Wiener Neustadt kam die Punkteprämie nicht. Gezahlt wurde erst, als er längst weg und der …
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Es kommt nichts. Diesen Satz hat Johannes Tartarotti in acht Profijahren öfter gehört, als einem Fußballer guttut.
In Wiener Neustadt kam die Punkteprämie nicht. Gezahlt wurde erst, als er längst weg und der Klub die Lizenz los war. In Altach kam nach jedem Trainerwechsel zuerst einmal die Chance nicht — über zehn Trainer in sechs Jahren, und jedes Mal begann er wieder ganz hinten. 2023 lief der Vertrag aus, und danach kam gar nichts mehr: Monate ohne Verein, mit 24, nach 77 Bundesligaspielen. In St. Pölten kam im Frühjahr die Finanzierung abhanden. In Bregenz kamen die Gehälter monatelang nicht, dafür drei Strafpunkte schon vor dem ersten Spiel — und der Klassenerhalt kam am Ende nicht von der eigenen Mannschaft, sondern von den Insolvenzen der anderen.
Dann kam ein Anruf, mit dem er nicht gerechnet hatte. Kambodscha. Er musste erst nachschauen, wo das liegt.
Was dann kam, war der professionellste Termin seiner Karriere: General Manager, Trainer, Head of Medical, Videoanalyse seiner eigenen Aktionen. Dazu ein Klub, der in Phnom Penh wohnt und drei Stunden zu seinen Heimspielen fährt. Auswärtsfahrten nach Tokio, Shanghai und Singapur. Und ein Publikum, das sogar den Befreiungsschlag bejubelt.
Am 17. September kommt endlich das, worauf er am längsten gewartet hat. Ein Spiel.
Marcus Haber wurde der Gruppe „Österreicher in Kambodscha” hinzugefügt.🎆 Hier geht es zum Discord Server
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Sturm Graz enttäuscht gegen Lustenau, Hartberg gewinnt spät in Altach, Ried bezwingt den GAK – dazu LASK vor dem Celtic-Rückspiel, das Orakel und Sangarés Brentford-Debüt
309.Runde // WAS FEHLT STURMIn der 93. Minute hört die Zeit meist auf zu existieren – für den TSV Hartberg begann sie am Samstag erst richtig zu ticken. Benjamin Markuš, eher fürs Zweikampfführen als fürs …
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309.Runde // WAS FEHLT STURM
In der 93. Minute hört die Zeit meist auf zu existieren – für den TSV Hartberg begann sie am Samstag erst richtig zu ticken. Benjamin Markuš, eher fürs Zweikampfführen als fürs Vollenden bekannt, lässt den Ball genau dann ins lange Eck fallen, als in Altach schon die Duschen liefen – der erste Saisonsieg, herbeigezittert bis zur letzten Umdrehung des Sekundenzeigers. Eine Etage weiter westlich tickt die Uhr anders: In Ried dauert der Videobeweis so lange, dass der Schiedsrichterassistent zwischendurch Kaffee hätte kochen können – am Ende zählt nur, dass Anderson zwar sauber trifft, Alexander Hofleitner davor aber aus minimaler Abseitsposition eingreift, und Ried den knappen 1:0-Big-Point per Sissoko-Elfmeter behält, während GAK-Interimscoach Joachim Standfest live über Auslegungssache philosophiert. Sturm Graz wiederum hatte diese Woche so viel Zeit wie kaum ein Klub der Liga – keine Europacup-Partie, ausgeruhte Beine, ein Aufsteiger zu Gast, der bislang jede Partie getroffen hat – und schafft es trotzdem, die eigene Uhr rückwärtslaufen zu lassen: das schwächste Saisonspiel bislang, ein zähes 1:1 gegen Lustenau. Und dann ist da noch einer, der gar keine Zeit gebraucht hat: Ex-Rapidler Mamadou Sangaré, frisch zu Brentford gewechselt, braucht für seinen Premier-League-Einstand keine Halbzeit bis zum Assist und zum Titel Man of the Match – schneller kann man sich in England kaum einnisten. Bevor Peter beim Orakel trotz halbem Bundesliga-Kader an Mitspielernamen wieder auf der Uhr steht und nicht auf die Lösung kommt, klären wir noch, warum Österreichs Schiedsrichter ihre VAR-Entscheidungen den Fans im Stadion immer noch nicht laut vorlesen – aber auch das, versprochen, ist nur eine Frage der Zeit.
Benjamin Markuš wurde der Gruppe „Freunde der Nachspielzeit“ hinzugefügt.
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DBLDW BONUSRUNDE mit Celtic Exchange über Lask - Celtic
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LASK und Austria verlieren, Rapid holt Remis in Schottland, Salzburg trifft spät in Schweden. Massombo Update, dazu die Vorschau auf das Rumpfwochenende
ÖSTERREICH HAT EIN DISTANZPROBLEMDiese Woche sind gleich vier heimische Vertreter für den Europacup ins Flugzeug gestiegen, und nur einer kam mit einem Sieg im Gepäck zurück. Salzburg gewann in einem …
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ÖSTERREICH HAT EIN DISTANZPROBLEM
Diese Woche sind gleich vier heimische Vertreter für den Europacup ins Flugzeug gestiegen, und nur einer kam mit einem Sieg im Gepäck zurück. Salzburg gewann in einem schwedischen Fischerdorf nur, weil Konaté einen Verteidiger quasi ins eigene Abteil schubste. Rapid saß in Edinburgh zwischenzeitlich auf der Verliererbank, ehe Wurmbrand von der Ersatzbank aus noch das 2:2 rettete. Austria Wien stieg in Braga wieder aus, mit Buhari als wiederkehrendem Elfmeter-Verursacher. Und der LASK durfte in Glasgow bei zwanzig eigenen Abschlüssen nur zusehen, wie Celtic aus dem Nichts traf und mit 0:3 gewann.
Trainer Didi Kühbauer bleibt derweil sitzen, wo er ist: Vertrags- verlängerung beim LASK bis 2029, ein Angebot aus Russland lässt er stehen wie eine Haltestelle, an der man einfach nicht aussteigt.
Am Wochenende fährt die Liga ohnehin im Rumpftakt: nur drei Spiele, der Rest wegen Europa auf nächste Woche verschoben. Und wer sonntags aussteigen will, findet diesmal nicht einmal ein Gleis, denn einen Spieltag ganz ohne Bundesliga-Sonntag gab es lange nicht.
Derweil steigen andere ganz aus dem Land aus: Mitchell nach Straßburg, Dedić zurück zu Jaissle nach Newcastle, Ndukwe Richtung Levante. Nur einer bleibt für immer an Bord der Vereinsgeschichte: Oliver Bierhoff, der 1990 mit vier Toren bei Austria Salzburg einstieg und nie wieder ausgestiegen ist.
Yann Massombo wurde der Gruppe "Warten auf den nächsten Bus" hinzugefügt.
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🌐 Linktipp 1: Transferfenster weltweit: Übersicht über die Öffnungs und Schließzeiten der internationalen Transferfenster bei Transfermarkt.
🌐 Linktipp 2: Next Generation Trophy 2026: Alle Infos zum internationalen U16 Turnier des FC Red Bull Salzburg vom 20. bis 22. August.
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LASK gegen Celtic: Wie schlagbar sind die Schotten? | Champions-League-Play-off
Gespenster brauchen keine Ablöse. Sie sind einfach schon da, wenn die Mannschaft in den Celtic Park einläuft.Peter hat sich für diese Bonusrunde jemanden geholt, der sie beim Vornamen kennt: Tino, Host und …
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Gespenster brauchen keine Ablöse. Sie sind einfach schon da, wenn die Mannschaft in den Celtic Park einläuft.
Peter hat sich für diese Bonusrunde jemanden geholt, der sie beim Vornamen kennt: Tino, Host und Gründer von „Celtic Exchange", früher selbst beim Klub angestellt. Und Tino zählt sie auf, eines nach dem anderen. Kairat Almaty, vor genau zwölf Monaten: torlos in Glasgow, torlos in Kasachstan, raus im Elferschießen — und dahinter die Erkenntnis, dass ein Verein mit dieser Geschichte schlicht vergessen hatte, einen Stürmer zu verpflichten. Sieben von neun Duellen dieser Art hat Celtic zuletzt verloren. Der Meistertitel im Mai, entschieden erst in der 86. Minute gegen Hearts, hat das nicht weggewischt. Er hat es zugedeckt.
Heuer haben sie reagiert. Rund dreißig Millionen Pfund, Kasper Høgh als Rekordtransfer aus Bodø, Camilo Durán aus Baku, ein Mittelfeldmann aus Paderborn. Und trotzdem: Arne Engels ist drei Tage vor dem Hinspiel nach West Ham weg, Daizen Maeda schon davor nach Ipswich, und Alex Oxlade-Chamberlain fehlt gesperrt — wegen einer offenen Sache aus seiner Zeit in Istanbul, die offenbar niemand am Zettel hatte. Auch das ist ein Gespenst, nur eben ein bürokratisches.
Der LASK kommt ohne. Ohne Trauma, ohne Erwartung, mit vier Siegen, fünfzehn Toren und einem Samuel Adeniran, der endlich trifft. Die Europa League wäre in Linz ein Erfolg. In Glasgow wäre sie ein Scheitern. Genau über diesen Unterschied reden die beiden eine gute Dreiviertelstunde lang.
Kasper Høgh gefällt das. Alex Oxlade-Chamberlain wurde der Gruppe „Altlasten aus Istanbul" hinzugefügt.
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SCR Altach – SK Sturm Graz, Rapid Wien – GAK: Massombo verweigert den Bus, Rapid gewinnt 8:0, GAK entlässt Trainer Feldhofer
308.Runde // ACHTERBAHN DER EMOTIONENAm Freitag steht ein Bus in Altach, der Motor läuft, und einer steigt nicht ein. Yann Massombo bleibt stehen, während seine Mitspieler warten, während Philipp Netzer fleht …
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308.Runde // ACHTERBAHN DER EMOTIONEN
Am Freitag steht ein Bus in Altach, der Motor läuft, und einer steigt nicht ein. Yann Massombo bleibt stehen, während seine Mitspieler warten, während Philipp Netzer fleht, während ein Trainer in Graz schon die Handynummer kennt. Man kann einem Spieler viel verzeihen, aber nicht, dass er die eigene Mannschaft im Bus stehen lässt — und Altach zahlt dafür einen Preis, der sich erst am Samstagabend in Zahlen übersetzt: 1:0 für Sturm, eine bärenstarke erste Halbzeit, die nirgendwohin führt. Wer nicht einsteigt, fliegt eben nicht mit.
Am Sonntag steigt ein anderer Bus, der von Rapid, mit acht Gängen nach oben: 8:0 gegen den GAK, höchster Sieg im neuen Allianz Stadion, eine Demontage in zwei Halbzeiten. Und weil in diesem Sport niemand lange im Bus sitzen darf, der die Richtung verliert, sitzt am Montag ein Trainer nicht mehr auf der Bank. Wer nicht mitkommt, fliegt auch.
Und dann, ganz am Ende der Fahrt, steigt einer freiwillig aus. Nach 16 Jahren, einem Nasenpflaster, das zum Markenzeichen wurde, und einer Karriere zwischen Linz, Ried und Europa nimmt ein österreichisches Urgestein die letzte Ausfahrt — nicht rausgeworfen, sondern angekommen.
Außerdem: die komplette 3. Runde im Schnelldurchlauf, das Orakel mit einem Mitspieler-Marathon, Community-Fragen und ein Blick zum FC Barcelona, wo gerade jemand ganz anderes einsteigt.
Ferdinand Feldhofer wurde der Gruppe "Trainerstuhl-Karussell KW34" hinzugefügt.
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Die erste DBLDW-Kappe ist da! 🧢 Aktuell noch bis Sonntag zum Kennenlernpreis von 29,90 € erhältlich.
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Der SCR Altach ordnet seine sportlichen Zuständigkeiten neu.
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