WDR 5 Das philosophische Radio

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NovoJonas Grethlein: Prometheus – Mythos der Menschheit19 de outubro de 2026 · 55 min
Episódios
108
Publicação
semanal
Último episódio
19 out 2026

Sobre o podcast

Um dem Bedürfnis nach Austausch mit anderen nachdenklichen Menschen zu entsprechen, hat WDR 5 mit der Sendung "Das philosophische Radio" ein einzigartiges, regelmäßiges Forum für die öffentliche philosophische Diskussion geschaffen.

Episódios 108

  1. Jonas Grethlein: Prometheus – Mythos der Menschheit

    55 min

    Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und wird dafür grausam bestraft. Doch der Mythos erzählt mehr als die Geschichte eines Rebellen. Was verrät er über den Menschen und seinen Drang nach Fortschritt? …

    Notas do episódio

    Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und wird dafür grausam bestraft. Doch der Mythos erzählt mehr als die Geschichte eines Rebellen. Was verrät er über den Menschen und seinen Drang nach Fortschritt? Darüber spricht Jürgen Wiebicke mit dem Philologen Jonas Grethlein.



    Jonas Grethlein (*1978) ist ein deutscher Altphilologe, Literaturwissenschaftler und Professor für Griechische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich vor allem mit antiker Literatur, Erzähltheorie und der Frage, wie Menschen Geschichte, Zeit und Erfahrungen wahrnehmen und literarisch verarbeiten. Dabei verbindet er die Erforschung antiker Texte mit modernen philosophischen und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen.

    • Elon Musks Verhältnis zu Prometheus (02:25)
    • Prometheus und das Feuer der Götter (06:54)
    • Prometheische Scham nach Günther Anders (09:40)
    • Prometheus in der heutigen Popkultur (13:10)
    • Das Leiden des Prometheus in der Tragödie (21:04)
    • Marx, Hitler und Prometheus (27:24)
    • Der Mensch als Mängelwesen nach Arnold Gehlen (36:23)
    • Blinde Hoffnung als zentrale Gabe (44:00)
    • Das prometheische Paradox (46:25)
    • Die Rolle der Arbeit bei Prometheus (49:42)

    Literatur: Jonas Grethlein: Prometheus. Die Macht eines Mythos. Von der Antike bis zu Elon Musk. C.H.Beck (2026). 384 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Florian Butollo: Wie KI die Arbeitswelt verändert
    Markus Gabriel: Ethik der KI

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Barbara Reiter über Weisheit im Zeitalter der KI.

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    Unsere Podcast Empfehlung: WDR Zeitzeichen – kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte

  2. Rolf Lachmann: Was gute Beratung ausmacht

    56 min

    Beratung spielt in einer komplexen Gesellschaft eine immer bedeutsamere Rolle. Dabei sind auch philosophisch-ethische Dimensionen wichtig. Der Philosoph Rolf Lachmann spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie …

    Notas do episódio

    Beratung spielt in einer komplexen Gesellschaft eine immer bedeutsamere Rolle. Dabei sind auch philosophisch-ethische Dimensionen wichtig. Der Philosoph Rolf Lachmann spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Beratung gelingen kann.



    Der Philosoph Rolf Lachmann war bis 2025 Berufs- und Studienberater. Er versteht Beratung als "assisitierte Selbstbestimmung" in einer liberalen Gesellschaft, in der wir die Freiheit haben, selbst zu entscheiden.

    • Warum in unserer immer komplexer werdenden Welt Unsicherheiten und Beratungsbedarf steigen (01:43)
    • Wie der Berater mit seiner Macht durch Wissens- und Erfahrungsvorsprung umgehen sollte (05:24)
    • Warum lautes Aussprechen für mehr Verständnis und Klarheit sorgt und Metaphern bereichernd sein können (08:37)
    • Welche Rolle das Menschenbild und Vertrauensbeziehungen spielen (20:02)
    • "Problemscham" und "Lösungskränkung": Warum Berater empathisch, geduldig und demütig sein sollten (30:08)
    • Das Konzept der Wohlberatenheit bei Aristoteles (39:44)
    • Wie Beratung als assistierte Selbstbestimmung zu verstehen ist (46:46)

    Literatur
    Rolf Lachmann (2026): Ethik der Beratung. Hamburg: Felix Meiner Verlag. 299 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

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    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Jonas Grethlein über Promotheus.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Politikum - Der Meinungspodcast

  3. Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz

    56 min

    Intelligenz gilt als Schlüssel zu Bildung, Erfolg und Anerkennung. Doch was macht einen Menschen eigentlich intelligent? Und was verraten IQ-Tests wirklich darüber? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit …

    Notas do episódio

    Intelligenz gilt als Schlüssel zu Bildung, Erfolg und Anerkennung. Doch was macht einen Menschen eigentlich intelligent? Und was verraten IQ-Tests wirklich darüber? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Ökonomin Gisela Schmalz.



    Gisela Schmalz (*1970) ist eine Wirtschaftswissenschaftlerin, Philosophin und Professorin für Digital Business. Sie lehrt an der Gisma University of Applied Sciences und leitet die Fokusgruppe Künstliche Intelligenz der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit den gesellschaftlichen und ethischen Folgen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sowie dem Verhältnis von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.

    • Was es mit dem IQ-Test auf sich hat (01:55)
    • KI-Forschung und menschliche Intelligenz (08:13)
    • Intelligenz, Verstand und Wille (16:20)
    • Der Vernunftbegriff bei Immanuel Kant (20:00)
    • Die Bedeutung emotionaler Intelligenz (24:30)
    • Die Gefährlichkeit kalter Intelligenz (32:48)
    • Welche IQ-Tests es überhaupt gibt (36:40)
    • Das Verhältnis von menschlicher und künstlicher Intelligenz (46:25)
    • Vor- und Nachteile von Hochbegabung (52:31)

    Literatur: Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz. Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt. Berlin Verlag (2026). 256 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Daniela Dröscher: Wie Sprechen zu echtem Verstehen führen kann
    Michael Hampe: Weisheit

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Rolf Lachmann über Beratung.

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    Unsere Podcast Empfehlung: WDR 2 Frag dich Fit – Tipps für ein besseres und gesünderes Leben

  4. Mischa Kuball: Kunst und Religion

    56 min

    Religion und Kunst sind seit Jahrtausenden eng miteinander verbunden. Doch was verbindet beide heute noch? Über Glauben, Transzendenz und die besondere Kraft der Kunst spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem …

    Notas do episódio

    Religion und Kunst sind seit Jahrtausenden eng miteinander verbunden. Doch was verbindet beide heute noch? Über Glauben, Transzendenz und die besondere Kraft der Kunst spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Konzeptkünstler Mischa Kuball.



    Mischa Kuball (*1959) ist ein deutscher Konzept- und Lichtkünstler. Von 2007 bis 2026 war er Professor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunsthochschule für Medien Köln, seit August 2026 ist er Gastprofessor an der Bergischen Universität Wuppertal. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich vor allem mit öffentlichen und architektonischen Räumen sowie mit gesellschaftlichen und politischen Strukturen und nutzt dabei häufig Licht als künstlerisches Medium.

    • Warum Licht so bedeutsam ist (02:30)
    • Verhältnis zwischen Kunst und Religion (09:20)
    • Rolle der Religionen in globalen Krisen (14:52)
    • These: Glaube ist Übung, keine Überzeugung (23:57)
    • Beziehung des Kunstwerks zum Betrachter (30:35)
    • Liebe zum Kunstwerk als göttliches Gefühl (36:50)
    • Kunst als kollektives Erlebnis (43:09)
    • Respekt vor der Kunst (49:51)
    • Glaube, Technik und Transzendenz (52:32)

    Literatur: Mischa Kuball: (UN)FINISHED. St. Matthäus, Berlin. DISTANZ Verlag (2023). 80 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
    Mirjam Schaub: Radikalität in Kunst und Philosophie

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Wirtschaftswissenschaftlerin und Philosophin Gisela Schmalz über Intelligenz.

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    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast




  5. Martin Breul: Ist Religion Privatsache?

    56 min

    Religion ist persönlich, wirkt aber weit über den Glauben hinaus. Welche Rolle spielt sie heute für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Der Theologe und Philosoph Martin Breul erklärt im Gespräch mit Jürgen …

    Notas do episódio

    Religion ist persönlich, wirkt aber weit über den Glauben hinaus. Welche Rolle spielt sie heute für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Der Theologe und Philosoph Martin Breul erklärt im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, warum Religion mehr sein kann als reine Privatsache.



    Martin Breul (*1986) ist ein katholischer Theologe und Philosoph. Seit 2023 ist er Professor für Katholische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie an der TU Dortmund. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit politischer Theologie, Religion in postsäkularen Gesellschaften, der Rationalität des Gottesglaubens sowie dem Verhältnis von Religion und Demokratie.

    • Was es mit dem Apatheismus auf sich hat (02:09)
    • Säkularisierung: Entzauberung von Religion? (05:57)
    • Habermas und die Religion (10:17)
    • Religion im gesellschaftlichen Diskurs (16:17)
    • Ist Ethik wichtiger als Religion? (23:08)
    • Religiöse Sprache richtig deuten (30:12)
    • Religion versus Esoterik (39:42)
    • Innere Logik der Weltreligionen (47:18)
    • Formen der politische Theologie (50:51)

    Literatur: Martin Breul: Privatsache Religion? Entwurf einer Postsäkularen Politischen Theologie. Verlag Herder (2026). 336 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
    Rainer Schäfer: Was Glück und Glückseligkeit bedeuten

    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://1.ard.de/wie-wir-ticken

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    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Konzept- und Installationskünstler Mischa Kuball über Glaube und Kunst.

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  6. Thomas Fuchs: Narzissmus

    56 min

    Narzissmus ist ein großes Thema in der Gesellschaft – gerechtfertigt oder übertrieben? Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Narzissmus ist, was ihn begünstigt und …

    Notas do episódio

    Narzissmus ist ein großes Thema in der Gesellschaft – gerechtfertigt oder übertrieben? Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Narzissmus ist, was ihn begünstigt und was ihn von gesunder Selbstliebe unterscheidet.



    Thomas Fuchs (*1958) ist ein deutscher Psychiater und Philosoph. Er beschreibt Narzissmus als Ausdruck einer existenziellen Leere und dem Bedürfnis nach äußerer Bestätigung, das aber nie dauerhaft gestillt werden kann.

    • Ovids Erzählung von Narziss und Echo: Wie Selbstverliebtheit und unterwürfige Bewunderung Leid hervorrufen (02:20)
    • Videor ergo sum: "Ich werde gesehen, also bin ich" als anthropologische Grundannahme (09:53)
    • Warum es keinen "gesunden" Narzissmus gibt, aber gesunde Selbstliebe (13:42)
    • Social Media als narzissmusfördernde Technologie (17:14)
    • Warum narzisstisches Auftreten abstoßend und schädlich sein kann (25:01)
    • Wie die kapitalistische Gesellschaft narzisstische Ungeduld und ständiges Bestreben nach Befriedigung fördert (36:41)
    • Selbstaufgabe und Selbstverleugnung als spiegelbildliche Auffälligkeit zum Narzissmus (46:32)
    • Warum Menschen mangels Fähigkeit, sich zu spüren, den äußeren Körper optimieren (48:49)

    Literatur
    Thomas Fuchs / Thomas Arnold (2026): Das unersättliche Selbst: Phänomenologie des Narzissmus. Berlin: Suhrkamp Verlag. 200 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Martin Breul über Religion.

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  7. Dieter Haite: Was Dinge über unser Leben erzählen

    56 min

    Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche …

    Notas do episódio

    Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche Geschichten sie bergen und warum Loslassen wichtig sein kann.



    Der Theologe Dieter Haite (*1957) war über 30 Jahre Benediktinermönch. Nach dem Klosteraustritt arbeitete er als freiberuflicher Supervisor und Coach. Er bezeichnet sich als Geschichtenerzähler und reflektiert in seinem Buch den Zusammenhang zwischen persönlichen Dingen und der Identität eines Menschen.

    • Wie Gegenstände das Leben eines Menschen widerspiegeln (02:04)
    • Warum Dinge würdigen und Loslassen kein Widerspruch sein muss (14:31)
    • Die Sortierung von Dingen nach sehenswert, erzählenswert, wissenwert und liebenswert (19:28)
    • Zum Umgang mit Dingen vor und nach dem Tod (24:27)
    • Die unterschiedlichen Bedeutungen von Dingen vom Gebrauchsgegenstand bis Trost- und Sicherheitsspender (27:28)
    • Warum Hinterbliebene an Dingen festhalten und loslassen befreien kann (34:55)
    • Wie wir mit Dingen unsere Erinnerung konstruieren (41:59)
    • Über den aufgeladenen Wert von Konsumgütern und den persönlichen Wert von Kleinigkeiten (51:38)

    Literatur
    Dieter Haite (2026): Erinnerungs-Vermögen: Vom Erzählen persönlicher Dinge. Paderborn: Bonifatius Verlag. 222 Seiten.

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    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Der verbotene Vater – Schicksal eines französischen Besatzungskinds

  8. Daniela Dröscher: Wie Sprechen zu echtem Verstehen führen kann

    56 min

    Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber …

    Notas do episódio

    Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Kommunikation gelingen kann.



    Die Schriftstellerin Daniela Dröscher (*1977) hat Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert. In ihrem neuen Buch erläutert sie, inwiefern Sprechen trennen, aber auch verbinden kann, und plädiert für Wohlwollen und Zuhören.

    • Warum Missverständnis der Regelfall und Wohlwollen unverzichtbar ist (02:06)
    • Warum Fehler erlaubt, Bewertungen hinderlich und Pausen wichtig sind (09:40)
    • Wie Emotionen das Sprechen und Verstehen beeinflussen (16:37)
    • Warum Worte flüchtig sind und gleichzeitig nachhaltig verletzen können (23:03)
    • Warum miteinander Sprechen hochkomplex ist und wir uns Fehlerquellen bewusst machen müssen (33:22)
    • Wie emotionale Bildung unsere Kommunikation verbessern kann (40:11)
    • Wie die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen Kommunikation bereichert (49:06)
    • Wie gerade die Krisen der Welt ein In-Verbindnung-Treten erfordern (52:38)

    Literatur
    Daniela Dröscher (2026): Sprechen. Hanser Berlin. 112 Seiten.

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    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume

  9. Rainer Schäfer: Was Glück und Glückseligkeit bedeuten

    55 min

    Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht …

    Notas do episódio

    Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht – individuell und sozial.



    Rainer Schäfer (*1971) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Klassische deutsche Philosophie an der Universität Bonn.

    • Warum wir Glück zulassen, aber nicht herstellen können (02:14)
    • Warum die Utilitaristen scheiterten und Glück nicht berechnet werden kann (10:29)
    • Wie Glück und die Wahrnehmung dessen zu- und abnehmen können (13:42)
    • Wie Glück und Neid zusammenhängen (18:02)
    • Vom anspruchsvollen Konzept der Glückseligkeit in der Philosophiegeschichte (36:12)
    • Wie Glück auch in bestialischen Umständen möglich ist (41:33)
    • Warum der Mensch nach Glück strebt (47:43)

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    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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  10. Giovanni Maio: Verletzlichkeit der Kinder und wie sie umsorgt werden müssen

    55 min

    Verletzlichkeit macht den Menschen aus – besonders Kinder, sagt der Philosoph Giovanni Maio. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum er für eine Kultur der Sorge plädiert und darin eine …

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    Verletzlichkeit macht den Menschen aus – besonders Kinder, sagt der Philosoph Giovanni Maio. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum er für eine Kultur der Sorge plädiert und darin eine gesamtsellschaftliche Aufgabe sieht.



    Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er leitet aus der Verletzlichkeit von Kindern eine besondere Verantwortung für gute Entwicklungsbedingungen ab.

    • Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23)
    • Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45)
    • Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01)
    • Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50)
    • Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45)
    • Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20)
    • Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20)
    • Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58)
    • Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50)

    Literatur
    · Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4
    · Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

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    Im nächsten Podcast sprechen wir mit xx über yy

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  11. Susanne Boshammer: Wie Selbsterkenntnis gelingen kann

    55 min

    “Erkenne Dich selbst!“: Die Inschrift über dem Tempel von Delfi in Griechenland ist Aufforderung und Fragestellung zugleich. Die Philosophin Susanne Boshammer spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was …

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    “Erkenne Dich selbst!“: Die Inschrift über dem Tempel von Delfi in Griechenland ist Aufforderung und Fragestellung zugleich. Die Philosophin Susanne Boshammer spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Selbsterkenntnis von der Antike bis heute bedeutet.



    Susanne Boshammer (*1968) ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Osnabrück. Sie forscht über Moralphilosophie und angewandte Ethik.

    • "Erkenne dich selbst": Inschrift im Tempel in Delfi als Aufforderung, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten zu sehen (02:52)
    • Vom Erkennen des eigenen spezifischen Wesens als Voraussetzung für gelingendes Leben (05:27 )
    • Selbsterkenntnis als Prozess (12:25)
    • Selbsterziehung zu Maßhalten und Affektkontrolle (19:28)
    • Selbst- und Fremdwahrnehmung im Spannungsfeld von Bereicherung und Zuschreibung (21:40)
    • Warum es nicht den einen wahren Kern gibt, sondern kontinuierliche Entwicklung (32:40)
    • Wie trotz Veränderung eine Vertrautheit mit sich selbst besteht (42:07)
    • Warum Erkennen ohne Bewertung stattfinden sollte (48:01)
    • Warum wir uns selbst nicht vollständig enträtseln können (52:36)

    Literatur
    Susanne Boshammer: Die zweite Chance. Rowohlt Verlag (2023). 240 Seiten. 25 Euro. ISBN: 978-3-498-00681-5

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir über mit Giovanni Maio über Verletzlichkeit von Kindern.

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  12. Ralf Konersmann: Außenseiter im Wandel der Zeit

    53 min

    Außenseiter gelten mal als Störenfriede, mal als Vordenker. Doch was macht einen Menschen zum Außenseiter? Und warum braucht jede Gesellschaft Menschen, die gegen den Strom schwimmen? Darüber spricht Jürgen …

    Notas do episódio

    Außenseiter gelten mal als Störenfriede, mal als Vordenker. Doch was macht einen Menschen zum Außenseiter? Und warum braucht jede Gesellschaft Menschen, die gegen den Strom schwimmen? Darüber spricht Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Ralf Konersmann.



    Ralf Konersmann (*1955) ist ein Philosoph, Essayist und Publizist. Er war bis 2021 Professor für Philosophie und Direktor des Philosophischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Kulturkritik, Metaphern, Begriffsgeschichte und der Frage, wie moderne Gesellschaften unser Denken und Leben prägen.

    • Der Absturz des Wortes "Querdenker" (01:47)
    • Außenseiter: selbstgewählt oder selbstbestimmt? (04:52)
    • Warum Rousseau ein Außenseiter war (08:11)
    • Außenseiter früher und heute (13:25)
    • Akzeptanz von Außenseitern (18:50)
    • Aristoteles und soziale Gemeinschaften (28:44)
    • Interpretation von Raffaels Fresko "Die Schule von Athen" (36:00)
    • Einfluss von Rousseau und Voltaire (46:40)

    Literatur: Ralf Konersmann: Außenseiter. Ein Essay. S. Fischer Verlag (2025). 160 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Alfred Hirsch: Heimatweh
    Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Susanne Boshammer über Selbsterkenntnis.

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  13. Michael Hampe: Weisheit

    53 min

    Was bedeutet Weisheit – und kann man sie lernen? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Philosophen Michael Hampe über Lebenskrisen, Seelenruhe, problematische Werturteile und die Frage, ob und wie Weisheit in der …

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    Was bedeutet Weisheit – und kann man sie lernen? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Philosophen Michael Hampe über Lebenskrisen, Seelenruhe, problematische Werturteile und die Frage, ob und wie Weisheit in der Gemeinschaft entsteht.



    Michael Hampe (*1961) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Philosophie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Er beschäftigt sich vor allem mit Erkenntnistheorie, Wissenschaftsphilosophie, der Geschichte der Philosophie sowie den Grundlagen der Aufklärung.

    • Was Weisheit mit Lebenskrisen zu tun hat (03:46)
    • Warum Philosophie und Weisheit nicht dasselbe sind (07:53)
    • Suche nach Weisheit: Einsamkeit oder Gemeinschaft? (14:01)
    • Der Weg zur Weisheit: Seelenruhe und Nachdenken (18:58)
    • Plädoyer für Vorsicht bei Werturteilen (24:14)
    • Die Rolle der Bedeutsamkeit (33:40)
    • Die Weisheit von Kindern (40:50)
    • Weisheit und Habitus (45:44)
    • Ist Weisheitsfortschritt im Kollektiv möglich? (48:10)

    Literatur: Michael Hampe: Krise der Aufklärung. Über die Fortsetzbarkeit einer Lebensform. Suhrkamp Verlag (2025). 208 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Michael Hampe: Bildung jenseits von Hierarchie
    Wolfram Eilenberger: Was vermag Philosophie?

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Ralf Konersmann über Außenseiter.

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  14. Bernhard Schlink: Was ist eigentlich gerecht?

    54 min

    Gerechtigkeit ist ein Ideal, über das seit der Antike gestritten wird. Doch was bedeutet sie eigentlich? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Rechtsphilosophen und Schriftsteller Bernhard Schlink über Gerechtigkeit …

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    Gerechtigkeit ist ein Ideal, über das seit der Antike gestritten wird. Doch was bedeutet sie eigentlich? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Rechtsphilosophen und Schriftsteller Bernhard Schlink über Gerechtigkeit, Ungleichheit und die Frage, wie gerecht unsere Gesellschaft heute ist.



    Bernhard Schlink (*1944) ist Rechtsphilosoph, Jurist und Schriftsteller. International bekannt wurde er mit seinem Roman "Der Vorleser". In seinen Büchern setzt er sich mit Fragen von Recht, Gerechtigkeit, Schuld und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander.

    • These: Das Leben ist gerechter geworden (01:44)
    • Die Gefahr moralisierender Einseitigkeiten (05:50)
    • Warum Gerechtigkeit nicht Gleichheit bedeutet (09:47)
    • Ungleichheit in der Antike (13:54)
    • These: Was gerecht ist, muss nicht verwirklicht werden (19:10)
    • Was es mit dem Irrtum des Egalitarismus auf sich hat (22:42)
    • Warum es in der Liebe keine Gerechtigkeit gibt (27:05)
    • Gerechtigkeit in der Antike (31:06)
    • Was mit "Gerechtigkeitsarbeit" gemeint ist (37:00)
    • Kritik am Begriff der "Generationengerechtigkeit" (47:47)

    Literatur: Bernhard Schlink: Gerechtigkeit. Ein Essay. Diogenes Verlag (2026). 208 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes
    Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Michael Hampe über Weisheit.

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  15. Sven Beckert: Wie der Kapitalismus die Welt verändert

    52 min

    Wie ist der Kapitalismus entstanden, wie hat er sich verändert und welche Zukunft hat er? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Historiker Sven Beckert über die Rolle des Staates, das Verhältnis zur Demokratie und …

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    Wie ist der Kapitalismus entstanden, wie hat er sich verändert und welche Zukunft hat er? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Historiker Sven Beckert über die Rolle des Staates, das Verhältnis zur Demokratie und soziale Ungleichheit.



    Sven Beckert (*1965) ist ein deutsch-amerikanischer Historiker und Professor an der Harvard University. Er forscht vor allem zur Geschichte der USA im 19. Jahrhundert, zur Geschichte des Kapitalismus und zur Globalgeschichte. In Beckerts Arbeiten geht es oft darum, Kapitalismus nicht nur als Wirtschafts-, sondern auch als politisches und soziales System zu verstehen.

    • Entstehung und Bedeutung des Kapitalismus (03:06)
    • Kapitalismus und die Natur des Menschen (07:30)
    • Vor- und Nachteile des Kapitalismus (10:54)
    • Forderung: Kapitalismus global denken, nicht nur europäisch (17:08)
    • Wie sich der Kapitalismus im Laufe der Zeit geändert hat (20:40)
    • Zentrale Rolle des Staates im Kapitalismus (28:10)
    • Liberale Demokratie und Kapitalismus (34:02)
    • Grenzen und Zukunft des Kapitalismus (42:04)
    • Politik und soziale Ungleichheiten (47:17)

    Literatur: Sven Beckert: Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution. Rowohlt Verlag (2025). 1280 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft
    Hanno Sauer: Was soziale Klassen heute ausmacht

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Autoren und Rechtsphilosophen Bernhard Schlink über Gerechtigkeit.

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    Unser Podcast-Tipp: "Alles Geschichte – Der History-Podcast“. Hier werden historische Ereignisse behandelt, spannend und abwechslungsreich.

  16. Helmut Heit: Wie Krankheit und Denken zusammenhängen

    56 min

    Friedrich Nietzsche litt an verschiedenen Gebrechen. Krankheiten produktiv zu nutzen, bedeutete für ihn Gesundheit. Der Philosoph Helmut Heit spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie Krankheiten unser Leben …

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    Friedrich Nietzsche litt an verschiedenen Gebrechen. Krankheiten produktiv zu nutzen, bedeutete für ihn Gesundheit. Der Philosoph Helmut Heit spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie Krankheiten unser Leben verändern und Selbsterkenntnis fördern können.



    Helmut Heit (*1970) ist ein deutscher Philosoph. Er leitet das Kolleg Friedrich Nietzsche an der Klassik Stiftung Weimar und ist Experte für Nietzsche-Forschung.

    • Wie Nietzsches Krankheiten ihn zu Veränderungen seine Lebens zwangen (01:59)
    • Nietzsches radikale Loslösung von Pflichten und seinem sozialen Umfeld (10:30)
    • Wie Denken und Umgang mit Krankheit unser Wohlergehen beeinflussen (16:37
    • Wie Krankheit die Loslösung von Verstrickungen und neuer Prioritätenfindung befördert (22:43)
    • Warum Krankheit zu Dankbarkeit, Demut und dem Erkennen der eigenen Lebensziele führen kann (31:31)
    • Veränderliche Identität: Wie Krankheit bewirken kann, sich neu zu erkennen (46:55)

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir über Kapitalismus.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    WDR Zeitzeichen – kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte.

  17. Roland Henke: Demokratie auf dem Prüfstand

    54 min

    Demokratie gilt vielen als beste Staatsform. Doch was macht sie eigentlich aus? Von den Wurzeln in Athen bis zu Dauerwahlkampf, Volkssouveränität und der Frage, welche Tugenden sie braucht: Darüber spricht …

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    Demokratie gilt vielen als beste Staatsform. Doch was macht sie eigentlich aus? Von den Wurzeln in Athen bis zu Dauerwahlkampf, Volkssouveränität und der Frage, welche Tugenden sie braucht: Darüber spricht Philosoph Roland Henke mit Moderator Jürgen Wiebicke.



    Roland Henke (*1953) ist ein Philosoph und Didaktiker mit Lehrauftrag für Philosophiedidaktik an der Universität Bonn. Sein Schwerpunkt liegt auf Philosophie, Philosophiedidaktik und schulischen Lehrmaterialien.

    • Wesen der attischen Demokratie (03:06)
    • Platons Kritik an der Demokratie (05:55)
    • Grenzen der Volkssouveränität (12:25)
    • Vor- und Nachteile des Parlaments (21:40)
    • Losdemokratie oder die Gerechtigkeit des Zufalls (26:01)
    • Wahl auf Wahl: Sind wir im Dauerwahlkampf? (30:40)
    • These: Demokratie sollte Schwache schützen (35:21)
    • Braucht Demokratie kompetente Politiker? (40:22)
    • Andere Meinungen akzeptieren (44:39)
    • Welche Tugenden braucht die Demokratie? (48:22)

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Thomas Gries: Wie Ideologien unsere Entscheidungen beeinflussen
    Armin Pfahl-Traughber: Die Konservative Revolution

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Helmut Heit über Krankheit und Gesundheit.

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    Unser Podcast-Tipp: 11KM berichtet über ein aktuelles Thema in aller Tiefe – spannend, investigativ und hochwertig: 11KM: der tagesschau-Podcast

  18. Harald Welzer: Bedeutung von Gefühlen in Leben und Politik

    54 min

    Politische Entscheidungen sollten auf Vernunft beruhen. Doch auch Gefühle sind gesellschaftlich und politisch bedeutsam, sagt der Sozialpsychologe Harald Welzer. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, welchen …

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    Politische Entscheidungen sollten auf Vernunft beruhen. Doch auch Gefühle sind gesellschaftlich und politisch bedeutsam, sagt der Sozialpsychologe Harald Welzer. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, welchen Wert Gefühle in der Demokratie haben.



    Harald Welzer (*1958) ist ein deutscher Soziologe, Sozialpsychologe und Publizist. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Gefühlen Gesellschaft und Politik beeinflussen und wie Demokratien das nutzen können.

    • Über unsere irrationale Vorstellung von Vernunft und die Bedeutung von Emotionen (01:52)
    • Haus der Gefühle: Wie Kinder aus ihren Erfahrungen Weltbeziehungen entwickeln (08:22)
    • Warum wir sichere Beheimatung brauchen, um Veränderungen wagen zu können (13.53)
    • Zum Verhältnis von Sicherheit und Risikobereitschaft in Gesellschaft und Politik (24:13)
    • Wie die meisten Menschen trotz Verunsicherung loyal zur Gesellschaft und Demokratie bleiben (30:29)
    • Wie Populisten negative Emotionen befeuern und ausnutzen (34:05)
    • Warum positive Gefühle verstärkt werden müssen und was Politik versäumt (37:58)
    • Wie Zukunftsorientierung das Handeln behindert und der Blick auf Gegenwärtigkeit Macht verleiht (44:34)
    • Warum wir Räume für analoge Begegnungen brauchen (51:00)

    Literatur
    Harald Welzer (2025): Das Haus der Gefühle: Warum Zukunft Herkunft braucht. Berlin: S. Fischer. 304 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir über Demokratie.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    So kommen wir achtsamer und stressfreier durchs Leben: Konkrete Tipps für einen bewussteren Alltag, journalistisch und wissenschaftlich fundiert - inklusive Achtsamkeitsübung am Ende jeder Folge. Immer mittwochs neu. Achtsam von Dlf Nova

  19. Hanno Sauer: Was soziale Klassen heute ausmacht

    56 min

    Soziale Ungleichheit prägt Gesellschaften bis heute. Der Philosoph Hanno Sauer diskutiert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, warum soziale Klassen nicht nur durch Geld, sondern auch durch Status und …

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    Soziale Ungleichheit prägt Gesellschaften bis heute. Der Philosoph Hanno Sauer diskutiert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, warum soziale Klassen nicht nur durch Geld, sondern auch durch Status und gesellschaftliches Ansehen geprägt werden.



    Hanno Sauer (*1983) ist ein deutscher Philosoph und Autor. Er lehrt als Associate Professor Philosophie und Ethik an der Universität Utrecht. Seine Themen sind vor allem Ethik, Metaethik, Moralpsychologie, politisches Denken und moralischer Fortschritt.

    • Rousseau und Status-Hierarchien (01:59)
    • Die große Bedeutung sozialer Signale (07:57)
    • Soziale Signale und Existenz von Klassengesellschaft (14:44)
    • Ist die Klassengesellschaft unüberwindbar? (20:33)
    • Die Bedeutung von Geld (27:47)
    • Stipendiat und Leistungsgesellschaft (31:14)
    • Welche Art von Klassen es gibt (38:35)
    • Reiche und Understatement (42:12)
    • Was den auffälligen Konsum auszeichnet (49:32)
    • Vergrabene Signale der obersten Klasse (51:08)

    Literatur: Hanno Sauer: Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten. Verlag: Piper Verlag (2025). 368 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart
    Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Soziologen und Publizisten Harald Welzer darüber, wie Gefühle Gesellschaften prägen.

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    Unser Podcast-Tipp: Radiowissen: Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Ein Podcast von Bayern 2. Radiowissen – jetzt in der ARD Audiothek.

  20. Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft

    56 min

    Ökonomische Logik prägt nicht selten unser Denken und Handeln. Der Philosoph Carsten Lotz spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was das für unsere Gesellschaft bedeutet. Der Philosoph Carsten Lotz (*1977) war …

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    Ökonomische Logik prägt nicht selten unser Denken und Handeln. Der Philosoph Carsten Lotz spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was das für unsere Gesellschaft bedeutet.



    • Der Philosoph Carsten Lotz (*1977) war bei einer der größten Unternehmens- und Strategieberatungen der Welt tätig. Heute hinterfragt er die Logik unseres ökonomischen Denkens.
    • Homo oeconomicus: Vom Streben nach Glück zum Streben nach Nutzen (02:16)
    • Logik der Ökonomie: Jedes menschliche Verhalten hat ein Nutzenkalkül (08:10)
    • Politik nach Ökonomielogik: Wie Anreize gewünschtes Verhalten provozieren sollen (13:40)
    • Wie Kosten-Nutzen-Rechnung und Effizienzstreben alle Lebensbereiche durchdringen (15:14)
    • Von der Freiheit des Subjekts, sich anders zu verhalten (19:32)
    • Über das Dogma unendlicher Bedürfnisse (27:24)
    • Egofixierung versus Priorität des Anderen (38:34)
    • Warum ökonomisches Denken auf den Kernbereich der Wirtschaft zurückgedrängt werden muss (50:24)
    Literatur
    Carsten Lotz (2025): Wirtschaft als Erste Philosophie? Eine Kritik der ökonomischen Vernunft. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 319 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Hanno Sauer über Klasse.

    Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected].

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Wer wirtschaftliche Zusammenhänge wirklich durchdringen möchte, findet in "Zehn Minuten Wirtschaft" fundierte Antworten, die Orientierung bieten. Den Podcast hören Sie montags bis freitags immer gegen 16 Uhr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.

  21. Andreas Zick: Mit Unsicherheit konstruktiv umgehen

    55 min

    Wie gehen wir mit Angst und Verunsicherung um? Wie können wir lernen, das Ungewisse nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Möglichkeit zu begreifen? Darüber diskutieren Sozialpsychologe Andreas Zick und …

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    Wie gehen wir mit Angst und Verunsicherung um? Wie können wir lernen, das Ungewisse nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Möglichkeit zu begreifen? Darüber diskutieren Sozialpsychologe Andreas Zick und Moderatorin Carolin Courts.



    Der Sozialpsychologe Andreas Zick (*1962) leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und ist seit 2014 Autor und Herausgeber der Mitte-Studie. Er wirbt dafür, einen gesunden Umgang mit Unsicherheit zu lernen, um nicht durch Populisten verführbar zu sein.

    • Wer zur Mitte der Gesellschaft gehört und warum sie verunsicherter geworden ist (01:50)
    • Wie individuell empfundene Sicherheit und kollektive Unsicherheit auseinanderklaffen (10:37)
    • Warum Komplexität und Geschwindigkeit verfügbarer Informationen uns heute nicht sicherer, sondern verunsicherter machen (16:28)
    • Wie ungerechte Vermögensverteilung und Unsicherheit zusammenhängen (20:52)
    • Wie Individualisierung und Fragmentierung Menschen zu Populisten treibt (27:45)
    • Warum wir mehr Räume für Debatten und Dialoge brauchen (33:55)
    • Wie Menschen auf die Verunsicherung der Coronapandemie reagiert haben (38:00)
    • Wie Resilienz entsteht und was wir von Menschen in großen Krisen lernen können (42:42)
    • Warum Institutionen sich öffnen müssen und Politik den Menschen mehr vertrauen sollte (47:32)

    Literatur
    Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros / Marco Eden / Franziska Schröter (Hrsg.): Die angespannte Mitte: Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 428 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected].

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5

  22. Alfred Hirsch: Frieden in unruhigen Zeiten

    51 min

    In Zeiten von Krieg und Aufrüstung lenkt Philosoph Alfred Hirsch den Blick auf den Frieden. Mit Moderatorin Carolin Courts betrachtet er verschiedene Friedenskonzepte, die den Fokus auch auf zwischenmenschliche …

    Notas do episódio

    In Zeiten von Krieg und Aufrüstung lenkt Philosoph Alfred Hirsch den Blick auf den Frieden. Mit Moderatorin Carolin Courts betrachtet er verschiedene Friedenskonzepte, die den Fokus auch auf zwischenmenschliche Faktoren legen.



    Alfred Hirsch (*1961) ist Professor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er hat sich mit Friedenstheorien auseinandergesetzt und beleuchtet die Frage, was wir für eine friedliche Welt tun können.

    • Das Gesellschaftsbild von Rousseau: Am Anfang war der Frieden (01:46)
    • Warum Menschen einander vertrauen, aber systemische Bedingungen den Umgang beeinflussen (07:16)
    • Kants Text zum ewigen Frieden und sein Einfluss auf Politik und Gesellschaft (10:33)
    • Welcher Vorkehrungen Frieden bedarf und warum er beim Einzelnen beginnt (25:25)
    • Wie Liebe, Vertrauen und Verbindung Frieden fördert, derzeit aber Misstrauen, Verfeindung und Vereinzelung geschürt werden (32:21)
    • Was Russland, Europa und die NATO in den letzten 30 Jahren versäumt haben (42:06)
    • Warum Frieden aktiv gestiftet werden muss und was ein Friedensklima begünstigt (44:25)
    • Warum Vertrauen in unsere politische Ordnung entscheidend ist (47:37)

    Literatur
    Alfred Hirsch und Pascal Delhom (Hrsg.): Friedensgesellschaften: Zwischen Verantwortung und Vertrauen. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 263 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Zeitzeichen - jeden Tag ein Stück Geschichte. Der tägliche Geschichtspodcast überall im Netz und immer um 9:45 Uhr auf WDR 5 und 17:45 Uhr auf WDR 3.

  23. Kirsten Meyer: Besser über den Klimawandel debattieren

    50 min

    Philosophin Kirsten Meyer plädiert für eine neue Streitkultur zum Thema Klimawandel: genauer im Denken, klarer im Argumentieren und offener für gemeinsame Lösungen. Was das für die Debatte bedeutet, bespricht …

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    Philosophin Kirsten Meyer plädiert für eine neue Streitkultur zum Thema Klimawandel: genauer im Denken, klarer im Argumentieren und offener für gemeinsame Lösungen. Was das für die Debatte bedeutet, bespricht sie mit Moderatorin Anja Backhaus.



    Kirsten Meyer (*1974) ist Professorin für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf der Zukunfts- und der Klimaethik. Sie meint: Wir müssen die Sprachlosigkeit zum Thema Klimawandel überwinden, um konstruktiv handeln zu können.

    • Argumente beleuchten und einander verstehen als erster Schritt aus der Sackgasse (02:18)
    • Wie klimaschädliches Verhalten die Freiheit anderer einschränkt – schon heute und in zukünftigen Generationen (07:08)
    • Warum Fatalismus verständlich, aber nicht zielführend ist (20:18)
    • Warum das Handeln jedes einzelnen Menschen wichtig ist (24:39)
    • Über die Bedeutung von Klimaaktivismus und zivilem Ungehorsam (30:02)
    • Warum Sozialpolitik und Klimapolitik Hand in Hand gehen müssen (39:02)
    • Wie der Fokus auf Gerechtigkeit die Debatte verändern könnte (45:51)

    Literatur
    Barbara Bleisch / Kirsten Meyer / Stefan Riedener / Dominic Roser / Christian Seidel (2026): Besser um die Zukunft streiten. München: Carl Hanser Verlag. 136 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Für alle, die Diskussionen mit guten Argumenten schätzen: Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5.

  24. Aladin El-Mafaalani: Die Macht des Misstrauens

    53 min

    Was hält eine Gesellschaft noch zusammen, wenn Vertrauen in Institutionen, Politik und Öffentlichkeit schwindet? Soziologe Aladin El-Mafaalani sucht im Gespräch mit Moderatorin Anja Backhaus Antworten.Der …

    Notas do episódio

    Was hält eine Gesellschaft noch zusammen, wenn Vertrauen in Institutionen, Politik und Öffentlichkeit schwindet? Soziologe Aladin El-Mafaalani sucht im Gespräch mit Moderatorin Anja Backhaus Antworten.



    Der Soziologe Aladin El-Mafaalani (* 1978) hat sich mit der Frage beschäftigt, warum wir in Deutschland einen Vertrauensverlust in unsere Systeme erleben, wie sich Misstrauensgemeinschaften bilden und was wir dem entgegenhalten können.

    • Warum Vertrauen die Grundlage funktionierender Systeme ist, die für Wohlstand und Struktur sorgen (01:54)
    • Wie Systemkontrolle funktioniert und warum Vertrauen bei Überregulation schwindet (08:04)
    • Wann Misstrauen nicht mehr kontrollierend, sondern zerstörerisch wirkt (15:34)
    • Wie sich im digitalen Raum destabilisierende Misstrauensgemeinschaften bilden (20:38)
    • Vertrauensverlust in Deutschland: Warum man nicht Misstrauen bekämpfen, sondern Vertrauen stärken muss (28:11)
    • Mehr Spielräume statt Überregulierung: Warum der Staat sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und den Menschen mehr Vertrauen schenken soll (37:36)

    Literatur
    Aladin El-Mafaalani (2025): Misstrauensgemeinschaften: Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Köln: Kiepenheuer & Witsch. 128 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    Unsere Podcast-Empfehlung:
    Für alle, die faszinierende Einblicke in unsere psychologische Innenwelt und alltägliche Phänomene bekommen möchten: Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5

  25. Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens

    47 min

    Wie können wir Ohnmachtsgefühlen begegnen? Mit kleinen Dingen, die ein gutes Leben ausmachen, sagt Autorin Melanie Raabe. Wie sich Selbstwirksamkeit und Kreativität im Alltag stärken lassen, zeigt sie …

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    Wie können wir Ohnmachtsgefühlen begegnen? Mit kleinen Dingen, die ein gutes Leben ausmachen, sagt Autorin Melanie Raabe. Wie sich Selbstwirksamkeit und Kreativität im Alltag stärken lassen, zeigt sie Moderatorin Julia Schöning.



    Melanie Raabe (*1981) ist Schriftstellerin und Journalistin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren psychologischen Spannungsromanen wie "Die Falle", "Die Wahrheit" und "Der Schatten", die international erfolgreich waren und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Neben Romanen veröffentlicht Raabe auch Sachbücher zu Kreativität und Kulturthemen.

    • Kreativität als Werkzeug nutzen (03:47)
    • Plädoyer für die Selbstwirksamkeit (06:57)
    • These: Freundlichkeit eine unterschätzte Tugend (17:50)
    • Musik zur Verschönerung des Alltags (20:55)
    • Plädoyer fürs Improvisationstheater (28:56)
    • Warum Achtsamkeit und Dankbarkeit wichtig sind (34:34)
    • Reise nach Rom: Neue Welten entdecken (41:35)

    Literatur: Melanie Raabe: Das Jahr der Wunder. 365 schöne, kreative und inspirierende Ideen für mehr Freude und Leichtigkeit. btb Verlag (2025). 416 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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  26. Rainer Mühlhoff: Die KI und wir

    47 min

    Sprachmodelle als Heilsbringer, künstliche Intelligenz in unserem Alltag: Was verändert sich, was verlieren wir vielleicht? Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff diskutiert mit Moderator Ralph Erdenberger …

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    Sprachmodelle als Heilsbringer, künstliche Intelligenz in unserem Alltag: Was verändert sich, was verlieren wir vielleicht? Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff diskutiert mit Moderator Ralph Erdenberger über die Macht der Daten.



    Rainer Mühlhoff (*1982) ist Philosoph, Mathematiker und Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Bekannt ist Mühlhoff vor allem für seine Forschung zu KI-Ethik, Datenschutz, Big Data sowie den gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Technologien. In seiner Arbeit verbindet er Philosophie, Medienwissenschaft und Informatik und untersucht das Zusammenspiel von Technologie, Macht und Demokratie.

    • Kritik an den Verheißungen der KI (01:31)
    • KI in sozialen Medien und Privatsphäre (04:53)
    • Einfluss der KI-Unternehmen auf die US-Politik (08:51)
    • KI als Projektionsfläche für menschliche Bedürfnisse (16:07)
    • KI und fehlendes Bewusstsein (27:00)
    • KI, Radikalisierung und Faschismus (30:40)
    • Regulierung durch den Staat (39:55)
    • Plädoyer für den Rechtsstaat (43:56)

    Literatur: Rainer Mühlhoff: Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus. Philipp Reclam jun. Verlag (2025). 128 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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  27. Michael Zichy: Wie wir den Menschen betrachten

    48 min

    Philosoph Michael Zichy fragt, wie wir auf den Menschen blicken. Vorannahmen, was und wie ein Mensch zu sein hat, beeinflussen unser Denken und Verhalten. Wer wir sind, wie wir uns formen – das klärt er mit …

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    Philosoph Michael Zichy fragt, wie wir auf den Menschen blicken. Vorannahmen, was und wie ein Mensch zu sein hat, beeinflussen unser Denken und Verhalten. Wer wir sind, wie wir uns formen – das klärt er mit Moderator Jürgen Wiebicke.



    Michael Zichy (*1975) ist Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie und Sozialphilosophie an der Universität Bonn. Seine Arbeit umfasst Themen wie Menschenbilder, Menschenrechte, Menschenwürde und den Sinn des Lebens.

    • Gedankenspiel: Gemeinsam auf einer einsamen Insel (02:36)
    • Menschenbilder als selbsterfüllende Prophezeiung (05:38)
    • Dominante Leitmodelle des Menschenbildes (09:06)
    • Der Mensch als entwicklungsoffenes Wesen (14:45)
    • Idealbild des Menschen in der Gesellschaft (25:30)
    • Individualistisches versus kollektivistisches Menschenbild (30:14)
    • Was Jean-Jacques Rousseau dachte (36:04)
    • Diskriminierende Menschenbilder (41:35)
    • Unterschied zwischen Mensch und Tier (46:17)

    Literatur: Micheal Zichy: Anderen wichtig sein – eine Philosophie des Lebenssinns. Suhrkamp Verlag (2025). 346 Seiten.

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected].

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  28. Wolfram Eilenberger: Was vermag Philosophie?

    51 min

    Kann uns Philosophie helfen, sogar trösten? Philosoph und Schriftsteller Wolfram Eilenberger spricht mit Moderator Jürgen Wiebicke über die "Liebe zur Weisheit". Und darüber, wie Philosophie in unruhigen Zeiten …

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    Kann uns Philosophie helfen, sogar trösten? Philosoph und Schriftsteller Wolfram Eilenberger spricht mit Moderator Jürgen Wiebicke über die "Liebe zur Weisheit". Und darüber, wie Philosophie in unruhigen Zeiten Orientierung geben kann.



    Wolfram Eilenberger (*1972) ist Philosoph, Publizist und Autor. Bekannt ist er vor allem für seine Bücher zur Geschichte der Philosophie, in denen er komplexe Ideen einem breiten Publikum zugänglich macht. Zudem war Eilenberger Chefredakteur des Philosophie Magazins und tritt regelmäßig als Kommentator gesellschaftlicher und kultureller Debatten auf.

    • Rolle der Mündigkeit in der Philosophie (03:42)
    • Trauer, Tod und Philosophie (08:46)
    • Philosophie im Alltag (16:51)
    • Wozu Philosophie? (24:30)
    • Logik, Argumente und Metaphern in der Philosophie (33:00)
    • Lebensalter und Zugang zur Philosophie (38:25)
    • Analogie zwischen Sport und Philosophie (42:06)
    • Die wichtige Rolle des Sokrates (43:24)
    • Die zwei großen Schulen der Philosophie (46:28)

    Literatur: Wolfram Eilenberger: Die Gegenwart der Philosophie. Ein Wegweiser. Klett-Cotta Verlag (2026). 128 Seiten

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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  29. Florian Butollo: Wie KI die Arbeitswelt verändert

    55 min

    Die KI ersetzt Arbeitsplätze und schürt Ängste. Wird es künftig noch genug Arbeit geben? Der Soziologe Florian Butollo sagt im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, der Bedarf an Arbeitskräften werde sogar …

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    Die KI ersetzt Arbeitsplätze und schürt Ängste. Wird es künftig noch genug Arbeit geben? Der Soziologe Florian Butollo sagt im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, der Bedarf an Arbeitskräften werde sogar steigen.



    Florian Butollo (*1976) ist Soziologe und Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt "Digitale Transformation und Arbeit" an der Goethe-Universität Frankfurt. Bekannt ist Butollo vor allem für seine Forschung zu Automatisierung, KI, Industriearbeit und Fachkräftemangel.

    • Was KI für die Arbeitswelt bedeutet (02:32)
    • Was Keynes über die Automatisierung dachte (05:06)
    • Work-Life-Balance und Arbeitszufriedenheit (09:32)
    • Wie KI die apparative Medizin verändern könnte (17:17)
    • KI vernichtet aktuell keine Jobs (24:55)
    • Warum Prompten so wichtig sein wird (37:18)
    • Was der Arbeitskräftemangel bedeutet (43:46)
    • KI, Kapitalismus und Verteilungsfragen (49:06)

    Literatur: Florian Butollo: Das knappe Gut Arbeit. Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt. Verlag: Suhrkamp Verlag (2026). 347 Seiten. ISBN: 978-3-518-12815-2.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung
    Michael Zichy: Der Sinn des Lebens

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Theologen und Philosophen Carsten Lotz über die Kritik der ökonomischen Vernunft.

    Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected].

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    Unser Podcast-Tipp: Über unsere Zeit – Ein Tag der Philosophie auf WDR 5. In unruhigen Zeiten stellt sich die Frage nach der Richtung: Wo stehen wir eigentlich? Und wohin gehen wir? Was trägt uns Menschen in dieser Zeit, in der Gewissheiten an Halt verlieren? Unser Philosophie-Tag lädt zur Reflexion ein: mit Philosoph:innen, Vordenker:innen – und Ihnen.

  30. Christoph Kolbe: Leben in Krisenzeiten

    56 min

    Mittlerweile ist der Krisenmodus zum Dauerzustand geworden: Inflations-, Energie-, Klima- und Sicherheitskrisen bestimmen unser Leben. Wie man damit umgehen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem …

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    Mittlerweile ist der Krisenmodus zum Dauerzustand geworden: Inflations-, Energie-, Klima- und Sicherheitskrisen bestimmen unser Leben. Wie man damit umgehen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Existenzanalytiker Christoph Kolbe.



    Christoph Kolbe (*1955) ist ein Erziehungswissenschaftler und psychologischer Psychotherapeut, der vor allem in der Existenzanalyse und Logotherapie tätig ist. Er leitet das Norddeutsche Institut für Existenzanalyse und arbeitet als Ausbilder und Trainer für Führungskräfte.

    • Warum Krisen zum Menschsein gehören (02:16)
    • Was es mit der Existenzanalyse auf sich hat (06:25)
    • Desorientierung als Chance begreifen (13:30)
    • Krisen: Ohnmachtserfahrung des Menschen (22:04)
    • Warum Verzweiflung und Angst dazugehören (33:37)
    • Strategien zur Bewältigung von Krisen (41:32)
    • Der Mensch als Dialog-Wesen (47:05)
    • Das Andersartige der Corona-Krise (49:26)

    Literatur:
    Christoph Kolbe (mit Helmut Dorra): Selbstsein und Mitsein. Existenzanalytische Grundlagen für Psychotherapie und Beratung. Psychosozial‑Verlag (2020).

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart
    Alfred Hirsch: Heimatweh

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Soziologen Florian Butollo über das knappe Gut Arbeit.

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    Unser Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe: Wer über Freiheit reden will, muss Freiräume schaffen. Jagoda Marinić trifft alle zwei Wochen Menschen, die mit ihren Worten und ihrem Wirken Debatten auslösen und sortieren.

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