laut.fm – Venezuela
Hinter dem Namen Venezuela verbirgt sich kein lateinamerikanischer Regionalsender, sondern ein eigenständiges Projekt innerhalb der deutschen Radio-Plattform laut.fm. Der rein webbasierte Kanal konzentriert sich ausschließlich auf die Musik der 1980er Jahre. Nutzer können das Programm über die Webseite des Plattformbetreibers oder gängige Radio-Aggregatoren empfangen, da das Angebot ohne terrestrische UKW- oder DAB+-Frequenzen auskommt. Die musikalische Ausrichtung folgt dem für die Plattform typischen User-Generated-Content-Modell, bei dem die Zusammenstellung der Titel meist automatisiert oder durch kuratierte Playlisten erfolgt. Der Sender bedient ein spezielles Nischenpublikum, das den Sound der Dekade zwischen Synthie-Pop, New Wave und den frühen Ausläufern des Euro-Disco sucht. Da laut.fm als Dachmarke fungiert, unter der tausende Nutzer eigene Streams erstellen können, weist Venezuela keine klassische Redaktionsstruktur mit moderierten Live-Sendungen auf. Stattdessen liegt der Fokus auf einer kontinuierlichen Musikabfolge ohne Werbeunterbrechungen durch klassische Radio-Vermarkter. Für Hörer bietet der Kanal eine digitale Anlaufstelle, um sich abseits der großen Mainstream-Formate und ohne regionale Sendegebietsbeschränkungen rein auf die retrospektive Musikauswahl zu konzentrieren.















