NZZ Quantensprung

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NovoAnthropics Börsengang: Die Technologie und Ideologie der wertvollsten KI-Firma23 de outubro de 2026 · 23 min
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23 out 2026

Sobre o podcast

Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.

Episódios 50

  1. Anthropics Börsengang: Die Technologie und Ideologie der wertvollsten KI-Firma

    23 min

    Der geplante Börsengang von Anthropic schlägt hohe Wellen: Mit einer angestrebten Bewertung von zwei Billionen Dollar spielt das Startup der Amodei-Geschwister plötzlich in einer Liga mit Tech-Giganten wie …

    Notas do episódio

    Der geplante Börsengang von Anthropic schlägt hohe Wellen: Mit einer angestrebten Bewertung von zwei Billionen Dollar spielt das Startup der Amodei-Geschwister plötzlich in einer Liga mit Tech-Giganten wie Nvidia, Apple und Microsoft. Doch wie rechtfertigt Anthropic diese Summen?

    In dieser Folge von NZZ Quantensprung schauen wie auf Angebote wie Claude Code, auf den effektiven Altruismus in Anthropics Firmenphilosophie und den besonderen Ansatz der Constitutional AI. W

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredation Redaktorin / Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Techredaktion

    Ausserdem in dieser Folge zu hören: Melanie Mitchell, KI-Forscherin, Santa Fe Institut

    Produktion: Sarah Ziegler

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    **Der Quantensprung Live Podcast **Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

    Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

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  2. Optogenetik: Wie man Verhalten und Gefühle per Licht fernsteuert

    21 min

    Mit der Optogenetik können Forscher Nervenzellen im Gehirn gezielt aktivieren und deaktivieren – allein indem sie Licht ein- oder ausschalten. Diese Technologie hat die Hirnforschung revolutioniert und wurde …

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    Mit der Optogenetik können Forscher Nervenzellen im Gehirn gezielt aktivieren und deaktivieren – allein indem sie Licht ein- oder ausschalten.

    Diese Technologie hat die Hirnforschung revolutioniert und wurde 2026 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Doch wie funktioniert das genau? In dieser Episode schauen wir uns an, wie Forscher Emotionen bei Mäusen steuern, Erinnerungen beeinflussen und welche Türen das für die Zukunft öffnet.

    Wir sprechen über die Ursprünge der Optogenetik bei einer unauffälligen Alge, den Einsatz bei Sehbehinderungen und das Potenzial für moderne Gehirn-Maschine-Schnittstellen.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktion / Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    Ausserdem in dieser Folge:

    Georg Nagel, Nobelpreisgewinner und emeritierter Professor an der Universität Würzburg Karl Deisseroth (Podcast-Ausschnitt)

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    **Quantensprung Live Podcast **Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

    Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

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  3. Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

    21 min

    In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen …

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    In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann.

    Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen.

    Host: Lena Waltle Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort

    Ausserdem zu hören:

    • Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik
    • Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston

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    Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

    Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos bei NZZ Live

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  4. KI knackt Millennium-Problem: Wenn Agenten unlösbare Mathematik meistern

    22 min

    Mit der Lösung eines der berühmten Millennium-Probleme hat OpenAI die Mathematiker aufgeschreckt. Tausende KI-Agenten arbeiteten parallel, um eine mathematische Vermutung rund um die Navier-Stokes-Gleichungen …

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    Mit der Lösung eines der berühmten Millennium-Probleme hat OpenAI die Mathematiker aufgeschreckt. Tausende KI-Agenten arbeiteten parallel, um eine mathematische Vermutung rund um die Navier-Stokes-Gleichungen zu beweisen.

    Während einige Forscher aufgeregt über neue Werkzeuge sind, blicken viele Experten kritisch auf die Entwicklung. Denn während die KI das Ergebnis liefert, bleibt der genaue Lösungsweg für Menschen oft schwer nachvollziehbar. Zudem wirft der Einsatz offene Fragen beim Urheberrecht auf.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktor / Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsjournalist

    In dieser Folge ausserdem mit dabei:

    Kevin Buzzard, britischer Mathematiker Moritz Kassmann, Vizepräsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld

    Produktion: Simon Schaffer

    Künstliche Intelligenz, Mathematik, Millennium-Problem, OpenAI, Navier-Stokes, Kevin Buzzard, Moritz Kassmann, Sprachmodelle, Beweisassistent, Quantensprung

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    Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

    Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

  5. 5G aus dem All: Satelliteninternet von Starlink schafft Funklöcher und Roaming ab

    22 min

    Tausende Satelliten kreisen um die Erde, und dank neuer Technologien wie «Direct to Cell» können sie Internetsignale bald direkt auf gewöhnliche Smartphones senden. Ganz ohne Satellitenschüsseln oder …

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    Tausende Satelliten kreisen um die Erde, und dank neuer Technologien wie «Direct to Cell» können sie Internetsignale bald direkt auf gewöhnliche Smartphones senden. Ganz ohne Satellitenschüsseln oder Mobilfunkmasten könnten Funklöcher in Bergtälern, Urwäldern oder auf hoher See der Vergangenheit angehören. Doch wie realistisch ist die Vision von globalem Mobilfunk aus dem All wirklich? Elon Musk drängt mit Starlink Mobile in den Telekommarkt. Doch bevor er der Deutschen Telekom oder der Swisscom Konkurrenz macht, muss er noch ein paar Hürden niederreissen – und droht an Hausdächern zu scheitern.

    In dieser Episode beleuchten wir die physikalischen Grenzen, technologische Innovationen wie Massive MIMO und die Frage, ob Satelliten eine Konkurrenz für klassische Mobilfunkanbieter darstellen oder gar Zensur in Autokratien umgehen können.

    Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion Redaktorin/Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin

    In dieser Folge ausserdem mit dabei: Pietro Ronchetti, Forscher an der ETH Zürich

    Produktion: Nadine Landert

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    Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

    Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Weitere Tickets und Infos für die Veranstaltung gibt es auf dieser Seite.

  6. Smart Glasses: Der Assistent auf unserer Nase

    22 min

    Smart Glasses gelten im Silicon Valley als das neue grosse Ding. Meta verkauft die intelligenten Brillen millionenfach, Google, Apple und weitere Tech-Firmen haben Brillen angekündigt. Was können die Wearables …

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    Smart Glasses gelten im Silicon Valley als das neue grosse Ding. Meta verkauft die intelligenten Brillen millionenfach, Google, Apple und weitere Tech-Firmen haben Brillen angekündigt. Was können die Wearables wirklich?

    Unsere Tech-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat in San Francisco die neuesten Modelle getestet. In dieser Folge Quantensprung besprechen wir, welche Technologien winzig klein und leicht in der Brille verbaut sind, wie man sie mithilfe eines Armbands steuern kann und wie zukünftige Modelle sogar dreidimensionale Hologramme anzeigen könnten. Ausserdem: Durch Privacy by Design könnten Smart Glasses die Privatsphäre Dritter schützen.

    Host: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin und Technologieredaktorin

    In dieser Folge ausserdem mit dabei: Marc Pollefeys, Informatiker und Professor an der ETH Zürich

    Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren.

    Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

    Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

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  7. Gibt es Aliens? Auf der Suche nach Leben im All

    23 min

    Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe …

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    Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe moderner Teleskope und geplanter Raumfahrtmissionen suchen Forschende nach sogenannten Biosignaturen in den Atmosphären ferner Exoplaneten sowie nach Mikroorganismen direkt in unserem eigenen Sonnensystem.

    In dieser Folge von Quantensprung geht es darum, wie die Wissenschaft Leben im All definiert und nachweisen will, welche Rolle Gase wie Sauerstoff und Methan spielen und warum bereits der Fund einfacher Bakterien unser Weltbild grundlegend verändern würde. Ausserdem: Das SETI-Institut und die ETH Zürich haben eine neue internationale Forschungspartnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Ursprung des Lebens und dessen Verbreitung im Universum zu untersuchen.

    Host: Lena Waltle, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin

    In dieser Folge ausserdem mit dabei:

    • Sascha Quanz (Astrophysiker und Professor an der ETH Zürich)
    • Sara Seager (Astrophysikerin und Forschende am MIT)
    • Bill Dimond (Leiter des SETI-Institut)

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  8. Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen

    23 min

    Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind. Berge sind …

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    Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind.

    Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden stattfindet.

    Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten.

    • Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion
    • NZZ-Redaktor: Sven Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort

    In dieser Folge ausserdem mit dabei:

    • Simon Löw, emeritierter Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich
    • Martin Rub, Terradata

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  9. Die perfekte Probe: Periodenblut als ungenutzte Chance der Medizin

    23 min

    Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der …

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    Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der Medizin bisher kaum genutzt. Speichel, Blut, Urin, Stuhl, Haare, Hirnwasser - für alles gibt es medizinische Tests und alle liefern wertvolle Hinweise auf unsere Gesundheit.

    Warum nicht auch für Periodenblut?

    Der monatliche Zyklus bietet eine schmerzfreie Biopsie der Gebärmutterschleimhaut, die neue Wege in der Diagnostik von Endometriose, Unfruchtbarkeit oder Blutzuckerwerten eröffnet. Wissenschaftlerinnen erforschen in Projekten wie der ROSE-Studie das medizinische Potenzial dieser Probe, um Krankheiten früher zu erkennen und Wissenslücken in der Frauengesundheit zu schließen.

    Host: Lena Waltle Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin

    In dieser Folge sind ausserdem zu hören:

    • Christine Metz (Feinstein-Institut für molekulare Medizin)
    • Isabelle Guenaut (Gründerin Theblood)

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  10. Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App

    20 min

    Ein kalifornisches Start-up will riesige Spiegel in den Orbit schicken, um Sonnenlicht nachts gezielt auf die Erde zu lenken. Damit liesse sich Strassenbeleuchtung ersetzen, Solarkraft rund um die Uhr betreiben …

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    Ein kalifornisches Start-up will riesige Spiegel in den Orbit schicken, um Sonnenlicht nachts gezielt auf die Erde zu lenken. Damit liesse sich Strassenbeleuchtung ersetzen, Solarkraft rund um die Uhr betreiben oder Partys in der Wüste beleuchten. Doch die Idee von künstlichem Tageslicht hat Schattenseiten. Ökologen warnen vor Störungen natürlicher Tag-Nacht-Rhythmen und Astronomen fürchten eine massive Lichtverschmutzung am Himmel.

    In dieser Folge von Quantensprung beleuchten wir die Geschichte der Weltraumspiegel von den Anfängen bis zu den heutigen Plänen sowie mögliche Alternativen.

    Host: Lena Waltle NZZ-Redaktor: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor

    In dieser Folge mit dabei:

    • Miles Timpe, Astrophysiker an der Universität Zürich und Forscher am Collegium Helveticum
    • Olivier Hainaut, Astronom an der der Europäischen Südsternwarte in Garching bei München

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  11. Giotto: Eine Schweizer Firma verspricht KI-Unabhängigkeit für Europa

    24 min

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni …

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    Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni deutlich gezeigt. Für Aldo Podestà, den CEO des Schweizer Unternehmens Giotto, war in diesem Moment klar: Europa braucht eigene Spitzen-KI. Und er sagt: Die kann er liefern. Sein 27-köpfiges Team aus Lausanne hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die ebenso gut sein soll wie die Modelle der amerikanischen Konkurrenz, etwa Claude und Chat-GPT Pro. Zusätzlich soll Giotto auch noch sensible Daten schützen und besonders effizient und umweltschonend sein.

    In dieser Folge NZZ Quantensprung klären wir, wie eine kleine Schweizer Firma eine gute KI entwickeln konnte. Dabei spielen Open Source KI-Modelle aus China eine grosse Rolle - und ein ganz besonderer Wettbewerb, der die Intelligenz von KI messen soll. Ausserdem testen wir die KI von Giotto und bewerten, wie nützlich sie wirklich ist. Kann Giotto Europas Unabhängigkeit in Sachen KI sichern? Und was braucht es dafür ausserdem noch?

    Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem: Aldo Podestà (CEO von Giotto AI)

    Und hier findest du die Quantensprung-Folge zu Apertus.

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  12. Präzisionsmedizin: Mit Multiomik zur massgeschneiderten Gesundheit

    22 min

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das …

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    Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das: Wir behandeln Menschen auf Basis von Durchschnittswerten, obwohl jeder ein Individuum ist. Die Vision der Präzisionsmedizin verspricht eine Abkehr von dieser Einheitsbehandlung hin zu maßgeschneiderten Therapien. Doch wie weit ist die Forschung wirklich?

    In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf das enorme Potenzial der Stratifizierung, also der Einteilung von Patienten in genetische Untergruppen. Am Beispiel der Krebsmedizin und der chronischen myeloischen Leukämie zeigt sich bereits, wie gezielte Therapien Leben verändern können. Um die komplexen Krankheitsursachen zu entschlüsseln, setzen Forschende auf sogenannte Multi-Omics-Analysen, die von der Genomik über die Proteomik bis zur Metabolomik das gesamte molekulare Bild des Körpers erfassen.

    Die riesige Datenflut stellt die Medizin jedoch vor logistische Probleme. Hier könnte Künstliche Intelligenz in Zukunft autonom Entscheidungen unterstützen und die passendsten Therapiewegen vorschlagen. Wir diskutieren, ob die Präzisionsmedizin den Hype hinter sich gelassen hat und wie die Errungenschaften breiter verfügbar gemacht werden können.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Stefan Fröhling (Onkologe und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum),
    • Michael Snyder (Professor an der Universität Stanford)

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  13. De-Extinction: So kommen die Mammuts zurück

    25 min

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Können wir ausgestorbene Tierarten wie das Mammut, den Dodo oder den Tasmanischen Tiger per Gentechnik wiederbeleben? In …

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    Können wir ausgestorbene Tierarten wie das Mammut, den Dodo oder den Tasmanischen Tiger per Gentechnik wiederbeleben?

    In dieser Folge von Quantensprung geht es um De-Extinction: die Umkehr des Aussterbens. Wir schauen auf die Forschung der Biotech-Firma Colossal Bioscience, die an sogenannten Proxy-Tieren arbeitet – wie einem kälteresistenten Elefanten für die sibirische Tundra, der den Permafrostboden schützen soll. So wie einst das Mammut. Wir erklären Schritt für Schritt, wie aus fragmentierter Ancient DNA und der Crispr-Genschere Schattenwölfe entstehen. Und am Beispiel des Beutelmarders erklären wir, warum die Geneditierung schon heute eine riesige Chance für den Artenschutz ist.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Andrew Pask (Biologieprofessor an der Universität Melbourne / Colossal Bioscience)
    • Gernot Segelbacher (Professor für Wildtierökologie in Freiburg und Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN)

    Produktion: Sarah Ziegler

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  14. Live: Thomas Zurbuchen und Astronautin Rabea Rogge über unser zukünftiges Leben im All

    55 min

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    In dieser ersten Live-Ausgabe des Quantensprung-Podcasts im Kaufleuten in Zürich dreht sich alles um die Zukunft der Menschheit im Kosmos.

    Der Weltraum fasziniert die Menschheit seit jeher. Doch während wir früher nur mit Teleskopen in die Ferne blickten oder Sonden wie Voyager losschickten, stellt sich heute eine ganz neue Frage: Wie wird das All zu unserem echten Lebensraum?

    Es geht um die extremen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, bleibende Schäden an den Augen und die psychologischen Herausforderungen der Isolation. Gleichzeitig eröffnen sich im Orbit faszinierende Möglichkeiten, um etwa Organe im 3D-Druckverfahren herzustellen. Die Reise führt weiter zum Mond, wo im Rahmen der Artemis-Missionen eine dauerhafte Station entstehen soll, und schließlich zum Mars. Warum wir trotz fortschrittlicher Robotik und KI auch in Zukunft nicht auf menschliche Entdecker verzichten können und welche Rolle Schweizer Technologien dabei spielen, hören Sie in dieser Episode.

    Host: Lena Waltle, NZZ, Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem: Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, Professor für Weltraumtechnologie und Weltraumwissenschaft an der ETH Zürich, ehemaliger NASA-Wissenschaftsdirektor Rabea Rogge, Astronautin, Robotikforscherin und erste deutsche Frau im All

    Produktion: Simon Schaffer

    Weltall, Raumfahrt, Thomas Zurbuchen, Rabea Rogge, Mondstation, Artemis, Mars-Mission, Schwerelosigkeit, SpaceX, Robotik

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  15. Genmanipulation gegen Glatzen: So kompensieren unsere Haare Organschäden

    20 min

    Haare sind weit mehr als eine kosmetische Stilfrage oder ein soziales Kommunikationsinstrument. Jedes der rund zwei Millionen Haare auf unserem Kopf ist streng genommen ein eigenes Mini-Organ. In dieser Folge …

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    Haare sind weit mehr als eine kosmetische Stilfrage oder ein soziales Kommunikationsinstrument. Jedes der rund zwei Millionen Haare auf unserem Kopf ist streng genommen ein eigenes Mini-Organ.

    In dieser Folge von Quantensprung beschäftigen wir uns mit der Haarforschung und schauen uns an, wie Haare in Zukunft sogar Aufgaben von Leber und Niere übernehmen könnten. Doch um diese natürlichen Funktionen für die Medizin nutzbar zu machen, muss die Wissenschaft zuerst das Rätsel des Haarausfalls lösen.

    Wir sprechen über die Mechanismen hinter dem kreisrunden Haarausfall, bei dem das Immunprivileg der Haare zusammenbricht, und den klassischen männlichen Haarausfall, der genetisch hochkomplex ist. Neben den bekannten Medikamenten und ihren teils schweren Nebenwirkungen versprechen neue Ansätze mit Genscheren oder kuriosen Entdeckungen wie dem Geruchs- und Geschmackssinn der Haare echte Durchbrüche.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Manuel Stark, NZZ-Reporter

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Ralf Paus, Dermatologe und Haarforscher an der Universität Miami
    • Stefanie Heilmann-Heimbach, Humangenetikerin an der Universität Bonn

    Produktion: Sarah Ziegler

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  16. Fussball-Analytics: Wie man mit Wissenschaft Weltmeister wird

    24 min

    Es ist der Traum aller Fussballer. Der grösste Wunsch der Trainerteams. Die Hoffnung aller Fans: der Weltmeistertitel. Um das ersehnte Ziel zu erreichen, wird der Fussball immer professionalisierter. Immer …

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    Es ist der Traum aller Fussballer. Der grösste Wunsch der Trainerteams. Die Hoffnung aller Fans: der Weltmeistertitel. Um das ersehnte Ziel zu erreichen, wird der Fussball immer professionalisierter. Immer weniger wird dem Zufall überlassen. Um auf dem höchsten Niveau zu bestehen, bedienen sich Mannschaften wissenschaftlicher Methoden. Ein ETH-Professor hat ein Analysetool entwickelt, das die Taktik ganzer Teams auf einen Blick entlarvt. In dieser Episode blicken wir hinter die Kulissen der Digitalisierung des Sports und zeigen, wie wissenschaftliche Methoden, Daten und Algorithmen genutzt werden, um Teams in Weltmeister-Form zu bringen.

    ETH-Professor Ulrik Brandes erklärt, wie aus Millionen von Positionsdaten taktische Muster entschlüsselt werden und was ein sogenannter Position Plot über das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft verrät. Zudem beleuchten wir die psychologische Seite des Erfolgs: Der Sportpsychologe Darko Jekauz zeigt auf, wie Krisen auf dem Platz mathematisch berechenbar werden und wie Teams der emotionalen Abwärtsspirale durch gezieltes Achtsamkeitstraining entkommen können. Schliesslich räumen wir mit alten Mythen rund um das Elfmeterschiessen auf.

    Host: Lena Waltle Co-Host: Leonid Leiva Ariosa

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Ulrik Brandes (ETH-Professor) 
    • Darko Jekauz (Sportpsychologe am Karlsruher Institut für Technologie) 

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    «NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall? Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich

    Tickets und weitere Informationen finden Sie hier.

  17. Proteine aus Luft: Wie Bakterien nachhaltige Lebensmittel produzieren

    24 min

    Protein wird mithilfe von Landwirtschaft erzeugt. Doch die Produktion von Fleisch und Pflanzen verbraucht riesige Flächen und wertvolle Ressourcen. In dieser Folge von Quantensprung dreht sich alles um eine …

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    Protein wird mithilfe von Landwirtschaft erzeugt. Doch die Produktion von Fleisch und Pflanzen verbraucht riesige Flächen und wertvolle Ressourcen. In dieser Folge von Quantensprung dreht sich alles um eine radikale Alternative: Air Protein. Das finnische Startup Solar Foods stellt unter dem Namen Solein ein Proteinpulver her, das unabhängig von fruchtbarem Boden, Nutztieren und herkömmlichem Dünger entsteht.

    Dahinter steckt ein natürlicher Prozess, den Forschende im Labor nachbauen. Sogenannte Knallgasbakterien nutzen Wasserstoff als Energiequelle, um Kohlendioxid und Stickstoff in organische Bausteine umzuwandeln. Das Ergebnis ist ein gelbes Pulver, dessen Aminosäureprofil dem von tierischen Proteinen ähnelt und das reich an Vitamin B12 ist.

    Ob im Supermarkt, in der Antarktis oder bei zukünftigen Missionen im Weltall: Kann dieses Einzellerprotein den weltweiten Bedarf nachhaltig decken?

    Host: Lena Waltle Co-Host: Esther Widmann

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Juha-Pekka "Jopka" Pitkänen, Gründer und CEO von Solar Foods
    • Monika Konarzycka-Bessler, Leiterin der Forschungsgruppe Single Cell Protein am Fraunhofer-Institut für Molekulare Biologie und Angewandte Ökologie (IME) in Aachen

    «NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall? Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich. Tickets und weitere Informationen finden Sie hier.

    Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität.

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  18. SpaceX: Die Technologien hinter Elon Musks 1,8 Billionen Dollar-Firma

    24 min

    SpaceX plant den grössten Börsengang der Geschichte und will dabei eine Bewertung von 1,8 Billionen Dollar erreichen. Doch das Unternehmen von Elon Musk ist längst mehr als eine reine Raketenfirma. Um die …

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    SpaceX plant den grössten Börsengang der Geschichte und will dabei eine Bewertung von 1,8 Billionen Dollar erreichen. Doch das Unternehmen von Elon Musk ist längst mehr als eine reine Raketenfirma. Um die gigantischen Pläne für die Modernisierung des Starlink-Satellitennetzwerks, den Bau von Rechenzentren im All für die künstliche Intelligenz und die spätere Kolonisierung des Mars zu finanzieren, braucht das Unternehmen frisches Kapital.

    In dieser Folge von Quantensprung werfen wir einen Blick auf die Technologien hinter dem Erfolg von SpaceX. Wir sprechen über die teilweise wiederverwendbare Falcon 9, das Starlink-Netzwerk, das bereits zwei Drittel aller aktiven Satelliten weltweit ausmacht, und das neue Starship. Zudem beleuchten wir die ambitionierte Idee, Rechenzentren ins Weltall zu verlegen, um dort die KI der Zukunft zu trainieren und die Probleme auf der Erde zu umgehen. Und es geht darum, wie das Ökosystem SpaceX Musk irgendwann zum Mars bringt.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, ehemaliger Forschungsdirektor der NASA und Leiter der Initiative ETH Zürich Space
    • Olivier de Weck, Raumfahrtforscher am MIT in Boston
    • Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion
    • Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    Am Dienstag, 30. Juni 2026 spreche ich mit dem ehemaligen Nasa Chefwissenschafter Thomas Zurbuchen und der Astronautin Rabea Rogge über den Lebensrauf Weltall. Um 20.00 Uhr im Kaufleuten, Zürich - sei dabei! Tickets und weitere Informationen finden Sie hier.

    Links zu den weiteren Folgen: Mehr über Rechenzentren im All:

    Mehr über das Starship:

  19. Ein Trip gegen Depressionen - wie Psychedelika glücklicher machen sollen

    20 min

    Paul leidet seit 16 Jahren an einer schweren Depression. Antidepressiva stabilisierten ihn zwar, doch mit starken Nebenwirkungen. Nun testet er eine ungewöhnliche Therapie mit Psilocybin, dem Wirkstoff aus …

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    Paul leidet seit 16 Jahren an einer schweren Depression. Antidepressiva stabilisierten ihn zwar, doch mit starken Nebenwirkungen. Nun testet er eine ungewöhnliche Therapie mit Psilocybin, dem Wirkstoff aus Magic Mushrooms.

    Die Psychedelika fluten das Gehirn und lösen für einige Stunden starke Halluzinationen aus. Gerade für depressive Menschen, bei denen sonst nichts wirkt, sind sie eine grosse Hoffnung. Nur wenige Sitzungen sollen ihnen helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und langfristig ein zufriedenes Leben zu führen.

    In dieser Folge Quantensprung schildert Paul, wie sich ein Trip mit Psilocybin anfühlt, und was es in ihm ausgelöst hat. Ausserdem sprechen wir mit Experten über den aktuellen Stand der Forschung zu Psychedelika und finden heraus, wie sie wirken - und bei wem.

    Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Joscha Dutli, freier Journalist

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Paul, Patient in Psychedelika-assistierter Therapie (Name und Stimme von der Redaktion geändert)
    • Helena Aicher, Psychotherapeutin in Zürich
    • Gerhard Gründer, Psychiater und Leiter einer grossen Studie zur Wirksamkeit von Psilocybin

    Produktion: Sarah Ziegler

    Mails mit Kritik, Lob und Anregungen an [email protected]

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  20. Das Starship: Wie die grösste Rakete der Welt die Menschen zum Mars bringt

    22 min

    Das Starship soll die Menschheit zum Mond und zum Mars bringen. Mit einer Länge von 124 Metern ist es die grösste Rakete, die je gebaut wurde, und soll bis zu 100 Tonnen Nutzlast ins All transportieren. Elon …

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    Das Starship soll die Menschheit zum Mond und zum Mars bringen. Mit einer Länge von 124 Metern ist es die grösste Rakete, die je gebaut wurde, und soll bis zu 100 Tonnen Nutzlast ins All transportieren. Elon Musks ambitioniertes Ziel lautet: Bis zum Jahr 2050 möchte er eine Million Menschen auf dem Mars ansiedeln, um die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen. Dafür setzt SpaceX auf eine technologische Neuerung: Die vollständige Wiederverwendbarkeit beider Raketenstufen, um die enormen Kosten der Raumfahrt drastisch zu senken.

    Doch der Weg dorthin erfordert echte Rocket Science. Neben den modernsten Raptor-3-Triebwerken müssen extreme Herausforderungen wie das Auftanken im Orbit und die enorme Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gemeistert werden.

    In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf die ersten Raketen von SpaceX zurück, analysieren die aktuellen Testflüge und besprechen mit Experten, wie ein Leben auf dem Mars in unserer Lebenszeit noch Wirklichkeit wird.

    Host: Lena Walte, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Martin Tajmar (Professor für Raumfahrt an der TU Dresden)
    • Hans Königsmann (deutscher Raumfahrtingenieur und ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter)

    Produktion: Nadine Landert

    Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter ins Unbekannte des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und dem ehemaligen Nasa-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen diskutieren wir über die Frage, wie das Weltall als Lebensraum erschlossen werden kann. Sie können dabei sein beim ersten «Quantensprung»-Live-Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen findest du hier.

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  21. Mythos: Wie KI für mehr Cybersicherheit sorgt

    23 min

    Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während …

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    Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten.

    KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz.

    In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann.

    Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für Cybersicherheit
    • Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-Maersk

    Produktion: Sarah Ziegler

    Fragen, Anregungen und Kritik gerne an [email protected]

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  22. Adios Moskitos: Wie Gentech uns von Mücken befreit

    25 min

    Mücken nerven. Sie sirren, hinterlassen juckende Stiche - und vor allem übertragen sie weltweit tödliche Krankheiten wie Malaria oder Dengue. In dieser Folge von NZZ Quantensprung gehen wir der radikalen Frage …

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    Mücken nerven. Sie sirren, hinterlassen juckende Stiche - und vor allem übertragen sie weltweit tödliche Krankheiten wie Malaria oder Dengue. In dieser Folge von NZZ Quantensprung gehen wir der radikalen Frage nach: Könnten wir Mücken nicht einfach ausrotten?

    Im Laufe der Geschichte gab es schon viele Bemühungen, Mücken zu bekämpfen: vom massiven DDT-Einsatz auf Sardinien bis hin zu modernen Methoden wie der "Sterile Insekten Technik". Was in der Vergangenheit nie Erfolg hatte, könnte mit neuen gentechnischen Methoden klappen: Eine einzige im Labor genetisch veränderte Mücke könnte ihre ganze Art ausrotten. Doch was wären die ökologischen Folgen? Wir diskutieren, ob es sinnvoller wäre, statt der Mücke selbst nur die gefährlichen Erreger in ihrem Körper verschwinden zu lassen.

    Host: Anna Weber Co-Host: Esther Widmann

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Niels Verhulst, Professor an der Universität Zürich
    • Doreen Werner, Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)

    Produktion: Sarah Ziegler

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  23. Mini-AKW: Neue Reaktoren versprechen ein Comeback der Kernenergie

    23 min

    Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Kernkraft eine Renaissance. Angesichts steigender Energiepreise, des Klimawandels und geopolitischer Instabilitäten rücken neue Technologien wie …

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    Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Kernkraft eine Renaissance. Angesichts steigender Energiepreise, des Klimawandels und geopolitischer Instabilitäten rücken neue Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) in den Fokus der Wissenschaft und Politik.

    Eine neue Ära der Kernenergie bricht an und in dieser Folge von Quantensprung wollen wir wissen, wie sie funktioniert. CO2-arm, sicher und grundlastfähig – das sind die Versprechen der Kernenergie. Wir beleuchten den technologischen Sprung von klassischen Druckwasserreaktoren hin zu innovativen Konzepten der vierten Generation, die mit flüssigem Natrium gekühlt werden und sogar Atommüll wiederverwerten könnten. Dabei blicken wir kritisch auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Frage der Endlagerung und das Risiko der Proliferation.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Andreas Pautz, Leiter des Zentrums für Nukleare Technologien am Paul-Scherrer-Institut
    • Annalisa Manera, Professorin an der ETH-Zürich

    Produktion: Antonia Moser

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  24. Kryonik: Tiefgekühlte Leichen warten in Zürich auf die Auferstehung

    23 min

    Kryoniker haben Grosses vor: Sie wollen eines Tages den Tod bezwingen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, lassen sie ihre Körper nach dem Ableben bei minus 196 Grad Celsius in Stickstofftanks einlagern – in …

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    Kryoniker haben Grosses vor: Sie wollen eines Tages den Tod bezwingen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, lassen sie ihre Körper nach dem Ableben bei minus 196 Grad Celsius in Stickstofftanks einlagern – in der Hoffnung, irgendwann wiederbelebt zu werden. Während die Technologie bei winzigen Embryonen und Larven von Fliegen bereits funktioniert, ist das Einfrieren und Wiederauftauen eines ausgewachsenen, komplexen Körpers eine enorme wissenschaftliche Hürde.

    In dieser Folge besucht Eva Mell ein Kryo-Zentrum in der Schweiz, in dem Körper für 200.000 Euro in Metallmänteln kopfüber gelagert werden.

    Host: Lena Waltle Co-Host: Eva Mell

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Emil Kendziorra, CEO von tomorrow.bio
    • Julia Neubauer, Leiterin der Abteilung Stammzell- und Kryotechnologie am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT).

    Produktion: Sarah Ziegler

    Hier findest du die Quantensprung-Folge über die Zellverjüngung.

    Feedback gerne an [email protected]

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  25. Artemis 2: Was Astronauten vor galaktischer Strahlung schützt

    24 min

    Der Weltraum ist ein faszinierender, aber auch lebensfeindlicher Ort. Mit der Artemis-2-Mission wagt sich die Menschheit weiter ins All vor als jemals zuvor, um eine dauerhafte Basis auf dem Mond zu errichten …

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    Der Weltraum ist ein faszinierender, aber auch lebensfeindlicher Ort. Mit der Artemis-2-Mission wagt sich die Menschheit weiter ins All vor als jemals zuvor, um eine dauerhafte Basis auf dem Mond zu errichten. Doch jenseits des schützenden Magnetfelds der Erde lauert eine unsichtbare Gefahr: hochenergetische Strahlung aus fernen Galaxien und von der Sonne.

    In dieser Folge von Quantensprung erfährst du, warum Astronauten bei einem Sonnensturm Schutz in einer Art improvisierten Kissenburg suchen müssen und weshalb Plastikflaschen, ein Wurfzelt oder ein Anzug aus Wasser die Rettung sein könnten.

    Wir begleiten die Astronauten auf ihrer Reise um den Mond. Es geht um das neue Wettrennen zum Mond, die langfristigen Pläne für eine Mars-Besiedlung und die Frage, ob wir Menschen für das Leben im All sogar genetisch anpassen müssen.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Anna Weber: NZZ-Wissenschaftsredaktion Produktion: Nadine Landert

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Christoph Schuy, Physiker am Teilchenbeschleuniger in der Nähe von Darmstadt
    • Manon Minsart und Lenny Van Daele, Chemiker an der Universität Gent, Belgien

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    Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter in die Unbekannten des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und ehemaligen NASA-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen: Wie können wir das Weltall als Lebensraum erschliessen? Du kannst dabei sein beim ersten Quantensprung LIVE Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen finden gibt es hier.

  26. Für immer jung: Dieser Cocktail dreht das Altern zurück

    24 min

    In dieser Folge von Quantensprung begleiten wir mehrere Forscher auf dem Weg zum langen, vielleicht sogar ewigen Leben. Steve Horvath, der schon mit 18 Jahren das "Gilgamesch-Projekt" gründete, um den Tod zu …

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    In dieser Folge von Quantensprung begleiten wir mehrere Forscher auf dem Weg zum langen, vielleicht sogar ewigen Leben. Steve Horvath, der schon mit 18 Jahren das "Gilgamesch-Projekt" gründete, um den Tod zu überlisten. Heute, Jahrzehnte später, liefert er mit der sogenannten epigenetischen Uhr das Werkzeug, um unser wahres biologisches Alter präzise zu messen. Denn das unterscheidet sich oft deutlich von der Zahl in unserem Pass.

    Wir schauen im Labor von Ferdinand von Meyenn an der ETH Zürich hinter die Kulissen der Zellverjüngung: Wie funktioniert der "Yamanaka-Cocktail", der spezialisierte, erwachsene Zellen zurück in den Zustand von Babyzellen versetzt?

    Ausserdem erfahren wir, warum Forscher wie David Sinclair bereits erste Tests an Menschen vorbereitet und ob eine Verjüngungsspritze uns tatsächlich ein ewiges Leben bescheren könnte.

    Host: Lena Waltle Co-Host: Stephanie Lahrtz

    Produktion: Sarah Ziegler

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Steve Horvath, Langlebigkeits-Forscher, Mathematiker, Biostatistiker und Erfinder der epigentischen Uhr
    • Ferdinand von Meyenn, Professor für Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich

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  27. Nachfolge der ISS: Private Firmen erobern das All

    26 min

    Die Zeit der Internationalen Raumstation ISS geht dem Ende zu. Es beginnt eine neue Ära privat betriebener Raumstationen. Sie sollen Astronauten, Forscher von Unternehmen und Universitäten sowie wohlhabende …

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    Die Zeit der Internationalen Raumstation ISS geht dem Ende zu. Es beginnt eine neue Ära privat betriebener Raumstationen. Sie sollen Astronauten, Forscher von Unternehmen und Universitäten sowie wohlhabende Touristen im erdnahen Orbit willkommen heissen. Dort soll ein Marktplatz im All entstehen, wie es die Nasa formuliert.

    Diese Episode beleuchtet, wie sich der Orbit Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum entwickelt. Die Schwerelosigkeit im Orbit bietet einzigartige Möglichkeiten für Forschung und Produktion. Aber der Mensch ist für diesen Ort langfristig nicht gemacht.

    Ein Blick in die Zukunft zeigt, wie künstliche Schwerkraft den Weg zu interplanetaren Reisen und langfristigen Habitaten im All ebnet.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Marie-Astrid Langer, NZZ-Korrespondetin im Silicon Valley

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Tom Shelley vom Raumfahrtunternehmen Vast
    • Oliver Ullrich, Professor an der Universität Zürich

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  28. Humanoide Roboter im Haushalt: Nie mehr abwaschen, bügeln, aufräumen

    23 min

    Humanoide Roboter sollen bald unsere Wohnungen aufräumen, Wäsche waschen oder den Geschirrspüler ausräumen. Erste Modelle lassen sich bereits vorbestellen – doch wirklich autonom sind sie noch nicht. In dieser …

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    Humanoide Roboter sollen bald unsere Wohnungen aufräumen, Wäsche waschen oder den Geschirrspüler ausräumen. Erste Modelle lassen sich bereits vorbestellen – doch wirklich autonom sind sie noch nicht. In dieser Folge schauen wir uns an, wie weit die Entwicklung der Roboter-Butler tatsächlich ist und welche technischen Durchbrüche noch fehlen.

    Wir sprechen über neue Ansätze aus der Robotik und der KI: vom Reinforcement Learning in virtuellen Simulationen bis zum Imitation Learning, bei dem Roboter direkt von menschlichen Bewegungen lernen. Gleichzeitig zeigt sich, warum Hausarbeit für Maschinen besonders schwierig bleibt – denn jeder Haushalt ist ein anderes, komplexes Chaos.

    Ausserdem diskutieren wir, welche Rolle generative KI in der Robotik spielt, wie Investoren Milliarden in humanoide Roboter stecken und welche Auswirkungen diese Technologie künftig auf Arbeit, Gesellschaft und Privatsphäre haben könnte.

    Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Wissenschaftsredaktion

    In dieser Folge hörst du ausserdem:

    • Aude Billard, Robotik-Professorin, EPFL
    • Simon Fischinger, CEO der Robotik-Firma Synapticon

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  29. Brain-Computer-Interfaces: Wie Michael den Computer mit Gedanken steuert

    23 min

    Michael “Michi” Mehringer hat einen Stecker im Hinterkopf. Seit einem Moped-Unfall als Jugendlicher ist er vom Hals abwärts gelähmt. Jetzt hat er als erster Querschnittsgelähmter in Europa eine …

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    Michael “Michi” Mehringer hat einen Stecker im Hinterkopf. Seit einem Moped-Unfall als Jugendlicher ist er vom Hals abwärts gelähmt. Jetzt hat er als erster Querschnittsgelähmter in Europa eine Hirn-Computer-Schnittstelle mit 256 Elektroden im Gehirn. Mit ihr trainiert er, einen Computer-Cursor und sogar einen Roboterarm allein mit seinen Gedanken zu steuern.

    In dieser Folge besuchen wir Michi am TUM Klinikum rechts der Isar in München. Wir schauen den Forschern bei der Arbeit über die Schulter und erklären, wie Hirn-Computer-Schnittstellen funktionieren: Wie lesen Elektroden elektrische Signale aus Nervenzellen aus? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim Übersetzen von Gedanken in Befehle?

    Gleichzeitig diskutieren wir die grossen Visionen rund um Hirnchips – von medizinischen Anwendungen bei Lähmungen oder Schlaganfällen bis zu den ambitionierten Ideen von Firmen wie Neuralink. Könnte man eines Tages Sprache direkt aus dem Gehirn lesen? Oder sogar das Bewusstsein digital speichern?

    Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Medizin- und Biologieredaktor Produktion: Sarah Ziegler

    In dieser Folge hörst du ausserdem: ·       Michael Mehringer (Patient mit Hirnimplantat) ·       Melissa Zavaglia (Neuroingenieurin) ·       Bernhard Meyer (Neurochirurg)

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  30. Organchips: Der bessere Weg zur personalisierten Medizin – ohne Tierversuche

    24 min

    Organe auf einem Chip könnten Tierversuche in der Medikamentenentwicklung grundlegend verändern. Statt Mäuse krank zu machen, züchten Forschende menschliche Zellen auf Plastikchips und bilden so zentrale …

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    Organe auf einem Chip könnten Tierversuche in der Medikamentenentwicklung grundlegend verändern. Statt Mäuse krank zu machen, züchten Forschende menschliche Zellen auf Plastikchips und bilden so zentrale Funktionen von Lunge, Leber oder Blut-Hirn-Schranke realistisch nach.

    In dieser Folge von «Quantensprung» geht es um Organ-on-a-Chip-Technologie, personalisierte Medizin und die Vision eines «Body on a Chip».

    Wie funktionieren diese Systeme? Warum scheitern so viele Wirkstoffe trotz erfolgreicher Tierversuche am Menschen? Und können Organchips präzisere, ethischere und günstigere Tests ermöglichen?

    Host: Lena Waltle Co-Host: Esther Widmann, Wissenschaftsredaktion NZZ

    In dieser Folge hörst du ausserdem

    • Olivier Guenat, Physiker und Mitgründer von Alveolix, forscht am ARTORG Center der Universität Bern
    • Ilka Maschmeyer von TissUse in Berlin, spezialisiert auf Multi-Organ-Chips

    Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.