WDR 3 Giant Steps in Jazz

WDR 3 Giant Steps in Jazz

NovoMiles Davis - Der Innovator des Jazz12 de outubro de 2026 · 16 min
Episódios
81
Publicação
quinzenal
Último episódio
12 out 2026

Sobre o podcast

Jazzliebhaber und Experte Karsten Mützelfeldt stellt die wichtigsten Musikerinnen und Musiker des Jazz vor – Größen des New Orleans Jazz und Swing, des Bebop und Hardbop, des Free Jazz und der Fusion-Musik. Ein who is who der Erneuerer und Wegbereiter, der einflussreichten Instrumentalisten und Vokalisten.

Episódios 81

  1. Miles Davis - Der Innovator des Jazz

    16 min

    Der Vorname reicht, um zu wissen, wer gemeint ist. Miles. Ein Innovator. Wie kein anderer hat der Trompeter die Musik vorangetrieben. Miles Davis prägte maßgeblich die Entwicklung vom Bebop zum Cool Jazz über …

    Notas do episódio

    Der Vorname reicht, um zu wissen, wer gemeint ist. Miles. Ein Innovator. Wie kein anderer hat der Trompeter die Musik vorangetrieben. Miles Davis prägte maßgeblich die Entwicklung vom Bebop zum Cool Jazz über Hardbop und modalen Jazz bis zum Jazzrock.



    In New York angekommen, sucht Miles den Kontakt der Bebop-Musiker und spielt u.a. mit Charlie Parker. Dann stellt er ein Nonett zusammen - die Geburt des Cool Jazz. Mitte der 50er gründet Davis sein erstes Quintett. Mit dem Arrangeur Gil Evans spielt er Klassiker wie „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“ ein, 1959 nimmt der Trompeter die meistverkaufte Platte der Jazz-Geschichte auf, „Kind of Blue“. Fünf Jahre später formiert Miles sein zweites Quintett und mit ihm die treibende Kraft des modalen Jazz. Dann die nächste, „elektrische“ Phase, „Bitches Brew“ wird zum einflussreichsten Album des Jazz-Rock. In den 80ern mischen sich Pop und Funk, Hiphop und Rap in die Musik. Steter Wandel – das war sein Credo.

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Florence sur les Champs-Élysées
    MILES DAVIS „Ascenseur pour L’échafaud“
    Fontana 836 305-2, LC 00211
    K: Miles Davis

    Freddie Freeloader
    MILES DAVIS „Kind of Blue“
    Sony 88697 43895 2, LC 00162
    K: Miles Davis

    Ko Ko
    CHARLIE PARKER „Complete Royal Roost Broadcasts“
    Jazz Dynamics 003, LC NN
    K: Charlie Parker

    Boplicity
    MILES DAVIS „The Complete Birth of the Cool“
    Capitol Jazz 7243 4 94550 2 3, LC 00133
    K: Cleo Henry (Miles Davis)

    Rifftide
    MILES DAVIS/TADD DAMERON „The Paris Festival Intern.“
    Sony SRCS 9301, LC 00162
    K: Coleman Hawkins

    Oleo
    MILES DAVIS „Relaxin‘“
    DCC 1052, LC 86609
    K: Sonny Rollins

    The Theme (Take 1)
    MILES DAVIS „Workin‘“
    DCC 1063, LC 86609
    K: Miles Davis

    Générique
    MILES DAVIS „Ascenseur pour l’échafaud“
    Fontana 836 305-2, LC 00211
    K: Miles Davis

    Summertime
    MILES DAVIS „Porgy and Bess“
    Columbia Legacy 65141, LC 00162
    K: George Gershwin

    Straight No Chaser
    MILES DAVIS SEXTET „Radio Broadcasts 1958-1959“
    RLR Records 88632, LC NN
    K: Thelonious Monk

    Blue in Green
    MILES DAVIS „Kind of Blue“
    Sony 88697 43895 2, LC 00162
    K: Bill Evans/Miles Davis
    Milestones
    MILES DAVIS „Live in Berlin“
    Columbia 519507 2, LC 00162
    K: Miles Davis

    Bitches Brew
    MILES DAVIS „Bitches Brew, 40th Anniversary“
    Columbia 88875079792, LC 00162
    K: Miles Davis

    Jean-Pierre
    MILES DAVIS „We Want Miles“
    Columbia 469402 2, LC 00162
    K: Miles Davis

    Tutu
    MILES DAVIS „Tutu“
    Warner Bros. 7599-25490-2, LC 00392
    K: Marcus Miller

    Jazz Corner of the World
    QUINCY JONES „Back on the Block“
    Qwest 7599-26020-2, LC 07595
    K: Kool Moe Dee, T: Big Daddy Kane

    The Pan Piper
    MILES DAVIS & QUINCY JONES „Live at Montreux“
    Warner Bros. 9362-45221-2, LC 00392
    K: Gil Evans

    Sonya
    MILES DAVIS „Doo-Bop“
    Warner Bros. 7599-26938-2, LC 00392
    K: Miles Davis

    Backyard Ritual
    MILES DAVIS „Tutu“
    Warner Bros. 7599-25490-2, LC 00392
    K: Marcus Miller

  2. Count Basie - Der Klassiker der Big-Band-Ära

    16 min

    Am Klavier beherrschte er die hohe Kunst der Sparsamkeit wie kein anderer, sein Gefühl für swing war einzigartig und sein Orchester ein Klassiker der Big-Band-Ära - Count Basie.„Ich bin von der alten Schule …

    Notas do episódio

    Am Klavier beherrschte er die hohe Kunst der Sparsamkeit wie kein anderer, sein Gefühl für swing war einzigartig und sein Orchester ein Klassiker der Big-Band-Ära - Count Basie.



    „Ich bin von der alten Schule. Ich bevorzuge weniger Noten, Sachen, die einfach sind.“ Nach ersten Engagements in den Bands von Walter Page und Bennie Moten baut der u.a. von Fats Waller geschulte Pianist Ende der 30er Jahre in Kansas City eine eigene Formation auf. Das allgemeine Big-Band-Sterben Ende der 40er wird auch an Basie nicht spurlos vorbeigehen. Der Bandleader muss das Orchester auflösen und seine Formation auf Combo-Größe reduzieren. Aber bereits Anfang der 50er meldet er sich im Großformat zurück. Zu Beginn der 60er gehört seine Big Band längst wieder zu den weltweit beliebtesten. Und das Count Basie Orchestra zeigt immer wieder, dass es so viel mehr war als eine swing machine: Es schwitzt, kocht und dampft…

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Cherry Point
    COUNT BASIE „En Concert avec Europe 1, 1972“
    RTE Trema 710706, LC NN
    K: Neil Hefti

    One O'Clock Jump
    FRANK SINATRA/COUNT BASIE „At The Sands“
    Reprise 7599-01019-2, LC 00322
    K: Count Basie

    Swingin' at Newport
    COUNT BASIE „At Newport“
    Verve 0602498617618, LC 00383
    K: Ernie Wilkins

    For Lena and Lennie
    COUNT BASIE „100th Birthday Bash“
    Roulette Jazz 7243 4 73407 2 7, LC 00133
    K: Quincy Jones

    Lil' Darlin'
    COUNT BASIE „100th Birthday Bash“
    Roulette Jazz 7243 4 73407 2 7, LC 00133
    K: Neal Hefti

    Your Red Wagon
    COUNT BASIE „Jazz. The Essential Collection Vol. 3“
    In & Out Records 78013-2, LC 07588 (Compilation, Various Artists)
    K: Jo Jones

    Moten Swing
    BENNIE MOTEN „Jazz. The Essential Collection Vol. 3“
    In & Out Records 78013-2, LC 07588 (Compilation, Various Artists)
    K: Count Basie

    Evenin'
    JONES-SMITH INC. „Jazz. The Essential Collection Vol. 3“
    In & Out Records 78013-2, LC 07588 (Compilation, Various Artists)
    K: Harry White/Mitchell Parish

    One O'Clock Jump
    COUNT BASIE „Jazz. The Essential Collection Vol. 3“
    In & Out Records 78013-2, LC 07588 (Compilation, Various Artists)
    K: Count Basie

    Honeysuckle Rose
    BENNY GOODMAN „Live at Carnegie Hall“
    CBS 450983 2, LC 00149
    K: Fats Waller

    Bluebeard Blues
    COUNT BASIE „The Octet Sounds“
    Ocium 0002, LC NN
    K: Count Basie/Neil Hefti

    Solid as a Rock
    COUNT BASIE „The Octet Sounds“
    Ocium 0002, LC NN
    K: Bob Hilliard/David Mann

    Swingin' at Newport
    COUNT BASIE „At Newport“
    Verve 0602498617618, LC 00383
    K: Ernie Wilkins

    Lester Leaps In
    COUNT BASIE „At Newport“
    Verve 0602498617618, LC 00383
    K: Lester Young

    Every Day I Have The Blues
    COUNT BASIE „Count Basie Swings, Joe Williams Sings“
    Verve 519 852-2, LC 00383
    K: Peter Chatman

    Cute
    COUNT BASIE „100th Birthday Bash“
    Roulette Jazz 7243 4 73407 2 7, LC 00133
    K: Neal Hefti

    Pennies from Heaven
    FRANK SINATRA/COUNT BASIE „Sinatra-Basie“
    Essential Jazz Classics 55596, LC NN
    K: Johnny Burke, T: Arthur Johnston

    Come Fly with Me
    FRANK SINATRA/COUNT BASIE „At The Sands“
    Reprise 7599-01019-2, LC 00322
    K: Jimmy van Heusen, T: Sammy Cahn

    Festival Blues
    COUNT BASIE „Count Basie Jam at Montreux 1975“
    Pablo OJCD20 933-2, LC 03254
    K: Count Basie

    Katy Do
    COUNT BASIE „100th Birthday Bash“
    Roulette Jazz 7243 4 73407 2 7, LC 00133
    K: Benny Carter

    In A Mellow Tone
    COUNT BASIE „Live in Berlin 1963“
    Jazzline N 77 026, LC 08597
    K: Duke Ellington

    Lester Leaps In
    COUNT BASIE „Count Basie Jam at Montreux 1975“
    Pablo OJCD20 933-2, LC 03254
    K: Lester Young

  3. Sarah Vaughan - Die Göttliche

    16 min

    "The Divine One", "die Göttliche" - allein schon ihr Spitzname wies sie als Legende aus. Sarah Vaughan zählte zu den Diven des Vokal-Jazz, ohne je die Bodenhaftung zu verlieren. Eine Frau mit einer …

    Notas do episódio

    "The Divine One", "die Göttliche" - allein schon ihr Spitzname wies sie als Legende aus. Sarah Vaughan zählte zu den Diven des Vokal-Jazz, ohne je die Bodenhaftung zu verlieren. Eine Frau mit einer außergewöhnlichen Stimme, wandlungsfähig wie keine andere.



    Mit achtzehn gewinnt Sarah einen Gesangs-Wettbewerb in Harlems Apollo Theater – und gewinnt. Im Publikum sitzen der Pianist Earl Hines und dessen Sänger Billy Eckstine. Beide nehmen für sich in Anspruch, ihr „Entdecker“ und zu sein. Vaughans Spezialgebiet wird die Ballade. Sie macht unzählige Aufnahmen, in kleineren Besetzungen und mit Orchestern, nimmt für Jazz-Label Jazz und für Pop-Label Pop auf. So groß der Stimmumfang mit mehr als drei Oktaven, so breit das Spektrum ihrer Gestaltungsmittel. Was sie singt, wird zweitrangig, entscheidend ist, wie sie singt. Die Vaughan-Biografin Leslie Gourse: „In ihren Zwanzigern und Dreißigern war Sarahs Stimme leicht wie ein feiner Wein, in den Sechzigern kraftvoll wie ein reifer Cognac.“

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    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Lush Life
    SARAH VAUGHAN „Finest Hour“
    Verve 543 597-2, LC 00383
    K/T: Billy Strayhorn

    All of Me
    SARAH VAUGHAN „Swingin‘ Easy“
    EmArcy 514 072-2, LC 00699
    K: Seymour Simmons, T: Gerald Marks

    Nice Work If You Can get It
    SARAH VAUGHAN „That Devilin‘ Tune“
    West Hill Radio Archive 6006, LC NN (various artists)
    K: Jimmy McHugh, T: Dorothy Fields

    Don’t Blame Me
    BILLY ECKSTINE w/ S. VAUGHAN „That Devilin‘ Tune“
    West Hill Radio Archive 6006, LC NN (various artists)
    K: Jimmy McHugh, T: Dorothy Fields

    Mean To Me
    SARAH VAUGHAN „Lover Man“
    Dreyfus Jazz 538476582, LC 09803
    K: Fred E. Ahlert, T: Roy Turk

    Dedicated to You
    B. ECKSTINE w/ SARAH VAUGHAN „Finest Hour“
    Verve 543 597-2, LC 00383
    K: Saul Chalin, T: Sammy Cahn

    Interlude (A Night in Tunisia)
    SARAH VAUGHAN „Lover Man“
    Dreyfus Jazz 538476582, LC 09803
    K: Dizzy Gillespie

    It’s Magic
    SARAH VAUGHAN „Eight Classic Albums“
    Reel to Reel 85, LC NN
    K: Tim Bays, T: Sammy Cahn

    Mr. Lucky
    SARAH VAUGHAN „Sings the Mancini Songbook“
    Verve 558 401-2, LC 00383
    K: Henry Mancini, T: Jay Livingston

    Star Dust
    SARAH VAUGHAN „Finest Hour“
    Verve 543 597-2, LC 00383
    K/T: Billy Strayhorn

    Polka Dots and Moonbeams
    SARAH VAUGHAN „Live in Berlin“
    Jazzline N 77 031, LC 08597
    K: Jimmy van Heusen, T: Johnny Burke

    Tenderly
    SARAH VAUGHAN „Sassy at Ronnie’s“
    Ronnie Scott’s Jazzhouse 015, LC NN
    K: Walter Lloyd Gross, T: Jack Lawrence

    Misty
    SARAH VAUGHAN w/ MARIAN McPARTLAND „Piano Jazz“
    NPR Radio
    K: Erroll Garner, T: Johnny Burke

    Jazz Corner Of The World
    QUNICY JONES „Back on the Block“
    Qwest 7599-26020-2, LC 07595
    K: Kool Moe Dee, T: Big Daddy Kane

    East of the Sun (and West of the Moon)
    SARAH VAUGHAN w/MARIAN McPARTLAND „Piano Jazz“
    NPR
    K/T: Brooks Bowman

  4. Dave Brubeck - Der Pianist hinter Take Five

    15 min

    Aus einem Cowboy wurde ein gefeierter Pianist. Dank ihm lernte die Musik-Welt bis fünf zu zählen. Dave Brubeck experimentierte mit ungeraden Taktarten und machte "Take Five" zum Millionen-Hit - und sein …

    Notas do episódio

    Aus einem Cowboy wurde ein gefeierter Pianist. Dank ihm lernte die Musik-Welt bis fünf zu zählen. Dave Brubeck experimentierte mit ungeraden Taktarten und machte "Take Five" zum Millionen-Hit - und sein Quartett zu einer der populärsten Combos des Jazz.



    Sein Vater ist Viehzüchter, ein mehrfach ausgezeichneter Meister im Rodeo und im Lasso-Werfen. Seine Mutter, eine Pianistin, warnt den Filius eindringlich vor einem Leben als Cowboy. Dave nimmt ein Studium der Tiermedizin auf, wechselt aber schnell zur Musik. Nach dem Militärdienst studiert Brubeck beim Komponisten Darius Milhaud und vereint Jazz mit Elementen moderner Klassik. 1951 gründet er eine Formation, aus der 1958 das „klassische Dave Brubeck Quartett“ hervorgeht. Diese Band, zu der der Saxofonist Paul Desmond gehört, wird weltweit gefeiert, bis der Bandleader sie 1967 auflöst. Danach fokussiert er sich aufs Komponieren, spielt gelegentlich mit Gerry Mulligan - und mit dreien seiner Söhne – alle Musiker…

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    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Blue Rondo à la Turk
    DAVE BRUBECK QUARTET „Time Out“
    CBS 460611 2, LC 00149
    K: Dave Brubeck

    Avalon
    DAVE BRUBECK TRIO „24 Classic Original Recordings“
    Fantasy 24726-2, LC 00720
    K: Al Jolson/Buddy DeSylva/Vincent Rose

    Prisoner’s Song
    DAVE BRUBECK OCTET „The Complete Octet Sessions“
    Definitive Records 11234, LC 16534
    K: Guy Massey

    How High the Moon
    DAVE BRUBECK OCTET „The Complete Octet Sessions“
    Definitive Records 11234, LC 16534
    K: Morgan Lewis

    The Way You Look Tonight
    DAVE BRUBECK QUARTET „Jazz at Oberlin“
    Fantasy 3245-6, LC 00720
    K: Jerome Kern

    Take Five
    DAVE BRUBECK QUARTET „Time Out“
    CBS 460611 2, LC 00149
    K: Paul Desmond/Dave Brubeck

    Three to Get Ready
    DAVE BRUBECK QUARTET „Time Out“
    CBS 460611 2, LC 00149
    K: Dave Brubeck

    Sobre Las Olas
    DAVE BRUBECK QUARTET „Bravo! Brubeck!“
    Columbia 65723, LC 00149
    K: Juventino Rosas

    Blues in the Dark
    DAVE BRUBECK „Brubeck & Rushing“
    Columbia 65727, LC 00149
    K: Count Basie/Jimmy Rushing

    Unknown Song
    DAVE BRUBECK QUARTET „1960 Essen, Grugahalle“
    Jazzline N 77 003, LC 08597
    K: trad.

    Basin Street Blues
    D. BRUBECK TRIO & G. MULLIGAN „Live at the B. Ph.“
    Columbia 481415-2, LC 00149
    K: Spencer Williams

    Except the Lord Build the House
    DAVE BRUBECK „The Gates of Justice“
    Naxos 8.559414, LC 05537
    K: Dave Brubeck

    Forty Days
    DAVE BRUBECK QUARTET „London Flat, London Sharp“
    Telarc 83625, LC 05307
    K: Dave Brubeck

    It’s the Talk of the Town
    DAVE BRUBECK „Just You, Just Me“
    Telarc 83363, LC 05307
    K: Marty Symes/Al Neiberg/Jerry Livingston

    Brother Can You Spare a Dime?
    DAVE BRUBECK „Just You, Just Me“
    Telarc 83363
    K: Jay Gorney/E. Y. Harburg

  5. Charlie Parker - Bird

    15 min

    Er geht als einer der größten Improvisatoren in die Geschichte ein. Als "Bird" mit nur 34 Jahren stirbt, tauchen Graffitis auf: "Bird lives!" Sein Name steht wie kein anderer für Bebop und den Beginn des Modern …

    Notas do episódio

    Er geht als einer der größten Improvisatoren in die Geschichte ein. Als "Bird" mit nur 34 Jahren stirbt, tauchen Graffitis auf: "Bird lives!" Sein Name steht wie kein anderer für Bebop und den Beginn des Modern Jazz: der Altsaxofonist Charlie Parker.



    Sein Name steht wie kein anderer für Bebop: Rasende Linien, verblüffende Harmonien, grenzenlose Fantasie: Charlie Parker, genannt „Bird“, veränderte mit seinem Altsaxofon die Sprache des Jazz. Seine Aufnahmen zählen bis heute zu den aufregendsten Momenten der Jazzgeschichte. Karsten Mützelfeldt liefert Einblicke in ein kurzes, wildes Leben und präsentiert Meilensteine des Bebop.

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    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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  6. Jelly Roll Morton - Der Erfinder des Jazz?

    16 min

    "Ich war der Schöpfer des Jazz". Bescheidenheit lag dem notorischen Angeber nicht. Doch er zählte zu den Pionieren und Wegbereitern, ein brillanter Geschichtenerzähler, der sich selbst zur Legende erklärte: der …

    Notas do episódio

    "Ich war der Schöpfer des Jazz". Bescheidenheit lag dem notorischen Angeber nicht. Doch er zählte zu den Pionieren und Wegbereitern, ein brillanter Geschichtenerzähler, der sich selbst zur Legende erklärte: der Pianist und Komponist Jelly Roll Morton.



    1890 in New Orleans geboren, zieht es ihn später nach Chicago, hier gründet Morton Anfang der 20er Jahre die Red Hot Peppers. Seine in New Orleans gewachsenen Beziehungen zur Halb- und Unterwelt pflegt er auch in der „Windy City“. Wenn Morton nicht gerade spielt, verdient er sein Geld als Zuhälter, Schmuggler und Boxpromoter. Sein Auftreten gleicht dem eines Gangsters, stets einen Revolver in der Tasche und mit einem Diamanten im Goldzahn. Als ein Moderator einer Radiosendung W.C. Handy zum „Erfinder des Jazz“ erklärt, schreibt ein gekränkter Jelly einen Brief an das Magazin Downbeat und unterschreibt mit den Worten: „Jelly Roll Morton. Schöpfer des Jazz und der Stomps. Der Welt größter Komponist von Hot Tunes.“

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Sporting House Rag
    JELLY ROLL MORTON „Last Sessions“
    Commodore 14032, LC 06713
    K: Jelly Roll Morton

    The Style of Sammy Davis
    JELLY R. MORTON „The Complete Library of Congress Recordings“
    Rounder 11661-1888-2, LC 03719
    K: Jelly Roll Morton

    Miserere
    JELLY R. MORTON „The Complete Library of Congress Recordings“
    Rounder 11661-1888-2, LC 03719
    K: Gregorio Allegri

    Ragtime
    JELLY R. MORTON „The Complete Library of Congress Recordings“
    Rounder 11661-1888-2, LC 03719
    K: Jelly Roll Morton

    Steamboat Stomp
    JELLY R. MORTON „Jazz. The Essential Collection Vol. 1“
    In & Out Records 78011-2, LC 07588
    K: Jelly Roll Morton

    The Chant
    JELLY R. MORTON „Jazz. The Essential Collection Vol. 1“
    In & Out Records 78011-2, LC 07588
    K: Jelly Roll Morton

    King Porter Stomp
    JELLY R. MORTON „Jazz. The Essential Collection Vol. 1“
    In & Out Records 78011-2, LC 07588
    K: Jelly Roll Morton

    Kansas City Stomps
    JELLY R. MORTON „Jazz. The Essential Collection Vol. 1“
    In & Out Records 78011-2, LC 07588
    K: Jelly Roll Morton

    Deep Creek
    JELLY R. MORTON „Jazz. The Essential Collection Vol. 1“
    In & Out Records 78011-2, LC 07588
    K: Jelly Roll Morton

    Get the Bucket
    JELLY ROLL MORTON „Last Sessions“
    Commodore 14032, LC 06713
    K: Jelly Roll Morton

    Jelly Roll’s Background
    JELLY R. MORTON „The Complete Library of Congress Recordings“
    Rounder 11661-1888-2, LC 03719
    K: Jelly Roll Morton

    Good Old New York
    JELLY ROLL MORTON „Last Sessions“
    Commodore 14032, LC 06713
    K: Jelly Roll Morton

    Mamie’s Blues
    JELLY ROLL MORTON „Last Sessions“
    Commodore 14032, LC 06713
    K: Jelly Roll Morton

    Winin’ Boy Blues
    JELLY ROLL MORTON „Last Sessions“
    Commodore 14032, LC 06713
    K: Jelly Roll Morton

  7. Lennie Tristano - Der Cool Jazz Pianist

    16 min

    Lennie Tristano war einer der ersten Jazz-Pädagogen. Der blinde Pianist experimentierte mit freier Improvisation und neuen Aufnahme-Techniken. Vor allem aber repräsentierte er die "Tristano-Schule": eine weiße …

    Notas do episódio

    Lennie Tristano war einer der ersten Jazz-Pädagogen. Der blinde Pianist experimentierte mit freier Improvisation und neuen Aufnahme-Techniken. Vor allem aber repräsentierte er die "Tristano-Schule": eine weiße, intellektuelle Variante des Cool Jazz.



    Tristano wird als Sohn italienischer Einwanderer in Chicago geboren. Mit zehn erblindet, studiert er klassische Musik, beginnt parallel Jazz zu spielen – und zu unterrichten. Für seine selbsternannten „Jünger“ ist Tristano ihr „Meister“. Der spielt nicht nur cool, sondern auch Bebop. 1949 schreibt er Geschichte: „Intuition“, eine freie Improvisation, Vorwegnahme dessen, was Ornette Coleman zehn Jahre später kreieren wird. Seine Experimente sorgen für Aufhorchen und Kontroversen: Als er im Studio Tonspuren übereinanderlegt, den Klang verändert und die Band-Geschwindigkeit variiert, heißt es, er kreiere ein „künstliches Produkt“. Lennie Tristano fühlt sich unverstanden und zieht sich immer mehr zurück. Seine Schule löst er 1956 auf.

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Scene and Variations (Tania)
    LENNIE TRISTANO „The New Tristano“
    Atlantic Records 8122-79573-4, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Don’t Blame Me
    LENNIE TRISTANO „That Devilin‘ Tune“
    West Hill Radio Archive 6006, LC NN (Various Artists)
    K: Jimmy McHugh

    C Minor Complex
    LENNIE TRISTANO „The New Tristano“
    Atlantic Records 8122-79573-4, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Sound-Lee
    LENNIE TRISTANO „Chicago April 1951“
    Uptown Records UPCD27.78/27.79, LC NN
    K: Lee Konitz

    I Can’t Believe That You’re In Love With Me
    LENNIE TRISTANO „Chicago April 1951“
    Uptown Records UPCD27.78/27.79, LC NN
    K: Warne Marsh

    You Go To My Head
    LENNIE TRISTANO „Lennie Tristano“
    Atlantic Records 8122-73712-2, LC 00121
    K: Fred Coots

    On the Sunny Side of the Street
    CHARLIE PARKER „That Devilin‘ Tune“
    West Hill Radio Archive 6006, LC NN (Compilation, Various Artists)
    K: Jimmy McHugh

    I Can’t Believe That You’re in Love With Me
    CHARLIE PARKER „Bird“ (Soundtrack)
    Columbia 461002 2, LC 00162
    K: Warne Marsh

    Requiem
    LENNIE TRISTANO „Lennie Tristano“
    Atlantic Records 8122-73712-2, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Intuition
    LENNIE TRISTANO „L’Avantgarde 1888–1970“
    Fremaux & Associes 5680, LC NN (Various Artists)
    K: Tristano / Marsh / Konitz / Bauer / Fishkin

    East Thirty-Second
    LENNIE TRISTANO „Lennie Tristano“
    Atlantic Records 8122-73712-2, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Turkish Mambo
    LENNIE TRISTANO „Lennie Tristano“
    Atlantic Records 8122-73712-2, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Requiem
    LENNIE TRISTANO „Lennie Tristano“
    Atlantic Records 8122-73712-2, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Turkish Mambo
    LENNIE TRISTANO „Lennie Tristano“
    Atlantic Records 8122-73712-2, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Becoming
    LENNIE TRISTANO „The New Tristano“
    Atlantic Records 8122-79573-4, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Tautology
    LEE KONITZ / LENNIE TRISTANO „That Devilin‘ Tune“
    West Hill Radio Archive 6006, LC NN (Various Artists)
    K: Lee Konitz

    Scene and Variations (Bud)
    LENNIE TRISTANO „The New Tristano“
    Atlantic Records 8122-79573-4, LC 00121
    K: Lennie Tristano
    Scene and Variations (Carol)
    LENNIE TRISTANO „The New Tristano“
    Atlantic Records 8122-79573-4, LC 00121
    K: Lennie Tristano

    Blues In D
    PIANO SUMMIT „Piano Summit“
    Philology W 102, LC 52018 (Various Artists)
    K: Hines / Wilson / Lewis / Tristano / Evans / Byard

    Ballad
    LENNIE TRISTANO „The Duo Sessions“
    Dot Time Records 8016, LC 90205
    K: Lennie Tristano

    Inflight
    LENNIE TRISTANO „The Duo Sessions“
    Dot Time Records 8016, LC 90205
    K: Lennie Tristano

    Ensemble
    LENNIE TRISTANO „The Duo Sessions“
    Dot Time Records 8016, LC 90205
    K: Lennie Tristano

    Out of Nowhere
    LENNY POPKIN „Live at Inntöne Festival“
    PAO 11160, LC 4087
    K: Johnny Green

  8. Benny Goodman - King of Swing

    16 min

    "Er war die Beatles seiner Zeit." (George Wein). Und der "King of Swing". Ob mit kleinen Gruppen oder seiner Big Band, ob in ballrooms oder der Carnegie Hall: Der Klarinettist Benny Goodman verhalf einer ganzen …

    Notas do episódio

    "Er war die Beatles seiner Zeit." (George Wein). Und der "King of Swing". Ob mit kleinen Gruppen oder seiner Big Band, ob in ballrooms oder der Carnegie Hall: Der Klarinettist Benny Goodman verhalf einer ganzen Generation, das Tanzbein zu schwingen.



    1935 macht Goodman Aufnahmen in ungewöhnlicher Instrumentierung: Klarinette, Piano, Schlagzeug. Da das Dreiergespann mit Teddy Wilson und Gene Krupa großen Anklang findet, entschließt er sich, das Trio ins Konzert-Programm seines Orchesters zu integrieren. Die erste landesweite Tournee endet mit einem umjubelten Konzert, das als Geburtsstunde des Swing gilt. Kurz darauf lädt das Trio den Vibrafonisten Lionel Hampton ein und formiert das legendäre Goodman Quartett. Inzwischen als „King of Swing“ geadelt geht sein Auftritt in der Carnegie Hall in die Annalen ein, die Krönung der Swing-Ära. Selbst als diese Epoche längst verblasst ist, tourt er durch die ganze Welt, nunmehr auch in Hollywood verewigt – im Film „The Benny Goodman Story".

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    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Sing, Sing, Sing
    BENNY GOODMAN „In the Mood“
    Jazzterdays 102401, LC 86734 (Compilation, Various Artists)
    K: Louis Prima

    Diga Diga Doo
    BENNY GOODMAN „Three Classic Albums Plus“
    Avid Entertainment AMSC 1105, LC 12869
    K: Jimmy McHugh

    Rattle and Roll
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Wilbur „Buck“ Clayton

    Clarinetitis
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Benny Goodman

    Strut Mizz Lizzy
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Turner Layton

    Deed I Do
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Walter Hirsch / Fred Rose

    Moonglow
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Will Hudson / Eddie DeLange / Irving Mills

    Let’s Dance
    BENNY GOODMAN „Three Classic Albums Plus“
    AMSC 1004, LC 12869
    K: Fanny May Baldridge / Gregory Stone

    Someday Sweetheart
    BENNY GOODMAN TRIO „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: John Spikes

    Body & Soul
    BENNY GOODMAN TRIO „A Smooth One“
    Collectors Edition 003, LC 57198
    K: Johnny Green

    What A Little Moonlight Can Do
    BENNY GOODMAN „Live at Palomar“
    YouTube
    K: Harry M. Woods

    Dinah
    LIONEL HAMPTON with BENNY GOODMAN QUARTET „Vibraphone Blues“
    Edel Records 0181272, LC 01666
    K: Harry Akst

    Tea for Two
    BENNY GOODMAN „Verve Jazz Box: Benny Goodman“
    Verve 849 362-2, LC 00383
    K: Vincent Youmans / Irving Caesar

    Runnin’ Wild
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Arthur Harrington Gibbs

    Don’t Be That Way
    BENNY GOODMAN „Live at Carnegie Hall“
    CBS 450983 2, LC 00149
    K: Benny Goodman

    Sing, Sing, Sing
    BENNY GOODMAN „Live at Carnegie Hall“
    CBS 450983 2, LC 00149
    K: Louis Prima

    I Got Rhythm
    BENNY GOODMAN SEXTET „Swinging at Carnegie Hall“
    Vanguard 79553-2, LC 00381
    K: George Gershwin

    Contrasts for Violin, Clarinet and Piano: Sebes
    BÉLA BARTÓK „Bartók Plays Bartók“
    Naxos 8.111343, LC 05537
    K: Béla Bartók

    Contrasts for Violin, Clarinet and Piano: Pihenö
    BÉLA BARTÓK „Bartók Plays Bartók“
    Naxos 8.111343, LC 05537
    K: Béla Bartók

    Mission to Moscow
    BENNY GOODMAN „Three Classic Albums Plus“
    Avid Entertainment AMSC 1105, LC 12869
    K: Mel Powell

    Meet the Band
    BENNY GOODMAN „Three Classic Albums Plus“
    Avid Entertainment AMSC 1105, LC 12869
    K: Prince

    Brussels Blues
    BENNY GOODMAN „Three Classic Albums Plus“
    Avid Entertainment 1004, LC 12869
    K: Benny Goodman · T: Jimmy Rushing

    Clarinet à la King
    BENNY GOODMAN „Jazz. The Essential Collection, Vol. 4“
    In & Out Records 78014-2, LC 07588
    K: Eddie Sauter

    Bernie’s Tune
    BENNY GOODMAN „Yale Archives Vol. 10“
    MusicMasters 01612-65129-2, LC 13701
    K: Bernie Miller

    Happy Session Blues
    BENNY GOODMAN „Three Classic Albums Plus“
    Avid Entertainment AMSC 1105, LC 12869
    K: Benny Goodman

  9. Louis Armstrong - Der Popstar des Jazz

    16 min

    Für die Welt war er einfach nur "Satchmo", Louis Armstrong: der berühmteste Jazzmusiker aller Zeiten und eine Ikone des 20. Jahrhunderts. Als erster Improvisator des Jazz schrieb der Trompeter Geschichte und …

    Notas do episódio

    Für die Welt war er einfach nur "Satchmo", Louis Armstrong: der berühmteste Jazzmusiker aller Zeiten und eine Ikone des 20. Jahrhunderts. Als erster Improvisator des Jazz schrieb der Trompeter Geschichte und wurde als singender Entertainer zum Popstar.



    In seinen frühen Hot Five- und Hot Seven-Formationen tritt an die Stelle der üblichen Kollektiv-Improvisation aller Musiker erstmals das Solo eines Einzelnen – Grundlage für ein Wesensmerkmal des Jazz als einer individuell geprägten Ausdrucksform. Und Armstrong schreibt wieder Jazz-Geschichte, als er mit der Stimme improvisierend den ersten Scat des Jazz aufnimmt. Er wechselt vom Kornett zur Trompete und immer häufiger zum Gesangsmikrofon – und wird zum Star. Satchmo ist nicht mehr nur der brillante Instrumentalist mit unvergleichlichem Ton: Das Publikum liebt seine Reibeisenstimme, sein breites Grinsen, das wohlinszenierte Rollen seiner Augen und das weiße Taschentuch, mit dem er sich den Schweiß abwischt. Seine Hörerschaft will den Sunnyboy Satchmo – und bekommt ihn…

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    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    West End Blues
    LOUIS ARMSTRONG „Fireworks“
    Dreyfus Jazz 36710-2, LC 09803
    K: Joe Oliver

    Cornet Chop Suey
    LOUIS ARMSTRONG „Jazz. The Essential Collection Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: Louis Armstrong

    I’m Going Away To Wear You Off My Mind
    LOUIS ARMSTRONG w/ KING OLIVER „Vol. 1“
    Village 003-2, LC 06281
    K: Jabbo Smith

    Canal Street Blues
    LOUIS ARMSTRONG w/ KING OLIVER „Vol. 1“
    Village 003-2, LC 06281
    K: Joe Oliver / Louis Armstrong

    Dipper Mouth Blues
    LOUIS ARMSTRONG w/ KING OLIVER „Vol. 2“
    Village 012-2, LC 06281
    K: Joe Oliver / Louis Armstrong

    Go Long Mule
    FLETCHER HENDERSON „Jazz. The Essential Collection Vol. 1“
    In & Out Records 78011-2, LC 07588
    K: Creamer / King

    Heebie Jeebies
    LOUIS ARMSTRONG „West End Blues“
    Denon MCCD 421
    K: Boyd Atkins

    A Monday Date
    LOUIS ARMSTRONG „Fireworks“
    Dreyfus Jazz 36710-2, LC 09803
    K: Earl Hines

    Weather Bird
    LOUIS ARMSTRONG „Fireworks“
    Dreyfus Jazz 36710-2, LC 09803
    K: Louis Armstrong

    Don’t Jive Me
    LOUIS ARMSTRONG „Fireworks“
    Dreyfus Jazz 36710-2, LC 09803
    K: Louis Armstrong

    I Can’t Give You Anything But Love, Baby
    LOUIS ARMSTRONG „1928–1929“
    Classics 570, LC 00537
    K: Jimmy McHugh, T: Dorothy Fields

    It’s Sleepy Time Down South
    LOUIS ARMSTRONG „When It’s Sleepy Time Down South“
    Okeh 41504, LC 00288
    K: Clarence Muse

    Royal Garden Blues
    LOUIS ARMSTRONG „The Nightclubs“
    Dot Time Records 8008, LC 90205
    K: Clarence Williams / Spencer Williams

    Back O’Town Blues
    LOUIS ARMSTRONG „The Standard Sessions“
    Dot Time Records 8006, LC 90205
    K: Louis Armstrong / Luis Russell

    Rehearsal (Do You Know What It Means To Miss New Orleans)
    LOUIS ARMSTRONG „The Standard Sessions“
    Dot Time Records 8006, LC 90205
    K: Eddie DeLange

    Do You Know What It Means To Miss New Orleans
    LOUIS ARMSTRONG „The Standard Oil Sessions“
    Dot Time Records 8006, LC 90205
    K: Eddie DeLange

    When The Saints Go Marchin’ In
    LOUIS ARMSTRONG „Jazz Masters 1. Louis Armstrong“
    Verve 519 818-2, LC 00383
    K: James Black, T: Katharine Purvis

    Es war einmal ein treuer Husar
    LOUIS ARMSTRONG „Live in Berlin“
    Jazzpoint 1062, LC 07223
    K: Trad.

    What A Wonderful World
    LOUIS ARMSTRONG „Louis Armstrong“
    GRP 059 872-2, LC 06713
    K: George David Weiss / George Douglas

    I’ll Never Be The Same
    LOUIS ARMSTRONG & OSCAR PETERSON „L.A. Meets O. Peterson“
    Verve 539 060-2, LC 00383
    K: Matt Malneck, T: Gus Kahn

    Because of You
    LOUIS ARMSTRONG „Satchmo Serenades“
    Verve 543 792-2, LC 00383
    K: Arthur Hammerstein, T: Dudley Wilkinson

    Let’s Call The Whole Thing Off
    ELLA FITZGERALD & LOUIS ARMSTRONG „Ella and Louis Again“
    Verve 825 374-2, LC 00383
    K: George Gershwin, T: Ira Gershwin

    Just One Of Those Things
    LOUIS ARMSTRONG & OSCAR PETERSON „L.A. Meets O. Peterson“
    Verve 539 060-2, LC 00383
    K/T: Cole Porter

  10. Mary Lou Williams - First Lady of Jazz

    15 min

    Ihr Spiel atmete Jazz-Geschichte: Spirituals, Ragtime, Swing und Bebop, die Pianistin schrieb Messen, arrangierte für Big Bands und experimentierte mit der Avantgarde. Und Mary Lou Williams war eine …

    Notas do episódio

    Ihr Spiel atmete Jazz-Geschichte: Spirituals, Ragtime, Swing und Bebop, die Pianistin schrieb Messen, arrangierte für Big Bands und experimentierte mit der Avantgarde. Und Mary Lou Williams war eine Wegbereiterin der Gleichberechtigung von Frauen im Jazz.



    Zwölf Jahre lang war sie Pianistin und Hauptkomponistin von Andy Kirks Twelve Clouds of Joy. Als gefragte Arrangeurin arbeitete Williams u.a. für Benny Goodman, Duke Ellington und Dizzy Gillespie und schrieb drei Messen, gedacht als „Musik für die Seele und den Frieden“. Auch mit dem Free Jazz setzte sie sich – kritisch – auseinander und spielte in der Carnegie Hall ein Duo mit Cecil Taylor. Für ihre musikalischen Verdienste, aber auch für ihre Vorreiter-Rolle für Musikerinnen kürt sie das Kennedy Center in Washington, D.C. posthum zur „First Lady of Jazz“ – und ruft eine seit 1996 jährlich stattfindende Veranstaltung ins Leben, auf der ausschließlich Frauen auftreten: das Mary Lou Williams Women in Jazz Festival.

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in der ARD Audiothek.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Who Stole the Lock Off the Henhouse Door
    MARY LOU WILLIAMS „The History of Jazz“
    Smithsonian Folkway Recordings 2860, LC 09628
    K: Mary Lou Williams

    Hesitation Boogie
    MARY LOU WILLIAMS „The History of Jazz“
    Smithsonian Folkway Recordings 2860, LC 09628
    K: Mary Lou Williams

    What's That Thing?
    JEANETTE JAMES „Alexander, Where's That Band?“
    Frog DGF 13, LC NN
    K/T: NN

    Loose Ankles
    ANDY KIRK „Andy Kirk and The 12 Clouds of Joy“
    Academy Sound and Vision SV 5108, LC NN
    K: Andy Kirk/Mary Lou Williams

    Trumpet No End
    DUKE ELLINGTON „Happy Birthday, Duke!“
    Laserlight 15 785, LC 08259
    K: Irving Berlin

    Oo-Bla-Dee
    MARY LOU WILLIAMS „Mary Lou Williams 1949–1951“
    Classics 1260, LC 00537
    K: Milt Orent/Mary Lou Williams

    N.M.E.
    MARY LOU WILLIAMS TRIO feat. D. BYAS „On Vogue“
    Vogue 74321115052, LC 00390
    K: Mary Lou Williams

    Zodiac Suite
    DIZZY GILLESPIE „At Newport“
    Verve 0602517416079, LC 00383
    K: Mary Lou Williams

    Praise The Lord
    MARY LOU WILLIAMS „Black Christ of the Andes“
    Smithsonian Folkways Recordings 40816, LC 09628
    K: Mary Lou Williams

    St. Martin de Porres
    MARY LOU WILLIAMS „Black Christ of the Andes“
    Smithsonian Folkways Recordings 40816, LC 09628
    K: Mary Lou Williams

    What's Your Story, Morning Glory?
    MARIAN McPARTLAND & M. L. WILLIAMS „Piano Jazz“
    The Jazz Alliance TJA-12045-2, LC 30450
    K: Mary Lou Williams

    Ayizan
    MARY LOU WILLIAMS & CECIL TAYLOR „Embraced“
    Pablo Live PACD-2620-108-2, LC 03254
    K: Cecil Taylor

    Roll 'Em
    BENNY GOODMAN ORCH. „Jazz-Club Mainstream – Piano“
    Verve 845 147-2, LC 00383
    K: Mary Lou Williams

    Old-Fashioned Slow Blues
    MARY LOU WILLIAMS „Live at the Keystone Corner“
    High Note 7097, LC 04419
    K: Mary Lou Williams

    Lullaby of the Leaves
    KANSAS CITY „Soundtrack“
    Verve 529 554-2, LC 00383
    K: Joe Young

    Rosa Mae
    M. McPARTLAND & M. L. WILLIAMS „Piano Jazz“
    The Jazz Alliance TJA-12045-2, LC 30450
    K: Mary Lou Williams

  11. Herbie Hancock - The Chameleon

    15 min

    "Chameleon": Sein Hit ist nach einem Tier benannt, das blitzschnell die Farbe wechseln kann - wandlungsfähig wie Herbie Hancock. Der Einfluss des Pianisten auf Jazz, Funk und Pop macht ihn zu einem der …

    Notas do episódio

    "Chameleon": Sein Hit ist nach einem Tier benannt, das blitzschnell die Farbe wechseln kann - wandlungsfähig wie Herbie Hancock. Der Einfluss des Pianisten auf Jazz, Funk und Pop macht ihn zu einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.



    Anfangs – nach eigenen Worten - ein „Jazz-Snob“, weitet sich wenig später sein Horizont: Miles Davis öffnet ihm die Ohren für Anderes und macht ihn zum Pianisten seines Quintetts. Danach baut Hancock eine beeindruckende Solo-Karriere auf. Erst zieht es ihn in avantgardistische Elektro-Gefilde, dann wechselt er zum Funk. Ohne den Jazz zu vernachlässigen, steht in den 80ern der nächste Stilbruch an – und bringt die Puristen zur Verzweiflung: Der Keyboarder flirtet mit Disco-Pop und Hiphop, sein Hit „Rockit“ wird zur Hymne der Breakdance-Szene. In den letzten Jahren hat sich der praktizierende Buddhist immer stärker weltmusikalischen Einflüssen geöffnet und wird zu einem glühenden Verfechter multikultureller Verständigung. Am 12. April konnte Herbie Hancock seinen 83. Geburtstag feiern.

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Chameleon
    HERBIE HANCOCK „Head Hunters“
    Columbia 65123, LC 00162
    K: Herbie Hancock

    My Funny Valentine
    HERBIE HANCOCK „The Piano“
    Columbia 87083, LC 00162
    K: Richard Rodgers

    Watermelon Man
    HERBIE HANCOCK „Takin’ Off“
    Blue Note 7 46506-2, LC 00133
    K: Herbie Hancock

    Maiden Voyage
    HERBIE HANCOCK „Maiden Voyage“
    Blue Note 7 46339 2, LC 00133
    K: Herbie Hancock

    Milestones
    MILES DAVIS „Miles Davis in Europe“
    Columbia 519506 2, LC 00162
    K: Miles Davis

    Sleeping Giant
    HERBIE HANCOCK „Mwandishi“
    Warner 45732-2, LC 00392
    K: Herbie Hancock

    Watermelon Man
    HERBIE HANCOCK „Head Hunters“
    Columbia CK 65123, LC 00162
    K: Herbie Hancock

    Eye of the Hurricane
    HERBIE HANCOCK „V.S.O.P.“
    Columbia 4 86569 2, LC 00162
    K: Herbie Hancock

    Rockit
    HERBIE HANCOCK „The Best of Herbie Hancock, Vol. 2“
    Sony 471841-2, LC 00162
    K: Herbie Hancock

    Hardrock
    HERBIE HANCOCK „The Best of Herbie Hancock, Vol. 2“
    Sony 471841-2, LC 00162
    K: Herbie Hancock

    Mojuba
    HERBIE HANCOCK „Dis Is Da Drum“
    Polygram Records 528185-2, LC 00268
    K: Herbie Hancock

    The Song Goes On
    HERBIE HANCOCK „The Imagine Project“
    Sony Music 88697718992, LC 06868
    K: Larry Klein

    Thieves in the Temple
    HERBIE HANCOCK „The New Standard“
    Verve 527 715-2, LC 00383
    K: Prince

  12. Duke Ellington - Exzellenz und Eleganz

    15 min

    "E wie Exzellenz, E wie Eleganz! Kurzum: E wie Ellington!"Ein Bonmot des "Duke". Er war Pianist, Leiter einer legendären Big Band und der wichtigste Komponist des Jazz - mit unzähligen Aufnahmen im "Jungle …

    Notas do episódio

    "E wie Exzellenz, E wie Eleganz! Kurzum: E wie Ellington!"Ein Bonmot des "Duke". Er war Pianist, Leiter einer legendären Big Band und der wichtigste Komponist des Jazz - mit unzähligen Aufnahmen im "Jungle Style" über Swing bis zu orchestralen Werken.



    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Take The A-Train
    DUKE ELLINGTON „Echoes of the Jungle“
    Ceraton 9015, LC 01180
    K: Duke Ellington

    Black And Tan Fantasy
    DUKE ELLINGTON „Cotton Club Stomp“
    Naxos 8.120509, LC 05537
    K: Duke Ellington / Bubber Miley

    Jungle Nights In Harlem
    DUKE ELLINGTON „Echoes of the Jungle“
    Ceraton 9015, LC 01180
    K: Duke Ellington

    Echoes of the Jungle
    DUKE ELLINGTON „Echoes of the Jungle“
    Ceraton 9015, LC 01180
    K: Williams / Mills

    Diminuendo in Blue
    DUKE ELLINGTON „The Treasury Shows Vol. 14“
    Storyville Records 903 9014, LC 00356
    K: Duke Ellington

    Perfume Suite – Coloratura
    DUKE ELLINGTON „1945–1946“
    Classics Records 985, LC 55076
    K: Duke Ellington

    Afro-Bossa
    DUKE ELLINGTON „Afro-Bossa / Concert in the Virgin Islands“
    Warner 9362478762, LC 00392
    K: Duke Ellington

    Gong
    DUKE ELLINGTON „The Afro-Eurasian Eclipse“
    Fantasy 9498, LC 00720
    K: Duke Ellington

    Diminuendo and Crescendo in Blue
    DUKE ELLINGTON „Ellington at Newport“
    CBS 450986 2, LC 00149
    K: Duke Ellington

    Come Sunday
    DUKE ELLINGTON „Concert of Sacred Music“
    RCA 74321192542, LC 00316
    K: Duke Ellington

    Jeep’s Blues
    DUKE ELLINGTON „En Concert avec Europe 1“
    Trema RTE 710707, LC NN
    K: Duke Ellington

  13. Roland Kirk - Crazy Blues

    16 min

    Er spielte drei Saxofone gleichzeitig - so etwas hatte niemand zuvor gehört. Für manche nur eine "Zirkusnummer", buchten Veranstalter ihn als "Sensation". Mit viel Seele schlug Roland Kirk eine Brücke vom New …

    Notas do episódio

    Er spielte drei Saxofone gleichzeitig - so etwas hatte niemand zuvor gehört. Für manche nur eine "Zirkusnummer", buchten Veranstalter ihn als "Sensation". Mit viel Seele schlug Roland Kirk eine Brücke vom New Orleans Jazz über Soul bis zum Free Jazz.



    Sein eigentliches Markenzeichen geht auf eine nächtliche Vision zurück. Er träumt davon, drei Saxophone gleichzeitig zu spielen. Am folgenden Tag sucht Kirk ein Musikgeschäft auf, im Keller des Ladens stößt er auf zwei historische Blasinstrumente, wie sie in spanischen Militärbands benutzt wurden: Manzello und Stritch. Mit einer speziellen Technik gelingt es ihm, das Tenorsaxophon mit der linken und die beiden anderen Instrumente mit der rechten Hand zu spielen. Für manche nur eine „Zirkusnummer“, buchten Veranstalter ihn als „Sensation“. Mit viel Seele schlug Rahsaan Roland Kirk eine Brücke vom New Orleans Jazz über Soul bis zum Free Jazz. Für ihn war all das kein „Jazz“, er zog den Terminus "Black Classical Music" vor.

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    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    The Inflated Tear
    ROLAND KIRK „The Inflated Tear“
    Atlantic Rec. 81227 3614-2, LC 02982
    K: Roland Kirk

    Runnin’ From The Trash
    ROLAND KIRK „Natural Black Inventions“
    Atlantic Rec. 1578-1, LC 02982
    K: Roland Kirk

    Breath-A-Thon
    ROLAND KIRK „Natural Black Inventions“
    Atlantic Rec. 1578-1, LC 02982
    K: Roland Kirk

    Wished on the Moon
    ROLAND KIRK „Here Comes The Whistleman“
    Atlantic Rec. 3007, LC 02982
    K: Dorothy Parker / Ralph Rainger

    The Inflated Tear
    ROLAND KIRK „The Inflated Tear“
    Atlantic Rec. 81227 3614-2, LC 00325
    K: Roland Kirk

    Solo Piece
    ROLAND KIRK „I, Eye, Aye“
    Atlantic Rec. 8122-72453-2, LC 02982
    K: Roland Kirk

    Old Rugged Cross
    ROLAND KIRK „Blacknuss“
    Atlantic 8122-71408-2, LC 02982
    K: trad. / Roland Kirk

    Fugue’n and Alludin’
    ROLAND KIRK „The Complete Mercury Recordings“
    Mercury PHCE 4001-10, LC 00268
    K: Roland Kirk

    You Did It, You Did It
    ROLAND KIRK „The Complete Mercury Recordings“
    Mercury PHCE 4001-10, LC 00268
    K: Roland Kirk

    Old Rugged Cross
    ROLAND KIRK „Blacknuss“
    Atlantic Rec. 8122-71408-2, LC 02982
    K: trad.

    Blacknuss
    ROLAND KIRK „Blacknuss“
    Atlantic Rec. 8122-71408-2, LC 02982
    K: Roland Kirk

    Never Can Say Goodbye
    ROLAND KIRK „Blacknuss“
    Atlantic Rec. 8122-71408-2, LC 02982
    K: Clifton Davis

    Here Comes the Whistleman
    ROLAND KIRK „Here Comes The Whistleman“
    Atlantic Rec. 3007, LC 02982
    K: Roland Kirk

    I Loves You, Porgy
    ROLAND KIRK „A Standing Eight“
    32 Jazz 32100, LC 00841
    K: George Gershwin

    The Black and Crazy Blues
    ROLAND KIRK „The Inflated Tear“
    Atlantic Rec. 81227 3614-2, LC 00325
    K: Roland Kirk

  14. Sonny Rollins - Saxophone Colossus

    14 min

    Er gilt als der "Saxophone Colossus", sein Sound ist mächtig und kraftvoll. Aus einfachen Motiven entwickelt Sonny Rollins einen schier endlosen Fluss von Ideen. Neben John Coltrane wird er zum …

    Notas do episódio

    Er gilt als der "Saxophone Colossus", sein Sound ist mächtig und kraftvoll. Aus einfachen Motiven entwickelt Sonny Rollins einen schier endlosen Fluss von Ideen. Neben John Coltrane wird er zum einflussreichsten Tenorsaxophonisten des Modern Jazz.



    Einige von Rollins’ Eigenkompositionen haben es zu Standards geschafft, zwei der bekanntesten sind Calypsos: „Don’t Stop The Carnival“ und „St. Thomas”. Die Entscheidung, sich vergleichsweise spät der Musik zu widmen, hat mit künstlerischem Selbstzweifel zu tun. Auch wenn ihn der Titel eines Albums als Saxophone Colossus bezeichnet – 1959 zieht sich Rollins überraschend aus der Szene zurück. Tag und Nacht geht er auf die New Yorker Williamsburg Bridge, um dort zu üben. Direkt nach seiner Rückkehr entsteht sein berühmtestes Album: The Bridge. Ende der 60er zieht sich der Saxophonist ein weiteres Mal zurück. Als Rollins in der Szene wieder auftaucht, tritt er fortan einzig in eigener Sache auf – und nur noch in Konzerthallen.

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Four
    SONNY ROLLINS „Sonny Rollins & Co. 1964“
    BMG 74321257672, LC 00316
    K: Miles Davis

    Paul’s Pal
    SONNY ROLLINS „Tenor Madness“
    Original Jazz Classics OJC20 124-2, LC 00313
    K: Sonny Rollins

    St. Thomas
    SONNY ROLLINS „Saxophone Colossus“
    Prestige
    K: Sonny Rollins

    Tenor Madness
    SONNY ROLLINS „Tenor Madness“
    Original Jazz Classics OJC20 124-2, LC 00313
    K: Sonny Rollins

    Body and Soul
    SONNY ROLLINS „Sonny Rollins and Friends“
    Verve 511 392-2, LC 00383
    K: John W. Green

    The Eternal Triangle
    GILLESPIE / ROLLINS / STITT „Sonny Side Up“
    Verve 521 426-2, LC 00383
    K: Sonny Stitt

    You Don’t Know What Love Is
    SONNY ROLLINS „Saxophone Colossus“
    Prestige 0025218810524, LC 04643
    K: Gene De Paul

    The Bridge
    SONNY ROLLINS „The Bridge“
    RCA 74321 18526 2, LC 00316
    K: Sonny Rollins

    Oleo
    SONNY ROLLINS „Our Man in Jazz“
    BMG 74321851602, LC 00316
    K: Sonny Rollins

    Are You Ready?
    SONNY ROLLINS „Nucleus“
    Milestone OJCCD 620-2, LC 01189
    K: Sonny Rollins

    Stairway to the Stars
    SONNY ROLLINS „Sonny, Please“
    Doxy Records 0602517086203, LC 00699
    K: Frank Signorelli

    Solo
    SONNY ROLLINS „Road Shows, Vol. 3“
    Doxy Records 88843049982, LC 00699
    K: Sonny Rollins

    Don’t Stop The Carnival
    SONNY ROLLINS „Road Shows, Vol. 3“
    Doxy Records 88843049982, LC 00288
    K: Sonny Rollins

    Stairway to the Stars
    SONNY ROLLINS „Sonny, Please“
    Doxy Records 0602517086203, LC 00699
    K: Frank Signorelli

  15. Oscar Peterson - Das pianistische Schwergewicht

    15 min

    "Ich wollte meine eigene Big Band sein." Er war Inbegriff des swingenden Klaviers, ein pianistisches Schwergewicht, dessen atemberaubende Technik ihresgleichen suchte. Wie kaum ein anderer Musiker hat Oscar …

    Notas do episódio

    "Ich wollte meine eigene Big Band sein." Er war Inbegriff des swingenden Klaviers, ein pianistisches Schwergewicht, dessen atemberaubende Technik ihresgleichen suchte. Wie kaum ein anderer Musiker hat Oscar Peterson Menschen für den Jazz begeistert.



    Für Generationen erwies sich Oscar Peterson als Auslöser einer bleibenden Jazzbegeisterung, war für viele die „Einstiegsdroge“ schlechthin – und einer der wenigen Improvisatoren, dessen Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen der Jazzwelt hinausreicht.
    „OP“, wie ihn die Musikerkollegen, oder einfach “Oscar“, wie ihn seine Fans nannten, vermittelte einem in Jahren des steten jazzmusikalischen Wandels ein gehöriges Maß an Sicherheit. Beim Kanadier gab es keine Überraschungen, man wusste, was einen erwartete: ungemein swingende und bluesdurchtränkte Musik, präsentiert mit einer Virtuosität, die nur noch mit der eines Art Tatum vergleichbar war. In seiner Karriere nahm er unzählige Alben auf, eine Tatsache, die dem ohnehin als workoholic bekannten Peterson zunehmend den Vorwurf einer Überproduktivität und des Hangs zum Klischeehaften einbrachte. Doch gerade sein Trio mit Ray Brown und Thigpen gehörte mit zum Besten, was dieses Format im Jazz je hervorgebracht hat

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    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Give Me the Simple Life
    OSCAR PETERSON „tracks“
    MPS 523 498-2, LC 0979
    K: Rube Bloom/Harry Ruby

    Place St. Henri
    MARIAN McPARTLAND/OSCAR PETERSON „Piano Jazz“
    The Jazz Alliance 12033-2
    K: Oscar Peterson

    Salute to Garner
    OSCAR PETERSON „Finest Hour“
    Verve 543 599-2, LC 00383
    K: Oscar Peterson

    It Ain’t Necessarily So
    OSCAR PETERSON „’Round Midnight“
    Verve 511 036-2, LC 00383
    K: George Gershwin

    Woody ‘n’ You
    OSCAR PETERSON „The Trio“
    Verve 539 063-2, LC 00383
    K: Dizzy Gillespie

    Blues Etude
    OSCAR PETERSON TRIO „Last Call“
    Telarc 83314, LC 05307
    K: Oscar Peterson

    Emily
    OSCAR PETERSON „Exclusively For My Friends, Vol. 3“
    MPS 513 833-2, LC 0979
    K: Johnny Mandel

    When Summer Comes
    PETERSON/JACKSON/BROWN „The Very Tall Band“
    Telarc 83443, LC 05307
    K: Oscar Peterson

    Hymn to Freedom
    OSCAR PETERSON TRIO „Night Train“
    Verve 521 440-2, LC 00383
    K: Oscar Peterson

  16. Dianne Reeves - Die Stimme ihrer Generation

    15 min

    Nach der Ära der Grandes Dames des Vokal-Jazz ist sie die führende Stimme ihrer Generation. Auch offen für R&B und Pop, pflegt Dianne Reeves mit kraftvoller und eindringlicher Stimme ein Erbe ihrer großen …

    Notas do episódio

    Nach der Ära der Grandes Dames des Vokal-Jazz ist sie die führende Stimme ihrer Generation. Auch offen für R&B und Pop, pflegt Dianne Reeves mit kraftvoller und eindringlicher Stimme ein Erbe ihrer großen Vorgängerinnen: das Erzählen von Geschichten.



    Mit knapp 20 Jahren und 75 Dollar in der Tasche zieht Dianne von Denver nach Los Angeles und begeistert sich zunächst für Fusion-Musik. Als Sängerin in den Bands von Sergio Mendes und Harry Belafonte entdeckt sie Latin, Pop und World Music und bereist erstmals die ganze Welt. Mit Beginn des Millenniums erreicht ihre wachsende Popularität einen ersten Höhepunkt: In drei aufeinanderfolgenden Jahren gewinnt sie einen Grammy in der Kategorie „Best Jazz Vocal Performance“. Kurz darauf wird ihr Soundtrack des George- Clooney-Films Good Night, And Good Luck als „Best Jazz Vocal Album“ ausgezeichnet. Dianne Reeves‘ Karriere wäre nicht denkbar ohne ihren größten Förderer: den Pianisten und Produzenten George Duke, ihr Cousin…

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Hello, Haven’t I Seen You Before
    DIANNE REEVES „Quiet After The Storm“
    Blue Note 7243 8 29511 2 4, LC 00133
    K/T: Mark Kibble

    The Best Times (Grandma’s Song)
    DIANNE REEVES „In The Moment“
    Blue Note 5 25141 2, LC 00133
    K/T: Dianne Reeves

    The First Five Chapters
    DIANNE REEVES „In The Moment“
    Blue Note 5 25141 2, LC 00133 K: Dianne Reeves

    Mi Vida
    DIANNE REEVES „The Palo Alto Sessions“
    Blue Note 7243 8 36545 2 9, LC 00133
    K/T: Dianne Reeves

    Passageway
    DIANNE REEVES „The Palo Alto Sessions“
    Blue Note 7243 8 36545 2 9, LC 00133
    K/T: Eduardo del Barrio

    Skin to Skin
    HARRY BELAFONTE & DIANNE REEVES „YouTube“
    K: Holmes · T: Godfrey Nelson

    Yemanja
    DIANNE REEVES „Quiet After The Storm“
    Blue Note 8 29511 2 4, LC 00133
    K: trad.

    Afro Blue
    DIANNE REEVES „In The Moment“
    Blue Note 5 25141 2, LC 00133
    K: Mongo Santamaria

    Straighten Up And Fly Right
    DIANNE REEVES „Good Night, And Good Night“
    Concord Jazz 0013431230724 (Soundtrack)
    K/T: Nat King Cole

    Fascinating Rhythm
    DIANNE REEVES „Olympic Games Salt Lake City 2002“
    YouTube
    K: George Gershwin · T: Ira Gershwin

    The First Five Chapters
    DIANNE REEVES „In The Moment“
    Blue Note 5 25141 2, LC 00133
    K: Dianne Reeves

    Mista
    DIANNE REEVES „Bridges“
    Blue Note 7243 8 33060 2 2, LC 00133
    K: Terri Lyne Carrington · T: Dianne Reeves

    Beautiful
    DIANNE REEVES „Light Up The Night“
    Concord Jazz 0888072034679, LC 15025
    K: Arden Altino · T: Kortney Jamaal Pollard

  17. Bix Beiderbecke - Der Novalis des Jazz

    16 min

    Er klang anders als die Anderen, melancholisch und nachdenklich. Mit seinem lyrischen, geschliffenen Ton erspielt sich der Kornettist Bix Beiderbecke den Ruf, der erste weiße Jazzmusiker von Rang zu sein. Sein …

    Notas do episódio

    Er klang anders als die Anderen, melancholisch und nachdenklich. Mit seinem lyrischen, geschliffenen Ton erspielt sich der Kornettist Bix Beiderbecke den Ruf, der erste weiße Jazzmusiker von Rang zu sein. Sein früher Tod lässt ihn zur Legende werden.



    Oft verkannt und zugleich mythisch verklärt, zählte Bix Beiderbecke zu den Pionieren. Ein Mann, der schon "cool" klang, lange bevor der Cool Jazz aufkam. In den Worten des Trompeters Enrico Rava war Bix "der erste großartige weiße Jazzmusiker". Der frühe Tod des Kornettisten ließ das Ausnahmetalent zur Legende werden.

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    My Melancholy Baby
    BIX BEIDERBECKE „Bix Beiderbecke“
    Recordings Arts Dejavu Retro 40-23, LC NN
    K: Ernie Burnett, T: George Norton

    I'm Coming Virginia
    B. BEIDERBECKE & FRANK TRUMBAUER „Jazz, Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: Donald Heywood

    Way Down Yonder in New Orleans
    B. BEIDERBECKE & FRANK TRUMBAUER „Jazz, Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: John Turner Layton, T: Henry Creamer

    Tiger Rag
    THE ORIGINAL DIXIELAND JAZZ BAND „In London“
    Retrieval RTR 79033, LC 00951
    K: Nick LaRocca

    Royal Garden Blues
    B. BEIDERBECKE & THE WOLVERINES „Jazz, Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: Clarence Williams

    I'm Coming Virginia
    B. BEIDERBECKE & FRANK TRUMBAUER „Jazz, Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: Donald Heywood

    Singin' the Blues
    B. BEIDERBECKE & FRANK TRUMBAUER „Jazz, Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: Russell Robinson / Con Conrad

    In a Mist
    BIX BEIDERBECKE „Jazz, Vol. 2“
    In & Out Records 78012-2, LC 07588
    K: Bix Beiderbecke

    My Melancholy Baby
    PAUL WHITEMAN „A Pops Concert“
    Naxos Nostalgia 8.120520, LC NN
    K: Ernie Burnett, T: George Norton

    Sweet Sue, Just You
    PAUL WHITEMAN „A Pops Concert“
    Naxos Nostalgia 8.120520, LC NN
    K: Victor Young, T: Will J. Harris

    I'll Be a Friend with Pleasure
    BIX BEIDERBECKE & HIS GANG „Bix Lives“
    Musica Jazz Presents 2 MJP 1085, LC NN
    K: Maceo Pinkard

  18. Art Blakey - The Jazz Messenger

    15 min

    Ein swingendes Kraftwerk. Wie eine dampfende Lokomotive treibt der Schlagzeuger 35 Jahre lang eine Band an, die von unzähligen Größen des Jazz durchlaufen wird, Art Blakey‘s Jazz Messengers: Inbegriff einer …

    Notas do episódio

    Ein swingendes Kraftwerk. Wie eine dampfende Lokomotive treibt der Schlagzeuger 35 Jahre lang eine Band an, die von unzähligen Größen des Jazz durchlaufen wird, Art Blakey‘s Jazz Messengers: Inbegriff einer zupackenden, härteren Spielweise, des Hardbop.



    Art Blakey – sein Name stand für treibenden Hardbop in Reinkultur. Als unermüdlicher Mentor und Förderer präsentierte er über Jahrzehnte immer wieder junge Nachwuchstalente, aus den später Größen des Jazz werden sollten. Hervorgegangen aus dem Horace Silver Quintett entsteht Mitte der 50er Jahre mit Art Blakey and the Jazz Messengers eine Formation, die unter diesem Namen über Dekaden existieren wird. Das line-up der verschiedenen Band-Ausgaben liest sich wie ein who is who des Jazz: von Hank Mobley und Kenny Dorham, Bill Hardman und Jackie McLean über Benny Golson und Lee Morgan, Wayne Shorter und Freddie Hubbard, Woody Shaw und Johnny Griffin, bis zu Kenny Garrett und Terence Blanchard, Branford und Wynton Marsalis, Javon Jackson und Brian Lynch. Sie alle reiften beim Schlagzeuger zu Bandleadern in eigener Sache heran, durchliefen das, was einer durch die Lande ziehenden „Universität“ gleichkam, der „University of Blakey“.

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Here We Go
    ART BLAKEY „One for All“
    A & M Records 395 329-2, LC 00485
    K: Art Blakey

    Quicksilver
    ART BLAKEY QUINTET „A Night at Birdland, Vol. 1“
    Blue Note 7243 5 32146 2 3, LC 00133
    K: Horace Silver

    Moanin‘
    ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS „Moanin‘“
    Blue Note 7243 4 95324 2 7, LC 00133
    K: Bobby Timmons

    Obirin African
    ART BLAKEY & THE AFRO DRUM ENSEMBLE „Afro Blue“
    Blue Note 7243 4 94031 0 9, LC 00133
    K: Art Blakey

    Noy Hay Problema
    ART BLAKEY & THE AFRO CUBAN BOYS „Les Liaisons Dangereuses“
    Jazz on Film Records 308
    K: Art Blakey

    The Freedom Rider
    ART BLAKEY „Best of Blakey 60“
    Blue Note 7243 4 93072 2 3, LC 00133
    K: Art Blakey

    The High Priest
    ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS „Kyoto“
    Riverside OJCCD-145-2, LC 00325
    K: Curtis Fuller

    Accidentally Yours
    ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS „One for All“
    A & M Records 395 329-2, LC 00485
    K: Geoffrey Keezer

    Blues March
    ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS „The Art of Jazz“
    In & Out 778028-2, LC 07588
    K: Bobby Timmons

    Buhaina’s Valediction
    ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS „The Art of Jazz“
    In & Out 778028-2, LC 07588
    K: NN

  19. Billie Holiday - Lady Day

    16 min

    Ihre Stimme gleicht einem offenen Buch, die Songs vermitteln, was sie erlebt und durchlebt hat. Billie Holiday unterhält, berührt und erschüttert ihr Publikum. Authentisch wie nur wenige, gilt "Lady Day" als …

    Notas do episódio

    Ihre Stimme gleicht einem offenen Buch, die Songs vermitteln, was sie erlebt und durchlebt hat. Billie Holiday unterhält, berührt und erschüttert ihr Publikum. Authentisch wie nur wenige, gilt "Lady Day" als eine der bedeutendsten Sängerin des Jazz.



    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in der ARD Audiothek.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Them Their Eyes
    BILLIE HOLIDAY „Billie’s Blues“
    Blue Note 7 48786 2, LC 00133
    K: Maceo Pinkard · T: Doris Tauber

    Your Mother’s Son-in-Law
    BILLIE HOLIDAY / BENNY GOODMAN „The Billie Holiday Story“
    Chrome Dreams 8001/2, LC 14528
    K: Alberta Nichols · T: Mann Holiner

    Strange Fruit
    BILLIE HOLIDAY „The Complete Commodore Recordings“
    GRP Records CMD 24012, LC 06713
    K/T: Abel Meeropol

    You Can’t Lose A Broken Heart
    BILLIE HOLIDAY „The Billie Holiday Story“
    Chrome Dreams 8001/2, LC 14528
    K: James Johnson · T: Flournoy Miller

    Love For Sale
    BILLIE HOLIDAY „The Complete Billie Holiday on Verve“
    Verve 314-517658-2, LC 00383
    K/T: Cole Porter

    Fine And Mellow
    BILLIE HOLIDAY „The Complete Billie Holiday on Verve“
    Verve 314-517658-2, LC 00383
    K/T: Billie Holiday

    Lady Sings The Blues
    BILLIE HOLIDAY „The Complete Billie Holiday on Verve“
    Verve 314-517658-2, LC 00383
    K/T: Billie Holiday

    Misery (To Lady Day)
    BILLIE HOLIDAY „The Complete Billie Holiday on Verve“
    Verve 314-517658-2, LC 00383
    K/T: Tony Scott

    Lover Man
    BILLIE HOLIDAY „The Complete Billie Holiday on Verve“
    Verve 314-517658-2, LC 00383
    K: Roger Ramirez · T: James Sherman

    I Cried For You
    BILLIE HOLIDAY „Stay With Me“
    Verve 511 523-2, LC 00383
    K: Gus Arnheim · T: Arthur Freed

  20. Charles Mingus - The Underdog

    15 min

    "Ich bin Charles Mingus, der schön, grässlich, männlich und weiblich spielt, mit schrägen, starken Klängen." In seiner leidenschaftlichen Musik vereint der cholerische Bassist Tradition und Moderne und wird zu …

    Notas do episódio

    "Ich bin Charles Mingus, der schön, grässlich, männlich und weiblich spielt, mit schrägen, starken Klängen." In seiner leidenschaftlichen Musik vereint der cholerische Bassist Tradition und Moderne und wird zu einem der großen Komponisten des Jazz.



    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in der ARD Audiothek.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    II B.S.
    CHARLES MINGUS „Mingus, Mingus, Mingus, Mingus, Mingus“
    Impulse 051 170-2, LC 00236
    K: Charles Mingus

    Wednesday Night Prayer Meeting
    CHARLES MINGUS „Passions Of A Man“
    Atlantic Records R2 72871, LC 00121
    K: Charles Mingus

    All The Things You Could Be By Now If Sigmund Freud’s Wife Was Your Mother
    CHARLES MINGUS „Charles Mingus Presents Charles Mingus“
    Candid 9005, LC 00585
    K: Charles Mingus

    Group Dancers
    CHARLES MINGUS „The Black Saint And The Sinner Lady“
    Impulse MCD 05649, LC 00236
    K: Charles Mingus

    Trio And Group Dancers
    CHARLES MINGUS „The Black Saint And The Sinner Lady“
    Impulse MCD 05649, LC 00236
    K: Charles Mingus

    Half-Mast Inhibition
    CHARLES MINGUS „Pre-Bird“
    Verve 538 636-2, LC 00383
    K: Charles Mingus

    Caravan
    DUKE ELLINGTON „Money Jungle“
    Blue Note 7 46398 2, LC 00133
    K: Juan Tizol

    Freedom
    CHARLES MINGUS „Mingus, Mingus, Mingus, Mingus, Mingus“
    Impulse 051 170-2, LC 00236
    K: Charles Mingus

    Original Faubus Fables
    CHARLES MINGUS „Charles Mingus Presents Charles Mingus“
    Candid 9005, LC 00585
    K: Charles Mingus

    Haitian Fight Song
    CHARLES MINGUS „Passions Of A Man“
    Atlantic R2 72871, LC 00121
    K: Charles Mingus

    Piano Improvisation
    CHARLES MINGUS „Oh Yeah“
    Atlantic 7567-90667-2, LC 00121
    K: Charles Mingus

    Happy Birthday 1975
    JONI MITCHELL „Mingus“
    Asylum 7559-60557-2, LC 02648
    K: Mildred Hill

    The Chill Of Death
    CHARLES MINGUS „Let My Children Hear Music“
    Columbia CK 48910, LC 00162
    K/T: Charles Mingus

  21. Ella Fitzgerald - First Lady of Song

    14 min

    "Das Einzige, was besser ist als Singen ist - noch mehr Singen!" Sie liebte, was sie tat und wurde die Beliebteste aller Jazz-Sängerinnen. Ihr ansteckender Swing und ihre Gabe, Freude zu verbreiten, machten …

    Notas do episódio

    "Das Einzige, was besser ist als Singen ist - noch mehr Singen!" Sie liebte, was sie tat und wurde die Beliebteste aller Jazz-Sängerinnen. Ihr ansteckender Swing und ihre Gabe, Freude zu verbreiten, machten Ella Fitzgerald zur "First Lady of Song".



    Mit unvergleichlichem Swing, präziser Intonation und außergewöhnlicher Leichtigkeit prägte Ella Fitzgerald den Jazzgesang wie kaum eine andere. Berühmt wurde sie für ihre meisterhafte Scat-Technik, mit der sie die Stimme wie ein Instrument einsetzte. Bereits in den 1930er-Jahren begann ihre Karriere, die sie von den Big Bands bis zu gefeierten Soloaufnahmen führte. Zusammenarbeit mit Musikern wie Duke Ellington und Louis Armstrong sowie ihre stilistische Offenheit machten sie über Jahrzehnte hinweg zu einer zentralen Figur des Jazz. Ihr Einfluss reicht weit über ihre Zeit hinaus – bis heute gilt sie als „First Lady of Song“.

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    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Sweet Georgia Brown
    ELLA FITZGERALD „Something to Live For“
    Verve 314 547 800-2, LC 00383
    K: Maceo Pinkard, T: Kenneth Casey

    Ella
    ELLA & THE CHICK WEBB O. „The Legendary Performances 1935–1939“
    JZCD 331
    K: Chick Webb, T: Ella Fitzgerald

    A Tisket, A-Tasket
    ELLA & THE CHICK WEBB O. „The Legendary Performances 1935–1939“
    JZCD 331
    K/T: Ella Fitzgerald

    Perdido
    ELLA FITZGERALD „First Lady of Song“
    Verve 314 517 898-2, LC 00383
    K: Juan Tizol, T: Ervin Drake

    Air Mail Special
    ELLA FITZGERALD „At Newport“
    Verve 559 809-2, LC 00383
    K: Benny Goodman

    Too Young for the Blues
    ELLA FITZGERALD „First Lady of Song“
    Verve 314 517 898-2, LC 00383
    K: Charles Meyer, T: Biff Jones

    Happy Blues
    ELLA FITZGERALD „Ella in London“
    Pablo 974-2, LC 03254
    K/T: Ella Fitzgerald

    Love for Sale
    ELLA FITZGERALD „Sings the Cole Porter Song Book“
    Verve 537 257-2, LC 00383
    K/T: Cole Porter

    Summertime
    ELLA FITZGERALD „First Lady of Song“
    Verve 314 517 898-2, LC 00383
    K: George Gershwin, T: Ira Gershwin

    It Don’t Mean a Thing
    ELLA FITZGERALD „Ella in London“
    Pablo 974-2, LC 03254
    K: Duke Ellington, T: Irving Mills

    The Man I Love
    ELLA FITZGERALD „Live in Cologne 1974“
    Jazzline N 77 027, LC 08597
    K: George Gershwin, T: Ira Gershwin

    Something to Live For
    ELLA FITZGERALD „Ella at Duke’s Place“
    Verve 529 700-2, LC 00383
    K/T: Billy Strayhorn

  22. Thelonious Monk - The Hipster

    15 min

    "Alles, was ich spiele, unterscheidet sich von anderem." Der Stil des Pianisten war so originell wie er selbst, seine Themen sperrig und mit Ecken und Kanten. Zu Lebzeiten unterschätzt, gilt Thelonious Monk …

    Notas do episódio

    "Alles, was ich spiele, unterscheidet sich von anderem." Der Stil des Pianisten war so originell wie er selbst, seine Themen sperrig und mit Ecken und Kanten. Zu Lebzeiten unterschätzt, gilt Thelonious Monk heute als einer der Väter des modernen Jazz.



    Alles, was er spielte, klang nach ihm selbst. Thelonious Monk entwickelte einen Pianostil, der sich bewusst gegen Konventionen stellte: kantige Rhythmen, unerwartete Pausen, scharf gesetzte Akkorde. Seine Kompositionen wirken sperrig, manchmal beinahe widerspenstig, folgen aber einer eigenen, strengen Logik. Zu Lebzeiten oft missverstanden und unterschätzt, blieb Monk unbeirrt bei seiner musikalischen Sprache. Erst später wurde deutlich, wie prägend sein Einfluss war: Stücke wie „'Round Midnight“ oder „Straight, No Chaser“ gehören heute zum Kernrepertoire des Jazz. Mit seiner kompromisslosen Ästhetik und seinem eigenwilligen Auftreten wurde Monk zu einer Schlüsselfigur des modernen Jazz – und zu einem Musiker, der bis heute herausfordert und inspiriert.

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    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Light Blue
    THELONIOUS MONK „Les Liaisons Dangereuses – 1960“
    Sam Records SRS-1-LE, LC 04723
    K: Thelonious Monk

    Evidence
    THELONIOUS MONK „Misterioso“
    Riverside OJC20 206-2, LC 00325
    K: Thelonious Monk

    Leap Frog
    CHARLIE PARKER „The Complete Charlie Parker on Verve“
    Verve 837 146-2, LC 00383
    K: Charlie Parker

    Epistrophy
    MILT JACKSON „Wizard of the Vibes“
    Blue Note 7243 5 32140 2 9, LC 00133
    K: Thelonious Monk

    'Round Midnight
    THELONIOUS MONK „Thelonious Himself“
    Original Jazz Classics OJC20 254-2, LC 00325
    K: Thelonious Monk

    Hackensack
    MILES DAVIS „Miscellaneous Davis 1955–57“
    Jazz Unlimited JUCD 2050
    K: Thelonious Monk

    Little Rootie Tootie
    THELONIOUS MONK „Monk’s Music“
    TIM 205791-203, LC 05057
    K: Thelonious Monk

    This Is My Story, This Is My Song
    THELONIOUS MONK „Monk Alone“
    Columbia C2K 65495, LC 00162
    K: Phoebe Knapp

    Off Minor
    THELONIOUS MONK „Solo 1954“
    Vogue 74321115022, LC 00390
    K: Thelonious Monk

    Pannonica
    THELONIOUS MONK „Brilliant Corners“
    Original Jazz Classics OJC 20 026-2, LC 00325
    K: Thelonious Monk

    I’m Confessin’
    THELONIOUS MONK „Monk Alone“
    Columbia C2K 65495, LC 00162
    K: Doc Daugherty

  23. John Coltrane - Jazzinnovator zwischen Tradition, Avantgarde und Spiritualität

    16 min

    "Giant Steps". John Coltranes Komposition kann auch für seinen Lebensweg stehen: Mit riesigen Schritten dringt er in unerhörte Regionen vor. Als der Saxofonist Miles Davis verlässt, gründet er ein Quintett, das …

    Notas do episódio

    "Giant Steps". John Coltranes Komposition kann auch für seinen Lebensweg stehen: Mit riesigen Schritten dringt er in unerhörte Regionen vor. Als der Saxofonist Miles Davis verlässt, gründet er ein Quintett, das die Jazz-Geschichte verändern wird - und ihn zum größten Improvisator werden lässt.



    John Coltrane gilt als einer der größten Innovatoren des Jazz. Mit dem Album „Giant Steps“ zeigt er seine bahnbrechende Harmoniekunst, die ihn zu einem Vorreiter der modernen Improvisation macht. Nach der Trennung von Miles Davis gründet er sein eigenes Quintett, das die Jazzgeschichte neu definiert. Coltranes Suche nach Ausdruck und Spiritualität prägt jeden Ton, seine Musik inspiriert Musiker bis heute und setzt Maßstäbe für technische Virtuosität, emotionale Tiefe und radikale Innovation.

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in der ARD Audiothek.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Giant Steps
    JOHN COLTRANE „The Best of John Coltrane“
    Universal Music UMD 80554, LC 01846
    K: John Coltrane

    Blue Train
    JOHN COLTRANE „Blue Train“
    Blue Note 7243 8 53428 0 6, LC 00133
    K: John Coltrane

    Flamenco Sketches
    MILES DAVIS „Kind of Blue“
    Sony CK 64935, LC 00162
    K: Miles Davis

    The Theme
    MILES DAVIS „Live in Stockholm 1960“
    Dragon 90/91, LC 03517
    K: Miles Davis

    Dearly Beloved
    JOHN COLTRANE „Sun Ship“
    Impulse 11672, LC 00236
    K: John Coltrane

    My Favorite Things
    JOHN COLTRANE „The Best of John Coltrane“
    Universal Music UMD 80554, LC 01846
    K: Richard Rodgers / Oscar Hammerstein

    Impressions
    JOHN COLTRANE „Impressions“
    Impulse 543 416-2, LC 00236
    K: John Coltrane

    My Favorite Things
    JOHN COLTRANE „New Thing at Newport“
    Impulse 543 414-2, LC 00236
    K: Richard Rodgers / Oscar Hammerstein

    Ascension
    JOHN COLTRANE „Ascension“
    Impulse 543 413-2, LC 00236
    K: John Coltrane

    Offering
    JOHN COLTRANE „Stellar Regions“
    Impulse 11692, LC 00236
    K: John Coltrane

    A Love Supreme
    JOHN COLTRANE „The Best of John Coltrane“
    Universal Music UMD 80554, LC 01846
    K: John Coltrane

    Welcome
    JOHN COLTRANE „Kulu Se Mama“
    Impulse 543 412-2, LC 00236
    K: John Coltrane

  24. Bobby McFerrin - Klassik-Erbe, Jazzsänger und Popstar

    14 min

    In den 1980ern erobert Bobby McFerrin als Stimmwunder die Welt. Mit seinem Soloalbum „The Voice“, aufgenommen in Deutschland, setzt der Sohn einer Opernsängerin und eines Opernsängers neue Maßstäbe.Das schnelle …

    Notas do episódio

    In den 1980ern erobert Bobby McFerrin als Stimmwunder die Welt. Mit seinem Soloalbum „The Voice“, aufgenommen in Deutschland, setzt der Sohn einer Opernsängerin und eines Opernsängers neue Maßstäbe.



    Das schnelle Wechseln zwischen Brust- und Kopfstimme ist eines seiner Markenzeichen. 1988 gelingt Bobby McFerrin mit einer im Mehrspurverfahren eingesungenen A-cappella-Aufnahme der große Durchbruch: „Don’t Worry Be Happy“ wird zum weltweiten Hit. Innerhalb weniger Stunden nimmt er alle Gesangsspuren selbst auf und schafft damit den wohl kostengünstigsten Nummer-eins-Hit der US-Musikgeschichte – und wird über Nacht zum Popstar. Doch er bleibt nicht beim Mainstream: Ab 1990 ist McFerrin zunehmend in der Klassikszene aktiv, sowohl als Sänger als auch als Dirigent. Über Jahrzehnte hinweg arbeitet er im Duo mit Jazzpianist Chick Corea und entwickelt mit dem stilistisch offenen Vokalensemble „Voicestra“ neue Ausdrucksformen.

    Lust auf weitere Giant Steps? Alle Folgen Giant Steps in Jazz gibt es entweder hier im Streamingdienst oder in ARD Sounds.

    Team hinter dieser Folge:
    Moderation: Karsten Mützelfeldt
    Redaktion: Tinka Koch
    Grafik: Marc Trompetter

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    Alle Musiktitel aus dieser Episode:

    Good Lovin‘
    BOBBY McFERRIN „The Best of Bobby McFerrin“
    Blue Note 7243 8 53329 2 0, LC 00133
    K/T: Bobby McFerrin

    I’m Alone
    BOBBY McFERRIN „The Voice“
    Elektra Musician 7559-60366-2, LC 08355
    K/T: Bobby McFerrin

    Tico Tico
    URSZULA DUDZIAK/BOBBY McFERRIN "Jazz in Poland"
    Polskie Radio 276
    K: Zequinha de Abreu

    You’ve Really Got A Hold On Me
    McFERRIN „Bobby McFerrin“
    Elektra Musician 7559-60023-2, LC 08355
    K/T: Williams Robinson, Jr.

    Don’t Worry Be Happy
    BOBBY McFERRIN „The Best of Bobby McFerrin“
    Blue Note 7243 8 53329 2 0, LC 00133
    K/T: Bobby McFerrin

    Bang! Zoom
    BOBBY McFERRIN „The Best of Bobby McFerrin“
    Blue Note 7243 8 53329 2 0, LC 00133
    K/T: Bobby McFerrin

    Sunshine of Your Love
    BOBBY McFERRIN „Simple Pleasures“
    EMI Manhattan 7 48059-2, LC 07365
    K: Eric Clapton/Jack Bruce/Peter Brown

    First Movement from Concerto for Violin in A minor
    BOBBY McFERRIN „Paper Music“
    Sony Classical 32717 1, LC 06868
    K: Johann Sebastian Bach

    Concerto for Piano and Orchestra in A Major
    BOBBY McFERRIN & CHICK COREA „The Mozart Sessions“
    Sony SK 62601, LC 06868
    K: Wolfgang Amadeus Mozart

    Autumn Leaves
    BOBBY McFERRIN & CHICK COREA „Play“
    Blue Note 7 95477 2, LC 00133
    K: Joseph Kosma

    Circlesong Four
    BOBBY McFERRIN "Circlesongs"
    Sony SK 62734, LC 06868
    K: Bobby McFerrin

    El Brujo
    BOBBY McFERRIN „The Voice“
    Elektra Musician 7559-60366-2, LC 08355
    K/T: Bobby McFerrin

    I Feel Good
    BOBBY McFERRIN „The Voice“
    Elektra Musician 7559-60366-2, LC 08355
    K/T: James Brown

  25. Poet des Jazz-Pianos - Fred Hersch

    21 min

    Lange unterbewertet, ist es Fred Hersch gelungen, sich in die Riege der ganz Großen einzureihen. Die Autobiografie des Pianisten, der sich als einer der ersten Jazz-Musiker zu seiner Homosexualität bekannt hat …

    Notas do episódio
    Lange unterbewertet, ist es Fred Hersch gelungen, sich in die Riege der ganz Großen einzureihen. Die Autobiografie des Pianisten, der sich als einer der ersten Jazz-Musiker zu seiner Homosexualität bekannt hat, trägt den vielsagenden Titel Good Things Happen Slowly.
  26. Ein Mann fürs Große - Vince Mendoza

    19 min

    Ein Experte für große Ensembles, große Formen, große Bögen - und kleinste Details. Ob mit kammermusikalischen Tonmalereien oder Groove im Big-Band-Format: Vince Mendoza zählt zu den gefragtesten …

    Notas do episódio
    Ein Experte für große Ensembles, große Formen, große Bögen - und kleinste Details. Ob mit kammermusikalischen Tonmalereien oder Groove im Big-Band-Format: Vince Mendoza zählt zu den gefragtesten Komponisten/Arrangeuren des orchestrierten Jazz und Pop.
  27. Ton-Poet des Ostens - Tomasz Stanko

    19 min

    Tomasz Stańkos Streben nach Schönheit und ein unbändiger Freiheitswille vereinigten sich in einem ausdrucksstarken Spiel, dessen Wirkung sich zu entziehen kaum möglich war. Der polnische Trompeter zählte zu den …

    Notas do episódio
    Tomasz Stańkos Streben nach Schönheit und ein unbändiger Freiheitswille vereinigten sich in einem ausdrucksstarken Spiel, dessen Wirkung sich zu entziehen kaum möglich war. Der polnische Trompeter zählte zu den großen Ton-Poeten und Jazzmusikern Europas.
  28. Bones Tones - Melba Liston

    20 min

    Melba Liston war eine der ersten Frauen im Jazz, die sich als Instrumentalistin einen Namen erspielt hat. Immer wieder mit männlichen Vorurteilen konfrontiert, gelang es der Posaunistin zudem, sich als …

    Notas do episódio
    Melba Liston war eine der ersten Frauen im Jazz, die sich als Instrumentalistin einen Namen erspielt hat. Immer wieder mit männlichen Vorurteilen konfrontiert, gelang es der Posaunistin zudem, sich als Arrangeurin für renommierte Big Bands zu profilieren.
  29. Lush Life - Billy Strayhorn

    20 min

    Der Sound von Ellingtons Band wäre ohne ihn undenkbar. Billy Strayhorn lieferte maßgeschneiderte Arrangements und schrieb unzählige Kompositionen, viele wurden zu Standards. Doch stets im Schatten des Duke …

    Notas do episódio
    Der Sound von Ellingtons Band wäre ohne ihn undenkbar. Billy Strayhorn lieferte maßgeschneiderte Arrangements und schrieb unzählige Kompositionen, viele wurden zu Standards. Doch stets im Schatten des Duke, blieb seine Bedeutung lange unterbewertet.
  30. Gadd the Groove! - Steve Gadd

    19 min

    In Jazz, Pop, Soul und R&B gleichermaßen gefragt, ist Steve Gadd einer der meistaufgenommenen Schlagzeuger, geschätzt für sein ungemein präzises Spiel und eine überragende Technik, aber auch für die Kunst …

    Notas do episódio
    In Jazz, Pop, Soul und R&B gleichermaßen gefragt, ist Steve Gadd einer der meistaufgenommenen Schlagzeuger, geschätzt für sein ungemein präzises Spiel und eine überragende Technik, aber auch für die Kunst, Dinge einfach zu halten und zu grooven...

Da rádio

WDR 3

WDR 3 ist das Kulturradio des Westdeutschen Rundfunks und richtet sich an ein Publikum mit Fokus auf klassische Musik, Oper und Jazz. Das Programm wird durch Wortbeiträge aus den Bereichen aktuelle Kultur, Feature und Hörspiel ergänzt. Fester Bestandteil der Sendezeit sind Formate wie das WDR 3 Lunchkonzert, das moderiert unter anderem von Susanne Herzog ausgestrahlt […]