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NewWieviel Hessisch steckt im Pop?October 23, 2026
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Oct 23, 2026

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Trends und Hintergründe aus der Kulturszene

Episodes 99

  1. Wieviel Hessisch steckt im Pop?

    Mal ist Hessisch unüberhörbar, mal verraten nur einzelne Wörter oder die Aussprache, wo jemand herkommt. Von den Rodgau Monotones bis zum heutigen Hip-Hop führt eine musikalische Spurensuche durch Hessen. Es …

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    Mal ist Hessisch unüberhörbar, mal verraten nur einzelne Wörter oder die Aussprache, wo jemand herkommt. Von den Rodgau Monotones bis zum heutigen Hip-Hop führt eine musikalische Spurensuche durch Hessen. Es geht um Sprache und Rhythmus, regionale Identität und die Frage, wie sich der Klang des Hessischen verändert.
  2. "Ich singe um mein Leben" - Das neue Reinhard-Mey-Porträt von Oliver Kobold

    Reinhard Mey ist DER deutsche Liedermacher, seit über 60 Jahren. Mit Hits wie "Über den Wolken", "Gute Nacht, Freunde" oder "Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht". Vor kurzem ist sein 30. Studioalbum "Schatzhauser" …

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    Reinhard Mey ist DER deutsche Liedermacher, seit über 60 Jahren. Mit Hits wie "Über den Wolken", "Gute Nacht, Freunde" oder "Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht". Vor kurzem ist sein 30. Studioalbum "Schatzhauser" erschienen und hat ihn aus dem Stand auf Platz 1 der Deutschen Albumcharts katapultiert. Fast zeitgleich ist ein neues Buch über den Berliner Musiker erschienen: "'Ich singe um mein Leben'. Reinhard Mey - ein Porträt". Dafür stand der Literaturwissenschaftler, Lektor und Autor Oliver Kobold über vier Jahre hinweg mit Reinhard Mey im Austausch. Warm und berührend erzählt Kobold hier die Geschichten hinter den Liedern. So entsteht ein vielschichtiges Bild des Musikers und Menschen Reinhard Mey. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner
  3. Jüdische Filmtage Frankfurt

    Am 18. Oktober starten die jüdischen Filmtage Frankfurt. Bis zum 1. November werden in vielen Kinos der Stadt rund 30 hochkarätige Spielfilme und Dokumentationen zu sehen sein, dazu ein Rahmenprogramm mit …

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    Am 18. Oktober starten die jüdischen Filmtage Frankfurt. Bis zum 1. November werden in vielen Kinos der Stadt rund 30 hochkarätige Spielfilme und Dokumentationen zu sehen sein, dazu ein Rahmenprogramm mit Filmstars wie Iris Berben und einem Festivalhub in der „Bar Shuka“ im Frankfurter Bahnhofsviertel. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch einen Programmschwerpunkt. Die Sektion „Uncommon ground“ beschäftigt sich mit dem 7. Oktober 2023 und dessen Folgen Und die Sektion „Rituale“, widmet sich jüdischen Traditionen und Riten rund um Religion und Glauben. Über das Programm hat Jan Tussing mit den Kuratoren gesprochen.
  4. Gemeinsames Singen - was ist der Reiz von Chören?

    Es gibt in Deutschland etwa 60.000 Chöre. In manchen wird es jazzig, andere singen Pop, Gospel oder auch klassische Werke. Manche sind hochprofessionell, im Verband organisiert, es gibt Chöre mit einer Mission …

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    Es gibt in Deutschland etwa 60.000 Chöre. In manchen wird es jazzig, andere singen Pop, Gospel oder auch klassische Werke. Manche sind hochprofessionell, im Verband organisiert, es gibt Chöre mit einer Mission, welche, die sich ganz spontan als Flashmob zusammentun und wieder andere wollen vor allem ihren Verein unterstützen. Über 3 Millionen Menschen singen in Deutschland regelmäßig zusammen. Aber warum? Was ist der Reiz von Chören? Das finden wir heute raus! Mit Yvonne Koch
  5. Was kommt vom Osten an?

    36 Jahre nach der Deutschen Einheit stellt sich die Frage, welchen Platz Popmusik aus dem Osten Deutschlands heute im gemeinsamen deutschen Musikgedächtnis hat. Musikerin Masha Qrella, die Podcaster Marc Thomé …

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    36 Jahre nach der Deutschen Einheit stellt sich die Frage, welchen Platz Popmusik aus dem Osten Deutschlands heute im gemeinsamen deutschen Musikgedächtnis hat. Musikerin Masha Qrella, die Podcaster Marc Thomé und Lars Schmidt sowie Pophistoriker Tom Koltermann erzählen von unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven aus Ost und West. Es geht um Musik aus der DDR, um Künstlerinnen und Künstler aus Ostdeutschland nach 1990 und darum, was davon heute gehört und erinnert wird. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die Wege in eine gemeinsame deutsche Popgeschichte verlaufen sind.
  6. „Erschreckend bis heute“ – Das Adorno-Experiment

    Wie antisemitisch sind die Deutschen? Und wie sehr sind ihre Haltungen noch vom Nationalsozialismus geprägt? Diesen Fragen ging 1950/51 das Frankfurter Institut für Sozialforschung nach. Unter der Leitung von …

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    Wie antisemitisch sind die Deutschen? Und wie sehr sind ihre Haltungen noch vom Nationalsozialismus geprägt? Diesen Fragen ging 1950/51 das Frankfurter Institut für Sozialforschung nach. Unter der Leitung von Theodor W. Adorno, der gerade erst aus dem Exil nach Frankfurt zurückgekehrt war, wurde ein „Gruppenexperiment“ durchgeführt. Tausende Befragte sollten sich in Diskussionsrunden äußern zu NS-Diktatur und Holocaust, zu Judenfeindlichkeit und zur Verantwortung der Deutschen. Die Ergebnisse waren so erschreckend, dass Adorno sie nicht veröffentlichen wollte. Jetzt macht sich eine Gruppe von jungen Forscherinnen darin, die Protokolle auszuwerten und zu veröffentlichen. Über ihr Projekt „Die postnazistische Gesellschaft“ hat Christoph Scheffer mit Dirk Braunstein, Bettine Rau und Leonie Wüst gesprochen.
  7. Ubin Eoh und Isabella Caldart – zwei Frankfurter Autorinnen

    Frankfurt und Bücher - das passt nicht nur zu Buchmessezeiten fabelhaft zusammen. Hier leben nämlich eine ganze Reihe aufregender Autoren - und AutorInnen. Zwei von ihnen sind in dieser Sendung zu Gast: Ubin …

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    Frankfurt und Bücher - das passt nicht nur zu Buchmessezeiten fabelhaft zusammen. Hier leben nämlich eine ganze Reihe aufregender Autoren - und AutorInnen. Zwei von ihnen sind in dieser Sendung zu Gast: Ubin Eoh und Isabella Caldart. In ihrem Romandebüt „Honey und Blondie“ gibt es autobiografische Bezüge zu Ubin Eohs Aufwachsen in Berlin - mit all den negativen Erfahrungen als oft einzige asiatisch-gelesene Person. In ihrem Buch geht es um eine intensive Frauen-Freundschaft, die Hyunjeong („Honey“) und Bianca („Blondie“) über Jahrzehnte Halt gibt. Seit ihrer Kindergartenzeit in Berlin-Kreuzberg pflegen die beiden eine äußerst innige Beziehung. Sie können sich nämlich ganz in die jeweils Andere reinversetzen - und das ist wörtlich gemeint: Wenn eine extreme Angst empfindet, tauschen sie ihre Körper und durchleben die „radikalste Stufe der Empathie“. Doch als Blondie schwer erkrankt, kommt ihre gemeinsame „Superpower“ an ihre Grenzen… In „Die Stadt, die sie schrieben“ zeichnet Isabella Caldart eine literarische Kartografie New Yorks aus der Sicht von 21 verschiedenen Schriftstellerinnen. Caldart zeigt dabei eindrucksvoll, wie weibliche Perspektiven die Stadt geprägt haben - zum Beispiel in Bezug auf Einwanderung, jüdisches Leben, queere Communities und soziale Unterschiede. Doch neben den prominentesten Stimmen wie Edith Wharton, Fran Lebowitz oder Siri Hustvedt rückt sie auch Autorinnen ins Licht, die in der klassischen Literaturgeschichte oft weniger beachtet wurden als ihre männlichen Kollegen. Eine Sendung von und mit Andrea Geißler.
  8. Vom Holzbrett zum Riff: Wie Nik Huber Gitarren für Metallica & Co. baut

    Kirk Hammett von Metallica spielt eine, ebenso Musiker der Scorpions, der Toten Hosen und der Foo Fighters: E-Gitarren von Nik Huber. Seit 30 Jahren baut er sie in seiner Manufaktur in der Nähe von Frankfurt …

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    Kirk Hammett von Metallica spielt eine, ebenso Musiker der Scorpions, der Toten Hosen und der Foo Fighters: E-Gitarren von Nik Huber. Seit 30 Jahren baut er sie in seiner Manufaktur in der Nähe von Frankfurt. Wie wird aus einem Stück Holz ein Instrument für die großen Bühnen? Ein Werkstattbesuch zwischen edlen Hölzern, Hightech und Handarbeit, Rock'n'Roll und der Suche nach der perfekten Gitarre.
  9. Motive, Moves und Music-Samples – Wieviel Zitat darf sein?

    Die Dusche läuft, eine Frau seift sich ein, hinter dem Duschvorhang eine Bewegung, ein Schatten kommt näher, hebt den Arm und reißt den Vorhang zur Seite - Na, erkannt? Sofort die Duschszene aus dem Film …

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    Die Dusche läuft, eine Frau seift sich ein, hinter dem Duschvorhang eine Bewegung, ein Schatten kommt näher, hebt den Arm und reißt den Vorhang zur Seite - Na, erkannt? Sofort die Duschszene aus dem Film ‚Psycho‘ von Alfred Hitchock im Kopfkino gehabt? Dabei hab ich die Szene nur mit Worten beschrieben. Hab ich diese bekannte Film-Szene jetzt zitiert? Oder geklaut? Oder ist es womöglich eine Hommage an den großen Horror-Regisseur? Es geht in dieser Sendung auf jeden Fall um Zitate. Genauer gesagt um Zitate in den verschiedenen Kunstformen, also im Tanz, der Malerei, in der Musik oder Literatur. Mit Yvonne Koch
  10. Ein nackter König im Irrenhaus - der Darmstädter Komödiant Danny Gürtler

    Er war ein Comedy-Star, als das Kabarett in Deutschland gerade erst erfunden worden war. Danny Gürtler aus Darmstadt (1875 - 1917) amüsierte randvolle Theater von Wien bis Hamburg. Er warb nackt für ein …

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    Er war ein Comedy-Star, als das Kabarett in Deutschland gerade erst erfunden worden war. Danny Gürtler aus Darmstadt (1875 - 1917) amüsierte randvolle Theater von Wien bis Hamburg. Er warb nackt für ein Heine-Denkmal, machte noch aus seiner Fahrt ins Gefängnis eine öffentliche Performance. Und wurde in die Psychiatrie eingeliefert, wo er zugrunde ging. Danny Gürtler schrieb Gedichte über Haft und „Irrenhaus“, wie das damals hieß - der Autor Wilfried Ihrig hat sie neu herausgegeben. Anlass genug an einen Komödianten zu erinnern, der seiner Zeit offenbar zu verrückt war.
  11. Freddie Mercury: Ein letzter Sommer auf Tour

    Im Sommer 1986 geht Freddie Mercury mit Queen auf Tour - ohne dass damals jemand sicher wissen kann, dass es die letzte für den Rockstar sein wird. Peter Hince war als Teil der Queen-Tourcrew über Jahre nah …

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    Im Sommer 1986 geht Freddie Mercury mit Queen auf Tour - ohne dass damals jemand sicher wissen kann, dass es die letzte für den Rockstar sein wird. Peter Hince war als Teil der Queen-Tourcrew über Jahre nah dran an Mercury. Er erzählt von dem Menschen hinter der Bühnenfigur, von Live Aid, Budapest und Knebworth - und von einem letzten Konzert-Sommer, der erst im Rückblick seinen Charakter bekam.
  12. Leseland Hessen - Ein Festival für das Buch

    "Leseland Hessen" - unter diesem Titel gibt es bis zum 1. November mehr als 200 Lesungen in 52 teilnehmenden Kommunen in ganz Hessen. Mit dabei sind viele Autorinnen und Autoren, die mit ihren aktuellen Romanen …

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    "Leseland Hessen" - unter diesem Titel gibt es bis zum 1. November mehr als 200 Lesungen in 52 teilnehmenden Kommunen in ganz Hessen. Mit dabei sind viele Autorinnen und Autoren, die mit ihren aktuellen Romanen auch auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stehen - darunter zwei hessische Newcomerinnen: Miriam Carbe aus Frankfurt stellt ihren Roman "Unerwünschte Tochter" vor, Leh-Wei Liao aus Kassel präsentiert ihr Debut "Glaszeit". Wir stellen die Neuerscheinungen vor und sprechen mit Christian Dinger, dem Projektleiter von "Leseland Hessen". Moderation: Christoph Scheffer Foto: Imago
  13. Politthriller „Staatsschutz“: Wer schützt hier wen?

    Eine junge Staatsanwältin wird Opfer eines rassistischen Anschlags, aber ihre eigene Behörde ermittelt nur widerwillig. Die Staatsanwältin stößt auf ungeklärte Fälle und Querverbindungen zwischen …

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    Eine junge Staatsanwältin wird Opfer eines rassistischen Anschlags, aber ihre eigene Behörde ermittelt nur widerwillig. Die Staatsanwältin stößt auf ungeklärte Fälle und Querverbindungen zwischen Rechtsextremen, Justiz und Polizei. Regisseur Faraz Shariat hat für seinen Thriller viele reale Fälle herangezogen. Ein Gespräch über die Hintergründe des Films und warum er damit auch ein kämpferisches Zeichen setzen will. Foto: Lotta Kilian
  14. These Girls Forever! Feminismus und Musikgeschichte

    Die Popgeschichte, wie wir sie kennen, ist unvollständig. Tatsächlich haben Frauen seit den 1920er Jahren Musik geprägt, Genres verändert und Kulturgeschichte geschrieben. Doch viele ihrer Beiträge blieben …

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    Die Popgeschichte, wie wir sie kennen, ist unvollständig. Tatsächlich haben Frauen seit den 1920er Jahren Musik geprägt, Genres verändert und Kulturgeschichte geschrieben. Doch viele ihrer Beiträge blieben lange unsichtbar. Mit These Girls Forever! erscheint nun der dritte Band der feministischen Anthologie-Reihe von Juliane Streich. In der Sendung sprechen die Herausgeberin und zwei Autorinnen - Angelika Hefner und Katharina Schmidt alias kwittiseeds - über Musiker*innen als Vorbilder, neue Perspektiven auf die Popgeschichte und die Frage, warum feministische Musikgeschichte noch lange nicht auserzählt ist. Von und mit Melanie Aschenbrenner
  15. SAMIZDAT - Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei

    Gastland der Frankfurter Buchmesse in knapp zwei Monaten ist die Tschechische Republik. Tschechische Literatur ist verbunden mit großen Namen - wie Milan Kundera, Bohumil Hrabal, Josef Skvorecky und nicht …

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    Gastland der Frankfurter Buchmesse in knapp zwei Monaten ist die Tschechische Republik. Tschechische Literatur ist verbunden mit großen Namen - wie Milan Kundera, Bohumil Hrabal, Josef Skvorecky und nicht zuletzt Vaclav Havel. Auf der Buchmesse wird es auch und vor allem um die Autorinnen und Autoren der Gegenwart gehen: Radka Denemarkova oder Jaroslav Rudis, Dora Kapralova oder Marek Torcik- um nur einige zu nennen. Doch das Bild wäre nicht komplett ohne einen Blick auf die Bedingungen, unter denen Literatur in der Tschechoslowakei in Zeiten der Diktatur entstand - im Nazi-Protektorat und nach der Machtübernahme der Kommunisten. „Samizdat“ - das ist der auch in Tschechien gebräuchliche Begriff für Bücher, Zeitschriften und Flugblätter, die im Untergrund selbst hergestellt und verbreitet wurden. Dem tschechischen „Samizdat“ ist jetzt eine Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt gewidmet. Wir sprechen darüber mit dem Kurator Michal Priban vom Institut für tschechische Literatur bei der Akademie der Wissenschaften in Brünn.
  16. „Maifliegen“ von Andrew O’Hagan - Musik, Freundschaft und die letzten Dinge

    „Maifliegen“ (auf Englisch „Mayflies“) ist der zuletzt auf Deutsch erschienene Roman des schottischen Schriftstellers und Journalisten Andrew O’Hagan. Vor dem Hintergrund der Thatcher-Ära in Großbritannien …

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    „Maifliegen“ (auf Englisch „Mayflies“) ist der zuletzt auf Deutsch erschienene Roman des schottischen Schriftstellers und Journalisten Andrew O’Hagan. Vor dem Hintergrund der Thatcher-Ära in Großbritannien zeichnet O’Hagan das zeitlose Porträt euphorischer Jugend. Mit seinen Hauptfiguren Tully und Jimmy taucht er tief ein in die englische Musik- und Indie-Szene der 1980er, mit Bands wie The Smiths, The Fall und Joy Division. 30 Jahre später begegnet man den Freunden von damals wieder, in einer herzzerreißenden Situation. In hr-iNFO Kultur erzählt der mehrfach für den Booker-Preis nominierte O‘Hagan, warum „Maifliegen“ das Buch ist, das für ihn immer noch wächst. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner.
  17. 100 Jahre Mousonturm Frankfurt - Ein Zuhause für die Freie Szene

    Die Seifen- und Parfumfabrik Mouson wurde 1798 in Frankfurt von den Nachfahren einer hugenottischen Familie gegründet. Ab 1881 zog die Firma ins Frankfurter Ostend, wo bis 1926 neue Fabrikanlagen entstanden …

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    Die Seifen- und Parfumfabrik Mouson wurde 1798 in Frankfurt von den Nachfahren einer hugenottischen Familie gegründet. Ab 1881 zog die Firma ins Frankfurter Ostend, wo bis 1926 neue Fabrikanlagen entstanden - darunter der 34 Meter hohe Mousonturm. Dieser blieb erhalten, auch als die Firma in den 1970er Jahren verkauft und später ein Großteil der Fabrikgebäude abgerissen wurde. Seit 1988 ist der Mousonturm ein Kulturzentrum und wichtiger Veranstaltungsort für die freie Szene - weit über Frankfurt hinaus. Der 100. Geburtstag des Gebäudes Mousonturm wird mit einem Straßenfest gefeiert. Christoph Scheffer spricht mit den Mousonturm-Intendat*innen Anna Wagner und Marcus Droß sowie mit dem Direktor des Deutschen Architekturmuseums Peter Cachola Schmal über die Geschichte des Gebäudes.
  18. "A Sky Full of Hope“ - Was Kunst im öffentlichen Raum bewirken kann

    Ein Himmel voller Hoffnung - "A Sky Full of Hope“ - so heißt die Netzskulptur der US-Künstlerin Janet Echelman an der Frankfurter Konstablerwache. Das Kunstwerk ist noch gar nicht offiziell eingeweiht, erregt …

    Show notes
    Ein Himmel voller Hoffnung - "A Sky Full of Hope“ - so heißt die Netzskulptur der US-Künstlerin Janet Echelman an der Frankfurter Konstablerwache. Das Kunstwerk ist noch gar nicht offiziell eingeweiht, erregt aber jetzt schon die Gemüter. Denn für diese gigantische und schwebende Skulptur im Rahmen der World Design Capital 2026 musste der Erzeugermarkt einen Monat ausweichen und auch die Kosten von 2,3 Mio Euro sind einigen Kritikern ein Dorn im Auge. Aber schon jetzt kommen viele Menschen an die Konstablerwache, um sich mit der Skulptur zu fotografieren. Kunst im öffentlichen Raum löst viele sehr unterschiedliche Reaktionen aus - und darum geht es uns in der heutigen Sendung. Brauchen wir Kunst im öffentlichen Raum - und was kann sie bewirken?
  19. Frankfurt Palestine Cinema Days

    In wenigen Tagen starten die Frankfurt Palestine Cinema Days: Ein 10-tägiges crowdfinanziertes palästinensisches Filmfestival, das zum 2. Mal im öffentlichen Raum am Frankfurter Mainufer stattfindet. Worum geht …

    Show notes
    In wenigen Tagen starten die Frankfurt Palestine Cinema Days: Ein 10-tägiges crowdfinanziertes palästinensisches Filmfestival, das zum 2. Mal im öffentlichen Raum am Frankfurter Mainufer stattfindet. Worum geht es und was will dieses Festival, das sicherlich nicht unumstritten sein wird? Unausweichliches Thema: Das Vorgehen der Israelischen Armee im Gaza-Streifen nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Menschenrechtsorganisationen wie B’tselem, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International oder die International Association for Genocide Scholars haben dies bereits als „Genozid“ bezeichnet, während die israelische Regierung und verschiedene Genozidforscher dem widersprechen. Der Hauptprozess am Internationalen Gerichtshof in der Klage Südafrikas gegen Israel wegen des Vorwurfs eines Völkermords in Gaza läuft noch. Ein endgültiges Urteil steht aus und wird erst in einigen Jahren erwartet. Auch in dieser Sendung wird dies thematisiert werden - neben den Filmen natürlich, aber auch den politischen Debatten, die palästinensische Kunst fast schon automatisch flankieren. Zu Gast sind die Kurator*innen des Festivals, der palästinensische Regisseur Alex Bakri, Filmwissenschaftler Prof. Marc Siegel von der Universität Mainz sowie der Journalist und Medienkritiker Fabian Goldmann. Eine Sendung von und mit Andrea Geißler.
  20. Şeyda Kurts „Zeit der Monster“

    „Wie unser Viertel heißt? Das spielt keine Rolle. Wir nennen es: Sumpf. Unser Glück ist, dass Sümpfe mit hohem Torfgehalt konservierende Eigenschaften haben. […] So kann es geschehen, dass man in unserem …

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    „Wie unser Viertel heißt? Das spielt keine Rolle. Wir nennen es: Sumpf. Unser Glück ist, dass Sümpfe mit hohem Torfgehalt konservierende Eigenschaften haben. […] So kann es geschehen, dass man in unserem Viertel noch nach Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden Dinge findet: Geschenke, Erinnerungen und Abfall, Träume und Namen.“ So heißt es in Şeyda Kurts Debütroman "Zeit der Monster" über den Schauplatz ihrer Geschichte. Was sich dort ankündigt, ist die Apokalypse. Das behauptet zumindest eine Prophezeiung, die im Internet viral geht. Durch den „Sumpf“ dieses Viertels streift die junge Sanya, im Rucksack eine Pistole und einen Silberbecher mit mysteriöser Keil-Inschrift… Was geschieht hier, in dieser „Zeit der Monster“, an diesem Ort, den es in jeder Großstadt geben könnte? Darüber spricht Andrea Geißler in dieser Sendung mit der Autorin Şeyda Kurt, die sich nun nach ihren Sachbuch-Bestsellern „Radikale Zärtlichkeit“ und „Hass“ einer epischen Erzähllust hingegeben hat. Dabei ist die Geschichte, die sie hier erzählt, zutiefst politisch und höchst aktuell - das macht schon der Titel „Zeit der Monster“ unmissverständlich deutlich. Im Gespräch erzählt Şeyda Kurt von dem Ort, der ihr Buch inspiriert hat: Das "Sumpf"-Viertel Köln-Kalk. Thema ist außerdem jene TikTok-Prophezeiung, die ihre Erzählung vorantreibt in die vermeintliche Apokalypse. Wir sprechen außerdem über die archäologischen Tiefen der Geschichte. Und Şeyda Kurt erzählt, wie ein Notizbuch sie während des Schreibens überallhin begleitete und nun ein neues Zuhause gefunden hat... Außerdem zu hören in der Sendung: Der Song „Gulê xewnê“ von Elif Küçük, Soundtrack des offiziellen Trailers zum Buch. Eine Sendung von und mit Andrea Geißler.
  21. NEUSTART 46 – 80 Jahre Kultur in Hessen

    Hessen feiert Geburtstag. Am 1. Dezember 1946 wurde die neue „Verfassung des Landes Hessen“ in einem Volksentscheid verabschiedet. Das gilt als Gründungsdatum des Bundeslandes. In diesem Jahr also können wir …

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    Hessen feiert Geburtstag. Am 1. Dezember 1946 wurde die neue „Verfassung des Landes Hessen“ in einem Volksentscheid verabschiedet. Das gilt als Gründungsdatum des Bundeslandes. In diesem Jahr also können wir den 80. Geburtstag Hessens feiern. Und wir tun das an dieser Stelle mit einem Blick auf die Kultur: HipHop und Comedy, Archäologie, Architektur und die größten Skandale in der hessischen Kulturszene.
  22. Karlovy Vary - Das Filmfestival wird 80

    Cannes, Venedig und Berlin - das sind die Orte der drei großen Filmfestivals in Europa. Doch auch das Internationale Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) gehört in die so genannte A-Kategorie …

    Show notes
    Cannes, Venedig und Berlin - das sind die Orte der drei großen Filmfestivals in Europa. Doch auch das Internationale Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) gehört in die so genannte A-Kategorie. In diesem Jahr feiert es ein doppeltes Jubiläum - nämlich den 80. Geburtstag und die 60. Ausgabe.
  23. Leben mit dem Tod: Der Friedhofsverwalter von Frankfurt

    Wie ist es eigentlich, auf einem Friedhof zu leben? Majer Szanckower wohnt seit einem Vierteljahrhundert auf dem alten jüdischen Friedhof in Frankfurt. Bis vor kurzem war es auch sein Arbeitsplatz, denn er hat …

    Show notes
    Wie ist es eigentlich, auf einem Friedhof zu leben? Majer Szanckower wohnt seit einem Vierteljahrhundert auf dem alten jüdischen Friedhof in Frankfurt. Bis vor kurzem war es auch sein Arbeitsplatz, denn er hat die zwölf jüdischen Friedhöfe der Stadt verwaltet. Jetzt ist er mit fast 80 Jahren in Rente gegangen. Es gibt viel zu erzählen über jüdische Bestattungsriten, über Gräber, die Stadtgeschichte spiegeln und über die Kindheit im Displaced Persons Camp.
  24. Ist das Kunst oder ist das gleich weg? Flüchtige und vergängliche Skulpturen

    Für Sammler ist Kunst etwas, das man nach Hause tragen und besitzen kann. Aber was ist das für eine Kunst, die unwiederbringlich schmilzt? Oder die nur dann wahrnehmbar wird, wenn die Sonne scheint, wenn es …

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    Für Sammler ist Kunst etwas, das man nach Hause tragen und besitzen kann. Aber was ist das für eine Kunst, die unwiederbringlich schmilzt? Oder die nur dann wahrnehmbar wird, wenn die Sonne scheint, wenn es regnet oder in einer Pflanze sich eine Nervenzelle regt? Das gibt es alles: Eisschnitzer formen aus gefrorenen Blöcken zauberhafte Gebilde - die für kurze Zeit zu bestaunen und dann weg sind. Einer von Ihnen erzählt, wie das geht. Und rund um die Frankfurter Schirn sind unter dem Titel In A Silent Way drei Skulpturen aufgebaut, die flüchtige Naturphänomene in Klang und Bild übersetzen: Sonnenuhren, Regentrommeln und eine Maschine, die aus elektrischen Impulsen in Pflanzen scheinbar zufällige Töne erzeugt. „Ephemere Kunst“ ist ein Name dafür - Kunst, die nur vorübergehend existiert, in wenigen Augenblicken, in denen sich Kunstwerk und Betrachter treffen. Gäste: Björn Sippel, Eisschnitzer und Hotelier aus Germerode/Werra-Meißner-Kreis Theresa Dettinger, Kuratorin der Schirn-Ausstellung "In A Silent Way" Bernhard Schreiner, Installations- und Klangkünstler, Teilnehmer bei "In A Silent Way" Rechte für Bilder: Picture Alliance/dpa
  25. Die Liedermacherin Alin Coen: Poesie, Stärke und Verletzlichkeit

    Alin Coen muss nicht laut werden, um Eindruck zu hinterlassen: Seit 2010 kennt man sie und ihre Band mit samtigem Deutschpop zwischen SingerSongwriter und Folk. Mit Musik voller Poesie, Wärme und Achtsamkeit …

    Show notes
    Alin Coen muss nicht laut werden, um Eindruck zu hinterlassen: Seit 2010 kennt man sie und ihre Band mit samtigem Deutschpop zwischen SingerSongwriter und Folk. Mit Musik voller Poesie, Wärme und Achtsamkeit. Vor kurzem ist Alins viertes Studioalbum erschienen, „Du bedeutest mir die Welt“. Und ihr Plan, diesmal - endlich! - ein tanzbares Album zu schreiben, ist nur so halb aufgegangen: Statt durchgehender Beats gibt es wieder viele liebevolle Herzöffner. Im Gespräch bei hr iNFO Kultur erzählt die deutsch-mexikanische Songwriterin, warum sie nicht zur Vollzeit-Umweltaktivistin wurde, welchen Einfluss Mutter-Sein auf ihre Songs hat und wie das Weltall auf die neue Platte gekommen ist. Von und mit Melanie Aschenbrenner.
  26. S. Fischer geht - Was wird aus der Buchstadt Frankfurt?

    In der vergangenen Woche kündigte der Frankfurter Verlag S. Fischer an, nach Berlin umziehen zu wollen. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Es war ein traumatisches Deja Vu, nachdem schon der Suhrkamp …

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    In der vergangenen Woche kündigte der Frankfurter Verlag S. Fischer an, nach Berlin umziehen zu wollen. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Es war ein traumatisches Deja Vu, nachdem schon der Suhrkamp Verlag 2010 Frankfurt verlassen hatte und nach Berlin gezogen war. Aber diesmal ist die Entscheidung anders gelagert. Denn zwar will sich der S. Fischer Verlag neu aufstellen, aber was wäre, wenn das Traditionshaus mit seinem Umzug ein Eigentor schießt? Denn die Verlagsbranche kämpft insgesamt mit sinkenden Umsätzen. Was soll ein Umzug da bewirken? Braucht Frankfurt den S. Fischer Verlag, um weiterhin Stadt des Buches zu bleiben? Oder braucht der Fischer-Verlag nicht vielmehr Frankfurt, die Stadt des Buches? Moderation: Jan Tussing
  27. TOO HOT - Heiße Städte, neue Wege im Deutschen Architekturmseum

    Extreme Hitze - das ist eins von vielen Wetterphänomenen, die mit der Klimakrise immer häufiger werden und oft bedrohliche Ausmaße annehmen. Besonders betroffen sind Städte, der Lebensraum für rund 60% der …

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    Extreme Hitze - das ist eins von vielen Wetterphänomenen, die mit der Klimakrise immer häufiger werden und oft bedrohliche Ausmaße annehmen. Besonders betroffen sind Städte, der Lebensraum für rund 60% der Weltbevölkerung. Die Versiegelung von Böden, der Mangel an Grün und die Aufheizung des öffentlichen Raums, aber auch Starkregen und steigende Meeresspiegel bedrohen an vielen Orten städtisches Leben. Wie Städte darauf reagieren können, das zeigt jetzt eine neue Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt. „TOO HOT - Heiße Städte, neue Wege“ - so der Titel. Wir stellen sie vor. Außerdem ein Blick in die Ausstellung "Design for Democracy - Was Gestaltung bewirken kann!" im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. Moderation: Christoph Scheffer
  28. Die Welt, gesehen durch die Augen der KI

    Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben zu verändern. Und zwar von Grund auf: die Art, wie wir arbeiten, woher wir unsere Informationen bekommen, welches Bild wir uns von der Welt machen. Die KI scannt …

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    Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben zu verändern. Und zwar von Grund auf: die Art, wie wir arbeiten, woher wir unsere Informationen bekommen, welches Bild wir uns von der Welt machen. Die KI scannt, analysiert und interpretiert, manchmal manipuliert oder halluziniert sie auch. Und: sie erschafft ganz neue Bildwelten. In der Frankfurter Kunsthalle Schirn versucht jetzt eine Ausstellung, diese Entwicklungen mit den Mitteln der Kunst aufzugreifen, erklärend, aber auch gestaltend. Der Gedanke: nur wenn wir die neuen Entwicklungen verstehen, sie uns aneignen, kritisch, künstlerisch und nicht zuletzt auch spielerisch damit umgehen, haben wir eine Chance, als Menschen souverän und selbstbestimmt zu bleiben. Wir sprechen darüber u.a. mit Sabastian Baden, Direktor der Kunsthalle Schirn und mit Roland Meyer, der sich mit dem Thema "Slopaganda" beschäftigt - dem massenhaften Fluten des Internets mit billigen, KI-generierten Bilderwelten, die Menschen mit Fake-News und Propaganda verunsichern wollen.
  29. Eddos goldenes Lächeln

    Der Sudan steht trotz der andauernden humanitären Krise wenig im Fokus. Nun ist ein Roman erschienen, der all die schweren politischen Themen greifbar macht und dabei mit solch überbordender Erzähllust gefüllt …

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    Der Sudan steht trotz der andauernden humanitären Krise wenig im Fokus. Nun ist ein Roman erschienen, der all die schweren politischen Themen greifbar macht und dabei mit solch überbordender Erzähllust gefüllt ist, dass er beinahe platzt wie eine reife Frucht: Die Rede ist von „Eddos goldenes Lächeln“ von Stella Gaitano. Es ist ihr Debütroman, den sie 2018 im arabischen Original veröffentlichte. Die deutsche Übersetzung ist jetzt erschienen und landete prompt auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises. Stella Gaitano zeichnet in „Edos goldenes Lächeln“ ein eindrückliches Bild zweier Frauen zwischen Kriegen und Frieden, zwischen Stadt und Land, Mutterschaft und Tod. Die eine ist Eddo, die in ihrem Leben viel zu oft gegen den Tod ankämpft, denn zehn ihrer Kinder sterben auf unerklärliche Weise - noch bevor sie das erste Lebensjahr erreichen. Irinu, auch Lucy genannt, ist ihre einzige überlebende Tochter und mit außergewöhnlicher Fruchtbarkeit gesegnet… Andrea Geißler spricht in der Sendung mit Autorin Stella Gaitano und Übersetzerin Larissa Bender. Eine Chronologie der Ereignisse im Sudan liefert ARD-Korrespondentin Anna Osius.
  30. "Vom Fällen eines Stammbaums" - Das Romandebut von Martin Piekar

    Nach drei Gedichtbänden von Martin Piekar ist jetzt sein erster Roman erschienen: „Vom Fällen eines Stammbaums“. Eine bewegende Familiengeschichte, eine Geschichte von Fürsorge und Liebe, von Herkunft und …

    Show notes
    Nach drei Gedichtbänden von Martin Piekar ist jetzt sein erster Roman erschienen: „Vom Fällen eines Stammbaums“. Eine bewegende Familiengeschichte, eine Geschichte von Fürsorge und Liebe, von Herkunft und Trauma. Martin Piekar wurde 1990 in Bad Soden am Taunus geboren und lebt heute in Frankfurt - „als Poet, Lehrer und Philosoph“, wie er sagt. Er gewann Preise bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, wurde ausgezeichnet unter anderem mit dem hr2-Literaturpreis und dem Robert-Gernhardt-Preis. Christoph Scheffer hat mit Martin Piekar gesprochen. (Foto: Charlotte Werndt)

From the radio station

hr-iNFO

Das Nachrichtenradio des Hessischen Rundfunks mit Sitz in Frankfurt am Main ging im Jahr 2004 an den Start. Als Informationsprogramm verzichtet die Welle weitgehend auf Musiktitel und setzt stattdessen auf einen 20-Minuten-Takt aus aktuellen Meldungen, Wetterberichten und Verkehrsmeldungen. Der Sender deckt das gesamte Sendegebiet von Hessen über ein dichtes Netz an UKW-Frequenzen sowie über DAB+ […]