
alpenverein basecamp
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- 22. Okt. 2026
Über den Podcast
Alpine Themen, kritisch gedacht. Tiefgründig besprochen. Im alpenverein basecamp nehmen wir uns Zeit für das, was oft zu kurz kommt: echte Tiefe. Wir sprechen nicht um den heißen Brei herum – sondern Tacheles. Mit spannenden Gästen, kontroversen Meinungen und einem offenen Ohr für das bessere Argument. Ja, es gibt viele Bergpodcasts. Aber dieser eine will mehr: Diskussion statt Schlagzeile, Substanz statt Hype. Denn Berge sind nicht nur Kulisse, sondern Konflikt- und Sehnsuchtsraum zugleich. Und genau da setzen wir an. Ein Podcast für alle, die den Dingen auf den Grund gehen wollen – im Gespräch, auf Augenhöhe.
Folgen 90
#078 Vom Luxus des Einfachen: Die Hugo-Gerbers-Hütte | feature
Kein fließendes Wasser, volles Herz: Wie 40 Freiwillige eine Hütte am Leben halten In dieser Episode tauchen wir ein in die Welt der Hugo-Gerbers-Hütte in der Kärntner Kreuzeckgruppe. Auf 2.347 Metern stellt …
Shownotes
Kein fließendes Wasser, volles Herz: Wie 40 Freiwillige eine Hütte am Leben haltenIn dieser Episode tauchen wir ein in die Welt der Hugo-Gerbers-Hütte in der Kärntner Kreuzeckgruppe. Auf 2.347 Metern stellt sich nicht nur die Frage, wie eine Limo ihren Weg auf den Berg findet, sondern wie moderne Schutzhütten-Infrastruktur ohne kommerziellen Pachtbetrieb überleben kann. Wir sprechen mit ehrenamtlichen Hüttenwartinnen und -warten, Jugendlichen und Nachwuchskräften über schweißtreibende Holzarbeit, Wasserholen an der Quelle und das beruhigende Gefühl, wenn Zeit plötzlich wieder eine Rolle spielt.
Themen dieser Folge:
- Alpinismus & Geschichte: Wer war der Namensgeber Hugo Gerbers, und warum wollte er ursprünglich gar keine nach ihm benannte Hütte?
- Das Modell Ehrenamt: Wie 40 Freiwillige im Wochenrhythmus eine komplette Hüttensaison auf die Beine stellen – von Jugendlichen bis zu Bergveteranen.
- Der Luxus des Einfachen: Leben ohne gewohnten Komfort – Holzherd einheizen, Quellwasser tragen und Entschleunigung genießen.
- Nachwuchs & Schulprojekte: Wie Schülerinnen und Schüler der HTL Mödling mit anpacken und Hüttenversorgungen sichern.
- Zukunft der Alpininfrastruktur: Sanierungsbedarf, die Initiative „Rettet die Alpen“ und die Grenzen des Ehrenamts.
Das alpenverein basecamp wird präsentiert von der Generali.
#077 Wie entstehen Wanderwege? | feature
Wie hunderte Ehrenamtliche 50.000 Kilometer Bergwege am Leben erhalten Rund 50.000 Kilometer Wege betreuen die Alpenvereine in Österreich. Dahinter stehen Menschen, die Stufen bauen, Markierungen erneuern …
Shownotes
Wie hunderte Ehrenamtliche 50.000 Kilometer Bergwege am Leben erhaltenRund 50.000 Kilometer Wege betreuen die Alpenvereine in Österreich. Dahinter stehen Menschen, die Stufen bauen, Markierungen erneuern, Seile montieren und nach Unwettern zerstörte Wege wiederherstellen. In diesem Feature von Michel Mehle schauen wir Wegewart:innen beim Wegebauseminar in Kaprun über die Schulter. Und wir fragen, was mit unserem Wegenetz passiert, wenn Klimawandel, Extremereignisse und fehlendes Ehrenamt seine Erhaltung immer schwieriger machen.
Themen im Podcast- Wer die rund 50.000 Kilometer Alpenvereinswege in Österreich erhält
- Wie Klimawandel, Steinschlag, Muren und auftauender Permafrost das Wegenetz verändern
- Wie digitale Wegedatenbanken bei der Tourenplanung helfen
- Wie Klettersteige gebaut werden
- Und: Was eigentlich einen guten Weg ausmacht
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Wen sollen wir ins alpenverein basecamp einladen, mit welchem Thema der Höhe in die Tiefe gehen? Wir freuen uns über Vorschläge via [email protected]!
Alle Folgen des alpenverein basecamps unter www.alpenverein.at/basecamp
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Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali.
#076 Die einzigartige Geschichte der Bonn-Matreier-Hütte | feature
Wie Bonn und Matrei gemeinsam eine Schutzhütte führen In dieser Episode geht es um ein echtes Unikat im Alpenraum: die Bonn-Matreier-Hütte auf rund 2.750 Metern in der Venedigergruppe. Besonders ist nicht nur …
Shownotes
Wie Bonn und Matrei gemeinsam eine Schutzhütte führenIn dieser Episode geht es um ein echtes Unikat im Alpenraum: die Bonn-Matreier-Hütte auf rund 2.750 Metern in der Venedigergruppe. Besonders ist nicht nur ihre Lage, sondern ihre Geschichte: Die Hütte wird gemeinsam von der ÖAV-Sektion Matrei in Osttirol und der DAV-Sektion Bonn getragen. Eine ungewöhnliche Partnerschaft, deren Wurzeln in den Grenzverschiebungen nach 1919 liegen.
Wir sprechen über hochalpine Logistik, drei Generationen Familienbetrieb und die Frage, wie sich Gastlichkeit und bergsportliche Verantwortung unter einen Hut bringen lassen.
Themen im Podcast:- Eine einzigartige Doppelträgerschaft: Warum die Kooperation zwischen der DAV-Sektion Bonn und der ÖAV-Sektion Matrei i. O. im gesamten Alpenraum einmalig ist
- Aus Verlust wird Kooperation: Wie der Verlust des Bonner Stützpunkts in Südtirol nach 1919 zum Bau der Hütte in den Jahren 1931/1932 führte
- Leben und Arbeiten auf 2.750 Metern: Einblicke in den Pächterinnen-Alltag eines Familienbetriebs über drei Generationen zwischen Gästebetreuung, Materialseilbahn und Rettungseinsätzen
- Spannungsfeld Umbau und Naturschutz: Die Gratwanderung zwischen moderner Infrastruktur (Energie, Abwasser, Hygiene) und dem Erhalt des Hüttencharakters im Nationalpark Hohe Tauern
- Besonderes Highlight: Die Felsenkapelle an der Hütte gilt als die höchste der Ostalpen
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#075 Umweltbaustellen: Im Einsatz für die Berge | feature
40 Jahre Umweltbaustellen im Alpenverein Steine schleppen, Unkraut reißen, Wege bauen. Bei den Umweltbaustellen der Alpenvereinsjugend arbeiten Jugendliche in Österreich gemeinsam und ehrenamtlich in der Natur …
Shownotes
40 Jahre Umweltbaustellen im AlpenvereinSteine schleppen, Unkraut reißen, Wege bauen. Bei den Umweltbaustellen der Alpenvereinsjugend arbeiten Jugendliche in Österreich gemeinsam und ehrenamtlich in der Natur - seit 40 Jahren. Die Projekte sind fast immer ausgebucht. Was macht dieses Engagement für die Berge so attraktiv und was bleibt, wenn ein Projekt vorbei ist?
In diesem Feature von Michel Mehle gehen wir der Frage nach, was wir mit unserem Einsatz für andere verändern können. Und wie dieser Einsatz auch uns verändern kann.
Themen im Podcast- 40 Jahre Umweltbaustelle: Wie aus einer Idee der 1980er-Jahre ein Erfolgsmodell des Alpenvereins wurde
- Was Jugendliche auf Umweltbaustellen konkret für die alpine Landschaft tun
- Was unsere Bergwelt bei ausbleibendem Einsatz verliert
- Mehr als Naturschutz: Wie eine gemeinsame Woche Menschen mit der Bergwelt und miteinander verbindet
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Mehr zu "40 Jahre Umweltbaustelle" in unserem aktuellen Bergauf-Magazin: www.alpenverein.at
Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali
#074 Hütten Backstage: Das Peilsteinhaus | feature
100 Jahre Peilsteinhaus im Wienerwald: Ein Zuhause mit Zukunft? Das Peilsteinhaus im südlichen Wienerwald feierte im vergangenen Juni seinen 100. Geburtstag und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. In der …
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100 Jahre Peilsteinhaus im Wienerwald: Ein Zuhause mit Zukunft?Das Peilsteinhaus im südlichen Wienerwald feierte im vergangenen Juni seinen 100. Geburtstag und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. In der Reihe „Alpenvereinshütten Backstage“ wirft Jörg Wunram einen Blick hinter die Kulissen dieses Traditionshauses, das weit mehr ist als nur ein Ausflugsziel vor den Toren Wiens. Das Haus, das 1923 als privates Gasthaus begann und seit 1927 vom Gebirgsverein geführt wird, ist heute ein zentraler Ausbildungs- und Kletterstützpunkt. Im Fokus steht das eingeschworene Hüttenteam rund um Wirtin Katja „Kati“ Kühmayer, die buchstäblich auf der Hütte geboren wurde und das Haus heute in zweiter Generation führt. Zwischen 1.800 Kletterrouten und handgedrehten Semmelknödeln stellt sich die Frage: Wie sieht die Zukunft eines alpinen Hauses in unmittelbarer Stadtnähe aus?
Hauptthemen der Episode:- 100 Jahre Peilsteinhaus: Vom privaten Gasthaus zum Herzstück der Wiener Kletterszene
- Heimat am Berg: Ein Porträt von Kati Kühmayer, die ihr Leben auf der Hütte verbringt
- Kletterdorado Wienerwald: Über 1.800 Routen vom Anfänger bis zum Profi
- Hüttenalltag & Kulinarik: Warum 10.000 handgedrehte Knödel pro Jahr ein Zeichen von Qualität sind
- Herausforderungen der Moderne: Zwischen Übertourismus, veränderten Konsumgewohnheiten und Naturschutz
- Peilsteinhaus - Offizielle Website
- Österreichischer Gebirgsverein
- Klettergebiet Peilstein - Routeninfos
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#073 Berge für alle? Über Diversität im Bergsport | feature
Warum die Natur (noch) nicht für alle gleich ist Ob wir Freude teilen, Sorgen sortieren oder das Abenteuer suchen – die Natur ist unser Rückzugsort. Doch das Versprechen, dass sie für alle da ist, hält der …
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Warum die Natur (noch) nicht für alle gleich istOb wir Freude teilen, Sorgen sortieren oder das Abenteuer suchen – die Natur ist unser Rückzugsort. Doch das Versprechen, dass sie für alle da ist, hält der Realität oft nicht stand. Ist euch schon mal aufgefallen, dass am Berg meist eine sehr einheitliche Gruppe wandert? Weiß, privilegiert und perfekt ausgerüstet. Wo bleibt die Vielfalt, die unsere Gesellschaft eigentlich ausmacht?
In diesem Feature von Michel Mehle fragen wir nach: Wie ist es, wenn man in den Bergen „anders ausschaut“ und sich mit Blicken oder gar Rassismus konfrontiert sieht? Wir beleuchten die sogenannte „Adventure Gap“ und sprechen mit dem Tiroler Freeski-Profi Dennis Ranalter über seinen Weg zur „Therapie auf Skiern“. Und wie Initiativen wie EMPOCA oder die Opening up the Outdoors Changemaker daran arbeiten, die Berge für alle zu öffnen.
Themen im Podcast- Homogenität am Berg: Warum uns die Einseitigkeit beim Wandern oft nicht auffällt
- Dennis Ranalter: Skifahren als „Therapie“ gegen Rassismus-Erfahrungen
- Adventure Gap & Barrieren: Erkenntnisse der Studie „Ungehindert dazugehören“
- Wege zur Vielfalt: Wie EMPOCA, die „OUTO Changemaker“ und „Miteinander am Berg“ Hürden abbauen
- Zukunft des Bergsports: Warum Naturschutz die „kollektive Energie“ aller braucht
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#072 Hütten Backstage: Die Austria-Hütte am Dachstein | feature
Zwischen Dachstein-Museum und argentinischen Knödeln: Ein Hüttenporträt Alpenvereinshütten Backstage: Unsere neue Serie über das Leben auf den Hütten ist da! In der ersten Folge besuchen wir die …
Shownotes
Zwischen Dachstein-Museum und argentinischen Knödeln: Ein HüttenporträtAlpenvereinshütten Backstage: Unsere neue Serie über das Leben auf den Hütten ist da! In der ersten Folge besuchen wir die geschichtsträchtige Austria-Hütte der Sektion Austria, die seit 1880 Wanderer auf der Südseite des Dachsteins empfängt. Pächterin Katharina Wallner erzählt uns, warum sie ihren Job als Hebamme gegen den Alltag auf 1.638 m Seehöhe getauscht hat und warum hungrige Gäste wehenden Frauen manchmal gar nicht so unähnlich sind. Wir sprechen über den Spagat zwischen Tradition und Moderne, warum in der Küche argentinisches Flair herrscht und was es bedeutet, wenn eine Hütte zum Herzensprojekt für das gesamte Team wird. Ein Feature von Jörg Wunram.
Die Themen im Podcast:- Von der Hebamme zur Hüttenwirtin: Katharina Wallners Weg auf die Austria-Hütte
- Das Team: Warum Heike Dietscher nach 37 Jahren im Büro endlich auf „ihre“ Hütte gefunden hat
- Kulinarik & Improvisation: Kaspressknödel-Learning und die „argentinisch-österreichische Connection“ in der Vier-Platten-Küche
- Geschichte erleben: Ein Rundgang durch das Dachstein-Museum im Hüttenkeller
- Verantwortung am Berg: Warum Tourenberatung und Wegeinstandhaltung durch Ehrenamtliche wie Heinz Binder lebenswichtig sind
- Nachhaltigkeit: Der tägliche Kampf um die Ressource Wasser und die Kunst des Bewahrens
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Gewitter am Berg: Was tun? | shorts
Richtiges Verhalten bei Blitz & Donner Gewitter am Berg: Was tun, wenn es blitzt? In diesem basecamp shorts spricht Bergführer Manuel Reindl über eines der größten Risiken beim Wandern und Klettern im Sommer …
Shownotes
Richtiges Verhalten bei Blitz & DonnerGewitter am Berg: Was tun, wenn es blitzt? In diesem basecamp shorts spricht Bergführer Manuel Reindl über eines der größten Risiken beim Wandern und Klettern im Sommer. Ab wann wird es kritisch? Wo findet man wirklich Schutz? Manuel teilt seine Profi-Tipps für den Ernstfall, damit du sicher wieder ins Tal kommst.
Blitz-Check: Was tun bei Gewitter?- 10-Sekunden-Regel: Sekunden zwischen Blitz und Donner durch 3 teilen = Entfernung in km
- Lebensgefahr meiden: Sofort weg von Gipfeln, Graten, Wasser und Klettersteigen (wenn ungefährlich möglich)
- Schutzposition: In die Hocke gehen (Füße zusammen) und auf eine isolierende Unterlage kauern
- Abstand halten: Mindestens 1,5 m Abstand zu Felswänden und Distanz zu Tourenpartnern einplanen
- Metall ablegen: Stöcke, Pickel und Steigeisen mit Abstand deponieren (soweit möglich)
- Sicherer Ort: Schutzhütten (mit Blitzschutz) oder das Innere eines Waldes aufsuchen
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#071 Die Rückkehr der Bettwanze | feature
Aufklärung statt Tabu: Warum wir über Bettwanzen reden müssen Bettwanzen (Cimex lectularius) sind zurück in den Bergen. In dieser Episode blicken wir hinter ein Thema, das lange als Tabu galt. Wir begleiten …
Shownotes
Aufklärung statt Tabu: Warum wir über Bettwanzen reden müssenBettwanzen (Cimex lectularius) sind zurück in den Bergen. In dieser Episode blicken wir hinter ein Thema, das lange als Tabu galt. Wir begleiten eine Hüttenwirtin durch die emotionale Belastung eines Befalls und sprechen mit Expertinnen über die verblüffende Überlebenskunst dieser Insekten. Ein Feature von Michel Mehle.
In dieser Folge:- Fakten-Check: Warum die Wanze kein Hygieneproblem ist
- Prävention am Berg: Warum der Rucksack nicht aufs Bett gehört und wie Drybags helfen
- Link zum Flyer „Bettwanzen wandern mit“
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Hitze am Berg: Was tun gegen Sonnenstich? | Shorts
Wie du Sonnenstich und Hitzschlag vermeidest Der Sommer zeigt uns bereits jetzt sehr deutlich: Hitze am Berg ist ein Sicherheitsrisiko, das oft unterschätzt wird. In dieser Folge der basecamp shorts bespricht …
Shownotes
Wie du Sonnenstich und Hitzschlag vermeidestDer Sommer zeigt uns bereits jetzt sehr deutlich: Hitze am Berg ist ein Sicherheitsrisiko, das oft unterschätzt wird. In dieser Folge der basecamp shorts bespricht Michel Mehle mit Bergführer Gerhard Mössmer, wie man Touren bei Extremtemperaturen richtig plant und welche Alarmsignale der Körper sendet. Mehr dazu auch in unserer Serie „Gsund am Berg“ im Bergauf-Magazin!
Themen dieser Folge:- Richtig Planen: Warum es keine feste Temperaturgrenze gibt, man aber die Mittagssonne an Südhängen unbedingt meiden sollte
- Schatten-Taktik: Warum Klammen, Schluchten und schattseitige Touren jetzt die beste Wahl sind
- Gefahren erkennen: Der Unterschied zwischen Sonnenstich (Hirnhautschwellung) und dem lebensbedrohlichen Hitzschlag (Kreislaufzusammenbruch)
- Trinken mit System: Warum du nicht erst bei Durst trinken solltest und warum ein halber Liter pro Stunde die Faustregel ist
- Ausrüstungs-Hacks: Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+, Kappen mit Nackenschutz und der Geheimtipp: der Alpin-Regenschirm als Sonnenschutz
- Erste Hilfe: Was zu tun ist, wenn Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel auftreten
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#070 Sektion Britannia: Die Alpen-Botschafter von der Insel | feature
Wie groß können die Alpen sein? Die Alpen enden nicht an der Staatsgrenze – das beweist die Sektion Britannia eindrucksvoll. Mit über 21.000 Mitgliedern weltweit ist sie die neuntgrößte Sektion des …
Shownotes
Wie groß können die Alpen sein?Die Alpen enden nicht an der Staatsgrenze – das beweist die Sektion Britannia eindrucksvoll. Mit über 21.000 Mitgliedern weltweit ist sie die neuntgrößte Sektion des Österreichischen Alpenvereins und eine tragende Säule für den Erhalt unserer alpinen Infrastruktur. Über die Jahre sind mehr als eine Million Euro an Spenden für Hütten in Österreich zusammengekommen. Warum machen sie das? Und noch dazu aus 1.000 Kilometern Entfernung?
Alpenvereins-Redakteur Michel Mehle ist für diese Folge des basecamp mit dem Zug nach Großbritannien gefahren, um sich anzusehen, wie weit die Alpen reichen können.
In dieser Folge:- Hüttenhilfe von der Insel: Wie der „Hut Fund“ Projekte wie die Trinkwasserversorgung der Leobner Hütte oder den Ausbau der Salmhütte ermöglicht
- Geschichte einer Freundschaft: Von den Gründertagen durch zwei Exilösterreicher bis hin zu lebenslangen Bindungen zwischen britischen Bergsteigern und österreichischen Hüttenwirten
- Der Klima-Konflikt: Wie die Sektion den Spagat zwischen der Liebe zu den Alpen und dem ökologischen Fußabdruck der Anreise meistert
- Pub-Kultur trifft Gipfelglück: Ein Besuch beim Jahrestreffen im walisischen Capel Curig
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Wen sollen wir ins alpenverein basecamp einladen, mit welchem Thema der Höhe in die Tiefe gehen? Wir freuen uns über Vorschläge via [email protected]!
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Wenn der Heli kommt: Was kostet eigentlich eine Bergrettung? | shorts
25.000 Euro für den Notfall: Der Alpenverein Weltweit Service im Check Hast du gewusst, dass in Österreich pro Tag etwa 100 Hubschraubereinsätze geflogen werden – 12 davon direkt im alpinen Gelände? 🚁 Eine …
Shownotes
25.000 Euro für den Notfall: Der Alpenverein Weltweit Service im CheckHast du gewusst, dass in Österreich pro Tag etwa 100 Hubschraubereinsätze geflogen werden – 12 davon direkt im alpinen Gelände? 🚁
Eine einzige Bergung kostet im Durchschnitt zwischen 5.000 und 6.000 Euro, kann aber auch schnell die 10.000-Euro-Marke knacken. In der neuen Folge der Basecamp Shorts räumt Versicherungsexperte Manuel Maringgele von KNOX mit Mythen rund um die Versicherung des Alpenvereins auf. Wir sprechen darüber, warum Wandern die „unfallträchtigste“ Sportart ist, was passiert, wenn man über 6.000 Meter steigt und warum die Diskussion um „Leichtsinnigkeit“ oft am Ziel vorbeiführt.
Hilfreiche Links:- Details zum Alpenverein Weltweit Service
- Bei Fragen zu Schadensfällen: [email protected]
- Notfallnummer für Rückholungen aus dem Ausland (Europe Assistance): Auf der Rückseite deiner Mitgliedskarte
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#069 A Woman’s Place is on Top: Die Pionierin Gerti Reinisch-Indrich | solotalk
Stur genug für den Gipfel: Ein Leben für das Frauenbergsteigen In diesem basecamp steht eine Frau im Rampenlicht, die das österreichische Bergsteigen nachhaltig geprägt hat: Gertrude „Gerti“ Reinisch-Indrich …
Shownotes
Stur genug für den Gipfel: Ein Leben für das FrauenbergsteigenIn diesem basecamp steht eine Frau im Rampenlicht, die das österreichische Bergsteigen nachhaltig geprägt hat: Gertrude „Gerti“ Reinisch-Indrich. Die heute 74-jährige Pionierin erzählt von ihrem unermüdlichen Weg in einer damals rein männlich dominierten Alpinwelt. Von ihren ersten Kletterversuchen auf der Hohen Wand bis hin zur Leitung der ersten österreichischen Frauen-Expedition auf einen Achttausender im Jahr 1994 – Gerti Reinisch-Indrich ließ sich nie vorschreiben, wo ihr Platz zu sein hat.
Doch Gerti blickt nicht nur auf die hohen Gipfel des Himalayas zurück. Sie nimmt uns mit auf ihre 3.800 Kilometer lange Umrundung Österreichs entlang der Grenze, spricht über ihre Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen und erklärt, warum das größte Abenteuer heute oft direkt vor der Haustür beginnt. Ein Gespräch über Leidenschaft, Durchhaltevermögen und den Mut, stets die Führung zu übernehmen.
Ein feature von Jörg Wunram.
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Ab auf die Hütte! Wie plane ich die erste Hüttentour? | shorts
Alles über Reservierungen, Ausrüstung und den Traumjob Hüttenwirt Die Hüttensaison steht vor der Tür! In dieser Folge begrüßt Host Michel Mehle die Expertin Carolin Scharfenstein vom Team Hütten und Wege des …
Shownotes
Alles über Reservierungen, Ausrüstung und den Traumjob HüttenwirtDie Hüttensaison steht vor der Tür! In dieser Folge begrüßt Host Michel Mehle die Expertin Carolin Scharfenstein vom Team Hütten und Wege des Alpenvereins. Gemeinsam klären sie, wie ihr euch optimal vorbereitet, warum der Bettencheck euer bester Freund ist und was man eigentlich können muss, um selbst eine Hütte zu führen.
Eine gelungene Hüttentour braucht mehr als nur Motivation. In dieser Folge erfahrt ihr alles über:
- Saisonstart & Planung: Wann die Hütten öffnen
- Die Packliste für die Hütte: Warum der Hüttenschlafsack Pflicht ist
- Richtig Reservieren: Ein Einblick in das Online-Reservierungssystem und Tools wie den Bettencheck
- Hinter den Kulissen: Warum die Preise am Berg höher sind als im Tal
Ein Podcast des Österreichischen Alpenvereins in Zusammenarbeit mit der Generali.
#068 Solo-Alpenüberquerung mit Hund | talk
50 Tage, 500 Kilometer und ein siebter Sinn auf vier Pfoten Eine Alpenüberquerung ist für viele ein Lebenstraum. Doch wie sieht dieser Traum aus, wenn man ihn allein mit einem Hund bestreitet? Die Journalistin …
Shownotes
50 Tage, 500 Kilometer und ein siebter Sinn auf vier PfotenEine Alpenüberquerung ist für viele ein Lebenstraum. Doch wie sieht dieser Traum aus, wenn man ihn allein mit einem Hund bestreitet? Die Journalistin und Wanderexpertin Nadine Regel teilt in dieser Episode ihre Erfahrungen ihrer 50-tägigen Tour von München nach Verona. Sie gibt wertvolle Einblicke in die Planung, die notwendige Ausrüstung und die mentale Stärke, die es braucht, um 500 Kilometer als Team zu meistern.
Die Schwerpunkte:- Vorbereitung & Training: Ab welchem Alter ist ein Hund bereit für extreme Touren und wie baut man die nötige Kondition und Trittsicherheit auf?
- Sicherheit am Berg: Warum die Leine eine Frage der Verantwortung gegenüber Wild- und Weidetieren und dem eigenen Hund ist
- Begegnungen mit Weidevieh: Strategien für den Umgang mit Mutterkuhherden und warum Defensive hier oberstes Gebot ist
- Hütten-Knigge für Hundehalter: Wie man hundefreundliche Hütten findet und was es bei der Übernachtung zu beachten gilt
- Versicherungsschutz: Warum die Hunde-Bergeversicherung vom Alpenverein (12€/Jahr) so essenziell ist
Nadine Regel ist Journalistin und lebt in Garmisch-Partenkirchen.I hr Partner auf vier Pfoten, Ralfi, ist ein portugiesischer Podengo aus dem Tierschutz, der mittlerweile einen „siebten Sinn“ für die Berge entwickelt hat
Weiterführende Links & Buchtipp:- Nadine Regel: „Mein Glück hat vier Pfoten“
- Versicherung für den Hund: Informationen zur Hundeberge-Versicherung des Alpenvereins (12 Euro/Jahr für Mitglieder)
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Der plötzlicher Herztod am Berg | shorts
Herzschlag am Limit: Warnsignale erkennen und richtig trainieren Jedes Jahr sterben in den österreichischen Alpen rund 70 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen – das ist ein Drittel aller Bergtoten. Trotzdem wird …
Shownotes
Herzschlag am Limit: Warnsignale erkennen und richtig trainierenJedes Jahr sterben in den österreichischen Alpen rund 70 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen – das ist ein Drittel aller Bergtoten. Trotzdem wird über Themen wie Lawinen oder Spaltenstürze viel öfter gesprochen. In dieser Episode sprechen Host Michel Mehle und Gerhard Mössmer (Alpenverein Bergsport, Bergführer, Sachverständiger) über die unterschätzte Gefahr des plötzlichen Herztods.
Die wichtigsten Themen im Überblick:- Die Statistik: Warum Herzversagen die Todesursache Nummer eins am Berg ist.
- Die Risikogruppe: Warum besonders Männer ab 40 mit Faktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes aufpassen müssen.
- Vorsorge ist alles: Warum der jährliche Besuch beim Internisten und ein Belastungs-EKG für jeden Bergsportler (vor allem 50+) sinnvoll sind.
- Trainingstipps: Wie man mit Regelmäßigkeit und Grundlagenausdauer (60–70% der maximalen Herzfrequenz) das Herz stärkt.
- Warnsignale am Berg: Wann du „vom Gas gehen“ musst – von Atemnot bis zu einem Puls, der nicht mehr sinkt.
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#067 Alpinunfall oder Kriminalfall? Die Schuldfrage am Berg | talk
Über Eigenverantwortung, Alpinpolizei und das „erlaubte Risiko“ Muss man beim Bergsteigen Angst vor den Juristen haben? Nach dem weltweit beachteten „Glockner-Urteil“ herrscht Unsicherheit unter Alpinisten. In …
Shownotes
Über Eigenverantwortung, Alpinpolizei und das „erlaubte Risiko“Muss man beim Bergsteigen Angst vor den Juristen haben? Nach dem weltweit beachteten „Glockner-Urteil“ herrscht Unsicherheit unter Alpinisten. In dieser Episode des alpenverein basecamp klären ein ehemaliger Staatsanwalt und der Leiter der Abteilung Bergsport im Alpenverein die rechtliche Sachlage. Sie diskutieren den Unterschied zwischen erlaubtem Risiko und strafbarer Fahrlässigkeit, erklären die Arbeit der Alpinpolizei und erläutern, warum Eigenverantwortung am Berg nach wie vor ein hohes Gut ist.
In dieser Episode tauchen wir tief in die juristischen Aspekte des Bergsports ein. Ausgelöst durch das spektakuläre Glockner-Urteil besprechen wir, wo die Eigenverantwortung endet und das Fremdverschulden beginnt
- Die Gäste: Robert Wallner, langjähriger Staatsanwalt für Alpinunfälle, und Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport im Österreichischen Alpenverein
- Der Kriminalfall Großglockner: Warum dieser Fall so einzigartig ist und welche Fragen trotz Hauptverhandlung offenblieben
- Die Arbeit der Alpinpolizei: Wann Ermittlungen aufgenommen werden, was am Unfallort dokumentiert wird und wie die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft abläuft
- Rechtliche Maßstäbe: Was bedeutet die „durchschnittlich sorgfältige Maßfigur“ und welche Rolle spielen Verkehrsnormen (wie die Mitnahme von LVS, Schaufel und Sonde)
- Weitere Informationen: Erfahre mehr über den Versicherungsschutz im Rahmen der Alpenvereins-Mitgliedschaft, der Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung umfasst
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Alle Folgen des alpenverein basecamp unter alpenverein.at/basecamp
#066 Simon Gietl: Von der Leichtigkeit der Leidenschaft | solotalk
Wie das Bergsteigen die Probleme des Lebens löst Simon Gietl ist Alpinist, Extremkletterer, Bergführer, Familienvater und Speaker. In diesem Solotalk gibt der 41-jährige Südtiroler tiefe Einblicke in sein Leben …
Shownotes
Wie das Bergsteigen die Probleme des Lebens löstSimon Gietl ist Alpinist, Extremkletterer, Bergführer, Familienvater und Speaker. In diesem Solotalk gibt der 41-jährige Südtiroler tiefe Einblicke in sein Leben und seine Philosophie. Er selbst bezeichnet sich als Spätberufener mit großer Leidenschaft, denn erst mit 18 Jahren fand er durch einen ungewöhnlichen Zufall zum Klettern. Diese Leidenschaft hat ihm eine große Portion Leichtigkeit geschenkt, mit der er heute viele Herausforderungen in seinem Leben angeht – immer mit einer Prise Humor und dem Blick für den wertvollen Augenblick.
Themen im Podcast:- Leichtigkeit & Genuss: Das Bergsteigen schenkt Simon Leichtigkeit und Humor, um Alltagshürden zu meistern und den unwiederbringlichen Moment am Gipfel bewusst zu schätzen
- Anpassung an die Natur: Er lehnt Bohrhaken konsequent ab, da sich der Mensch der Natur anpassen soll und nicht die Natur dem Menschen
- Vom Außenseiter zum Profi: In der Schule oft fehl am Platz, fand Simon durch den Sport und die Bestätigung von Partnern wie Salewa zu echtem Selbstvertrauen
- Fokus & Rückzug: Privat ist sein Zuhause eine kletterfreie Zone ohne Berg-Bilder, in der die Familie im Zentrum steht
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Frühjahrsskitouren: Warum Timing alles ist | shorts
Sicher unterwegs im „Saison-Finale“ Während viele ihre Ski bereits im Keller verstaut haben, beginnt für eingefleischte Tourengeher im Frühjahr erst der eigentliche Höhepunkt der Saison. Doch das Gelände im …
Shownotes
Sicher unterwegs im „Saison-Finale“Während viele ihre Ski bereits im Keller verstaut haben, beginnt für eingefleischte Tourengeher im Frühjahr erst der eigentliche Höhepunkt der Saison. Doch das Gelände im Frühling folgt eigenen Regeln. In dieser Folge der Basecamp Shorts spricht Michel Mehle mit dem Berg- und Schiführer Thomas Wanner vom Österreichischen Alpenverein darüber, warum das richtige Timing im Frühjahr über Sicherheit und Abfahrtsgenuss entscheidet.
Die Themen dieser Folge im Überblick:Der entscheidende Unterschied: Warum der Sonnenstand im Frühjahr die Lawinensituation im Tagesgang so dramatisch verändert
Das Geheimnis des „Schmelzharscheckels“: Wie nächtliche Ausstrahlung für stabile Verhältnisse sorgt und warum die Temperatur dafür unter Null liegen muss
Ausrüstungs-Check: Warum das Harscheisen dein wichtigster Begleiter ist und wie man es richtig einsetzt
Warum der Lawinen-Airbag im Frühjahr oft daheim bleiben kann, während Leichtpickel, Steigeisen und Helm an Bedeutung gewinnen
Die Wahl der Ski: Warum im Frühjahr schmalere und kürzere Modelle oft die bessere Wahl sind
Vorbereitung ist alles: Wie du Schneestationen, Oberflächentemperaturen und Portale wie foto-webcam.eu nutzt, um die Verhältnisse schon vor dem Start richtig einzuschätzen
Tipp vom Experten: Nutze beim Gehen mit Harscheisen die Steighilfe so wenig wie möglich, damit die Zacken optimalen Halt im harten Schnee finden
**Weiterführende Links:
- Mehr Infos zum Thema Bergsport: alpenverein.at/sicheramberg
- Video-Tutorials: SicherAmBerg auf YouTube
#065 Wie holt man eine Hütte aus dem Winterschlaf? | feature
Die Innsbrucker Hütte wird ausgewintert In drei Tagen kommen die ersten Gäste. Bis dahin müssen auf der Innsbrucker Hütte hunderte Knödel geformt, Strom und Wasser angeschlossen sowie die Materialseilbahn in …
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Die Innsbrucker Hütte wird ausgewintertIn drei Tagen kommen die ersten Gäste. Bis dahin müssen auf der Innsbrucker Hütte hunderte Knödel geformt, Strom und Wasser angeschlossen sowie die Materialseilbahn in Betrieb genommen werden. Eine Berghütte auf die kommende Saison vorzubereiten, ist weit mehr als nur den Schlüssel umzudrehen und das Licht anzumachen. Welche Arbeit wirklich dahintersteht, weiß man erst, wenn man einmal dabei war.
In dieser Folge des alpenverein basecamp begleiten wir Hüttenwirt Franz Egger, Hüttenwart Walter Berger von der Sektion Touristenklub Innsbruck und Sepp Schlögl beim Auswintern der Innsbrucker Hütte. Ein Feature von Michel Mehle.
Die Reportage dazu lest ihr im Mitgliedermagazin Bergauf 01/2026!
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Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali.
#064 Unter 3%: Warum gibt es so wenige Bergführerinnen? | feature
Warum weibliche Führungskräfte am Berg noch immer Seltenheit sind Nur 36 von knapp 1.400 Bergführern in Österreich sind weiblich. Warum ist das so? In dieser Episode des alpenverein basecamp gehen wir den …
Shownotes
Warum weibliche Führungskräfte am Berg noch immer Seltenheit sindNur 36 von knapp 1.400 Bergführern in Österreich sind weiblich. Warum ist das so? In dieser Episode des alpenverein basecamp gehen wir den Ursachen auf den Grund: Wo liegen die Hürden in der Ausbildung? Braucht es mehr weibliche Vorbilder in Führungspositionen?
Wir sprechen mit Pionierinnen wie Christine Welzl, der Ausbilderin Lisi Steurer und Martina Mrak vom Bergführerverband über den Mut, alte Strukturen aufzubrechen. Und die Vision einer alpinen Zukunft, in der Kompetenz zählt, unabhängig vom Geschlecht. Ein Feature in sechs Kapiteln von Jörg Wunram.
Gäste in dieser Folge:- Lisi Steurer, Bergführerin & Ausbilderin (VÖBS)
- Martina Mrak, Leiterin der Geschäftsstelle des VÖBS und Bergführerin
- Christine Welzl, Pionierin & Bergführerin
- Walter Zörer, Präsident des Bergführerverbandes
- Ines Papert, Profi-Alpinistin
- Charlotte Gild-Haselwarter, Bergführerin & ÖAV-Mitarbeiterin
Das alpenverein basecamp wird unterstützt von der Generali.
Kälte am Berg: Wie kann ich mich schützen? | shorts
Warum Unterkühlung am Berg tödlich sein kann Alpine Gefahren werden oft mit Lawinen gleichgesetzt, doch die Kälte ist eine ebenso tödliche Bedrohung – und das nicht nur im Winter. In dieser Folge der basecamp …
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Warum Unterkühlung am Berg tödlich sein kannAlpine Gefahren werden oft mit Lawinen gleichgesetzt, doch die Kälte ist eine ebenso tödliche Bedrohung – und das nicht nur im Winter. In dieser Folge der basecamp shorts spricht Host Michel Mehle mit Bergführer Christoph Pirchmoser darüber, wie man sich effektiv vor Unterkühlung schützt. Erfahre, warum eine Rettungsdecke in jeden Rucksack gehört, wie man sie richtig anwendet und warum ein Biwaksack im Notfall den entscheidenden Temperaturunterschied macht.
- Kälte als tödliche Gefahr: Unterkühlung droht nicht nur bei Minusgraden, sondern massiv auch bei Nässe, Wind und Erschöpfung – sogar im Sommer.
- Das essenzielle Equipment: Die Rettungsdecke gehört aufgrund ihres geringen Gewichts in jedes Erste-Hilfe-Paket. Ergänzend dazu bieten Biwaksäcke (wie der Bivy4 Group Shelter) Schutz vor Wind und Niederschlag für Gruppen.
- Der Profi-Hack zur Rettungsdecke: Die Decke darf nicht direkt auf der Haut liegen, da sie sonst Wärme ableitet. Sie sollte zwischen den Kleidungsschichten platziert werden, um die Körperwärme optimal zu dämmen und zurückzustrahlen.
- Kombination bringt Wärme: Die Nutzung von Rettungsdecken innerhalb eines Biwaksacks kann einen Temperaturunterschied von bis zu 15 Grad bewirken.
- Erfrierungen erkennen: Lokale Erfrierungen zeigen sich oft durch wachsartige, weiße Flecken (z. B. an der Nase). Wichtig: Betroffene Stellen niemals einreiben, da dies das Gewebe schädigt; stattdessen langsam durch Kontakt oder Schutzmaßnahmen wie Sturmhauben erwärmen.
- Weiterführende Ressourcen: Vertiefende Video-Tutorials zur Taktischen Alpinmedizin des Alpenvereins.
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Gefahrenzeichen im Schnee: Die 5 Lawinenprobleme erkennen | shorts
Woran erkenne ich heikle Schneeverhältnisse im Gelände? In dieser Episode der basecamp shorts dreht sich alles um die Sicherheit abseits der Piste. Thomas Wanner, Bergführer und Experte vom Österreichischen …
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Woran erkenne ich heikle Schneeverhältnisse im Gelände?In dieser Episode der basecamp shorts dreht sich alles um die Sicherheit abseits der Piste. Thomas Wanner, Bergführer und Experte vom Österreichischen Alpenverein, erklärt, warum der Wind der 'Baumeister der Lawinen' ist und worauf ihr bei eurer nächsten Tour unbedingt achten müsst.
Die 5 Lawinenprobleme im Überblick:- Triebschnee: Die Hauptgefahr für Wintersportler. Er ist oft gut an Windzeichen wie Dünen oder Windgangeln sowie an einer matten, dumpfweißen Farbe erkennbar. Ein deutliches Warnzeichen in der Praxis: Die Skispur hat sehr scharfe Kanten, da der Schnee gebunden ist.
- Altschnee: Das tückischste Problem, da es selbst für Experten im Gelände oft nicht erkennbar ist. Hier hilft nur eine gute Tourenplanung, die Recherche im Lawinenlagebericht und das Ausweichen auf flachere Hänge (unter 30°) in den kritischen Sektoren.
- Neuschnee: Kritisch wird es nicht nur bei großen Mengen, sondern auch, wenn Neuschnee gefährliche Triebschneepakete überdeckt und diese unsichtbar macht.
- Nassschnee: Entsteht durch Regen oder starke Erwärmung (z. B. das klassische Weihnachtstauwetter oder im Frühjahr). Ein früher Aufbruch ist hier überlebenswichtig.
- Gleitschnee: Diese Lawinen gehen spontan ab und können nicht künstlich ausgelöst werden. Achtet auf sogenannte 'Fischmäuler' (Risse in der Schneedecke).
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Pistenskitouren: Der sichere Einstieg? | shorts
Das 1x1 am Pistenrand Für alle, die neu beim Skitourengehen sind, sind Pistenskitouren die ideale Möglichkeit, um erste Erfahrungen zu sammeln, ohne die unmittelbaren Gefahren des freien Geländes ausgesetzt zu …
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Das 1x1 am PistenrandFür alle, die neu beim Skitourengehen sind, sind Pistenskitouren die ideale Möglichkeit, um erste Erfahrungen zu sammeln, ohne die unmittelbaren Gefahren des freien Geländes ausgesetzt zu sein. Doch auch auf der Piste gibt es klare Regeln und Verantwortlichkeiten. In der heutigen Folge spricht Michel Mehle mit Christoph Pirchmoser vom Alpenverein Bergsport über das, was ihr beim Aufstieg am Pistenrand beachten müsst, welche Ausrüstung wirklich nötig ist und warum Hunde auf der Piste nichts verloren haben.
Mehr zum Thema: basecamp #003 Pistenskitouren – Chance oder Übel?
Die wichtigsten Themen im Überblick:- Der richtige Aufstieg: Warum man immer am Pistenrand gehen sollte und was beim Queren der Piste zu beachten ist.
- Regeln im Skigebiet: Wie man herausfindet, ob Pistenskitouren im gewählten Gebiet erlaubt sind und warum Sperrungen unbedingt einzuhalten sind.
- Ausrüstung – Brauche ich LVS, Sonde und Schaufel? Solange man sich ausschließlich im gesicherten Pistenraum bewegt, ist keine Notfallausrüstung nötig. Sobald man jedoch Varianten im Gelände plant, ist die vollständige Lawinenausrüstung Pflicht.
- Sicherheit bei Nacht: Die Gefahren von Stahlseilen bei der Pistenpräparierung nach Betriebsschluss und warum frisch präparierte Pisten für Tourengeher tabu sein sollten.
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5 Profi-Tipps für weniger Lawinenrisiko | shorts
Skitour: Risiko minimieren im Gelände Glitzernder Tiefschnee, unverspurte Hänge … Der Winter wäre so schön, wären da nicht die Lawinen. Egal, ob du mit Tourenski oder Schneeschuhen unterwegs bist: Im freien …
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Skitour: Risiko minimieren im GeländeGlitzernder Tiefschnee, unverspurte Hänge … Der Winter wäre so schön, wären da nicht die Lawinen. Egal, ob du mit Tourenski oder Schneeschuhen unterwegs bist: Im freien Gelände musst du immer die Lawinengefahr beachten. Wie geht man mit dieser Unsicherheit am besten um? In dieser Folge der „basecamp shorts” liefert Alpenvereins-Experte und Bergführer Thomas Wanner fünf praktische Tipps, die du direkt umsetzen kannst, um dein persönliches Risiko im Gelände zu reduzieren. Wir sprechen darüber, warum Abstände Leben retten, was eine gute „Insel der Sicherheit“ ausmacht und warum die Gruppe beim Thema Orientierung gemeinsam gefordert ist.
5 Tipps zur Risikoreduktion:- Der LVS-Check: Bevor es losgeht, muss sichergestellt sein, dass jedes Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) sendet und voll funktionsfähig ist.
- Abstände einhalten: Um im Ernstfall die Anzahl der Betroffenen zu minimieren, sind Entlastungsabstände (ca. 10 m im Aufstieg, 30 m oder mehr in der Abfahrt) sowie das Einzelbefahren von Steilhängen essenziell.
- Sammelpunkte richtig wählen: Nutze „Inseln der Sicherheit“ – Orte ohne Lawinengefährdung, an denen die Gruppe zusammenkommt und die weitere Route einsehen kann.
- Orientierung & Mitdenken: Nicht nur die Führungsperson sollte wissen, wo man sich befindet. Jedes Gruppenmitglied sollte die Route im Blick haben, um im Notfall eigenständig Hilfe rufen zu können.
- Geländefallen im Auge behalten: Achte auf das, was über und unter dir liegt. Mulden oder Absturzgelände können selbst bei kleinen Lawinen fatale Folgen haben.
- Video-Tipp: SicherAmBerg Skitouren-Videos des Alpenverein (YouTube)
- Mehr Infos zum Bergsport und zur Ausbildung findest du auf der Website des Österreichischen Alpenvereins.
Ausblick: In den nächsten Folgen gehen wir noch tiefer ins Detail: Wie erkennt man heikle Schneeverhältnisse und was ist im Ernstfall wirklich zu tun?
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#063 Lawine: Die große Unbekannte? | talk
Warum wir Lawinen niemals zu 100 % vorhersagen können Kaum eine Naturgefahr fasziniert und beunruhigt Bergsportler:innen so sehr wie die Lawine. Trotz modernster Forschung bleibt die „weiße Gefahr“ aber ein …
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Warum wir Lawinen niemals zu 100 % vorhersagen könnenKaum eine Naturgefahr fasziniert und beunruhigt Bergsportler:innen so sehr wie die Lawine. Trotz modernster Forschung bleibt die „weiße Gefahr“ aber ein komplexes Rätsel. In dieser Episode des alpenverein basecamp diskutieren Lawinen-Koryphäe Jürg Schweizer (SLF Davos) und die Salzburger Prognostikerin Anna Heuberger, warum wir den exakten Zeitpunkt eines Abgangs nie bestimmen können.
Erfahre, warum die Schneedecke die „Geschichte des Winters“ erzählt, wie KI die Warndienste unterstützt und weshalb oft nicht das Wissen, sondern das menschliche Ego am Hang entscheidet. Eine Folge über den sicheren Umgang mit der Unsicherheit und die Erkenntnis, dass am Ende immer die Geländewahl über die Sicherheit entscheidet.
Gäste:
- Anna Heuberger: Lawinenprognostikerin (Salzburger Lawinenwarndienst) und Skiführerin.
- Prof. Dr. Jürg Schweizer: Leiter des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos.
Themen:
- Die Unvorhersehbarkeit: Warum wir zwar viel wissen, aber den exakten Zeitpunkt eines Abgangs nie bestimmen können.
- Die Schneedecke als Archiv: Wie Wetterereignisse den gesamten Winter über die Stabilität beeinflussen.
- Faktor Mensch: Über die Schwierigkeit, Wissen in rationales Verhalten umzumünzen und die Rolle von Gruppendynamik und Ego.
- Technologie im Dienst der Sicherheit: Wie Algorithmen des maschinellen Lernens die Prognose unterstützen, ohne den Menschen (noch) zu ersetzen.
- Praxis-Tipps: Warum eine gute Tourenplanung und die Geländewahl wichtiger sind als die Jagd nach dem steilsten Hang.
- Mythen-Check: Was ist dran an Gleitschneerissen und der vermeintlichen Gefahr durch Erwärmung?
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Meine erste Skitour: Was muss ich wissen? | shorts
Was muss ich vor meiner erste Skitour wissen? Welche Fehler kann ich vermeiden? Welche Ausrüstung brauche ich wirklich? Willkommen bei den basecamp shorts! Unserem neuen Podcast-Format, in dem wir eine Frage in …
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Was muss ich vor meiner erste Skitour wissen? Welche Fehler kann ich vermeiden? Welche Ausrüstung brauche ich wirklich?
Willkommen bei den basecamp shorts! Unserem neuen Podcast-Format, in dem wir eine Frage in maximal 10 Minuten klären. Unser erster Gast bei Host Michel Mehle ist Thomas Wanner, Bergführer und Bergsportexperte im Österreichischen Alpenverein.
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#062 Inklusion: Berge für ALLE? | feature
Wo funktioniert Inklusion und wo sind Grenzen? Der Alpenverein setzt sich schon seit über 20 Jahren für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ein, für Inklusion. Ein Ziel ist, dass …
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Wo funktioniert Inklusion und wo sind Grenzen?Der Alpenverein setzt sich schon seit über 20 Jahren für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ein, für Inklusion. Ein Ziel ist, dass möglichst viele Menschen ihren Weg in die Natur finden. Das ist aber schwerer als gesagt, denn bei Wanderwegen und Hütten werden Menschen mit Beeinträchtigung selten mitgedacht.
Für diese Geschichte hat sich Alpenvereinsredakteur Michel Mehle inklusive Angebote im Alpenraum angesehen. Wo funktioniert Inklusion und wo sind Grenzen? Und ist am Ende überhaupt klar, wer durch diese Angebote “mehr” profitiert?
Inklusive Angebote des Alpenverein:
- Barrierefreie Touren auf alpenvereinaktiv.com
- Film: Gemeinsam am Weg - Inklusion im Alpenverein
- INKlettern - Alpenvereinsjugend
- Inklusion im Alpenverein
- Landkarte: Sektionen mit inklusivem Angebot
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#061 Von der Lawine verschüttet | talk
Wie fühlt es sich an, unter einer Lawine zu liegen? Ein erfahrener Bergführer wird von einer Lawine begraben – seine Tourenpartnerin gräbt ihn aus. Ein Überlebenskampf, der durch eine einzige Entscheidung …
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Wie fühlt es sich an, unter einer Lawine zu liegen?Ein erfahrener Bergführer wird von einer Lawine begraben – seine Tourenpartnerin gräbt ihn aus. Ein Überlebenskampf, der durch eine einzige Entscheidung gewonnen wird: ein Lawinenkurs neun Tage zuvor.
Markus Friedl, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, löst auf einer hochalpinen Skitour im Tiroler Lechtal eine Lawine aus. Er wird mitgerissen, komplett verschüttet, bewusstlos, seine Körpertemperatur sinkt auf 28 Grad. Trotz all seiner Erfahrung ist er der Wucht des Schnees völlig ausgeliefert.
Seine einzige Chance: Magdalena Schiffer, seine Tourenpartnerin. Sie hat erst wenige Tage zuvor ihren allerersten Lawinenkurs beim Alpenverein absolviert – eine glückliche Fügung, die Markus das Leben rettet. Trotz Stress, fehlendem Empfang und zittrigen Händen ortet sie ihn auf einen halben Meter genau, gräbt ihn aus und befreit seinen Kopf. Minuten entscheiden über Leben und Tod.
Einen Monat nach dem Unfall besucht Flo Rudig die beiden in Magdalenas Heimat Elbigenalp. Sie erzählen, wie es wirklich war – und warum Lawinenwissen im Notfall so essentiell ist.
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#060 Berge vs. Bagger: Quo vadis Naturschutz? | feature
Alpenverein: 20 Jahre Umweltorganisation Der Alpenverein setzt sich seit seiner Gründung für den Schutz der alpinen Landschaft ein. Seit fast 100 Jahren ist Naturschutz in seinen Statuten verankert, seit 20 …
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Alpenverein: 20 Jahre UmweltorganisationDer Alpenverein setzt sich seit seiner Gründung für den Schutz der alpinen Landschaft ein. Seit fast 100 Jahren ist Naturschutz in seinen Statuten verankert, seit 20 Jahren ist er offiziell als Umweltorganisation anerkannt – und damit bei großen Bauprojekten und Fragen des Naturerhalts mit am Tisch. Doch Mitbestimmung in Österreich klingt einfacher, als sie tatsächlich ist: Nur rund 3% jener Großprojekte, die massiv in die Natur eingreifen, werden in Umweltverträglichkeitsprüfungen abgelehnt.
- Wie entscheidet Österreich über den Wert der Natur?
- Welche Rechte haben wir, wenn wir mitreden wollen?
- Und was verändert sich, wenn wir es tun? Oder eben nicht tun?
Für dieses Feature spricht Alpenvereinsredakteur Michel Mehle mit Organisationen und Rechtsexpert:innen über Macht, Mitsprache und die Zukunft unserer Landschaft. Denn eines wird schnell klar: Ob Natur in Österreich geschützt wird – das hängt trotz aller Gesetze vor allem von uns selbst ab.
Gäste im Podcast sind:- Anne Stevens - WET Wildwasser Erhalten Tirol
- em. Prof. Dr. Karl Weber - Umweltjurist
- Franz Maier - Präsident Umweltdachverband
- Liliana Dagostin - Leiterin Abteilung Raumplanung und Naturschutz im Alpenverein
Podiumsdiskussion im Kaunertal (21.11.2025) Der Verein Lebenswertes Kaunertal lädt zur Podiumsdiskussion ein: „Sicherheit im Kaunertal – Naturgefahren und Kraftwerksausbau“. Unter anderem sollen die Fragen diskutiert werden "Wie sicher kann neue Infrastruktur im Hochgebirge überhaupt sein?" und "Was bedeutet das konkret für die Bevölkerung im Tiroler Oberland?" Diese Fragen sollen gemeinsam mit Expert:innen, Vertreter:innen der Gemeinde und der TIWAG beleuchtet und im Anschluss offen diskutiert werden. Das Podium hat es in sich - zu Gast sind:
Prof. Dr. Wilfried Haeberli, Geomorphologe und Glaziologe, Universität Zürich Dr. Jan Beutel, Hochgebirgsforscher, Universität Innsbruck, Bergführer Christian Kalsberger, Bürgermeister der Gemeinde Kaunertal Anita Hofmann, Obfrau Initiative Lebenswertes Kaunertal Dipl. Ing. Michael Holzmann, Talsperrenverantwortlicher Kaunertal, TIWAG
- Quellalpin, Feichten 134, Kaunertal, Freitag, 21.11.'25 | 19:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Mehr Infos hier.
"Wie uns Moore helfen", 20.11.2025
Eine fotografische Auseinandersetzung mit den Mooren in der Region Zugspitze-Wetterstein-Karwendel: Der Fotograf Sebastian Frölich hat diese einzigartigen Lebensräume sowohl oberirdisch als auch unter Wasser mit seiner Kamera eindrucksvoll festgehalten. Zusammen mit dem Biologen Hermann Sonntag eröffnet bieten einen umfassenden Blick auf diese weltweit gefährdeten Landschaften.
- Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
- Donnerstag, 20.11.'25 | 19:00-21:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Mehr Infos hier.
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