Gemeinsam durch die Galaxis
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Gemeinsam durch die Galaxis

NewEpisode 92: Planet 9 - Jenseits von NeptunOctober 22, 2026 · 37 min
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every two weeks
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Oct 22, 2026

About the podcast

„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.

Episodes 98

  1. Episode 92: Planet 9 - Jenseits von Neptun

    37 minEpisode 94

    Am Rand unseres Sonnensystems wird es unübersichtlich – und genau dorthin führt es unsere beiden Himmelspaziergänger Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach in …

    Show notes
    Am Rand unseres Sonnensystems wird es unübersichtlich – und genau dorthin führt es unsere beiden Himmelspaziergänger Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach in der zweiten Folge der Jubiläumsstaffel. Jenseits der Neptunbahn erstreckt sich ein Reich aus Eis und Fels: der Kuipergürtel, bevölkert von Zwergplaneten wie Pluto, Eris, Haumea und Makemake und vielleicht, ganz weit draußen im Dunkel, von noch etwas sehr viel Größerem.Susanne und Paul schlendern durch die Indizien: Warum legen die Bahnen einiger extremer Transneptun-Objekte die Vermutung nahe, dass dort ein unentdeckter Planet mit mehrfacher Erdmasse seine einsamen Runden dreht? Und was spricht dagegen? Die Geschichte des Sonnensystems, die Wanderung der großen Planeten in der Frühzeit und die Entdeckungsgeschichte des Neptun selbst liefern dabei überraschende Parallelen. Ob das Vera-Rubin-Teleskop mit seiner gewaltigen Himmels-Durchmusterung bald Klarheit schafft? Die Antwort könnte nur noch Jahre entfernt sein.In Hinter der Schlagzeile rückt der Saturn ins Zentrum: An seinem Südpol formt sich ein mysteriöses Zehneck aus Wolkenwirbeln, ein Gegenstück zum lange bekannten Nordpol-Sechseck. Und wer gerade ein Teleskop zur Hand hat, sollte die Ringe nicht verpassen: Geisterhafte Speichen aus elektrisch aufgeladenen Staubteilchen schweben über den Eisringen – ein Phänomen, das nur in diesem kurzen Zeitfenster nach der Kantenstellung zu beobachten ist.
  2. Episode 91: Lichtgeschwindigkeit

    42 minEpisode 93

    Willkommen zur Jubiläumsstaffel! Zum Auftakt der 10. Staffel von Gemeinsam durch die Galaxis schlagen unsere beiden Himmelspaziergänger Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach einen …

    Show notes
    Willkommen zur Jubiläumsstaffel! Zum Auftakt der 10. Staffel von Gemeinsam durch die Galaxis schlagen unsere beiden Himmelspaziergänger Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astronomiejournalist Paul Hombach einen Weg ein, der so rasant ist wie kein anderer: Sie flanieren entlang der kosmischen Höchstgeschwindigkeit – 299.792.458 Meter pro Sekunde, festgezurrt als Naturkonstante und gleichzeitig der Maßstab, an dem das Universum selbst hängt.Wie kam die Menschheit überhaupt auf die Idee, Licht zu messen? Von Galileis Laternenversuch über Ole Rømers geniale Beobachtung der Jupitermonde bis zu James Bradleys Aberrationsmessung im 18. Jahrhundert – Susanne und Paul wandern durch die Geschichte einer der kühnsten Entdeckungen der Physik. Und dann die entscheidende Frage, die Science-Fiction-Fans aufhorchen lässt: Ist Lichtgeschwindigkeit wirklich unschlagbar? Die beiden streifen durch Zeitdilatation und Längenkontraktion, durch scheinbare Überlichtgeschwindigkeit in kosmischen Jets, durch die rasende Ausdehnung des frühen Universums und landen schließlich bei den hypothetischen Tachyonen, die noch niemand je gesehen hat.In Hinter der Schlagzeile ist der Mond selbst die Hauptfigur: Der Lunar Reconnaissance Orbiter hat einen frischen Einschlagkrater entdeckt: 200 Meter groß, ausgeworfen aus dem dunklen Mondbasalt, erzeugt von einem vielleicht 30 Meter großen Brocken, wie er statistisch auch alle etwa 100 bis 200 Jahre auf der Erde einschlagen kann. Ein kosmischer Weckruf, der auch die Frage aufwirft, wie gut unsere Suchprogramme für erdnahe Objekte wirklich sind.Kopfhörer auf und auf zu dieser neuen Staffel Gemeinsam durch die Galaxis!
  3. Sonderfolge: Live-Podcast Teil 2

    40 minEpisode 92

    Der Abend im Planetarium Bochum geht weiter und damit auch die zweite Hälfte unserer Live-Aufzeichnung. Wer bei Teil 1 Blut geleckt hat, findet hier nahtlos den Anschluss; wer frisch einsteigt, landet mitten in …

    Show notes
    Der Abend im Planetarium Bochum geht weiter und damit auch die zweite Hälfte unserer Live-Aufzeichnung. Wer bei Teil 1 Blut geleckt hat, findet hier nahtlos den Anschluss; wer frisch einsteigt, landet mitten in einem Streifzug durch die größten offenen Fragen der Astronomie.Denn das Publikum vor Ort hatte noch längst nicht genug: Unsere beiden Himmelspaziergänger wurden auf Wegen geführt, die von der kosmischen Einsamkeit bis an die Grenzen des Vorstellbaren reichen. Wo sind eigentlich all die Außerirdischen – und was sagt es über uns, wenn die Antwort „wir sind die Ersten" lautet? Existieren Wurmlöcher wirklich oder bleiben sie für immer Theorie und Scriptvorlage? Und wohin dehnt sich das Universum eigentlich aus, wenn es doch alles enthält, was es gibt?Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch Fragen, bei denen selbst die Physik irgendwann in ein Achselzucken mündet und zeigen dabei, wie produktiv dieses Staunen sein kann. Eine Folge, die mit dem Fermi-Paradoxon beginnt und beim Rand des Universums endet oder genau dort, wo es keinen Rand gibt.Jetzt hören, überall, wo es Podcasts gibt!
  4. Sonderfolge: Live-Podcast Teil 1

    42 minEpisode 91

    Staffelstart ist noch nicht, aber das Warten auf neue galaktische Abenteuer mit Susanne und Paul hat jetzt trotzdem erstmal ein Ende! Um euch die Zeit zu verkürzen, schicken wir euch nämlich bis zum Start der …

    Show notes
    Staffelstart ist noch nicht, aber das Warten auf neue galaktische Abenteuer mit Susanne und Paul hat jetzt trotzdem erstmal ein Ende! Um euch die Zeit zu verkürzen, schicken wir euch nämlich bis zum Start der neuen Staffel im Oktober die Aufzeichnung unseres dritten Live-Podcasts aus dem Planetarium Bochum. Unsere beiden Himmelspaziergänger haben sich diesmal nicht ihren eigenen Weg durch die Galaxis gebahnt, sondern sind den Fragen des Publikums gefolgt. Wohin die führten? Zu Exoplaneten mit gleich mehreren Sonnen am Himmel und Sternhaufen, die den Nachthimmel zum Leuchten bringen würden wie nichts, was wir kennen. Zu der großen Frage, ob Biomarker auf einem fernen Ozeanplaneten wirklich ein Fingerzeig auf Leben sein könnten oder doch nur Geochemie. Und tief hinein ins Innere schwarzer Löcher, wo Hawking-Strahlung an den Grenzen des physikalisch Denkbaren flüstert.Susanne und Paul flanieren in dieser Folge durch ein Spektrum, das kaum weiter sein könnte und zeigen dabei, wie lebendig Astronomie wird, wenn neugierige Menschen die Richtung vorgeben. Hört direkt rein! 
  5. Episode 90: Sonnenfinsternis

    51 minEpisode 90

    Am 12. August ist es soweit. Eine Sonnenfinsternis zieht über Europa. Total in Spanien, hochprozentig bei uns. Deshalb begeben sich Susanne und Paul zum Staffelfinale auf eine Wanderung, die direkt vor die …

    Show notes
    Am 12. August ist es soweit. Eine Sonnenfinsternis zieht über Europa. Total in Spanien, hochprozentig bei uns. Deshalb begeben sich Susanne und Paul zum Staffelfinale auf eine Wanderung, die direkt vor die Haustür führt: Wie entsteht eine Sonnenfinsternis, was erwartet uns an diesem Abend und wo kann ich dieses besondere Himmelspektakel am besten beobachten? Was hat die Neigung der Mondbahn damit zu tun und warum nennt sich die scheinbare Sonnenbahn am Himmel eigentlich Ekliptik? Susanne und Paul erklären die Geometrie dahinter so, dass man sie sich mit zwei Gymnastikreifen vorstellen kann, und räumen nebenbei auf mit dem Irrtum, eine totale Finsternis sei ein seltenes Ereignis: Global gesehen gibt es meistens eine davon pro Jahr.Dann wird es konkret. Die Zentrallinie der Augustfinsternis verläuft von der sibirischen Küste über Grönland, Island und den Atlantik und endet am Ballermann auf Mallorca. Wer in Deutschland bleibt, erlebt in Bochum 87 Prozent Bedeckung, Maximum um 20:11 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang. Was bedeutet das für die Beobachtung? Warum ist der freie Horizont entscheidend? Wie funktioniert die Projektionsmethode mit dem Teleskop? Und wie verhält man sich, wenn bei tief stehender Sonne die Sonnenfinsternisbrille vielleicht zu viel dämpft, aber die Sonne noch zu viel zu hell für das bloße Auge ist? Susanne und Paul geben ehrliche, praktische Antworten und erzählen nebenbei von ihren eigenen Finsterniserfahrungen: 13 zu 9 steht es da zwischen unseren beiden Himmelsspaziergängern. Wer von beiden mehr „Sofis“ erlebt hat und wo sich Susanne und Paul am 12. August aufhalten werden, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Also: Kopfhörer auf, Blick nach Westen und auf zu dieser letzten Folge der Staffel mit Susanne und Paul!
  6. Episode 89: Größte und kleinste Sterne

    43 minEpisode 89

    Was ist eigentlich der größte Stern, den wir kennen? Und wie klein kann ein Stern überhaupt werden, bevor er aufhört, einer zu sein? In dieser Folge wandern Susanne und Paul durchs gesamte Größenspektrum der …

    Show notes
    Was ist eigentlich der größte Stern, den wir kennen? Und wie klein kann ein Stern überhaupt werden, bevor er aufhört, einer zu sein? In dieser Folge wandern Susanne und Paul durchs gesamte Größenspektrum der Sterne, von Monstern, in die unser halbes Sonnensystem passen würde, bis zu trüben, aber sehr häufigen, Funzelchen in der direkten galaktischen Nachbarschaft, deren Namen kaum jemand kennt.Den Einstieg macht Pauls Lieblingsgrafik aus Wikipedia: eine Bildfolge, in der immer das größte Objekt links das kleinste im nächsten Bild rechts ist – Planeten, dann Sterne, dann noch gewaltigere Sterne. Und immer, wenn man denkt, das muss doch die Grenze sein, kommt das nächste Bild. Am Ende dieser Strecke stehen rote Überriesen wie VX Sagittarii oder VY Canis Majoris, deren Radien um die 1400-mal so groß sind wie der unserer Sonne. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, warum diese Giganten ausgerechnet rot leuchten, obwohl rot im Alltag für Wärme steht und was Wasserhähne, Schmiedefeuer und Kerzenflammen mit Sternphysik zu tun haben. Außerdem: warum Beteigeuze vor einigen Jahren schwächer wurde, was der helle Stern im Orion dabei eigentlich getan hat und weshalb diese Ungetüme von Sternen nur wenige Millionen Jahre existieren, bevor sie in einer Supernova enden.In „Hinter der Schlagzeile" landet der Spaziergang bei einem besonders rätselhaften Objekt: einem Exoplaneten, der in Schlagzeilen als „pinker Planet" gehandelt wird. 5000 Lichtjahre entfernt, irgendwo auf der Grenze zwischen Planet und braunem Zwerg, mit einer Atmosphäre, in der möglicherweise salzhaltige Wolken für die ungewöhnliche Farbe sorgen.Eine vorletzte Folge der Staffel voller kosmischer Maßstabssprünge, überraschender Farbenlehre und der angenehmen Erkenntnis, dass unsere Sonne im galaktischen Vergleich eigentlich ganz ordentlich dasteht. Also: Kopfhörer auf, Blick auf die Sternkarte und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
  7. Episode 88: Veränderliche Sterne

    42 minEpisode 88

    Der Sternenhimmel gilt als Inbegriff des Unveränderlichen. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch ein Dickicht aus über 50 Typen von Sternen, die sich nicht an diese Regel …

    Show notes
    Der Sternenhimmel gilt als Inbegriff des Unveränderlichen. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch ein Dickicht aus über 50 Typen von Sternen, die sich nicht an diese Regel halten – und von denen eine ganze Reihe mit bloßem Auge, Fernglas oder einfacher Kamera vom Garten aus zu beobachten sind.Den Einstieg macht ein alter Bekannter: Algol im Perseus, der „Teufelsstern", dessen arabischer Name möglicherweise verrät, dass Menschen schon in der Antike ahnten, dass mit diesem Stern etwas nicht stimmt. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, was wirklich hinter seinem regelmäßigen Helligkeitsabfall steckt – nämlich zwei Sterne, die sich gegenseitig bedecken – und weshalb ein dritter im Bunde das scheinbar präzise Uhrwerk gelegentlich aus dem Takt bringt. Dann führt der Weg zu Mira, der „Wunderbaren" im Sternbild Seeungeheuer: ein Stern, der alle 332 Tage fast verschwindet, weil er buchstäblich pulsiert wie ein Kochtopf, dessen Deckel immer wieder angehoben wird. Und schließlich zu den Cepheiden – jenen pulsierenden Sternen, deren Rhythmus direkt ihre Leuchtkraft verrät und die dank Henrietta Leavitt Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schlüssel für die Vermessung des Universums wurden.In „Hinter der Schlagzeile" gibt es eine Entwarnung mit Nachgeschmack: Ein geplantes Industrieprojekt in der Atacama-Wüste, nur zehn Kilometer vom Paranal entfernt, hätte den Standort des Extremely Large Telescope und mehrerer anderer Observatorien durch Licht, Staub und Vibrationen dauerhaft gefährdet. Der Konzern hat sich zurückgezogen, warum, bleibt unklar. Aber der Himmel über der Atacama darf vorerst dunkel bleiben.Eine Folge voller kosmischer Unruhe, überraschender Muster und der Erkenntnis, dass mit dem, das wir für fest und ewig halten, oft ganz schön viel passiert. Also: Kopfhörer auf, Blick nach oben – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
  8. Episode 87: Jahreszeiten

    44 minEpisode 87

    Der astronomische Sommeranfang rückt näher – am 21. Juni um 10:25 Uhr genau ist es soweit – und Susanne und Paul nehmen das zum Anlass für einen sommerlichen Spaziergang durch ein Phänomen, das alle kennen …

    Show notes
    Der astronomische Sommeranfang rückt näher – am 21. Juni um 10:25 Uhr genau ist es soweit – und Susanne und Paul nehmen das zum Anlass für einen sommerlichen Spaziergang durch ein Phänomen, das alle kennen, aber wenige wirklich erklären können: Woher kommen eigentlich die Jahreszeiten?Die Antwort hat, Spoiler, nichts mit der elliptischen Erdbahn zu tun, ein weit verbreiteter Irrtum, den unsere beiden Himmelsspaziergänger gleich am Anfang freundlich, aber gründlich aus dem Weg räumen. Was die Jahreszeiten wirklich antreibt, ist die geneigte Erdachse: 23,5 Grad, die sich als Wendekreise und Polarkreise auf jedem Globus wiederfinden. Im Sommer sorgt diese Neigung für Dämmerungen, die in Bochum kaum enden. Warum der Sommer astronomisch genau dann beginnt, wenn die Tageslänge eigentlich schon wieder abnimmt, weshalb der Winter vier Tage kürzer ist als der Sommer und was das alles mit unserem Mond zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Folge. In „Hinter der Schlagzeile" geht der Schritt dann ins ganz Große: 4,4 Milliarden Lichtjahre entfernt, im Zentrum einer riesigen elliptischen Galaxie, lauern möglicherweise zwei schwarze Löcher mit zusammen 60 Milliarden Sonnenmassen und umkreisen einander. Was passiert, wenn sie kollidieren? Und würden wir das überhaupt messen können?Eine Folge, die vom längsten Tag des Jahres bis an den Rand des beobachtbaren Universums reicht – mit einem Apfel als Modell und einem Schwarzen Loch als Finale. Also: Kopfhörer auf und mit Susanne und Paul der Sonne entgegen!  
  9. Episode 86: Die Suche nach Vulkan

    41 minEpisode 86

    Ein Planet, den es nicht gibt – und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wandern Susanne und Paul tief in die Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des …

    Show notes
    Ein Planet, den es nicht gibt – und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wandern Susanne und Paul tief in die Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des Sonnensystems, die kaum ein Instrument je wirklich gesehen hat. Was steckt hinter dem hypothetischen Planeten Vulkan – und nein, nicht dem Heimatplaneten von Mister Spock?Den Ausgangspunkt liefert ein elegantes Rätsel aus dem 19. Jahrhundert: Die Bahn des Merkur verhielt sich ein winziges bisschen anders, als die Newtonsche Physik vorhersagte. Der berühmte Bahnrechner Urbain Leverier – derselbe, der auf dem Papier den Neptun gefunden hatte – schloss kühn: Da muss noch etwas sein, noch näher an der Sonne. Susanne und Paul erzählen von einem französischen Landarzt mit Pendeluhr und Tischlerhobelbank, der behauptete, den Transit dieses Planeten beobachtet zu haben, von aufgeregten Astronomen bei der Sonnenfinsternis 1878 – und davon, warum Einstein schließlich keinen Vulkan brauchte, um alles zu erklären. Die Allgemeine Relativitätstheorie erledigte das in einem Satz.Ganz leer ist die innere Sonnennähe aber nicht. Unsere beiden Himmels­spaziergänger nehmen auch die sogenannten Vulkanoide unter die Lupe – einen hypothetischen Asteroidengürtel, der bislang noch niemand gefunden hat – sowie sonnenstreifende Kometen und die Frage, was moderne Sonnensatelliten heute eigentlich alles erspähen.In „Hinter der Schlagzeile" weiten Susanne und Paul den Blick auf fremde Sonnensysteme: Eine neue Auswertung von TESS-Daten zeigt, dass um die häufigsten Sterne der Milchstraße – die kleinen Roten – fast ausschließlich Supererden kreisen, während gasreiche Planeten dort kaum vorkommen. Warum? Und was bedeutet das für die Frage nach Leben in diesen Systemen?Eine Folge voller detektivischer Spurensuche, überraschender Wendungen und dem wohligen Schwindel, wenn man begreift, wie nah die Sonne wirklich brennt.
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
    Tickets gibt's über www.planetarium-bochum.de
  10. Episode 85: Artemis - Rückkehr zum Mond

    45 minEpisode 85

    Ein Planet, den es nicht gibt und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wagen sich Susanne und Paul in Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des Sonnensystems …

    Show notes
    Ein Planet, den es nicht gibt und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wagen sich Susanne und Paul in Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des Sonnensystems, die kaum ein Instrument je wirklich gesehen hat. Was steckt hinter dem hypothetischen Planeten Vulkan – und nein, damit ist nicht der Heimatplanet von Mister Spock gemeint?Den Ausgangspunkt liefert ein elegantes Rätsel aus dem 19. Jahrhundert: Die Bahn des Merkur verhielt sich ein winziges bisschen anders, als die Newtonsche Physik vorhersagte. Der berühmte Bahnrechner Urbain Le Verrier, derselbe, der auf dem Papier den Neptun gefunden hatte, schloss kühn: Da muss noch etwas sein, noch näher an der Sonne. Susanne und Paul erzählen von einem französischen Landarzt mit Pendeluhr und Tischlerhobelbank, der behauptete, den Transit dieses Planeten beobachtet zu haben, von aufgeregten Astronomen bei der Sonnenfinsternis 1878 und davon, warum Einstein schließlich keinen Vulkan brauchte, um alles zu erklären. Die Allgemeine Relativitätstheorie erledigte das in einem Satz.Ganz leer ist die innere Sonnennähe aber nicht. Unsere beiden Himmels­spaziergänger nehmen auch die sogenannten Vulkanoide unter die Lupe – einen hypothetischen Asteroidengürtel, der bislang noch niemand gefunden hat – sowie sonnenstreifende Kometen und die Frage, was moderne Sonnensatelliten heute eigentlich alles erspähen.In „Hinter der Schlagzeile" weiten Susanne und Paul den Blick auf fremde Sonnensysteme: Eine neue Auswertung von TESS-Daten zeigt, dass um die häufigsten Sterne der Milchstraße – die kleinen Roten – fast ausschließlich Supererden kreisen, während gasreiche Planeten dort kaum vorkommen. Warum? Und was bedeutet das für die Frage nach Leben in diesen Systemen?Eine Folge voller detektivischer Spurensuche, überraschender Wendungen und dem wohligen Schwindel, wenn man begreift, wie nah die Sonne wirklich brennt. Also: Kopfhörer auf, Sonnenschirm beiseite – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis schlendern!
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
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  11. Episode 84: Weltraumwetter

    38 minEpisode 84

    Alle reden übers Wetter und Susanne und Paul tun es diesmal auch. In dieser Folge schlendern unsere beiden Himmelsspaziergänger durch das Phänomen des Weltraumwetters: Woher kommt es, was kann es anrichten und …

    Show notes
    Alle reden übers Wetter und Susanne und Paul tun es diesmal auch. In dieser Folge schlendern unsere beiden Himmelsspaziergänger durch das Phänomen des Weltraumwetters: Woher kommt es, was kann es anrichten und wann sorgt es dafür, dass der Himmel über Deutschland in Grün und Rot leuchtet?An den Ausgangspunkt erinnern sich sicher die meisten: die spektakulären Polarlichter im Januar 2026, die auch über dem Ruhrgebiet gut sichtbar über den Himmel tanzten. Was steckt dahinter? Die Antwort führt schnell zur Sonne, zu Sonnenflecken, koronalen Massenauswürfen und dem elfjährigen Aktivitätszyklus unseres Sterns. Susanne und Paul erklären, wenn der Sonnenwind zu einem Kurzschluss im Magnetfeld der Erde führt, warum die energiereichsten Teilchen schon nach Minuten bei der Erde ankommen und warum Amateurfunker oft als erste merken, wenn ein Sonnensturm unterwegs ist.Doch der Spaziergang endet nicht an der Erdatmosphäre. Denn auch Milliarden anderer Sterne machen Sternwind und manchmal schickt das Universum Teilchen auf den Weg, deren Energie die unserer besten Beschleuniger weit übersteigt. Von galaktischen Winden bis zu den riesigen Cherenkov-Teleskopen auf La Palma: Der Blick weitet sich vom Wohnzimmer bis an den Rand der Milchstraße.In „Hinter der Schlagzeile" nehmen Susanne und Paul eine außergewöhnliche Entdeckung unter die Lupe: eine Galaxie im Perseus-Galaxienhaufen, die zu über 99 Prozent aus dunkler Materie zu bestehen scheint und deren schwaches Glimmen sich nur durch vier verdächtig nah beieinander liegende Kugelsternhaufen verriet. Seltener Ausreißer oder bisher übersehener Normalfall?Eine Folge voller Sonnenstürme, magnetischer Kapriolen und kosmischer Unsichtbarkeit, für alle, die beim nächsten Polarlicht nicht nur staunen, sondern auch verstehen wollen, was da oben eigentlich los ist.
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
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  12. Episode 83: Zeitreisen

    39 minEpisode 83

    Wäre es möglich, einfach einen Schritt aus dem Zeitpfeil herauszutreten und an einem anderen Punkt wieder einzusteigen? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch eine der faszinierendsten Fragen der …

    Show notes
    Wäre es möglich, einfach einen Schritt aus dem Zeitpfeil herauszutreten und an einem anderen Punkt wieder einzusteigen? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch eine der faszinierendsten Fragen der Physik: Sind Zeitreisen möglich und wenn ja, wohin führen sie eigentlich?Der Weg beginnt sanft: Denn schon beim Blick in den Nachthimmel reisen wir in gewisser Weise in die Vergangenheit. Der Mond, wie er vor 1,3 Sekunden war. Die Sonne, ihr Licht ist acht Minuten jung. Und die entferntesten Sterne der Milchstraße – wir reisen zehntausende Lichtjahre zurück in der Zeit. Unsere beiden Himmelsspaziergänger folgen diesem Gedanken zunächst ganz entspannt, bevor es steiler wird: Können wir, angetrieben von der speziellen Relativitätstheorie, tatsächlich mit einem fast lichtschnellen Raumschiff in die Zukunft aufbrechen? Und was bedeutet es, wenn man nach wenigen Wochen Reisezeit zurückkommt, die Welt aber ein Jahrzehnt weitergelaufen ist?Noch verwinkelter wird der Pfad bei der Reise in die Vergangenheit. Das Großvaterparadoxon wartet um die nächste Kurve, Hawkings „Chronology Protection Conjecture" wirft seine Schatten voraus und die „Viele-Welten-Theorie“ öffnet einen Abzweig, der in gleich mehrere Universen führt. Ist der Zeitpfeil wirklich unumkehrbar? Oder gibt es Schlupflöcher in der Raumzeit, durch die sich ein gedanklicher Spaziergang lohnt?In „Hinter der Schlagzeile" richtet sich der Blick auf das neue Vera-Rubin-Teleskop in Chile – eine kosmische Entdeckungsmaschine, die allein in einer einzigen Testnacht 800.000 Veränderungen am Himmel aufgespürt hat. Was bedeutet das für die Astronomie? Und wer soll das alles eigentlich nachbeobachten?Eine Folge voller Gedankenexperimente, physikalischer Wegbiegungen und ehrlicher Grenzmarkierungen zwischen dem, was möglich ist – und dem, was vielleicht für immer Spekulation bleibt. Also: Kopfhörer auf, Zeitpfeil im Blick – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
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  13. Episode 82: Mega Constellations: Satellitenschwärme

    37 minEpisode 82

    Der Erdorbit füllt sich – und zwar rasant. In dieser Folge wandern Susanne und Paul nicht weit hinaus in die Tiefen des Alls, sondern richten den Blick in den nahen Himmel: auf die Flut von Satelliten, die …

    Show notes
    Der Erdorbit füllt sich – und zwar rasant. In dieser Folge wandern Susanne und Paul nicht weit hinaus in die Tiefen des Alls, sondern richten den Blick in den nahen Himmel: auf die Flut von Satelliten, die unseren Planeten wie ein technologisches Geflecht umhüllt. Von den ersten Starlink-Ketten, die ahnungslose Beobachter am Abendhimmel in staunendes Kopfschütteln versetzt haben, bis hin zu Megakonstellationen mit Zehntausenden geplanter Objekte – unsere beiden Himmelspaziergänger fragen, was dieses schillernde neue Himmelsgewimmel für Astronomie, den Nachthimmel als kulturelles Erbe der Menschheit und den freien Blick ins Weltall bedeutet.Denn so verführerisch globales Internet aus dem All klingt: Das Gedränge im niedrigen Erdorbit hat seinen Preis. Weshalb die Satellitenschwemme auch für Astrofotografen zunehmend zum Problem wird und warum durch ein beunruhigendes Szenario namens Kessler Syndrom eine einzige Kollision im Orbit den erdnahen Weltraum für Generationen unbrauchbar machen könnte, erklären euch Susanne und Paul in dieser Folge. In „Hinter der Schlagzeile" berichten unsere beiden Himmelsspaziergänger von „Sternenparks“: Auch in Deutschland entstehen immer wieder neue Regionen, in denen der Nachthimmel selbst unter Schutz gestellt wird. Das zeigt auch, dass Lichtverschmutzung längst kein Nischenthema, sondern mitten im Naturschutz angekommen ist.Also: Kopfhörer auf und mit Susanne und Paul den Blick nach oben richten – die Galaxis wartet!
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
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  14. Episode 81: Die ersten Sterne

    35 minEpisode 81

    Wann erstrahlte das erste für unsere Augen sichtbare Licht im Universum und was für gigantische Sterne zündeten es an? Zum Auftakt der 9. Staffel reisen Susanne und Paul weit zurück in das im wahrsten Sinne des …

    Show notes
    Wann erstrahlte das erste für unsere Augen sichtbare Licht im Universum und was für gigantische Sterne zündeten es an? Zum Auftakt der 9. Staffel reisen Susanne und Paul weit zurück in das im wahrsten Sinne des Wortes dunkelste Kapitel der Geschichte des Kosmos: das sogenannte „dunkle Zeitalter“, die Epoche im frühen Universum zwischen 380.000 Jahren und einigen 100 Millionen Jahren nach dem Urknall, in der absolute Finsternis herrschte. Unsere beiden Himmelspaziergänger erklären, warum die allerersten Sterne aus schlichtem Wasserstoff und Helium entstanden, weshalb es damals noch kein einziges schweres Element gab und was das für die Natur dieser kosmischen Urzeit-Riesen bedeutet. Sterne von hundert- bis zehntausend Sonnenmassen konnten sich bilden: strahlend hell, rasend kurzlebig - die sogenannte Population III.

    In „Hinter der Schlagzeile“ nehmen unsere beiden Himmelsspaziergänger die sogenannten Little Red Dots unter die Lupe – winzige rote Punkte im frühen Universum, die das Webb-Teleskop aufgespürt hat und die die Forschungswelt rätseln ließen. Die Auflösung: massereiche schwarze Löcher in ihrer ersten, gefräßigsten Wachstumsphase – möglicherweise die Nachfahren ebenjener Monstersterne, über deren Entstehung Susanne und Paul zuvor berichtet haben.

    Ein Staffelauftakt voller kosmischer Urahnungen, überraschender Dimensionen und der leisen Faszination, in die früheste Geschichte des Universums zu blicken.
  15. Episode 80: Maximal attraktiv

    33 minEpisode 80

    Wie ist das Universum im ganz Großen aufgebaut – und wo genau sind wir darin verortet? Im Staffelfinale von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul eine Hörerfrage zum …

    Show notes
    Wie ist das Universum im ganz Großen aufgebaut – und wo genau sind wir darin verortet? Im Staffelfinale von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul eine Hörerfrage zum Anlass, um weit hinauszuschauen: zu Galaxienhaufen, Superhaufen und geheimnisvollen Strukturen wie dem „Großen Attraktor“.Schritt für Schritt geht es von unserer kosmischen Nachbarschaft bis zu riesigen Netzwerken aus Galaxien, die das Universum wie ein gewaltiges Geflecht durchziehen. Dabei erklären Susanne und Paul anschaulich, warum Galaxien beieinanderbleiben können, obwohl sich das Universum ausdehnt – und weshalb selbst die größten bekannten Strukturen nur Teil eines noch größeren Zusammenhangs sind.In „Hinter der Schlagzeile“ geht es außerdem um ein aktuelles Forschungsergebnis zur dunklen Materie: Haben Forschende sie womöglich erstmals indirekt aufgespürt – oder ist doch eine weniger dramatische Erklärung wahrscheinlicher?Eine Folge, die Maßstäbe verschiebt und den Blick für die Dimensionen unseres kosmischen Zuhauses schärft.
    Am 18. Juni 2026 könnt ihr Susanne und Paul live erleben! Auch diesmal dreht sich alles um „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“.  Welche Themen Susanne und Paul besprechen? Das entscheidet ihr! Schickt uns eure Fragen und Wunschthemen an die E-Mail-Adresse: [email protected] 
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  16. Episode 79: Ach du liebe Zeit!

    36 minEpisode 79

    Was ist Zeit eigentlich – und warum ist sie so viel komplizierter, als jede Uhr vermuten lässt? In dieser Folge von Gemeinsam durch die Galaxis machen sich unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul auf einen …

    Show notes
    Was ist Zeit eigentlich – und warum ist sie so viel komplizierter, als jede Uhr vermuten lässt? In dieser Folge von Gemeinsam durch die Galaxis machen sich unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul auf einen gedanklichen Streifzug durch eines der rätselhaftesten Konzepte der Physik.Vom alltäglichen Ticken der Sekunden bis zur Frage, ob es eine kleinste Zeiteinheit gibt, geht es mitten hinein in philosophische Grübeleien, antike Paradoxien und moderne Physik. Dabei begegnen uns Augustinus, Einstein und die Planck-Zeit ebenso wie die verblüffende Erkenntnis, dass Zeit je nach Bewegung und Schwerkraft unterschiedlich vergeht – ganz praktisch spürbar übrigens auch im Navigationssystem des eigenen Smartphones.Warum können Uhren im All anders laufen? Was bedeutet Gleichzeitigkeit, wenn Licht endlich schnell ist? Und weshalb kann ein Stern längst explodiert sein, während wir ihn noch ruhig am Himmel funkeln sehen? Unsere Himmelsspaziergänger erklären, warum Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft keine festen Größen sind – und weshalb der Zeitpfeil trotzdem nur in eine Richtung zeigt.In „Hinter der Schlagzeile“ führt der Weg schließlich zurück in die Frühzeit unseres Sonnensystems: Neue Analysen legen nahe, dass der Protoplanet Theia, durch dessen Einschlag unser Mond entstand, der jungen Erde näher war als bisher angenommen – ein weiteres Puzzlestück in der langen Geschichte kosmischer Kollisionen und Zufälle.Eine Folge voller Gedankenexperimente, überraschender Alltagsbezüge und großer Fragen, bei denen man unweigerlich ins Staunen gerät. Also: Zeit nehmen, Kopfhörer aufsetzen – und gemeinsam mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis spazieren.
  17. Episode 78: Materie, bitte!

    39 minEpisode 78

    Woher kommt eigentlich alles, woraus wir bestehen?In dieser Folge von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen Susanne und Paul eine Frage aus dem Publikum zum Anlass für einen besonders weiten gedanklichen …

    Show notes
    Woher kommt eigentlich alles, woraus wir bestehen?
    In dieser Folge von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen Susanne und Paul eine Frage aus dem Publikum zum Anlass für einen besonders weiten gedanklichen Spaziergang: Woher stammt die Materie im Universum?Gemeinsam erkunden unsere beiden Himmelspaziergänger, wie Atome entstehen, warum wir im wahrsten Sinne des Wortes aus Sternenstaub sind – und weshalb ein Teil der Stoffe, aus denen wir bestehen, sogar aus der Nähe des Urknalls kommen. Paul und Susanne reflektieren aber nicht nur den Ursprung vertrauter Materie, sondern werfen auch einen Blick auf ihre rätselhaften Begleiter: dunkle Materie und dunkle Energie, die den größten Anteil des Kosmos ausmachen.Anschaulich und mit spielerischen Vergleichen nähern sich Susanne und Paul den Grundlagen von Masse und Energie, erklären das berühmte E = mc² und zeigen, warum das Higgs-Feld eine Schlüsselrolle dabei spielt, dass Teilchen überhaupt Masse besitzen.In „Hinter der Schlagzeile“ richtet sich der Blick schließlich auf schwarze Löcher: Neue Überlegungen zum Schatten dieser extremen Objekte könnten helfen, Einsteins Gravitationstheorie weiter zu testen und vielleicht eines Tages mit der Quantenphysik zu verbinden.Eine Folge über die Herkunft von allem, über offene Fragen der Physik und über unsere tiefe Verbindung zum Universum wird zu einer gedanklichen Reise in den Maschinenraum des Kosmos – dorthin, wo Masse entsteht, Teilchen Form annehmen und aus Sternenstaub schließlich Leben wird.
  18. Episode 77: Rund um den Weihnachtsstern

    43 minEpisode 77

    Dreimal begegnen sich Jupiter und Saturn im Jahr 7 vor Christus. Eine Seltenheit, die Sterndeuter im alten Babylon mit Sicherheit nicht übersehen haben. In dieser Episode zeigen Susanne und Paul, wie solch ein …

    Show notes
    Dreimal begegnen sich Jupiter und Saturn im Jahr 7 vor Christus. Eine Seltenheit, die Sterndeuter im alten Babylon mit Sicherheit nicht übersehen haben. In dieser Episode zeigen Susanne und Paul, wie solch ein außergewöhnliches Himmelsereignis als Keim für eine Legende interpretiert werden kann: der Legende, die wir heute als Geschichte vom Weihnachtsstern kennen, zumal das Sternbild der Fische, in dem die Begegnung stattfand, in manchem Traditionen mit Palästina verbunden ist. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, weshalb alte Sterndeuter himmlische Begegnungen als Zeichen deuteten und wie Planetarien dank moderner Software, die Zeitreisen in die Vergangenheit erlaubt, diese Szenen eindrucksvoll sichtbar machen können.In unserer Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ wird’s dann richtig kosmologisch: Susanne und Paul diskutieren aktuelle Forschung zur Expansion des Universums und fragen, ob sich unsere Vorstellungen davon gerade wieder wandeln. Mit frischen Daten, neuen Modellen und einer guten Portion Neugier blicken sie auf eines der größten Rätsel der modernen Astronomie.Eine Folge voller Himmelsglanz, historischer Spurensuche und überraschender wissenschaftlicher Wendungen! Hört direkt rein und spaziert mit Susanne und Paul durch dieses faszinierende historische Himmelskapitel.
  19. Episode 76: Backe, backe, Planeten

    39 minEpisode 76

    Wie entsteht ein Planetensystem – und warum gleicht dieser Prozess manchmal einer kosmischen Backstube? In dieser Folge kneten Susanne und Paul den Urteig unseres Sonnensystems durch und zeigen, wie aus einer …

    Show notes
    Wie entsteht ein Planetensystem – und warum gleicht dieser Prozess manchmal einer kosmischen Backstube? In dieser Folge kneten Susanne und Paul den Urteig unseres Sonnensystems durch und zeigen, wie aus einer unscheinbaren Molekülwolke Sterne, Gasriesen und Gesteinswelten hervorgehen. Von der Scheibe aus Staub und Gas rund um die junge Sonne bis zur geheimnisvollen Eisgrenze: Unsere beiden Himmelspaziergänger erklären, welche Zutaten nötig sind, wie sie sich vermischen – und weshalb ausgerechnet Jupiter zum heimlichen Unruhestifter im frühen Sonnensystem wurde. Natürlich richten die beiden auch den Blick hinaus zu anderen Sternen. Denn dort sieht das kosmische Backblech oft ganz anders aus: wandernde Gasriesen, ungewöhnliche Bahnen und überraschende Planetensysteme zeigen, wie vielfältig die Rezepte des Universums sein können.In „Hinter der Schlagzeile“ nehmen Susanne und Paul außerdem eine besonders spektakuläre Entdeckung unter die Lupe: eine junge Region, in der sich gleich sieben Sterne auf einmal bilden – ein seltener Einblick in die chaotischen Anfänge eines Mehrfachsystems. Eine Folge voller frischer Sternenküchen-Aromen, überraschender physikalischer Kniffe und liebevoller Analogien zwischen Plätzchenduft und Planetengeburt – perfekt für alle, die wissen wollen, wie unser kosmisches Zuhause entstanden ist. Also: Kopfhörer auf, Weltraumschürze um – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis schlendern! 
  20. Episode 75: Wenn Galaxien Zwerge fressen

    32 minEpisode 75

    Diesmal wagen Susanne und Paul einen Blick in die Tiefen des Universums – zu den kleinsten Bausteinen der galaktischen Welt: den Zwerggalaxien. Kaum sichtbar, aber zahlreich, bevölkern sie den Kosmos in …

    Show notes
    Diesmal wagen Susanne und Paul einen Blick in die Tiefen des Universums – zu den kleinsten Bausteinen der galaktischen Welt: den Zwerggalaxien. Kaum sichtbar, aber zahlreich, bevölkern sie den Kosmos in unzähligen Varianten – elliptisch, irregulär oder kugelförmig – und erzählen spannende Geschichten über Entstehung, Entwicklung und Verschmelzung von Galaxien.Von den Magellanschen Wolken über den Sagittarius-Zwerg bis zu den fernsten Mini-Galaxien, die das James-Webb-Teleskop aufspürt: Unsere beiden Himmelsspaziergänger zeigen, warum gerade die Kleinen im All eine so große Rolle spielen – und wie sie unserer Milchstraße beständig Material und Sterne „liefern“. Auch die Frage, wie Galaxien überhaupt entstehen, führt zu überraschenden Einsichten über dunkle Materie, kosmische Strukturen und die Anfänge des Universums.In der Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ geht es diesmal um eine außergewöhnliche Himmelsbeobachtung: Ein Stern, der gleich dreimal explodierte – innerhalb weniger Stunden! Was hinter diesem kosmischen Rätsel steckt, diskutieren Susanne und Paul mit gewohntem Staunen und Humor.Eine Folge voller galaktischer Miniaturen, verschlungener Sternenbahnen und überraschender Perspektiven auf das große Ganze. Also: Kopfhörer auf, Sternenkarte bereit – und gemeinsam mit Susanne und Paul durch die Galaxis spazieren!
  21. Episode 74: Wenn Sterne sterben

    39 minEpisode 74

    Auch Sterne haben ein Ende – und manche verabschieden sich besonders spektakulär, während andere ihre Existenz nach einem langen Leben eher ruhig beenden. In dieser Folge begeben sich Susanne und Paul auf einen …

    Show notes
    Auch Sterne haben ein Ende – und manche verabschieden sich besonders spektakulär, während andere ihre Existenz nach einem langen Leben eher ruhig beenden. In dieser Folge begeben sich Susanne und Paul auf einen kosmischen November-Spaziergang durch den „Sternenfriedhof“ und fragen: Wie stirbt ein Stern – und was bleibt von ihm zurück?Von sanft verlöschenden Sonnen über gewaltige Supernovae bis hin zu Neutronensternen und Weißen Zwergen erzählen unsere beiden Himmelsreisenden, wie aus glühendem Sternenfeuer dichte Überreste werden, die ganz langsam abkühlen – und warum wir ohne diese dramatischen Enden gar nicht existieren würden. Denn in jeder Supernova entsteht die Möglichkeit für neues Leben aus dem Tod: die schweren Elemente, aus denen auch wir bestehen.Außerdem im Gespräch: ein einsamer Planet, der im Sternbild Chamäleon schneller wächst als alle anderen – und die Frage, ob damit die Grenzen zwischen Stern und Planet verschwimmen.Kosmisch melancholisch, funkelnd und tröstlich zugleich – eine Folge über das Sterben, die Chance auf Wiedergeburt und das ewige Leuchten des Universums.
  22. Episode 73: Klare Kante? Das Sonnensystem

    35 minEpisode 73

    Unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul nehmen euch diesmal mit an die äußersten Grenzen unseres kosmischen Zuhauses. Wo endet eigentlich das Sonnensystem – und was bedeutet überhaupt „Ende“, wenn es um …

    Show notes
    Unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul nehmen euch diesmal mit an die äußersten Grenzen unseres kosmischen Zuhauses. Wo endet eigentlich das Sonnensystem – und was bedeutet überhaupt „Ende“, wenn es um den Weltraum geht?
     Von der Umlaufbahn des Neptun über den fernen Kuipergürtel bis zur geheimnisvollen Oortschen Wolke spüren die beiden dem „Rand“ nach – und entdecken, dass dieser alles andere als scharf gezogen ist. Auch die Heliopause, der Übergang zwischen Sonnenwind und interstellarem Raum, spielt dabei eine zentrale Rolle.Doch nicht nur die Sonne hat Einfluss weit über ihre Planeten hinaus: In dieser Folge geht es auch um mögliche „verlorene“ Planeten, um den legendären Planet 9 – und darum, wie Sterne, Gravitation und Zufall das frühe Sonnensystem formten.In der Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ widmen sich Susanne und Paul schließlich einem kosmischen Besucher: dem interstellaren Kometen 3I Atlas. Woher kommt er, was verrät er über andere Sternsysteme – und warum ist er kein Alienraumschiff?Eine Folge voller kosmischer Tiefen, faszinierender Grenzfragen und neuer Perspektiven auf unsere stellare Nachbarschaft. Also: Kopfhörer auf, Sonne im Rücken – und gemeinsam mit Susanne und Paul hinaus an die Kante des Sonnensystems!
  23. Episode 72: Verschollene Sternbilder

    36 minEpisode 74

    Unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul widmen sich diesmal den Sternbildern, die es offiziell gar nicht mehr gibt – und trotzdem spannende Geschichten erzählen. Woher stammt der geheimnisvolle …

    Show notes
    Unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul widmen sich diesmal den Sternbildern, die es offiziell gar nicht mehr gibt – und trotzdem spannende Geschichten erzählen. Woher stammt der geheimnisvolle „Mauerquadrant“, warum wollte man mit einem Sternbild den Philosophen Voltaire ärgern, und welche Rolle spielen Katzen, Schilde oder gar ganze Schiffe am Firmament?Die beiden zeigen, wie wandelbar der Sternenhimmel im Lauf der Geschichte war und wie sehr kulturelle Einflüsse ihn geprägt haben – von der Antike über barocke Himmelskarten bis hin zu kuriosen „christlichen“ Sternbildern. Doch damit nicht genug: Auch der Blick über den europäischen Tellerrand eröffnet faszinierende Perspektiven. In Südamerika, Australien oder Afrika verband man nicht helle Sterne, sondern dunkle Wolken der Milchstraße zu Figuren – vom Emu bis zur „alten Tasche der Nacht“.Im Anschluss werfen Susanne und Paul in der Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ noch einen Blick auf den größten Planeten unseres Sonnensystems: Jupiter. Neue Studien zeigen, dass er in seiner Entstehungsphase deutlich größer war als heute – und noch immer zieht er sich langsam zusammen.Eine Folge voller kurioser Entdeckungen, kulturgeschichtlicher Ausflüge und neuer Sichtweisen auf den Himmel. Also: Kopfhörer auf, zurücklehnen und gemeinsam mit Susanne und Paul durch die Galaxis spazieren!
  24. Episode 71: Was sind Sternbilder?

    42 minEpisode 73

    Sternbilder kennt jeder – aber Hand aufs Herz: Sieht der Große Bär wirklich wie ein Bär aus? Oder nicht doch eher wie eine Himmelskelle für die galaktische Suppe? In der ersten Folge der neuen Staffel schnappen …

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    Sternbilder kennt jeder – aber Hand aufs Herz: Sieht der Große Bär wirklich wie ein Bär aus? Oder nicht doch eher wie eine Himmelskelle für die galaktische Suppe? In der ersten Folge der neuen Staffel schnappen sich Susanne und Paul die himmlischen Punkt-zu-Punkt-Rätsel und zeigen, wie sehr Fantasie, Kultur und Wissenschaft den Himmel geprägt haben.Dabei geht es von eiszeitlichen Höhlenmalereien bis zu modernen Sternkarten, von den Plejaden in der Maya-Kultur bis zum „Walfisch“, der in griechischen Sagen Königstöchter verschlingen wollte. Ihr erfahrt, warum Kinder im Orion plötzlich ein Handy erkennen, was der „Schlangenträger“ im Tierkreis zu suchen hat und wieso die Internationale Astronomische Union 1922 quasi zum „Grenzamt des Kosmos“ wurde.Natürlich darf auch die große Frage nicht fehlen: Welche Sternbilder funkeln am hellsten? Welches ist das größte, und wieso ist ausgerechnet das winzige Kreuz des Südens so berühmt?Eine Folge voller Aha-Momente, kurioser Geschichten und kleiner Fun Facts – von "Asterismus" bis „himmlische Luftpumpe“. Also: Blick nach oben, Fantasie einschalten und mit Susanne und Paul in die Welt der Sternbilder eintauchen!
  25. Podcast Live-Sonderfolge Teil 2

    37 minEpisode 72

    Was hält Galaxien zusammen, obwohl sie sich viel zu schnell drehen? Und könnte es Teilchen geben, die so schwer und exotisch sind, dass sie ganze Planeten verändern könnten? In dieser zweiten Live-Folge aus der …

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    Was hält Galaxien zusammen, obwohl sie sich viel zu schnell drehen? Und könnte es Teilchen geben, die so schwer und exotisch sind, dass sie ganze Planeten verändern könnten? In dieser zweiten Live-Folge aus der Kuppel des Planetariums Bochum nehmen Susanne und Paul das Publikum mit auf eine Reise zu den größten offenen Fragen der Kosmologie. Sie erklären, warum wir ohne dunkle Materie die Struktur des Universums kaum verstehen könnten – und weshalb Teilchenphysikerinnen und -physiker verzweifelt nach den unsichtbaren Verursachern suchen. Dabei geht es von rotierenden Galaxien und gigantischen Halo-Strukturen bis hin zu Simulationen, die zeigen, wie aus dem strukturlosen frühen Universum das kosmische Netz entstand. Außerdem klären die beiden ein Missverständnis, das viele haben: Dreht sich der Mond wirklich nicht um sich selbst? (Spoiler: Doch!) Und was passiert, wenn ein sogenanntes Strangelet – ein hypothetischer Brocken „seltsamer“ Materie – auf den Jupiter trifft? Zwischen Quarks, Elementarteilchen und der Frage, ob es eine völlig fremde „Strange-Chemie“ geben könnte, bleibt kein Gedankenspiel zu verrückt. Zum Abschluss blicken Susanne und Paul weit in die Kühltruhe des Sonnensystems hinaus – bis an den Rand der Oortschen Wolke, unserer gigantischen Kometenreserve. Sie erklären, wie diese entstanden sein könnte, warum wir noch nie ein Objekt darin gesehen haben und ob sie vielleicht sogar mit den Wolken anderer Sterne in Berührung kommt. Eine Folge voller kosmischer Rätsel, anschaulicher Erklärungen und der Erkenntnis, dass das Universum selbst nach Milliarden Jahren noch jede Menge Überraschungen bereithält.
  26. Podcast Live - Sonderfolge

    36 minEpisode 71

    Ist es eigentlich möglich, dass ein Schwarzes Loch seinen Ereignishorizont verliert? Und warum haben wir noch nie gesehen, wie zwei supermassereiche Schwarze Löcher verschmelzen?In dieser ganz besonderen Folge …

    Show notes
    Ist es eigentlich möglich, dass ein Schwarzes Loch seinen Ereignishorizont verliert? Und warum haben wir noch nie gesehen, wie zwei supermassereiche Schwarze Löcher verschmelzen?

    In dieser ganz besonderen Folge sind Susanne und Paul live auf der Bühne im Planetarium Bochum – und stellen sich den Fragen des Publikums. Herausgekommen ist eine bunte Mischung aus spannenden Erklärungen, wilden Theorien und kosmischen Gedankenexperimenten, die unsere Reiseführer durch das Universum Susanne und Paul mitten hinein in die tiefsten Abgründe der theoretischen Physik zieht. Was ist der Ereignishorizont überhaupt – und könnte es Schwarze Löcher geben, die keinen haben? Susanne erklärt, warum selbst Licht hinter dieser unsichtbaren Grenze nicht mehr entkommen kann, wie Raum und Zeit dort ihre Rollen tauschen – und warum Stephen Hawking einst dagegen wettete, dass es „nackte“ Schwarze Löcher geben könnte.

    Doch das Universum hat noch mehr Rätsel parat: Warum haben wir bisher noch nie gesehen, wie zwei supermassereiche Schwarze Löcher miteinander verschmelzen? Paul und Susanne berichten von gigantischen Gravitationswellen, Frequenzen, die viel zu tief für unsere aktuellen Detektoren sind – und vom geplanten Weltraum-Observatorium LISA, das eines Tages vielleicht genau solche kosmischen Kollisionen hörbar machen wird.

    Außerdem werfen die beiden einen Blick auf eine große, philosophische Frage: Könnte es sein, dass intelligentes außerirdisches Leben schon einmal die Erde besucht hat? Und wenn ja – warum wissen wir nichts davon? Zwischen Fermi-Paradoxon, Drake-Gleichung und der Hypothese des „Großen Filters“ diskutieren sie, ob es vielleicht besser ist, im „dunklen Wald“ des Kosmos unentdeckt zu bleiben.

    Eine Folge, die Kopf und Fantasie gleichermaßen auf Reisen schickt.

  27. Episode 70: Frauen in der Astronomie

    46 minEpisode 70

    Vom antiken Wissen über den Himmel bis zu den Rätseln der dunklen Materie – in dieser letzten Folge der Staffel werfen Susanne und Paul einen Blick auf die Pionierinnen der Himmelskunde. Welche Rollen spielten …

    Show notes
    Vom antiken Wissen über den Himmel bis zu den Rätseln der dunklen Materie – in dieser letzten Folge der Staffel werfen Susanne und Paul einen Blick auf die Pionierinnen der Himmelskunde. Welche Rollen spielten Frauen in der Geschichte der Astronomie – und warum kennt man ihre Namen oft kaum?

    Susanne bringt nicht nur ihre eigene Perspektive als Wissenschaftlerin ein, sondern nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise: Von der Forscherin Hypatia, die an der Bibliothek von Alexandria wirkte, über die Kometenjägerin Caroline Herschel bis hin zu Annie Jump Cannon und Cecilia Payne, deren bahnbrechende Erkenntnisse unser Verständnis der Sterne für immer verändert haben.

    Warum klassifizieren wir Sterne heute nach dem Schema „OBAFGKM“? Wie halfen Harvard-Forscherinnen, das Universum zu vermessen – und warum bekam eine von ihnen nie den verdienten Nobelpreis?

    Eine Folge voller erstaunlicher Lebenswege, wissenschaftlicher Durchbrüche – und einem klaren Appell: Astronomie ist für alle da.
     Außerdem: Ein Blick hinter die aktuellen Schlagzeilen – wird die Kleine Magellansche Wolke tatsächlich auseinandergerissen?

    Und noch ein Hinweis: Alle Fans unserer astronomischen Plauderrunden dürfen sich freuen. Am Donnerstag, 5. Juni 2025 um 19:30 Uhr gibt es Gemeinsam durch die Galaxis wieder live auf der Bühne im Planetarium Bochum! Freut euch auf eine interaktive Podcast-Show mit himmlischen Fragen, spannenden Antworten und musikalischen Einlagen.
    Tickets sind ab sofort erhältlich. 
     


  28. Episode 69: Von Erdbeer- und anderen Monden

    41 minEpisode 69

    Was hat es mit dem sogenannten Erdbeermond auf sich? In dieser Folge widmen sich unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul dem rötlich leuchtenden Juni-Vollmond und nehmen seine Ursprünge, kulturellen …

    Show notes
    Was hat es mit dem sogenannten Erdbeermond auf sich? In dieser Folge widmen sich unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul dem rötlich leuchtenden Juni-Vollmond und nehmen seine Ursprünge, kulturellen Bedeutungen und physikalischen Hintergründe unter die Lupe. Die beiden Himmelsflaneure sprechen über traditionelle Mondnamen aus indigenen Kalendern Nordamerikas ebenso wie über alte deutsche Bezeichnungen und deren jahreszeitliche Bezüge.
    Außerdem erklären sie, warum der Vollmond manchmal besonders groß oder besonders rot erscheint, was hinter Begriffen wie Supermond, Blue Moon oder Mondillusion steckt – und wie sich all das astronomisch fundiert einordnen lässt.
    Zum Abschluss werfen die beiden wieder einen Blick auf eine aktuelle wissenschaftliche Schlagzeile: Hinweise auf ein mögliches Biomolekül in der Atmosphäre eines Exoplaneten. Wie realistisch ist die Hoffnung auf außerirdisches Leben – und was lässt sich tatsächlich aus den Daten schließen?

    Eine Folge voller Himmelsphänomene, Kulturgeschichte und moderner Astronomie – unterhaltsam und verständlich erklärt.

  29. Episode 68: Ins Schwarze Loch geblickt

    36 minEpisode 68

    Sie sind unsichtbar, unheimlich – und unfassbar faszinierend: Schwarze Löcher gehören zu den extremsten Objekten im Universum. In dieser Folge werfen unsere kosmischen Tourguides Susanne und Paul einen Blick in …

    Show notes
    Sie sind unsichtbar, unheimlich – und unfassbar faszinierend: Schwarze Löcher gehören zu den extremsten Objekten im Universum. In dieser Folge werfen unsere kosmischen Tourguides Susanne und Paul einen Blick in die dunklen Tiefen der Gravitation – und beantworten dabei eine spannende Hörerfrage: Kann ein Schwarzes Loch eigentlich so viel Materie schlucken, dass es irgendwann… aufhört, ein Schwarzes Loch zu sein?

    Was passiert, wenn ein massereicher Stern kollabiert? Warum entkommt einigen dieser stellaren Überreste nicht einmal Licht? Und wie sieht es eigentlich im Inneren eines Schwarzen Lochs aus – oder besser gefragt: Wo fängt es überhaupt an?

    Von Supernova-Resten über spaghettifizierende Schwerkraft bis hin zu Quasaren, die heller leuchten als ganze Galaxien – unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul entwirren Mythen, erklären die Physik hinter dem Ereignishorizont und erzählen, warum ausgerechnet ein Soldat im Ersten Weltkrieg maßgeblich zur Theorie der Schwarzen Löcher beigetragen hat.

    Außerdem: Ein Blick hinter die Schlagzeilen – gibt es im Orbit um den nahen Stern Epsilon Eridani wirklich eine neue „Supererde“? Was macht diesen Exoplaneten so besonders – und warum trägt er den Spitznamen „Espresso“?

    Rätselhaft, spektakulär und tiefschwarz – diese Folge zieht euch in ihren Bann. Versprochen.

  30. Episode 67: Alles so schön bunt hier

    34 minEpisode 67

    Bunt leuchtende Nebel, schillernde Sternenlandschaften und farbenfrohen Spiralgalaxien – wer die faszinierenden Bilder des Weltalls betrachtet, bekommt schnell den Eindruck: Das Universum ist ein echtes …

    Show notes
    Bunt leuchtende Nebel, schillernde Sternenlandschaften und farbenfrohen Spiralgalaxien – wer die faszinierenden Bilder des Weltalls betrachtet, bekommt schnell den Eindruck: Das Universum ist ein echtes Farbenfeuerwerk. Aber stimmt das eigentlich? Oder spielt uns die Bildbearbeitung hier einen kosmischen Streich?
    In dieser Folge gehen unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul der Frage nach, wie „echt“ die Farben im All wirklich sind – und warum wir mit bloßem Auge oft nur einen Bruchteil dessen sehen, was Kameras einfangen können. Sie erklären, warum Sterne wie Arktur orange und Sirius bläulich wirken, der Orionnebel aber trotzdem unseren Augen nur grau erscheint. Und sie verraten, was passiert, wenn Licht nicht nur gesehen, sondern gesammelt wird – mit Kameras, Teleskopen und viel Geduld.
    Ihr erfahrt, warum unsere Augen im Dunkeln auf Sparflamme laufen, wie Nebel überhaupt zum Leuchten kommen – und warum das All selbst inmitten eines riesigen Gasnebels ziemlich... unspektakulär aussehen kann.
    Von Zäpfchen und Stäbchen über Reflektionsnebel und Falschfarbenbilder bis hin zur Frage: Wie würde ein Nebel eigentlich von innen aussehen? – diese Folge hat es in sich. Farbenfroh, aufschlussreich und garantiert ohne Filter.