
30 Minuten Kunst
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- Sep 17, 2026
About the podcast
Mit diesem Podcast will ich Sie regelmäßig und unkompliziert für alte und neue Meisterwerke begeistern. Ich bin Jens Trocha, Journalist & Autor, in Dresden aufgewachsen und zu Hause. In diesem Projekt steckt jede Menge Herzblut: Recherchen und Vorbereitungen sind zeitaufwendig, Produktion und technische Umsetzung kosten. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Schicken Sie uns einem Beitrag auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) DANKE :-) Dieser Podcast ist wie eine gute Führung durch Ausstellungen, Museen und Galerien. Podcast hören ist einfach und ist kostenfrei. Hier auf die Episoden klicken und anhören Oder auf dem Smartphone / Tablet eine Podcast-App laden, öffnen und nach "30 Minuten Kunst" suchen. Wenn Sie auf abonnieren klicken oder tippen, bekommen Sie jede neue Folge automatisch, wenn ich sie veröffentliche. Das ist keine kostenpflichtige Abofalle. Fragen, Kritik oder Vorschläge schreiben Sie an: [email protected]
Episodes 132
Die Bauhaus-Fotografinnen
Warum die Moderne ohne diese Frauen nicht zu denken ist Lucia Moholy, Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern: Frauen, die am Bauhaus mit der Kamera die Moderne erfunden haben, aber oft im Schatten ihrer …
Show notes
Warum die Moderne ohne diese Frauen nicht zu denken istLucia Moholy, Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern: Frauen, die am Bauhaus mit der Kamera die Moderne erfunden haben, aber oft im Schatten ihrer Männer blieben. Genau hier setzt die Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus-Fotografinnen" an. Bis zum 4. Oktober 2026 zeigt sie rund 300 Arbeiten von 30 Fotografinnen, gegliedert in sechs Kapitel: vom „Selbst im Blick" über das „Bild der Frau" und den „Fotografieunterricht" bis zu „Kunst und Experiment", „Menschen und Länder" und „Faszination Architektur".
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Kuratorin Kristin Bartels wie diese Frauen das neue Frauenbild inszenierten – mit Diagonalen, Licht-Schatten-Spielen oder Collagen. Wir sprechen darüber, warum Moholys Aufnahmen des Bauhausgebäudes Dessau bis heute das Bild der Schule prägen, obwohl sie lange ihrem Mann László Moholy-Nagy zugeschrieben wurden.
Warum die Moderne ohne diese Fotografinnen nicht zu denken ist – und welche Namen und Künstlerinnen man sich merken sollte, erzählt diese Folge.
Eine persönliche Anmerkung: Bei der Beschäftigung mit den Fotografinnen fiel mir auf, wie viele Studierenden des Bauhauses zwischen 1939 und 1945 fliehen mussten oder ermordert wurden. Besonders berührt hat mich das Schicksal von Lotte Rothschild, die 1944 mit ihrer 12-jährigen Tochter in Auschwitz umgebracht wurde. Damals wurde das Bauhaus vom NS-Regime als ‚entartet' bekämpft und geschlossen. Heute attackieren es ausgerechnet gewählte Abgeordnete: Die AfD nennt das Bauhaus im Landtag einen ‚Irrweg der Moderne."
Link zur Ausstellung: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/neue-frau-neues-sehen/
Besprochene Künstlerinnen und Werke:
Grit Kallin-Fischer: https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-589
Lucia Moholy: https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-842 https://frauen-in-kultur-und-medien.de/veranstaltungen/lucia-moholy-das-bild-der-moderne/
Marianne Brandt: https://bauhaus-shop.de/en/products/poster-a-1-kinder-am-u-bahneingang-in-neukolln-kopie
Etel Mittag-Fodor: https://www.bauhaus.de/besuchen/ausstellungen/etel-mittag-fodor/
Repro-Credits: Grit Kallin-Fischer, Selbstporträt mit Zigarette, um 1928, Bauhaus-Archiv Berlin
Edmund Kesting - der unbekannte Avantgardist
Er hat gemalt, fotografiert, Collagen gebaut, Kunst immer wieder neu erfunden. Nur in wenigen öffentlichen Sammlungen gibt es Werke von Edmund Kesting. Warum? Er ist ein Künstler der Übergänge: von der …
Show notes
Er hat gemalt, fotografiert, Collagen gebaut, Kunst immer wieder neu erfunden.Nur in wenigen öffentlichen Sammlungen gibt es Werke von Edmund Kesting. Warum? Er ist ein Künstler der Übergänge: von der expressionistischen Malerei zur experimentellen Fotografie, von der Figur zur Abstraktion, von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis in die frühe DDR. Zwischen diesen Umbrüchen ging Wissen über ihn und seinen Arbeiten verloren, er stellte selten aus. Um so erstaunlicher ist, dass für die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg über 200 ganz unterschiedliche Werke zusammengetragen wurden, die dort bis zum 25.10. 2026 zu sehen sind. Danach zieht die Ausstellung weiter:
Musée de Grenoble | 14.11.2026−07.02.2027 www.museedegrenoble.fr
Kunstmuseum Ahrenshoop | 20.03.−13.06.2027 www.kunstmuseum-ahrenshoop.de
Osthaus Museum, Hagen | 13.11.2027−27.02.2028 www.osthausmuseum.de
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg in Halle/Saale, über Werke wie „Bild mit rotem Zickzack“, „Der Tänzer Dean Goodelle“ und „Das Karussell“ von Kesting. Dabei wird klar, warum Kesting so schwer in eine Stil-Schublade passt und welche Rolle die politischen Umbrüche für sein Lebenswerk spielten.
Link zur Ausstellung: https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/museum-ausstellungen/sonderausstellungen/
Katalog: https://www.seemann-henschel.de/produkt/edmund-kesting/
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Repro-Credits: Konstantin Kesting: Bildnis Prof. Edmund Kesting Berlin, 1956, Silbergelatineabzug, Mehrfachbelichtung, 24 x 17,7 cm, Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt © Nachlass des Künstlers
Paul Cassirer: Ein Galerist und die neue Kunst
Leidenschaftlich und erfolgreich für den Impressionismus Diese Podcastfolge führt in eine Ausstellung, die weit mehr ist als eine Sammlung schöner Bilder. Im Mittelpunkt steht Paul Cassirer, ein Berliner …
Show notes
Leidenschaftlich und erfolgreich für den ImpressionismusDiese Podcastfolge führt in eine Ausstellung, die weit mehr ist als eine Sammlung schöner Bilder. Im Mittelpunkt steht Paul Cassirer, ein Berliner Kunsthändler, der mit seiner Galerie den französischen Impressionismus in Deutschland bekannt machte und zugleich die Berliner Secession und die junge Moderne förderte. Anhand von Werken von Manet, Renoir, van Gogh, Liebermann und anderen zeigt die Alte Nationalgalerie, wie Kunst sich ihren Platz im Museum eroberte — gegen Vorurteile, gegen Geschmacksvorgaben und gegen den Widerstand ihrer Zeit. Über die Idee zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung und ausgewählte Meisterwerke spreche ich mit Kuratorin Josephine Klinger.
Link zur Ausstellung: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/cassirer-und-der-durchbruch-des-impressionismus/
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Repro-Credits: Leopold von Kalckreuth, Paul Cassirer, 1912, © Sammlung Stiftung Stadtmuseum, Reproduktion: Hans-Joachim Bartsch, Berlin
Kapitel-Bilder:
Max Liebermann, Schusterwerkstatt, 1881/82, © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jürgen Liepe
Vincent van Gogh, Selbstporträt, 1887, © Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)
Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus", © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker
Edouard Manet, Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil, 1874, © The Metropolitan Museum of Art, New York, Bequest of Joan Whitney Payson, 1975
Paul Cassirer in den frühen 1920er-Jahren, © Nimbus. Kunst und Bücher
Max Slevogt, Porträt Suzanne Aimée Cassirer, 1901, © Privatbesitz, ehemalige Sammlung Suzanne Aimée Cassirer
Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker
Die 434: Das Geheimnis der verlorenen Bilder
Ein Bilderschatz wird wieder sichtbar Wie können Kunstwerke verschwinden, und was bleibt von ihnen zurück? Diese Folge erzählt die Geschichte der verlorenen Meisterwerke der Berliner Gemäldegalerie. Über 400 …
Show notes
Ein Bilderschatz wird wieder sichtbarWie können Kunstwerke verschwinden, und was bleibt von ihnen zurück? Diese Folge erzählt die Geschichte der verlorenen Meisterwerke der Berliner Gemäldegalerie. Über 400 Meisterwerke der Kunstgeschichte werden seit Kriegsende 1945 vermisst. Jetzt hat ein Team der Gemäldergalerie sie wieder sichtbar gemacht. Rund 430 historische Glasnegative wurden digitalisiert und in einer Online-Galerie für die Weltöffentlichkeit präsentiert. Was mit den Bildern geschah, wie es gelang, fragile Glasnegative zu scannen warum das heute wichtig ist, erklären mir die Projektleiterin Dr. Katja Kleinert und die Provenienzforscherin Franziska May.
Das Projekt bei Google Arts: https://artsandculture.google.com/story/oQWhutX6JtY75w?hl=de
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Repro-Credits: Staatliche Museen Berlin
Was für ein Fest der Kunst: Biennale Venedig 2026
Pavillons, Werke & Perspektiven Die Biennale Venedig 2026 steht unter dem Motto "In Minor Keys" und rückt damit die leisen, vielschichtigen und oft überraschenden Stimmen der Gegenwartskunst in den Mittelpunkt …
Show notes
Pavillons, Werke & PerspektivenDie Biennale Venedig 2026 steht unter dem Motto "In Minor Keys" und rückt damit die leisen, vielschichtigen und oft überraschenden Stimmen der Gegenwartskunst in den Mittelpunkt. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin von KUNSTFORUM International, über ausgewählte Pavillons und ihre künstlerischen Strategien. Von Performance und Körperlichkeit bis zu einem Archiv der persönlichen Erinnerungen, das die politischen Entwicklungen im Osten Deutschlands thematisiert, diese Biennale zeigt, wie Kunst sich mit dieser Welt auseinandersetzt
Die besprochenen Pavillons:
Österreich: https://www.bmwkms.gv.at/themen/aktuell/biennale-eroeffnung-2026.html
Vatikan: https://www.coopculture.it/it/eventi/evento/lorecchio-e-locchio-dellanima/
Belgien: https://www.belgianpavilion.be/en/projects/belgian-pavilion-2026
Niederlande: https://www.mondriaanfonds.nl/en/current/news/dutch-pavilion-at-the-venice-biennale-officially-opened/
Spanien: https://www.accioncultural.es/en/spain-pavilion-at-the-61st-venice-art-biennale-2026
Deutschland: https://www.ifa.de/ausstellung/deutscher-pavillon-venedig-biennale-2026/
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Repro-Credits: Cover KUNSTFORUM International
Majestätsbeleidigung auf der Leinwand?
Warum Hermione von Preuschen weit mehr war als die Malerin eines Skandalbildes Ein Skelett im Purpurmantel, eine zurückgewiesene Einreichung bei der Berliner Akademie und eine Künstlerin, die daraufhin ihre …
Show notes
Warum Hermione von Preuschen weit mehr war als die Malerin eines SkandalbildesEin Skelett im Purpurmantel, eine zurückgewiesene Einreichung bei der Berliner Akademie und eine Künstlerin, die daraufhin ihre eigene Ausstellung organisiert: „Mors Imperator“ war 1887 weit mehr als ein Bild. Es wurde zum Kunstskandal, zum Publikumserfolg und zum Ausgangspunkt für die öffentliche Karriere von Hermione von Preuschen, die sich auch als Schriftstellerin, Weltreisende und Frauenrechtlerin einen Namen machte. Das Bild ist bis zum 15.11.2026 in der Berliner Alten Nationalgalerie ausgestellt und ich konnte mit der Kuratorin der Ausstellung, Dr. Birgit Verwiebe, über das fantastische Werk einer beeindruckenden Künstlerin sprechen.
Link zur Ausstellung und zum Bild: https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/skandal/
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Repro-Credits: Ausstellungsansicht / Foto: J. Trocha
Constantin Brancusi
Wie ein Bildhauer die Moderne neu formte In Kooperation mit dem Pariser Centre Pompidou präsentiert die Neue Nationalgalerie in Berlin eine außergewöhnlich breite Ausstellung des rumänisch-französischen …
Show notes
Wie ein Bildhauer die Moderne neu formteIn Kooperation mit dem Pariser Centre Pompidou präsentiert die Neue Nationalgalerie in Berlin eine außergewöhnlich breite Ausstellung des rumänisch-französischen Künstlers Constantin Brancusi. Skulpturen, Fotografien, Filme und Archivalien; ein rekonstruierter Teil von Brancusis Atelier machen seinen künstlerischen Kosmos besonders anschaulich. In dieser Folge vermittelt Kuratorin Maike Steinkamp, warum Brancusi als Meister der Reduktion gilt und wie seine Darstellungen bis heute nachwirken.
Besprochene Werke: Schlafende Muse: https://www.centrepompidou.fr/fr/ressources/oeuvre/cnykzxn
Princess X: https://www.centrepompidou.fr/en/ressources/oeuvre/c887Kx
Vogel im Raum: https://www.centrepompidou.fr/fr/ressources/oeuvre/cbLy4oX
Leda: https://www.centrepompidou.fr/en/ressources/oeuvre/cbLkqrb
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Repro-Credits: Jens Trocha
Paula Modersohn-Becker: Zwischen Worpswede und Paris
Aufbruch in eine eigene Bildwelt Mit „Becoming Paula“ widmet das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen der Künstlerin zum 150. Geburtstag eine Ausstellung, die eine behutsame Annäherung an eine …
Show notes
Aufbruch in eine eigene BildweltMit „Becoming Paula“ widmet das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen der Künstlerin zum 150. Geburtstag eine Ausstellung, die eine behutsame Annäherung an eine außergewöhnliche Persönlichkeit ist. Im Gespräch erklärt Kuratorin Dr. Henrike Hans wie die Malerin sich früh gegen die engen Erwartungen ihrer Zeit stemmte und eine Bildsprache fand, die bis heute modern wirkt.
Die Schau zeichnet Paulas Weg von den frühen Jahren in Bremen über Worpswede bis zu den Pariser Erfahrungen nach, wo sich ihr Blick noch einmal schärfte und verdichtete. Dabei geht es nicht nur um einzelne Werke, sondern um einen künstlerischen Lebensentwurf; um Form, um Eigenständigkeit und um die Frage, wie sich ein weibliches Ich in der Kunst behaupten kann. So wird „Becoming Paula“ auch zu einer Geschichte über Aufbruch, Selbstbehauptung und die stille Radikalität einer Malerin, die ihrer Zeit voraus war.
Link zur Ausstellung: https://www.museen-boettcherstrasse.de/ausstellungen/becoming-paula/
Links zu besprochenen Werken:
Selbstbildnis Paris, 1900: https://www.pmb-stiftung.de/Bildarchivdata/WV049.html
Damenbildnis mit Hut und Schleier: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulaModersohn-Becker-Self-portraitwithhatandveil-GoogleArt_Project.jpg
Moorgraben, 1900: https://www.museen-boettcherstrasse.de/ausstellungen/neuerwerbungen-20002010/
Kind auf rotgewürfeltem Kissen: https://www.museen-boettcherstrasse.de/kunst-erleben/digitales/blog/kind-auf-rotgewuerfeltem-kissen/
Selbstbildnis am Hochzeitstag: https://nat.museum-digital.de/object/1854542
Liegende Mutter mit Kind II, Sommer 1906: https://g.co/arts/A3oeha5U8bRYCsXLA
Bildnis Lee Hoetger vor Blumengrund, 1906, https://bremen.museum-digital.de/object/20840
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Repro-Credits: © Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen
Wilhelm Lehmbruck - menschlich, fragil, modern
Werke eines Suchenden Wilhelm Lehmbruck war ein Suchender: in der Form, im Material und im Ausdruck. Seine Skulpturen und Zeichnungen zeigen keine Helden, sondern Menschen in innerer Bewegung, zwischen …
Show notes
Werke eines SuchendenWilhelm Lehmbruck war ein Suchender: in der Form, im Material und im Ausdruck. Seine Skulpturen und Zeichnungen zeigen keine Helden, sondern Menschen in innerer Bewegung, zwischen Melancholie, Nähe und existenzieller Spannung. Lehmbrucks Kunst ist still und gleichzeitig hoch aufgeladen.
In dieser Folge führt mich Kuratorin Dr. Katharina Rüppell durch die Ausstellung „Wilhelm Lehmbruck – Ewig menschlich“ im Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale. Viele Werke zeigen, warum seine Figuren bis heute so unmittelbar berühren. Es geht aber auch um wichtige private und künstlerische Stationen in Lehmbrucks Leben von Duisburg bis Paris, Berlin und Zürich.
Link zur Ausstellung: https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/museum-ausstellungen/sonderausstellungen/wilhelm-lehmbruck/
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Repro-Credits: Wilhelm Lehmbruck, Mädchenkopf auf schlankem Hals - Kopf der Großen Sinnenden, 1913/1914, Bronze (Lebzeitenguss), 39 x 26,5 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) Foto: Punctum/Bertram Kober
Mahlzeit! – Essen in der Kunst
Von Stillleben bis Gegenwartskunst Ein Einkaufswagen voller Kunst: In der "Feinkunsthalle" sieht man Brot, Gemüse, Fleischtheke und Kaugummis – nur eben nicht im Supermarkt, sondern im Museum Gunzenhauser in …
Show notes
Von Stillleben bis GegenwartskunstEin Einkaufswagen voller Kunst: In der "Feinkunsthalle" sieht man Brot, Gemüse, Fleischtheke und Kaugummis – nur eben nicht im Supermarkt, sondern im Museum Gunzenhauser in Chemnitz. Die Ausstellung zeigt, wie Essen in Bildern, Skulpturen und Videos plötzlich von Konsum, Zeitgeschichte und Gesellschaft erzählt. Genau darum geht’s in dieser Podcastfolge im Gespräch mit der Kuratorin Pauline Tigges.
Link zur Ausstellung: https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/ausstellungen/mahlzeit-feinkunsthalle/
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Repro-Credits: Jan Kummer (*1965), Käse , 2024 Eglomisierung Privatbesitz, Courtesy: the artist, Foto: Daniel Franz
Der Fotograf Fred Stein: Dresden, Paris, New York
Der Unbekannte unter den ganz großen Fotografen des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, Einstein im Porträt: Fred Steins Bilder sind Teil unseres visuellen Gedächtnisses …
Show notes
Der Unbekannte unter den ganz großen Fotografen des 20. JahrhundertsHannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, Einstein im Porträt: Fred Steins Bilder sind Teil unseres visuellen Gedächtnisses, sein Name dagegen ist vielen kaum bekannt. In dieser Folge spricht Professor Daniel Siemens über die erste große Biografie des aus Dresden stammenden Fotografen. Über seine Flucht 1933, die gebrauchte Leica in Paris und den Neubeginn in New York. Es geht um Exil, politische Erfahrung und einen Fotografen, dessen Blick auf die Welt immer auch von seiner eigenen Geschichte geprägt war.
Link zum Buch: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau-digital/der-fotograf-fred-stein/978-3-8412-4003-3
Link zu einer Ausstellung: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/ausstellungen/fred-stein/
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Repro-Credits: Ch. Links Verlag // Aufbau-Verlage
Farbe, Form, Freiheit: Paul Cézanne und die Geburt der Moderne
Geheimnisvolle Porträts & Sehnsuchtslandschaften aus der Provence Die Fondation Beyeler widmet Paul Cézanne (1839–1906) erstmals in ihrer Geschichte eine Einzelausstellung – vom 25. Januar bis 25. Mai 2026 in …
Show notes
Geheimnisvolle Porträts & Sehnsuchtslandschaften aus der ProvenceDie Fondation Beyeler widmet Paul Cézanne (1839–1906) erstmals in ihrer Geschichte eine Einzelausstellung – vom 25. Januar bis 25. Mai 2026 in Riehen bei Basel. Mit rund 80 Werken (58 Ölgemälde, 21 Aquarelle) fokussiert sie auf seine letzte, bahnbrechende Phase: geheimnisvolle Porträts, paradiesische Badende, Sehnsuchtslandschaften der Provence und neun Ansichten der Montagne Sainte-Victoire.
Highlights sind die Zusammenführung zweier Kartenspieler-Bilder, Fruchtstillleben und ein nie zuvor in Europa gezeigtes Werk aus Philadelphia. In dieser Folge spreche ich mit Ulf Küster, dem Kurator der großen Cézanne-Ausstellung über den Zauber von Cézannes Werken, der bis heute wirkt.
Links zu besprochenen Werken:
Kartenspieler: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulCézanne,Lesjoueursdecarte%281892-95%29.jpg
Selbstporträt: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PaulCézanne,c.1890,Portraitdel%27artisteàlapalette,oiloncanvas,92x73cm,FoundationE.G.Bührle.jpg
Der Junge mit der roten Weste: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:LeGarçonaugiletrouge,parPaul_Cézanne.jpg
Montagne Sainte-Victoire: https://shop.fondationbeyeler.ch/de/artikel/paul-cezanne-die-montagne-sainte-victoire-1902-1906-37372
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Repro-Credits: The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City, Missouri, Ankauf William Rockhill Nelson Trust Image courtesy of Nelson-Atkins Digital Production & Preservation
Marina Abramović: Wenn Kunst weh tut – und heilt.
Retrospektive in der Wiener ALBERTINA MODERN Diese Podcastfolge ist perfekt für alle, die die Ausstellung besuchen wollen, schon dort waren oder einfach besser verstehen möchten, warum Marina Abramović als …
Show notes
Retrospektive in der Wiener ALBERTINA MODERNDiese Podcastfolge ist perfekt für alle, die die Ausstellung besuchen wollen, schon dort waren oder einfach besser verstehen möchten, warum Marina Abramović als Ikone der Performancekunst gilt – und was das alles mit unserem eigenen Körpergefühl und unserer Zeit zu tun hat
Über die Ausstellung Die ALBERTINA MODERN präsentiert bis 1. März 2026 die erste große Retrospektive von Marina Abramović in Österreich. Die Schau, kuratiert von Bettina M. Busse, war zuvor in London, Amsterdam und Zürich zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Werke – Videos, Fotografien, Installationen und skulpturale Arbeiten – sowie vier täglich aufgeführte Live-Re-Performances: „Imponderabilia", „Luminosity", „Nude with Skeleton" und „Art must be beautiful, Artist must be beautiful"
Wer ist Marina Abramović? Marina Abramović wurde 1946 in Belgrad im damaligen Jugoslawien geboren. Ihre Eltern waren kommunistische Partisanenkämpfer:innen und Held:innen des Zweiten Weltkriegs. Eine Kindheit zwischen militärischer Disziplin und strenger Erziehung prägte ihre frühen Arbeiten, in denen sie politische und religiöse Symbole – vor allem den kommunistischen Stern – zur Auseinandersetzung mit Macht und Unterdrückung nutzte. Seit über 50 Jahren gilt sie als Pionierin der Performancekunst und wurde u. a. mit dem Goldenen Löwen der Biennale Venedig (1997) und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet.
Links zu Werken: Rhythm 0: https://vimeo.com/71952791
Imponderabilia: https://www.youtube.com/watch?v=eoLsIjf5gjQ
The Lovers – The Great Wall Walk https://www.youtube.com/watch?v=KtX7yZo_5vg
The Artist Is Present: https://www.youtube.com/watch?v=2GD5PBK_Bto
Balkan Baroque: https://www.youtube.com/watch?v=gbswpr7ibBA (Videos gibt es auch, wobei die Aufnahmen recht drastisch aussehen.)
Repro-Credits: Marina Abramović, The Hero, 200, © Courtesy of the Marina Abramović Archives / Bildrecht, Wien 2025
Frans Hals - der Meister des Augenblicks
Wie der Niederländer die Malerei revolutionierte Frans Hals; Ende des 16. Jahrhunderts in Antwerpen geboren, revolutionierte das Porträt mit seinem lockeren, alla-prima-Pinselstrich, der flüchtige Momente …
Show notes
Wie der Niederländer die Malerei revolutionierteFrans Hals; Ende des 16. Jahrhunderts in Antwerpen geboren, revolutionierte das Porträt mit seinem lockeren, alla-prima-Pinselstrich, der flüchtige Momente einfängt und seine Figuren lebendig wirken lässt. Für viele gilt er als ein Vorläufer der Impressionisten wie Van Gogh. Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit, malte er auch die soziale Vielfalt - von den ganz reichen bis zu den armen Menschen seiner Heimatstadt.
Seine Werke wurden nach dem Tod vergessen, erst im 19. Jahrhundert durch Théophile Thoré-Bürger wiederentdeckt. In Dresden hängen zwei seltene Portraits (Nachtglas-Brüder, 1633/34) in den Alten Meistern – in Berlin die berühmte "Malle Babbe".
Repro-Credits: Frans Hals: "Malle Babbe" Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt [CC BY-NC-SA]
Was ist German Pop Art?
Ein beinhahe unbekanntes Kunst-Phänomen Was unterscheidet German Pop Art so grundlegend von der bekannten US‑Pop Art? Mal wütend, mal ironisch - Kuratorin Dr. Sarah Hülsewig erklärt, wie deutsche …
Show notes
Ein beinhahe unbekanntes Kunst-PhänomenWas unterscheidet German Pop Art so grundlegend von der bekannten US‑Pop Art?
Mal wütend, mal ironisch - Kuratorin Dr. Sarah Hülsewig erklärt, wie deutsche Pop‑Art-Künstlerinnen und -Künsttler Fernsehen, Werbung, aber auch NS‑Vergangenheit und Vietnamkrieg zum Thema machen – oft schärfer, politischer und düsterer als ihre amerikanischen Vorbilder.
Wir schauen auf Voigts gerasterte „Hörzu“-Arbeit als Kommentar zum Massenmedium Fernsehen, auf Kriwets kreisende Sehtexte zwischen Literatur und Clubkultur, auf Bauermeisters experimentelle Editionen, die Pop mit Fluxus und Feminismus verbinden, auf Neuenhausens „Bürger von B.“ als Mahnmal des kollektiven Schweigens, auf Ulrichs’ „Vorsicht Kunst!“ als Angriff auf Kunstmarkt und Museum und auf Vostells „Treblinka“ als Versuch, an die deutsche Vergangenheit zu erinnern.
Einige Werke sind Teil der außergewöhnliche Sammlung des Juristen Heinz Beck, der in den 1960er und 70er Jahren systematisch Pop Art Objekte zusammentrug. Seine heute im Wilhelm‑Hack‑Museum Ludwigshafen beheimatete Sammlung bildet das Fundament der Ausstellung in Oberhausen – und dieser Podcastfolge über eine Pop Art, die nicht nur bunt, sondern vor allem den kritischen Blick auf die Zeit vieler Künstlerinnen und Künstler zeigt.
In diesem Podcast steckt jede Menge Herzblut. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about
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Repro-Credits: Bodo Boden, Whoom (Mondfähre), 1970 © G. Bodo Boden und seine Lizenzgeber
Hans Ticha: Feinsinnige Ironie mit einzigartigem Stil
Ein Maler als genauer Beobachter der Zeit Hans Ticha ist eine der spannentsden Persönlichkeiten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne und er verbindet bis in die Gegenwart Kunst mit Ironie und politischer Kritik …
Show notes
Ein Maler als genauer Beobachter der ZeitHans Ticha ist eine der spannentsden Persönlichkeiten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne und er verbindet bis in die Gegenwart Kunst mit Ironie und politischer Kritik. In der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle Rostock sieht man seinen unverwechselbarer Stil – mit klaren Formen, leuchtenden Farben und den berühmten „Klatschern“.
Wir sprechen über die wichtigsten Stationen seines Werdegangs – vom 1940 in Bodenbach/Děčín geborenen Vertriebenen über den Kunststudenten bis zum vielfach ausgezeichneten Buchgestalter und Maler, dessen Werke heute in der Neuen Nationalgalerie, im Deutschen Historischen Museum und im Haus der Geschichte hängen. Dabei geht es auch um seine berühmten Politbilder: „Klatscher“, „Hochrufer“, Fußballmannschaften als anonyme Masse – Szenen, in denen Ticha die Rituale der DDR ebenso entlarvt wie allgemeine Mechanismen von Macht und Opportunismus.
Nach Rostock, zieht die Ausstellung weiter nach Nürnberg (Neues Mueseum).
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Mannschaft, 1975: https://www.klassik-stiftung.de/forschung/sammlungen-bestaende/sammlung/ddr-kunst/
Der Klatscher: https://www.artnet.de/künstler/hans-ticha/klatscher-6sKnzS-SMYAsSxVkAGPDqQ2
Es wächst zusammen: https://www.artnet.de/künstler/hans-ticha/es-wächst-zusammen-yEfSlWiddVd04ZV3i1kuFg2
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Repro-Credits: Porträt Hans Ticha, 2015, Foto: Kunstsammlungen Jena
Ein großer künstlerischer Einzelgänger: Karl Hofer
Stille Dramatik zwischen "Schönheit und Wahrheit" In dieser Episode spreche ich mit der Kuratorin Dr. Anke Dornbach über den Maler Karl Hofer und ausgewählte Werke. Der Künstler war Waisenkind und wurde zu …
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Stille Dramatik zwischen "Schönheit und Wahrheit"In dieser Episode spreche ich mit der Kuratorin Dr. Anke Dornbach über den Maler Karl Hofer und ausgewählte Werke. Der Künstler war Waisenkind und wurde zu einem der wichtigsten Figurenmaler der deutschen Moderne.
Auf der Suche nach einer menschlichen Wahrheit jenseits politischer und modischer Strömungen entwickelte Hofer eine eigenständige Bildsprache zwischen Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus – geprägt von eindringlicher Emotionalität, stiller Dramatik und hohem Symbolgehalt.
Die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale zeigt erstmals ein umfangreiches Konvolut von gut 50 Gemälden der Sammlung Arthouse aus Leipzig. Sie macht die künstlerische Vielfalt Hofers sichtbar und verdeutlicht, warum seine Kunst – zwischen Schönheit und Wahrheit – auch heute noch von eindringlicher Aktualität ist
Karl Hofer hinterließ in einer Schaffenszeit von rund 57 Jahren ein Œuvre von über 2900 Gemälden und weit mehr Arbeiten auf Papier. Sein frühestes verzeichnetes Gemälde datiert in das Jahr 1898, das letzte entstand kurz vor seinem Tod 1955. Im Nationalsozialismus wurden über 300 seiner Werke als »entartet« aus deutschen Museen entfernt.
Besprochene Werke: Aufziehendes Gewitter, 1944: https://www.van-ham.com/de/kuenstler/karl-hofer/karl-hofer-aufziehendes-gewitter.html
Mann in Trümmern, 1947: Keine Abbildung
Schwarzmond 1948: https://www.kettererkunst.de/image-max.php?obnr=113003563&anummer=409&ebene=0&ext=0
Stillleben mit Vase und Fenster, 1953: Keine Abbildung
Kartenspieler, 1924: https://www.artnet.de/künstler/karl-hofer/kartenspieler-UGKDKDZmIlyt5Goyov-qDg2
Die Ausstellung: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) 21. November 2025 – 15. Februar 2026
Kulturhäuser Landkreis Ravensburg, Schloss Achberg: 11. April 2026 – 18. Oktober 2026
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen: 7. November 2026 – 28. Februar 2027
Kunsthalle Rostock: 14. März 2027 – 6. Juni 2027
Link zum Katalog: https://www.seemann-henschel.de/produkt/karl-hofer-2/
Repro-Credits: Karl Hofer, Schwarzmond, 1948
Feuer wärmt, zerstört, reinigt
... und ist eines der stärksten Bilder der Kunst. Feuer spielt in der Kunst seit Jahrhunderten eine doppelte Rolle: Es steht zugleich für Zerstörung und Gefahr, aber auch für Wärme, Leidenschaft, Reinigung und …
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... und ist eines der stärksten Bilder der Kunst.Feuer spielt in der Kunst seit Jahrhunderten eine doppelte Rolle: Es steht zugleich für Zerstörung und Gefahr, aber auch für Wärme, Leidenschaft, Reinigung und Neubeginn. Der neue Band von Kunstforum International nimmt dieses vielschichtige Motiv zum Ausgangspunkt – von historischen Vorstellungen des Feuers bis zu aktuellen Debatten um Klimakrise, Rituale und feministische Theorie.
Links zu besprochenen Werken:
Maja Hottarek (Coverbild): https://mayahottarek.com
Stein Hennigsen Performance "The Boat": https://www.youtube.com/watch?v=8YiV4XNs9XI&t=5s
https://steinhenningsen.com/2021-2025#CircleofLife
Julian Charriere, And Beneath It All Flows Liquid Fire: https://julian-charriere.net/projects/and-beneath-it-all-flows-liquid-fire
David Clearbout: https://davidclaerbout.com/Wildfire-meditation-on-fire-2019-2020
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Jean-Michel Basquiat
Kronen, Kunstmarkt und Kampf um Identität Jean-Michel Basquiat war gerade einmal 27 Jahre alt, als er 1988 an einer Überdosis starb – da war er längst vom Straßenkünstler SAMO zu einem der zentralen Gesichter …
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Kronen, Kunstmarkt und Kampf um IdentitätJean-Michel Basquiat war gerade einmal 27 Jahre alt, als er 1988 an einer Überdosis starb – da war er längst vom Straßenkünstler SAMO zu einem der zentralen Gesichter des Neo-Expressionismus geworden. Heute hängen seine Werke in Museen wie The Broad in Los Angeles. Einzelne Bilder erreichen auf Auktionen dreistellige Millionensummen.
Im Gespräch mit Kunsthistoriker Dr. Leonhard Emmerling geht es um mehr als den Hype: Ausgehend von Werken wie „Per Capita“, oder „Toussaint Louverture versus Savonarola“ zeigt die Folge, wie Basquiat Rassismus, Polizeigewalt, Revolution, Ruhm und die eigene afrokaribische Herkunft in einer radikal persönlichen Bildsprache verschränkt. Die Krone, die skullartigen Köpfe, anatomische Motive und Textfragmente werden zu Zeichen für Helden der Straße, für schwarze Geschichte und für den Preis, den Erfolg und Kunstmarkt fordern.
Links zu den besprochenen Bildern:
Per Capita, 1981: https://www.artchive.com/artwork/per-capita-jean-michel-basquiat-1981/
Toussaint l’Ouverture versus Savonarola (ab S. 184): https://www.nicolaernicollection.ch/fileadmin/Files/Documents/BasquiatFlorentineRosemeyer_2014.pdf
Defacement - The Death of Michael Stewart: https://artmuseum.williams.edu/news-item/basquiats-defacement-the-death-of-michael-stewart-becomes-the-centerpiece-of-conversations-about-black-lives-matter-at-the-williams-college-museum-of-art/
Profit 1, 1982: https://www.artnet.com/artists/jean-michel-basquiat/profit-i-uZtQg4UuOz5BCDycHKystw2
Pharynx, 1985: https://www.artnet.com/artists/jean-michel-basquiat/pharynx-M0D4v5k8hbAnEJrsqjDHSA2
Riding with Death, 1988: https://www.singulart.com/blog/en/2020/02/12/riding-with-death-1988-one-of-jean-michel-basquiats-last-paintings/?srsltid=AfmBOopkCKZgw4wSDz1z6ik1raqHCsHdxX4X_FmWh8yLzpHdkSvCZSwt
Repro-Credit: Foto: Chalkie Davies / Premium Archive / Getty Images
Das wilde Universum von Takashi Murakami
Provokativ, knallbunt & tiefgründig Takashi Murakami gilt als einer der schillerndsten Künstler der Gegenwart: Seine scheinbar fröhlichen Blumenfelder, pilzartigen Wesen und Manga-Figuren erzählen von …
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Provokativ, knallbunt & tiefgründigTakashi Murakami gilt als einer der schillerndsten Künstler der Gegenwart: Seine scheinbar fröhlichen Blumenfelder, pilzartigen Wesen und Manga-Figuren erzählen von Konsumrausch, Trauma, Vergänglichkeit und der Suche nach Spiritualität in einer überdrehten Bilderwelt. In dieser Folge wird deutlich, wie Murakami durch seine Prägung durch Nihonga, Anime und Otaku-Kultur und sein Schlüsselkonzept „Superflat“, die Hierarchie zwischen Hochkunst und Popkultur bewusst einebnet. Ausgangspunkt ist die große Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover, die auf 12 farbintensiven Räumen Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Murakami in einen dichten Dialog über Liebe, Monster, Sexualität, Konsum und Utopien setzt. Warum wird Murakami als „japanischer Warhol“ gehandelt, welche Kritik löst seine radikale Kommerzialisierung aus und wie schafft er es, dass sich seine Werke zwischen euphorischer Popoberfläche und existenzieller Tiefe bewegen? Antworten gibt es in diesen 30 Minuten vom Direktor des Sprengel-Museums, Dr. Reinhard Spieler.
Link zur Ausstellung: https://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/aktuell/love-you-for-infinity
Werke: Wallpaper: https://martinlawrence.com/products/heavens-gate
MONONOKE FLOWER PARENT AND CHILD: https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Museen-Ausstellungen/Museumsführer/Top-Museen/Sprengel-Museum-Hannover
BLUE LIFE FORCE: https://www.afmuseet.no/en/artwork/blue-life-force/
MR. BIG MUSHROOM: https://arrestedmotion.com/2011/08/openings-viewpoints-takashi-murakami-gagosian-gallery-london/img8918_p-nguyen/
3-METER-GIRL: https://sculpture-network.org/de/event/85629/kuratorenführung-im-sprengel-museum-hannover#gallery-5
Repro-Credits: Takashi Murakami, And Then, When That's Done…I change. What I Was Yesterday Is Cast Aside, Like An Insect Shedding Its Skin, 2009, Acryl/Leinwand, 300 x 300 cm, Fondation Louis Vuitton, © Takashi Murakami, Kaikai Kiki Co. Ltd.
Der Brücke-Meister: Karl Schmidt-Rottluff
Ein neues Museum für den Chemnitzer Expressionisten Das Karl Schmidt-Rottluff Haus in Chemnitz ist viel mehr als nur das sanierte Elternhaus eines berühmten Künstlers – es ist ein neuer Fixpunkt des …
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Ein neues Museum für den Chemnitzer ExpressionistenDas Karl Schmidt-Rottluff Haus in Chemnitz ist viel mehr als nur das sanierte Elternhaus eines berühmten Künstlers – es ist ein neuer Fixpunkt des Expressionismus und ein zentrales Projekt der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Nach jahrelangen Diskussionen und intensiven Planungen beschloss die Stadt 2023, das denkmalgeschützte Landhaus in der Limbacher Straße 382 grundlegend zu erneuern, barrierefrei zu erschließen und museal auszubauen. Im April 2025 wurde das Haus als sechster Standort der Kunstsammlungen Chemnitz eröffnet und seither als Künstlermuseum betrieben.
Die neue Dauerausstellung gliedert sich in drei große Themenblöcke: das Werk und die Biografie Karl Schmidt-Rottluffs, die Geschichte des Expressionismus in Chemnitz sowie die Geschichte des Ortes zu Lebzeiten des Künstlers. In den Räumen werden bislang selten gezeigte Ölskizzen, Holz- und Schmuckobjekte, Dokumente und weitere originale Arbeiten gezeigt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Chemnitzer Lebens- und Schaffensphasen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Sammlung von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Chemnitz das Herzstück vieler Präsentationen bildet.
Auch architektonisch erzählt das Haus Geschichte: Das 1913 errichtete Landhaus im Reform- bzw. Heimatstil knüpft an die Wohnmühle in der unmittelbaren Nachbarschaft an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Elternhaus zeitweise zu seinem Rückzugsort, nachdem Wohnung und Atelier in Berlin ausgebombt worden waren. Heute verbindet ein neu gestalteter Garten Landhaus und Wohnmühle zu einem Ensemble, das sowohl Museum als auch offener Kunstort für den Stadtteil ist.
Links: https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/karl-schmidt-rottluff-haus/
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Repro-Credits: Karl Schmidt-Rottluff mit Roswita Peters in Rumbke, 1937, Kunstsammlungen Chemnitz, Archiv
Yayoi Kusama und die Kunst der Unendlichkeit
Hypnotische Muster & Polka Dots Die Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover zeigt erstmals die Werke der drei international bedeutenden Künstlerinnen Niki de …
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Hypnotische Muster & Polka DotsDie Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover zeigt erstmals die Werke der drei international bedeutenden Künstlerinnen Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami gemeinsam. Kusamas unverwechselbare Polka-Dots und eindrucksvollen Infinity-Room-Installationen spiegeln die Themen Unendlichkeit, Selbstauflösung und die Auseinandersetzung mit Sexualität und gesellschaftlichen Machtstrukturen wider. Die Ausstellung läuft vom 6. September 2025 bis 14. Februar 2026 und umfasst 110 Exponate. Über Yayoi Kusama, die Werke und die Ausstellung spreche ich mit Nora Niefanger vom Sprengel Museum.
Link zur Ausstellung: https://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/aktuell/love-you-for-infinity
Besprochene Werke:
Pumpkin: https://news.artnet.com/art-world/hirshhorn-museum-yayoi-kusama-pumpkin-780080
Blue stripes: https://www.denhaagcentraal.net/kunst/kunstmuseum-laat-jaren-zestig-herleven/
Infinity room: https://hirshhorn.si.edu/kusama/infinity-rooms/
The Sea in the Evening Glow: https://www.artnet.com/artists/yayoi-kusama/the-sea-in-the-evening-glow-b-facing-the-imminent-_GnDlps7j3cJHL6LCFyR2Q2
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Repro-Credits: Yayoi Kusama, Infinity Mirrored Room – The Eternally Infinite Light of the Universe Illuminating the Quest for Truth, 2020, Holz, Metall, Glasspiegel, Kunststoff, Acrylplatte, Gummi, LED-Beleuchtungssystem, Schaumstoffkugeln, Edelstahlkugeln, 296 x 622,4 x 622,4 cm, LAS Art Foundation, © Yayoi Kusama
Neue Blicke auf die Sammlung Würth
Zwischen Klassischer Moderne und Gegenwart Die Sammlung Würth – das Lebenswerk von Reinhold Würth – umfasst über 20.000 Kunstwerke aus 500 Jahren, von der Renaissance bis zur Gegenwart. In der neuen …
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Zwischen Klassischer Moderne und GegenwartDie Sammlung Würth – das Lebenswerk von Reinhold Würth – umfasst über 20.000 Kunstwerke aus 500 Jahren, von der Renaissance bis zur Gegenwart. In der neuen Sammlungspräsentation „Focus – Neue Blicke auf die Sammlung Würth“, kuratiert von Maria Würth und Dr. Beate Elsen, werden Werke in überraschenden Dialogen gezeigt. Im Museum Würth 2 in Künzelsau begegnen sich Klassiker und Neuzugänge, Ikonen und Entdeckungen – Baselitz trifft auf Miró, Schnabel auf Victor Hugo, Graubner auf Richter.
Im Zentrum steht die Idee des „Parlaments der Werke“: Kunstwerke treten in Austausch miteinander und mit den Besucherinnen und Besuchern – ein lebendiger, demokratischer Dialog über Formen, Farben, Visionen und Zeitgenossenschaft. Die Sammlung zeigt eindrucksvoll, dass Kunst mehr ist als ein Spiegel der Welt: Sie ist ein Gespräch über das Sehen selbst – neugierig, widersprüchlich, mutig.
Diese Podcastfolge lädt ein zum Hinhören und Hinschauen – zu einer Erkundung von Kunst, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu entdeckt werden will.
Link zur Sammlung: https://kunstkultur.wuerth.com/kunstkultur/ausstellungen/FOCUS/MW2-FOCUS.php
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Repro-Credits: Piet Mondrian, Zeeuws Meisje, 1909 (Detail) Ol auf Leinwand, 63 x 48,5 cm, Sammlung Würth, Inv. 8552
Niki de Saint Phalle in Hannover: Kunst, Kraft, Kontroverse
Nanas, Feminismus und die Liebe zur Kunst In dieser Podcastfolge dreht sich alles um die neue Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover. Im Fokus dieser Folge steht …
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Nanas, Feminismus und die Liebe zur KunstIn dieser Podcastfolge dreht sich alles um die neue Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“ im Sprengel Museum Hannover. Im Fokus dieser Folge steht Niki de Saint Phalle – eine Künstlerin, die wie kaum eine andere gesellschaftliche Grenzen überschritt. Ihre berühmten Nanas, heute bunte Wahrzeichen Hannovers, sorgten anfangs für hitzige Debatten und sind mittlerweile Sinnbilder für eine lebensbejahende und inklusive Kunst im öffentlichen Raum.
Die Ausstellung ist dem 25-jährigen Jubiläum der großzügigen Schenkung von über 400 Werken Niki de Saint Phalles gewidmet und präsentiert sie in einem neuen, internationalen Kontext – im künstlerischen Dialog mit Yayoi Kusama und Takashi Murakami. Alle drei Kunstikonen verbindet der Mut zu barocker Farbigkeit und der Brückenschlag zwischen Popkultur, Kommerz, individueller Identität und gesellschaftlicher Utopie. Ihre Werke kreisen um universelle Themen wie Liebe, Vergänglichkeit, Feminismus, Vielfalt der Sexualitäten sowie Angst und Hoffnung.
Mit rund 110 Exponaten, darunter monumentale Skulpturen, Gemälde, Assemblagen und immersive Installationen, bietet die Ausstellung einen einzigartigen Überblick über die Handschriften dreier Generationen. Speziell im Werk Niki de Saint Phalles zeigen sich die Ambivalenz von Lebensfreude und Ehrlichkeit, die radikale Kritik an patriarchalen Strukturen und eine Fähigkeit, mit Kunst politische und soziale Sprengkraft zu entfalten. Die Besucher*innen erwartet ein sinnlich erfahrbares, spannungsreiches Zusammenspiel internationaler Gegenwartskunst, das Hannovers Rolle als Kulturstadt eindrucksvoll unterstreicht.
Mehr zur Ausstellung und zur Wirkung Niki de Saint Phalles auf Hannover und die Kunstwelt gibt es in dieser Folge – von den gesellschaftlichen Kontroversen um die Nanas bis hin zu aktuellen Deutungen ihres Werkes.
Link zur Ausstellung: https://www.sprengel-museum.de/museum/aktuelles/love-you-for-infinity
Die wundersame Bilderwelt der Ellen Akimoto
Die Schönheit der Farben und Figuren Ellen Akimoto studierte in Mainz und Leipzig Malerei. Die gebürtige Amerikanerin ist eine Künstlerin, die sich schon früh mit Collagen und figürlicher Malerei beschäftigte …
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Die Schönheit der Farben und FigurenEllen Akimoto studierte in Mainz und Leipzig Malerei. Die gebürtige Amerikanerin ist eine Künstlerin, die sich schon früh mit Collagen und figürlicher Malerei beschäftigte. Ihre Werke werden seit über 10 Jahren ausgestellt, zuletzt in Einzelausstellungen in der Berliner Galerie Judin und im Kunstverein Ulm.
Website der Künstlerin: https://ellenakimoto.com
Ausstellung Kunstverein Ulm: https://kunstverein-ulm.de/ausstellungen/everybodys-in-the-room-again/
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Repro-Credits: Ellen Akimoto Fotos: Trevor Good für Everybody's in the Room und Sliding Glass Door, Gustav Franz für Ghost Room, und Luis Bortt für das Porträt
Atelierbesuch beim Maler Philipp Fürhofer
Was ist real, was Illusion? Über die wundersamen Entdeckungen in seinen Arbeiten spreche ich in dieser Folge mit dem Maler Phillipp Fürhofer. Bei einem Atelierbesuch spricht er über seine Vorstellungen von …
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Was ist real, was Illusion?Über die wundersamen Entdeckungen in seinen Arbeiten spreche ich in dieser Folge mit dem Maler Phillipp Fürhofer. Bei einem Atelierbesuch spricht er über seine Vorstellungen von Kunst und die Umsetzung in Bilder. Wie gelingt es ihm, Illusionen zu schaffen, die real werden? Im September 2025 stellt er in der Berliner Galerie Judin aus, später auch in Wolfsburg.
Auswahl besprochener Bilder: https://www.philippfuerhofer.de/works
Ausstellung in der Galerie Judin: https://www.galeriejudin.com/2025-philipp-furhofer-idyll-and-apocalypse/
Ausstellung in Wolfsburg: https://www.kunstmuseum.de/ausstellung/?filter=preview
Philip Fürhofer: https://www.philippfuerhofer.de
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Repro-Credits: Philipp Fürhofer / Foto: Dale Grant
Endlich ausgestellt: Die Bilder der Malerin Olga Meerson
Schülerin von Kandinsky und Matisse Das Porträt des Titelbildes dieser Folge zeigt die Malerin Olga Meerson. Eine Künstlerin, bis jetzt so gut wie vergessen war. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts war sie eine …
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Schülerin von Kandinsky und MatisseDas Porträt des Titelbildes dieser Folge zeigt die Malerin Olga Meerson. Eine Künstlerin, bis jetzt so gut wie vergessen war. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts war sie eine bekannte Malerin, die in Paris und Berlin ausstellte. Es ist auch der Verdienst von Prof. Robert Jütte, der eine Biografie über Olga Meerson schrieb, dass ihre Werke nun im Schloßmuseum Murnau zu sehen sind - in Murnau, wo der Blaue Reiter gegründet wurde und weltbkannte Werke entstanden sind. In der Folge wird auch erklärt, warum derzeit der Verbleib vieler Werke unbekannt ist. Sollte bei Ihnen zu Hause ein Bild von Olga Meerson hängen, melden Sie sich beim Schlossmuseum.
Link zu besprochenen Werken und zur Ausstellung: https://schlossmuseum-murnau.de/de/olga-meerson/
Link zum Buch von Prof. Robert Jütte: https://neofelis-verlag.de/robert-juette
Link zum Katalog: https://schlossmuseum-murnau.de/de/ausstellungskataloge/97/die-malerin-olga-meerson-
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Repro-Credits: Olga Meerson, Selbstbildnis mit grüner Schärpe, um 1905, Öl auf Leinwand, Privatsammlung, Foto: Nikolaus Steglich, Starnberg
Edvard Munch und die ganz großen Gefühle
Eine Bilderreise durch die Seelenlandschaften des Malers Er kann auf den Grund der Seele blicken, denkt man sich, wenn man die Bilder von Edvard Munch betrachtet. Durch seine gefühlsbezogene Malerei wurde er …
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Eine Bilderreise durch die Seelenlandschaften des MalersEr kann auf den Grund der Seele blicken, denkt man sich, wenn man die Bilder von Edvard Munch betrachtet. Durch seine gefühlsbezogene Malerei wurde er zum Seismografen seiner Zeit. Munchs Werke sind zu Ikonen tiefer menschlicher Seelenzustände geworden, wie zum Beispiel der »Schrei«. Munch konnte, wie kaum jemand anderes, überwältigende Erfahrungen und Gefühle in Bilder übertragen. In der Ausstellung wird die Lithografie "Schrei" aus dem Jahr 1895 aber auch Andy Warhols »The Scream (After Munch)« von 1984, gezeigt. Wie Munch Gefühle auf die Leinwand brachte und was ihn mit Chemnitz verbindet, beschreibt mir im Gespräch die Kuratorin der Ausstellung Diana Kopka.
Edvard Munch. Angst: 10. August – 2. November 2025 in den Kunstsammlungen Chemnitz
Link zu einigen der besprochenen Bilder: https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/ausstellungen/edvard-munch/
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Repro-Credits: Selbstporträt 1895, Kunstsammlungen Chemnitz
Spetsfonds - Stalins geheime Kunstdepots
Wie ukrainische Kunst geplündert wurde und wird In dieser Folge gehe ich mit Dr. Kateryna Rietz-Rakul, Leiterin der Auslandsrepräsentanz des Ukrainischen Instituts in Deutschland, auf die Suche nach den …
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Wie ukrainische Kunst geplündert wurde und wirdIn dieser Folge gehe ich mit Dr. Kateryna Rietz-Rakul, Leiterin der Auslandsrepräsentanz des Ukrainischen Instituts in Deutschland, auf die Suche nach den geheimen Kunstdepots - den Spetsfonds.
Nach dem Sturz des Zaren, nach dem 1. Weltkrieg und dem Chaos des Bürgerkrieges entwickelte sich in der Ukraine eine lebendige Kunstszene. Doch viele Künstlerinnen und Künstler, die damals moderne und avatgardistische Werke schufen, sind heute nahezu unbekannt oder wurden und werden der so geannten "Russischen Avantgarde" zugerechnet. Ein Grund für das Vergessen ist, dass viele Kunstwerke von den stalinistischen Machthaber aus Museen und Sammlungen entfernt wurden und in Spetsfonds verschwanden. Das sind für die Öffentlichkeit unzugängliche Depots, in denen vermeintlich formalistische, nationalistische oder konterrevolutionäre Kunst "gesammelt" wurde. Viele Protagonisten überlebten den stalinistischen Terror nicht. Die Suche nach den Werken aus den Spetsfonds dauert bis heute an und die Geschichte Europas spielt dabei eine entscheidende Rolle.
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Repro-Credits: Nationales Kunstmuseum der Ukraine
Körperbilder in der Kunst
Ein Gespräch über Freiheit... In einem erkenntnisreichen Gespräch mit der Chefredakteurin der Zeitschrift Kunstforum International" Dr. Ann-Katrin Günzel geht es um Körperbilder in der Kunst - wer sie macht und …
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Ein Gespräch über Freiheit...In einem erkenntnisreichen Gespräch mit der Chefredakteurin der Zeitschrift Kunstforum International" Dr. Ann-Katrin Günzel geht es um Körperbilder in der Kunst - wer sie macht und was sie erzählen.
Kunstforum International, Band 300 "EveryBODY": https://www.kunstforum.de/band/2024-300-everybody/
Besprochene Künstlerinnen & Künstler und deren Werke:
Orlan, Opération Opéra: https://www.orlan.eu/en/works/videos-dorlan-2/
Sophia Süßmilch: https://sophiasuessmilch.com/works/performance/
Hoda Tawakol: http://www.hodatawakol.com/works/dolls
Miles Greenberg: https://www.milesgreenberg.com/sebastian.html
Agnes Questionmark: https://www.agnesquestionmark.com/cyber-teratology-operation/
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Repro-Credit: Cover Kunstforum International, Band 300
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