Meckel & Matthes

Meckel & Matthes

NovoNvidia-Deal, Frankreichs dreifache Krise, was ein Dokumentarfilm über das Silicon Valley verrät23 de outubro de 2026 · 1 h 6 min
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semanal
Último episódio
23 out 2026

Sobre o podcast

Jeden Freitag diskutieren Handelsblatt-Chef Sebastian Matthes und die Publizistin Miriam Meckel die wichtigsten Themen aus Wirtschaft, Technologie und Politik. Persönlich, meinungsstark und pointiert ordnen sie Entwicklungen ein, geben ungefiltert Einblick in ihre Woche, markieren Aufreger und Hoffnungsträger und wagen den Ausblick, was in den kommenden Tagen wichtig wird. Meckel & Matthes, ein Handelsblatt-Podcast: aktuell, persönlich, meinungsstark.

Episódios 52

  1. Nvidia-Deal, Frankreichs dreifache Krise, was ein Dokumentarfilm über das Silicon Valley verrät

    1 h 6 minEpisódio 52

    Deutschland wirbt um internationales Kapital: Beim Investitionsgipfel in Berlin kamen diese Woche einige der wichtigsten Vertreter der Finanzindustrie zusammen, darunter Larry Fink, Chef von Blackrock. Bei …

    Notas do episódio

    Deutschland wirbt um internationales Kapital: Beim Investitionsgipfel in Berlin kamen diese Woche einige der wichtigsten Vertreter der Finanzindustrie zusammen, darunter Larry Fink, Chef von Blackrock. Bei Meckel & Matthes hinterließen vor allem die Auftritte von Nvidia-Chef Jensen Huang und Bundeskanzler Friedrich Merz Eindruck.

    In Paris, Lyon und Marseille demonstrierten derweil Hunderttausende Jugendliche. Ihr Vorwurf: Frankreich nehme ihre Zukunft nicht ernst. Neben dem friedlichen Protest sieht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes allerdings auch ein „riesiges Integrationsproblem“, das sich in den teils gewaltsamen Ausschreitungen zeige.

    Zum Schluss berichtet Publizistin Miriam Meckel von einem Dokumentarfilm, der nicht nur sie nachhaltig beeindruckt hat: „You Can See Everything“ erzählt die Geschichte der verurteilten Silicon-Valley-Betrügerin Elizabeth Holmes – und stellt sie auf eine ungewohnt künstlerische Weise auf den Kopf.

    Moderiert von Miriam Meckel & Sebastian Matthes

    Produziert von Migo Fecke

    Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Meckel & Matthes: https://www.handelsblatt.com/podcast40

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  2. Bas-Beben, die unterschätzte Gefahr aus Russland, Miriams Erfahrungen mit Psychedelika

    1 h 18 minEpisódio 51

    Bärbel Bas tritt zurück, weil sie um einen geliebten Menschen trauert. SPD‑Funktionäre wie Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig werfen der Union vor, „unmenschlich“ und „rücksichtslos“ …

    Notas do episódio

    Bärbel Bas tritt zurück, weil sie um einen geliebten Menschen trauert. SPD‑Funktionäre wie Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig werfen der Union vor, „unmenschlich“ und „rücksichtslos“ mit Bas und ihrer Trauer umgegangen zu sein. Die Union um Kanzler Friedrich Merz bestreitet wiederum jegliches Fehlverhalten.

    Dafür übt sich Miriam Meckel in Selbstkritik: „Waren wir hier im Podcast manchmal zu hart zu Bärbel Bas?“, fragt sich die Publizistin. Mit Blick auf die Zukunft der Regierungskoalition legt sich Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes trotz extremer Krisenstimmung fest: „Es wird keine Neuwahlen geben“.

    Zudem geht es im Podcast um eine dieser Tage kursierende Falschmeldung, ukrainische Drohnenangriffe auf russische Rechenzentren hätten zu einem Rückgang der Desinformation im Netz geführt. Zum Schluss sprechen die Hosts über ein Interview von Miriam mit dem US-Journalisten Michael Pollan, der durch seine Bücher über psychedelische Substanzen bekannt wurde.

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  3. Merz und die „False Flag”, Wege aus der Vollkasko-Republik, blaue Köpfe in roten Staaten

    1 h 4 minEpisódio 50

    In Sachsen-Anhalt wurde diese Woche mutmaßlich mit Stimmen aus der CDU-Fraktion erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Bei der großen Jubiläumsfeier von Handelsblatt und WirtschaftsWoche in …

    Notas do episódio

    In Sachsen-Anhalt wurde diese Woche mutmaßlich mit Stimmen aus der CDU-Fraktion erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Bei der großen Jubiläumsfeier von Handelsblatt und WirtschaftsWoche in Berlin, dem Deutschland-Gipfel, sucht Friedrich Merz die Verantwortung dafür allerdings im anderen Lager.

    Dabei hat Merz zunächst ungewöhnlich frische Töne angeschlagen: „Pessimismus ist Zeitverschwendung“, sagte der Kanzler etwa. Auch Bayer-CEO Bill Anderson sorgte für Zuversicht beim Gipfel: Deutschland könne viel von sich selbst lernen. Ausgerechnet er, der an der Konzernspitze gerade auf die harte Tour erfährt, wie sehr der deutsche Bürokratismus sein Unternehmen lähmt.

    Zudem blicken die beiden Co-Hosts in die USA. Knapp vier Wochen vor den Midterm-Wahlen treten dort demokratische Kandidaten plötzlich auch in republikanischen Hochburgen erfolgreich auf. Woran liegt das? An den richtigen Figuren – und an gutem Storytelling.

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  4. Koalition im Ampel-Modus, OpenAI Dots und die Frage: Sind KI-Firmen too big to fail?

    1 h 12 minEpisódio 49

    Am Mittwoch einigt sich die Bundesregierung auf Teile einer Pflegereform. Bei den großen Linien aber scheinen die Koalitionäre nicht zusammenzufinden. Stattdessen stoppt die Union die von der SPD initiierte …

    Notas do episódio

    Am Mittwoch einigt sich die Bundesregierung auf Teile einer Pflegereform. Bei den großen Linien aber scheinen die Koalitionäre nicht zusammenzufinden. Stattdessen stoppt die Union die von der SPD initiierte Zuckersteuer.

    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes hört aus Koalitionskreisen Stimmen, die von einer „Untergangsstimmung“ sprechen. Publizistin Miriam Meckel verfolgt das Gezerre aus den USA und fragt, ob das Konzept der Volkspartei gerade nicht sein Ende findet.

    Zum Schluss geht es um die aktuelle KI‑Debatte. Neueste Existenzwarnungen kommen von Microsoft-Mitgründer Bill Gates, andere wiederum sprechen von einem „Ingenieurproblem“. Und da sind auch noch die Stimmen, die finden, KI sei mittlerweile Too Big to Fail. Droht eine neue Finanzkrise?

  5. CDU in Aufruhr, Zukunftsbild für Deutschland und ein exklusiver Blick in Sebastians neues Buch

    1 h 10 minEpisódio 48

    „Die Antwort“ müsse sein, „unser Land fit zu machen für die Zukunft“, sagte Merz vergangenen Sonntag, nachdem die Union in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag geflogen ist. Publizistin Miriam Meckel sieht …

    Notas do episódio

    „Die Antwort“ müsse sein, „unser Land fit zu machen für die Zukunft“, sagte Merz vergangenen Sonntag, nachdem die Union in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag geflogen ist. Publizistin Miriam Meckel sieht hinter der Aussage „Kommunikation ohne Substanz“. Kurz gesagt: heiße Luft.

    Auch Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes sagt: „Die Reformen werden zur Chiffre.“ Niemand könne sich konkret vorstellen, was der Kanzler meine, wenn er den Reformkurs beschwöre. Woran es fehle, so Matthes, sei ein Bild davon, wie das Land aussehen soll, in dem wir künftig leben wollen.

    In seinem Buch „Inside 2029“, das im Oktober erscheint, hat sich Matthes auf die Spurensuche nach dieser Zukunft begeben. Er ist nach China und Indien gereist, hat mit klugen Köpfen gesprochen, um herauszufinden, wie Deutschland wieder Weltklasse wird. Im Podcast spricht er über seine Erkenntnisse.

  6. Die Krise der CDU, eine Schicksalswahl für den Kanzler und Kontrollverlust bei KI

    1 h 11 minEpisódio 47

    Zum Auftakt geht es um die schwerste Krise von Kanzler Friedrich Merz. In Mecklenburg-Vorpommern droht der Union an diesem Sonntag ein Absturz auf 7 Prozent. Und am selben Tag könnte es im Konrad-Adenauer-Haus …

    Notas do episódio

    Zum Auftakt geht es um die schwerste Krise von Kanzler Friedrich Merz. In Mecklenburg-Vorpommern droht der Union an diesem Sonntag ein Absturz auf 7 Prozent. Und am selben Tag könnte es im Konrad-Adenauer-Haus zum Showdown kommen. Bleibt Merz im Amt?

    Im Anschluss geht es um die neue KI-Panik. Ein ehemaliger Mitarbeiter von OpenAI und Anthropic setzt einen Post ab, in dem er warnt, Künstliche Intelligenz könne schon bald die ganze Menschheit bedrohen. Der Post geht um die Welt, die KI-Firmen selbst fordern plötzlich Regulierung. Nur der amerikanische Präsident, Donald Trump, will das nicht.

    Nach einer turbulenten Woche ordnen Publizistin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes die aktuellen Warnungen rund um Künstliche Intelligenz ein – und erklären, was das alles damit zu tun hat, dass die KI-Firma Anthropic kurz davorstehen könnte, an die Börse zu gehen.

    Moderiert von Miriam Meckel & Sebastian Matthes

    Produziert von Pauline Köster

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  7. Große Trendfolge: Welche Technologien die nächsten Monate bestimmen werden

    1 h 14 minEpisódio 46

    Technologiekonzerne als Schattenstaaten? Allein Nvidia ist inzwischen so viel wert wie das gesamte deutsche Bruttoinlandsprodukt. Publizistin Miriam Meckel fürchtet, dass KI-Unternehmen sich mehr und mehr zu …

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    Technologiekonzerne als Schattenstaaten? Allein Nvidia ist inzwischen so viel wert wie das gesamte deutsche Bruttoinlandsprodukt. Publizistin Miriam Meckel fürchtet, dass KI-Unternehmen sich mehr und mehr zu „politischen Weltakteuren“ entwickeln.

    Für Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes endet gerade eine andere Ära: die des Smartphones. KI-Brillen und permanent mithörende Sprachassistenten seien im Begriff, die Bildschirme zu ersetzen, auf die wir täglich schauen.

    Bei allem Fortschritt durch Künstliche Intelligenz beobachtet Meckel eine Welle von „AI-Business-Slop“: KI-generierter Geschäftsmüll, produziert von wiederum KI-gesteuerten Firmen, die viel versprechen, wenig liefern und am Rand der Legalität operieren. Und muss sich Mark Zuckerberg ein neues Geschäftsmodell suchen? Das hören Sie in dieser Folge.

    Moderiert von Miriam Meckel & Sebastian Matthes

    Produziert von Jan Menzel

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  8. „Mir blutet das Herz“: Eine Sonderfolge mit Angela Merkel über Sachsen-Anhalt und die Macht der Maschinen

    56 minEpisódio 45

    Wenn überhaupt, dann äußert sich Altkanzlerin Angela Merkel in Interviews zu ihrer Vergangenheit und ihrer sechzehnjährigen Kanzlerschaft. Doch gestern, auf der von der Deutschen Telekom veranstalteten …

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    Wenn überhaupt, dann äußert sich Altkanzlerin Angela Merkel in Interviews zu ihrer Vergangenheit und ihrer sechzehnjährigen Kanzlerschaft. Doch gestern, auf der von der Deutschen Telekom veranstalteten Digitalkonferenz Digital X in Köln, hat Publizistin Miriam Meckel mit ihr über die aktuelle Lage in Sachsen-Anhalt gesprochen.

    Merkel zeigte sich für ihre Verhältnisse ziemlich emotional. „Mir als CDU-Mitglied blutet das Herz", sagte die Christdemokratin, die von 2005 bis 2021 Bundeskanzlerin war. „Das ist ein Einschnitt, ein wirklicher Einschnitt, den wir in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erleben.“

    Zudem sprechen Meckel und Merkel über Künstliche Intelligenz. Die Altkanzlerin erzählt, welche Rolle KI in ihrem eigenen Alltag spielt und nimmt Stellung zu den großen Fragen unserer Zeit: Was macht die rasante technologische Entwicklung mit unserem Menschsein, mit unserer Demokratie und mit unserer Gesellschaft?

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  9. Wie die Mitte die AfD groß gemacht hat, warum die Zukunftsangst zunimmt, was in Wolfsburg auf dem Spiel steht

    1 h 6 minEpisódio 44

    Sachsen-Anhalt wählt am Sonntag einen neuen Landtag. Droht nach der Wahl „nur“ ein Streit in der CDU über eine mögliche Koalition mit den Linken? Oder debattiert Deutschland fortan über ein Ende der Brandmauer …

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    Sachsen-Anhalt wählt am Sonntag einen neuen Landtag. Droht nach der Wahl „nur“ ein Streit in der CDU über eine mögliche Koalition mit den Linken? Oder debattiert Deutschland fortan über ein Ende der Brandmauer zur AfD?

    Publizistin Miriam Meckel fordert, statt über Brandmauern zu reden, die „Verunsicherung, Ohnmachtsgefühle und echten Probleme" der AfD-Wähler anzugehen. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes sieht Sachsen-Anhalt als Beleg dafür, dass sich Gefühle nicht mit Fakten widerlegen lassen.

    Außerdem geht es um die Zukunft von Volkswagen: Am Donnerstagabend haben sich Konzernspitze und Arbeitnehmervertreter überraschend auf einen Sanierungsplan geeinigt – nach harten Verhandlungen über Werkschließungen, Stellenabbau und Vergütung. Was das Gezerre um Deutschlands größten Autobauer über dieses Land verrät, hören Sie in der aktuellen Folge.

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  10. Kanzler ohne Rückhalt, die Pläne der AfD und das Ende des Internets, wie wir es kannten

    1 h 8 minEpisódio 43

    „Ich spreche mit denen, die arbeiten“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz, als er im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald ausgebuht wurde. Publizistin und Professorin Miriam Meckel sagt, Merz liefere die falsche …

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    „Ich spreche mit denen, die arbeiten“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz, als er im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald ausgebuht wurde. Publizistin und Professorin Miriam Meckel sagt, Merz liefere die falsche Botschaft in einer Zeit, „in der wir ohnehin verlernen, miteinander zu reden“.

    Gleichzeitig liegt die AfD in Sachsen-Anhalt bei rund 40 Prozent. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund verspricht, „das gute alte Deutschland“ zurückzubringen. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes sieht darin auch ein Versagen der etablierten Parteien, „eine Vision für die Zukunft zu entwickeln“.

    Zum Schluss sprechen Meckel und Matthes über die Zukunft des Internets. Der Internetvermittler Cloudflare meldet, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Anfragen von Maschinen statt von Menschen kommt. Was vom Internet, wie wir es kannten, noch bleibt, hören Sie in der aktuellen Folge.

    Das Buch von Cory Doctorow (MCD x FSG): Enshittification

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  11. Ein Sommergespräch mit Cathryn Clüver Ashbrook – Was von der amerikanischen Demokratie noch übrig bleibt

    1 h 9 minEpisódio 42

    Donald Trump ist so unbeliebt wie nie zuvor als Präsident. Trotzdem ist noch völlig offen, ob die Demokraten bei den Midterm-Wahlen im November das Repräsentantenhaus gewinnen. Gemeinsam mit Cathryn Clüver …

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    Donald Trump ist so unbeliebt wie nie zuvor als Präsident. Trotzdem ist noch völlig offen, ob die Demokraten bei den Midterm-Wahlen im November das Repräsentantenhaus gewinnen. Gemeinsam mit Cathryn Clüver Ashbrook, Senior Advisor der Bertelsmann Stiftung, analysieren Publizistin und Professorin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes, wie Trump die amerikanischen Institutionen verändert hat und welche Rolle das sogenannte „Gerrymandering“ bei den kommenden Wahlen spielt.

    „So vieles von dem, was gerade passiert, empfinde ich als zutiefst unamerikanisch“, sagt Clüver Ashbrook. Sie teilt eine Einschätzung des schwedischen Instituts Varieties of Democracy: Was in den USA passiere, sei die schnellste demokratische Rückabwicklung der Moderne.

    Außerdem geht es um den Zustand der amerikanischen Medien. Clüver Ashbrook beschreibt, wie politische Einflussnahme, Desinformation und wirtschaftlicher Druck den Journalismus verändern und warum die Frage nach Wahrheit zu einer zentralen Herausforderung für die Demokratie geworden ist.

    Können die Demokraten den politischen Trend stoppen? Welche Folgen hat Trumps Politik für das Verhältnis zu Europa und den globalen Wettbewerb mit China? Und wo findet sich in all den Krisensymptomen noch Anlass zur Hoffnung? Darum geht es in der aktuellen Folge von Meckel & Matthes.

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  12. Ein Sommergespräch mit René Obermann: Was Deutschland jetzt ändern muss

    1 h 3 minEpisódio 41

    Hörtipp: Das Interview mit OpenAI-Chef Sam Altman bei Handelsblatt Today René Obermann ist Verwaltungsratschef von Airbus, Chairman bei Warburg Pincus Europe und übernimmt ab 2027 den Aufsichtsratsvorsitz bei …

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    Hörtipp: Das Interview mit OpenAI-Chef Sam Altman bei Handelsblatt Today

    René Obermann ist Verwaltungsratschef von Airbus, Chairman bei Warburg Pincus Europe und übernimmt ab 2027 den Aufsichtsratsvorsitz bei SAP. Im Gespräch mit Publizistin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht er über seine Biografie und darüber, wie Firmen den Wandel für sich nutzen, statt von ihm verdrängt zu werden.

    Obermann äußert sich zudem zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands. Er sieht das Land bei Batterietechnik, Software und Computing im Rückstand, warnt aber davor, die deutsche Industrie abzuschreiben. Zugleich kritisiert er eine „kurzfristige Politik“, die „Zuwendung vor Zumutung“ gestellt habe.

    René Obermann spricht aber auch über Deutschlands Stärken – und darüber, wie das Land sie besser nutzen kann. Gerade in der Raumfahrt, der industriellen KI und der Forschung sieht er große Chancen. Warum der Staat aus seiner Sicht zu oft verwaltet und was Führung in Krisenzeiten für Obermann bedeutet, hören Sie in der aktuellen Folge.

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  13. Deutschlands Zukunft, eine Bildungsrevolution, Wege aus der Mindsetkrise: Die große Fragen-Folge

    1 h 16 minEpisódio 40

    Immer wieder erreichen die beiden Hosts dieses Podcasts Fragen, Anregungen und Kritik aus der Community. In dieser Folge versuchen die Publizistin und Professorin Miriam Meckel und der …

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    Immer wieder erreichen die beiden Hosts dieses Podcasts Fragen, Anregungen und Kritik aus der Community. In dieser Folge versuchen die Publizistin und Professorin Miriam Meckel und der Handelsblatt-Chefredakteur, Sebastian Matthes, einige davon zu beantworten.

    „Ich werde immer wieder auf Konferenzen auf unseren Podcast angesprochen“, sagt Matthes. „Die Hörerinnen und Hörer teilen ihre Meinungen zu Themen, die wir diskutiert haben – etwa zum Social-Media-Verbot oder zu unserer Kontroverse über höhere Sozialbeiträge für Kinderlose.“

    Meckel und Matthes beantworten persönliche wie inhaltliche Fragen: Wie gehen sie mit der durch KI noch verstärkten Informationsflut um? Welche Tools nutzen sie, um Wissen zu speichern und abzurufen? Und welches Schulfach würden sie als Bildungsminister für einen Tag einführen?

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  14. Demontage eines Kanzlers, KI-Showdown der Supermächte und die Kraft des Fastens

    1 h 3 minEpisódio 39

    Bundeskanzler Friedrich Merz sorgt mit dem Umbau seines Kabinetts für Unruhe. Publizistin und Professorin Miriam Meckel sagt, Merz folge in seiner Führungsrolle zu oft dem „Prinzip Hoffnung“. An den Börsen …

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    Bundeskanzler Friedrich Merz sorgt mit dem Umbau seines Kabinetts für Unruhe. Publizistin und Professorin Miriam Meckel sagt, Merz folge in seiner Führungsrolle zu oft dem „Prinzip Hoffnung“.

    An den Börsen sorgt derweil der KI-Wettlauf für Turbulenzen. Berichte über Chinas Fortschritte bei eigenen Lithografieanlagen, die für die Chipherstellung essenziell sind, lösten einen Abverkauf von Halbleiteraktien in den USA und Asien aus. Auch andere Bereiche des Tech-Sektors geraten zunehmend unter Druck. „50:50, dass die Chinesen das KI-Spiel in den nächsten Jahren gewinnen“, sagt Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.

    Zum Schluss geht es ums Fasten: Während Meckel aktuell nur Fruchtsäfte zu sich nimmt, setzt Matthes auf ein Kurzprogramm, um die Fettverbrennung anzukurbeln. Warum beide fasten und was hinter dem Trend zum „Dopaminfasten“ steckt, hören Sie in der aktuellen Folge.

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  15. Merz' Schicksalspersonalie, wie das Silicon Valley Babys optimiert und ein Kinoabend, der Hoffnung macht

    59 minEpisódio 38

    Nach Jens Spahns Rücktritt, wenige Tage nach der Bekanntgabe der Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter in den USA, blicken Meckel & Matthes auf die ethische und wirtschaftliche Dimension der …

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    Nach Jens Spahns Rücktritt, wenige Tage nach der Bekanntgabe der Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter in den USA, blicken Meckel & Matthes auf die ethische und wirtschaftliche Dimension der Leihmutterschaft – und darauf, welche politischen Folgen die Causa Spahn hat.

    Professorin Miriam Meckel spricht von einem klaren Kommunikationsfehler vonseiten Jens Spahns: „Ich verstehe nicht, wie jemand, der Kommunikation können sollte, sich so verschätzen kann.“ Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes sieht für Kanzler Merz zugleich eine Chance, die Regierung neu aufzustellen.

    Zum Schluss geht es um die Frage, warum eine Erzählung, die etwa 2800 Jahre alt ist, so viele Menschen ins Kino treibt. „Die Odyssee“ von Christopher Nolan hat weltweit am Startwochenende über eine Viertelmilliarde Dollar eingespielt. Warum der Film so viele bewegt, das hören Sie in der aktuellen Folge.

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  16. Lese-Kollaps, Klimaanlagen-Shaming und die Frage: Rettet eine Instagram-Sperre unsere Kinder?

    1 h 1 minEpisódio 37

    Die EU will eine Altersgrenze für soziale Medien einführen: Demnach dürften Kinder unter 13 Jahren sie nur noch zeitlich begrenzt und unter Aufsicht von Eltern oder Lehrkräften nutzen. Publizistin und …

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    Die EU will eine Altersgrenze für soziale Medien einführen: Demnach dürften Kinder unter 13 Jahren sie nur noch zeitlich begrenzt und unter Aufsicht von Eltern oder Lehrkräften nutzen. Publizistin und Professorin Miriam Meckel hält das für den falschen Ansatz. Stattdessen müssten die Unternehmen ihre Plattform-Designs ändern.

    Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes geht es außerdem um die jüngste Hitzewelle. Der Juni 2026 war der heißeste je gemessene Juni in Westeuropa – mit über 20.000 hitzebedingten Todesfällen. Matthes sagt, die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels seien von der Politik nicht wirklich adressiert; gleichzeitig hafte der Klimaanlage zu Unrecht "in Europa ein moralisches Stigma an".

    Zum Schluss geht es um alarmierende Zahlen: 2025 kauften knapp 30 Prozent weniger Zehn- bis 15-Jährige ein Buch als im Vorjahr. Was wird aus einer Gesellschaft, die immer mehr kommuniziert, aber immer weniger strukturiert denkt, sondern die KI für sich denken lässt?

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  17. Was passiert politisch nach dem Sommer? Ein Gespräch mit der künftigen FAZ-Herausgeberin Helene Bubrowski

    1 h 5 minEpisódio 36

    Helene Bubrowski ist eine der bekanntesten Politikjournalistinnen Deutschlands – und ab nächstem Jahr die erste Mitherausgeberin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zur parlamentarischen Sommerpause zieht …

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    Helene Bubrowski ist eine der bekanntesten Politikjournalistinnen Deutschlands – und ab nächstem Jahr die erste Mitherausgeberin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zur parlamentarischen Sommerpause zieht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes gemeinsam mit ihr Bilanz.

    Im Mittelpunkt: Friedrich Merz, mit dessen Arbeit laut ARD-Deutschlandtrend nur 13 Prozent der Deutschen zufrieden sind. Bubrowski diagnostiziert eine deutsche „Mecker-Mentalität", Matthes kritisiert den „Sound“ des Kanzlers: Merz spreche oft „wie ein CEO der 90er-Jahre" von oben herab und vergesse dabei, die Bürger mitzunehmen.

    Außerdem blicken die beiden auf das Umfragehoch der AfD und die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Und sie diskutieren, warum die Politik laut Bubrowski der Partei zu wenig „revolutionäre Ideen“ entgegensetzt. Jetzt in der aktuellen Folge.

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  18. Das Reformpaket ist da – aber wo ist die Zukunft? Plus: Neo-Emotions und ein Staat, der einfach funktioniert

    1 h 4 minEpisódio 35

    Am Donnerstag, um 9 Uhr, traten die Koalitionsspitzen im Garten des Kanzleramts vor die Presse, um ihr lang erwartetes Reformpaket in den Bereichen Soziales, Arbeitsmarkt und Steuern zu verkünden. Es sei ein …

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    Am Donnerstag, um 9 Uhr, traten die Koalitionsspitzen im Garten des Kanzleramts vor die Presse, um ihr lang erwartetes Reformpaket in den Bereichen Soziales, Arbeitsmarkt und Steuern zu verkünden. Es sei ein „guter Tag für dieses Land”, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz, die Regierung lege einen „bedeutenden Katalog“ vor.

    Was ist wirklich von den 33 Maßnahmen zu halten? Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes findet, sie seien weniger Aufbruch, sondern eher der Versuch, das Modell „Good old Germany“ noch ein Stück weiterzutragen. „Der Kern des Pakets hätte Biotech, industrielle KI und Quantencomputing sein müssen.“

    Dabei ist der technologische Wandel längst im Alltag angekommen. Eine Studie der Universitäten Heidelberg und Freiburg zeigt, dass KI unter Umständen mehr Gefühle in uns weckt als Menschen. Was hinter dem Begriff „Neo-Emotionen“ steckt. Und wie Miriam Meckel aus Island auf Deutschland blickt – das hören Sie in der aktuellen Folge.

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  19. Rente, KI, Eskapismus und der doppelte Betrug an den Jüngeren

    1 h 4 minEpisódio 34

    Die schwarz-rote Koalition will die Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen. Ist das der Wendepunkt? Meckel und Matthes sind skeptisch: Kaum hatte die Regierung angekündigt, die Reform gemeinsam …

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    Die schwarz-rote Koalition will die Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen. Ist das der Wendepunkt? Meckel und Matthes sind skeptisch: Kaum hatte die Regierung angekündigt, die Reform gemeinsam anzugehen, regte sich Widerstand – von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Teilen der SPD.

    Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel berichtet derweil von einem Gedankenexperiment, das zeigt, was passiert, wenn große Reformen ausbleiben. Das Papier heißt „Europa 2031" und ist in Berlin und Brüssel derzeit in aller Munde – spätestens seit die US-Regierung KI-Modelle von Anthropic für Ausländer gesperrt hat, geht es im Netz viral. „Das klingt drastisch, aber es ist nicht weit entfernt und durchaus realistisch“, so Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.

    Um die Apokalypse auszublenden, flüchten Führungskräfte in Yoga-Retreats und Outdoor-Camps. Was hinter dem Trend steckt, warum Meckel von „transzendentaler Obdachlosigkeit“ spricht und ob die beiden auch ins Ferienlager flüchten, hören Sie in der aktuellen Folge.

    _Wir kommen auf die Bühne: Der Live-Podcast Meckel & Matthes findet am 3. und 4. September 2026 im Rahmen des Handelsblatt Summer Camps in Düsseldorf statt.

    Tickets und alle weiteren Infos gibt es online. Mit dem Code PODCAST26 spart ihr 15 Prozent auf euer Ticket.__

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  20. Europas Sputnik-Moment, Deglobalisierung der Unterhaltung und die Frage: Wie viel KI sollte ein Minister nutzen?

    1 hEpisódio 33

    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat offenbar, so zumindest zeigen es Recherchen der ZEIT, mehrere Reden und Gastbeiträge von einer KI schreiben lassen. Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt …

    Notas do episódio

    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat offenbar, so zumindest zeigen es Recherchen der ZEIT, mehrere Reden und Gastbeiträge von einer KI schreiben lassen. Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wird vorgeworfen, einen Gastbeitrag in der FAZ mithilfe von KI erstellt zu haben.

    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes findet: „Ein Digitalminister ohne KI ist wie ein Verkehrsminister ohne Bahn“. Professorin Miriam Meckel sagt, es sei gut, die Debatte zu führen, aber die Art der Diskussion sei „typisch deutsch“ und diene vor allem dazu, Personen an den Pranger zu stellen.

    Beim G7-Gipfel in Évian beraten Regierungschefs mit CEOs über Regeln für KI-Modelle. Kann das gelingen, nachdem die US-Regierung mit der Anthropic-Sperre Technologie erneut als geopolitische Waffe eingesetzt hat? Außerdem sprechen Meckel & Matthes über eine Analyse zum schwindenden Einfluss der US-Popkultur. Warum Konsumenten weltweit zunehmend lokale Inhalte bevorzugen, hören Sie in der aktuellen Folge.

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  21. Elon Musk, der größte IPO aller Zeiten – und warum er an den letzten Crash erinnert

    57 minEpisódio 32

    Was bleibt vom Treffen der Sozialpartner und Koalitionsspitzen am Mittwochabend im Kanzleramt? „Nichts", sagt Professorin Miriam Meckel. Die Teilnehmer hätten ihre festgefahrenen Positionen ausgetauscht …

    Notas do episódio

    Was bleibt vom Treffen der Sozialpartner und Koalitionsspitzen am Mittwochabend im Kanzleramt? „Nichts", sagt Professorin Miriam Meckel. Die Teilnehmer hätten ihre festgefahrenen Positionen ausgetauscht – besser wäre es gewesen, mit Chatbots zu sprechen.

    Elon Musk wird derweilt mit dem historischen Börsengang seines Raumfahrtkonzerns SpaceX am Freitag zum ersten Billionär der Geschichte. „Keine Person verkauft Träume so erfolgreich wie Musk", sagt Matthes. Auch die KI-Unternehmen Anthropic und OpenAI streben an die Börse. Meckel und Matthes fragen, welche Folgen die IPO-Welle für die globalen Finanzmärkte hat.

    Während die Billionenbewertungen amerikanischer KI-Firmen die Schlagzeilen bestimmen, sorgt ein baden-württembergisches Robotikunternehmen für Hoffnung: Neura Robotics sammelt 1,4 Milliarden Dollar ein. Was hinter der größten Finanzierungsrunde, die ein deutsches Start-up je erreicht hat, steckt, hören Sie in der aktuellen Folge.

    Moderiert von Miriam Meckel und Sebastian Matthes

    Produziert von Migo Fecke

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  22. FDP-Überlebenskampf, die Erfolgsformel der Überflieger, hinter den Kulissen der TECH-Konferenz

    56 minEpisódio 31

    Von Sonntag bis Dienstag trafen sich 1800 Entscheider aus Politik und Wirtschaft in Heilbronn auf der TECH-Konferenz des Handelsblatts. Digitalminister Karsten Wildberger forderte, Europa müsse eine eigene KI …

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    Von Sonntag bis Dienstag trafen sich 1800 Entscheider aus Politik und Wirtschaft in Heilbronn auf der TECH-Konferenz des Handelsblatts. Digitalminister Karsten Wildberger forderte, Europa müsse eine eigene KI entwickeln, um sich aus den Fesseln der US-Konzerne zu lösen.

    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes findet den Vorstoß richtig: „Es braucht ein europäisches Modell, damit industrielle KI rechtssicher und spionagefrei betrieben werden kann." Professorin Miriam Meckel ist skeptischer: Europa sei konzeptionell stark, aber schwach in Umsetzung und Kollaboration.

    Außerdem sprechen die beiden Hosts über den Machtkampf in der FDP, den Wolfgang Kubicki gegen die überraschend angetretene Marie-Agnes Strack-Zimmermann für sich entschieden hat. „Kubicki wird selbst noch lernen müssen, wo der Hammer hängt", sagt Meckel. Zum Schluss geht es um die Frage, wie Talent entsteht – und ob am Ende konkrete Erfahrung mehr zählt als Begabung.

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  23. Miriam auf Reisen, Sozialstaat ohne Kinder und die Digitalisierung des Staates

    59 minEpisódio 30

    Publizistin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes blicken auf eine hochbrisante Sozialdebatte: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant offenbar, Kinderlose stärker zur …

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    Publizistin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes blicken auf eine hochbrisante Sozialdebatte: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant offenbar, Kinderlose stärker zur Finanzierung der Pflege heranzuziehen. Ist das ein gerechter Lastenausgleich oder die Sanktionierung eines Lebenswegs?

    Derweil meldet sich der Vatikan in der KI-Debatte zu Wort: In seiner ersten Enzyklika „Magnifica Humanitas“ warnt Papst Leo XIV. vor einem „neuen Kolonialismus“ durch Künstliche Intelligenz. Meckel empfindet „Respekt vor diesem Papst, der nicht nur in den Wolken christlicher Weltentfremdung schwebt, sondern im Leben steht.“

    Außerdem berichtet Meckel von ihrer Reise nach Estland. Das baltische Land erlangte 1991 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion seine Unabhängigkeit wieder, war bitterarm – und ist heute digitaler Musterschüler. Was Deutschland davon lernen kann, und warum weniger der Föderalismus, sondern die „Ja-aber-Mentalität“ dem Fortschritt im Weg steht, hören Sie im Podcast.

    Moderiert von Miriam Meckel und Sebastian Matthes

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  24. Musks geheimer Plan, Rebellion gegen KI, Generation „No Sex“

    1 h 1 minEpisódio 29

    Der Raumfahrtkonzern SpaceX hat am Mittwoch die Unterlagen für den wohl größten Börsengang der Geschichte eingereicht. Warum Musks Imperium kräftig Verluste schreibt und wie er das mit einer …

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    Der Raumfahrtkonzern SpaceX hat am Mittwoch die Unterlagen für den wohl größten Börsengang der Geschichte eingereicht. Warum Musks Imperium kräftig Verluste schreibt und wie er das mit einer Mobilfunk-Revolution ändern will, hören Sie in der aktuellen Folge.

    Ein Grund für Musks Minusgeschäft sind explodierende Kosten für Rechenkapazitäten. Doch gegen KI-Fabriken regt sich immer mehr Widerstand – auch in Deutschland. „Wir sehen gerade eine Graswurzel-Bewegung, die Parteigrenzen überschreitet", sagt Professorin Miriam Meckel. Sind Rechenzentren die neuen Windräder?

    Der technologische Wandel reicht derweil bis ins Schlafzimmer, findet Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. In über zwei Dritteln aller Länder bekommen die Menschen kaum noch Kinder. Woran liegt das? Matthes hat eine These: „Durch die Verbreitung von Smartphones und 5G ist das Sozialleben vieler Menschen kollabiert."

    Moderiert von Miriam Meckel & Sebastian Matthes

    Produziert von Jan Menzel

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  25. Bauplan für ein neues Wirtschaftswunder, Reformkrise und was exponentielle Technologie mit Menschen macht

    1 h 3 minEpisódio 28

    Nach dem Spitzentreffen im Kanzleramt inszenieren SPD und Union den Koalitionsfrieden. Publizistin Miriam Meckel findet diese „Metapolitik“, die sich mit sich selbst statt mit dem Land beschäftigt, zum …

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    Nach dem Spitzentreffen im Kanzleramt inszenieren SPD und Union den Koalitionsfrieden. Publizistin Miriam Meckel findet diese „Metapolitik“, die sich mit sich selbst statt mit dem Land beschäftigt, zum „Haareraufen“.

    Dabei sei klar, welche Reformen das Land brauche, sagt Sebastian Matthes. Der Handelsblatt-Chefredakteur erklärt, was Deutschland von den großen Tech-Clustern dieser Welt lernen kann – und was mit dem 80-jährigen Jubiläum vom Handelsblatt zu tun hat.

    Zum Schluss sprechen Meckel und Matthes über das Gefühl der Überforderung. „Was in unserer Welt verloren geht, sind die Freiräume, um Argumente zu durchdenken, statt schnell zu urteilen“, sagt Sebastian Matthes. Die Welt beschleunigt sich, KI soll Zeit einsparen – und trotzdem haben alle zu wenig davon. Warum? Und weshalb interessiert sich Miriam Meckel plötzlich für vedische Astrologie? Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge „Meckel & Matthes“.

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  26. Die gekränkte Weltmacht, Koalition ohne Kompass, die große Leadership-Rezession

    1 h 4 minEpisódio 27

    US-Präsident Donald Trump steht eigenen Angaben zufolge vor einer Einigung mit dem Iran. Gleichzeitig droht er, das Land zu „zerbomben“, sollte es nicht so kommen, wie er möchte. „Trump hat sich rhetorisch in …

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    US-Präsident Donald Trump steht eigenen Angaben zufolge vor einer Einigung mit dem Iran. Gleichzeitig droht er, das Land zu „zerbomben“, sollte es nicht so kommen, wie er möchte. „Trump hat sich rhetorisch in die Ecke manövriert“, sagt Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.

    Ebenso festgefahren wie die Lage im Irankrieg wirkt dieser Tage Friedrich Merz. Nur 30 Prozent halten ihn laut ZDF-Politbarometer für einen guten Kanzler. Matthes sieht ein Führungsproblem: Merz führe im Stil der Neunziger – Ansage, Erwartung, Ergebnis. „Er wirft den Stein in die Luft und wartet, dass ihn jemand auffängt.“ Wie aber sieht moderne Führung aus?

    In der deutschen Wirtschaft jedenfalls wollen laut einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) nur 14 Prozent der Beschäftigten Führungsverantwortung übernehmen. Publizistin und Professorin Miriam Meckel diagnostiziert eine „Krise der Führung“. Warum es hilft, wenn sich der Chief Executive Officer mehr als Chief Question Officer versteht, hören Sie in der aktuellen Folge.

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  27. Trump 24/7, „Blockiererin“ Bas, Ökonomie der Menschlichkeit

    1 h 3 minEpisódio 26

    Vergangene Woche stürmte der 31-jährige Cole Tomas Allen das Hilton in Washington, Schauplatz des White House Correspondents' Dinner. Meckel und Matthes diskutieren die Flut an Verschwörungstheorien im Netz …

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    Vergangene Woche stürmte der 31-jährige Cole Tomas Allen das Hilton in Washington, Schauplatz des White House Correspondents' Dinner. Meckel und Matthes diskutieren die Flut an Verschwörungstheorien im Netz, Trumps „Agenda-Setting“ – und warum der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus OPEC und OPEC+ dafür das jüngste Beispiel ist.

    Im zweiten Block geht es um SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas, die am Montag auf der Klausurtagung der SPD-Landesgruppe NRW die Bundesregierung scharf kritisierte. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes regt das auf: „Bas fordert Vision, hat aber selbst keine.“

    Zum Schluss geht es um einen Begriff, der aktuell die ökonomische Debatte prägt: Ghost GDP – Wachstum, das in Statistiken erscheint, aber sich nicht in Lohn verwandelt. Brauchen wir, wie Elon Musk zuletzt auf X forderte, ein bedingungsloses Grundeinkommen? Und wenn Maschinen die Arbeit von Anwälten und Finanzspezialisten übernehmen – werden Pflege und Beziehungsarbeit dann wieder wichtiger?

    Moderiert von Miriam Meckel und Sebastian Matthes

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  28. Social-Media-Verbot, Sorgen vor „Brain Fry“ und der Lifestyle-Trend um Peptide

    1 h 4 minEpisódio 25

    Am Montag hat eine vom Bildungsministerium eingesetzte Kommission ihre Analyse zu einem Social-Media-Verbot vorgelegt. Ein zentraler Befund: Ein Verbot in Deutschland ist juristisch kaum durchzusetzen. Damit …

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    Am Montag hat eine vom Bildungsministerium eingesetzte Kommission ihre Analyse zu einem Social-Media-Verbot vorgelegt. Ein zentraler Befund: Ein Verbot in Deutschland ist juristisch kaum durchzusetzen. Damit dämpft der Bericht die Erwartungen der Mehrheit hierzulande, die laut einer ZDF-Umfrage dafür ist.

    Auch Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes ist für eine strikte Altersgrenze: „Social Media ist für unsere Kinder wie eine frische Spritze für einen Junky.“ Publizistin Miriam Meckel hingegen findet, in der Debatte komme zu kurz, dass soziale Netzwerke auch „enorm heilsam und sinnstiftend“ sein können.

    Im zweiten Block geht es um die „Wunderpille gegen Übergewicht“: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals eine GLP-1-Abnehmpille zugelassen. Was steckt hinter der neuen Selbstoptimierungskultur? Und steckt hinter Sebastians Schublade voller Nahrungsergänzungsmittel eine Midlife-Crisis?

    Moderiert von Miriam Meckel und Sebastian Matthes

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  29. Sebastians China-Reise (Teil 2) und Anthropics „digitale Atombombe“: Was bedeutet das für Europa?

    1 h 2 minEpisódio 24

    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes ist von seiner Asien-Reise zurück. Im Podcast beschreibt er, wie sich Deutschland für ihn anfühlt, wenn man gerade einen Blick in die industrielle Zukunft geworfen …

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    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes ist von seiner Asien-Reise zurück. Im Podcast beschreibt er, wie sich Deutschland für ihn anfühlt, wenn man gerade einen Blick in die industrielle Zukunft geworfen hat.

    Er berichtet von seinen Eindrücken von der chinesischen Stadt Shenzhen als Hochgeschwindigkeitslabor der Innovation: von voll automatisierten Fabriken, digitalisierten Laboren und einer Ingenieurskultur, die sich längst nicht mehr an Apple orientiert, sondern an eigenen Maßstäben.

    Auch Publizistin und Professorin Miriam Meckel sieht in Chinas Industriepolitik eine Dynamik, die im Westen „oft als simple Planwirtschaft unterschätzt“ werde. „Peking setzt Ziele, stellt Kapital bereit und definiert Standards“, sagt sie. Das Ergebnis: Fast 60 Prozent der in China installierten Industrieroboter stammen inzwischen von heimischen Herstellern.

    Im zweiten Teil geht es um eine mögliche neue Tech-Revolution: Die KI-Firma Anthropic und ihr neues Modell „Mythos“ sollen Sicherheitslücken so effektiv identifizieren, dass der Zugang dazu stark begrenzt wird. Meckel & Matthes fragen sich, ob das Modell bereits einer „KI-Nuklearwaffe“ gleichkommt – und warum Europa in dieser Entwicklung wieder einmal nur Zaungast ist.

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  30. Flugtaxis, KI-Euphorie und das „Museum“ Europa: Eine Reise durch Asien

    1 h 7 minEpisódio 23

    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes reist derzeit durch die Innovationszentren Asiens und erlebt dort eine Begeisterung für technologischen Fortschritt, die in Europa oft unterschätzt wird. In der …

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    Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes reist derzeit durch die Innovationszentren Asiens und erlebt dort eine Begeisterung für technologischen Fortschritt, die in Europa oft unterschätzt wird. In der neuen Folge berichtet er von seinem Flug im autonomen Flugtaxi, von Gesprächen mit Gründern, Investorinnen und Konzernen – und von einer Stimmung, die sich fundamental von der in Deutschland unterscheidet. „Die Stimmung, die ich hier spüre, ist die totale Begeisterung an Technologie, an Innovationen und an dem, was die Zukunft so bringt. Und das ist schon ein ziemlicher Kontrast zu dem, was wir gerade in Europa erleben“, sagt Matthes.

    Gemeinsam mit Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel blickt er auf die neue Innovationskraft Asiens und auf die unterschiedlichen Wege, mit denen Indien und China ihre Technologie-Ökosysteme aufbauen. Für viele Chinesen, so Matthes, sei Europa nur noch ein „Museum“, während sie selbst im Labor der Zukunft arbeiteten.

    Im Mittelpunkt steht zunächst Bangalore, das Herz der indischen Tech-Industrie. Matthes beschreibt eine Stadt voller Talent und Widersprüche: Globale Forschungszentren treffen auf eine Infrastruktur, die mit dem Wachstum kaum Schritt hält. „So sehr sich diese Stadt in den letzten Jahren entwickelt hat – sie hat Unicorns am laufenden Band produziert –, aber die Infrastruktur hält mit dieser Entwicklung nicht stand“, so Matthes. Meckel lenkt den Blick dabei auf die tieferen Muster solcher Ökosysteme: auf die Rolle von Universitäten, auf kulturelle Prägungen und auf die Frage, was geschieht, wenn Künstliche Intelligenz genau jene Arbeit verändert, durch die ein Standort groß geworden ist.

    Im zweiten Teil der Folge geht es nach China – nach Guangzhou als industrielles Rückgrat und nach Shenzhen als vielleicht radikalstes Innovationsökosystem der Gegenwart. Dort wird sichtbar, wie eng Industrie, Software und staatliche Strategie verzahnt sind.

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