Im Krisenmodus

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NewKrawalle in Frankreich: Droht die Gewalt auch Deutschland?October 21, 2026 · 32 min
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Oct 21, 2026

About the podcast

„Im Krisenmodus“ – der Podcast aus den Krisengebieten der Welt. Jan Jessen, erfahrener Kriegsreporter und Politikchef der NRZ, berichtet aus Regionen, in denen Krieg und Konflikte den Alltag prägen – von der Ukraine bis in den Irak, aus dem Jemen und aus Israel und Gaza. Er erzählt von Menschen, deren Stimmen sonst ungehört bleiben. Expertinnen und Experten ordnen die Geschichten ein und helfen, die komplexen Hintergründe besser zu verstehen. Der Podcast gibt einen ungeschönten Einblick in das Leben im Ausnahmezustand – direkt, bewegend und nah. Alle zwei Wochen erscheint zusätzlich eine englische Folge – Jans Stimme wurde dafür per KI ins Englische übersetzt. Wir freuen uns über Rückmeldungen! „Im Krisenmodus“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe. Feedback oder Fragen gerne an: [email protected] Jetzt kostenfrei abonnieren – auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer oder Ihrer Lieblings-Podcast-App. Impressum: nrz.de/nrz-info/nrz-impressum-kontakt-id2164741.html

Episodes 176

  1. Krawalle in Frankreich: Droht die Gewalt auch Deutschland?

    32 minEpisode 178

    Eine Frau zieht ihrem Hund Strümpfe an, damit er sich nicht an den Glassplittern verletzt. In Paris sind Geschäfte geplündert und Schaufenster eingeschlagen worden. Doch während einige Viertel schwer von den …

    Show notes

    Eine Frau zieht ihrem Hund Strümpfe an, damit er sich nicht an den Glassplittern verletzt. In Paris sind Geschäfte geplündert und Schaufenster eingeschlagen worden. Doch während einige Viertel schwer von den Ausschreitungen getroffen sind, geht andernorts das Leben weiter. Stefan Brändle, Frankreich-Korrespondent der FUNKE Mediengruppe, schildert, was er auf den Straßen der Hauptstadt erlebt hat.

    Begonnen haben die Proteste mit Schülerinnen und Schülern, die bessere Lernbedingungen fordern. Doch schnell schließen sich weitere Gruppen an. Hunderttausende Menschen demonstrieren gegen hohe Lebenshaltungskosten, soziale Ungerechtigkeit und die Politik der französischen Regierung. Gleichzeitig kommt es zu schweren Krawallen. Wer steckt hinter der Gewalt? Welche Rolle spielen linksradikale Gruppen, die französischen Vorstädte und die Debatte über Migration? Und welche politischen Folgen könnten die Ausschreitungen für Emmanuel Macron, Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon haben?

    Der Protestforscher Simon Teune erklärt im Gespräch mit Jan Jessen, wie Gewalt bei Demonstrationen eskalieren kann und warum soziale Medien die Aufmerksamkeit auf brennende Autos und Straßenschlachten lenken. Er zeigt außerdem, warum Proteste in Frankreich anders funktionieren als in Deutschland.

    Könnten solche Ausschreitungen auch in Deutschland passieren? Die Folge von „Im Krisenmodus“ untersucht, wie groß das Protestpotenzial hierzulande ist, warum politische Unzufriedenheit nicht automatisch zu Gewalt führt und welche Rolle Protestbewegungen selbst bei der Deeskalation spielen. Jan Jessen spricht außerdem über die Gefahr, dass ausländische Akteure gesellschaftliche Konflikte durch gezielte Desinformation anheizen könnten.


    In dieser Folge zu hören

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Stefan Brändle – Frankreich-Korrespondent der FUNKE Zentralredaktion in Paris

    Dr. Simon Teune – Politischer Soziologe und Protestforscher aus Berlin


    Kapitel

    01 | Paris nach den Krawallen – Stefan Brändle berichtet von den Verwüstungen auf den Straßen der Hauptstadt.

    02 | Wie aus Schülerprotesten eine Massenbewegung wird – Die Ursachen der Proteste und die unterschiedlichen Gruppen auf der Straße.

    03 | Wer steckt hinter den Ausschreitungen? – Linksradikale Gruppen, Plünderungen und die Debatte über Migration.

    04 | Warum Gewalt eskaliert – Simon Teune über Polizeikonfrontationen, das politische System Frankreichs und die Rolle sozialer Medien.

    05 | Macron, Le Pen und Mélenchon – Die möglichen politischen Folgen der Krawalle und der Vergleich mit Deutschland.

    06 | Könnte das auch in Deutschland passieren? – Was die Protestkulturen unterscheidet und warum Unzufriedenheit nicht automatisch zu Gewalt führt.

    07 | Wie sich Gewalt begrenzen lässt – Welche Rolle Protestbewegungen selbst bei der Deeskalation spielen.


    Hör-Empfehlungen

    Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Das spricht für russische Täter

    Afghanistan fünf Jahre nach den Taliban: Sicherer, aber nicht freier

    Posad-Pokrowsk: Aufbau im Visier russischer Drohnen


    Titelbild

    Ein Demonstrant mit französischer Nationalflagge vor einem Feuer während der Ausschreitungen in Marseille am 17. Oktober 2026. Die Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten bringen landesweit unterschiedliche Gruppen auf die Straße.

    Foto: Thibaud Moritz / AFP


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  2. War in Ukraine: Doubts Cast on Russia’s Claim of Victory in Kostiantynivka

    34 minEpisode 177

    *This Podcast is made with the help of AIIn early July, Russia announces that it has fully captured the strategically important city of Kostiantynivka. Ukraine’s General Staff rejects the claim. The US-based …

    Show notes

    *This Podcast is made with the help of AI


    In early July, Russia announces that it has fully captured the strategically important city of Kostiantynivka. Ukraine’s General Staff rejects the claim. The US-based Institute for the Study of War also finds no evidence that Russia has established full control of the city.

    Almost three months later, FUNKE war correspondent Jan Jessen follows a Ukrainian resupply mission to Kostiantynivka from Kramatorsk. The drone commander Hordyi reports that Ukrainian soldiers are still fighting in the city. Vudi, deputy company commander of a drone battalion, explains why a mission covering just seven kilometres can now take up to ten hours.

    Further north, Ukraine’s Operation Vivaldi is under way. Major Dmytro Rohoziuk, commander of the 60th Separate Inhulets Mechanized Brigade, challenges another Russian victory claim: Sviatohirsk has not been captured either. Military analyst Dr Gustav Gressel explains how drones, electronic warfare and mechanised units work together in the operation.

    Meanwhile, Nataliia Bahrii reports on people who return to destroyed towns and villages despite the danger. Their stories show that regaining territory militarily does not make it safe. This episode asks when a city can truly be considered captured — and what impact a false picture of the battlefield can have on the course of the war.

    Featured in this episode

    Jan Jessen — Head of Politics at the NRZ newspaper and war and crisis correspondent for FUNKE Media Group

    Dr Gustav Gressel — Military analyst at the National Defence Academy in Vienna

    Major Dmytro Rohoziuk — Commander of the 60th Separate Inhulets Mechanized Brigade, part of the 3rd Army Corps

    Akhmet — Callsign of a battle captain and combat operations officer with the 60th Inhulets Brigade

    Hordyi — Callsign of the commander of a drone team with the 28th Separate Mechanized Brigade

    Vudi — Callsign of a deputy company commander with the 39th Separate Drone Battalion

    Nataliia Bahrii — Head of civil-military cooperation for the 60th Inhulets Brigade

    Chapters

    01 | Russia claims to have captured Kostiantynivka

    In Kramatorsk, Jan Jessen follows a resupply mission into the embattled city. Hordyi challenges Russia’s claim of victory.

    02 | Seven kilometres in ten hours

    Vudi explains how drones and mined roads can turn even short resupply routes into missions lasting most of the day.

    03 | Russia’s assault on the fortress belt

    The plan to attack Kostiantynivka directly and encircle Ukrainian defensive hubs from the north and south.

    04 | Operation Vivaldi

    Gustav Gressel and Major Dmytro Rohoziuk explain Ukraine’s counteroffensive and the situation in Sviatohirsk.

    05 | Drones, tanks and the 20th Guards Army

    Why local superiority in the drone war can enable mechanised assaults — and how Akhmet describes the condition of Russian forces.

    06 | Why people refuse to leave

    Nataliia Bahrii recounts the stories of people returning home, evacuation efforts and one family the soldiers were too late to save.

    07 | Liberated does not mean safe

    Why recaptured towns continue to come under fire — and what consequences Russia’s false battlefield claims can have.

    Recommended listening

    Kherson Under Drone Attack: How a City Keeps Going in Wartime

    Terminator Myths in Drone Warfare: Ground Robots and AI in Ukraine

    Swarm Warfare: One Pilot Controls Many Drones — Reality vs. AI

    Target Acquired: The Drone Front in Ukraine

    Cover image

    The cover photo was taken on 25 September 2026 in Kramatorsk. In the background is the historic Ukrainian Orthodox Church of the Nativity of St John the Baptist, damaged in a bombing.

    Photo: Reto Klar / FUNKE Photo Services

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    Thanks to Thomas Bertram, Michelle Bollen, Jonathan Goeke and Stefan Merten for lending their voices.


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  3. Ukraine-Krieg: Zweifel an Russlands Siegesmeldung zu Kostjantyniwka

    35 minEpisode 176

    Anfang Juli meldet Russland die vollständige Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka. Der ukrainische Generalstab widerspricht. Auch das US-amerikanische Institute for the Study of War sieht …

    Show notes

    Anfang Juli meldet Russland die vollständige Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka. Der ukrainische Generalstab widerspricht. Auch das US-amerikanische Institute for the Study of War sieht keine Belege dafür, dass Russland die Stadt vollständig kontrolliert.

    Fast drei Monate später verfolgt FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen in Kramatorsk einen ukrainischen Versorgungsflug nach Kostjantyniwka. Der Drohnenkommandeur Hordyi berichtet, dass dort weiterhin ukrainische Soldaten kämpfen. Vudi, stellvertretender Kompaniechef eines Drohnenbataillons, erklärt, warum eine nur sieben Kilometer lange Mission inzwischen bis zu zehn Stunden dauern kann.

    Weiter nördlich läuft die ukrainische Operation „Vivaldi“. Major Dmytro Rohoziuk, Kommandeur der 60. separaten mechanisierten Inhulets-Brigade, widerspricht einer weiteren russischen Siegesmeldung: Auch Swjatohirsk sei nicht eingenommen. Der Militärexperte Dr. Gustav Gressel ordnet ein, wie Drohnen, elektronische Kampfführung und mechanisierte Verbände bei der Operation zusammenspielen.

    Nataliia Bahrii berichtet unterdessen von Menschen, die trotz der Gefahr in zerstörte Orte zurückkehren. Ihre Geschichten zeigen: Militärisch zurückgewonnen bedeutet noch lange nicht sicher. Die Folge fragt, wann eine Stadt tatsächlich als erobert gilt – und welche Folgen falsche Lagebilder für den weiteren Krieg haben können.



    In dieser Folge zu hören

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Dr. Gustav Gressel – Militärexperte an der Landesverteidigungsakademie in Wien

    Major Dmytro Rohoziuk – Kommandeur der 60. separaten mechanisierten Inhulets-Brigade des 3. Armeekorps

    Akhmet – Rufzeichen eines Battle Captains und Gefechtsführungsoffiziers der 60. Inhulets-Brigade

    Hordyi – Rufzeichen des Kommandeurs eines Drohnentrupps der 28. separaten mechanisierten Brigade

    Vudi – Rufzeichen eines stellvertretenden Kompaniechefs des 39. separaten Drohnenbataillons

    Nataliia Bahrii – Leiterin der Abteilung für zivil-militärische Zusammenarbeit der 60. Inhulets-Brigade


    Kapitel

    01 | Russland meldet Kostjantyniwka als erobert

    Jan Jessen verfolgt in Kramatorsk einen Versorgungsflug in die umkämpfte Stadt. Hordyi widerspricht der russischen Siegesmeldung.

    02 | Sieben Kilometer in zehn Stunden

    Vudi erklärt, wie Drohnen und verminte Straßen selbst kurze Versorgungswege zu Tagesmissionen machen.

    03 | Russlands Angriff auf den Festungsgürtel

    Der Plan, Kostjantyniwka direkt anzugreifen und die ukrainischen Verteidigungszentren von Norden und Süden zu umfassen.

    04 | Die Operation „Vivaldi“

    Gustav Gressel und Major Dmytro Rohoziuk erklären den ukrainischen Gegenangriff und die Lage in Swjatohirsk.

    05 | Drohnen, Panzer und die 20. Gardearmee

    Warum lokale Drohnenüberlegenheit mechanisierte Angriffe ermöglicht – und wie Akhmet den Zustand des russischen Gegners beschreibt.

    06 | Warum Menschen nicht gehen

    Nataliia Bahrii berichtet von Rückkehrern, Evakuierungen und einer Familie, für die die Hilfe zu spät kommt.

    07 | Befreit bedeutet nicht sicher

    Warum zurückgewonnene Orte weiter beschossen werden und welche Folgen falsche russische Lagebilder haben können.



    Hör-Empfehlungen

    Cherson unter Drohnenangriffen - wie eine Stadt im Krieg weiterlebt

    Terminator-Mythen im Drohnenkrieg: Landroboter und KI in der Ukraine

    Schwarmkrieg: Ein Pilot steuert viele Drohnen - Realität vs. KI

    Ziel erfasst - die Drohnenfront in der Ukraine


    Titelbild

    Das Titelbild entstand am 25. September 2026 in Kramatorsk. Im Hintergrund ist die durch einen Bombenangriff beschädigte historische ukrainisch-orthodoxe Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers zu sehen.

    Foto: Reto Klar / FUNKE Foto Services


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  4. Targeting the Black Sea: Russia's War on Civilian Ukrainian Ships

    34 minEpisode 175

    This episode was made with the help of AI.__What happens when a war hits not just cities and front lines, but a trade route? In the Black Sea, Russia is attacking Ukrainian port infrastructure and civilian …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.

    __


    What happens when a war hits not just cities and front lines, but a trade route? In the Black Sea, Russia is attacking Ukrainian port infrastructure and civilian commercial ships. The consequences reach far beyond Odesa: they affect grain exports, global supply chains, insurance costs and food security in North Africa, the Middle East and parts of Asia.


    In this episode of "In Crisis Mode", FUNKE war correspondent Jan Jessen reports from Odesa. During his conversation with the president of the Ukrainian Ports Association, air defence systems are activated nearby. The moment offers a glimpse into the conditions under which port workers, logistics companies and seafarers are trying to carry on with their daily work.


    Dmytro Pletenchuk, spokesperson for the Naval Forces of the Armed Forces of Ukraine, describes how Russia's tactics have changed: from attacks on port facilities to targeted drone strikes against civilian cargo ships. According to his account, shipping in the Gulf of Odesa at times came almost completely to a standstill.


    Dmytro Barinov, president of the Ukrainian Ports Association Ukrport, explains why the attacks are not just a Ukrainian problem. He draws a comparison with the Strait of Hormuz: when major shipping routes become unsafe, risks, transport costs and prices rise. At the same time, important supply chains come under pressure.


    Kostiantyn Tymoshenko, General Manager of Formag Group Ltd in Odesa, explains why alternative routes via the Danube, rail and road cannot replace the major Black Sea ports. A relatively small cargo ship carrying 5,000 tonnes of goods would require more than 200 trucks. And even drivers are increasingly hard to find — because travelling to the port regions carries enormous risks.


    The episode asks: What does it mean for global trade when civilian ships become targets in international waters? And when does a trade route become so important that its protection can no longer be left solely to the countries directly bordering it?


    In this episode

    Jan Jessen – Head of Politics at NRZ and war and crisis correspondent for the FUNKE Media Group

    Dmytro Barinov – President of the Ukrainian Ports Association Ukrport

    Kostiantyn Tymoshenko – General Manager of Formag Group Ltd, a logistics company in Odesa specialising in container transport, ship agency services and chartering

    Dmytro Pletenchuk – Spokesperson for the Ukrainian Navy

    Chapters

    01 | A Trade Route at War

    Why attacks on ports and cargo ships in the Black Sea have consequences far beyond Ukraine.

    02 | Air Raid Alert in Odesa

    Jan Jessen meets Dmytro Barinov of the Ukrainian Ports Association — as air defence systems are activated nearby.

    03 | Ports as Targets Since the Start of the War

    Dmytro Pletenchuk explains why Russia has been attacking Ukrainian ports since the beginning of the full-scale invasion.

    04 | Drones Target Civilian Ships

    Russia changes its tactics: not only port facilities, but also cargo ships heading for Odesa come under pressure.

    05 | 25 Ships in Two Months

    Why shipowners, captains and crews are increasingly deciding that the risks are too high.

    06 | Why Trucks Can't Replace Cargo Ships

    Kostiantyn Tymoshenko on rail, Danube ports, the shortage of drivers and the limits of overland routes.

    07 | Grain, Prices and Food Security

    What disrupted exports could mean for Ukraine, North Africa, the Middle East and international aid programmes.

    08 | A Trade Route Under Attack

    Why the Black Sea is more than just a regional theatre of war.


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  5. Schwarzes Meer: Russlands Angriffe auf Handelsschiffe stoppen Exporte

    33 minEpisode 174

    Was passiert, wenn ein Krieg nicht nur Städte und Fronten trifft, sondern eine Handelsroute? Im Schwarzen Meer greift Russland ukrainische Hafeninfrastruktur und zivile Handelsschiffe an. Die Folgen reichen …

    Show notes

    Was passiert, wenn ein Krieg nicht nur Städte und Fronten trifft, sondern eine Handelsroute? Im Schwarzen Meer greift Russland ukrainische Hafeninfrastruktur und zivile Handelsschiffe an. Die Folgen reichen weit über Odessa hinaus: Sie betreffen den Export von Getreide, weltweite Lieferketten, Versicherungen und die Ernährungssicherheit in Nordafrika, im Nahen Osten und in Teilen Asiens.

    In dieser Folge von „Im Krisenmodus“ berichtet FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen aus Odessa. Während seines Gesprächs mit dem Präsidenten der ukrainischen Hafenvereinigung wird in der Nähe die Luftabwehr aktiv. Der Moment zeigt, unter welchen Bedingungen Hafenarbeiter, Logistikunternehmen und Seeleute ihren Alltag organisieren.

    Dmytro Pletenchuk, Sprecher der Seestreitkräfte der Ukrainischen Streitkräfte, beschreibt, wie sich die russische Taktik verändert hat: von Angriffen auf Hafenanlagen hin zu gezielten Drohnenattacken auf zivile Frachter. Nach seiner Darstellung kam die Schifffahrt im Golf von Odessa zeitweise nahezu vollständig zum Erliegen.

    Dmytro Barinov, Präsident der ukrainischen Hafenvereinigung Ukrport, erklärt, warum die Angriffe nicht nur ein ukrainisches Problem sind. Er zieht einen Vergleich zur Straße von Hormuz: Wenn zentrale Seewege unsicher werden, steigen Risiken, Transportkosten und Preise. Zugleich geraten wichtige Lieferketten unter Druck.

    Kostiantyn Tymoshenko, General Manager der Formag Group Ltd in Odessa, schildert, warum Ausweichrouten über Donau, Bahn und Straße die großen Schwarzmeerhäfen nicht ersetzen können. Ein vergleichsweise kleines Frachtschiff mit 5.000 Tonnen Ladung würde mehr als 200 LKW erfordern. Und selbst Fahrer fehlen zunehmend – weil Fahrten in die Hafenregionen ein enormes Risiko bedeuten.

    Die Folge fragt: Was bedeutet es für den Welthandel, wenn zivile Schiffe in internationalen Gewässern zur Zielscheibe werden? Und wann wird eine Handelsroute so wichtig, dass ihr Schutz nicht allein den Ländern überlassen werden kann, die direkt an ihr liegen?


    In dieser Folge zu hören

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Dmytro Barinov – Präsident der Vereinigung ukrainischer Häfen Ukrport

    Kostiantyn Tymoshenko – General Manager der Formag Group Ltd, eines Logistikunternehmens für Containertransporte, Schiffsagenturen und Chartergeschäfte in Odessa

    Dmytro Pletenchuk – Sprecher der ukrainischen Marine



    Kapitel

    01 | Handelsroute im Krieg

    Warum die Angriffe auf Häfen und Frachter im Schwarzen Meer weit über die Ukraine hinaus Folgen haben.

    02 | Luftalarm in Odessa

    Jan Jessen trifft Dmytro Barinov von der ukrainischen Hafenvereinigung – während in der Nähe die Luftabwehr aktiv wird.

    03 | Häfen als Ziel seit Kriegsbeginn

    Dmytro Pletenchuk erklärt, warum Russland die ukrainischen Häfen seit Beginn der Vollinvasion angreift.

    04 | Drohnen gegen zivile Schiffe

    Russland verändert seine Taktik: Nicht nur Hafenanlagen, auch Frachter auf dem Weg nach Odessa geraten unter Druck.

    05 | 25 Schiffe in zwei Monaten

    Warum Reeder, Kapitäne und Besatzungen das Risiko zunehmend nicht mehr eingehen.

    06 | Warum LKW keine Frachter ersetzen

    Kostiantyn Tymoshenko über Bahn, Donauhäfen, fehlende Fahrer und die Grenzen der Landrouten.

    07 | Getreide, Preise und Ernährungssicherheit

    Was ausbleibende Exporte für die Ukraine, Nordafrika, den Nahen Osten und internationale Hilfsprogramme bedeuten können.

    08 | Eine Handelsroute unter Beschuss

    Warum das Schwarze Meer mehr ist als ein regionaler Kriegsschauplatz.

    Hör-Empfehlungen

    Minen: Jeder Schritt kann der letzte sind

    Iran-Krieg außer Kontrolle: USA, Israel, NATO - Analyse mit Carlo Masala

    Afghanistan fünf Jahre nach den Taliban: Sicherer, aber nicht freier


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  6. Gaza War After Nearly Three Years: Why the Peace Plan Is Stalling

    32 minEpisode 173

    This episode was made with the help of AI.Almost three years after Hamas’s terrorist attack on Israel and the beginning of the Gaza war, there is still no sustainable peace. Ali, a father from Rafah who has …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.


    Almost three years after Hamas’s terrorist attack on Israel and the beginning of the Gaza war, there is still no sustainable peace. Ali, a father from Rafah who has been displaced multiple times, talks about the extreme shortage of food during the war and his family’s destroyed everyday life. The doctor Dr. Fady Almadhoun describes the current medical emergency: although the food supply has improved, healthy and balanced food remains scarce or hardly affordable. In the FUNKE podcast “Im Krisenmodus,” war and crisis reporter Jan Jessen also speaks with Middle East expert Dr. Jan Busse. He explains why the peace plan is stalled, how the disarmament of Hamas and an Israeli withdrawal are connected, and whether there is still a political perspective for Gaza.

    Guests and Voices

    Ali – Father from Rafah, now in Khan Younis. His name has been changed for his protection.

    Dr. Fady Almadhoun – Doctor; he is responsible for the medical activities of Médecins Sans Frontières in Gaza City and in the north of the Gaza Strip

    Dr. Jan Busse – Political scientist and Middle East expert at the University of the Bundeswehr Munich

    Chapter Overview

    1 | A Child Wishes for a Place Without Bombs

    Dr. Fady Almadhoun talks about what the war means for his four-year-old son.

    2 | A Family Is Displaced Again and Again

    Ali talks about his destroyed home in Rafah, the extreme shortage of food during the war and life without a safe place.

    3 | Medical Care with the Last Remaining Resources

    Gaza’s clinics lack equipment, medical supplies and specialized professionals.

    4 | More Food Does Not Yet Mean a Healthy Diet

    Why balanced food continues to be unavailable or unaffordable for many families.

    5 | Why the Peace Plan Is Stalled

    Jan Busse explains the dispute over the disarmament of Hamas and the Israeli withdrawal.

    6 | Who Is Supposed to Govern Gaza in the Future?

    It is about a Palestinian transitional administration, vetted police forces and the danger of a power vacuum.

    7 | Can There Still Be a Palestinian State?

    The situation in the West Bank and the question of whether people’s lives can improve over the coming year.

    Listening Recommendations

    Gaza During the Ceasefire: Doctors and Experts on the Real Situation

    Carlo Masala: “Israel’s Actions Violate International Law”

    There Is No Safe Place in Gaza


    Ways to Support

    Welthungerhilfe

    Information about projects and donation opportunities:

    Donations for People in Gaza – Welthungerhilfe

    Médecins Sans Frontières

    Emergency medical assistance in Gaza and other crisis areas:

    Our Assistance in the Palestinian Territories – Médecins Sans Frontières


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  7. Gaza-Krieg nach fast drei Jahren: Warum der Friedensplan stockt

    33 minEpisode 172

    Fast drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und dem Beginn des Gaza-Krieges gibt es weiterhin keinen tragfähigen Frieden. Ali, ein mehrfach vertriebener Familienvater aus Rafah, berichtet von …

    Show notes

    Fast drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und dem Beginn des Gaza-Krieges gibt es weiterhin keinen tragfähigen Frieden. Ali, ein mehrfach vertriebener Familienvater aus Rafah, berichtet von extremer Nahrungsmittelknappheit während des Krieges und vom zerstörten Alltag seiner Familie. Der Arzt Dr. Fady Almadhoun beschreibt die aktuelle medizinische Not: Zwar hat sich die Lebensmittelversorgung verbessert, doch gesunde und ausgewogene Nahrung ist weiterhin knapp oder kaum bezahlbar. Im FUNKE-Podcast „Im Krisenmodus“ spricht Kriegs- und Krisenreporter Jan Jessen außerdem mit dem Nahostexperten Dr. Jan Busse. Er erklärt, warum der Friedensplan stockt, wie die Entwaffnung der Hamas und ein israelischer Rückzug zusammenhängen und ob für Gaza noch eine politische Perspektive besteht.



    Gäste und Stimmen

    Ali – Familienvater aus Rafah, heute in Khan Yunis. Sein Name wurde zu seinem Schutz geändert.

    Dr. Fady Almadhoun – Arzt; er verantwortet medizinische Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen in Gaza-Stadt und im Norden des Gazastreifens

    Dr. Jan Busse – Politikwissenschaftler und Nahostexperte an der Universität der Bundeswehr München


    Kapitelübersicht

    1 | Ein Kind wünscht sich einen Ort ohne Bomben

    Dr. Fady Almadhoun erzählt, was der Krieg für seinen vierjährigen Sohn bedeutet.

    2 | Eine Familie wird immer wieder vertrieben

    Ali berichtet vom zerstörten Zuhause in Rafah, von extremer Nahrungsmittelknappheit während des Krieges und vom Leben ohne sicheren Ort.

    3 | Medizinische Versorgung mit letzten Reserven

    In Gazas Kliniken fehlen Geräte, medizinisches Material und spezialisierte Fachkräfte.

    4 | Mehr Lebensmittel bedeuten noch keine gesunde Ernährung

    Warum ausgewogene Nahrung für viele Familien weiterhin fehlt oder unbezahlbar ist.

    5 | Warum der Friedensplan stockt

    Jan Busse erklärt den Streit über die Entwaffnung der Hamas und den israelischen Rückzug.

    6 | Wer soll Gaza künftig verwalten?

    Es geht um eine palästinensische Übergangsverwaltung, überprüfte Polizeikräfte und die Gefahr eines Machtvakuums.

    7 | Kann es noch einen palästinensischen Staat geben?

    Die Lage im Westjordanland und die Frage, ob sich das Leben der Menschen im kommenden Jahr verbessern kann.


    Hör-Empfehlungen

    Gaza in der Waffenruhe: Ärzte und Experten über die echte Lage

    Carlo Masala: "Israels Vorgehen ist völkerrechtswidrig"

    Es gibt keinen sicheren Ort in Gaza



    Unterstützungsmöglichkeiten

    Welthungerhilfe

    Informationen zu Projekten und Spendenmöglichkeiten:

    Spenden für Menschen in Gaza - Welthungerhilfe


    Ärzte ohne Grenzen

    Medizinische Nothilfe in Gaza und anderen Krisengebieten:

    Unsere Hilfe in den Palästinensischen Gebieten - Ärzte ohne Grenzen




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  8. Afghanistan Five Years Under the Taliban: Safer, but Not Free

    25 minEpisode 171

    This Episode is made with the help of AI_____________________________________________Five years after the Taliban seized power, Afghanistan has changed fundamentally. Major fighting has died down in many parts …

    Show notes

    This Episode is made with the help of AI


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    Five years after the Taliban seized power, Afghanistan has changed fundamentally. Major fighting has died down in many parts of the country, the security situation has improved, and construction is picking up again. At the same time, many people are living in poverty, unemployment remains high, and women and girls are excluded from secondary and higher education.

    In this episode of Im Krisenmodus, FUNKE war and crisis reporter Jan Jessen speaks to people experiencing this new reality in very different ways.

    In Kabul, Jan meets teacher Rohina Popalzai. Rohina talks about women who have lost educational and professional opportunities – and about her cautious hope for change.

    In Logar Province, Jan meets brickworks owner Abdul Rahman Bhatti. His business has grown over the past five years. He sees the improved security situation as one reason why people are returning, investing and building houses again.

    How limited that security can be becomes clear to Jan in the border province of Paktia. There, doctor Fathullah stands amid the ruins of his home. His 14-year-old brother was killed in an airstrike, while Fathullah and his wife were seriously injured. Fathullah also describes a second attack on people who came to help the wounded.

    What have five years of Taliban rule changed in Afghanistan? And who has the country actually become safer for?


    In this episode

    Jan Jessen – Head of Politics at NRZ and war and crisis reporter for FUNKE Media Group

    Rohina Popalzai – Teacher and spokesperson for a state school in Kabul

    Abdul Rahman Bhatti – Brickworks owner from Logar Province

    Fathullah – Doctor from Paktia Province and survivor of an airstrike on his home

    Chapters

    01 | What has changed under the Taliban?

    Five years after the Taliban seized power, Jan Jessen travels through Afghanistan. The country has become safer in many parts, while poverty, unemployment and severe restrictions on women continue to shape everyday life.

    02 | Rohina Popalzai: Women Shut Out of Higher Education

    The teacher from Kabul talks about girls’ education, the lack of educational and professional opportunities for women.

    03 | Abdul Rahman Bhatti: Why Construction Is Picking Up Again

    A brickworks owner in Logar talks about rising demand, Afghans returning home and the economic impact of the improved security situation.

    04 | Fathullah: An Airstrike on His Family

    The doctor from Paktia talks about the airstrike on his home, the death of his 14-year-old brother and a second attack on people who came to help the wounded.

    05 | Who Is Afghanistan Safer For?

    Three encounters reveal the contradictions of five years of Taliban rule: greater security and renewed construction on the one hand, fewer freedoms for women and continued violence in some parts of the country on the other.

    Recommended Episodes

    Earthquake in Afghanistan – Survivors Without Help

    Flood Disaster in Afghanistan: A Forgotten Tragedy

    Afghan Children: Seeking Treatment in Germany


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  9. Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Das spricht für russische Täter

    43 minEpisode 170

    Die Bundesregierung geht jetzt öffentlich davon aus: Der Drohnen-Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle war ein Auftrag aus Moskau. Wochenlang sprach Innenminister Alexander Dobrindt nur vorsichtig von …

    Show notes

    Die Bundesregierung geht jetzt öffentlich davon aus: Der Drohnen-Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle war ein Auftrag aus Moskau. Wochenlang sprach Innenminister Alexander Dobrindt nur vorsichtig von „fremden Mächten". Jetzt treten Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul vor die Presse und werden konkret.

    Am 4. August wurde eine Drohne mit 600 Gramm Sprengstoff in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs entdeckt. Der Zünder versagte. Kurz darauf wird eine weitere Drohne entdeckt. Doch wie sicher ist die Zuschreibung an einen russischen Geheimdienst wirklich – und was bedeutet sie politisch?

    FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen spricht darüber in dieser Sonderfolge von „Im Krisenmodus" – Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Das spricht für russische Täter – mit dem Militär- und Sicherheitsexperten Dr. Gustav Gressel.

    Gemeinsam ordnen sie die Beweislage ein, sprechen über die Ziele hinter dem Anschlag, mögliche Verbindungen zu ähnlichen Vorfällen in Europa und die Frage, wie verwundbar kritische Infrastruktur in Deutschland tatsächlich ist.


    Gäste

    Dr. Gustav Gressel Militär- und Sicherheitsexperte an der Landesverteidigungsakademie des österreichischen Bundesheeres

    Jan Jessen Politikchef der NRZ sowie Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe



    Kapitel

    1 | Der Fund am Flughafen Leipzig

    Was in der Nacht zum 4. August geschah, was die Drohne an Bord hatte – und was im schlimmsten Fall hätte passieren können.

    2 | Die Spur nach Moskau

    Warum die Bundesregierung jetzt Klartext spricht – und was Gressel zur Beweislage sagt, bevor die Pressekonferenz überhaupt begonnen hat.

    3 | Motiv und Kalkül: Wer steckt dahinter und warum

    Warum die Täter meist für Geld arbeiten, was der Osama-bin-Laden-Vergleich zeigt – und ob Russland bewusst Menschenleben riskiert.

    4 | Ein Muster mit Geschichte: Salisbury, Bulgarien, Tschechien

    Warum solche Anschläge in Europa keine Ausnahme sind – und weshalb sie laut Gressel meistens nach hinten losgehen.

    5 | Ein System ohne Konsequenzen

    Warum russische Geheimdienste trotz wiederholtem Scheitern weitermachen – und was das mit der Geschichte von KGB und FSB zu tun hat.

    6 | Diplomatie unter Druck

    Welche Konsequenzen gegen Russland realistisch sind, was Gressel vor der PK bereits an Sanktionen empfiehlt – und was Dobrindt und Wadephul tatsächlich verkünden.

    7 | Fazit

    Was der Fall für die Sicherheitslage in Europa bedeutet.


    Hör-Empfehlungen

    Trump Patriot und Putin - Was der NATO-Gipfel für die Ukraine verändert

    Terminator-Mythen im Drohnenkrieg: Landroboter und KI in der Ukraine



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  10. Sturzflut in Nepal: Gletscherabbruch, Klimawandel und Frühwarnsysteme

    36 minEpisode 169

    Eine gewaltige Sturzflut hat im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ganze Dörfer weggespült. Hunderte Menschen sind gestorben, zahlreiche weitere werden vermisst. Zerstörte Straßen und Brücken erschweren die …

    Show notes

    Eine gewaltige Sturzflut hat im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ganze Dörfer weggespült. Hunderte Menschen sind gestorben, zahlreiche weitere werden vermisst. Zerstörte Straßen und Brücken erschweren die Suche nach Überlebenden und die Versorgung der Betroffenen.

    In dieser Sonderfolge von „Im Krisenmodus“ spricht FUNKE-Kriegs- und Krisenreporter Jan Jessen mit dem Geografen Marcus Nüsser über die mögliche Ursache der Katastrophe. Der Klima- und Umweltexperte Arun Bhakta Shrestha erklärt, wie der Klimawandel die Gefahren im Himalaya verändert und warum Nepal und China bessere Frühwarnsysteme sowie einen verlässlichen Informationsaustausch brauchen. Tabea Seiz von der Welthungerhilfe berichtet aus Kathmandu über die Rettungsarbeiten und über Familien, die innerhalb weniger Minuten ihre gesamte Lebensgrundlage verloren haben.


    Stimmen im Podcast

    Tabea Seiz, Programmleiterin der Welthungerhilfe in Nepal

    Prof. Dr. Marcus Nüsser, Geograf am Südasien-Institut der Universität Heidelberg

    Dr. Arun Bhakta Shrestha, CEO von Hydrominds und ehemaliger Senior Adviser und Strategic Group Lead beim International Centre for Integrated Mountain Development (ICIMOD)


    Host

    Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe.



    Kapitelübersicht

    1 | Die Sturzflut und die Suche nach Vermissten

    Jan Jessen ordnet die aktuelle Lage ein. Tabea Seiz berichtet aus Kathmandu über zerstörte Verkehrswege, abgeschnittene Orte und schwierige Rettungsarbeiten.

    2 | Wie ein Gletscherabbruch eine Flutwelle auslösen kann

    Prof. Dr. Marcus Nüsser und Dr. Arun Bhakta Shrestha erklären die mögliche Kaskade aus abbrechendem Eis, Geröll, einem blockierten Fluss und plötzlich freigesetztem Wasser.

    3 | Welche Rolle spielt der Klimawandel?

    Die Experten erklären, warum sich eine einzelne Katastrophe nur schwer direkt dem Klimawandel zuordnen lässt – die Erwärmung aber Gletscher verändert und die Gefahren im Himalaya erhöht.

    4 | Frühwarnsysteme und gefährdete Infrastruktur

    Warum Straßen, Siedlungen und Wasserkraftwerke das Schadensrisiko erhöhen – und wie Warnsysteme Menschenleben retten könnten.

    5 | Nothilfe und globale Verantwortung

    Tabea Seiz erklärt, was die Betroffenen jetzt brauchen. Arun Bhakta Shrestha spricht über internationale Verantwortung und einen verlässlichen Datenaustausch zwischen Nepal und China.


    Hör-Empfehlungen

    Venezuela nach dem Doppel-Erdbeben

    Erdbeben in Afghanistan

    Flutkatastrophe in Afghanistan


    UnterstützungsmöglichkeitenHilfe für Betroffene

    Die Welthungerhilfe bereitet gemeinsam mit lokalen Partnern Nothilfe in Nepal vor. Benötigt werden unter anderem sauberes Trinkwasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und sichere Unterkünfte. Die Organisation stellt zunächst 100.000 Euro aus ihrem Nothilfefonds bereit.

    Die Welthungerhilfe bittet unter dem Stichwort „Sturzflut Nepal“ um Spenden:

    Hier geht es auf die Seite der Welthungerhilfe

    Die Welthungerhilfe ist seit 1972 mit nationalen und internationalen Partnern in Nepal aktiv und arbeitet dort unter anderem in den Bereichen Ernährungssicherung, Katastrophenvorsorge und humanitäre Hilfe.


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  11. Afghanistan fünf Jahre nach den Taliban: Sicherer, aber nicht freier

    26 minEpisode 168

    Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban hat sich Afghanistan grundlegend verändert. Die großen Kämpfe sind in vielen Teilen des Landes abgeflaut, die Sicherheitslage hat sich verbessert und es wird …

    Show notes

    Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban hat sich Afghanistan grundlegend verändert. Die großen Kämpfe sind in vielen Teilen des Landes abgeflaut, die Sicherheitslage hat sich verbessert und es wird wieder gebaut. Gleichzeitig leben viele Menschen in Armut, die Arbeitslosigkeit ist hoch – und Frauen und Mädchen sind von höherer Bildung ausgeschlossen.

    In dieser Folge von „Im Krisenmodus“ spricht FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen mit Menschen, die sehr unterschiedliche Erfahrungen mit der neuen Realität machen.

    In Kabul trifft Jan die Lehrerin Rohina Popalzai. Rohina erzählt von Frauen, denen Bildungs- und Berufsperspektiven genommen wurden – und von ihrer vorsichtigen Hoffnung auf eine Veränderung.

    In der Provinz Logar trifft Jan den Ziegeleibesitzer Abdul Rahman Bhatti. Sein Geschäft ist in den vergangenen fünf Jahren gewachsen. Er erlebt die verbesserte Sicherheitslage als Voraussetzung dafür, dass Menschen zurückkehren und wieder Häuser bauen.

    Wie begrenzt diese Sicherheit sein kann, erlebt Jan in der Grenzprovinz Paktia. Dort steht der Arzt Fathullah vor den Trümmern seines Hauses. Bei einem Luftangriff stirbt sein 14-jähriger Bruder. Fathullah und seine Frau werden schwer verletzt. Fathullah berichtet außerdem von einem zweiten Angriff auf Menschen, die den Verletzten helfen wollten.

    Was haben fünf Jahre Taliban-Herrschaft für Afghanistan verändert? Und für wen ist das Land tatsächlich sicherer geworden?


    In dieser Folge zu hören

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Rohina Popalzai – Lehrerin und Sprecherin einer staatlichen Schule in Kabul

    Abdul Rahman Bhatti – Ziegeleibesitzer aus der Provinz Logar

    Fathullah – Arzt aus der Provinz Paktia und Überlebender eines Luftangriffs auf sein Haus


    Kapitel

    01 | Was hat sich unter den Taliban verändert?

    Fünf Jahre nach der Machtübernahme reist Jan Jessen durch Afghanistan. Das Land ist in vielen Teilen sicherer geworden – gleichzeitig prägen Armut, Arbeitslosigkeit und massive Einschränkungen für Frauen den Alltag.

    02 | Rohina Popalzai: Frauen ohne Studium

    Die Lehrerin aus Kabul über Mädchenbildung und fehlende berufliche Perspektiven.

    03 | Abdul Rahman Bhatti: Warum wieder gebaut wird

    Ein Ziegeleibesitzer in Logar über steigende Nachfrage, zurückkehrende Afghanen und die wirtschaftlichen Folgen der verbesserten Sicherheitslage.

    04 | Fathullah: Ein Luftangriff auf seine Familie

    Der Arzt aus Paktia über den Angriff auf sein Haus, den Tod seines 14-jährigen Bruders und einen zweiten Angriff auf Menschen, die helfen wollten.

    05 | Für wen ist Afghanistan sicherer?

    Drei Begegnungen zeigen die Widersprüche nach fünf Jahren Taliban-Herrschaft: mehr Sicherheit und Bautätigkeit auf der einen Seite, weniger Freiheit für Frauen und anhaltende militärische Gewalt auf der anderen.


    Hör-Empfehlungen

    Erdbeben in Afghanistan - Überlebende ohne Hilfe

    Flutkatastrophe in Afghanistan: Eine vergessene Tragödie

    Afghanische Kinder: Heilung in Deutschland gesucht


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  12. Women in Ukraine’s War: Taking Responsibility on the Front and at Home

    38 minEpisode 167

    *This Episode is made with the help of AI_____How Does War Change Women’s Lives?In this episode of In Crisis Mode, FUNKE war correspondent Jan Jessen speaks with six Ukrainian women who have taken on …

    Show notes

    *This Episode is made with the help of AI

    _____


    How Does War Change Women’s Lives?


    In this episode of In Crisis Mode, FUNKE war correspondent Jan Jessen speaks with six Ukrainian women who have taken on extraordinary responsibilities in very different circumstances.

    Anna Purtowa is a member of the Ukrainian parliament, where she works on issues affecting veterans, missing persons, and prisoners of war. Lena Dembitska, call sign “Lisa,” served as a combat medic at the front. Today, she trains soldiers in tactical medicine, drawing on her experience on the battlefield.

    Liliya Chertenko develops orthopedic shoes for people who have lost parts of their feet in the war.


    Alina Maksymenko is working to keep her cosmetics company in Kyiv afloat while managing everyday family life during wartime. Tetyana Stramnova is fighting to keep her goat farm near Kherson running while bearing sole responsibility for her animals and her two children with disabilities. Nataliya Dykul, a marine biologist and oceanographer, now also works as a UNDP adviser on underwater mine clearance in the Black Sea.


    The six women share how the war has transformed their work, their families, and their understanding of their own roles. Their stories span political responsibility, military service, medical care, economic survival, and the responsibilities women assume when many men are fighting at the front.

    Anna Purtowa believes that women will carry much of the responsibility for rebuilding Ukraine after the war. The episode explores whether these new responsibilities are simply a consequence of wartime necessity—or whether they could bring about lasting changes in Ukrainian society.

    In this episode

    Jan Jessen — Head of Politics at the NRZ and war and crisis correspondent for FUNKE Mediengruppe

    Anna Purtowa — Member of the Ukrainian parliament

    Lena Dembitska, call sign “Lisa” — Combat medic and tactical medicine instructor

    Liliya Chertenko — Professor of fashion technology and developer of orthopedic footwear

    Alina Maksymenko — Entrepreneur and co-founder of the cosmetics brand M2O

    Tetyana Stramnova — Founder and operator of the Amalthea goat farm

    Nataliya Dykul — Oceanographer and adviser on underwater mine clearance

    🧭 Chapters

    01 | What does responsibility mean in wartime?

    Jan Jessen introduces the central question of the episode. Anna Purtowa talks about the reconstruction of Ukraine and the responsibility women are taking on.

    02 | Anna Purtowa: Missing people and prisoners of war

    A member of parliament talks about families, prisoners of war, and the limits of international law.

    03 | Lena Dembitska: Combat medic at the front

    The combat medic talks about her deployments, her injuries, and training a new generation of soldiers.

    04 | Liliya Chertenko: Orthopedic shoes for the wounded

    A professor helps people who have lost parts of their feet as a result of the war.

    05 | Alina Maksymenko: Business and family under attack

    An entrepreneur from Kyiv talks about growth, fear, and the responsibility women are taking on behind the front lines.

    06 | Tetyana Stramnova: The goat farm near Kherson

    A farmer fights to keep her farm, her animals, and her two children with disabilities going.

    07 | Nataliya Dykul: Science in the service of dealing with the consequences of war

    An oceanographer advises underwater mine-clearance teams in the Black Sea.

    08 | Who will carry Ukraine forward after the war?

    Six stories and the question of what responsibilities women will continue to take on after the war.


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  13. Ukraine-Krieg: Sechs Frauen über Verantwortung an der Front und im Alltag

    36 minEpisode 166

    Wie verändert ein Krieg das Leben von Frauen?In dieser Folge von „Im Krisenmodus“ spricht FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen mit sechs Ukrainerinnen, die unter völlig unterschiedlichen Bedingungen Verantwortung …

    Show notes

    Wie verändert ein Krieg das Leben von Frauen?

    In dieser Folge von „Im Krisenmodus“ spricht FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen mit sechs Ukrainerinnen, die unter völlig unterschiedlichen Bedingungen Verantwortung übernehmen.

    Anna Purtowa arbeitet als Abgeordnete im ukrainischen Parlament und setzt sich für Veteranen, Vermisste und Kriegsgefangene ein. Lena Dembitska, Rufname „Lisa“, war Kampfsanitäterin an der Front. Heute bildet sie Soldatinnen und Soldaten in taktischer Medizin aus und gibt ihre Erfahrungen weiter. Liliya Chertenko entwickelt orthopädische Schuhe für Menschen, die im Krieg Teile ihrer Füße verloren haben. Alina Maksymenko versucht, ihr Kosmetikunternehmen in Kyjiv durch den Krieg zu führen und zugleich den Alltag ihrer Familie zu bewältigen. Tetyana Stramnova kämpft auf ihrer Ziegenfarm bei Cherson um die Existenz ihres Betriebs. Gleichzeitig kümmert sie sich allein um ihre Tiere und ihre beiden Kinder mit Behinderungen. Nataliya Dykul ist Meeresbiologin und Ozeanografin. Heute arbeitet sie außerdem als Beraterin des UNDP für die Unterwasser-Minenräumung im Schwarzen Meer. Die sechs Frauen erzählen, wie der Krieg ihre Arbeit, ihre Familien und ihren Blick auf die eigene Rolle verändert. Es geht um politische Verantwortung, militärische Aufgaben, medizinische Hilfe, wirtschaftlichen Druck und die Frage, welche Aufgaben Frauen übernehmen, wenn viele Männer an der Front kämpfen.

    Anna Purtowa sagt, der Wiederaufbau der Ukraine werde nach dem Krieg auf den Schultern der Frauen liegen. Die Folge fragt, ob diese neuen Verantwortungsbereiche nur aus der Not heraus entstehen – oder ob sie die ukrainische Gesellschaft dauerhaft verändern.


    In dieser Folge zu hören

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Anna Purtowa – Abgeordnete im ukrainischen Parlament

    Lena Dembitska, Rufname „Lisa“ – Gefechtsmedizinerin und Ausbilderin für taktische Medizin

    Liliya Chertenko – Professorin für Modetechnologie und Entwicklerin orthopädischer Schuhe

    Alina Maksymenko – Unternehmerin und Mitgründerin der Kosmetikmarke M2O

    Tetyana Stramnova – Gründerin und Betreiberin der Amalthea-Ziegenfarm

    Nataliya Dykul – Ozeanografin und Beraterin für Unterwasser-Minenräumung


    🧭 Kapitel

    01 | Was bedeutet Verantwortung im Krieg?

    Jan Jessen stellt die zentrale Frage der Folge. Anna Purtowa spricht über den Wiederaufbau der Ukraine und die Verantwortung von Frauen.

    02 | Anna Purtowa: Vermisste und Kriegsgefangene

    Eine Abgeordnete über Familien, Kriegsgefangene und die Grenzen des internationalen Rechts.

    03 | Lena Dembitska: Kampfsanitäterin an der Front

    Die Gefechtsmedizinerin über ihre Einsätze, ihre Verletzungen und die Ausbildung neuer Soldatinnen und Soldaten.

    04 | Liliya Chertenko: Orthopädische Schuhe für Verwundete

    Eine Professorin hilft Menschen, die durch den Krieg Teile ihrer Füße verloren haben.

    05 | Alina Maksymenko: Wirtschaft und Familie unter Beschuss

    Eine Unternehmerin aus Kyjiv über Wachstum, Angst und die Verantwortung von Frauen hinter der Front.

    06 | Tetyana Stramnova: Die Ziegenfarm bei Cherson

    Eine Landwirtin kämpft um ihre Farm, ihre Tiere und ihre beiden Kinder mit Behinderungen.

    07 | Nataliya Dykul: Wissenschaft im Dienst der Kriegsfolgen

    Eine Ozeanografin berät die Unterwasser-Minenräumung im Schwarzen Meer.

    08 | Wer trägt die Ukraine nach dem Krieg?

    Sechs Geschichten und die Frage, welche Verantwortung Frauen auch nach dem Krieg übernehmen werden.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    Schwarmkrieg: Ein Pilot steuert mehrere Drohnen

    Reha nach dem Krieg: Leben mit bionischen Prothesen

    Alcatraz - Wie Ex-Häftlinge nach dem Krieg zu Soldaten werden


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  14. Why Colombians Are Fighting in the War in Ukraine: Money and Conviction

    21 minEpisode 165

    This episode was made with the help of AI.Thousands of Colombians are now fighting in the ranks of the Ukrainian armed forces. Many previously served as soldiers or police officers and are hoping for …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.


    Thousands of Colombians are now fighting in the ranks of the Ukrainian armed forces. Many previously served as soldiers or police officers and are hoping for significantly higher pay than they could earn back home. Others speak of solidarity with Ukraine or the desire to serve as soldiers again.

    FUNKE war correspondent Jan Jessen meets four Colombians on the front line in the Dnipro region. They explain why they came, how they experience drone warfare, and why reality turned out to be even more extreme than they expected.

    A representative of the 31st Mechanized Brigade's battalion also explains why the Colombians have become important soldiers in his unit—and why nationality often no longer matters on the battlefield.

    In this episode:

    Jan Jessen – Political Editor at NRZ and war and crisis correspondent for the FUNKE Media Group

    Four Colombian soldiers from the 31st Mechanized Brigade of the Ukrainian Army

    (names changed / call signs used: Sombras, Logotor, Coco, and Dominic)

    Battalion representative of the 31st Mechanized Brigade of the Ukrainian Army


    🧭 Chapters1 | Why are Colombians fighting for Ukraine?

    Jan Jessen meets four Colombian soldiers in a forest near Dnipro. They explain why they traveled almost 10,000 kilometers to fight for Ukraine.

    2 | Between conviction and pay

    The men talk about justice, money, and their military backgrounds. Jan explains why Colombians have become one of the largest groups of foreign fighters in Ukraine.

    3 | "It was worse than we expected"

    The soldiers talk about modern drone warfare, injuries, and how the reality at the front differs from what they imagined.

    4 | Foreigners in their own brigade

    A Ukrainian battalion representative explains what role the Colombians play in his unit, how cooperation works, and why language barriers often become secondary during combat operations.

    5 | When Colombians face Colombians

    Russia is also recruiting fighters from Colombia. The soldiers explain why origin no longer matters on the battlefield.

    6 | The winter stays with you

    At the end, the men talk about the cold, fear, and the physical demands of war—and about why this deployment has affected them more deeply than they ever imagined.


    🎧 Recommended listening

    Cuba in the grip of crisis: Oil runs out, deals begin—and what Washington wants

    Sent into hell – Why young Ukrainians volunteer

    Alcatraz – How former inmates become soldiers in Ukraine


    Note: This episode also discusses suicide and psychological trauma related to war.

    If you are experiencing suicidal thoughts yourself or are worried about someone else, help is available through the German telephone counseling service:

    Suicide Prevention – TelefonSeelsorge Germany

    Free and available around the clock:

    0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 or 116 123


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  15. Warum Kolumbianer im Ukraine-Krieg kämpfen: Geld und Überzeugung

    21 minEpisode 164

    Tausende Kolumbianer kämpfen inzwischen in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte. Viele waren zuvor Soldaten oder Polizisten und hoffen auf einen deutlich höheren Sold als in ihrer Heimat. Andere sprechen …

    Show notes

    Tausende Kolumbianer kämpfen inzwischen in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte. Viele waren zuvor Soldaten oder Polizisten und hoffen auf einen deutlich höheren Sold als in ihrer Heimat. Andere sprechen von Solidarität mit der Ukraine oder vom Wunsch, erneut als Soldat zu dienen. FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen trifft vier Kolumbianer an der Front in der Region Dnipro. Sie erzählen, warum sie gekommen sind, wie sie den Drohnenkrieg erleben und weshalb die Realität ihre Erwartungen noch übertroffen hat. Außerdem erklärt ein Bataillonsvertreter der 31. Mechanisierten Brigade, warum die Kolumbianer für seine Einheit zu wichtigen Soldaten geworden sind – und weshalb Nationalität auf dem Schlachtfeld oft keine Rolle mehr spielt.



    In dieser Folge zu hören:

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Vier kolumbianische Soldaten der 31. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee (Namen geändert bzw. Funknamen: Sombras, Logotor, Coco und Dominic)

    Bataillonsvertreter der 31. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee


    🧭 Kapitel

    1 | Warum kämpfen Kolumbianer für die Ukraine?

    Jan Jessen trifft vier kolumbianische Soldaten in einem Wald bei Dnipro. Sie erzählen, warum sie fast 10.000 Kilometer gereist sind, um für die Ukraine zu kämpfen.

    2 | Zwischen Überzeugung und Sold

    Die Männer sprechen über Gerechtigkeit, Geld und ihre militärische Vergangenheit. Jan ordnet ein, warum Kolumbianer heute zu den größten Gruppen ausländischer Kämpfer in der Ukraine gehören.

    3 | „Es war schlimmer, als wir dachten“

    Die Soldaten berichten vom modernen Drohnenkrieg, von Verwundungen und davon, wie sich die Realität an der Front von ihren Erwartungen unterscheidet.

    4 | Fremde in der eigenen Brigade

    Ein ukrainischer Bataillonsvertreter erklärt, welche Rolle die Kolumbianer in seiner Einheit spielen, wie die Zusammenarbeit funktioniert und warum Sprachbarrieren im Einsatz oft zweitrangig werden.

    5 | Wenn Kolumbianer auf Kolumbianer treffen

    Auch Russland rekrutiert Kämpfer aus Kolumbien. Die Soldaten erzählen, warum Herkunft auf dem Schlachtfeld keine Rolle mehr spielt.

    6 | Der Winter bleibt im Kopf

    Zum Schluss sprechen die Männer über Kälte, Angst und die körperlichen Belastungen des Krieges – und darüber, warum sie dieser Einsatz stärker geprägt hat, als sie es sich jemals vorstellen konnten.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    Kuba im Würgegriff: Öl aus, Deals an - und was Washington will

    In die Hölle geschickt - Warum sich junge Ukraine freiwillig melden

    Alcatraz - Wie Ex-Häftlinge in der Ukraine zu Soldaten werden


    Hinweis: In dieser Folge geht es auch um Suizid und psychische Belastung im Krieg.

    Wenn du selbst von Suizidgedanken betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst, findest du Hilfe bei der Telefonseelsorge:

    Suizidprävention - TelefonSeelsorge Deutschland

    Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter:

    0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 oder 116 123


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  16. Kherson Under Drone Attack: How a City Survives in the Shadow of War

    25 minEpisode 163

    This episode was made with the help of AI.Kherson is one of the most dangerous cities in Ukraine. Since its liberation in the fall of 2022, the city has faced almost daily attacks from Russian-occupied …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.


    Kherson is one of the most dangerous cities in Ukraine. Since its liberation in the fall of 2022, the city has faced almost daily attacks from Russian-occupied territory across the Dnipro River. Today, the greatest threat comes from drones that target buses, first responders, and civilians going about their everyday lives.


    FUNKE war reporter Jan Jessen traveled to Kherson to meet the people living and working under this constant threat. Maksym has been a bus driver for 17 years. Today, he wears body armor and a helmet, trained to get his passengers to the nearest shelter during a drone strike. Oleksandra Knyha works in theater and supports local children alongside her family, organizing cultural events and trips to safer regions so kids can just be kids, if only for a short time. Liudmyla Rubanyak has spent nearly every night for three years in a basement shelter with her neighbors. While drones circle overhead, this underground sanctuary has become the only place she can find peace.

    This episode is a report on how public transit, cultural work, and community support keep a city alive—and how everyday tasks become life-threatening in times of war.


    Featured in this Episode
    • Jan Jessen – Head of Politics at NRZ and War/Crisis Reporter for FUNKE Media Group
    • Maksym – Bus Driver in Kherson
    • Oleksandra Knyha – Theater Maker and Community Helper
    • Liudmyla Rubanyak – Basement Shelter Resident in Kherson
    • Oleksandr Prokudin – Governor of the Kherson Oblast

    🧭 Chapter Markers
    • [01] Life in a City Under Drone Attack
    • Jan Jessen introduces daily life in Kherson—a city where bus drivers must learn to dodge drones.
    • [02] Maksym and the City’s Buses
    • A bus driver shares why he keeps driving despite daily dangers, and why residents rely on public transit.
    • [03] When the Drone Detector Sounds
    • Maksym describes a drone strike on his bus and explains what drivers must do in a matter of seconds.
    • [04] Theater and Childhood Under Fire
    • Oleksandra Knyha discusses keeping cultural work alive and why her organization brings children out of danger zones.
    • [05] When Night Falls in Kherson
    • As darkness sets in, residents retreat from their apartments into bomb shelters.
    • [06] A Night in the Bunker
    • Liudmyla Rubanyak describes life underground and why a damp basement has become her sanctuary.
    • [07] How a City Endures
    • The next morning, the buses run again. Jan reflects: Kherson functions because people carry out everyday tasks that have become life-threatening in war.
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  17. Cherson unter Drohnenangriffen – wie eine Stadt im Krieg weiterlebt

    31 minEpisode 162

    Cherson gehört zu den gefährlichsten Städten der Ukraine. Seit der Befreiung im Herbst 2022 wird die Stadt fast täglich von der russisch besetzten anderen Seite des Dnipro aus angegriffen. Die größte Gefahr …

    Show notes

    Cherson gehört zu den gefährlichsten Städten der Ukraine. Seit der Befreiung im Herbst 2022 wird die Stadt fast täglich von der russisch besetzten anderen Seite des Dnipro aus angegriffen. Die größte Gefahr geht inzwischen von Drohnen aus, die Busse, Rettungskräfte und Zivilisten auf ihren alltäglichen Wegen ins Visier nehmen. FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen war in Cherson unterwegs und hat Menschen getroffen, die unter dieser ständigen Bedrohung weiterleben und arbeiten. Maksym fährt seit 17 Jahren Bus. Heute trägt er Splitterschutzweste und Helm und muss wissen, wie er seine Fahrgäste bei einem Drohnenangriff in den nächsten Schutzraum bringt. Oleksandra Knyha arbeitet am Theater und unterstützt mit ihrer Familie Kinder in der Stadt. Sie organisiert Kulturveranstaltungen und Fahrten in sichere Regionen, damit Kinder für kurze Zeit einfach Kinder sein können. Liudmyla Rubanyak verbringt seit fast drei Jahren jede Nacht mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn in einem Keller. Über der Erde kreisen Drohnen. Unter der Erde ist der Schutzraum für sie zu dem Ort geworden, an dem sie noch Ruhe findet. Eine Reportage darüber, wie Busverkehr, Kulturarbeit und nachbarschaftliche Hilfe eine Stadt am Leben halten – und wie gewöhnliche Aufgaben im Krieg lebensgefährlich werden.



    In dieser Folge zu hören:

    Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

    Maksym, Busfahrer in Cherson

    Oleksandra Knyha, Theatermacherin und Helferin

    Liudmyla Rubanyak, Bewohnerin eines Kellerbunkers in Cherson

    Oleksandr Prokudin, Gouverneur der Region Cherson



    🧭 Kapitel

    1 | Wie lebt eine Stadt unter Drohnen?

    Jan Jessen führt in den Alltag von Cherson ein – eine Stadt, in der Busfahrer lernen müssen, Drohnen auszuweichen.

    2 | Maksym und die Busse der Stadt

    Ein Busfahrer erzählt, warum er trotz täglicher Gefahr weiterfährt und weshalb die Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.

    3 | Wenn der Drohnendetektor Alarm gibt

    Maksym schildert einen Angriff auf seinen Bus und erklärt, was Fahrer innerhalb weniger Sekunden tun müssen.

    4 | Theater und Kindheit unter Beschuss

    Oleksandra Knyha erzählt, wie Kulturarbeit weitergeht und warum ihre Organisation Kinder aus der Gefahrenzone bringt.

    5 | Wenn es Abend wird in Cherson

    Mit Einbruch der Dunkelheit ziehen sich Bewohnerinnen und Bewohner aus ihren Wohnungen in die Schutzräume zurück.

    6 | Eine Nacht im Bunker

    Liudmyla Rubanyak erzählt vom Leben im Bunker und davon, warum ein feuchter Keller für sie zum sicheren Ort geworden ist.

    7 | Wie eine Stadt trotzdem weiterlebt

    Am nächsten Morgen fahren die Busse wieder. Jan zieht Bilanz: Cherson funktioniert, weil Menschen alltägliche Aufgaben übernehmen, die im Krieg lebensgefährlich geworden sind.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    Vier Jahre Krieg in der Ukraine

    Leben unter Beschuss: Stimmen aus Cherson

    Kinder im Ukraine-Krieg: Zuflucht im Keller


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  18. Trump, Patriot und Putin – Was der NATO-Gipfel für die Ukraine verändert

    45 minEpisode 161

    Der NATO-Gipfel in Ankara ist vorbei – und anders als viele erwartet hatten, blieb die große Eskalation aus. Statt neuer Spannungen zwischen Donald Trump und den europäischen Partnern sendete das Bündnis …

    Show notes

    Der NATO-Gipfel in Ankara ist vorbei – und anders als viele erwartet hatten, blieb die große Eskalation aus. Statt neuer Spannungen zwischen Donald Trump und den europäischen Partnern sendete das Bündnis überraschend geschlossene Signale.

    Die Ukraine soll weitere Milliardenhilfen erhalten. Außerdem stellte Donald Trump erstmals eine Lizenzproduktion von Patriot-Abfangraketen in Aussicht. Doch wie schnell könnte die Ukraine tatsächlich davon profitieren?

    FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen spricht darüber in dieser Sonderfolge von „Im Krisenmodus“ – Trump, Patriot und Putin – Was der NATO-Gipfel für die Ukraine verändert – mit dem Militär- und Sicherheitsexperten Dr. Gustav Gressel.

    Gemeinsam ordnen sie die Ergebnisse des NATO-Gipfels ein, sprechen über die militärische Lage der Ukraine, Putins Strategie, den Zustand der russischen Armee und die Bedeutung moderner Luftverteidigung.

    Außerdem geht es um die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran während des Gipfels, die Straße von Hormus und die Frage, welche sicherheitspolitische Rolle Europa künftig übernehmen kann.


    Gäste

    Dr. Gustav Gressel Militär- und Sicherheitsexperte an der Landesverteidigungsakademie des österreichischen Bundesheeres

    Jan Jessen Politikchef der NRZ sowie Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe



    🧭 Kapitel

    1 | Der NATO-Gipfel und seine Signale für die Ukraine

    Warum der Gipfel überraschend geschlossen verlief und welche neuen Zusagen die Ukraine erhalten hat.

    2 | Patriot-Systeme – Hilfe mit Verzögerung?

    Wie wichtig die angekündigte Lizenzproduktion ist und warum moderne Luftverteidigung zum größten Problem der Ukraine gehört.

    3 | Putins Strategie gerät unter Druck

    Warum der Gipfel für Moskau ein Rückschlag sein könnte und welche Schwächen Russland inzwischen zeigt.

    4 | Europa zwischen Trump, Iran und Hormus

    Welche Folgen die neuen US-Luftangriffe haben könnten, welche Bedeutung die Straße von Hormus hat und warum Europa sich zunehmend sicherheitspolitisch positionieren muss.

    5 | Europas Rolle in der neuen Sicherheitsordnung

    Wie sich die NATO nach dem Gipfel verändert, warum Europa mehr Verantwortung übernehmen muss und weshalb Donald Trump trotz der Einigkeit ein Unsicherheitsfaktor bleibt.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    "Grönland ist nicht zu verkaufen" - Trumps Pläne und der Widerstand vor Ort

    Andrij Melnyk: "Europa darf kein Zuschauer bleiben"



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  19. Kyiv in the Fifth Year of War – The Heavily Pregnant Woman’s Song

    25 minEpisode 160

    This episode was made with the help of AI.Kyiv. The fifth year of war. A Sunday morning. Around 150 women arrive with their children at a distribution center in the Troyeshchyna district. They collect diapers …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.


    Kyiv. The fifth year of war. A Sunday morning. Around 150 women arrive with their children at a distribution center in the Troyeshchyna district. They collect diapers, baby food, clothing, and toys — things that many families can no longer take for granted.


    The aid comes from Germany. For three years, former NRZ journalists Matthias Maruhn and Wolfgang Kintscher have been regularly driving relief supplies into Ukraine. Yet at the same time, raising enough donations is becoming increasingly difficult.


    FUNKE war correspondent Jan Jessen accompanies the distribution effort in Kyiv and, for our podcast "Im Krisenmodus" ("In Crisis Mode"), speaks with mothers whose everyday lives are shaped by war. Katia talks about sleepless nights and a husband at the front. Natalia shares the story of a village that no longer exists — and of two pregnancies in the midst of war. Kristina describes how her autistic daughter reacts to every air raid siren, and how she gave birth to her son in 2023 under bombardment.


    A report on humanitarian aid, the daily lives of Ukrainian families, and the question of what support can still achieve after more than four years of war.


    Voices in the Podcast

    Katia (25), mother from Kyiv

    On everyday life with three children, air raid alerts, and her husband at the front.


    Natalia (26), internally displaced person from the Sumy region

    On a village that no longer exists — and two pregnancies under bombardment.


    Kristina (39), mother from Kyiv

    On her daughter Milana, autism, a son who underwent heart surgery, and life amid constant sirens.


    Maria Makymkowa, Director of the aid organization Serze Mariji

    On solidarity, internally displaced people, and working with families in need.


    Matthias Maruhn, former NRZ reporter and Ukraine aid volunteer

    On three years of humanitarian work and the declining willingness to donate in Germany.

    🧭 Chapters

    1 | A Sunday in Troyeshchyna


    Jan Jessen accompanies a relief effort for around 150 mothers and their children in a Kyiv residential neighborhood.


    2 | Katia: When Children Grow Up with Sirens

    A young mother shares her daily life between air raid alerts, sleep deprivation, and a husband at the front.


    3 | Natalia and Kristina – Two Mothers, Two Stories

    Natalia and Kristina speak about life as a mother in wartime — and why giving up is not an option.


    4 | Two Pregnancies Under Bombardment

    Natalia recounts how she sought shelter in a parking garage while bombs were falling. Kristina shares how her newborn son underwent heart surgery while Kyiv was being bombed.


    5 | Why Aid Remains Essential

    Maria Makymkowa and Matthias Maruhn explain why humanitarian assistance is more important than ever.


    6 | The Song of the Heavily Pregnant Woman

    Why a single song has become, for Matthias Maruhn, the enduring symbol of these aid journeys.

    🎧 Listening Recommendations
    • Rape as a Weapon — What Russia Is Doing to Women
    • Women in Syria After the Fall of Assad
    • Children in the Ukraine War: Taking Refuge in the Basement
    🤝 How to Help

    Hand in Hand mit der Ukraine – Hattingen

    Partner organization that, together with "Ukraine wir kommen," organizes donation convoys to Kyiv and Rivne.


    🏦 Sparkasse Hattingen

    IBAN: DE90 4305 1040 0000 2171 25


    🔗 Website: Hand in Hand mit der Ukraine


    Ukraine wir kommen e.V. – Essen

    Since 2022, volunteer helpers have been regularly driving relief supplies into Ukraine. Focus areas: baby food, diapers, hygiene products, and children's clothing for families in need.


    🏦 Sparkasse Essen

    IBAN: DE47 3605 0105 0003 4209 16


    ✉️ [email protected]


    Serze Mariji – Heart of Mary – Kyiv

    Ukrainian partner organization on the ground, led by Mariia Makymkowa. Supports mothers with children up to three years of age and families facing financial hardship.



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  20. Kiew im fünften Kriegsjahr – das Lied der Hochschwangeren

    31 minEpisode 159

    Kiew. Fünftes Kriegsjahr. Ein Sonntagmorgen. Rund 150 Frauen kommen mit ihren Kindern in ein Verteilzentrum im Stadtteil Trojeschtschyna. Sie holen Windeln, Babynahrung, Kleidung und Spielzeug ab – Dinge, die …

    Show notes

    Kiew. Fünftes Kriegsjahr. Ein Sonntagmorgen. Rund 150 Frauen kommen mit ihren Kindern in ein Verteilzentrum im Stadtteil Trojeschtschyna. Sie holen Windeln, Babynahrung, Kleidung und Spielzeug ab – Dinge, die für viele Familien längst nicht mehr selbstverständlich sind.

    Die Hilfe kommt aus Deutschland. Seit drei Jahren fahren die ehemaligen NRZ-Journalisten Matthias Maruhn und Wolfgang Kintscher regelmäßig mit Hilfsgütern in die Ukraine. Doch gleichzeitig wird es immer schwieriger, genügend Spenden zu sammeln.

    FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen begleitet die Verteilaktion in Kiew und spricht für unseren Podcast „Im Krisenmodus“ mit Müttern, deren Alltag vom Krieg geprägt ist. Katia erzählt von schlaflosen Nächten und einem Mann an der Front. Natalia berichtet von einem Dorf, das nicht mehr existiert – und von zwei Schwangerschaften mitten im Krieg. Kristina beschreibt, wie ihre autistische Tochter auf jede Sirene reagiert und wie sie ihren Sohn 2023 unter Bombardierung zur Welt brachte.

    Eine Reportage über humanitäre Hilfe, den Alltag ukrainischer Familien und die Frage, was Unterstützung nach mehr als vier Jahren Krieg noch bewirken kann.



    Stimmen im Podcast

    Katia (25), Mutter aus Kiew

    über den Alltag mit drei Kindern, Luftalarm und ihren Mann an der Front.

    Natalia (26), Binnenvertriebene aus der Region Sumy

    über ein Dorf, das es nicht mehr gibt – und zwei Schwangerschaften unter Bomben.

    Kristina (39), Mutter aus Kiew

    über ihre Tochter Milana, Autismus, einen herzoperierten Sohn und das Leben mit ständigen Sirenen.

    Maria Makymkowa, Leiterin der Hilfsorganisation Serze Mariji

    über Solidarität, Binnenvertriebene und die Arbeit mit Familien in Not.

    Matthias Maruhn, ehemaliger NRZ-Reporter und Ukraine-Helfer über drei Jahre humanitäre Hilfe und die sinkende Spendenbereitschaft in Deutschland.



    🧭 Kapitel

    1 | Ein Sonntag in Trojeschtschyna

    Jan Jessen begleitet eine Hilfsaktion für rund 150 Mütter und ihre Kinder in einem Kiewer Wohnviertel.

    2 | Katia: Wenn Kinder mit Sirenen aufwachsen

    Eine junge Mutter erzählt vom Alltag zwischen Luftalarm, Schlafmangel und einem Mann an der Front.

    3 | Natalia und Kristina – zwei Mütter, zwei Geschichten

    Natalia und Kristina berichten vom Leben als Mutter im Krieg – und davon, warum Aufgeben keine Option ist.

    4 | Zwei Schwangerschaften unter Bomben

    Natalia erzählt, wie sie schwanger in einem Parkhaus Schutz suchte, als Bomben einschlugen. Kristina berichtet, wie ihr Sohn nach der Geburt am Herzen operiert wurde – während Kiew bombardiert wurde.

    5 | Warum Hilfe weiter nötig ist

    Maria Makymkowa und Matthias Maruhn erklären, weshalb humanitäre Hilfe wichtiger bleibt denn je.

    6 | Das Lied der Hochschwangeren

    Warum ein einziges Lied für Matthias Maruhn bis heute zum Sinnbild dieser Hilfsfahrten geworden ist.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    Vergewaltigung als Waffe - was Russland Frauen antut

    Frauen in Syrien nach dem Sturz von Assad

    Kinder im Ukraine-Krieg: Zuflucht im Keller


    🤝 Unterstützungsmöglichkeiten

    Hand in Hand mit der Ukraine – Hattingen

    Partnerverein, der gemeinsam mit „Ukraine wir kommen" Spendenfahrten nach Kiew und Riwne organisiert.

    🏦 Sparkasse Hattingen

    IBAN: DE90 4305 1040 0000 2171 25

    🔗 Website: Hand in Hand mit der Ukraine

    Ukraine wir kommen e.V. – Essen

    Seit 2022 fahren ehrenamtliche Helfer regelmäßig mit Hilfsgütern in die Ukraine. Schwerpunkt: Babynahrung, Windeln, Hygieneartikel und Kinderkleidung für Familien in Not.

    🏦 Sparkasse Essen

    IBAN: DE47 3605 0105 0003 4209 16

    ✉️ [email protected]

    Serze Mariji – Herz Marias – Kiew

    Ukrainische Partnerorganisation vor Ort, geleitet von Mariia Makymkowa. Unterstützt Mütter mit Kindern bis drei Jahre sowie Familien in finanziellen Nöten.



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    Danke an Lena Berg, Michelle Bollen und Vera Körber für ihre Stimmen.

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  21. Venezuela nach dem Doppel-Erdbeben – Augenzeugen aus Caracas

    20 minEpisode 158

    Innerhalb von nur 39 Sekunden erschüttern zwei schwere Erdbeben Venezuela. Wohnhäuser stürzen ein, Menschen werden unter Trümmern verschüttet. Während Rettungskräfte nach Überlebenden suchen, berichten deutsche …

    Show notes

    Innerhalb von nur 39 Sekunden erschüttern zwei schwere Erdbeben Venezuela. Wohnhäuser stürzen ein, Menschen werden unter Trümmern verschüttet. Während Rettungskräfte nach Überlebenden suchen, berichten deutsche Augenzeugen aus Caracas, wie sie die Katastrophe erlebt haben.

    In dieser Sonderfolge spricht FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen mit Cornelia Leitner und Gisela Fernow, die das Beben selbst erlebt haben. Außerdem erklärt Paul-Philipp Braun von ISAR Germany, warum internationale Rettungsteams nicht sofort starten können, weshalb die ersten 72 Stunden entscheidend sind und wie sich die Hilfsorganisation auf einen möglichen Einsatz vorbereitet.

    Eine aktuelle Folge über die ersten Stunden nach der Katastrophe – und darüber, warum für viele Menschen die eigentliche Krise erst nach dem Erdbeben beginnt.


    Stimmen im Podcast

    Cornelia Leiter, Prädikantin der deutschsprachigen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Caracas: über den Moment, als das Erdbeben begann, einstürzende Gebäude und das Gefühl, das Vertrauen in den Boden zu verlieren.

    Gisela Fernow, Direktorin des Deutschen Altenheims Caracas: über Warnmeldungen, Nachbeben und die ersten Stunden nach der Katastrophe.

    Paul-Philipp Braun, Sprecher von ISAR Germany: über internationale Katastrophenhilfe, die entscheidenden ersten 72 Stunden und die Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in Venezuela.


    Host:

    Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe.



    🧭 Kapitelübersicht

    1 | Zwei Erdbeben in 39 Sekunden

    Jan Jessen ordnet die aktuelle Lage ein und erklärt, was bislang über die Katastrophe bekannt ist.

    2 | Augenzeugen aus Caracas

    Cornelia Leiter erlebt das Erdbeben mitten in der Hauptstadt. Gebäude schwanken, Menschen fliehen auf die Straße und innerhalb weniger Sekunden verändert sich alles.

    3 | Eine Nacht voller Nachbeben

    Gisela Fernow berichtet von Warnmeldungen, weiteren Erschütterungen und den ersten Nachrichten über eingestürzte Hochhäuser und schwere Zerstörungen.

    4 | Internationale Hilfe läuft an

    ISAR Germany bereitet sich auf einen möglichen Einsatz vor und erklärt, wie internationale Katastrophenhilfe organisiert wird.

    5 | Warum jetzt jede Stunde zählt

    Die ersten 72 Stunden entscheiden oft über Leben und Tod. ISAR Germany erklärt, warum Rettungsteams nicht sofort starten können.

    6 | Die Suche nach Überlebenden

    Jan Jessen ordnet die aktuelle Lage ein und erklärt, warum die Rettungsarbeiten jetzt besonders schwierig werden.

    7 | Wie es jetzt weitergeht

    Was bisher über die Folgen des Doppel-Erdbebens bekannt ist und warum für viele Menschen die Katastrophe noch lange nicht vorbei ist.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    US-Angriff auf Venezuela: Maduro festgesetzt - was jetzt folgt

    Karibik-Machtprobe: Venezuela - Invasion oder Säbelrasseln?

    Erdbeben in Afghanistan - Überleben ohne Hilfe

    Myanmar in Ruins - Earthquake Amid War



    🤝 UnterstützungsmöglichkeitenI.S.A.R. Germany

    Die Duisburger Hilfsorganisation bereitet sich auf internationale Katastropheneinsätze vor und hilft weltweit bei der Suche und Rettung von Verschütteten sowie der medizinischen Notfallversorgung. Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten gibt es hier:

    🔗 ISAR Germany – Spenden


    Spendenkonto

    I.S.A.R. Germany Stiftung gGmbH

    Sparkasse Duisburg

    IBAN: DE48 3505 0000 0200 2687 87

    BIC: DUISDE33XXX



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  22. Posad-Pokrovske: Rebuilding Under the Shadow of Russian Drones

    21 minEpisode 157

    This episode was made with AI.Posad-Pokrovske, near Kherson, was meant to become a symbol of Ukraine's reconstruction. When Jan Jessen visited the village a year ago, new houses were still little more than …

    Show notes

    This episode was made with AI.


    Posad-Pokrovske, near Kherson, was meant to become a symbol of Ukraine's reconstruction. When Jan Jessen visited the village a year ago, new houses were still little more than shells and hopes for the future were high. Today, many homes have been completed, families have returned, and children are once again playing in the streets.


    But the war has not gone away.


    FPV drones are once again targeting gas stations, shops and other civilian locations. Residents speak of renewed fear, inadequate protection and the challenges of everyday life.

    In this episode of Im Krisenmodus, FUNKE war correspondent Jan Jessen talks to people who stayed or came back. They speak about rebuilding and loss, about missing infrastructure, and about why they refuse to abandon their home despite everything.

    A report from a village caught between hope and danger – and about what reconstruction really means in the midst of an ongoing war.


    Voices Featured in This Episode

    Oleh Dolholutskyi (41), founder of the initiative “More Action, Less Talk”

    On grief, security gaps and protective nets that are still lying unused because there are no poles to install them.


    Ivan, attendant at the Ukrnafta gas station

    On the nighttime drone strike and the first fragmentation vest he has ever worn.


    Vadym

    On daily life under the threat of drones and kamikaze attacks.


    Volodymyr Mikheiev (62)

    On crumbling infrastructure and why military vehicles should not park directly outside the village store.


    Lena

    On the journey from ruins to the sound of children laughing – and why rebuilding may take another decade, if support continues.


    Oleksandra (“Sasha”)

    On home, belonging and the decision to raise her family in the village.


    Vasyl Rakovskyi

    On the park, the children and trees taking root in bomb craters.


    Svitlana, council member in the settlement of Promin

    On the mobile cinema project and giving children brief moments of normality.

    Host

    Jan Jessen

    Political Editor-in-Chief of NRZ and war and crisis correspondent for FUNKE Media Group.



    Episode Guide1 | Back in Posad-Pokrovske

    A year ago, the village embodied hope and reconstruction. Jan Jessen returns to ask: what has become of those hopes?

    2 | Life Under Drones

    Gas stations, shops and roads are once again coming under attack from FPV drones. Residents describe how they cope with the constant threat.

    3 | New Homes, Old Problems

    Reconstruction is visible. But many people still struggle with inadequate infrastructure, unreliable water supplies and a lack of protection.

    4 | Why People Stay

    Despite war, fear and destruction, families are returning. Residents explain why they refuse to give up their home.

    5 | Cinema on Wheels: When Children Laugh Again

    Parks, film screenings and new gathering places are giving children back something the war has taken from them: a sense of normal life.

    6 | A Village Between Hope and War

    Posad-Pokrovske is changing. But the attacks continue. What will it take for reconstruction to mean more than simply building new houses?


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    Questions, criticism, or suggestions? Get in touch:

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  23. Posad-Pokrowsk: Aufbau im Visier russischer Drohnen

    24 minEpisode 156

    Posad-Pokrowsk bei Cherson sollte zum Symbol des ukrainischen Wiederaufbaus werden. Als Jan Jessen das Dorf vor einem Jahr besuchte, standen hier noch Rohbauten und große Hoffnungen. Heute sind viele Häuser …

    Show notes

    Posad-Pokrowsk bei Cherson sollte zum Symbol des ukrainischen Wiederaufbaus werden. Als Jan Jessen das Dorf vor einem Jahr besuchte, standen hier noch Rohbauten und große Hoffnungen. Heute sind viele Häuser fertig, Familien zurückgekehrt und Kinder wieder auf den Straßen.

    Doch der Krieg ist nicht verschwunden. FPV-Drohnen greifen Tankstellen, Geschäfte und andere zivile Orte an. Bewohner berichten von neuer Angst, fehlendem Schutz und den Herausforderungen des Alltags.

    In dieser Folge von „Im Krisenmodus“ spricht FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen mit Menschen, die geblieben oder zurückgekehrt sind. Sie erzählen von Wiederaufbau und Verlust, von fehlender Infrastruktur und von der Frage, warum sie ihre Heimat trotz allem nicht verlassen wollen.

    Eine Reportage über ein Dorf zwischen Hoffnung und Bedrohung – und darüber, was Wiederaufbau in einem andauernden Krieg wirklich bedeutet.


    Stimmen im Podcast:

    Oleh Dolholutskyi (41), Initiative „Mehr Taten, weniger Worte“: über Trauer, Schutzlücken und Netze, die noch ohne Pfeiler lagern.

    Iwan, Tankwart an der Ukrnafta-Tankstelle: über den nächtlichen Drohnentreffer und seine erste Splitterschutzweste.

    Vadym: über den Alltag mit Drohnen und Kamikaze-Drohnen.

    Wolodymyr Mikheiew (62): über fehlende Infrastruktur und die Forderung, Militärfahrzeuge nicht direkt vor den Laden zu fahren.

    Lena: über den Weg von Ruinen zu Kinderlachen und die Perspektive von zehn weiteren Jahren Wiederaufbau – wenn Hilfe kommt.

    Oleksandra („Sasha“): über Heimat und die Entscheidung, mit der Familie im Ort zu leben.

    Wassyl Rakovskyi: über den Park, die Kinder und die Bäume, die in Bombentrichtern wurzeln.

    Swetlana, Abgeordnete der Siedlung Promin: über das Kinderkino als kurzen Moment Normalität.


    Host:

    Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe.



    🧭 Kapitelübersicht

    1 | Zurück in Posad-Pokrowsk

    Vor einem Jahr war das Dorf ein Symbol für den Wiederaufbau. Jan Jessen kehrt zurück und fragt: Was ist aus den Hoffnungen von damals geworden?

    2 | Alltag unter Drohnen

    Tankstellen, Geschäfte und Straßen geraten wieder ins Visier von FPV-Drohnen. Bewohner berichten, wie sie mit der ständigen Bedrohung leben.

    3 | Neue Häuser, alte Probleme

    Der Wiederaufbau ist sichtbar. Doch viele Menschen kämpfen weiterhin mit fehlender Infrastruktur, unsicherer Wasserversorgung und mangelndem Schutz.

    4 | Warum die Menschen bleiben

    Trotz Krieg, Angst und Zerstörung kehren Familien zurück. Bewohner erzählen, warum sie ihre Heimat nicht aufgeben wollen.

    5 | Kino im Bus: Wenn Kinder im Krieg wieder lachen

    Parks, Filmabende und neue Begegnungsorte sollen den Kindern etwas zurückgeben, das der Krieg ihnen genommen hat: Alltag.

    6 | Ein Dorf zwischen Hoffnung und Krieg

    Posad-Pokrowsk verändert sich. Doch die Angriffe gehen weiter. Was braucht es, damit Wiederaufbau mehr wird als nur neue Häuser?



    🎧 Hör-Empfehlungen

    „Drei Jahre Krieg: Wut, Müdigkeit, Durchhalten"

    „Leben unter Beschuss: Stimmen aus Cherson"

    „Ukraine: Posad-Pokrowsk - Dorf unter Beschuss"

    „Vier Jahre Krieg in der Ukraine"


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  24. Iran, USA, Hormus: Carlo Masala über die neue Eskalation

    39 minEpisode 155

    Zwei Monate nach dem Waffenstillstand fliegen wieder Angriffe zwischen den USA und Iran. Droht eine neue Eskalation – oder ein langer Abnutzungskonflikt?Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und …

    Show notes

    Zwei Monate nach dem Waffenstillstand fliegen wieder Angriffe zwischen den USA und Iran. Droht eine neue Eskalation – oder ein langer Abnutzungskonflikt?

    Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe, spricht mit dem Politikwissenschaftler Carlo Masala über die Lage an der Straße von Hormus, den Streit um das iranische Atomprogramm, die Konflikte im Libanon und in Gaza sowie das zunehmend belastete Verhältnis zwischen Washington und Jerusalem.

    Welche Folgen hätte eine weitere Zuspitzung für Europa, Handel und Weltwirtschaft? Und wer sitzt in diesem Konflikt tatsächlich am längeren Hebel?


    Gast:

    Prof. Dr. Carlo Masala, Politikwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München.


    Host:

    Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe.


    🧭 Kapitelübersicht1 | USA und Iran: Warum der Konflikt wieder hochkocht

    Zwei Monate nach dem Waffenstillstand fliegen wieder Angriffe. Jan Jessen führt in die neue Lage ein und fragt: Droht eine neue Eskalation?

    2 | Verhandlungen ohne Fortschritt

    Trump sendet widersprüchliche Signale. Nuklearprogramm, Straße von Hormus und Libanon bleiben die zentralen Streitpunkte, bei denen es kaum Bewegung gibt.

    3 | Straße von Hormus: Wer blockiert hier eigentlich wen?

    Carlo Masala erklärt, warum die Lage am Golf so unübersichtlich ist – und warum die Straße von Hormus für Handel, Industrie und Weltwirtschaft so wichtig bleibt.

    4 | Weltwirtschaft und internationaler Druck

    Wie lange kann Iran das durchhalten? Und warum bleibt der internationale Druck auf die USA bisher begrenzt, obwohl die Folgen weltweit spürbar sind?

    5 | Libanon: Warum dort keine Lösung in Sicht ist

    Israel geht weiter militärisch gegen die Hisbollah vor. Doch eine politische Lösung ist nicht erkennbar – und die Lage im Süden des Landes bleibt explosiv.

    6 | Gaza und das beschädigte Verhältnis zwischen USA und Israel

    Auch in Gaza fehlt weiter eine politische Perspektive. Gleichzeitig wachsen die Spannungen zwischen Donald Trump und Benjamin Netanyahu.

    7 | Ein Konflikt ohne Ausweg?

    Warum Masala derzeit kaum Chancen auf einen politischen Durchbruch sieht – und welche Risiken für Europa und die Weltwirtschaft entstehen könnten.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    Iran-Krieg außer Kontrolle - Analyse mit Carlo Masala

    USA und Israel greifen Iran an - mit Carlo Masala


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  25. Years After ISIS, Many Yazidis Still Face Obstacles to Returning to Shingal

    25 minEpisode 154

    This episode was made with the help of AI.For this episode of In Crisis Mode, Jan Jessen, Head of Politics at NRZ and war and crisis correspondent for the FUNKE Media Group, travels to northwestern Iraq.He …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.


    For this episode of In Crisis Mode, Jan Jessen, Head of Politics at NRZ and war and crisis correspondent for the FUNKE Media Group, travels to northwestern Iraq.


    He speaks with Yazidi returnees in the Shingal region who are involved in a greenhouse project in Sinune, as well as with Irfan Ortac, Chairman of the Central Council of Yazidis in Germany. The episode explores why, despite the military defeat of ISIS, many Yazidis have still not returned to their homeland, even in the presence of aid projects, reconstruction efforts, and isolated signs of hope.


    Guests:

    • Irfan Ortac, Chairman of the Central Council of Yazidis in Germany
    • Participants in the greenhouse project: Badal Khalaf Kasem, Sabah Qaro, and a Yazidi farmer from Sinune

    Chapter Overview


    1 | Shingal After ISIS: Why Many Yazidis Have Not Returned

    Jan Jessen opens the episode with the central question: Why have so many Yazidis still not returned to Shingal in northwestern Iraq, despite the end of the ISIS attack?


    2 | Shingal, Iraq: Checkpoints, Control, and Insecurity

    Jan describes his journey through the region, marked by numerous checkpoints and restricted movement in an area still shaped by insecurity.


    3 | Everyday Life in Sinune and Gunde Ahsan

    Small shops, new houses, and a school full of children reflect a fragile sense of normality—alongside fear, mistrust, and the lasting trauma of the 2014 Yazidi genocide.


    4 | Returning to Shingal: Education, Work, and Greenhouse Projects

    Jan highlights how local initiatives in Sinune and Gunde Ahsan are enabling limited returns through education, agriculture, and employment opportunities.


    5 | A Yazidi Farmer from Sinune: Destroyed Homes and Missing Support

    A returnee explains why he cannot go back to his home village, describing destroyed property, lack of assistance, and ongoing hardship for his family.


    6 | Irfan Ortac on Shingal: Militias, Absence of State Authority, Lack of Security

    The Chairman of the Central Council of Yazidis in Germany outlines why many Yazidis are still unable to return safely, citing the presence of armed groups and weak state structures.


    7 | What Yazidis in Shingal Need Today: Security, Reconstruction, and Perspective

    Jan concludes that return requires more than hope: it depends on security, functioning governance, reconstruction, and sustainable future prospects.


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  26. Shingal nach dem IS: Warum viele Jesiden noch immer nicht zurückkehren

    31 minEpisode 153

    Shingal nach dem IS: Warum viele Jesiden bis heute nicht wirklich zurückkehren. Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe, reist für diese Folge von „Im …

    Show notes

    Shingal nach dem IS: Warum viele Jesiden bis heute nicht wirklich zurückkehren. Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe, reist für diese Folge von „Im Krisenmodus“ in den Nordwesten des Irak. In der Shingal-Region spricht er mit jesidischen Rückkehrern aus einem Gewächshausprojekt in Sinune und mit Irfan Ortac, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Êzîden in Deutschland. Die Folge zeigt, warum der sogenannte Islamische Staat militärisch besiegt ist, viele Jesiden aber bis heute nicht wirklich in ihre Heimat zurückkehren – trotz Hilfsprojekten, Wiederaufbau und einzelner Hoffnungsschimmer.


    Gäste:

    Irfan Ortac (Vorsitzender, Zentralrat der Êzîden in Deutschland)

    Gesprächspartner aus dem Gewächshausprojekt:

    Badal Khalaf Kasem, Sabah Qaro und ein jesidischer Bauer aus Sinune


    🧭 Kapitelübersicht

    1 | Shingal nach dem IS: Warum viele Jesiden nicht zurückkehren

    Jan Jessen führt mit der zentralen Frage in die Folge ein: Warum kehren viele Jesiden trotz des Endes des IS bis heute nicht wirklich nach Shingal im Nordwesten des Irak zurück?

    2 | Shingal im Irak: Checkpoints, Kontrolle und Unsicherheit

    Jan beschreibt seine Reise in die Shingal-Region, die vielen Checkpoints und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit in einem Gebiet, das bis heute von Unsicherheit geprägt ist.

    3 | Alltag der Jesiden in Sinune und Gunde Ahsan

    Kleine Läden, neue Häuser, eine Schule voller Kinder – und gleichzeitig Angst, Misstrauen und die dauerhafte Erinnerung an den Genozid an den Jesiden im Jahr 2014.

    4 | Rückkehr nach Shingal: Schule, Arbeit und Gewächshausprojekt

    Jan zeigt, wie Hilfsprojekte in Sinune und Gunde Ahsan Rückkehr möglich machen: mit Bildung, Landwirtschaft und Arbeit für jesidische Familien.

    5 | Jesidischer Bauer aus Sinune: zerstörtes Haus, keine Hilfe, kein sicheres Leben

    Ein Rückkehrer erzählt, warum er nicht in sein Heimatdorf zurückkann, welche Unterstützung ausblieb und wie schwer das Leben seiner Familie nach der Rückkehr geblieben ist.

    6 | Irfan Ortac über Jesiden in Shingal: Milizen, fehlender Staat, keine Sicherheit

    Der Vorsitzende des Zentralrats der Êzîden in Deutschland erklärt, warum viele Jesiden bis heute nicht frei und sicher in ihre Heimat zurückkehren können.

    7 | Was Jesiden in Shingal jetzt brauchen: Sicherheit, Wiederaufbau, Perspektive

    Jan zieht Bilanz: Rückkehr in den Irak braucht mehr als Hoffnung – sie braucht Schutz, staatliche Ordnung, Wiederaufbau und echte Zukunftschancen.



    🎧 Hör-Empfehlungen

    Zensur oder Schutz? Wie frei ist Journalismus wirklich?

    Libanon am Limit: Krieg, Flucht und bröckelnde Waffenruhe - Hilfe aus NRW


    🤝 Unterstützungsmöglichkeiten

    Caritas Flüchtlingshilfe Essen e.V.

    Humanitäre Hilfe und vorbeugende Flüchtlingshilfe in Krisenregionen, unter anderem im Nordirak.

    🔗 Website: flüchtlingshilfe.com

    Spendenkonto

    Bank im Bistum Essen

    IBAN: DE45 3606 0295 0000 1026 28

    Stichwort: Shingal

    Hinweis: Jan Jessen engagiert sich ehrenamtlich bei der Caritas Flüchtlingshilfe Essen e.V.


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  27. How free is the Press? Journalism in Times of Crisis

    29 minEpisode 152

    In this episode of “Im Krisenmodus”, Jan Jessen head of politics at NRZ and war and crisis reporter for the FUNKE Media Group, speaks with photojournalists Reto Klar and André Hirtz about censorship in everyday …

    Show notes

    In this episode of “Im Krisenmodus”, Jan Jessen head of politics at NRZ and war and crisis reporter for the FUNKE Media Group, speaks with photojournalists Reto Klar and André Hirtz about censorship in everyday reporting, questions of responsibility behind the camera shutter, and the quieter realities of conflict zones.


    The episode is prompted by Jessen’s receipt of the 2026 Press Freedom Award and explores where boundaries are necessary—and where public access to information is being restricted.


    Guests:

    Reto Klar (photographer, FUNKE)

    André Hirtz (photographer, FUNKE)



    🧭 Episode Overview


    1 | Teaser: Censorship in Everyday Reporting

    Opening from Kherson, featuring covered PRESS patches and Reto Klar’s remark (“image destroyed”), framing press freedom as a constant point of friction in the field.

    2 | What Does Press Freedom Mean?

    A practical rather than legal perspective: Reto’s definition from deployment, André’s focus on plurality and professional stance, and Jan’s contextual framing.

    3 | Germany: Soft Forms of Censorship

    Reto on experiences in Berlin (being pushed back, restricted access), and Jessen on interactions with press offices, image control, and subtle limitations.

    4 | Frontlines: Security vs. Restriction

    André on accreditation systems, operational security (OPSEC), and location risks; Jessen on image review processes in Ukraine and guided IDF tours without independent access.

    5 | What Do We Show—and What Do We Leave Out?

    André on ethical responsibility at the moment of capture (“What do I choose not to show?”), the use of implication instead of shock, and Jessen on editorial standards in print and audio.

    6 | Facts vs. Fakes

    Jessen on examples from Tel Aviv: AI-generated images, deepfakes, and disinformation—and how verification and transparency are essential for maintaining trust.

    7 | Why We Go Out & the Quiet Moments

    Reto on motivation and purpose; André on an emotional encounter in a Ukrainian senior care facility; a brief reflection on Afghanistan; concluding thoughts from Jessen.

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  28. Zensur oder Schutz? Wie frei ist Journalismus wirklich?

    32 minEpisode 151

    Die Pressefreiheit im Einsatz: Was ist legitime Sicherheit – und was unzulässige Einschränkung? Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe, spricht in dieser Folge …

    Show notes

    Die Pressefreiheit im Einsatz: Was ist legitime Sicherheit – und was unzulässige Einschränkung? Jan Jessen, Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe, spricht in dieser Folge von „Im Krisenmodus“ mit den Fotoreportern Reto Klar und André Hirtz über Zensur im Alltag, Verantwortungsfragen am Auslöser und die leisen Töne aus Kriegsgebieten. Anlass der Folge: Jans Auszeichnung mit dem Pressefreiheitspreis 2026. Die Episode ordnet ein, wo Grenzen nötig sind – und wo Öffentlichkeit behindert wird.


    Gäste:

    Reto Klar (Fotograf/FUNKE)

    André Hirtz (Fotojournalist/FUNKE)



    🧭 Kapitelübersicht

    1 | Teaser: Zensur im Alltag

    Kherson‑Einstieg mit abgeklebten PRESS‑Patches und kurzer Reto‑Passage („Bild kaputt gemacht“) – Pressefreiheit als tägliche Reibung.

    2 | Was bedeutet Pressefreiheit?

    Praxis statt Paragrafen: Retos Definition aus dem Einsatz, Andrés Pluralität und Haltung – plus Jans Einordnung.

    3 | Deutschland: Soft Censorship

    Reto über das Berlin‑Beispiel (Wegdrängen, Abschirmen) und Jans Erfahrungen mit Pressestellen, Bildkontrolle und Grenzen.

    4 | Front: Sicherheit vs. Einschränkung

    André über Akkreditierungen, OPSEC (Operationssicherheit) und Standort‑Risiken; Jan zu Bildprüfungen in der Ukraine und geführten IDF‑Touren (kein unabhängiger Zugang).

    5 | Was zeigen wir – und was lassen wir?

    André über Verantwortung am Auslöser („Was zeige ich nicht?“), Andeutung statt Schock; Jans Ethik‑Linien für Print und Audio.

    6 | Fakten vs. Fakes

    Jans Tel‑Aviv‑Beispiel: KI‑Bilder, Deepfakes, Desinformation – und wie Verifikation und Transparenz Vertrauen sichern.

    7 | Warum wir rausfahren & die leisen Töne

    Reto über Sinn und Antrieb; Andrés emotionaler Moment (Seniorenzentrum Ukraine); kurzer Blick auf Afghanistan; Jans Fazit mit Appell.



    🎧 Hör-Empfehlungen

    Die Leopardin, der Krieg und die Tierretter von Charkiw

    Libanon am Limit: Krieg, Flucht und bröckelnde Waffenruhe - Hilfe aus NRW

    Flutkatastrophe in Afghanistan: Eine vergessene Tragödie

    Erdbeben in Afghanistan - Überleben ohne Hilfe



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  29. Lebanon at the Edge: War, Flight, and a Faltering Truce – Aid from NRW

    26 minEpisode 150

    This episode was made with the help of AI.The ceasefire in Lebanon hangs by a thread. Jan Jessen, war and crisis reporter for the FUNKE Media Group and host of the podcast “Im Krisenmodus” (In Crisis Mode) …

    Show notes

    This episode was made with the help of AI.


    The ceasefire in Lebanon hangs by a thread. Jan Jessen, war and crisis reporter for the FUNKE Media Group and host of the podcast “Im Krisenmodus” (In Crisis Mode), travels to Beirut alongside Claudia Peppmüller, spokesperson for Peace Village International, and Josef Neumann, Member of the State Parliament of North Rhine-Westphalia (NRW).


    On the ground, the full scale of the crisis is visible: ongoing bombardments in the south, hundreds of thousands of internally displaced persons (IDPs), schools converted into emergency shelters, and a devastating lack of essential supplies. This episode explores the geopolitical dynamics involving Israel, Iran, and Hezbollah, while asking what is urgently needed on both a political and humanitarian level.


    Guests:

    • Claudia Peppmüller (Peace Village International, Oberhausen/Dinslaken)
    • Josef Neumann (SPD, Member of the NRW State Parliament)


    Host:

    • Jan Jessen – Head of Politics at the NRZ and veteran crisis reporter for the FUNKE Media Group

    🧭 Chapter Overview

    1 | A Ceasefire on Paper Only

    Jan explains the current reality: a crumbling truce, daily strikes in the border regions, and why so many continue to flee toward Beirut.


    2 | Classrooms as Homes: Aid Distribution in Beirut

    Claudia Peppmüller discusses food distribution at a state school housing 370 people—focusing on culturally appropriate food packages and the needs of children.


    3 | Children in a State of Emergency

    A look at the psychological toll: children oscillating between hyperactivity and withdrawal, living in cramped classrooms. Jan provides context on the urgent need for mental health support and structure.


    4 | Access and Security

    Targeted destruction in Beirut, restricted neighborhoods, and no access to the south—yet, paradoxically, why parts of Beirut currently feel safe.


    5 | Daily Life Under Pressure: Schools, Prices, Medicine

    Schools serving as shelters means education is on hold. We discuss inflation, the high cost of medical care, and the overlapping displacement of Lebanese IDPs, Syrians, and Palestinians.


    6 | Aid Without Borders: NRW and Civil Society

    Peace Village International, the State of NRW, and various churches provide interfaith, unbureaucratic support. How this aid directly reaches the people.

    7 | Politics and the Truce: What Happens Next?


    Securing the ceasefire, the necessity of diplomatic dialogue (Israel, Iran), and the complex challenge of disarming Hezbollah. Jan summarizes the political steps required n d Hisbollah – und fragt, was jetzt politisch und humanitär nötig ist.



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  30. Libanon am Limit: Krieg, Flucht und bröckelnde Waffenruhe – Hilfe aus NRW

    27 minEpisode 149

    Die Waffenruhe im Libanon ist brüchig. Jan Jessen, Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe und Host unseres Podcasts „Im Krisenmodus“ reist nach Beirut und begleitet Friedensdorf International …

    Show notes

    Die Waffenruhe im Libanon ist brüchig. Jan Jessen, Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe und Host unseres Podcasts „Im Krisenmodus“ reist nach Beirut und begleitet Friedensdorf International Sprecherin Claudia Peppmüller und den NRW-Landtagsabgeordneten Josef Neumann.

    Vor Ort zeigt sich das ganze Ausmaß der Krise: Bombardierungen im Süden, hunderttausende Binnenvertriebene, Notunterkünfte in Schulen und fehlende Versorgung. Die Folge erklärt Hintergründe zu Israel, Iran und Hisbollah – und fragt, was jetzt politisch und humanitär nötig ist.



    Gäste:

    Claudia Peppmüller (Friedensdorf International Oberhausen/Dinslaken)

    Josef Neumann (SPD, MdL NRW)


    Host:

    Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter für die FUNKE Mediengruppe



    🧭 Kapitelübersicht

    1 | Waffenruhe auf dem Papier

    Jan erklärt die Lage: bröckelnde Waffenruhe, tägliche Angriffe im Grenzgebiet; warum Menschen Richtung Beirut fliehen.

    2 | Schule statt Zuhause: Verteilung in Beirut

    Claudia Peppmüller über die Essensverteilung in einer staatlichen Schule mit 370 Menschen – kulturgerechte Food‑Packages, Fokus Kinder.

    3 | Kinder im Ausnahmezustand

    Kinder zwischen Aufgedrehtsein und Rückzug, Enge in Klassenräumen. Jan ordnet psychische Belastung und Strukturbedarf ein.

    4 | Zugang und Sicherheit

    Punktuelle Zerstörung in Beirut, gesperrte Viertel, kein Zugang in den Süden – und doch fühlt es sich in Beirut aktuell sicher an.

    5 | Alltag unter Druck: Schulen, Preise, Medizin

    Schulen als Notunterkünfte, Unterrichtsausfall, Inflation, teure medizinische Versorgung und überlagerte Fluchtlagen (Binnenvertriebene, Syrer, Palästinenser).

    6 | Hilfe ohne Etikett – NRW und Zivilgesellschaft

    Friedensdorf International, Land NRW und Kirchen helfen interreligiös und unbürokratisch. Wie die Unterstützung konkret ankommt.

    7 | Politik und Waffenruhe: Was jetzt zählt

    Waffenstillstand sichern, mit allen reden (Israel, Iran), schwierige Entwaffnung der Hisbollah. Jan fasst zusammen, was jetzt politisch passieren muss.


    🎧 Hör-Empfehlungen

    Raketen aus dem Libanon: Alltag im Norden Israels im Schatten des Iran-Kriegs

    Afghanische Kinder: Heilung in Deutschland gesucht

    Flutkatastrophe in Afghanistan: Eine vergessene Tragödie


    🤝 Unterstützungsmöglichkeiten

    Friedensdorf International

    Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten.

    🔗 Website: friedensdorf.de

    Spendenkonto:

    Stadtsparkasse Oberhausen

    IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00

    BIC: WELADED1OBH


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