
NZZ Geopolitik
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- Oct 21, 2026
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Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.
Episodes 113
Wie die Zalando-Mentalität die Demokratie bedrängt
Politik wirkt in unserer durch digitalisierte Prozesse beschleunigten Zeit oft wie getrieben. Wenn Erwartungen schneller geweckt werden, als sie die Demokratie erfüllen kann, entsteht Frustration. Der Soziologe …
Show notes
Politik wirkt in unserer durch digitalisierte Prozesse beschleunigten Zeit oft wie getrieben. Wenn Erwartungen schneller geweckt werden, als sie die Demokratie erfüllen kann, entsteht Frustration. Der Soziologe Matthias Quent erläutert im Gespräch mit David Vogel, wie diese ständige Eile populistische Kräften in die Hände spielt und etablierte Parteien schwächt, warum radikale Versprechen scheitern und was der Einzelne tun kann, um im Alltag wieder das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erlangen.
Gast: Matthias Quent, Professor Soziologie Ernst-Abbe-Hochschule Jena Host: David Vogel Redaktion: Marlen Oehler
Matthias Quents Buch «Keine Macht der Ohnmacht» findet Ihr hier.
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US-Midterms (1): Wie Trumps disruptive Aussenpolitik die Wahlen beeinflusst
In der ersten Episode unserer Serie zu den US-Midterms 2026 nehmen wir die Aussenpolitik in den Blick. Welchen Effekt hat Donald Trumps laute Aussenpolitik auf die anstehenden Zwischenwahlen am 3. November? Der …
Show notes
In der ersten Episode unserer Serie zu den US-Midterms 2026 nehmen wir die Aussenpolitik in den Blick. Welchen Effekt hat Donald Trumps laute Aussenpolitik auf die anstehenden Zwischenwahlen am 3. November? Der chaotische und disruptive Kurs des US-Präsidenten sorgt nicht nur international für grosse Unruhe, sondern hinterlässt auch tiefe Spuren im Alltag der amerikanischen Bevölkerung. Vom umstrittenen Krieg im Iran bis hin zur aggressiven Handelspolitik: Belastungen wie steigende Preise und wirtschaftliche Unsicherheiten erreichen längst das Portemonnaie der Wählerinnen und Wähler. Welche Rolle spielt die wachsende Kritik aus den eigenen Reihen der Republikaner? Wie positionieren sich die gespaltenen Demokraten? Und was bedeutet eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse im Kongress für die Zukunft der amerikanischen Aussenpolitik Washingtons?
Gast: Cathryn Clüver Ashbrook, USA-Expertin Bertelsmann Stiftung Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel, Dominik Schottner
Cathryn Clüver Ashbrooks Buch findet Ihr hier.
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7. Oktober: «Israel hat einige Schlachten gewonnen, nicht aber den Krieg»
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 zieht der Nahost-Experte, Journalist und Autor Richard C. Schneider eine ernüchternde Bilanz für Israel. Zwar erzielte die israelische Armee auf …
Show notes
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 zieht der Nahost-Experte, Journalist und Autor Richard C. Schneider eine ernüchternde Bilanz für Israel. Zwar erzielte die israelische Armee auf dem Schlachtfeld in Gaza, im Libanon und im Juni 2025 gegen den Iran erhebliche militärische Erfolge. Doch das von Premierminister Benjamin Netanyahu ausgerufene Ziel eines „totalen Siegs“ bleibt unerreicht. Ein Ziel, das im Angesicht einer Terrororganisation sowieso nicht erreichbar sei, so Schneider. Eine Terrororganisation lässt sich rein militärisch nicht besiegen, sie will nur überleben.
Statt Sicherheit sieht sich Israel mit einer tiefen internationalen Isolation, wachsendem politischem Druck der USA und einer veränderten geopolitischen Dynamik konfrontiert. Die Bilanz, drei Jahre nach dem beispiellosen Terrorangriff vom 7. Oktober, fällt für Israel darum sehr ernüchternd aus. Ohne eine klare Strategie und angesichts eines neu anlaufenden iranischen Nuklearprogramms sei die nächste Eskalation in der Region nur eine Frage der Zeit.Gast: Richard C. Schneider, Journalist und Autor Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel, Dominik Schottner
Das Buch "Eskalation. Der Kampf im Nahen Osten und der Umbruch der Weltordnung“ von Richard C. Schneider und der Journalistin Shahrzad Eden Osterer ist diesen September im Rowohlt Verlag erschienen. Den Link zum Buch findet Ihr hier.
Richards Artikel zur israelischen Bilanz nach dem 7. Oktober.
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Brasiliens Blockfreiheit steht auf dem Spiel: Unter Druck der USA, abhängig von China
Am 4. Oktober steht in Brasilien eine richtungsweisende Wahl an: Der 80-jährige Präsident Lula da Silva tritt gegen Flavio Bolsonaro an, den Sohn seines früheren Rivalen Jair Bolsonaro. Trotz historisch …
Show notes
Am 4. Oktober steht in Brasilien eine richtungsweisende Wahl an: Der 80-jährige Präsident Lula da Silva tritt gegen Flavio Bolsonaro an, den Sohn seines früheren Rivalen Jair Bolsonaro. Trotz historisch niedriger Arbeitslosigkeit und stabilem Wirtschaftswachstum präsentiert sich das Land tief gespalten und politisch müde. Diese Wahl ist aber auch geopolitisch richtungsweisend. Der deutsch-brasilianische Politologe Oliver Stuenkel analysiert im Gespräch mit David Vogel, warum Interventionen aus Washington in Brasilien eine nationalistische Abwehrreaktion auslösen, wie das Land seine engen Wirtschaftsbeziehungen zu China verteidigt und was der lateinamerikanische Rechtsrutsch für die gesamte Region bedeutet.
Gast: Oliver Stuenkel, deutsch-brasilianischer Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Professor an der Schule für Internationale Beziehungen der Fundação Getulio Vargas in São Paulo, Brasilien Host: David Vogel Redaktion: Marlen Oehler
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Singapur als Vorbild? Wie ein Stadtstaat zur Lieblingsautokratie wurde
In nur sechs Jahrzehnten entwickelte sich Singapur von einer von Krankheiten geplagten Region zu einer der reichsten Nationen weltweit. Die Bewohner gehören Umfragen zufolge zu den glücklichsten Asiens. Dieser …
Show notes
In nur sechs Jahrzehnten entwickelte sich Singapur von einer von Krankheiten geplagten Region zu einer der reichsten Nationen weltweit. Die Bewohner gehören Umfragen zufolge zu den glücklichsten Asiens. Dieser beeindruckende wirtschaftliche Aufstieg beruht jedoch auf einem politischen System, das Experten als elektorale Autokratie bezeichnen. Die langjährige Regierungspartei sichert sich ihre Stellung durch ungleiche Bedingungen im politischen Wettbewerb. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» spricht der Politologe Marco Bünte darüber, warum das Modell aus finanziellem Erfolg und autoritärer Kontrolle als Vorbild für Machthaber auf der ganzen Welt dient. Es zeigt auf, wie Wohlstand für die Bevölkerung geschaffen wird, ohne dass die politische Führung ihre Macht abtreten muss.
Heutiger Gast: Marco Bünte, Politologe Host: David Vogel
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Russlands hybride Kriegsführung: Ist Deutschland bereit für den Ernstfall?
Sabotageakte an Flughäfen, geklonte Medienwebsites und verdächtige Drohnenflüge über Militärkasernen: Die hybride Kriegsführung Russlands gegen Deutschland verschärft sich. Warum steht ausgerechnet Deutschland …
Show notes
Sabotageakte an Flughäfen, geklonte Medienwebsites und verdächtige Drohnenflüge über Militärkasernen: Die hybride Kriegsführung Russlands gegen Deutschland verschärft sich. Warum steht ausgerechnet Deutschland so stark im Fokus der Angriffe aus Moskau? Und wie gut ist der Staat darauf vorbereitet, Angriffe abzuwehren, die sich meist knapp unterhalb der Schwelle einer offenen militärischen Konfrontation bewegen? In der neuen Folge von "NZZ Geopolitik" ordnet der sicherheitspolitische Analyst Ferdinand Gehringer die Lage ein. Er erklärt, wie Russland sogenannte Wegwerfagenten rekrutiert, um Verunsicherung in der Bevölkerung und Politik zu schüren, und warum Gesetzesanpassungen sowie eine stärkere gesellschaftliche Resilienz jetzt entscheidend sind.
Heutiger Gast: Ferdinand Gehringer Host: Marlen Oehler
Ferdinands Buch findest du hier
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9/11: Die eigentliche Tragödie begann danach – mit dem «War on Terror»
Vor genau 25 Jahren erschütterten die Anschläge vom 11. September die USA und lösten den globalen «War on Terror» aus. Doch anstatt Stabilität zu bringen, entpuppte sich die militärische Reaktion der Amerikaner …
Show notes
Vor genau 25 Jahren erschütterten die Anschläge vom 11. September die USA und lösten den globalen «War on Terror» aus. Doch anstatt Stabilität zu bringen, entpuppte sich die militärische Reaktion der Amerikaner als strategischer Fehler. Ihr Vorgehen gegen al-Kaida in Afghanistan wurde allseits unterstützt. Doch mit dem anschliessenden Einmarsch in den Irak wendete sich das Blatt. Die amerikanische Führung glaubte nach dem ersten Erfolg in Afghanistan, auch andere Länder und Systeme nach ihren Vorstellungen formen zu können - und scheiterte. Für den Terrorismusexperten Peter Neumann war dies «wahrscheinlich der ultimative Moment der amerikanischen Hybris».
Die Konsequenzen dieser geopolitischen Überdehnung spürt die Welt bis heute. Der Terrorismus lebt unter anderem im sogenannten «Islamischen Staat» weiter. Gleichzeitig verzettelte sich Washington in endlosen Konflikten und verlor entscheidende Jahre, in denen Asien und insbesondere China ungestört zur neuen Weltmacht aufsteigen konnten.
Auch im Inneren kratzte der Krieg gegen den Terror massiv am demokratischen Selbstverständnis der Nation. Umstrittene Einrichtungen wie das Gefangenenlager in Guantanamo, Überwachungsgesetze und Folterskandale beschädigten den Ruf des Landes stark. Neumann erklärt, warum er 25 Jahre später eine klar negative Bilanz zieht.
Gast: Peter Neumann, Politikwissenschaftler und Terrorismusexperte am Kings College in London. Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler, David Vogel
Das Autorenprofil von Peter Neumann findet ihr hier, und den Hinweis zu seinen Büchern.
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Chinas stiller Krieg um Taiwan hat längst begonnen
Der Angriff auf Taiwan hat längst begonnen. Dieser Überzeugung ist der Sinologe, ehemalige Spiegel-Journalist und Geheimdienstexperte Jürgen Kremp. Im Gespräch mit David Vogel berichtet Kremp von eigenen …
Show notes
Der Angriff auf Taiwan hat längst begonnen. Dieser Überzeugung ist der Sinologe, ehemalige Spiegel-Journalist und Geheimdienstexperte Jürgen Kremp. Im Gespräch mit David Vogel berichtet Kremp von eigenen Erfahrungen mit Beschattungen durch chinesische Agenten und erläutert, wie Peking versucht, Taiwan ohne militärische Waffengewalt zu unterwandern. Jeden Tag sieht sich Taiwan mit rund 2,6 Millionen Cyberangriffen konfrontiert. Parallel dazu schüren gezielte Falschmeldungen in den sozialen Medien Misstrauen in der Bevölkerung. Zudem sorgt der Einfluss auf Parteien und Medienkonzerne für eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung. Jürgen Kremp ordnet die Lage ein und erklärt, warum das Schicksal von Taiwan auch für die westliche Welt ein entscheidender Warnruf sein muss.
Heutiger Gast: Jürgen Kremb Host: David Vogel
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Iran und Ukraine: Verschmelzen die beiden Konflikte zu einem Gigakrieg?
Die Kriege in der Ukraine und im Iran sind längst nicht mehr voneinander zu trennen. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer zeigt, wie weit sich der Konflikt …
Show notes
Die Kriege in der Ukraine und im Iran sind längst nicht mehr voneinander zu trennen. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer zeigt, wie weit sich der Konflikt ausdehnt. Militär- und Sicherheitsexperte Sascha Bruchmann erklärt, warum die Ukraine inzwischen iranische Lieferketten ins Visier nimmt, welche Rolle russische Drohnen, Satelliten und chinesische Technologie spielen und weshalb Russland und Iran immer enger zusammenarbeiten. Droht uns nun ein globaler Grosskonflikt, der nicht mehr aufzuhalten ist? «Je länger und mehr Akteure, Technologien und Ressourcen betroffen sind, desto globaler wird dieser Krieg», sagt Bruchmann im Podcast. Noch handle es sich eher um parallele Systemkonflikte wie im Kalten Krieg – doch die Gefahr unvorhersehbarer, nicht-linearer Kettenreaktionen wächst mit jedem Tag, an dem die beiden Kriege weiter miteinander verschmelzen.
Gast: Sascha Bruchmann, Militär- und Sicherheitsexperte vom International Institute for Strategic Studies (IISS) Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel
Ein Text der NZZ zur These, dass der Ukraine- und der Irankrieg zunehmend verschmelzen, findest du hier.
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Europas trockene Zukunft: Drohen jetzt Wasserkriege?
Europa leidet unter einer beispiellosen Trockenheit und historischen Niedrigwasserständen. Selbst Regionen wie das „Wasserschloss Schweiz“ stossen an Grenzen, während sich die geopolitischen Folgen der …
Show notes
Europa leidet unter einer beispiellosen Trockenheit und historischen Niedrigwasserständen. Selbst Regionen wie das „Wasserschloss Schweiz“ stossen an Grenzen, während sich die geopolitischen Folgen der Wasserknappheit immer deutlicher zeigen. Werden künftige Konflikte nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt? David Vogel spricht mit der Wasserexpertin Susanne Schmeier darüber, wie grenzüberschreitendes Wassermanagement funktioniert, warum Staudämme oft als Konfliktauslöser dienen und weshalb der Sommer 2026 ein drastischer Aufwacheffekt für Europa ist.
Heutiger Gast: Prof. Dr. Susanne Schmeier Host: David Vogel
Die Folge über das Walliser Dorf findest du hier
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Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Ende erreicht hat (Wh.)
Seit einigen Jahren wird über das Ende der Globalisierung gesprochen. Spätestens mit der Einführung von «reziproken Zöllen» durch US-Präsident Donald Trump sehen sich Ökonomen darin bestätigt und sprechen vom …
Show notes
Seit einigen Jahren wird über das Ende der Globalisierung gesprochen. Spätestens mit der Einführung von «reziproken Zöllen» durch US-Präsident Donald Trump sehen sich Ökonomen darin bestätigt und sprechen vom «Sargnagel der Globalisierung». Der Politökonom Milan Babic stimmt nicht in den Chor ein: «Die Globalisierung ist nicht zu Ende. Wir steuern stattdessen auf ein neues, ein geoökonomisches Zeitalter zu.» Was Geoökonomie genau bedeutet, erklärt Babic in der neuen Folge von «NZZ Geopolitik».
Heutiger Gast: Milan Babic, Politökonom Universität Amsterdam Host: David Vogel
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Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert (Wh.)
Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und …
Show notes
Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und Begriffe wie „heiliger Krieg“ oder „auserwählte Nation“ gezielt eingesetzt werden, um militärisches Handeln zu legitimieren. Doch wenn Geopolitik auf radikale Theologie trifft, kann diese Rhetorik zum Brandbeschleuniger werden, warnt der Historiker und Theologe im Podcast.
Gast: Michael Hochgeschwender, Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und katholischer Theologe Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel
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Warum das Platzen der KI-Blase auch geopolitisch verheerend wäre (Wh.)
Kolonialismus, Antisemitismus und Populismus: Der Blick in die Geschichte zeigt, wie verheerend das Platzen der KI-Blase wäre. Heutiger Gast: Markus Städeli, Wirtschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel Die …
Show notes
Kolonialismus, Antisemitismus und Populismus: Der Blick in die Geschichte zeigt, wie verheerend das Platzen der KI-Blase wäre.
Heutiger Gast: Markus Städeli, Wirtschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel
Die Analyse von NZZ Chefökonom Peter A. Fischer liest du hier
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Macht vor Recht: Ist es vorbei mit der globalen Kooperation? (Wh.)
Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter Druck. Immer …
Show notes
Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter Druck. Immer mehr Staaten verhalten sich unkooperativ, blockieren Entscheidungen, brechen Regeln oder ziehen sich ganz aus internationalen Abkommen zurück. Allen voran die USA.
In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» erklärt die Politikwissenschaftlerin Stefanie Walter, warum Staaten kooperieren, was dabei Kooperationsgewinne sind; sie zeigt aber auch auf, weshalb gerade mächtige Länder auf nationale Alleingänge setzen und warum wir uns in einer Ära zunehmender Nicht-Kooperation befinden. Anhand konkreter Beispiele – von den USA unter Donald Trump über den Brexit bis hin zu Russland, China und der Türkei – wird deutlich, was unkooperatives Verhalten für die Welt bedeutet.
Vor allem stellt es die Staatengemeinschaft und internationale Organisationen vor ein strategisches Dilemma: Soll man Staaten entgegenkommen oder sie sanktionieren? Welche Signalwirkungen haben harte oder weiche Reaktionen? Und was bedeutet es langfristig, wenn Macht immer häufiger über Recht gestellt wird?
Gast: Stefanie Walter, Politikwissenschaftlerin Universität Zürich Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel
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Vom Friedens- zum Machtprojekt: warum die EU jetzt sogar den Rechtspopulisten gefällt
Ein Gruppenbild voller ernster Mienen beim jüngsten NATO-Gipfel zeigt es deutlich: Von der oft beschworenen Harmonie der europäischen Familie ist wenig zu spüren. Doch ist das europäische Projekt gescheitert? …
Show notes
Ein Gruppenbild voller ernster Mienen beim jüngsten NATO-Gipfel zeigt es deutlich: Von der oft beschworenen Harmonie der europäischen Familie ist wenig zu spüren. Doch ist das europäische Projekt gescheitert? Der Wirtschaftshistoriker, Politikberater und Publizist Joseph de Weck ist im Gespräch mit David Vogel vom Gegenteil überzeugt. Europa befindet sich in einer historischen Übergangsphase. Während Russland massiven Druck ausübt, ziehen sich die USA als traditioneller Schutzpatron zunehmend zurück. In diesem neuen Machtvakuum wandelt sich die EU unaufhaltsam von einem reinen Friedens- und Rechtsprojekt zu einem pragmatischen, rücksichtsloseren Machtprojekt. De Weck erklärt, warum der Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte das System zwar von innen heraus fordert, die Union im Kern aber nicht zerstören wird.
Heutiger Gast: Joseph de Weck Host: David Vogel
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Die Schweiz als Mediatorin: Ein Auslaufmodell in der neuen Weltordnung?
Die Guten Dienste und die Neutralität gelten als zentrale Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik und der Identität des Landes. Doch in einer sich fundamental verändernden Weltordnung gerät dieses Erfolgsmodell …
Show notes
Die Guten Dienste und die Neutralität gelten als zentrale Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik und der Identität des Landes. Doch in einer sich fundamental verändernden Weltordnung gerät dieses Erfolgsmodell zunehmend unter Druck. Am Beispiel der Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran zeigt sich, dass die Schweiz ihr Alleinstellungsmerkmal als diplomatischer Vermittler verloren hat. Neue Akteure drängen auf den Markt der internationalen Mediation. Wie muss sich die Schweizer Aussenpolitik neu positionieren? Der Leiter des Thinktank CSS der ETH Zürich, Daniel Möckli, analysiert in der neuen Folge von “NZZ Geopolitik" die aktuellen Herausforderungen und erklärt, warum die Zukunft der Vermittlungsarbeit abseits der grossen medialen Scheinwerfer liegen könnte.
Gast: Daniel Möckli, Think-Tank CSS Host: David Vogel
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Westsahara: Warum sich die Welt wieder für den vergessenen Konflikt interessiert - sogar Trump
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Show notes
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Seit fast 50 Jahren ist der Konflikt um die Westsahara ungelöst. Lange galt er als einer der «vergessenen Konflikte» der Weltpolitik. Doch geopolitische Entwicklungen der vergangenen Jahre verändern die Dynamik zunehmend. Marokkos internationale Position wird stärker, während Algerien und die Polisario-Bewegung unter Druck geraten.
In der neuen Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert die Nordafrika-Expertin der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Isabelle Wehrenfels, wie Marokko durch strategische Diplomatie und einflussreiche Verbündete seine Position stärken konnte und nun einen weitreichenden Autonomieplan vorantreibt, der weitreichende regionale und geopolitische Folgen hat.
Heutiger Gast: Isabelle Werenfels, Nordafrika-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP) Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel
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Iran-Gespräche: Nur das Regime in Teheran frohlockt über Trumps Scheinsieg
Ein Gala-Dinner im prunkvollen Schloss Versailles bildet die Kulisse für Donald Trumps jüngsten diplomatischen Coup: die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Kriegs. Während der …
Show notes
Ein Gala-Dinner im prunkvollen Schloss Versailles bildet die Kulisse für Donald Trumps jüngsten diplomatischen Coup: die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Kriegs. Während der US-Präsident die Einigung lautstark als historischen Durchbruch feiert, zeichnet der Iran-Experte Simon Wolfgang Fuchs ein gänzlich anderes Bild. Das Abkommen erweise sich bei genauerem Hinsehen als massives Zugeständnis an das Regime in Teheran. Der Iran profitiere von wirtschaftlichen Erleichterungen, einem gigantischen Wiederaufbaufonds und der Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, während zentrale westliche Kriegsziele wie das iranische Atom- und Raketenprogramm verschoben wurden. Das Memorandum treibe ausserdem einen tiefen Keil zwischen die Verbündeten USA und Israel.
Heutiger Gast: Simon Wolfgang Fuchs, Iran-Experte Hebräische Universität Jerusalem Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel
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Aus für FCAS: Was das Ende des deutsch-französischen Kampfjets bedeutet
Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS sollte Europas Antwort auf die Dominanz der USA im Bereich moderner Luftverteidigung werden und die europäische Sicherheit erhöhen: ein Kampfjet der nächsten …
Show notes
Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS sollte Europas Antwort auf die Dominanz der USA im Bereich moderner Luftverteidigung werden und die europäische Sicherheit erhöhen: ein Kampfjet der nächsten Generation, ergänzt durch Drohnen, Datennetzwerke und ein vernetztes Luftkampfsystem. Neun Jahre später ist das Projekt, das von Merkel und Macron 2017 lanciert wurde, gescheitert. Es kam zum Grounding noch vor dem ersten Start.
In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysieren wir Gründe und Ursachen des Scheiterns dieses grössten und ambitioniertesten europäischen Rüstungsprojekts der Geschichte. Warum schafften Deutschland und Frankreich keinen Konsens - trotz wachsender geopolitischer Unsicherheiten? Welche Rolle spielten dabei unterschiedliche nationale Interessen, Divergenzen in der Industriepolitik und nicht kompatible strategische Ziele? Für Europas Sicherheit sei das fatal, sagt der NZZ-Sicherheitsexperte im Podcast. Denn der Krieg in der Ukraine und die unsichere Unterstützung der USA unterstreichen die Notwendigkeit einer starken europäischen Verteidigung. Das Scheitern des Kampfjet-Projekts sende darum ein verheerendes Signal an Freund und Feind.
Gast: Georg Häsler, Militär- und Sicherheitsexperte der NZZ Host: Marlen Oehler Redaktion: Antonia Moser, Dominik Schottner
Eine frühere Folge von Georg zum französischen Kampfjet Rafale findest Du hier.
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Putin steckt ein, Selenski schreibt Briefe: Steht der Ukraine-Krieg vor einer Wende?
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine dauert nun schon über vier Jahre. Doch an der Front zeichnet sich eine neue Phase ab. Mit präzisen Drohnenangriffen bis weit ins russische Hinterland wie nach St …
Show notes
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine dauert nun schon über vier Jahre. Doch an der Front zeichnet sich eine neue Phase ab. Mit präzisen Drohnenangriffen bis weit ins russische Hinterland wie nach St. Petersburg setzt die Ukraine den Kreml zunehmend unter Druck. Die russische Frühjahrsoffensive wurde so im Keim erstickt und endete in einem Desaster. Der Russland- und Sicherheitsexperte Nico Lange erklärt im Gespräch mit David Vogel, warum sich Wladimir Putin in einer strategischen Bredouille befindet und wieso die Ukraine nun eine gewisse Überlegenheit im Drohnenkrieg besitzt. Während die USA signalisieren, sich diplomatisch zurückzuziehen, stehen die europäischen Staaten vor einer entscheidenden Frage: Wie kann Europa jetzt die Initiative ergreifen und den Druck durch härtere Sanktionen wie Visasperren oder Hafenverbote so weit erhöhen, dass ein echter Waffenstillstand realistisch wird?
Heutiger Gast: Nico Lange Host: David Vogel
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Weltraum-Anarchie: Wer kontrolliert die Tausenden neuen Satelliten?
Manchmal herrscht auch auf der Internationalen Raumstation ISS plötzlich angespannte Stimmung. So wie im November 2021, als die Raumfahrer evakuiert werden mussten, weil eine russische Anti-Satelliten-Rakete …
Show notes
Manchmal herrscht auch auf der Internationalen Raumstation ISS plötzlich angespannte Stimmung. So wie im November 2021, als die Raumfahrer evakuiert werden mussten, weil eine russische Anti-Satelliten-Rakete Trümmerteile im All hinterliess. Der Vorfall zeigt ein wachsendes Problem: Die zunehmende Kommerzialisierung des Weltraums führt zu einem echten Dichtestress im Orbit.
In dieser Live-Aufzeichnung von «NZZ Geopolitik» an der ETH Zürich sprechen die Experten über die Chancen und Risiken der neuen «New Space Era». Dank wiederverwendbarer Raketen von Firmen wie SpaceX sinken die Transportkosten rasant, was die Zahl der Satelliten explodieren lässt. Doch wem gehören die Daten und wie sicher ist die kritische Infrastruktur im All vor Cyberangriffen und orbitaler Anarchie?
Heutiger Gast: Dr. Felix Seidel (ETH Zürich) und Leonid Leiva Ariosa (NZZ) Host: David Vogel
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Söldner, Gold und Einfluss: Wie erfolgreich ist Russland in Afrika wirklich?
Ein Rückzug russischer Söldner im Norden Malis wirft ein Schlaglicht auf das Engagement Moskaus auf dem afrikanischen Kontinent. Oft als antiwestliche Retter herbeigeholt, bleibt die Bilanz der russischen …
Show notes
Ein Rückzug russischer Söldner im Norden Malis wirft ein Schlaglicht auf das Engagement Moskaus auf dem afrikanischen Kontinent. Oft als antiwestliche Retter herbeigeholt, bleibt die Bilanz der russischen Präsenz ernüchternd. Wie kam es dazu, dass private Milizen wie die Wagner-Truppe in Ländern wie Libyen, der Zentralafrikanischen Republik und Mali so aktiv wurden? Der Friedens- und Konfliktforscher Tim Glawion erklärt die historischen Wurzeln aus der Sowjetzeit und die heutige Taktik Russlands, die vor allem auf den Schutz fragiler Regime, den Zugang zu Rohstoffen und gezielte Desinformation setzt. Doch während Russland vor allem mit Eliten kooperiert und bestehende Strukturen destabilisiert, fehlt ihm im Vergleich zu Akteuren wie China das Geld und die logistische Kraft für einen nachhaltigen Aufbau. Eine Analyse über die Grenzen russischer Machtpolitik und die Frustration der lokalen Bevölkerung.
Heutiger Gast: Tim Glawion, Afrika-Experte und Friedens- und Konfliktforscher Host: David Vogel
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Zerrieben zwischen Israel, USA und Iran: Wie der Krieg die Balance am Golf stört
Der brüchige Waffenstillstand im Krieg gegen den Iran zwingt die Golfstaaten zu einer radikalen Neuausrichtung ihrer Aussen- und Sicherheitspolitik. Nach den iranischen Angriffen auf den strategisch wichtigen …
Show notes
Der brüchige Waffenstillstand im Krieg gegen den Iran zwingt die Golfstaaten zu einer radikalen Neuausrichtung ihrer Aussen- und Sicherheitspolitik. Nach den iranischen Angriffen auf den strategisch wichtigen Hafen von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird deutlich, dass die traditionelle Pendelpolitik der Golfmonarchien an ihre Grenzen stösst. Das historische Novum, dass das israelische Iron-Dome-System erstmals in einem arabischen Staat zum Einsatz kommt, signalisiert eine tiefgreifende Veränderung der regionalen Dynamiken. Gleichzeitig wächst am Golf die Frustration über den langjährigen Sicherheitsgaranten USA. Die Herrscherhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre ambitionierten wirtschaftlichen Modelle und die gesellschaftliche Resilienz in Zeiten kriegerischer Konflikte aufrechterhalten zu müssen. Welche Rolle die Rivalitäten zwischen Abu Dhabi und Riad spielen und warum der opportunistische Pragmatismus der Region dennoch bestehen bleibt, analysiert diese Episode
Heutiger Gast: Dr. Sebastian Sons Host: David Vogel
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Von Nixon bis Trump: wie der «War on Drugs» geopolitisch wurde
Als Richard Nixon 1971 Drogen zum «public enemy number one» erklärte, war der „War on Drugs“ noch kein Krieg im eigentlichen Sinn, sondern ein politisches Programm, eine innenpolitische Offensive gegen …
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Als Richard Nixon 1971 Drogen zum «public enemy number one» erklärte, war der „War on Drugs“ noch kein Krieg im eigentlichen Sinn, sondern ein politisches Programm, eine innenpolitische Offensive gegen Drogenmissbrauch. Unter Ronald Reagan dann wurde der Kampf gegen Drogen stärker militarisiert. Die USA bekämpften nicht mehr nur Konsum und Kriminalität im Innern, sondern griffen auch die Produktions- und Schmuggelrouten im Ausland an – etwa in Bolivien oder Panama. Aber erst unter Donald Trump wurde der "War on Drugs" geopolitisch und wandelte sich zu einem echten Krieg, sagt Andreas Ernst in dieser Episode von "NZZ Geopolitik". Es zeigt sich, wie eng Drogenpolitik, Handelspolitik und geopolitische Interessen inzwischen miteinander verknüpft sind – und warum der „War on Drugs“ längst mehr ist als reine Kriminalitätsbekämpfung.
Gast: Andreas Ernst, NZZ-Journalist und Experte für internationale Beziehungen und Geopolitik Host: Marlen Oehler
Den Artikel zur Entwicklung des "War on Drugs" von Nixon bis Trump von Andreas Ernst findet Ihr hier.
Hier könnt Ihr Euch für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden.
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Fussball-WM 2026 im Schatten von Trump: Die unzerstörbare Macht der Fifa
In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig …
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In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig aufgeladenen Stimmung begleitet. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert der Sozialwissenschaftler Henk-Erik Meier von der Universität Münster, warum die Vorstellung eines unpolitischen Sports eine naive Illusion ist. Wir sprechen über den bemerkenswerten «FIFA Friedenspreis» für Donald Trump, die enorme Macht des Weltverbands und die Frage, warum die Fifa oft als Staat im Staate agiert.
Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden.
Heutiger Gast: Prof. Dr. Henk-Erik Meier, Sozialwissenschaftler Universität Münster Host: David Vogel
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Atomares Vakuum: Die Gefahr des vertragslosen Zustands zwischen USA und Russland
Der New Start Vertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen – erstmals seit den 1970er Jahren gibt es damit keine verbindliche Begrenzung strategischer Atomwaffen mehr. Was bedeutet das für die globale …
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Der New Start Vertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen – erstmals seit den 1970er Jahren gibt es damit keine verbindliche Begrenzung strategischer Atomwaffen mehr. Was bedeutet das für die globale Sicherheit? In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» analysiert David Vogel mit der Sicherheitsexpertin Lydia Wachs von der Universität Stockholm, warum das Ende von New START die Weltordnung verändert, weshalb kurzfristig kein neues Wettrüsten droht und warum die langfristigen Risiken dennoch steigen.
Im Gespräch geht es um Russlands strategisches Denken, nukleare Abschreckung im Ukrainekrieg, Putins Drohrhetorik, die Rolle militärischer Eliten sowie Chinas wachsenden Einfluss auf die internationale Rüstungskontrolle. Die Episode zeigt, warum atomare Stabilität heute nicht mehr nur bilateral zwischen Washington und Moskau gedacht werden kann.
Heutiger Gast: Lydia Wachs, Sicherheitsexpertin Universität Stockholm Host: David Vogel
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Netanyahus Dilemma: Warum Israels Strategie im Nahen Osten wackelt
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu präsentiert sich gerne als entschlossener Feldherr an der Front. Doch die Realität sieht anders aus: Ein einziger Tweet von Donald Trump hat ausgereicht, um …
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu präsentiert sich gerne als entschlossener Feldherr an der Front. Doch die Realität sieht anders aus: Ein einziger Tweet von Donald Trump hat ausgereicht, um die gesamte israelische Kriegsführung durcheinanderzubringen und den Ministerpräsidenten zum Einlenken zu zwingen. Das gilt sowohl für die zweiwöchige Waffenruhe mit Iran als auch die Angriffe in Südlibanon. In diesem Live-Gespräch analysiert der erfahrene Nahost-Experte Richard C. Schneider, warum Netanyahus Strategie des "totalen Sieges" bisher nicht aufgegangen ist.
Diese Folge wurde am Abend des 21. April live vor Publikum im Zürcher Bernhard-Theater aufgenommen - im Rahmen der Veranstaltungsreihe NZZ Live.
Gast: Richard C. Schneider, langjähriger ARD-Korrespondent für Israel und den Nahen Osten; heute NZZ-Autor und Bestseller-Autor Host: David Vogel
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Die Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert
Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und …
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Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und Begriffe wie „heiliger Krieg“ oder „auserwählte Nation“ gezielt eingesetzt werden, um militärisches Handeln zu legitimieren. Doch wenn Geopolitik auf radikale Theologie trifft, kann diese Rhetorik zum Brandbeschleuniger werden, warnt der Historiker und Theologe im Podcast.
Gast: Michael Hochgeschwender, Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und katholischer Theologe Host: Marlen Oehler
Das ist der Link zur Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik im Bernhardtheater in Zürich am 21.4.2026. Tickets kann man hier bestellen.
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KI auf dem Schlachtfeld: Wie das Silicon Valley den Iran-Krieg durchdringt
Künstliche Intelligenz verändert die moderne Kriegsführung rasant. Systeme analysieren riesige Datenmengen, schlagen Ziele vor und beschleunigen militärische Entscheidungen auf ein bisher unbekanntes Tempo …
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Künstliche Intelligenz verändert die moderne Kriegsführung rasant. Systeme analysieren riesige Datenmengen, schlagen Ziele vor und beschleunigen militärische Entscheidungen auf ein bisher unbekanntes Tempo. Doch welche Risiken entstehen, wenn Algorithmen über Leben und Tod mitentscheiden? Und welche Rolle spielen Technologieunternehmen und Start-ups in diesem neuen militärischen Wettlauf?
In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» spricht David Vogel mit der Politologin Elke Schwarz von der Queen Mary University London über die Auswirkungen von KI auf militärische Strategien, Entscheidungsprozesse und ethische Verantwortung. Diskutiert werden unter anderem die zunehmende Geschwindigkeit von Zielentscheidungen sowie die Frage nach internationaler Regulierung.
Die Episode beleuchtet, warum KI-basierte Entscheidungssysteme nicht nur Effizienz versprechen, sondern auch neue Risiken für Zivilisten und globale Sicherheit schaffen können. Gleichzeitig zeigt sie, in welchen Bereichen KI sinnvoll unterstützen kann und welche politischen Weichen jetzt gestellt werden müssen.
Heutiger Gast: Prof. Elke Schwarz, Queen Mary University London Host: David Vogel
Weiterführende Links Responsible AI in the Military Domain REAIM
NZZ Geopolitik Live Event am 21. April in Zürich
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Der Iran-Krieg und die Türkei: Erdogans gefährlicher Balanceakt
Der Krieg zwischen Iran, den USA und Israel bringt die Türkei in eine heikle Lage. Obwohl die Türkei keine direkte Kriegspartei ist, gerät das Land zunehmend zwischen die Fronten. Raketen fliegen über …
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Der Krieg zwischen Iran, den USA und Israel bringt die Türkei in eine heikle Lage. Obwohl die Türkei keine direkte Kriegspartei ist, gerät das Land zunehmend zwischen die Fronten. Raketen fliegen über türkisches Gebiet, wirtschaftliche Belastungen steigen und die geopolitische Balance wird zur Zerreissprobe.
Präsident Erdogan vollführt in dieser angespannten Weltlage einen riskanten Drahtseilakt: zwischen NATO-Verpflichtungen, wirtschaftlicher Abhängigkeit von Russland und Iran sowie innenpolitischem Druck. In der Episode geht es auch um die Rolle der Türkei als unfreiwillige Pufferzone und die langfristigen Risiken für Sicherheit, Wirtschaft und Stabilität in der Region.
Gast: Aret Demirci , Politikwissenschafter und Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Istanbul Host: Marlen Oehler
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