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NovoNachfolge von Guy Parmelin: Wie stehen die Chancen von Céline Amaudruz?22 de outubro de 2026 · 39 min
Episódios
235
Publicação
semanal
Último episódio
22 out 2026

Sobre o podcast

Bundesrat, Parteien, Abstimmungen – und alles, was im Bundeshaus zu reden gibt. Hintergründe, Debatten und Analysen, eingeordnet und erklärt im Podcast von Host Philipp Loser und dem Politbüro-Team.

Episódios 235

  1. Nachfolge von Guy Parmelin: Wie stehen die Chancen von Céline Amaudruz?

    39 minEpisódio 211

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    Notas do episódio

    Schweizer Politik zum Hören, Lesen und Mitdiskutieren - auf politbüro.ch
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    ***

    Bisher haben die Favoritinnen aus den Reihen der SVP entweder abgesagt (Esther Friedli) oder sind abgetaucht (Natalie Rickli). Diese Woche nun wagte sich Céline Amaudruz vor, als Erste. Mit der Kandidatur der Nationalrätin aus Genf beginnt das Rennen um die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat interessant zu werden.

    An ihrer (ziemlich souveränen) Medienkonferenz positionierte sich Amaudruz auch ziemlich klar als Kandidatin einer ganzen Sprachregion. «Es wäre eine Demütigung für die Westschweiz, wenn niemand aus der Romandie aufs Ticket kommen würde», sagte sie im Interview mit dieser Redaktion.

    Geht diese Strategie für Amaudruz auf? Wie stehen ihre Chancen: Schafft sie es aufs Ticket? Wäre sie eine fähige Bundesrätin? Und wer wird bis zum Ablauf der Meldefrist der SVP am 23. Oktober noch kandidieren?

    Das besprechen Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Host Philipp Loser in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Dabei diskutieren sie auch, was der Rücktritt von Guy Parmelin im Bundesrat selbst auslösen könnte – und ob zum Beispiel Beat Jans (SP) Justizminister und Martin Pfister (Mitte) Verteidigungsminister bleiben werden.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zu Céline Amaudruz:

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  2. Streit um Bilaterale III: Was bleibt von der hitzigen EU-Debatte im Ständerat?

    43 minEpisódio 210

    In der Herbstsession hat der Ständerat zum ersten Mal im Plenum über die neuen EU-Verträge debattiert. Ausführlich und ziemlich emotional. Besonders aufgefallen sind dabei auch die markigen Worte aus den Reihen …

    Notas do episódio

    In der Herbstsession hat der Ständerat zum ersten Mal im Plenum über die neuen EU-Verträge debattiert. Ausführlich und ziemlich emotional. Besonders aufgefallen sind dabei auch die markigen Worte aus den Reihen der Mitte und der FDP.

    Die Verträge seien eine «Monstrosität», ein «Einfallstor» für die EU. Sie würden die «Souveränität missachten». Und die Bezeichnung «Kolonialvertrag» sei «zu harmlos». Hoppla!

    Warum äussern sich Politikerinnen und Politiker von FDP und Mitte plötzlich so kritisch? Was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Debatte? Und für einen anschliessenden Abstimmungskampf? Was hat der Ständerat in dieser emotionalen Debatte genau entschieden? Und welche Folgen hat das für die Schweiz?

    Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble ziehen in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» eine erste Bilanz zum Anfang dieser neuen Europadebatte in der Schweiz, die letzte Woche im Ständerat begonnen hat. Sie sind zu Gast bei der Reportage- und Storytelling-Chefin und stellvertretenden «Politbüro»-Moderatorin Jacqueline Büchi.

    Produktion: Jacky Wechsler

    Hier die erwähnte Politbürofolge: Europadebatte: Der aufgeladene Streit ums Ständemehr

    Mehr zum Thema:

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  3. Guy Parmelin tritt zurück: Was bleibt von ihm als Bundesrat?

    38 minEpisódio 209

    Guy Parmelin war erst Verteidigungsminister (wenn auch nur kurz), dann Chef des Wirtschaftsdepartements. Er hat Joe Biden und Wladimir Putin in Genf empfangen und dabei einen sehr staatsmännischen Auftritt …

    Notas do episódio

    Guy Parmelin war erst Verteidigungsminister (wenn auch nur kurz), dann Chef des Wirtschaftsdepartements. Er hat Joe Biden und Wladimir Putin in Genf empfangen und dabei einen sehr staatsmännischen Auftritt hingelegt. Diverse Freihandelsabkommen hat die Schweiz unter seiner Ägide abgeschlossen. Sein Englisch war gar nicht mal so gut, seine Hipster-Mode dafür umso besser (wenn auch unfreiwillig).

    Während seiner gesamten Amtszeit wurde Parmelin immer etwas unterschätzt. Und genau das hat ihm wohl oft geholfen.

    Jetzt tritt Guy Parmelin nach elf Jahren aus dem Bundesrat zurück. Schon seit längerem wurde über seinen baldigen Rücktritt spekuliert, er ist der amtsälteste Bundesrat, hat das ordentliche Pensionsalter erreicht – und leidet (offensichtlich) unter Rückenbeschwerden.

    Was bleibt von seiner Zeit im Bundesrat? Welche Auftritte, welche Erfolge, welche Niederlagen? War Guy Parmelin überhaupt ein Bundesrat, der in Erinnerung bleibt?

    In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» ziehen Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble Bilanz über die Amtszeit von Guy Parmelin im Bundesrat. Sie sind zu Gast bei Host Philipp Loser.

    Produktion: Sara Spreiter, Noah Fend und Jacky Wechsler

    Mehr zu Guy Parmelins Rücktritt:

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  4. Hat die SVP bald ihre erste Bundesrätin?

    43 minEpisódio 208

    Spekulationen um einen baldigen Rücktritt von SVP-Bundesrat Guy Parmelin sind in Bern fast schon zu einem eigenen Genre geworden, so lange gibt es sie schon. Jetzt, gegen Ende der Herbstsession im Parlament …

    Notas do episódio

    Spekulationen um einen baldigen Rücktritt von SVP-Bundesrat Guy Parmelin sind in Bern fast schon zu einem eigenen Genre geworden, so lange gibt es sie schon. Jetzt, gegen Ende der Herbstsession im Parlament, sind die Gerüchte wieder aktuell und laut. Viele rechnen damit, dass Parmelin nächste Woche tatsächlich seinen Rücktritt verkünden könnte. Also wirklich.

    So absehbar Parmelins Abgang ist, so spannend ist die Frage, wer ihn im Bundesrat beerben könnte. Zum ersten Mal überhaupt könnte eine Frau für die SVP in den Bundesrat einziehen. Die grösste Partei der Schweiz ist die einzige, die noch nie eine Bundesrätin hatte – auch weil sie in der Vergangenheit noch nie wirklich viel darangesetzt hat.

    Warum ist das so? Sagt das etwas Grundsätzliches über die Stellung der Frauen in der SVP aus? Was braucht es, damit sich das ändert? Wer käme jetzt konkret infrage – und mit welchen Chancen?

    Schon bevor Parmelins Rücktritt Tatsache ist, schauen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble voraus. In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» analysieren sie, wie es um die Frauen in der SVP steht. Sie sind zu Gast bei Host Philipp Loser. Produzent dieser Folge ist Noah Fend.

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  5. Ein Jahr vor den Wahlen: Wie sind die Parteien unterwegs? (Live aus Burgdorf)

    59 minEpisódio 207

    Alles zur neuen Politbüro-Mitgliedschaft auf politbüro.ch***In ziemlich genau einem Jahr wählt die Schweiz ein neues Parlament. Das nahende Wahljahr ist im Bundeshaus bereits heute spürbar. Die Stimmung ist …

    Notas do episódio

    Alles zur neuen Politbüro-Mitgliedschaft auf politbüro.ch

    ***

    In ziemlich genau einem Jahr wählt die Schweiz ein neues Parlament. Das nahende Wahljahr ist im Bundeshaus bereits heute spürbar. Die Stimmung ist angespannter als sonst, die Politikerinnen und Politiker sind nervös. Für Politjournalistinnen und -journalisten beginnt damit eine besonders spannende (und manchmal unterhaltsame) Zeit.

    Können die Grünen vom heissen Sommer profitieren? Warum sind die neuen Parteichefs von FDP und Mitte-Partei so leise? Verliert die FDP ihren zweiten Sitz im Bundesrat? Und wer wird ihn dann erben?

    Ein Jahr vor den Eidgenössischen Wahlen unterzieht das «Politbüro» die Schweizer Parteien einem grossen Formcheck. Wer performt gut? Wer ist eher enttäuschend unterwegs? Und was heisst das alles für die grossen politischen Fragen, die die Schweiz in naher Zukunft beantworten muss?

    Darüber hat Host Philipp Loser am Dienstag mit Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutiert. Sie waren zu Gast im Casino Theater Burgdorf. Die Aufzeichnung des Live-Podcasts hört ihr jetzt im «Politbüro».

    Produzent: Noah Fend

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  6. Wie vergleichbar sind die AfD und SVP?

    51 minEpisódio 206

    Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ein historisches Ergebnis erreicht. Die Partei, die in diesem Bundesland als gesichert rechtsextrem gilt, h0lte knapp 44 Prozent der Stimmen. Damit ist die …

    Notas do episódio

    Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ein historisches Ergebnis erreicht. Die Partei, die in diesem Bundesland als gesichert rechtsextrem gilt, h0lte knapp 44 Prozent der Stimmen. Damit ist die AfD in Sachsen-Anhalt der Macht so nah wie noch nie.

    Das Resultat sorgte international für Reaktionen. Rechtspopulisten aus Europa und der Welt gratulierten AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum Wahlerfolg.

    Was geschieht gerade im Osten von Deutschland? Welche Auswirkungen hat das auf Europa und die Schweiz? Warum löst der Vergleich zwischen der AfD und der SVP – der stärksten rechten Partei der Schweiz – bei vielen Entrüstung aus? Und inwiefern ist ein solcher Vergleich überhaupt zulässig?

    Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Host: Philipp Loser
    Produktion: Sara Spreiter

    Mehr Informationen zum Wahlsieg der AfD und den Folgen davon: 

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  7. Bonus: Kein Fixpreis – das Debakel um den F-35 Kampfjet

    26 minBônus

    Ihr hört eine Folge des täglichen Podcasts «Apropos» als Bonus im Politbüro-Feed. Viel Spass beim Hören!***Während der Verhandlungen über die neuen Kampfjets betonte die damalige Verteidigungsministerin Viola …

    Notas do episódio

    Ihr hört eine Folge des täglichen Podcasts «Apropos» als Bonus im Politbüro-Feed. Viel Spass beim Hören!

    ***

    Während der Verhandlungen über die neuen Kampfjets betonte die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd immer wieder: Die Schweiz kauft ihre F-35-Kampfjets in den USA zu einem Fixpreis. Schon damals gab es Zweifel daran. Denn Fixpreise sind in der Rüstungsindustrie sehr ungewöhnlich.

    Nach Amherds Rücktritt bezeichnete ihr Nachfolger Martin Pfister die Angelegenheit als «Missverständnis». Nun liegt der Untersuchungsbericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK) vor. Sie hat die Beschaffung des F-35 während eines Jahres unter die Lupe genommen.

    Das Ergebnis zeigt: Einen Fixpreis hat es nie gegeben. Zudem habe lediglich eine beteiligte Person den Vertrag mit den USA vollständig gelesen und Viola Amherd habe den Bundesrat zu spät über Mehrkosten informiert.

    Was lief bei der Beschaffung der Kampfjets schief? Welche Konsequenzen hat der Bericht für die Verantwortlichen im VBS – welche für Viola Amherd? Und vor allem: Wie teuer werden die Kampfjets für die Schweiz nun tatsächlich?

    Bundeshauschefin Larissa Rhyn schreibt seit Jahren über die Beschaffung der Kampfjets und hat die Untersuchung verfolgt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt sie, wie es zum Debakel um den Fixpreis kommen konnte.

    *Korrektur aus der Podcast-Folge: Die frühere Mitte-Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd hat den Vertrag zwar in Teilen gelesen, jedoch nicht in vollständig.

    Host: Philipp Loser
    Produktion: Sara Spreiter

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  8. Zielscheibe Bundesrat: Sind Rösti und Keller-Sutter selber Schuld an der harten Kritik?

    52 minEpisódio 205

    Es sind die zwei grössten politischen Themen im Moment: Wie reagiert die Politik auf diesen Hitzesommer? Und wie reguliert sie die Grossbank UBS so, dass sie nie mehr gerettet werden muss?Beide Themen sind fest …

    Notas do episódio

    Es sind die zwei grössten politischen Themen im Moment: Wie reagiert die Politik auf diesen Hitzesommer? Und wie reguliert sie die Grossbank UBS so, dass sie nie mehr gerettet werden muss?

    Beide Themen sind fest mit einer Person aus der Landesregierung verknüpft. Der Unterschied ist der Grad der Freiwilligkeit: Finanzministerin Karin Keller-Sutter hat den Fight mit der UBS und Sergio Ermotti sehr offensiv mit ihrer eigenen Person verbunden. Umweltminister Albert Rösti hätte wohl gern auf die grosse Personalisierung der Hitzetage mit seiner Person verzichtet.

    Im Politbüro geht es heute um ein altes Phänomen. Eines, das immer grösser und extremer wird. Welche Rolle spielen die Medien bei der zunehmenden Personalisierung der Politik? Welche die Bundesräte selber? Und kann es auch helfen, wenn einzelne Themen so stark mit einer Person verbunden werden?

    Darüber diskutieren Raphaela Birrer, Jacqueline Büchi und Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Gastgeber ist Philipp Loser.

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  9. Krise am Bundesgericht: Wie politisch darf das höchste Gericht sein?

    37 minEpisódio 204

    Eigentlich wollen Gerichte leise sein, unaufgeregt, sachlich. Ausgerechnet am Bundesgericht passiert seit einigen Monaten das Gegenteil. Das oberste Gericht steht selbst im Fokus. Es gibt Unruhe, Misstrauen …

    Notas do episódio

    Eigentlich wollen Gerichte leise sein, unaufgeregt, sachlich. Ausgerechnet am Bundesgericht passiert seit einigen Monaten das Gegenteil. Das oberste Gericht steht selbst im Fokus. Es gibt Unruhe, Misstrauen, Instabilität – und ganz viel Öffentlichkeit.

    Auslöser dafür war, dass die «Weltwoche» Ende April eine frühere Liebesbeziehung zwischen Bundesrichter Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf öffentlich gemacht hat. Ihre Beziehung dauerte rund ein Jahr und war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder beendet. Das Gesetz verbietet es amtierenden Richterinnen und Richtern, untereinander eine «dauernde Lebensgemeinschaft» einzugehen.

    Seither beschäftigt diese möglicherweise verbotene Liebe das Bundesgericht – auch weil trotz ausserordentlicher Plenarsitzungen noch immer nicht klar ist, ob die Liebe tatsächlich verboten war.

    Jetzt befasst sich auch das Parlament mit dem Fall. Sowohl van de Graaf als auch Donzallaz wollen sich als Bundesrichterin und als Bundesrichter wiederwählen lassen. Ob sie das dürfen, entscheidet die Politik.

    Erneut wird also die (ziemlich persönliche) Frage diskutiert: Ist diese Beziehung ein Skandal? Oder ist es die Aufdeckung der Beziehung?

    Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Dabei analysieren sie auch, was diese Episode über die Politisierung des Bundesgerichts aussagt. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Mehr zur Liebesaffäre am Bundesgericht:

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  10. Franziska Herren: Die umstrittene Frau hinter der Ernährungsinitiative

    36 minEpisódio 203

    Franziska Herren ist auf einer Mission. Alleine gegen alle. Schon wieder. Die gelernte Fitnesstrainerin vom Jurasüdfuss steckt hinter der Ernährungsinitiative, über die am 27. September abgestimmt wird. Es ist …

    Notas do episódio

    Franziska Herren ist auf einer Mission. Alleine gegen alle. Schon wieder.

    Die gelernte Fitnesstrainerin vom Jurasüdfuss steckt hinter der Ernährungsinitiative, über die am 27. September abgestimmt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass Franziska Herren den Schweizer Politbetrieb aufmischt. Sie hat bereits die Trinkwasserinitiative lanciert, die 2021 abgelehnt wurde. Der Abstimmung ging damals eine ziemlich heftige Kampagne voraus, in der Herren auch persönlich angefeindet und bedroht wurde.

    Trotzdem tut sie sich einen Abstimmungskampf jetzt nochmals an. Damit ist sie auch ein Beispiel dafür, dass im Schweizer Politsystem auch eine einzelne Person ziemlich viel ins Rollen bringen kann.

    Wie macht Franziska Herren das? Warum tun es ihr nicht mehr Leute gleich? Wie stehen die Chancen für ihre Ernährungsinitiative? Und warum steht sie damit eigentlich plötzlich so alleine da?

    Das besprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Mehr zur Ernährungsinitiative:

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  11. Trailer: Tod einer Millionärin

    4 minBônus

    In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren die Journalistinnen Anielle Peterhans, Catherine Boss und der Journalist Roland Gamp ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern …

    Notas do episódio

    In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren die Journalistinnen Anielle Peterhans, Catherine Boss und der Journalist Roland Gamp ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können.

    Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören.

    Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia.
    Recherche, Skript & Hosts: Anielle Peterhans, Catherine Boss & Roland Gamp
    Konzept und Skript: Noah Fend & Sara Spreiter
    Schnitt und Produktion: Noah Fend & Sara Spreiter
    Dramaturgische Beratung: Mirja Gabathuler
    Sounddesign: Simon Meyer
    Rechtliche Beratung: Matthias Seemann
    Sprecherinnen: Jacky Wechsler, Sibylle Hartmann
    Sprecher: Boris Gygax
    Visuelle Umsetzung: Patrick Vögeli
    Illustrationen: Michael Treuthardt Gann
    Planung und Koordination: Annik Hosmann
    Produkt: Lea Nowack und Franca Soriano

    *Namen sind geändert.

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  12. Neutralitätsinitiative: Ist das Blochers letzte grosse Schlacht?

    49 minEpisódio 202

    Kaum jemand hat die Schweizer Politik der letzten Jahrzehnte so geprägt wie Christoph Blocher. Er hat die SVP zur grössten Partei der Schweiz gemacht. Er hat ihre Themen salonfähig gemacht und in der …

    Notas do episódio

    Kaum jemand hat die Schweizer Politik der letzten Jahrzehnte so geprägt wie Christoph Blocher. Er hat die SVP zur grössten Partei der Schweiz gemacht. Er hat ihre Themen salonfähig gemacht und in der bürgerlichen Gesellschaft etabliert. Er (und nur er, wie er gern betont) hat 1992 den EWR zu Fall gebracht. Und an niemandem sonst hat sich die Schweizer Politik (und haben sich die Schweizer Medien) so abgearbeitet.

    Jetzt will es Christoph Blocher mit 86 Jahren nochmals wissen. Er hat die Neutralitätsinitiative, über die wir Ende September abstimmen, miterfunden, vorangetrieben und finanziert. Noch einmal steht Christoph Blocher im Mittelpunkt eines Abstimmungskampfs.

    Ist es wirklich seine letzte grosse Schlacht? Was kommt danach für ihn? Was für die SVP? Und was bleibt von ihm, wenn er die Abstimmung verliert?

    Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi haben Christoph Blocher zu einem langen Interview getroffen. Wie diese Initiative in seinem politischen Lebenswerk zu verorten ist, diskutieren sie mit Inlandchef Mario Stäuble und Host Philipp Loser in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro».

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zur Neutralitätsinitiative:

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  13. Was bedeutet dieser Hitzesommer für die Schweizer Klimapolitik?

    41 minEpisódio 201

    Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad. Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser …

    Notas do episódio

    Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad.

    Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie.

    Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen.

    Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren?

    Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zur politischen Debatte über die Hitze:

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  14. Bonus: Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen des Bundeshauses

    34 minBônus

    Ihr hört eine Folge des täglichen Podcasts «Apropos» als Bonus im Politbüro-Feed. Am Freitag sind wir mit einer regulären «Politbüro»-Folge zurück. Viel Spass beim Hören! *** Die Öffentlichkeit kennt die …

    Notas do episódio

    Ihr hört eine Folge des täglichen Podcasts «Apropos» als Bonus im Politbüro-Feed. Am Freitag sind wir mit einer regulären «Politbüro»-Folge zurück. Viel Spass beim Hören!

    ***

    Die Öffentlichkeit kennt die Entscheide aus dem Bundeshaus. Doch wie Politik dort Tag für Tag entsteht, sehen nur die wenigsten. Im National- und Ständeratssaal wird debattiert und abgestimmt. Doch mindestens so viel passiert ausserhalb der Ratssäle: In der Wandelhalle treffen Parlamentarier auf Lobbyistinnen und Journalisten – nicht selten entstehen dort die Geschichten, die später Schlagzeilen machen.

    Wie arbeiten Bundeshausjournalistinnen und -journalisten? Wie laufen Sessionen im National- und Ständerat ab? Welche Rolle spielen Lobbyisten wirklich? Und was passiert eigentlich nach Sitzungsende in den Berner Beizen?

    Larissa Rhyn berichtet seit 2019 aus dem Bundeshaus und leitet seit drei Jahren unsere Bundeshausredaktion. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblick in einen Parlamentsalltag, den die meisten Besucherinnen und Besucher sonst kaum zu sehen bekommen.

    Host: Philipp Loser
    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr Einblicke ins Bundeshaus

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  15. Wie konnte der politische Stadt-Land-Graben so tief werden?

    27 minEpisódio 200

    Geht man in der Schweiz zwei Generationen zurück, waren die meisten unserer Vorfahren Bauern auf der Alp. Oder Metzger im Dorf. Beizer, Spengler, Förster. Die Lebensrealitäten vieler Schweizerinnen und …

    Notas do episódio

    Geht man in der Schweiz zwei Generationen zurück, waren die meisten unserer Vorfahren Bauern auf der Alp. Oder Metzger im Dorf. Beizer, Spengler, Förster. Die Lebensrealitäten vieler Schweizerinnen und Schweizer waren ähnlich: Man hatte vergleichbare Referenzpunkte, gleiche Vereine, auf den Restauranttischen stand die Menage. Der Unterschied zwischen dem Leben in der Stadt und auf dem Land war nicht so gross.

    Das ist heute anders. Der Stadt-Land-Graben ist so tief wie selten zuvor. Und er wird zuletzt auch gerne bewirtschaftet.

    Wie konnte das passieren? Gab es einen Kippmoment in der Geschichte des schweizerischen Zusammenhalts? Und was bedeutet der heutige politische Graben für unsere Gesellschaft?

    Das bespricht Host Philipp Loser mit dem (leider) ehemaligen Meinungschef Fabian Renz, der auf dem Land im Kanton Graubünden aufgewachsen und dann in die grosse Stadt Zürich gezogen ist. Es ist (leider!) auch die letzte «Politbüro»-Folge mit Fabian Renz, der sich entschieden hat, Tamedia zu verlassen.

    Produzent: Noah Fend

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  16. Regieren per Verordnung: Machen das nur rechte Bundesräte oder auch die Linken?

    39 minEpisódio 199

    Das Regieren per Verordnung war bisher eine Spezialdisziplin von SVP-Bundesrat Albert Rösti. Via Verordnungsweg kann ein Bundesrat im Rahmen eines bestehenden Gesetzes selbst bestimmen, ohne direkte Mitsprache …

    Notas do episódio

    Das Regieren per Verordnung war bisher eine Spezialdisziplin von SVP-Bundesrat Albert Rösti. Via Verordnungsweg kann ein Bundesrat im Rahmen eines bestehenden Gesetzes selbst bestimmen, ohne direkte Mitsprache von Parlament und Stimmbevölkerung.

    Nun hat sich auch Bundespräsident Guy Parmelin damit angefreundet. Bei seinem Besuch in Washington macht der Bundesrat Zugeständnisse, dass künftig amerikanische Normen bei Personenwagen und Medizinalprodukten von der Schweiz anerkannt werden. Umsetzen will er das auf dem Verordnungsweg. Zusage für eine verbindliche Gegenleistung der USA im Zollstreit erhielt die Schweiz jedoch keine.

    Was heisst das nun konkret? Wie kam das bei im Parlament an? Und ist es eigentlich unbedenklich, dass der Schweizer Bundesrat zunehmend mittels Verordnungen regiert?

    Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser und ordnen Guy Parmelins Vorgehen bei den Zollverhandlungen ein.

    Host: Philipp Loser
    Gäste: Larissa Rhyn, Mario Stäuble
    Produktion: Sara Spreiter

    Mehr Artikel zur Thematik:

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  17. Wie richtig mit Geschlechteridentitäten umgehen? Kulturkampf in der Schweiz

    29 minEpisódio 198

    So geht Kulturkampf. Rechts beklagt man sich nach dem Vorfall im Frauenabteil des Schwimmbads Marzili in Bern, bei dem eine trans Person von Polizisten abgeführt wurde, darüber, dass es viel zu einfach sei, im …

    Notas do episódio

    So geht Kulturkampf. Rechts beklagt man sich nach dem Vorfall im Frauenabteil des Schwimmbads Marzili in Bern, bei dem eine trans Person von Polizisten abgeführt wurde, darüber, dass es viel zu einfach sei, im Pass sein Geschlecht zu wechseln. Und überhaupt: Es gibt nur zwei Geschlechter, fertig!

    Links nervt man sich über die Unsensibilität der Behörden. Dabei hat sich die zuständige Gemeinderätin später für den Einsatz entschuldigt (was jetzt auch nicht eben oft geschieht).

    Die Frage nach den verschiedenen Geschlechteridentitäten und dem richtigen Umgang damit polarisiert. Es polarisiert auch innerhalb von Gruppen, die sonst sehr homogen sind. Ältere Feministinnen beurteilen das Thema beispielsweise anders als jüngere Feministinnen.

    Woher kommt all die Energie in diesem Thema? Und gibt es einen richtigen Umgang damit? Darüber redet diese Woche das Politbüro. Zu Gast bei Philipp Loser sind Raphaela Birrer, Jacqueline Büchi und Mario Stäuble.

    Produzentin: Jacky Wechsler

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  18. Sparen, sparen, sparen! (Oder doch nicht?)

    29 minEpisódio 197

    Finanzministerin zu sein – so hat man das Gefühl – bedeutet vor allem eines: sparen. Karin Keller-Sutter hat gewarnt, Entlastungspakete geschnürt, Ausgaben gebremst, konservativ budgetiert, die Schuldenbremse …

    Notas do episódio

    Finanzministerin zu sein – so hat man das Gefühl – bedeutet vor allem eines: sparen. Karin Keller-Sutter hat gewarnt, Entlastungspakete geschnürt, Ausgaben gebremst, konservativ budgetiert, die Schuldenbremse eingehalten.

    Doch jetzt ist plötzlich alles anders. Am Mittwoch präsentierte Karin Keller-Sutter ein so ausgeglichenes Budget, dass sie sogar auf bereits geplante Sparmassnahmen verzichten kann. Hohe Gewinne von Pharmafirmen spülen zusätzliche 1,8 Milliarden Franken in die Bundeskasse. Es ist nicht das erste Mal, dass die Bilanz plötzlich viel besser ausfällt als das konservativ gerechnete Budget.

    Warum passiert das immer wieder? Wer profitiert jetzt davon? Warum braucht die Armee trotz des unerwarteten Geldsegens noch mehr Geld? Und warum gab der Bundesrat am gleichen Mittwoch massive Kürzungen in der Entwicklungshilfe bekannt?

    Das erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie ordnet den unerwarteten Geldsegen ein und sagt, welche Auswirkungen er auf anstehende Projekte wie die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zu den Bundesfinanzen:

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  19. Sollen in der Schweiz wieder Atomkraftwerke gebaut werden?

    40 minEpisódio 196

    Sollen in der Schweiz wieder neue AKW gebaut werden dürfen? Das Parlament hat diese Woche über die Blackout-Initiative bzw. über den Gegenvorschlag dazu diskutiert. Dabei ging es genau darum: Um einen Ausstieg …

    Notas do episódio

    Sollen in der Schweiz wieder neue AKW gebaut werden dürfen? Das Parlament hat diese Woche über die Blackout-Initiative bzw. über den Gegenvorschlag dazu diskutiert. Dabei ging es genau darum: Um einen Ausstieg aus dem Atomausstieg, quasi. Ein wichtiges Geschäft.

    Wie wichtig, zeigte sich auch bei Bundesrat Albert Rösti, der trotz kürzlicher Rückenoperation stoisch (und mit Extra-Kissen) an der neunstündigen (!) Debatte teilnahm.

    Dabei kam es zu einer überraschenden Wende: Zuerst lehnte der Nationalrat den Gegenvorschlag des Bundesrats knapp ab. Es sah nach einer Niederlage aus für Albert Rösti. Das Geschäft ging zurück in den Ständerat – und weil dieser die Rückweisung nicht unterstützte, kam es zu einer zweiten Abstimmung im Nationalrat. Und plötzlich fand Röstis Gegenvorschlag eine Mehrheit – mit 100 zu 98 Stimmen.

    Das Neubauverbot für AKWs soll also aufgehoben werden. Und das knapp zehn Jahre, nachdem die Bevölkerung den Atomausstieg beschlossen hat. Wie kam es zu dieser Wende im Nationalrat? Was ist der Grund für den Meinungsumschwung? Und werden jetzt in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut?

    Über das Zustandekommen und die Folgen dieser AKW-Abstimmung im Nationalrat diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline-Büchi und Bundeshauschefin Larissa Rhyn in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zur AKW-Debatte im Parlament:

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  20. Europadebatte: Der aufgeladene Streit ums Ständemehr

    42 minEpisódio 195

    Kurz vor der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative der SVP ging es diese Woche im Ständerat um die Bilateralen III. Beziehungsweise: um eine Formalität dazu. Soll es bei der Abstimmung über die …

    Notas do episódio

    Kurz vor der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative der SVP ging es diese Woche im Ständerat um die Bilateralen III. Beziehungsweise: um eine Formalität dazu. Soll es bei der Abstimmung über die Bilateralen III ein doppeltes Mehr brauchen – von Volk und Ständen?

    Was nach einer technischen Verfahrensfrage klingt, ist inzwischen politisch aufgeladen, das hat auch die Debatte im Ständerat gezeigt. Und sie lässt sich von der Frage nach dem eigentlichen Inhalt der Verträge kaum mehr trennen. Mit der Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative erhält diese Debatte nochmals eine neue Dynamik.

    Warum ist die Frage nach dem Ständemehr in der Europafrage so wichtig? Worüber streitet das Parlament im Kern? Und wie hängt das alles mit der 10-Millionen-Initiative zusammen?

    Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Reportage- & Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser und ordnen ein, was die Debatte ums Ständemehr für die Europafrage bedeutet.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zur emotionalen Debatte ums Ständemehr:

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  21. Fall Jositsch: Ist die SP zu links geworden?

    47 minEpisódio 194

    Daniel Jositsch verlässt die SP – aber nicht den Ständerat. In einem ziemlich nüchternen Raum – weisse Tische, weisse Wände, dunkler Teppichboden – gibt Daniel Jositsch am Donnerstag seinen Parteiaustritt und …

    Notas do episódio

    Daniel Jositsch verlässt die SP – aber nicht den Ständerat.

    In einem ziemlich nüchternen Raum – weisse Tische, weisse Wände, dunkler Teppichboden – gibt Daniel Jositsch am Donnerstag seinen Parteiaustritt und seine erneute Kandidatur für den Ständerat bekannt.

    Es ist das vorläufige Ende einer zunehmend konfliktreichen Beziehung zwischen Daniel Jositsch und seiner Partei. Und der frühe Anfang eines spannenden Wahlkampfs 2027

    Was sagt der Streit zwischen Daniel Jositsch und seiner Partei über die generelle Ausrichtung der SP aus? Gibt es solche Richtungsstreitigkeiten auch in anderen Parteien? Welche Rolle spielt Jacqueline Badran in der Geschichte? Kann (und will) sie wirklich Ständerätin werden?

    In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» diskutiert Philipp Loser den Fall Daniel Jositsch mit Chefredaktorin Raphaela Birrer, Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Meinungschef Fabian Renz und Inlandchef Mario Stäuble. Zum Schluss der Folge blicken sie zudem auf die neusten Umfragen zur Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative am 14. Juni 2026.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zum Fall Jositsch:

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  22. 10-Millionen-Initiative: Wie viel Abstimmungskampf darf ein Bundesrat betreiben?

    56 minEpisódio 193

    Für Beat Jans geht es am 14. Juni um viel. Als Justizminister kämpft er für ein Nein zur 10-Millionen-Initiative der SVP. Und er tut dies ziemlich aktiv. Seit Wochen zieht er durchs Land, spricht auf Podien …

    Notas do episódio

    Für Beat Jans geht es am 14. Juni um viel. Als Justizminister kämpft er für ein Nein zur 10-Millionen-Initiative der SVP. Und er tut dies ziemlich aktiv. Seit Wochen zieht er durchs Land, spricht auf Podien, referiert vor Pharma-Managern und vor Landfrauen, debattiert in der «Arena» – sogar einen Auftritt in einem Fussballpodcast lässt er nicht ungenutzt.

    Lange war Jans mit seinem bundesrätlichen Engagement gegen die Initiative allein. Einmal äusserte sich Elisabeth Baume-Schneider im Zusammenhang mit der AHV zur Initiative. Von den anderen Bundesrätinnen und Bundesräten kam wenig bis gar nichts.

    Bis die ersten Umfragen zeigten, wie knapp es am 14. Juni werden könnte – und was da in der Bevölkerung gerade passiert. Jetzt hört man plötzlich auch Martin Pfister und Ignazio Cassis und merkt, wie sehr der Bundesrat eine Annahme der Initiative fürchtet.

    Kann die Regierung jetzt noch etwas bewirken? Kommen ihre Argumente bei der Bevölkerung an? Wie weit dürfen Bundesrätinnen und Bundesräte in solchen Abstimmungskämpfen überhaupt gehen? Und hält sich Beat Jans daran?

    Das diskutieren Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi, Meinungschef Fabian Renz sowie Inlandchef Mario Stäuble. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser zu einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro» über die 10-Millionen-Initiative.

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  23. Debatte um «Lifestyle-Teilzeit»: Boomer, die weniger arbeiten wollen

    42 minEpisódio 192

    Vor «Lifestyle-Teilzeitlern» wird gewarnt! Seit der Arbeitgeberverband die Resultate einer Studie zur Schweizer Erwerbsarbeit mit dem bisher in Deutschland benutzten Lifestyle-Begriff versah, geht es rund. Laut …

    Notas do episódio

    Vor «Lifestyle-Teilzeitlern» wird gewarnt! Seit der Arbeitgeberverband die Resultate einer Studie zur Schweizer Erwerbsarbeit mit dem bisher in Deutschland benutzten Lifestyle-Begriff versah, geht es rund.

    Laut der Studie sind es nicht die Jüngsten (wie bisher vermutet), die lieber in Teilzeit-Pensen arbeiten – sondern die Ältesten. Der Arbeitgeberverband rechnet mit einem Potenzial von insgesamt 86’000 Vollzeitstellen, die darum nicht ausgefüllt werden – eine ähnlich hohe Zahl wie die durchschnittliche Netto-Zuwanderung in die Schweiz.

    Insinuiert der Verband hier eine Mitschuld der älteren Teilzeit-Arbeitenden an der hitzigen Wachstumsdebatte? Ist es unmoralisch, nicht 100 Prozent zu arbeiten? Und ist die Debatte überhaupt gerechtfertigt?

    Darüber redet das Politbüro in seiner aktuellen Ausgabe. Mit dabei sind Bundeshauschefin Larissa Rhyn, Leiterin «Reportagen & Storytelling» Jacqueline Büchi und Leiter «Politik & Wirtschaft» Mario Stäuble. Gastgeber ist Philipp Loser.

    Host: Philipp Loser
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  24. Der Fall Maisano: Warum fällt es der Schweiz so schwer, Skandale aufzuarbeiten?

    49 minEpisódio 191

    Es ist der wohl grösste Medizinskandal der Schweizer Geschichte: Mit dem Herzchirurgen Francesco Maisano an der Spitze stieg die Sterblichkeit an der Herzklinik des Universitätsspitals Zürich unverhältnismässig …

    Notas do episódio

    Es ist der wohl grösste Medizinskandal der Schweizer Geschichte: Mit dem Herzchirurgen Francesco Maisano an der Spitze stieg die Sterblichkeit an der Herzklinik des Universitätsspitals Zürich unverhältnismässig an. 70 Todesfälle hätten verhindert werden können.

    Warum hat niemand früher eingegriffen? Ist der Fall Maisano auch ein Fall Schweiz? Ein Versagen der politischen Aufsicht? Und inwiefern steht der Umgang mit dem Fall für den Umgang mit ähnlich gelagerten Skandalen?

    Im Politbüro wird diese Woche über die Schweizer Verantwortungskultur gesprochen – über unseren Hang, den Konsens über alles zu stellen. Mit dabei: Chefredaktorin Raphaela Birrer, Leiterin der Bundeshausredaktion Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble. Moderiert wird die Podcastfolge zum Fall Maisano von Philipp Loser.

    Host: Philipp Loser

    Produktion: Sara Spreiter und Jacqueline Wechsler

    Mehr zum Fall Maisano

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  25. Wie läuft der Abstimmungskampf um die 10-Millionen-Schweiz?

    47 minEpisódio 190

    Sie ist wohl die kontroverseste Abstimmung des Jahres. Die «10-Millionen-Initiative» oder wie sie von den Initiantinnen und Initianten genannt wird, die «Nachhaltigkeits-Initiative». Der Vorstiss der SVP …

    Notas do episódio

    Sie ist wohl die kontroverseste Abstimmung des Jahres. Die «10-Millionen-Initiative» oder wie sie von den Initiantinnen und Initianten genannt wird, die «Nachhaltigkeits-Initiative».

    Der Vorstiss der SVP fordert, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz langfristig nicht über 10 Millionen Menschen wachsen soll. Die Befürworter argumentieren, dass ein starkes Bevölkerungswachstum die Infrastruktur der Schweiz überlaste.

    Die Gegner hingegen sind der Meinung, dass die Initiative die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäische Union gefährde und wichtige bilaterale Verträge aufs Spiel setze. Zudem sagen sie, dass die Schweiz wirtschaftlich stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen ist.

    Die Budgets auf beiden Seiten sind enorm, und die Debatte rund um die Initiative wird entsprechend emotional und kontrovers geführt.

    Wie verläuft die politische und gesellschaftliche Diskussion derzeit? Wo liegen die aktuellen Abstimmungstendenzen? Und welche Parallelen gibt es zur Masseneinwanderungs-Initiative?

    Alles zur 10-Millionen-Initiative besprechen Host Philipp Loser und Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi, Meinungschef Fabian Renz, sowie Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro».

    Host: Philipp Loser

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr zur 10-Millionen-Initiative

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  26. Wie bedeutend ist der 1. Mai heute noch? Und gibt es auch «rechte» Feiertage?

    19 minEpisódio 189

    Während die einen am 1. Mai einfach ein verlängertes Wochenende geniessen, gehen andere auf die Strassen, um zu demonstrieren. Aber wofür eigentlich genau? Der «Tag der Arbeit» ist ein politischer Feiertag und …

    Notas do episódio

    Während die einen am 1. Mai einfach ein verlängertes Wochenende geniessen, gehen andere auf die Strassen, um zu demonstrieren. Aber wofür eigentlich genau?

    Der «Tag der Arbeit» ist ein politischer Feiertag und für viele Menschen noch immer sehr wichtig. Sein Ursprung liegt weit zurück im Jahr 1889 in Chicago.

    Was genau ist damals passiert? Welche Bedeutung hat der 1. Mai heute noch für die Arbeiterschaft? Und gibt es eigentlich auch einen ähnlichen Feiertag für die Bürgerlichen?

    Alles rund um die Entstehung und die Entwicklung des Tags der Arbeit besprechen Meinungschef Fabian Renz und Host Philipp Loser in der neuesten Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro».

    Host: Philipp Loser

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr zum 1. Mai

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  27. Der grosse Graben: Hat die Schweiz die Pandemie genügend aufgearbeitet?

    47 minEpisódio 188

    Patrick Fischer ist weg – und der Corona-Graben wieder da. Die Entlassung des Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer und die heftigen Reaktionen darauf zeigen eindrücklich: Die Coronazeit ist noch längst …

    Notas do episódio

    Patrick Fischer ist weg – und der Corona-Graben wieder da. Die Entlassung des Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer und die heftigen Reaktionen darauf zeigen eindrücklich: Die Coronazeit ist noch längst nicht vergessen. Zwei unversöhnliche Lager stehen einander weiterhin gegenüber – und es braucht wenig, um den Streit neu zu entfachen. Unter Umständen reicht schon eine Trainerentlassung.

    Die, die sich damals vom Staat ungerecht behandelt gefühlt haben, fordern eine umfassende Aufarbeitung der Pandemiezeit. Nicht nur eine juristisch-politische, sondern auch eine moralische.

    Inwiefern wurde das in der Schweiz gemacht? Braucht es das überhaupt? Und ist das Aufgabe des Staates?

    Darüber sprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Leiterin Jacqueline Büchi und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Schweizer Politikpodcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Produktion: Jacqueline Wechsler, Sara Spreiter

    Weiterführende Links:

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  28. Erleben wir eine Umdeutung der politischen Ochsentour?

    38 minEpisódio 187

    Andri Silberschmidt steht irgendwo in einem Zürcher Park, im Hintergrund zwitschern die Vögel. Er trägt beige Anzugshosen, ein hellblaues Hemd, die Haare perfekt zur Seite gegelt, die Hände vor dem Bauch …

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    Andri Silberschmidt steht irgendwo in einem Zürcher Park, im Hintergrund zwitschern die Vögel. Er trägt beige Anzugshosen, ein hellblaues Hemd, die Haare perfekt zur Seite gegelt, die Hände vor dem Bauch gefaltet – und sagt in die Kamera: «Ja, ich will Regierungsrat des Kantons Zürich werden.»

    Jetzt also auch er: Der erst 32-jährige FDP-Nationalrat will sich im April 2027 in die Zürcher Kantonsregierung wählen lassen – und damit die nationale Politik verlassen.

    Andri Silberschmidt ist damit nicht der Einzige. Zuletzt zog es gleich mehrere national bekannte Politikerinnen und Politiker zurück in die Regierungen ihrer Kantone oder Städte: Aline Trede (Kanton Bern), Roger Nordmann (Kanton Waadt), Balthasar Glättli und Celine Widmer (beide Stadt Zürich) sind die jüngsten Beispiele.

    Warum machen sie das? Kommt das häufiger vor als früher? Und was sagt das über unser politisches System?

    Das besprechen Chefredaktorin Raphaela Birrer, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

    Weiterführende Links:

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  29. Wie soll die Schweizer Politik KI regulieren?

    35 minEpisódio 186

    Vor wenigen Wochen wurde FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Plattform X übel beschimpft. Der Absender war ein 75-jähriger Mann, der Elon Musks KI-Chatbot «Grok» nutzte, um mit vulgären und sexistischen …

    Notas do episódio

    Vor wenigen Wochen wurde FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf der Plattform X übel beschimpft. Der Absender war ein 75-jähriger Mann, der Elon Musks KI-Chatbot «Grok» nutzte, um mit vulgären und sexistischen Sätzen über die Bundesrätin herzuziehen. Mittlerweile hat Keller-Sutter Strafanzeige erstattet.

    Der Fall wirft viele Fragen auf.

    Wer ist schuld, wenn jemand mit einer KI eine Bundespolitikerin beleidigt? Wer haftet für all die gesellschaftlichen Folgen dieser neuen Technologie? Wie kann man KI regulieren? Und wozu ist die KI künftig noch im Stande?

    Der Politik-Podcast «Politbüro» widmet sich heute einem der grössten Themen unserer Zeit. Host Philipp Loser, Inlandchef Mario Stäuble und Meinungschef Fabian Renz zeigen, wie der Schweizer Politbetrieb auf die Künstliche Intelligenz reagiert und diskutieren über mögliche Regulierungen.

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  30. Durchwurstler in chief: War das schlau von Ignazio Cassis?

    41 minEpisódio 185

    Es war offensichtlich kein Zufall: Als die Journalisten der «Schweiz am Wochenende» nachfragten, ob er das wirklich so gemeint habe, durchwursteln, really?, da legte Aussenminister Ignazio Cassis noch einen …

    Notas do episódio

    Es war offensichtlich kein Zufall: Als die Journalisten der «Schweiz am Wochenende» nachfragten, ob er das wirklich so gemeint habe, durchwursteln, really?, da legte Aussenminister Ignazio Cassis noch einen drauf: «’Durchwursteln’ gilt medial gern als Makel. Ich sehe darin eher eine schweizerische Kernkompetenz: den besten Weg zu finden, um unsere Interessen zu wahren – Schritt für Schritt, mit gesundem Pragmatismus.» Eine Kernkompetenz sogar!

    Durchwursteln seit 1904

    Tatsächlich begleitet das Reden vom Durchwursteln die Schweizer Politik schon lange. Bereits im Dezember 1904, als im Parlament ein neuer Handelsvertrag mit Italien verhandelt wurde, sagte der Berichterstatter der Zollkommission, Frey, (mit Vornamen hatte man es in der Berichterstattung damals nicht so): «Man kann aber in der Tat viel vermischen, wenn man sich von einem Vertrag zum andern durchwurstelt und nicht von Anfang an fest entschlossen ist, die grossen Linien beständig vor Augen zu halten.»

    Von da an wurde gewurstelt. Im Zweiten Weltkrieg, im Kalten Krieg, nach dem Kalten Krieg. Immer, wenn die Situation etwas komplizierter für den Kleinstaat wurde.

    Es ist also nicht so, als ob das Konzept des Durchwurstelns ein unbekanntes wäre. Nur dass es ein Bundesrat so bezeichnet – das ist neu. Was bedeutet das? Warum hat das Cassis gemacht? War das Kalkül? Oder Ungeschick? Im Politik-Podcast «Politbüro» wursteln heute Jacqueline Büchi, Fabian Renz und Mario Stäuble. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.

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