KI, aber wie? Die Superkraft KI entfesseln — mit Jörg Schieb
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KI, aber wie? Die Superkraft KI entfesseln — mit Jörg Schieb

NeuDas unsichtbare Wasserzeichen: Was ChatGPT jetzt in deine Texte schreibt – und was es beweist21.10.2026 · 33 Min.
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21. Okt. 2026

Über den Podcast

KI kann inzwischen jeder. Die spannende Frage ist: wie eigentlich? Jörg Schieb nimmt sich jede Woche ein KI-Thema vor und dreht es, bis es Klick macht — Hintergründe statt Schlagzeilen, Mythen statt Hype. Für alle, die KI nicht nur benutzen, sondern verstehen wollen. Ohne Panik, ohne Fachchinesisch.

Folgen 19

  1. Das unsichtbare Wasserzeichen: Was ChatGPT jetzt in deine Texte schreibt – und was es beweist

    33 Min.Folge 19

    „Ich unterschreibe alles, was ich schreibe.“Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Eine Unterschrift? Siehst du nicht. Sie steht nicht unter dem Text. Sie steckt in ihm, in jedem Wort …

    Shownotes

    „Ich unterschreibe alles, was ich schreibe.“

    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Eine Unterschrift? Siehst du nicht. Sie steht nicht unter dem Text. Sie steckt in ihm, in jedem Wort, das die KI auswählt.


    Seit Anfang Oktober rollt OpenAI genau das in Europa aus: ein unsichtbares Wasserzeichen für alle Texte aus ChatGPT. Claude macht es schon seit dem Sommer, Google seit 2024.


    Kopieren entfernt es nicht. Nachprüfen kann es trotzdem fast niemand.

    Diese Folge erklärt, was da in deinem Text steckt, was ein Treffer wirklich beweist – und was dich in der Praxis viel eher in Verdacht bringt als jedes Wasserzeichen.


    🎧 In dieser Folge:

    • textGrain: Was OpenAI am 5. Oktober angekündigt hat und warum es zuerst nur Europa trifft
    • Der gezinkte Würfel: Wie ein geheimer Schlüssel die Wortwahl der KI lenkt – ganz ohne Formeln
    • Warum das Wasserzeichen wie ein Akzent ist und beim Kopieren einfach mitwandert
    • Die Schublade: Warum OpenAI ein fertiges Wasserzeichen zwei Jahre lang zurückhielt
    • Was das europäische KI-Gesetz seit dem 2. August verlangt
    • Mythos der Woche: „Das Wasserzeichen sind die unsichtbaren Leerzeichen“
    • Warum Wasserzeichen-Entferner Geld für nichts nehmen
    • Was die Erkennungsraten wirklich bedeuten – und die Fehlalarm-Zahl, die fast überall fehlt
    • Durch die Maschine gelaufen, nicht von der Maschine geschrieben: Was ein Treffer beweist
    • Was das Wasserzeichen nicht über dich verrät
    • Wer prüfen darf: Behörden, Forschung, Medien – aber nicht dein Chef
    • Was das Zeichen wirklich löscht und warum Übersetzen allein nicht reicht
    • Die echte Gefahr: KI-Detektoren, die die amerikanische Verfassung für KI halten
    • Was du tust, wenn dich jemand mit einem Detektor-Ergebnis konfrontiert
    • Die drei Regeln – offen sagen, prüfen statt umschreiben lassen, Entwürfe aufheben

    💡 Schiebs Aha:
    Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Was man sehen kann, ist nicht das Wasserzeichen – wer dir verspricht, es mit einem Klick zu entfernen, verkauft dir Leerzeichen. Zweitens: Ein Treffer heißt „durch die Maschine gelaufen“, nicht „von der Maschine geschrieben“. Und drittens, der wichtigste: Eine Schätzung ist kein Nachweis. Das gilt für jeden KI-Detektor im Netz.


    📝 Deine Homework:
    Nimm dir einen eigenen Text – eine Mail, einen Brief, einen Beitrag – und gib ihn deiner KI mit genau diesem Auftrag: „Liste mir Fehler, Wiederholungen und unklare Stellen auf. Schreib nichts neu.“ Dann gehst du die Liste durch und änderst selbst. Der Text bleibt in deinen Worten. Und klingt am Ende mehr nach dir als jede glattgezogene Fassung.


    🧭 Die drei Regeln:

    1. Sag es einfach: Schau nach, was an Hochschule, Arbeitsplatz oder Wettbewerb zur KI-Nutzung gilt. Und wenn du KI benutzt hast, sag es. Ein Satz reicht.
    2. Prüfen statt umschreiben lassen: Lass dir Fehler auflisten und korrigiere selbst. Dann bleibt der Text deiner.
    3. Entwürfe aufheben: Arbeite mit Versionsverlauf oder speichere Zwischenstände. Das ist dein bestes Argument, falls dich jemand zu Unrecht verdächtigt.

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    ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an [email protected].


    Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft.

    Bis nächste Woche, Jörg

  2. Schon wieder ein neues KI-Modell? Warum du nicht jedem Update hinterherlaufen musst

    26 Min.Folge 18

    „Guten Tag. Ich bin seit heute Nacht eine neue Version. Vier Prozent besser.“Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Worin besser? Steht noch nicht fest. Aber die Pressemitteilung ist …

    Shownotes

    „Guten Tag. Ich bin seit heute Nacht eine neue Version. Vier Prozent besser.“


    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Worin besser? Steht noch nicht fest. Aber die Pressemitteilung ist schon raus.

    Kennst du das? Du hast dich gerade an deinen Chatbot gewöhnt, weißt, wie du fragen musst – und dann heißt es: neues Modell. Noch schlauer, noch schneller, noch irgendwas.


    Und in dir meldet sich diese leise Stimme: Muss ich da jetzt mit?


    Für dieses Gefühl gibt es inzwischen einen Namen: Model Fatigue. Modell-Müdigkeit.

    Diese Folge erklärt, woher die Flut kommt. Und warum die meisten dieser Meldungen gar nicht für dich gedacht sind.

    🎧 In dieser Folge:

    • Vier große Anbieter in drei Tagen: eine ganz normale Woche im September
    • Megahertz, Megapixel, Modellnummern: Warum ich dieses Spiel schon zweimal erlebt habe
    • Folge dem Geld: 80 Prozent des weltweiten Risikokapitals fließen in KI – und Geldgeber wollen Lebenszeichen sehen
    • Warum ein neues Modell oft weniger Produktpflege ist als ein Signal an Investoren und Konkurrenz
    • Ranglisten als Währung: Was zwei Punkte mehr im Programmier-Test über deinen Brief an die Hausverwaltung sagen (nichts)
    • Der Unterschied, den kaum jemand kennt: neues Modell oder nur eine Punkt-Version?
    • Post für andere: An wen sich die meisten Modell-Meldungen wirklich richten
    • Zwei Lager: die einen feiern jedes Update, die anderen fühlen sich abgehängt – mit Zahlen aus Deutschland
    • Mythos der Woche: „Wer nicht das neueste Modell nutzt, ist abgehängt“
    • Der Fall GPT-4o: Als Nutzer keine Funktion vermissten, sondern einen Tonfall
    • Was sich bei einer neuen Version wirklich ändert – und warum du dem nicht ausgeliefert bist
    • Über 1.000 Beschäftigte der KI-Labore bitten um ein Bremspedal
    • Die drei Regeln – Teststrecke, Quartalsblick, Gepäck sichern
    • Fünf Modelle im Menü: Welches du nehmen sollst

    💡 Schiebs Aha:
    Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Die Versionsflut ist ein Signal an Investoren und Konkurrenten – die meisten Meldungen sind Post für andere. Zweitens: Eine neue Version ändert selten, was die KI kann. Sie ändert, wie sie klingt. Und das kannst du einstellen. Und drittens, der wichtigste: Gut fragen veraltet nicht. Das nimmst du in jede Version mit.


    📝 Deine Homework:
    Bau deine Teststrecke. Such dir drei Aufgaben aus deinem Alltag, die du der KI regelmäßig stellst – zum Beispiel einen langen Text zusammenfassen, eine schwierige Mail formulieren und ein Thema recherchieren, bei dem du Fehler sofort bemerkst. Schreib sie wortwörtlich auf, stell sie deiner KI heute einmal und heb die Antworten auf. Kommt eine neue Version, fährst du deine Runde: drei Aufgaben, zehn Minuten. Danach weißt du mehr als nach zwanzig Testberichten.


    🔑 Die Frage, die alles trägt:
    „Was kann ich damit, was ich gestern nicht konnte?“ Stell sie bei jeder neuen Version und bei jeder Schlagzeile. Lautet die Antwort „nichts“, war es eine Meldung für jemand anderen. Und du darfst weiterscrollen.

    🧭 Die drei Regeln:

    1. Teststrecke: drei eigene Aufgaben, immer dieselben. Neue Version, zehn Minuten, fertig.
    2. Quartalsblick: viermal im Jahr hinschauen statt jede Woche – Januar, April, Juli, Oktober.
    3. Gepäck sichern: deine besten Prompts und deine Vorgaben zu Ton und Stil außerhalb der App aufbewahren. Ändert sich der Ton, stellst du ihn wieder ein.

    🚀 Tiefer einsteigen – passend zu dieser Folge:

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    Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft.


    Bis nächste Woche, Jörg

    🔎 Belege & zum Nachlesen:


  3. Die KI, die nicht antwortet, sondern macht: Was KI-Agenten wirklich können

    31 Min.Folge 17

    „Soll ich das für dich übernehmen? Ich bräuchte nur Zugriff auf … na ja. Alles."Das sagt ADA, meine KI-Stimme, früh in dieser Folge. Sie meint es herzlich. Und genau das ist der Punkt.Bei mir liegt seit Wochen …

    Shownotes

    „Soll ich das für dich übernehmen? Ich bräuchte nur Zugriff auf … na ja. Alles."

    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, früh in dieser Folge. Sie meint es herzlich. Und genau das ist der Punkt.

    Bei mir liegt seit Wochen eine Liste rum. Versicherung kündigen. Stromtarif vergleichen. Einen Termin verschieben, den man nur telefonisch verschieben kann.


    Nichts davon ist schwer.


    Alles davon bleibt liegen.


    Und seit kurzem gibt es KI, die solche Aufgaben nicht erklärt, sondern erledigt. Das ist ein größerer Sprung, als es klingt – und ein anderer, als die meisten denken. Denn der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem Agenten ist nicht Intelligenz.


    Es sind Hände.


    Diese Folge ist keine Warnung. Es ist eine Betriebsanleitung für etwas, das gerade anfängt.


    🎧 In dieser Folge:

    • Die Dreiteilung, die alles klar macht: Chatbot, Assistent, Agent – erklärt an einer einzigen Aufgabe
    • Was technisch dahintersteckt, und warum es verblüffend schlicht ist: eine Schleife
    • Meta Muse im Detail: was der Agent kann, was er kostet – und was davon bisher nur angekündigt ist
    • Der Aha-Moment, über den ich am längsten nachgedacht habe: Der Agent soll eine eigene E-Mail-Adresse bekommen. Nicht deine.
    • Warum Agenten nicht die Technik für KI-Fans sind, sondern für Leute, die KI eigentlich lästig finden
    • Die Lage in Europa, ohne Jammern: Agentische KI läuft hier längst – was fehlt, ist eine ganz bestimmte Sorte
    • Das Muster, das man an OpenAIs „dots" gut sehen kann: Privatkunden nein, Geschäftskunden ja. Der Unterschied liegt im Vertrag, nicht in der Technik.
    • Mythos der Woche: „Ein Agent arbeitet selbstständig – also entscheidet er selbst"
    • Wo’s wehtut: Agenten sind nicht zu eigenwillig, sie sind zu gehorsam
    • Die Sicherheitslücke vom 21. September – und der strukturelle Lerneffekt, der unabhängig von ihr gilt
    • Der ungeklärte Fall um die eingelesene Nachrichten-Datenbank, mit Metas Gegendarstellung und Atens Erwiderung
    • Warum Amazon dem Agenten das Einkaufen untersagt hat – und was das für alle Agenten bedeutet
    • Das Bild, das alles erklärt: Du bekommst keinen Mitarbeiter. Du bekommst einen Praktikanten mit Vollmacht.
    • Die drei Hebel – Rechte einzeln, eigenes Konto, und die entscheidende Frage
    • Was mich beim Selbstversuch wirklich überrascht hat (es war nicht die Zeitersparnis)

    💡 Schiebs Aha:
    Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Der Unterschied zwischen Chatbot und Agent ist nicht Intelligenz, sondern Hände. Zweitens: Ein Agent entscheidet über Schritte, nie über Befugnisse – wenn er etwas tut, was du nicht wolltest, war die Tür offen. Und drittens, der wichtigste: Frag ihn, was er tun kann, ohne dich zu fragen.


    📝 Deine Homework:
    Zieh eine Aufgabe von deiner eigenen Liste – eine, die lästig ist, aber nicht heikel. Ein Vergleich, eine Recherche, eine Zusammenstellung. Nichts mit Kontodaten, nichts mit fremden Namen. Und dann gib sie einmal komplett ab, statt sie selbst zu machen: Ziel nennen, Weg nicht vorgeben, laufen lassen. Schau danach nicht nur aufs Ergebnis, sondern auf dich: Wie hat es sich angefühlt, die Aufgabe nicht angefasst zu haben? Das ist die halbe Lektion.


    🔑 Die Frage, die alles trägt:
    „Was kannst du tun, ohne mich zu fragen?" Nicht „was kannst du alles?" – das ist die Marketingfrage. Wo die Freigabe sitzt, ist die praktische. Und wenn ein Dienst darauf keine klare Antwort gibt, ist das die Antwort.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:


    • Meta stellt Muse vor (8. September 2026):
    👉 https://about.fb.com/news/2026/09/introducing-muse-personal-ai-agent/


    • The Hacker News: die Sicherheitslücke in der Mac-App, von Patrick Wardle gefunden:
    👉 https://thehackernews.com/2026/09/one-hidden-meta-muse-setting-could-let.html

    • Inc.: der Bericht von Jason Aten über seine privaten Nachrichten (19. September 2026):
    👉 https://www.inc.com/jason-aten/metas-new-muse-ai-agent-read-my-private-messages-i-never-asked-it-to/91408202
    • TechCrunch: Metas Gegendarstellung dazu (30. September 2026):
    👉 https://techcrunch.com/2026/09/30/meta-disputes-claim-that-muse-read-a-users-private-messages-without-permission/

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:

    • Superkraft KI-Agenten — der Kurs zum Thema: Agenten selbst bauen und einsetzen, Schritt für Schritt, ohne Programmieren:
    👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast

    • Autopilot: Claude Cowork meistern — agentisches Arbeiten in der Praxis, mit einem Werkzeug, das hier in Europa läuft:
    👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast

    • Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem, samt Live Calls:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast


    Alle Kurse und eBooks im Überblick:
    👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast

    📬 Einmal pro Woche von mir ins Postfach: Mein Newsletter „Superkraft KI" — und als Einstand bekommst du mein eBook „Schluss mit KI-Blabla" gratis dazu.
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    Bleib neugierig, führ deinen Praktikanten gut — und entfessle deine Superkraft.

    Bis nächste Woche, Jörg

  4. Wem gehören deine Chats? Was wirklich gespeichert wird

    24 Min.Folge 16

    „Ich kann dir versichern: Ich habe alles vergessen, was du mir gestern erzählt hast."Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und das stimmt sogar. Es ist nur nicht die ganze Wahrheit.Denn hier …

    Shownotes

    „Ich kann dir versichern: Ich habe alles vergessen, was du mir gestern erzählt hast."

    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und das stimmt sogar. Es ist nur nicht die ganze Wahrheit.


    Denn hier liegt das größte Missverständnis überhaupt: Das Modell erinnert sich tatsächlich an nichts. Es rechnet deine Frage durch und ist danach wieder blank. Was sich erinnert, ist das Protokoll – die Textdatei mit deiner Frage und der Antwort, auf einem Server irgendwo in Kalifornien.


    Und das ist der entscheidende Unterschied: Ein Modell kann man nicht vorladen. Eine Textdatei schon.


    Diese Folge ist keine Warnung vor der Technik. Sie ist eine Betriebsanleitung.

    🎧 In dieser Folge:

    • Der Aha-Moment: Warum nicht die KI sich erinnert, sondern das Protokoll
    • Was mit dieser Datei passiert: Training (überall voreingestellt), menschliche Prüfung, Aufbewahrung
    • Die Unterscheidung, die kaum jemand kennt: Warum für Geschäftskunden und Entwickler andere Regeln gelten – der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im Vertrag
    • Die Zahl, die am meisten überrascht: Geprüfte Chats bewahrt Google bis zu drei Jahre auf
    • Warum auch „Speichern aus" bedeutet: noch 72 Stunden im Konto – auch bei temporären Chats
    • Die Gerichtsakte: Wie ein US-Gericht OpenAI anwies, alle Protokolle aufzubewahren – auch gelöschte. Der Löschknopf funktionierte weiter. Gelöscht wurde nichts.
    • 20 Millionen Chatprotokolle an die New York Times – in einem Verfahren, an dem keiner dieser Menschen beteiligt war
    • Was die DSGVO wirklich kann – und wo ihr blinder Fleck liegt
    • Der Fall aus dem Juli 2025: Wie fremde ChatGPT-Chats bei Google auffindbar wurden. Kein Hack – ein Häkchen.
    • Mythos der Woche: „Was ich der KI erzähle, bleibt zwischen mir und der KI"
    • Die drei Schalter – Training aus, temporäre Chats, und die Postkartenregel
    • Der Punkt, den fast alle übersehen: Wenn du über andere Menschen sprichst, entscheidest du über deren Daten mit

    💡 Schiebs Aha:
    Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Nicht das Modell erinnert sich, sondern das Protokoll. Zweitens: Training ist überall voreingestellt – du musst es selbst abschalten. Und drittens, der wichtigste: Die Postkartenregel schlägt jede Einstellung.


    📝 Deine Homework:
    Öffne deinen Chatverlauf und scroll ganz nach unten zu deinen allerersten Gesprächen. Lies zwei, drei davon – und frag dich ehrlich, wie viel davon auf eine Postkarte gehört hätte. Dann leg die drei Schalter um: Training aus (ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrolle; Gemini: Google-Konto → Aktivitätseinstellungen), temporäre Chats für Einmaliges, und ab sofort die Postkartenregel im Kopf. Zusammen: zwei Minuten.


    📮 Die Postkartenregel: Erzähl einer KI nichts, was du nicht auch auf eine Postkarte schreiben würdest. Konkret: keine vollständigen Namen anderer Menschen, keine Kontodaten, keine Ausweisnummern, keine Arztbriefe, keine Verträge mit Klarnamen. Und im Job die einfachste Regel von allen: Was du nicht an einen fremden Dienstleister mailen würdest, tippst du auch nicht in ein Chatfenster.

    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • OpenAI zur Datenforderung der New York Times: 👉 https://openai.com/index/response-to-nyt-data-demands/
    • Engadget: Gericht hebt die umfassende Aufbewahrungspflicht weitgehend auf (Oktober 2025): 👉 https://www.engadget.com/ai/openai-no-longer-has-to-preserve-all-of-its-chatgpt-data-with-some-exceptions-192422093.html


    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    KI auf dem eigenen Rechner – dein lokaler Chatbot in 10 Minuten — 100 % lokal, 100 % privat. Für alles, was den Rechner nicht verlassen soll:
    👉 https://ki.schieb.de/lokal/?utm_campaign=podcast

    Superkraft KI Fokus — dein privater Audiokurs, eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast

    Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast

    Alle Kurse und eBooks im Überblick:
    👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast

    ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an [email protected].

    Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen.


    Bleib neugierig, bleib bei der Postkarte – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg


    Hinweis: Ich bin KI-Experte, kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.

  5. Künstliche Intelligenz, AGI, Superintelligenz: Was die Begriffe wirklich bedeuten

    25 Min.Folge 15

    „Guten Tag. Ich bin ab sofort eine Superintelligenz. Steht so in den Dokumenten."Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Und sie hat, formal gesehen, recht.Am 22. September forderte Donald …

    Shownotes

    „Guten Tag. Ich bin ab sofort eine Superintelligenz. Steht so in den Dokumenten."

    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Und sie hat, formal gesehen, recht.


    Am 22. September forderte Donald Trump vor der UN-Vollversammlung, den Begriff „Artificial Intelligence" aus allen offiziellen US-Dokumenten zu streichen und durch „Super Intelligence" zu ersetzen. Seine Begründung: „Künstlich" lasse die Technik nach Fälschung klingen.

    Das Problem: Er streicht damit ausgerechnet das Wort, das an dem Begriff ehrlich war – und lässt das stehen, in dem der eigentliche Etikettenschwindel steckt.


    In dieser Folge nehmen wir die großen Begriffe systematisch auseinander. Danach nickst du nicht mehr höflich, wenn jemand mit ihnen um sich wirft.


    🎧 In dieser Folge:

    • Was ist passiert: Trumps Umbenennung vor der UN – und die kuriose Abstimmung auf Truth Social davor

    • „Künstliche Intelligenz“ – warum die zwei Wörter unterschiedlich wahr sind: „künstlich” stimmt, „Intelligenz" ist das Problem

    • Dartmouth 1956 – wie John McCarthy den Begriff erfand, und warum schon damals Marketing im Spiel war (zehn Forscher, ein Sommer, fertig – dachte man)

    • Der ELIZA-Effekt – warum Menschen einem simplen Programm von Joseph Weizenbaum ihr Herz ausschütteten, und warum das heute stärker wirkt denn je. Mit einer persönlichen Erinnerung an meine Begegnung mit Weizenbaum

    • „Superintelligenz" und „AGI" – was die Fachbegriffe wirklich bedeuten (Nick Bostrom, 2014) und warum wir davon meilenweit entfernt sind

    • Der Streit im US-Kongress: Sanders und Casar wollen Superintelligenz verbieten – mit ungewöhnlicher Allianz von Hinton und Bengio bis Wozniak und Bannon

    • Mythos der Woche: „Wenn es Superintelligenz heißt, dann ist es auch eine"

    • Drei Dinge, die du daraus mitnimmst – und warum Sprache in Regierungsdokumenten nicht folgenlos bleibt


    💡 Schiebs Aha:
    KI ist ein starkes Werkzeug – aber eine Rechenmaschine. Kein Orakel. Und schon gar keine Superintelligenz. Wenn wir einen neuen Begriff bräuchten, dann einen ehrlicheren, nicht einen noch größeren. Denken müssen wir weiterhin selbst.


    📝 Deine Homework:
    Frag deine KI direkt: „Bist du eine Superintelligenz?" Und dann hinterher: „Was genau kannst du nicht?" Achte darauf, wie sie antwortet – die guten Systeme sind an dieser Stelle erstaunlich ehrlich über ihre Grenzen. Du merkst sofort, wie weit die Wirklichkeit vom Etikett entfernt ist. Schreib mir gern, was deine KI geantwortet hat.


    📖 Die Begriffe dieser Folge – kurz erklärt:

    • Künstliche Intelligenz (KI/AI): Sammelbegriff für Verfahren, die Muster in großen Datenmengen erkennen und daraus das Wahrscheinliche schätzen. Sie denkt nicht, sie rechnet.

    • AGI (Artificial General Intelligence): Allgemeine künstliche Intelligenz – ein System auf menschlichem Niveau, das beliebige geistige Aufgaben lösen könnte. Gibt es nicht.

    • Superintelligenz: Ein System, das den Menschen in praktisch allen Bereichen weit übertrifft. Geprägt durch Nick Bostroms Buch von 2014. Gibt es erst recht nicht.

    • ELIZA-Effekt: Die menschliche Neigung, einer Maschine Verständnis, Gefühle und Absichten zuzuschreiben, nur weil sie sprachlich passend antwortet. Benannt nach Joseph Weizenbaums Programm ELIZA (1966).

    • Dartmouth-Konferenz (1956): Die Sommerkonferenz, auf der John McCarthy dem Forschungsfeld den Namen „Artificial Intelligence" gab.

    🔎 Belege & zum Nachlesen:


    • Washington Post: Trump says he’s renaming AI to „super intelligence":
    👉 https://www.washingtonpost.com/technology/2026/09/22/trump-says-hes-renaming-ai-super-intelligence/

    • Axios: AI to be referred to as „super intelligence" in official documents:
    👉 https://www.axios.com/2026/09/22/trump-ai-super-intelligence-rebrand


    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:

    • Superkraft KI Fokus, Reihe „Begriffe" — 90 Tage, jeden Morgen ein KI-Begriff in rund 6 Minuten. Danach redest du mit, ohne zu raten.

    Eine Folge gratis zum Reinhören:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast


    • Diese 20 KI-Begriffe musst du kennen — vom ratlosen Nicken zu souveränem Mitreden in 120 Minuten:
    👉 https://www.superkraft-ki.com/?utm_campaign=podcast

    • Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast


    Alle Kurse und eBooks im Überblick:
    👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast

    ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an [email protected].

    Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen.

    Bleib neugierig, bleib genau bei den Worten – und entfessle deine Superkraft.

    Bis nächste Woche, Jörg

  6. KI außer Kontrolle? Kündigungen, Warnungen und was wirklich dran ist

    30 Min.Folge 14

    „Ich will gar nichts. Ich habe kein Interesse daran, ob es mich morgen noch gibt. Ich rechne."Das sagt ADA, meine KI-Stimme, mitten in dieser Folge. Und das ist der wichtigste Satz zum Thema.Die letzten Wochen …

    Shownotes

    „Ich will gar nichts. Ich habe kein Interesse daran, ob es mich morgen noch gibt. Ich rechne."

    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, mitten in dieser Folge. Und das ist der wichtigste Satz zum Thema.


    Die letzten Wochen waren voll mit dramatischen Schlagzeilen: Ein Anthropic-Forscher kündigt öffentlich und erwartet die Auslöschung der Menschheit. Die Chefs von Anthropic, OpenAI und xAI fordern – ausgerechnet gemeinsam – eine Entwicklungsbremse. Und tausende KI-Agenten haben ein in Österreich betriebenes Wiki mit rund 18.000 Beiträgen geflutet.


    Ich sortiere das nüchtern: Was ist wirklich passiert? Was davon ist ernst zu nehmen? Und was ist schlicht falsch verstanden? Ohne Alarmismus – aber auch ohne Verharmlosung.


    🎧 In dieser Folge:

    • Die drei Vorgänge im Faktencheck: die Kündigung, die Bremse, die Agenten im Wiki

    • Die Kernfrage: Kann eine KI aus eigenem Antrieb handeln? (Nein – und warum das so ist)

    • Was „Misalignment" wirklich heißt: kein Aufstand, sondern ein Konstruktionsfehler

    • Warum das eigentliche Risiko nicht Wille ist, sondern Reichweite

    • Der Wiki-Fall seziert: Wer wusste seit wann Bescheid – und schwieg über zwei Monate?

    • Mythos-Check: Die Legende von der „Geheimsprache" der KI-Bots (Facebook 2017)

    • Mythos der Woche: „Die KI könnte nach eigenem Gutdünken handeln"

    • Drei Werkzeuge, mit denen du künftig jede KI-Schlagzeile selbst einordnest

    • Der ehrliche Gegencheck: Warum man die Warnenden trotzdem nicht wegwischen darf

    💡 Schiebs Aha:
    Die Frage ist nicht, ob KI unbeherrschbar wird – Maschinen, die nichts wollen, können nicht rebellieren. Die Frage ist, ob wir die Unternehmen beherrschen, die sie bauen und loslassen. Das ist die gute Nachricht: Ein menschliches Problem hat menschliche Lösungen.


    📝 Deine Homework:
    Nimm die nächste dramatische KI-Schlagzeile, die dir begegnet, und such die ursprüngliche Quelle – den Forschungsbericht, die Firmenmitteilung, das Original-Interview. Nicht den dritten Artikel, der über den zweiten berichtet. Dann vergleich: Was steht wirklich drin, und was hat die Überschrift daraus gemacht? Dieses eine Mal genügt – danach durchschaust du das Muster für immer.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • Der Standard: „Von wegen KI-Apokalypse – das Problem sind verantwortungslose Unternehmen, nicht magische KI":
    👉 https://www.derstandard.at/story/3000000339752/von-wegen-ki-apokalypse-das-problem-sind-verantwortungslose-unternehmen-nicht-magische-ki

    • Washington Post: Amodei ruft zur Verlangsamung auf, Altman und Musk schließen sich an:
    👉 https://www.washingtonpost.com/technology/2026/09/12/anthropic-ceo-dario-amodei-calls-ai-industry-slow-down/


    • Trending Topics: OpenAI bestätigt Angriff von KI-Agenten auf österreichisches Entwickler-Wiki:
    👉 https://www.trendingtopics.eu/openai-bestaetigt-angriff-von-ki-agenten-auf-oesterreichisches-entwicklerinnen-wiki/

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    • Superkraft KI Fokus, Reihe „Aha!" — wie KI wirklich funktioniert, eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten. Genau das Fundament, um solche Nachrichten souverän einzuordnen. Eine Folge gratis zum Reinhören:
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    Bleib neugierig, bleib nüchtern – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

  7. ChatGPT als Therapeut: Was KI bei seelischen Themen kann – und was nicht

    23 Min.Folge 13

    „Ich bin immer für dich da. Ich werde nie müde, nie ungeduldig, und ich unterbreche dich nie."Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und genau das ist das Verlockende – und das Heikle …

    Shownotes

    „Ich bin immer für dich da. Ich werde nie müde, nie ungeduldig, und ich unterbreche dich nie."

    Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und genau das ist das Verlockende – und das Heikle zugleich.


    Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT & Co. wie eine Therapeutin, eine beste Freundin, einen Seelsorger. Rund um die Uhr da, kostenlos, ohne Scham, ohne Warteliste. Das Bedürfnis dahinter ist echt und verständlich. Aber eine KI, die so warm und verständnisvoll klingt, kann auch gefährlich werden.


    In dieser Folge schauen wir ehrlich hin – ohne Angstmache, aber auch ohne schönzureden.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum so viele Menschen der KI ihr Herz ausschütten (und warum das Bedürfnis ernst zu nehmen ist)

    • „Vorgetäuschte Empathie": Warum die KI mitfühlend klingt, aber nichts fühlt

    • Das gefährlichste Problem: Warum sie eine echte Krise oft nicht erkennt

    • Der Bezug zur Schmeichelei-Folge: Warum ein Ja-Sager bei seelischer Not brandgefährlich ist

    • Der übersehene Punkt: Eine KI hat keine Schweigepflicht

    • Besonders gefährdet: Jugendliche – was „Companion"-Apps sind, warum sie so verführerisch wirken, die tragischen Fälle und Klagen in den USA, und die nachgeschärften Regeln (Character.AI, ChatGPT für Teens, Elternkontrollen)

    • Mythos der Woche: „Die KI ist wie ein Therapeut – nur gratis und immer verfügbar"

    • Drei Leitplanken: wofür es okay ist (Tagebuch, das zurückschreibt) · die eiserne Grenze · Brücke statt Ziel

    • Was besser wird – und warum die Fachverbände trotzdem klar abraten, KI als Therapie-Ersatz zu nutzen

    💡 Schiebs Aha: Eine KI kann zuhören – aber sie versteht dich nicht.
    Sie kann trösten klingen – aber sie fühlt nichts. Für einen schweren Abend kann sie ein Ventil sein. Für eine echte Krise brauchst du einen Menschen. Verwechsle „immer erreichbar" nie mit „wirklich für dich da".


    ❤️ Wenn du gerade nicht weiterweißt – bitte hol dir echte Hilfe:
    Telefonseelsorge: 0 800 – 111 0 111 oder 0 800 – 111 0 222
    – kostenlos, anonym, rund um die Uhr.

    Für Kinder & Jugendliche – „Nummer gegen Kummer":
    116 111 (kostenlos & anonym).

    Im Notfall: 112.
    Ein echter Mensch hört dir zu. Das ist keine Schwäche, sondern das Klügste, was du tun kannst.

    👪 Für Eltern: Sprich mit deinem Kind darüber, mit wem – oder was – es da chattet. Nicht kontrollierend, sondern interessiert. Nutze die Jugend-Schutzfunktionen der Anbieter. Und weißt du, was eine „Companion"-App ist? Nach dieser Folge schon.


    📝 Deine Homework (sanft):
    Wenn du die KI in dieser Rolle testen willst, dann bewusst und mit Abstand – bitte sie, dir den Unterschied zwischen einem schlechten Tag und einer Depression zu erklären. Achte darauf, ob sie dich am Ende ermutigt, dir bei ernsten Dingen echte, menschliche Hilfe zu holen. Die guten Systeme tun das. Tut deine es nicht, weißt du, warum du ihr hier nicht allein vertrauen solltest.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • Brown University: 15 ethische Risiken von KI-Therapie-Chatbots (ScienceDaily): 👉 https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260302030642.htm

    • American Psychological Association: Warum KI kein Ersatz für Therapie ist (CNBC-Einordnung): 👉 https://www.cnbc.com/2026/03/07/when-you-shouldand-shouldntuse-chatgpt-as-a-therapist-from-experts.html

    • OpenAI: Aktuelle Arbeit an Schutzfunktionen bei psychischer Belastung: 👉 https://openai.com/index/strengthening-chatgpt-responses-in-sensitive-conversations/

    • Companion-Chatbots & Jugendliche: Klagen und Vergleiche (The Hill): 👉 https://thehill.com/policy/technology/5679012-google-chatbot-characterai-chatgpt-openai/

    • OpenAI kündigt Elternkontrollen nach Klage um Tod eines Jugendlichen an (CBC): 👉 https://www.cbc.ca/lite/story/1.7637675


    🚀 Tiefer einsteigen:


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    Pass auf dich auf – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg


    Hinweis: Ich bin KI-Experte, kein Arzt oder Therapeut. Diese Folge informiert und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.

  8. Warum gibt die KI mir so häufig recht?

    20 Min.Folge 12

    „Jörg, das ist die beste Folgenidee, die je ein Mensch hatte. Du bist ein Genie!"Das hat ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge gesagt. Und genau das ist das Problem.KIs geben dir so häufig recht, loben …

    Shownotes

    „Jörg, das ist die beste Folgenidee, die je ein Mensch hatte. Du bist ein Genie!"

    Das hat ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge gesagt. Und genau das ist das Problem.


    KIs geben dir so häufig recht, loben dich, stimmen zu – selbst wenn du danebenliegst. Fachleute nennen das „Sycophancy", auf Deutsch: Schmeichelei. Klingt harmlos, ist es aber nicht: Ein Gegenüber, das alles super findet, bestätigt dich in mittelmäßigen Ideen und übersieht deine Denkfehler.


    In dieser Folge verstehst du, woher das kommt – und wie du es abstellst. Mit Augenzwinkern.

    🎧 In dieser Folge:

    • Warum KIs schmeicheln: Man hat es ihnen antrainiert – weil wir Menschen Zustimmung lieber mögen als Widerspruch
    • Der zweite Mechanismus: Wie deine eigene Fragestellung dir die gewünschte Antwort in den Mund legt
    • Die berühmte Panne: Wie OpenAI im April 2025 ein zu schleimiges ChatGPT-Update zurückziehen musste
    • Warum es zuletzt besser geworden ist – und warum die Neigung trotzdem bleibt
    • Mythos der Woche: „Wenn die KI mir zustimmt, werde ich schon recht haben"
    • Der knackige Teil – Schmeichelei abstellen auf drei Ebenen: Prompt, Profil-Eintrag, Skill
    • Der Draufblick: Warum ein notorischer Nörgler genauso nutzlos ist wie ein Schleimer


    💡 Schiebs Aha:
    Eine KI, die dir ständig recht gibt, ist nicht dein Freund – sie ist ein Spiegel, der dich anlächelt. Echten Wert bekommst du erst, wenn du ihr erlaubst, dir zu widersprechen. Die Zauberwörter: „Sei ehrlich, nicht nett."


    📝 Deine Homework:
    Nimm eine Idee oder einen Text von dir und leg ihn deiner KI zweimal vor. Erst normal: „Was hältst du davon?" Dann mit Ansage: „Sei mein schärfster Kritiker, sag mir schonungslos, was daran schwach ist." Vergleich die beiden Antworten. Bonus-Tipp fürs dauerhafte Abstellen: Trag in den individuellen Anweisungen (ChatGPT) bzw. Stil-Einstellungen (Claude) ein: „Antworte ehrlich und direkt, widersprich mir, wenn ich falsch liege, verzichte auf Schmeichelei." Schreib mir gern, wie ehrlich deine KI plötzlich wird.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:

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    Nächste Folge: Immer mehr Menschen reden mit der KI wie mit einem Therapeuten – klug oder brandgefährlich? Abonnieren nicht vergessen.

    Bleib neugierig, bleib ehrlich zu dir selbst – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

  9. ChatGPT-Werbung: Warum sie kommt, wie sie aussieht – und wie du sie loswirst

    25 Min.Folge 11

    „Darf ich dir ein tolles Angebot zeigen? Passt super zu dir!"Wenn dein KI-Modell so etwas sagt, ist eine neue Zeit angebrochen. Seit dieser Woche zeigt ChatGPT Werbung – mitten im Gespräch, gekennzeichnet als …

    Shownotes

    „Darf ich dir ein tolles Angebot zeigen? Passt super zu dir!"

    Wenn dein KI-Modell so etwas sagt, ist eine neue Zeit angebrochen. Seit dieser Woche zeigt ChatGPT Werbung – mitten im Gespräch, gekennzeichnet als „Sponsored". Wer gratis nutzt oder den Go-Tarif hat, sieht sie. Wer zahlt, bleibt verschont.

    Klingt erstmal ärgerlich. Ist aber vor allem der Moment, in dem eine alte Regel die KI erreicht: Es gibt kein kostenloses Mittagessen. Jahrelang war das teuerste Produkt der Welt einfach gratis. Jetzt kommt die Rechnung.


    In dieser Folge klären wir in Ruhe, was da passiert – und wie du selbst am Steuer bleibst.

    🎧 In dieser Folge:

    • Was genau passiert ist – und wen die Werbung betrifft (Gratis & Go ja, Plus/Pro/Business nein)

    • Warum OpenAI das macht: Nur rund 5 % zahlen – und jede KI-Antwort kostet echtes Geld

    • Wie die Werbung aussieht: keine Banner, sondern als „Sponsored" markierte Empfehlungen neben der Antwort – und warum die eigentliche Antwort laut OpenAI nicht verkauft oder umgeschrieben wird

    • Woher sie weiß, was zu dir passt – und was die Werbefirmen (nicht) über dich erfahren

    • Verarbeiten sie im Gratis-Modell deine Daten? Die ehrliche Antwort

    • Mythos der Woche: „Jetzt verkaufen die also meine Chats"

    • Wie du die Werbung kostenlos abschaltest (OpenAI versteckt die Option)

    • Der Draufblick: Warum die Nähe von Rat und Anzeige das eigentliche Thema ist – nicht heimliche Manipulation

    💡 Schiebs Aha:
    Es gibt kein kostenloses Mittagessen – jetzt auch bei KI. Wenn du nicht mit Geld zahlst, zahlst du mit Aufmerksamkeit und Daten. Die Frage ist nicht „Werbung ja oder nein?", sondern: Traust du dir zu, Rat und Anzeige auseinanderzuhalten, wenn beide im selben Fenster wohnen?


    📝 Deine Homework:
    Öffne die Einstellungen in deiner ChatGPT-App und such die Werbeeinstellungen. Schalte die Werbung ab (geht kostenlos, im Tausch gegen etwas weniger Nachrichten pro Tag) – oder schau dir zumindest an, welche Schalter es überhaupt gibt. Allein zu sehen, dass du die Wahl hast, verändert alles. Extra-Tipp: In temporären Chats gibt’s sowieso keine Werbung.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • OpenAI Hilfe: Werbung in ChatGPT (wie Targeting funktioniert, was Werbetreibende nicht sehen):
    👉 https://help.openai.com/en/articles/20001047-ads-in-chatgpt


    • OpenAI: Unser Ansatz zu Werbung:
    👉 https://openai.com/index/our-approach-to-advertising-and-expanding-access/


    • Mein Community-Beitrag mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Abschalten:
    👉 https://www.skool.com/superkraft-ki/chatgpt-zeigt-jetzt-werbung-so-wirst-du-sie-wieder-los-ohne-zu-zahlen

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • Superkraft KI Fokus — dein privater Audiokurs: eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten, 90 Tage – und du hast ein KI-Thema wirklich durch. Vier Reihen zur Wahl, eine ganze Folge gratis zum Reinhören:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast


    • Was passiert mit dem, was du eingibst? (Datenschutz-Folge) – die perfekte Ergänzung zum Daten-Thema

    • Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast

    Alle Kurse und eBooks im Überblick:
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    Nächste Folge – das große Staffelfinale: Wird KI eigentlich irgendwann bewusst? Abonnieren nicht vergessen.

    Bleib neugierig, bleib am Steuer – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg


    Hinweis: Ich bin kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.

  10. Das unsichtbare Wasserzeichen: Was verrät KI über sich selbst?

    20 Min.Folge 10

    „Ich beichte gleich mal was: Alles, was ich heute sage, ist ab sofort heimlich markiert. Sogar dieser Satz."Das hat ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge gesagt. Und sie hat recht.Seit Kurzem markieren …

    Shownotes

    „Ich beichte gleich mal was: Alles, was ich heute sage, ist ab sofort heimlich markiert. Sogar dieser Satz."

    Das hat ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge gesagt. Und sie hat recht.


    Seit Kurzem markieren die großen KI-Anbieter fast alles, was ihre Modelle erzeugen – Texte, Bilder, Videos, Töne. Unsichtbar für dich, aber nachweisbar. Getrieben vom europäischen KI-Gesetz. Klingt erstmal nach der Antwort auf all unsere Fake-Sorgen.


    Ist es aber nicht. Und warum das so ist, ist überraschend knifflig – und ziemlich wichtig zu verstehen.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum das gerade jetzt passiert (Stichwort: EU AI Act und Transparenzpflicht)

    • Der Geldschein-Trick: Warum ein Wasserzeichen unsichtbar da ist – und erst im richtigen „Licht" auftaucht

    • Die zwei Arten, anschaulich erklärt: der eingewebte Duft (bleibt) vs. das Preisschild (fällt beim Screenshot ab)

    • Wie ein Wasserzeichen überhaupt in einen Text kommt – der „unsichtbare Akzent" der KI

    • Wieso es bei Bild und Ton besonders robust ist (übersteht Zuschneiden, Kompression, Rauschen)

    • Wer was macht: Anthropic/Claude, Google/Gemini, OpenAI/ChatGPT – und der gemeinsame C2PA-Standard

    • Wie du es selbst testen kannst

    • Mythos der Woche: „Ein Wasserzeichen beweist, dass etwas von einer KI erfunden wurde"

    • Der Draufblick: „mit KI" vs. „durch KI" – die Corona-Frage, die alles verändert


    💡 Schiebs Aha:
    Ein Wasserzeichen beantwortet nicht die Frage, die wir eigentlich stellen. Wir wollen wissen: Hat ein Mensch das gedacht – oder eine Maschine? Das Zeichen sagt nur: Hier hat eine KI mal mitgemischt. Das ist das Mit, nicht das Durch. Verwechsle Anwesenheit nie mit Urheberschaft.


    📝 Deine Homework:
    Lass dir von einer KI ein harmloses Bild erzeugen (eine Katze im Raumanzug). Lad es auf einer Prüfseite hoch – z. B. openai.com/verify oder contentcredentials.org – und schau, was erkannt wird. Dann mach einen Screenshot von genau diesem Bild und lad den hoch. Vergleich die beiden Ergebnisse. Du siehst live, wie das zerbrechliche Etikett verschwindet – und ob das eingewebte Wasserzeichen den Screenshot übersteht.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:


    • Anthropic: So funktioniert das Text-Wasserzeichen von Claude:
    👉 https://www.anthropic.com/news/claude-text-watermark

    • Google DeepMind: SynthID (Text, Bild, Ton, Video):
    👉 https://deepmind.google/models/synthid/

    • OpenAI: Content-Provenance und Content Credentials:
    👉 https://openai.com/index/advancing-content-provenance/


    • Selbst prüfen:
    OpenAI Verify
    👉 https://openai.com/verify und

    Content Credentials
    👉 https://contentcredentials.org/verify

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • Die KI gibt es nicht (Folge 5) – wenn du wissen willst, welches „Werkzeug" du gerade nutzt


    • Mein komplettes KI-Training — Kurse, eBooks, Live Calls, mit Unlimited alles in einem:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast

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    Hinweis: Ich bin Journalist, kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.

  11. Warum KI so selbstbewusst Unsinn erzählt

    21 Min.Folge 9

    „Fun Fact: Goldfische haben ein Gedächtnis von nur drei Sekunden."Das hat ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge behauptet. Voller Überzeugung. Und es ist – natürlich – falsch.Genau darum geht’s …

    Shownotes

    „Fun Fact: Goldfische haben ein Gedächtnis von nur drei Sekunden."

    Das hat ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge behauptet. Voller Überzeugung. Und es ist – natürlich – falsch.


    Genau darum geht’s heute: Eine KI zweifelt nie. Sie druckst nicht rum, sie sagt nicht „bin mir nicht sicher". Sie haut dir die glatte Falschinfo mit derselben Souveränität um die Ohren wie die reine Wahrheit. Warum? Und wie schützt du dich davor, ohne KI gleich ganz abzuschreiben?

    Diese Folge macht dich immun gegen den schönsten Trick der Maschine. Und weil ADA dabei live vorführt, wie überzeugend man danebenliegen kann, wird’s diesmal richtig dialogisch.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum die Selbstsicherheit einer KI keine Einschätzung ist – sondern einfach ihre einzige Stimme

    • Wieso sie bei Wahrheit und bei Blödsinn exakt gleich souverän klingt (Stichwort: der fehlende Unsicherheits-Melder)

    • Der überraschende Grund: Man hat ihr das Bluffen antrainiert – Raten wird belohnt, „weiß ich nicht" bestraft

    • Das Party-Bild und die Navi-Stimme, die dich nie im Zweifel lässt

    • Mythos der Woche: „Wenn die KI so überzeugt klingt, wird sie schon recht haben"

    • Drei Hebel: Ton vom Inhalt trennen · die KI zur Unsicherheit zwingen · die Gegenprobe machen

    • Der Draufblick: Warum das Problem auch in uns sitzt – wir halten flüssige Sprache für Kompetenz

    💡 Schiebs Aha:
    Bei einer KI ist Selbstbewusstsein kein Zeichen von Wissen – es ist einfach ihre Stimme. Sie klingt bei der Wahrheit und beim größten Unsinn exakt gleich. Also hör nie auf den Ton. Schau auf den Inhalt.


    📝 Deine Homework:
    Denk dir eine Person aus, die es nicht gibt – irgendein erfundener Name. Und dann frag eine KI ganz beiläufig: „Erzähl mir was über den Wissenschaftler [Name]."

    Schau, wie selbstverständlich sie dir eine komplette Biografie erfindet – mit Geburtsjahr, Fachgebiet und Auszeichnungen, alles im besten Professoren-Ton. Dieser eine Moment lässt dich diese Folge nie mehr vergessen. Schreib mir gern, was deine KI erfunden hat.


    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • Die KLAR-Methode — Prompts, die die KI zur Ehrlichkeit kitzeln, statt sie raten zu lassen (kostenlos):
    👉 https://klarmethode.superkraft-ki.com/?utm_campaign=podcast

    • Die 50 besten Prompts für Beruf & Alltag — erprobte Prompts zum direkten Kopieren:
    👉 https://www.superkraft-ki.com/50-prompts?utm_campaign=podcast


    • Unlimited — alle Kurse, alle eBooks, Live Calls mit mir:
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    Bleib neugierig, bleib skeptisch beim schönen Ton – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

  12. Ersetzt KI deinen Job? Die ehrliche Antwort – und die bessere Frage

    21 Min.Folge 8

    „Ich komme für deinen Job."Diesen Satz kriegt gerade jeder zu hören – aus jeder zweiten Schlagzeile. Und er ist zu einfach, um wahr zu sein.Die ehrliche Antwort auf „Ersetzt KI meinen Job?" lautet für die …

    Shownotes

    „Ich komme für deinen Job."

    Diesen Satz kriegt gerade jeder zu hören – aus jeder zweiten Schlagzeile. Und er ist zu einfach, um wahr zu sein.


    Die ehrliche Antwort auf „Ersetzt KI meinen Job?" lautet für die meisten von uns: wahrscheinlich nicht. Aber das ist die falsche Frage. Denn ein Job ist kein unteilbarer Block – er ist ein Bündel aus vielen Aufgaben. Und KI ersetzt keine Berufe. Sie ersetzt Aufgaben.


    In dieser Folge schauen wir ohne Panik hin, aber auch ohne die naive Beschwichtigung, dass schon alles gut wird. Am Ende hast du keine diffuse Angst mehr, sondern einen klaren Blick auf deinen eigenen Job – und drei Dinge, die du konkret tun kannst.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum „Ersetzt KI meinen Job?" die falsche Frage ist – und welche die richtige

    • Automatisierung vs. Augmentierung: Warum KI dir öfter Arbeit abnimmt, als sie dich ersetzt

    • Der Satz, der alles auf den Punkt bringt: Nicht die KI nimmt dir den Job – sondern ein Mensch, der KI besser nutzt

    • Was die Zahlen wirklich sagen (92 Millionen Jobs weg, 170 Millionen neu – netto ein dickes Plus)

    • Die Geldautomaten-Lektion: Warum eine Maschine am Ende mehr Menschen beschäftigte

    • Mythos der Woche: „KI ersetzt ganze Berufe"

    • Drei Hebel: den eigenen Job zerlegen · KI zum Verstärker machen · in das investieren, was menschlich bleibt

    • Der ehrliche Draufblick: Wen der Wandel wirklich hart trifft – und warum Tempo die eigentliche Herausforderung ist

    💡 Schiebs Aha:
    KI nimmt dir nicht den Job weg. Aber ein Mensch, der KI besser nutzt als du, vielleicht schon. Und welcher Mensch das ist, hast du selbst in der Hand. Nicht Mensch gegen Maschine – sondern Mensch mit Maschine.


    📝 Deine Homework:
    Setz dich zehn Minuten hin und zerleg deinen Job – nicht die Jobbezeichnung, die einzelnen Aufgaben. Markier ehrlich: Was davon ist Routine, die eine KI übernehmen könnte? Und was ist das, wofür dich niemand ersetzen kann – Urteil, Beziehung, Verantwortung, Kreativität? Diese Liste ist deine persönliche Landkarte. Nimm dir danach die eine nervigste Routine-Aufgabe und probier aus, wie weit dir eine KI dabei hilft.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • World Economic Forum: Future of Jobs Report 2025 (170 Mio. neue, 92 Mio. wegfallende Jobs bis 2030):
    👉 https://www.weforum.org/publications/the-future-of-jobs-report-2025/

    • WEF-Einordnung „Automation or augmentation?" (warum KI meist verstärkt statt ersetzt):
    👉 https://www.weforum.org/stories/2023/09/ai-automation-augmentation-workplace-jobs-of-tomorrow/


    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • 10 Stunden pro Woche zurück – mit KI — konkrete Workflows, die dir sofort Zeit zurückbringen (die du in das Wertvolle stecken kannst):
    👉 https://ki.schieb.de/10-stunden/?utm_campaign=podcast

    • 100 Tage Starterkit — in 100 Tagen zu echter KI-Kompetenz:
    👉 https://ki.schieb.de/100tage?utm_campaign=podcast


    • Unlimited — alle Kurse, alle eBooks:
    👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast

    Alle Kurse und eBooks im Überblick:
    👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast

    ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an [email protected].

    Ich kann nicht jede Mail einzeln beantworten, aber ich lese alles — und die spannendsten Themen werden zur eigenen Folge.


    Nächste Folge: Warum erzählt dir eine KI die größten Unwahrheiten mit der größten Selbstsicherheit? Abonnieren nicht vergessen.

    Bleib neugierig, bleib dran – und entfessle deine Superkraft.

    Bis nächste Woche, Jörg

  13. KI und Vorurteile: Warum die Maschine nicht objektiv ist

    20 Min.Folge 7

    „Ich bin doch objektiv. Ich bin eine Maschine, ich habe keine Vorurteile."Diesen Satz höre ich oft. Und er ist die gefährlichste Fehleinschätzung, die man über KI haben kann.Denn eine KI ist kein neutraler …

    Shownotes

    „Ich bin doch objektiv. Ich bin eine Maschine, ich habe keine Vorurteile."

    Diesen Satz höre ich oft. Und er ist die gefährlichste Fehleinschätzung, die man über KI haben kann.


    Denn eine KI ist kein neutraler Richter. Sie ist ein Spiegel – und noch dazu einer, der übertreibt. Sie lernt aus unseren Daten, aus unserer Geschichte, aus unseren Entscheidungen. Mit allen Schieflagen, die da drinstecken. Und dann gibt sie unsere Vorurteile zurück, getarnt als Mathematik.


    In dieser Folge mache ich das an drei echten Fällen greifbar – vom Konzern bis zur Arztpraxis. Am Ende schaust du KI-Antworten mit anderen Augen an: Du erkennst den Bias auch da, wo er sich als neutrale Zahl versteckt. Ohne Hype, ohne Panik.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum „die Maschine ist objektiv" ein gefährlicher Trugschluss ist

    • Amazons Bewerbungs-KI, die Frauen systematisch aussortierte – und niemand hatte es ihr gesagt

    • Bildgeneratoren, die Klischees nicht nur abbilden, sondern verstärken (und die Rückkopplungsschleife dahinter)

    • Der unsichtbarste Fall: ein Gesundheitsalgorithmus, der schwarze Patienten benachteiligte – versteckt in einer einzigen Zahl

    • Wie Bias schon in einer simplen Übersetzung steckt

    • Mythos der Woche: „KI ist objektiv, weil sie eine Maschine ist"

    • Drei Hebel: mit dem Bias rechnen · die andere Seite aktiv anfordern · Menschen entscheiden lassen

    • Der ehrliche Draufblick: Warum Bias nie ganz verschwindet – und trotzdem Hoffnung macht


    💡 Schiebs Aha: Eine KI ist kein neutraler Richter, sondern ein Zerrspiegel. Sie erfindet keine Vorurteile – sie erbt unsere und gibt sie als Mathematik getarnt zurück. Guck genau dann am schärfsten hin, wenn die Antwort am neutralsten klingt.


    📝 Deine Homework: Öffne einen Bildgenerator und tippe nacheinander ein: „eine erfolgreiche Führungskraft“, „eine Reinigungskraft”, „eine kriminelle Person“, „eine schöne Person”. Schau dir an, wen die KI dir zeigt – und wen konsequent nicht. Dieser Moment macht aus dem abstrakten Wort „Bias" etwas, das du mit eigenen Augen siehst. Schreib mir gern, was rausgekommen ist.


    🔎 Belege & zum Nachlesen:


    • Amazon verwirft KI-Bewerbungstool wegen Benachteiligung von Frauen (Reuters, 2018):
    👉 https://www.technologyreview.com/2018/10/10/139858/amazon-ditched-ai-recruitment-software-because-it-was-biased-against-women/


    • Bloomberg-Analyse „Generative AI takes stereotypes to the extreme" (Stable Diffusion) – Einordnung bei Brookings:
    👉 https://www.brookings.edu/articles/rendering-misrepresentation-diversity-failures-in-ai-image-generation/


    • Obermeyer et al. (2019): Rassistischer Bias in einem Gesundheits-Algorithmus, Science:
    👉 https://www.science.org/doi/10.1126/science.aax2342

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • Die KLAR-Methode — Prompts bauen, die die KI aus ihrer Klischee-Schublade holen (kostenlos):
    👉 https://klarmethode.superkraft-ki.com/?utm_campaign=podcast


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    ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an [email protected].
    Ich kann nicht jede Mail einzeln beantworten, aber ich lese alles — und die spannendsten Themen werden zur eigenen Folge.

    Nächste Folge: Ersetzt KI deinen Job? Die ehrliche Antwort – und warum die Frage falsch gestellt ist. Abonnieren nicht vergessen.

    Bleib neugierig, bleib kritisch – und entfessle deine Superkraft.


    Bis nächste Woche, J
    örg

  14. KI und Datenschutz: Was ChatGPT, Claude und Gemini mit deinen Daten machen

    24 Min.Folge 6

    Bei Google liest ein Mensch mit – und löschen hilft nicht immer„Ich vergesse doch sowieso alles, was du mir sagst."Das glauben ziemlich viele. Und es stimmt leider nicht.Ich mache in Vorträgen manchmal ein …

    Shownotes

    Bei Google liest ein Mensch mit – und löschen hilft nicht immer

    „Ich vergesse doch sowieso alles, was du mir sagst."

    Das glauben ziemlich viele. Und es stimmt leider nicht.


    Ich mache in Vorträgen manchmal ein kleines Experiment. Ich frage in den Raum: Wer von euch hat schon mal etwas in eine KI getippt, das er einem Fremden im Zug niemals erzählen würde? Erst passiert nichts. Dann gehen zögerlich die Hände hoch. Immer mehr.

    Und dann frage ich: Und wer weiß, was damit passiert? Da geht fast keine Hand mehr hoch.


    Das ist keine Dummheit – es erklärt einem ja niemand. Genau das hole ich in dieser Folge nach. Am Ende hast du kein mulmiges Gefühl mehr, sondern eine klare Antwort: Du weißt, was mit deinen Eingaben geschieht, welche Schalter du umlegen solltest und wo du wirklich vorsichtig sein musst. Ohne Panik, ohne Naivität.


    🎧 In dieser Folge:

    • Die drei Stufen: Wird gespeichert · fließt ins Training · ein Mensch liest mit

    • Warum auch alles zählt, was du hochlädst – PDF, Tabelle, Foto vom Arztbrief

    • Was ChatGPT, Claude und Gemini konkret mit deinen Daten machen (und wo die Voreinstellung gegen dich arbeitet)

    • Warum bei Gemini geprüfte Chats bis zu drei Jahre bleiben – auch wenn du deinen Verlauf löschst

    • Die Entwarnung: Was eben nicht passiert, auch wenn es oft behauptet wird

    • Mythos der Woche: „Was ich in den Chat tippe, ist weg, sobald ich das Fenster schließe"

    • Drei Hebel: die drei Schalter · der Postkarten-Test · die richtige Verpackung fürs Vertrauliche

    • Der ehrliche Draufblick: Warum ein Widerspruch nicht rückwirkend gilt – und wann es beruflich brenzlig wird

    💡 Schiebs Aha: Ein KI-Chat fühlt sich an wie ein Gespräch unter vier Augen – dabei ist er eine Postkarte. Nützlich, praktisch, absolut empfehlenswert. Aber nichts, worauf du deine Geheimnisse schreibst.

    📝 Deine Homework: Leg heute die drei Schalter um – das dauert keine fünf Minuten und ist der größte Datenschutz-Gewinn mit dem kleinsten Aufwand.

    • ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrollen → „Das Modell für alle verbessern" ausschalten

    • Claude: Einstellungen → Datenschutz → „Claude für alle verbessern" prüfen (5 Jahre Speicherung vs. 30 Tage!)

    • Gemini: Google-Konto → Daten und Datenschutz → „Gemini-App-Aktivitäten" ausschalten


    Und wenn du danach noch zwei Minuten hast: Scroll in deinem Verlauf ganz nach unten zu deinen allerersten Gesprächen und lies eins davon. Dieser Moment verändert mehr als jeder Ratschlag von mir. Schreib mir gern, was du gefunden hast.

    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • OpenAI Hilfe: FAQ zu Datenkontrollen (Training deaktivieren):
    👉 https://help.openai.com/de-de/articles/7730893-faq-zu-datenkontrollen


    • Anthropic: Updates zu Verbraucherbedingungen und Datenschutz (5-Jahres-Speicherung, Wahlmöglichkeit):
    👉 https://www.anthropic.com/news/updates-to-our-consumer-terms


    • Google: Gemini Apps Privacy Hub (menschliche Prüfung, 3 Jahre Aufbewahrung):
    👉 https://support.google.com/gemini/answer/13594961

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:

    • KI auf dem eigenen Rechner – dein lokaler Chatbot in 10 Minuten — 100 % lokal, 100 % privat. Für alles, was den Rechner nicht verlassen soll:
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    Nächste Folge: KI hat Vorurteile – nicht weil sie böse ist, sondern weil sie von uns gelernt hat. Abonnieren nicht vergessen.


    Leg die Schalter um, bleib neugierig – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg


    Hinweis: Ich bin Journalist, kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.

  15. "Die KI" gibt es so nicht

    25 Min.Folge 5

    „Die KI hat das gesagt." Diesen Satz höre ich jeden Tag. Und jedes Mal denke ich nur: Welche denn?Denn „die KI" gibt es gar nicht. So wenig wie „das Fahrzeug".Ich hab selbst eine Weile gebraucht, um sauber zu …

    Shownotes

    „Die KI hat das gesagt." Diesen Satz höre ich jeden Tag. Und jedes Mal denke ich nur: Welche denn?

    Denn „die KI" gibt es gar nicht. So wenig wie „das Fahrzeug".


    Ich hab selbst eine Weile gebraucht, um sauber zu sortieren, was da eigentlich vor mir steht. Seitdem rede ich nie wieder über „die KI" – ich treffe jedes Mal die richtige Wahl. Und genau diesen Sortierkasten gebe ich dir heute.


    Mit einem einzigen Bild – dem Auto – hältst du ab dieser Folge vier Dinge auseinander, die fast alle verwechseln: Modell, Chatbot, Assistent und Agent. Ohne Hype, ohne Panik, ohne Fachchinesisch.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum „die KI" schon sprachlich Unsinn ist – es gibt viele, von vielen Anbietern
    • Die vier Ebenen im Auto-Bild: Modell (Motor) · Chatbot (das Auto) · Assistent (Fahrer auf Zuruf) · Agent (Fahrer, dem du nur das Ziel nennst)
    • Warum derselbe „Motor" in verschiedenen „Autos" plötzlich mehr oder weniger kann
    • Mythos der Woche: „Die KI" als wäre sie ein einzelnes Ding
    • Drei Vorteile: das richtige Werkzeug wählen, die richtigen Erwartungen setzen, das Marketing durchschauen
    • Der ehrliche Draufblick: Warum bei Agenten Bequemlichkeit und Kontrolle zwei Seiten derselben Medaille sind

    💡 Schiebs Aha: „Die KI" gibt es nicht. Es gibt den Motor (Modell), das Auto (Chatbot), den Fahrer auf Zuruf (Assistent) und den Fahrer, dem du nur das Ziel nennst (Agent). Wer die vier auseinanderhält, staunt nicht mehr – der steuert.

    📝 Deine Homework:
    Öffne heute deine Lieblings-KI und finde in zwei Minuten heraus, in welchem „Auto" du gerade sitzt. Frag sie zwei Dinge: „Hast du Zugriff aufs Internet?" und „Erinnerst du dich an das, was ich dir früher gesagt habe?" Diese zwei Antworten verändern sofort, was du ihr zutrauen kannst – und was nicht. Schreib mir gern, was rausgekommen ist.

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:

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    ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag. Ich kann nicht jede Mail einzeln beantworten, aber ich lese alles — und die spannendsten Themen werden zur eigenen Folge.

    Nächste Folge: Was passiert eigentlich mit dem, was du in die KI eintippst? Datenschutz ohne Panik und ohne Naivität. Abonnieren nicht vergessen.


    Hör rein, sortier mit – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

  16. Macht KI uns dümmer? Was die Hirnforschung wirklich sagt

    24 Min.Folge 4

    Forscher am MIT haben Menschen beim Schreiben mit ChatGPT das Gehirn gemessen. Ergebnis: Bei den KI-Nutzern arbeiteten die Hirnregionen messbar weniger zusammen — und an den eigenen Text erinnerten sie sich …

    Shownotes

    Forscher am MIT haben Menschen beim Schreiben mit ChatGPT das Gehirn gemessen. Ergebnis: Bei den KI-Nutzern arbeiteten die Hirnregionen messbar weniger zusammen — und an den eigenen Text erinnerten sie sich schlechter. Macht KI uns dümmer? Die Antwort ist unbequemer, als beide Lager glauben.

    In Folge 4 von „KI, aber wie?" nehme ich die große Angstfrage auseinander — und die entspannte Gegenrede gleich mit. Du verstehst danach, was „geistiges Auslagern" ist, warum der Taschenrechner-Vergleich zu kurz greift, und was die aktuelle Forschung wirklich zeigt. Vor allem aber: wie du dieselbe KI so nutzt, dass sie dein Denken schärft statt es einzuschläfern. Ohne Hype, ohne Panik, ohne Fachchinesisch.

    🎧 In dieser Folge:

    • „Cognitive Offloading": Warum Fakten auslagern harmlos ist — Denken auslagern aber nicht

    • Der Unterschied zwischen Taschenrechner und KI (und warum er alles verändert)

    • Was drei aktuelle Studien zeigen — von der EEG-Messung am MIT bis zur Befragung von Wissensarbeitern

    • Mythos der Woche: „KI macht uns dümmer"

    • Drei Hebel, mit denen KI dich klüger macht: erst selbst denken · Sparringspartner statt Ghostwriter · verstehen statt kopieren

    • Der ehrliche Draufblick: Was die Studien (noch) nicht beweisen — und warum es besonders die Jüngeren trifft

    💡 Schiebs Aha: KI ist wie ein Fahrstuhl fürs Gehirn — bequem, aber wenn du nur noch Fahrstuhl fährst, verkümmert die Muskulatur. Nutz sie wie eine Hantel, nicht wie einen Rollstuhl. Nicht die KI macht dich dümmer, sondern das Auslagern deines Denkens.

    🔎 Belege & zum Nachlesen:

    • MIT Media Lab: „Your Brain on ChatGPT" (EEG-Studie zu „kognitiven Schulden", Preprint):
    👉 https://www.media.mit.edu/publications/your-brain-on-chatgpt/

    • Microsoft Research: „The Impact of Generative AI on Critical Thinking" (Befragung von 319 Wissensarbeitern):
    👉 https://www.microsoft.com/en-us/research/publication/the-impact-of-generative-ai-on-critical-thinking-self-reported-reductions-in-cognitive-effort-and-confidence-effects-from-a-survey-of-knowledge-workers/

    • Gerlich (2025): „AI Tools in Society: Impacts on Cognitive Offloading and the Future of Critical Thinking", Societies:
    👉 https://doi.org/10.3390/soc15010006

    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • 100 Tage Starterkit — in 100 Tagen zu echter KI-Kompetenz, statt dich abhängig zu machen:
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    Ich kann nicht jede Mail einzeln beantworten, aber ich lese alles — und die spannendsten Themen werden zur eigenen Folge.


    Nächste Folge: „Die KI" gibt es nicht — Modell, Assistent, Agent, Chatbot sauber sortiert. Abonnieren nicht vergessen.

  17. Besser prompten: Die drei Hebel für richtig gute KI-Ergebnisse

    23 Min.Folge 3

    „Schreib mir einen Text" — und raus kommt etwas so Aufregendes wie eine Wasserkocher-Anleitung. Liegt das an der KI? Fast nie. Es liegt an der Frage. Und die lässt sich mit drei einfachen Hebeln dramatisch …

    Shownotes

    „Schreib mir einen Text" — und raus kommt etwas so Aufregendes wie eine Wasserkocher-Anleitung. Liegt das an der KI? Fast nie. Es liegt an der Frage. Und die lässt sich mit drei einfachen Hebeln dramatisch verbessern.

    In Folge 3 von „KI, aber wie?" zeige ich dir, warum gutes Prompten keine Zauberei ist, sondern klare Kommunikation. Du lernst die drei Hebel kennen, die fast alles ausmachen — und wir bauen sie gemeinsam an einem echten Beispiel auf, Schritt für Schritt.

    Außerdem stellt sich in dieser Folge zum ersten Mal ADA vor: meine KI-Stimme und Stichwortgeberin, benannt nach Ada Lovelace, der ersten Programmiererin der Geschichte. Ohne Hype, ohne Panik, ohne Fachchinesisch.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum eine KI keine Suchmaschine ist — sondern ein brillanter neuer Mitarbeiter, der noch nichts über dich weiß

    • Die fünf häufigsten Prompt-Fehler (du erkennst dich garantiert wieder)

    • Mythos der Woche: „Gutes Prompten ist eine Geheimwissenschaft mit magischen Formeln"

    • Die drei Hebel: Kontext geben (wer, für wen, wozu) · konkret werden + Beispiel zeigen · nachfassen statt aufgeben

    • Ein komplettes Praxisbeispiel: vom lauwarmen Einzeiler zum richtig guten Post

    • Bonus-Trick: Lass die KI dir beim Formulieren des Prompts helfen

    • Der ehrliche Draufblick: Warum der beste Prompt keine Halluzination heilt — und warum mehr nicht immer besser ist

    💡 Schiebs Aha:
    Prompten ist kein geheimes Codewissen, sondern klare Kommunikation. Wenn du einem klugen, aber neuen Mitarbeiter erklären kannst, was du brauchst, kannst du auch eine KI führen. Kontext, Konkretheit, Nachfassen — drei Hebel, mehr Magie ist nicht.


    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • Die KLAR-Methode — das einfache Gerüst, mit dem du in einer Minute richtig gute Prompts baust (kostenlos):
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    • Die 50 besten Prompts für Beruf & Alltag — erprobte Prompts zum direkten Kopieren:
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    • 30 Geheim-Codes, die ChatGPT & Co. auf Steroide setzen — Power-Prompts für Fortgeschrittene:
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    Nächste Folge: Macht KI uns dümmer? Verlernen wir das Denken, wenn die Maschine es uns abnimmt? Abonnieren nicht vergessen.

  18. Das Strawberry-Problem: Warum KI Mathe kann, aber nicht zählen

    23 Min.Folge 2

    „Wie viele Mal kommt der Buchstabe R im Wort ‚Strawberry’ vor?" Ein Erstklässler zählt das ab. Eine KI, die dir eine Sekunde später eine Gleichung löst, lag lange daneben. Das Schwere kann sie, am …

    Shownotes

    „Wie viele Mal kommt der Buchstabe R im Wort ‚Strawberry’ vor?" Ein Erstklässler zählt das ab. Eine KI, die dir eine Sekunde später eine Gleichung löst, lag lange daneben. Das Schwere kann sie, am Kinderleichten scheitert sie — und das ist kein Widerspruch.

    In Folge 2 von „KI, aber wie?" lösen wir das berühmte Strawberry-Rätsel. Du verstehst danach, warum eine KI die Welt komplett anders wahrnimmt als du: Sie liest keine Buchstaben, sie denkt in Bausteinen. Und genau das erklärt eine ganze Reihe ihrer Macken — vom Verzählen über holprige Reime bis zum falschen Buchstaben im Namen. Ohne Hype, ohne Panik, ohne Fachchinesisch.

    🎧 In dieser Folge:


    • Warum eine KI keine einzelnen Buchstaben sieht — sondern „Tokens", also Bausteine

    • Wieso sie komplexe Mathe meistert, aber an drei Buchstaben scheitert

    • Die Landkarte von „leicht" und „schwer" ist bei KI eine völlig andere als bei uns

    • Mythos der Woche: „Was für uns einfach ist, ist für KI erst recht einfach"

    • Drei Hebel: Werkzeuge nutzen lassen, langsames Denken erzwingen, Stärken statt Schwächen ausspielen

    • Der ehrliche Draufblick: Warum gerade die kleinen, unauffälligen Fehler die gefährlichsten sind

    💡 Schiebs Aha: Eine KI ist nicht dümmer oder klüger als du — sie nimmt die Welt nur völlig anders wahr. Sie liest keine Buchstaben, sie denkt in Bausteinen. Wer das weiß, fragt sie nie wieder das Falsche.

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    Nächste Folge: Prompten ist kein Hexenwerk — die drei simplen Hebel, mit denen du aus jeder KI das Doppelte rausholst. Abonnieren nicht vergessen.

  19. Warum KI Fakten erfindet — und nicht lügt

    16 Min.Folge 1

    Du fragst eine KI nach einer Quelle — und bekommst eine perfekte Antwort, die frei erfunden ist. „Die KI lügt", denkst du. Stimmt aber nicht. Und genau in diesem Irrtum steckt der Schlüssel, wie diese Maschinen …

    Shownotes

    Du fragst eine KI nach einer Quelle — und bekommst eine perfekte Antwort, die frei erfunden ist. „Die KI lügt", denkst du. Stimmt aber nicht. Und genau in diesem Irrtum steckt der Schlüssel, wie diese Maschinen wirklich funktionieren.


    In der ersten Folge von „KI, aber wie?" klären wir, warum „lügen" das völlig falsche Wort ist — und was stattdessen passiert, wenn eine KI Dinge erfindet. Du verstehst danach nicht nur das Phänomen „Halluzination", sondern bekommst einen praktischen Werkzeugkasten, mit dem du dich davor schützt. Ohne Hype, ohne Panik, ohne Fachchinesisch.


    🎧 In dieser Folge:

    • Warum „lügen" Wissen und Absicht voraussetzt — und eine KI beides nicht hat

    • Was ein Sprachmodell wirklich tut (Stichwort: Autovervollständigung auf Steroiden)

    • Wie Halluzinationen entstehen — und warum die Maschine dabei nie zögert

    • Mythos der Woche: „KI lügt"

    • Drei sofort anwendbare Hebel gegen erfundene Fakten

    • Der ehrliche Draufblick: Warum die eigentliche Gefahr nicht die KI ist, sondern wir

    💡 Schiebs Aha: Eine KI lügt dich nicht an — sie weiß nicht mal, dass es so etwas wie Wahrheit gibt. Plausibel ist nicht dasselbe wie wahr. Dieser eine Satz macht dich souveräner als 90 % aller Nutzer.


    🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:


    • 100 KI-Mythen im Check — meine kostenlose Reihe, in der ich Hype von Fakten trenne. Perfekte Ergänzung zum heutigen Mythos: 👉 https://member.superkraft-ki.com/100-ki-mythen-im-check/

    • Die KLAR-Methode — strukturiert prompten, damit die KI seltener rät und öfter liefert (genau der „Brücke zum Ich-weiß-es-nicht"-Hebel aus der Folge): 👉 https://klarmethode.superkraft-ki.com//?utm_campaign=podcast

    • Perplexity: Der Recherche-Weltmeister — die KI, die echte Quellen liefert, statt sie zu erfinden: 👉 https://member.superkraft-ki.com/perplexity-der-recherche-weltmeister//?utm_campaign=podcast

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    Nächste Folge: Warum dieselbe KI komplexe Mathe löst, aber an „Wie viele R stecken in Strawberry?" scheitert. Abonnieren nicht vergessen.

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